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	<title>CO2M &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>CO2M &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Arianespace unterstützt mit Vega C das Copernicus-Programm der EU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 20:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Arianespace hat heute die Unterzeichnung eines Vertrags mit der Europäischen Kommission über fünf Vega C-Starts bekannt gegeben. Arianespace wird fünf Sentinel-Satelliten für das Copernicus-Programm ins All bringen, das Europa kontinuierlichen, unabhängigen und zuverlässigen Zugang zu Erdbeobachtungsdaten sichert. Mit den für den Zeitraum 2024 – 2026 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana geplanten Starts erhöht sich das [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Arianespace hat heute die Unterzeichnung eines Vertrags mit der Europäischen Kommission über fünf Vega C-Starts bekannt gegeben. Arianespace wird fünf Sentinel-Satelliten für das Copernicus-Programm ins All bringen, das Europa kontinuierlichen, unabhängigen und zuverlässigen Zugang zu Erdbeobachtungsdaten sichert. Mit den für den Zeitraum 2024 – 2026 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana geplanten Starts erhöht sich das Auftragsvolumen für die neue europäische leichte Trägerrakete Vega C auf 13. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Arianespace 29. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/692568431aspace600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega C im angetriebenen Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Vega C im angetriebenen Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/692568431aspace260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vega C im angetriebenen Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p>Évry, Frankreich, 29. November 2022 &#8211; Arianespace hat heute einen Vertrag mit der Europäischen Kommission (Directorate General for Defence, Industry and Space, GD DEFIS) über fünf Vega C-Launches für die Copernicus-Komponente des EU-Weltraumprogramms bekannt gegeben.</p>



<p>„Ich möchte der Europäischen Kommission und insbesondere den Teams der GD DEFIS sowie der ESA dafür danken, dass sie uns weiterhin den Launch der Sentinel-Satelliten des Copernicus-Programms anvertrauen“, sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. „Die Unterstützung der Ambitionen der Europäischen Union und die Sicherung ihres souveränen Zugangs zum Weltraum sind ein Kernbestandteil unserer Mission. Dieser Vertrag stellt erneut die Vielseitigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen leichten Trägerrakete Vega C unter Beweis, für die sich das Auftragsvolumen auf jetzt 13 Launches erhöht.“</p>



<p>Timo Pesonen, Generaldirektor der GD DEFIS, sagte: &#8222;Dank dieses neuen Vertrags mit Arianespace sichert die Europäische Kommission die Copernicus-Starts für die nächsten sechs Jahre ab. Diese Starts werden gewährleisten, dass die Copernicus-Konstellation mit Unterstützung der ESA erweitert wird und neue Kapazitäten zur Erdbeobachtung in die Umlaufbahn gebracht werden. Wir freuen uns auf diese neue Partnerschaft mit Vega C und Arianespace, die für die Umsetzung des EU-Raumfahrtprogramms von entscheidender Bedeutung ist.”</p>



<p><strong>Der Vertrag betrifft die folgenden Sentinel-Satelliten:</strong><br>Sentinel-1D wird mit einem Radar mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar – SAR) ausgestattet sein, um eine wetterunabhängige Ozean- und Land-Beobachtung mit hoher Auflösung für verschiedenste Zwecke zu ermöglichen. Er wird die anfängliche Kapazität der Sentinel-1-Vorgänger-Satelliten abrunden, um eine Komplettlösung für die Umwelt- und Sicherheitsüberwachung mittels weltraumgestützter Radarsysteme anzubieten. Der rund 2,3 Tonnen schwere Satellit wird in einem sonnensychronen Orbit in einer Höhe von rund 690 km positioniert. Der Start ist ab der zweiten Jahreshälfte 2024 geplant. Im April 2022 wurde Arianespace für den Start von Sentinel-1C ausgewählt, der für die erste Jahreshälfte 2023 an Bord einer Vega C geplant ist. Arianespace hatte 2014 und 2016 Sentinel-1A bzw. Sentinel-1B ins All gebracht.</p>



<p>Sentinel-2C wird optische Bilddaten in hoher Auflösung für Dienstleistungen am Boden liefern. Der Satellit wird mit seiner großen Schwadbreite und seiner hohen Überflugfrequenz die Beobachtung von Veränderungen in der Beschaffenheit der Erdoberfläche unterstützen. Der rund 1,2 Tonnen schwere Satellit wird in einem sonnensychronen Orbit in einer Höhe von rund 780 km positioniert. Der Start ist für Mitte 2024 geplant. Arianespace hatte 2015 und 2017 Sentinel-2A bzw. Sentinel-2B ins All gebracht.</p>



<p>Sentinel-3C wird Optik-, Radar- und Höhenmessdaten mit hoher Genauigkeit für Meeres- und Boden-Dienstleistungen liefern. Der Satellit misst Variablen wie die Topografie der Meeresoberfläche, die Oberflächentemperatur von Land und Meer sowie die Farbe von Land und Ozeanen mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Der rund 1,2 Tonnen schwere Satellit wird in einem sonnensychronen Orbit in einer Höhe von rund 810 km positioniert. Der Start ist für 2024-2025 geplant.</p>



<p>Sentinel CO2M-A und CO2M-B werden ein Spektrometer für den Kurzwellen- und Nahinfrarot-Spektralbereich an Bord haben, um das vom Menschen erzeugte Kohlendioxid in der Atmosphäre zu messen. Damit erhält die EU eine einzigartige, unabhängige Informationsquelle zur Überwachung und Bewertung der Wirksamkeit der von der Politik initiierten Maßnahmen zur Dekarbonisierung Europas und zur Einhaltung nationaler Ziele zur Senkung der Emissionen. Die Messungen aus der Mission werden aktuelle Ungenauigkeiten bei der Schätzung der CO<sub>2</sub>-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe auf nationaler und regionaler Ebene verringern. Die Satelliten, von denen jeder rund 1,5 Tonnen wiegt, werden in einem sonnensychronen Orbit positioniert. Beide Starts sind für 2025-2026 geplant.</p>



