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	<title>Challenger &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Challenger &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Challenger: 20 Jahre später</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/challenger-20-jahre-spaeter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 17:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen gedenkt die Welt der sieben Astronauten, die 1986 an Bord der Challenger beim bis dahin größten Unglück der US-Raumfahrt ums Leben kamen. Ein Beitrag von Karl Urban und Axel Orth. Quelle: Raumfahrer.net. Fünf Jahre nach dem Erstflug der Columbia (1981) waren die Space Shuttles der NASA noch bewunderte High-Tech der westlichen Welt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In diesen Tagen gedenkt die Welt der sieben Astronauten, die 1986 an Bord der Challenger beim bis dahin größten Unglück der US-Raumfahrt ums Leben kamen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban und Axel Orth. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>
Die 
<i>Challenger</i>
 im All.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Fünf Jahre nach dem Erstflug der <i>Columbia</i> (1981) waren die Space Shuttles der NASA noch bewunderte High-Tech der westlichen Welt und ein hoch ambitioniertes, anspruchsvolles Technikprojekt mit bis dahin makellos reiner Bilanz: Ein würdiger Nachfolger des legendären <i>Apollo</i>-Projekts. 
<br>
Der Name des zweiten für den Einsatz im All gebauten Orbiters, &#8222;Challenger&#8220;, sollte an ein berühmtes Forschungsschiff der U.S.Navy erinnern. Die <i>Challenger</i> hatte nach ihrer Fertigstellung zunächst fast ein Jahr lang bei Schwingungsprüfungen als Testobjekt gedient, bevor sie am 4. April 1983 zu ihrem Erstflug startete. In den nächsten drei Jahren absolvierte sie noch acht weitere, weitgehend problemlose Flüge, und auch die anderen Orbiter machten keine großen Schwierigkeiten, waren der Stolz ihrer Nation. Doch dann kam der 28. Januar 1986.</p>



<p>An diesem klaren, kalten Januartag explodierte die <i>Challenger</i> 73 Sekunden nach dem Start. Die Bilder des riesigen Feuerballs und der ziellos weiter fliegenden beiden Feststoffraketen waren ein Schock für alle Zuschauer. Dies war der bis dahin schwerste Unfall in der Geschichte der Space Shuttles und überhaupt der U.S.-Raumfahrt. Die <i>Challenger</i> wurde vollständig zerstört, sechs Astronauten und eine Zivilistin an Bord kamen ums Leben. Zuvor war noch nie ein US-Astronaut während eines Raumflugs gestorben. Bei ihren neun erfolgreichen Flügen hatte die <i>Challenger</i> 69 Tage im All verbracht und dabei 987 Mal die Erde umrundet. Auf diesen Flügen wurde unter anderem der erste Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssatellit ausgesetzt und ein neuer Shuttle-Raumanzug getestet.</p>



<p>Bei dem Flug <i>STS-7</i> war Sally Ride die erste Amerikanerin im Weltraum. Mit <i>STS-8</i> gelangen erstmals ein Nachtstart und eine Nachtlandung. Die <i>Challenger</i> setzte als erste Raumfähre im <i>Kennedy Space Center</i> auf. Während der vorangegangenen Mission entfernte sich der Astronaut Bruce McCandless als erster Astronaut ohne Sicherungsleine 30 Meter vom Orbiter. Später unternahm Kathryn Sullivan als erste Amerikanerin einen Weltraumspaziergang.</p>



<p>Bei drei <i>Challenger</i>-Raumflügen im Jahr 1985 bildete das Weltraumlabor <i>Spacelab</i> die Nutzlast, in dem wissenschaftliche Experimente unter anderem auch mit mitgeführten Tieren durchgeführt wurden. Während der Mission <i>STS-61A</i> führte die <i>Challenger</i> das Raumlabor <i>Spacelab D1</i> mit sich. Diese Mission wurde hauptsächlich von der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Am 28. Jaunuar 1986 fand der letzte Flug der vorher so erfolgreichen <i>Challenger</i> statt. Mit an Bord war die Zivilistin Christa McAuliffe, eine Lehreren, die unter anderem erstmals Kinder vom Weltraum aus unterrichten sollte.</p>



