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	<title>Brasilien &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Brasilien &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Intelsat und CNH: Satellitenkonnektivität für intelligente Landwirtschaft in Brasilien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-und-cnh-satellitenkonnektivitaet-fuer-intelligente-landwirtschaft-in-brasilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Partnerschaft kommt der erste Anbieter von Diensten für abgelegene Bauernhöfe auf den Markt. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire (29. April 2024). McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke, und CNH (NYSE: CNHI) mit den Marken Case IH, New Holland und Steyr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit der Partnerschaft kommt der erste Anbieter von Diensten für abgelegene Bauernhöfe auf den Markt. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat via Business Wire (29. April 2024).</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke, und CNH (NYSE: CNHI) mit den Marken Case IH, New Holland und Steyr haben jetzt vereinbart, robuste Multi-Orbit-Satelliten-Terminals auf CNH-Landmaschinen zu installieren, anzuschließen und zu betreiben, die in abgelegenen landwirtschaftlich genutzten Regionen Brasiliens betrieben werden und über das globale Netz von Intelsat miteinander verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Intelsat ist das erste Satellitenkommunikationsunternehmen, das Landwirten rund um den Globus Multi-Orbit-Konnektivität bietet. Die Kooperation von Intelsat mit CNH wird Anwendern auch an den entlegensten Orten durch unsere globale Kommunikationsplattform neue Möglichkeiten eröffnen”, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. “Wir haben unter Beweis gestellt, dass robuste und speziell für diesen Zweck entwickelte Terminals, die von jedem Ort aus Zugriff auf mehrere Satellitenumlaufbahnen haben, die höchste Netzwerkzuverlässigkeit, einen größeren Durchsatz und das beste Benutzererlebnis bieten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vernetzte intelligente Landwirtschaftsbetriebe oder &#8222;Präzisionslandwirtschaft&#8220; sind auf robuste Verbindungen angewiesen, um Daten zwischen landwirtschaftlichen Geräten und von diesen in die Cloud zu übertragen. Es gibt derzeit weltweit mehr als 570 Millionen landwirtschaftliche Betriebe, von denen sich viele in ländlichen Gebieten befinden, wo es kaum Zugang zu herkömmlichen Konnektivitätslösungen gibt. In Brasilien beispielsweise liegt nicht einmal ein Viertel der landwirtschaftlichen Flächen nahe genug an einem Mobilfunkmast, um eine Verbindung herstellen zu können. Das FlexMove-Satellitennetz von Intelsat bietet den Endnutzern die zuverlässige Konnektivität, die sie benötigen, um vernetzte Geräte zu nutzen und die nächste große landwirtschaftliche Revolution einzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Satellitentechnologie hilft dabei, die komplexen Konnektivitätsprobleme für schwer zugängliche Landwirtschaftsbetriebe zu lösen, aber nicht alle Anbieter sind gleichermaßen geeignet. Hier zeichnet sich Intelsat durch seine profunde Erfahrung sowie die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Angebote an Dienstleistungen und Industrieterminals aus. Wir freuen uns darauf, Kunden in aller Welt die Intelsat-Lösung zur Verfügung zu stellen”, sagte Marc Kermisch, Chief Digital and Information Officer bei CNH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat und CNH planen, die Lösung im dritten Quartal des Jahres in Brasilien auf den Markt zu bringen. Die Landwirtschaft macht einen großen Teil der brasilianischen Wirtschaft aus, und Intelsat hat in Infrastruktur investiert, um landesweit ein neues Serviceniveau zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat in Brasilien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erweiterung der Operationszentrale</strong>: Die brasilianische Netzwerk-Betriebszentrale (Network Operations Center, NOC) von Intelsat wurde personell aufgestockt, um den Kunden in der Region einen besseren Support zu bieten. Hier stehen rund um die Uhr Support-Mitarbeiter zur Verfügung, die fünf Sprachen fließend sprechen, darunter brasilianisches Portugiesisch.</li>



<li><strong>Neue Satellitenkapazität und neuer Teleport</strong>: Zwei Satelliten, die über Brasilien und Lateinamerika positioniert sind, sorgen für zuverlässige Konnektivität. Die außerhalb von Rio de Janeiro gelegene Teleport-Anlage (Erdfunkstelle) erweitert das bestehende globale Intelsat-Netzwerk und ermöglicht direkte Verbindungen zwischen den Intelsat-Satelliten und den lokalen terrestrischen Netzen in Brasilien, um die Entfernung zu verringern, die der Internet-Datenverkehr der Nutzer zurücklegen muss.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg561279#msg561279" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Syngenta: Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/syngenta-erkennung-schaedlicher-nematoden-durch-satellitenbilder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 06:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Syngenta lanciert weltweit erstes kommerzielles digitales Tool zur Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder. Brasilianische Sojabauern werden den Service zur Bekämpfung von Schädlingen einsetzen, die bis zu 30 Prozent Ertragsverluste verursachen. Das digitale Tool ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Schweizer AgTech-Startup Gamaya SA. Eine Pressemitteilung von Syngenta. Quelle: Syngenta (28. September 2022) via [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Syngenta lanciert weltweit erstes kommerzielles digitales Tool zur Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder. Brasilianische Sojabauern werden den Service zur Bekämpfung von Schädlingen einsetzen, die bis zu 30 Prozent Ertragsverluste verursachen. Das digitale Tool ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Schweizer AgTech-Startup Gamaya SA. Eine Pressemitteilung von Syngenta.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Syngenta (28. September 2022) via Business Wire (29. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIC_1_Syngenta_launches_world_first_digital_tool_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: Syngenta)" data-rl_caption="" title="(Bild: Syngenta)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIC_1_Syngenta_launches_world_first_digital_tool_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: Syngenta)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Basel, Schweiz &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Schädliche Nematoden, die sich von Pflanzenwurzeln ernähren, können weltweit Schäden in Milliardenhöhe an Nutzpflanzen verursachen. Syngenta Crop Protection, ein weltweit führendes Unternehmen im Agrarbereich, bringt heute die weltweit erste kommerzielle digitale Lösung auf den Markt, die den Befall mit pflanzenparasitären Nematoden in Sojakulturen durch die Analyse von Satellitenfotos diagnostiziert. Dies ist ein Durchbruch bei der Bekämpfung dieses verheerenden Schädlings und ein Ergebnis der Bemühungen von Syngenta, Landwirten weltweit ein wachsendes Portfolio an digitalen und präzisen Landwirtschaftslösungen anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pflanzenparasitische Nematoden sind mikroskopisch kleine Parasiten, die im Boden leben und sich von Pflanzenwurzeln ernähren. Sie bilden Eingangspforten für weitere Pilzinfektionen und bedrohen die Pflanzengesundheit, die Erntequalität und den Ertrag. Die schädlichen Nematoden verursachen jedes Jahr weltweit Ernteverluste in Höhe von 150 Milliarden USD.