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	<title>Boeing 601 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Boeing 601 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Measat 3: Ausfälle und Drift im GEO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-3-ausfaelle-und-drift-im-geo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 15:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Measat 3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 12. Dezember 2006 in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit Measat 3 lässt sich derzeit nicht wie zuvor nutzen. Das von Boeing gebaute Raumfahrzeug hat seine letzte feste Postion im Geostationären Orbit verlassen und driftet westwärts. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: advanced-television, Boeing, inf.news, ILS, kkmm.gov.my, lowyat.net, Measat, soyacincau.com. Measat 3 kreist seit seinem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 12. Dezember 2006 in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit Measat 3 lässt sich derzeit nicht wie zuvor nutzen. Das von Boeing gebaute Raumfahrzeug hat seine letzte feste Postion im Geostationären Orbit verlassen und driftet westwärts.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: advanced-television, Boeing, inf.news, ILS, kkmm.gov.my, lowyat.net, Measat, soyacincau.com. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEASAT3Boeing601bss2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEASAT3Boeing601bss26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Measat 3 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Measat 3 kreist seit seinem Start auf einer Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe am 12. Dezember 2006 um die Erde. Sein Hersteller Boeing hatte den Satelliten mit einer Anfangsmasse von 4.757,4 Kilogramm dann im Februar 2007 mit einer nach dem Einsatz des Apogäumsmotors verbliebenen Masse von rund 3.220 Kilogramm an den Kommunikationssatellitenbetreiber MEASAT Satellite Systems Sdn Bhd (MEASAT) übergeben. Die dem Erdtrabanten zugedachte Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre. Zwischenzeitlich wurde auch eine mögliche kommerzielle Nutzbarkeit von über 18 Jahren genannt, und eine Stilllegung im ersten Halbjahr 2023 für möglich erachtet. Die ursprüngliche Auslegungsbetriebsdauer wird Measat 3 jedenfalls möglicherweise nun nicht mehr erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das auf Boeings Satellitenbus 601HP basierende Raumfahrzeug war zum Zeitpunkt seines letzten nützlichen Einsatzes an einer Position bei 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation mit <a href="https://www.raumfahrer.net/kommunikationssatellit-auf-zenit-3slb-gestartet/" data-wpel-link="internal">Measat 3A</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-transportiert-measat-3b-und-optus-10-ins-all/" data-wpel-link="internal">Measat 3B</a> stationiert. Am 15. Juli 2021 wurde Measat 3 bei 86,4 Grad Ost beobachtet, aktuell steht er bei etwa 83,5 Grad Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem verschiedene Nutzer über Measat 3 ausgestrahlter Dienste (u.a. in den Bereichen DTH, VSAT, Mobilfunk) Ende Juni 2021 Unterbrechungen gemeldet hatten, berichtete das Ministerium für Kommunikation und Multimedia Malaysias am 24. Juni 2021, die seit dem 21. Juni 2021 unterbrochenen Dienste seien nach Angaben der Malaysian Communications and Multimedia Commission (MCMC) wiederhergestellt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund für die Sendeunterbrechung wird mit Bezug auf die MCMC ein nicht näher bezeichnetes Triebwerksproblem angeführt (Measat 3 hat chemische Triebwerke sowie außerdem 2x 2 elektrische vom Typ XIPS-13 an Bord). Um das Problem zu lösen, habe man auf ein Ersatztriebwerk zurückgegriffen, wodurch sich Measat 3 ohne Reduzierung der Auslegungsbetriebsdauer und ohne Einfluss auf den Regelbetrieb wieder nutzen lasse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von MEASAT betraf der Ausfall am 21. Juni 2021 rund 14.000 Kunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 26. Juni 2021 gab MEASAT bekannt, man würde die erforderlichen Wartungsarbeiten in den kommenden Tagen fortsetzen, um sicherzustellen, dass die Systeme des Satelliten wieder ihre volle Leistungsfähigkeit entwickeln. Deshalb seien gelegentliche Einschränkungen der ausgestrahlten Dienste nicht zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur einen Tag später meldete MEASAT, die Beobachtung der Signale des Satelliten habe ergeben, dass man vermutlich mehr Zeit für den komplexen Stabilisierungsprozess des Satelliten und seiner Signale benötige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Juli 2021 berichtete das Ministerium für Kommunikation und Multimedia Malaysias als Reaktion auf Klagen durch von fortgesetzten Ausfällen betroffenen Nutzern, Reparaturarbeiten am Satelliten seien in vollem Gange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Branchendienst