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	<title>Buran &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Buran &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Juri Borissow: Raketen- und Raumfahrtbranche Russlands nicht in sehr gutem Zustand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juri-borissow-raketen-und-raumfahrtbranche-russlands-nicht-in-sehr-gutem-zustand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 06:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti. Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti.</p>



<p>Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer Aufklärungsveranstaltung in Moskau. Die Branche &#8222;altert&#8220; und warte auf die talentierte Jugend. Deshalb plane seine Behörde vier bis fünf innovative Projekte unter Einbeziehung der Jugend. Eines davon sei die Schaffung einer Gruppierung mit sehr vielen Satelliten.</p>



<p>Russland brauche Projekte nach dem Vorbild des sowjetischen wiederverwendbaren Raumgleiters Buran (Schneesturm), betonte Borissow. Derzeit liefen dafür schon ernsthafte wissenschaftliche Forschungen und praktische Arbeiten. Ein solches Projekt sei erforderlich, weil Russland derzeit nur einige Dutzend Kilogramm Nutzlast auf die Erde zurückholen könne. Das Hauptproblem bestehe in der unzureichenden Finanzierung. Der Gleiter war im November 1988 nur einmal vom Kosmodrom Baikonur mit einer Energija-Trägerrakete gestartet worden und hatte unbemannt die Erde zweimal umkreist.</p>



<p>Borissow kündigte ferner den Bau des atomgetriebenen Weltraum-Bugsierers Sews (Zeus) für das gemeinsame Programm einer internationalen wissenschaftlichen Mondstation mit China an. Er solle 2030 zur Verfügung stehen und großkalibrige Frachten in den erdnahen Raum und zum Mond befördern. Außerdem arbeite die GK Roskosmos an der superschweren Trägerrakete Jenissej mit einer Nutzlast von 103 Tonnen für den erdnahen Orbit. Der Erststart sei für 2028 geplant.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg548340#msg548340" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sowjetischer Space Shuttle kommt nach Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sowjetischer-space-shuttle-kommt-nach-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2004 15:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buran]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Technikmuseum Speyer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der letzten erhaltenen Buran-Raumfähren ist in Bahrein am Persischen Golf aufgetaucht und wurde vom Auto- und Technikmuseum in Sinsheim gekauft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SPIEGEL ONLINE. Wie alles begann In den 70er Jahren stand die heute nicht mehr existierende Sowjetunion in einem harten Prestigeduell mit den USA. Die NASA entwickelte, baute und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine der letzten erhaltenen <i>Buran</i>-Raumfähren ist in Bahrein am Persischen Golf aufgetaucht und wurde vom Auto- und Technikmuseum in Sinsheim gekauft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SPIEGEL ONLINE.</p>



<p><strong>Wie alles begann</strong>
<br>
In den 70er Jahren stand die heute nicht mehr existierende Sowjetunion in einem harten Prestigeduell mit den USA.  Die NASA entwickelte, baute und erprobte damals die <i>Space Shuttles</i>, die anders als heute als das Nonplusultra der Raumfahrt galten und über die in allen Medien berichtet wurde: Nach den gewaltigen Saturn-Raketen, die aber nur für einmaligen Gebrauch taugten und deren Reste dann nutzlos in der Atmosphäre verglühten, war ein <i>wiederverwendbares</i> Raumschiff ein großer Fortschritt, und lag auch voll im Trend des damals gerade aufkommenden ökologischen Gedankens.</p>



<p>Da konnte die Sowjetunion natürlich nicht zurückstehen. Zwar lagen die Zeiten, als man im Raumfahrtduell mit den Amerikanern noch führte und ihnen mit dem <a href="https://www.raumfahrer.net/sputnik-1-mit-80-kilo-um-die-welt/" data-wpel-link="internal">Sputnik</a> ordentlich eins ausgewischt hatte, nun auch schon fast 20 Jahre zurück. Dennoch waren die Sowjets immer noch gut im Geschäft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092004174959_small_1.jpg" alt="None" width="561" height="421"/><figcaption>
Die 
<i>Buran 002</i>
 im Landeanflug (Bild: NPO Molniya/Urbin.de)
</figcaption></figure></div>