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue digitale Tool nutzt einen speziell entwickelten Algorithmus zur Analyse von Satellitenbildern von Feldern, um Gebiete mit starkem Befall zu identifizieren und mögliche Verluste durch diese mikroskopischen Parasiten abzuschätzen. Mithilfe des Tools können Landwirte ihre Anbaumaßnahmen schnell anpassen und so Ertragseinbußen vermeiden, den Einsatz von Betriebsmitteln optimieren und die Nachhaltigkeit ihrer Betriebe verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Syngenta wird diese Dienstleistung zunächst Sojabohnen-Landwirten in Brasilien zur Verfügung stellen, wo das Unternehmen bereits eine umfangreiche Palette an modernen digitalen Lösungen anbietet. Sojabohnen sind eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt, da sie für die Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung sind. Auf Brasilien entfallen rund 35 Prozent der weltweiten Sojaproduktion. In Brasilien verursachen pflanzenparasitäre Nematoden geschätzte Verluste in der Sojaproduktion in Höhe von mehr als 5,4 Milliarden USD pro Jahr. Bislang war die Bedrohung durch schädliche Nematoden weitgehend unsichtbar und unzureichend erforscht. Schätzungen zufolge verlieren brasilianische Landwirte in stark befallenen Gebieten bis zu 30 Prozent ihrer Erträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Schädliche Nematoden, die Nutzpflanzen zerstören, sind eine große Bedrohung für die Landwirte und die Ernährungssicherheit. Syngenta setzt modernste digitale Lösungen ein, um diese Schädlinge zu bekämpfen&#8220;, sagte Jeff Rowe, President Global Crop Protection. &#8222;Wir freuen uns, dieses Produkt in Brasilien einzuführen. Es besteht ein großes Potenzial, diese Lösung auf andere Länder und Kulturen auszuweiten und die Entscheidungsmöglichkeiten der Landwirte zu verbessern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese einzigartige Innovation ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem in der Schweiz ansässigen AgTech-Startup Gamaya SA &#8211; einem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne -, das sein hochspezialisiertes Know-how in der Algorithmenentwicklung mit dem agronomischen und pflanzenbaulichen Wissen von Syngenta kombiniert. Syngenta integriert diese fortschrittliche digitale Lösung in ihre eigene digitale Technologieplattform, CROPWISE<sup>TM</sup> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Bei Syngenta werden wir weiterhin in maschinelles Lernen und Data Science investieren, um weitere bahnbrechende Angebote für Landwirte zu entwickeln&#8220;, sagte Feroz Sheikh, Chief Information and Digital Officer der Syngenta Gruppe. &#8222;Diese Technologie ist eine großartige Ergänzung zu unserer Plattform CROPWISE<sup>TM</sup> , die bereits fast 200 Millionen Hektar Land digital vernetzt. Sie unterstreicht unser Engagement, in Anbieter im AgTech-Bereich zu investieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der digitalen Nematodendiagnose und -kartierung erfolgt im Zuge der weltweiten Markteinführung von TYMIRIUM® , einem Nematizid und Fungizid der nächsten Generation für Saatgut und Boden, das Landwirten helfen kann, ihre Ernteerträge zu maximieren und gleichzeitig die Artenvielfalt und Gesundheit des Bodens zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Syngenta</strong><br>Syngenta ist eines der weltweit führenden Agrarunternehmen und besteht aus Syngenta Crop Protection und Syngenta Seeds. Unser Ziel ist es, die Welt sicher zu ernähren und gleichzeitig unseren Planeten zu schützen. Unser Ziel ist es, die Nachhaltigkeit, Qualität und Sicherheit in der Landwirtschaft mit erstklassiger Wissenschaft und innovativen Pflanzenschutzlösungen zu verbessern. Unsere Technologien ermöglichen Millionen von Landwirten auf der ganzen Welt, die begrenzten landwirtschaftlichen Ressourcen besser zu nutzen. Syngenta Crop Protection und Syngenta Seeds sind Teil der Syngenta Gruppe. In mehr als 100 Ländern arbeiten wir daran, den Anbau von Nutzpflanzen zu verändern. Durch Partnerschaften, Zusammenarbeit und den Plan für verantwortungsvolles Wachstum wollen wir Innovationen für Landwirte und die Natur vorantreiben, eine regenerative Landwirtschaft anstreben, Menschen helfen, sicher und gesund zu bleiben, und Partnerschaften eingehen, die Wirkung zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg538429#msg538429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Einschlagkrater eines Meteoriten in Brasilien entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/einschlagkrater-eines-meteoriten-in-brasilien-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 17:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Meteoriteneinschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Naturhistorisches Museum Wien]]></category>
		<category><![CDATA[NHM]]></category>
		<category><![CDATA[Nova Colinas-Krater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Einschlagkrater eines Meteoriten in Brasilien entdeckt: Ergebnis einer brasilianisch-österreichischen Wissenschaftskooperation. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Quelle: Naturhistorisches Museum Wien 12. Juli 2022. 12. Juli 2022 &#8211; Der neunte Einschlagkrater eines Meteoriten in Brasilien wurde soeben im Rahmen einer internationalen Forschungszusammenarbeit entdeckt. Dr. Ludovic Ferrière, Kurator der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums Wien, konnte als [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neuer Einschlagkrater eines Meteoriten in Brasilien entdeckt: Ergebnis einer brasilianisch-österreichischen Wissenschaftskooperation. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Naturhistorisches Museum Wien 12. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/12072022NHMWienLudovicFerriere.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/12072022NHMWienLudovicFerriere26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mikrofotografie eines geschockten Quarzkorns in einer Gesteinsprobe aus dem Nova Colinas-Krater. (Bild: NHM Wien, Ludovic Ferrière)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Juli 2022 &#8211; Der neunte Einschlagkrater eines Meteoriten in Brasilien wurde soeben im Rahmen einer internationalen Forschungszusammenarbeit entdeckt. Dr. Ludovic Ferrière, Kurator der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums Wien, konnte als schlagenden Beweis geschockten Quarz entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Impakt oder Einschlag bezeichnet den Zusammenstoß zweier Himmelskörper mit sehr hoher Geschwindigkeit. Zahlreiche Einschläge von Kleinkörpern wie Asteroiden und Kometen sind auf der Erde, dem Mond uns anderen Himmelskörpern belegt. Auf dem Festland bilden sich Einschlagkrater, sogenannte Impaktkrater, die vor langer Zeit entstanden sind. Diese kommen auf der Erde häufiger vor, als man denkt. Sie sind nur sehr viel schwieriger zu lokalisieren als die Krater auf der Mondoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein internationales Team aus Wissenschafter*innen, dem auch der Wiener Meteoritenexperte Ludovic Ferrière angehört, berichtet nun über die Entdeckung eines Kraters mit einem Durchmesser von 7 km. Der Krater mit dem Namen Nova Colinas befindet sich im Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den heute rund 200 bekannten Einschlagskratern auf der Erde ist er der neunte in Brasilien und der elfte in Südamerika.