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	<title>CRS-26 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>RevBio startet ein Experiment für sein regeneratives Biomaterial auf der Internationalen Raumstation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 18:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Experiment wird die Fähigkeit von TETRANITE untersucht, Knochen im Zustand der Mikrogravitation zu regenerieren, mit der Osteoporose simuliert wird. Eine Pressemitteilung von RevBio. Quelle: RevBio (9. Dezember 2022) via Business Wire. Kennedy Space Center, Florida –(BUSINESS WIRE)– RevBio, Inc. gibt bekannt, dass ein Experiment zur Untersuchung von Tetranite®, dem regenerativen knochenklebenden Biomaterial des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In diesem Experiment wird die Fähigkeit von TETRANITE untersucht, Knochen im Zustand der Mikrogravitation zu regenerieren, mit der Osteoporose simuliert wird. Eine Pressemitteilung von RevBio.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RevBio (9. Dezember 2022) via Business Wire.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/REVBIO_SPACEX26_PATCH_FIN_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RevBio CRS-26 Missionslogo. (Quelle: RevBio)" data-rl_caption="" title="RevBio CRS-26 Missionslogo. (Quelle: RevBio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/REVBIO_SPACEX26_PATCH_FIN_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">RevBio CRS-26 Missionslogo. (Quelle: RevBio)</figcaption></figure>



<p>Kennedy Space Center, Florida –(BUSINESS WIRE)– RevBio, Inc. gibt bekannt, dass ein Experiment zur Untersuchung von Tetranite®, dem regenerativen knochenklebenden Biomaterial des Unternehmens, an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) erfolgreich gestartet wurde. Am Samstag, dem 26. November 2022, wurden die Studienmaterialien im Rahmen der 26. Mission der kommerziellen Versorgungsdienste (SpaceX CRS-26) von SpaceX, die vom ISS National Laboratory gesponsert wurde, zur Raumstation gebracht. Mit dieser In-vivo-Forschung, die in den nächsten beiden Monaten auf der ISS durchgeführt wird, wird die Fähigkeit des Biomaterials untersucht, Knochen zu regenerieren, wenn es in einer Umgebung mit Mikrogravitation verwendet wird, in der die Bedingungen für das Knochenwachstum und die Fähigkeit, neues Knochengewebe zu regenerieren, erheblich beeinträchtigt sind.</p>



<p>Brian Hess, Miterfinder des Materials und CEO von RevBio, sagte: „Dieses Experiment ist einzigartig und wird das ganze Potenzial dieser bahnbrechenden Technologie demonstrieren. Die Ergebnisse werden unsere fortgesetzten Forschungsbemühungen zur Kommerzialisierung von Produkten für mehrere Indikationen bestätigen und weiter motivieren. Wir haben vor, die Behandlungsmöglichkeiten für Osteoporose-Patienten zu revolutionieren, die an schwächenden Frakturen leiden und eine schlechte Prognose für eine Genesung haben.“</p>



<p>Giuseppe Intini, DDS, PhD, außerordentlicher Professor für Parodontologie und präventive Zahnheilkunde an der University of Pittsburgh und Fakultätsmitglied am McGowan Institute for Regenerative Medicine, hat das Experiment entworfen und überwacht seine Durchführung. Er wird von seinen Labormitarbeitern unterstützt, darunter Roberta Di Carlo, PhD, eine Postdoktorandin, die eng mit dem RevBio-Team zusammengearbeitet hat, sowie den Mitarbeitern von ISSNL, RevBio und dem ISS National Lab Implementation Partner, der Leidos Innovations Corporation.</p>



<p>Diese Forschung baut auf einem früheren In-vitro-Experiment auf, das das Unternehmen auf der ISS durchgeführt hat und bei dem die Biokompatibilität und Proliferation von Osteoblastenzellen in Gegenwart von Tetranite gemessen wurde. Osteoblastenzellen sind für die Produktion von neuem Knochen im Körper verantwortlich. Als das Unternehmen am Startup-Accelerator-Programm MassChallenge teilnahm, erhielt es für dieses erste Projekt einen Zuschuss durch den Technology in Space Prize, finanziert von Boeing und dem Center for the Advancement of Science in Space, Inc. (CASIS), das das ISS National Lab verwaltet. In diesem neuen In-vivo-Experiment wird der Knochenheilungsprozess an lebenden Nagetieren anhand eines Schädeldachdefektmodells untersucht. Ein Parallelexperiment wird auf der Erde durchgeführt, um die Unterschiede zwischen der Heilung unter Normalbedingungen gegenüber denen unter osteoporotischen Bedingungen zu untersuchen, die durch die Mikrogravitationsumgebung des Weltraums hervorgerufen werden. Bis Anfang 2023 sollen zusätzliche ISS-Versorgungsmissionen alle experimentellen Proben zur Erde zurückbringen, wo Computertomographie, Gewebehistologie und Genexpressionsanalysen durchgeführt werden, um die Knochenregeneration zu bewerten. Dr. Intini und RevBio werden voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres die vollständigen Ergebnisse des Experiments veröffentlichen.</p>



