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	<title>Cygnus X-1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Cygnus X-1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Cygnus X-1, das erste Schwarzes Loch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-cygnus-x-1-wie-findet-man-ein-schwarzes-loch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie beobachtet man etwas, das unsichtbar ist? In dieser Folge erzählt Franzi Konitzer, wie Forschende das erste Schwarze Loch entdeckten – eine helle Röntgenquelle im Sternbild Schwan – und warum der Beweis so lange auf sich warten ließ.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Je nach Masse beenden Sterne ihre Entwicklung auf unterschiedliche Weisen. Ein Stern wie unsere Sonne – eher klein, eher gelb – endet als Weißer Zwerg. Massereichere Sterne hingegen verwandeln sich in Neutronensterne, die dichtesten Gebilde im Universum. Nur den massereichsten Sternen ist das wohl spektakulärste Schicksal vorbehalten: Sie kollabieren zu einem Schwarzen Loch. Weiße Zwerge und Neutronensterne können Astronominnen und Astronomen problemlos im All beobachten – aber Schwarze Löcher? Wie sollte man ein Schwarzes Loch beobachten können, das seinem Namen wirklich alle Ehre macht, da schließlich noch nicht einmal Licht ihm entkommen kann? Schwarze Löcher sind per Definition unsichtbar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/ag124_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Röntgenbild des Schwarzen Lochs Cygnus X-1 zeigt ein helles blaues Licht in der Mitte, umgeben von einem dunklen Hintergrund. Die blaue Quelle hat ein körniges, leuchtendes Aussehen, das an einen sehr großen, aber leicht unscharfen Stern erinnert." data-rl_caption="" title="Das Röntgenbild des Schwarzen Lochs Cygnus X-1 zeigt ein helles blaues Licht in der Mitte, umgeben von einem dunklen Hintergrund. Die blaue Quelle hat ein körniges, leuchtendes Aussehen, das an einen sehr großen, aber leicht unscharfen Stern erinnert." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/ag124_rn.jpg" alt="Das Röntgenbild des Schwarzen Lochs Cygnus X-1 zeigt ein helles blaues Licht in der Mitte, umgeben von einem dunklen Hintergrund. Die blaue Quelle hat ein körniges, leuchtendes Aussehen, das an einen sehr großen, aber leicht unscharfen Stern erinnert." class="wp-image-148557" style="width:411px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/ag124_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/ag124_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schwarze Löcher sind unsichtbar – auch auf diesem Röntgenbild ist das Schwarze Loch Cygnus X-1 nicht zu sehen. Es verrät sich über seine Röntgenstrahlung: Weil das Schwarze Loch Materie von seinem Begleitstern abzieht, wird diese hochenergetische Strahlung freigesetzt, während die Materie selbst auf Nimmerwiedersehen ins Schwarze Loch stürzt (Quelle: NASA/CXC/SAO).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Forschende im Jahr 1939 die Existenz von Schwarzen Löchern vorhergesagt hatten, blieben diese zunächst ein rein theoretisches Gebilde. Wenn überhaupt, beschäftigten sich Mathematiker und theoretische Physiker damit, vor allem waren das die Liebhaber der Allgemeinen Relativitätstheorie. Astronomen und Astrophysikerinnen hingegen kümmerten sich nicht um Schwarze Löcher – denn noch war sich niemand sicher, dass es sie tatsächlich gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sollte sich erst in den 1960er-Jahren ändern. Damals wurde klar, dass Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist, sondern sich auch an astronomischen Himmelsobjekten beobachten lässt. Da Schwarze Löcher eine Konsequenz aus der Allgemeinen Relativitätstheorie sind, stellte sich damit die Fragen, ob es sie tatsächlich gibt und falls ja, wie man sie überhaupt beobachten könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge erzählt Franzi, wie Astronominnen und Astronomen das erste Schwarze Loch entdeckt haben: eine helle Röntgenquelle namens Cygnus X-1 im Sternbild Schwan – und warum sie sich trotzdem lange Zeit nicht sicher sein konnten, dass es wirklich existierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