<br>Eingehende Untersuchungen des Forschungsteams, das aus brasilianischen, österreichischen, deutschen, französischen und australischen Wissenschaftler*innen besteht, führten zum Fund von geschocktem Quarz, der eindeutig beweist, dass ein Meteoriteneinschlag für die Entstehung des Nova Colinas-Kraters verantwortlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entdeckung neuer Krater auf der Erde hilft uns, die Geschichte unseres Planeten besser zu verstehen und die Physik dieser gewaltigen Einschläge besser zu begreifen. Nicht alle haben so eine gewaltige Auswirkung, wie der Einschlag, der vor 66 Millionen Jahren die Dinosaurier aussterben ließ, aber sie können zumindest auf regionaler Ebene zerstörerisch sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„An dieser neu bestätigten Einschlagstruktur müssen in Zukunft weitere intensive Forschungsarbeiten durchgeführt werden, um den Zeitpunkt der Entstehung zu bestimmen“, erklärt Ludovic Ferrière, „aber der Krater ist definitiv einige zehn Millionen Jahre alt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Österreich hat in der Meteoritenforschung eine jahrhundertelange Tradition. Das NHM Wien beherbergt die weltweit älteste Meteoritensammlung. Der Gründungsmeteorit der Sammlung fiel am 26. Mai 1751 in Hraschina bei Zagreb zu einer Zeit, als die Gelehrten sich noch weigerten, an Steine zu glauben, die „vom Himmel fielen. Jedenfalls wurde ein 39 Kilogramm schweres Eisenstück 1751 in die kaiserliche Schatzkammer gebracht und 1778 in das k. k. Naturalienkabinett überführt. Dort bildete es nicht nur den Grundstein zur ältesten Meteoritensammlung der Welt, sondern gab auch den Anstoß zum Sammeln weiterer „Himmelssteine” – Jahrzehnte, bevor die Wissenschaft die Existenz von Meteoriten offiziell anerkannte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des NHM Wien, Dr. Katrin Vohland, freut sich über eine weitere österreichisch-brasilianische wissenschaftliche Zusammenarbeit. „Seit den Expeditionen von 1817 bis 1821 besitzt das Naturhistorische Museum eine enge Verbindung zu Brasilien. Durch diese und zahlreiche bis heute durchgeführte Expeditionen und Forschungskooperationen befinden sich in den Beständen unseres Museums eine große Anzahl von bedeutenden naturwissenschaftlichen Objekten und Zeichnungen. Durch diese Sammlungsbestände und deren Beforschung besteht bis heute ein enger und fruchtbarer Kontakt”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund dieser historischen, unmittelbaren Verbindung beider Länder wurde der 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal im Jahr 2022 zum Anlass genommen, die Beziehungen des Naturhistorischen Museums Wien zum Land Brasilien sowie die einzigartige Vielfalt der brasilianischen Biosphäre im Rahmen der Sonderausstellung „Brasilien. 200 Jahre Beziehungsgeschichten“, die noch bis zum 23. April 2023 läuft, aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Kooperationen zwischen dem NHM Wien und brasilianischen Institutionen betreffen neben der Erforschung und Beschreibung der Vielfalt von Pflanzen-, Tier-, und Gesteinsarten auch die Erforschung der Lebensweisen, der Umwelt, der sozialen Strukturen und der Krankheiten der Indigenen, die tausende Jahre vor der europäischen Kolonisierung lebten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal mehr wird das am 10. August 2021 zwischen dem Brasilianischen Wissenschaftsministerium und dem NHM Wien unterschriebene Memorandum of Understanding der wissenschaftlichen Kooperation mit Leben erfüllt. Es beinhaltet die gemeinsamen Ziele zur Unterstützung der Wissenschaft:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Teilen von Erfahrungen und Expertise zur Erhaltung, Beforschung und Vermittlung von Natur- und Kulturerbe</li><li>Unterstützung der Kooperation zwischen dem NHM Wien und brasilianischen Einrichtungen im Bereich Biodiversität und Nachhaltigkeit sowie der Sammlungsdigitalisierung</li><li>Austausch von Wissenschaftler*innen</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaftlicher Artikel</strong><br>Reimold W.U., Ferrière L., Crósta A.P., Vasconcelos M.A.R., Gottwald M., da Silva Borges M., Almeida T.I.R., Pereira F.L., Goés A. M., Jessell M., and Baratoux D. 2022. Nova Colinas, Maranhão State: A new complex impact structure confirmed in Brazil. Meteoritics and Planetary Science, doi.org/10.1111/maps.13833.<br><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/maps.13833" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/maps.13833</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg534756#msg534756" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meteoriten &amp; Co &#8211; Boten aus dem Weltall.</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amazonas-Waldbrände</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amazonas-waldbraende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 07:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Amazonas-Regenwald sind Tausende Brände ausgebrochen. Die Satellitendaten zeigen, dass es in diesem Jahr fast viermal so viele Brände gibt wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Brasilien sind auch Gebiete in Peru, Bolivien, Paraguay und Argentinien betroffen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 27. August 2019 &#8211; In Brasilien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Amazonas-Regenwald sind Tausende Brände ausgebrochen. Die Satellitendaten zeigen, dass es in diesem Jahr fast viermal so viele Brände gibt wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Brasilien sind auch Gebiete in Peru, Bolivien, Paraguay und Argentinien betroffen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_small_1.jpg" alt="contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA, CC BY-SA 3.0 IGO" width="260"/></a><figcaption>
Copernicus-Seninel-3-Aufnahme der Waldbrände 
<br>
(Bild: contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">27. August 2019 &#8211; In Brasilien kommt es in der Trockenzeit von Juli bis Oktober häufig zu Waldbränden, allerdings soll der beispiellose Anstieg das Ergebnis von legalen und illegalen Rodungen sein. Es wird vermutet, dass die weltweit steigenden Temperaturen die Brandanfälligkeit der Region verstärken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Amazonas ist der größte tropische Regenwald der Welt, erstreckt sich über vier Länder und beherbergt Millionen von Pflanzen und Tieren. Mit einer Produktion von rund 20 % des weltweiten Sauerstoffs wird die Region als &#8222;die Lunge der Welt&#8220; bezeichnet und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Regulierung der globalen Erwärmung. Immerhin absorbieren die Wälder jedes Jahr Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der Copernicus Sentinel-3-Daten wurden im Rahmen des <a class="a" href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-3 World Fires Atlas</a> vom 1. August bis 24. August 2019 nahezu 4000 Brände erkannt, während im vergangenen Jahr im gleichen Zeitraum nur 1110 Brände verzeichnet wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_big_2.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_small_2.gif" alt="Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA on ONDA Copernicus DIAS " width="260"/></a><figcaption>