<p>Also entwickelten auch die sowjetischen Raumfahrtingenieure eine Raumfähre. Sie hieß &#8222;Buran&#8220;, russisch für &#8222;Schneesturm&#8220;, sah den Space Shuttles erstaunlich ähnlich, und begründeten Gerüchten zufolge basierte ein Großteil der Konstruktion tatsächlich auf Werksspionage. Allerdings gab es auch einige wichtige Unterschiede. Vor allem verfügte die <i>Buran</i> über kein eigenes Starttriebwerk, sondern war zum Abheben komplett auf die <i>Energija</i>-Trägerrakete angewiesen. Hier hatte man den Ansatz der Wiederverwertbarkeit nicht so weit verfolgt wie bei der NASA. Dafür war die Nutzlast der <i>Buran</i> höher als die des Space Shuttle. Und die <i>Buran</i> konnte komplett ferngesteuert werden &#8211; vor dem Hintergrund des <i>Challenger-</i> und des <i>Columbia</i>-Absturzes mit ihren insgesamt 14 Toten ein sicher nicht unbeträchtlicher Vorteil.
<br>
 Jedoch zogen sich Bau und Erprobung der <i>Buran</i> bis in die späten 80er Jahre. Neben allerlei Testflügen fand 1988 genau ein einziger Weltraumflug einer <i>Buran</i> statt, und just im ferngesteuerten Modus. Dann ging der Sowjetunion das Geld aus. Weitere Flüge fanden nicht mehr statt, und so wird man nie erfahren, ob und wie sich die sowjetische gegen die amerikanische Raumfähre behauptet hätte. Wie man hört, war die <i>Buran</i> allerdings noch reichlich unzuverlässig und hätte vielleicht nie richtig funktioniert.</p>



<p><strong>Was wurde aus den Buran-Raumfähren ?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092004174959_small_2.jpg" alt="None" width="447" height="356"/><figcaption>
Die 
<i>Buran 002</i>
 auf dem Abstellplatz (Bild: Chris G. Maier/Spiegel Online)
</figcaption></figure></div>



<p>Jene historische Raumfähre, die den Erstflug durchgeführt hatte, wurde 2002 beim Einsturz eines Hangars auf dem Weltraumbahnhof Baikonur zerstört. Wie &#8222;SPIEGEL ONLINE&#8220; diese Woche berichtete, ist nun ein weiteres Exemplar, das als &#8222;Buran 002&#8220; bezeichnet wird, überraschend in dem Wüstenstaat Bahrein am Persischen Golf aufgetaucht: Ein Fernsehteam, das eigentlich wegen des Formel-1-Rennens dort war, stieß zufällig auf das alte Raumschiff. <i>Buran 002</i> war die einzige weitere voll flugfähige sowjetische Raumfähre mit eigenen Triebwerken, auch wenn sie &#8222;nur&#8220; zur Flugerprobung diente und nie im Weltraum war (ähnlich dem Space Shuttle &#8222;Enterprise&#8220;).</p>



<p>Der Weg, wie die Raumfähre nach Bahrein gelangte, ist abenteuerlich: Laut SPIEGEL ONLINE leaste ein australischer Geschäftsmann vor vier Jahren die Raumfähre von dem Besitzer, dem russischen Unternehmen NPO Molniya, und stellte sie anlässlich der Olympischen Spiele 2000 in Sydney im Rahmen einer Ausstellung aus. Die Besucherzahlen blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Vor zwei Jahren soll dann eine Agentur aus Singapur die Raumfähre in gleicher Weise von NPO Molniya geleast und nach Bahrein geschafft haben, wo sie ebenfalls im Rahmen eines großen Sportfestes ausgestellt werden sollte. Dazu kam es aber nicht, und wegen eines Rechtsstreits um die Leasingraten lag die <i>Buran 002</i> nun vorläufig in Bahrein fest.</p>