<p><iframe title="AstroGeo Podcast: Cygnus X-1 - wie findet man ein Schwarzes Loch?" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share_alt.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F3881" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg579563#msg579563" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=629.msg579564#msg579564" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Schwarze Löcher</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Milchstraße: Schwarzes Loch massiver als gedacht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/milchstrasse-schwarzes-loch-massiver-als-gedacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus X-1]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzes Loch]]></category>
		<category><![CDATA[SKA]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Erlangen-Nürnberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwarzes Loch in der Milchstraße massiver als angenommen. Astrophysiker der FAU beteiligt an neuesten Erkenntnissen zu Cygnus X-1. Eine Pressemitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Quelle: FAU. Ein internationales Team renommierter Astrophysikerinnen und -physiker unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat neue Erkenntnisse über Cygnus X-1 gewonnen. Das Schwarze Loch und sein Begleitstern in der Milchstraße [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schwarzes Loch in der Milchstraße massiver als angenommen. Astrophysiker der FAU beteiligt an neuesten Erkenntnissen zu Cygnus X-1. Eine Pressemitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: FAU.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SLIntlCenforRadioAstrResearch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: International Centre for Radio Astronomy Research)" data-rl_caption="" title="(Bild: International Centre for Radio Astronomy Research)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SLIntlCenforRadioAstrResearch260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: International Centre for Radio Astronomy Research)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein internationales Team renommierter Astrophysikerinnen und -physiker unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat neue Erkenntnisse über Cygnus X-1 gewonnen. Das Schwarze Loch und sein Begleitstern in der Milchstraße sind weiter von der Erde entfernt und wesentlich massereicher als bisher angenommen. Das Projekt liefert zugleich neue Antworten auf die Frage, wie Schwarzer Löcher überhaupt entstehen. Die Ergebnisse sind im führenden Wissenschaftsjournal „Science“ veröffentlicht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Hinweis gab es bereits 1964: Zwei Geigerzähler an Bord einer suborbitalen Rakete, die von New Mexico aus abgefeuert wurde, registrierten eine starke Röntgenquelle in unserer Milchstraße. Acht Jahre später entdeckte der US-amerikanische Astronom Tom Bolton, dass diese Röntgenquelle um den Stern HDE 226868, einen sogenannten Blauen Riesen, kreist. Bolton schloss daraus, dass es sich bei Cygnus X-1 – so der Name der unsichtbaren Quelle – um ein schwarzes Loch handeln müsse. Diese Annahme wurde durch spätere Beobachtungen bestätigt. „Cygnus X-1 ist das erste Schwarze Loch, das in unserer Milchstraße entdeckt wurde“, erklärt Prof. Dr. Jörn Wilms, Astrophysiker der Universitätssternwarte der FAU.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tatsächliche Entfernung des Systems von der Erde konnte bislang nur grob geschätzt werden, ebenso wie die Massen des Schwarzen Lochs und seines Begleitsterns. Wilms hat deshalb ein ambitioniertes Projekt initiiert, zu dem sich ein internationales Team renommierter Astronominnen und Astronomen zusammengeschlossen hat. Die Forschenden nutzten das Very Long Baseline Array, ein Cluster aus zehn in den USA verteilten Radioteleskopen, um eine präzise Paralaxenmessung vorzunehmen. „Die Messung basiert auf dem Prinzip, dass man die Entfernung eines Objektes bestimmen kann, indem man es von zwei verschiedenen Orten aus betrachtet“, sagt Jörn Wilms. „Die unterschiedlichen Beobachtungspositionen ergeben sich in unserem Fall durch die Bewegung der Erde um die Sonne.