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	<title>BKG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>BKG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>BKG: Schweremessungen auf der Nordsee – die Dritte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bkg-schweremessungen-auf-der-nordsee-die-dritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Bestimmung des Höhennulls im Meeresbereich sind Messungen der Schwerebeschleunigung nötig. Gemeinsam mit den Partnern BSH, GFZ und TU Darmstadt führt das BKG seit 2021 Schweremessungen auf der Nordsee durch. Vom 1. bis 10. August 2023 findet von Bremerhaven und Helgoland aus die dritte Kampagne per Schiff statt. Eine Information des Bundesamts für Kartographie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Für die Bestimmung des Höhennulls im Meeresbereich sind Messungen der Schwerebeschleunigung nötig. Gemeinsam mit den Partnern BSH, GFZ und TU Darmstadt führt das BKG seit 2021 Schweremessungen auf der Nordsee durch. Vom 1. bis 10. August 2023 findet von Bremerhaven und Helgoland aus die dritte Kampagne per Schiff statt. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) 1. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023schweremessungennordseeBKG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fahrtplanung der Schweremessungen in der Nordsee. Rot und gelb schraffierte Gebiete sind bestehende und geplante Windparks, kleine rote Diamanten Offshore-Plattformen. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Fahrtplanung der Schweremessungen in der Nordsee. Rot und gelb schraffierte Gebiete sind bestehende und geplante Windparks, kleine rote Diamanten Offshore-Plattformen. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023schweremessungennordseeBKG26.jpg" alt="Fahrtplanung der Schweremessungen in der Nordsee. Rot und gelb schraffierte Gebiete sind bestehende und geplante Windparks, kleine rote Diamanten Offshore-Plattformen. (Bild: BKG)" class="wp-image-130585"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Fahrtplanung der Schweremessungen in der Nordsee. Rot und gelb schraffierte Gebiete sind bestehende und geplante Windparks, kleine rote Diamanten Offshore-Plattformen. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>1. August 2023 &#8211; Ob bei der präzisen Vermessung des Meeresbodens oder für Planung, Bau und Wartung von Offshore-Anlagen (z. B. Windparks) – heute nutzt man dafür die bekannten Satellitensysteme wie GPS oder Galileo. Dabei wird die dreidimensionale Position in Bezug auf ein globales Koordinatensystem bestimmt. Mit speziellen geodätischen Verfahren ist dies sogar mit Zentimetergenauigkeit möglich.</p>