<p>Die Sentinel-Satelliten sind Teil von Copernicus, eines der Flaggschiffe des Weltraumprogramms der Europäischen Union, das zu den weltweit führenden Erdbeobachtungssystemen zählt. Copernicus bietet Behörden, Unternehmen und Bürgern kontinuierliche, unabhängige und zuverlässige Erdbeobachtungsdaten und -dienste. Es umfasst gegenwärtig sieben spezifische Sentinel-Satelliten: den Radarbild-Satelliten Sentinel-1A, die optischen Bildsatelliten Sentinel-2A und -2B, Sentinel-3A und -3B für die Überwachung der Ozeane und der Atmosphäre, Sentinel-5P für die Überwachung der Luftqualität sowie Sentinel-6 für die Überwachung der Meeresoberflächen.</p>



<p>Vega C, die neue europäische leichte Trägerrakete, wurde eigens nachgerüstet, um Satelliten der Klasse der Copernicus-Komponente befördern zu können, und ist aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit hervorragend für das Marktsegment Erdbeoachtung geeignet. Mit Vega C und Ariane 6 kann Arianespace optimale Lösungen anbieten, um die verschiedensten Nutzlasten für ein breites Spektrum von Anwendungen in den Orbit zu bringen.</p>



<p>Vega C ist ein Programm der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, das in Kooperation zwischen staatlichen Institutionen und Industrie in zwölf europäischen Partnerländern durchgeführt wird. Als Hauptauftragnehmer für Vega C ist AVIO Spa (Colleferro, Italien) für die Lieferung einer flugbereiten Trägerrakete an Arianespace am Guiana Space Center verantwortlich.</p>



<p><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Arianespace betreibt die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C, bei deren Entwicklung ArianeGroup bzw. Avio industrieseitig Hauptauftragnehmer waren. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Ariane- und Vega-Trägerraketenindustrie. ESA und CNES sind im Verwaltungsrat vertreten.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>OHB: Rider-Vertrag für Copernicus CO2M unterzeichnent</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-rider-vertrag-fuer-copernicus-co2m-unterzeichnent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 07:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 23. Mai 2022. Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 23. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Offizielle Vertragsunterschrift beim Living Planet Symposium in Bonn: (v.l.n.r.) Robert Hook (OHB), Dr. Rüdiger Schönfeld (OHB), Dr. Yasjka Meijer (ESA), Dr. Wolfgang Paetsch (OHB), Mauro Facchini (European Commission), Simonetta Cheli (ESA), Toni Tolker-Nielsen (ESA), Dr. Lutz Bertling (OHB). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus wird erstmals die von Menschen erzeugten CO2-Emmissionen weltweit messen und überwachen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde bereits vor zwei Jahren von der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit der Realisierung dieser besonderen Erdbeobachtungsmission beauftragt. Heute unterzeichneten ESA und OHB während des „Living Planet Symposiums“ in Bonn die Vertragsanpassung zur Aktivierung der nächsten Entwicklungsphasen. Somit sind die beiden zu liefernden Satelliten jetzt vollumfänglich beauftragt und das finale Design und der Bau der neuen Klima-Wächter können beginnen.</p>



<p>„Wir freuen uns und sind auch stolz, dass wir mit unseren Satelliten zur weltweiten Überwachung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes beitragen werden und diese für unseren Planeten so wichtige Mission als Hauptauftragnehmer entwickeln können“, sagte Dr. Wolfgang Paetsch, Vorstand der OHB System AG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Bonn. Der Auftrag bestätige zudem einmal mehr die hohe Expertise von OHB in der Erdbeobachtung.</p>



<p>&#8222;Ich freue mich, dass wir bei dieser Vertragsunterzeichnung mit OHB, dem Hauptauftragnehmer für die Copernicus CO2M-Mission, dabei sind, und ich freue mich auf die erfolgreiche Durchführung dieser wichtigen Mission zusammen mit unseren Partnern, der Europäischen Kommission und Eumetsat&#8220;, sagte Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme und Leiterin des ESA-Zentrums für Erdbeobachtung.</p>



<p><strong>Unbestechlicher Blick aus dem All</strong><br>In der CO2M-Mission wird der Blick aus dem All wieder einmal unbestechlich sein: Die neuen Erdbeobachtungsatelliten, die bei OHB entwickelt und gebaut werden, sollen gezielt erfassen, wie viel klimaschädliches CO<sub>2</sub> tatsächlich durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangt. Mit Hilfe von Instrumenten, die Messungen im infraroten Wellenlängenbereich vornehmen, können die Klima-Wächter die Konzentration von Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickstoffdioxid in der Atmosphäre sehr präzise messen. Die Daten werden dann verlässliche Aussagen über die Emissionen einzelner Länder, Regionen und Städte liefern und damit auch helfen, zu überprüfen, ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens umgesetzt und erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>„Satelliten zu bauen, die unseren Blick auf die Erde weiten und uns Daten liefern, mit denen wir unseren Planeten noch besser verstehen und schützen können, ist eine besondere Aufgabe. Wir freuen uns daher sehr, dass wir die hohen Anforderungen dieser komplexen Mission erfüllen und nun mit dem finalen Design und dem Bau der CO2M-Satelliten beginnen können. Der nächste wichtige Meilenstein, das sogenannte Critical Design Review, in dem das endgültige Design der Satelliten begutachtet und bestätigt wird, ist für 2023 geplant“, sagt der CO2M-Projektleiter Robert Hook.</p>



<p><strong>Start ins All ab Ende 2025</strong><br>Das Projekt CO2M wird von einem Industriekonsortium unter OHB-Leitung umgesetzt. Als Hauptauftragnehmer trägt die OHB System AG die Verantwortung für die Gesamtsysteme und entwickelt die Satellitenplattformen. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 445 Millionen Euro. Wichtigster Unterauftragnehmer ist Thales Alenia Space als Lieferant für die Nutzlasten. Die fast zwei Tonnen schweren CO2M-Satelliten sollen ab Ende 2025 nach einander auf ihren Orbit in 735 Kilometer Höhe starten, um dann 2026 einsatzbereit zu sein.</p>



<p><strong>Das Copernicus-Programm</strong><br>Copernicus ist neben Galileo das zweite große europäische Raumfahrtprogramm und stellt eine unabhängige Infrastruktur für die Erdbeobachtung bereit. Die von Messeinrichtungen an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum gesammelten Daten dienen in erster Linie der Überwachung von Umwelt und Klima, helfen aber auch bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und liefern Antworten in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen.</p>



