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	<title>Blue Origin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Blue Origin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/" data-wpel-link="internal">New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch Probleme mit der Oberstufe.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152216" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hold im ersten Analuf zum Start<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, den 19. April stand die New Glenn &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; für den Start NG-3 auf der Startplattform des Lauch Complex 36 in Cape Canaveral. Für diesen Booster war das keine Premiere, er wurde bereits beim Flug NG-2 verwendet, bei der er erfolreich auf der Landeplattform Jacklyn gelandet werden konnte. Die Triebwerke wurden jedoch, wie der CEO von Blue Origin Dave Limp bekanntgab, vollständig ersetzt, um einige Verbesserungen zu testen. Die Triebwerke von NG-2 sollen aber bei einem späteren Flug wieder zum Einsatz kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann von einer wirtschaftlichen Wiederverwendung erst gesprochen werden, wenn diese die Wiederverwendung der Triebwerke einschließt, da diese im Allgemeinen zu den teuersten Komponenten eines Trägers zählen. Aber Angesichts der noch sehr niedrigen Anzahl von geflogenen Triebwerken ist es sehr verständlich, wenn man diese nun sehr genau prüfen möchte und auch dass man bereits Neuerungen vorliegen hat, die man erproben möchte. Vielleicht muss man auch daran denken wie viele Iterationen des Triebwerkdesigns und auch des Trägers der größte Mitbewerber bei seinem Träger, der die Wiederverwendung geschafft hat, durchgeführt hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152197" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; wurde wiederaufbereitet, aber auch der nächste für den Einsatz bestimmte Booster &#8222;No, It&#8217;s Necessary&#8220; ist, nach einer Veröffentlichung von Dave Limp, schon fast fertiggestellt. Auch wenn es dazu von Blue Origin noch keine Bestätigung gibt, dürfte dieser Booster wohl für den Start des Blue Moon MK1 Pathfinder vorgesehen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer wissen will woher die Namen der Booster kommen, der kann dies in der deutschen Wikipedia im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/New_Glenn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel über die New Glenn</a> unter &#8222;Verwendete Booster&#8220; nachlesen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e93d256a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Static Fire fand am 16. April statt</strong><br>Am 12. April wurde die New Glenn mitsamt seiner Nutzlast, dem Bluebird Block 2 FM 2, oder Bluebird 7 Satelliten von AST SpaceMobile zum LC-36 transportiert. Am Donnerstag den 16. April konnte Blue Origin einen Static Fire der New Glenn durchführen. Ca. 5 Sekunden vor Beginn des Tests wurde das Sound Supression System in Betrieb genommen. Um 13:45 Uhr MESZ wurden daraufhin alle 7 BE-4 Triebwerke für ca. 20 Sekunden auf Volllast betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nutzlast</strong><br>Transportiert wurde ein BlueBird Block 2 Satellit. Dieser wird Teil der Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile, oder hätte es zumindest werden sollen. Die Konstellation soll zukünftig aus bis zu 60 Satelliten bestehen. Die Block 2 Satelliten stellen eine höhere Bandbreitenkapazität als die aktuellen BlueBird Block 1 Satelliten bereit. Ziel ist es eine durchgehende 24/7-Mobilfunk-Breitbandabdeckung anzubieten. Es wird eine nahezu gesamtstaatliche Abdeckung der USA mit über 5.600 Zellen aus dem Weltraum angestrebt. Die Satelliten sind darauf ausgelegt, Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Mbit/s zu erreichen, wodurch Sprach-, Daten- und Videokommunikationsmöglichkeiten für Endbenutzer ermöglicht werden sollen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-af3641fa"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152199" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; hat abgehoben<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152201" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0583da1"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8137d7bb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MECO und Stufentrennung<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starttag 19. April 2026, Startfenster von 12:45 bis 14:45 MESZ</strong><br>Die Betankung verlief reibungslos, um 11:45 Uhr MESZ stand sie startbereit auf dem Pad. Um 12:30 Uhr MESZ erfolgte der Go/NoGo Poll. Und Alles war auf Go. Countdown verlief auch ungestört bis T-3:57. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Hold ausgelöst. Grund wurde keiner bekannt gegeben. Kurz nach 13:00 Uhr MESZ wurde der Countdown auf L-22:00 gestellt, was aber in diesem Fall auch T-22:00 war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses mal gab es keine Unterbrechung mehr. Bei T-00:10 wurde das Sound Supression System aktiviert und Wassermassen überfluteten geradezu das Pad. Und bei T-00:00 wurden die Triebwerke gezündet. Der untere Teil der New Glenn verschwand in Gischt und Nebel. Nach dem Passieren des Startturms hatte man aber wieder unbeeinflußten Blick auf den Booster. Der Start war absolviert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152205" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei T+01:40 wurde MaxQ erreicht. Nach 3 Minuten im Flug standen mehrere Ereignisse an. Bei T+3:05 erfolgte das Abschalten der Erststufentriebwerke, bei T+3:09 die Stufentrennung und bei T+3:17 die Zündung der Zweitstufentriebwerke.<br>Bei T+03:44 hatte das Fairing seinen Dienst getan und wurde abgeworfen. Die Höhe der Erststufe stieg zu der Zeit noch, erreichte ihren Maximalwert und begann ihren Fall Richtung Erde. Bei T+07:07 wurde der Reentry Burn gestartet um die Geschwindigkeit des Boosters vor dem Auftreffen auf die Atmosphäre zu verringern. Die weitere Verlangsamung des Boosters wurde dann durch die Atmosphäre verursacht. Auch bei New Glenn konnte das schon bekannte Glühen der Triebwerkssektion in dieser Flugphase beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landefähre Jacklyn stand am Landeort bereit. Bei T+8:52 wurden drei Triebwerke für den Landingburn gestartet. Ob die Landefähre näher als letztes Mal anflogen wurde, konnte etwas schwer beobachtet werden. Die Spur der Gischt im Meer beim Bild bei T+09:12 könnte ein Hinweis auf den Annäherungsflug sein, aber der Booster feuert im Anflug auch schräg. Nach einer Schwebephase, die oft von Rauch und Nebel verhüllt war, konnte &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; aber bei T+09:42 aufgesetzt auf der Landefähre gesehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit hat &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; erfolgreich ihren zweiten Start und ihre zweite Landung gemeistert.<br>Jubel von den Mitarbeitern konnte vernommen werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-105a3212"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152207" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der Triebwerke zum Landing Burn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152209" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-370bf437"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152212" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152214" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; ist gelandet<br><a href="Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><mark>Credit: Blue Origin</mark></a></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-ed5a34f5"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Oberstufe erleidet eine Fehlfunktion</strong><br>Derweilen ging es etwas unter, dass die Oberstufe noch auf dem Weg war. Bei T+13:09 wurden die Oberstufentriebwerke, bei einer Geschwindigkeit von 27.127 Kilometer pro Stunde auf einer Höhe von 164 Kilometer deaktiviert. Nach ungefähr einer Stunde und 10 Minuten im Flug sollten die Triebwerke der Oberstufe nochmals kurzzeitig aktiviert werden um die Nutzlast im geplanten Orbit auszusetzen. Bei dieser zweiten Zündung der Oberstufe muß es zu einem Problem gekommen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin veröffentlichte auf X das die Nutzlast nicht im vorhergesehenen Orbit ausgesetzt wurde. Es wurde angegeben das das Verhalten der Oberstufe überprüft und zu gegebener Zeit Ergebnisse bekanntgeben würden.<br>Es wird darauf ankommen, in welchem Orbit Bluebird 7 schließlich ausgesetzt wurde. Wenn dieser nicht zu stark vom geplanten Orbit abweicht, besteht die Möglichkeit mit Triebwerken des Satelliten einen funktionsfähigen Orbit, bei dann verringerter Lebensdauer, zu erreichen.<br>Hier ist man auf endgültige Angaben von Blue Origin angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider trübt die Fehlfunktion der Oberstufe den ansonsten sehr erfreulichen Flug des New Glenn Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtrag zum Verlust des Bluebird Block 2 Satelliten &#8222;Bluebird 7&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon wenige Stunden nach dem Start gab es erste Hinweise das der Satellit wohl verloren ist. Das Finanznachrichtenportal Stock Titan berichtete schon um ca. 8 Uhr abends das Bluebird 7 zum Versicherungsfall geworden ist.<br>Wenige Stunden später gab die USSF in einem ersten Datensatz Bahndaten von 154 x 494 km Höhe und 36,1° Inklination an, wobei etwas unklar war ob dies Bahndaten vor oder nach der 2. Zündung gewesen sein sollen. Mit diesen Bahndaten ist kein regulärer Orbit möglich. Beachtenswert wäre allerdings die weit vom Sollwert 43.1° abweichende Inklination.<br>In einem zweiten Datensatz der USSF am nächsten Tag wurden für BlueBird-7 nun 265 x 485 km Höhe und 43.0° Inklination angegeben, und wieder war es unklar ob es Satellit oder zweite Stufe beftrifft.<br>Aber schon am Abend des 20. April gab der CEO von Blue Origin, Dave Limp, bekannt das beim zweiten GS2-Burn eines der BE-3U-Triebwerke nicht genügend Schub aufbrachte um die geplante Zielbahn zu erreichen, und das man in Kontakt mit AST SpaceMobile und der FAA stünde. Dem Satellit selber war es mit seinen eigenen Antrieben unmöglich noch seinen Zielorbit zu erreichen. <br>Bluebird 7 trat auch bereits an diesem Tag wieder in die Erdatmophäre ein.<br>Die FAA bewertete das Ereignis schließlich als Unfall und verhängte für die New Glenn ein Startverbot bis zur Aufklärung der Unfallursache.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20764.msg586546#msg586546" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BlueBird Block 2 &#8211; Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Blue Origin kündigt stark vergrößerte New Glenn 9&#215;4 an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-kuendigt-stark-vergroesserte-new-glenn-9x4-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 15:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Origin erhöht das Tempo in Entwicklung und Startabwicklung. Außerdem stellen sie eine größere Version der New Glenn, die New Glenn 9&#215;4 vor.Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James Quelle: Blue Origin, 20. November 2025 New Glenn 7&#215;2 Blue Origin will die Startanzahl der bestehenden New Glenn bereits im Jahr 2026 auf über einen Start pro [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Blue Origin erhöht das Tempo in Entwicklung und Startabwicklung. Außerdem stellen sie eine größere Version der New Glenn, die New Glenn 9&#215;4 vor.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin, 20. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>New Glenn 7&#215;2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin will die Startanzahl der bestehenden New Glenn bereits im Jahr 2026 auf über einen Start pro Monat erhöhen, und schon beginnend mit dem Start NG-3 sukzessive Updates an der bestehenden New Glenn, die jetzt als New Glenn 7&#215;2, nach der Anzahl der Triebwerke in der ersten, bzw. zweiten Stufe, bezeichnet wurde, einführen.<br>Die Verbesserungen für die New Glenn 7&#215;2 umfassen Bereiche des Antrieb, der Strukturen, Avionik, Wiederverwendbarkeit und Wiederherstellungsoperationen. Primäre Verbesserungen sind jedoch die Leistungsteigerungen der Triebwerke.<br>Das BE-4 Triebwerk wird von ursprünglich 2450 kN Schub auf 2847 kN Schub gesteigert. 2780 kN Schub wurden bereits auf dem Prüfstand nachgewiesen. 2847 kN Schub werden im Laufe des Jahres erwartet. Hauptverantwortlich für die Leistungssteigerungen wird die Unterkühlung der Treibstoffe sein, wie wir es vom Hauptmitbewerber kennen.<br>Das BE-3U wird, ebenfalls im Laufe des Jahres von 778 kN Schub auf 890 kN Schub gesteigert werden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9×4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m3, fast 70 % mehr als die 7×2-Konfiguration von New Glenn. 9×4 ist eine Weiterentwicklung der 7×2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe. Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9×4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m3, fast 70 % mehr als die 7×2-Konfiguration von New Glenn. 9×4 ist eine Weiterentwicklung der 7×2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe. Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149315" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9&#215;4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m<sup>3</sup>, fast 70 % mehr als die 7&#215;2-Konfiguration von New Glenn. 