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	<title>Canadarm-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Canadarm-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASA inspiziert Schadensstelle an Sojus-Raumschiff</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-inspiziert-schadensstelle-an-sojus-raumschiff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2022 19:01:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russen melden sinkende Temperaturen im Havaristen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti. New York/Moskau, 18. Dezember 2022 &#8211; Die amerikanischen ISS-Astronauten haben am Sonntag den Schaden an der Schutzhülle der Aggregatesektion des russischen Raumschiffes Sojus-MS 22 inspiziert. Mit Hilfe des Canadarm2 machten sie Aufnahmen von der Stelle, an der vermutlich ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russen melden sinkende Temperaturen im Havaristen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York/Moskau, 18. Dezember 2022 &#8211; Die amerikanischen ISS-Astronauten haben am Sonntag den Schaden an der Schutzhülle der Aggregatesektion des russischen Raumschiffes Sojus-MS 22 inspiziert. Mit Hilfe des Canadarm2 machten sie Aufnahmen von der Stelle, an der vermutlich ein Mikrometeorit eingeschlagen ist und das Wärmeregulierungssystem beschädigt hat, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mit. Die Bilder sollen am Montagmorgen zur Auswertung auf die Erde geschickt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen meldet die GK Roskosmos, dass die Temperatur in dem Raumschiff, die nach dem Leck auf rund 30 Grad angestiegen war, &#8222;absinkt&#8220;. Exakte Angaben wurden allerdings nicht gemacht. Es hieß lediglich, dank des Handelns der Spezialisten des Flugleitzentrums (ZUP) im Moskauer Vorort Koroljow &#8222;bleibt sie in den vorgegebenen Grenzen&#8220;. Die NASA hatte einen für Montag geplanten Ausstieg zweier Astronauten aus der Station auf Mittwoch verschoben, um den Russen bei der Schadensermittlung zu helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es weiter heißt, hat die ISS-Besatzung an ihrem freien Wochenende auch das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft und damit den Sieg von Argentinien verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg542187#msg542187" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GK Roskosmos kündigt für Ende Dezember Beratung über weiteres Vorgehen nach der Sojus-MS 22-Panne an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-kuendigt-fuer-ende-dezember-beratung-ueber-weiteres-vorgehen-nach-der-sojus-ms-22-panne-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 16:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA verschiebt ISS-Ausstieg um zwei Tage. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti und GK Roskosmos. Moskau/New York, 17. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Samstag für Ende Dezember eine Beratung über das weitere Vorgehen nach dem Leck im Wärmeregulierungssystem des Raumschiffes Sojus-MS 22 angekündigt. Zuvor sollen Arbeitsgruppen die Ursachen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA verschiebt ISS-Ausstieg um zwei Tage. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti und GK Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau/New York, 17. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Samstag für Ende Dezember eine Beratung über das weitere Vorgehen nach dem Leck im Wärmeregulierungssystem des Raumschiffes Sojus-MS 22 angekündigt. Zuvor sollen Arbeitsgruppen die Ursachen der Havarie ermitteln, den technischen Zustand des Raumschiffes prüfen sowie Empfehlungen für die künftige Arbeit der russischen Besatzung und Bodendienste erstellen, teilte die Moskauer Raumfahrtbehörde mit. Man bereite sich auch darauf vor, den Start des nächsten Raumschiffes Sojus-MS 23, der für den 16. März vorgesehen ist, notfalls vorzuziehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat indes entschieden, den für den 19. Dezember geplanten Ausstieg zweier Astronauten zu verschieben. Josh Cassada und Frank Rubio werden danach erst am 21. Dezember wie geplant ein neues Sonnensegel zur Verbesserung der Energieversorgung der Station montieren. Zuvor wollen die Amerikaner am (morgigen) Sonntag auch mit Hilfe des Manipulators Canadarm-2 die Schadensstelle an der Schutzverkleidung des Havaristen&nbsp;noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Ob bei dem Ausstieg am 21. Dezember auch ein Abstecher der Astronauten dorthin möglich oder gar erforderlich ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall könnte sich nach Ansicht der NASA das vor kurzem mit den Russen gestartete Programm der gegenseitigen Mitnahme von Raumfahrern im Fall der Fälle bewähren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg542121#msg542121" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlas bringt erneut einen Schwan auf Trab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-bringt-erneut-einen-schwan-auf-trab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2016 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am frühen Morgen des 23. März 2016 von einer Atlas-V-Rakete auf den Weg zur ISS gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Orbital ATK, ULA. Die von der United Launch Alliance (ULA) vermarktete Rakete mit dem von Orbital [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am frühen Morgen des 23. März 2016 von einer Atlas-V-Rakete auf den Weg zur ISS gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, Orbital ATK, ULA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ksc20160322NASAKimShiflett1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ksc20160322NASAKimShiflett260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Atlas-V-Start am 23. März 2016<br>(Bild: NASA / Kim Shiflett)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der United Launch Alliance (ULA) vermarktete Rakete mit dem von Orbital ATK gebauten Transporter an der Spitze hob um 4:05 Uhr MEZ von der Startrampe 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral (Cape Canaveral Air Force Station, CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstaat Florida zu Beginn eines 30 Minuten langen Startfensters ab. Eingesetzt wurde die Rakete mit der Baunummer AV-064.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlas-V flog dabei (zum 32. Mal) in der 401-Konfiguration, die Nutzlast war also unter einer Nutzlastverkleidung aus Kompositmaterial mit vier Metern Durchmesser untergebracht (4), es kamen keine Feststoffbooster zur Anwendung (0), und die Centaur-Oberstufe war mit einem Triebwerk ausgerüstet (1).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/26000731035NASABenSmegelsky1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/26000731035NASABenSmegelsky260.jpg" alt=""/></a><figcaption>AV-064 in Langzeitbelichtung<br>(Bild: NASA / Ben Smegelsky)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum zweiten Mal saß ein Cygnus-Transporter auf einer Atlas-V-Rakete. Ursprünglich hätte Orbital ATK den Orbit-Einschuss der Cygnus-Transporter ausschließlich mit Hilfe eigener Raketen vornehmen wollen, musste sich nach einem <a href="https://www.raumfahrer.net/antares-explodiert-kurz-nach-dem-start-zur-iss/" data-wpel-link="internal">kapitalen Fehlstart</a> seiner Antares-Rakete am 28. Oktober 2014 jedoch nach einem Transportdienstleister umsehen, um den von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) erhaltenen Auftrag mit dem Titel Commercial Resupply Services-1 (CRS-1) umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Orbital ATK hat der Cygnus-Frachter den Start sehr gut überstanden und arbeitet aktuell auf seinem rund 51,6 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit in rund 232 Kilometern über der Erde so, wie es für diese frühe Flugphase vorgesehen ist. Es besteht eine stabile Kommunikationsverbindung, die beiden Solarzellenausleger sind entfaltet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/25624583265nasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/25624583265nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cygnus-Transporter und Halbschalen<br> der Nutzlastverkleidung<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich am kommenden Samstag, den 26. März 2016 wird der Transporter im Rahmen seiner OA-6 genannten Mission die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) erreichen und rund 3,6 Tonnen Fracht anliefern. An Bord der Station sollen insbesondere die Expeditionen 47 und 48 mit der wissenschaftlichen Nutzlast des Transporters arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Spacecraft Fire Experiment 1 (Saffire-1) steht eine neuartige Möglichkeit zur Verfügung, Verlauf und Folgen eines Brandes an Bord eines Raumfahrzeugs zu erforschen. Dabei können auch Untersuchungen vorgenommen werden, die man auf Grund des Risikos nicht an Bord eines bemannten Fahrzeugs ausführen möchte. Saffire-1 wird deshalb erst zum Einsatz kommen, wenn der Cygnus-Transporter die ISS wieder verlassen hat und sich in einem sicheren Abstand zur Station befindet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/strata120tubesnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/strata120tubesnasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Strata-1 &#8211; links Regolith-Simulation, rechts <br>Asteroidenmaterial<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Meteor wird man zum ersten Mal von einer Plattform im All aus Meteore beim Eintreten in die Erdatmosphäre beobachten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Strata-1 soll das Verhalten und die Bewegung von Regolith unter dem Einfluss von Mikrogravitation untersucht werden. Unter anderem hofft man auf Antworten auf die Fragen, wie leicht oder wie aufwändig sich ein Raumfahrzeug in Regolith verankern lässt und wie Regolith mit den Materialien, aus denen Raumfahrzeuge, Raumanzüge und andere Gegenstände hergestellt sind, wechselwirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Gecko Gripper möchte man die Nützlichkeit und Wirksamkeit einer Greifeinrichtung unter Weltraumbedingungen überprüfen. Die Konstruktion des Gecko Gripper wurde vom Haften eines Geckos auch an Oberflächen jeder Orientierung inspiriert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cfimg625627nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cfimg625627nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gecko Gripper<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Additive Manufacturing Facility (AMF) wird an Bord der ISS eine weitere Anlage für den 3D-Druck zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass der NASA-Astronaut und Commander der Expedition 47 Timothy Kopra mit dem Canadarm 2 genannten Roboterarm der Station den Cygnus-Transporter an der dafür vorgesehenen mechanischen Schnittstelle greift, damit er anschließend an einen geeigneten Kopplungsport herangeführt werden kann. Der Astronaut Timothy Peake der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hat den Vorgang zu überwachen, um dem amerikanischen Kollegen gegebenenfalls zur Hand zu gehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/saffirenasa.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/saffirenasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Aufbau von Saffire &#8211; Illustration<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transporter fliegt zum zweiten mal in seiner vergrößerten und verbesserten Variante. Er ermöglichte eine größere Zuladung von Transportgut, weist ein gegenüber der kleineren Bauform um rund 25 Prozent größeres Volumen seines druck-beaufschlagten, von der ISS nach dem Ankoppeln zugänglichen Frachtraums auf, und erhielt neu-konstruierte Treibstofftanks und Solarzellenausleger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich bis Ende Mai 2016 wird der Transporter an der ISS verweilen. Nach der Abkopplung sind vom dann unter anderem mit rund 2 Tonnen Stationsabfällen beladenen Transporter zunächst fünf Kleinstsatelliten, sogenannte Cubesats, auszusetzen, bevor das bereits beschriebene Experiment Saffire-1 abgewickelt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach erfolgt laut Plan der zerstörerische Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik. Auch dabei wird ein wichtiges Experiment in Betrieb sein: Erneut ist ein Aufzeichnungsgerät für die bei einem zerstörerischen Wiedereintritt ablaufenden Ereignisse und herrschenden Zustände im All, ein sogenannter Reentry Breakup Recorder (REBR). Gemäß seiner Auslegung kann dieser einen feurigen Wiedereintritt überstehen und anschließend nützliche Daten senden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cygnus OA-6 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.393 und als COSPAR-Objekt 2016-019A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14145.msg354324#msg354324" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OA-6 Cygnus CRS Orb-6 auf Atlas V 401</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-bringt-erneut-einen-schwan-auf-trab/" data-wpel-link="internal">Atlas bringt erneut einen Schwan auf Trab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dragon CRS 1 an ISS angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon-crs-1-an-iss-angekommen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 12:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35178</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach mehreren Phasenkorrektur- und Bahnanhebungsmanövern hat sich das erste Dragon-Raumschiff im Rahmen der Commercial Resupply Services der ISS bis auf 10 Meter genähert und wurde dort mit dem Stationsmanipulator verbunden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Dies geschah gegen 12.57 Uhr MESZ. Jetzt wird das Raumschiff an die korrekte Kopplungsposition [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dragon-crs-1-an-iss-angekommen-2/" data-wpel-link="internal">Dragon CRS 1 an ISS angekommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach mehreren Phasenkorrektur- und Bahnanhebungsmanövern hat sich das erste Dragon-Raumschiff im Rahmen der Commercial Resupply Services der ISS bis auf 10 Meter genähert und wurde dort mit dem Stationsmanipulator verbunden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-10-12-56757.