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	<title>Bodenfeuchte &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>TU Wien: Katastrophen werden vorhersagbar – mit Weltraumdaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 19:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen werden unvorbereitet von Überflutungen oder Hangrutschungen getroffen. Ein ESA-Projekt mit Beteiligung der TU Wien macht den Wasserkreislauf nun berechenbar. Eine Presseaussendung der Technischen Universität Wien. Quelle: Technische Universität Wien 5. März 2024. 5. März 2024 &#8211; Der Klimawandel verändert den Wasserkreislauf – aber wie? Leider lässt sich das nicht in eine einfache, global [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Viele Menschen werden unvorbereitet von Überflutungen oder Hangrutschungen getroffen. Ein ESA-Projekt mit Beteiligung der TU Wien macht den Wasserkreislauf nun berechenbar. Eine Presseaussendung der Technischen Universität Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Technische Universität Wien 5. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INFOGRAPHIC1LandscapeDigitalTwinEarthHydrology.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" data-rl_caption="" title="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INFOGRAPHIC1LandscapeDigitalTwinEarthHydrology26.jpg" alt="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" class="wp-image-137448"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein &#8222;digitaler Zwilling&#8220; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)</figcaption></figure>



<p>5. März 2024 &#8211; Der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/klimawandel/" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a> verändert den <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wasserkreislauf/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/tag/wasserkreislauf/" data-wpel-link="internal">Wasserkreislauf</a> – aber wie? Leider lässt sich das nicht in eine einfache, global gültige Formel pressen. Der Wasserkreislauf ist ein komplexes System, regional können sich ganz unterschiedliche Veränderungen zeigen: In manchen Regionen wird es trockener, in anderen steigt die Regenmenge, Extremwetterereignisse ändern und verschieben sich.</p>



<p>Um dieses komplexe System besser vorhersagbar zu machen, entwickelte ein internationales Pilotprojekt, finanziert von der Europäischen Weltraumbehörde ESA und geleitet vom italienischen National Research Council, nun einen „digitalen Zwilling“ der Hydrosphäre: Der Wasserkreislauf und die relevanten mit ihm verbundenen Phänomene werden physikalisch korrekt am Computer nachgebildet. So lässt sich simulieren, wie eine ganz bestimmte Region auf hydrologische Veränderungen reagiert. Damit sollen nicht nur Katastrophen wie Überschwemmungen sondern auch schleichende Veränderungen im Wasserhaushalt, die z.B. durch höhere Temperaturen verursacht werden, räumlich detaillierter vorhergesagt werden als bisher.</p>



<p>Entscheidend dafür sind Satellitendaten. Ein Team der TU Wien sorgte dafür, dass speziell Radarsatellitendaten über den Wasserkreislauf nun in hervorragender räumlicher Auflösung zur Verfügung stehen – ein wesentliches Schlüsselelement für die Zuverlässigkeit des Vorhersagesystems.</p>



<p><strong>Ein „digitaler Zwilling“ der Erde</strong><br>Das Konzept des „digitalen Zwillings“ spielt in der Industrie schon lange eine wichtige Rolle: Ein kompliziertes System, zum Beispiel eine Produktionsanlage, wird physikalisch exakt am Computer nachgebildet. Man kann diesem System dann am Computer beliebige Bedingungen vorgeben, und es wird sich genauso verhalten wie auch in der Wirklichkeit. Ähnlich wie beim Flugsimulator, in dem man neuartige Flugmanöver am Computer ausprobieren kann, lässt sich so gefahrlos vorhersagen, was in einer speziellen Situation geschehen wird.</p>



<p>„Genau so ein digitaler Zwilling entsteht nun für das globale Wassersystem“, erklärt Dr. Mariette Vreugdenhil vom Department für Geodäsie und Geoinformation der TU Wien, die den Anteil der TU Wien an dem ESA Projekt geleitet hat. Wenn für große Gebiete, im Idealfall den ganzen Globus, räumlich hochaufgelöste Daten für die Validierung und laufende Verbesserung von Computersimulationen zur Verfügung stehen, dann lässt sich mit höherer Treffsicherheit sagen, welche Effekte sich unter bestimmten Bedingungen zeigen werden – bis hin zu Überflutungen oder Hangrutschungen an einem ganz bestimmten Ort.</p>