<p>Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532629#msg532629" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Copernicus CO2-Monitoring-Mission CO2M erreicht weiteren wichtigen Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/copernicus-co2-monitoring-mission-co2m-erreicht-weiteren-wichtigen-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 22:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satelliten bestehen Preliminary Design Review. Eine Pressemitteilung der OHB SE, Bremen. Quelle: OHB SE, Bremen, Bremen, 14.03.2022. Die CO2M-Mission, eine Schlüsselmission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, hat den Preliminary Design Review (PDR) ihrer Satelliten erfolgreich abgeschlossen. Dieser Meilenstein bestätigt, dass das vorläufige Design der CO2M-Satelliten den Kundenanforderungen gerecht wird und die Mission in die nächsten Entwicklungsphasen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satelliten bestehen Preliminary Design Review. Eine Pressemitteilung der OHB SE, Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE, Bremen,</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2M.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2M_260x200.jpg" alt="" class="wp-image-106913"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten. Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, 14.03.2022. Die CO2M-Mission, eine Schlüsselmission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, hat den Preliminary Design Review (PDR) ihrer Satelliten erfolgreich abgeschlossen. Dieser Meilenstein bestätigt, dass das vorläufige Design der CO2M-Satelliten den Kundenanforderungen gerecht wird und die Mission in die nächsten Entwicklungsphasen (Phasen C/D) übergehen kann.</p>



<p>Der fortgeschrittene Stand des Satellitendesigns wurde durch die abgeschlossene Testkampagne des Strukturmodells und die großen Fortschritte beim Funktionsmodell des Satelliten bestätigt, wobei die ersten Closed-Loop-Tests erfolgreich abgeschlossen wurden.</p>



<p><strong>Anspruchsvoller Zeitplan</strong><br>Um den anspruchsvollen Zeitplan der CO2M-Mission einzuhalten, wird in der nun folgenden Projektphase mit der Herstellung der Hardware für die beiden Flugmodelle begonnen. Dazu zählt unter anderem die Struktur, also das Grundgerüst der CO2M-Satelliten. Der nächste wichtige Meilenstein, der sogenannte Critical Design Review (CDR), in dem das endgültige Design der Satelliten begutachtet und bestätigt wird, ist für das erste Quartal 2023 geplant.</p>



<p>&#8222;Mit dem erfolgreichen Abschluss des PDR der Satelliten nur ein Jahr nach dem SSRR haben wir gezeigt, dass wir das zu Beginn der Mission angesetzte hohe Tempo beibehalten können, um den Starttermin Ende 2025 einzuhalten&#8220;, sagt CO2M-Projektleiter Robert Hook.</p>



<p><strong>Start Ende 2025</strong><br>Die fast zwei Tonnen schweren CO2M-Satelliten sollen ab Ende 2025 gestartet werden, um Kohlenstoffdioxid- und Methanemissionen aus dem Weltraum hochgenau zu messen und erstmals zu ihren Quellen in einzelnen Ländern, Regionen und Ballungsräumen zurückzuverfolgen. Dadurch können die Ziele des Pariser Klimaabkommens besser überprüft und umgesetzt werden.</p>



<p>Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg529293#msg529293" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Satelliten als Helfer im Einsatz gegen den Klimawandel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-satelliten-als-helfer-im-einsatz-gegen-den-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 17:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CO2M]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[TanDem-X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=103504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erdbeobachtungssatelliten können sowohl globale Bestandsaufnahmen leisten, als auch präzise punktuelle Messungen vornehmen und unterstützen damit das Pariser Klimaabkommen. Zu den Themen des Earth Information Days vom 3. November zählen die Messung der Eisschilde und der Treibhausgase in der Atmosphäre, sowie die globale Kartierung der Wälder und der Veränderung der Vegetation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-satelliten-als-helfer-im-einsatz-gegen-den-klimawandel/" data-wpel-link="internal">DLR: Satelliten als Helfer im Einsatz gegen den Klimawandel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erdbeobachtungssatelliten können sowohl globale Bestandsaufnahmen leisten, als auch präzise punktuelle Messungen vornehmen und unterstützen damit das Pariser Klimaabkommen. Zu den Themen des Earth Information Days vom 3. November zählen die Messung der Eisschilde und der Treibhausgase in der Atmosphäre, sowie die globale Kartierung der Wälder und der Veränderung der Vegetation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<p>3. November 2021 &#8211; Vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 findet im schottischen Glasgow die 26. UN-Klimakonferenz (COP, Conference of the Parties) unter dem Vorsitz Großbritanniens statt. Vertreter von 197 Vertragsstaaten beraten dort über geeignete Maßnahmen, um die Ziele der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zu erreichen und das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. &#8222;Die Raumfahrt spielt für die Umsetzung dieser Ziele eine wichtige Rolle, weil sie mithilfe von Erdbeobachtungssatelliten kontinuierlich und über einen langen Zeitraum den Zustand und die Veränderungen unseres Heimatplaneten und damit auch die Ursachen und Folgen des Klimawandels auf einzigartige Weise dokumentiert&#8220;, erklärt Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Im Verbund mit unseren europäischen und internationalen Partnern wollen wir durch unsere Aktivitäten dazu beitragen, dass auf politischer und gesellschaftlicher Ebene dem Klimawandel effektiver entgegengewirkt werden kann.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26tandemxwaldkarteDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26tandemxwaldkarteDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Globale TanDEM-X-Waldkarte. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p><strong>Globale Bestandsaufnahmen Thema beim &#8222;Earth Information Day&#8220;</strong><br>So liefern Satelliten wichtige Informationen über den Anstieg des Meeresspiegels oder die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Außerdem sammeln sie Daten über die weltweite Entwaldung oder auch zu Änderungen in der Vegetation. Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Weltklimakonferenz zählt die Reduktion der Treibhausgase auf Netto-Null bis zum Jahr 2050 und die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius. Ziel ist es außerdem, Finanzmittel für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu mobilisieren und das Regelwerk zur Umsetzung dieses Abkommens weiterzuentwickeln. Teil der Konferenz wird auch in diesem Jahr der &#8222;Earth Information Day&#8220; sein, der am 3. November 2021 stattfindet. Themen sind die aktuellen Entwicklungen in der satellitengestützten Erdbeobachtung sowie deren Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels.</p>



