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	<title>Claude Nicollier &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Claude Nicollier &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Asteroid Day Luxemburg 2025: Interview mit Claude Nicollier</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-luxemburg-2025-interview-mit-claude-nicollier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 10:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der Schweizer Raumfahrer Claude Nicollier. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch. Claude Nicollier wurde am 2. September 1944 in Vewey in der Schweiz geboren und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der Schweizer Raumfahrer Claude Nicollier.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claude Nicollier wurde am 2. September 1944 in Vewey in der Schweiz geboren und ist bis heute der einzige Schweizer mit Weltraumerfahrung. Von 1966 bis Ostern 1969 war er Milizpilot bei der Schweizer Luftwaffe mit insgesamt 5600 Flugstunden, wovon 4000 in Strahlflugzeugen. Auch absolvierte er ein Physikstudium an der Universität Lausanne, das er 1970 abschloss. Als Wissenschaftler arbeitete er dann an den Instituten für Astronomie der Universitäten Lausanne und Genf. Einen Postdiplom-Abschluss der Universität Genf in Astrophysik erhielt er 1975. Parallel zu seinen Forschungsaktivitäten wurde er an der Schweizer Luftfahrtschule zum Linienpiloten ausgebildet und wurde 1974 DC-9-Pilot bei Swissair. Ende 1976 begann er in der Abteilung Weltraumwissenschaften der ESA in Noordwijk, Niederlande, bei verschiedenen Programmen über Infrarotastronomie zu forschen. Im Juli 1978 wurde er von der ESA als einer der ersten drei europäischen Astronauten ausgewählt. Als Teil der Kooperation zwischen ESA und NASA fing er im Mai 1980 in der Astronautengruppe 9 der NASA das Training zum NASA-Missionsspezialisten an. Dieses schloss er vollständig ab und wurde somit als erster Nicht-US-Amerikaner Vollzeitastronaut der NASA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Autogrammstunde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Claude Nicollier während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Claude Nicollier während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Autogrammstunde-klein.jpg" alt="Claude Nicollier während der Autogrammstunde Bild: Kirsten Müller" class="wp-image-148265" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Autogrammstunde-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Autogrammstunde-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Claude Nicollier während der Autogrammstunde zum Asteroid Day<br>Bild: Kirsten Müller </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vier Raumflügen in Space Shuttles hat Nicollier 42 Tage, 12 Stunden und 5 Minuten im Weltraum verbracht. Bei seinem ersten Flug, STS-46 vom 31. Juli bis zum 8. August 1992 mit Atlantis, hat die Besatzung den unbemannten ESA-Satelliten EURECA mit 15 Experimenten sowie das Tethered Satellite System (TSS-1), ein Gemeinschaftsprojekt der NASA mit der italienischen Weltraumagentur ISA, ausgesetzt. Mit diesem Technologiedemonstrator eines seilgefesselten Satelliten sollten die Messungen zur Generierung von Elektrizität als auch Möglichkeiten zur Anhebung der Umlaufbahn von seilgefesselten Flugkörper-Systemen getestet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein zweiter Flug, STS-61 vom 2. bis zum 13. Dezember 1993 mit Endeavour, war der erste Reparaturflug für das Hubble-Weltraumteleskop. Während dieses Fluges wurden eine neue Kamera und ein Paket zur optischen Korrektur im Hubble Weltraumteleskop eingebaut. Dabei wurde ein Fehler von 2 Mikrometern im Hauptspiegel des Teleskopes, welcher einen Durchmesser von 2,40 m hatte, korrigiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 22. Februar bis zum 9. März 1996 war er Besatzungsmitglied der Raumfähre Columbia auf der Mission STS-75. In Nachfolge von STS-46 sollte bei diesem Flug das TSS-1-System nochmals als TSS-1R (Anmerkung der Redaktion: R = Reflight) geflogen werden, um Messungen in der Ionosphäre durchzuführen; beim Ausfahren des Seils zwischen beiden Raumflugkörpern brach dieses allerdings. Dabei wurde TSS zum Totalverlust und es konnten nur kurzzeitig vor dem Seilbruch Messungen durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine vierte und letzte Mission, STS-103 mit der Discovery vom 20. bis 28. Dezember 1999, war die dritte Hubble-Reparaturmission. Während dieses Fluges nahm er an einem achtstündigen Aussenbordeinsatz teil. Dieses war der erste Aussenbordeinsatz eines ESA-Astronauten in der Nutzlastbucht eines Space Shuttle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 2000 bis 2007 arbeitete er für das NASA-Astronautenbüro in der Abteilung für Aussenbordeinsätze. 