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	<title>Comet Interceptor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Comet Interceptor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA bestimmt die Flugbahn von 3I/ATLAS anhand von Daten vom Mars</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 15:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der Entdeckung des Kometen 3I/ATLAS, dem dritten bekannten interstellaren Objekt, am 1. Juli 2025 haben Astronomen weltweit daran gearbeitet, seine Flugbahn vorherzusagen. Dank der innovativen Nutzung von Beobachtungsdaten unseres Raumfahrzeugs ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO), das den Mars umkreist, konnte die ESA die Vorhersage der Position des Kometen nun um den Faktor 10 verbessern.Eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit der Entdeckung des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Comet_3I_ATLAS_frequently_asked_questions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kometen 3I/ATLAS</a>, dem dritten bekannten interstellaren Objekt, am 1. Juli 2025 haben Astronomen weltweit daran gearbeitet, seine Flugbahn vorherzusagen. Dank der innovativen Nutzung von Beobachtungsdaten unseres Raumfahrzeugs <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a> Trace Gas Orbiter (TGO), das den Mars umkreist, konnte die ESA die Vorhersage der Position des Kometen nun um den Faktor 10 verbessern.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/ESA_pinpoints_3I_ATLAS_s_path_with_data_from_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/SpaceSafety/PlanetaryDefence</a>, 14. November 2025</p>



<p>Durch die Möglichkeit, Daten vom Mars für eine ungewöhnliche Beobachtung zu nutzen, haben wir mehr über die Bahn des interstellaren Kometen durch unser Sonnensystem erfahren. Dies war ein wertvoller Testfall für die planetare Verteidigung, auch wenn 3I/ATLAS keine Gefahr darstellt.</p>



<p><strong>Neuer Blickwinkel vom Mars ermöglicht höhere Präzision</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="866" height="866" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ESA_observes_interstellar_comet_3I_ATLAS_pillars.gif" alt="" class="wp-image-149083" style="width:508px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Die ESA beobachtet am 2. Juli 2025 den interstellaren Kometen 3I/ATLAS von der Erde aus.<br>Credit: ESA / Las Cumbres Observatory;<br>Acknowledgements: M. Devogele, T. Santana-Ros, M. Micheli, F. Ocaña, L. Conversi;<br>Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Bis September stützte man sich bei der Ermittlung der Position und Flugbahn von 3I/ATLAS auf bodengestützte Teleskope. Dann richtete die ExoMars-Sonde TGO der ESA zwischen dem 1. und 7. Oktober ihren Blick von ihrer Umlaufbahn um den Mars aus auf den interstellaren Kometen. Der Komet passierte den Mars relativ nah und näherte sich ihm während seiner nächsten Annäherung am 3. Oktober auf etwa 29 Millionen Kilometer (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_ExoMars_and_Mars_Express_observe_comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mehr zu den Beobachtungen</a>).<br>Die Marssonde kam 3I/ATLAS etwa zehnmal näher als Teleskope auf der Erde und beobachtete den Kometen aus einem neuen Blickwinkel. Die Triangulation ihrer Daten mit Daten von der Erde trug dazu bei, die Vorhersage der Flugbahn des Kometen wesentlich genauer zu machen.<br>Während die Wissenschaftler ursprünglich nur eine moderate Verbesserung erwartet hatten, war das Ergebnis eine beeindruckende Verzehnfachung der Genauigkeit, wodurch die Unsicherheit hinsichtlich der Position des Objekts verringert wurde.<br>Da 3I/ATLAS mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 000 km/h schnell durch unser Sonnensystem fliegt, wird es bald im interstellaren Raum verschwinden und nie wieder zurückkehren. Die verbesserte Flugbahn ermöglicht es Astronomen, ihre Instrumente sicher auszurichten und detailliertere wissenschaftliche Untersuchungen des dritten jemals entdeckten interstellaren Objekts durchzuführen.</p>