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Materieverlust heller Sterne geringer als vermutet</strong><br>Über einen Zeitraum von sechs Tagen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Projektleiter James Miller-Jones vom International Centre for Radio Astronomy Research (ICRAR) das Cygnus-System beobachtet und dabei über 2000 Messwerte aufgezeichnet. Das Ergebnis: Cygnus X-1 ist deutlich weiter von der Erde entfernt als bislang angenommen – etwa 7200 anstatt der zuvor geschätzten 6100 Lichtjahre. „Aus dieser Kalibrierung ergibt sich auch, dass Cygnus deutlich größer sein muss“, erklärt Jörn Wilms. „Wir haben errechnet, dass das Schwarze Loch mehr als 20-mal so massereich wie die Sonne ist“, sagt Jörn Wilms. „Das übertrifft frühere Schätzungen um 50 Prozent.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erkenntnis wirft zugleich ein neues Licht auf die Entstehung Schwarzer Löcher überhaupt: Bislang ging die Forschung davon aus, dass helle Sterne bis zur Supernova-Explosion sehr viel Masse an ihre Umgebung verlieren. Wilms: „Durch Sternwinde wird Materie von der Oberfläche quasi weggeblasen. Damit ein Schwarzes Loch jedoch so massiv werden kann wie Cygnus X-1, muss dieser Masseverlust deutlich geringer sein als wir dachten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der aktuellen Messdaten gehen die Forschenden davon aus, dass das Schwarze Loch im Cygnus X-1-System sein Leben als Stern begann, der ungefähr 60-mal so groß wie die Sonne war und vor Zehntausenden von Jahren kollabiert ist. Trotz seiner gigantischen Größe umkreist es in nur fünfeinhalb Tagen seinen Begleitstern HDE 226868, wobei die Umlaufbahn nur ein Fünftel der Entfernung zwischen Erde und Sonne beträgt. Dabei dreht sich Cygnus X-1 unglaublich schnell – sehr nahe an der Lichtgeschwindigkeit und damit schneller als jedes andere bisher gefundene Schwarze Loch. Die extrem starke Röntgenstrahlung entsteht dadurch, dass der Begleitstern einen Teil seiner Masse an das Schwarze Loch verliert und dabei eine Scheibe aus Gas bildet, die sich durch Reibung auf mehrere Millionen Grad erhitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues Radioteleskop soll weitere Geheimnisse lüften</strong><br>„Schwarze Löcher zählen nach wie vor zu den bestgehüteten Geheimnissen des Universums“, sagt Jörn Wilms. „Mit unserem Projekt haben wir einen weiteren Teil dieses Geheimnisses lüften können.“ Im kommenden Jahr soll der Bau des Square Kilometer Array (SKA) in Australien und Südafrika beginnen, das die Empfindlichkeit des aktuell größten Radioteleskops der Welt nochmals übertrifft und das Universum noch detaillierter abbilden kann. Die Astroforschung verspricht sich davon neue Impulse für das Verständnis exotischer und extremer kosmischer Objekte, die uns bislang verborgen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikation:</strong><br>„<a href="https://www.science.org/doi/abs/10.1126/science.abb3363" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cygnus X-1 contains a 21–solar mass black hole—Implications for massive star winds</a>”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6468.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus X-1</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Integrals erste Blicke auf Gammastrahlen Universum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/integrals-erste-blicke-auf-gammastrahlen-universum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2002 20:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Integral]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus X-1]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Integral, der neue Satellit zur Beobachtung von Gamma- und Röntgenstrahlung, liefert erste erfolgversprechende Bilder. Ein Beitrag von lorenzzistler. Quelle: ESA. Der von der ESA eingesetzte Satellit, zur Beobachtung von Gammastrahlen, Integral (beachten Sie auch das Raumfahrer.net-Special zu Integral) ist nun völlig betriebsbereit. Heute wurden die ersten von Integral aufgenommenen bahnbrechende Bilder eines hoch-energetischen Universums vorgestellt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><i>Integral</i>, der neue Satellit zur Beobachtung von Gamma- und Röntgenstrahlung, liefert erste erfolgversprechende Bilder.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von lorenzzistler. Quelle: <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von der <i>ESA</i> eingesetzte Satellit, zur Beobachtung von Gammastrahlen, <i>Integral</i> (beachten Sie auch das Raumfahrer.net-Special zu Integral) ist nun völlig betriebsbereit. Heute wurden die ersten von <i>Integral</i> aufgenommenen bahnbrechende Bilder eines hoch-energetischen Universums vorgestellt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18122002214911_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/IntegralGRBviewESA260.