<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bremstriebwerk &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/bremstriebwerk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Mar 2025 02:23:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Bremstriebwerk &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sojus-MS 01 in Kasachstan gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-ms-01-in-kasachstan-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 13:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Landekapsel]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Sokol-Fluganzug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=16911</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 30. Oktober 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-MS 01 mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA, NASA, Roskosmos. Mit der Landung des Russen Anatoli Alexejewitsch Iwanischin, des Japaners Takuya Ōnishi sowie der US-Amerikanerin Kate Robins an Bord gegen 4:58 Uhr MEZ am 30. Oktober [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-ms-01-in-kasachstan-gelandet/" data-wpel-link="internal">Sojus-MS 01 in Kasachstan gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 30. Oktober 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-MS 01 mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: JAXA, NASA, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/exp49hatchclosing2nasatv900.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/exp49hatchclosing2nasatv260.jpg" alt="Sojus-MS 01 (Mitte) vor dem Ablegen am Stationsmodul Rasswet
(Bild: NASA TV)"/></a><figcaption>Sojus-MS 01 (Mitte) vor dem Ablegen am<br> Stationsmodul Rasswet<br>(Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Landung des Russen Anatoli Alexejewitsch Iwanischin, des Japaners Takuya Ōnishi sowie der US-Amerikanerin Kate Robins an Bord gegen 4:58 Uhr MEZ am 30. Oktober 2016 im vorgesehenen Gebiet wurde die ISS-Expedition 49 endgültig erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Trio hatte die Internationale Raumstation (ISS) am 9. Juli 2016 mit dem Raumschiff Sojus-MS 01 erreicht und legte 1.840 Erdumrundungen zurück. Im Rahmen ihrer Mission arbeiteten Iwanischin, Ōnishi und Robins 113 Tage an Bord der Raumstation und verbrachten insgesamt 115 Tage im All. Der für die russische Raumfahrtorganisation (Roskosmos) tätige Iwanischin hat jetzt seinen zweiten Raumflug abgeschlossen und war damit insgesamt 280 Tage im All. Ōnishi, unterwegs im Auftrag der japanischen Weltraumforschungsagentur (JAXA) und Rubins, tätig für die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) beendeten jeweils ihren ersten Einsatz im Weltraum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/exp49undocknasatv600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/exp49undocknasatv260.jpg" alt="Sojus-MS 01 nach dem Ablegen
(Bild: NASA TV)"/></a><figcaption>Sojus-MS 01 nach dem Ablegen<br>(Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Vortag, also am 29. Oktober 2016, legten die drei Raumfahrer ihre Sokol-Fluganzüge an und bereiteten sich in der Besatzungskabine von Sojus-MS 01 auf die Landung vor. Die Luken zur ISS wurden gegen 23:12 Uhr MESZ geschlossen. Nach der Überprüfung des hermetischen Abschlusses koppelte das Sojus-Raumschiff mit Sojus-Kommandant Iwanischin an den Kontrollen um 2:37 Uhr MESZ am 30. Oktober 2016 vom Kopplungsstutzen am Forschungs- und Kopplungsmodul mit dem Eigennamen Rasswet (Рассвет, russisch für Morgendämmerung) alias Mini Research Module 1 (MRM 1) an der der Erde zugewandten Seite des russischen Segments der Station ab. Anschließend entfernte sich Sojus-MS 01, das erste bemannte Schiff in der weiterentwickelten Sojus-Variante MS mit dem Erzeugniscode 11F732, langsam von der Station. MS steht hier für Modernisiertes System.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300010nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300010nasabillingalls260.jpg" alt="Sojus-MS 01 am Fallschirm
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Sojus-MS 01 am Fallschirm<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu stören. Die Lageregelungstriebwerke des Sojus-Raumschiffs, von denen es an der Sojus-MS-Variante jetzt 28 fehlertolerant paarweise montierte vom Typ DPO-B (ДПО, Triebwerke für Anlegen und Lageregelung) gibt, wurden rund drei Minuten nach dem Abkoppeln das erste Mal eingesetzt, um schneller aus der unmittelbaren Nähe der ISS zu kommen. Dabei erfolgte in einer Entfernung von circa 20 Metern zur Station eine kurze rund acht Sekunden dauernde Brennphase des unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) als Brennstoff und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) als Oxidator nutzenden Lageregelungssystems. Iwanischin erprobte die Neuauslegung mit Lageregelungstriebwerken anschließend für eine Weile unter manueller Steuerung, bevor er rund neun Minuten und 20 Sekunden nach dem Ablegen ein weiteres Manöver zur Abstandsgewinnung flog – ebenfalls unter Handsteuerung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300001nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300001nasabillingalls260.jpg" alt="Fallschirmlandung mit Bremsraketenunterstützung
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Fallschirmlandung mit Bremsraketenunterstützung<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 4:06 Uhr MEZ und 34 Sekunden begann eine vier Minuten und 37 Sekunden lange Brennphase des SKD genannten (СКД, Triebwerke für Annäherung und Bahnkorrektur) ebenfalls UDMH und Stickstofftetroxid nutzenden Haupttriebwerksblocks am Heck des Servicemoduls zum Abbremsen von Sojus-MS 01. Das Raumschiff wurde dadurch um 128 Meter pro Sekunde soweit verlangsamt, dass der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn innerhalb der Erdatmosphäre lag. In rund 140 Kilometern Höhe wurden anschließend Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul voneinander getrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Orbital- und Servicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre weitgehend verglühten, passierte dies mit der Landekapsel nicht, da sie an ihrer Unterseite mit einem Hitzeschild versehen worden war. Die Kapsel wurde durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 Kilometer pro Stunde abgebremst. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit auf etwa 21 Stundenkilometer bewirkte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300003nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610300003nasabillingalls260.jpg" alt="Besatzung nach der Bergung vor der Kapsel
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Besatzung nach der Bergung vor der Kapsel<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In rund sieben Kilometern Höhe über dem Boden wurde schließlich der Hitzeschild abgeworfen, um unter anderem den Einsatz der Landetriebwerke zu ermöglichen. Diese zündeten unmittelbar vor dem Aufsetzen. Die sechs Bremstriebwerke dämpften den Aufprall der Kapsel auf den Steppenboden, die Landegeschwindigkeit liegt bei diesem Verfahren im Bereich von rund 10 Kilometern pro Stunde. Nach der Landung gegen 4:58 Uhr MEZ (9:58 Uhr Ortszeit Kasachstan) blieb die Besatzungskabine von Sojus-MS 01 in aufrechter Position stehen, was die Bergung der Besatzung vereinfachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Landung im vorgesehenen Gebiet rund 150 Kilometer südöstlich der Stadt Schesqasghan in Zentralkasachstan erfolgte, waren die Bergungsmannschaften mit Hubschraubern vom Typ Mi-8 und Fahrzeugen schnell vor Ort. Die Mannschaften, die über 14 Hubschrauber, zwei Flugzeuge und 20 Geländefahrzeuge verfügten, waren bald in der Lage, die drei Besatzungsmitglieder aus der Landekapsel zu bergen. Sichtlich gut gelaunt konnten die Besatzungsmitglieder anschließend die kühle Morgenluft – vor Ort lag die Temperatur bei etwa + 1 Grad Celsius &#8211; genießen. Eine erste Überprüfung verschiedener medizinischer Werte ergab, dass sich die Besatzung in guter gesundheitlicher Verfassung befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13876.msg344056#msg344056" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus MS &#8211; (Nr.731) &#8211; Sojus-FG</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-ms-01-in-kasachstan-gelandet/" data-wpel-link="internal">Sojus-MS 01 in Kasachstan gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 18M in Kasachstan gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-18m-in-kasachstan-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Landekapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemodul]]></category>
		<category><![CDATA[Sokol-Fluganzug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=11100</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 2. März 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18M mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Roskosmos. Mit der Landung der Russen Sergej Wolkow und Michail Kornienko sowie dem US-Amerikaner Scott Kelly an Bord gegen 5:26 Uhr MEZ am 2. März 2016 im vorgesehenen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-18m-in-kasachstan-gelandet/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18M in Kasachstan gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 2. März 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18M mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land1nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land1nasabillingalls260.jpg" alt="Sojus-TMA 18M am Hauptfallschirm