2004 nahm er einen Lehrauftrag an der École polytechnique fédérale de Lausanne an, wo er 2007, als er die ESA verlassen hatte, eine volle Professur übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage von Raumfahrer.net an Claude Nicollier: </strong>Sie waren einer der ersten ESA-Astronauten, zusammen mit Uf Merbold und Wubbo Ockels. Hatten Sie einen Masterplan in Ihrem Leben? Wann entstand bei Ihnen der Wunsch, Astronaut zu werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier:</strong> Ich bin jetzt 80 Jahre alt. Bei Apollo 11 war ich 25 Jahre. Sie wissen, astronautische Raumfahrt fing 1961 an, als ich ein Teenager war. Für mich war es ein Ziel, Astronom zu werden, weil ich Wissenschaft, ganz besonders Astronomie, mag. Ich hatte auch großes Interesse an der Luftfahrt. So wurde ich Astronom und parallel Pilot bei der Schweizer Luftwaffe. Das war für mich eine schöne Kombination meiner Interessen. Die Idee, Astronaut zu werden, kam relativ spät. Apollo 11 war sehr inspirierend für mich, aber lange war die Raumfahrt ja nur ein Wettbewerb zwischen den USA und der Sowjetunion. Erst als 1975, nach dem Ende des Apollo-Programms, zum Beginn des Shuttle-Programms auch die europäische und die kanadische Raumfahrtagentur zur Zusammenarbeit eingeladen wurden, dachte ich: Wow, da würde ich gerne mitmachen. Von da an wurde es ein Ziel. Auch wenn ich mich als Astronom und Pilot fühlte, sah ich dies als eine Möglichkeit. Dann war Ende 1978 die Selektion zu Ende, die etwa ein Jahr dauerte, und es klappte. Ich war natürlich sehr motiviert und irgendwie war ich auch schon vorbereitet. All die Zeit dachte ich: es gibt die Möglichkeit, Astronaut zu werden, also wollte ich körperlich fit bleiben und viel über die Disziplin Astrophysik lernen, weil Wissenschaft eine gute Möglichkeit für Europa war, an der Raumfahrt teilzunehmen. Wir haben Spacelab beigetragen, ein Laboratorium, das an Bord des Shuttle mitgenommen werden konnte. Auf die Selektion habe ich mich bei meiner Arbeit in der Universität vorbereitet, und es hat geklappt. Zwei Jahre später sind Wubbo Ockels und ich dann nach Houston geschickt worden, Ulf Merbold nicht. Wir haben dort das Training für den Space Shuttle absolviert. Noch zwei Jahre später, 1982, wurde dann beschlossen, dass Wubbo und Ulf als Wissenschaftsastronauten für die ESA arbeiten sollten und ich weiter für den Shuttle das Training für Missionsspezialisten absolvieren würde. Ich war also der erste Nicht-Amerikaner, der das Training für den Shuttle bekam. Nach dem Challenger-Unglück 1986 gab es drei Jahre lang keine Shuttle-Flüge. Mein erster Flug, als erster nicht-amerikanischer Missionsspezialist, war dann 1992, vierzehn Jahre, nachdem ich ausgewählt worden war. Diese erste Mission lief sehr gut, danach hatte ich im gleichen Jahrzehnt noch drei Flüge, einschließlich des ersten Fluges zum Hubble Space Teleskop, der eine wundervolle Mission war. So kann man sagen, dass es ein Kindheitstraum war, Astronaut zu werden, wenn auch zuerst ein unmöglicher Traum, der erst möglich wurde, als ich ein junger Erwachsener war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong> Sie erwähnen Ihre Flugfähigkeiten. Haben diese Ihnen bei Ihrer Astronautenlaufbahn geholfen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier:</strong> Ja, Pilot zu sein bei der Luftwaffe, oder grundsätzlich alle Arten von Pilotenerfahrung auf hohem Niveau, ist hilfreich dafür, als Astronaut ausgewählt zu werden. Man muss lernen, eine ziemlich komplexe Maschine in einer gefährlichen Umgebung zu beherrschen. Das ist etwas, das in die Richtung von Fähigkeiten kommt, die für den Beruf des Astronauten nötig sind. Kampfpilot in der Schweizer Luftwaffe zu sein, war ein wichtiger Schritt in meiner Ausbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.n</strong><strong>et:</strong> Sie haben vier Space Shuttle Flüge gemacht. Alle vier Flüge waren Spacelab-Flüge, bei denen nicht das druckbeaufschlagte Modul, sondern nur jeweils eine Spacelab-Palette in der Nutzlastbucht integriert war. Zwei dieser Flüge waren Missionen, in denen der Tethered Satellite ausgesetzt wurde, zwei waren Wartungsmissionen des Hubble Space Telescope. Welcher dieser vier Flüge war für Sie am wichtigsten, und welcher hat Ihnen am meisten Spaß gemacht?