<p>Der Meeresspiegel wird vor allem durch die ungleichmäßige Schwerkraft der Erde geformt. Damit man mit den rein geometrischen Satellitenmessungen auch genaue Höhen über dem Meeresspiegel bestimmen kann, stellt das BKG gemeinsam mit seinen Partnern ein sogenanntes Quasigeoidmodell als Höhenbezugsfläche bereit. Das Modell beschreibt die Abweichungen des für Deutschland gültigen Höhenniveaus (Amsterdamer Pegel, NAP) von der Referenzfläche (Ellipsoid) der Satellitenmessungen. Diese betragen an den deutschen Küsten zwischen 35 und 41 Meter. Die aktuelle Version GCG2016 ist seit 1. Juni 2023 als Open Data verfügbar: <a href="https://gdz.bkg.bund.de/index.php/default/quasigeoid-der-bundesrepublik-deutschland-quasigeoid.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zum Quasigeoidmodell</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023gravimeterGFZwegaBKG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Spezialinstrumente zur Schwerebestimmung im Laborraum der WEGA: Links Federgravimeter und rechts Strap-Down-System, beide betrieben durch das GeoForschungsZentrum (GFZ). (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Die Spezialinstrumente zur Schwerebestimmung im Laborraum der WEGA: Links Federgravimeter und rechts Strap-Down-System, beide betrieben durch das GeoForschungsZentrum (GFZ). (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023gravimeterGFZwegaBKG26.jpg" alt="Die Spezialinstrumente zur Schwerebestimmung im Laborraum der WEGA: Links Federgravimeter und rechts Strap-Down-System, beide betrieben durch das GeoForschungsZentrum (GFZ). (Bild: BKG)" class="wp-image-130583"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Spezialinstrumente zur Schwerebestimmung im Laborraum der WEGA: Links Federgravimeter und rechts Strap-Down-System, beide betrieben durch das GeoForschungsZentrum (GFZ). (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>Grundlage für die Berechnung des Quasigeoidmodells sind Informationen über die lokale Schwerebeschleunigung, kurz Schwere. Im Bereich der Nordsee stammen die bisher verfügbaren Schweremessungen aus unterschiedlichen Quellen. Sie sind jedoch unregelmäßig verteilt, teils veraltet und weichen mitunter systematisch voneinander ab. Daher genügen sie nicht den Anforderungen, um das Quasigeoid mit der gleichen Genauigkeit wie an Land (ca. 1 cm) zu berechnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023gravimeterBKGwegaBKG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das neue Strap-Down-Gravimeter des BKG auf der WEGA. Hier absolviert es seine Jungfernfahrt. Es nutzt Inertialsensoren und GPS zur Bestimmung der Schwere. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Das neue Strap-Down-Gravimeter des BKG auf der WEGA. Hier absolviert es seine Jungfernfahrt. Es nutzt Inertialsensoren und GPS zur Bestimmung der Schwere. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023gravimeterBKGwegaBKG26.jpg" alt="Das neue Strap-Down-Gravimeter des BKG auf der WEGA. Hier absolviert es seine Jungfernfahrt. Es nutzt Inertialsensoren und GPS zur Bestimmung der Schwere. (Bild: BKG)" class="wp-image-130581"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das neue Strap-Down-Gravimeter des BKG auf der WEGA. Hier absolviert es seine Jungfernfahrt. Es nutzt Inertialsensoren und GPS zur Bestimmung der Schwere. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>2014 und 2015 wurden bereits Messungen im norddeutschen Wattenmeer und vor den nordfriesischen Inseln durchgeführt. Seit 2021 laufen die Arbeiten zur großflächigen Neuvermessung der Nordsee. In diesem Jahr liegt der Fokus noch einmal auf dem Gebiet nordwestlich von Helgoland, wo Datenlücken geschlossen und bestehende Daten überprüft und ggf. angepasst werden sollen. Mit 350 bis 400 km Entfernung vom Festland stellt der sogenannte Entenschnabel, der äußerste Winkel der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), eine besondere logistische Herausforderung dar.</p>



<p>Die Messungen in diesem Jahr dienen daher weiteren Ergänzungen und Kontrollen, um eine hohe Datenqualität sicherzustellen. Laut Plan wird das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff (VWFS) WEGA des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am 1. August 2023 in Bremerhaven auslaufen.</p>



<p>Angesichts der Messbedingungen in der Nordsee tragen gleichzeitige Messungen mehrerer Instrumente wesentlich zur Qualitätssicherung bei. In den folgenden 10 Tagen werden daher wieder die Spezialisten vom Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) sowie dem Fachgebiet Physikalische Geodäsie und Satellitengeodäsie (PSGD) der TU Darmstadt mit ihren Instrumenten die Schweremessungen an Bord durchführen. Zusätzlich setzt auch das BKG erstmals ein eigenes auf Inertialsensoren basierendes Strap-Down-Gravimeter ein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg553339#msg553339" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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		<item>
		<title>50 Jahre Geodätisches Observatorium Wettzell</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/50-jahre-geodaetisches-observatorium-wettzell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 18:24:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1972 wurde das erste Messsystem in Wettzell installiert. Damit startete der Messbetrieb am Geodätisches Observatorium Wettzell (GOW). Dieses Ereignis nahmen wir zum Anlass dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) 19. Dezember 2022. Sicher kennen das kleine Dorf Wettzell im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">1972 wurde das erste Messsystem in Wettzell installiert. Damit startete der Messbetrieb am Geodätisches Observatorium Wettzell (GOW). Dieses Ereignis nahmen wir zum Anlass dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) 19. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWindenJahren1972und2022BKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWindenJahren1972und2022BKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>Sicher kennen das kleine Dorf Wettzell im Bayerischen Wald die wenigsten in Deutschland. Unter Geodätinnen und Geodäten auf der ganzen Welt hingegen ist es wohlbekannt und viele haben es bereits besucht. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte vor 50 Jahren. Damals wurde versucht, die Entfernung zu Satelliten mit Lasern zu messen. In den USA ist dies bereits 1965 erstmalig gelungen. In Deutschland war man Anfang der 70er Jahre auf der Suche nach einem Ort, an dem es möglich war, solche Messungen vorzunehmen. Dabei war es wichtig, dass man während der Messungen keine Flugzeuge mit den Laserpulsen treffen konnte. Das Laserlicht könnte den Augen der Passagiere und der Crew schaden. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWheuteBKG1K6.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWheuteBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>Erfolgreiches und sicheres Messen erforderte daher eine Gegend mit wenig Flugverkehr. In Wettzell im Bayerischen Wald wurden die idealen Voraussetzungen gefunden. Nachdem 1973 zum ersten Mal die Entfernungsmessung zu einem Satelliten gelungen ist, hat man Ende der siebziger Jahre ein weiter entwickeltes Laserentfernungs-Messsystem in Wettzell aufgebaut. Zahlreiche weitere wissenschaftliche Projekte folgten; darunter auch das Messen mit den Vorläufersystemen von GPS. 1983 kam dann die Radiointerferometrie mit dem 20-Meter-Radioteleskop hinzu.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bau20MeterRadioteleskopsBKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bau20MeterRadioteleskopsBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p>Künftig tragen wir dazu bei, das Weltraumwetter besser zu verstehen, Vorhersagen zu treffen und damit langfristige technische Infrastruktur zu schützen. Mit diesem Ziel erweitern wir das GOW aktuell zu einer Referenzstation, von der aus das Weltraumwetter beobachtet werden kann. Hierfür haben wir eigens ein Sonnenbeobachtungsteleskop am Observatorium konzipiert und aufgebaut. Dieses Instrument kann wetterunabhängig und im Dauerbetrieb von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang die Aktivität der Sonne messen. So ist die Station im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen und wird sich auch mit Blick in die Zukunft weiter verändern.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErstesLaserentfernungsMesssystemmitBeobachterBKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErstesLaserentfernungsMesssystemmitBeobachterBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Das-BKG/Standorte/Wettzell/wettzell_cont.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.bkg.bund.de/DE/Das-BKG/Standorte/Wettzell/wettzell_cont.html</a><br><a href="https://www.giz-wettzell.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.giz-wettzell.de/</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg542532#msg542532" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Planet Labs unterzeichnet Vertrag mit dem BKG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planet-labs-unterzeichnet-vertrag-mit-dem-bkg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 04:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022). Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022).</p>