9&#215;4 ist eine Weiterentwicklung der 7&#215;2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe.<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>New Glenn 9&#215;4</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wurde eine neue, größere Variante der New Glenn angekündigt, die New Glenn 9&#215;4, welche über 9 Erststufentriebwerke und 4 Zweitstufentriebwerke verfügt, und auch wesentlich größer ist.<br>Sie erreicht eine Höhe von ca. 122 m, das Fairing wird auf 8,7 m verbreitert und bietet stolze 820 m<sup>3</sup> an Volumen; das sind immerhin 70% mehr als bei der New Glenn 7&#215;2.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Erweiterung der Flotte um 9x4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7x2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient. Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Die Erweiterung der Flotte um 9x4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7x2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient. Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="308" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1.jpg" alt="" class="wp-image-149317" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Erweiterung der Flotte um 9&#215;4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7&#215;2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient.<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Startschub erhöht sich um 50% gegenüber der New Glenn 7&#215;2.<br>Damit schafft sie den Transport von über 70 Tonnen in den niedrigen Erdorbit, 14 Tonnen direkt in den geostationären Orbit, oder 20 Tonnen in eine lunare Einschußbahn.<br>Sie übertrifft damit in den Leistungsdaten immerhin die Falcon Heavy.<br>Ausgelegt wird sie für eine 25 malige Verwendung. Betrieben werden New Glenn 7&#215;2 und 9&#215;2 parallel je nach Anforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg581253#msg581253" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14556.msg582539#msg582539" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14556.msg582539#msg582539" target="_blank" rel="noopener">New Glenn &#8211; Entwicklung, Bau, Tests und Erstflüge</a></a></li>
</ul>
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		<title>New Glenn Testflug NG-2 schafft Landung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/new-glenn-testflug-ng-2-schafft-landung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 23:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen unglaublichen Erfolg konnte Blue Origin gestern Abend verbuchen. Schon beim zweiten Testflug schafft der Booster eine Landung auf dem Drone-Ship Jacklyn. Das ist ein extrem wichtiger Schritt hin zur Wiederverwendung. Auch wenn es von den Anforderungen her nicht vergleichbar ist, dürften die Erfahrungen mit New Shepard sicherlich eine wichtige Komponente für das rasche Erreichen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Einen unglaublichen Erfolg konnte Blue Origin gestern Abend verbuchen. Schon beim zweiten Testflug schafft der Booster eine Landung auf dem Drone-Ship Jacklyn. Das ist ein extrem wichtiger Schritt hin zur Wiederverwendung. Auch wenn es von den Anforderungen her nicht vergleichbar ist, dürften die Erfahrungen mit New Shepard sicherlich eine wichtige Komponente für das rasche Erreichen dieses Meilensteines gewesen sein. Auch die Oberstufe konnte die Erwartungen vollständig erfüllen und funktionierte einwandfrei. Alle Nutzlasten sind erfolgreich ausgesetzt worden.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin, NG-2Livestream, engl. Wikipedia, Raumfahrer.net Forum, 13. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die New Glenn in Zahlen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Gesamthöhe von 98 m ist die New Glenn eine der höchsten jemals gebauten Trägerraketen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-am-Startplatz.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="New Glenn auf LC-36 Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="New Glenn auf LC-36 Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-am-Startplatz-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-149041" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-am-Startplatz-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-am-Startplatz-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-am-Startplatz-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">New Glenn auf LC-36<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe nimmt dabei 57,4 m ein. Die zweite Stufe 26,3 m, wobei allerdings davon über 7 m, zuunterst die Triebwerke, in die erste Stufe hineinragen. Der gemeinsame Durchmesser beider Stufen und des Fairings beträgt stolze 7 m. Angetrieben wird die erste Stufe der New Glenn von sieben, mit LOX und CH4 betriebenen BE-4 Triebwerken, ausgeführt mit gestufter Verbrennung, mit jeweils 2450 kN Schub welcher auf ca. 40 % rückregelbar ist. Der spezifische Impuls dieser Triebwerke beträgt 3300 m/s. Drei dieser Triebwerke sind +/- 5° schwenkbar. Die zwei, mit LOX und LH2 im Expander Cycle betriebenen BE-3U Triebwerke der zweiten Stufe liefern jeweils 778 kN Schub welcher auf ca. 75 % rückregelbar ist. Der spezifische Impuls dieser Triebwerke beträgt 4360 m/s.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nutzlasten auf NG-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nutzlast befinden sich die beiden EscaPADE Raumsonden und ein Technologiedemonstrator von Viasat an Bord. Die EscaPADE-Sonden sollen so um die 60 Millionen Dollar gekostet haben und sind damit im Simplex-Programms der NASA in deren untersten Preissegment angesiedelt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2-Escapade-Mission-Patch.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Missionslogo der EscaPADE Mission auf NG-2 Credit: NASA, Blue Origin" data-rl_caption="" title="Missionslogo der EscaPADE Mission auf NG-2 Credit: NASA, Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="357" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2-Escapade-Mission-Patch-260x357-1.jpg" alt="" class="wp-image-149035" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2-Escapade-Mission-Patch-260x357-1.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2-Escapade-Mission-Patch-260x357-1-218x300.jpg 218w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Missionslogo der EscaPADE Mission auf NG-2<br>Credit: NASA, Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die EscaPADE (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Escape_and_Plasma_Acceleration_and_Dynamics_Explorers" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Escape and Plasma Acceleration and Dynamics Explorer</a>) Raumsonden &#8222;Blue&#8220; und &#8222;Gold&#8220;, für die als Ziel eine Umlaufbahn um den Mars vorgesehen ist, um dort das &#8222;Weltraumwetter&#8220; zu untersuchen, hätten ursprünglich bereits beim Erststart von New Glenn an Bord sein sollen.<br>Die NASA nahm jedoch wegen des unsicheren Starttermines schon im September letzten Jahres davon Abstand, denn das günstige, alle ca. 26 Monate wiederkehrende Startfenster zum Mars hatte sich bereits seinem Ende genähert.<br>Nun sind sie, auch außerhalb eines solchen Startzeitrahmens Nutzlast des 2. Starts. Angesichts des geringen Gewichtes von 550 kg pro Sonde und des Schubes von 2 BE-3U Triebwerken würde man annehmen, dass die energiesparende Hohmann Transferbahn nicht zwingend erforderlich wäre. Aber tatsächlich nutzt man nun die mit ca. 20 Milionen Dollar sehr preiswerte Transportmöglichkeit eines Teststarts und kombiniert diese mit der Nutzung des nächsten Hohmann Transfersfensters, welches sich im Spätjahr 2026 öffnet. Zu diesem Zweck fliegen die Sonden den Langrange Punkt L2 des Erde-Sonne-Systems an, wo sie auf diesen Zeitpunkt warten.<br>Zu gegebener Zeit werden sie den L2 verlassen und, um Geschwindigkeit aufzubauen, mit einem zusätzlichen Swing-by Manöver an der Erde die endgültige Bahn Richtung Mars einschlagen. Statt der ursprünglichen Reisezeit von ca. 9 Monaten, wenn sie das Startfenster 2024 nicht verpasst hätten, kommen so fast 2 Jahre zusammen und sie werden damit erst im September 2027 den Mars erreichen. Die Wartezeit am Langrange Punkt L2 will man nun nutzen, um mit den vorhandenen Sensoren (Magnetometer, elektrostatische Analysatoren und Langmuir-Sonde) das dortige &#8222;Weltraumwetter&#8220; zu vermessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Integration von NG-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erststart von New Glenn erfolgte am 16. Januer 2025. Ursprünglich war von einem zweiten Start noch im Frühling die Rede, aber auf was in der Raumfahrt wirklich Verlass ist, das sind nun mal Verschiebungen. Nach etlichen von diesen konnte am 8. Oktober der Booster aber zum Integrationsgebäude am LC-36 gerollt werden. Dort wurden die erste und zweite Stufe integriert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Jacklyn-in-Warteposition.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jacklyn in Warteposition Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Jacklyn in Warteposition Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Jacklyn-in-Warteposition-400x233-1.jpg" alt="" class="wp-image-149039" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Jacklyn-in-Warteposition-400x233-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Jacklyn-in-Warteposition-400x233-1-300x175.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Jacklyn in Warteposition<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. Oktober erfolgte der Transport der gesamten Rakete zum LC-36, wo sie aufgerichtet, und am 31. Oktober der Static Fire Test durchgeführt wurde. Alle 7 Triebwerke feuerten bei 100% Schub über eine Dauer von 22 Sekunden. Daraufhin ging es wieder zurück in das Integrationsgebäude, um die Nutzlasten in das voluminöse 7-m-Fairing der New Glenn zu installieren. Am 8. November wurde der Stack zum letzten Mal zum Launch Complex 36 transportiert und am Startplatz aufgerichtet. Die Landeplattform Jacklyn wurde derweilen ca. 375 Meilen östlich des Capes stationiert</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 9. November 2025, Starttag 1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">New Glenn stand aufrecht auf LC-36. Um 16:14 Uhr MEZ gab Blue Origin bekannt, dass die Betankung im Gange sei. Knapp zwei Stunden vor der vorgesehenen Startzeit zog dichte Bewölkung über das Cape. Es folgte schwerer Regen, aber da war ja noch Zeit.<br>Eine halbe Stunde vor dem Starttermin war der Himmel stellenweise wieder blau, aber es war weiterhin windig. Unbekannt war das Wetter am Landeort. Bei ca. T-20:00 min. wurde schließlich auf T-53:00 min. zurückgestellt, neue Startzeit damit 21:18 Uhr MEZ. Aber um 20:58 Uhr MEZ, 20 min vor dem geplanten Start wurde der Countdown gestoppt. Ein Schiff befand sich in der Sperrzone. Um 21:43 Uhr MEZ wurde der Countdown bei T-30:00 min. wieder aufgenommen, womit sich eine Startzeit genau am Ende des Startfensters um 22:13 Uhr MEZ ergab. Blue Origin meldete gutes Wetter, aber noch ein Problem an einer Bodeneinrichtung. Der Go-NoGo Poll um 21:56 Uhr MEZ war in mehreren Punkten negativ. Auch das Schiff befand sich weiterhin in der Sperrzone. Ein Start war nicht mehr möglich. Die abschließende Frage, die wohl verbleibt, ist, was es einem Seefahrzeug kostet in eine Sperrzone einzufahren. Nach dem Schließen des Startfensters gab Blue Origin übrigens noch bekannt das der Start wegen Cumulus Bewölkung abgesagt wurde, keine Erwähnung anderer Gründe, obwohl im Go/NoGo Poll etliche Starthindernisgründe vorlagen.<br>Neuer Starttermin sollte nach Absprache mit FAA und Range der 12. November sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2_FlightProfile.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Missionsprofil von NG-2 Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Missionsprofil von NG-2 Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="262" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2_FlightProfile-500x262-1.jpg" alt="" class="wp-image-149037" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2_FlightProfile-500x262-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG-2_FlightProfile-500x262-1-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Missionsprofil von NG-2<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 12. November 2025, Starttag 2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am diesem Tag galt schon das Tagesstartverbot, welches die FAA wegen dem US-Shutdown für die Raumfahrt erlassen hatte. Blue Origin konnte jedoch bei der FAA eine Ausnahmegenehmigung, möglicherweise wegen dem erforderlichen Startfenster dieser Planetenmission, erreichen. Jedoch veroffentlichte Blue Origin bereits im Lauf des Tages eine Startabsage des Startversuches. Die Verschiebung hatte jedoch die NASA veranlasst. Grund war das Wetter, jedoch nicht jenes auf der Erde.<br>Denn am Tag zuvor wurde ein schwerer koronaler Massenauswurf auf der Sonne beobachtet, der an diesem Tag spätabends oder etwas später die Erde erreichen sollte. Da die Auswirkungen des daraus resultierenden geomagnetischen Sturms als schwerwiegend eingeschätzt wurden, und man die EscaPADE-Sonden nicht einem Risiko, welches gar nicht erforderlich ist, aussetzen wollte, entschied sich die NASA für eine Verschiebung.<br>Bezüglich dieses Weltraumwetterereignisses siehe auch: &#8222;<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-ueberwacht-schwerwiegendes-weltraumwetterereignis/" data-wpel-link="internal">ESA überwacht schwerwiegendes Weltraumwetterereignis</a>&#8222;<br>Schon früh am nächsten Morgen konnte man sich für einen weiteren Startversuch entscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 13. November 2025, Starttag 3</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0021-Start.