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier:</strong> Ich würde sagen, sie haben alle Spaß gemacht. Jede Mission macht Spaß. Für mich als Astronomen war aber Hubble sehr bedeutend. Ich war schon Astronom, war dann Astronaut geworden, und bin dann bei Hubble gewesen, um es zu reparieren. Das waren zwei Missionen, und es waren tolle Missionen. Die bedeutendste Mission war für mich die Hubble-Reparaturmission STS-61 im Dezember 1993. Die Bedeutung dieser Mission war sehr wichtig: Hubble wieder in Ordnung zu bringen, damit es wieder ein produktives Instrument sein würde, was es eine Zeitlang nicht war. Also würde ich sagen: meine erste Mission wegen ihrer Bedeutung und der hohen Verantwortung, das war sehr befriedigend, dann mein letzter Flug STS-103, bei der Außenbordeinsätze stattgefunden haben, war auch sehr wichtig. Die beiden Hubble-Flüge würde ich also an erster Stelle erwähnen, dann meinen ersten, weil man dabei die Umgebung des Weltraums entdeckt, das ist eigentlich die „Feuertaufe“. Der für mich am wenigsten interessante Flug war eigentlich STS-75 im Jahre 1996. Das war eigentlich eine Wiederholung des Tethered Satellite Fluges, den wir vorher schon gemacht hatten. Er war zwar erfolgreicher gewesen als STS-46, aber die Hubble-Missionen haben dennoch Spaß gemacht und sind auch bedeutungsvoll gewesen. Die Idee eine Technologiemission mit einem seilgefesselten Satelliten zu fliegen, wurde vorher leider nicht weiterverfolgt. Hier sollte der Satellit nicht als Generator genutzt werden, um elektrische Energie zu produzieren, sondern quasi als Elektromotor, um die Umlaufbahn anzuheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong> Ja, das haben wir in der Universität auch gelernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier: </strong>Das System konnte Elektrizität produzieren, und konnte sie in einem Elektromotor einsetzen, um die Umlaufbahn wieder anzuheben. Vielleicht wird es irgendwann in der Zukunft wieder aufgegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong> Als wir dieses Interview vorbereitet haben, ist uns aufgefallen, dass Sie vier Flüge in vier verschiedenen Orbitern geflogen sind: Atlantis, Endeavour, Columbia und Discovery. Welcher dieser vier Orbiter war der perfekteste für Sie?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier: </strong>Das war wirklich nicht relevant. Sie unterschieden sich fast nicht, darum kann ich das auch nicht beantworten. Columbia hatte viele Instrumente, weil es die erste Raumfähre war, aber ansonsten haben sie sich kaum unterschieden. Ich würde also keinen bestimmten von ihnen auswählen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Claude Nicollier (rechts) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (Mitte) Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Claude Nicollier (rechts) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (Mitte) Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg" alt="Claude Nicollier (rechts) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (Mitte)" class="wp-image-148267" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nicollier-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Claude Nicollier (rechts) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (Mitte) <br>Bild: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong> Lassen Sie uns über das Hier und Jetzt sprechen. Wir sind beim Asteroid Day. Dieser erinnert an den Asteroideneinschlag im Jahr 1908 in der Region Tunguska im heutigen Gebiet Krasnojarsk. Wie sehen Ihre Vorstellungen für eine Asteroidenabwehr aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude Nicollier:</strong> Wir hatten heute morgen eine Präsentation und ich wusste von der DART-Mission und der HERA-Mission, und ich denke, das ist ein guter Anfang. Ab einem gewissen Punkt müssen wir genug Informationen gesammelt haben über die gefährlichsten Asteroiden von zwanzig und mehr Metern Größe. Der Asteroid von Tscheljabinsk hatte weniger als 20 Meter Durchmesser, das war also nicht dramatisch. Wir müssen aber ein viel besseres Bild von den charakteristischen Flugbahnen der Asteroiden von mehr als 100 m Größe bekommen. Ich weiß, dass es über 900 Asteroiden mit einem Durchmesser von einem Kilometer oder mehr gibt, aber 95% aller Asteroiden sind kleiner. Je kleiner sie sind, desto