<p>&#8222;Erdbeobachtungssatelliten können sowohl globale Bestandsaufnahmen leisten, als auch präzise punktuelle Messungen vornehmen und damit die Überprüfung des Pariser Abkommens unterstützen&#8220;, erläutert Albrecht von Bargen, Ansprechpartner für die satellitengestützte Klimabeobachtung in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und derzeitiger Sprecher der Arbeitsgruppe Klima der Raumfahrtagenturen bei der COP 26. Damit liefern die Satelliten die Grundlage für länderübergreifende umweltpolitische Entscheidungen, aber auch für nationale Maßnahmen, wie etwa zur Minderung und Anpassung von Treibhausgasen.</p>



<p>Bestätigt wird die Bedeutung der Raumfahrt auch durch den jüngsten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), in dem Erdbeobachtungssatelliten als entscheidend für die Überwachung der Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels eingestuft werden. Die Einsatzmöglichkeiten für Erdbeobachtungssatelliten sind dabei vielfältig. &#8222;Dazu gehören etwa Messungen der Eisschilde und der Treibhausgase in der Atmosphäre, sowie die globale Kartierung der Wälder und der Veränderung der Vegetation&#8220;, führt von Bargen aus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26sentinel5pesaatgmedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26sentinel5pesaatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Copernicus Sentinel-5P-Mission. (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Treibhausgas-Missionen unterstützen das Pariser Klimaabkommen</strong><br>Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich die Unterzeichner dazu verpflichtet, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Damit verbunden ist die konkrete Limitierung der noch zulässigen Treibhausgasemissionen. Staaten geben dazu ihre möglichen Beiträge zur Reduktion an, müssen aber auch den Nachweis erbringen, dass sie diese erfolgreich umsetzen. Bisher beruhen diese Nachweise auf bodengestützten Messungen. Satellitengestützte Messungen, wie etwa die der Copernicus Sentinel-5P-Mission, die unter anderem das Treibhausgas Methan erfasst, ermöglichen einen flächenhaften Abgleich und die Verfeinerung der bodengestützten Messungen. Aktuell wird mit der Copernicus CO2M-Mission außerdem ein System aus drei Satelliten gebaut, das ab dem Jahr 2026 die CO<sub>2</sub>-Emissionen global flächendeckend erfassen kann und so die Bestimmung der nationalen Beiträge unterstützt.</p>



<p>Ergänzend kommen auch nationale Satellitenmissionen hinzu, mit denen die Messung von Treibhausgasen und das Emissionsgeschehen umfassend beobachtet werden soll. So soll im Jahr 2027 die deutsch-französische Mission Merlin starten. Deren Lidarsystem (Light Detecting and Ranging) wird Quellen hochpräzise erfassen können, die zum Teil großflächig, aber mit geringer Konzentration Methan emittieren &#8211; wie etwa auftauende Permafrostböden. Das Laserinstrument kann unabhängig von externen Lichtquellen arbeiten und daher auch bei Nacht Messungen vornehmen. Diese verschiedenen satellitengestützten Beobachtungen ermöglichen so ein umfassendes Screening und eine präzise Bestimmung globaler Emissionsflüsse.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26jakobshavnglacierCopernicusSentinel2019ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26jakobshavnglacierCopernicusSentinel2019ESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Jakobshavn-Gletscher in Grönland. (Bild: contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Grönländischer Eisschild verliert 250 Gigatonnen Eismasse pro Jahr</strong><br>Für die Erfassung der globalen Eismassen sind Satelliten von entscheidender Bedeutung. Denn sie bieten die einzige Möglichkeit, Massenveränderungen der Eisschilde sowie deren Beitrag zum Meeresspiegelanstieg nicht nur punktuell, sondern auch umfassend und kontinuierlich zu messen. So konnte festgestellt werden, dass im Zeitraum zwischen April 2002 und Juni 2021 der Grönländische Eisschild durchschnittlich 250 und der Antarktische Eisschild 92 Gigatonnen pro Jahr an Eismasse verloren haben. Zusammen verursachten sie damit etwa 26 Prozent des mittleren globalen Meeresspiegelanstiegs.</p>



<p>Doch wie funktionieren solche Messungen? Durch die Umverteilung von Massen, wie etwa durch das Schmelzen von Eis, verändert sich die Erdanziehung. Da sich das Schwerefeld der Erde wiederum auf die Satellitenbahnen und somit auf die Positionen und Geschwindigkeiten der Satelliten auswirken, können Missionen wie GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment), die in den Jahren 2002 bis 2017 aktiv war, und GRACE-Follow-On, die im Jahr 2018 gestartet ist, solche Auswirkungen messen. Beide Missionen sind in Kooperation zwischen der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) realisiert worden.</p>