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Start ist erfolgt Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Der Start ist erfolgt Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0021-Start-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149045" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0021-Start-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0021-Start-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Start ist erfolgt<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterbedingungen waren endlich ideal. Überall. Am Startplatz, am Landeplatz und auch über der Grenze zum All. Wieder im gleichen Zeitraum wie Sonntags erfolgte die Meldung von Blue Origin vom laufenden Betankungsvorgang. Zu T-17:00 min. erfolgte der Go/NoGo Poll. Diesmal war alles auf Go. Ein ganz ungestörter Countdown, bis der Startdirektor bei T-00:20 sec. den Countdown stoppte. Schon wieder wurde die Geduld auf die Probe gestellt. Nach einer knappen halben Stunde wurde der Countdown bei T-33:00 min. wieder aufgenommen. Neue Startzeit war damit 21:45 Uhr MEZ. Dabei blieb es auch nicht. Nächster Hold bei T-17:04 min.. Information über den Grund gab es keine. Mit Wiederaufnahme des Countdowns war die Startzeit auf 21:55 Uhr MEZ gerutscht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0833-Landingburn.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Landing Burn von NG-2 Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Landing Burn von NG-2 Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0833-Landingburn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149049" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0833-Landingburn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0833-Landingburn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Landing Burn von NG-2<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder wurde T-00:20 sec. erreicht. Dieses mal aktivierte sich zu diesem Zeitpunkt das Sound Suppression System. Bei ca. T-00:04 sec. liefen die Triebwerke an und nach T-00:00 hob der Träger vorerst sehr gemütlich ab. Er brauchte ca. 37 s für die ersten 1000 m. Das änderte sich bald. Nach gut eineinhalb Minuten wurde auf einer Höhe von ca. 12 km MaxQ erreicht. Nach gut 3 Minuten, auf knapp 72 km Höhe, hatten die Erststufentriebwerke ihren Dienst erfüllt. Ab hier ging es schnell. Es erfolgten Stufentrennung und Zündung der Zweitstufentriebwerke. Nach nicht einmal 4 Minuten im Flug wurde auf knapp 120 km Höhe das Fairing abgetrennt. Der Booster folgte in der Zwischenzeit seiner Flugparabel, wo er auf einer Höhe von 67 km, nach knapp 7 Minuten Flugzeit, den halbminütigen mit 3 Triebwerken ausgeführten Reentry-Burn einleitete.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0854-Landung.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Anflug auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Anflug auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0854-Landung-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149051" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0854-Landung-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0854-Landung-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Anflug auf Jacklyn<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fluglagesteuerung durch die Finnen war im Livestream, da nur Bilder von großer Entfernung vorhanden waren, leider nicht erkennbar. Nach ca. achteinhalb Minuten war die Flughöhe auf ca. 3 km abgesunken, als die kritische Phase des Landing-Burns nahte. Die 3 schwenkbaren Triebwerke konnten wieder gezündet werden, und verringerten die Sinkgeschwindigkeit für ca. 20 s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stream war leider nicht ganz durchgehend, unterbrochen von einem Buffering während des Landeanfluges. Gerade dieser war somit nicht in allen Details beobachtbar. Erkennbar war jedoch das Ausklappen der Landebeine und Triebwerkfeuern direkt auf die Landeplattform. Damit setzte der Booster auf… und er blieb stehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0946-Landung.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="New Glenn ist auf der Landeplattform Jacklyn gelandet Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="New Glenn ist auf der Landeplattform Jacklyn gelandet Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0946-Landung-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149054" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0946-Landung-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0946-Landung-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">New Glenn ist auf der Landeplattform Jacklyn gelandet<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Nachtrag </strong>(selbiger Tag): <a href="https://x.com/JeffBezos/status/1989092331635765378" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Jeff Bezos hat auf X ein Video des Landesanfluges</a> veröffentlicht. Auf diesem ist zu erkennen, das der Anflug des Boosters nicht &#8222;direkt&#8220; Richtung Landeplattform führt, sondern Diese seitlich versetzt anfliegt. Dieses &#8222;Nichttreffen&#8220; der Plattform kann für den Fall eines Kontrollverlustes auch so gewollt sein. Denn so wie New Shepard verfügt auch New Glenn über die Fähigkeit des Hooverns, und so fliegt der Booster die Plattform von der Seite her an. Allerdings verbraucht dieses lange Hoovern sehr viel Treibstoff.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Jubel war zu vernehmen und auch so wohl mancher Betrachter des Livestreams hatte diesen Moment gebannt verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Rückführung des Boosters wohl der spannendste Teil der Mission war, das Missionsziel mußte erst noch erreicht werden. Hier konnte man sich etwas entspannen, die Zeitabstände vergrößerten sich. Und ab hier konnte Blue Origin nur noch Animationen des Flugverlaufes anbieten.<br>Nach knapp 13 Minuten war der Zeitpunkt für die Deaktivierung der beiden BE-3U Triebwerke erreicht, die nach 25 Minuten Flugzeit für gut 100 s wieder aktiviert wurden. Damit war die Ausrichtung der Flugbahn geschafft.<br>Nach über 33 Minuten im Flug konnte das Aussetzen der EscaPADE-Sonden wieder Live beobachtet werden, 5 Minuten später wurde der Viasat Demonstrator aktiviert. Damit erreicht der Flug seine Missionsziele und die Beteiligten bei Blue Origin dürften wohl mit Zufriedenheit auf diesen Tag zurückblicken, der das Ergebnis vieler Jahre Arbeit ist.<br><mark>Ein zweiter Betreiber von wiederverwendbaren orbitalfähigen ersten Stufen ihres Trägersystems steht am Start!</mark></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Bilder</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-auf-LC-36.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="New glenn auf LC-36 Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="New glenn auf LC-36 Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-auf-LC-36-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-149065" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-auf-LC-36-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/New-Glenn-auf-LC-36-400x267-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">New glenn auf LC-36<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T-0012-New-Glenn-am-Pad.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aktivierung des Sound Suppression Systems vor dem Start Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Aktivierung des Sound Suppression Systems vor dem Start Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T-0012-New-Glenn-am-Pad-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149043" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T-0012-New-Glenn-am-Pad-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T-0012-New-Glenn-am-Pad-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aktivierung des Sound Suppression Systems vor dem Start<br>Credit: Blue Origin</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0126-Flug.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="m Flug Credit Blue Origin" data-rl_caption="" title="m Flug Credit Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0126-Flug-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149047" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0126-Flug-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/T0126-Flug-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Flug<br>Credit Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20275.msg580801#msg580801" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESCAPADE-Mission (Blue und Gold) auf New Glenn</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>NASA plant die Vergabe von Missionen für zwei zukünftige Artemis Cargo Lander</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-die-vergabe-von-missionen-fuer-zwei-zukuenftige-artemis-cargo-lander/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 18:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Artemis-Kampagne bereitet sich die NASA gemeinsam mit ihren Industrie- und internationalen Partnern auf eine nachhaltige Erkundung der Mondoberfläche vor, um Wissenschaft und Forschung zum Nutzen aller voranzutreiben. Im Rahmen dieser Bemühungen beabsichtigt die NASA, Blue Origin und SpaceX im Rahmen ihrer bestehenden Verträge mit der Entwicklung von Landersystemen zu beauftragen, die große Ausrüstungsteile [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Artemis-Kampagne bereitet sich die NASA gemeinsam mit ihren Industrie- und internationalen Partnern auf eine nachhaltige Erkundung der Mondoberfläche vor, um Wissenschaft und Forschung zum Nutzen aller voranzutreiben. Im Rahmen dieser Bemühungen beabsichtigt die NASA, Blue Origin und SpaceX im Rahmen ihrer bestehenden Verträge mit der Entwicklung von Landersystemen zu beauftragen, die große Ausrüstungsteile und Infrastruktur auf die Mondoberfläche bringen sollen. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA, 19. November2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington, 19. November 2024 &#8211; Die NASA beabsichtigt, die derzeitigen Anbieter von bemenschten Landesystemen, SpaceX und Blue Origin, mit Demonstrationsmissionen zu beauftragen, um die Entwürfe ihrer großen Frachtlandegeräte nach erfolgreicher Designzertifizierung weiterzuentwickeln. Die Beauftragung dieser Missionen basiert auf der Anfrage der NASA aus dem Jahr 2023 an die beiden Unternehmen, <a href="https://www.nasa.gov/directorates/esdmd/artemis-campaign-development-division/human-landing-system-program/work-underway-on-large-cargo-landers-for-nasas-artemis-moon-missions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frachtversionen</a> ihrer bemenschten Landesysteme zu entwickeln, die derzeit für Artemis III, Artemis IV und Artemis V entwickelt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hls-large-cargo-landers-240419-scaled.webp" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter SpaceX, links, und Blue Origin, rechts. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafiken: SpaceX und Blue Origin" data-rl_caption="" title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter SpaceX, links, und Blue Origin, rechts. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafiken: SpaceX und Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/11/hls-large-cargo-landers-240419_1116x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der Anbieter SpaceX, links, und Blue Origin, rechts. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können.<br>Grafiken: SpaceX und Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die NASA plant sowohl bemenschte Missionen als auch künftige Servicemissionen zum Mond über Artemis V hinaus“, sagte Stephen D. Creech, assistant deputy associate administrator for technical, Moon to Mars Program Office<strong>.</strong> „Die Artemis-Kampagne ist ein gemeinsames Projekt mit internationalen und industriellen Partnern<strong>.