weniger wissen wir von ihnen. Ich habe nicht alle Zahlen im Kopf. Wir müssen ein wesentlich besseres Gesamtbild bekommen und wir müssen an Ideen zur Ablenkung von Asteroiden arbeiten. HERA war schon ein guter Start, und die Idee durch einen Impuls die Flugbahn zu ändern ist wesentlich besser als beispielsweise eine nukleare Explosion. Es gibt auch die Idee mit einem neben dem Asteroiden herfliegenden Raumschiff und die somit auf beide Körper gegenseitig ausgeübte Gravitationskraft, die Asteroidenbahn abzulenken. Aber ich finde, dass DART eine sehr erfolgreiche Mission war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: </strong>Und beim Einschlag verändert sich die Flugbahn ein kleines bisschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Claude Nicollier:</strong> </strong>Wenn Sie das früh genug machen, kriegen Sie genug Ergebnisse. Ich meine, man benötigt eine gute Früherkennung. Dann müssen Sie den Flug früh genug starten, um sicher zu sein, dass der Impuls zu einer großen Ablenkung des Asteroiden führt. Ich denke, es ist gut, jedes Jahr Asteroid Day zu haben, so dass das Bewusstsein für das Problem erhöht wird, sowohl für die Erkennung als auch für die Abwehr. So würde ich es zusammenfassen. &#8211; Jetzt habe ich keine Zeit mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong> Wissen Sie was? Jetzt haben wir keine Fragen mehr. Eine Bitte noch: Ist es möglich ein gemeinsames Photo zu machen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg578261#msg578261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>IGLUNA: Feldkampagne am Klein Matterhorn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/igluna-feldkampagne-am-klein-matterhorn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 10:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Nicollier]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IGLUNA]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IGLUNA – Studenten demonstrieren einen Lebensraum für Menschen auf dem Mond und testen ihn in einer Gletscherhöhle auf dem Klein Matterhorn in Zermatt. Eine Medienmitteilung des Swiss Space Center. Quelle: Swiss Space Center. 20 Studenten-Teams befassen sich mit der Frage, wie Menschen in einer extremen Umgebung wie auf dem Mond überleben können. Im Rahmen des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">IGLUNA – Studenten demonstrieren einen Lebensraum für Menschen auf dem Mond und testen ihn in einer Gletscherhöhle auf dem Klein Matterhorn in Zermatt. Eine Medienmitteilung des Swiss Space Center. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Swiss Space Center.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/iglunaptach400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/iglunaptach260.jpg" alt="IGLUNA Patch
(Bild: Swiss Space Center)"/></a><figcaption> IGLUNA Patch <br>(Bild: Swiss Space Center)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">20 Studenten-Teams befassen sich mit der Frage, wie Menschen in einer  extremen Umgebung wie auf dem Mond überleben können. Im Rahmen des  Projektes IGLUNA entwarfen die Teams ihre Prototypen im Herbstsemester  2018, die sie nun im Frühjahressemeter 2019 realisieren. Diese Module werden während einer Feldkampagne in der Gletscherhöhle des Klein Matterhorns und einer Ausstellung im Dorfzentrum von Zermatt in der Schweiz, vor den Augen der Touristen zusammengeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studententeams erarbeiteten Entwürfe von Modulen, die für das Leben in einem Habitat im Eis unter der Oberfläche des Mondes konzipiert wurden. Diese Ideen wurden bei der Halbzeitveranstaltung, die im Januar am CERN in Genf stattfand, fixiert. In den nächsten zwei Monaten bauen die Projektteams ihre Prototypen zusammen und liefern sie bis Juni nach Zermatt, um diese raumfahrtbezogene Mission zu starten. Dabei stellen sie sich unter anderem der Herausforderung, dass die Elemente in die Gondel sowie einen Lift passen müssen, um zur Eisgrotte zu gelangen. Während der Feldkampagne treffen die Elemente aufeinander: Die Studenten bauen das Habitat, testen ihre Ausrüstung und präsentieren ihre Projekte nicht nur den Experten sondern auch der breiten Öffentlichkeit.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eishöhle befindet sich in einer Höhe von 3.883 Metern über Meer, im Inneren des Gletschers, 15 Meter unter der Gletscheroberfläche mit einer Raumtemperatur von -4°C. In dieser extremen Umgebung werden die Studenten das Habitat aufbauen und ihre Prototypen testen. Zusätzlich werden sie ihre Ausrüstung auch außerhalb der Eishöhle auf der Oberfläche des Gletschers des Klein Matterhorns testen. Parallel dazu werden die Studierenden in Zermatt in der Kunstgalerie des Backstage Hotel Vernissage eine Ausstellung zum Thema IGLUNA und das Leben auf dem Mond einrichten. Die Feldkampagne ist öffentlich zugänglich und es werden zu diesem Anlass noch weitere Veranstaltungen in Zermatt geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IGLUNA besteht aus den folgenden Projekten, die bei der Feldkampagne vom 17. Juni bis 3. Juli 2019 anwesend sein werden: </p>