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Sojus-TMA 18M am Hauptfallschirm<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Landung der Russen Sergej Wolkow und Michail Kornienko sowie dem US-Amerikaner Scott Kelly an Bord gegen 5:26 Uhr MEZ am 2. März 2016 im vorgesehenen Gebiet wurde die ISS-Expedition 46 endgültig erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sergej Wolkow war am 2. September 2015 zur Internationalen Raumstation (ISS) und seinem dritten Raumflug aufgebrochen und verbrachte rund sechs Monate im All. Der NASA-Astronaut und Commander der Expedition 46 hatte die ISS zusammen mit Michail Kornienko am 28. März 2015 erreicht und mit dem Kollegen 340 Tage an Bord der Raumstation verbracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihrer Mission legten Kelly und Kornienko mit der Raumstation eine Distanz von rund 143 Millionen Meilen, umgerechnet also über 230 Millionen Kilometer, zurück. Zusammen mit einem früheren Raumflug hat Kornienko jetzt 516 All-Tage absolviert. Kelly konnte mit seinem vierten Raumflug seinen Erfahrungsschatz auf 520 Tage im All erweitern. Wolkow kommt mit dem Abschluss seines dritten Einsatzes im Weltraum sogar auf 548 Tage.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land4nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land4nasabillingalls260.jpg" alt="Landekapsel durch ein Hubschauberfenster gesehen - links im Bild
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Landekapsel durch ein Hubschauberfenster<br> gesehen &#8211; links im Bild<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen 1. März 2016 legten die drei Raumfahrer ihre Sokol-Fluganzüge an und bereiteten sich in der Besatzungskabine von Sojus-TMA 18M auf die Landung vor. Die Luken zur ISS wurden gegen 22:43 Uhr MEZ geschlossen. Nach der Überprüfung des hermetischen Abschlusses koppelte das Sojus-Raumschiff mit Sojus-Kommandant Sergej Wolkow an den Kontrollen um 2:03 Uhr MEZ am 2. März 2016 vom Kopplungsstutzen am Forschungs- und Kopplungsmodul mit dem Eigennamen Poisk (russisch für Suche) am russischen Segment ab. Anschließend entfernte sich Sojus-TMA 18M langsam von der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu stören. Gegen 4:34 Uhr MEZ begann eine Brennphase der Triebwerke am Servicemodul zum Abbremsen von Sojus-TMA 18M. Das Raumschiff wurde dadurch soweit verlangsamt, dass der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn innerhalb der Erdatmosphäre lag. In rund 140 Kilometern Höhe wurden anschließend Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul voneinander getrennt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/soyuzlandingsequencenasatv1000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/soyuzlandingsequencenasatv260.jpg" alt="grafische Darstellung der Landesequenz
(Bild: NASA-TV)"/></a><figcaption>grafische Darstellung der Landesequenz<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während Orbital- und Servicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre weitgehend verglühten, passierte dies mit der Landekapsel nicht, da sie an ihrer Unterseite mit einem Hitzeschild versehen worden war. Die Kapsel wurde durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 Kilometer pro Stunde abgebremst. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit auf etwa 21 Stundenkilometer bewirkte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land3nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land3nasabillingalls260.jpg" alt="Sojus-TMA 18M - drei Raumfahrer schnuppern irdische Morgenluft
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Sojus-TMA 18M &#8211; drei Raumfahrer schnuppern irdische Morgenluft<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In rund sieben Kilometern Höhe über dem Boden wurde schließlich der Hitzeschild abgeworfen, um unter anderem den Einsatz der Landetriebwerke zu ermöglichen. Diese zündeten unmittelbar vor dem Aufsetzen. Die sechs Bremstriebwerke dämpften den Aufprall der Kapsel auf den Steppenboden, die Landegeschwindigkeit liegt bei diesem Verfahren im Bereich von rund 10 Kilometern pro Stunde. Nach der Landung blieb die Besatzungskabine von Sojus-TMA 18M in aufrechter Position stehen, was die Bergung der Besatzung vereinfachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Landung im vorgesehenen Gebiet rund 150 Kilometer südöstlich der Stadt Schesqasghan in Zentralkasachstan erfolgte, waren die Bergungsmannschaften mit Hubschraubern vom Typ Mi-8 und Fahrzeugen schnell vor Ort. Nicht viel später hatten alle drei Besatzungsmitglieder die Kapsel verlassen und konnten die Morgenluft genießen. Eine erste Überprüfung verschiedener medizinischer Werte ergab, dass sich die Besatzung in guter gesundheitlicher Verfassung befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12647.msg355279#msg355279" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-18m-in-kasachstan-gelandet/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18M in Kasachstan gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity: Foto der Landestelle und ein Abstiegsvideo</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-foto-der-landestelle-und-ein-abstiegsvideo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 20:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Gale-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[MARDI]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Menge Neuigkeiten rund um den neuesten Mars-Bewohner: Rund 24 Stunden nach der Landung hat der US-amerikanische Mars Reconnaissance Orbiter die Landezone des Mars-Rovers Curiosity fotografiert und dadurch auch die exakte Landestelle des Rovers identifiziert. Mittlerweile gibt es auch ein erstes Video der Landung aus Rover-Perspektive sowie ein erstes von Curiosity auf dem Mars geschossenes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-foto-der-landestelle-und-ein-abstiegsvideo/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Foto der Landestelle und ein Abstiegsvideo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Menge Neuigkeiten rund um den neuesten Mars-Bewohner: Rund 24 Stunden nach der Landung hat der US-amerikanische <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> die Landezone des Mars-Rovers <i>Curiosity</i> fotografiert und dadurch auch die exakte Landestelle des Rovers identifiziert. Mittlerweile gibt es auch ein erstes Video der Landung aus Rover-Perspektive sowie ein erstes von <i>Curiosity</i> auf dem Mars geschossenes Farbfoto.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA/JPL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-10-34856.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona" width="329" height="247"/></a><figcaption>
Die erste Aufnahme der 
<i>Curiosity</i>
-Landezone.
<br>
(Bild: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem gestern dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mro-ein-orbiter-mit-den-augen-eines-landers/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (MRO)</a> bereits ein außergewöhnliches Foto vom am Landefallschirm hängenden Mars-Rover <i>Curiosity</i> gelungen war, konnte heute eine erste Aufnahme der Landezone gemacht werden. Das Foto mit einer Auflösung von rund 40&nbsp;cm je Pixel zeigt deutlich, wie verschieden stark die einzelnen Komponenten des Mars Science Laboratorys <i>Curiosity</i> bei ihrem Sturz auf den Marsboden den Staub an der Oberfläche aufgewühlt haben, wodurch dunkleres Bodenmaterial darunter zum Vorschein gekommen ist. Um diese ersten Aufnahme vom Landegebiet des Rovers anfertigen zu können musste MRO mit 41° sehr stark seitlich relativ zur Flugrichtung geneigt werden, um das Areal mit seiner starr im Orbiter eingebauten <i>HiRISE</i>-Kamera aufnehmen zu können. Dies hat zur Folge, dass die Aufnahme weniger kontrast- und detailreich ist, als sie es unter idealen Bedingungen &#8211; eine klare Marsatmosphäre und günstige Beleuchtungsverhältnisse bei direktem Flug über die Landestelle &#8211; sein könnte: wir werden zukünftig also mit hoher Wahrscheinlichkeit noch deutlich brillantere Aufnahmen des Landegebiets sehen können. 
<br>
Die Absturzstelle des sogenannten <i>Sky Cranes</i> (dt. &#8222;Himmelskran&#8220;), der mit vier seiner acht Triebwerke die Sinkgeschwindigkeit während der Landung soweit reduzierte, dass der Rover sanft auf dem Marsboden abgesetzt werden konnte, ist dabei besonders gut sichtbar. Ebenfalls ist rund um die Landeposition von <i>Curiosity</i> ein recht großes Gebiet erkennbar, in dem die Triebwerke des <i>Sky Cranes</i> den Staub auf dem Marsboden aufgewirbelt haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_small_2.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech" width="327" height="233"/></a><figcaption>
Aufnahme des Hitzeschildes nach der Abtrennung.