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102012142719_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102012142719_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dragon am &#8222;Haken&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies geschah gegen 12.57 Uhr MESZ. Jetzt wird das Raumschiff an die korrekte Kopplungsposition am unteren Port des Knotenmoduls Harmony geschwenkt, wo es durch mehrere Bolzen mit der Station verbunden werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Versorgungsraumschiffes befinden sich inklusive Verpackungsmaterials 905 kg Fracht, darunter Nahrungsmittel, Experimentiermaterial, Verbrauchsgüter, Bekleidung, Ersatzteile und Ausrüstungsgegenstände. Dragon CRS 1 soll bis zum 28. Oktober an der Station angekoppelt bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rückweg wird Fracht zurück zur Erde transportiert. Dazu zählen vor allem Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen in der Schwerelosigkeit, so Urin- und Blutproben, die auf der Erde genauer untersucht werden sollen. Zu den medizinischen Forschungen gehören Studien zur Entwicklung des Immunsystems sowie zum Muskel- und Knochenabbau. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dragon war vorgestern an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete gestartet worden. Während des Starts wurde Triebwerk 1 aufgrund einer Anomalie automatisch abgeschaltet. Durch den Druckverlust an dieser Stelle waren daraufhin einige Teile der Außenverkleidung abgebrochen und in Richtung Meeresoberfläche gefallen. Die Bordelektronik hatte aber automatisch einen neuen Kurs berechnet und die übrigen Triebwerke etwas länger laufen lassen. Damit erreichte das Raumschiff trotz des Zwischenfalls eine geeignete Bahn, um seine Mission erfolgreich durchführen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vergangenheit waren derartige Abschaltungen mit Brennzeitverlängerungen für die übrigen Triebwerke bereits bei der Saturn-5-Trägerrakete sowie beim Space Transportation System (STS) vorgekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.msg238201#msg238201" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon-CRS-1-Thema ab 10. Oktober 2012</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-10-12-56757.mp3" length="3357445" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Die letzten zwei Wochen auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-zwei-wochen-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 12:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kounotori]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben der Betreuung wissenschaftlicher Untersuchungen, Wartungsarbeiten und medizinischen Tests waren ein weiterer Ausstieg und der Abflug des Frachters Kounotori 3 die Höhepunkte der zurückliegenden Tage. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, ESA, JAXA. Am 5. September unternahmen Sunita Williams und Akihiko Hoshide einen zweiten Ausstieg, um den Ersatz-Energieverteiler 1 (Main Bus Switching Unit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neben der Betreuung wissenschaftlicher Untersuchungen, Wartungsarbeiten und medizinischen Tests waren ein weiterer Ausstieg und der Abflug des Frachters Kounotori 3 die Höhepunkte der zurückliegenden Tage.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, ESA, JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. September unternahmen Sunita Williams und Akihiko Hoshide einen zweiten Ausstieg, um den Ersatz-Energieverteiler 1 (Main Bus Switching Unit = MBSU) korrekt zu installieren. Dazu musste dieser zunächst wieder abmontiert und in der Nähe provisorisch gelagert werden. Anschließend wurden Sockelgewinde und Bolzen H2 mittels Druckluft und Drahtbürste gereinigt und mithilfe einer modifizierten Zahnbürste geschmiert. Danach konnte ein Probebolzen eingeschraubt werden. Nach erneuter Schmierung gelang schließlich das korrekte und vollständige Einschrauben des H2-Bolzens bei installierter MBSU. Diese saß nun richtig auf einer Kühlplatte und konnte anschließend aktiviert werden. 
<br>
Es folgte noch der Austausch einer defekten Kamera am Stationsmanipulator Canadarm2, worauf der Außenbordeinsatz nach 6 Stunden und 28 Minuten erfolgreich beendet werden konnte. Während des Ausstiegs trugen die beiden Raumfahrer russische Dosimeter. Sunita Williams übernahm damit übrigens die Spitzenposition in der Liste der Außenbordarbeiterinnen mit 44 Stunden und 2 Minuten bei 6 Einsätzen von ihrer Kollegin Peggy Whitson. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der folgenden Tage wurden der Ausstieg nachbereitet (Überprüfung, Reinigung, Trocknung), Vorbereitungen für den Abflug von Kounotori 3 und die Rückkehr einer Teilbesatzung zur Erde mit Sojus-TMA 04M am 17. September getroffen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Augentest 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigten sich mit der fotografischen Erfassung besonderer Phänomene auf der Erde, der Erprobung neuer Foto- und Kommunikationstechnik, Untersuchungen am menschlichen Immunsystem (IMMUNO), Strahlungsmessungen in verschiedenen Teilen der Station (u.a. Matrjoschka), Untersuchungen zu Reaktionsfähigkeit, Stressresistenz, Muskel- und Knockenabbau (u.a. spezielle Diät zur Linderung eines raschen Knochenabbaus) sowie Herz-Kreislauf-Tests. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wartungsarbeiten betrafen eine Vielzahl der Systeme der Station, so die Luftüberwachungs- und Reinigungssysteme, Toiletten, Experimentieranlagen, Wasseraufbereitung, Computer oder Sportgeräte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnt seien hier noch das Biorhythmusexperiment CRHYT, bei dem ein Proband über 36 Stunden spezielle Sensoren trägt, deren Messwerte aufgezeichnet und später ausgewertet werden. Bei SONOKARD trägt ein Raumfahrer ein spezielles Shirt, über das wichtige Lebensparameter erfasst werden. Im Rahmen von ASEPTIK wird untersucht, wie Experimentieranlagen über längere Zeit keimfrei gehalten werden können. Mittels einer Unterdruckhose (Tschibis) können Belastungen simuliert werden, die denen durch die Schwerkraft auf der Erde entsprechen. Mit VETEROK wird ein neues elektrostatisches Luftreinigungssystem getestet, welches über eine kurzzeitige Ionisierung organische Stoffe besser aus der Atemluft filtern soll. Hör-, Seh- und Reaktionstests in verschiedenen Phasen eines Langzeitfluges helfen, physische und phsychische Veränderungen festzustellen. Mit VISIR und der ISS Agricultural Camera werden automatisch Bilder verschiedener Flächen angefertigt. Dazu verfügen die Kameras über Computersteuerungen und spezielle Sensoren. Während VISIR noch im Erprobungsmodus läuft, werden mit der ISSAC Bilder von Weideflächen, Wäldern, Wiesen udn Feuchtgebieten in den USA für landwirtschaftliche Beurteilungen und Bildungszwecke aufgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bildung dient auch die optische Aufzeichnung langwieriger physikalischer Vorgänge in der Schwerelosigkeit. Derzeit wird im Rahmen von FASA die Trennung von flüssiger und gasförmiger Phase in einem Behälter verfolgt. Das neue Experiment Coulomb Kristall beschäftigt sich mit der Anordnung elektrisch geladener Partikel in der Schwerelosigkeit. Das ebenfalls neue Aquatic Habitat läuft mittlerweile im Testbetrieb. Hier sollen Leben und Entwicklung von Fischen über mehrere Generationen beobachtet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Lungenfunktionsmessungen während sportlicher Belastung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Experimente werden weitgehend von der Erde aus gesteuert und laufen ansonsten autonom ab, benötigen nur selten die Betreuung durch Raumfahrer. Dazu gehörten in den letzten Tagen u.a. ein Verbrennungsexperiment, die materialwissenschaftlichen Untersuchungen KASKAD und BCAT (Kolloide in der Schwerelosigkeit), Untersuchungen zur Strukturdynamik der Station (IDENTIFIKAZIJA). Weitere Studien am Menschen betrafen Veränderungen in der Lungenfunktion (Lungenvolumen, Sauerstoffaufnahmefähigkeit im Rahmen von VO2max), Lärmmessungen durch stationäre und mobile Sensoren sowie die Wirksamkeit eines speziellen Trainings mit starker aber nur kurzzeitiger Belastung zur Minderung von Muskel- und Knochenschwund (SPRINT). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von YouTube SpaceLab wurden zwei Schülerexperimente ausgewählt, die im Weltraum durchgeführt werden sollen. Bei einem wird das Leben einer Spinne in der Schwerelosgkeit unter die Lupe genommen. Dieses Experiment wurde nun vorbereitet. Zu bestimmten Zeiten soll es dazu Live-Übertragungen aus der ISS geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. September wurde der unbemannte Frachter Kounotori 3 mittels des Stationsmanipulators Canadarm2 von der Station abgekoppelt. Zuvor waren zwei Systeme (REBR und i-Ball) installiert und aktiviert worden, mit denen bestimmte Parameter während des für das Raumschiff zerstörerischen Wiedereintritts aufgezeichnet werden. Dieser erfolgte in den Morgenstunden des 14. September (Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-verglueht/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt der folgenden Stunden ist die geplante Rückkehr der Raumfahrer Gennadi Padalka, Joe Acaba und Sergej Rewin nach gut 4 Monaten im Weltraum. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg235684#msg235684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab September 2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kounotori 3 verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 13:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-21-66051.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092012152452_small_1.jpg" alt="NASA" width="315" height="262"/><figcaption>
Kounotori 3 unmittelbar unter der Internationalen Raumstation 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- und Aufzeichnungsgeräte gesammelt. Das eine stammt aus den USA und nennt sich Re-Entry Breakup Recorder. Es sammelt Angaben über Temperatur, Beschleunigungen und Rotationsraten während des Wiedereintritts und ist mit einem eigenen Hitzeschutz versehen. Dadurch übersteht der Rekorder den Sturz auf die Erde und kann im Ozean wassern. Anschließend übermittelt REBR die Daten via Iridium-Telefonnetz in die USA. Baugleiche Geräte waren bereits bei ATV 2 und HTV 2 im Einsatz, aber nur teilweise erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die japanische Raumfahrt setzt mit i-Ball erstmals ein eigenes derartiges System ein. Mit diesem werden zusätzlich Bilder gespeichert, die anschließend ausgewertet werden sollen. Das 40 Zemtimeter durchmessende System wurde bei IHI in Tomioka entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kounotori 3 war am 21. Juli mit 4,6 t Fracht zur ISS gestartet und am 27. Juli mit Hilfe des Stationsmanipulators Canadarm2 angekoppelt worden. Anschließend wurden Innen- und Außenfracht entladen und der Stauraum des Raumschiffs mit Abfällen beladen. Zur Innenfracht gehörten fünf Kleinsatelliten, die in den kommenden Wochen aus der ISS ausgeschleust werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ablegen von der Station, was erneut mit Hilfe des Canadarm2 vorgenommen wurde, erfolgten mehrere Separations- und Bremszündungen der Triebwerke. Der Zeitpunkt des Wiedereintritts wird mit ca. 7.24 Uhr MESZ angegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10722.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HTV-3-Mission</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kounotoris Außenfracht komplett entladen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotoris-aussenfracht-komplett-entladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 13:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche wurde die Fracht aus dem japanischen Transportraumschiff entladen, die in einem drucklosen Teil untergebracht ist und außenbords Verwendung findet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich um einen US-amerikanischen und einen japanischen Gerätekomplex. Beide Teile waren auf einer entnehmbaren Palette in Kounotori 3 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der vergangenen Woche wurde die Fracht aus dem japanischen Transportraumschiff entladen, die in einem drucklosen Teil untergebracht ist und außenbords Verwendung findet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-20-36029.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082012154043_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="346" height="229"/><figcaption>
Die Palette mit den Experimenten wird zu Kibo transportiert. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um einen US-amerikanischen und einen japanischen Gerätekomplex. Beide Teile waren auf einer entnehmbaren Palette in Kounotori 3 montiert. Diese Palette wurde am 6. August mit Hilfe des kanadischen Manipulatorarms aus dem Inneren des Raumschiffes herausgezogen und temporär am japanischen Laborkomplex befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. August wurde mit Hilfe der Manipulatorerweiterung Dextre, vom Boden aus gesteuert, das Space Communication and Navigation Testbed (SCaN) gelöst und zur Haupt-Gitterstruktur der Station transportiert. Hier wird es auf Dauer seinen Dienst versehen. SCaN verfügt über drei Software-programmierbare Funkgeräte und zugehörige Antennen im S-, L- und K<sub>a</sub>-Band. Entwickelt wurde SCaN unter Leitung des Glenn Research Centers der NASA, Zulieferer waren General Dynamics, die Harris Corporation und das Jet Propulsion Laboratory (alle USA). Mit SCaN will man verschiedene Funkkonfigurationen, die per Software gesteuert werden, testen. 