<p><strong>Von Mars-Daten zu genauen Vorhersagen</strong></p>



<p>Es war eine Herausforderung, die Daten des Mars-Orbiters zu nutzen, um die Bahn eines interstellaren Kometen durch den Weltraum zu verfeinern. Das <a href="https://www.cassis.unibe.ch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CaSSIS</a>-Instrument wurde entwickelt, um auf die nahegelegene Marsoberfläche zu zeigen und diese in hoher Auflösung zu betrachten. Dieses Mal wurde die Kamera auf den Himmel über dem Mars gerichtet, um den winzigen, weit entfernten Kometen 3I/ATLAS vor dem Hintergrund des Sternenhimmels einzufangen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="512" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter_observes_comet_3I_ATLAS_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-149085" style="width:510px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">ExoMars Trace Gas Orbiter observes comet 3I/ATLAS<br>Credit: ESA/TGO/CaSSIS; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Die Astronomen des <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Planetenschutzteams</a> im <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/Near-Earth_Object_Coordination_Centre" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Koordinationszentrum für erdnahe Objekte</a> der ESA, die für die Bestimmung der Flugbahnen von Asteroiden und Kometen zuständig sind, mussten die besondere Position des Raumfahrzeugs berücksichtigen.<br>Normalerweise werden Flugbahnbeobachtungen von festen Observatorien auf der Erde aus durchgeführt, gelegentlich auch von einem Raumfahrzeug in der erdnahen Umlaufbahn, wie dem <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/08/Hubble_sizes_up_rare_interstellar_comet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskop</a> der NASA/ESA oder dem <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/08/Webb_observations_of_interstellar_comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA/ESA/CSA. Die Astronomen sind darin geübt, ihren Standort zu berücksichtigen, wenn sie die zukünftigen Positionen von Objekten bestimmen, die als Ephemeriden bezeichnet werden.<br>Dieses Mal hing die Ephemeride von 3I/ATLAS und insbesondere die Genauigkeit der Vorhersage davon ab, dass die genaue Position von ExoMars TGO berücksichtigt wurde: auf dem Mars und in einer schnellen Umlaufbahn um ihn herum. Dies erforderte die Zusammenarbeit mehrerer ESA-Teams und Partner, von Flugdynamik- bis hin zu Wissenschafts- und Instrumententeams. Herausforderungen und Feinheiten, die normalerweise vernachlässigbar sind, mussten angegangen werden, um die Toleranzen so weit wie möglich zu reduzieren und die höchstmögliche Genauigkeit zu erreichen.<br>Die daraus <a href="https://minorplanetcenter.net/mpec/K25/K25VD2.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">resultierenden Daten</a> über den Kometen 3I/ATLAS sind die ersten astrometrischen Messungen eines Raumfahrzeugs, das einen anderen Planeten umkreist, die offiziell eingereicht und in die Datenbank des <a href="https://www.minorplanetcenter.net/iau/mpc.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minor Planet Center</a> (MPC) aufgenommen wurden. Die Datenbank fungiert als zentrale Clearingstelle für Asteroiden- und Kometenbeobachtungen und bündelt die von verschiedenen Teleskopen, Radarstationen und Raumfahrzeugen gesammelten Daten.</p>



<p><strong>Ein Testfall für eine planetare Verteidigung</strong></p>



<p>Auch wenn 3I/ATLAS keine Gefahr darstellt, war dies eine wertvolle Übung für die Planetenabwehr. Die ESA überwacht regelmäßig erdnahe Asteroiden und Kometen und berechnet deren Umlaufbahnen, um bei Bedarf Warnungen ausgeben zu können. Wie diese „Generalprobe” mit 3I/ATLAS zeigt, kann es sinnvoll sein, Daten von der Erde mit Beobachtungen von einem zweiten Standort im Weltraum zu triangulieren. Ein Raumfahrzeug kann sich möglicherweise auch näher an einem Objekt befinden, was einen zusätzlichen Mehrwert darstellt.<br>Das Üben mit Raumfahrzeugdaten außerhalb der Erdumlaufbahn schärft wichtige Fähigkeiten und zeigt den Wert der Nutzung von Ressourcen, die nicht für die Asteroidenerkennung ausgelegt sind, und erhöht die Bereitschaft im Falle einer Bedrohung.</p>



<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Bahn-von-3I-ATLAS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mars- und Jupiter-Missionen der ESA beobachten den Kometen 3I/ATLAS Credit: ESA; Acknowledgements: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Mars- und Jupiter-Missionen der ESA beobachten den Kometen 3I/ATLAS Credit: ESA; Acknowledgements: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="285" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Bahn-von-3I-ATLAS-400x285-1.jpg" alt="" class="wp-image-149081" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Bahn-von-3I-ATLAS-400x285-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Bahn-von-3I-ATLAS-400x285-1-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Mars- und Jupiter-Missionen der ESA beobachten den Kometen 3I/ATLAS<br>Credit: ESA; Acknowledgements: ATG Europe;<br>Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Der Komet wird derzeit mit unserem Jupiter Icy Moons Explorer (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Juice" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Juice</a>) beobachtet. Obwohl Juice weiter von 3I/ATLAS entfernt ist als die Mars-Orbiter im letzten Monat, beobachtet er den Kometen kurz nach seiner größten Annäherung an die Sonne, wenn er sich in einem aktiveren Zustand befindet. Wir rechnen erst im Februar 2026 mit Daten aus den Beobachtungen von Juice – warum das so ist, erfahren Sie in <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Comet_3I_ATLAS_frequently_asked_questions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unseren FAQs</a>.<br>Wir sollten uns nicht nur darauf verlassen, dass Raumfahrzeuge hoffentlich in der Nähe von schwer zu beobachtenden Objekten sind, die eine Gefahr darstellen könnten. Daher bereitet die ESA die <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/NEOMIR_finding_risky_asteroids_outshone_by_the_Sun" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Neomir</a>-Mission vor, um den bekannten blinden Fleck zu decken, den die Sonne für Asteroidenbeobachtungen verursacht, da ihr helles Leuchten das schwache Schimmern eines Asteroiden oder Kometen überstrahlt. Neomir wird sich zwischen Sonne und Erde befinden, um erdnahe Objekte, die aus Richtung Sonne kommen, mindestens drei Wochen vor einem möglichen Einschlag auf der Erde zu erkennen.<br>Eisige Wanderer wie 3I/ATLAS bieten eine seltene, greifbare Verbindung zur weiteren Galaxie. Ein tatsächlicher Besuch würde die Menschheit in weitaus größerem Maße mit dem Universum verbinden. Die ESA bereitet die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Comet_Interceptor" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mission Comet Interceptor</a> vor, um mehr über einen Kometen zu erfahren – mit etwas Glück könnte es sich dabei um einen interstellaren Kometen handeln.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg580921#msg580921" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach - und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach &#8211; und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-rl_caption="" title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1200" height="705" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" alt="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." class="wp-image-142887" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg 1200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-300x176.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-1024x602.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-768x451.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-600x353.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oumuamua hat die Form einer langgestreckten Zigarre, wie hier künstlerisch dargestellt. Als wahrscheinlicher gilt mittlerweile die eines oblaten Spheroids, also eines flachen Eierpfannkuchens. Anders als im Bild dargestellt, konnten weder Staub noch Gas eines Kometenschweifs nachgewiesen werden (Quelle: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser).</figcaption></figure>