<p><strong>Auf die Auflösung kommt es an</strong><br>Von besonders großer Bedeutung sind dabei Daten über die Bodenfeuchte. Daran forscht man an der TU Wien schon seit Jahren: Man nutzt Messergebnisse von Radarsatelliten, die den Erdboden rund um die Uhr untersuchen. Daraus kann man wichtige Informationen über die Eigenschaften des Bodens herausrechnen und letztlich vorhersagen, ob der Boden in einer bestimmten Gegend angesichts kommender Regenfälle noch weiteres Wasser aufnehmen kann oder nicht.</p>



<p>Entscheidend dafür ist allerdings, dass man die räumlichen Gegebenheiten mit sehr hoher Auflösung kennt. „Hohe Auflösung heißt bei uns etwa: Ein Pixel pro Kilometer“, sagt Prof. Wolfgang Wagner, der Leiter des Forschungsbereichs Fernerkundung der TU Wien. „Man verwendet dafür heute oft künstliche Intelligenz. Die trainiert man mit unterschiedlichen Datensätzen und hofft dann, auf diese Weise die Auflösung zu verbessern. Das ergibt zwar schöne Bilder, aber ob die etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, ist oft eine andere Frage.“ Um die Interpretation der Satellitendaten auf ihre Richtigkeit hin besser überprüfen zu können, hat man sich an der TU Wien für eine andere Strategie entschieden: „Wir verfolgen einen rigorosen Ansatz. Unser Modell arbeitet mit physikalischen Formeln, von denen wir wissen, dass sie stimmen.“ Machine Learning kommt unterstützend zum Einsatz, etwa für die Kalibrierung der Parameter, aber die Berechnung der Daten lässt sich klar nachvollziehen und erklären. So kann man sicherstellen, dass die Berechnung eines hochauflösenden Datensatzes auf bekannten Naturgesetzen beruht und es nicht etwa zu einer AI-Halluzination ohne faktische Basis kommt, wie das bei künstlicher Intelligenz auch manchmal zu beobachten ist.</p>



<p><strong>Von der Po-Region in die ganze Welt</strong><br>Begonnen hat man damit, die Po-Ebene in Italien abzubilden – eine besonders komplexe Region, wie Projektleiter Luca Brocca erklärt: „Wir haben die Alpen, wir haben Schnee, der schwer zu simulieren ist, besonders in unregelmäßigem und komplexem Gelände wie den Bergen. Dann gibt es das Tal mit all den menschlichen Aktivitäten – Industrie, Bewässerung.“ Aufbauend darauf bildete man den gesamten Mittelmeerraum ab.</p>



<p>Das Modell soll letztendlich auf den ganzen Erdball ausgedehnt werden. Außerdem soll es noch weiter verbessert und verfeinert werden. Wünschenswert wäre am Ende eine multidimensionale Abbildung der Hydrosphäre, in der ausgewählte Prozesse mit einer räumlichen Auflösung in der Größenordnung von zehn Metern erfasst werden können. Das Ziel des Projekts ist ein Computermodell, das rechtzeitig auf Gefahren hinweisen kann und auch dazu dient, die Auswirkungen verschiedener menschlicher Eingriffe auf lokaler Ebene zu erklären, sodass man nachhaltige Entscheidungen treffen kann.</p>



<p>&#8222;Diese gemeinsamen Bemühungen von Wissenschaft, Raumfahrtbehörden und Entscheidungsträgern versprechen eine Zukunft, in der ein digitaler Zwilling der Erde für die Hydrologie unschätzbare Erkenntnisse für ein nachhaltiges Wassermanagement und die Widerstandsfähigkeit gegen Katastrophen liefern&#8220;, sagt Luca Brocca.</p>



<p><strong>Originalpublikation</strong><br>L. Brocca et al., A Digital Twin of the terresrial water cycle: a glimpse into the future through high-resolution Earth observations; Front Sci. 5. March 2024.<br><a href="https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/full" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/full</a><br>pdf: <a href="https://public-pages-files-2025.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/pdf</a></p>




