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	<title>Bodenstation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bodenstation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>EUMETSAT: Kritische Satelliteninfrastruktur wird in Afrika aufgebaut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-kritische-satelliteninfrastruktur-wird-in-afrika-aufgebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 13:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat26.jpg" alt="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" class="wp-image-143427"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA 2025 in Nairobi, Kenia, installiert worden. Diese Empfangsstation wird sicherstellen, dass kenianische Meteorologen die hochgenauen und aktuellen Daten der Meteosat-Satelliten der dritten Generation (MTG) nutzen können, um die nachhaltige Entwicklung der lokalen Bevölkerung zu unterstützen und Leben und Lebensgrundlagen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a> unterstützt die Bemühungen der Kommission der Afrikanischen Union, in den kommenden Monaten ein Netz ähnlicher Stationen für mehrere nationale Wetter- und Klimadienste auf dem gesamten Kontinent einzurichten. Dadurch werden die meisten afrikanischen Fachleute aus der Meteorologie und Wissenschaft in die Lage versetzt, MTG-Daten mit der neuesten Technologie zu empfangen und zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meteosat-Satelliten der EUMETSAT sind die einzigen Erdbeobachtungssatelliten, die Afrika ständig im Blick haben. Das MTG-Satellitensystem wird Bilder von Afrika nicht nur in höherer Auflösung, sondern auch häufiger, d. h. alle 10 Minuten, liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Afrikanische Union und EUMETSAT haben 2022 ein Abkommen unterzeichnet, um sicherzustellen, dass eine geeignete Infrastruktur geschaffen wird, um die MTG-Daten in Afrika nutzen zu können“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Der Meilenstein, den wir gerade erreicht haben, gewährleistet die Kontinuität des Empfangs von Satellitendaten auf dem gesamten Kontinent und ermöglicht genauere Vorhersagen von extremen Wetterereignissen und einen besseren Schutz für alle durch ein effizienteres Frühwarnsystem.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des PUMA-Projekts (Preparation for Use of Meteosat in Africa) wurde vor fast 20 Jahren, im Februar 2004, die erste PUMA-Station für den Empfang von MSG-Satellitendaten (Meteosat Second Generation) installiert. Dank der Unterstützung verschiedener von der EU finanzierter Programme in Afrika (wie PUMA, AMESD, MESA) ermöglicht diese Infrastruktur den afrikanischen Wetter- und Klimadiensten auf dem gesamten Kontinent, Daten von den geostationären Meteosat-Satelliten zeitnah und effizient zu empfangen, um extreme Wetterereignisse vorherzusagen und zu überwachen. Mit den aktuellen Installationen soll die Infrastruktur für das MTG-Satellitensystem verbessert werden. Um den größtmöglichen Nutzen aus der Satellitentechnologie zu ziehen und die Wartung vor Ort zu ermöglichen, werden entsprechende Schulungen angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den nächsten Installationen gehört eine Station in Cotonou, Benin, wo das 16. EUMETSAT-Nutzerforum in Afrika stattfinden wird. Die Veranstaltung bietet afrikanischen Meteorologinnen und Meteorologen eine Plattform für den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken bei der Nutzung von Meteosat-Daten und für die Diskussion von Möglichkeiten zur Verbesserung von Frühwarnsystemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg565037#msg565037" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DeSK: W-Band Bodenstation für Breitband-Internet aus dem All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-w-band-bodenstation-fuer-breitband-internet-aus-dem-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 10:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Empfangsbereit für dreidimensionale Kommunikationsnetze der 6. Generation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 20. April 2024. Backnang, 20. April 2024: Der Bedarf an Breitbandkommunikation ist seit Jahren ungebrochen und wächst ständig. So nehmen die aggregierten Datenraten in drahtlosen sowie drahtgebundenen Netzen exponentiell zu, vergleichbar mit dem Mooreschen Gesetz in der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Empfangsbereit für dreidimensionale Kommunikationsnetze der 6. Generation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 20. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk20042024ILHUniStuttgart.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" data-rl_caption="" title="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk20042024ILHUniStuttgart26.jpg" alt="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" class="wp-image-138501"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 20. April 2024: Der Bedarf an Breitbandkommunikation ist seit Jahren ungebrochen und wächst ständig. So nehmen die aggregierten Datenraten in drahtlosen sowie drahtgebundenen Netzen exponentiell zu, vergleichbar mit dem Mooreschen Gesetz in der Mikroelektronik. Der Bedarf an Konnektivität war noch nie so offensichtlich: Dieser reicht von der globalen Nutzung durch Homeoffice über die Unterstützung der Telemedizin für medizinisches Personal bis hin zur Unterstützung von Ersthelfern bei der Ad-hoc-Koordination von Notfällen. Durch die in der 6. Generation der Mobilkommunikation (6G) angestrebte Erweiterung terrestrischer Netze um die dreidimensionale, vertikale Komponente der Satellitenkommunikation, kann erstmals Breitband-Internet an jedem Ort und zu jeder Zeit rund um den Globus erschlossen werden. Der Aufbau weltumspannender Satellitenkonstellationen im kosteneffizienten New Space-Kontext ermöglicht diese Entwicklungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des von der Raumfahrtagentur im DLR und BMWK geförderten Vorhabens EIVE (Förderkennzeichen 50RK1960) wird an der Erschließung neuer Frequenzbereiche für die breitbandige Satellitenkommunikation und damit einhergehend an der Sicherstellung des stetig wachsenden Bedarfs an Datenraten geforscht. Die Nanosatellitenmission EIVE steht für ‚Exploratory In-Orbit Verification of an E/W-band Downlink‘. Die Universität Stuttgart koordiniert dieses innovative Vorhaben. Die Besonderheit hierbei ist, eine weltweit neuartige Gigabit-Kommunikationsstrecke mit höchsten Datenraten zwischen Weltall und Erde nachzuweisen bzw. aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschern des Instituts für Robuste Leistungshalbleitersysteme der Universität Stuttgart ist es nun gelungen, das Bodensegment mit einer eigens konzipierten und entwickelten Bodenstation für den Empfang von breitbandigen Kommunikationssignalen im W-Band in Betrieb zu nehmen. Die voll funktionsfähige Bodenstation führt mehrere Innovationen im Bereich der Satellitenkommunikation ein: Sie kombiniert eine 1,2 Meter Parabolantenne mit extrem hoher Richtwirkung und präziser Antennennachführung mit dem weltweit rauschärmsten Funkempfänger und einer neuartigen Digitalisierung mit Massenspeicher, die die Speicherung breitbandiger, digitaler Kommunikationssignale mit über 10 Gbit/s Datenrate im Radiofrequenzbereich von 71-76 GHz erlaubt. Das ermöglicht die Datenerfassung während eines kompletten Überfluges eines Satelliten im niederen Erdorbit (Low Earth Orbit). Zusätzlich verfügt der Empfänger über eine Synchronisierung digital modulierter Nutzdaten in Echtzeit, die etwa das Streaming von unkomprimierten Videos mit 4K-Auflösung ermöglicht. Für höchste Präzision der stark gerichteten Antennenkeule setzt die Antennennachführung erstmals in diesem Frequenzbereich Multi-Mode-Tracking und einen automatisierten Suchalgorithmus mit Einsatz von künstlicher Intelligenz um. Die Bodenstation enthält modernste und weltweit führende Technologien der Projektpartner Radiometer Physics GmbH (RPG) und Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF). Die Antenne wurde von der Firma RPG entwickelt und hergestellt. Das gesamte Bodenterminal ist temperaturgesteuert, so dass die Komponenten und die Signalübertragung nicht durch wechselnde Witterungsbedingungen beeinträchtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fraunhofer IAF hat die leistungsfähigen integrierten Schaltkreise auf der Grundlage seiner innovativen III/V-Halbleitertechnologien hergestellt und hochmoderne Verstärker entwickelt, mit denen die breitbandige Datenverbindung ermöglicht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissenschaftlichen Aktivitäten rund um das EIVE-Projekt und die Entwicklung der innovativen W-Band Bodenstation für Breitband-Internet aus dem All verkörpern einen signifikanten Meilenstein in der Weiterentwicklung der globalen Kommunikationsnetzwerke. Durch die Kombination fortschrittlicher technologischer Lösungen mit interdisziplinärer Forschung und Kooperation leisten diese Tätigkeiten einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung der Vision eines nahtlos vernetzten Planeten, auf dem Informationen frei und schnell über geografische und digitale Grenzen hinweg fließen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte können sich über diese und weitere moderne Entwicklungen der Satellitenkommunikation auch im Showroom des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) am Standort Backnang näher informieren. Dort ist unter anderem ein 1:1-Modell des EIVE-Satelliten ausgestellt, welches interaktiv die einzelnen Funktionsweisen des Satelliten erläutert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Hinweise finden Sie unter <a href="https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/</a> und <a href="https://desk-sat.com/startseite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://desk-sat.com/startseite</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart</strong><br>Seit seiner Gründung im Jahr 2013 arbeiten Wissenschaftler am ILH der Universität Stuttgart an Innovationen im Bereich mikroelektronischer Schaltungen und Systeme für Anwendungen der Leistungselektronik und der Hochfrequenzelektronik. Die Forschungsschwerpunkte am ILH liegen auf dem Einsatz moderner Halbleitertechnologien in leistungsfähigen Transceivern für die hochbitratige Funkkommunikation und in kompakten Spannungswandlern für die Elektromobilität und die Energiewende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg560900#msg560900" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Luxemburgs DoD: Partnerschaft mit SES und HITEC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxemburgs-dod-partnerschaft-mit-ses-und-hitec/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:39:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 22. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 22. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-rl_caption="" title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg" alt="Satellitenantenne. (Bild: SES)" class="wp-image-140604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellitenantenne. (Bild: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 22. Februar 2024. Wie die Luxemburger Direktion für Verteidigung (DoD), <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> und HITEC Luxembourg heute bekannt gaben, hat die DoD nach einer Ausschreibung zwei neue Bodenstationen angeschafft, um die Widerstandskraft der Luxemburger Streitkräfte durch den sicheren Zugriff auf Satellitenkommunikationsdienste zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenstationen, die im militärischen Zentrum der Luxemburger Streitkräfte in Diekirch installiert werden, werden für die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/govsat-1/" data-wpel-link="internal">GovSat-1</a>-Satellitendienste in den X- und militärischen Ka-Band-Frequenzen ebenso wie für das Wideband Global Satcom (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wgs/" data-wpel-link="internal">WGS</a>)-System, dem Rückgrat der Satellitenkommunkationsfähigkeiten des US-Verteidigungsministeriums, genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden neuen Bodenstationen stärken die Widerstandkraft und verbessern die Satellitenkommunikationsinfrastruktur, die von SES und HITEC Luxembourg bereits vor 10 Jahren aufgebaut wurde. Die Gesamtzahl der speziellen Antennen steigt damit auf vier. Die neuen Bodenstationen eröffnen ein großes Potenzial zur Verbesserung der Interoperabilität mit den Systemen der NATO-Partner, wie in der Verteidigungsstrategie des Landes für die nächsten Jahre vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luxemburger Verteidigungsministerin Yuriko Backes meint dazu: „Der Zugang zu sicheren Satellitenkommunikationssystemen war immer eine der Prioritäten und Stärken unseres Landes, um unsere Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern und unsere Verpflichtungen gegenüber der EU und der NATO zu erfüllen. Wir werden das Potenzial des weltweit anerkannten luxemburgischen Know-hows im Weltraum-Sektor weiter ausschöpfen, um unseren technologischen Vorsprung zu sichern und die Widerstandskraft unserer Streitkräfte zu stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für SES ist es eine Ehre, die Verteidigungsstrategie der luxemburgischen Regierung durch eine bessere Widerstandskraft der Satellitenkommunikation zu stärken“, erklärt der CEO von SES Adel Al-Saleh. „Nach der erfolgreichen Installierung der ersten Bodenstationen durch die luxemburgische Armee freuen wir uns, die Kommunikationsinfrastruktur der Armee zu erweitern, die Luxemburgs GovSat-1-System nutzt und die Interoperabilität mit den Systemen unserer Partner verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind stolz, Teil dieses Projekts zu sein und einmal mehr mit SES zusammenzuarbeiten, um die Verteidigungsfähigkeiten von Luxemburg mit robuster Technologie, die sich bereits als hoch leistungsfähig erwiesen hat, zu verbessern“, meint Philippe Osch, der CEO von HITEC Luxembourg. „Auf die Bodenterminals, die für die Satellitenkommunikationsinfrastruktur der luxemburgischen Armee geliefert werden, sind wir besonders stolz, denn sie sind das Ergebnis neuester technologischer Innovationen verbunden mit der traditionellen Spitzenqualität „made in Luxemburg“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 369 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über HITEC Luxembourg</strong><br>Die HITEC Luxembourg S.A. ist ein zu 100% luxemburgisches Unternehmen, das im Bereich von innovativen und hochqualitätswertigen Produkten und Leistungen tätig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist Anbieter für Hightech-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Bodensegmente für Satellitenkommunikation, Spezial- und Standardausrüstungen zur Testung und Messung von physikalischen Eigenschaften, Verkehrsmanagement, geschäftskritische Leistungen, Mechanik und Elektronik, Beratung, Software und Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Projektmanagement. HITEC arbeitet für nationale und internationale Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Know-how, Kreativität, Qualität und Beharrlichkeit sind in der DNA von HITEC festgeschrieben. Die Begeisterung für Technologie, Innovation und lebenslanges Lernen sind Kernstücke unserer Unternehmenskultur und zeichnen unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und AQAP 2110 zertifiziert und Trägerin zahlreicher Qualitätssiegel, darunter „SuperDrecksKëscht fir Betriber“ (ISO 14024:2000 Standard), „Entreprise Socialement Responsable” des Luxemburgischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung und Soziale Verantwortung von Unternehmen INDR, „Responsibility Europe“, „Made in Luxembourg“ (für die meisten angebotenen Produkte &amp; Leistungen) und ist Unterzeichnerin der „IMS Diversity Charter“ sowie des „Pacte National – Entreprises et Droits de l’Homme Luxembourg”.</p>
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		<title>ESA: Kühltechnik, die Weltraumdaten nahezu verdoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-kuehltechnik-die-weltraumdaten-nahezu-verdoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 21:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Cebreros]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Erweiterung für die drei 35 Meter-Weltraumantennen der ESA werden den Rücklauf an wissenschaftlichen Daten um 40 % erhöhen. Dazu wird das Antennenhorn auf nur 10 Grad über der im Weltraum niedrigsten möglichen Temperatur gekühlt. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. Die Bodenstationen der ESA helfen uns dabei, einige der größten wissenschaftlichen Fragen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Erweiterung für die drei 35 Meter-Weltraumantennen der ESA werden den Rücklauf an wissenschaftlichen Daten um 40 % erhöhen. Dazu wird das Antennenhorn auf nur 10 Grad über der im Weltraum niedrigsten möglichen Temperatur gekühlt. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Supercooladdtodeepspacefamilyesajmai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Supercooladdtodeepspacefamilyesajmai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cebreros-Antenne. (Bild: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenstationen der ESA helfen uns dabei, einige der größten wissenschaftlichen Fragen zu beantworten. Sie senden Anweisungen an Raumfahrzeuge im Sonnensystem und erhalten die von diesen gesammelten Daten über einen Rückkanal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anforderungen der Stationen an die Rückkanal-Kapazität sind höher als jemals zuvor. In den nächsten Jahren bereitet sich die Agentur darauf vor, ein neues Raumfahrzeug noch tiefer in unser Sonnensystem zu senden und Missionen von noch mehr Partner-Raumfahrtagenturen zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CryocooledantennafeedupgradeESASHalte2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CryocooledantennafeedupgradeESASHalte26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Neue kryogen gekühlte Datenverbindung für Estrack. (Bild: ESA/S. Halté)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sehen die Erweiterungen aus?</strong><br>Um die Rückkanal-Kapazität zu erhöhen, müssen entweder neue Antennen aufgebaut oder die Leistung der bestehenden verbessert werden. Die ESA macht beides.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während in Australien eine neue und dringend benötigte Weltraumantenne aufgebaut wird, ist es ebenso wichtig &#8211; und wirtschaftlich -, so viel Leistung wie möglich aus den vorhandenen Satellitenschüsseln zu ziehen. Eine Reihe von Erweiterungen im Netzwerk der ESA-Bodenstationen macht genau das:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Antennenhorn &#8211; die Technik, die die physikalische Antenne mit dem elektronischen Sender und Empfänger verbindet &#8211; wird bei den drei 35&nbsp;Meter-Weltraumantennen der ESA auf nur 10 Grad über dem absoluten Nullpunkt gekühlt (etwa -263&nbsp;°C).</li><li>Die aktuellen Erweiterungen werden die Datenmenge, die vom Raumfahrzeug übermittelt werden können, um 40&nbsp;% erhöhen. So können beispielsweise vom <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Solar_Orbiter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Solar Orbiter</a> in einem Kommunikationsfenster mehr hochauflösende Bilder der Sonne empfangen werden.</li><li>Zukünftige Erweiterungen in höheren Frequenzbändern bedeuten einen Anstieg von 80&nbsp;% der Daten, die heruntergeladen werden können &#8211; das ist fast das Doppelte der Weltraumdaten, die Darmstadt erreichen!</li><li>Diese clevere Technik erhöht auch die Empfindlichkeit der ESA-Weltraumantennen und erweitert ihre Reichweite, um zukünftige ESA-Missionen zu unterstützen, die sich sogar bis zum Uranus und Neptun wagen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit diesen Erweiterungen verschiebt die ESA die Grenzen des technisch Möglichen und ermöglicht es Wissenschaftlern, neue Welten zu erkunden und einzigartige Datenmengen zu sammeln“, sagt Stéphane Halté, Ingenieur auf der ESA-Bodenstation und gemeinsam mit Filippo Concaro zuständig für das Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Erweiterungen kommen genau zur richtigen Zeit“, sagt Andrea Accomazzo, Leiter der Solarsystem- und Erkundungsmissionen im Weltraum-Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt. „Sie bieten uns die Leistung, die wir brauchen, um den höheren Bedarf unseres Bodenstations-Netzwerks zu decken und weiterhin höchste Standards beim Datenrücklauf für immer mehr Wissenschaftler zu erfüllen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Details:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Einbindung der neuen kryo-gekühlten Antennenhörner wurde im Mai 2021 in der <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Operations/ESA_Ground_Stations/Cebreros_-_DSA_2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cebreros-Station</a> der ESA in Spanien fertiggestellt.