<br>
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Effekt dieser Triebwerke ist ebenfalls im ersten, qualitativ noch recht schlichten und doch spektakulären Video von der Landung sehr gut zu erkennen. Auch dieses aus knapp 300 Fotos zusammengesetzte Video ist heute veröffentlich worden. Die einzelnen Aufnahmen sind von der an der Unterseite des Rovers montieren <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mardi-kamera/" data-wpel-link="internal"><i>MARDI</i>-Kamera</a> aufgenommen worden und zeigen die letzte Landephase von der Abtrennung des Hitzeschildes bis zur Landung. Heute wurden mit Hilfe des als Relais-Satelliten fungierenden MRO nur 297 kleine Vorschaubilder mit einer Auflösung von 192&nbsp;x&nbsp;144&nbsp;Pixel zur Erde übertragen. Das Video beginnt mit einer Aufnahme, die den etwa drei Sekunden zuvor abgetrennten Hitzeschild in 15&nbsp;Metern Distanz zu Boden stürzend zeigt, und endet unmittelbar vor der Landung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den letzten Aufnahmen des Videos ist gut zu sehen, wie die vier aktiven Bremstriebwerke des <i>Sky Cranes</i> den Staub auf dem Marsboden aufwirbeln. Auch die teilweise heftige Rotation von <i>Curiosity</i> während der Phase, als der Rover am Landefallschirm Richtung Mars schwebt, ist auf dem Video gut zu erkennen. Insgesamt hat die <i>MARDI</i>-Kamera etwa 1.500&nbsp;Aufnahmen mit einer Auflösung von 1.600&nbsp;x&nbsp;1.200&nbsp;Pixel während des Landevorgangs angefertigt, die sich derzeit noch im acht Gigabyte großen internen Speicher der Kamera befinden. Diese Aufnahmen in voller Auflösung werden erst in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive zur Erde übermittelt, so dass es bis zur Präsentation des Landefilms in seiner vollen Pracht noch eine Weile dauern kann. Das jetzt von der NASA veröffentliche erste Video der Landung können Sie <a class="a" href="https://science.nasa.gov/resource/curiositys-descent/?site=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">auf dieser NASA-Seite</a> anschauen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082012224516_small_3.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech" width="327" height="303"/></a><figcaption>
Das erste 
<i>Curiosity</i>
-Farbfoto &#8211; noch leicht durch Marsstaub getrübt 
<br>
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu guter Letzt präsentierte die NASA heute auch das erste Farbfoto, das <i>Curiosity</i> nach seiner Ankunft auf dem Roten Planeten gemacht hat. Aufgenommen wurde dieses Foto mit der am Instrumentenarm des Rovers angebrachten <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" data-wpel-link="internal"><i>MAHLI</i>-Kamera</a>, die eigentlich für die detaillierte optische Untersuchung der Marsoberfläche &#8211; und weniger für die Anfertigung von Panorama-Aufnahmen &#8211; bei dieser Mission dabei ist. Das ungewöhnliche Bildformat resultiert aus der Tatsache, dass der Instrumentenarm des Rovers mitsamt der daran angebrachten <i>MAHLI</i>-Kamera derzeit noch auf dem &#8222;Oberdeck&#8220; von <i>Curiosity</i> ruht und die Kamera daher schräg auf die Marsoberfläche blickt. In der Ferne ist der nördliche Rand des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-gale-krater/" data-wpel-link="internal">Gale-Kraters</a> zu sehen. Auch hier ist wieder der Effekt der Bremstriebwerke des <i>Sky Cranes</i> unübersehbar, ist dieses Foto doch durch die offensichtlich erheblich mit bei der Landung aufgewirbeltem Staub bedeckte transparente Staubschutzhaube der Kamera hindurch aufgenommen worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigen sowohl das Abstiegsvideo wie auch <i>Curiositys</i> erste Farbaufnahme, dass die NASA mit der Entscheidung für die Landung per <i>Sky Crane</i> eine gute Wahl getroffen hat. Durch das Abseilen des Rovers in der letzten Landephase sind die Triebwerke des <i>Sky Cranes</i> dem Marsboden nicht näher als etwa 7,5&nbsp;Meter gekommen, was jedoch offensichtlich immer noch für erhebliche Staubaufwirbelungen gesorgt hat. Ein Landeverfahren ähnlich wie bei den amerikanischen <i>Viking</i>-Marslandern der 1970er Jahre, bei denen die Landetriebwerke erst wenige Dutzend Zentimeter über dem Marsboden ausgeschaltet worden sind, hätte die aufgewirbelte Staubmenge noch einmal deutlich erhöht und damit auch das Risiko anwachsen lassen, dabei Beschädigungen am Rover bzw. seinen Instrumenten zu verursachen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-foto-der-landestelle-und-ein-abstiegsvideo/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Foto der Landestelle und ein Abstiegsvideo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-10-34856.mp3" length="7914768" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gagarin bringt ISS-Crew sicher zur Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gagarin-bringt-iss-crew-sicher-zur-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:59:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um 05:59 Uhr MESZ landete die Expedition-28-Crew in der Steppe von Kasachstan und hinterlässt die ISS damit bis Ende November mit einer nur dreiköpfigen Besatzung. Die Kapsel wurde wegen des Starts um den 50. Jahrestag nach dem Erstflug von Juri Gagarin auf den russischen Helden getauft. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gagarin-bringt-iss-crew-sicher-zur-erde/" data-wpel-link="internal">Gagarin bringt ISS-Crew sicher zur Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 05:59 Uhr MESZ landete die Expedition-28-Crew in der Steppe von Kasachstan und hinterlässt die ISS damit bis Ende November mit einer nur dreiköpfigen Besatzung. Die Kapsel wurde wegen des Starts um den 50. Jahrestag nach dem Erstflug von Juri Gagarin auf den russischen Helden getauft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-17-68937.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092011155957_small_1.jpg" alt="NASA" width="395" height="260"/><figcaption>
Sojus TMA-21 kurz vor der Landung. Man sieht schön wie durch die Zündung der Bremstriebwerke Staub aufgewirbelt wird.  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Andrej Borisjenko sowie die Flugingenieure Alexander Samokutjajew und Ron Garan sind wieder auf festem Untergrund. Das Trio dockte nach 162 Tagen auf der Internationalen Raumstation heute Morgen um 02:38 Uhr (MESZ) ab und beendete damit die Expedition 28. Kommandant der ISS-Expedition 29, die noch bis Ende November im All sein wird, ist nun NASA-Astronaut Mike Fossum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Roskosmos will nach <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-starts-verzoegern-sich/" data-wpel-link="internal">den Problemen</a> mit ihrer Sojus-Rakete am 14. November wieder bemannt starten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entgegen anderer Meldungen deutet eine gekippte Kapsel nicht auf ein Versagen der Bremstriebwerke hin. Durch windige Bedingungen und der späten Abtrennung des Hauptfallschirmes kommt es immer wieder vor, dass die Kapsel nach der Landung umkippt. Die Landung selbst wird dank der Bremstriebwerke und der stoßgedämpften Sitze von den meisten Raumfahrern als recht weich empfunden, im Gegensatz zu der Bremsverzögerung beim Wiedereintritt oder dem Ruck nach dem Entfalten des Hauptfallschirms.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092011155957_small_2.jpg" alt="NASA" width="394" height="302"/><figcaption>
Die Besatzung und die Bergungscrew nach dem Ausstieg
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bergungsmannschaften konnten Minuten nach der Landung bereits bei der Kapsel sein und halfen den Astronauten und Kosmonauten beim Aussteigen. Nach einem halben Jahr in der Schwerelosigkeit sind die ersten Minuten auf der Erde durch die Gravitation immer etwas anstrengend. Ärzte von Roskosmos sind aber immer mit dabei und schon nach wenigen Tagen geht es den meisten wieder deutlich besser. Knochen- und Muskelabbau nach Langzeitaufenthalten im All wird durch intensives Krafttraining an Bord von etwa 2 Stunden pro Tag meist schon recht effektiv entgegengewirkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew sollte eigentlich schon am 8. September landen, allerdings wurden die Missionen an Bord der ISS infolge des Progress-Fehlstarts, einem russischen Versorgungsraumschiff, allesamt verlängert. Ron Garan war darüber weniger erfreut und spielte in der Progress-Kapsel vor ein paar Tagen einen Song darüber, dass er noch nicht nach Hause darf.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9342.60" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-21</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gagarin-bringt-iss-crew-sicher-zur-erde/" data-wpel-link="internal">Gagarin bringt ISS-Crew sicher zur Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-17-68937.mp3" length="3993788" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Russische Kapsel sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-kapsel-sicher-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 03:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 20 mit seiner dreiköpfigen Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig in der kasachischen Steppe nieder. Erstmalig fand die Abkopplung einer Sojus-Kapsel von der ISS während des Besuches eines Space Shuttles statt. (Newsbild: Die Landekapsel am Fallschirm) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kapsel-sicher-gelandet/" data-wpel-link="internal">Russische Kapsel sicher gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 20 mit seiner dreiköpfigen Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig in der kasachischen Steppe nieder. Erstmalig fand die Abkopplung einer Sojus-Kapsel von der ISS während des Besuches eines Space Shuttles statt. (Newsbild: Die Landekapsel am Fallschirm)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-24-45550.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dmitri Kondratjew reinigt die Dichtungsflächen an Sojus-TMA 20 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erfolgreichen Landung von Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman um 04:27 Uhr MESZ im vorhergesehenen Landegebiet, 147 Kilometer von der Stadt Schesqasghan in Kasachstan entfernt, wurde die ISS-Expedition 27 beendet. Die Raumfahrer waren am Abend des 15. Dezember 2010 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und verbrachten gemeinsam 159 Tage im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern Abend verabschiedeten sich die drei Rückkehrer von ihren auf der ISS verbleibenden Kollegen und schlossen gegen 20:45 Uhr MESZ die Luken des Raumfahrzeuges. Die Abkopplung erfolgte dann um 23:35 Uhr MESZ und Sojus-TMA 20 mit Kommandant Dmitri Kondratjew an den Kontrollen entfernte sich vom Kopplungs- und Forschungsmodul Rasswjet. Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In 180-200 Metern Entfernung von der Station stoppte Sojus-TMA 20, um eine wohl einmalige Foto- und Videoaufzeichnung der ISS mit einem angekoppelten Space Shuttle, Progress- und Sojus-Raumschiffen sowie dem europäischen ATV 2 &#8222;Johannes Kepler&#8220; durchzuführen. Ermöglicht wurde dies durch die Genehmigung eines DDO durch die NASA, einem Docken oder Abdocken eines russischen Sojus- oder Progress-Raumschiffes während der Kopplung einer Raumfähre.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS mit dem Space-Shuttle 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die russische Seite stimmte dieser Aktion nach längerer Prüfung und einer Umplanung der Sojus-Aktivitäten zu. Von ca. 0 Uhr bis 00:30 Uhr MESZ wurde nun die Raumstation etwas gedreht, um der Besatzung von Sojus-TMA 20 die Möglichkeit zu geben, den Obitalkomplex aus verschiedenen Blickwinkeln aufzunehmen. Anschließend begannen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman mit den Vorbereitung auf die Rückkehr zur Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa drei Stunden weiterem Flug und einigen Bahnmanövern wurden die Bremstriebwerke gegen 03:36 Uhr MESZ für einige Minuten aktiviert, um die endgültige Rückkehr zur Erde einzuleiten. Kurz vor dem Eintritt in die ersten Schichten der Erdatmosphäre wurden Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul per Sprengbolzen voneinander getrennt. Alle drei Teile traten in die obersten Luftschichten ein, aber nur die Landeeinheit ist mit einem ablativen Hitzeschutzschild ausgestattet und übersteht den Wiedereintritt. Die Kapsel wurde nun durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. In sieben Kilometern Höhe wurde der Hitzeschutzschild abgeworfen und unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten die sechs Bremstriebwerke, um die Landung weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel betrugt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dmitri Kondratjew und Catherine Coleman nach der Landung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Besatzungsmitglieder überstanden Rückkehr und Landung in gesundheitlich gutem Zustand. Von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt, wurden erste medizinische Werte geprüft. Das russische Personal entlud währenddessen die wissenschaftliche Fracht, welche mit dem Landemodul zur Erde gelangte. Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman wurden nach der Bergung zuerst nach Qostanai/Kasachstan gebracht, um dann entweder in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau oder in die USA weiterzureisen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den längsten Aufenthalt der drei im All kann jetzt Catherine Coleman mit 179 Tagen und drei Missionen für sich verbuchen, gefolgt von Paolo Nespoli mit 174 Tagen in zwei Missionen und Dmitri Kondratjew mit 159 Tagen, da er seine erste Mission bestritt. Als nächstes werden die Raumfahrer Sergei Wolkow, Satoshi Furukawa und Mike Fossum mit Sojus-TMA 02M am 7. Juni zur ISS aufbrechen und die gestern begonnene Expedition 28 verstärken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8997.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Sojus-TMA 20</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kapsel-sicher-gelandet/" data-wpel-link="internal">Russische Kapsel sicher gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-24-45550.mp3" length="5972302" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Progress Frachter verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 18:03:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34020</guid>

					<description><![CDATA[<p>Progress-M 09M hat heute planmäßig seine Mission beendet. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roscosmos. Der Befehl zur Zündung der Bremstriebwerke erfolgte um 14:36 Uhr MESZ, was den Eintritt des Raumfahrzeuges in die dichten Schichten der Atmosphäre zur Folge hatte. Im Laufe des Rückfalls zerbrach Progress-M 09M in seine Einzelteile, die nicht verglühten Elemente gingen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-verglueht/" data-wpel-link="internal">Progress Frachter verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Progress-M 09M hat heute planmäßig seine Mission beendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26042011200327_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26042011200327_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 09M beim Abflug von der ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befehl zur Zündung der Bremstriebwerke erfolgte um 14:36 Uhr MESZ, was den Eintritt des Raumfahrzeuges in die dichten Schichten der Atmosphäre zur Folge hatte. Im Laufe des Rückfalls zerbrach Progress-M 09M in seine Einzelteile, die nicht verglühten Elemente gingen gegen 16:00 Uhr MESZ über dem pazifischen Ozean nieder. Das Experiment Radar-Progress zur Erforschung der Ionosphäre konnte zuvor erfolgreich abgeschlossen werden. Der Frachter befand sich insgesamt 88 Tage im Weltall. Morgen soll bereits das nächste russische Versorgungsraumschiff Progress-M 10M zur ISS aufbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9238.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-09M*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-verglueht/" data-wpel-link="internal">Progress Frachter verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akatsuki: kein Venus-Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/akatsuki-kein-venus-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 14:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Akatsuki]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Planet C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die japanische Raumsonde Akatsuki hat den Eintritt in eine Umlaufbahn um die Venus verpasst. Das Bremstriebwerk sorgte nicht für die benötigte Geschwindigkeitsreduzierung. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon.Vertont von Peter Rittinger. Das für den 7. Dezember ab 0:49 Uhr geplante Bremsmanöver hat entweder gar nicht stattgefunden oder war deutlich zu kurz. Vorgesehen war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/akatsuki-kein-venus-orbit/" data-wpel-link="internal">Akatsuki: kein Venus-Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Raumsonde Akatsuki hat den Eintritt in eine Umlaufbahn um die Venus verpasst. Das Bremstriebwerk sorgte nicht für die benötigte Geschwindigkeitsreduzierung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon.Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-11-66692.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLANETC1jaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLANETC1jaxa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Akatsuki alias Planet C über der Venus &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das für den 7. Dezember ab 0:49 Uhr geplante Bremsmanöver hat entweder gar nicht stattgefunden oder war deutlich zu kurz. Vorgesehen war eine zwölfminütige Zündung. Durch die zu hohe Geschwindigkeit flog Akatsuki an der Venus vorbei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkt hatte man recht schnell, dass die Bahn der Raumsonde nicht den geforderten Parametern entsprach. So gelang der Funkkontakt zwischen Sonde und Erde erst 76 Minuten später als vorgesehen. Genauere Vermessungen der Flugbahn erforderten allerdings einen längeren Messzeitraum. Heute gab die JAXA nun offiziell bekannt, dass der Versuch, Akatsuki in eine Umlaufbahn um die Venus einzubremsen, misslungen ist. Zur Untersuchung wird eine entsprechende Komission berufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Akatsuki verbleibt demnach auf einer Umlaufbahn um die Sonne, bei der sie etwa zwischen Erd- und Venusbahn weiterfliegt. Nach mehreren Umläufen gelangt sie 2016 wieder in die Nähe der Venus. Man will nun auch prüfen, ob und wie man die Funktionsdauer bis dahin erhalten und einen neuen Versuch wagen kann. Die geplante Missionsdauer lag allerdings bei viereinhalb Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA hat Erfahrungen mit verpassten Chancen. Vor ziemlich genau 5 Jahren gelang es nicht, die Raumsonde Hayabusa auf den Rückweg vom Asteroiden Ikotawa zu starten, da zuvor der Funkkontakt verlorengegangen war. Außerdem bestanden Probleme im Energie-, Lageregelungs- und Antriebssystem. So begleitete Hayabusa den Asteroiden einen ganzen Umlauf um die Sonne. 2007 gelang der Rückstart. Im August dieses Jahres landete eine Rückkehrkapsel auf der Erde und brachte ein paar Körnchen Asteroidenstaub mit. Ob ein derartiges Happy End wiederholt werden kann, steht allerdings in den Sternen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5639.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Climate Orbiter Planet C</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4190.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission Hayabusa bei Itokawa</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/akatsuki-kein-venus-orbit/" data-wpel-link="internal">Akatsuki: kein Venus-Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-11-66692.mp3" length="7949249" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Akatsuki: Status unbekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/akatsuki-status-unbekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 14:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Akatsuki]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitationsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[IKAROS]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Planet C]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die japanische Venussonde Akatsuki (Venus Climate Orbiter) hat sich nach dem Durchfliegen des Venusschattens verspätet zurückgemeldet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Der Kontakt nach Durchfliegen des &#8222;Funklochs&#8220; war eigentlich für 2:12 Uhr MEZ geplant, gelang aber erst gut eine Stunde später gegen 3:28 Uhr. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/akatsuki-status-unbekannt/" data-wpel-link="internal">Akatsuki: Status unbekannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Venussonde Akatsuki (Venus Climate Orbiter) hat sich nach dem Durchfliegen des Venusschattens verspätet zurückgemeldet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122010150546_small_1.jpg" alt="JAXA, Akihiro Ikeshita" width="260"/><figcaption>
Akatsuki soll die Atmosphäre der Venus in verschiedenen Spektralbereichen &#8222;durchleuchten&#8220;. 