<br>
Am 9. August wurde mit Hilfe des japanischen Manipulatorarmes eine Einheit zur gemeinsamen Betreuung verschiedener Experimente (MCE) von der Palette gelöst und in der offenen Experimentierplattform an Kibo verstaut. In der MCE sollen aufblasbare Strukturen und eine normale HD-Kamera getestet sowie Plasma- und Lichtphänomene in der oberen Erdatmosphäre gemessen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die leere Transportpalette wurde am 10. August zurück in den Frachtraum von Kounotori 3 geschoben. Sie wird mit dem übrigen Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, der für den 6. September geplant ist, verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kounotori 3 ist der dritte japanische Frachter, der Materialien zur Internationalen Raumstation gebracht hat. Er startete am 21. Juli und wurde am 28. Juli mit Hilfe des Canadarm2 an der Unterseite des Moduls Harmony angekoppelt. Die Innenfracht wurde seit dem Folgetag entladen. Im Gegenzug wird der Frachtraum mit nicht mehr benötigten Dingen gefüllt. Bei Wiedereintritt sollen zwei Datenrekorder Messwerte der Bedingungen erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10722.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HTV-3-Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kounotoris-aussenfracht-komplett-entladen/" data-wpel-link="internal">Kounotoris Außenfracht komplett entladen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeitsstress im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arbeitsstress-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 17:38:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ARED]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress-M 13M]]></category>
		<category><![CDATA[STS-134]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Tagesplan der Langzeitbesatzung 30 findet man in jeder Woche, für jedes Besatzungsmitglied eine detailliert geplante Arbeitsanweisung, welche von der ISS-Crew absolviert werden muss. Lediglich in den Abendstunden, an Feiertagen und am Wochenende gibt es etwas Freizeit, um sich zu erholen. In den letzten beiden Wochen stand ein besonders anspruchsvolles Programm auf dem Plan. (Newsbild: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arbeitsstress-im-all/" data-wpel-link="internal">Arbeitsstress im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Tagesplan der Langzeitbesatzung 30 findet man in jeder Woche, für jedes Besatzungsmitglied eine detailliert geplante Arbeitsanweisung, welche von der ISS-Crew absolviert werden muss. Lediglich in den Abendstunden, an Feiertagen und am Wochenende gibt es etwas Freizeit, um sich zu erholen. In den letzten beiden Wochen stand ein besonders anspruchsvolles Programm auf dem Plan. (Newsbild: Oleg Kononjenko mit einem Blitzlicht im Swesda-Modul.)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-01-23-82156.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Anatoli Iwanischin beim Training am Fahrradergometer CEVIS in Destiny 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorangegangene Woche startete mit einem freien Tag, die Besatzung hatte anlässlich des russischen Weihnachtsfestes am 7. Januar ein verlängertes Wochenende. Trotzdem musste sie auch in dieser Zeit ihr tägliches zweistündiges Trainingsprogramm mit den fünf in der Station vorhandenen Übungsgeräten absolvieren. Dieses ist nötig, um dem Muskelabbau durch die fehlende Gravitation während einer Langzeitmission entgegenzuwirken. Die Übungseinheiten auf dem Universal-Trainingsgerät ARED (Advanced Resistive Exercise Device) wurden diesmal aufgezeichnet und zur Bewertung an die Fachleute am Boden gesendet. Die russischen Besatzungsmitglieder arbeiteten an einer weiteren TV-Aufzeichnung für das Fernsehprojekt Nauka 2.0 (Wissenschaft 2.0, sprich: na-ú-ka) und sendeten sie zur Bodenstation. Diesmal lag der Schwerpunkt im Bereich Raummedizin, speziell auf die russische Ausrüstung ausgerichtet. André Kuipers hatte einen besonderen TV-Event, er sprach per Video-Verbindung mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte und einigen Studenten von der Technischen Universität in Delft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Wochenverlauf erhielt Donald Pettit von der Bodenstation die Aufgabe, einen im letzten Jahr montierten SPDA-Schalter (Secondary Power Distribution Assembly) zu entfernen. Dieser wäre nötig gewesen, wenn es in Bezug auf ein Startverbot für die Sojus-Raketen im letzten Jahr zu einem unbemannten Betrieb der ISS gekommen wäre. Ebenso führte er die jährliche Wartung der Sanitär- und Hygieneeinheit WHC (Waste &amp; Hygiene Compartment) im Tranquility-Knoten aus. Die Arbeiten umfassten das Tauschen von Rohrleitungen und hydraulischen Komponenten. Oleg Kononjenko entfernte zu dieser Zeit eine Speichereinheit des BITS2-12-Telemetriesystems von Sojus-TMA 03M und ersetzte sie durch ein neues Bauteil. Später reinigte und spülte er die Lufttankeinheit 2 von Progress-M 13M mit Stickstoff, vorbereitend auf dessen Abkopplung am 23. Januar. André Kuipers arbeitet im Columbus-Labormodul an dem Experiment FOAM (Schaum-Stabilität), welches durch Studenten am Boden begleitet wird. Das Projekt zielt auf die Erforschung von wässrigem und nicht-wässrigem Schaum in der Schwerelosigkeit. Das Verhalten von Schaum im All und auf der Erde ist sehr verschieden, weil der Prozess der Drainage im Raum fehlt. Es wurden hierzu Fotos und Videos angefertigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank bereitet die MSG für SODI-Colloid vor  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Dan Burbank unterstütze die Bodenmannschaft bei der automatisierten Durchführung des SODI-Colloid-Experiments im Columbus-Labormodul. Hier half er bei der Einrichtung einer neuen Forschungsreihe in der MSG (Microgravity Science Glovebox). SODI-Colloid ist Teil der dreifachen ESA-Experiment-Reihe, die die Bewegung von kolloiden Partikeln in Flüssigkeiten, Diffusionsmessungen in Erdölreservoiren und der Studie von Wachstum und Eigenschaften von fortgeschrittenen photonischen Materialien innerhalb gallertartigen Lösungen erforscht. Weiterhin führte die ISS Besatzung zum Ende der vorangegangen Woche verschiedenste Arbeiten durch. So reinigten sie die Kühlleitungen der US-Raumanzüge, arbeiteten weiter am WHC, führten Ultraschallmessungen am eigenen Körper durch, sprachen über NASA-TV mit Stephanie Abrams vom Weather Channel in Atlanta und luden die Satelliten-Telefone in den Sojus-Raumschiffen auf. Am Freitag den 13. Januar musste die ISS eine ungeplante Bahnanhebung zur Kollisionsvermeidung mit Weltraumschrott ausführen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/13-ausweichmanoever-erfolgt-am-13-januar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn dieser Woche, der Woche 9 für die Langzeitbesatzung 30, bereiteten Dan Burbank und Donald Pettit eine weitere Versuchsreihe mit SPHERES im Kibo-Labormodul vor. Dabei geht es um eine Studie mit drei kopfgroßen Experimental-Satelliten, um Techniken zu erproben, die zur Verbesserung bei automatischen Anlegemanövern, Satellitenreparaturen, dem Zusammenbau von Raumfahrzeugen und Notfallreparaturen geeignet sind. Diesmal wurden die Satelliten jedoch so konfiguriert, dass sie von Studenten des Massachusetts Institute of Technology im Rahmen eines Wettbewerbes am nächsten Montag ferngesteuert werden können. In Vorbereitung auf die kommenden An- und Abflüge russischer Frachtraumschiffe, testeten Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko das TORU-Kontrollsystem, welches eine manuelle Steuerung im Notfall ermöglicht. Etwas später machten sie sich mit den Tätigkeiten vertraut, welche nötig werden, um den Mikrosatellit Tschibis-M durch Progress-M 13M nach der Abkopplung auszusetzen. Dies bedingt ein Ablegen mit geöffneter Luke, welche befestigt werden muss. Zusätzlich muss eine Steckerverbindung zum Auslösen der Ausstoßvorrichtung in einer Flughöhe von rund 500 Kilometern hergestellt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012183858_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
André Kuipers in Cupola bei der Erdbeobachtung 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche hatte die ISS-Besatzung erneut die Gelegenheit zur Erdbeobachtung. So wurden zum Beispiel Fotos und Filme von Vientiane der Hauptstadt von Laos, dem Lake Eyre in Südaustralien und Panama City aufgenommen. Zur Mitte der Woche wurde die turnusmäßige Feuerlöschübung in Zusammenarbeit mit allen Bodenstationen durchgeführt. Diese Übung muss jede Besatzung immer wieder trainieren, um im Falle eines Brandes oder einer Rauchentwicklung schnell reagieren zu können. Ein Feuer, entstehender Rauch oder das Freiwerden von schädlichen Gasen gehört in der Raumstation mit zu den gefährlichsten Szenarien, die im schlimmsten Fall eine Evakuierung der Station erfordern würden. Donald Pettit hatte später die Aufgabe, den Merlin-1-Gefrierschrank wieder in Betrieb zunehmen. Dafür installierte er zwei Antikondensationsbeutel in dem Schrank und lagerte dann Nahrungsmittel und Getränke von Merlin 2 nach Merlin 1 um. Der nun leere Gefrierschrank Merlin 2 wurde einem 24stündigem Trocknungsprozess unterzogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen Tag fanden einige vom Boden gesteuerte Robotik-Aktivitäten an der Außenseite der ISS statt. Vorbereitend auf die geplanten Arbeiten mit dem Stationsmanipulator Canadarm2, gemeinsam mit der kanadischen „Roboterhand“ Dextre, wurde der Mobile Transporter auf der Gitterstruktur zur Backbord-Arbeitsseite gefahren. Anschließend wurden einige Experimente mit der Bezeichnung STP-H3 (Space Test Program-Houston 3) am P3-Gitterelement, welche während der Space-Shuttle-Mission STS 134 installiert wurden, mit Dextre überprüft. Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten ist Dextre an dem Mobilen Befestigungssystem MBS installiert worden, der Stationsarm befindet sich wieder an der Halterung des Harmony-Knotens. Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko installierten den 40 Kilogramm schweren Mikrosatelliten Tschibis-M in seiner Ausstoßvorrichtung im offenen Luk von Progress-M 13M. Im Anschluss daran wurde die innere Luke des Kopplungs- und Schleusenmoduls Pirs geschlossen und den entsprechenden Dichtigkeitsprüfungen unterzogen. Der Raumfrachter ist nun bereit zum Abkoppeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 18.01.2012: 391,2 km bei einem Höhenverlust von rund 57 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>23. Januar, Progress-M 13M verlässt die ISS</li><li>28. Januar, Progress-M 14M erreicht die ISS</li><li>14. Februar, 30. russischer Außeneinsatz (Kononenko, Schkaplerow)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-iss-im-neuen-jahr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Die ISS im neuen Jahr</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/13-ausweichmanoever-erfolgt-am-13-januar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">13. Ausweichmanöver erfolgt am 13. Januar</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg212531#msg212531" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 10. Januar</a></li></ul>