<p><strong>Waldökosysteme dienen als &#8222;grüne Lunge&#8220; für unseren Planeten</strong><br>Wälder sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Lebensgrundlage und sichern als Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten die weltweite Artenvielfalt. Insbesondere die tropischen Waldgebiete helfen außerdem durch Kohlenstoffspeicherung, die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zu reduzieren und wirken dabei der globalen Erwärmung entgegen. Rund ein Drittel der Landmasse der Erde ist heute von Wäldern bedeckt. Doch bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand durch Abholzung um mehr als die Hälfte reduziert. Wälder sind aufgrund natürlicher, klimatischer und durch Menschen verursachte Prozesse hinsichtlich der Vegetationshöhe, Biomasse und Artenvielfalt sehr unterschiedlich aufgebaut.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26kartebiomassegabunDLRUniversityofMarylandNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26kartebiomassegabunDLRUniversityofMarylandNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>TanDEM-X/GEDI-Karte zu Waldhöhe und Biomasse in Gabun. (Bild: DLR/University of Maryland/NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Die Kartierung dieser Strukturmuster ist ein wichtiges Element, um den Zustand der Wälder zu erfassen und Funktion und Entwicklung von Waldökosystemen in Modellen abzubilden. Das DLR nutzt dazu interferometrische Radar-Daten, die für das globale Höhenmodell der deutschen Satellitenmission TanDEM-X aufgenommen wurden, in Kombination mit Daten der NASA-Mission GEDI (Global Ecosystem Dynamics Investigation Lidar). GEDI nimmt mit Hilfe eines Lasers von der Internationalen Raumstation ISS aus punktuelle Messungen der 3D-Waldstruktur vor. Mit Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz werden aus beiden Datensätzen Waldhöhe und Waldbiomasse flächendeckend abgeleitet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26mangrovenwaelderEUCopernicusSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cop26mangrovenwaelderEUCopernicusSentinel226.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mangrovenwald im Sundarbans Reserve Forest in Bangladesch. (Bild: Europäische Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Biodiversität als wichtiger Faktor bei der Kohlenstoffspeicherung</strong><br>Biodiversität und Klima beeinflussen sich wechselseitig. So wird die biologische Vielfalt durch den Klimawandel bedroht, der sich wiederum negativ auf das Klima auswirkt. Am Beispiel von Mangroven wird dies besonders deutlich: Während diese besonderen Ökosysteme weltweit zwischen rund vier und 20 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichern und so erheblich zum Klimaschutz beitragen, sind sie durch die zunehmenden Extremwetterereignisse und dem steigenden Meeresspiegelanstieg besonders gefährdet. Der Verlust der Mangrovenwälder hätte die Freisetzung von CO<sub>2</sub> zur Folge, welches wiederum den Treibhauseffekt verstärkt. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist somit entscheidend für den Klimaschutz. Daten der Sentinel-2-Mission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus sind bei der Kartierung und Überwachung der Ausdehnung von Mangroven und anderer Ökosysteme äußerst hilfreich. Im Jahr 2022 soll mit dem ersten deutschen Hyperspektralsatelliten EnMAP (Environmental Mapping Analysis Program) eine neue Mission zur Erforschung der Ökosysteme auf der Landoberfläche der Erde starten.</p>



<p><strong>Hohe deutsche Beteiligung an der satellitengestützten Erdbeobachtung</strong><br>Deutschland ist führend an den Erdbeobachtungsprogrammen der Europäischen Kommission, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT beteiligt. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR gestaltet die Programme entsprechend der Zielsetzungen der Bundesregierung. Die nationalen Satellitenmissionen ergänzen dabei die europäischen Aktivitäten.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg521894#msg521894" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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		<title>OHB: CO2M erreicht wichtigen Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-co2m-erreicht-wichtigen-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CO2M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Copernicus CO2-Monitoring-Mission CO2M erreicht wichtigen Meilenstein. Satelliten sollen Emissionen erstmals bis zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen. Die Copernicus CO2-Monitoring-Mission CO2M hat ihren Space Segment Requirements Review (SSRR) bestanden und damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Europäische Weltraumorganisation ESA bestätigte im Rahmen des SSRR die Realisierbarkeit des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Copernicus CO<sub>2</sub>-Monitoring-Mission CO2M erreicht wichtigen Meilenstein. Satelliten sollen Emissionen erstmals bis zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CO2M-Satellit über der Erde - Illustration. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="CO2M-Satellit über der Erde - Illustration. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CO2M-Satellit über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen. Die Copernicus CO<sub>2</sub>-Monitoring-Mission CO2M hat ihren Space Segment Requirements Review (SSRR) bestanden und damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Europäische Weltraumorganisation ESA bestätigte im Rahmen des SSRR die Realisierbarkeit des gewählten grundlegenden Satellitenkonzeptes und seiner Architekturelemente. Das bewertete Konzept erfüllt alle Anforderungen der Missionsdefinition – ein wichtiger Erfolg auf dem Weg der Realisierung der komplexen Technologie und des anspruchsvollen Zeitplans der CO2M-Mission.</p>



<p><strong>Schritt für Schritt zum Ziel</strong><br>Der erfolgreiche SSRR ermöglicht es OHB und seinen Unterauftragnehmern, die technische Definition des Satelliten und seiner Instrumentenbasis weiter voranzutreiben, um im Januar 2022 den nächsten wichtigen Meilenstein zu erreichen: den Preliminary Design Review (PDR) des Satelliten. „Den SRR-Abschluss in so kurzer Zeit zu erreichen, war nur durch die hervorragende Arbeit aller Mitglieder des CO2M-Teams möglich“, betont CO2M-Projektleiter Robert Hook. „Wir haben gezeigt, dass wir dem sehr anspruchsvollen Zeitplan von CO2M gerecht werden können.“</p>



<p><strong>Datenbasis für Maßnahmen gegen eines der dringendsten Probleme unserer Zeit</strong><br>Als Hauptauftragnehmer der CO2M-Mission mit Verantwortlichkeit für die Gesamtsysteme und die Entwicklung der Satellitenplattformen trägt OHB maßgeblich dazu bei, die atmosphärische Kohlendioxidkonzentration aus dem Weltraum genauer messbar zu machen und Emissionen erstmals bis zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen.</p>



<p>„Wir freuen uns besonders und sind stolz, mit unserem Know-how zu einer systematischen Überwachung der Klimagasentwicklung in der Atmosphäre beitragen zu können und damit zukünftig eine Datenbasis als Grundlage für Maßnahmen gegen eines der dringendsten Probleme unserer Zeit zur Verfügung zu stellen“, bringt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB, die besondere Bedeutung der Mission auf den Punkt. Die von den CO2M-Satelliten gewonnenen Daten werden es nicht nur ermöglichen, den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre zu quantifizieren, sondern auch die CO<sub>2</sub>-Emissionen einzelner Länder, Regionen und Ballungsräume gezielt zu messen. So lassen sich die Ziele des Pariser Klimaabkommens besser nachverfolgen und umsetzen.</p>