<p>Die Forschung wird sich direkt auf die Kommerzialisierungsbemühungen von RevBio bei der Entwicklung einer Reihe von Produkten zur Behandlung von Knochenbrüchen und -defekten auswirken. Zusätzlich zur Finanzierung dieser weltraumgestützten Experimente erhielt RevBio beträchtliche Zuschüsse vom National Institute on Aging (2R44AG060881, 1R43AG079741), dem National Institute of Neurological Disorders and Stroke (1R44NS115386) und einen Subaward vom Michigan-Pittsburgh-Wyss Regenerative Medicine Resource Center, finanziert vom National Institute of Dental and Craniofacial Research (U24-DE029462).</p>



<p><strong>Über RevBio, Inc.</strong><br>RevBio, Inc., ist ein mit der klinischen Phase der Entwicklung befasstes Medizinprodukte-Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Vermarktung eines patentierten, synthetischen, injizierbaren, selbsthärtenden und osteokonduktiven, knochenklebenden Biomaterials namens Tetranite® befasst. Das Unternehmen entwickelt diese Technologie zunächst für die Bereiche Zahnmedizin, kraniale und allgemeine Orthopädie sowie Veterinärmedizin. Die Tetranite-Technologie von RevBio ist noch nicht für den Handel zugelassen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.msg541899#msg541899" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Forschung &amp; Forschungseinrichtungen</a></li>
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		<item>
		<title>DLR: Cellbox-3 startet mit biomedizinischen Experimenten zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-cellbox-3-startet-mit-biomedizinischen-experimenten-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 16:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Cellbox-3 sollen am 6. November 2022 molekularbiologische Experimente der Charité Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt zur Internationalen Raumstation ISS starten. Mit der biomedizinischen Forschung wird das Verhalten von Immun-, Nerven- und Muskelzellen in Schwerelosigkeit untersucht. Ziel ist es, die Funktionsmechanismen zu verstehen, um effektive Therapien gegen Immunerkrankungen und Muskelschwäche entwickeln zu können. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="mit-cellbox3-sollen-am-6-november-2022-molekularbiologische-experimente-der-charite-berlin-und-der-goetheuniversitat-frankfurt-zur-internationalen-raumstation-iss-starten-mit-der-biomedizinischen-forschung-wird-das-verhalten-von-immun-nerven-und-muskelzellen-in-schwerelosigkeit-untersucht-ziel-ist-es-die-funktionsmechanismen-zu-verstehen-um-effektive-therapien-gegen-immunerkrankungen-und-muskelschwache-entwickeln-zu-konnen-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--caf071a2-03d1-40fb-8c4c-2a5575a617f3">Mit Cellbox-3 sollen am 6. November 2022 molekularbiologische Experimente der Charité Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt zur Internationalen Raumstation ISS starten. Mit der biomedizinischen Forschung wird das Verhalten von Immun-, Nerven- und Muskelzellen in Schwerelosigkeit untersucht. Ziel ist es, die Funktionsmechanismen zu verstehen, um effektive Therapien gegen Immunerkrankungen und Muskelschwäche entwickeln zu können. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MinilaboreinSmartphoneGroesseCharite.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Minilabore in Smartphone-Größe. (Bild: Charité Berlin)" data-rl_caption="" title="Minilabore in Smartphone-Größe. (Bild: Charité Berlin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MinilaboreinSmartphoneGroesseCharite26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Minilabore in Smartphone-Größe. (Bild: Charité Berlin)</figcaption></figure>



<p>4. November 2022 &#8211; Am 6. November 2022 um 11:50 Uhr MEZ (5:50 Uhr Ortszeit) soll das unbemannte Cygnus-Raumschiff NG-18 vom Weltraumbahnhof Wallops Island in Virginia (USA) zur Internationalen Raumstation ISS starten. Mit an Bord sind mit der Mission &#8222;Cellbox-3&#8220; molekularbiologische Experimente der Charité Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt für die biomedizinische Forschung. „Die Forscherteams wollen mit den Experimenten den Einfluss der Weltraumbedingungen und der Schwerelosigkeit auf das Verhalten von Immun-, Nerven- und Muskelzellen untersuchen und damit grundlegende Funktionen des menschlichen Körpers ergründen“, erläutert Dr. Michael Becker, Cellbox-3-Projektleiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Die Ergebnisse sollen dabei helfen, effektive Therapien gegen Immunerkrankungen und Muskelschwäche für Menschen auf der Erde, aber auch für astronautische Langzeitmissionen zu entwickeln.“</p>