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		<title>Wochen 3 + 4 der Expedition 30</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wochen-3-4-der-expedition-30/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:36:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in dieser und der letzten Woche hatte die dreiköpfige Besatzung der ISS einen vollen Terminplan. So waren etliche Experimente zu betreuen, medizinische Übungen zu absolvieren und einige Probleme zu bewältigen. Weiterhin fand in der vorherigen Woche ein Test des japanischen Roboterarms und eine Bahnanhebung statt. (Newsbild: Anatoli Iwanischin mit einer Kamera im Destiny-Modul) Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auch in dieser und der letzten Woche hatte die dreiköpfige Besatzung der ISS einen vollen Terminplan. So waren etliche Experimente zu betreuen, medizinische Übungen zu absolvieren und einige Probleme zu bewältigen. Weiterhin fand in der vorherigen Woche ein Test des japanischen Roboterarms und eine Bahnanhebung statt. (Newsbild: Anatoli Iwanischin mit einer Kamera im Destiny-Modul)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Anatoli Iwanischin bei der Vorbereitung zu MBI-20 Tipologija 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anatoli Iwanischin, Dan Burbank und Anton Schkaplerow begannen in der vorangegangenen Woche mit Wartungs- und Kontrollaufgaben. So wurden im russischen Segment die Öffnungen und Staubfilter der Luftumwälzungsanlage gereinigt, sowie die STTS-Audio-Systeme im Swesda-Modul gewartet. Im US-Teil der Station erfolgten Prüfungen der Trinkwasserqualität mit dem TOCA-Hardware-Kit. TOCA (Total Organic Carbon Analyzer) ist ein Gerät zur Prüfung der Reinheit des Wassers in der Wasser-Recycling-Anlage (WPA). Weiter erfolgte ein fünfstündiger Lauf von AQM (Air Quality Monitor) zur Überprüfung der Stationsluft. Anatoli Iwanischin absolvierte im Swesda-Modul eine Sitzung der russischen Verhaltensbewertung mit dem Namen MBI-20 Tipologija (Typologie). Dabei sollen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Personen getestet werden, unter Stress zu arbeiten und zu kommunizieren. Ein Elektroenzephalogramm misst und registriert die elektrische Tätigkeit des Gehirns eines Besatzungsmitgliedes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf den Zusammenbau und die Aufstellung des Amin-Swingbed-Systems im Destiny-Laboratorium konfigurierte Dan Burbank Verbindungen des VES/VRS (Vacuum Exhaust System / Vacuum Resource System). Das Amin-Swingbed-System ist ein Prototyp der Kohlendioxid- und  Feuchtigkeitskontrolltechnologie, die im Orion MPCV (Multi Purpose Crew Vehicle) zur Anwendung kommen soll. Orion ist das nächste bemannte US-Raumfahrzeug, dass Raumfahrer über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus transportieren soll. Beim Aufbau der Komponenten wurden jedoch einige Probleme mit den Anschlüssen festgestellt, so dass die Geräte wieder verstaut wurden, bis die Techniker am Boden eine Lösung der Probleme erarbeitet haben. Eine Vorstufe des Systems kam bereits bei verlängerten Space-Shuttle-Missionen in Form des RCRS (Regenerative Carbon Dioxide Removal System) zum Einsatz. Am Tag darauf wechselte Dan Burbank eine Brennstoffflasche im Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR = Combustion Integrated Rack) des Destiny-Moduls.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_big_2.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_small_2.gif" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Der japanischen Robotic-Arm wird getestet 
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</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Wochenhälfte fanden Tests des japanischen Robotic-Arms JEMRMS (Japanese Experiment Module Remote Manipulator System) am Kibo-Labormodul statt. Eine Reihe von Bewegungstests sollten hier sicherstellen, dass die Kontrolle des 10 Meter langen Arms auch von der Bodenstation aus möglich ist. Mit dem Demo-1-Test wurden Drehbewegungen des Nutzlastgreifers, auch End-Effector genannt, geprobt, bei dem Demo-2-Test erfolgten Längsbewegungen des gesamten Arms. Am 9. Dezember 20:50 Uhr erfolgte die nächste planmäßige Bahnanhebung des Orbitalkomplexes. Die zwei KD-Triebwerke des ODU-Systems (Integriertes Antriebssystem) des Swesda-Moduls arbeiteten 82 Sekunden und erhöhten mit einem Δv = 1,33 m/s die mittlere Umlaufbahn um 2,36 Kilometer auf insgesamt 393,2 Kilometer. Einen Tag darauf fand ein weiterer Test des CUCU (COTS UHF Communications Unit) im Harmony-Modul für den Dragon-Demoflug im Februar statt. Ziel war es hier, die Kommunikation des CUCU und den ISS-Antennen im S-Bandbereich mit einer möglichst niedrigen Bit-Fehlerrate nachzuweisen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank und Anton Schkaplerow üben mit dem CMRS 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beginn dieser Woche stand ganz im Zeichen der medizinischen Selbstversorgung der Crew. Anton Schkaplerow prüfte im russischen Segment die Medikamentenvorräte auf Vollständigkeit und Haltbarkeitsdatum. Ebenso wurden die Bestände an Nahrungsergänzungsmitteln, Salz, Vitamin C, usw. abgerufen. Im Anschluss daran machte er sich, unterstützt von Kommandant Dan Burbank, mit dem „Crew Medical Restraint System“ in seiner Funktion als medizinischer Offizier CMO (Crew Medical Officer) vertraut. Das CMRS ist eine Vorrichtung, auf der Patienten für Behandlungen, Defibrillationen und andere Notfälle in der Schwerelosigkeit gehalten werden können. Es kann in zwei Minuten an der ISS-Struktur befestigt werden, um dann Notarztverfahren am Patienten mit maximal zwei medizinischen Offizieren durchführen zu können. Im Destiny-Labormodul übten sie die Nutzung eines HMS RSP (Health Maintenance System Respiratory Support Pack) zur Beatmung bei Notfällen. In seiner Funktion als CMO absolvierte Anton Schkaplerow etwas später noch ein 30-minütiges On-Bord-Training. Die bereits am Boden erlangten Kenntnisse zu möglichen Notfällen, wie Atem- und Herzstillstand, werden einmal im Monat aufgefrischt und per Selbstbewertungsfragebogen überprüft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122011163633_small_4.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank arbeitet am Combustion Integrated Rack 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Wochenmitte arbeitete Dan Burbank im japanischen Kibo-Modul am 2D Nano Template 2 Experiment. Hierbei geht es um die Erzeugung von Nano-Schablonen zur Herstellung elektronischer Materialien auf der Erde. Zur selben Zeit arbeitete Anton Schkaplerow am KPT-10-Experiment “Kulonovskiy Kristall” (Coulomb-Kristall) im Miniforschungsmodul Poisk, welches Wissenschaftlern helfen soll, neue Materialien und Elektronikgeräte zu entwickeln. Dabei geht es um die Erforschung der Dynamik und der strukturellen Eigenschaften eines Coulomb-Systems, dass mit aufgeladenen Makropartikeln in einem Magnetfeld entsteht. Weiterhin fuhr er fort, Fracht aus dem Progress-Transporter auszuladen und in das stationseigenen Inventar-Management-Systems (IMS) einzubuchen. Die Inventar-Datei wird regelmäßig mit den drei Bodenstationen (Houston, Moskau, Baikonur) ausgetauscht und abgeglichen. Im Sarja-Modul absolvierte Anatoli Iwanischin wichtige Reinigungsaufgaben. Er säuberte die Räume hinter den Panelen 204, 205 und 303, um mögliche Schimmelpilzbildungen zu vermeiden. Eine Fotodokumentation dieser Bereiche erfolgte im Anschluss. Unterstützt vom Payload Operations Center in Huntsville arbeitete Dan Burbank erneut am CIR, wo er eine Führungsschiene und eine Sammelflasche austauschte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Teil seiner Zeit verbrachte Dan Burbank mit dem Trainer ROBoT (Robotics Onboard Trainer). Mit ROBoT werden Trainingseinheiten zur Steuerung des Stationsarms Canadarm2, hier in Vorbereitung auf die Kopplung der Dragon-Kapsel im nächsten Jahr, durchgeführt. In der zweiten Wochenhälfte erfolgte eine mehrstündige Softwareaktualisierung der russischen Stationscomputer auf die Version 8.05. Dies erforderte die teilweise Abschaltung von Gerätschaften im russischen Segment. So waren das Steuerungssystem MCS (Motion Control System), der Sauerstoffgenerator Elektron und das Wosduch-Kohlendioxyd-Eliminierungssystem außer Funktion. Nach erfolgter Prüfung der Installation wurden alle Systeme in die Ausgangskonfiguration zurückversetzt. Im US-Teil der Station führte Dan Burbank einige Tests an R2 (Robonaut 2) durch. R2 wurde dafür kurzzeitig aktiviert und nachfolgend wieder im Destiny-Modul verstaut. Weitere größere Aktivitäten mit dem menschenähnlichen Roboter sind nicht vor Januar 2012 geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 15.12.2011: 392,8 km bei einem Höhenverlust von rund 130 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>23. Dezember, Sojus-TMA 03M erreicht die ISS</li><li>18. Januar, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>25. Januar, Progress-M 13M verlässt die ISS</li><li>28. Januar, Progress-M 14M erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg208472#msg208472" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 24. November</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„KOUNOTORI“ wechselt die Seite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-wechselt-die-seite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 21:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission  STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-21-38948.