<p>Am 25. Oktober 2017 finden Forschende in den Daten von vier Teleskopen auf Hawaii ein merkwürdiges Objekt: Es ist ein Lichtpunkt, dessen Umlaufbahn um die Sonne irgendwie seltsam ist. Schnell ist klar: Man hatte den ersten interstellaren Besucher entdeckt. Ein Komet, so vermuten die Astronomen, der aus einem anderen Sternensystem stammt.</p>



<p>Karl erzählt in dieser Folge die Geschichte des Objekts 1I/Oumuamua. Obwohl er nach wenigen Wochen bereits aus dem Sichtfeld der meisten Teleskope verschwunden war, konnten einige Daten über ihn gesammelt werden. Diese Daten scheinen aber bis heute nicht gut zusammenzupassen: Zwar beschleunigte Oumuamua nach seinem Vorbeiflug an der Sonne wie ein Komet, der einen Schweif bildet. Aber Teleskope fanden keinen Hinweis auf empor geschleuderten Staub oder austretendes Gas. Auch seine eigenartige Form gibt Rätsel auf, denn die ähnelt entweder einem flachen Pfannkuchen oder einer Zigarre.</p>



<p>Die Studienlage ist vielfältig und die Zahl der Hypothesen über den Ursprung und die Entstehung von Oumuamua ist groß. Bekannt wurde der erste interstellare Besucher allerdings durch eine Hypothese des Harvard-Physikers Avi Loeb: Er hält es bis heute für möglich, dass Oumuamua von Außerirdischen gebaut worden ist. Doch seine Herangehensweise, mit der wir uns am Ende dieser Geschichte beschäftigen, schadet der Wissenschaft vielleicht mehr, als dass sie nutzt.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg564494#msg564494" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg564493#msg564493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB Italia und ESA unterschreiben Vertrag über Realisierung der Mission Comet Interceptor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-und-esa-unterschreiben-vertrag-ueber-realisierung-der-mission-comet-interceptor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=120158</guid>

					<description><![CDATA[<p>Drei Sonden sollen noch unbekannten Kometen erforschen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 16. Dezember 2022. Paris/Mailand, 16. Dezember 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen der deutschen Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmer für die Realisierung der Wissenschaftsmission Comet Interceptor ausgewählt. Der entsprechende Vertrag wurde gestern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-und-esa-unterschreiben-vertrag-ueber-realisierung-der-mission-comet-interceptor/" data-wpel-link="internal">OHB Italia und ESA unterschreiben Vertrag über Realisierung der Mission Comet Interceptor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Drei Sonden sollen noch unbekannten Kometen erforschen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 16. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VertragsunterzeichnungCometInterceptorOHBItalia.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)" data-rl_caption="" title="Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VertragsunterzeichnungCometInterceptorOHBItalia600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)</figcaption></figure>



<p>Paris/Mailand, 16. Dezember 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen der deutschen Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmer für die Realisierung der Wissenschaftsmission Comet Interceptor ausgewählt. Der entsprechende Vertrag wurde gestern in Paris unterzeichnet. Das Ziel der Mission ist die Untersuchung eines Objekts, das bisher noch nicht in unser Sonnensystem eingetreten ist. Dadurch sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems gewonnen werden. Neben OHB Italia als Hauptauftragnehmer sind als Unterauftragnehmer auch die OHB System AG und OHB Sweden an der Umsetzung der Mission beteiligt. Der an OHB Italia vergebene Vertrag hat einen Wert von gut 117 Millionen Euro. Der Start der Mission ist für 2028 vorgesehen.</p>



<p>Die Anfänge des Sonnensystems sind noch weit davon entfernt, vollständig verstanden zu sein. Zur Beantwortung der zahlreichen noch offenen Fragen kann die Erforschung von Kleinkörpern wertvolle Daten liefern. Besonders interessant sind dabei Objekte, die zum ersten Mal in unser Sonnensystem eintreten, da diese noch ihre ursprüngliche Zusammensetzung aufweisen und sich nicht durch die Annäherung an die Sonne verändert haben. Wann derartige Objekte erscheinen und welche Flugbahn sie nehmen, ist allerdings schwer vorherzusagen. Das bedeutet, dass wenn ein solches Objekt erst einmal in unser Sonnensystem eingetreten ist, nicht mehr genug Zeit bleibt, ein Raumfahrzeug zu seiner Untersuchung zu entwickeln und zu starten.</p>



