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	<title>Carl-Zeiss-Jena &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Carl-Zeiss-Jena &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Zeiss-Großplanetarium wird 100 Jahre alt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zeiss-grossplanetarium-wird-100-jahre-alt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stiftung Planetarium Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Zeiss-Großplanetarium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Planetarium wird 100 Jahre alt! Das Zeiss-Großplanetarium – Deutschlands meistbesuchtes Planetarium – feiert diesen Meilenstein mit freiem Eintritt für Besucher*innen am 21. Oktober. Eine Pressemitteilung der Stiftung Planetarium Berlin. Quelle: Stiftung Planetarium Berlin 11. Oktober 2023. 11. Oktober 2023 &#8211; Das Projektionsplanetarium wurde am 21. Oktober 1923 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Die Stiftung Planetarium [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Planetarium wird 100 Jahre alt! Das Zeiss-Großplanetarium – Deutschlands meistbesuchtes Planetarium – feiert diesen Meilenstein mit freiem Eintritt für Besucher*innen am 21. Oktober. Eine Pressemitteilung der Stiftung Planetarium Berlin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Stiftung Planetarium Berlin 11. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SPB100JahrePlanetariumNachtmotivSPBDesignTaTrung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="100 Jahre Planetarium. (Bild: SPB; Design: Ta-Trung)" data-rl_caption="" title="100 Jahre Planetarium. (Bild: SPB; Design: Ta-Trung)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SPB100JahrePlanetariumNachtmotivSPBDesignTaTrung26.jpg" alt="100 Jahre Planetarium. (Bild: SPB; Design: Ta-Trung)" class="wp-image-132218"/></a><figcaption class="wp-element-caption">100 Jahre Planetarium. (Bild: SPB; Design: Ta-Trung)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Oktober 2023 &#8211; Das Projektionsplanetarium wurde am 21. Oktober 1923 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Die Stiftung Planetarium Berlin lädt Berliner*innen zum kostenfreien Jubiläumsprogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Dekaden, in denen das Projektionsplanetarium die Sterne vom Himmel holt und sein Publikum in die Weiten des Kosmos entführt: Am 21. Oktober 1923 wurde das erste Projektionsplanetarium am Deutschen Museum in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Firma Carl Zeiss Jena hatte den ersten Sternenprojektor und die Bauweise der freitragenden Kuppel in den Jahren zuvor entwickelt. Nach weiteren Anpassungen am Projektor nahm das weltweit erste Planetarium in München am 7. Mai 1925 seinen regulären Betrieb auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stiftung Planetarium Berlin feiert dieses Jubiläum am 21. Oktober 2023 mit einem kosmischen Tag bei freiem Eintritt im Zeiss-Großplanetarium, dem meistbesuchten Planetarium im deutschsprachigen Raum. Präsentiert werden die beliebtesten Programme aus Astronomie und Wissenschaft, zudem gibt es die Möglichkeit, »Cosmic Jazz« und »Cosmic Rock« aus der Cosmic-Musikreihe kostenfrei zu erleben. Aktionen für Kinder und eine Podcast-Lounge runden das Programm für die ganze Familie ab. Die Karten werden am Tag der Veranstaltung an der Kasse im Foyer des Zeiss-Großplanetariums herausgegeben. Bis 2025 wird das einhundertjährige Jubiläum des Planetariums im Zeiss-Großplanetarium mit weiteren Highlights und Sonderveranstaltungen zelebriert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZeissGrossplanetariumAussenansichtSPBNatalieToczek2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zeiss-Großplanetarium Aussenansicht. (Bild: SPB / NatalieToczek)" data-rl_caption="" title="Zeiss-Großplanetarium Aussenansicht. (Bild: SPB / NatalieToczek)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZeissGrossplanetariumAussenansichtSPBNatalieToczek26.jpg" alt="Zeiss-Großplanetarium Aussenansicht. (Bild: SPB / NatalieToczek)" class="wp-image-132223"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Zeiss-Großplanetarium Aussenansicht. (Bild: SPB / NatalieToczek)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">»Der Sternenhimmel fasziniert die Menschheit seit ihren Anfängen. Im Planetarium können wir wissenschaftliche Erkenntnisse über unseren Platz im Universum visualisieren und einordnen«, so Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin. »Ausgehend von der Astronomie erlauben Planetarien einen unerreichten Perspektivwechsel, um Wissenschaft, Kunst und Kultur in einem Ort der Begegnung zusammenzubringen. Im Zeiss-Großplanetarium – mittlerweile Europas modernstes Wissenschaftstheater – und den anderen Häusern der Stiftung Planetarium Berlin denken wir in mehr als 5.000 Veranstaltungen im Jahr die Geschichte des Planetariums weiter.