<p>Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet Labs PBC, ein führender Anbieter tagesaktueller Satellitendaten, und das Bundesamt für Kartografie und Geodäsie (BKG) haben eine Zusammenarbeit begonnen. Im Rahmen dieser stellt Planet dem BKG tagesaktuelle und hochauflösende Satellitendaten zur Verfügung, die das BKG darin unterstützen, die öffentliche und zivile Sicherheit zu gewährleisten. Mitarbeiter*innen von mehr als 400 Bundeseinrichtungen können direkten Zugang zu diesen Daten erhalten und diese für den Umwelt- und Naturschutz, das Agrar- und Forstmonitoring sowie im Krisenmanagement nutzen. Die Zusammenarbeit begann bereits im November 2021 und wird nun nach einer erfolgreichen Testphase ausgebaut.</p>



<p>Die mehr als 200 Satelliten von Planet nehmen die gesamte Landmasse der Erde täglich in bis zu acht Spektralbändern auf – und damit auch die gesamte Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Das BKG nutzt die Fernerkundungsdaten unter anderem, um aktuelle Analysen von Umweltveränderungen durch den Klimawandel zu erstellen.</p>



<p>„Das Ziel von Planet ist es, Veränderungen auf der Erde durch tagesaktuelle Satellitendaten sichtbar zu machen. Dabei liefern wir nicht nur Bilder, sondern können diese auch automatisch auswerten und unseren Partnern damit wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem BKG und sind überzeugt, dass die Arbeit mit unseren Daten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Behörden in Deutschland leisten kann“, sagt Dr. Marcus Apel, Direktor Geschäftsentwicklung bei Planet Labs.</p>



<p>„Besonders wichtig ist uns, die individuellen Bedarfe und Anforderungen des Bundes mit unserem Service decken zu können. Dabei sind tagesaktuelle Satellitendaten mit hoher Aufnahmefrequenz ein wesentlicher Bestandteil. Zudem möchten wir durch gebündelte Beschaffung und zentrale Bereitstellung die Nachnutzung von solchen Daten und Produkten im Bund fördern“, sagt Thomas Wiatr, Leiter Satellitengestützter Krisen- und Lagedienst (SKD) beim BKG.</p>