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		<item>
		<title>Globale Studie der Universität Bayreuth zeigt Einflüsse des Klimawandels auf terrestrische Ökosysteme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/globale-studie-der-universitaet-bayreuth-zeigt-einfluesse-des-klimawandels-auf-terrestrische-oekosysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 17:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Langfristige Fernerkundungsdaten können Ökosystemforschung unterstützen und erheblich voranbringen. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth. Quelle: Universität Bayreuth 6. Februar 2023. 6. Februar 2023 &#8211; Pflanzenökologen der Universität Bayreuth zeigen in „Nature Geoscience“, wie sich der globale Klimawandel auf terrestrische Ökosysteme auswirkt. Veränderungen in der Vegetationsaktivität konnten meist durch Veränderungen der Temperatur und der Bodenfeuchtigkeit erklärt werden. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Langfristige Fernerkundungsdaten können Ökosystemforschung unterstützen und erheblich voranbringen. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bayreuth 6. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WildnisgebietCyrusSamimi2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vegetationsänderungen in Wildnisgebieten sind zuverlässige „Fingerabdrücke“ des Klimawandels. Die Studie aus Bayreuth zeigt, wie sich Ökosysteme in der Wildnis – wie hier im Kruger-Nationalpark in Südafrika – in den letzten Jahrzehnten verändert haben. (Foto: Cyrus Samimi)" data-rl_caption="" title="Vegetationsänderungen in Wildnisgebieten sind zuverlässige „Fingerabdrücke“ des Klimawandels. Die Studie aus Bayreuth zeigt, wie sich Ökosysteme in der Wildnis – wie hier im Kruger-Nationalpark in Südafrika – in den letzten Jahrzehnten verändert haben. (Foto: Cyrus Samimi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WildnisgebietCyrusSamimi26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vegetationsänderungen in Wildnisgebieten sind zuverlässige „Fingerabdrücke“ des Klimawandels. Die Studie aus Bayreuth zeigt, wie sich Ökosysteme in der Wildnis – wie hier im Kruger-Nationalpark in Südafrika – in den letzten Jahrzehnten verändert haben. (Foto: Cyrus Samimi)</figcaption></figure>



<p>6. Februar 2023 &#8211; Pflanzenökologen der Universität Bayreuth zeigen in „Nature Geoscience“, wie sich der globale Klimawandel auf terrestrische Ökosysteme auswirkt. Veränderungen in der Vegetationsaktivität konnten meist durch Veränderungen der Temperatur und der Bodenfeuchtigkeit erklärt werden. Änderungen der Sonneneinstrahlung und des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre spielten selten eine dominante Rolle. In einigen Ökosystemen sind nach einer langjährigen Zunahme der Vegetationsaktivität Rückgänge zu beobachten. Diese Trendumkehr wirft die Frage auf, ob terrestrische Ökosysteme auch in Zukunft einen hohen Beitrag zur Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff leisten werden.</p>



<p>Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Steven Higgins, Inhaber des Lehrstuhls für Pflanzenökologie an der Universität Bayreuth, hat weltweite Fernerkundungsdaten aus den letzten 40 Jahren mit einem neuartigen dynamischen Modell des Pflanzenwachstums analysiert. Das neue Modell beschreibt den Einfluss wichtiger Klimaparameter wie Lufttemperatur, Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Sonneneinstrahlung und atmosphärischer CO₂-Gehalt auf das Pflanzenwachstum. Damit ist es jetzt erstmals gelungen, messbare Veränderungen in der Vegetation von terrestrischen Ökosystemen auf einzelne Klimafaktoren zurückzuführen.</p>



<p>„Untersuchungen, die kausale Beziehungen zwischen klimatischen Veränderungen und Vegetationsänderungen herstellen und dabei den Einfluss einzelner sich ändernder Klimaparameter – wie beispielsweise Temperatur und Niederschlag – identifizieren, stellen einen wichtigen Fortschritt in der Ökosystemforschung dar. Sie beweisen, dass der menschengemachte Klimawandel bereits jetzt die Ökosysteme der Erde verändert. Aufgrund der so gewonnenen Erkenntnisse können wir erheblich besser verstehen und einschätzen, wie sich die Ökosysteme der Erde infolge des Klimawandels entwickeln. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse können eine wertvolle Unterstützung für umwelt- und klimapolitische Programme sein“, sagt Higgins. „Früher konnten wir zwar Veränderungen der Vegetationsaktivität feststellen, aber es war oftmals schwierig zu erkennen, ob es wirklich der Klimawandel war, der diese Veränderungen verursacht hat. Auch der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC enthält überraschend wenig Fallstudien, in denen beobachtete Vegetationsveränderungen mit hoher Sicherheit auf klimatische Veränderungen zurückgeführt werden konnten“, ergänzt Dr. Timo Conradi, Ko-Autor und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pflanzenökologie.</p>