<p>Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert. Der Start des ersten CO2M-Satelliten ist für Ende 2025 geplant.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-auftrag-fuer-mission-co2m-vergeben/" data-wpel-link="internal">ESA: Auftrag für Mission CO2M vergeben</a> (31. Juli 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-satelliten-fuer-copernicus-co2-monitoring-mission/" data-wpel-link="internal">OHB: Satelliten für Copernicus-CO2-Monitoring-Mission</a> (31. Juli 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-copernicus-start-frei-fuer-sechs-neue-missionen/" data-wpel-link="internal">DLR: Copernicus &#8211; Start frei für sechs neue Missionen</a> (1. Juli 2020)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg510419#msg510419" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA: Auftrag für Mission CO2M vergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-auftrag-fuer-mission-co2m-vergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertrag zum Bau einer europäischen Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 31. Juli 2020 &#8211; OHB wird als Leiter des Industriekonsortiums mit dem Bau der beiden Satelliten beginnen und einen Auftrag im Wert von 445 Millionen Euro erhalten. OHB trägt als Hauptauftragnehmer die Gesamtverantwortung und entwickelt auch die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vertrag zum Bau einer europäischen Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c02plumesEmpaSwissFedlabMatSciandTec.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c02plumesEmpaSwissFedlabMatSciandTec26.jpg" alt="Simulierte Daten, die Kohlenstoffdioxid-Wolken zeigen.
(Bild: Empa, Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology)"/></a><figcaption>Simulierte Daten, die Kohlenstoffdioxid-Wolken zeigen.<br>(Bild: Empa, Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology)</figcaption></figure></div>



<p>31. Juli 2020 &#8211; OHB wird als Leiter des Industriekonsortiums mit dem Bau der beiden Satelliten beginnen und einen Auftrag im Wert von 445 Millionen Euro erhalten. OHB trägt als Hauptauftragnehmer die Gesamtverantwortung und entwickelt auch die Satellitenplattformen. Thales Alenia Space liefert die Messinstrumente, das Nahinfrarot- und das Kurzwellen-Infrarot-Spektrometer zur Messung des Kohlenstoffdioxidausstoßes.</p>



<p>Als erste Mission dieser Art ist sie bedeutsam und wird messen, wie viel Kohlendioxid speziell durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre freigesetzt wird.</p>



<p>Durch die Messungen am Boden konnten zwar allgemeine Veränderungen des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre verfolgt werden, aber es ist nicht möglich, zuverlässige Aussagen über die anthropogenen Emissionen einzelner Länder oder gar einzelner Regionen und Städte zu machen. Die weltraumgestützten Messungen werden außerdem global vergleichbare Daten ermöglichen.</p>



<p>Diese Lücke soll mit der Copernicus Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission, kurz CO2M, geschlossen werden. Die von CO2M gesammelten Daten werden wiederum dazu dienen, die im <a href="https://unfccc.int/ndc-information/the-paris-agreement" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pariser Abkommen</a> festgelegten Ziele zu verfolgen und umzusetzen.</p>



<p>Der Direktor für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, Josef Aschbacher, sagte: &#8222;Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung, damit OHB im nächsten Schritt die Entwicklung der Mission vorantreiben kann. Der Klimawandel ist eindeutig etwas, das uns allen Sorgen bereitet und die CO2M-Mission ist dazu bestimmt, bei der Überwachung der Emissionen eine entscheidende Rolle zu spielen, damit wichtige Informationen für die politische Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen.&#8220;</p>



<p>Der Vorstandsvorsitzende des OHB-Konzerns, Marco Fuchs, betonte: &#8222;Die Aufgabe, die CO2M-Mission als Hauptauftragnehmer umzusetzen, macht mich sehr stolz. Die Frage, wie sich der Gehalt des Kohlenstoffdioxids in der Atmosphäre in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, wird auch das Schicksal des Weltklimas bestimmen&#8220;.</p>



<p>Der Vertrag über die CO2M-Mission ist der erste, der unterzeichnet wird, nachdem der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Contracts_awarded_for_development_of_six_new_Copernicus_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Industrieausschuss der ESA</a> Anfang des Monats der Entwicklung sechs neuer Copernicus-Missionen zugestimmt hat.</p>



<p>Diese neuen Missionen werden an den Sentinel-Missionen anknüpfen, die derzeit im Mittelpunkt des EU-Umweltüberwachungsprogramms Copernicus stehen. Die Weltraumkomponente von Copernicus wird von den Mitgliedstaaten der EU und der ESA mitfinanziert. Copernicus ist der weltweit größte Anbieter von Erdbeobachtungsdaten und während die EU dieses Umweltüberwachungsprogramm leitet, entwickelt, baut und startet die ESA die entsprechenden Satelliten. Sie betreibt auch einige der Missionen und stellt die Verfügbarkeit von Daten aus Missionen Dritter sicher.</p>



<p><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied.</p>



<p>Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p>Mehr über die ESA erfahren Sie unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/</a>.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg486137#msg486137" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></strong></li>
</ul>
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		<title>OHB: Satelliten für Copernicus-CO2-Monitoring-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-satelliten-fuer-copernicus-co2-monitoring-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[CO2M]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaabkommen von Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10800</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB und ESA unterzeichnen Vertrag über Copernicus-CO2-Monitoring-Mission. Neue Umweltsatelliten sollen erstmals gezielt die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen messen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 31. Juli 2020. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat heute den Vertrag über die Realisierung der Erdbeobachtungsmission CO2M unterschrieben. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB und ESA unterzeichnen Vertrag über Copernicus-CO2-Monitoring-Mission. Neue Umweltsatelliten sollen erstmals gezielt die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen messen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/CO2MsatartOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/CO2MsatartOHB26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten.
(Bild: OHB)"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten.<br>(Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, 31. Juli 2020. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat heute den Vertrag über die Realisierung der Erdbeobachtungsmission CO2M unterschrieben. Die Mission ist ein Teil des europäischen Copernicus-Programms und wird in ihrer ersten Ausbaustufe aus zwei Satelliten bestehen, mit denen die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen gezielt gemessen werden können. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 445 Millionen Euro, Vertragspartner ist die Europäische Weltraumorganisation ESA.</p>



<p><strong>Copernicus: Das zweite große europäische Raumfahrtprogramm</strong><br>Copernicus ist neben Galileo das zweite große europäische Raumfahrtprogramm und stellt eine unabhängige Infrastruktur für die Erdbeobachtung bereit. Die von Messeinrichtungen an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum gesammelten Daten dienen in erster Linie der Überwachung von Umwelt und Klima, helfen aber auch bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und liefern Antworten in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen. Finanziert wird das Programm von der Europäischen Union EU und der ESA.</p>