<p>Im Zuge dieser Kooperation hat das BKG eine völlig neue Infrastruktur eingerichtet. Das umfasst nicht nur den Zugriff auf die Satellitendaten, sondern auch individuelle und schnelle Beratung für die gesamte Bundesverwaltung, Training für die Mitarbeiter*innen der Behörden sowie die Produktion und Bereitstellung von Karten- und Lageprodukten. All diese Dienstleistungen sind im Satellitengestützten Krisen- und Lagedienst (SKD) des BKG für den Bund vereint.</p>



<p>Das BKG erhält Zugriff auf alle künftig aufgenommenen Satellitendaten sowie auf das gesamte Archiv von Planet, das bis zum Jahr 2009 datiert. Damit lassen sich nicht nur tagesaktuelle Geoinformationen, sondern auch historische Vergleiche erstellen. Mitarbeiter*innen aller Bundesbehörden können über das BKG Zugang zu diesen Daten erhalten und diese entweder online betrachten oder in ihren lokalen IT-Systemen für weiterführende Analysen verwenden.</p>



<p><strong>Über Planet Labs</strong><br>Planet Labs PBC ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat sich zum Ziel gesetzt, täglich jeden Punkt der Erde abzubilden, um auf diese Weise Veränderungen sichtbar, Informationen zugänglich und Wandel möglich zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Flotte von Erdbeobachtungssatelliten, die täglich Daten aus über drei Millionen Bildern erfassen und verarbeiten. Planet liefert entscheidende Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 800 Kunden. Dazu gehören weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden. Das Unternehmen ermöglicht es den Nutzer*innen auf einfache und effektive Weise wichtige Erkenntnisse aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine Public Benefit Corporation, die an der New Yorker Börse als PL gehandelt wird. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a> und folgen Sie auf Twitter @Planet.</p>



<p><strong>Über das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</strong><br>Das BKG ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI). Es fungiert als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme. Das BKG befasst sich mit der Beobachtung sowie der Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger und jede Bürgerin in Deutschland. Expert*innen aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.bkg.bund.de.</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg534840#msg534840" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Änderung der Schwerebeschleunigung der patagonischen Eisfelder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aenderung-der-schwerebeschleunigung-der-patagonischen-eisfelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 17:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler aus Deutschland und Argentinien erforschen klimabedingte Massenänderungen der Patagonischen Eisfelder. Eine Pressemitteilung der TU Dresden. Quelle: TU Dresden. 15. März 2022 &#8211; Jede und jeder kennt die Anekdote von Newton und dem Apfel. Da die Gravitation eine Wechselwirkungskraft ist, wird die Erde auch von dem Apfel angezogen. Damit ist klar, dass auch kleine Massenänderungen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler aus Deutschland und Argentinien erforschen klimabedingte Massenänderungen der Patagonischen Eisfelder. Eine Pressemitteilung der TU Dresden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TU Dresden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/9b97825cMirkoScheinert.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/9b97825cMirkoScheinert26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Glaciar Perito Moreno, einer der wenigen vorstoßenden Gletscher des Südlichen Patagonischen Eisfelds, mündet bei ca. 50,5°S und 73°W in den Lago Argentino. (Bild: Mirko Scheinert)</figcaption></figure></div>



<p>15. März 2022 &#8211; Jede und jeder kennt die Anekdote von Newton und dem Apfel. Da die Gravitation eine Wechselwirkungskraft ist, wird die Erde auch von dem Apfel angezogen. Damit ist klar, dass auch kleine Massenänderungen zu einer Veränderung des Schwerefelds führen.</p>



<p>Um diese kleinen Änderungen aufzuspüren, war ein Team aus deutschen und argentinischen Wissenschaftlern im südlichen Patagonien, in der argentinischen Provinz Santa Cruz unterwegs. Wissenschaftler der TU Dresden (TUD), des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) Leipzig, der Universidad Nacional de La Plata (UNLP) und des Argentine-German Geodetic Observatory (AGGO) haben die fünfwöchige Messkampagne Anfang März 2022 beendet und danach die mehr als 2.700 km lange Rückfahrt von El Calafate nach La Plata angetreten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fae1006cEricMarderwald.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fae1006cEricMarderwald26.jpg" alt=""/></a><figcaption>GPS-Messpunkt in der Nähe des Upsala-Gletschers. (Bild: Eric Marderwald)</figcaption></figure></div>