<p>Die neue Studie beruht auf Messdaten zu insgesamt 100 Untersuchungsflächen, die über alle Kontinente verteilt sind. In dieser Stichprobe ist jedes der wichtigsten Ökosysteme der Erde mit mindestens fünf Beispielen vertreten: tropische immergrüne Wälder, boreale Wälder, gemäßigte Wälder, Savannen, Buschland, Grasland, Tundra und mediterrane Ökosysteme. Die durch Satellitenbeobachtungen ermittelten Vegetationsveränderungen an diesen Standorten wurden daraufhin untersucht, inwieweit sie mit Veränderungen der Lufttemperatur, der Bodentemperatur, der Bodenfeuchte, der Sonneneinstrahlung und dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre erklärt werden können. In ihrer Gesamtheit lassen diese Analysen einige globale Trends erkennen: Ökosysteme an trockenen und warmen Standorten, vor allem Savannen und manche Grasländer, reagierten in erster Linie auf Veränderungen der Bodenfeuchtigkeit. Hingegen waren Ökosysteme an kühleren Standorten, wie boreale Wälder, Wälder der gemäßigten Breiten und Tundren, besonders sensibel für Temperaturänderungen. Änderungen des CO₂-Gehalts der Atmosphäre und der Sonneneinstrahlung hatten überraschenderweise nur selten einen dominierenden Einfluss auf Vegetationsänderungen.</p>



<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, wie langfristige Fernerkundungsdaten die Ökosystemforschung unterstützen und erheblich voranbringen können. Gerade auf diesem Gebiet wird eine enge internationale Zusammenarbeit weiterhin erforderlich sein, um den Einfluss von Klimafaktoren auf globaler Ebene zu identifizieren und zu verstehen, wie und warum sich Ökosysteme in verschiedenen Regionen der Welt verändern“, sagt Ko-Autor Edward Muhoko M. Sc. aus Namibia, der zurzeit am Lehrstuhl für Pflanzenökologie promoviert und sich auf Geoinformationssysteme, Fernerkundungsverfahren und Geostatistik spezialisiert hat.</p>



<p>Die Bayreuther Forscher fanden in unterschiedlichen Klimazonen der Erde deutliche Hinweise auf Trendumkehrungen. Anscheinend haben steigende Luft- und Bodentemperaturen an vielen Standorten zunächst jahrzehntelang die Vegetationsaktivität erhöht und eine aus dem Weltraum sichtbare &#8222;Begrünung&#8220; bewirkt. Anhaltende Temperaturerhöhungen können jedoch irgendwann zu einer Austrocknung der Böden führen, was eine Verringerung der Vegetationsaktivität zur Folge hat. Neuere Satellitenaufnahmen lassen daher an einigen Standorten eine „Verbraunung“ von Ökosystemen erkennen. Feldforschungen in tropischen Wäldern, bei denen Veränderungen der Baumgröße gemessen wurden, haben in jüngster Zeit ebenfalls Belege für diese Entwicklung geliefert. „Falls diese Trendumkehr durch weitere Studien bestätigt wird, wäre das in der Tat besorgniserregend, denn in der Vergangenheit haben die terrestrischen Ökosysteme durch ihre jahrzehntelange ‚Begrünung‘ erhebliche Anteile der anthropogenen Kohlenstoffemissionen absorbiert. Bislang hat uns diese Kohlenstoffbindung durch die Vegetation vor einem noch dramatischeren Klimawandel bewahrt&#8220;, erklärt Higgins.</p>



<p><strong>Originalpublikation:</strong><br>Steven I. Higgins, Timo Conradi, Edward Muhoko: Shifts in vegetation activity of terrestrial ecosystems attributable to climate trends. Nature Geoscience (2023), DOI: doi.org/10.1038/s41561-022-01114-x,<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41561-022-01114-x" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41561-022-01114-x</a>.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Radarmessungen für effiziente Agrarwirtschaft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-radarmessungen-fuer-effiziente-agrarwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 11:06:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammen mit dem italienischen Forschungspartner IREA führt das DLR zwei Radar-Messkampagnen über dem Gebiet der Tavoliere-Ebene durch. Die Forschenden entwickeln neue Radartechnologien zur Messung von Bodenfeuchte, die dabei helfen sollen für eine effizientere Wasserwirtschaft zu sorgen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 7. Juni 2022. 7. Juni 2022 &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-radarmessungen-fuer-effiziente-agrarwirtschaft/" data-wpel-link="internal">DLR: Radarmessungen für effiziente Agrarwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zusammen mit dem italienischen Forschungspartner IREA führt das DLR zwei Radar-Messkampagnen über dem Gebiet der Tavoliere-Ebene durch. Die Forschenden entwickeln neue Radartechnologien zur Messung von Bodenfeuchte, die dabei helfen sollen für eine effizientere Wasserwirtschaft zu sorgen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 7. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DO228mitFSARRadarDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DO228mitFSARRadarDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Forschungsflugzeug Dornier DO228 mit F-SAR Radarsensor an Bord. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>7. Juni 2022 &#8211; Dürre und Trockenperioden bedrohen zunehmend den Ackerbau. In Europa betrifft das insbesondere die Mittelmeer-Region mit ihren bedeutenden Obst-, Gemüse- und Getreideflächen. Um angesichts des globalen Klimawandels Ernten weiterhin zu sichern, muss die Wasserversorgung angepasst werden. Ein wichtiger Faktor ist die Bodenfeuchte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet neue Radartechnologien, die es ermöglichen sollen, die Feuchtigkeitsverteilung in Pflanzen und den obersten Bodenschichten abzubilden, um gezielt Maßnahmen einleiten zu können. Gemeinsam mit dem italienischen Institut für Elektromagnetische Umweltsensorik IREA haben die Forschenden im April 2022 die erste von zwei mehrtägigen Testkampagnen in Italien durchgeführt. Die zweite Kampagne findet vom 14. bis 17. Juni 2022 statt.</p>