advanced-television schrieb am Vortage, Measat 3 sei vermutlich als Totalverlust zu betrachten, er treibe unkontrolliert durch den Geostationären Orbit und stelle eine Gefahr für andere Satelliten dort dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT berichtete mit Datum vom 17. Juli 2021, alle (Nutzlast-)Transponder an Bord von Measat 3 seien abgeschaltet worden, um Interferenzen mit von anderen Raumfahrzeugen abgestrahlten Signalen zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Measat 3 sollte einmal 2021 von dem durch Airbus Defence and Space gebauten <a href="https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/" data-wpel-link="internal">Measat 3D</a> abgelöst werden, um danach in einen Friedhofsorbit transferiert und dort stillgelegt zu werden. Der Start von Measat 3D ist allerdings zwischenzeitlich &#8211; möglicherweise angesichts einer erhofften längeren Nutzbarkeit von Measat 3 &#8211; auf 2022 verschoben worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer nicht unüblichen Stilllegung in einem Friedhofsorbit würden zur Vermeidung von Ereignissen, bei welchen zusätzlicher Weltraumschrott generiert wird, sämtliche in Tanks und Leitungen verbliebene Treibstoffe und Druckgase abgelassen, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung getrennt und entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein – ausgelöst werden. Ob sich ein entsprechendes Vorgehen für Measat 3 noch umsetzten lassen wird, hat bisher keiner der beteiligten Organisation und Unternehmen mitgeteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptkörper großer Kommunikationssatelliten wie der von Measat 3 ist im Regelbetrieb üblicherweise in einer stabilen Lage orientiert, die sicherstellt, dass die am Satelliten montierten Antennen die adressierten Ausleuchtzonen am Erdboden versorgen können. Damit die Antennen fortgesetzt in die richtige Richtung zeigen, gibt es unter anderem Korrekturtriebwerke, mit deren Hilfe sich mit der Zeit immer wieder aufbauende Veränderungen der Umlaufbahn des Satelliten auskorrigieren lassen. Fallen diese Antriebe aus, wird ein im Geostationären Orbit positionierter Satellit schließlich auch seinen Slot verlassen. Gibt es größere Problem bei der Lageregelung des Satelliten, kann das auf Grund unzureichender Beleuchtung von Solarzellenauslegern auch dazu führen, dass die an Bord verfügbare elektrische Leistung sinkt– und zwar möglicherweise auf ein gefährlich niedriges Niveau – vielleicht so niedrig, dass an Bord verfügbare Akkumulatoren nicht mehr nachgeladen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nominale Leistung der beiden Solarzellenausleger von Measat 3 aus jeweils vier Elementen beträgt zusammen 10,8 Kilowatt, bei Betriebsende erwartete man noch 9,8 Kilowatt. Die Ausleger, die dem Satelliten eine Spannweite von rund 26,2 Metern geben, versorgen die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten sowie seine Kommunikationsnutzlast mit jeweils 24 aktiven Transpondern für das C- und das Ku-Band. Die C-Band-Transponder benutzten Wanderfeldröhrenverstärker mit einer Leistung von jeweils 65 Watt, die Ku-Band-Transponder solche mit einer Leistung von jeweils 120 Watt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die an Bord befindlichen Antriebe sind der bereits erwähnte Apogäumsmotor, ein Triebwerk mit einem Schub von 445 Netwon, 12 Zweistoff-Lageregelungstriebwerke mit einem Schub von jeweils 10 Newton sowie die schon genannten 2x 2 XIPS-13-Ionentriebwerke mit einem Schub von jeweils rund 18 Millinewton (17,8 mN).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Measat 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 29.648 und als COSPAR-Objekt 2006-056A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3914.msg515748#msg515748" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3914.msg515748#msg515748" target="_blank" rel="noopener">Proton M/Breeze-M mit Satellit Measat-3</a></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TDRS L hat geosynchronen Orbit erreicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tdrs-l-hat-geosynchronen-orbit-erreicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 19:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing 601]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 24. Januar 2014 gestartete US-amerikanische Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit der dritten Generation TDRS L hat eine geosynchrone Umlaufbahn erreicht und Antennen und Solarzellenausleger wie vorgesehen entfaltet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Das von Boeing basierend auf dem Satellitenbus Boeing 601 (BSS-601) konstruierte, im Dezember 2007 in Auftrag gegebene Raumfahrzeug wird seit dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 24. Januar 2014 gestartete US-amerikanische Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit der dritten Generation TDRS L hat eine geosynchrone Umlaufbahn erreicht und Antennen und Solarzellenausleger wie vorgesehen entfaltet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014204904_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014204904_small_1.jpg" alt="NASA / Dimitri Gerondidakis" width="260"/></a><figcaption>