<p>Im südlichen Patagonien, im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile, befindet sich mit den Patagonischen Eisfeldern die größte zusammenhängende Eismasse auf der südlichen Hemisphäre außerhalb Antarktikas. Diese Eisfelder sind erheblichen Massenverlusten ausgesetzt, die größtenteils auf den Klimawandel, aber auch auf die natürliche Klimavariabilität und andauernde dynamische Ausgleichsvorgänge seit dem letzten glazialen Maximum zurückzuführen sind. Welche Anteile diesen verschiedenen Ursachen tatsächlich zugeschrieben werden können, ist eine der wichtigen offenen Fragen, zu denen aktuell geforscht wird und dieses Projekt einen Beitrag liefern soll.</p>



<p>Diese Massenänderungen erreichen eine Größenordnung von bis zu einem Fünftel der Antarktischen Eismassenverluste und bewirken sowohl eine Veränderung des Schwerefelds als auch Deformationen der Erdkruste. Letztere äußern sich in einer Krustenhebung von bis zu 4 cm pro Jahr, ermittelt durch vorhergehende Messungen der TUD-Wissenschaftler. Erschwert wird die Detektion dieser resultierenden Änderungen aber durch eine komplizierte tektonische Situation: Ungefähr 150 km nordwestlich des Nördlichen Patagonischen Eisfelds treffen drei tektonische Platten aufeinander. Wo die divergente Plattengrenze zwischen der Antarktischen und Nazca-Platte unter die Südamerika-Platte abtaucht (subduziert), öffnet sich ein Asthenosphären-Fenster, was zu außergewöhnlichen, bisher nur unzureichend verstandenen Massenumverteilungen im Erdinneren führt.</p>



<p>Als wichtigste Größe wurde der Schwerewert an acht Messpunkten bestimmt, von der Atlantikküste in Puerto San Julian bis zum östlichen Rand des südpatagonischen Eisfelds mit dem Glaciar Perito Moreno als bekanntestem Gletscher. Dafür wurde ein Absolutgravimeter des Typs Micro-g LaCoste FG5 eingesetzt, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Schwerebeschleunigung mit einer extrem hohen Genauigkeit von nahezu einem Milliardstel der Erdschwere zu bestimmen. Ergänzt werden diese Messungen durch Relativschweremessungen mit einem Scintrex CG5-Gravimeter zur Bestimmung von lokalen Schweregradienten und Anschlüssen an Sicherungspunkte bzw. Punkte des argentinischen Schwerenetzes (RAGA) sowie durch präzise GPS-Messungen zur Bestimmung der Krustendeformation. Eine Besonderheit stellen Wasserstandsmessungen mittels GPS-Reflektometrie an den großen patagonischen Seen und der Atlantikküste dar: Die indirekt empfangenen, an der Wasseroberfläche reflektierten Signale der GPS-Satelliten werden in der Auswertung dazu genutzt, die Höhe des Wasserspiegels und damit den Gravitationseffekt von Füllstandsänderungen des jeweiligen Gewässers zu bestimmen.</p>



<p>„Um die Schwereänderungen aufgrund der Massenverluste zu detektieren, ist nach dieser bereits zweiten mindestens eine weitere Messkampagne notwendig“, sagt Thorben Döhne, Doktorand an der Professur für Geodätische Erdsystemforschung, verantwortlich vor allem für die Relativschweremessungen. „Allerdings stellen die Wetterbedingungen, vor allem mit den heftigen, andauernden Winden, und die nicht immer einfachen logistischen Umstände, z.B. beim Transport von Mensch und Material über unbefestigte Straßen und Furten, besondere Herausforderungen an ein solche Messkampagne“, berichtet Andreas Richter, ehemals an der TU Dresden und nun an der UNLP tätig. Die Forscher hoffen, indem sie die absolut gemessenen Schwereänderungen und die mittels GPS bestimmten Krustendeformationen ins Verhältnis setzen, neue Einsichten in die Struktur des Erdinneren und die Natur der beobachteten Deformationsprozesse zu gewinnen. „Außerdem wird es helfen, die an der Erdoberfläche durchgeführten, also bodengebundenen Messungen mit satellitengeodätischen Messungen der Massenbilanz und Höhenänderung der Patagonischen Eisfelder zu verknüpfen“, ergänzt Döhne.</p>



<p>Das Forschungsvorhaben „Gravimetrische Bestimmung der Reaktion der festen Erde auf Eismassenänderungen in Süd-Patagonien“ wird gemeinsam von Mirko Scheinert (TU Dresden) und Axel Rülke (BKG Leipzig) geleitet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft durch eine Sachbeihilfe finanziert.</p>



