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	<title>Cygnus &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Cygnus &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Triebwerksprobleme bei Cygnus NG-23, erfolgreiches Berthing an ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/triebwerksprobleme-bei-cynus-ng-23-erfolgreiches-berthing-an-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 20:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim ersten Einsatz einer Cygnus-XL kam es gestern, den 17. September 2025 zu einer vorzeitigen Abschaltung des Haupttriebwerkes. Heute am 18. September konnte ein erfolgreiches Berthing von Cygnus NG-23, nach dem Capture durch den Canadarm2, an Unity Nadir durchgeführt werden.Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James. Quelle: NASA, SpaceX, Wikipedia und Raumfahrer.net Forum, 18. September 2025 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Beim ersten Einsatz einer Cygnus-XL kam es gestern, den 17. September 2025 zu einer vorzeitigen Abschaltung des Haupttriebwerkes. Heute am 18. September konnte ein erfolgreiches Berthing von Cygnus NG-23, nach dem Capture durch den Canadarm2, an Unity Nadir durchgeführt werden.<br>Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, SpaceX, Wikipedia und Raumfahrer.net Forum, 18. September 2025</p>



<p><strong>Der Start von Cygnus NG-23</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23" data-rl_caption="" title="Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="180" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1.jpg" alt="" class="wp-image-148440" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23</figcaption></figure>



<p>Der Start von Cygnus NG-23 erfolgte am 15. September 2025 um 00:11:49 MESZ mit einer Falcon 9 von SLC-40 der Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS).<br>Zu Ehren des beim Columbia Unfalles um Leben gekommenen NASA Astronauten William C. McCool wurde Cygnus NG-23 auf S.S. William &#8222;Willie&#8220; C. McCool getauft.<br>An der Reihe wäre eigentlich der Start von Cygnus NG-22 mit einem ursprünglich bereits im Januar 2025 geplanten Start gewesen, welcher in Folge bis in den Juni verschoben wurde. Die Nutzlastmodule der Cygnus Versorgungsschiffe werden jedoch von Thales Alenia Space in Turin hergestellt und werden per Schiff nach Cape Canaveral tranportiert. Bei diesem Transport kam es zu einer schweren Beschädigung und der Start von Cygnus NG-22 ist nach wie vor auf unbestimmte Zeit verschoben.<br>Verwendung fand der Booster 1094-4 der vor dieser Mission bereits die Starts der Missionen Ax-4, Crew-11, und eine Starlink Mission zu verzeichnen hatte.<br>Der Start selber wurde in der Manier durchgeführt, welche die Falcon 9 Starts mittlerweile auszeichnet. Unspektakulär und routiniert.<br>So wie man sich Raketenstarts wünscht und wie sie sich, außer einem harten Kern von Anhängern, kaum mehr jemand live ansieht, schon gar nicht zu solchen Uhrzeiten.<br>Nach dem Aussetzen der Oberstufe landete Booster 1094 auf Landing Zone 2 der CCSFS. Knapp 15 Minuten nach dem Start wurde Cygnus NG-23 erfolgreich ausgesetzt.</p>



<p><strong>Die Variante Cygnus-XL</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante „XL“, im Orbit nahe ISS" data-rl_caption="" title="Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante „XL“, im Orbit nahe ISS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="175" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1.jpg" alt="" class="wp-image-148442" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante &#8222;XL&#8220;, im Orbit nahe ISS</figcaption></figure>



<p>Die erste Variante hatte eine Länge von 5,14m bei einem Volumen von 18,9m<sup>3</sup>, womit eine Nutzlast von ca. 2 Tonnen befördert werden konnte.<br>Diese wurden aber bereits ab dem 4. Flug durch die bis nun eingesetzte &#8222;enhanced&#8220; Variante mit 6,39m Länge, mit einem Volumen von 27m<sup>3</sup>, und einer Nutzlast von ca. 3,7 Tonnen, ersetzt. Die nun neuerlich verlängerte &#8222;XL&#8220; Variante bringt es auf 7,8m Länge, 36m<sup>3</sup> Volumen und eine Nutzlast von ca. 5 Tonnen.</p>



<p><strong>ISS Anflug und Berthing</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23" data-rl_caption="" title="Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="176" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1.jpg" alt="" class="wp-image-148444" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23</figcaption></figure>