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="362" height="277"/></a><figcaption> HTV 2 wird an Harmony-Zenit angekoppelt  <br> (Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese Arbeiten an der ROBoT-Station (Robotics on-board Trainer), es wurden zusätzliche Strom- und Datenkabel in das Harmony-Modul gelegt, die Luken zum HTV geschlossen und eine spezielle Kamera CBCS (Centerline Berthing Camera System) in die Andockluke in Harmony für HTV 2 montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Mittag startete die Besatzung der Internationalen Raumstation das Versetzen von HTV 2. Bis zu diesem Zeitpunkt war der japanische Transporter zu 70% entladen und bereits zu 40% mit Abfällen und nicht mehr benötigter Ausrüstung beladen. Die außenliegende Frachtpalette EP wurde bereits in der letzten Woche entnommen, entladen und erneut im HTV verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 13 Uhr MEZ löste sich HTV 2, nachdem die sechzehn Haltebolzen gelöst waren und durch Canadarm2 gehalten, vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls. An diesem amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), war es seit seiner Ankunft am 27. Januar dauerhaft und begehbar befestigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="358" height="269"/></a><figcaption>
Die Discovery in Zukunft an der ISS
<br>
(Bild: NASA/JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer fast fünfstündigen, sehr langsam ausgeführten Drehbewegung mit dem Stationsarm (SSRMS), führten die drei Robotik-Operateure das 15 Tonnen schwere Raumfahrzeug zum dem All zugewandten Kopplungsstutzen (Zenit) des Harmony-Moduls. Dort angekommen, wurde HTV 2 erneut mit sechzehn Bolzen fest mit der ISS verbunden. Jetzt können, nach Dichtigkeitstest und dem Öffnen der Luken am 21. Februar, weitere Be- und Entladearbeiten vorgenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Umsetzen von HTV 2 wurde eine Grundvoraussetzung für den Start der Discovery Ende diesen Monats erfüllt. Der japanische Transporter musste weichen, da unterhalb der Module Harmony und Destiny die hauptsächlichen Robotikarbeiten der STS-133-Mission stattfinden sollen. So ist es unter anderem, geplant, dass neue Stationsmodul PMM Leonardo am erdzugewandten Kopplungsstutzen von Unity zu befestigen. Am 7. März wird HTV 2 zum erdzugewandten Kopplungsstutzen des Harmony-Moduls zurückverlegt, um am 28. März endgültig die ISS zu verlassen und planmäßig in der Erdatmosphäre zu verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg175633#msg175633" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 18. Februar</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-21-38948.mp3" length="4400776" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Entladearbeiten an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entladearbeiten-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 21:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
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		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33924</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche hatte die Stammbesatzung viele Transportarbeiten zu bewältigen. Es wurden das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ und der russische Versorger Progress-M 09M entladen. Das 1998 gestartete russische Sarja-Modul absolvierte heute den 70.000. Umlauf um die Erde. Neben den Stauarbeiten von Frachtgütern, Umbauarbeiten im Kibo-Labormodul und dem Ersteinsatz der „Roboterhand“ Dextre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In dieser Woche hatte die Stammbesatzung viele Transportarbeiten zu bewältigen. Es wurden das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ und der russische Versorger Progress-M 09M entladen. Das 1998 gestartete russische Sarja-Modul absolvierte heute den 70.000. Umlauf um die Erde. Neben den Stauarbeiten von Frachtgütern, Umbauarbeiten im Kibo-Labormodul und dem Ersteinsatz der „Roboterhand“ Dextre  kam auch die Forschung nicht zu kurz. (Newsbild: Catherine Coleman beim Haare waschen)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittimger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-08-47688.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick in das Frachtabteil von Progress-M 09M mit „Kedr“
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(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn dieser Woche 11 der Langzeitbesatzung 26 standen diverse Entladearbeiten der neu angekommenen Transportraumschiffe HTV 2 und Progress-M 09M auf dem Aufgabenplan. Kommandant Scott Kelly und Catherine Coleman transportierten das japanische Experiment-Rack KOBAIRO vom HTV 2 in das Kibo-Labormodul. Dort wurde es an der Position F3 eingebaut und anschließend über ein Schnittstellen-Element UIP (Utility Interface Panel) mit den Stationssystemen verbunden. Alle Besatzungsmitglieder führten Transferarbeiten von kleineren Frachtartikeln durch und buchten sie in das stationseigene Inventar Management System (IMS) ein. Weiterhin wurde eine gemeinsame 15-minütige Sicherheitseinweisung zum HTV abgehalten. Geschult wurden Notfallprozeduren zum schnellen Verschließen der Luke, die Kontrolle der Dichtungen und das Kennenlernen der Hardware des Transporters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 09M erreichte letzten Sonntag die internationale Raumstation. Nach zweitägigem Flug koppelte der russische Transporter automatisch am Docking- und Schleusenmodul Pirs. Neben verschiedensten flüssigen und festen Versorgungsgütern befand sich die wissenschaftliche Nutzlast der Mikrosatellit „Kedr“ im Progress-Frachtmodul. Diese kleine Satellit, auch als Earth Artificial Satellite (EAS) bezeichnet, wiegt 30 Kilo und hat die Abmaße von 550 x 550 x 400 mm. Der nach dem Funkrufzeichen Juri Gagarins benannte Satellit soll während des russischen Weltraumausstieges am 16. Februar von Hand ins All ausgesetzt werden. Die anschließende Flugkontrolle wird ein Verbund von Funkamateurstationen durchführen, das Amateurfunk-Rufzeichen von „Kedr“ ist RS1S. Zum 50. Jahrestag des Erstflugs Juri Gagarins am 12. April 1961 sollen auf der Amateurfunkfrequenz 145.95 MHz an die 25 Grußbotschaften in 15 Sprachen, etliche Fotos und wissenschaftliche Daten versendet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman schließt KOBAIRO im Kibo-Modul an.
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(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf der Woche wurde die im drucklosen Frachtbereich von HTV 2  transportierte Nutzlast mit seiner Transportpalette entladen. Im Vorfeld dazu führten Paolo Nespoli und Catherine Coleman an der von Scott Kelly vorbereiteten ROBoT-Station (Robotics On Board Trainer) mehrere Übungseinheiten zu den Arbeiten mit den Stationsarmen Canadarm2 und JEMRMS (Roboterarm des Kibo-Moduls) durch. Für die nachfolgenden Arbeiten begaben sich Paolo Nespoli und Catherine Coleman zum Aussichtsmodul Cupola, wo sie eine Fußhalterung zum besseren Stand montierten und die Kontrollstation des Canadarm2 aktivierten. Mit diesem zogen sie die Transportpalette (Exposed Pallet = EP) aus dem HTV 2, schwenkten sie in die Richtung des japanischen Stationsteils und übergaben sie an den japanischen Roboterarm. Mit diesem von Scott Kelly im Kibo-Modul gesteuerten Roboterarm wurde die EP an der japanischen Außenplattform (JEM Exposed Facility = JEF) für weiter Entladearbeiten temporär befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wochenverlauf fanden weitere Arbeiten am japanischen Experiment-Rack KOBAIRO im Kibo-Labormodul statt. KOBAIRO enthält einen Vakuumbrennofen mit drei Heizungsblöcken, deren Positionen und Temperaturen unabhängig voneinander gesteuert werden können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman verlegt ein Kabel im Destiny-Modul.
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Temperaturprofile sollen zur Herstellung und Erforschung von qualitativ hochwertigen Kristallen genutzt werden. Catherine Coleman entfernte die Startsicherungen an der Frontplatte des Brennofens. Anschließend wurde dieser geöffnet und es konnten die mechanischen Arretierungen an den drei Heizelementen entfernt werden. Das von HTV 2 angelieferte Mehrzweck-Nutzlast-Rack (Multi-purpose Small Payload Rack = MSPR) wurde ebenfalls aus dem sogenannten Pressurized Logistics Carrier (PLC) entladen. In ihm können zukünftig mehrere kleinere Experimente betrieben werden, wobei Strom- und Datenanschlüsse im MSPR bereitgestellt werden. Die Entladearbeiten von Progress-M 09M wurden während der gesamten Woche fortgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf das Entladen der Transportpalette an der japanischen Außenplattform wurde der Stationsarm Canadarm2 von der Bodenkontrolle gesteuert an einem Befestigungspunkt der mobilen Plattform, auch Mobile Base System (MBS) genannt, befestigt. Auf der Gitterstruktur wurde nun der mobile Transporter zur Arbeitsposition 7 bewegt und mit der kanadischen „Roboterhand“ Dextre verbunden. Unter Zuhilfenahme von Dextre, und ebenfalls von der Bodenkontrolle gesteuert, wurden die US-Ersatzteile von der EP entladen. Die Transportbox mit kleineren Ersatzteilen und ein Flex Hose Rotary Coupler (FHRC), also eine flexible Schlauch-Drehverbindung für Ammoniak-Kühlmittel der Radiatoren an der Gitterstruktur, verbleiben bis zur Befestigung auf der durch STS 133 zu liefernden Stauplattform ELC 4 an einer Arbeitsplattform von Dextre. Dextre wurde erneut am Destiny-Labormodul befestigt und vom Stationsarm gelöst. Hier werden die beide Nutzlasten über Dextre mit Strom versorgt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_4.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli arbeitet mit der 3D-Kamera ERB 2.