<p><strong>Eine besondere Mission</strong><br>Diese Tatsache macht Comet Interceptor zu einer besonderen Mission: Es ist relativ wahrscheinlich, dass das zu untersuchende Objekt beim Start der Mission noch gar nicht entdeckt wurde. Aus diesem Grund ist vorgesehen, dass die Mission zunächst eine Warteposition im Lagrange-Punkt L2 anfliegt. Auf einer Umlaufbahn um diesen von der Sonne aus gesehen etwa 1,5 Millionen Kilometer „hinter“ der Erde liegenden Punkt soll Comet Interceptor dann verharren, bis sich ein geeignetes Ziel präsentiert. Begrenzt durch die mitgeführten Treibstoffvorräte kann diese Phase bis zu vier Jahre dauern. Für den Fall, dass innerhalb dieser Zeit kein passendes Zielobjekt identifiziert werden kann, ist der Flug zu einem Sekundärziel vorgesehen.</p>



<p>Um möglichst aussagekräftige Daten zu sammeln und am Zielobjekt auch im Vorbeiflug Messungen aus mehreren Perspektiven durchführen zu können, ist Comet Interceptor eine dreiteilige Raumsonde und besteht aus einer Hauptsonde und zwei deutlich kleineren sekundären Sonden. Diese Konfiguration hat zudem den entscheidenden Vorteil, dass die Hauptsonde einen sicheren Abstand zum Zielobjekt einhalten kann.</p>



<p>„Nach den positiven Ergebnissen der Studienphase ist OHB Italia nun mehr als bereit, die volle Verantwortung für Comet Interceptor zu übernehmen“, betont Roberto Aceti, CEO von OHB Italia. „Wir alle wissen, dass die erfolgreiche Durchführung der Mission eine große Herausforderung ist, aber die Expertise von OHB Italia und unseres Industrieteams ist genau das, was benötigt wird, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.“</p>



<p><strong>Beteiligung weiterer OHB-Unternehmen</strong><br>Die Struktur und der Staubschutzschild für die Hauptsonde von Comet Interceptor werden von der OHB System AG in Bremen realisiert. OHB Schweden entwickelt das Antriebssystem und das sogenannte AOGNC-System, mit dem die Sonde ihre Position und Flugbahn kontrolliert.</p>



<p><strong>Über OHB Italia</strong><br>Die OHB Italia S.p.A. ist einer der beiden großen Systemintegratoren in Italien. Mit Hauptsitz in Mailand und Niederlassungen in Rom und Benevento beschäftigt OHB Italia S.p.A. mehr als 200 Mitarbeiter mit einem hohen Anteil an Hochschulabsolventen (78,5 %), von denen die meisten über einen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik und Physik verfügen. Das Fachwissen der Mitarbeiter und die Erfahrungen aus mehr als vier Jahrzehnten machen OHB Italia S.p.A. zu einem nationalen Marktführer in der Konzeption und Realisierung von Satellitensystemen, der Entwicklung von Elektronik und Mechanismen und der Herstellung von wissenschaftlichen Instrumenten. OHB Italia S.p.A. ist Hauptauftragnehmer für wichtige Missionen der Italienischen Raumfahrtagentur (ASI), der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und anderer wichtiger Akteure auf dem Raumfahrtmarkt, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Exportsektor.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg542439#msg542439" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
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		<title>Minister unterstützen kühne Ambitionen der ESA für die Raumfahrt mit historischem Mittelanstieg um 17%</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 21:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem heutigen Beschluss, den Haushalt der ESA gegenüber der letzten Ministerratstagung 2019 um 17% zu erhöhen, stärkt Europa seine Eigenständigkeit, Führungsrolle und Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 23. November 2022. Auf der am 22. und 23. November in Paris abgehaltenen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben die Minister der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach dem heutigen Beschluss, den Haushalt der ESA gegenüber der letzten Ministerratstagung 2019 um 17% zu erhöhen, stärkt Europa seine Eigenständigkeit, Führungsrolle und Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 23. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CM22PortraitofMinistersESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CM22 - Portrait der Minister. (Foto: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="CM22 - Portrait der Minister. (Foto: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CM22PortraitofMinistersESASCorvaja60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">CM22 &#8211; Portrait der Minister. (Foto: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p>Auf der am 22. und 23. November in Paris abgehaltenen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben die Minister der ESA-Mitgliedstaaten, der assoziierten Mitglieder und der kooperierenden Staaten gemeinsam die Stärkung der Ambitionen Europas in der Raumfahrt beschlossen, wodurch kontinuierliche gemeinschaftliche Anstrengungen im Dienste der europäischen Bürger gewährleistet werden.</p>



<p>Die Minister bestätigten, dass ein eigenständiger Zugang Europas zum Weltraum unerlässlich ist, um den Nutzen der Raumfahrt für das Leben auf der Erde – einschließlich der Überwachung und Eindämmung des Klimawandels, sicherer Kommunikation und Navigation unter europäischer Kontrolle und rascher und resilienter Krisenbewältigung – sicherzustellen.</p>



<p>Mit seinem Engagement für die künftige Weltraumexploration hat sich Europa zudem verpflichtet, das wissenschaftliche Verständnis zu erweitern, sein Potenzial auszuschöpfen und seine Fähigkeiten über Generationen hinweg zu erhalten. Die ESA setzt sich für die Gewährleistung der Sicherheit grundlegender weltraumgestützter Dienste und eines verantwortungsvollen Managements der Erdumlaufbahn ein.</p>