<p>Sobald sich Cygnus NG-23 im Orbit befunden hatte, begann dieser mit Hilfe seiner Haupttriebwerke seinen Orbit für ein Rendezvous mit der ISS anzupassen.<br>Während der zweiten Brennphase schalteten sich diese jedoch vorzeitig ab, was die NASA dazu veranlasste das geplante Berthing am 17. September auszusetzen um den Flight Controllern und dem technischen Personal Zeit zu geben die Lage zu analysieren.<br>Cygnus NG-23 verblieb derweilen in einer stabilen Flugbahn in sicherer Entfernung zur ISS. Als Ursache der Triebwerksabschaltung konnten zu konservativ eingestellte Sicherheitsgrenzen in der Software ermittelt werden.<br>Mit Hilfe von weiteren Triebwerkszündungen näherte sich heute Cygnus NG-23 der ISS an.<br>Jonny Kim, assistiert von Zena Cardman, beide NASA Astronauten, steuerten den Canadarm2 an Cygnus NG-23, wobei das Capture um 13:24 MESZ erfolgen konnte. Um 16:10 MESZ wurde Cygnus NG-23 schließlich fest mit der ISS verbunden.<br>Cygnus NG-23 soll für rund 200 Tage an der ISS verbleiben, womit für März 2026 das Ende der Mission an der ISS kommen würde.<br>Zwischenzeitlich müßte Cygnus NG-23 jedoch im November 2025, wieder mit Hilfe des Canadarm2, von der ISS getrennt werden, um den Weg für das Docking von Sojus MS-28 an Rassvet frei zu machen, da ansonsten der vorhandene Anflugkorridor nicht ausreichend wäre.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20638.msg578981#msg578981" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;Cygnus NG-23 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Heiße Überraschung auf dem Raumtransporter Cygnus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heisse-ueberraschung-auf-dem-raumtransporter-cygnus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SAFFIRE V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 25 Wissenschaftler*innen des Projekts &#8222;SAFFIRE V&#8220; blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Flug von Cygnus NG-14 zurück. Der Grund: Eines der beiden Experimente an Bord des Raumtransporters konnte nicht wie geplant gestartet werden. Das andere, funktionierende Experiment hingegen sorgte für eine Überraschung. Beteiligt waren auch zwei Wissenschaftler des Zentrums für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die 25 Wissenschaftler*innen des Projekts &#8222;SAFFIRE V&#8220; blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Flug von Cygnus NG-14 zurück. Der Grund: Eines der beiden Experimente an Bord des Raumtransporters konnte nicht wie geplant gestartet werden. Das andere, funktionierende Experiment hingegen sorgte für eine Überraschung. Beteiligt waren auch zwei Wissenschaftler des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen. Eine Pressemitteilung des ZARM.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NG14departNASA260.jpg" alt=""/><figcaption>Cygnus NG-14 nach Verlassen der ISS<br>(Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p>Das Anlaufen der Experimente auf Cygnus NG-14 wurde mit großer Spannung erwartet, denn die Wissenschaftler*innen erhofften sich neue Erkenntnisse zur Feuersicherheit an Bord von Raumfahrzeugen. Schon zum fünften Mal konnte die Cygnus-Kapsel dafür genutzt werden, deren eigentliche Bestimmung es ist, die Internationale Raumstation ISS mit Versorgungsgütern und neuen Experimentaufbauten zu beliefern und anschließend auf ihrem Rückweg in der Erdatmosphäre zu verglühen.</p>



<p>Nachdem der Raumtransporter am 6. Januar 2021 von der ISS abdockte, konnten die SAFFIRE V-Experimente am 7. Januar um 3:30 Uhr (MEZ) gezündet werden. Bei SAFFIRE V wird eine Plexiglasplatte so entzündet, dass sich die Flamme durch einen Luftstrom mit Normoxic-Atmosphäre (700 Millibar, 26,5% Sauerstoff wie bei zukünftigen Explorationsmissionen) &#8222;stromaufwärts&#8220; oder &#8222;stromabwärts&#8220; über das Material ausbreitet.</p>