«</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZeissGrossplanetariumAsteroidenFruehesSonnensystemSPBNatalieToczek2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Planetariumssaal während Programm. (Bild: SPB / Natalie Toczek)" data-rl_caption="" title="Planetariumssaal während Programm. (Bild: SPB / Natalie Toczek)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZeissGrossplanetariumAsteroidenFruehesSonnensystemSPBNatalieToczek26.jpg" alt="Planetariumssaal während Programm. (Bild: SPB / Natalie Toczek)" class="wp-image-132221"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Planetariumssaal während Programm. (Bild: SPB / Natalie Toczek)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das klassische Projektionsplanetarium ermöglicht die Darstellung der Phänomene vom Sonnensystem ausgehend. Mit Hilfe digitaler Videoprojektion ist es heutzutage möglich, in 360°-Fulldome unabhängig von Ort und Zeit in den Kosmos zu reisen. Neben astronomischen Inhalten werden auch Programme aus angrenzenden Wissenschaften sowie Live-Konzerte, Musikprogramme, Hörspiele und Lesungen präsentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit gibt es rund 5.000 Groß- und Kleinplanetarien. Allein im deutschsprachigen Raum verzeichnen die Planetarien rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher und haben sich somit als relevante Orte der MINT-Bildung und innovativer Wissensvermittlung etabliert. Das Zeiss-Großplanetarium ist das meistbesuchte Planetarium im deutschsprachigen Raum und mit einer 23-Meter-Kuppel und 307 Sitzplätzen auch das größte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm:</strong> <a href="https://web.archive.org/web/20231020193724/https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/100-jahre-planetarium" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">planetarium.berlin/einhundert-jahre</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg554756#msg554756" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ZEISS unterstützt Sternwarte Greifswald mit 50.000 €</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zeiss-unterstuetzt-sternwarte-greifswald-mit-50-000-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 12:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenhimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Carl-Zeiss-Jena]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71352</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sternwarte eröffnet 2024 zum 100. Jubiläum nach Generalrestaurierung. Eine Pressemitteilung der ZEISS Gruppe. Quelle: ZEISS Gruppe. Oberkochen/Greifswald &#8211; ZEISS unterstützt die Sternwarte Greifswald mit 50.000 Euro bei deren Generalrestaurierung. Die Sternwarte, die seit 1924 an der Universität Greifswald besteht, wird bis 2024 zum 100. Jubiläum komplett saniert. Die drehbare sechs-Meter-Kuppel befindet sich in etwa 35 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sternwarte eröffnet 2024 zum 100. Jubiläum nach Generalrestaurierung. Eine Pressemitteilung der ZEISS Gruppe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZEISS Gruppe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/zeissfahnenquerpm260.jpg" alt=""/><figcaption><br>(Bild: ZEISS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberkochen/Greifswald &#8211; <a href="https://www.zeiss.de/corporate/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ZEISS</a> unterstützt die <a href="https://www.sternwarte-greifswald.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sternwarte Greifswald</a> mit 50.000 Euro bei deren Generalrestaurierung. Die Sternwarte, die seit 1924 an der Universität Greifswald besteht, wird bis 2024 zum 100. Jubiläum komplett saniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drehbare sechs-Meter-Kuppel befindet sich in etwa 35 Metern Höhe auf einer Turmplattform des ehemaligen Physikalischen Instituts – damit ist ein freier Blick auf den Horizont möglich. Zum Herzstück der Sternwarte gehört das weltweit einzige Doppelteleskop von ZEISS. In den kommenden Wochen werden die vier Einzelteile des Teleskops mit einem Kran aus der Sternwartenkuppel gehoben und bis zum Herbst 2021 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) von Teleskopspezialist und Astronom Uwe Meiling restauriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir unterstützen die Sternwarte sehr gern bei der Modernisierung des historischen ZEISS Doppelteleskops, das weltweit einzigartig ist “, erklärt Dr. Bernhard Ohnesorge, Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH, das Engagement von ZEISS. „Zudem hat die Förderung von Bildung und Wissenschaft bei ZEISS Tradition. Wir wollen jungen Menschen die Tür zur Welt der Forschung öffnen und die Begeisterung für Natur und Technik wecken – die Sternwarte eignet sich dafür hervorragend“. Die offizielle Übergabe der Spende wird in den kommenden Monaten erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doppelteleskop von ZEISS</strong><br>Am 12. Juli 1924 hat die Sternwarte Greifswald der Universität Greifswald ihre Forschungstätigkeit mit optischen Instrumenten vom damaligen Unternehmen Carl Zeiss Jena aufgenommen: Zuerst wurde ein Refraktor (Linsenteleskop) mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern und einer Brennweite von drei Metern angeschafft für die praktischen Beobachtungen. 1935 ergänzte ihn ein Reflektor (Spiegelteleskop), der einen Durchmesser von 40 Zentimetern und eine Brennweite von 6,4 Metern aufweist. Der Spiegel wurde damals nur für fotografische Aufnahmen genutzt, insbesondere in der Erforschung von Sternen, die ihre Helligkeit verändern. Der Refraktor dient beim Doppelteleskop als Leitrohr – er ist mit dem Reflektor auf einem Stativ verbunden, das zusätzlich mit einem Sucher ausgestattet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstattung der Sternwarte wurde in den vergangenen Jahren immer wieder ergänzt – sie verfügt über weitere moderne Teleskope sowie Fernrohre. Im Jahre 2019 wurde das bisherige Newton-Spiegelteleskop von 1935 in ein Cassegrain-Spiegelteleskop mit einer Brennweite von 10,3 Metern umgebaut. „Dass die ZEISS Ingenieure bereits während des Herstellens des 40-cm-Hauptspiegels an eine 110 mm Mittelbohrung als zukünftige Erweiterungsoption gedacht hatten, erwies sich als Glücksfall für die heutige Greifswalder Astronomie-Generation“, sagte Dr. Tobias Röwf von der Greifswalder Sternwarte e.V.. Die zur Sternwarte gehörende astronomische Bibliothek enthält etwa 700 Bücher und eine Reihe von Zeitschriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verein fördert astronomische Bildung</strong><br>Der 1992 gegründete Verein <a href="https://www.sternwarte-greifswald.com/der-verein/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Greifswalder Sternwarte e.V.</a> betreibt die Sternwarte heute. Er hat sich insbesondere der Förderung der astronomischen Bildung von Kindern, Schülerinnen und Schülern und Studierenden sowie interessierten Bürgern verschrieben. Seitdem konnten in über 2.000 Veranstaltungen zirka 35.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen begrüßt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=149.msg502048#msg502048" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Historia</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeiss-Großplanetarium Berlin nach Umbau wieder offen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zeiss-grossplanetarium-berlin-nach-umbau-wieder-offen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Carl-Zeiss-Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Jähn]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenprojektor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=13012</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg öffnete nach zweijähriger Umbauzeit und fasziniert wieder seine Besucher. Raumfahrer.net war bei einer der ersten Veranstaltungen am 26. August 2016 mit Dr. Sigmund Jähn dabei und konnte mit dem Planetarium-Chef Tim Florian Horn sprechen. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Veranstaltungsbesuch. „Mein Gott, es ist voller Sterne … .“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg öffnete nach zweijähriger Umbauzeit und fasziniert wieder seine Besucher. Raumfahrer.net war bei einer der ersten Veranstaltungen am 26. August 2016 mit Dr. Sigmund Jähn dabei und konnte mit dem Planetarium-Chef Tim Florian Horn sprechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>. Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/luftbildzgp20070819155751bearb001SDTBHansFriedgerLachmann1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/luftbildzgp20070819155751bearb001SDTBHansFriedgerLachmann260.jpg" alt="Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg
(Bild: SDTB / Hans Friedger Lachmann)"/></a><figcaption>Zeiss-Großplanetarium in Berlin<br> Prenzlauer Berg<br>(Bild: SDTB / Hans Friedger Lachmann)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Mein Gott, es ist voller Sterne … .“ Diese letzten Worte von Astronaut David Bowman in Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001 &#8211; Odyssee im Weltraum“ kommen einem unweigerlich in den Sinn, wenn man in der Kuppel des Planetariums Berlin Prenzlauer Berg sitzt und in die Himmelsprojektion eintaucht. Dabei darf aber schon vor Eintritt in die Himmelskuppel gestaunt werden: Denn Berlin hat sich sein Großplanetarium und dessen Modernisierung im Ostteil der Stadt richtig etwas kosten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Planetarium am Prenzlauer Berg war schon etwas in die Jahre gekommen. Errichtet im Jahre 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin war es damals eines der größten Sternentheater überhaupt. Nun tat eine Rekonstruktion Not.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Erneuerung der Medientechnik und die baulichen Maßnahmen des Zeiss-Großplanetariums sowie zur Teilfinanzierung der Eröffnungsproduktion „Sterne über Berlin“ wurden vom Land Berlin Mittel in Höhe von 12,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Man hat also richtig ran geklotzt in Berlin. Anders als bei anderen (luftfahrtbezogenen) Bauprojekten in Berlin ist dabei etwas Großartiges entstanden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/zgpplanetariumssaal17SPBFrankMichaelArndt1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/zgpplanetariumssaal17SPBFrankMichaelArndt260.jpg" alt="Planetariumssaal
(Bild: SPB / Frank Michael Arndt)"/></a><figcaption>Planetariumssaal <br>(Bild: SPB / Frank Michael Arndt)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den umfangreichen Investitionen ging es nicht nur um die Projektionstechnik, sondern um die gesamte Gebäudesubstanz. Brandschutz, Wasserleitungen, Klimaanlagen seien hier stellvertretend genannt. Augen zwinkernd zeigt Horn, wie der neue Sternenprojektor im Boden versenkt werden kann und meinte, man hätte von dort unten direkt in den Empfangsbereich sehen können. Der Einbau einer Sichtscheibe scheiterte aber an den überproportionalen Kosten für den Brandschutz. Leider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist das Prunkstück der Sternenprojektor vom Typ ZEISS UNIVERSUM Modell IX, der speziell für die 23-Meter-Kuppel des Hauses modifiziert wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF53492B1000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF53492B260.jpg" alt="modifizierter ZEISS UNIVERSUM Modell IX
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>modifizierter ZEISS UNIVERSUM Modell IX<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurden acht Planetenprojektoren installiert, um die Bewegungen der Wandelsterne am Firmament zu zeigen. Ergänzt wird der Sternprojektor außerdem um ein mehrkanaliges, digitales Projektionssystem mit zehn ZEISS VELVET Videoprojektoren für die 360°-Fulldome-Projektion, die ein kuppelfüllendes Videobild erzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung aus analogem Sternprojektor und digitalem Planetarium ermöglicht es den Besuchern, in Zukunft nicht nur die Sterne von der Erde aus zu sehen, sondern auch die Erde und das Sonnensystem zu verlassen und dreidimensional durch das Universum zu reisen. Die auf astronomischen Datenbanken basierende 3D-Software visualisiert das gesamte beobachtbare Universum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch der gute Ton kommt jetzt neu und in 3D-Sound herüber.<br>Das Atmosphea-System, das aus der Zusammenarbeit von Shure und dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entstand, sorgt für ein beeindruckend räumliches Klangerlebnis. 49 Lautsprecher ergeben mit dem neu installierten Ganzkuppelprojektionssystem eindrucksvolle dreidimensionale Welten für Auge und Ohr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Erneuerung der alten Technik war nach 26 Betriebsjahren zwingend notwendig. Heute ist es kaum noch vorstellbar, wie man mit Diaprojektoren und Glühlämpchen das Universum in diese große Koppel hinein zaubern konnte. Darüber hinaus war es inzwischen fast unmöglich geworden, bei Ausfällen passende Ersatzteile zu beschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer also einmal ein älteres Planetarium besucht, sollte in Ehrfurcht vor den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verharren, die solche Altanlagen am Leben halten, wo immer das auch sei. Übrigens: Der alte Sternprojektor Cosmorama von Carl-Zeiss-Jena, der seit 1987 rund drei Millionen Zuschauer mit seinem Sternenhimmel begeisterte, ist in das Foyer des Hauses umgezogen und kann dort besichtigt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PHornPlanetariumchef2B1000.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PHornPlanetariumchef2B260.jpg" alt="Direktor Tim Florian Horn