<p>Die biologischen Proben werden in insgesamt 18 speziellen Experimentcontainern für biologische Zellkulturen zur ISS transportiert. Jedes dieser Minilabore hat dabei lediglich die Größe eines Mobiltelefons. Auf der Raumstation angekommen werden die Container in einer Inkubationsanlage installiert. Mit Hilfe einer Zentrifuge können die Zellproben darin unter Schwerelosigkeit und unter normalen Schwerkraftbedingungen wie auf der Erde untersucht werden. Dieser Wechsel hilft den Forschenden dabei, die unterschiedliche Wirkung auf die Zellkulturen besser zu erkennen. Die Experimentdauer beträgt lediglich fünf Tage, danach werden die Proben fixiert. Am 3. Januar 2023 kehren die Cellbox-Container mit der CRS-26-Dragon-Raumkapsel zur Erde zurück und werden anschließend im Labor untersucht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NEMUCOExperimentderChariteCharite.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="NEMUCO-Experiment der Charité Berlin. (Bild: Charité Berlin)" data-rl_caption="" title="NEMUCO-Experiment der Charité Berlin. (Bild: Charité Berlin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NEMUCOExperimentderChariteCharite26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">NEMUCO-Experiment der Charité Berlin. (Bild: Charité Berlin)</figcaption></figure>



<p><strong>Wie interagieren Nerven- und Muskelzellen in der Schwerelosigkeit?</strong><br>Die Charité Berlin erforscht mit dem Experiment NEMUCO (Nerve-Muscle Co-culture) den Einfluss von Schwerelosigkeit auf Muskel- und Nervenzellen. Die Forschenden wollen damit vor allem die Interaktion und Kommunikation von Nerven- und Muskelzellen untersuchen. Erkrankungen des Muskelapparats oder langfristige Immobilität führen zu einem starken Rückgang der Struktur und Funktion von Verbindungen zwischen Muskeln und Nerven, was sich erheblich auf die Muskelmasse und damit auf die feinmotorische Leistung auswirkt. Die Proteinzusammensetzung und -anordnung unter den verschiedenen Schwerkraftbedingungen geben den Forschenden Auskunft über die molekularen Mechanismen hinter der Muskelsteuerung. Die Erkenntnisse aus dem Experiment sollen bei der Entwicklung effizienterer Methoden zur Behandlung von Muskelschwächeerkrankungen beim Menschen auf der Erde helfen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorbereitungenzuSHAPERyanSarkarSHAPETeam.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorbereitungen zum SHAPE-Experiment. (Bild: Ryan Sarkar, SHAPE-Team)" data-rl_caption="" title="Vorbereitungen zum SHAPE-Experiment. (Bild: Ryan Sarkar, SHAPE-Team)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorbereitungenzuSHAPERyanSarkarSHAPETeam26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbereitungen zum SHAPE-Experiment. (Bild: Ryan Sarkar, SHAPE-Team)</figcaption></figure>



<p><strong>Welche Folgen hat Schwerelosigkeit auf Knochenmark und Immunsystem?</strong><br>Neue Erkenntnisse über das angeborene Immunsystem erhofft sich die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen des SHAPE-Experiments mit einem Sphäroidmodell des menschlichen Knochenmarks. Als Sphäroid bezeichnet man dabei eine dreidimensionale Anordnung von Zellen. Mit SHAPE (Spheroid Aggregation and Viability in Space) will das Forscherteam die Bildung und Lebensfähigkeit solcher dreidimensionalen zellulären Sphäroide im Weltraum messen und analysieren. Die Ergebnisse erlauben ein besseres Verständnis von Veränderungen der angeborenen Immunität gegen Krankheitserreger und dienen als Grundlage für die intensivere Erforschung der molekularen Ursachen für Veränderungen der Blutbildung im Knochenmark (Myelopoese).</p>



<p><strong>Medizinische Forschung mit dem Cellbox-Programm</strong><br>Das aktuelle Cellbox-Programm wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen mit dem Ziel, molekularbiologische und medizinische Forschung in Schwerelosigkeit zu ermöglichen. Im Oktober 2011 starteten die ersten Probenbehälter mit der Mission SIMBOX zur chinesischen Raumstation Shenzhou. Mit an Bord waren 17 biologischen und medizinischen Experimente. Mit SpaceX-3 wurde im April 2014 die Mission Cellbox-1 mit zwei Experimenten zur Internationalen Raumstation transportiert. Dabei wurden Krebs- und Immunzellen in Schwerelosigkeit untersucht. Cellbox-2 erforschte im Dezember 2017 Immun-, Nerven- und Krebszellen auf der ISS. Mit Celbox-3 werden diese Untersuchungen nun fortgesetzt.</p>



<p>Unterstützt wird Cellbox-3 vom Start-Up Unternehmen yuri GmbH aus Meckenbeuren, das als Hardwareentwickler für die Vorbereitung, Missionsplanung und Unterstützung der Wissenschaftler verantwortlich ist. Durchgeführt wird Cellbox-3 im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg539913#msg539913" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
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