<p><strong>Die Emissionen einzelner Länder und Städte sollen messbar werden</strong><br>Bei CO2M handelt es sich um eine Mission, mit der erstmals gezielt gemessen werden soll, wie viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid tatsächlich durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangt. Bisher ist es durch Messungen am Boden zwar möglich, die generellen Veränderungen des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre zu verfolgen, allerdings können keine verlässlichen Aussagen über die Emissionen einzelner Länder oder gar einzelner Regionen und Städte getroffen werden. Mit der CO2M-Mission soll diese Lücke im verfügbaren Datenmaterial geschlossen werden. Dadurch soll es auch möglich werden, die im Klimaabkommen von Paris festgelegten Ziele besser nachzuhalten und umzusetzen.</p>



<p>Das Projekt CO2M wird von einem Industriekonsortium umgesetzt, das von OHB geführt wird. „Die Aufgabe, die CO2M-Mission als Hauptauftragnehmer umzusetzen, macht mich sehr stolz“, betont Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des OHB-Konzerns. „An der Frage, wie sich in den kommenden Jahrzehnten der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre entwickeln wird, wird sich auch das Schicksal der Weltklimas entscheiden.“ Als Hauptauftragnehmer trägt OHB die Verantwortung für die Gesamtsysteme und entwickelt die Satellitenplattformen. Wichtigster Unterauftragnehmer ist Thales Alenia Space als Lieferant für die Nutzlasten.</p>



<p>Der Start der CO2M-Mission ist für Ende 2025 geplant.</p>



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<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg486137#msg486137" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></strong></li>
</ul>
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		<title>DLR: Copernicus &#8211; Start frei für sechs neue Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-copernicus-start-frei-fuer-sechs-neue-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat am 1. Juli 2020 Entwicklungsaufträge für Entwicklung und Bau von sechs weiteren Copernicus-Satelliten vergeben. Ein Auftragsvolumen von rund 800 Millionen Euro geht an Raumfahrtunternehmen in Deutschland, ein hoher Prozentsatz davon an KMU. Die neuen Erdbeobachtungssatelliten sollen dazu beitragen, Antworten auf die globalen Herausforderungen durch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltprobleme zu finden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat am 1. Juli 2020 Entwicklungsaufträge für Entwicklung und Bau von sechs weiteren Copernicus-Satelliten vergeben. Ein Auftragsvolumen von rund 800 Millionen Euro geht an Raumfahrtunternehmen in Deutschland, ein hoher Prozentsatz davon an KMU. Die neuen Erdbeobachtungssatelliten sollen dazu beitragen, Antworten auf die globalen Herausforderungen durch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltprobleme zu finden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sentinel3artESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-3-Satellit im Weltall - Illustration. (Bild: ESA/Pierre Carril)" data-rl_caption="" title="Sentinel-3-Satellit im Weltall - Illustration. (Bild: ESA/Pierre Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sentinel3artESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-3-Satellit im Weltall &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA/Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p>Sie sind das Herzstück von Copernicus, des größten europäischen Erdbeobachtungsprogramms: Die Sentinel-Satelliten liefern bereits heute zuverlässig und kontinuierlich riesige Datenmengen über den Zustand von Klima, Vegetation und Ozeanen. Nun kommen sechs weitere &#8222;Erdwächter&#8220;, die so genannten High-Priority Candidate Missions (HPCM), hinzu. &#8222;Auf der Ministerratskonferenz Space 19+ in Sevilla im November 2019 hat Deutschland die Weichen für ein starkes Engagement in der europäischen Raumfahrt gestellt&#8220;, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und zuständig für das deutsche ESA-Engagement. &#8222;Nun werden deutsche Raumfahrtakteure maßgeblich am Ausbau der weltweit leistungsstärksten Weltrauminfrastruktur zur Bereitstellung globaler Umweltinformationen beteiligt sein.&#8220; Denn am 1. Juli 2020 hat die Europäische Weltraumorganisation ESA Entwicklungsaufträge über 2,5 Milliarden Euro für die Entwicklung und den Bau der HPCM-Satelliten vergeben, rund 800 Millionen Euro &#8211; das sind etwa 30 Prozent &#8211; gehen an Raumfahrtunternehmen in Deutschland.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/oberflaechentempESAmodCopSentData2018.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Globale Oberflächentemperaturen der Landmassen." data-rl_caption="" title="Globale Oberflächentemperaturen der Landmassen." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/oberflaechentempESAmodCopSentData201826.jpg" alt=""/></a><figcaption>Globale Oberflächentemperaturen der Landmassen.<br>(Bild: ESA/enthält modifizierte Copernicus Sentinel Daten (2018), prozessiert von ESA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Investitionen in die ESA-Programme stützen die nationale Raumfahrtbranche</strong><br>Im Rahmen der ESA-Ministerratskonferenz im November 2019 hatte Deutschland rund 3,3 Milliarden Euro für zukünftige Raumfahrtprogramme gezeichnet und wurde mit fast 23 Prozent stärkster Beitragszahler der ESA. Allein die Investitionen im Bereich Erdbeobachtung waren auf 720 Millionen Euro erhöht worden. &#8222;Diese Investitionen fließen nun in Form von Aufträgen nach Deutschland zurück&#8220;, so DLR-Vorstand Walther Pelzer. &#8222;Besonders erfreulich ist dabei nicht nur die Stärkung der Raumfahrtindustrie insgesamt, sondern vor allem das mit rund 24 Prozent sehr hohe Auftragsvolumen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der Raumfahrtbranche in Deutschland bilden.&#8220;</p>