</strong> Zwei Anbieter von Mondlandefahrzeugen mit unterschiedlichen Ansätzen für die Landung von Besatzung und Fracht bieten Flexibilität für die Missionen und stellen gleichzeitig eine regelmäßige Kadenz von Mondlandungen sicher, um weitere Entdeckungen und wissenschaftliche Möglichkeiten zu bieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA plant mindestens zwei Transportmissionen mit großer Fracht. Die Behörde beabsichtigt, dass das Starship-Frachtlandegerät von SpaceX einen <a href="https://www.nasa.gov/suits-and-rovers/pressurized-rover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unter Druck stehenden Rover</a>, der derzeit von der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) entwickelt wird, frühestens im Fiskaljahr 2032 zur Unterstützung von Artemis VII und späteren Missionen auf die Mondoberfläche bringt. Die Behörde geht davon aus, dass Blue Origin frühestens im Fiskaljahr 2033 ein Habitat für die Mondoberfläche ausliefern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„</strong>Basierend auf den aktuellen Design- und Entwicklungsfortschritten sowohl für die Crew- als auch für die Cargo-Lander und den Artemis-Missionsplänen für die Crew-Lander-Versionen hat die NASA SpaceX eine Pressurized-Rover-Mission und Blue Origin die Lieferung eines Mondhabitats zugewiesen“, sagte Lisa Watson-Morgan, Programm-Managerin, Human Landing System, im Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama. „Diese großen Demonstrationsmissionen für Frachtlandegeräte zielen darauf ab, die technische Expertise, die Ressourcen und die Finanzierung der NASA und der Industrie zu optimieren, während wir uns auf die Zukunft der Erforschung des Weltraums vorbereiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX wird die Entwicklung von Frachtlandegeräten fortsetzen und sich auf die Starship-Frachtmission im Rahmen der Option B des <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/nextstep-h-human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NextSTEP Appendix H-Vertrags</a> vorbereiten. Blue Origin wird seine Arbeiten am Frachtlandegerät und seine Demonstrationsmission unter <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-selects-blue-origin-as-second-artemis-lunar-lander-provider/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NextSTEP Appendix P</a> durchführen. Die NASA wird voraussichtlich Anfang 2025 eine erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen an beide Unternehmen richten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-Kampagne</a> wird die NASA mehr vom Mond erforschen als je zuvor, lernen, wie man fern der Heimat lebt und arbeitet, und sich auf die künftige Erforschung des Mars vorbereiten. Die SLS-Rakete (Space Launch System), die Bodensysteme zur Erkundung des Weltraums und das Orion-Raumschiff der NASA bilden zusammen mit kommerziellen Landungssystemen für Menschen, Raumanzügen der nächsten Generation, der Mondstation Gateway und künftigen Rovern die Grundlage der NASA für die Erforschung des Weltraums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über das Human Landing System Program der NASA finden Sie hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Human Landing System</a></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16701.msg561343#msg561343" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16701.msg561343#msg561343" target="_blank" rel="noopener">Neuer Mondlander der NASA</a></a></li>
</ul>
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		<title>Arbeiten an großen Frachtlandegeräten für die Artemis-Mondmissionen der NASA im Gange</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arbeiten-an-grossen-frachtlandegeraten-fur-die-artemis-mondmissionen-der-nasa-im-gange/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 18:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Artemis-Kampagne der NASA werden die Behörde und ihre Partner große Ausrüstungsgegenstände auf die Mondoberfläche schicken, um eine langfristige wissenschaftliche Erkundung des Mondes zum Nutzen aller zu ermöglichen. Die Anbieter von bemannten Landungssystemen der NASA, SpaceX und Blue Origin, beginnen derzeit mit der Entwicklung von Mondlandegeräten für große Frachtlieferungen, um diesen Bedarf zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Artemis-Kampagne der NASA werden die Behörde und ihre Partner große Ausrüstungsgegenstände auf die Mondoberfläche schicken, um eine langfristige wissenschaftliche Erkundung des Mondes zum Nutzen aller zu ermöglichen. Die Anbieter von bemannten Landungssystemen der NASA, SpaceX und Blue Origin, beginnen derzeit mit der Entwicklung von Mondlandegeräten für große Frachtlieferungen, um diesen Bedarf zu decken. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle:<em> </em>NASA</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hls-large-cargo-landers-240419_SpaceX.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier SpaceX. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafik: SpaceX" data-rl_caption="" title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier SpaceX. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafik: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hls-large-cargo-landers-240419_SpaceX_446x260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier SpaceX. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können.<br>Grafik: SpaceX</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat SpaceX und Blue Origin unter Vertrag genommen, um Landesysteme zu liefern, die Astronauten von der Mondumlaufbahn zur Mondoberfläche bringen, beginnend mit Artemis III. Die Behörde hat die beiden Unternehmen gebeten, Frachtversionen ihrer bemannten Mondlandegeräte als Option im Rahmen ihrer bestehenden Verträge zu entwickeln. Diese Frachtversionen sollen etwa 12 bis 15 Tonnen Nutzlast auf der Mondoberfläche absetzen und frühestens mit der Artemis VII-Mission in Betrieb genommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA geht davon aus, dass es sich bei den Frachtversionen der Lander der Unternehmen um modifizierte Versionen der bemenschten Landesysteme handeln wird, die derzeit für Artemis III, IV und V entwickelt werden. Die Modifikationen werden Anpassungen der Nutzlastschnittstellen und der Entfaltungsmechanismen umfassen, und die Frachtvarianten werden keine Lebenserhaltungssysteme für Menschen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese ersten Arbeiten ermöglichen es den Unternehmen, die Entwicklung ihrer Frachtlandegeräte im Rahmen einer vorläufigen Entwurfsprüfung fortzusetzen, dem Schritt, der die Grundlage für die Fortsetzung des detaillierten Entwurfs bildet. SpaceX führt seine Arbeiten im Rahmen des NextSTEP Appendix H-Vertrags durch, Blue Origin im Rahmen des NextSTEP Appendix P. Die NASA hat die Optionen im Rahmen dieser Verträge im November 2023 offiziell ausgeübt, um mit den Arbeiten an den großen Frachtlandegeräten zu beginnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hls-large-cargo-landers-240419_BO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier Blue Origin. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafik: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier Blue Origin. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können. Grafik: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hls-large-cargo-landers-240419_BO_462x260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Frühe konzeptionelle Renderings von Frachtvarianten für bemannte Mondlandesysteme der NASA-Anbieter, hier Blue Origin. Beide Industrieteams haben die Befugnis erhalten, mit der Entwicklung großer Frachtlandegeräte zu beginnen, die bis zu 15 Tonnen Fracht, z. B. einen Rover unter Druck, auf die Mondoberfläche bringen können.<br>Grafik: Blue Origin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die NASA in der Lage ist, nicht nur Astronauten, sondern auch große Ausrüstungsgegenstände wie druckbeaufschlagte Rover auf dem Mond zu landen, um den größtmöglichen Nutzen für die Wissenschaft und die Explorationsaktivitäten zu erzielen“, sagte Lisa Watson-Morgan, Human Landing System Program Manager am Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama. „Wenn wir jetzt mit dieser Arbeit beginnen, können SpaceX und Blue Origin ihre jeweiligen Landerdesigns nutzen, um Frachtvarianten zu liefern, die die NASA in Zukunft benötigen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Artemis wird die NASA mehr vom Mond erforschen als je zuvor, lernen, wie man fern der Heimat lebt und arbeitet, und sich auf künftige bemannte Missionen zum Roten Planeten vorbereiten. Artemis erfordert das Beste aus internationalen Raumfahrtbehörden, der Privatwirtschaft und der Wissenschaft, um die Infrastruktur für langfristige wissenschaftliche Forschung und Erkundung zu schaffen. Die SLS-Rakete (Space Launch System), die Bodensysteme für die Erkundung und das Orion-Raumschiff der NASA bilden zusammen mit dem Landungssystem für Menschen, den Raumanzügen und Rovern der nächsten Generation sowie der Mondstation Gateway die Grundlage für die Erforschung des Weltraums durch Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über Artemis finden Sie hier: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16701.msg561343#msg561343" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neuer Mondlander der NASA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA wählt Blue Origin für Astronautenmission zum Mond aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-waehlt-blue-origin-fuer-astronautenmission-zum-mond-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 13:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobotic]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Draper]]></category>
		<category><![CDATA[Honeybee Robotics]]></category>
		<category><![CDATA[LH2]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[LOX]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126817</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat einen NextSTEP-2 Appendix P Sustaining Lunar Development (SLD) Vertrag an Blue Origin vergeben. Die Partner des nationalen Teams von Blue Origin umfassen Lockheed Martin, Draper, Boeing, Astrobotic und Honeybee Robotics. Eine Pressemitteilung von Blue Origin. Quelle: Blue Origin (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023). KENT, Wash. &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat einen NextSTEP-2 Appendix P Sustaining Lunar Development (SLD) Vertrag an Blue Origin vergeben. Die Partner des nationalen Teams von Blue Origin umfassen Lockheed Martin, Draper, Boeing, Astrobotic und Honeybee Robotics. Eine Pressemitteilung von Blue Origin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BlueMoonNASAoptionv2BlueOrigin2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mondlander von Blue Origin - künstlerische Darstellung. (Grafik: Blue Origin)" data-rl_caption="" title="Mondlander von Blue Origin - künstlerische Darstellung. (Grafik: Blue Origin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BlueMoonNASAoptionv2BlueOrigin26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mondlander von Blue Origin &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Blue Origin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">KENT, Wash. &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Im Rahmen dieses Vertrags werden Blue Origin und seine Partner aus dem nationalen Team sowohl eine Mondlandefähre, die überall auf der Mondoberfläche präzise landen kann, als auch einen cislunaren Transporter entwickeln und fliegen. Diese Fahrzeuge werden mit LOX-LH2 betrieben. Der hohe spezifische Impuls von LOX-LH2 stellt einen dramatischen Vorteil für hochenergetische Deep Space-Missionen dar. Dennoch wurden für diese Missionen wegen des problematischen Verdampfens von LOX-LH2 während der langen Missionsdauer weniger leistungsfähige, aber leichter speicherbare Treibstoffe (wie Hydrazin und Stickstofftetroxid, wie sie bei den Apollo-Mondlandefahrzeugen genutzt wurden) bevorzugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Vertrag werden wir den Stand der Technik vorantreiben, indem wir Hochleistungs-LOX-LH2 zu einer lagerfähigen Treibstoffkombination machen. Im Rahmen von SLD werden wir solarbetriebene 20-Grad-Kelvin-Kryokühler und die anderen erforderlichen Technologien zur Verhinderung des LOX-LH2-Abbrandes entwickeln und fliegen. Zukünftige Missionen jenseits des Mondes und die damit verbundenen Möglichkeiten wie der thermische Hochleistungsantrieb mit Kernkraft werden von speicherbarem LH2 stark profitieren. Die Architektur von Blue Origin bereitet sich auch auf den Tag vor, an dem lunares Eis für die Herstellung von LOX- und LH2-Treibstoffen auf dem Mond verwendet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin und seine Partner arbeiten bereits daran und freuen sich darauf, gemeinsam mit der NASA auf diese Reise zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16701.msg549193#msg549193" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neuer Mondlander der NASA</a></li>
</ul>
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		<title>OHB und Sierra Space: MoU zur Nutzung der Raumstation Orbital Reef</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-und-sierra-space-mou-zur-nutzung-der-raumstation-orbital-reef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 17:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrogravitation]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Reef]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die OHB-Gruppe hat mit dem US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bei der Nutzung der neuen Raumstation Orbital Reef auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Colorado Springs/USA, 8. April 2022. Die OHB-Gruppe hat mit dem US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die OHB-Gruppe hat mit dem US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bei der Nutzung der neuen Raumstation Orbital Reef auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/bild-mou-bertling-vice-ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/bild-mou-bertling-vice-ohb-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>OHB-Vorstandsmitglied Dr. Lutz Bertling (rechts) und Tom Vice, CEO Sierra Space, unterzeichnen die Absichtserklärung. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Colorado Springs/USA, 8. April 2022. Die OHB-Gruppe hat mit dem US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bei der Nutzung der neuen Raumstation Orbital Reef auszuloten. Die Absichtserklärung unterzeichneten Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE, und Tom Vice, CEO von Sierra Space, im Rahmen des 37. Space Symposium in Colorado Springs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sierra Space entwickelt und baut zusammen mit dem US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin und anderen Partnern die neue kommerzielle Raumstation „Orbital Reef“, welche ab 2027 im Orbit zum Einsatz kommen soll und einen möglichen Nachfolger der Internationalen Raumstation ISS darstellen könnte. Mit dem MoU sichert sich OHB die Möglichkeit, die Station für europäische Zwecke im Bereich der astronautischen Raumfahrt und der Forschung zu nutzen. Das Ziel der Kooperation ist es zudem, kosteneffiziente und nachhaltige Services herauszuarbeiten, die der deutschen und europäischen Raumfahrt zuträglich sind. „Mit dem Orbital Reef entsteht auf kommerzieller Basis die Zukunft der Nutzung des erdnahen Weltraums für Zwecke der Materialforschung, Bio-Medizin, Chemie und ähnlicher Anwendungen,“ sagt Dr. Lutz Bertling. „Besonders die Kommunalität mit der heutigen ISS erlaubt Kontinuität in der Forschung unter Mikrogravitation.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg530535#msg530535" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<item>