<p>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher: „In wirtschaftlichen Krisenzeiten ist es wichtig, mit Bedacht in Branchen zu investieren, die Arbeitsplätze und Wohlstand in Europa schaffen. Mit diesen Investitionen bauen wir ein Europa auf, dessen Raumfahrtagenda seine politische und künftige wirtschaftliche Stärke widerspiegelt. Wir fördern die Raumfahrt in Europa und läuten eine neue, von Ambitionen, Entschlossenheit, Stärke und Stolz geprägte Ära ein. Klima und Nachhaltigkeit sind hierbei auch weiterhin die höchste Priorität der ESA, unsere Wissenschaft und Exploration werden die nächste Generation inspirieren, und wir werden einen Ort schaffen, an dem europäische Raumfahrtunternehmen gedeihen.&#8220;</p>



<p>Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, erklärte als Vorsitzender des ESA-Rates auf Ministerebene: „Auf der heutigen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben wir gemeinsam mit allen Ministern der ESA-Mitgliedstaaten eine weitere Etappe zur Stärkung der europäischen Weltrauminfrastruktur erreicht, auf die sich alle Bürger täglich stützen und die von Klimaüberwachungssatelliten über Navigation bis zu Telekommunikation reicht.</p>



<p>Zudem haben wir eine Reihe wichtiger Vorhaben genehmigt, die unsere Umlaufbahnen schützen, junge Menschen inspirieren, kleinen und großen Unternehmen Erfolgschancen in Europa bieten und unseren Ruf als Hightech-Region, die für Talente attraktiv ist, weiter stärken. Durch gemeinsames Handeln können wir insbesondere in schwierigen Zeiten sicherstellen, dass Europa in Wissenschaft, Technologie und Nachhaltigkeit auch weiterhin führend bleibt.&#8220;</p>



<p><strong>Klimapolitik bleibt hohe Priorität der ESA-Mitgliedstaaten</strong><br>Die Minister kamen überein, dem Erdbeobachtungsprogramm der ESA 2,7 Mrd. Euro zuzuweisen. Dies umfasst Mittel für das weltweit führende Geowissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsprogramm der ESA, FutureEO, in dessen Rahmen Innovationen genutzt und bahnbrechende Missionen entwickelt sowie innovative Wege für den Einsatz von Erdbeobachtungsdaten gefördert werden.</p>



<p>Dabei haben sie sich zu Folgendem verpflichtet: dem weiteren Ausbau der Kontinuität der Weltraumkomponente des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a>-Programms auf der Grundlage neu ermittelten Bedarfs, der operationellen Mission „Aeolus-2&#8243; zur Messung der globalen Windgeschwindigkeiten und Verbesserung der Wettervorhersage, der verstärkten Überwachung neuer essenzieller Klimavariablen und der Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen, der Initiative „InCubed-2&#8243; zur Unterstützung der Kommerzialisierung in der Erdbeobachtungsindustrie, der Entwicklung eines digitalen Zwillings der Erde unter Nutzung von Hochleistungs- und Cloud-Computing oder künstlicher Intelligenz, der weiteren Entwicklung der Mission „TRUTHS&#8220;, mit der die gegenseitige Kalibrierung von Daten verschiedener Klimamissionen, die kritischen Modellen zugrunde liegen, sichergestellt wird, der Ausweitung der von Dritten finanzierten Erdbeobachtungsmissionen und der Sicherung grundlegender langfristiger Klimadaten.</p>



<p>Sie gaben grünes Licht für zwei ehrgeizige Missionen: die nächste ESA-Erdforschungsmission „<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-waehlt-harmony-als-zehnte-earth-explorer-mission-aus/" data-wpel-link="internal">Harmony</a>&#8222;, die die Bereitstellung innovativer Daten zur Beantwortung kritischer Fragen im Zusammenhang mit Meeres-, Eis- und Landveränderungen verspricht, die sich unmittelbar auf die Risikoüberwachung, Wasser- und Energieressourcen, die Ernährungssicherheit und den Klimawandel auswirken, sowie die Gravitationsmission „MAGIC&#8220; zur Beobachtung des Wasservolumens in Ozeanen, Eisschichten und Gletschern für ein besseres Verständnis der Veränderungen des Meeresspiegels sowie die Verbesserung des Wassermanagements.</p>



<p><strong>Wissenschaft festigt weltweite Führungsrolle</strong><br>Mit einem Haushalt von 3,2 Mrd. Euro für das Wissenschaftliche Programm führt die ESA die Missionen ihres Programms „Kosmische Vision&#8220; durch und bereitet zugleich das neue Weltraumwissenschaftsprogramm „Voyage 2050&#8243; vor, das die Vision der ESA auf dem Gebiet der Wissenschaft im Zeitraum 2035–2050 definiert. Die Mitgliedstaaten bestätigten die weltweit führende Rolle des Wissenschaftlichen Programms, räumten jedoch ein, dass die schwierige Wirtschaftslage das Potenzial für umfangreiche Mittelerhöhungen untergräbt.</p>