<p>Die erhobenen Daten dienen dazu, Verfahren zur Ableitung des Informationsprodukts &#8222;Bodenfeuchte&#8220; in Hinblick auf aktuelle wie zukünftige europäische Radarsatellitenmissionen anzuwenden und zu testen. Die Verteilung der Bodenfeuchte in der abgebildeten Region wird in Form einer Karte geografisch dargestellt. Die Ergebnisse der Messkampagnen sind insbesondere für die Radarsatellitenmission Tandem-L von Bedeutung, die zukünftig die Bodenfeuchte neben anderen Klimavariablen global in den Blick nehmen könnte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestgebietFoggiaDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestgebietFoggiaDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Luftaufnahme des Testgebiets bei Foggia. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Kritischer Wasserhaushalt: Testgebiet Tavoliere</strong><br>Als Testgebiet nutzt das Team landwirtschaftliche Flächen in der Tavoliere-Ebene: Das Gebiet ist für seinen kritischen Wasserhaushalt bekannt und erstreckt sich über etwa 4.000 Quadratkilometer. Die Tavoliere ist begrenzt durch den Gargano Nationalpark im Norden, den Daunia-Bergen im Westen, und der Adria. Während der Gargano und die Daunia-Berge klimatisch feuchtere Gebiete sind, herrscht im Bereich des Tavoliere das typische, halbtrockene Mittelmeerklima mit einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 450 Millimeter. Der Boden wird hauptsächlich als Ackerland genutzt. Die wichtigsten saisonalen Anbauprodukte sind Hartweizen, Tomaten, Pferdebohnen, Spargel, Kichererbsen und Artischocken. Um die Wasserversorgung zu sichern, ist es für die Wasserwirtschaft unabdingbar, detaillierte Kenntnisse über vorhandene oberirdische Gewässer und die Feuchtigkeitsverteilung zu haben.</p>



<p><strong>Flugzeug-Radarmessungen mit F-SAR</strong><br>Im April führte das deutsch-italienische Forschungsteam an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Messungen des Wassergehalts in der Vegetation und der oberen Bodenschicht durch. Zeitgleich überflog es die Flächen mit dem F-SAR-System des DLR. In vier langen Flügen erstellte das Radarsystem an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs Dornier DO228 simultan Aufnahmen in den Frequenzbereichen C- und L-Band, was eine bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse ermöglicht. Aus den Radardaten wird die Verteilung der Feuchte in Vegetation und Boden abgeleitet sowie deren Veränderungen über einen bis zu 30-stündigen Zeitraum verfolgt. Eine Bewertung der Qualität der Radarmessergebnisse erfolgt durch Vergleich mit den &#8222;in-situ&#8220; Messungen am Boden, unter Verwendung einer aktuellen Landnutzungskarte.</p>



<p>&#8222;Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Messkampagne. Die Messungen konnten bei guten Bedingungen durchgeführt werden. Probeweise prozessierte SAR-Daten zeigen eine gute Qualität. Wir erhoffen uns für die zweite Messkampagne einen ebenso guten Verlauf&#8220;, sagt Projektleiter Ralf Horn vom DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apulienhterralDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apulienhterralDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>L-Band-Radarbild des Testgebiets bei Foggia. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>Die Forschenden wählten unterschiedliche Agrarflächen für die Bodenmessungen aus, darunter auch ein brachliegendes Feld. Künstliche Bewässerung wurde nach einem bestimmten Zeitplan gezielt eingesetzt, um eine Abtrocknung im Zeitverlauf beobachten zu können. Im Juni werden die Messungen wiederholt, um unter anderem dabei zu helfen jahreszeitlich bedingte Veränderungen der Bodenfeuchte festzustellen.</p>