<br>
(Bild: JAXA, Akihiro Ikeshita)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontakt nach Durchfliegen des &#8222;Funklochs&#8220; war eigentlich für 2:12 Uhr MEZ geplant, gelang aber erst gut eine Stunde später gegen 3:28 Uhr. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Sonde nicht auf der geplanten Bahn um die Venus befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Nacht sollte das Bremstriebwerk gegen 0:49 Uhr für etwa 12 Minuten gezündet werden und Akatsuki soweit verlangsamen, dass sie im Gravitationsfeld der Venus verbleiben würde. Sie befände sich dann in einem stark elliptischen Orbit, der durch weitere Antriebsphasen an die wissenschaftlichen Anforderungen angepasst werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der Verfolgung des Funksignals zur Erde will man in den nächsten Stunden feststellen, wo sich die Raumsonde befindet und ob der Eintritt in einen Venusorbit gelungen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen passiert auch die Sonde Ikaros, die mit einem 173 m² großen Sonnensegel ausgestattet ist, die Venus in gebührendem Abstand. Sie hat ihre Aufgabe bereits vollständig erfüllt. Erstmals ist es gelungen, den Strahlungsdruck der Sonne für geringfügige Beschleunigungen eines Raumfahrzeugs zu nutzen. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass man Segel und Sonde mit Hilfe schaltbarer Reflektoren steuern kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5639.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Climate Orbiter Planet C</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4061.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ikaros</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/akatsuki-status-unbekannt/" data-wpel-link="internal">Akatsuki: Status unbekannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Besatzung von Sojus-TMA 19 sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-19-sicher-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 15:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Landekapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33655</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 19 mit seiner Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig, nur 1,5 Kilometer von der berechneten Landestelle entfernt, in der kasachischen Steppe nieder. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Mit der erfolgreichen Landung von Fjodor Jurtschichin, Doug Wheelock und Shannon Walker um 5:46 Uhr MEZ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-19-sicher-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 19 sicher gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 19 mit seiner Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig, nur 1,5 Kilometer von der berechneten Landestelle entfernt, in der kasachischen Steppe nieder.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erfolgreichen Landung von Fjodor Jurtschichin, Doug Wheelock und Shannon Walker um 5:46 Uhr MEZ im vorhergesehenen Landegebiet, 80 Kilometer nördlich der Stadt Arqalyq in Kasachstan, wurde die ISS-Expedition 25 beendet. Die Raumfahrer waren am späten Abend des 15. Juni 2010 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und verbrachten zusammen 163 Tage im All. Die Rückkehr zur Erde wurde um einige Tage vorverlegt, da in der kasachischen Hauptstadt Astana am 1. und 2. Dezember ein OSZE-Gipfel stattfindet und damit der Luftverkehr, auch im Landegebiet mit den Bergungsmannschaften, aus Sicherheitsgründen eingeschränkt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112010165400_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112010165400_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 19 verlässt die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gesten Abend verabschiedeten sich die drei Rückkehrer von ihren auf der ISS verbleibenden Kollegen und schlossen gegen 22:50 Uhr MEZ die Luken des Raumfahrzeuges. Die Abkopplung erfolgte heute um 2:23 Uhr MEZ und Sojus-TMA 19 mit Kommandant Fjodor Jurtschichin an den Kontrollen entfernte sich vom Kopplungs- und Forschungsmodul Rasswjet. Die ISS befindet sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach knapp zweieinhalb Stunden Flug und einigen Bahnmanövern wurden die Bremstriebwerke für einige Minuten aktiviert, um die endgültige Rückkehr zur Erde einzuleiten. Kurz vor dem Eintritt in die ersten Schichten der Erdatmosphäre wurden Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul per Sprengbolzen voneinander getrennt. Alle drei Teile traten in die obersten Luftschichten ein, aber nur die Landeeinheit ist mit einem ablative Hitzeschutzschild ausgestattet und übersteht den Wiedereintritt. Die Kapsel wurde nun durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. In sieben Kilometer Höhe wurde der Hitzeschutzschild abgeworfen und unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten die sechs Bremstriebwerke, um die Landung weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel betrugt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Besatzungsmitglieder überstanden Rückkehr und Landung in gesundheitlich gutem Zustand. Die Bergungsmannschaften waren mit 14 Hubschraubern, 4 Flugzeugen sowie 7 Such- und Rettungsfahrzeugen im Landegebiet und erreichten die Landestelle wenig später nach dem Aufsetzen. Von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt, wurden erste medizinische Werte geprüft. Das russische Personal entlud währenddessen die wissenschaftliche Fracht, welche mit dem Landemodul zur Erde gelangte. Doug Wheelock, Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker wurden nach der Bergung zuerst nach Qostanai/Kasachstan gebracht, um dann entweder in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau oder in die USA weiterzureisen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112010165400_small_2.jpg" alt="NASA" width="567" height="205"/><figcaption> Erschöpft aber wohlauf, Doug Wheelock, Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker  <br> (Bild: NASA)<br><br> </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den längsten Aufenthalt der drei im All kann jetzt Fjodor Jurtschichin mit 371 Tagen und drei Missionen für sich verbuchen, gefolgt von Doug Wheelock mit 178 Tagen in zwei Missionen und Shannon Walker mit 163 Tagen, da sie ihre erste Mission bestritt. Als nächstes werden die Raumfahrer Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman mit Sojus-TMA 20 am 15. Dezember zur ISS aufbrechen und die heute begonnene Expedition 26 verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8302.msg166442#msg166442" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 19</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-19-sicher-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 19 sicher gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Besatzung von Sojus-TMA 18 gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-18-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 07:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33485</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 25. September 2010 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18 mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in der kasachischen Steppe gelandet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Mit der Landung von Alexander Skworzow, Tracy Caldwell-Dyson und Michail Kornijenko gegen 7:23 Uhr MESZ im vorhergesehenen Gebiet wurde die ISS-Expedition [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-18-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 18 gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 25. September 2010 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18 mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in der kasachischen Steppe gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-09-29-36362.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092010093459_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die drei Sojusmodule nach der Trennung &#8211; Illustration 
<br>
(Bildbestandteile: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Landung von Alexander Skworzow, Tracy Caldwell-Dyson und Michail Kornijenko gegen 7:23 Uhr MESZ im vorhergesehenen Gebiet wurde die ISS-Expedition 24 erfolgreich beendet. Die Raumfahrer waren am Morgen des 2. April 2010 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und verbrachten 176 Tage im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen 24. September 2010 saßen sie schon einmal in ihren Sokol-Fluganzügen zur Landung bereit in der Besatzungskabine von Sojus-TMA 18. Technische Probleme verhinderten jedoch den erfolgreichen Abschluss einer erforderlichen Dichtigkeitsüberprüfung, und Sojus-TMA 18 konnte nicht von der Station abgekoppelt werden. Die drei Raumfahrer stiegen wieder in die Station um und das aufgetretene Problem wurde soweit analysiert, dass einen Entscheidung zu Gunsten eines neuen Versuchs getroffen werden konnte. Am 25. September 2010 wurden erneut die Luken zur ISS geschlossen. Nach der Überprüfung des hermetischen Abschlusses koppelte das Sojus-Raumschiff mit Kommandant Alexander Skworzow an den Kontrollen um 4:02 Uhr MESZ vom Kopplungsstutzen am Modul <i>Poisk</i> an der Oberseite der Station ab und entfernte sich langsam von dieser. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092010093459_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092010093459_small_2.jpg" alt="Roskosmos via NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Tracy Caldwell-Dyson (links) und Alexander Skworzow (rechts) nach der Landung 
<br>