<p>Mit „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=JUICE" data-wpel-link="internal">JUICE</a>&#8220; und „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Euclid" data-wpel-link="internal">Euclid</a>&#8220; sind zwei ehrgeizige Missionen, die Europas Führungsrolle und Zusammenarbeit verkörpern, im Jahr 2023 pünktlich zum Start bereit. „JUICE&#8220; wird Jupiter und seine ozeanhaltigen Eismonde erforschen und untersuchen, wo sonst im Sonnensystem Leben entstanden sein könnte. Mit „Euclid&#8220; wird ein Großteil des Universums kartiert, wobei Milliarden von Galaxien in über 10 Milliarden Jahren kosmischer Zeit beobachtet werden, um die Geheimnisse der rätselhaften Dunkelmaterie und dunklen Energie zu entschlüsseln, die zusammen 95 % des Universums ausmachen.</p>



<p>Mit den bereitgestellten Finanzmitteln wird die Entwicklung der weltweit führenden ESA-Missionen „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Plato" data-wpel-link="internal">Plato</a>&#8220; und „<a href="https://www.raumfahrer.net/startschuss-fuer-weltraumteleskop-ariel/" data-wpel-link="internal">Ariel</a>&#8220; zur Untersuchung extrasolarer Planeten fortgesetzt, die 2026 bzw. 2029 gestartet werden sollen. Im Rahmen von „Ariel&#8220; wird die neue schnelle ESA-Mission „<a href="https://www.raumfahrer.net/vertrag-fuer-comet-interceptor-studie/" data-wpel-link="internal">Comet Interceptor</a>&#8220; gestartet, die drei Raumfahrzeuge umfasst und als erste Mission überhaupt zu einem völlig unberührten Kometen – einem interstellaren Gegenstand, dessen Reise in das innere Sonnensystem gerade erst begonnen hat – aufbrechen wird.</p>



<p><strong>Stärkung des Explorationsprogramms der ESA und Bestätigung des Rovers „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Rosalind+Franklin" data-wpel-link="internal">Rosalind Franklin</a>&#8222;</strong><br>Die Exploration des Weltraums bietet eine einzigartige Kombination aus bahnbrechender Wissenschaft, technologischer Innovation und Inspiration für die nächste Generation. Die Minister genehmigten 2,7 Mrd. Euro für die nächste Phase des neuen Weltraumexplorationsprogramms der ESA, „Terrae Novae&#8220;, das sich auf die drei Ziele niedrige Erdumlaufbahn, Mond und Mars konzentriert. „Terrae Novae&#8220; stellt den Beginn von Europas Reise in das Sonnensystem mit Robotern als Wegbereiter und Kundschafter dar.</p>



<p>Die Minister beschlossen ferner, die europäische Beteiligung an der Internationalen Raumstation bis 2030 zu verlängern, wodurch ESA-Astronauten auch weiterhin die Möglichkeit haben, an Bord des europäischen Forschungslabors Columbus in der Erdumlaufbahn zu arbeiten.</p>



<p>Das nächste Ziel ist der Mond, wobei mit Europas großem Logistiklandegerät „Argonaut&#8220; als wichtigstem neuen genehmigten Bestandteil in den 2030er Jahren regelmäßig wissenschaftliche Nutzlasten und Fracht zum Mond transportiert werden können. Die Minister kamen zudem überein, die Arbeiten am nächsten Los europäischer Versorgungsmodule einzuleiten. Mit diesen Bestandteilen wird Europas wesentliche Rolle beim Artemis-Programm gestärkt, wobei auch Flüge von drei ESA-Astronauten zum <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Lunar+Gateway" data-wpel-link="internal">Lunar Gateway</a> vorgesehen sind, und die Exploration der Mondoberfläche gefördert, wodurch die Möglichkeit für einen ESA-Astronauten eröffnet wird, einen Fuß auf die Mondoberfläche zu setzen. Die ESA wird die Arbeiten an ihren Bestandteilen für das Gateway fortsetzen und auch die Entwicklung internationaler Monddienste mit dem Satelliten „Lunar Pathfinder&#8220; weiter unterstützen.</p>



<p>Mit Blick auf die Exploration des Mars und intensiver Unterstützung der Wissenschaftskreise wurde der Beschluss gefasst, ein europäisches Landegerät zu bauen, mit dem der Rover „Rosalind Franklin&#8220; auf die Marsoberfläche gebracht werden soll, um zu untersuchen, ob in den alten Seen des Roten Planeten Spuren von Leben zu finden sind.</p>



<p>Für die Zusammenarbeit der ESA mit der NASA bei der Rückführung von Mars-Bodenproben wurde die nächste Etappe des kühnen Plans zur ersten Rückführung von Bodenproben von einem anderen Planeten bestätigt. Nach dem jüngsten Abschluss der Entwurfsarbeiten wird die vollständige Entwicklung des riesigen <a href="https://www.raumfahrer.net/der-erste-schritt-des-earth-return-orbiters-zum-mars/" data-wpel-link="internal">Rückflugorbiters</a> und des komplexen Probentransferarms für das Landegerät zur Einholung von Bodenproben in Angriff genommen. Die ersten Mars-Bodenproben wurden vor kurzem vom Rover „Perseverance&#8220; aufgenommen.</p>



<p><strong>Stärkung von Konnektivität, Sicherheit und Nachhaltigkeit aus dem Weltraum</strong><br>Rund 1,9 Mrd. Euro wurden für die Verbesserung des Lebens auf der Erde durch eine ständig und überall verfügbare Konnektivität bereitgestellt. Der größte Teil wird für das ESA-Programm für fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen (ARTES) aufgewandt, mit dem Innovationen in der europäischen Raumfahrtindustrie gefördert werden sollen, um Unternehmen auf dem hart umkämpften Weltmarkt für Telekommunikationssatelliten und deren Anwendungen zum Erfolg zu verhelfen.</p>