<p>Diese Odyssee dürfte laut SPIEGEL ONLINE nun aber beendet sein &#8211; mit einem für die deutschen Raumfahrtfans besonders erfreulichen Happy-End: Denn das bekannte Auto- und Technik-Museum in Sinsheim hat die <i>Buran 002</i> von NPO Molniya gekauft, und zwar schon Ende 2003. Laut Michael Walter, dem Geschäftsführer des Museums, wird das sowjetische Raumfahrt-Relikt in den nächsten Monaten auf ein Schiff verladen und nach Deutschland transportiert. Neben der <i>Buran 002</i> besitzt das Museum noch ein zweites Buran-Exemplar &#8222;im Rohbau-Zustand&#8220;, das für den zweiten Standort des Museums in Speyer vorgesehen ist. </p>



<p>Das Auto- und Technikmuseum Sinsheim machte schon des Öfteren mit spektakulären Käufen von sich reden. So gingen vor einigen Monaten etwa die Bilder von einer der letzten <i>Concordes</i> durch die Medien, als diese ohne Flügel per Schiff und Sattelschlepper nach Sinsheim gebracht wurde. Auch eine Tupolew TU-144, das sowjetische Gegenstück zur Concorde, wird von dem Museum ausgestellt. Der Kaufpreis für die <i>Buran 002</i> soll übrigens im &#8222;hohen sechsstelligen Euro-Bereich&#8220; gelegen haben.</p>



<p>Den Bildern von der <i>Buran 002</i> zufolge ist deren Inneres zwar in einem traurigen Zustand, sie diente offenbar als Ersatzteillager. Dennoch: Bedenkt man, dass sich die berühmten amerikanischen <i>Space Shuttles</i>, von denen es nun auch nur noch drei Exemplare gibt, wohl niemals nach Deutschland verirren werden, stellen die beiden Buran-Exemplare des Museums immerhin die einzige Gelegenheit dar, ein Raumschiff dieser Bauart mit eigenen Augen zu sehen, ohne gleich eine USA-Reise zu buchen. Raumfahrer.net wünscht der <i>Buran 002</i> alles Gute. </p>



<p><strong>Nachtrag</strong>
<br>
Einem früheren Bericht zufolge hatte ein deutscher Geschäftsmann angegeben, die <i>Buran 002</i> gekauft zu haben. Er hätte sie zunächst in einer Tournee ausstellen und dann zerlegen und ihre Teile im Internet versteigern wollen. Gerüchte, dass er in Wirklichkeit das mit der Tournee verdiente Geld verwenden wollte, um die Raumfähre noch einmal aufzubauen und damit in letzter Sekunde den X-Prize zu gewinnen, erwiesen sich leider als haltlose Spekulationen&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Energija und Buran</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/energija-und-buran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2001 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name Buran wird heute einmal mehr mit einer maroden russischen Raumfahrt und vielen Pannenserien in Verbindung gebracht. Autor: Karl Urban Doch Buran, ein äußerlich fast identischer Nachbau des Space Shuttles, hätte es mit seinem amerikanischen Zwilling problemlos aufnehmen können. Doch nicht nur der Buran-Transporter, auch seine Trägerrakete Energija gehört zu den Meisterleistungen sowjetischer und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="b8abe8fd73c8"><strong>Der Name <em>Buran</em> wird heute einmal mehr mit einer maroden russischen Raumfahrt und vielen Pannenserien in Verbindung gebracht.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a></p>



<div class="wp-block-getwid-table-of-contents is-style-default"><ul class="wp-block-getwid-table-of-contents__list"><li><a href="#2679a62d1934">Vorgeschichte</a></li><li><a href="#bfb1b230c164">Buran </a></li><li><a href="#687fee440b26">Energija </a></li></ul></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/roketID14tsenkicom400.jpg" alt="" width="195" height="639"/><figcaption><em>Energija</em> graphische Darstellung (Bild: TSENKI)</figcaption></figure></div>