(Bild: Roskosmos via NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu stören. Gegen 6:31 Uhr MESZ begann eine einige Minuten dauernde Brennphase der Triebwerke am Servicemodul zum Abbremsen von Sojus-TMA 18. Das Raumschiff wurde dadurch soweit verlangsamt, dass der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn innerhalb der Erdatmosphäre lag. Um 6:56 Uhr MESZ wurden in rund 140 Kilometern Höhe Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul voneinander getrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Orbital- und Servicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre weitgehend verglühten, passierte dies mit der Landekapsel nicht, da sie an ihrer Unterseite mit einem Hitzeschild versehen ist. Die Kapsel wurde durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 Kilometer pro Stunde abgebremst. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit auf etwa 21 Stundenkilometer bewirkte. In rund sieben Kilometern Höhe über dem Boden wurde schließlich der Hitzeschild abgeworfen, um unter anderem den Einsatz der Landetriebwerke zu ermöglichen. Diese zündeten unmittelbar vor dem Aufsetzen. Die sechs Bremstriebwerke dämpften den Aufprall der Kapsel auf den Steppenboden, die Landegeschwindigkeit liegt bei diesem Verfahren im Bereich von rund 10 Kilometern pro Stunde. Nach der Landung blieb die Besatzungskabine von Sojus-TMA 18 in aufrechter Position stehen, was die Bergung der Besatzung vereinfachte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092010093459_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092010093459_small_3.jpg" alt="NASA - Bill Ingalls" width="260"/></a><figcaption>
strahlende Gesichter bei Besatzung und Bergungsteam 
<br>
(Bild: NASA &#8211; Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Landung im vorgesehenen Gebiet rund 35 südöstlich der Stadt Arqalyq in Zentralkasachstan erfolgte, waren die Bergungsmannschaften mit Hubschraubern und Fahrzeugen schnell vor Ort. Rund eine halbe Stunde später hatten alle drei Besatzungsmitglieder die Kapsel verlassen und konnten die Morgenluft genießen. Eine erste Überprüfung verschiedener medizinischer Werte ergab, dass sich die Besatzung in guter gesundheitlicher Verfassung befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7757.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-18-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 18 gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-09-29-36362.mp3" length="5334392" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>MARDI-Kamera wird nächste Marslandung filmen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mardi-kamera-wird-naechste-marslandung-filmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:39:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Räder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33349</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine an der Unterseite des nächsten Marsrovers Curiosity montierte Kamera wird dessen Landung in HD-Qualtität aufnehmen. Ein aus den Aufnahmen zusammengestelltes Video wird es dann erstmals erlauben, eine Landung auf dem Mars in echten Bildern mitzuerleben. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Malin Space Science Systems. Vertont von Peter Rittinger. Der nächste Marsrover, der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mardi-kamera-wird-naechste-marslandung-filmen/" data-wpel-link="internal">MARDI-Kamera wird nächste Marslandung filmen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine an der Unterseite des nächsten Marsrovers Curiosity montierte Kamera wird dessen Landung in HD-Qualtität aufnehmen. Ein aus den Aufnahmen zusammengestelltes Video wird es dann erstmals erlauben, eine Landung auf dem Mars in echten Bildern mitzuerleben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Malin Space Science Systems. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-02-45789.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="313" height="235"/></a><figcaption>
Diese Darstellung zeigt die verschiedenen Phasen der Landung des nächsten Marsrovers der NASA. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Marsrover, der von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Rover <i>Curiosity</i>, wird nach dem derzeitigen Planungsstand Ende 2011 starten und unseren Nachbarplaneten im August 2012 erreichen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/startfenster-fuer-marsrover-curiosity-festgelegt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Anschließend tritt die Abstiegsstufe von <i>Curiosity</i> mit einer Geschwindigkeit von etwa 55.000 Kilometern pro Stunde in die Marsatmosphäre ein und wird durch die dabei entstehende Reibung abgebremst. Im Verlauf dieser Phase wird der Hitzeschild auf eine Temperatur von 1.500 Grad Celsius erhitzt werden. Etwa 270 Sekunden nach dem Eintritt in die Atmosphäre wird der Hitzeschild abgesprengt. Anschließend öffnet sich ein Fallschirm, welcher die Abstiegsstufe auf Unterschallgeschwindigkeit abbremst. In einer Höhe von etwa 1.500 Metern über der Marsoberfläche wird dann auch der Fallschirm abgetrennt und die acht Bremsraketen des sogenannten Skycrane werden aktiviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abbau der Landegeschwindigkeit auf einen Wert von &#8222;Null&#8220; schwebt der Skycrane schließlich in einer Höhe von wenigen Metern über der Planetenoberfläche. In einem Zeitraum von etwa acht Sekunden wird <i>Curiosity</i> an mehreren Seilen hängend auf die Oberfläche herab gelassen. Nachdem der Rover dem Skycrane den erfolgten Bodenkontakt übermittelt hat, werden die Seile gekappt. Der Skycrane entfernt sich daraufhin in einem Winkel von etwa 45 Grad vom Landeplatz und schlägt in einer Entfernung von mehreren hundert Metern hart auf der Marsoberfläche auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für dieses Landemanöver wird <i>Curiosity</i> von der NASA mit einer speziellen Kamera, dem &#8222;Mars Descent Imager&#8220; oder kurz MARDI, ausgerüstet, welche den Landeanflug dokumentieren soll. Hierzu beginnt die an der Unterseite des Rovers befestigte Kamera etwa zwei Minuten vor dem Aufsetzen auf der Oberfläche des Mars damit, pro Sekunde vier Farbbilder aufzunehmen. MARDI ist mit einem CCD-Chip mit 1600 x 1200 Pixeln ausgestattet und liefert damit eine vergleichbare Bildauflösung wie das Full-HD-Fernsehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="341" height="227"/></a><figcaption>
Die MARDI-Kamera wird den Abstieg des nächsten Marsrovers auf die Oberfläche dokumentieren. Ein Taschenmesser dient in dieser Aufnahme zum Größenvergleich. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Bilder der Kamera werden den abgesprengten Hitzeschild zeigen, welcher den Rover während des Eintritts in die Marsatmosphäre vor der Reibungshitze schützte. Anschließend kommt das angepeilte Landegebiet in Sicht. Auf den ersten Aufnahmen wird man dabei noch eine Fläche mit einer Ausdehnung von mehreren Quadratkilometern überblicken können. Die während des Abstiegs zur Planetenoberfläche aufgenommenen Bilder werden zeigen, dass der Landeanflug nicht ruhig verlaufen wird. Vielmehr wird <i>Curiosity</i> wahrscheinlich zuerst rotieren und später hin und her pendeln, während er sich, erst an seinem Fallschirm schwebend und anschließend durch seine Bremsraketen abgebremst, der Oberfläche immer weiter nähert. Trotz einer Belichtungszeit von lediglich 1,3 Millisekunden werden daher vermutlich viele der Aufnahmen &#8222;verwackeln&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Aufsetzen auf der Marsoberfläche wird <i>Curiosity</i> seine sechs Räder ausfahren. Während dieses Manövers wird das linke Vorderrad des Rovers in den Aufnahmebereich der MARDI-Kamera gelangen. Auf den Bildern wird auch der Schatten von <i>Curiosity</i> zu erkennen sein, welcher sich zunächst nur als winziger Punkt und dann immer größer werdend westlich des Rovers über die Oberfläche bewegt. Beim Aufsetzen werden Schatten und Rover schließlich miteinander verschmelzen und die Kamera zeigt nur noch einen handtuchgroßen Ausschnitt der Marsoberfläche direkt unterhalb von <i>Curiosity</i>. Möglicherweise ziehen dabei auch noch einige Staubschwaden durch das Bild, welche zuvor von den Bremsraketen aufgewirbelt wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="324" height="242"/></a><figcaption>
Die MARDI-Kamera während eines bereits im Juni 2008 durchgeführten Tests im Reinraum der Firma Malin Space Science Systems in San Diego/Kalifornien. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wird die interessierte Öffentlichkeit diese Bilder leider nicht live mitverfolgen können, denn die Aufnahmen werden erst nach der erfolgreichen Landung des Rovers an sein Kontrollzentrum am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/USA übermittelt. Der Grund hierfür ist die zu geringe Datenübertragungsrate während der Landephase. Die begrenzten Kommunikations-Kapazitäten sollen vielmehr zur Übermittlung von Telemetriedaten genutzt werden, durch welche die Techniker und Ingenieure des JPL Einzelheiten über den Zustand des Rovers während des Abstiegsphase erfahren. Daher werden alle von der Kamera aufgenommenen Bilder zuerst in einem internen RAM-Speicher abgelegt und erst anschließend, abhängig von der Priorität der einzelnen MARDI-Aufnahmen, im Rahmen mehrerer Übertragungen an das Kontrollzentrum übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir werden die Bilder in mehreren Abschnitten erhalten&#8220;, so Michael C. Malin von der Firma Malin Space Science Systems, welche die MARDI-Kamera entwickelt und gefertigt hat. &#8222;Zuerst werden wir dabei nur verkleinerte Versionen der Abstiegsbilder erhalten und nur einige Bilder werden über die volle Auflösung verfügen.&#8220; Diese &#8222;Full Frame&#8220;-Aufnahmen werden dabei in erster Linie an das Kontrollzentrum übermittelt, um die Qualität der MARDI-Aufnahmen beurteilen zu können. Die verkleinerten Bilder verfügen dagegen lediglich über eine Auflösung von 200 x 150 Pixeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachfolgende Übertragungen werden dann weitere voll aufgelöste Aufnahmen beinhalten, welche mit Hilfe der zuerst übertragenen verkleinerten Bildversionen gezielt ausgesucht werden. Bereits aus den verkleinerten Aufnahmen wird man allerdings ein Video erstellen können, welches in seiner Qualität mit einem &#8222;YouTube&#8220;-Video vergleichbar sein wird. Die endgültige HD-Version des Videos wird dagegen erst verfügbar sein, nachdem alle MARDI-Aufnahmen an das Kontrollzentrum übermittelt wurden. Abhängig von der Priorität anderer Daten kann deren Übertragung allerdings mehrere Wochen oder sogar Monate andauern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_big_4.gif" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072010173955_small_4.gif" alt="Malin Space Science Systems" width="419" height="186"/></a><figcaption>
Ein animierter Vergleich der simulierten Bildauflösungen zwischen der MARDI-Kamera und der HiRISE-Kamera an Bord des Marsorbiters Mars Reconnaissance Orbiter, welche eine Auflösung von maximal 25 Zentimetern pro Pixel erreichen kann. Das rechte Bild stellt eine Vergrößerung des mittleren Ausschnitts des linken Bildes dar. 