Anzahl der Amazonas-Waldbrände 
<br>
(Bild: Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA on ONDA Copernicus DIAS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überwachung von Waldbränden</strong>
<br>
&#8222;Die Verarbeitung von 249 Bildern im August 2018 und 275 Bildern im August 2019 zeigt deutlich, wie viele Waldbrände im Amazonasgebiet wüten. Dies wurde durch den Nachtzeitalgorithmus des Weltfeueratlas aufgezeigt, um mögliche Fehlalarme mit dem Tagesalgorithmus zu vermeiden&#8220;, sagt Olivier Arino von der ESA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im gesamten Amazonasgebiet haben sich Rauchschwaden ausgebreitet und die starken Winde haben sich bis nach São Paulo, mehr als 2500 Kilometer entfernt, ausgebreitet und zu einem Blackout in der Stadt geführt. Nach Angaben des Copernicus Atmosphere Monitoring System (CAMS) gelangte der Rauch bis zur Atlantikküste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CAMS meldet, dass die Brände 228 Megatonnen Kohlendioxid und reichlich Kohlenmonoxid in die Atmosphäre ausstoßen und das Leben zahlreicher indigener Völker gefährden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_big_3.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019094048_small_3.gif" alt="Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA; CC BY-SA 3.0 IGO" width="260"/></a><figcaption>
Waldbrände an der Grenze zwischen Bolivien, Paraguay und Brasilien, aufgenommen vom Copernicus Sentinel-2-Satelliten 
<br>
(Bild: Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA; CC BY-SA 3.0 IGO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Copernicus Emergency Mapping Service wurde <a class="a" href="https://mapping.emergency.copernicus.eu/activations/EMSR383/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">aktiviert</a>, um auf das Feuer zu reagieren. Der Dienst nutzt Satellitenbeobachtungen, um den Katastrophenschutzbehörden und im Katastrophenfall der internationalen humanitären Gemeinschaft zu helfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwere der Brände hat erreicht zudem die höchste politische Ebene. Die G7-Staaten haben eine Notfinanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro angeboten, um Brasilien und den Nachbarländern bei der Brandbekämpfung zu helfen, so der französische Präsident Emmanuel Macron. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Direktor der ESA für Erdbeobachtungsprogramme: &#8222;Mit Blick auf die anhaltende Klimakrise sind Satelliten für die Überwachung von Waldbränden in abgelegenen Gebieten, insbesondere für eine Schlüsselkomponente des Erdsystems wie den Amazonas, unerlässlich&#8220;. </p>
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		<item>
		<title>Erdbeobachtungssatellit erreichte keinen Erdorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtungssatellit-erreichte-keinen-erdorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 16:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[CBERS 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 4B]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Brasilianisch-chinesische Erdbeobachtungssatellit CBERS 3 bzw. Ziyuan I-03 sollte heute früh in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn transportiert werden. Wegen einer Fehlfunktion in der Trägerrakete gelang dies jedoch nicht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, Raumcon. Der Start erfolgte mit einer Rakete des Typs Langer Marsch 4B gegen 4.23 Uhr vom Raumfahrtzentrum Taiyuan aus. Einer kurzen [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Brasilianisch-chinesische Erdbeobachtungssatellit CBERS 3 bzw. Ziyuan I-03 sollte heute früh in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn transportiert werden. Wegen einer Fehlfunktion in der Trägerrakete gelang dies jedoch nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Xinhua, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte mit einer Rakete des Typs Langer Marsch 4B gegen 4.23 Uhr vom Raumfahrtzentrum Taiyuan aus. Einer kurzen Meldung bei Xinhua kann man entnehmen, dass die Trägerrakete eine Fehlfunktion hatte und der Satellit keinen Orbit erreichte. Zunächst klappte das Entfalten der Solarzellen und es wurden Signale empfangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Satellit sollte in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gelangen und von dort aus mit einer Telekamera, einer Multispektralkamera, einem Scanner mittlerer Auflösung sowie einer Weitwinkelkamera Aufnahmen von der Erdoberfläche anfertigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg273275#msg273275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts ab 9. Dezember 2013</a></li></ul>
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		<item>
		<title>1. Zyklon-4-Start erst Ende 2015</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/1-zyklon-4-start-erst-ende-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 07:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschub]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erststart]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) arbeitet weiter an der Vorbereitung des Starts eines neuen Raketentyps vom Startgelände Centro de Lançamento de Alcântara (CLA). Ende 2015 soll eine Zyklon-4-Rakete vom näher als Kourou am Äquator liegenden Startgelände abheben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS, AEB, Aviation Week. Im Gebiet des seit rund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) arbeitet weiter an der Vorbereitung des Starts eines neuen Raketentyps vom Startgelände Centro de Lançamento de Alcântara (CLA). Ende 2015 soll eine Zyklon-4-Rakete vom näher als Kourou am Äquator liegenden Startgelände abheben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ACS, AEB, Aviation Week.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013095154_small_1.jpg" alt="ACS" width="260" height="183"/><figcaption>
Zyklon 4 im Flug &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: ACS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gebiet des seit rund 30 Jahren existierenden Startgeländes im brasilianischen Bundesstaat Maranhão entsteht eine neue Startrampe und andere für den neuen Raketentyp notwendige Infrastruktur. Die Arbeiten dazu sind nach Angaben von ACS zu rund 48% erledigt, wofür von Seiten der beteiligten Regierungen Brasiliens und der Ukraine umgerechnet rund 300 Millionen US-Dollar ausgegeben wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013095154_small_2.jpg" alt="ACS" width="260"/><figcaption>
Zyklon 4 &#8211; Schnittzeichnung 
<br>