		<title>New Shepard erstmals mit Besatzung gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/new-shepard-erstmals-mit-besatzung-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=84023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum 52. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung startete das US-amerikanische Unternehmen Blue Origin am 20. Juli 2021 erstmals seine suborbitale Rakete New Shepard mit einer Crew an Bord vom firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas. An Bord waren neben Jeff Bezos, Gründer von Blue Origin, sein Bruder Mark Bezos, Wally Funk sowie Oliver Daemen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich zum 52. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung startete das US-amerikanische Unternehmen Blue Origin am 20. Juli 2021 erstmals seine suborbitale Rakete New Shepard mit einer Crew an Bord vom firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas. An Bord waren neben Jeff Bezos, Gründer von Blue Origin, sein Bruder Mark Bezos, Wally Funk sowie Oliver Daemen. Sowohl Kapsel als auch Raketenstufe erreichten bei diesem Flug eine Gipfelhöhe von 105 Kilometern (über Bodenniveau), auch die nachfolgende Landung beider Gefährte gelang reibungslos.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Liftoff15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Liftoff für den 16. Flug von New Shepard und dem ersten mit Besatzung an Bord. (Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Raketenstufe, New Shepard 4, als auch die Kapsel wurden bei zwei vorangegangenen Einsätzen im Januar und April dieses Jahrs ausführlich getestet. Bei dem Flug im April wurden in Vorbereitung auf eine bemannte Mission unter anderem der Einstieg und die Bergung der gelandeten Crew ausführlich geübt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf ihren Flug durchliefen die vier Besatzungsmitglieder zuvor ein zweitägiges Training vor Ort in Texas, dabei stand insbesondere das Verhalten in Notfallsituationen und die Bedienung des entsprechenden Equipments im Vordergrund. Nachdem bereits drei Stunden vor dem Start damit begonnen wurde, die Rakete mit Wasserstoff und Sauerstoff zu betanken, bestiegen die vier Raumfahrenden rund 45 Minuten vor dem Start die Kapsel. Um 15:12 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hob die Raketenstufe (New Shepard hat im Gegensatz zu orbitalen Raketen lediglich eine einzige Stufe) dann ab und beschleunigte das Fahrzeug auf eine Spitzengeschwindigkeit von 3.595 Kilometern pro Stunde. Nachdem die Stufe ihren Dienst getan hatte, erfolgte die Abtrennung der Kapsel, die anschließend eine Gipfelhöhe von exakt 105.937 Metern (über Bodenniveau) erreichte und so den vier Insassen einige Minuten der Schwerelosigkeit im All bescherte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kapsel und Rakete begannen anschließend den Abstieg, erstere landete an einem Fallschirm mittels ihrer Bremsraketen, die Raketenstufe mittels ihres Triebwerks und aerodynamischen Steuerflächen. Bereits kurz nach der Landung der Kapsel wurde diese von ersten Bergungsteams erreicht, die die Kapsel erdeten und sicherten. Als die vier frischgebackenen Astronauten dann ihr Fahrzeug verließen, wurden sie von Blue-Origin-Mitarbeitenden und Familienmitgliedern in Empfang genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das US-amerikanische Unternehmen stellt der erste bemannte Start der suborbitalen New Shepard ein bedeutsamer Schritt dar. Nach jahrelanger Entwicklung (der erste Testflug wurde bereits im April 2015 durchgeführt) wurde die Kapsel nun erstmals für ihren Haupteinsatzzweck eingesetzt. Wie Blue Origin nach dem Flug mitteilte, plant das Unternehmen zwei weitere Flüge mit Personen an Bord in diesem Jahr sowie „viele weitere“ Flüge 2022. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Crew2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Crew26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Besatzung von links nach rechts: Mark Bezos, Jeff Bezos, Oliver Daemen sowie Wally Funk. (Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Besatzung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Amazon-Gründer Jeff Bezos und seinem Bruder Mark Bezos war mit Wally Funk eine durch und durch bemerkenswerte Frau an Bord. Anfang der Sechzigerjahre durchlief sie als Teil einer später als „Mercury 13“ (in Anspielung auf die sogenannten Mercury Seven, die allererste, aus sieben Männern bestehende, amerikanische Astronautengruppe) berühmt gewordenen Gruppe im Rahmen einer privat finanzierten Ausbildung dieselben Tests und physiologischen Anforderungen wie ihre männlichen Kollegen bei der NASA. Von den 20 ursprünglich ausgewählten Frauen bestanden 13 erfolgreich das Training, darunter Funk. Trotz ihrer herausragenden Leistungen dauerte es weitere 20 Jahre bis 1983 mit Sally Ride die erste US-Amerikanerin ins All flog. Von den Mercury 13 schaffte es keine in das Astronautenkorps der NASA und somit in den Weltraum. Wally Funk wurde so im Alter von 82 Jahren nicht nur zur bisher ältesten Person im All, sondern auch die erste der 13, der die Möglichkeit eines Fluges geboten wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vierte Platz in der Kapsel sollte zunächst zugunsten wohltätiger Zwecke versteigert werden, nachdem Terminschwierigkeiten dem siegreichen Bieter (dessen Namen bisher nicht bekannt ist und der immerhin 28 Millionen US-Dollar geboten hatte) dem Unternehmen zufolge den Mitflug verwehrten, wurde dieser auf einen späteren Flug umgebucht und der erst 18-jährige Niederländer Oliver Daemen rückte für ihn nach. Sein Vater hatte in der Auktion ebenfalls mitgeboten, musste sich aber zunächst geschlagen geben. Laut Blue Origin bezahlte Daemen „deutlich weniger“ als die 28 Millionen US-Dollar für seinen Sitz. Oliver Daemen wurde durch den Flug nicht nur zur jüngsten Person, die bisher im All war, sondern auch zum ersten suborbitalen Weltraumtourist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über New Shepard</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">New Shepard wurde nach Alan Shepard (einer der „Mercury Seven“) benannt, der als erster US-Amerikaner (auf einer suborbitalen Bahn) das Weltall erreichte. Es handelt sich dabei um eine aus zwei Teilen bestehende suborbitale Rakete, zum einen der Raketenstufe und zum anderen der Kapsel. Mit ihr sollen später bei kommerziellen Flügen bis zu sechs Passagiere oder wissenschaftliche Nutzlast auf über 100 Kilometern Höhe (und somit in den Weltraum) befördert werden. Dort kann dann für einige Minuten Schwerelosigkeit erlebt werden. Ein konkreter Ticketpreis für Passagiere wurde bisher noch nicht genannt, Blue Origin gab aber bekannt, im Fahrwasser der Sitzplatz-Auktion mit einer Reihe von Interessentinnen und Interessenten Verträge in nichtgenannter Höhe abgeschlossen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Nutzlasten wurden bereits bei vorherigen Flügen in der 15 Kubikmeter fassenden Kapsel transportiert, dabei ging es insbesondere um Experimente, die sich die kurzzeitige Mikrogravitation nach Ende des Beschleunigungsvorgangs zunutze machten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenstufe setzt ein einzelnes wasserstoffgetriebenes BE-3-Triebwerk ein, das bis zu 490 Kilonewton Schub liefert und in einer abgewandelten Form später auch in der Oberstufe der orbitalen New-Glenn-Rakete zum Einsatz kommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15953.msg510028#msg510028" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Shepard</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Blue Origin: Erfolgreicher Testflug für New Shepard</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-erfolgreicher-testflug-fuer-new-shepard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 05:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=78464</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den bereits 15. Testflug von New Shepard führte das amerikanische Unternehmen Blue Origin am 14. April 2021 um 18:51 Uhr erfolgreich auf dem firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas durch. Das suborbitale Fahrzeug erreichte eine Gipfelhöhe von 106 Kilometern, sowohl die nachfolgende Landung von Kapsel als auch Raketenstufe gelangen. Quelle: Blue Origin. Sowohl die Raketenstufe, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-erfolgreicher-testflug-fuer-new-shepard/" data-wpel-link="internal">Blue Origin: Erfolgreicher Testflug für New Shepard</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Den bereits 15. Testflug von New Shepard führte das amerikanische Unternehmen Blue Origin am 14. April 2021 um 18:51 Uhr erfolgreich auf dem firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas durch. Das suborbitale Fahrzeug erreichte eine Gipfelhöhe von 106 Kilometern, sowohl die nachfolgende Landung von Kapsel als auch Raketenstufe gelangen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="New Shepard hebt ab. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-rl_caption="" title="New Shepard hebt ab. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>New Shepard hebt ab.<br>(Bild: Webcast Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Raketenstufe, New Shepard 4, als auch die Kapsel hatten ihren zweiten Einsatz seit dem Erstflug im Januar. In Vorbereitung auf bemannte Missionen wurden in der letzten Stunde vor dem Abheben eine Reihe von Tests durchgeführt, im Rahmen derer Mitarbeitende des Unternehmens die Raumkapsel betraten und auch die Luke kurz verschlossen wurde. Während des Fluges waren an Bord der Kapsel lediglich ein „Mannequin Skywalker“ getaufter Dummy sowie 25.000 Postkarten von Schülern. Der Flug selbst verlief problemlos, die Raketenstufe (New Shepard hat im Gegensatz zu orbitalen Raketen lediglich eine einzige Stufe) beschleunigte das Fahrzeug auf bis zu 3.615 Kilometer pro Stunde. Nachdem die Stufe ihren Dienst getan hatte, erfolgte die Abtrennung der Kapsel, die anschließend eine Gipfelhöhe von 106.021 Metern erreichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide begannen anschließend den Abstieg, die Kapsel landete an einem Fallschirm mittels ihrer Bremsraketen, die Raketenstufe mittels ihres Triebwerks und aerodynamischen Steuerflächen. Nach der Landung der Kapsel schlossen sich weitere Tests an, mit denen das Aussteigen von Passagieren geübt werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Blue Origin stellt der erfolgreiche Testflug ein wichtiger Schritt auf dem Weg, New Shepard bemannt fliegen zu lassen, dar. Wann genau allerdings der erste bemannte Start stattfinden wird, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15LandungKapsel.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-rl_caption="" title="Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15LandungKapsel26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas.<br>(Bild: Webcast Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über New Shepard</strong><br>New Shepard wurde nach Alan Shepard benannt, der als erster US-Amerikaner (auf einer suborbitalen Bahn) das Weltall erreichte. Es handelt sich dabei um eine aus zwei Teilen bestehende suborbitale Rakete, zum einen der Raketenstufe und zum anderen der Kapsel. Mit ihr sollen später bei kommerziellen Flügen bis zu sechs Passagiere oder wissenschaftliche Nutzlast auf über 100 Kilometern Höhe (und somit in den Weltraum) befördert werden. Dort kann dann für einige Minuten Schwerelosigkeit erlebt werden. Ein Ticketpreis für Passagiere wurde bisher noch nicht genannt, er wird allerdings im unteren sechsstelligen Bereich erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Nutzlasten wurden bereits bei vorherigen Flügen in der 15 Kubikmeter fassenden Kapsel transportiert, dabei ging es insbesondere um Experimente, die sich die kurzzeitige Mikrogravitation nach Ende des Beschleunigungsvorgangs zunutze machten.<br>Die Raketenstufe setzt ein einzelnes wasserstoffgetriebenes BE-3-Triebwerk ein, das bis zu 490 Kilonewton Schub liefert und in einer abgewandelten Form später auch in der Oberstufe der orbitalen New-Glenn-Rakete zum Einsatz kommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15953.msg507850#msg507850" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Shepard</a></li></ul>
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		<title>IAI und OHB: Fly me to the Moon!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iai-und-ohb-fly-me-to-the-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[LSAS]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Anwenderworkshop am OHB-Standort in Oberpfaffenhofen ein, um mehr über ihre speziellen Anforderungen zu erfahren. 