<p>Außer McAuliffe starben bei dem Unglück auch die Astronauten Richard Scobee, Michael Smith, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair und Gregory Jarvis. Weltweit wurde die Nachricht mit tiefer Erschütterung aufgenommen, und auch bei der NASA sollte die <i>Challenger</i>-Katastrophe tiefgreifende Konsequenzen haben.
<br>
<strong>Die Nachuntersuchung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>
Das brennende Shuttle kurz nach dem Start.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>


<p>Nach der Katastrophe beauftragte Präsident Ronald Reagan eine Kommission mit der lückenlosen Aufklärung des Vorfalls. Im Juni 1986 lag ein erster Bericht vor. Poröse Dichtungen am rechten Feststoffbooster waren die Ursache für das Desaster. Die NASA war offenbar von ihrem Grundsatz &#8222;safety first&#8220; abgewichen, denn man hatte eine Reihe von Sicherheitsvorschriften missachtet. Eigentlich hätte die</p>


<p><i>Challenger</i> an diesem Januartag gar nicht starten dürfen, denn am Morgen hatte in Cape Canaveral Frost geherrscht. Bilder von langen Eiszapfen belegen dies. Aufgrund der Kälte und der durch die Triebwerkszündung einsetzenden plötzlichen Erwärmung wurden die Gummidichtungen am Booster porös, und ein Leck bildet sich. Schon auf Bildern vor dem Start ist eine Rauchfahne erkennbar. Nach dem Abheben ist das Schicksal der Astronauten und der <i>Challenger</i> besiegelt, denn das Leck erweitert sich und wenig später schlagen Funken auch auf den Haupttank über, der mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff gefüllt ist. Als der Tankinhalt Feuer fängt, wird die heftige Explosion ausgelöst. Trümmer des Space Shuttles werden über die Bucht verteilt. NASA-Taucher sammeln noch monatelang Teile der <i>Challenger</i> aus dem Wasser. Im März 1986 findet sich auch das Cockpit mit den sterblichen Überresten der Insassen. Es gab Anzeichen, dass die Astronauten zwar schon früh das Bewusstsein verloren, aber erst beim ungebremsten Aufschlag des Cockpits auf das Wasser durch die enorme Verzögerung tödlich verletzt wurden.</p>