TDRS L in Transportkonfiguration 
<br>
(Bild: NASA / Dimitri Gerondidakis)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Boeing basierend auf dem Satellitenbus Boeing 601 (BSS-601) konstruierte, im Dezember 2007 in Auftrag gegebene Raumfahrzeug wird seit dem Start ins All von seinem Hersteller kontrolliert und gesteuert. Erst nach Abschluss einer umfangreichen Test- und Inbetriebnahmephase wird der Satellit an seine künftige Nutzerin, die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA), übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start auf der Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance mit der Seriennummer AV-043 war TDRS L, Startmasse voll betankt rund 3.454 Kilogramm, auf einen elliptischen Geotransferorbit gelangt. Der rund 25,5 Grad gegen den Erdäquator geneigte Transferorbit besaß ein Perigäum, also einen der Erde nächsten Bahnpunkt, von 4.837 Kilometern und ein Apogäum, den der Erde fernsten Bahnpunkt, von rund 35.781 Kilometern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014204904_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014204904_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Antennen von TDRS L &#8211; Infografik 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Reihe von Bahnmanövern, welche durch Techniker von Boeing initiiert und kontrolliert wurden, zirkularisierte der Satellit anschließend seine Bahn weitgehend und bewerkstelligte den Abbau eines Teils der nach dem Start verbliebenen Restinklination. Nach Anpassung an die Rotationsgeschwindigkeit der Erde bewegt sich TDRS L im Bereich einer Position bei 150 Grad West, welche man für die Inbetrieb- und Abnahmetests vorgesehen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss eines Großteils der Bahnanpassungen wurde zunächst einer der beiden zusammen maximal 3.220 Watt elektrische Leistung liefernden Solarzellenausleger des Satelliten voll entfaltet. Danach wurden die Antennenträger für die großen Gitterreflektorantennen ausgeklappt, und erst anschließend der zweite Solarzellenausleger voll entfaltet. Darauf folgte das Ausfahren der omnidirektionalen Stabantenne für Telemetrie, Tracking und Steuerbefehle, und die Ausrichtung einer Downlink-Antenne namens &#8222;space-to-ground link antenna&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In rund drei Monaten hofft man, die nun beginnende Testphase abschließen zu können. Geplant ist, dass die NASA TDRS L nach der rund dreimonatigen Testphase bei 150 Grad West über- und eine Umpositionierung auf eine Position bei 49 Grad West vor nimmt. Dort soll der Satellit schließlich den Regelbetrieb aufnehmen. Mindestens 15 Jahre lang will die NASA das neue Raumfahrzeug dann in ihrer Flotte von Bahnverfolgungs- und Relaissatelliten einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TDRS L alias TDRS 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.504 und als COSPAR-Objekt 2014-004A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zwoelfter-us-tdr-satellit-auf-den-weg-gebracht/" data-wpel-link="internal">Zwölfter US-TDR-Satellit auf den Weg gebracht</a> 24. Januar 2014</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11936.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">TDRS-L auf Atlas V 401 AV-043</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 4 ausgefallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-4-ausgefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 4]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing 601]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 4]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PAS 4]]></category>
		<category><![CDATA[SCP]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellit Intelsat 4 ist am 1. Feburar 2010 ausgefallen, teile die Intelsat S.A. aus Luxembourg am gleichen Tag mit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Intelsat S.A., Harland/Lorenz: Space Systems Failures. Intelsat 4 versagte gegen 01:28 MEZ am 1. Ferbuar, Intelsat und der Hersteller des Trabanten, Boeing, untersuchen den den Vorfall. Mit seinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellit Intelsat 4 ist am 1. Feburar 2010 ausgefallen, teile die Intelsat S.A. aus Luxembourg am gleichen Tag mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Intelsat S.A., Harland/Lorenz: Space Systems Failures.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 4 versagte gegen 01:28 MEZ am 1. Ferbuar, Intelsat und der Hersteller des Trabanten, Boeing, untersuchen den den Vorfall. Mit seinen Kunden, für die Dienste auf Intelsat 4 etabliert waren, arbeitet Intelsat daran, entsprechend notwendige Kapazitäten nutzbar zu machen.