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ständig werden auf der ISS etliche Experimente und Forschungsreihen durchgeführt. Oleg Skripotschka begann eine weitere Testreihe zum MedOps-SZM-MO-21-Experiment. Dabei geht es um die Erfassung von Daten zur mikrobiologische Verunreinigung der ISS-Atmosphäre. Es wurden Proben von Oberflächen der Station und sanitären Einrichtungen genommen. Die Petrischalen mit den Proben wurden dann in der KRIOGEM-03-Gefriereinheit zwischengelagert und sind bereit für die Rückkehr zur Erde, wo weitere Untersuchungen folgen werden. Paolo Nespoli führte seine 2. Sitzung an Bord mit dem MedOps-Experiment WinSCAT (Spaceflight Cognitive Assessment Tool for Windows) durch. Bei diesem monatlich stattfindenden Test ist ein Fragebogen in einem Zeitlimit auszufüllen. Dabei werden kognitive Test ausgeführt, wobei es auf Konzentration, Aufmerksamkeit, das Kurzzeitgedächtnis, räumliche Orientierung und mathematische Fähigkeiten ankommt. Weiterhin arbeitete Paolo Nespoli in den letzten Wochen mit einer neuartige 3D-Kamera der ESA. Diese ERB 2 genannte Kamera nutzt hochauflösende Optik und moderne Elektronik, um eine sehr verbesserte 3D-Videowirkung zu ermöglichen und die Station kartografisch darzustellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_5.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli trainiert mit CEVIS.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mannschaft absolvierte ihr tägliches zweistündiges Trainingsprogramm mit den in der Station vorhandenen Übungsgeräten. Dieses ist nötig, um dem Muskelabbau durch die fehlende Gravitation während einer Langzeitmission entgegenzuwirken. Es gibt auf der ISS zwei Laufbänder TVIS und COLBERT, zwei Fahrradergometer VELO und CEVIS, das Fitness-Rudergerät FWED und ein Universal-Trainingsgerät mit Namen ARED. Weiter nahm sich Kommandant Scott Kelly die Zeit, mit mehreren Radiosendern über das Leben auf der ISS und das Attentat auf seine Schwägerin Gabrielle Giffords in Tucson zu sprechen. Auch die Erdbeobachtung im Rahmen der CEO (Crew Earth Observation) wurde fortgesetzt. Spezielle Ziele waren diesmal Asmara, die Hauptstadt von Eritrea, der mit Wasser gefüllte Bosumtwi-Krater in Ghana und die kleine tropische Insel Ascension im Südatlantik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 03.02.2011: 352,2 km bei einem Höhenverlust von 88 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>09. Februar, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>16. Februar, russischer Weltraumausstieg 28 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>18. Februar, Umsetzen des HTV 2 „Kounotori“ nach Harmony Zenit</li><li>20. Februar, Progress-M 07M verlässt die ISS</li><li>23. Februar, ATV-2 „Johannes Kepler“ erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg173759#msg173759" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 1. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Klapperstorch fliegt zur ISS &#8211; JAXA startet HTV 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-klapperstorch-fliegt-zur-iss-jaxa-startet-htv-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 19:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[H2-B]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Storch 2 &#8211; oder KOUNOTORI 2 wie das HTV-2 liebevoll von den Japanern genannt wird, startete heute, am 22. Januar 2011, um 14:37:57 Uhr Ortszeit, 06:37:57 Uhr MEZ, an Bord der Trägerrakete H-IIB F2 vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center. Gute 15 Minuten später wurde der &#8222;Storch&#8220; ausgesetzt und befindet sich nun auf dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Storch 2 &#8211; oder KOUNOTORI 2 wie das HTV-2 liebevoll von den Japanern genannt wird, startete heute, am 22. Januar 2011, um 14:37:57 Uhr Ortszeit, 06:37:57 Uhr MEZ, an Bord der Trägerrakete H-IIB F2 vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center. Gute 15 Minuten später wurde der &#8222;Storch&#8220; ausgesetzt und befindet sich nun auf dem Weg zur ISS. Am 27. Januar 2011 soll der japanische Weltraum-Frachter vom ISS-Stations-Arm gegriffen und an die Station gekoppelt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: JAXA, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-24-35493.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption> Liftoff vom HTV 2   (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Januar 2011, um 06:37:57 Uhr MEZ startete die japanische Weltraumbehörde JAXA ihren Weltaumtransporter HTV 2, vom Launch Pad 2 des Tanegashima Space Center (TNSC) in Richtung ISS. Der Bilderbuchstart erfolgte bei strahlend blauem Himmel, bei 10 °C und Winden von 8,3 m/s aus Nord-West. Gute 2 Minuten und 10 Sekunden später waren die vier Feststoffraketen abgesprengt, woraufhin rund 90 Sekunden später die Nutzlastverkleidung abgeworfen werden konnte, die zu diesem Zeitpunkt ihre Aufgabe, die Nutzlast strömungsgünstig zu schützen, erfüllt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stufentrennung und Zündung der Oberstufe erfolgten nach ca. 6 Minuten Flugzeit. Nach 15 Minuten und 5 Sekunden wurde das HTV 2 erfolgreich im Zielorbit mit einer Höhe von 200 km x 300 km und einer Bahnneigung von rund 51,6° ausgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Der HII-B-F2-Träger mit dem weißen Storch an Bord hebt von der Rampe ab. Gut sichtbar, die Blitzschutztürme rechts und links. 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Storch wird Liebling der Japaner</strong>
<br>
Im Spätsommer letzten Jahres betrieb die JAXA eine Kampagne, um mehr Leute für ihre Arbeit und das HTV zu begeistern. Im Rahmen dieser Kampagne wurde der Name &#8222;KOUNOTORI&#8220;, was soviel wie &#8222;Weißer Storch&#8220; heißt, gewählt. Die Japaner verbinden mit dem Weißstorch, oder auch umgangssprachlich Klapperstorch, ähnlich wie die Europäer, das Bild eines Überbringers von wichtigen Dingen, wie z. B. ein Baby oder andere erfreuliche Dinge, so wie das HTV wichtige Ausrüstungsgegenstände, Kleidung, Versuchsanordnungen und Lebensmittel zur ISS bringt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">KOUNOTORI 2 soll die ISS am 27. Januar 2011 erreichen und gegen 20:30 Uhr MEZ soll das sogenannte &#8222;Berthing&#8220;, die komplette Verbindungsherstellung, (elektrisch, mechanisch, etc.) stattfinden. Dazu parkt das HTV rund 10 Meter von der ISS entfernt, und wird dort vom Stationsarm gegriffen, der es dann zum amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), am sogenannten Nadir-Port vom Modul Harmony führt, mit dem es verbunden wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings darf es sich dort nicht die gesamte Zeit aufhalten. Sollte das amerikanische Shuttle, wie erhofft Ende Februar nach langer Mängelbeseitigung zur ISS starten, muss das HTV an den gegenüberliegenden Punkt den Zenit-Port des Harmony-Moduls verlagert werden. Danach muss es wieder zurück zum Nadir-Port, von dem es zur Abreise überhaupt ausgesetzt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weißer Storch mit neuem Outfit</strong>
<br>
Mit dem HTV 2 startete eine in einigen Punkten verbesserte Version des HTV. So wurden zum Beispiel die Leuchten, welche auf der ISS &#8222;Mangelware&#8220; sind und vor der Abreise des HTV als Ersatzteile in die ISS gebracht werden, neu angeordnet. Sie befinden sich neuerdings an der Rückwand und nicht mehr im Innenraum, wo sie notwendigen Stauraum einschränkten. Zwei der vier Leuchten sind japanische auf Leuchtdioden, also LED-Technik, basierende Neuentwicklungen. Auf Grund des positiven Verlaufs des ersten Fluges konnte nun auf vier, von ehemals elf, Batterien verzichtet werden &#8211; eine nicht zu vernachlässigende Masseersparnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das HTV hat die Möglichkeit zwei Nutzlasttypen zu transportieren &#8211; zum einen Umgebungsdruck beaufschlagte Nutzlast, aber auch Nutzlast, welche direkt dem Vakuum ausgesetzt werden soll, wie zum Beispiel Außenbord-Versuchspaletten. Zu den Nutzlasten, die im druckbeaufschlagten Bereich des HTV mitfliegen, gehört unter anderem ein Veruchsrack, in dem sich drei Öfen befinden, die auf 1.600 °C geheizt und in denen Kristalle gezüchtet werden können. Zu den drucklosen Materialien, gehört unter anderem ein Transportbehälter in dem sich ein &#8222;Flex Hose Rotary Coupler&#8220; (FHRC) befindet, eine flexible, drehbare Schlauchverbindung, die dazu benutzt werden soll, das in der ISS benutzte Kühlmittel Ammoniak von den starren Leitungen zu den rotierenden, wärmeabstrahlenden Radiatoren am Steuerbord-Segment 1 des Trägersystems, dem S1 Truss zu leiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt setzt sich die Nutzlast aus 51% Ersatzteilen, 7% Wasser (Prozesswasser), 8% Crew-Verbrauchsgüter, 10% wissenschaftliche Nutzlast und 24% Nahrung zusammen. Wozu die Baumsaat zählt, die zur Unterstützung von Schulen, aber auch werbewirksamen Aktivitäten, als weltraumreisende Nutzlast, mit der Shuttle-Mission STS 134, wieder zur Erde gebracht wird, ist nicht bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende der HTV-2-Mission wird das HTV mit nicht mehr benötigten Materialien (Abfall) beladen. Mit Hilfe des Stationsarmes wird es nun wieder nach dem Lösen der Kopplungsverbindungen in ca. 10 Metern Entfernung von der Station ausgesetzt. Dort beginnt es seinen Abstieg, der mit einem selbstzerstörenden Wiedereintritt endet. Verglühen soll das HTV in der Erdatmosphäre über dem Pazifik, nachdem es Japan überflogen hat. Der Zeitpunkt des Abkoppelns ist noch für den 28. März 2011 angesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist jetzt schon eine Missionsverlängerung im Gespräch, welche bis zu 60 Tage dauern kann. Grund hierfür ist der Missionszeitplan der so verzögerten Discovery-Mission STS 133, da mit diesem Flug eine Palette, die ELC 4, angeliefert und montiert wird. Diese soll die Außenbordnutzlast des HTV aufnehmen, Gitterboxen, in welchen sich unter anderem die oben erwähnte Schlauchverbindung aber auch weitere Komponenten, wie eine Spannungsversorgungseinheit Remote Power Controller Module (RPCMs) und ein Videoverteiler, Video Distribution Unit (VDUs), befinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2-Mission</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6205.msg110280#msg110280" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-1-Mission</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start in ein neues Jahr auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-in-ein-neues-jahr-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 15:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viel Arbeit auf der Internationalen Raumstation. Die Vorbereitungen auf die nächsten größeren Highlights, der russische Ausstieg und die Ankunft des japanischen Versorgers HTV 2, standen auf dem Arbeitsplan der Langzeitbesatzung. Die russischen Besatzungsmitglieder konnten in dieser Woche zusätzlich mehrere dienstfreie Stunden genießen, ein Urlaub zum russisch-orthodoxen Weihnachtsfest. Trotzdem lief die Forschung und Wartung auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Viel Arbeit auf der Internationalen Raumstation. Die Vorbereitungen auf die nächsten größeren Highlights, der russische Ausstieg und die Ankunft des japanischen Versorgers HTV 2, standen auf dem Arbeitsplan der Langzeitbesatzung. Die russischen Besatzungsmitglieder konnten in dieser Woche zusätzlich mehrere dienstfreie Stunden genießen, ein Urlaub zum russisch-orthodoxen Weihnachtsfest. Trotzdem lief die Forschung und Wartung auf der Station in vollem Umfang weiter. (Newsbild: Paolo Nespoli in Cupola)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli und Catherine Coleman bereiten das ESA-Experiment PASSAGES vor 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Jahresbeginn durften die sechs Mitglieder der Stammbesatzung das neue Jahr dreimal offiziell begrüßen, so wurde es von den Verantwortlichen am Boden festgelegt. Der Jahreswechsel ist nach den Ortszeiten von Moskau, Houston und der mittleren Greenwich-Zeit (GMT) vollzogen worden. Kommandant Scott Kelly, Alexander Kaleri, Oleg Skripotschka, Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman starteten damit in ein besonderes Jahr der bemannten Raumfahrt. Neben zahlreichen Aktivitäten auf der Station und etlichen Missionen zur ISS wird der 50. Jahrestag der bemannten Raumfahrt, das Gagarin-Jahr, begangen. Der russische Raumfahrer Juri Gagarin startete am 12. April 1961 mit dem Raumschiff Wostok 1 als erster Mensch in das Weltall und kehrte nach einer Erdumrundung wohlbehalten zur Erde zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem dienstfreien Wochenende ging die Mannschaft in die sechste Woche ihrer gemeinsamen Arbeit. Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew nahmen am Montag eine Inspektion und fotografische Dokumentation der Fenster im russischen Segment vor. Weiterhin überprüften sie die Systeme im Kopplungs- und Ausstiegsmodul Pirs, in Vorbereitung auf den Weltraumausstieg am 21. Januar. Im europäischen Columbus-Modul hatte Paolo Nespoli seine erste Wissenschaftssitzung zum ESA-Experiment PASSAGES. Unterstützt von Catherine Coleman, baute er dazu Video-Equipment und einen EPM-Laptop (EPM = European Physiology Module) auf. PASSAGES erforscht, wie Astronauten Sehinformation in der Schwerelosigkeit interpretieren, so zum Beispiel der Blickwinkel auf Gegenstände oder die Einschätzung von Entfernungen im Vergleich zum Aufenthalt auf der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Scott Kelly arbeitet am WHC (Waste &amp; Hygiene Compartment) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo Nespoli führte außerdem eine routinemäßige Wartung der US-Raumanzüge im Schleusen-Modul Quest durch. Diese vorbeugende Wartung ist nötig, falls es beim Greifen oder Koppeln des japanischen Versorgers HTV-2 zu Problemen kommen sollte, welche einen außerplanmäßigen Weltraumausstieg erfordern könnten. Dieser würde dann von Scott Kelly und Paolo Nespoli absolviert werden. Am Dienstag begann Scott Kelly mit der großen zweijährlichen Wartung der Toiletten- und Hygiene-Abteilung (WHC) in amerikanischen Segment. Diese beinhaltet eine teilweise Demontage und Reinigung der Anlage, ebenso werden etliche Bauteile durch Ersatzteile ersetzt. Auch am Mittwoch verbrachte er viel Zeit mit den Arbeiten an der WHC im Tranquility-Knoten, er erneuerte Wasser- und Urinleitungen, Drucksensoren und Ventil-Blöcke. Eine vorbereitende Fehlerbehebung fand am internen UMS (Urine Monitoring System) statt, wo im letzten Jahr ein Wachstum von Mikroben festgestellt wurde. Ein entsprechendes Ersatzteil mit Adapter wird mit dem Space-Shuttle Discovery geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten Robotikarbeiten des Stationsarms Canadarm2 und der kanadischen „Roboterhand“ Dextre wurde der Mobile Transporter, mit dem angekoppelten Stationsarm, auf der Gitterstruktur zur Arbeitsposition 5 gefahren. Dort ist Dextre auf dem Mobile Base System (MBS) an einem Kopplungspunkt mit Strom- und Datenverbindung (Power Data Grapple Fixtures = PDGF) bis zu seinem Einsatz Ende Januar gelagert worden. Den Stationsarm Canadarm2 hat die Bodenkontrolle erneut an der PDGF des Harmony-Moduls befestigt, da in der zweiten Wochenhälfte einige Robotic-Trainingseinheiten von Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman in Vorbereitung auf die Ankunft von HTV-2 absolviert worden sind. Glückwünsche gingen an die kanadische Raumfahrtbehörde (CSA), da alle Erprobungen von Dextre ein voller Erfolg waren. Lediglich die erwarteten Probleme bei Tests der Armgelenksbremsen von Dextre traten auf, diese stellen aber keine Beeinträchtigung für die geplanten Aufgaben dar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012011165509_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman arbeitet am Wasseraufbereitungssystems (WRS) im US-Segment 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Wochenhälfte übten Paolo Nespoli und Catherine Coleman die Prozeduren zum Fotografieren eines ankommenden Space Shuttles während dessen 360-Grad-Drehung um die Querachse. Diese Drehung (Rendezvous Pitch Maneuver) dient der fotografischen Kontrolle des Hitzeschildes der Raumfähre. Ebenso wurde von Catherine Coleman eine routinemäßige Wartung des Wasseraufbereitungssystems (WRS) im US-Segment durchgeführt. Unterdessen kontrollierte Scott Kelly die Batterien aller US-Laptops mit nachfolgendem Neustart, er füllte seinen wöchentlichen Fragebogen zur Nahrungsaufnahme aus, befestigte noch abschließend einige Anschlüsse am WHC und betreute die Testreihe Binary Colloidal Alloy Test 5 (BCAT 5) im Kibo-Modul. Anschließend beantworteten die Drei dem Fernsehsender KSAZ-TV, bei einer zehnminütigen Live-Schaltung, Fragen zu ihrem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Stationsteil begann Alexander Kaleri mit der Installation und Vorbereitung eines neuen Plasma-Kristall-3-Plus-Experiments, womit elektrisch aufgeladene Staubteilchen in der Raumumgebung erforscht werden. Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew führten eine weitere Sitzung der russischen Verhaltensbewertung mit dem Namen Tipologija durch. Dabei sollen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Personen getestet werden, unter Stress zu arbeiten und zu kommunizieren. Ein Elektroenzephalogramm misst und registriert die elektrische Tätigkeit des Gehirns des Besatzungsmitgliedes, ähnlich dem ESA-Experiment NeuroSpat. Zum Ende dieser Woche wurde Progress-M 08M weiter auf seine Abreise vorbereitet. Alexander Kaleri fuhr mit seinen Tätigkeiten der letzten Woche fort, den Raumfrachter mit Abfall und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen zu beladen. Diese sollen mit dem Raumschiff in der Erdatmosphäre verglühen, eine übliche Methode  der Entsorgung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 06.01.2011:351,6 km bei einem Höhenverlust von 64 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>13. Januar, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>21. Januar, russischer Weltraumausstieg 27 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>24. Januar, Progress-M 08M verlässt die ISS</li><li>27. Januar, Ankunft und Kopplung des HTV 2 „Kounotori“</li><li>30. Januar, Ankunft und Kopplung von Progress-M 09M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg170727#msg170727" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 4. Januar</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die ISS-Besatzung Nummer 26 ist vollzählig</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-iss-besatzung-nummer-26-ist-vollzaehlig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 10:35:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Weihnachtswoche hatten die sechs Mitglieder der Stammbesatzung einen vollen Terminplan. Etliche Vorbereitungen auf die Ankunft von HTV 2 „Kounotori“ wurden getroffen, eine Bahnanhebung fand statt und Dextre wurde getestet. Weiterhin wurde eine Notfallübung durchgeführt, es gab ein Geburtstagskind und diverse Experimentalreihen wurden betreut. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos, CSA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Weihnachtswoche hatten die sechs Mitglieder der Stammbesatzung einen vollen Terminplan. Etliche Vorbereitungen auf die Ankunft von HTV 2 „Kounotori“ wurden getroffen, eine Bahnanhebung fand statt und Dextre wurde getestet. Weiterhin wurde eine Notfallübung durchgeführt, es gab ein Geburtstagskind und diverse Experimentalreihen wurden betreut.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos, CSA, ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-30-40151.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli reinigt mit dem Staubsauger seine Schlafkabine 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Ankunft von Sojus-TMA 20 am 17. Dezember mit Dmitri Kondratjew, Catherine Coleman und Paolo Nespoli an Bord ging die Langzeitbesatzung 26 in ein Wochenende mit leichteren Arbeiten und in eine zweiwöchige Eingewöhnungsphase für die Neuankömmlinge. Lediglich die Durchführung des täglichen Fitnessprogrammes, Privatkonferenzen mit der Familie, einige kleinere Wartungstätigkeiten und die regelmäßige Stationsreinigung standen auf dem Aufgabenzettel. Weiter wurde die wöchentliche Planungskonferenz WPC (Weekly Planning Conference) mit den Bodenstationen in Houston und Moskau durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beginn der Woche machte sich Catherine Coleman mit den Prozeduren zum Test des japanischen Manipulatorarms JEM RMS (Japanese Experiment Module Remote Manipulator System) vertraut. Zusammen mit Paolo Nespoli absolvierte sie diesen Test im Kibo-Labormodul zur Vorbereitung auf die Ankunft des japanischen Versorgers HTV 2 „Kounotori“ im Januar. Paolo Nespoli führte seine erste Messreihe mit SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device) durch, einem Gerät zur Masseermittlung von Menschen im All. Für erneute Robotiktests des Stationsarms Canadarm2, gemeinsam mit der kanadischen „Roboterhand“ Dextre, wurde der Mobile Transporter mit dem angekoppelten Stationsarm auf der Gitterstruktur zur Steuerbord-Arbeitsseite gefahren. Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew begannen mit den Übergabeprotokollen zur täglichen Kontrolltätigkeit am russischen Sauerstoffgenerator Elektron im Swesda-Modul. Das von Maxim Surajew am 19.10.2009 installierte Gerät wird jeden Morgen auf Verfärbungen der Filterpackungen geprüft, was auch fotografisch dokumentiert wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei neuen Besatzungsmitglieder der Station mussten, neben ihrer dienstfreien Eingewöhnungszeit, mit Kommandant Scott Kelly ein zweieinhalb Stunden dauerndes Onboard-Notfalltraining durchführen. Dabei geht es hauptsächlich um den Fall eines schnellen Druckverlustes im amerikanischen oder russischen Segment. Aber auch andere Szenarien wie Feuer an Bord oder die schnelle Evakuierung der Station wurden geprobt und die Ergebnisse anschließend mit der Bodenstation ausgewertet. Kommandant Scott Kelly und Oleg Skripotschka hatten außerdem eine videounterstützte Trainingseinheit als medizinische Offiziere der Station. Bei dieser 30-minütigen Sitzung wurden diesmal ihre Kenntnisse in intravenösen Infusionstechniken aufgefrischt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_small_2.jpg" alt="CSA" width="260"/></a><figcaption>
Dextre am Stationsarm bewegt den CTC-3 an der Steuerbordseite der ISS 
<br>