</li><li>Die Erweiterung bei Cebreros verbessert die Rate, mit der Daten in X-Band-Frequenzen verarbeitet werden können, um 40&nbsp;%.</li><li><a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Operations/ESA_Ground_Stations/Malarguee_-_DSA_3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die ESA-Station Malargüe</a> erhält 2022 dasselbe X-Band-Antennenhorn neben einem neuen kryo-gekühlten ‚Ka-Band‘-Horn, bei der die Erhöhung der Datenrate sage und schreibe 80&nbsp;% betragen wird. Dies wird bestehenden Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/BepiColombo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">BepiColombo</a> und zukünftigen wie <a href="https://sci.esa.int/web/juice" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Juice</a> erheblich zugute kommen. Die Antennen in <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Operations/ESA_Ground_Stations/New_Norcia_-_DSA_1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">New Norcia</a> erhalten die Erweiterung zu einem späteren Zeitpunkt.</li><li>Das Kühlen der Antennenhorn-Elektronik minimiert die Auswirkungen des ‚thermischen Rauschens‘ und ermöglicht das Empfangen auch schwächerer Signale. Unter 10 K schränken Verunreinigungen in den für die Elektronik verwendeten Metallen die Vorteile einer weiteren Kühlung ein.</li><li>Die kryo-gekühlten Antennenhörner werden vom französischen Unternehmen <a href="https://www.celestia-callisto.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Callisto Space</a> hergestellt, das während der 5-jährigen Entwicklung der Technologie Finanzmittel von der ESA erhalten hat. Das kanadische Unternehmen <a href="https://www.calian.com/defence/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Calian</a> leitet die Einbindung der neuen Technologie in die Antennen.</li><li>Die Technologie wurde 2019 in der Testanlage für Hochleistungssender der NASA in Goldstone, Kalifornien, getestet, bei einer Leistungsabgabe von 30 Kilowatt. Das entspricht in etwa der Leistungsabgabe von 30.000 Mobiltelefonen, die gleichzeitig in Betrieb sind.</li><li>Es wurde gemeinsam mit Universitätspartnern (<a href="https://www.chalmers.se/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Technische Hochschule Chalmers</a> und <a href="https://ethz.ch/en.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ETH Zürich</a>) eine spezielle Halbleitertechnologie mit besonders geringem Rauschen entwickelt, um das ultimative Rauschverhalten zu erreichen. Dieselbe Technologie wird heute für die Entwicklung von Quantencomputern verwendet. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die ESA-Technologie die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen unterstützen kann.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BodenstationinKourouESAAChance.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BodenstationinKourouESAAChance26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bodenstation in Kourou. (Bild: ESA/A. Chance)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weniger kühle Erweiterungen des Estrack-Netzwerks</strong><br>Nicht ganz so cool, aber ebenso notwendig sind die verschiedenen leistungsverbessernden Erweiterungen, die die kleineren ESA-Satellitenschüsseln in Französisch Guayana und Schweden erhalten und die das gesamte Estrack-Netzwerk für die zukünftigen Pläne der ESA im Weltraum vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im europäischen Weltraumbahnhof Kourou, Französisch Guayana, wird die 15 Meter-Antenne der ESA mit neuen ‚TTCP-Modems‘ ergänzt, die maximale Datenraten zur Vorbereitung auf zukünftige Missionen im Bereich Mond, Erde und ‚No-Name‘-Weltraumwetter ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kiruna, Schweden, findet eine Weiterentwicklung am grundlegenden ‚Überwachungs- und Kontrollsystem‘ bei zwei ESA-Antennen statt, zudem wird ein Ersatz-Antennenhorn eingebaut, die 13 Meter-Satellitenschüssel ‚Kiruna 2‘ wird instand gesetzt, und es werden verschiedene Verbesserungen an Kiruna-1 vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg521276#msg521276" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></strong></li></ul>
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		<title>ESTRACK: ESA und DLR bündeln Kompetenzen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/estrack-esa-und-dlr-buendeln-kompetenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 08:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTRACK]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2. April 2019 &#8211; Eine Deep-Space-Antenne am DLR-Standort Weilheim bei München könnte das Problem ausreichender Kapazitäten bei aktuellen und zukünftigen Weltraummissionen der ESA lösen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. In diesem und in den nächsten Jahren startet die ESA einige Missionen in unser Sonnensystem, zum Mars, zum Merkur und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">2. April 2019 &#8211; Eine Deep-Space-Antenne am DLR-Standort Weilheim bei München könnte das Problem ausreichender Kapazitäten bei aktuellen und zukünftigen Weltraummissionen der ESA lösen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
DLR-Standort Weilheim 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem und in den nächsten Jahren startet die ESA einige Missionen in unser Sonnensystem, zum Mars, zum Merkur und zum Jupiter. Alle Flüge haben eines gemeinsam: Sie benötigen die große Kapazitäten von Bodenstationen, um die enormen Mengen an wissenschaftlichen Daten herunterzuladen und es den Missionscontrollern zu ermöglichen, Befehle zu senden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Bodenstationsnetzwerk ESTRACK</strong>
<br>
Die ESA verfügt bereits über drei hochmoderne Bodenstationen&nbsp;– erkennbar an ihren riesigen Antennen mit einem Durchmesser von 35 Metern – in Australien, Spanien und Argentinien. Diese Länder befinden sich im Abstand von jeweils rund 120° Länge über den Globus verteilt, so dass durch die drei Stationen eine globale Abdeckung für Missionen gewährleistet ist, die in praktisch jede Richtung in unserem Sonnensystem unterwegs sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Stationen wurden zwischen 2002 und 2012 gebaut und stoßen beim Versenden und Empfangen von Daten bald an ihre Kapazitätsgrenze. Der Grund hierfür sind ehrgeizige Missionen wie die aktuell durchgeführten BepiColombo, ExoMars und Juice sowie die Tatsache, dass alle diese neueren Raumfahrzeuge enorme Mengen an wissenschaftlichen Daten herunterladen können“, erklärt Pier Bargellini, der für den Betrieb der Bodeneinrichtungen der ESA verantwortlich ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_small_2.jpg" alt="ESA/Gaia/DPAC, CC BY-SA 3.0 IGO" width="260"/></a><figcaption>
Die hochmoderne Funkstation des DLR kann Signale von aktuellen ESA-Missionen wie Gaia empfangen 
<br>
(Bild: ESA/Gaia/DPAC, CC BY-SA 3.0 IGO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusätzliche Unterstützung: DLR-Funkstation erhält Signale von aktuellen ESA-Missionen</strong>
<br>
Um die Herausforderung zu meistern, haben die Ingenieure der ESA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) damit begonnen, die Möglichkeit zu prüfen, eine bestehende 30 m-Parabolantenne in Weilheim, 60 Kilometer südwestlich von München, zu nutzen. Damit sollen zusätzliche Trackingkapazitäten auf dem europäischen Längengrad bereitgestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies könnte einen Teil der Kapazitätsprobleme auf dem europäischen Kontinent lösen, da die bereits bestehende europäische Infrastruktur effizient genutzt und gleichzeitig der Bedarf an kostspieligen Neukonstruktionen verringert wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR in Weilheim verfügt über eine Reihe von Antennen unterschiedlicher Größe. Die Bodenstation wird im 24 Stunden-Schichtdienst an sieben Tagen pro Woche betrieben. Sie unterstützt erdnahe Missionen wie TerraSAR-X, TanDEM-X und GRACE Follow On, die vom Deutschen Raumflug-Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen aus gesteuert werden. Die kleineren Antennen werden auch zur Unterstützung von ESA-Missionen im Erdorbit, wie beispielsweise Integral, verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Antenne mit einem Durchmesser von 30 Metern hat bereits in der Vergangenheit ESA-Missionen unterstützt und wird heute eingesetzt, wenn das DLR mit Partneragenturen zusammenarbeitet, z.B. beim Download von Daten von der japanischen Hayabusa 2-Mission. In jüngster Zeit wurde sie zudem für den Empfang von Signalen von globalen Navigationssatelliten wie GPS und Galileo verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den ersten Tests, die in den letzten Monaten von DLR- und ESA-Ingenieuren durchgeführt wurden, konnte nachgewiesen werden, dass die hochmoderne Funkstation in der Lage ist, Signale von aktuellen ESA-Missionen wie Gaia und Mars Express zu empfangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_small_3.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
30m-Antenne am DLR-Standort Weilheim 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR und ESA testen gemeinsam die Weilheimer Antenne für ESA-Missionen</strong>
<br>
„Da die 30-m-Antenne für Sonnen- und Weltraummissionen konzipiert wurde, freuen wir uns, dass ESA daran interessiert ist, sie wieder für ihren ursprünglichen Zweck zu verwenden“, erklärt Rolf Kozlowski, Leiter der Organisationseinheit „Kommunikation und Bodenstationen“ des DLR. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Integration der Antenne in das ESA-Netzwerk wäre eine anspruchsvolle, aber lohnende Aufgabe für das DLR.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Abgesehen von der Empfangsfunktionalität kann die Antenne so ausgebaut werden, dass die Übertragungskapazitäten erweitert werden. Dank ihrer allgemeinen Eigenschaften eignet sich die Antenne perfekt zur Unterstützung von Missionen auf Monddistanz oder sogar Missionen zu den Lagrange-Punkten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Unterstützung zukünftiger ESA- und europäischer Missionen könnte das DLR nach dem Ausbau der Antenne auch die Nutzung für eigene zukünftige Missionen oder für solche von Partnerorganisationen ausweiten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019101702_small_4.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Der Kooperationsvertrag zwischen ESOC und GSOC umfasst Bodenkontrollsysteme, Bodenstationen, Sicherheit im Weltraum und On-Orbit Servicing, Post-ISS und Astronautische Raumfahrt sowie Allgemeine Zusammenarbeit.  