<p>Doch <em>Buran</em>, ein äußerlich fast identischer Nachbau des Space Shuttles, hätte es mit seinem amerikanischen Zwilling problemlos aufnehmen können. Doch nicht nur der <em>Buran</em>-Transporter, auch seine Trägerrakete <em>Energija</em> gehört zu den Meisterleistungen sowjetischer und russischer Ingenieurskunst. Die Großrakete zählt noch heute, obwohl sie nur zweimal startete, zu den leistungsstärksten Trägerraketen der Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="2679a62d1934"><strong>Vorgeschichte</strong></h4>



<p>Die Entwicklung eines Raumtransporters und der dazugehörigen Großrakete geschah in der Sowjetunion aus ähnlichen Gründen wie in den USA. Man erhoffte sich wohl durch eine starke Senkung der Startkosten des Gefährts, andere Raketen ersetzen zu können und zum anderen vorherrschend in der bemannten Raumfahrt zu werden. Allerdings wurde der <em>Buran</em> erst knapp zehn Jahre nach dem ersten Space Shuttle in Dienst gestellt. Dies lässt sich mit der Orientierung der russischen Raumfahrt begründen. Nach dem Scheitern eines eigenen Mondprogramms konzentrierte man sich auf den Bau von Raumstationen, wie die äußerst erfolgreiche <em>Saljut</em>-Reihe. In den USA wurde diese Thematik nur kurz mit dem Skylab angegangen, bevor man sich voll auf die Entwicklung eines wiederverwertbaren Raumtransportsystems (STS: <em>Space Transportation System</em>) konzentrierte. Aufgrund des &#8222;Zurückliegens&#8220; der sowjetischen Raumfahrt zeigt der <em>Buran</em> allerdings viele Vorteile gegenüber dem zehn Jahre älteren Space Shuttle.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="bfb1b230c164"><strong>Buran</strong> </h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2347001220rosc600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2347001220rosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zündung der Triebwerke beim einzigen Start der Raumfähre Buran. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Die äußere Form des <em>Buran</em> legt den Schluss nahe, er sei eine durch einen Geheimdiensttrick entwendete Kopie des US-Shuttles. Tatsächlich hatten Studien ergeben, dass die aerodynamische Form des Shuttles ideal für ein solches Raumfahrtzeug wäre. Doch im Innern unterscheidet sich der Aufbau des <em>Buran</em> völlig vom amerikanischen Vorbild. Durch das Wegfallen eigener Triebwerke ergibt sich eine komplett andere Innenraumstruktur. Die Kernbesatzung bestand aus vier Personen im Cockpit, allerdings waren im unteren Deck zehn Sitze für weitere Besatzungmitglieder installiert. Die maximale Besatzungsstärke sollte aber bei zehn liegen (beim Space Shuttle sind es sieben). Die Stromversorgung ist mit 30 KW deutlich höher als beim Shuttle (18 KW). Als Treibstoffgemisch für die Manövriertriebwerke wird genau wie bei der <em>Energija</em> Kerosin/LOX verwendet. Durch einen größeren Treibstoffvorrat erhöht sich auch die Manövriertätigkeit auf 500 &#8211; 900 m/s. Ein ebenfalls sehr auffallender Unterschied besteht darin, dass <em>Buran</em> auch unbemannt fliegen kann. So war der Orbiter während des Jungfernfluges, welcher der einzige Flug bleiben sollte, nicht bemannt.</p>



<p>Obwohl die maximale Nutzlastaufnahme des <em>Buran</em> höher als beim Shuttle liegt, ist das maximale Volumen der Nutzlast in der Ladebucht ähnlich: 18.55 x 4,65 m.<br>Ab 1983 begann man mit dem Bau von fünf Orbitern, die alle zumindest im Rohbau fertiggstellt wurden. Zudem verwendete man unzählige kleinere Modelle und sechs Modelle in voller Größe, wovon zwei Flugmodelle waren. Dagegen hatte die NASA nur ein Testmodell zum Fliegen konstruiert, die <em>Enterprise</em>.</p>