<br>
<strong>LSAS – Mondlandedienst</strong>
<br>
Der „Lunar Surface Access Service“ (LSAS) genannte Dienst basiert auf dem Konzept für den „Israeli Lunar Lander“ (ILL). Der ILL hat wiederum seine Wurzeln in der (in Zusammenarbeit mit der NGO SpaceIL entwickelten) Mondlandefähre Beresheet, die Anfang des Jahres mit einer kleinen wissenschaftlichen Nutzlast ihren Erstflug absolvierte. Bei dem daraus abgeleiteten ILL-Konzept werden die Möglichkeiten bei der Unterbringung der Nutzlasten erweitert und deren erlaubte Masse erhöht. Dieses angepasste Konzept bildet die Grundlage für den LSAS-Mondlandedienst von OHB System AG und IAI. Möglich sind entweder feste oder flexibel einsetzbare Nutzlasten, die auf einem Roboterarm zur Platzierung oder zum Einsatz am Boden untergebracht sind. Dabei können auch Kleinsatelliten in eine Mondumlaufbahn entlassen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Durch die spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Hauptvorteil des LSAS sind die aus der Beresheet-Mission gewonnenen Erfahrungen. Dies verschafft uns gegenüber potenziellen kommerziellen Konkurrenten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Risiko und Zeitplan“, sagt Opher Doron, IAI. „Wir sind gesprächsbereit und in der Lage, in Zusammenarbeit mit OHB bereits 2021 unseren ersten Lander zu starten.“ Das aus IAI und OHB bestehende LSAS-Konsortium arbeitet mit möglichen Kunden (einschließlich der Europäischen Weltraumorganisation ESA) an einer kostengünstigen Mondlandefähre, die mehrere wissenschaftliche, technologische und kommerzielle Nutzlasten transportieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG, die in erster Linie mit der Vermarktung des LSAS an europäische Kunden, der Projekt- und Missionssteuerung und -koordination sowie der Nutzlastunterbringung beauftragt ist, wird auch mit ihrem breiten Knowhow und dem in fast 40 Jahren im Luft- und Raumfahrtbereich gewonnenen Erfahrungsschatz die Entwicklung der Mondlandefähre selbst und insbesondere der Landetechnik unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Workshop, den die beiden Partner heute veranstalteten, nahmen Gäste aus wissenschaftlichen Instituten, Wirtschaftsunternehmen sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA teil. „Ziel des Workshops war es, den Marktbedarf zu ergründen und die Anforderungen an die Nutzlastunterbringung zu eruieren“, sagt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. „Wir haben darüber hinaus einen Fahrplan für die erste Mission im Rahmen der LSAS-Kooperation vorgestellt und diskutiert.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_2.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
IAI und OHB untersuchen kommerziellen Mondlandedienst; Personen v.l.n.r.:  Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB; Dr. Lutz Richter, Projektmanager Future Projects Science &amp; Exploration bei OHB; Yaron Naimark, ILL Projektmanager; Ehud Hay, Projektmanager bei IAI. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorwärts zum Mond! In internationaler Zusammenarbeit</strong>
<br>
Neben den kommerziellen Akteuren in Europa und den USA wird die Erforschung der Mondoberfläche auch weiterhin im Rahmen von institutionellen Programmen, insbesondere in China und Indien, vorangetrieben. „Durch diese spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein, wobei ab der zweiten Hälfte der 2020er Jahre eine dauerhafte menschliche Präsenz auf einer Mondumlaufbahn beabsichtigt ist. Neben den astronautischen Missionen wird auch die Mondrobotik eine wichtige Rolle spielen und auch im Fokus der OHB stehen“, ergänzt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Die Lande- und Rückkehrfähigkeiten werden entscheidend sein. Wir sind sehr stolz, auch bei der größeren Mondlandefähre Blue Moon mit der US-Firma Blue Origin zusammenzuarbeiten. Dieses Landegerät ist für eine Gesamtnutzlastmasse von rund 5.000 kg ausgelegt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Mondmission von SpaceIL und IAI</strong>
<br>
Im Februar 2019 verließ das israelische Mondlandefahrzeug Beresheet als erste privat finanzierte Raumsonde die Erde und erreichte im April erfolgreich seine Umlaufbahn um den Mond. Das Projekt Beresheet wurde in Zusammenarbeit mit IAI als Mitentwickler von der gemeinnützigen Einrichtung SpaceIL geführt. SpaceIL war der einzige Teilnehmer des vorangegangen Wettbewerbs Google Lunar X-Prize, der tatsächlich eine Mondlandemission startete. Die Leichtbauweise der Landefähre wurde während der Gesamtmission erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft. Die Landefähre wurde in eine Mondumlaufbahn gebracht; allerdings kam es aufgrund eines fehlerhaften Kommandos (dessen Ursache konnte inzwischen vollständig geklärt werden) während des kontrollierten Abstiegs zur Mondoberfläche zu einem Reset des Bordcomputers und einem harten Aufprall. Mehr als 95 % der Hardware und Systeme funktionierten jedoch erwartungsgemäß und haben sich bewährt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historische Beresheet-Mission hat entscheidende Erfolge erzielt und ebnete den Weg für kostengünstige kommerzielle Tätigkeiten in der Mondumlaufbahn, da die technische Machbarkeit einer Huckepackintegration mit einer GTO-Nutzlast, die Nutzung so genannter Phasing-Orbits zur Steigerung der Missionsflexibilität unter Widerstandfähigkeit gegenüber dem Van-Allen-Strahlungsgürtel sowie die präzise GPS-freie Navigation und Entfernungsbestimmung nachgewiesen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mondmissionen der OHB</strong>
<br>
OHB führte 2014 zum Gedenken an den verstorbenen Firmengründer Manfred Fuchs eine eigene Mondmission durch. Es handelte sich hierbei um eine privat finanzierte Nutzlast, die als „Manfred Moon Memorial Mission (4M)“ bezeichnet wird, und huckepack auf der chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 5-T1 gestartet wurde. Aus der Mondumlaufbahn sendete die 4M-Nutzlast in einer Endlosschleife Nachrichten, die von der Familie sowie Freunden und Wegbegleitern von Manfred Fuchs vorher im System gespeichert wurden und von Funkamateuren auf der ganzen Welt empfangen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von 2003 bis 2006 durchgeführte SMART-1-Mission der OHB Sweden (ehemals SSC) war die erste Mondorbit-Mission, bei der ein solar-elektrischer Antrieb für den Transfer von der Erd- in eine Mondumlaufbahn eingesetzt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Mond war für OHB schon immer von besonderem Interesse, da unser Gründer die Notwendigkeit der Erforschung und der Erschließung unseres nächsten Nachbarn im Weltraum längst erkannt hatte. Wir arbeiten an mehreren Studien und Projekten, die vom Transport zum und vom Mond, über die Nutzung von Mondressourcen bis hin zum 3D-Druck und der Erstellung einer organischen Matrix für den Pflanzenanbau reichen. Deshalb freuen wir uns über das allgemeine Interesse am Mond und können mit unserem Fachwissen und unserer Begeisterung einen wichtigen Beitrag leisten“, ergänzt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum zum Mond?</strong>
<br>
Dr. Lutz Richter, Projektleiter Future Projects Science &amp; Exploration bei der OHB System AG und Projektleiter für die LSAS-Kooperation mit IAI, erklärt, warum der Mond ein lohnender Forschungsgegenstand ist: „Im Gegensatz zur geologisch extrem aktiven Erde mit ihrer Plattentektonik, ihrer Atmosphäre und ihrem flüssigen Wasser ist der Mond ein eher ruhiger Himmelskörper. Durch die Rückführung von Mondproben auf die Erde, vor allem durch die Apollo-Astronauten, wissen wir, dass sich der Mond (kurz nach der Bildung der Planeten vor mehr als vier Milliarden Jahren) durch den Aufprall eines Himmelskörpers mit der ungefähren Größe des Mars auf die Erde gebildet hat, so dass der Mond auch Material enthält, das sich ursprünglich im Erdinneren befand. Durch die fehlende Plattentektonik und dem damit einhergehenden Ausbleiben einer großflächigen Umwälzung der Oberfläche, sowie wegen der fehlenden Atmosphäre zeichnet der Mond die Chronologie von Einschlägen von Asteroiden und Kometen auf, die auch unseren Heimatplaneten beeinflusst hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Mond ist diese Historie sehr gut erhalten, so dass ein Ziel seiner künftigen Erforschung sein wird, ein besseres Verständnis der Einschlagschronologie zu gewinnen. Dies ermöglicht wiederum eine fundiertere Abschätzung der zukünftigen Gefahr einer möglichen Kollision von Asteroiden und Kometen mit der Erde. Die Entnahme von Mondproben an mehreren als sehr wichtig identifizieren Standorten, die während des Apollo-Programms nicht besucht wurden, und ihre Rückführung auf die Erde sind notwendig, um ein besseres Verständnis der geochemischen und geophysikalischen Evolution der Erde und des Mondes zu gewinnen. In der Sonnensystemforschung werden beide Himmelskörper übrigens als „terrestrische Planeten“ bezeichnet. Außerdem sollten die kürzlich bestätigten Lagerstätten von Eis in der Nähe der Mondpole besucht und von künftigen Missionen beprobt werden, um mehr über Kometen als wahrscheinliche Quelle für das durch Einschläge auf den Mond gelangte Eis zu erfahren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg461782#msg461782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>Das Amazon-Imperium schlägt zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-amazon-imperium-schlaegt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[LC 39 A]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits seit mehreren Jahren wetteifern die Unternehmer Elon Musk und Jeff Bezos um den wiederverwendbaren Raumtransport. Jetzt ist Bezos der erste Flug auf über 100 km Höhe mit anschließender vertikaler Landung der Raketenstufe gelungen. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin. Am Montag, den 23. November 2015, hat Blue Origin seine suborbitale Kapsel &#8222;New [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bereits seit mehreren Jahren wetteifern die Unternehmer Elon Musk und Jeff Bezos um den wiederverwendbaren Raumtransport. Jetzt ist Bezos der erste Flug auf über 100 km Höhe mit anschließender vertikaler Landung der Raketenstufe gelungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_launch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_launch_low.jpg" alt="" class="wp-image-11352" width="300" height="191"/></a><figcaption>Start, hier eine Aufnahme vom ersten Versuch im April 2015
(Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, den 23. November 2015, hat Blue Origin seine suborbitale Kapsel &#8222;New Shephard&#8220; erfolgreich auf über 100 km geflogen und anschließend die Raketenstufe wieder senkrecht auf dem Triebwerksstrahl gelandet. Der Flug folgt auf einen ersten Versuch im April, der bis auf die Landung der Raketenstufe ebenfalls erfolgreich war. Blue Origin ist eine Raumtransportfirma, die vom Amazon-Chef und Multimilliardär Jeff Bezos geleitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wurde dabei von einer Raketenstufe, welche mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff befüllt ist, beschleunigt. Nach dem Verlassen der Erdatmosphäre haben sich Raumschiff und Raketenstufe getrennt. Die unbemannte Kapsel landete anschließend an einem Fallschirm und die Raketenstufe vertikal mit dem Haupttriebwerk auf einem vorgesehenden Landeplatz. Bei dem Haupttriebwerk handelt es sich um das BE-3, ein Triebwerk mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff, das von Blue Origin in den letzten Jahren in Eigenregie entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezos sagte in einem Interview, dass er es kaum erwarten kann, einen zweiten Flug mit derselben Hardware zu unternehmen. Wann ein solcher Flug erfolgen könnte, ist jedoch unklar. Ebenfalls ist unklar, wann Weltraumtouristen einen ersten suborbitalen Trip ins All unternehmen können. Der Preis ist auch nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin plant auch eine orbitale Trägerrakete, bei der das BE-3 Triebwerk die Oberstufe antreiben soll. Für die Hauptstufe entwickelt Blue Origin gerade das Hauptstromtriebwerk BE-4, das mit Methan und Sauerstoff arbeitet. Dieses Triebwerk soll auch an die ULA verkauft werden, wo es in dem Nachfolger der Atlas 5, der Vulcan, eingesetzt werden soll. Die Atlas 5 wird eingestellt, da sie zu teuer ist und das russische RD-180 Triebwerk benutzt, welches aus politischen Gründen nicht mehr für US-Militärstarts benutzt werden darf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_landung.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_landung_low.jpg" alt="" class="wp-image-11350" width="300" height="136"/></a><figcaption>Raketenstufe im Landeanflug