<p><strong>Konsequenzen</strong>
<br>
Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen. Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen, die den Start sicherer machen sollten. Die wichtigste Änderung war die vollständige Überarbeitung der Feststoffbooster. Über 2.000 Änderungen wurden am Shuttle-System ausgeführt, so zum Beispiel eine Notausstiegsluke am Orbiter. Ab sofort mussten die Astronauten wieder Druckanzüge bei Start und Landung tragen. Außerdem wurde das Shuttle aus dem kommerziellen Satellitengeschäft, das wieder auf unbemannte Trägerraketen übertragen wurde, zurückgezogen. Im August 1987 wurde der Bau einer Ersatzfähre für die <i>Challenger</i> in Auftrag gegeben, und 1991 wurde die <i>Endeavour</i> fertiggestellt. Am 29. September 1988 startete mit der <i>Discovery</i> zum ersten Mal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All. Bis zum Januar 2003, als die <i>Columbia</i> beim Landeanflug auseinander brach, kam es zu keinen weiteren Shuttle-Unglücken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Challenger Crew geehrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/challenger-crew-geehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2004 07:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angehörigen der Challenger-Crew haben nachträglich die Medal of Honor verliehen bekommen. Ein schwacher Trost für ihren Verlust. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Man sieht dass es der NASA ernst ist, sich für das was die Challenger-Crew auf sich nahm zu bedanken. Sean O&#8217;Keefe und US-Präsident George W. Bush haben eine private Feier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Angehörigen der Challenger-Crew haben nachträglich die <i>Medal of Honor</i> verliehen bekommen. Ein schwacher Trost für ihren Verlust.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/62870snipnasa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/62870snipnasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mit dieser Auszeichnung wurde nun die Challenger Crew ausgezeichnet. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Man sieht dass es der NASA ernst ist, sich für das was die Challenger-Crew auf sich nahm zu bedanken. Sean O&#8217;Keefe und US-Präsident George W. Bush haben eine private Feier für die Angehörigen veranstaltet und ihnen im Namen der USA den Orden <i>Medal of Honor</i> überreicht. &#8222;Die Challenger-Katastrophe war ein entscheidener Punkt in der Geschichte der USA. Sie demonstrierte dass eine gute Sache nie ausstirbt auch wenn man auch Rückschläge hinnehmen muss. Wir zeichnen hier heute die Familien der Angehörigen aus um Ihnen zu zeigen das ihre Liebsten einen großen Preis zahlten-für Amerika, für die NASA, für die Erforschung, für die letzte Grenze den Weltraum&#8220;, fing George W. Buhs emotionale Rede an. &#8222;Wir werden nie diesen ehrgeizigen Entdeckergeist unserer gefallenen tapferen Astronauten vergessen. Für uns sind sie Helden die ihr Leben für eine gute Sache ließen aber auch ihre Familien sind sehr tapfer&#8220;, schließt sich Sean O&#8217;Keefe an.</p>



<p>Die Challenger explodierte am 28. Jänner 1986 kurz nachdem Start, mit an Bord sieben Astronauten darunter eine Lehrerin. Bisher kam nur der Apollo 11 Held Neil Armstrong in die Situation mit dem <i>Medal of Honor</i> ausgezeichnet zu werden. Dies war im Jahre 1978 im Kennedy Space Center. Andere wurden &#8222;lediglich&#8220; mit dem <i>Space Medal</i> ausgezeichnet. Die Ehrung der Challenger-Crew kommt für viele zu spät. Nun wird jetzt schon darüber nachgedacht ob man der Columbia-Crew ebenfalls diese Auszeichnung geben wird. </p>



<p>Es war eine Feier wie es die Astronauten verdienten. Sehr emotional, selbst geschriebene Reden ließen den einen oder anderen Angehörigen Tränen über die Augen fließen und selbst der mächtige George W. Bush blieb nicht emotionslos. Eine würdige Ehrung von Helden aus dem Weltraum aber wie gesagt die Schmerzen und den Verlust der Angehörigen wird auch diese Auszeichnung nicht mildern können.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA gedenkt Raumfahrt-Katastrophen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gedenkt-raumfahrt-katastrophen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2003 08:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Challenger]]></category>
		<category><![CDATA[Gus Grissom]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Resnick]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Chaffee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Brand im Apollo-1-Raumschiff und die Explosion des Spaceshuttles Challenger jähren sich &#8211; und mahnen für die Zukunft. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: none. Am 27. Januar 1967 bricht auf einer Routine-Übung im Modell des Apollo-Raumschiffs von Apollo 1 ein Brand aus. Die Rettungsmannschaften können die Luke nicht rechtzeitig öffnen und die drei Astronauten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Brand im <i>Apollo-1</i>-Raumschiff und die Explosion des Spaceshuttles <i>Challenger</i> jähren sich &#8211; und mahnen für die Zukunft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: none.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012003090842_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Die Explosion der 
<i>Challenger</i>
: Am 28. Januar 1986 explodierte die Raumfähre mit sieben Astronauten an Bord.
</figcaption></figure></div>



<p>Am 27. Januar 1967 bricht auf einer Routine-Übung im Modell des Apollo-Raumschiffs von <a href="https://www.raumfahrer.net/apollo-1-as-204/" data-wpel-link="internal"><i>Apollo 1</i></a> ein Brand aus. Die Rettungsmannschaften können die Luke nicht rechtzeitig öffnen und die drei Astronauten Roger Chaffee, Ed White und Gus Grissom ersticken in der Kapsel.    </p>