<p class="wp-block-paragraph">#1 Bauroboter (CHIRON) &#8211; ETH Zürich, Schweiz <br>Ein Robotersystem mit einem autonomen Roboterarm, der über  austauschbare Werkzeuge verfügt, um Eisblöcke auszusägen und mit diesen eine Wand zu errichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#2 Intelligentes abfallbasiertes landwirtschaftliches Anbausystem (SWAG-System) &#8211; ZHAW, Schweiz <br>Optimiertes, geschlossenes Anbausystem für ein Mondhabitat, welches lediglich menschliche Abfallstoffe als Dünger verwendet und ein hydroponisches und mondgesteinbasiertes System beinhaltet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#3 Die Innovative Soziokinetische Analyse für Lebensräume in extremen Umgebungen (ISA) &#8211; EPFL, Schweiz <br>Ortung mehrerer Personen in einer Mehrkamera-Umgebung durch eine Algorithmusanalyse, um den Zusammenhang zwischen sozialem Verhalten und der gebauten Umwelt herzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#4 Algen-Bioreaktor &#8211; HSLU, Schweiz <br>Bioreaktor zur Algenzucht und Sauerstoffproduktion. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#5 GrowbotHub &#8211; Universität von Lausanne und EPFL, Schweiz <br>Automatisierte Struktur, die das hydroponische System von Team 2 (SWAG) beherbergt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#6 Lebensraumkonzept im Mondlavaröhren (MOONY) &#8211; Politecnico di Milano, Italien <br>Gestaltung des Mondhabitats, bei dem die Umwelt und verschiedene Einrichtungen darauf abzielen, die besten psycho-physiologischen Bedingungen für die Bewohner zu schaffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#7 Ziegel Bogenstruktur für geniales Bauen (BASIC) &#8211; EPFL, Schweiz <br>Design für die Architektur des Habitats sowie Layoutkoordination unter Verwendung einer erweiterbaren Bogenstruktur aus Holz und XPS-Sandwichplatten für den Aufbau der Habitatsstruktur. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#8 Schürfroboter mit Navigationsführung in kalter Umgebung &#8211; Universität Politehnica in Bukarest, Rumänien <br>Roboter mit der Fähigkeit, im Eis zu navigieren und sich seinen eigenen Weg zu bohren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#9 Demonstrator für die Sauerstoffproduktion (DOP) &#8211; Universität Politehnica in Bukarest, Rumänien <br>Demonstrator zur gasförmigen Wasserstoff- und Sauerstofferzeugung durch Wasserelektrolyse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#10.1 CircaDia &#8211; Technische Universität in Tallinn, Estland <br>Überwachung der menschlichen Gesundheit durch Zeitmanagement mittels Kreislauf- und Ermüdungsanalyse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#10.2 LunAva &#8211; Technische Universität in Tallinn, Estland <br>Avatar, der als Mission Control funktioniert und die Astronauten bei der Verwaltung der Humanressourcen und der Informationskommunikation im Weltraum unterstützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> #11 Intelligente Überwachung &#8211; Technische Universität in Tallinn, Estland <br>Intelligentes regelbasiertes Analysesystem, das Entscheidungen über unvollständige Messdaten begründen und treffen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#12 Aachener Modulares Planeten-Explorationssystem (AMPEX) &#8211; RWTH Aachen Universität, Deutschland <br>Experimentierbox auf Basis der iBOSS-Technik mit einer Eiskernbohrmaschine und einem entsprechenden Handhabungssystem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#13 Kybernetische Gefährtenpflanzen zur Minderung unzureichender  Wechselwirkungen mit der Natur (CYCLAMINA) &#8211; Technische Universität von  Kreta und Athen, Griechenland <br>Pflanzen-Computer-Schnittstelle, die eine typische Pflanze durch Klang, und/oder Bewegung und/oder Pseudo-Entscheidungen erweitert, wobei die elektrophysiologischen Signale der Pflanze