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Direktor Tim Florian Horn<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tim Florian Horn, der Hausherr und Planetarium-Chef strahlt von einem Ohrläppchen zum anderen. „Dieser Sternenprojektor von Zeiss ist der erste Sternenprojekter dieser Größe, der Komplett auf LED-Licht basiert. Wir haben also keine Bogenlampen mehr, keine Lampen müssen mehr ausgetauscht werden, die Quelle wird sicherlich 25 Jahre laufen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun steht die Bewährung im Alltagsbetrieb an. Nicht nur Astronomie-Programme werden gezeigt. Das Angebot umfasst auch Themen zu Biologie, Physik, Geologie, außerdem auch Musikunterhaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Wiedereröffnung der Planetariums Prenzlauer Berg im Osten Berlins geht fast unbeachtet eine Neusortierung der Betreiberstruktur einher. Berlin hat, bedingt durch die Jahrzehnte lange Teilung der Stadt, noch ein weiteres Großplanetarium: Das Planetarium am Insulaner im tiefsten Westen der Stadt. Schon auf Grund der geographischen Lage in der Großstadt haben beide Standorte ihre Daseinsberechtigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es noch ein kleines Planetarium in der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow. Dort befindet sich auch das größte Linsenfernrohr der Welt. Treten nun alle Standorte in Konkurrenz zueinander? Die Zauberformel heist Abstimmung der Programme. Alle drei Standorte sind nun unter einem organisatorischen Dach vereint: Der Stiftung Planetarium Berlin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PHornSJähn2B900.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PHornSJähn2B260.jpg" alt="Tim Florian Horn (re.) mit Sigmund Jähn (li.)
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Tim Florian Horn (re.) mit Sigmund Jähn (li.)<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Horn ist nicht nur Direktor des Zeiss-Großplanetariums, sondern auch Kommissarischer Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Planetarium am Insulaner bedarf einer Verjüngungskur. Dazu Horn: „Das werden wir versuchen. Wir werden das Planetarium am Insulaner mehr noch zu einem Bildungszentrum ausbauen. Dazu müssen wir auch bauliche Veränderungen vornehmen. Und natürlich das Planetarium am Insulaner und die Wilhelm-Förster-Sternwarte an die technischen Standards hier des Zeiss-Großplanetariums anpassen. Dafür haben wir schon ein bisschen vom Land Berlin bekommen und ich hoffe, dass wir das weiter ausbauen können… .“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm des Abends bestand in der Hauptsache aus einem Vortrag von Dr. Sigmund Jähn. Horn überraschte den ersten deutschen Raumfahrer mit einem Zitat aus dem Gästebuch des Planetariums vom 13. November 1987. Dort war von Jähn seinerzeit eingetragen, dass der Sternenhimmel im Planetarium fast so schön wäre, wie der, den er seinerzeit im Weltraum gesehen hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PRaumfahrerJähn2B1000.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PRaumfahrerJähn2B260.jpg" alt="Sigmund Jähn (Mitte) mit Vertretern des Raumfahrer Net e.V.
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Sigmund Jähn (Mitte) mit Vertretern des<br> Raumfahrer Net e.V.<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Horn ließ natürlich zwischenzeitlich zeigen, was die neue Planetariumstechnik so möglich macht. Am Schluss der Veranstaltung, nach einem „Besuch der ISS im Orbit“, sagte Jähn spontan und überwältigt: Das ist für Ihn das schönste Planetarium der Welt … . Der folgende lautstarke Applaus stimmte ihm zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken Herrn Tim Florian Horn, Kommissarischer Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin und Direktor des Zeiss-Großplanetariums für die Zeit und die Geduld, alle unsere Fragen zu beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leser möge sich davon selber bei einem Besuch überzeugen. Es lohnt sich ganz bestimmt. Wir von Raumfahrer.net wünschen dem Hause immer einen vollen Saal und nie versiegende Ideen für spannende Himmelsdarstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12383.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg</a></li></ul>
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