<p>Mehr als 1.000 High-Tech-Arbeitsplätze in der Hardware-Entwicklung werden durch den Ausbau von Copernicus für Jahre gesichert und die internationale Führungsrolle, die Deutschland in der Erdbeobachtung hat, sichergestellt. Im Rahmen von Copernicus werden zudem innovative Dienste und Technologien entwickelt, die neue Möglichkeiten für kommerzielle Anwendungen &#8211; etwa im Bereich &#8222;Big Data&#8220; &#8211; liefern und somit vielfältige Chancen auch für Startup-Unternehmen aus der Raumfahrtbranche bieten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sen2gletscherabbruchESAmodCopSentData2020.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auseinanderbrechen des Pine-Island-Gletschers" data-rl_caption="" title="Auseinanderbrechen des Pine-Island-Gletschers" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sen2gletscherabbruchESAmodCopSentData202026.jpg" alt="" width="260" height="146"/></a><figcaption>Auseinanderbrechen des Pine-Island-Gletschers.<br>(Bild: ESA/enthält modifiziert Copernicus Sentinel Daten (2020), prozessiert von ESA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Klima- und Umweltschutz als globale Herausforderung</strong><br>&#8222;Bereits heute helfen uns die umfangreichen Copernicus-Daten dabei, Antworten auf die globalen Herausforderungen durch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltprobleme zu finden&#8220;, erläutert Dr. Jörn Hoffmann, Programmleiter für Copernicus im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. &#8222;Die Informationen sind außerdem Grundlage für zahlreiche Dienste und Anwendungen in Bereichen wie Umweltschutz, Landwirtschaft, Verkehr und Katastrophenhilfe.&#8220; Pro Tag stellt das Copernicus-System eine Datenmenge von rund 25 Terabyte zur Verfügung, was in etwa der Datenkapazität von 1.000 Blu-Ray-Discs entspricht. Würde man diese Discs aufeinanderstapeln, hätte man nach einem Jahr einen Turm dreimal so hoch wie der Kölner Dom. Die sechs neuen Copernicus-Missionen sollen das Erdbeobachtungssystem noch leistungsfähiger machen und seine Anwendungsmöglichkeiten erweitern.</p>



<p><strong>Hier die neuen Missionen im Überblick:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Mission CO2M soll mit Hilfe von Infrarot-Instrumenten die Konzentration von Kohlendioxid, Methan und Stickstoffdioxid in der Atmosphäre messen und dabei zwischen vom Menschen verursachten Treibhausgasen und natürlichen Quellen unterscheiden. Damit hilft CO2M, die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu überwachen. Hauptauftragnehmer ist die OHB SE mit Sitz in Bremen.</li><li>Ziel von LSTM (Copernicus Land Surface Temperature Monitoring) ist es, die Temperatur der Landoberfläche zu messen. Dies ist vor allem für landwirtschaftliche Anwendungen von Interesse, da sich durch die Oberflächentemperatur die Menge der Verdunstung ermitteln lässt. Dies unterstützt landwirtschaftliche Anwendungen und großräumiges Wassermanagement, aber auch Dürren können besser vorhergesagt und der Wüstenbildung besser entgegengewirkt werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind das Aufspüren und Überwachen von Bränden.</li><li>CRISTAL (Copernicus Polar Ice and Snow Topography Altimeter) soll die Mächtigkeit von Eismassen in Arktis und Antarktis ermitteln sowie die Dicke der Eisschicht auf den Ozeanen messen. So liefert die Mission unter anderem einen wichtigen Beitrag zur Vorhersage von Meeresspiegeländerungen. Hauptauftragnehmer ist Airbus in Friedrichshafen.</li><li>CIMR (Copernicus Imaging Microwave Radiometer) beobachtet die Eisbedeckung und Oberflächentemperatur der Meere. Die Daten finden in der Klimaforschung ebenso Anwendung wie bei den operationellen Eisdiensten für maritime Anwendungen. Wichtigster deutscher Industriepartner ist die HPS GmbH in München.</li><li>Die ROSE-L-Mission klassifiziert die Bedeckung der Landoberfläche und kann den Gehalt an Feuchtigkeit in Böden ebenso ermitteln wie Bodensenkungen. Aber auch polare Eisschilde und die Ausdehnung von Meereisflächen können mit ROSE-L erfasst werden. Die Mission unterstützt Anwendungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie maritime Dienste. Haupt-Beteiligte in Deutschland sind Airbus in Friedrichshafen und das DLR in Oberpfaffenhofen.</li><li>Die Mission CHIME (Copernicus Hyperspectral Imaging Mission) soll eine bildgebende Spektroskopie der Landoberfläche durchführen. Dies unterstützt Anwendungen in der Landwirtschaft &#8211; etwa durch Aussagen zu Pflanzengesundheit oder Ertragsvorhersagen, im Umweltschutz, oder bei der Gewinnung mineralischer Rohstoffe. Wichtigster deutscher Industriepartner ist OHB in Oberpfaffenhofen.</li></ul>



<p><strong>Weitere deutsche Industriepartner sind beteiligt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die AIM Infrarotmodule GmbH (Heilbronn) liefert den Thermaldetektor für LSTM.</li><li>Die Invent GmbH (Braunschweig) baut Strukturelemente für verschiedene Missionen.</li><li>Optics Balzers Jena liefert verschiedene Filter für etliche der Missionen.</li><li>Rockwell Collins Deutschland (Heidelberg) und Astro Feinwerktechnik (Berlin) stellen die Drallräder für vier der sechs Missionen.</li><li>Die Spacetech GmbH (Immenstaad) soll Solarpanele für mehrere Missionen bereitstellen.</li><li>Tesat Spacecom (Backnang) soll Teile der KA- und S-Band Kommunikationstechnik für verschiedene Missionen liefern.</li><li>Die ZARM Technik AG (Bremen) wird Teile der Lageregelung (Magnetometer, Magnettorquer) für alle sechs Missionen zur Verfügung stellen.</li></ul>



<p><strong>Copernicus &#8211; das europäische Erdbeobachtungsprogramm</strong><br>Copernicus ist ein Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union (EU), das sie in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umsetzt. Es dient der Sammlung und Auswertung von Fernerkundungsdaten der Erde. Die Daten werden von Behörden, Unternehmen, der Wissenschaft und interessierten Bürgern genutzt. Speziell für Copernicus wurden bislang sechs Satellitenfamilien entwickelt, die sogenannten Sentinels (&#8222;Wächtern&#8220;), welche den Zustand von Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe und ziviler Sicherheit liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern. Den Betrieb der insgesamt 20 Umweltsatelliten übernehmen die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, EUMETSAT. In Deutschland ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) federführend für Copernicus verantwortlich. Das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn begleitet die Implementierung des Programms in Deutschland.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg483146#msg483146" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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