<p><strong>Simulation zukünftiger Satellitenradarkonzepte</strong><br>Radarsensoren auf einem Flugzeug liefern vergleichbare Daten wie Systeme an Bord von Satelliten. Das F-SAR-Instrument an Bord der Dornier DO228 wurde insbesondere dafür entwickelt, die Datenqualität zukünftiger Satellitenradare zu simulieren. So nahm das DLR-Team bei ihren Messflügen Bildserien in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus auf. Diese multi-temporalen, über zwei Stunden langen Radarbildfolgen werden so verarbeitet, dass zum Schluss Radarbilder entstehen, wie sie ein Hydroterra-Satellit künftig aus dem All erzeugen würde. Im Rahmen einer laufenden ESA-finanzierten Studie soll nun untersucht werden, mit welcher Qualität sich Informationen über die sich ändernde Feuchte in Vegetation und Boden aus den simulierten Hydroterra-Bildern extrahieren lassen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tandemlsatsinspaceartDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tandemlsatsinspaceartDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung der Tandem-L-Satelliten im Orbit. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Tandem-L: Globales Umweltbeobachtungssystem für morgen</strong><br>Die aktuelle Messkampagne steht in enger Verbindung mit Tandem-L, einem Vorschlag des DLR für eine hochinnovative satellitengestützte Radarmission zur Umweltbeobachtung. Eine Konstellation aus zwei L-Band Radarsatelliten soll Daten mit einer bisher nicht erreichten Qualität und Auflösung liefern. Eine Vielzahl dynamischer Prozesse in Bio-, Geo-, Kryo- und Hydrosphäre würden erfasst werden. Speziell im Bereich der Hydrosphäre wäre eine regelmäßige feinskalige Messung der oberflächennahen Bodenfeuchte zur Erforschung des weltweiten Wasserkreislaufs möglich.</p>



<p>Tandem-L könnte im Wochenrhythmus eine aktuelle Abbildung der gesamten Landmasse der Erde in 3D liefern und dabei gleichzeitig mehrere für die Klimamodellierung relevante Parameter messen. So würde die Radarmission maßgeblich zum besseren Verständnis von Prozessen dienen, die heute als Treiber der globalen Klimaänderung gesehen werden. Die gewonnenen Informationen sollen Politik und Gesellschaft befähigen, auf lokaler, regionaler wie auch globaler Ebene die bestmöglichen Handlungsentscheidungen zu treffen.</p>



<p><strong>Über die Partner</strong><br>IREA, das italienische Institut für elektromagnetische Umweltsensorik, ist Teil des italienischen Nationalen Forschungsrats CNR, in dem es sich im Bereich „Earth System Science and Environmental Technology“ engagiert. IREA wurde bei den Bodenmessungen durch CREA, dem Rat für landwirtschaftliche Forschung und Wirtschaft, unterstützt. Der Forschungsrat unterhält in der Tavoliere-Ebene bei Foggia zwei Versuchsfarmen mit angegliederten landwirtschaftlichen Testflächen. So sind dort unter anderem Wetterstationen und Zusatzdaten zu Bodenbedeckung und Bodentextur verfügbar.</p>



<p>Für die Messflüge ist das DLR-Forschungsflugzeug DO228 D-CFFU im Einsatz. Die Dornier wird überwiegend zur Fernerkundung eingesetzt und von der DLR-Einrichtung Flugexperimente in Oberpfaffenhofen betrieben.</p>



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		<title>Wettersatellit MetOp-SG-B: Scatterometer besteht seine Tests</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-metop-sg-b-scatterometer-besteht-seine-tests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 18:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scatterometer spielen eine zentrale Rolle bei der Überwachung des Klimawandels. Wettersatellit der nächsten Generation soll regionale und globale Vorhersagen verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Madrid, 6. April 2022 – Das Flugmodell des Antennen-Subsystems für das Scatterometer (SAS) der zweiten Generation der MetOp-Wettersatelliten wurde nach viermonatigen umfangreichen Tests [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Scatterometer spielen eine zentrale Rolle bei der Überwachung des Klimawandels. Wettersatellit der nächsten Generation soll regionale und globale Vorhersagen verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpSGBAntDeplTestAirbus20212k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpSGBAntDeplTestAirbus202126.jpg" alt=""/></a><figcaption>MetOp-SG-B Scatterometer-Antennen-Subsystem in entfalteter Konfiguration. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Madrid, 6. April 2022 – Das Flugmodell des Antennen-Subsystems für das Scatterometer (SAS) der zweiten Generation der MetOp-Wettersatelliten wurde nach viermonatigen umfangreichen Tests im Airbus-Werk in Madrid offiziell ausgeliefert. Es wird nun zu Airbus nach Friedrichshafen gebracht, wo es zusammen mit den anderen Instrumenten in den Satelliten integriert werden wird.</p>