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Vereinbarungen auf Gegenseitigkeit sind im Bereich des Satellitenbetriebs üblich und die „Antennenzeit“ wird in der Regel stundenweise vergeben oder erfolgt im Austausch für die Weitergabe der wissenschaftlichen Daten einer Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ingenieure beider Agenturen werden die Weilheimer Antenne weiterhin testen. Das Ziel besteht darin, zu beweisen, dass sie als funktionale Kommunikationsunterstützung für ESA-Missionen wie Gaia und Mars Express dienen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bündelung der Kompetenzen</strong>
<br>
Gemeinsame Aktivitäten der ESA und der nationalen Raumfahrtbehörden im Kommunikationsbereich sind Beispiele dafür, wie die europäische Raumfahrt durch den Aufbau eines „Netzwerks von Kontrollzentren“ noch leistungsfähiger und stärker werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bündelung der Kompetenzen der von der ESA betriebenen Kontrollzentren und von Forschungseinrichtungen wie dem DLR und ihren Bodenstationen werden Ressourcen ergänzt und gemeinsam genutzt. Davon können europäische Missionen, Industrie- und Weltraumunternehmen insgesamt profitieren, sodass Europa noch wettbewerbsfähiger und für internationale Partnerschaften im Weltraum attraktiver wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Ausbau der Weilheimer Antenne auf volle Weltraumkapazität ist eine gute Idee, die nicht nur die ESA, sondern auch das DLR selbst, Partneragenturen und neue kommerzielle Raumfahrtakteure unterstützen wird“, erklärt Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und es bietet den europäischen Steuerzahlern einen hervorragenden wissenschaftlichen Ertrag.“ </p>
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			</item>
		<item>
		<title>MEOSAR-Station in Neuseeland fertiggestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meosar-station-in-neuseeland-fertiggestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2015 08:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[SARSAT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfang November 2015 wurde bekannt, dass der Anbieter von Anlagen, Systemen und Geräten für Rettungssysteme McMurdo in Neuseeland eine Bodenstation für das neue MEOSAR genannte Segment des internationalen Such- und Rettungssystems COSPAS-SARSAT fertiggestellt hat. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: AMSA, McMurdo, MNZ. COSPAS ist ein russisches Akronym, es steht für &#8222;Cosmitscheskaja Sistema Poiska Awarinitsch Sudow&#8220; und bedeutet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Anfang November 2015 wurde bekannt, dass der Anbieter von Anlagen, Systemen und Geräten für Rettungssysteme McMurdo in Neuseeland eine Bodenstation für das neue MEOSAR genannte Segment des internationalen Such- und Rettungssystems COSPAS-SARSAT fertiggestellt hat.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: AMSA, McMurdo, MNZ.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MEOSARstationNewZeelandMcMurdo.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MEOSARstationNewZeelandMcMurdo260.jpg" alt="" class="wp-image-12626" width="260" height="146"/></a><figcaption>Luftaufnahme der MEOSAR-Station bei Reporoa in Neuseeland
(Bild: McMurdo)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">COSPAS ist ein russisches Akronym, es steht für &#8222;Cosmitscheskaja Sistema Poiska Awarinitsch Sudow&#8220; und bedeutet sinngemäß &#8222;weltraumgestütztes System für die Suche von Schiffen in Not&#8220;; SARSAT steht für &#8222;Search and Rescue Satellite-Aided Tracking&#8220;, auf Deutsch &#8222;Satellitenortungssystem für den Such- und Rettungsdienst&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit COSPAS-SARSAT-Transpondern zum Betrieb auf einer mittleren Erdumlaufbahn (Medium Earth Orbit, MEO) ausgerüstete Satelliten können UHF-Signale erfassen, die im Notfall von zum Beispiel an Bord von Schiffen und Flugzeugen installierten oder von Individuen mitgeführten Sendern ausgestrahlt werden. Der Teil von COSPAS-SARSAT, der mit entsprechender Technik ausgerüstet ist, wird als MEOSAR bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.cospas-sarsat.int/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">COSPAS-SARSAT</a>&nbsp;geht auf gemeinsame Anstrengungen von Frankreich, Kanada, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika zurück. COSPAS-SARSAT erlaubte seit 1982 die Rettung von bislang über 37.000 Menschenleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man begann mit Transpondern auf Satelliten, die auf niedrigen Bahnen (Low Earth Orbit, LEO) um die Erde kreisen. Deren in Bezug auf die Erdoberfläche hohe Bewegungsgeschwindigkeit ermöglicht es, den Dopplereffekt zur örtlichen Bestimmung der Quelle eines Notrufs zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wird beim Empfangen und Senden aus einem niedrigen Erdorbit pro Zeitfenster immer nur ein kleines Stück der Erdoberfläche abgedeckt, was Verzögerungen bei der Weiterleitung von Notrufsignalen zur Folge hat &#8211; und mindestens zwei Überflüge der Notrufquelle erfordert, um die Position der Quelle zu ermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 gibt es zusätzliche COSPAS-SARSAT-Nutzlasten auf Satelliten im Geostationären Orbit (GEO). Dort können Notrufe schnell erfasst und ohne Verzögerung an eine Bodenstation weitergeleitet werden. Eine dopplerbasierte Ortsbestimmung hinsichtlich des Absenders des Notrufs ist jedoch nicht möglich, da ein Satellit im Geostationären Orbit mit genau der Geschwindigkeit um die Erde kreist, mit der die Erde sich selbst dreht, und daher immer über derselben Stelle am Erdboden steht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LEOSARvsMEOSARmcmurdo.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LEOSARvsMEOSARmcmurdo260.jpg" alt="" class="wp-image-12622" width="260" height="260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LEOSARvsMEOSARmcmurdo260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LEOSARvsMEOSARmcmurdo260-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LEOSARvsMEOSARmcmurdo260-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Die Vorteile von MEOSAR im Vergleich mit LEOSAR
(Bild: McMurdo)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für COSPAS-SARSAT sind auf MEOs um die Erde kreisende Satelliten deshalb eine interessante Ergänzung. Die Satelliten der Weltraumsegmente moderner Satellitennavigationssysteme sind auf entsprechenden Umlaufbahnen unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation eines Satellitennavigationssystems ist hinsichtlich einer weltweiten Abdeckung optimiert, und erlaubt es, aus einem einzigen Notrufimpuls auf den Sendestandort zu schließen. Innerhalb des MEOSAR-Segments will man künftig etwa 72 Satelliten für die Bedürfnisse von COSPAS-SARSAT nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jetzt fertig gestellte Bodenstation in Neuseeland wird es zusammen mit einer weiteren noch fertigzustellenden im Westen Australiens und mit den Satelliten in MEOs, also MEOSAR-Raumfahrzeugen, erlauben, Such- und Rettungsdienste in einem Bereich vom Norden Australiens über den Äquator sowie Teile des indischen Ozeans und des Pazifiks bis zum Südpol zu alarmieren und zu informieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MEOSARconcept20121cospassarsat800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MEOSARconcept20121cospassarsat260.jpg" alt="" class="wp-image-12623" width="260" height="193"/></a><figcaption>MEOSAR-Prinzipdarstellung
(Bild: COSPAS-SARSAT)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Antennenanlagen besitzt die Station in Neuseeland. Die Antennen mit den sie vor Wettereinwirkung schützenden Kuppeln, sogenannten Radomen, sind in einem Sechseck angeordnet und in der von Schafweiden und Pinien bedeckten Landschaft nicht zu übersehen, nähert man sich dem rund 20 Kilometer östlich von Reporoa etwa auf halbem Weg zwischen Taupo und Rotorua gelegenen Standort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuseelands Regierung finanzierte den Bau der Station. Umgerechnet rund 7,2 Millionen US-Dollar wurden für die Installation aufgewendet. Bei der Einführung von MEOSAR in der Region arbeiten Behörden aus Neuseeland und Australien zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Neuseeland organisiert eine Institution namens Maritime New Zealand (<a href="https://www.maritimenz.govt.nz/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MNZ</a>) das Rettungs-Koordinationszentrum des Landes mit der Bezeichnung Rescue Coordination Centre New Zealand (RCCNZ). In Australien kümmert sich die dortige Behörde für maritime Sicherheit (Australian Maritime Safety Authority,&nbsp;<a href="https://www.amsa.gov.au/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AMSA</a>) um die Arbeit des Rescue Coordination Centre (RCC), welches ein zusammen mit Neuseeland betriebenes COSPAS-SARSAT Mission Control Centre (MCC) in Canberra nutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft, die neuen Stationen in Neuseeland und Australien in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 in den Regelbetrieb überführen zu können. Vorher sind umfangreiche Tests der neu aufgebauten Einrichtungen und Systeme vorgesehen. Lassen sich die Pläne wie vorgesehen umsetzen, wird man damit zur ersten Implementierung von MEOSAR im asiatisch-pazifischen Raum kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erforderlichen Arbeiten in Neuseeland und Australien wurde von McMurdo bei einem Arbeitsbeginn im September 2014 ein Zeitraum von 15 Monaten angesetzt. Neben der Installation von Systemen wurde McMurdo auch mit Betreuungsaufgaben beauftragt. Laufen die Systeme, sollen sie für die nächsten zehn Jahre von McMurdo gewartet werden.</p>
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		<title>Curiositys Landung &#8211; ein Bericht aus dem ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiositys-landung-ein-bericht-aus-dem-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 13:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Landung des NASA-Rovers Curiosity lud die ESA in das European Space Operation Center, kurz ESOC, ein, um über die Unterstützung durch ihre Sonde Mars Express zu berichten. Die Unterstützung der ESA bei diesem Vorhaben ist ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit von ESA und NASA &#8211; Raumfahrer Net war dabei. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zur Landung des NASA-Rovers Curiosity lud die ESA in das European Space Operation Center, kurz ESOC, ein, um über die Unterstützung durch ihre Sonde Mars Express zu berichten.   Die Unterstützung der ESA bei diesem Vorhaben ist ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit von ESA und NASA &#8211; Raumfahrer Net war dabei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Oliver Karger und Karl Urban. Quelle: Raumfahrer Net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_small_1.jpg" alt="Arno Hecker" width="358" height="237"/></a><figcaption>