(Bild: Blue Origin Youtube Video)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Elon Musk, der Chef von der Firma SpaceX, versucht ebenfalls seit mehreren Jahren eine Raketenstufe erfolgreich zu landen. Im Gegensatz zu Blue Origin ist sein Unterfangen jedoch ambitionierter. Die Unterstufe der orbitalen Trägerrakete Falcon 9 soll dabei nach der Stufentrennung zum Startplatz oder einer Seeplattform zurückfliegen und dort senkrecht landen. Dieses Unterfangen hat bisher auch schon fast geklappt aber eben nur fast. Dass Blue Origin Musk jetzt zuvor gekommen ist, ärgert Musk offenbar sichtlich. Kurz nach der Pressemitteilung von Blue Origin gratulierte er Blue Origin erst via Twitter bevor er in einer Reihe von Tweets den Erfolg von Blue Origin zu relativieren versuchte. SpaceX plant für Dezember den Erstflug der neuen &#8222;Falcon 9 Full Thrust&#8220;, wo auch eine weitere Seeplattformlandung versucht werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX und Blue Origin sind schon des Öfteren aneinander geraten. In der Vergangenheit haben sie sich zum Beispiel über ein von Blue Origin eingereichtes Raketenseeplattformlandungspatent gestritten. Dieses Patent wurde nach Einspruch von SpaceX erstmal zurückgewiesen. Ein weiterer Streitpunkt war die Vergabe von LC-39, also desjenigen Startplatzes, wo z.B. Apollo 11 zum Mond gestartet ist. Die NASA hatte SpaceX eine Pacht über 20 Jahre zugeteilt, worauf Blue Origin Widerspruch eingelegt hatte. Auch diesen verlor Blue Origin. Musk kommentierte, dass es wahrscheinlicher sei, dass &#8222;Einhörner im Flammenschacht tanzen&#8220; als dass Blue Origin in 5 Jahren eine orbitales bemanntes Raumfahrtprojekt auf die Startrampe bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9pillaOxGCo" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Video vom Flug bei Youtube</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg345807#msg345807" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Blue Origin &#038; SpaceX fliegen New Shepard &#038; Falcon 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-spacex-fliegen-new-shepard-falcon-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2015 19:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=41505</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in den geostationären Transferorbit gestartet und plant den Test des Rettungssystems der bemannten Dragonkapsel für Dienstag. Blue Origin führt den ersten Flug des New Shepard durch: der Start gelingt, die Kapsellandung ebenfalls, die Triebwerkslandung des Boosters allerdings nicht. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, NASA, Blue Origin. Blue Origin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-spacex-fliegen-new-shepard-falcon-9/" data-wpel-link="internal">Blue Origin &#038; SpaceX fliegen New Shepard &#038; Falcon 9</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in den geostationären Transferorbit gestartet und plant den Test des Rettungssystems der bemannten Dragonkapsel für Dienstag. Blue Origin führt den ersten Flug des New Shepard durch: der Start gelingt, die Kapsellandung ebenfalls, die Triebwerkslandung des Boosters allerdings nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, NASA, Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_1.jpg" alt="Blue Origin" width="260"/></a><figcaption>
Start von New Shepard 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blue Origin</strong>
<br>
Lange war es relativ still um Blue Origin, die Raumfahrtfirma von Amazon.com-Gründer und Multimilliardär Jeff Bezos. Diese Woche dann plötzlich die Meldung, dass der erste Testflug des New Shepard mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Crewkapsel (bei diesem Start unbemannt), die von einem Booster ins Weltall auf eine suborbitale Bahn transportiert wird. Der Booster hat flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff geladen, der im BE-3 Triebwerk verbrannt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Brennschluss trennen sich Booster und Kapsel und fliegen getrennt weiter. Beide erreichen ein Apogäum von über 100 km und fallen wieder auf die Erde nieder. Anschließend landet die Kapsel an Fallschirmen auf der Erde. Der Booster soll eine Triebwerkslandung ähnlich der Falcon 9-Erststufe machen. Bei dieser Mission ist die Kapsel erfolgreich gelandet, der Booster jedoch zerschellte offenbar am Boden, weil es technische Probleme mit dem Hydrauliksystem gab. Auch SpaceX hatte Hydraulikprobleme bei dem ersten Landeversuch der Falcon 9 auf der Seeplattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem suborbitalen System arbeitet Blue Origin auch an einem orbitalem System. Hier entwickelt man für die Hauptstufe ein neues Methantriebwerk mit gestufter Verbrennung. Dieses Triebwerk soll auch an die ULA für den Einsatz in der neuen Vulcan-Rakete verkauft werden. Die Vulcain soll die Atlas und Delta-Raketen ersetzen. In der Oberstufe soll das BE-3 Triebwerk zum einsatz kommen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Start von TurkmenAlem52E/Monacosat 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SpaceX startet TurkmenAlem52E /Monacosat</strong>
<br>
Bereits Anfang der Woche, genauer am Dienstag um 01:03 Uhr deutscher Zeit  startete SpaceX den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in einen geostationären Orbit. TurkmenAlem52E ist Turkmenistans erster Kommunikationssatellit. Ein Teil der Transponder wurde Space Systems International (SSI) überlassen im Gegensatz für den Platz im geostationären Orbit bei 52° Ost von Monaco. Deshalb trägt der Satellit den Zusatz Monacosat. SSI hat die Transponder weiter an SES vermietet. Der Satellit wurde von Thales Alenia Space gebaut, hat eine Startmasse von ca. 4500 kg und eine Lebensdauer von 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zum letzten Falcon 9-Start war aufgrund der großen Startmasse keine Performance mehr für eine Erststufenlandung übrig. Der Satellit wurde ca. 30 Minuten nach dem Start ausgesetzt. Dies war der 5. Falcon 9-Start in 4 Monaten.    </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dragontest für Dienstag angesetzt </strong>
<br>
Für Dienstag plant SpaceX den ersten Test des Rettungssystems bei dem Start. Auf einer heutigen Pressekonferenz, die live auf NASA TV übertragen wurde, hat Hans Königsmann von SpaceX einige Details zum Test bekannt gegeben. Der auf Englisch mit Pad Abort bezeichnete Test soll testen, ob das Rettungssystem bei einem Abbruch vom Startplatz ordnungsgemäß funktioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dragon startet dabei von Bodenhöhe auf dem Startplatz 40 von der Cape Canaveral Luftwaffenbasis. Die 8 Superdraco zünden für ca. 6 Sekunden und beschleunigen die Kapsel dabei auf 150-180 m/s bei einer Beschleunigung von 4-4,5 G. Danach folgt eine Freiflugphase bis zum Apogäum, welches bei ca. 1,4 km liegt. Dort trennt sich der hintere Zylinder mit den aerodynamischen Stabilisierungsflügeln  (engl. &#8222;trunk&#8220; &#8211; Kofferraum) von der Kapsel und die Kapsel fällt Richtung Meer. Anschließend werden zwei Bremsfallschirme gefolgt von drei Hauptfallschirmen ausgeworfen. Schlussendlich folgt die Wasserung im atlantischen Ozean. Die Kapsel wiegt bei diesem Test 9,3 Tonnen, von denen 1,6 Tonnen Treibstoff sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_3.jpg" alt="SpaceX / Gemeinfrei" width="260"/></a><figcaption>
Die Dragonkapsel für den Startabbruchtest 
<br>
(Bild: SpaceX / Gemeinfrei)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Innern der Kapsel befinden sich mehrere &#8222;crash-dummies&#8220;, wie man sie z.B. auch von Automobiltests kennt. Bei diesen Testkörpern werden Beschleunigungen und einwirkende Kräfte gemessen um eventuelle Gefahren für den künftigen Astronauten zu identifizieren. Diese Testkörper haben den Spitznamen &#8222;Buster&#8220; &#8211; offenbar eine Referenz auf die Fernsehserie Mythbuster. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl bei diesem Test nur eine Flughöhe von etwas über 1 km erreicht wird, muss auch hier das Wetter stimmen. Ein starker Wind landeinwärts könnte die Kapsel auf falsche Wege gleiten lassen. Darüber hinaus hat die Kapsel keinen Sprengsatz zur Notsprengung im Falle einer Gefährdung von Menschen an Bord. Da die Antriebsenergie nur begrenzt ist, wird einfach ein entsprechend großes Gebiet evakuiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Kapsel vom Boden startet, müssen zusätzlich ein Teil der Leitungen für den Blitzschutz abgenommen werden, weil ansonsten eine Kollisionsgefahr der Kapsel mit diesen Leitungen bestehen würde. Bei einem normalen Start würde die Kapsel auf der Rakete sein und die Leitungen wären keine Gefahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startfenster öffnet sich am Dienstag um 13 Uhr deutscher Zeit und schließt um 20:30 Uhr. NASA TV übertragt den Test ab 12:35 Uhr deutscher Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.150" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zu Blue Origin</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12102.135" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zum Falcon 9 Start mit TurkemAlem52E/Monacosat</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12395.msg329121#new" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zum Dragontest</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ULA stellt neue Trägerrakete vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ula-stellt-neue-traegerrakete-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 17:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ACES]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF. Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/><figcaption>
Eine Atlas V startet eine Nutzlast für das US-Verteidigungsministerium. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die ULA (United Launch Alliance) befand: Ohne Konkurrenz konnte sie ihre zwar sehr zuverlässigen, aber auch sehr teuren Atlas V- und Delta IV Trägerraketen starten. Größtenteils beförderten sie Satelliten der US-Regierung in die gewünschte Umlaufbahn, auf eine kommerzielle Vermarktung der Raketen wurde ab 2006 verzichtet. Die hohen Preise dafür nahmen die Einrichtungen der US-Regierung in Kauf, gab es doch keine Alternative. Doch das hat sich in jüngster Zeit geändert: Ein neuer Wettbewerber plant ebenfalls, Regierungssatelliten zu starten. Es handelt sich dabei um das Unternehmen SpaceX, das über eine ebenbürtige Rakete verfügt: Die Falcon 9. Diese Rakete ist nicht nur dazu in der Lage, ebenfalls einen Großteil der Regierungssatelliten zu starten, sondern auch deutlich kostengünstiger als die Delta IV und die Atlas V. Außerdem gestaltet sich aufgrund der gegenwärtigen politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland eine weitere Nutzung des russischen Haupttriebwerks für die Atlas V immer schwieriger. Die ULA steht daher inzwischen mit dem Rücken zur Wand, dem Anbieter drohen Milliardenverluste. Doch das Imperium schlägt nun zurück. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_2.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Vulcan hebt ab- Illustration. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine radikale Umgestaltung des Startanbieters für die nächsten Jahre geplant: Zunächst soll 2018 die Delta IV Medium außer Dienst gestellt werden, gefolgt von der Atlas V und der Delta IV Heavy. Ersetzt werden sollen diese Raketen durch ein neues Trägersystem, das ULA-CEO Tory Bruno am 13. April auf einer Pressekonferenz vorgestellt hat: Die Vulcan. Der Name dieser Rakete wurde bei einer Online-Abstimmung festgelegt, sie basiert auf der Atlas V. Die erste Stufe verfügt über einen Durchmesser von fünf Metern, sie basiert auf der Erststufe der Delta IV. Auf dieser Erststufe sitzt dann die bewährte Centaur-Oberstufe und eine Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von vier oder fünf Metern. Bei einem Durchmesser der Nutzlastverkleidung von vier Metern können vier, bei fünf Metern sechs der neuen Feststoffbooster angebracht werden. In der leistungsfähigsten Variante soll Vulcan dazu in der Lage sein, über 11 Tonnen Nutzlast in einen Geotransferorbit zu befördern. Diese werden länger als die bisherigen sein und nur noch von einem einheimischen Zulieferer geliefert. Starten soll Vulcan auf zwei der bisherigen Delta IV/Atlas V-Startplätzen, jeweils einer an der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten. Dafür sind jedoch umfangreiche Umbauarbeiten notwendig.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_3.jpg" alt="ULA" width="502" height="313"/></a><figcaption>
Vulcan mit der 4m-Nutzlastverkleidung&#8230; 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_4.jpg" alt="ULA" width="503" height="314"/></a><figcaption>
&#8230; und der 5m-Version. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_5.jpg" alt="Blue Origin" width="260"/></a><figcaption>