<p><strong>Technische Daten <em>Buran</em></strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>16,37 m</em></td></tr><tr><td><strong>Flügelspannweite</strong></td><td><em>23,92 m</em></td></tr><tr><td><strong>Länge:</strong></td><td><em>36,37 m</em></td></tr><tr><td><strong>Schub eigenes Triebwerk</strong></td><td><em>172 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startgewicht</strong></td><td><em>79 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>30 t in 250 km Höhe 51°</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>Kerosin/LOX</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>15.11.1988</em></td></tr><tr><td><strong>(Starts: 1, Fehlstarts 0)</strong></td></tr></tbody></table>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enburnasakorr.jpg" alt="" width="321" height="422"/><figcaption><em>Energija</em> und <em>Buran</em> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="687fee440b26"><strong>Energija</strong> </h4>



<p>Trotz des auf den ersten Blick ähnlichen Äußeren von <em>Buran</em> und Space Shuttle setzte man mit <em>Energija</em> und dem sowjetischen Transporter auf ein viel flexibleres Konzept. Dies zeigt sich durch die Aufteilung von Haupttriebwerk und Orbiter. Beim Space Shuttle sind die drei Haupttriebwerke im Orbiter integriert, lediglich die Tanks sind ausgelagert. <em>Buran</em> besitzt kein eigenes Starttriebwerk. Er bezieht seinen Schub vom Haupttriebwerk der <em>Energija</em>, da man die Entwicklung eines Wasserstoff-Sauerstoff-Triebwerks aus dem Stand heraus für wenig erfolgsversprechend hielt. Außerdem erhöhte sich durch die Auslagerung des Triebwerks die Nutzlastmasse des Orbiters, da die strukturelle Belastung verringert wurde (beim Space Shuttle mindert dies die maximale Nutzlastaufnahme um 6 t). Außerdem wurde durch eine geringere Masse von <em>Buran</em> der Transport von größeren Nutzlasten in größere Höhen ermöglicht.</p>



<p>Der zweite gravierende Unterschied zum amerikanischen Konzept zeigt sich im verwendeten Treibstoff der Booster. Diese verwendeten Kerosin und flüssigen Sauerstoff (LOX). Außerdem konnten für die <em>Energija</em> die Anzahl der Booster variiert und damit auf die Nutzlast an Bord des Orbiters abgestimmt werden. Somit wäre der Transport von 65 t bis 150 t Nutzlast möglich gewesen.</p>



<p>Sowohl die Booster als auch die Hauptstufe hätten geborgen werden können, indem sie nach dem Abtrennen an Fallschirmen weich gelandet wären (ähnlich wie die Booster des Space Shuttles).</p>



<p>Die Technik der Energija diente zudem als Vorlage für die Zenit-Rakete und das erste Konzept der Angara. Weiterentwicklungen der Boostertriebwerke erledigen derzeit ihren Dienst in der Atlas V und werden zukünftig in der Rus-M verwendet werden. Die Technik der Energija lebt somit in aktuellen Raketen weiter.</p>



<p><strong>Technische Daten Energija</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>3</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>102,2 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>3,9 m (1. Stufe), 7,7 m (2. Stufe), 3,7 m (3. Stufe)</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>7256 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startgewicht</strong></td><td><em>1277 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffgewicht</strong></td><td><em>1155 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>Nutzlast 96 t in eine 200 km 51° Bahn<br>22 t in eine GTO Transferbahn</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>15.05.1987</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>15.11.1988</em></td></tr><tr><td><strong>(Starts: 2, Fehlstarts 0, Zuverlässigkeit 100 %)</strong></td></tr><tr><td><em>Treibstoff</em></td><td><em>Kerosin/LOX</em></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/spaceshuttle/" data-wpel-link="internal">Rubrik: Amerikanisches Space Shuttle</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/angara/" data-wpel-link="internal">Angara</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/zenit/" data-wpel-link="internal">Zenit</a></li></ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/energija-und-buran/" data-wpel-link="internal">Energija und Buran</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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