Der Hauptkontrollraum am ESOC während der Vorbereitung des Vorbeirflugs von Mars Express an Curiosity 
<br>
(Bild: Arno Hecker)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montagmorgen, dem 6. August, um 6.10 Uhr in der Frühe, herrschte angespannte Ruhe im Hauptkontrollraum des European Space Operations Center (ESOC) in Darmstadt. Der Medienraum war trotz der Uhrzeit bereits mit zahlreichen Pressevertretern gut gefüllt. Insgesamt drängten sich mehr als 50 Journalisten aus ganz Europa in dem kleinen Raum. Alle fragten sich, ob das unmittelbar bevorstehende Manöver der amerikanischen Kollegen und Freunde wie geplant funktionieren würde &#8211; die Landung des Rovers Curiosity auf unserem Nachbarplaneten Mars. Die ESA wirkte an diesem Morgen unterstützend &#8211; Mars Express sollte die Landung beobachten, übermittelnde Daten zwischenspeichern und nach der hoffentlich erfolgreichen Landung nach Darmstadt übermitteln. Weiterhin stellte die ESA ihre Deep-Space-Empfangsstation in New Norcia als Ausweichsystem zur Verfügung (siehe auch <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-hilft-bei-der-landung-des-msl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Mars Express hilft bei der Landung des MSL</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 6.30 Uhr MESZ eröffneten Bernhard von Weyhe aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, die Veranstaltung. Das Programm an diesem Morgen war eng &#8211; Prof. Mark McCaughrean fasste die Ergebnisse der bisherigen Mission von Mars Express zusammen und unterstrich damit die Wichtigkeit und die Bedeutung der Erforschung des Roten Planeten. Eines der wichtigsten Resultate ist, neben einer fast vollständigen Kartierung der Marsoberfläche, die Entdeckung von Methan auf dem Mars. <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/methan-in-marsatmosphaere/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Freies Methan</a> wird schnell durch die kosmische Strahlung zersetzt und sollte daher eigentlich nicht detektierbar sein. Da es von Mars Express jedoch gemessen werden konnte, muss Methan ständig neu freigesetzt werden. Der Ursprung ist bisher noch <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/diskussionen-ueber-mars-methan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">nicht geklärt</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss erläuterte Michel Denis, Mars Express Spacecraft Operation Manager, detailliert die Aufgabe von Mars Express während der Landung. Curiosity war nicht die erste Landung, welche die europäische Marssonde unterstützte. Paolo Ferri, Leiter der ESA-Abteilung für interplanetaren Missionsbetrieb, erklärte: &#8222;Bei den ersten interplantaren Mission der ESA hat uns die NASA sehr geholten, indem sie uns ihre Infrastruktur zur Verfügung gestellt hat. Inzwischen haben wir unsere eigenen Infrastruktur aufgebaut, sodass gegenseitige Hilfe möglich ist.&#8220; So stand Mars Express bereits für die Landung der Phoenix-Sonde der NASA als Relaissatellit bereit. Für die Unterstützung wurde der Orbit leicht angepasst, damit der Abstand zu Curiosity während der Trennung der Crusing Stage minimal 2.000 km betrug. Im Falle eines Fehlers während der Curiosity-Landung wären die von der ESA aufgezeichneten Daten sehr wertvoll gewesen. Sollte die NASA während der Mission von Curiosity kurzfristig um Hilfe bitten, kann Mars Express innerhalb von ein bis zwei Tagen als Relaissatellit zur Verfügung stehen. Nach der Landung soll Mars Express planmäßig wieder am 19. August Kontakt zum Rover haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_small_2.jpg" alt="Arno Hecker" width="384" height="182"/></a><figcaption>
Ein gelöster Paolo Ferri nach der geglückten Landung von Curiosity und ein enthusiastisch über die bisherige Erforschung des Mars berichtender Prof. Mark McCaughrean. 
<br>
(Bild: Arno Hecker)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dann begannen die &#8222;sieben Minuten des Terrors&#8220;. Paolo Ferri, Chef für planetare Missionen, kommentiert die Landephase. Die Anspannung aller Anwesenden ist spürbar. Mit der Bestätigung, dass Curiosity ein Signal an den NASA Orbiter Odyssey sendet und die Trennung der Cruising stage funktioniert hat, geht ein leichtes Raunen durch die Menge. Kurz darauf kommt die Nachricht aus dem ESA-Kontrollraum in Darmstadt, dass die DNS-Bodenstation in New Norcia das Signal ebenfalls erfasst hat. &#8222;Die Belastungen während des Eintritts in die Marsatmosphäre werden enorm hoch sein, etwa 11 bis 12 g&#8220;, so Paolo Ferri. Curiosity ist nun soweit abgebremst, dass sich kurz darauf bei fast zweifacher Schallgeschwindigkeit der Fallschirm öffnet. Bis hierher war es geschafft, das nun noch ausstehende Manöver mit dem Skycrane bedeutete Neuland. Wenige Sekunden später, um 7.31 Uhr MESZ dann die Landebestätigung durch den Orbiter Mars Odyssey. Während im NASA-Kontrollzentrum in Pasadena, Kalifornien, Jubel ausbricht, weicht die Anspannung in Darmstadt Erleichterung, Freude und Applaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach dem Start ist mit der Landung nun der zweite Schritt gemacht, jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen&#8220;, gibt ein begeisterter Thomas Reiter zu Protokoll.     Kurz nach der Landung erreichten die ersten Bilder von Curiosity auch das Kontrollzentrum der ESA. Ein 64 mal 64 Pixel kleines Bild, dass eine unglaubliche Begeisterung im Presseraum auslöst. Wichtig sei nun, das Ziel der Raumfahrtbehörden, eine Sample Return-Mission zu verfolgen und gemeinsam daraufhin zu arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend wurde ein kleiner Blick in die Zukunft gewagt, auch über die Marserforschung hinaus. Die nächste ESA-Ministerratskonferenz im November diesen Jahres soll wichtige Weichen für die Entwicklung neuer Projekte geben. Thomas Reiters persönlicher Meinung nach sollten zunächst Technologien auf dem Mond erprobt werden, bevor der nächste große Schritt zum Mars unternommen wird. Die ISS dient zur Zeit zur Vorbereitung für den erneuten Weg zum Mond, der in internationaler Kooperation stattfinden sollte. Um dies im nächsten Jahrzehnt zu erreichen, müsse jedoch bald die Vorbereitung beginnen. So bemerkte ein aufgeregter Prof. Mark McCaughrean: &#8222;Uns stehen interessante, aufregende Jahre bevor!&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL-Rover Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mars Express hilft bei der Landung des MSL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-hilft-bei-der-landung-des-msl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 11:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Gale-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[MEX]]></category>
		<category><![CDATA[MSL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASAs Marsrover Mars Science Lab (MSL), auch Curiosity genannt, bekommt bei seiner Landung Unterstützung von verschiedenen Marssatelliten. Darunter befindet sich auch ESAs Mars Express. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Voraussichtlich am 6. August 2012 wird Curiosity auf spektakuläre Art und Weise die Marsoberfläche erreichen. Der Marssatellit Mars Express der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASAs Marsrover Mars Science Lab (MSL), auch Curiosity genannt, bekommt bei seiner Landung Unterstützung von verschiedenen Marssatelliten. Darunter befindet sich auch ESAs Mars Express.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Mars Express verfolgt Curiosity auf dem Weg zur Marsoberfläche &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich am 6. August 2012 wird Curiosity auf spektakuläre Art und Weise die Marsoberfläche erreichen. Der Marssatellit Mars Express der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) wird den Weg des Rovers der US-amerikanischen Raumfahrtagentur (NASA) bis zum Aufsetzen auf dem Marsboden verfolgen und entsprechende Daten aufzeichnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Morgenstunden des 6. August wird also das bisher größte aller Marsmobile die Oberfläche des roten Planeten erreichen, wenn alles gut geht. Das Ende des Flugs zum Mars von Curiosity mit seiner Landung im Krater <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-soll-im-marskrater-gale-landen/" data-wpel-link="internal">Gale</a> ist gleichzeitig Beginn eines ambitionierten Forschungsprogramms. Der Rover soll Klima und Geologie des Planeten untersuchen, Daten zur Einschätzung der Möglichkeit von Leben auf dem Mars sammeln und grundlegende Informationen gewinnen, die der Vorbereitung künftiger bemannter Marsmissionen dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erreicht der Rover mit der Abstiegsstufe die Atmosphäre vom Mars mit einer Geschwindigkeit von rund 21.000 Stundenkilometern, liegen noch etwa sieben Minuten Flugzeit vor ihm. Beteiligte Wissenschaftler bezeichneten diesen Zeitraum als ‘seven minutes of terror’ &#8211; <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-landung-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">sieben Minuten des Schreckens</a>. Am Ende des geplanten Horrorszenarios bewegt sich Curiosity mit nur noch 3,6 Stundenkilometern auf den Marsboden zu, wenn alle System gearbeitet haben wie geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_small_2.jpg" alt="NASA/JPL - Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Curiosity wird vom sogenannten Sky Crane auf dem Mars abgesetzt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/JPL &#8211; Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine internationale Flotte von Marssatelliten wird Curiosity bei seinem abenteuerlichen Abstieg beobachten. Zwei NASA-Orbiter, Mars Odyssey und Mars Reconnaissance Orbiter, werden die vom Rover während der Annäherung an die Oberfläche gesendeten Daten erfassen und sie zur Erde weiterleiten. Zusätzlich wird der seit 2003 um den Mars kreisende europäische Orbiter Mars Express die Daten von Curiosity mitschreiben &#8211; und sie anschließend zur Erde weiter senden. Eventuell werden die Daten zu Diagnosezwecken benötigt, falls etwas schief gelaufen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Monaten hat die ESA damit begonnen, die Umlaufbahn von Mars Express so anzupassen, dass der Orbiter sich während des Abstiegs von Curiosity an geeigneter Position befinden wird. Man geht davon aus, ein gutes Sichtfeld zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spezialisten des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC) in Darmstadt haben für die Ausrichtung des zum Empfang der Daten von Curiosity vorgesehenen Kommunikationssystems von Mars Express ein neues System entwickelt und getestet. Das Kommunikationssystem war ursprünglich entworfen worden, um mit dem Marslander Beagle 2 Daten auszutauschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 7.10 Uhr MESZ, so die aktuellen Planungen, wird Mars Express auf Empfang gehen. Die Bestätigung Curiositys Aufsetzens auf der Marsoberfläche wird gegen 7.31 Uhr MESZ erwartet und soll die Erde via Mars Odyssey erreichen. Vorgesehen ist, dass Mars Express zwischen 7.10 Uhr und 7.38 Uhr MESZ von Curiosity gesendete Daten aufzeichnet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072012131444_small_3.jpg" alt="NASA/ESA" width="260"/></a><figcaption>