<p>Genau 19 Jahre und einen Tag später, am 28. Januar 1986 explodiert etwa zwei Minuten nach dem Start der Spaceshuttle <a href="https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/" data-wpel-link="internal"><i>Challenger</i></a> und an Bord sterben die sieben Insassen: Ronald McNair, Ellison Onizuka, Judith Resnick, Dick Scobee, Michael Smith, Greg Jarvis und Christa McAuliffe.    </p>



<p>Die NASA erinnert in diesen Tagen an die größten Katastrophen der amerikanischen Raumfahrt. Die Verluste an Menschenleben sollen zudem mahnen, dass eine möglichst günstige Kosten-Kalkulation in der bemannten Raumfahrt nicht ohne weiteres möglich ist &#8211; auch in Zeiten von Budgetproblemen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Challenger (OV-099)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Challenger]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab D1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neun erfolgreiche Flüge und ein Totalverlust. Autor: Karl Urban Der zweite für den Einsatz im All gebaute Orbiter Challenger diente nach seiner Fertigstellung zunächst fast ein Jahr lang bei Schwingungsprüfungen als Testobjekt, bis er 1983 seinen Erstflug absolvierte. Die Challenger wurde nach einem U.S.Navy-Forschungsschiff benannt. Schon die Mondlandefähre von Apollo 17 trug diesen Namen. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/" data-wpel-link="internal">Challenger (OV-099)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neun erfolgreiche Flüge und ein Totalverlust.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Challenger während STS-7 im All.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der zweite für den Einsatz im All gebaute Orbiter <em>Challenger</em> diente nach seiner Fertigstellung zunächst fast ein Jahr lang bei Schwingungsprüfungen als Testobjekt, bis er 1983 seinen Erstflug absolvierte. Die <em>Challenger</em> wurde nach einem U.S.Navy-Forschungsschiff benannt. Schon die Mondlandefähre von <em>Apollo 17</em> trug diesen Namen. Der Jungfernflug verzögerte sich um zehn Monate, nachdem Probleme mit den Haupttriebwerken und der Nutzlast entdeckt worden waren. Am 4. April 1983 war es aber endlich soweit, die <em>Challenger</em> hob zu ihrem Erstflug ins All ab. Die Geschichte der <em>Challenger</em> nahm aber einen tragischen Lauf, denn sie absolvierte nur zehn Flüge.<br><br>Am 28. Januar 1986 explodierte die <em>Challenger</em> 73 Sekunden nach dem Start. Es hatte sich der bis dahin schwerste Unfall in der Geschichte des Space Shuttles ereignet. Dabei wurde die <em>Challenger</em> vollständig zerstört, sechs Astronauten und eine Zivilistin an Bord kamen ums Leben. Während eines Raumflugs war zuvor noch nie ein US-Astronaut gestorben. In ihren zehn Flügen verbrachte die <em>Challenger</em> 69 Tage im All und umrundete dabei 987 Mal die Erde. Auf diesen Flügen wurde unter anderem der erste Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssatellit ausgesetzt und ein neuer Shuttle-Raumanzug getestet.<br><br>Auf dem Flug <em>STS-7</em> war Sally Ride die erste Amerikanerin im Weltraum. Mit <em>STS-8</em> gelang das erste Mal ein Nachtstart und eine Nachtlandung. Die <em>Challenger</em> setzte als erste Raumfähre im <em>Kennedy Space Center</em> auf. Während der vorangegangenen Mission entfernte sich der Astronaut Bruce McCandless als erste Astronaut ohne Sicherungsleine 30 Meter vom Orbiter. Später unternahm Kathryn Sullivan als erste Amerikanerin einen Weltraumspaziergang.<br><br>Auf drei <em>Challenger</em>-Raumflügen im Jahr 1985 bildete das Weltraumlabor <em>Spacelab</em> die Nutzlast, in der wissenschaftliche Experimente unter anderem auch mit mitgeführten Tieren durchgeführt wurden. Während der Mission <em>STS-61A</em> führte die <em>Challenger</em> das Raumlabor <em>Spacelab D1</em> mit sich. Diese Mission wurde hauptsächlich von der Bundesrepublik finanziert. Am 28. Jaunuar 1986 fand der letzte Flug der vorher so erfolgreichen <em>Challenger</em> statt. Mit an Bord war die Lehrerin Christa McAuliffe, die erstmals Kinder vom Weltraum aus unterrichten sollte.<br><br>73 Sekunden nach dem Start explodierte die <em>Challenger</em>, Richard Scobee, Michael Smith, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe kamen ums Leben. Weltweit wurde die Nachricht mit tiefer Erschütterung aufgenommen und auch bei der NASA sollte die <em>Challenger</em>-Katastrophe tiefgreifende Konsequenzen haben.<br></p>