<br>
Am 3. August 1995 als PAS 4 auf einer Ariane-4-Rakete in den Weltraum gebracht war der Satellit zum Schluß an einer Position von 72 Grad Ost im geostationären Orbit positioniert. Das auf dem Boeing 601er Satellitenbus basierende Raumfahrzeug wird Ende 2010 seine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren erreicht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 1998 hatte der formalige Betreiber PanAmSat eingräumt, dass ein Steuerrechner an Bord des Satelliten (SCP, engl. für satellite control processor) nicht mehr arbeite, aber ein Backuprechner das Weiterbetreiben des Satelliten ermögliche. Eine Unverträglichkeit von Metallen unter bestimmten Umgebungsbedingungen in einem Typ von elektrischen Schaltern hat damals vermutlich dazu geführt, dass ein solcher Schalter nach dem Wachsen einer Art kristallinen Struktur kurzgeschlossen wurde, was schließlich zum Ausfall des Steuerrechners mit dem betroffenen Schalter führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Backupsteuerrechner könnte aus dem selben Grund ausgefallen sein; Intelsat hat Erkenntnisse über die Ausfallursache bisher nicht mitgeteilt. Der Steuerrechner wird für die Lageregelung des Raumfahrzeugs sowie zur Ausrichtung der Solarzellenausleger und Antennen benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen eines Ausfalls beider SCP mussten bisher die auf dem gleichen Satellitenbus wie Intelsat 4 basierenden Kommunikationssatelliten Galaxy 3R, Galaxy 4, Galaxy 7 und Solidaridad 1 aufgegeben werden. In später gebauten und nach 1997 gestarteten Satelliten hat der Hersteller modifizierte Bauteile verwendet, sodass deren Steuerrechner nicht aus dem gleichen Grund ausfallen sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 4 alias PAS 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 23636 bzw. als Objekt 1995-040A.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-4-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">Intelsat 4 ausgefallen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunikationssatellit für Protostar gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommunikationssatellit-fuer-protostar-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 10:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing 601]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Protostar 2]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32318</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. Mai 2009 hob um 2:57 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 in Baikonur, Kasachstan ab, um den Kommunikationssatelliten Protostar 2 für Protostar in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die zweite ILS-Proton-Mission im Jahr 2009. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommunikationssatellit-fuer-protostar-gestartet/" data-wpel-link="internal">Kommunikationssatellit für Protostar gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. Mai 2009 hob um 2:57 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 in Baikonur, Kasachstan ab, um den Kommunikationssatelliten Protostar 2 für Protostar in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die zweite ILS-Proton-Mission im Jahr 2009.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Khrunichev, Boeing.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b581799d"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052009124050_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052009124050_small_1.jpg" alt="www.roscosmos.ru" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start am 16. Mai 2009 
<br>
(Bild: www.roscosmos.ru)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und der Nutzlast, auf den Weg zu bringen. Nach rund 582 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Nach fünf Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der Satellit mit einer Startmasse von 3.905 Kilogramm schließlich nach neun Stunden und fünfzehn Minuten Flugdauer in einem Geotransferorbit ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zirkularisierung für den Geostationären Orbit wird der Satellit mit seinen eigenen Bordtriebwerken vornehmen. Dafür ist er mit einem Apogäumsmotor Marquardt R-4D-11-300 mit 490 Newton Schub ausgerüstet. Außerdem sind 12 kleine Triebwerke mit je 10 Newton Schub zur Lageregelung an Bord. XIPS-Ionentriebwerke wie andere Satelliten aus derselben Modellreihe besitzt Protostar 2 nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 10 X/S-Band-Transpondern und 22 Ku-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll die Kapazitäten des Betreibers Protostar im asiatischen und pazifischen Raum erweitern und dabei auf der Position von 107,7 Grad Ost im Geostationären Orbit Indien, die Philippinen, Taiwan und Indonesien mit Satellitenfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen. Aus Redundanzgründen ist der Satellit mit zusätzlichen Reservetranspondern ausgestattet, im X/S-Band-Bereich stehen zusätzlich drei Transponder bereit, im KU-Band-Bereich gibt es eine Reserve von fünf Transpondern. Der auch als Indostar 2 und Cakrawarta 2 bezeichnete Satellit soll im S-Band-Bereich den am 12. November 1997 ins All gebrachten Indostar 1 alias Cakrawarta 1 ersetzen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f75dd7bc"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052009124050_small_2.jpg" alt="Boeing" width="260"/><figcaption>
Protostar 2 im All &#8211; künstlerische Darstellung 
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(Bild: Boeing)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erwartete Lebensdauer des von Boeing in El Segundo, Kalifornien gebauten und auf dem Boeing-601HP-Bus basierenden Raumfahrzeugs beträgt 15 Jahre. Nach 15 jähriger Betriebszeit soll die Leistungsabgabe der Solarpaneele des Satelliten noch 8,8 Kilowatt betragen, bei Betriebsbeginn sollen die Solarpaneele 9,9 Kilowatt elektrische Leistung zur Verfügung stellen können. Die Abmessungen von Protostar 2 betragen 2,7 auf 3,6 auf 4 Meter in der Startkonfiguration, mit ausgefalteten Solarpaneelen wird im Weltraum eine Gesamtspannweite von 26 Metern erreicht. Die Hardware des Satelliten war ursprünglich für PanAmSat, heute Intelsat, als Galaxy 8iR gedacht. Da der Kunde den Satelliten aber nicht abnehmen wollte, konnte er Protostar angeboten werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Protostar 2 ist katalogisiert als Objekt 2009-027A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4152.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton-M/Breeze-M mit Protostar-2</a></li></ul>
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