<p><strong>Dank</strong><br>Die beteiligten Wissenschaftler bedanken sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die Universidad Nacional de La Plata, Facultad de Ciencias Astronómicas y Geofísicas (Dekan: Prof. Raúl Perdomo), das Argentinisch-Deutsche Geodätische Observatorium (Wissenschaftlicher Direktor: Prof. Claudio Brunini), das Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas (CONICET) sowie das Instituto Geográfico Nacional (Direktor: Sergio Cimbaro).</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg529307#msg529307" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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		<title>BKG: Neue Daten im Deutschlandmosaik aus Sentinel-2-Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bkg-neue-daten-im-deutschlandmosaik-aus-sentinel-2-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 18:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das Deutschlandmosaik aus Sentinel-2-Daten (Sentinel2-DE) wurden neben den Daten von 2018, 2019, 2020 nun auch Daten von 2021 übernommen. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG). 8. März 2022 &#8211; Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat ein Verfahren zur bedarfsbezogenen Bereitstellung von Fernerkundungsdaten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Für das Deutschlandmosaik aus Sentinel-2-Daten (Sentinel2-DE) wurden neben den Daten von 2018, 2019, 2020 nun auch Daten von 2021 übernommen. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GDL2SentinelBKG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GDL2SentinelBKG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Deutschlandmosaik aus Sentinel-2-Daten. (Bild: BKG)</figcaption></figure></div>



<p>8. März 2022 &#8211; Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat ein Verfahren zur bedarfsbezogenen Bereitstellung von Fernerkundungsdaten entwickelt. Für die fernerkundliche Produktion werden derzeit optische Satellitenbilddaten in der Bundesverwaltung bevorzugt eingesetzt. Hierfür ist das sogenannte Mosaik-Verfahren eine wichtige Methode. Das Verfahren wurde mit den von der EU finanzierten Sentinel-2- Daten der europäischen Erdbeobachtungsinitiative Copernicus aufgebaut und kann für jeden optischen Datensatz (inkl. Luftbilder) angewendet werden. Wir stellen mit dieser Methode einen Service zur Verfügung, über den sich optische Fernerkundungsdaten für jedes Gebiet auf der Erde fachlich und bedarfsorientiert aufbereiten lassen.</p>



<p>Über diesen Dienst wird es Nutzern ermöglicht, vorprozessierte und aufbereitete Fernerkundungsinformationen aus dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, für die Bundesrepublik Deutschland, in bestehende eigene Fachverfahren mit einzubinden.</p>



<p>Die Sentinel-2 Satelliten liefern Aufnahmen im sichtbaren und infraroten Spektrum. Sie sind für die Beobachtung der Landoberflächen optimiert. Die hohe Auflösung von bis zu 10m und die Abtastbreite von 290 km sind ideal, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Der Dienst wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen.</p>



<p><strong>Weitere Einsatzbereiche:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Binnengewässer und Bundeswasserstraßen</li><li>Landmonitoring</li><li>Katastrophen- und Krisenmanagement</li><li>Umwelt- und Naturschutz</li><li>Sicherheit</li><li>Verkehr und Mobilität</li><li>Georessourcen und Georisiken</li></ul>