als Input verwendet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#14 Führung  und Ortung von Astronauten, die in harter Umgebung zusammenarbeiten (GLACiER) &#8211; Technische Universität in Warschau, Polen <br>Kommunikation zwischen Habitat und Astronauten zur Lokalisierung der Astronauten außerhalb des Habitats in Echtzeit unter Verwendung von Funkmodulen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#15 VU Wissenschafts-Experiment (VUSE) &#8211; VU Amsterdam, Niederlande <br>Wissenschaftliche Plattform für geologische, astrobiologische und glaziale Forschung mit Schwerpunkt auf der Analyse von Eiskernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#16 Intelligentes Eislabor &#8211; VU Amsterdam und ILEWG, Niederlande <br>Arbeitsstation und Betriebsprotokolle zur Analyse von Eisproben, in Zusammenarbeit mit Kunstwissenschaftlern zur Visualisierung  wissenschaftlicher Daten und zur Öffentlichkeitsarbeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#17 3D-Laserschockstrahlen einer Hochleistungseissäge (Hephaestus) &#8211; EPFL, Schweiz <br>Additiv hergestellte Hochleistungseissäge verstärkt durch den Einsatz der 3D &#8211; Laser Shock Peening Technik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#18 Entwurf eines Stromversorgungssystems für ein Mondhabitat (MPS) &#8211; Universität von Strathclyde, UK <br>Systementwurf zur Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Steuerung der Energieversorgung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#19 Virtual Reality 3D Modell &#8211; EPFL, Schweiz <br>Mars/Lunar-Basismodell mit interaktiver VR-Umgebung sowie Darstellung von Innenräumen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#20.1 Mond-Übungs- und Aktivitätsplattform (LEAP) &#8211; Technische Universität in Tallinn, Estland <br>Design eines physischen Trainings durch eine gespielte physische Routinerfahrung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">#20.2 Ganzheitliche Fitness auf dem Mond (HLF) &#8211; Technische Universität in Tallinn, Estland <br>Multifunktionales und modulares Design des Trainingsbereichs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IGLUNA ist als Demonstrator-Pilotprojekt darauf ausgerichtet, die <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/United_Kingdom/Setting_Up_an_ESA_LAB2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA_Lab Initiative</a> zu unterstützen und zu fördern. Die Erfahrungen aus IGLUNA werden bei der Umsetzung zukünftiger ESA_Labs helfen. Das Swiss Space Center koordiniert das Projekt, die Veranstaltungen und die wichtigsten Aktivitäten des System Engineerings und wird vom Swiss Space Office des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und der Europäischen Weltraumorganisation ESA unterstützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://space-innovation.ch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Swiss Space Center</a> ist eine nationale Einrichtung mit Büros in den Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH und EPFL. Das Swiss Space Center trägt zur Umsetzung der Schweizerischen Raumfahrtpolitik bei. Sie bietet einen Dienst zur Unterstützung von akademischen Einrichtungen, Forschungs- und Technologieorganisationen und der Industrie beim Zugang zu Raumfahrtmissionen und verwandten Anwendungen und fördert die Interaktion zwischen diesen Interessengruppen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Swiss Space Center hat 23 Mitarbeiter, darunter den Professor und ehemaligen ESA-Astronauten Claude Nicollier, sowie drei Doktoranden und fünf  nationale Praktikanten an mehreren Standorten der Europäischen Weltraumorganisation ESA. </p>
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		<title>ESA-Seminar in Zürich: Biotechnologie im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-seminar-in-zuerich-biotechnologie-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 19:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Nicollier]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA und das Schweizer Biotechnologiezentrum Biotesc laden zu einem Seminar über die Möglichkeiten der Forschung an Bord der Internationalen Raumstation am 6. November 2006 in den Technopark Zürich ein. Im Focus der Betrachtungen: die Biotechnologie. Der erste Schweizer im Weltraum, der ESA-Astronaut Claude Nicollier, wird dabei seinen reichen Erfahrungsschatz von vier Raumflügen einbringen. Ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA und das Schweizer Biotechnologiezentrum Biotesc laden zu einem Seminar über die Möglichkeiten der Forschung an Bord der Internationalen Raumstation am 6. November 2006 in den Technopark Zürich ein. Im Focus der Betrachtungen: die Biotechnologie. Der erste Schweizer im Weltraum, der ESA-Astronaut Claude Nicollier, wird dabei seinen reichen Erfahrungsschatz von vier Raumflügen einbringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann</a>. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung im Weltraum unter den Bedingungen der Mikrogravitation hat den Wissenschaftlern einzigartige Möglichkeiten eröffnet. Sie können damit Fragen auf den Grund gehen, auf die sie auf der Erde unter den Bedingungen der Schwerkraft niemals eine Antwort finden würden. Die Ergebnisse dienen nicht nur der Grundlagenforschung, sie führen zu innovativen Applikationen und neuartigen Produkten in der Medizin, der Biotechnologie, der Pharmaindustrie oder der Lebensmittelindustrie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102006204746_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
 Der wichtigste Beitrag der ESA zur ISS wird das Forschungslabor Columbus sein  
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einladung an interessierte Unternehmen</strong> <br>Eine ideale Plattform für Langzeituntersuchungen in der Schwerelosigkeit ist die Internationale Raumstation ISS. Viele Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterschätzen noch die ungeahnten Möglichkeiten auf der ISS, die nahezu Jedermann nutzen kann. Forschung auf der ISS ist keineswegs abgehoben: Das ist bodenständige irdische Forschung &#8211; in 350 Kilometern Höhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frank M. Salzgeber, Leiter des Bereichs Commercial Development der Human Exploration Promotion Division der ESA, ist deshalb überzeugt, dass durch zielgruppengerechte Informationsveranstaltungen und Unterstützung bei der Vorbereitung von Experimenten der Kreis der interessierten Firmen rasch wachsen wird: &#8222;Wir bieten allen Firmen, die die außergewöhnlichen Umgebungsbedingungen im Weltraum für ihre Arbeit nutzen möchten, Unterstützung bei der Realisierung ihrer Aktivitäten an.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seminar zur biotechnologischen Forschung im Weltraum</strong> <br>Auf einem Seminar am 6. November 2006 im Technopark Zürich offeriert die ESA gemeinsam mit dem Schweizer Biotechnologiezentrum Biotesc die einmaligen Chancen biologischer Forschung im Weltraum und zeigt die Beteiligungsmöglichkeiten auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Biotesc (Biotechnology Space Support Center) ist das Schweizer &#8222;User Support Center&#8220; für Experimente auf der ISS. Es fungiert gleichzeitig als &#8222;Facility Support Center&#8220; für das Biolab an Bord der ISS. Ausgestattet mit Laboren unterstützt das Zentrum Wissenschaftler bei der Vorbereitung und Durchführung von ESA-Experimenten auf dem Gebiet der Biologie und Biotechnologie. Das Biolab, untergebracht in einem Geräteschrank, soll an Bord des europäischen Moduls Columbus 2007 zur Internationalen Raumstation befördert werden. Es enthält Einrichtungen für eine weitgehend automatisierte biologische Forschung in der Erdumlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Astronaut Claude Nicollier: Bericht über die Arbeit im Weltraum Experten der ESA, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich), des Schweizer Büros für Weltraumangelegenheiten (Swiss Space Office) sowie weiterer Unternehmen und Forschungseinrichtungen stellen in speziellen Vorträgen das Thema &#8222;Biotechnologie im Weltraum&#8220; umfassend vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über seine reichen Erfahrungen, die er bei der Arbeit unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit gesammelt hat, berichtet der Schweizer ESA-Astronaut Claude Nicollier. Der erste und bislang einzige Schweizer Astronaut war bereits vier Mal im Weltraum. Die Teilnehmer des Seminars werden daher garantiert nicht nur ein realistisches Bild vom Leben an Bord einer Raumstation gewinnen können. Sie werden aus erster Hand wertvolle Hinweise zur Realisierung ihrer eigenen Experimente auf der ISS erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung</strong> <br>Interessierte Unternehmen oder Personen können sich bei Biotesc online anmelden: <s>hier</s>.  [Edit 2021: Seminar vorbei, Link gelöscht.]
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