Die einzelnen Phasen der Landung von Curiosity im Blick von Mars Express 
<br>
(Bild: NASA/ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Mars Express die vorgesehene Datenerfassung abgeschlossen, ist es die Aufgabe des Orbiters, sich Richtung Erde auszurichten und die Daten aus seinem Speicher nach New Norcia in Australien zu senden, wo eine ESA-Antenne mit einem Durchmesser von 35 Metern zum Empfang bereit steht. Den Eingang der Daten erwartet die ESA gegen 8.40 Uhr MESZ. Unmittelbar nach Erhalt will die ESA sie dann an die NASA weiterleiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Netzwerk der Bodenstationen der ESA wird Curiositys Landung ebenfalls direkt unterstützen. Die ESA stellt ihre Bodenstationen als Backup des DSN (deep-space network) der NASA zur Verfügung. Im Bedarfsfall können ESA-Stationen unmittelbar mit dem Empfang der rund 250 Millionen Kilometer weit gereisten Informationen beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2003 unterstützte die NASA die Ankunft von Mars Express am Mars. Immer wieder konnte die ESA in den letzten Jahren mit der Weiterleitung von Daten der US-amerikanischen Rover Spirit und Opportunity aushelfen. Mars Express verfolgte 2008 den Abstieg des US-amerikanischen Landers Phoenix. Die Zusammenarbeit in Sachen Marskommunikation ist also bereits erprobt. Curiosity kann kommen &#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Landung am 6. August 2012 ab 6.30 Uhr MESZ live auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a>! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-hilft-bei-der-landung-des-msl/" data-wpel-link="internal">Mars Express hilft bei der Landung des MSL</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Neues ESA-Geld für die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-esa-geld-fuer-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 20:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute unterzeichneten die Europäische Weltraumorganisation ESA und EADS Astrium in Bremen einen Dienstleistungsvertrag über 240 Millionen Euro. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Astrium, ESA. Ziel dieses Zweijahresvertrages ist es, die europäischen Komponenten der Internationalen Raumstation mit dieser ersten Zahlung zu einem Festpreis für die Jahre 2011/2012 und weiterführend bis zum Jahr 2020 zu betreiben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-esa-geld-fuer-die-iss/" data-wpel-link="internal">Neues ESA-Geld für die ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute unterzeichneten die Europäische Weltraumorganisation ESA und EADS Astrium in Bremen einen Dienstleistungsvertrag über 240 Millionen Euro.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Astrium, ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel dieses Zweijahresvertrages ist es, die europäischen Komponenten der Internationalen Raumstation mit dieser ersten Zahlung zu einem Festpreis für die Jahre 2011/2012 und weiterführend bis zum Jahr 2020 zu betreiben. Astrium als Gesamtdienstleister und industrieller Partner der ESA soll mit diesem Vertrag die verschiedenen Aufgaben wie Betrieb der Missionskontrollzentren, Ausbildung von Astronauten, ESA-Wartungs- und Logistikanteile, Weiterführung und Neuentwicklung von Experimenten sowie Kommunikations- &amp; Datenaustausch mit den Bodenstationen durchführen. 
<br>
ESA-Direktor Thomas Reiter äußerte sich bei der Vertragsunterzeichnung sinngemäß, man habe mit Astrium einen zuverlässigen Partner mit ausreichend Erfahrung in der bemannten Raumfahrt und der Unterhaltung der europäischen ISS-Anteile. Gleichzeitig betonte er die Verabredung von Maßnahmen zur Kosteneinsparung, welche das Budget des Programmes bis 2016 um rund 30 Prozent senken sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg209322#msg209322" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema seit dem 13. Dezember</a></li></ul>
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		<item>
		<title>TAS: Eigener Komsat für Turkmenistan</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tas-eigener-komsat-fuer-turkmenistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:53:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. November 2011 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space bekannt, mit dem Bau eines Kommunikationssatelliten für Turkmenistan beauftragt worden zu sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Thales Alenia Space (TAS). Anfang 2011 kam es zur Gründung der Turkmenischen Raumfahrtagentur (TNSA, Turkmenistan National Space Agency, in Landesprache Türkmenistanyň prezidentiň ýanynda Milli [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. November 2011 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space bekannt, mit dem Bau eines Kommunikationssatelliten für Turkmenistan beauftragt worden zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Thales Alenia Space (TAS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2011 kam es zur Gründung der Turkmenischen Raumfahrtagentur (TNSA, Turkmenistan National Space Agency, in Landesprache Türkmenistanyň prezidentiň ýanynda Milli kosmos agentligi), zu deren Aufgaben auch die Satellitenkommunikation gehört. Zu diesem Zweck eingesetzte eigene Raumfahrzeuge sollen von turkmenischem Boden aus überwacht und gesteuert werden. Um dies zu ermöglichen, wurde neben dem Bau des Satelliten auch die Lieferung von zwei entsprechenden Bodenstationen durch Thales Alenia Space (TAS) vereinbart. Darüber hinaus wurde verabredet, dass Abgesandte aus Turkmenistan bei TAS in Satellitenbau und Managementtechniken unterwiesen werden. 
<br>
Der zu bauende Satellit basiert auf der Plattform 4000 C2 von TAS. Das Raumfahrzeug aus der 10-Kilowatt-Klasse mit einem Startgewicht von voraussichtlich rund 4,5 Tonnen soll eine Anzahl von K<sub>u</sub>-Band-Transpondern tragen, um Gebiete in Zentralasien mit einer Reihe von Kommunikationsdiensten zu versorgen. 
<br>
Einsetzen will Turkmenistan, das derzeit keine Option für eine eigene Position im Geostationären Orbit besitzt, den Satelliten bei 52 Grad Ost. Zu diesem Zweck vereinbarte das turkmenische Kommunikationsministerium mit der Space Systems International (SSI) aus Monaco die Nutzung des zur Zeit Monaco zugewiesenen Slots für 15 Jahre, was der Auslegungsbetriebsdauer des neuen Satelliten entspricht. </p>
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		<title>Neue chinesische Bahnverfolgungsstation in Australien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-chinesische-bahnverfolgungsstation-in-australien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 11:37:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antennen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China steht neuerdings eine Bahnverfolgungsstation in Australien zur Verfügung. Es ist die erste solche Station auf dem Boden eines Alliierten der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Hong Kong Daily, SSC. Die chinesische Bahnverfolgungsstation befindet sich etwa 400 Kilometer nordwestlich von Perth in Dongara im Westen Australiens rund 250 Meter über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">China steht neuerdings eine Bahnverfolgungsstation in Australien zur Verfügung. Es ist die erste solche Station auf dem Boden eines Alliierten der Vereinigten Staaten von Amerika.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Hong Kong Daily, SSC.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die chinesische Bahnverfolgungsstation befindet sich etwa 400 Kilometer nordwestlich von Perth in Dongara im Westen Australiens rund 250 Meter über Meereshöhe. Ihren ersten Einsatz hatte sie beim Start des Raumschiffs <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-8-startet-mit-simbox-ins-all/" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8</a> am 31. Oktober 2011, berichtete die Zeitung Hong Kong Daily. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Europäische und US-amerikanische Bahnverfolgungsstationen existieren in Australien schon seit geraumer Zeit. In der Nähe von Alice Springs gibt es die Station Pine Gap, die gemeinsam von Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika betrieben wird. Die neue Station in Dongara stellt für das chinesische Raumfahrtprogramm eine hoch willkommene Bereicherung dar und wird in China als Symbol für eine weltweit wachsende Anerkennung Chinas verstanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Xie Jingwen, stellvertretender Chefentwickler des Bahnverfolgungs- und Kommandosystems für das chinesische bemannte Raumfahrtprogramm, wird mit der Aussage zitiert, China habe Australien in sein weltweites Netzwerk von Bodenstationen aufgenommen. Dongara ist der fünfte Standort außerhalb Chinas, an dem chinesische Bahnverfolgungstechnik etabliert wurde. Chinesische Stationen gibt es außerdem in Chile, Kenia, Namibia und Pakistan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schwedische Unternehmen Swedish Space Corporation (SSC) war verantwortlich für den Aufbau der Station in Dongara, in der aus China angelieferte Schlüsselkomponenten integriert wurden. China hat die gesamte Station von SSC geleast. Nach einer Inspektion der Anlage durch offizielle australische Stellen übernahm China Gelände, Gebäude und Gerätschaften. Zwei große Antennen stellen vor Ort Kapazitäten zum Empfang von Telemetrie- und Missionsdaten und dem Senden von Kommandos zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut SSC ist die neue Station mit den Koordinaten 29,3 Grad südliche Breite und 114,9 Grad östliche Länge insbesondere für die Kommunikation mit niedrig fliegenden Raumfahrzeugen auf Erdumlaufbahnen mit geringer Bahnneigung vorteilhaft. Steuerung und Überwachung von Satelliten, die sich nach dem Aussetzen auf einer Übergangsbahn auf dem Weg in den Geostationären Orbit befinden, können nach Angaben von SSC gelegentlich von Dongara aus erfolgen. Auch für einen Erstkontakt mit frisch auf Umlaufbahnen ausgesetzten Raumfahrzeugen soll die Station geeignet sein. </p>
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		<item>