<p>Der Dienst unterstützt einen Zeitparameter, über welchen die unterschiedlichen Jahresstände abgefragt werden können. Er wird als Web Map Service (WMS) zur kostenfreien Nutzung in unserem <a href="https://gdz.bkg.bund.de/index.php/default/open-data.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Open-Data-Bereich</a> bereitgestellt.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/dokumentation/deu/sentinel2_de.pdf" target="_blank" data-wpel-link="external">Dokumentation Sentinel2-DE</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Überschwemmungen: Lageinformationen für Rettungskräfte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ueberschwemmungen-lageinformationen-fuer-rettungskraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 17:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DLR erfasst Luftbilder und wertet sie mit weiteren Erdbeobachtungsdaten für die Helfer in den betroffenen Regionen aus. Künstliche Intelligenz (KI) verknüpft Informationen von Satelliten und Flugzeugen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 16. Juli 2021 &#8211; Im Westen Deutschlands hat langanhaltender Starkregen für Überschwemmungen gesorgt. Menschen kamen ums [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="das-dlr-erfasst-luftbilder-und-wertet-sie-mit-weiteren-erdbeobachtungsdaten-fur-die-helfer-in-den-betroffenen-regionen-aus-kunstliche-intelligenz-ki-verknupft-informationen-von-satelliten-und-flugzeugen-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--6fe5174e-180b-4d93-9ea6-69cc3252ab63">Das DLR erfasst Luftbilder und wertet sie mit weiteren Erdbeobachtungsdaten für die Helfer in den betroffenen Regionen aus. Künstliche Intelligenz (KI) verknüpft Informationen von Satelliten und Flugzeugen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luftbildschleidenDLRZKICCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luftbildschleidenDLRZKICCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>DLR-Luftbildaufnahme über Schleiden. (Bild: DLR-ZKI (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p>16. Juli 2021 &#8211; Im Westen Deutschlands hat langanhaltender Starkregen für Überschwemmungen gesorgt. Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gebäude und Infrastrukturen wurden zerstört. Besonders betroffen sind Orte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Helfer mit einer Reihe von Aktivitäten: Satellitendaten und DLR-Luftbildaufnahmen werden innerhalb kürzester Zeit ausgewertet und zum Beispiel zu Karten aufbereitet. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) gibt die Lageinformationen an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) oder das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weiter. Außerdem besteht ein ständiger Austausch mit dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und seinem satellitengestützten Krisen- und Lagedienst. Das ZKI ist eine Einrichtung im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) in Oberpfaffenhofen. Es analysiert Erdbeobachtungsdaten und erstellt daraus aktuelle Informationen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hochwasserlageschleidenDLRZKICCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hochwasserlageschleidenDLRZKICCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hochwasserlage in Schleiden. (Bild: DLR-ZKI (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p>Das ZKI hat für Regionen in Nordrhein-Westfalen Hochwasserinformationen aus Satellitendaten (Sentinel-1) abgeleitet. Die Auswertung erfolgt mit automatisierten Verfahren. Die Bilder und die sogenannten „Wassermasken“, die die Ausdehnung der Wasserflächen verdeutlichen, stehen den Helfern zur Verfügung. Außerdem zeigt das ZKI besonders betroffene Orte, die gemeinsam mit den Rettungskräften vor Ort definiert werden, in Lagekarten. Hierfür hat das DLR Luftbilddaten mit Auflösungen von zehn bis 15 Zentimetern mit einer Kamera des Instituts für Methodik der Fernerkundung erfasst. Die Flüge konnten in Zusammenarbeit mit Partnern spontan realisiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hochwasserlageeuskirchenDLRZKICCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hochwasserlageeuskirchenDLRZKICCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hochwasserlage in Euskirchen. (DLR-ZKI (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p>Ein Teil der Karten ist auch zum Download allgemein verfügbar.</p>



<p>Die Aufnahmen und Karten entstehen im Rahmen des Forschungsprojektes AIFER in enger Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Roten Kreuz (BRK) und dem DRK. AIFER entwickelt Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), die Informationen aus Satellitendaten, Luftbildern und Medien automatisiert erkennen und verbinden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17463.msg515396#msg515396" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">KI und Raumfahrt</a></strong></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>50 Jahre Mondlandung &#8211; 50 Jahre Lunar Laser Ranging</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/50-jahre-mondlandung-50-jahre-lunar-laser-ranging/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 08:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
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		<category><![CDATA[BKG]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
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		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Retroreflektor]]></category>
		<category><![CDATA[SLR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10395</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine 50 Jahre alte Hinterlassenschaft auf dem Mond ermöglicht demgeodätischen Observatorium des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) sowie anderen Observatorien weltweit, genaue Entfernungsmessungen zum Mond durchzuführen. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Quelle: BKG. Als am 20. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sah die ganze Welt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine 50 Jahre alte Hinterlassenschaft auf dem Mond ermöglicht dem<br>geodätischen Observatorium des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) sowie anderen Observatorien weltweit, genaue Entfernungsmessungen zum Mond durchzuführen. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: BKG.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-dd1c5610"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AldrinmitLaserReflektoRerNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AldrinmitLaserReflektoRerNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erste Mondlandung am 20. Juli 1969:<br> Buzz Aldrin mit Laser-Reflektor in der<br> rechten Hand. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Als am 20. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sah die ganze Welt zu. Auch die Jahre davor und danach waren geprägt von Begeisterung für die Raumfahrt zum Mond, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Wettlaufs zwischen den USA und der Sowjetunion. Nach den vorläufig letzten Mondmissionen in den Jahren 1972 (USA) bzw. 1976 (Sowjetunion) ging das Interesse an unserem Trabanten allmählich wieder zurück. Nicht so bei den Wissenschaftlern.</p>