Eine Computergrafik des BE-4 Triebwerks. 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetrieben wird diese Rakete von zwei BE-4 Raketentriebwerken, das momentan von der geheimnisvollen Raumfahrtfirma Blue Origin entwickelt wird. Dieses neuartige Raketentriebwerk wird statt Kerosin Methan als Treibstoff sauerstoffreich verbrennen. Es soll einen Schub von 2.400 Kilonewton erzeugen. Momentan werden bereits Bauteile der Turbomaschinerie und des Einspritzkopfes auf den Blue Origin-Testständen in Texas getestet, Ende 2016 soll eine erste Testzüündung des Triebwerks erfolgen, 2017 die Entwicklung abgeschlossen sein. Blue Origin hat ebenfalls vor Kurzem die Qualifikationstests für ihr BE-3 Wasserstofftriebwerk abgeschlossen, angetrieben von diesem soll noch Ende dieses Jahres ein Testflug ihres suborbitalen Raumschiffs stattfinden. Neben dem BE-4 entwickelt die Firma Aerojet Rocketdyne ebenfalls ein Triebwerk für Vulcan, das AR-1. Blue Origin gilt jedoch als der klare Favorit. Noch dieses Jahr soll erste Qualifikationshardware für Vulcan hergestellt werden, 2019 soll der Erstflug erfolgen, 2022 die Qualifikation für militärische Flüge. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_6.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zum SMART-Konzept. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preise für einen Start von Vulcan sollen bei 100 Millionen Dollar beginnen, Tory Bruno kündigte an, dass ein Kauf eines Vulcan-Raketenstarts so einfach wie der eines Autos werden wird. Doch die Kosten sollen weiter gesenkt werden: In Zukunft sollen im Rahmen des SMART-Programms (Sensible, Modular, Autonomous Return Technology) die Triebwerke nach ihrem Flug erneut verwendet werden. Nach der Abtrennung der ersten Stufe wird die Triebwerkssektion von den Treibstofftanks abgetrennt. Mithilfe eines aufblasbaren Hitzeschildes tritt die Sektion wieder in die Erdatmosphäre ein, Fallschirme bremsen den Abschnitt weiter ab. Ein Helikopter fängt daraufhin den Triebwerksblock auf, der dann an Land gebracht wird. Dort wird er für den nächsten Flug vorbereitet und zertifiziert, bevor er wieder an den Treibstofftanks einer neuen Erststufe angebracht wird. So müssen nicht für jeden Start neue Triebwerke gebaut werden, wodurch ULA sich eine Kostenersparnis von bis zu 65 % des Preises der Erststufe erhofft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_7.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zur ACES-Oberstufe. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch hier hört die Weiterentwicklung von Vulcan nicht auf. 2023 soll die Centaur-Oberstufe ersetzt werden, und zwar durch die ACES (Advanced Cyrogenic Evolved Stage). Diese Stufe wird um 75 % leistungsfähiger sein, sie verfügt über ein bis vier Triebwerke vom Typ BE-3U, RL-10 oder dem Wasserstofftriebwerk von XCOR. Auch sollen sogenannte Ballon-Tanks zum Einsatz kommen, deren Wände derart dünn sind, dass sie ohne Treibstoff oder Druck von Innen unter ihrem Eigengewicht zusammenbrechen würden. Eine weitere Innovation von ACES soll das IVF-System darstellen (Integrated Vehicle Fluids). Es fängt gasförmigen Sauerstoff und Wasserstoff auf, der normalerweise ins Weltall abgelassen werden würde. Diese Gase werden dann dazu verwendet, die Tanks unter Druck zu setzen, Strom zu produzieren oder Schub für die Lageregelung der Stufe zu produzieren. Die ACES-Oberstufe kann erstmals nicht mehr nur einige Stunden, sondern gleich mehrere Wochen im Weltraum operieren. So werden auch orbitale Treibstoffdepots möglich, bei denen Raketenstufen aufgetankt werden können, um zu weiter entfernten Zielen zu fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die ULA tatsächlich mit Vulcan SpaceX Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten, schließlich versucht auch SpaceX, mithilfe von spektakulären neuen Technologien die Preise für Raketenstarts drastisch zu senken. Es handelt sich bei der neuen Rakete auf jeden Fall um einen innovativen und ernsthaften Ansatz, die Kosten für Raumfahrt zu senken. Von einer solchen Rakete können wir in Europa mit der Ariane 6 leider wohl nur für eine lange Zeit träumen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3248.345" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">United Launch Alliance</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knapp 270 Millionen in CCDev-Runde 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/knapp-270-millionen-in-ccdev-runde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern abend wurden die Unternehmen und Summen genannt, mit denen US-Regierung und NASA die Entwicklung bemannter Raumfahrzeuge und weiterer Komponenten in privatwirtschaftlicher Hauptverantwortung fördern. Vier Projekte bekommen zwischen 22 und 92,3 Millionen US-Dollar. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceNews, Spaceflight Now. Der größte Posten geht dabei mit 92,3 Millionen Dollar an Boeing zur Weiterentwicklung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend wurden die Unternehmen und Summen genannt, mit denen US-Regierung und NASA die Entwicklung bemannter Raumfahrzeuge und weiterer Komponenten in privatwirtschaftlicher Hauptverantwortung fördern. Vier Projekte bekommen zwischen 22 und 92,3 Millionen US-Dollar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceNews, Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19042011163229_small_1.jpg" alt="Boeing" width="348" height="221"/><figcaption>
Ein CST-100-Raumschiff nähert sich der ISS. 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Posten geht dabei mit 92,3 Millionen Dollar an Boeing zur Weiterentwicklung des CST-100-Konzepts bis zu einer testreifen Raumkapsel. Geht alles nach Plan, könnte diese bereits 2015 zur Verfügung stehen und bis zu 7 Raumfahrer auf niedrige Erdorbits und zurück auf die Erde befördern. Vor wenigen Tagen erst hatte Boeing angekündigt, dass man im Mai eine Trägerrakete auswählen wolle, mit der das Testprogramm durchgeführt werden soll. Im Unterschied zu anderen Konzepten soll aber die Verwendung verschiedener Trägerraketen möglich sein. Die Kapsel selbst soll eine Masse von 13 Tonnen besitzen und über ein integriertes Rettungssystem verfügen. Boeing arbeitet zudem mit Bigelow Aerospace zusammen und hätte damit neben der NASA einen interessierten Kunden und Mitinvestor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ccdev-boeings-cst-100/" data-wpel-link="internal">CCDev: Boeings CST 100 (15.12.2010)</a><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/boeing-waehlt-erste-traegerrakete-fuer-cst-100-aus/" data-wpel-link="internal">Boeing wählt erste Trägerrakete für CST 100 aus (17.04.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 80 Millionen US-Dollar kann sich die Sierra Nevada Corporation (SNC) freuen. Sie hatte ein Raumgleiterkonzept von der NASA übernommen und zum Dream Chaser weiterentwickelt. Vor wenigen Wochen erst besuchte Lori Garver, NASA-Vize, den Firmensitz und überzeugte sich dabei von den durch die NASA geförderten Fortschritten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/" data-wpel-link="internal">Commercial Hope (22.02.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ccdev-sncs-mini-shuttle/" data-wpel-link="internal">SNCs Mini-Shuttle (16.12.2010)</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19042011163229_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="327" height="245"/><figcaption>
Dragon-Raumschiff nähert sich der ISS 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 75 Millionen US-Dollar wird SpaceX bedacht. Mit der NASA existiert seit Jahren ein Vertrag zum Frachttransport zur ISS, SpaceX hat allerdings gleich eine Kapsel entwickelt, die auch Fracht zur Erde zurückbringen kann und offenbar grundsätzlich auch für bemannte Einsätze geeignet ist. Beim Jungfernflug einer Dragon-Kapsel im Dezember letzten Jahres waren die Umweltbedingungen an Bord offenbar so gut, dass Menschen diesen Flug erträglich hätten absolvieren können. Temperatur, Luftdruck, G-Kräfte und Vibrationen hielten sich im Rahmen, die Kapsel wurde nach der Wasserung geborgen. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit ist also bereits getan und man sieht gute Erfolgschancen, auch wenn hier, im Gegensatz zum erfahrenen Unternehmen Boeing, ein Newcomer am Werk ist. Eine eigene Trägerrakete hatte man gleich mitentwickelt und für die Zukunft existieren weitreichende Pläne. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-dragon-kapsel-startet-und-wassert-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">SpaceX Dragon-Kapsel startet und wassert erfolgreich (08.12.2010)</a><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-entwickelt-schwerlastrakete-falcon-heavy/" data-wpel-link="internal">SpaceX entwickelt Schwerlastrakete Falcon Heavy (06.04.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen 22 Millionen Dollar bekommt Blue Origin für ein Konzept eines bikonischen Fahrzeugs, das zunächst auf einer konventionellen Rakete und später auf einem wiederverwendbaren Boostersystem gestartet werden soll, sich aber noch in einem vergleichsweise frühen Entwicklungsstadium befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leer ausgegangen sind offenbar Orbital Sciences Corporation (OSC), die aber mit dem Frachter Cygnus und der Trägerrakete Taurus II im Auftrag der NASA Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation transportieren sollen, sowie ULA und USA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anzumerken bleibt, dass mit den Fördergeldern ganz bestimmte Entwicklungs- und Erprobungsziele erreicht werden müssen und dies im Verlauf etwa eines Jahres. Eine Fertigstellung der genannten Projekte erfordert hingegen weitere Anstrengungen in den folgenden Jahren. Ob auch dann mit einer Unterstützung durch staatliche Gelder gerechnet werden kann, ist eine politische Entscheidung. Gegenwärtig bestehen hier aber arge Differenzen zwischen Weißem Haus, Repräsentantenhaus und Senat der USA. Derzeit im Gespräch sind für drei Folgejahre jeweils 850 Millionen US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wird mit dieser Initiative das Ziel verfolgt, möglichst schnell US-Astronauten und Material durch landeseigene Unternehmen ins All bringen zu können. Die sich anbahnende alleinige Abhängigkeit von der russischen Raumfahrt beim Transport amerikanischer Raumfahrer zur Internationalen Raumstation sollte in den Augen vieler US-Politiker von möglichst kurzer Dauer sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg182674#msg182674" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev-Thema ab 19.04.2011</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC (ehemals SpaceDev)</a></li></ul>
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		<title>Internet-Milliardär baut einen Raumflughafen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/internet-milliardaer-baut-einen-raumflughafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 14:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 2200 Einwohner von Van Horn in Texas scheinen sich an die Idee zu gewöhnen, einen Raumhafen in ihrem Hinterhof zu haben. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: New Scientist. Das Unternehmen Blue Origin mit Amazongründer Jeff Bezos an der Spitze hat Pläne für den Bau einer Startrampe eingereicht, um von dort eines Tages die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die 2200 Einwohner von Van Horn in Texas scheinen sich an die Idee zu gewöhnen, einen Raumhafen in ihrem Hinterhof zu haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann.</a> Quelle: New Scientist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen Blue Origin mit Amazongründer Jeff Bezos an der Spitze hat Pläne für den Bau einer Startrampe eingereicht, um von dort eines Tages die geplante New Shepard Rakete starten zu lassen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01082006163636_small_1.jpg" alt="Time Warner/Wikipedia" width="260"/><figcaption>
Von den Plänen konnte leider kein Bildmaterial gefunden werden. Deshalb Jeff Bezos auf einem TIME Cover von 1999. 
<br>
(Bild: Time Warner/Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Prototyp dieser Rakete könnte noch in diesem Jahr bis zu zehn suborbitale Testflüge durchführen. Die Rakete soll aufrecht starten und landen und könnte bereits 2010 die ersten Passagiere an den Rand des Weltraums bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst muss jedoch die staatliche Flugaufsichtsbehörde (FAA) die Analyse der Auswirkungen der Startrampe auf die Umwelt, die Blue Origin kürzlich eingereicht hatte, prüfen und genehmigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag fand in Van Horn eine Anhörung zum Thema statt. Bezos ist Besitzer eines großen Geländes, von dem 7527 Hektar für die Pläne benötigt werden. „Die Leute freuen sich darüber“, sagt Ron Helm, der sein Vieh auf angrenzenden Weiden hielt. „Wir kennen viele der Leute von Blue Origin. Sie sind ehrliche Leute.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">In die Region kommen bereits zahlreiche Touristen, um den Guadalupe Mountains National Park und den Big Bend National Park zu besuchen. Ein Raumflughafen könnte noch mehr Touristen und deren Dollars in die Gegend lenken. „Wer hätte gedacht, dass Van Horn in Texas einmal an vorderster Front der Entwicklung der Raumfahrt stehen könnte“, sagt Helm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin hatte die Pläne für seine Rakete und das Startgelände bis zur Veröffentlichung der umwelttechnischen Untersuchung im Juni weitgehend unter Verschluss gehalten. “Wir geben neben den für die Untersuchung notwendigen Angaben keine weiteren Details bekannt“, sagte Unternehmenssprecher Bruce Hicks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Unterlagen geht jedoch hervor, dass je Flug mindestens drei Touristen an Bord sein sollen. Die Rakete besteht aus einem Antriebsmodul und einer Kapsel für die Besatzung an der Spitze. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Touristen werden eine Startphase von etwa zehn Minuten erleben. Die Rakete zündet ihre Antriebe für zwei Minuten, anschließend fliegt sie weiter bis zur geplanten Höhe von 99 060 Metern. Sollte etwas schief gehen, kann die Kapsel mitsamt Besatzung von der Antriebsstufe getrennt werden und an einem Fallschirm hängend zur Erde zurück schweben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Erfolgsfall folgt die gesamte Rakete ihrer Parabelbahn und fällt zurück zur Erde. In einer Höhe von mehreren Hundert Metern und 15 Sekunden vor der Landung startet der Antrieb der Rakete erneut und bremst ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin plant eine aufrechte Landung auf einer Betonfläche, die sich 6 Kilometer von der Startrampe entfernt befindet. Etwa ein Start pro Woche ist möglich, entsprechenden Bedarf natürlich vorausgesetzt. 
</p>
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