		<title>Forschung, Gesundheit und Wartung im ISS-Alltag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschung-gesundheit-und-wartung-im-iss-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 15:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SPHERES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ISS-Besatzung hatte auch in dieser Woche eine reichliche Anzahl an Arbeiten auf ihrem Plan. Die zeitweise Reduzierung der Mannschaft auf drei Crew-Mitglieder stellt diese vor vielfältige Aufgaben in den Bereichen Forschung und Gesundheit, Betrieb der Station und bei Transporttätigkeiten. (Newsbild: Michael Fossum arbeitet mit den SPHERES-Experimentalsatelliten) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ISS-Besatzung hatte auch in dieser Woche eine reichliche Anzahl an Arbeiten auf ihrem Plan. Die zeitweise Reduzierung der Mannschaft auf drei Crew-Mitglieder stellt diese vor vielfältige Aufgaben in den Bereichen Forschung und Gesundheit, Betrieb der Station und bei Transporttätigkeiten. (Newsbild: Michael Fossum arbeitet mit den SPHERES-Experimentalsatelliten)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Satoshi Furukawa arbeitet an den Stations-Routern 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Einweisung durch die Spezialisten am Boden hatte Satoshi Furukawa am Anfang dieser Woche die Aufgabe, den ISL-Netzwerkrouter (Integrated Station LAN) im Hamony-Modul zu tauschen. Dafür löste er die Verbindungen und Befestigungen von dem Router und ersetzte ihn durch ein entsprechendes Ersatzteil. Nach dem Tausch verband er den neuen ISL-Netzwerkrouter mit zwei aus anderen Modulen stammenden Drahtlos-Laptops (SSC-9 &amp; SSC-11). Diese verwendeten die Fachleute des Kontrollzentrums dann, um den Router neu zu konfigurieren. Satoshi Furukawa brachte die beiden Laptops anschließend zu ihrer ursprünglichen Position. Der Test des Routers einen Tag später verlief erfolgreich, so dass ISS-LAN (Local Area Network) und das CSL- Netzwerk (Crew Support LAN) in ihre nominelle Arbeitskonfiguration zurück versetzt werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ISS-Kommandant Michael Fossum nahm in dieser Woche an einer neuen Studie mit der Bezeichnung SPRINT teil. Hierbei werden beim intensiveren Fitness- und Ausdauertraining am Universal-Trainingsgerät ARED (Advanced Resistive Exercise Device) Ultraschallaufnahmen des Beines angefertigt. Die Studie SPRINT erforscht die Wirkung von sehr intensiven aber kurzen Übungen zur Verminderung des Muskel- und Knochenabbaus und der Schwächung des Herzkreislaufsystems der Besatzungsmitglieder in der Schwerelosigkeit. Michael Fossum nahm als erster Raumfahrer an dieser Untersuchung mit neuen Übungen teil. Sergej Wolkow führte eine weitere Sitzung der russischen Verhaltensbewertung mit dem Namen Tipologija (Typologie) durch. Dabei sollen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Personen getestet werden, unter Stress zu arbeiten und zu kommunizieren. Ein Elektroenzephalogramm misst und registriert die elektrische Tätigkeit des Gehirns des Besatzungsmitgliedes. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_small_2.jpg" alt="nASA" width="260"/></a><figcaption>
Michael Fossum mit BCAT 5 im Kibo-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin hat Michael Fossum die Batterien des Experimentes Binary Colloidal Alloy Test 5 (BCAT 5) getauscht und einen Test dieser Wissenschaftsnutzlast im Kibo-Modul durchgeführt. Bei diesem Wissenschaftsexperiment werden von der Besatzung Fotos angefertigt, die den Übergang der polymeren und kolloiden Stoffe vom flüssigen in den gasförmigen Zustand dokumentieren. Die Nachbildung dieses Phasenübergangs soll Wissenschaftlern helfen, grundlegende physikalische Konzepte zu entwerfen, die unter Schwerkraftbedingungen nicht möglich sind. Satoshi Furukawa und Sergej Wolkow führten eine 10-minütige Session zum periodischen medizinischen Test HEMATOKRIT durch. Die Blutproben wurden hier am Finger genommen, zentrifugiert und die Dichte der roten Blutkörperchen unter einem Vergrößerungsglas bestimmt. Üblicherweise verringert sich dieser Wert bei Menschen in der Schwerelosigkeit, daher die ständige Kontrolle. Die ermittelten Werte wurden in dem medizinischen Laptop MEC (Medical Equipment Computer) zur Bewertung dokumentiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Mitte dieser Woche bereitete die Besatzung den Raumtransporter Progress-M 10M auf seinen Abflug am 29. Oktober vor. Dafür wurden unbrauchbare Flüssigkeiten in die leeren Tanks des Raumschiffes gepumpt und nicht mehr benötigtes Material sowie Müll verladen. Satoshi Furukawa verbrachte rund 2,5 Stunden mit der Zusammenstellung von US-Abfall und dessen Verladung. Insgesamt können in Progress 57 Taschen, sogenannte CTBEs (Cargo Transfer Bag Equivalents), verladen werden. Michael Fossum erledigte im US-besierten Segment turnusmäßige Messungen des Luftdrucks und der Luftumwälzung. Zum Einsatz kam hier ein empfindliches Luftprobengerät mit der Bezeichnung VELOCICALC. Die ermittelten Ergebnisse dienen den Kontrolleuren am Boden zur Bestimmung, ob und wie häufig die Wartung und Reinigung der Lüftungsanlage zur Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle erfolgen muss. Sergej Wolkow arbeitet im russischen Segment an einer neue Serie des Coloumb-Crystal-Experimentes im Miniforschungsmodul Poisk. Ziel dieses Experimentes ist die Erforschung von Stoffen, die sich nicht mischen lassen, nicht miteinander reagieren und in einem Magnetfeld gefangen sind. Diese Erkenntnisse könnten in neuartigen Solarbatterien, den  Reinigungsverfahren für Mikrochips und der Erzeugung von Nanokristallen zum Einsatz kommen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102011172026_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Das CFE-Experiment im japanischen Kibo-Modul 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende der Woche betreute Michael Fossum das Capillary Flow Experiment (CFE). Durch seine Ergebnisse sollen Computermodelle verbessert werden, um das kapillare Verhalten von Flüssigkeiten in der Mikroschwerkraft zu verstehen und einen besseren Flüssigkeitstransport bei zukünftigen Raumfahrzeugen zu entwickeln. Als Teil der Erforschung von Langzeitaufenthalten im All führten Michael Fossum und Satoshi Furukawa eine Messung an den Augen durch. Neben den Untersuchungen an der Netzhaut, erfolgte vor einigen Tagen bereits medizinische Messungen mit Ultraschall am Auge und die Ermittlungen des Augeninnendrucks. Zur späteren Analyse durch Ärzte am Boden erfolgte bei allen drei Besatzungsmitgliedern eine Blutabnahme und eine Körpermassenmessung. Die Blutproben wurden sofort in einen der MELFI-Gefrierschränke verstaut. Die Körpermassenmessung wurde mit dem Gerät SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device) durchgeführt. Es arbeitet nach dem zweiten Newtonschen Gesetz, wobei hier mit dieser Apparatur die Masse durch lineare Beschleunigung ermittelt wird. Zwei Federn wirken dabei mit einer definierten Kraft per Hebel auf einen Menschen, die daraus resultierende Beschleunigung wird ermittelt und damit die Masse der Person bestimmt. Dadurch können Rückschlüsse auf das Gewicht von Personen während eines Langzeitaufenthaltes im All gezogen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Wochenende verfasste Sergej Wolkow einige Berichte für die Website der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Diese sollen der Förderung der russischen bemannten Raumfahrt auf der Erde dienen und wurden in Schriftform, als Video und mit Bildern zur Bodenstation in Moskau gesendet. Weiterhin hatte er die Aufgabe, nicht registrierte Frachtartikel im russischen Segment zu sammeln, zu verstauen und im stationseigenen Inventar-Management-System (IMS) zu registrieren. Eine 30-minütige Foto-Sitzung führte er für die russische Umweltagentur EKON durch. Dabei werden Umwelteinflüsse durch Luftaufnahmen der Erde mit einer NIKON D3X dokumentiert. Den gestrigen und heutigen Tag verbringen die Raumfahrer mit leichteren  Arbeiten. Lediglich die Durchführung des täglichen Fitnessprogrammes, Privatkonferenzen mit der Familie, einige kleinere Wartungstätigkeiten und die regelmäßige Stationsreinigung standen auf dem Aufgabenzettel. Ebenfalls wurde die wöchentliche Planungskonferenz WPC (Weekly Planning Conference) mit den Bodenstationen in Houston und Moskau durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 08.10.2011:386,4 km bei einem Höhenverlust von rund 26 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>19. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>26. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>29. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS</li><li>02. November, Progress-M 13M erreicht die ISS</li><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg201105#msg201105" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 30. September</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SS/L baut Thor 7 für Telenor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ss-l-baut-thor-7-fuer-telenor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 21:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34180</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach von Telenor nicht bestätigten Informationen hat der Kommunikationssatellitenbetreiber aus Norwegen bei Space Systems/Loral (SS/L) den Kommunikationssatelliten Thor 7 bestellt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News, Telenor. Am 10. Juni 2011 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Satellitenhersteller SS/L aus Palo Alto in Kalifornien vom norwegischen Satellitenbetreiber Telenor Satellite Broadcasting den Auftrag bekommen haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ss-l-baut-thor-7-fuer-telenor/" data-wpel-link="internal">SS/L baut Thor 7 für Telenor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach von Telenor nicht bestätigten Informationen hat der Kommunikationssatellitenbetreiber aus Norwegen bei Space Systems/Loral (SS/L) den Kommunikationssatelliten Thor 7 bestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News, Telenor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10062011230603_small_1.jpg" alt="Telenor" width="347" height="231"/><figcaption>
Antennen der Telenor-Bodenstation Nittedal 
<br>
(Bild: Telenor)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Juni 2011 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Satellitenhersteller SS/L aus Palo Alto in Kalifornien vom norwegischen Satellitenbetreiber Telenor Satellite Broadcasting den Auftrag bekommen haben soll, den Kommunikationssatelliten Thor 7 zu bauen, der für eine Stationierung im Bereich von einem Grad West im Geostationären Orbit vorgesehen ist. Dort betreibt Telenor bereits Thor 5 und 6, und nutzt außerdem die Kapazitäten von 7 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern des ebenfalls bei einem Grad West stationierten Intelsat 10-02, bei dem Telenor Miteigentümer ist. 