<p><strong>Die Nachuntersuchung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das brennende Shuttle kurz nach dem Start.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Die NASA war offenbar von ihrem Grundsatz &#8222;safety first&#8220; abgewichen, denn man hatte eine Reihe von Sicherheitsvorschriften missachtet. Eigentlich hätte die <em>Challenger</em> an diesem Januartag gar nicht starten dürfen, denn am Morgen hatte Frost in Cape Canaveral geherrscht. Bilder von langen Eiszapfen belegen dies. Aufgrund der Kälte und der plötzlich durch die Triebwerkszündung einsetzenden Erwärmung wurden die Gummidichtungen am Booster poröse und ein Leck bildet sich. Es ist bereits eine Rauchfahne auf Bildern vor dem Start erkennbar. Nach dem Abheben ist das Schicksal der Astronauten und der <em>Challenger</em> besiegelt, denn das Leck erweitert sich und wenig später schlagen Funken auch auf den Haupttank über, der mit flüssigem Sauerstoff gefüllt ist. Als der Tank Feuer fängt, wird die heftige Explosion ausgelöst und Trümmer des Space Shuttles über die Bucht verteilt. NASA-Taucher sammeln noch monatelang Teile der <em>Challenger</em> aus dem Wasser. Im März 1986 findet sich auch das Cockpit mit den sterblichen Überresten der Insassen.<br><br><strong>Konsequenzen</strong><br>Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen. Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen, die den Start sicherer machen sollten. Die wichtigste Änderung war die vollständige Überarbeitung der Feststoffbooster. Über 2.000 Änderungen wurden am Shuttle-System ausgeführt, so zum Beispiel eine Notausstiegsluke am Orbiter. Ab sofort mussten die Astronauten wieder Druckanzüge bei Start und Landung tragen. Außerdem wurde das Shuttle aus dem kommerziellen Satellitengeschäft zurückgezogen, das wieder auf unbemannte Trägerraketen übertragen wurde. Im August 1987 wurde der Bau einer Ersatzfähre für die <em>Challenger</em> in Auftrag gegeben und 1991 wurde die <em>Endeavour</em> fertiggestellt. Am 29. September 1988 startete mit der <em>Discovery</em> zum erstenmal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All. Bis zum Januar 2003, als die <em>Columbia</em> beim Landeanflug auseinander brach, kam es zu keinen weiteren Shuttle-Unglücken.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/columbia/" data-wpel-link="internal">Sonderseite zum <em>Columbia</em>-Unglück</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/enterprise-ov-101/" data-wpel-link="internal">Enterprise</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/columbia-ov-102/" data-wpel-link="internal">Columbia</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/discovery-ov-103/" data-wpel-link="internal">Discovery</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-ov-104/" data-wpel-link="internal">Atlantis</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-ov-105/" data-wpel-link="internal">Endeavour</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/" data-wpel-link="internal">Challenger (OV-099)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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