(Bild: ACS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Juristische Auseinandersetzungen mit der ortsansässigen Bevölkerung und  Finanzierungsschwierigkeiten verzögerten das Projekt um mittlerweile rund 3 Jahre. Im Mai 2013 entschieden sich Brasilien und die Ukraine, die für Entwicklung und Umsetzung der neuen Startanlage zur Verfügung zu stellenden finanziellen Mittel von umgerechnet 487 auf 918 Millionen US-Dollar aufzustocken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ACS will die Arbeiten an der Startanlage in Alcântara 2014 abschließen, damit die Anlieferung einer ersten flugfähigen Zyklon-4-Rakete Anfang 2015 erfolgen kann. Die laut ACS-Vorstandsmitglied Sergej Gutschenkow zu rund 76% komplettierte Zyklon 4 hat rund 73% der geplanten Testzeit überstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2015 könnte die erste Zyklon 4 in Brasilien abheben. Geplant ist, dass die Rakete bei ihrem Qualifizierungsflug eine Reihe von Kleinsatelliten, darunter auch ein Raumfahrzeug aus Japan, auf niedrige Erdumlaufbahnen bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nutzlastkapazität der dreistufigen Zyklon 4 für einen niedrigen Orbit in rund 200 Kilometern über der Erde werden derzeit maximal 5.685 Kilogramm genannt. In einen sonnensynchronen 400-Kilometer-Orbit &#8211; übliche Nutzung u.a. durch Erdbeobachtungssatelliten &#8211; sollen 3.910 Kilogramm Nutzlast befördert werden können, und in einen Geotransferorbit, von dem aus Raumfahrzeuge den Geostationären Orbit &#8211; typisch für Kommunikationssatelliten &#8211; erreichen können, noch 1.600 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich zielte die neue Rakete nicht auf Nutzlasten für den Geostationären Orbit. Der Hype um moderne Konstruktionen von Satelliten mit elektrischen Antrieben könnte nach langen Jahren immer schwerer werdender Kommunikationssatelliten wieder einen Trend zu leichteren Raumfahrzeugen bewirken, weshalb die künftigen Zyklon-4-Betreiber hoffen, solche Satelliten starten zu können. Man hat nun vor, die in einen Geotransferorbit transportierbare Nutzlastmasse schrittweise auf rund 2.200 Kilogramm anzuheben. So will man gewährleisten, dass man um einen Anteil an den Startaufträgen für die sogenannten all-electric Satelliten werben kann. Seinen Kunden möchte man dann zwischen 50 und 55 Millionen US-Dollar für einen Start berechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuell bei Juschnoje in der Ukraine in der Entwicklung befindliche  Zyklon 4 setzt bei der ersten und zweiten Stufe auf Entwürfe, die denen der sowjetischen Zyklon 2 und Zyklon 3 ähneln. Die dritte Stufe der Zyklon 4 ist eine völlige Neukonstruktion, in der Technologie wie bei ukrainischen Raketen der Typen Dnepr und Zenit zum Einsatz kommen soll. Die Auslegung der dritten Stufe erfolgt so, dass sie in der Lage sein wird, fünf Brennphasen zu absolvieren, wofür ihr insgesamt rund 9 Tonnen Betriebsstoffe zur Verfügung stehen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/1-zyklon-4-start-erst-ende-2015/" data-wpel-link="internal">1. Zyklon-4-Start erst Ende 2015</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>TAS baut, Arianespace startet SGDC 1 für Brasilien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tas-baut-arianespace-startet-sgdc-1-fuer-brasilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 09:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) für Brasilien den Kommunikationssatelliten SGDC 1 bauen wird, der 2015 oder 2016 auf einer Ariane-5-Rakete gestartet werden soll. Den Auftrag erteilte das brasilianische Unternehmen Visiona Tecnologica Espacial SA. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AEB, bowshooter.blogspot.de, elonce.com, panoramaespacial.blogspot.de, tecnologia.uol.com.br, telecompaper.com. SGDC ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tas-baut-arianespace-startet-sgdc-1-fuer-brasilien/" data-wpel-link="internal">TAS baut, Arianespace startet SGDC 1 für Brasilien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) für Brasilien den Kommunikationssatelliten SGDC 1 bauen wird, der 2015 oder 2016 auf einer Ariane-5-Rakete gestartet werden soll. Den Auftrag erteilte das brasilianische Unternehmen Visiona Tecnologica Espacial SA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: AEB, bowshooter.blogspot.de, elonce.com, panoramaespacial.blogspot.de, tecnologia.uol.com.br, telecompaper.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SGDCtas2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SGDCtas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>SGDC über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SGDC ist die Abkürzung für &#8222;Satélite Geoestacionario de Defensa y Comunicaciones&#8220; und bedeutet &#8222;Geostationärer Satellit für Verteidigung und Kommunikation&#8220;.  <br>Visiona, ein Joint Venture, das von Brasiliens nationalem Telekommunikationsunternehmen Telebras (49% Anteil) zusammen mit der militärischen Sparte des Luft- und Raumfahrtunternehmens Embraer (51% Anteil) für das Management des SGDC-Projekts aus der Taufe gehoben worden war, hatte dem künftigen Betreiber von SGDC 1 Telebras die Entscheidung für TAS nahegelegt. Die Direktoren von Telebras entschieden am 6. August 2013, dass man der Empfehlung von Visiona folgen solle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am rund 12 Monate dauernden Auswahlverfahren zum Bau des Satelliten hatten Boeing und Space Systems/Loral (SS/L) aus den USA, Mitsubishi Electric (Melco) aus Japan sowie Astrium und TAS aus Europa teilgenommen. Am Ende des Verfahrens konnte sich bei drei verbliebenen Bietern TAS gegen Melco und SS/L durchsetzen. Den Auftragswert bezifferte TAS auf rund 300 Millionen Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun getroffenen Vereinbarungen beinhalten zusätzlich eine künftige Unterstützung Brasiliens durch TAS beim Bau weiterer Satelliten. Visiona soll den Bau eines zweiten Satelliten für das Projekt (SGDC 2, Start geplant 2019) im eigenen Land organisieren. Das Brasilianische Ministerium für Kommunikation teilte mit, TAS sei es unter den zum Schluss verbliebenen drei Bietern am besten gelungen, auf die Vorgaben hinsichtlich der technischen Anforderungen, des Technologietransfers, der Kosten und des Zeitplans einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von SGDC 1 will das Brasilianische Militär X-Band-Transponder nutzen. Bis dato greift das Brasilianische Verteidigungsministerium auf X-Band-Transponder an Bord der kommerziellen Kommunikationssatelliten Star One C1 und C2 zurück. Die X-Band-Installationen auf SGDC 1 werden eine Abdeckung ganz Südamerikas und der umgebenden Seegebiete erlauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kapazitäten von SGDC 1 im K<sub>a</sub>-Band plant das Brasilianische Ministerium für Kommunikation zu verwenden, um abgelegene Siedlungen im Land mit Breitbandzugriff zu versorgen. Das Kommunikationsministerium nutzt derzeit zusammen 7 K<sub>u</sub>-Band-Transponder von Star One C1 und C2.  <br>Brasiliens Minister für Kommunikation Paulo Bernardo geht von einem Start von SGDC 1 im Jahr 2015 aus und gab seiner Hoffnung Ausdruck, der Satellit werde seinem Land helfen, von den USA unabhängig zu werden, und sich deren andauernden Spionageaktivitäten zu entziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Positionieren will man SGDC 1, der es auf einen Datendurchsatz von insgesamt mindestens 100 GBit/s bringen soll, im Geostationären Orbit bei 75 Grad West. Seine Startmasse wird sich voraussichtlich im Bereich von 6 Tonnen bewegen. Im ersten Artikel des Dekrets 7769 der Republik Brasilien vom 28. Juni 2012 heißt es, ein entsprechender Satellit solle spätestens bis zum 31. Dezember 2014 stationiert werden. Das dürfte für den Satelliten, der Brasilien unabhängige souveräne Kommunikationsmöglichkeiten bescheren soll, mittlerweile allerdings illusorisch sein. </p>