<p>Der erste Schritt für die Errichtung eines Systems für sichere Konnektivität unter Federführung der EU wurde mit der Finanzierung eines neuen ESA-Programms getan. Nach festen Beitragszusagen in Höhe von 35 Mio. Euro für die erste Phase kann die ESA vorbereitende Tätigkeiten einleiten, die in der Entwicklung und Validierung einer europäischen Satellitenkonstellation für sichere Konnektivität münden werden. Die zweite Phase mit einem Mittelvolumen von 685 Mio. Euro soll 2023 bestätigt werden.</p>



<p>Weitere finanzierte Pläne umfassen das ESA-Programm Moonlight, mit dem private europäische Raumfahrtunternehmen durch die Errichtung einer Satellitenkonstellation in der Mondumlaufbahn dazu ermutigt werden sollen, Mondtelekommunikations- und -navigationsdienste anzubieten, sowie ein neues Programm für weltraumgestützte zivile Sicherheit, das schnelle und resiliente weltraumgestützte Maßnahmen für ein Krisenmanagement in Echtzeit im Dienste der europäischen Bürger umfasst.</p>



<p><strong>Künftige Navigationstechnologien erhalten grünes Licht</strong><br>Auf der Grundlage der von ihr bei der Entwicklung von Galileo und des Europäischen Geostationären Navigationsüberlagerungsdienstes für die Europäische Kommission gewonnenen Erfahrungen wird das Programm FutureNAV der ESA gestatten, künftigen Tendenzen und dem Bedarf der Satellitennavigation in den Bereichen Ortung, Navigation und Zeitgebung gerecht zu werden und Europa damit auch weiterhin eine Führungsrolle bei der Satellitennavigationstechnologie zu ermöglichen. Die nächsten Schritte umfassen eine orbitale Demonstration von Navigationssatelliten in niedriger Erdumlaufbahn sowie eine Einzelsatellitenmission mit der Bezeichnung „GENESIS&#8220; zur Erzielung einer bislang unerreichten Vermessung der Erde und verbesserter Ortungsleistungen.</p>



<p>Das Budget für die Navigation ist somit auf 351 Mio. Euro gestiegen. Darüber hinaus wird das ESA-Programm für Innovationen und Unterstützung im Bereich der Navigation weiterhin die Entwicklung innovativer Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungstechnologien und die Kommerzialisierung in Europa, dem größten und weiter stetig wachsenden nachgelagerten Raumfahrtmarkt, fördern.</p>



<p><strong>Weltraumsicherheit für fortschrittliche Missionen und Technologien</strong><br>Mit einem Haushalt von 731 Mio. Euro wird das Programm für Weltraumsicherheit seine Anstrengungen zum Schutz der Erde vor Gefahren aus dem Weltraum weiter verstärken können – mit „<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-vigil-der-treue-waechter-der-erde/" data-wpel-link="internal">Vigil</a>&#8220; zur Überwachung der Sonnenaktivität, der Sonde „<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/hera/" data-wpel-link="internal">Hera</a>&#8220; zur detaillierten Untersuchung des Asteroiden Dimorphos nach einem Einschlag und der ersten Entfernung von Raumfahrtrückständen aus der Umlaufbahn, die für 2026 geplant ist.</p>



<p>Das Programm wird ferner einen wertvollen neuen Markt für die orbitale Wartung erschließen und Technologien zur Gewährleistung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Weltraum entwickeln.</p>



<p><strong>Raumtransport wird solider und ökologisch nachhaltiger</strong><br>Der ESA-Haushalt für den Raumtransport wurde auf 2,8 Mrd. Euro erhöht. Die ESA wird ihre Träger <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane-6</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/vega-c/" data-wpel-link="internal">Vega-C</a> weiter stärken, die Entwicklung des wiederverwendbaren „Space Rider&#8220; abschließen, der mehr als zwei Monate in der niedrigen Erdumlaufbahn verbringen kann, bevor er zur Überholung zur Erde zurückkehrt, und ein System zur Gewinnung von grünem Wasserstoff zur Treibstoffversorgung der Ariane-Träger in Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana entwickeln, wobei das Ziel ist, bis 2030 die Kohlenstoffe aus der Wasserstoffproduktion zu verbannen. Sie wird weiterhin kritische Technologien als Grundlage europäischer Kapazitäten ausreifen, gleichzeitig den Anforderungen in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz gerecht werden und Vorbereitungstätigkeiten für den Aufbau bemannter Raumtransportkapazitäten in die Wege leiten. Ferner wird die ESA ihr Programm „Boost!&#8220; ausbauen, das Raumfahrtunternehmen bei der kommerziellen Umsetzung ihrer Raumtransportvorhaben unterstützt.</p>