<p>Armstrongs Kollege Buzz Aldrin hatte auf dem Mond eine Apparatur hinterlassen, die es bis heute ermöglicht, Distanzen zum Mond zentimetergenau zu messen: eine 46 x 46 Zentimeter große Tafel bestückt mit 100 Retroreflektoren, also Präzisionsprismen, die Laserlicht in die gleiche Richtung zurückstrahlen aus der es kommt. Bestrahlt wird das Reflektorarray von starken Pulslasern, die von der Erde aus durch Teleskope Lichtblitze auf die Reflektoren senden, die reflektiert und wieder im Teleskop erfasst werden. Aus der exakten Messung der Laufzeit von ca. 2,5 Sekunden lässt sich der Abstand zu den Reflektoren genau bestimmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-1f28d3c2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Apollo14LaserReflektorNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Apollo14LaserReflektorNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Apollo 14 Laser-Reflektor. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Die erste Messung zum Mondreflektor erfolgte allerdings erst ein paar Tage später: In der Nacht des 1. August 1969 gelang einem jungen Team von Physikern und Technikern des Lick Observatory am Mt. Hamilton in Kalifornien die erste Laserentfernungsmessung zum Mond. Die ersten Versuche in der Mondlandungsnacht waren erfolglos, da die Mondlandefähre an einem anderen Ort landete als geplant. Kommandant Neil Armstrong hielt nach einem besser geeigneten Landeplatz auf der Mondoberfläche Ausschau und setzte buchstäblich in letzter Sekunde an einem Ort zur Landung an, dessen Koordinaten zunächst nicht bekannt waren. Auch durch den tief stehenden Mond gestalteten sich die Messungen zunehmend schwierig, so dass bis zum ersten Treffer zwölf Tage vergingen.</p>



<p>Die anfängliche Messgenauigkeit von acht Metern konnte nach einiger Zeit auf wenige Meter gesteigert werden. Heute wird die Entfernung zum Mond bis auf wenige Zentimeter gemessen. Spitzenreiter ist die &#8222;Apache Point Observatory Lunar Laser Observation facility&#8220; (APOLLO). Mit einer Teleskopöffnung von 350 Zentimetern und einer Höhe von 2.880 Metern über dem Meer ist sie sowohl von der Menge als auch von der Genauigkeit der Messungen unübertroffen. Zu den weltweit fünf aktiven Observatorien, die Mondmessungen durchführen, gehört auch das BKG-eigene Observatorium Wettzell im Bayerischen Wald. Hier werden seit 1990 gelegentlich Mondmessungen durchgeführt. Die Hauptaufgabe ist jedoch die Entfernungsmessung zu Satelliten (Satellite Laser Ranging &#8211; SLR).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-d5bac7f1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/RangingInMondfinsternisNISTDLongAPO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/RangingInMondfinsternisNISTDLongAPO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Laser-Entfernungsmessung während einer<br> Mondfinsternis.<br> (Bild: NIST/Dan Long/Apache Point <br>Observatory)</figcaption></figure>



<p>Aus der genauen Ausmessung der Mondbahn resultiert nicht nur die Abstandsänderung des Mondes von 3,8 Zentimeter/Jahr als Folge der Gezeitenreibung. Es lassen sich daraus auch fundamentale Prinzipien der Physik testen wie z. B. die Konstanz der Gravitationskonstanten oder das Äquivalenzprinzip. Ferner lassen sich aus der Eigenrotation des Mondes und der Deformation infolge der Erdanziehung Rückschlüsse zum inneren Aufbau und der mechanischen Eigenschaften des Mondkörpers ziehen.</p>



<p>So sind auch 50 Jahre nach den ersten Laserentfernungsmessungen zum Mond die gewonnenen Daten immer noch von großem Interesse. Im Rahmen zukünftiger Mondmissionen ist sogar die Installation neuer, noch präziserer Reflektoren auf dem Mond geplant. Der Mond ist längst nicht &#8222;out&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-c98e318b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WLRSbeiNachtUHesselsBKG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WLRSbeiNachtUHesselsBKG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Wettzell Laser Ranging System (WLRS) <br>bei Nacht. (Bild: Uwe Hessels, BKG)</figcaption></figure>



<p><strong>Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):</strong><br>Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (<a href="https://gdz.bkg.bund.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Geodatenzentrum</a>) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.bkg.bund.de</a>.</p>
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