<br>
(Bild: Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wird die MARDI-Kamera nicht alleine aus PR-Gründen ein Bestandteil der <i>Curiosity</i>-Mission sein, sondern sie erfüllt in erster Linie wissenschaftliche Aufgaben. Durch die Aufnahmen während des Landeanfluges kann das Landegebiet von <i>Curiosity</i> von Anfang an mit einer sehr hoher Auflösung erfasst werden, wodurch man wertvolle geologische und topografische Informationen über das Landegebiet und dessen unmittelbare Umgebung gewinnen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die an der Mission beteiligten Wissenschaftler können somit umgehend mit der Auswahl interessanter Forschungsobjekte auf der Oberfläche beginnen, zu denen der Rover dann gelenkt werden kann. Hunderte der während des Landeanfluges aufgenommenen Bilder werden bereits kurz nach dem Beginn der Aufnahmesequenz Oberflächenstrukturen zeigen, die zu klein sind, um sie auf Aufnahmen zu erkennen, welche aus dem Marsorbit heraus aufgenommen wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Jedes der 10 wissenschaftlichen Instrumente des Rovers spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg der Mission&#8220;, so John Grotzinger vom California Institute of Technology in Pasadena/USA, der wissenschaftliche Leiter der <i>Curiosity</i>-Mission. &#8222;MARDI gibt uns dabei einen Überblick über das Gelände rund um den Landeplatz und wird uns eventuelle Dinge zeigen, welche wir anschließend untersuchen können.&#8220; Zusätzlich lässt sich mit Hilfe der Aufnahmen bereits kurz nach der Landung der exakte Landeort bis auf wenige Meter genau bestimmen noch bevor einer der Marsorbiter ein Bild von <i>Curiosity</i> auf der Planetenoberfläche aufnehmen und an die Erde übermitteln kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren werden die von MARDI aufgenommenen Bilder dazu dienen, in Kombination mit den Sensordaten des Rovers die Windgeschwindigkeiten in der Marsatmosphäre zu bestimmen und zu ermitteln, inwieweit der Wind für eine Abdrift des Rovers beim Atmosphärenabstieg verantwortlich war. Diese Daten aus der unteren Schicht der Marsatmosphäre werden in die Planung zukünftiger Marslandungen einfließen. Der aus der Windabdrift resultierende leichte seitliche Versatz des Rovers während des Abstiegs wird es außerdem ermöglichen, aus den Bildern der MARDI-Kamera <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_H%C3%B6henmodell" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">digitale Höhenmodelle</a> der Marsoberfläche zu erstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach der Landung auf dem Mars wird die MARDI-Kamera weiterhin aktiv bleiben und den Boden direkt unterhalb von <i>Curiosity</i> im Blick behalten und dort befindliche Steine mit einer Auflösung von wenigen Millimetern pro Pixel abbilden. Diese Aufnahmen stellen einen wichtigen Beitrag für die geologischen Analysen des Geländes dar. Zusätzlich können die für die Steuerung von <i>Curiosity</i> verantwortlichen Roverdriver aus diesen Bildern wichtige Informationen über den Schlupf der Räder oder eine eventuelle seitliche Abdrift während einer Fahrt gewinnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MARDI-Kamera wurde letzten Monat von den Technikern und Ingenieuren des JPL an <i>Curiosity</i> montiert und wird in den kommenden Wochen und Monaten zusammen mit den anderen bisher montierten Komponenten des Rovers weiteren ausführlichen Überprüfungen unterzogen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.300  " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mardi-kamera-wird-naechste-marslandung-filmen/" data-wpel-link="internal">MARDI-Kamera wird nächste Marslandung filmen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-02-45789.mp3" length="11875976" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Besatzung von Sojus-TMA 17 gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-17-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Landegebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33307</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 17 in der kasachischen Steppe gelandet. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos, Raumcon, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Mit der Landung von Oleg Kotow, T. J. Creamer und Soichi Noguchi gegen 5:25 Uhr MESZ im vorhergesehenen Gebiet östlich von Baikonur wurde die ISS-Expedition [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-17-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 17 gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 17 in der kasachischen Steppe gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel und Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos, Raumcon, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-07-36008.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010121500_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="335" height="263"/><figcaption>
Die Sojus entfernt sich vom Heck der Station. Im Hintergrund ist der Mond zu erkennen. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Landung von Oleg Kotow, T. J. Creamer und Soichi Noguchi gegen 5:25 Uhr MESZ im vorhergesehenen Gebiet östlich von Baikonur wurde die ISS-Expedition 23 erfolgreich beendet. Die Raumfahrer waren am Abend des 20. Dezembers 2009 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und verbrachten insgesamt 163 Tage im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern Abend hatten die Raumfahrer ihre Sokol-Fluganzüge für die Rückkehr angelegt und gegen 22:54 Uhr MESZ die Luken zur ISS geschlossen. Nach der Überprüfung des hermetischen Abschlusses koppelte das Sojus-Raumschiff mit Kommandant Oleg Kotow an den Kontrollen um 2:04 Uhr MESZ vom Heck der Station ab und entfernte sich langsam von dieser. Die ISS befindet sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 4:34 Uhr MESZ erfolgte die Zündung der Triebwerke zum Abbremsen des Raumschiffes für 4 Minuten und 21 Sekunden. Damit wurde Sojus-TMA 17 soweit verlangsamt, dass der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn innerhalb der Erdatmosphäre liegt. Um 4:58 Uhr MESZ wurden in 140 Kilometern Höhe Orbitalteil, Landekapsel und Serviceteil voneinander getrennt.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010121500_small_2.jpg" alt="NASA" width="326" height="271"/><figcaption>
Die Bremstriebwerke zünden. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während Orbitalteil und Serviceteil weitgehend verglühen, ist die Landekapsel an der Unterseite mit einem Hitzeschutzschild versehen, welcher in sieben Kilometern Höhe abgeworfen wird. Die Kapsel wurde durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. Unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten zudem sechs Bremstriebwerke, um den Aufprall weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel beträgt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Landung im vorgesehenen Gebiet erfolgte, waren die Bergungsmannschaften mit Hubschraubern und Bergungsfahrzeugen schnell vor Ort und die Raumfahrer bereits 20 Minuten nach der Landung an der frischen Luft. Von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt wurden erste medizinische Werte geprüft.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010121500_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="303" height="212"/><figcaption>
Oleg Kotow, T.J. Creamer und Soichi Noguchi reichen sich die Hände 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes bekamen die Raumfahrer Äpfel zu essen, eine traditionelle Willkommensgeste. Dabei lächelten sie, gaben sich die Hände und und zeigten „Daumen nach oben“ in die Kameras. In einem in der unmittelbaren Nähe errichteten Zelt wurden die drei Rückkehrer von ihren Sokol-Fluganzügen befreit und weiter medizinisch untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oleg Kotow, T.J. Creamer und Soichi Noguchi befinden sich in einem guten und stabilen Zustand und wurden per Hubschrauber von der Landestelle abtransportiert. Nach einer Eingewöhnungszeit trennen sich die Wege der drei Raumfahrer, während Oleg Kotow in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau zurückkehrt, reisen T.J. Creamer und Soichi Noguchi mit einem NASA-Flugzeug direkt nach Houston, USA.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Höhepunkte ihrer Langzeitmission waren die An- und Abflüge von drei Progress-Transportern, der Abflug von Sojus TMA-16, die Ankunft von Sojus TMA-18, drei Space-Shuttle Missionen und die Montage der neuen Stationsmodule Tranquility, Cupola und Rasswjet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7030.msg149571#msg149571" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA-17-Thread ab gestern abend</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-17-gelandet/" data-wpel-link="internal">Besatzung von Sojus-TMA 17 gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-07-36008.mp3" length="5400221" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>MESSENGER-Flyby gelungen &#8211; aber ohne Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/messenger-flyby-gelungen-aber-ohne-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsmodus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Merkursonde MESSENGER hat bei ihrem dritten und letzten Vorbeiflug am innersten Planeten unseres Sonnensystems zeitweilig auf den Safe-Mode umgeschaltet. Ein Beitrag von Daniel Schiller und Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Dabei wurden alle wissenschaftlichen Geräte deaktiviert. Deshalb gibt es vom unmittelbaren Vorbeiflug keine Daten. Während der Schattenphase und 4 Minuten vor der engsten Annäherung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/messenger-flyby-gelungen-aber-ohne-daten/" data-wpel-link="internal">MESSENGER-Flyby gelungen &#8211; aber ohne Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Merkursonde MESSENGER hat bei ihrem dritten und letzten Vorbeiflug am innersten Planeten unseres Sonnensystems zeitweilig auf den Safe-Mode umgeschaltet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller und Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01102009215544_small_1.jpg" alt="NASA/APL der Johns Hopkins University" width="273" height="211"/><figcaption>
Merkur im nahen Infrarot aus 26.900 Kilometern Entfernung. 