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption>   <i>Integral</i>s Sicht auf einen Gammastrahlenausbruch   <br> (Bild: <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.esa.int/" target="_blank" data-wpel-link="external">ESA</a>)   </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Astronomen bezeichnen solche Erstbeobachtung &#8222;Erst-Licht&#8220; Bilder. Das hoch-energetische Universum ist ein gewaltiger Platz voll von explodierenden Sternen und ihren kollabierenden Überresten, wie die hoch-komprimierten Neutronen Sterne und, die extremsten, alles verschlingende Schwarze Löcher. Diese Himmelsobjekte erzeugen Röntgen- und Gammastrahlen die viele male stärker sind als die optischen Strahlen, die wir mit unseren Augen und optischen Teleskopen wahrnehmen können. Die Wissenschaftler die verantwortlich für die Instrumente an Bord sind erklären die entscheidende Rolle die hoch-Energie Missionen wie <i>Integral</i> in der Astronomie spielen so: Röntgen- und Gammastrahlen Astronomie ist der Wegbereiter zu ungewöhnlichen Objekten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich von optischen Wellenlängen ist die Zahl der Sterne entsetzend groß. Bei Röntgen- und Gammastrahlen Wellenlängen gibt es weniger Objekte, aber die die übrigbleiben sind die wirklich Besonderen.Als ein erster Test beobachtete <i>Integral</i> die <i>Cygnus</i> Region des Himmels, insbesondere das rätselhafte Objekt <i>Cygnus X-1</i>. Seit den 60er Jahren, sind uns diese Objekte bekannt als konstante Erzeuger von hoch-energetischen Strahlen. Die meisten Wissenschaftler glauben das <i>Cygnus X-1</i> der Platz eines Schwarzen Loches ist, der ungefähr die fünffache Masse unserer Sonne enthält und einen nahen Stern verschlingt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18122002214911_small_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18122002214911_small_2.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption>
Ausschnitt aus den ersten Blicken von 
<i>Integral</i>
 in das Sternbild des Schwans
<br>
(Bild: 
<a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA</a>
)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beobachten von Cygnus X-1, der relativ nah bei unserer eigenen Galaxie liegt &#8211; &#8222;nur&#8220; 10000 Lichtjahre von uns entfernt &#8211; ist ein sehr wichtiger Schritt in Richtung zum Verständnis von Schwarzen Löchern. Dies wird auch helfen das monströse Schwarze Loch &#8211; drei Millionen mal die Masse unserer Sonne &#8211; im Zentrum unserer Galaxie zu verstehen. Während der ersten Untersuchungen wurden die Wissenschaftler angenehm überrascht als <i>Integral</i> seine ersten Gammastrahlenexplosionen erfasste. Diese außergewöhnlichen himmlischen Explosionen sind unvorhersehbar und treten von zufälligen Richtungen aus ungefähr zwei mal am Tag auf. Ihr genauer Ursprung ist umstritten:  </p>



<ul>
<li>sie könnten die Resultate von dem Zusammenbruch massiver Sterne in dem entfernten Universum sein</li>
</ul>



<ul>
<li>oder alternativ das Ergebnis des Zusammenstoß´ zweier Neutronen Sterne sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Integral</i> verspricht entscheidende Hinweise zur Lösung dieses ungewöhnlichen himmlischen Mysteriums zu liefern. Um diese Eigenheiten zu beobachten trägt <i>Integral</i> zwei mächtige Gammastrahleninstrumente. Es hat eine Kamera, genannt <i>IBIS</i>, und ein Spektrometer, <i>SPI</i>. Spektrometer werden dazu benutzt um die Energie von Gammastrahlen zu empfangen. Gammastrahlenquellen sind oft extrem flexibel und können binnen weniger Minuten oder Sekunden schwanken. Deshalb ist es zwingend notwendig Daten gleichzeitig in verschiedenen Wellenlängen aufzuzeichnen. Um das zu erreichen trägt <i>Integral</i> auch einen Röntgenstrahlen und einen optischen Monitor mit sich (<i>JEM-X</i> und <i>OMC</i>). Alle vier Instrumente werden dieselben Objekte zur selben Zeit beobachten. Auf diese Weise können können sie flüchtige Ereignisse komplett erfassen. <i>Integral</i> sendet alle Daten der Instrumente zum <i>Integral Science Data Centre (ISDC)</i> in der Nähe von Geneva in der Schweiz, wo sie dann aufbereitet werden um sie eventuell der Wissenschaftsgemeinde bereitzustellen.</p>
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