<p>Das SAS-Protoflugmodell war einer langen Testkampagne unterzogen worden, bei der es den extremen Bedingungen ausgesetzt wurde, denen es während des Starts und des Betriebs in der Umlaufbahn ausgesetzt sein wird. Zu diesen Tests gehörten die Entfaltung der Antenne, thermische Zyklen, mechanische Vibrationen und akustische Belastung.</p>



<p>&#8222;Dies ist für uns ein sehr wichtiger Meilenstein, da es sich um ein Drei-Antennen-System mit einem sehr komplexen Einsatz im Orbit handelt&#8220;, sagte Luis Guerra, Leiter von Airbus Space Systems Spanien. &#8222;Der meteorologische Satellit MetOp-SG SAT-B wird sich zur Erfüllung seiner Mission auf zwei Schlüsselinstrumente stützen, zu denen Airbus in Spanien einen wesentlichen Beitrag leistet: das Scatterometer (SCA) mit dem Antennen-Subsystem (SAS) und den Ice Cloud Imager (ICI).&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpSGBAntennaRFTestAirbus2021.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpSGBAntennaRFTestAirbus202126.jpg" alt=""/></a><figcaption>MetOp-SG-B Antennen-RF-Test. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Das SCA mit seinem wichtigsten Teilsystem SAS ist eines von fünf Instrumenten an Bord von MetOp-SG SAT-B und wird eine doppelt so hohe Auflösung wie die erste Generation an Bord der MetOp-Satelliten bieten. Es wird die Windgeschwindigkeit und -richtung über der Meeresoberfläche messen, um die Überwachung großräumiger Phänomene wie Ozeanwinde und kontinentale Eisschilde zu unterstützen, und die Bodenfeuchtigkeit an der Landoberfläche überprüfen, die ein wichtiger Faktor für die Wasser- und Wärmeflüsse zwischen dem Boden und der Atmosphäre ist. Das System soll 99 Prozent der Erdoberfläche innerhalb von zwei Tagen mit einer Auflösung von 25 Kilometern abdecken.</p>



<p>Die von Scatterometern gelieferten Daten werden seit über 30 Jahren, seit ERS-1 und 2, für Wetter- und Wellenvorhersagen genutzt. In jüngerer Zeit wurden sie mit den MetOp-Satelliten zur Untersuchung ungewöhnlicher Wetterphänomene wie El Niño, der langfristigen Auswirkungen der Entwaldung und der Veränderungen der Meer-Eismassen an den Polen genutzt. All dies spielt eine zentrale Rolle für die Überwachung des Klimawandels.</p>



<p>Die MetOp-SG SAT-B-Satelliten konzentrieren sich auf den Einsatz von Mikrowellensensoren, die Folgendes liefern werden: verbesserte Temperatur- und Feuchtigkeitssondierungen im Infrarot-, Mikrowellen- und Radio-Okkultationsbereich; Bewegungsvektoren der polaren Atmosphäre, die aus optischen Bildern extrahiert werden; neue Niederschlags- und Wolkenmessungen aus Bildern im optischen, Submillimeter- und Mikrowellenspektrum; und hochauflösende Messungen der Windvektoren an der Meeresoberfläche und der Bodenfeuchtigkeit, die aus Scatterometer-Beobachtungen gewonnen werden. Diese Daten werden dazu beitragen, die numerische Wettervorhersage &#8211; das Rückgrat unserer täglichen Wettervorhersagen &#8211; auf regionaler und globaler Ebene zu verbessern.</p>