(Bild: CSA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitte der Woche stand neben den Tests mit Dextre auch eine weitere Bahnanhebung der ISS auf dem Programm. Am 22. Dezember um 17:28 Uhr MEZ wurden die acht Lageregelungs- und Annäherungstriebwerke von Progress-M 07M für 21 Minuten und 10 Sekunden gezündet und hoben die mittlere Umlaufbahn der ISS um 4,2 Kilometer auf insgesamt 352,9 Kilometer an. Dabei stieg die Geschwindigkeit der Station um 2,4 m/s. Diese Optimierung der Flughöhe für die Ankunft von HTV 2, Progress-M 09M und das Space Shuttle Discovery im Februar lief weitestgehend ohne die Hilfe der sechs Mitglieder der Langzeitbesatzung 26 ab. Die entsprechenden Befehle kamen von der Erde und wurden automatisch ausgeführt. Der benötigte Treibstoff wurde diesmal direkt aus den Tanks des Sarja-Moduls entnommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dextre wurde in diesen Tagen einem Testprogramm zur abschließenden Zertifizierung unterzogen. An Canardarm2 befestigt, ist er zum Ersatzteilträger ELC-2 (External Logistic Carrier) an der Steuerbordseite der ISS bewegt worden. Dort hat er eine Staubox CTC-3 (Cargo Transport Carrier) gegriffen und das 442 kg schwere Element wurde zwischenzeitlich auf seinen Arbeitstisch, einer vorläufigen Lagerungsmöglichkeit an Dextre, untergebracht. Einen Tag später übernahmen die Manipulatoren von Dextre erneut CTC-3 und befestigten ihn an seinem neuen Platz auf der gegenüberliegenden Seite des ELC-2. Dadurch soll mehr Platz für das mit STS 134 zu liefernde Alpha Magnetic Spectrometer entstehen. Weiterhin ist dieser Test ein Probelauf für die Ankunft des HTV 2 im Januar und den Entladevorgang bei dieser Frachtmission. Alle Operationen wurden von der Bodenkontrolle, ohne die Besatzung der ISS, durchgeführt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010113526_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman und Paolo Nespoli bei Geleinspritzungen in die EEG-Kappe für NeuroSpat 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im europäischen Columbus-Labormodul führten Paolo Nespoli und Catherine Coleman ihre erste Sitzung des ESA-Experiments NeuroSpat durch. Dabei wird die dreidimensionale Wahrnehmung von Besatzungsmitgliedern während ihrer Langzeitmissionen in der Schwerelosigkeit untersucht. Die Testperson trägt dabei eine EEG-Kappe zur Messung der Gehirnströme und führt mehrere Aufgaben zur räumlichen Orientierung an einem Bildschirm aus. Paolo Nespoli wird in den nächsten Tagen die Daten für eine Auswertung herunterladen. Scott Kelly arbeitete erneut mit der Vorrichtung zum Testen von binären kolloiden Legierungen. Diese Testreihe Binary Colloidal Alloy Test 5 (BCAT 5)  beobachtet Kolloide und ihre Wechselwirkungen in der  Mikrogravitation, Beispiele für Kolloide sind Haarspray, Milch und Styropor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Segment der Station nahm Oleg Skripotschka, welcher am 24. Dezember seinen 41. Geburtstag feiern konnte, am russischen Experiment Pilot-M teil. Hierbei wird die Fähigkeit eines Besatzungsmitgliedes untersucht, unter Stress im All ein Raumfahrzeug zu steuern. Es werden Reaktionszeiten des Piloten während einer Simulation auf einem Laptop gemessen und bewertet. Ähnlich wie Pilot-M ist das Interactions Experiment. Hierbei werden die kulturellen und sprachlichen Unterschiede, sowie andere zwischenmenschliche Faktoren, welche die Gruppendynamik betreffen, per Fragebogen erfasst und ausgewertet. Positive Beziehungen zwischen den Besatzungsmitgliedern und auch mit dem Bodenpersonal sind für die Mannschaftsmoral und den Missionserfolg entscheidend. Im Verlauf der Woche wurde Sojus-TMA 20 von Dmitri Kondratjew weiter entladen. In diesem Zuge hatte er die Aufgabe, Aufnahmen vom Docking-Kegel des Kopplungs- und Forschungsmoduls Rasswjet zu erstellen und zur Erde zu senden. Alexander Kaleri verlud Müll und nicht mehr benötigte Gegenstände in den Transporter Progress-M 08M. Er soll am 24. Januar 2011 die Station verlassen und den Koppungsstutzen für das nächste Versorgungsraumschiff frei machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 23.12.2010:352,7 km bei einem Höhenverlust von 130 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>13. Januar 2011, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>21. Januar 2011, russischer Weltraumausstieg 27 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg169021#msg169021" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 ab dem 19. Dezember</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Besatzung der ISS wartet auf Verstärkung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-besatzung-der-iss-wartet-auf-verstaerkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 15:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die dreiköpfige Besatzung der ISS hatte in diesen Tagen die unterschiedlichsten Aufgaben zu bewältigen. Neben der Wartung der Gerätschaften und der Betreuung von Experimenten bereiteten sich die Raumfahrer auf die Ankunft ihrer drei Kollegen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman in der nächsten Woche vor. Für die Ankunft des HTV-2 im Januar wurden erste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die dreiköpfige Besatzung der ISS hatte in diesen Tagen die unterschiedlichsten Aufgaben zu bewältigen. Neben der Wartung der Gerätschaften und der Betreuung von Experimenten bereiteten sich die Raumfahrer auf die Ankunft ihrer drei Kollegen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman in der nächsten Woche vor. Für die Ankunft des HTV-2 im Januar wurden erste Arbeiten ausgeführt und die Bodenkontrolle verfolgt ein gefährliches Stück Weltraumschrott.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-15-42566.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Kommandant Scott Kelly im Destiny-Modul bei der Speicherung von Daten 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche hatten Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka die Aufgabe, Elemente des Molnija-Gamma-Experiments (GFI-17) aus dem Transportraumschiff Progress-M 08M zu entladen und im Servicemodul einzubauen. Auf dem Panel 310 wurden ein Temperaturkontrollkasten (MAKT) sowie eine Datenkontroll- und Aufzeichnungseinheit (MKSD) installiert. Diese wurden erst miteinander und später mit dem Ethernet-Netz an Bord und dem BITS2-12-Telemetrie-System verbunden. Die außenliegende BDV-Sensoreinheit soll von den russischen Kosmonauten Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka, während ihres Weltraumausstieges am 21. Januar 2011, an der Außenseite der Station montiert werden. Das Molnija-Gamma-Experiment wird es ermöglichen, bei Gewittertätigkeit auf der Erde Gammastrahlen und Licht von Blitzen zu erforschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Scott Kelly arbeitete an Bord der Internationalen Raumstation an mehreren Experimenten, darunter auch SLEPP (Sleep-Wake Actigraphy &amp; Light Exposure during Spaceflight). Bei dieser Forschungsreihe untersucht man die schnellen Wechsel von Tag und Nacht im Orbit und die Reaktionen der Menschen im Schlaf-Wach-Zyklus darauf. Dazu werden von den amerikanischen Raumfahrern sogenannte Actiwatches getragen, welche die Aktivität des Menschen und die bestehende Lichteinstrahlung messen und aufzeichnen. Die Ergebnisse sollen für ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Langzeitflügen auf den Schlaf im All sorgen. Scott Kelly lud hierfür die Daten seiner eigenen und der Actiwatches von Doug Wheelock und Shannon Walker herunter und speicherte diese für die fortlaufende Datenerfassung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem arbeitete Scott Kelly mit der Vorrichtung zum Testen von binären kolloiden Legierungen, für eine andauernde Untersuchung von kolloiden Proben an Bord der Station. Ergebnisse dieser Studie werden das Verstehen von Forschern verbessern, wie in Flüssigkeiten schwebende Festkörper (etwa Pigmente in der Farbe) in der Mikrogravitation reagieren und sollen praktische Anwendung in der Fertigung von Plastik und anderen Materialien finden. Abermals betreute er das Capillary-Flow-Experiment (CFE) zur Erforschung des kapillaren Verhaltens von Flüssigkeiten in der Mikroschwerkraft und schickte die aufgezeichneten Ergebnisse zur Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
MELFI-2 im Destiny-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erneut ist in dieser Woche der MELFI-2-Gefrierschrank ausgefallen und wurde deaktiviert. Eine elektronische Einsteckkarte hatte diesen Ausfall verursacht und die Besatzung lagerte rechtzeitig alle Proben in die baugleichen Gefrierschränke MELFI 1 und MELFI 3 im Kibo-Labormodul um. Etwas Zeit widmete Kommandant Scott Kelly den sogenannten In-Flight-Interviews mit TV- und Radiosendern. Er sprach mit Reportern von KTRK-TV in Houston, ABC News Radio und FOX News Radio über sein Aufenthalt auf der ISS und die erwartete Ankunft der drei weiteren Raumfahrer der Langzeitbesatzung 26. Einen Gruß und Glückwünsche zum gelungen Test der Falcon 9 mit der Dragon-Kapsel sendete er an das SpaceX-Team, nachdem ihn die Bodenstation darüber informiert hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Mission der Discovery (STS 133) in den Februar 2011 verschoben wurde, erhielt Scott Kelly von der Bodenstation die Aufgabe, das Kamerasystem CBCS (Centerline Berthing Camera System) am unteren Kopplungspunkt des Unity-Knotens zu demontieren. Dieses Kamerasystem wird für die Kopplung von Modulen an den amerikanischen Andockstutzen CBM (Common Berthing Mechanism) benötigt. Er verstaute das Equipment für den nächsten Einsatz im Februar und verriegelte den schon vorsorglich für die Kopplung des Logistikmoduls Leonardo entsperrten Lukenmechanismus. Danach hatte er den Auftrag, die mobile Notfallausrüstung, einschließlich Feuerlöscher und Atemmasken, auf ihre Funktion zu prüfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Internationalen Raumstation fuhren Kommandant Scott Kelly und seine beiden russischen Kollegen Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka mit den Vorbereitungen für die Ankunft der drei neuen Besatzungsmitglieder Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman in der nächsten Woche fort.    Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka testeten dafür den passiven Part des automatisierten Rendezvous-System KURS im Swesda-Modul, welches Sojus-TMA 20 am 17. Dezember bei der Annäherung an die Station nutzen soll, um seine Navigationsdaten zu aktualisieren. Der Treibstofftransfer von Progress-M 07M in die Tanks die Station, abzüglich der Menge für die Bremszündung, wurde in dieser Woche vollendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11122010164605_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Kommandant Scott Kelly mit den fünf neuen Kabeln für das HTV 2 in Kibo
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf die Ankunft des japanischen Versorgers „Kounotori“ (HTV 2) im Januar 2011 begann Scott Kelly im Kibo-Modul mit einigen Arbeiten. HTV 2 wird während seiner Verweildauer an der ISS am unteren Kopplungspunkt des Harmony-Knotens befestigt sein. Bei der STS-133-Mission der Discovery ist es allerdings nötig, um die Robotik-Arbeiten mit dem Stations- und Shuttlearm zu ermöglichen, das HTV 2 an den oberen Kopplungspunkt des Harmony-Knotens zu versetzen. Dafür verlegte Scott Kelly fünf neue Strom- und Datenkabel und arbeitete am Kontrollpaneel HTV-HCP (Hardware Command Panel). Mit diesem ist es der Besatzung möglich, in den Flugverlauf und die Annäherung des Versorgers korrigierend einzugreifen. Weiter wurde eine Verlegung des Trainers ROBoT (Robotics Onboard Trainer) vom Unity-Knoten in das Destiny-Labor vorbereitet. Mit ROBoT werden Trainingseinheiten zur Steuerung des Stationsarms Canadarm2 und der Komponenten des beweglichen Wartungssystems MSS (Mobile Servicing System) durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende dieser Woche beobachteten die Flugkontrolleure ein Teil Weltraumschrott, welches sich heute Abend um 21:42 Uhr MEZ der ISS gefährlich nähern könnte. Das Objekt 25.502 ist eine Atlas-2A-Centaur-Raketenstufe und befindet sich unter ständiger Beobachtung bei einer mittleren Gefährdungsstufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 11.12.2010: 350,0 km bei einem Höhenverlust von 134 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>17. Dezember, Ankunft von Sojus-TMA 20 an der ISS (Kondratjew, Nespoli, Coleman) </li><li>20. Dezember, Test SPDM = Special Purpose Dexterous Manipulator oder Dextre</li><li>22. Dezember, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg166960#msg166960" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS: Expedition 26 seit dem 30. November</a></li></ul>
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