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		<item>
		<title>Tian Hui 1B im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tian-hui-1b-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 10:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Jiuquan]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 2B/E]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34879</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus ist heute morgen, gegen 9.10 Uhr MESZ, eine Rakete vom Typ Chang Zheng 2B mit einem Erdfernerkundungssatelliten gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon. Tian Hui 1B ergänzt den Betrieb von Tian Hui 1A und umläuft die Erde auf sonnensynchroner Bahn in einer Höhe von etwa 500 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tian-hui-1b-im-all/" data-wpel-link="internal">Tian Hui 1B im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus ist heute morgen, gegen 9.10 Uhr MESZ, eine Rakete vom Typ Chang Zheng 2B mit einem Erdfernerkundungssatelliten gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052012123857_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052012123857_small_1.jpg" alt="Chinesisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
CZ 2D beim Start 
<br>
(Bild: Chinesisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tian Hui 1B ergänzt den Betrieb von Tian Hui 1A und umläuft die Erde auf sonnensynchroner Bahn in einer Höhe von etwa 500 Kilometern bei einer Bahnneigung von ca. 97 Grad. Betrieben wird er von der chinesischen Volksbefreiungsarmee, soll aber sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken dienen. In diesem Bereich arbeitet man mit dem brasilianischen Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (Nationales Institut für Weltraumforschung) zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerüstet ist Tian Hui 1B mit einer hochauflösenden Stereoübersichtskamera, einer Detailkamera mit einer Auflösung von etwa 5 Metern und einer Multispektralkamera, die in 4 Kanälen vom sichtbaren Licht bis zum nahen Infrarot aufzeichnet, eine Schwadbreite von 60 Kilometern und eine Auflösung von 10 Metern besitzt. Die Energieversorgung geschieht über zwei Solarzellenpaneele. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurden TH 1A und B vom Unternehman Hangtian Dongfanghong Weixing unter Mitwirkung der China Aerospace Wissenschafts- und Technologie-Korporation sowie der Chinesischen Akademie für Weltraumtechnologie. TH 1A gelangte bereits im August 2010 auf seine Bahn, mit TH 1B kann man nun schneller reagieren, da man interessante Gebiete öfter überfliegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg222812#msg222812" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema zu chinesischen Trägerstarts ab dem 5. Mai 2012</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundsteinlegung für Zyklon-4-Startanlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grundsteinlegung-fuer-zyklon-4-startanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklon 4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) meldete am 28. September 2010, dass die Grundsteinlegung für die Zyklon-4-Startanlagen im brasilianischen Alcantara am Morgen des 9. September 2010 erfolgte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS. Vertont von Peter Rittinger. Sergio Rezende, brasilianischer Minister für Wissenschaft und Technologie, und Igor Hrushkó, der ukrainische Botschafter in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) meldete am 28. September 2010, dass die Grundsteinlegung für die Zyklon-4-Startanlagen im brasilianischen Alcantara am Morgen des 9. September 2010 erfolgte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-18-36786.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102010104840_small_1.jpg" alt="ACS" width="331" height="233"/><figcaption>
Zyklon 4 im Flug &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ACS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sergio Rezende, brasilianischer Minister für Wissenschaft und Technologie, und Igor Hrushkó, der ukrainische Botschafter in Brasilien, absolvierten zusammen mit Oleksandr Serdyuk und Roberto Amaral, den Generaldirektoren von ACS, die Zeremonie der Grundsteinlegung. Sie ist das Startsignal für den Beginn der Bauarbeiten zur Erstellung neuer Startanlagen auf dem brasilianischen Startgelände Centro de Lançamento de Alcântara (CLA), wo ACS rund 500 Hektar für die eigenen Bedürfnisse angemietet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 11 Uhr Ortszeit begann die Zeremonie, sie dauerte etwa eine Stunde. Rund 120 Personen wohnten ihr bei, darunter hochrangige Vertreter ziviler und militärischer Behörden, unter anderem Carlos Ganem, Präsident der brasiliansichen Raumfahrtangentur Agência Espacial Brasileira (AEB), und Generalleutnant Ailton dos Santos Pohlmann, Chef des Luft- und Raumfahrtkommandos. Vertreter lokaler Behörden und der Siedlungen der Nachkommen von aus der Sklaverei geflohenen Schwarzen, den Quilombos, waren ebenfalls zu gegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktionsarbeiten vor Ort sollen noch im Jahre 2010 aufgenommen werden. Sie werden zur Zeit vorbereitet, unter anderem wird die erforderliche Beseitigung von Vegetation erledigt. Den Jungfernflug einer Zyklon-4-Rakete möchte ACS im Februar 2012 von Alcantara aus durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alc%C3%A2ntara_Cyclone_Space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alcantara Cyclon Space</a></li><li><a class="a" href="https://www.gov.br/aeb/pt-br" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agência Espacial Brasileira</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4088.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Brasiliens Traegerprogramme </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Jungfernflug der Zyklon 4 für 2012 geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jungfernflug-der-zyklon-4-fuer-2012-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 02:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklon 4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brasilien und die Ukraine arbeiten an den Vorbereitungen für den ersten Start der neuen Trägerrakete Zyklon 4, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN am 16. September 2010. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS, Agência Brasil, NRCU, RIAN, UNIAN. Vertont von Peter Rittinger. Die in der Ukraine herzustellenden Zyklon-4-Raketen sollen derzeitigen Planungen zufolge Missionen von einem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Brasilien und die Ukraine arbeiten an den Vorbereitungen für den ersten Start der neuen Trägerrakete Zyklon 4, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN am 16. September 2010.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS, Agência Brasil, NRCU, RIAN, UNIAN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-09-25-39155.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092010040807_small_1.jpg" alt="ACS" width="309" height="247"/><figcaption>