<br>
(Bild: NASA/APL der Johns Hopkins University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden alle wissenschaftlichen Geräte deaktiviert. Deshalb gibt es vom unmittelbaren Vorbeiflug keine Daten. Während der Schattenphase und 4 Minuten vor der engsten Annäherung an den Merkur ging der Kontakt zur Sonde verloren. Im abgesicherten Modus werden automatisch alle &#8222;unwichtigen&#8220; Teile des geplanten Programms aufgegeben, die Sonde hat sich nur noch um ihren Status gekümmert und Betriebsdaten gespeichert. Nach mehreren Stunden wurde der normale Betrieb wiederhergestellt und gespeicherte Daten übertragen. Man vermutet eine unerwartete Konfiguration im Energiesystem der Sonde während der Finsternis als Ursache. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs hat man versucht, so viele Beobachtungen wie möglich während des Abflugs nachzuholen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flyby allerdings war offensichtlich erfolgreich. Durch die Passage am Merkur gegen dessen Flugrichtung konnte die Geschwindigkeit der Sonde soweit verringert werden, dass bei der nächsten Begegnung von MESSENGER und Merkur durch den Einsatz eines Bremstriebwerks in einen Orbit um den Planeten eingeschwenkt werden kann. Dies soll am 18. März 2011 geschehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01102009215544_small_2.jpg" alt="NASA/APL der Johns Hopkins University" width="274" height="211"/><figcaption>
Aufnahme kurz vor dem Ausfall aus 16.200 Kilometern Abstand. 
<br>
(Bild: NASA/APL der Johns Hopkins University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MESSENGER steht für MErcury Surface, Space ENvironment, GEochemistry and Ranging, also Merkuroberfläche, Weltraum-Umgebung, Geochemie und Höhenmessung. Die Sonde wurde am 3. August 2004 gestartet und ist erst die zweite, die Merkur aus der Nähe erkundet. Mitte der 1970-er Jahre war die Sonde Mariner 10 dreimal am Merkur vorbeigeflogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4199.msg117433#msg117433" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MESSENGER-Thread ab 21. September</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/messenger-flyby-gelungen-aber-ohne-daten/" data-wpel-link="internal">MESSENGER-Flyby gelungen &#8211; aber ohne Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nochmal zum Sojus-Nachfolger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nochmal-zum-sojus-nachfolger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Landebeine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32240</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Rückkehrteil des Raumschiffes soll ohne Fallschirm landen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Russian Space Web, RIA Nowosti. Verschiedene offizielle und inoffizielle Bemerkungen aus Kreisen des Projektes machen es wahrscheinlich, dass der Sojus-Nachfolger doch dem Kapselkonzept entspricht. Diese Kapsel muss dabei aber so geformt sein, dass man sie aerodynamisch während der Abstiegsphase relativ gut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nochmal-zum-sojus-nachfolger/" data-wpel-link="internal">Nochmal zum Sojus-Nachfolger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Rückkehrteil des Raumschiffes soll ohne Fallschirm landen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Russian Space Web, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene offizielle und inoffizielle Bemerkungen aus Kreisen des Projektes machen es wahrscheinlich, dass der Sojus-Nachfolger doch dem Kapselkonzept entspricht. Diese Kapsel muss dabei aber so geformt sein, dass man sie aerodynamisch während der Abstiegsphase relativ gut steuern kann. Möglicherweise verfügt sie dazu über spezielle Klappen. 
<br>
In der Endphase soll der Hitzeschutz abgeworfen werden, wird also wohl nicht wiederverwendbar sein. Bis hierhin gibt es große Ähnlichkeiten zum US-Projekt Orion. Danach aber sollen Landebeine ausgefahren und das Schiff mit Hilfe von Bremsraketen senkrecht gelandet werden. Dies wäre ein völlig neuer Ansatz in der bemannten Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzeptionell wurde dies bisher nur in den 1990er Jahren beim Delta Clipper getestet aber für die Raumfahrt niemals praktisch umgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5318.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zum geplanten Raumfahrzeug Rus</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nochmal-zum-sojus-nachfolger/" data-wpel-link="internal">Nochmal zum Sojus-Nachfolger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mars-Rover Spirit vor der Landung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-rover-spirit-vor-der-landung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2004 00:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28934</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der amerikanische Mars-Rover Spirit ist nur noch wenige Stunden von der Landung auf dem Roten Planeten gegen 05:40&#160;Uhr (MEZ) entfernt. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Nach fast sieben Monaten Flug durch den interplanetaren Weltraum wird am Morgen des 4.&#160;Januar 2004 Spirit, der erste von zwei baugleichen Mars-Rovern der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA, im Gusev-Krater [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-rover-spirit-vor-der-landung/" data-wpel-link="internal">Mars-Rover Spirit vor der Landung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der amerikanische Mars-Rover <i>Spirit</i> ist nur noch wenige Stunden von der Landung auf dem Roten Planeten gegen 05:40&nbsp;Uhr (MEZ) entfernt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04012004014541_small_1.jpg" alt="" width="298" height="297"/><figcaption>
Der Mars-Rover 
<i>Spirit</i>
 unmittelbar vor der Landung auf dem Mars.
<br>
(Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach fast sieben Monaten Flug durch den interplanetaren Weltraum wird am Morgen des 4.&nbsp;Januar 2004 <i>Spirit</i>, der erste von zwei baugleichen Mars-Rovern der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA, im Gusev-Krater auf dem Mars niedergehen. Ähnlich wie der britische Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;2</i> wird auf <i>Spirit</i> die enorme Eintrittsgeschwindigkeit in die Marsatmosphäre von fast 20.000&nbsp;km/h mit Hilfe eines Hitzeschutzschildes, eines Bremsfallschirm sowie dreier Bremsraketen auf Null reduzieren. Der Aufprall auf die Marsoberfläche wird dann schließlich durch überdimensionale Airbags abgefedert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Rover die Landung gut überstanden haben sollte werden schon etwa 20 Minuten nach dem ersten Bodenkontakt Funksignale zur Erde gesendet, die nach gut neun Minuten Laufzeit von den gigantischen Antennen des <i>Deep Space Network</i> aufgefangen werden. Im besten Fall werden die Missionsspezialisten bis um 09:00&nbsp;Uhr bereits erste Daten und Aufnahmen des Rovers empfangen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführlich informiert Sie unsere Sonderseite <a href="https://www.raumfahrer.net/spirit-die-landung-auf-dem-roten-planeten/" data-wpel-link="internal">Spirit: Die Landung auf dem Roten Planeten</a> ab etwa 05:00&nbsp;Uhr laufend über die aktuellsten Ereignisse rund um die Landung des Mars-Rovers. Detaillierte Informationen über den Ablauf der Landephase können Sie in unserem Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/spirit-die-landung-in-19-etappen/" data-wpel-link="internal">Spirit: Die Landung in 19 Etappen</a> erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wird Sie <i>Raumfahrer.net</i> auch in den nächsten Tagen und Wochen ständig zeitnah über alle wichtigen Ereignisse dieser Mars-Mission informieren &#8211; bleiben Sie dran!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-rover-spirit-vor-der-landung/" data-wpel-link="internal">Mars-Rover Spirit vor der Landung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