<p>Der erste Start der MetOp-SG-Mission ist für 2024 nach Abschluss der Integrations- und Satellitentests geplant. Die nominale Betriebsdauer der drei MetOp-SG-Satelliten beträgt 7,5 Jahre, so dass eine vollständige Abdeckung über einen Zeitraum von 21 Jahren gewährleistet ist.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpSGBSASDeploymentAirbus2021.mp4"></video><figcaption>MetOp-SG-B Scatterometer-Entfaltung im Zeitraffer. (Video: Airbus)</figcaption></figure>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18763.msg530371#msg530371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MetOp SG &#8211; Meteorological Operational Satellite, Second Generation</a></li></ul>
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		<title>BLE: Bewertung und Monitoring von Moorflächen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ble-bewertung-und-monitoring-von-moorflaechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 20:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moorböden sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume. In dem von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreuten Verbundprojekt BEWAMO* werden derzeit wichtige Grundlagen für einen effektiven Moorbodenschutz gelegt. Eine Presseinformation der BLE. Quelle: BLE. 5. November 2021 &#8211; Berliner und Kieler Forschende entwickeln derzeit ein Tool, mit dem Moorflächen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Kohlenstoff zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Moorböden sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume. In dem von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreuten Verbundprojekt BEWAMO* werden derzeit wichtige Grundlagen für einen effektiven Moorbodenschutz gelegt. Eine Presseinformation der BLE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: BLE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/211105MoorboedenESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/211105MoorboedenESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zusammengesetzte Radaraufnahmen der Sentinel-Satelliten vom Rhinluch, Brandenburg. Die Farbunterschiede innerhalb der Moorflächen spiegeln den Feuchtezustand der Moorböden wider und dienen als Arbeitsgrundlage zur Entwicklung von Methoden für das fernerkundliche Moormonitoring. (Quelle: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>5. November 2021 &#8211; Berliner und Kieler Forschende entwickeln derzeit ein Tool, mit dem Moorflächen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern und ihres Potenzials, CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren, bewertet werden können. Das Tool soll zudem passende Agrarumweltmaßnahmen benennen und Methoden für ein anschließendes Monitoring aufzeigen. Dazu arbeiten die Forschenden mit 15 landwirtschaftlichen Betrieben, Wasser- und Bodenverbänden sowie Behörden in Brandenburg und Schleswig-Holstein zusammen.</p>



<p><strong>Welche Moore eignen sich für eine Wiedervernässung? Kohlenstoffdynamik als Bewertungskriterium</strong><br>Um die Kohlenstoffvorräte und mögliche Verluste sowie das Emissionsminderungspotenzial in Moorböden zu bewerten, kombinieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bodenparameter mit historischen und aktuellen Messdaten zu Klima und Landnutzung. Auf dieser Grundlage erarbeiten sie Bewertungskriterien, um geeignete Gebiete für die Wiedervernässung entwässerter Moorböden zu priorisieren.</p>



<p>Am Thünen-Institut werden die betrieblichen Kosten möglicher künftiger Moorbodenschutzmaßnahmen berechnet. Abhängig vom Moorflächenanteil, der aktuellen Produktionsausrichtung und der betrieblichen Anpassungsfähigkeit, zum Beispiel durch die Kompensation der Futtermengenverluste, können diese sehr unterschiedlich ausfallen: So sind die Kosten auf intensiv genutzten Milchviehbetrieben deutlich höher als auf Betrieben mit Mutterkuhhaltung.</p>



<p><strong>Monitoring mittels Bodenfeuchte</strong><br>Für den Schutz entwässerter Moorböden ist eine Erhöhung der Grundwasserstände notwendig. Die Kontrolle dieser Maßnahmen erfolgt durch ein im Projekt entwickeltes Monitoring, bei dem der Feuchtezustand der Moorböden flächenhaft mit Mitteln der Satellitenfernerkundung beobachtet und bewertet wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür zeitlich und räumlich hochauflösende Radardaten der Sentinel-Satelliten.</p>



<p><strong>Hintergrund</strong><br>Bund und Länder haben am 20. Oktober 2021 eine Zielvereinbarung zum Klimaschutz durch Moorbodenschutz unterzeichnet: Bis 2030 sollen die jährlichen Treibhausgasemissionen aus entwässerten Moorböden um fünf Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalent gemindert werden. Die Vereinbarung schafft die Grundlage für einen Ausbau des flächenwirksamen Moorbodenschutzes.</p>



<p>Das Projekt <a href="https://web.archive.org/web/20230529210954/https://www.unter-2-grad.de/projekte/bewamo/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">BEWAMO</a> ist Teil einer Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft. Seit 2018 werden 32 Verbundvorhaben, in denen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an Lösungen für eine klimagerechte Landwirtschaft arbeiten, im BMEL-Innovationsprogramm gefördert. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreut die Forschungsinitiative als Projektträger.</p>



<p>*BEWAMO steht für &#8222;Ein Bewertungstool für Kategorien der Schutzwürdigkeit und für ein fernerkundungsbasiertes Monitoring landwirtschaftlich genutzter Moore&#8220;</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg522706#msg522706" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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