Zyklon 4 im Flug &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ACS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die in der Ukraine herzustellenden Zyklon-4-Raketen sollen derzeitigen Planungen zufolge Missionen von einem brasilianischen Startgelände bei Alcântara fliegen. Nach Angaben des brasilianischen Verteidigungsministers Nelson Azevedo Jobim sei das Projekt prinzipiell vorbereitet, und es bestehe grundsätzlich jede Möglichkeit, im Jahr 2012 die erste Zyklon 4 zu starten. Laut Mykola Azarov, Premierminister der Ukraine, erfolge die Zusammenarbeit zwischen Brasilien und der Ukraine auf einem hohen Niveau. Auch wenn erforderliche Arbeiten viel schneller erledigt werden könnten, spreche das ambitionierte Projekt des Baus der Startanlagen für die Zyklon 4 in Brasilien für die guten Beziehungen zu Brasilien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. September 2010 hatte die brasilianische Umweltbehörde IBAMA dem Bau der neuen Anlagen im Norden des CLA für Centro de Lançamento de Alcântara genannten Startgeländes zugestimmt. Etwa 500 Hektar des CLA sind an das am 31. August 2006 gegründete brasilianisch-ukrainische Joint Venture ACS (Alcantara Cyclon Space) vermietet. Der offizielle Beginn der Bauarbeiten an den Startanlagen für die Zyklon 4 mit einer Grundsteinlegung war für den 16. September 2010 vorgesehen. Im Jahre 2008 hatten Erkundungsarbeiten, darunter Bohrungen in den Untergrund, begonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Starts von Alcântara seien nach Angaben der Betreiber rund 30 Prozent günstiger als solche anderer Anbieter, meldete die staatliche ukrainische Rundfunkgesellschaft NRCU am 16. September 2010. Die dreistufige Zyklon 4 sei in der Lage, vom CLA aus Nutzlasten von bis zu 5,5 Tonnen in einen äquatorialen Orbit in rund 500 Kilometern über der Erde zu bringen. Maximal 1,8 Tonnen Nutzlast könnte die neue Rakete laut NRCU in einen Geotransferorbit transportieren. ACS gibt für eine kreisförmige Bahn in 500 Kilometern Höhe über der Erde mit einer Bahnneigung von 2,3 Grad gegen den Äquator 5,3 Tonnen Maximalnutzlast an, für einen Geotransferorbit mit einem Perigäum von 170 und einem Apogäum von 35.980 Kilometern Höhe sowie einer Bahnneigung von 5,13 Grad 1,6 Tonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alc%C3%A2ntara_Cyclone_Space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alcantara Cyclon Space</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=2967.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Brasiliens Traegerprogramme </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Chinesischer Umweltsatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinesischer-umweltsatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2003 14:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[CBERS 2]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CX-1]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-4B]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[sonnensynchrone Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für China brach letzte Woche eine Zeit der Premieren im Kosmos an. Heute konnte ein Wissenschafts-Satellit erfolgreich ins All gehievt werden. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Xinhua, SPACE.com. Kaum eine Woche nach dem allerersten eigenen bemannten Raumflug konnte die Volksrepublik China heute einen weiteren erfolgreichen Start ins All verzeichnen. Mit einer Trägerrakete des Typs [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für China brach letzte Woche eine Zeit der Premieren im Kosmos an. Heute konnte ein Wissenschafts-Satellit erfolgreich ins All gehievt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Xinhua, SPACE.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21102003164250_small_1.jpg" alt="" width="349" height="340"/><figcaption>
Künstlerische Ansicht des neuen chinesischen Umweltsatelliten.
<br>
(Grafik: INPE)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum eine Woche nach dem allerersten eigenen bemannten Raumflug konnte die Volksrepublik China heute einen weiteren erfolgreichen Start ins All verzeichnen. Mit einer Trägerrakete des Typs <i>Chang Zheng&nbsp;4B</i> (zu deutsch &#8222;Langer Marsch&#8220;) gelangte der <i>China-Brazil Earth Resources Satellite</i>, kurz <i>CBERS&nbsp;2</i>, nach einem 12-minütigen Aufstieg in einen rund 725&nbsp;Kilometer hohen sonnen-synchronen Orbit mit einer Inklination von 98,5&nbsp;Grad. Der Lift-off um 11:16&nbsp;Uhr Beijing-Zeit (05:16&nbsp;Uhr MESZ) vom Startzentrum <i>Taiyuan</i> im Südwesten der Provinz Shanxi verlief nach chinesischen Angaben völlig problemfrei. Nach Erreichen der vorgesehenen Umlaufbahn konnten die internen Systeme sowie die Sonnensegel wie geplant aktiviert bzw. entfaltet werden. Bei dem knapp 1.600&nbsp;Kilogramm schweren Satelliten handelt es sich um den zweiten Teil eines sino-brasilianischen Gemeinschaftsprojekts. Bereits im Oktober 1999 gelangte mit <i>CBERS&nbsp;1</i> ein erstes Gefährt dieses Typs in einen Erdorbit. Nach einer Verdopplung der vorgesehenen Lebensdauer wurde dieser Satellit vor zwei Monaten außer Betrieb genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Projekts ist die Erdbeobachtung, insbesondere die Überwachung der Umweltverschmutzung, die Verzeichnung von landschaftlichen Veränderungen in ausgewählten Regionen der Erde sowie das Auffinden neuer Mineralien-Lagerstätten unter der Erdoberfläche. Dabei sollen auch Aufgaben übernommen werden, welche seit dem Ausfall des US-amerikanischen Satelliten <i>Landsat&nbsp;7</i> in diesem Sommer unbearbeitet blieben. Mit dem Bau von <i>CBERS&nbsp;2</i> wurde bereits 2000 begonnen, wobei ein gemeinsamer Stab aus brasilianischen und chinesischen Wissenschaftlern zusammenarbeitete. Die operationelle Arbeit soll frühestens in 80&nbsp;Tagen aufgenommen werden. Zuvor sollen zahlreiche Tests und Kalibrierungen die sichere Arbeit der hochentwickelten Sensoren sicherstellen. Kernstück ist dabei eine optische Kamera mit einer Auflösung von 20&nbsp;Metern, unterstützt durch zwei Infrarot-Einheiten mit einer Auflösung von jeweils 80 bzw. 160&nbsp;Metern. Eine Weitwinkelkamera soll Aufnahmen großflächiger Gebiete erlauben, um landschaftliche Veränderungen in verschiedenen Zeiträumen aufzeigen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontrolle des Satelliten wird zwischen beiden Staaten aufgeteilt: 120&nbsp;Tage lang wird China die Bahn und die internen Funktionen überwachen, anschließend übernimmt Brasilien diese Aufgabe. Beide Staaten verfügen hierfür über die nötige entsprechende Infrastruktur. Neben der bezeichneten internationalen Nutzlast befand sich an der Spitze der <i>CZ-4B</i> auch ein kleiner, bis dato nicht näher beschriebener Kommunikations-Satellit, bezeichnet als <i>CX-1</i>. Der heutige Start markierte gleichzeitig das 30. erfolgreiche Abheben eines Trägers der &#8222;Langen Marsch&#8220;-Reihe, so die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Weitere &#8222;Mitglieder&#8220; der <i>CBERS</i>-Reihe seien bereits in Planung, so die chinesischen Medien. Demnach sei in den kommenden Jahren mit mindestens zwei weiteren gemeinsamen Satelliten zu rechnen, um die Kooperation mit Brasilien zu intensivieren und die so geschaffene wissenschaftliche Ausbeute zu maximieren.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Bilder von Aqua</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2002 20:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMSR-E]]></category>