<p><strong>Neudimensionierung der europäischen Technologien und Förderung der Kommerzialisierung</strong><br>Der ESA-Haushalt für den Technologiebereich wurde auf 542 Mio. Euro aufgestockt. Die Minister haben die Inangriffnahme eines neuen ESA-Programms namens „ScaleUp&#8220; zur Unterstützung der Kommerzialisierung der Raumfahrt und der Entwicklung des NewSpace-Sektors in Europa beschlossen. Die ESA wird mit europäischen Raumfahrtunternehmen zusammenarbeiten, um mithilfe der Bestandteile „Entwicklung&#8220;, „Herstellung&#8220; und „Flug&#8220; ihres Allgemeinen Programms für Begleitende Technologie (GSTP) neue Technologien auf ein für die Raumfahrt und den offenen Markt geeignetes Niveau zu bringen. Die ESA wird ihre unabhängige und zuverlässige Kapazität für den Start aller Arten von Missionen weiter ausbauen, indem sie in neue, von der europäischen Industrie entwickelte Multimissionsinfrastrukturen und Bodensegmentkapazitäten der nächsten Generation investiert.</p>



<p>Mit ihrem Scale-Up-Programm wird die ESA außerdem darauf hinarbeiten, Europa durch die Bereitstellung von Gründerzentren, Geschäfts-Acceleratoren sowie Diensten für den Transfer von geistigem Eigentum und Technologien an neue Unternehmen zu einem Drehkreuz für die Kommerzialisierung der Raumfahrt zu machen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Geschäftsideen auf neuen Märkten Fuß fassen und private und institutionelle Investitionen anziehen.</p>



<p>Die vollständige Liste der auf der ESA-Ratstagung auf Ministerebene 2022 gefassten Beschlüsse einschließlich der genauen Höhe ihrer Finanzierung durch jeden Mitgliedstaat ist den folgenden Vorlagen zu entnehmen: <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_1_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 1</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_2_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 2</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_4_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 4</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/CM22_charts.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Übersichten</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/DGpresentationCM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Präsentation des Generaldirektors</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18680.msg540830#msg540830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Ministerratskonferenz 2022 Paris</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg540829#msg540829" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/minister-unterstuetzen-kuehne-ambitionen-der-esa-fuer-die-raumfahrt-mit-historischem-mittelanstieg-um-17/" data-wpel-link="internal">Minister unterstützen kühne Ambitionen der ESA für die Raumfahrt mit historischem Mittelanstieg um 17%</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertrag für Comet Interceptor Studie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertrag-fuer-comet-interceptor-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 19:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB Italia und ESA unterzeichnen Vertrag für Comet Interceptor Studie. Kometen auf der Spur: Mission ermöglicht ein tieferes Verständnis über die Ursprünge unseres Sonnensystems. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. OHB Italia, eine Tochtergesellschaft des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde jetzt von der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu einem der beiden Hauptauftragnehmer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vertrag-fuer-comet-interceptor-studie/" data-wpel-link="internal">Vertrag für Comet Interceptor Studie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Italia und ESA unterzeichnen Vertrag für Comet Interceptor Studie. Kometen auf der Spur: Mission ermöglicht ein tieferes Verständnis über die Ursprünge unseres Sonnensystems. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-90f01289"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/CometInterceptorOHBItalia.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung der Mission Comet Interceptor. (Bild: OHB Italia)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung der Mission Comet Interceptor. (Bild: OHB Italia)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/CometInterceptorOHBItalia26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung der Mission Comet Interceptor.<br>(Bild: OHB Italia)</figcaption></figure>



<p>OHB Italia, eine Tochtergesellschaft des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde jetzt von der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu einem der beiden Hauptauftragnehmer für eine Studie für die Mission Comet Interceptor ernannt. Es ist die erste Mission überhaupt, die einen noch zu entdeckenden Kometen besuchen wird. Der jetzt unterzeichnete Vertrag über die Definitionsphase hat einen Wert von 2,5 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre. 2023 soll die Implementierungsphase beginnen, um den Start der Raumfahrzeuge von Comet Interceptor im Jahr 2028 zusammen mit der ESA-Mission ARIEL zu garantieren.</p>



<p>Die Mission Comet Interceptor besteht aus einem Hauptsatelliten und zwei kleinen Sonden, die gemeinsam auf einen noch zu entdeckenden Kometen zufliegen werden. Wenn sich der Komet der Umlaufbahn der Erde nähert, wird er Materialien freisetzen, die seit der Entstehung unseres Sonnensystems unberührt sind. Diese, den Kometen umgebende diffuse, nebelige Hülle, nennt sich Koma. Das Hauptraumschiff und die beiden Sonden werden sich vor dem Abfangen des Kometenkomas trennen und dann gleichzeitig Messungen durchführen. Sie werden mit verschiedenen optischen Instrumenten und In-Situ-Messgeräten ausgestattet sein. Hierdurch können komplementäre Messungen durchgeführt werden, um sowohl den Kern des Kometen, dessen ausgasende Materialien, als auch die Plasmaumgebung zu erforschen.</p>



<p>„Comet Interceptor ist eine aufregende und herausfordernde Mission, die neue Einblicke in die Entstehung von Kometen ermöglichen wird, während sie vom Äußeren des Sonnensystems nach innen wandern. OHB Italia ist stolz darauf, gemeinsam mit der ESA zum Erfolg dieses Programms beizutragen. Die Mission verspricht, einen herausragenden Beitrag zum besseren Verständnis von Kometen zu leisten&#8220;, sagte Roberto Aceti, Geschäftsführer von OHB Italia.</p>



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