<br>
Thor 7 soll auf Basis der 1300er-Plattform von SS/L entstehen und nach den derzeitigen Planungen Ende 2013 oder Anfang 2014 ins All gebracht werden. Dort will Telenor seine K<sub>u</sub>&#8211; und K<sub>a</sub>-Band-Transponder zur Versorgung von Zentral- und Osteuropa mit Fernsehprogrammen und von Meeresregionen wie dem Mittelmeer, der Nord- und der Ostsee mit Datendiensten verwenden. 
<br>
Von dem neuen Kommunikationssatelliten erwartet Telenor eine Lebensdauer zwischen 15 und 20 Jahren. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ss-l-baut-thor-7-fuer-telenor/" data-wpel-link="internal">SS/L baut Thor 7 für Telenor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japanisches Weltraumteleskop AKARI in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanisches-weltraumteleskop-akari-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34067</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA gab am 24. Mai 2011 den zeitweisen Ausfall des Weltraum-Infrarotteleskops AKARI bekannt. An Bord des Satelliten gibt es Probleme mit der Speicherung elektrischer Energie, die für den Betrieb des Satelliten auf Bahnabschnitten im Erdschatten durch Akkumulatoren zur Verfügung gestellt werden muss. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japanisches-weltraumteleskop-akari-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Japanisches Weltraumteleskop AKARI in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA gab am 24. Mai 2011 den zeitweisen Ausfall des Weltraum-Infrarotteleskops AKARI bekannt. An Bord des Satelliten gibt es Probleme mit der Speicherung elektrischer Energie, die für den Betrieb des Satelliten auf Bahnabschnitten im Erdschatten durch Akkumulatoren zur Verfügung gestellt werden muss.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011222746_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011222746_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
AKARI alias ASTRO-F im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 5:30 Uhr japanischer Zeit am 24. Mai 2011 stellte man anhand von durch die Bodenstation Uchinoura empfangenen Daten von AKARI fest, dass das Raumfahrzeug in einen Modus mit geringem Stromverbrauch gewechselt war, bei dem alle Beobachtungsinstrumente und seine X-Band-Sender abgeschaltet sind. Anschließend konnte verfolgt werden, wie die an Bord des Satelliten zur Verfügung stehende Kapazität zur Speicherung elektrischer Energie immer weiter abnahm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als AKARI zum nächsten Mal in den Erdschatten eintrat, brach die Stromversorgung der Satellitensysteme vollständig zusammen. Später war der Satellit im weiteren Bahnverlauf wieder der Sonne ausgesetzt, und der fünfeinhalb Meter lange Solarzellenausleger auf AKARIs Rücken konnte erneut elektrische Energie erzeugen. Dies führte schließlich dazu, dass einige Satellitensysteme wieder ansprangen. Am Boden wurden Signale empfangen, die darauf hindeuten, dass sich der Satellit um 11:20 Uhr japanischer Zeit in einem Zustand analog zu dem nach dem ersten Einschalten befand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der folgenden Erdumläufe wurden die Anlagen und Geräte weiter nur dann mit Strom versorgt, wenn der Solarzellenausleger von AKARI von der Sonne beschienen wurde. Die JAXA untersucht die an Bord des Satelliten aufgetretene Anomalie und hofft, geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, um die Schwierigkeiten zu überwinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anvisierte minimale Betriebszeit von einem Jahr und die erwartete realisierbare Einsatzdauer von drei Jahren hat AKARI deutlich überschritten. Am 22. Februar 2006 war der mit einem Infrarotteleskop ausgerüstete Satellit auf einer Trägerrakete vom Typ M-V vom Uchinoura Space Center im Süden Japans aus ins All transportiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AKARI alias ASTRO-F ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.939 bzw. als COSPAR-Objekt 2006-005A. </p>
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		<title>Intelsat will Galaxy 15 wieder in Dienst stellen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-will-galaxy-15-wieder-in-dienst-stellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:17:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy 15]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Betreiber Intelsat geht davon aus, den im letzten Jahr für fast neun Monate verloren geglaubten Kommunikationssatelliten Galaxy 15 bis Ende März wieder in den regulären Betrieb nehmen zu können. Ein Beitrag von Johannes Amann. Quelle: spaceflightnow.com. Nachdem Galaxy 15 aufgrund einer Anomalie fast neun Monate unkontrolliert im Geostationären Orbit driftete und nicht ansprechbar war, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Betreiber Intelsat geht davon aus, den im letzten Jahr für fast neun Monate verloren geglaubten Kommunikationssatelliten Galaxy 15 bis Ende März wieder in den regulären Betrieb nehmen zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Johannes Amann. Quelle: spaceflightnow.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Galaxy 15 aufgrund einer Anomalie fast neun Monate unkontrolliert im Geostationären Orbit driftete und nicht ansprechbar war, konnte nach einem automatischen Reset am 17. Dezember wieder Kontakt zu Galaxy 15 aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme des Kontakts war möglich geworden, nachdem sich die Akkus aufgrund der fehlenden Ausrichtung zur Sonne entladen haben und der Boardcomputer sich zurücksetzte, als die Solarzellen wieder der Sonne zugewandt waren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-416ad73a"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19012011171728_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="333" height="196"/><figcaption>
Illustration des zwischenzeitlich zum &#8222;Zombiesat&#8220; gewordenen Galaxy 15 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betreiber Intelsat vermutet, dass eine elektrostatische Entladung, z.B. durch eine Sonneneruption verursacht, die Ursache sein könnte. Die Energie, die zu dem Kommunikationsausfall führte, soll demnach von außerhalb des Satelliten gekommen sein. Eine Fehlerquelle innerhalb des Satelliten sei so gut wie ausgeschlossen. Ein Bericht dazu soll Ende Februar veröffentlicht werden.      </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Zeitpunkt des Resets an ging also kein Risiko für andere Satelliten mehr aus. Zuvor mussten mehrere Satelliten ausweichen, außerdem wurden teilweise TV-Signale über Nordamerika – wenn auch weit weniger als von Intelsat befürchtet – gestört.  Das Bodenteam machte sich anschließend gleich daran, den Satelliten wieder in eine stabile Lage zu bringen, was am 27. Dezember letzten Jahres abgeschlossen werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit wird der Satellit auf eine Position von 93° West im Geostationären Orbit gesteuert. An dieser Position soll Galaxy 15 mehrere Wochen getestet werden. Die Testprozeduren entsprechen dabei denen, welche normalerweise auch nach dem Start durchgeführt werden. Sobald sichergestellt sein sollte, dass sich Galaxy 15 noch in einem guten Zustand befindet, soll dieser wieder seinen normalen Betrieb für Intelsat aufnehmen. Dies könnte Ende März der Fall sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat möchte sich Ende Januar über den zukünftigen Einsatz von Galaxy 15 äußern. Der Satellit könnte dabei seine alte Rolle einnehmen und wieder die Hauptaufgabe für die Ausstrahlung von TV-Programmen im C-Band über Nordamerika übernehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ könnte Galaxy 15 Position auf 129° oder 133° West im Geostationären Orbit beziehen, um dort als Ersatz bereitzustehen. Um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, bekamen alle typengleichen derzeit aktiven Satelliten mit dem STAR-2-Bus bereits im Oktober ein Softwareupdate. Dieses beinhaltet, dass die Satelliten nach 21 Tagen Kontaktverlust zur Bodenstation ihre Kommunikationssoftware ausschalten. So kann die Beeinträchtigung anderer Satelliten minimiert werden, falls es dennoch wieder zu einem ähnlichen Vorfall kommen sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem stellt es sicher, dass die Satelliten auch im Falle einer statischen Entladung noch antworten. Dieses Update wurde nun ebenfalls an Galaxy 15 übertragen. Auch die gerade in der Produktion befindlichen, von der Orbital Sciences Corporation (OSC) für Intelsat produzierten Satelliten, werden angepasst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der im Oktober 2005 zusammen mit Syracuse 3A auf einer europäischen Ariane-5-Rakete gestartete Galaxy 15 wurde für eine geplante Lebensdauer von 17 Jahren gebaut, somit sollte der Weiterbetrieb bis circa 2022 gewährleistet sein. </p>
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