		<category><![CDATA[Aqua]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom erst kürzlich gestarteten NASA-Satellit Aqua wurden die ersten Bilder veröffentlicht. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet Star-Light. Quelle: NASA. Das Instrument Advanced Microwave Scanning Radiometer (AMSR-E) von Aqua erzeugte das erste geophysikalische Endprodukt: Eine weltweite Karte der Wasser-Oberflächentemperaturen. Diese zeigt eine hohe Qualität des Mikrowellen-Aufnahmegeräts &#8211; das unabhängig von dicken Wolkendecken arbeitet. &#8222;Nach Jahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-19/" data-wpel-link="internal">Erste Bilder von Aqua</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom erst kürzlich gestarteten NASA-Satellit <em>Aqua</em> wurden die ersten Bilder veröffentlicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet Star-Light. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_sea_ice_image.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Aqua_sea_ice_image_260.jpg" alt=""/></a><figcaption><em>Aqua</em> über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument <em>Advanced Microwave Scanning Radiometer</em> (AMSR-E) von <em>Aqua</em> erzeugte das erste geophysikalische Endprodukt: Eine weltweite Karte der Wasser-Oberflächentemperaturen. Diese zeigt eine hohe Qualität des Mikrowellen-Aufnahmegeräts &#8211; das unabhängig von dicken Wolkendecken arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach Jahren der Vorbereitung von <em>Aqua</em> sind hunderte andere Wissenschaftler, mich eingeschlossen, begeistert vom erfolgreichen Start des Satelliten und von den hochqualitativen Aufnahmen,&#8220; sagt Claire Parkinson, <em>Aqua</em>-Projektwissenschaftler beim NASA <em>Goddard Space Flight Center</em>. &#8222;Wenn alles wie geplant läuft, werden diese Daten zu einem besseren Verständnis des Erd-Klimasystems und zu besseren Wettervorhersagen führen. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Rolle des Wassers darin.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Titel-Aqua.jpg" alt=""/><figcaption>Ausschnitt aus der ersten Erd-<br>Wasserkarte von <em>Aqua</em>:<br>Australien und Neuseeland<br><em>(Bild: Space.com)</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aqua</em> ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt der USA, Japans und Brasiliens. Die wichtigste Rolle des Raumfahrzeugs ist das Sammeln von Informationen über das Wasser im System Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aqua startete am 4. Mai 2002 von der <em>Vandenberg Air Force Base</em> in Kalifornien. Der Satellit und seine sechs Instrumente sind derzeit zur Hälfte getestet worden. Bis Anfang Herbst möchte man <em>Aqua</em> vollständig einsatzbereit haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten zu Aqua:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rakete</strong>: Zweistufiges Delta II 7920-10L<br><strong>Ort:</strong> SLC-2W, Western Range, Luftwaffenstützpunkt Vandenberg, Kalifornien<br><strong>Startdatum:</strong> 4. Mai 2002 um 2:55 Uhr PDT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statistische Daten</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Gewicht (beim Start): </strong>2.934 kg (6.468 Pfund)<br><strong>Leistung:</strong> 4.860 Watt am Ende der Lebensdauer<br><strong>Größe (entfaltet):</strong> 4,8 m (15,8 ft) x 16,7 m (54,8 ft) x 8 m (26,4 ft)<br><strong>geplante Missionsdauer:</strong> 6 Jahre</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aqua überwindet Fehlfunktionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-23/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2002 15:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMSR-E]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Aqua]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[MODIS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6636</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aqua, einer der neusten Erdbeobachtungssatelliten der NASA, arbeitet wieder einwandfrei, nachdem in seinem ersten Monat im All Probleme mit einem Gerät aufgetreten waren. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com . Aqua ist der neuste Satellit des Erderforschungs-Programms der NASA. Er überträgt nun erfolgreich Daten und Bilder, die von fünf seiner insgesamt sechs Bordsysteme gesammelt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-23/" data-wpel-link="internal">Aqua überwindet Fehlfunktionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><em>Aqua</em>, einer der neusten Erdbeobachtungssatelliten der NASA, arbeitet wieder einwandfrei, nachdem in seinem ersten Monat im All Probleme mit einem Gerät aufgetreten waren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Aqua_sea_ice_imagekk.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Aqua_sea_ice_imagek_sm.jpg" alt="Aqua über der Erde - Illustration. (Bild: NASA)"/></a><figcaption>Aqua über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aqua</em> ist der neuste Satellit des Erderforschungs-Programms der NASA. Er überträgt nun erfolgreich Daten und Bilder, die von fünf seiner insgesamt sechs Bordsysteme gesammelt und gemacht wurden. <em>Aqua</em> startete am 4. Mai 2002 von der Vandenberg Air Force-Basis auf seine Mission, das System von Atmosphäre, Ozeanen und Wasser der Erde zu erforschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Ende Mai traten verstärkt Fehlfunktionen des <em>Advanced Microwave Scanning Radiometer</em> (AMSR-E) an Bord auf. Aber das Instrument, das den Kreislauf des Wassers zwischen Atmosphäre und Boden verfolgen soll, scheint nun wieder ordnungsgemäß zu arbeiten und erstellt wie vorgesehen eine globale Karte der Meeres- und Oberflächentemperaturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die gemachten Bilder sind sehr gut; sie zeigen uns, dass wir ein gesundes Raumfahrzeug gestartet haben und alle seine Instrumente nominal arbeiten&#8220;, sagt <em>Aqua</em>-Projektmanager Phil Sabelhaus am NASA <em>Goddard Space Flight Center</em> in Greenbelt. &#8222;Alles deutet darauf hin, dass <em>Aqua</em> im September wie geplant betriebsbereit sein wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die meisten der <em>Aqua</em>-Instrumente in seiner Testphase am Boden überprüft wurden, warten die Wissenschaftler weiter auf die einleitenden Daten des Instruments MODIS (<em>Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer</em>). MODIS soll einige bestimmte Erscheinungen auf der Erde messen, zum Beispiel Wolkeneigenschaften, Veränderungen an der Oberfläche und in der Landnutzung und Atmosphären-Temperatur und -Feuchtigkeit. Die ersten Daten des MODIS-Instruments sind aber noch in dieser Woche zu erwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Aqua</em>-Missionswissenschaftler gehen davon aus, dass die Daten des Satelliten zu einem besseren Verständnis des Erd-Klimasystems führen werden und besonders für die Rolle, die das Wasser darin spielt. Zudem erhofft man sich bessere Wettervorhersagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <em>Aqua</em>-Satellit ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Forschern aus den USA, Japan und Brasilien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Mission finden Sie <a href="https://science.nasa.gov/mission/aqua/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>!</p>



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