<p>Leider konnte das erste der beiden Experimente (&#8222;stromabwärts&#8220;) aufgrund eines technischen Defekts nicht gezündet werden. Im zweiten Experiment, bei dem sich die Flamme gegen die Strömung ausbreiten sollte, geschah hingegen etwas Unerwartetes: Die drei Thermoelemente, die am gegenüberliegenden Ende der Zündstelle angebracht waren, sollten nach den Erwartungen der Wissenschaftler*innen während der 6-minütigen Brenndauer keinen signifikanten Temperaturanstieg zeigen. Doch die Werte eines der Thermoelemente schossen nach nur drei Minuten plötzlich in die Höhe und erreichten einen Spitzenwert von 185° C.</p>



<p>Die beteiligten Wissenschaftler*innen müssen nun etwa eine Woche lang rätseln, bis sie die Bilder der Experimente erhalten und herausfinden können, was für diesen unerwarteten Temperaturanstieg verantwortlich war. Eine erste Auswertung anhand der Messdaten der Flammenstrahlungswerte, der Abgastemperaturen, der O<sub>2</sub>-, CO-, CO<sub>2</sub>-Konzentrationen sowie der Luftfeuchtigkeitswerte hat bereits begonnen.</p>



<p>Das Projekt „SAFFIRE V“ wird von der NASA finanziert.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ready-for-ignition-fertig-zum-an-zuenden/" data-wpel-link="internal">Ready for ignition &#8211; Fertig zum (An-)Zünden</a> (7. Oktober 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-oa-5-feuriger-start-feuriges-ende/" data-wpel-link="internal">Cygnus OA-5: Feuriger Start, feuriges Ende</a> (26. Oktober 2016)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18047.msg499924#msg499924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus NG-14 auf Antares 230+ von Wallops Island</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/heisse-ueberraschung-auf-dem-raumtransporter-cygnus/" data-wpel-link="internal">Heiße Überraschung auf dem Raumtransporter Cygnus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cygnus OA-5: Feuriger Start, feuriges Ende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-oa-5-feuriger-start-feuriges-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 15:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am 18. Oktober 2016 beim Jungfernflug der Antares-230-Rakete auf den Weg zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) gebracht. Zwischenzeitlich wurde der Transporter von der ISS-Besatzung mit der Station verbunden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NanoRacks, NASA, Orbital [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-oa-5-feuriger-start-feuriges-ende/" data-wpel-link="internal">Cygnus OA-5: Feuriger Start, feuriges Ende</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am 18. Oktober 2016 beim Jungfernflug der Antares-230-Rakete auf den Weg zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) gebracht. Zwischenzeitlich wurde der Transporter von der ISS-Besatzung mit der Station verbunden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NanoRacks, NASA, Orbital ATK, Spire Global, Thales Alenia Space, ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610170106nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nhq201610170106nasabillingalls260.jpg" alt="Antares-230-Start mit Cygnus OA-5
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Antares-230-Start mit Cygnus OA-5<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p>Die von Orbital ATK zusammengebaute 42,5 Meter hohe Rakete mit dem ebenfalls von Orbital ATK gebauten Transporter mit einer Startmasse von 6.173 Kilogramm an der Spitze begann ihren Flug von der Rampe 0A der Wallops Flight Facility auf Wallops Island im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia. Sie hob um 1:45 Uhr MESZ am 18. Oktober 2016 (23:45 Uhr UTC 17. Oktober) ab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/RD181sforAntaresOA5nasa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/RD181sforAntaresOA5nasa260.jpg" alt="RD-181-Triebwerke für Antares 230
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>RD-181-Triebwerke für Antares 230<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Mix and match</strong><br>Die Antares 230 nutzte in der ersten Stufe zwei Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennende RD-181-Triebwerke von NPO Energomash (НПО Энергомаш) aus Russland, deren Grundkonstruktion auf einen Entwurf von Juschnoje in der Ukraine zurückgeht, der einstmals für einen Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energija entwickelt worden war. Die Triebwerke lieferten einen nominalen Startschub von zusammen rund 392 Tonnen. In der zweiten Stufe kam ein Feststoffmotor des Typs Castor 30XL zum Einsatz, den Orbital ATK in seinem Werk in Magna im US-Bundesstaat Utah gebaut hatte. Er lieferte rund 30 Tonnen Schub und verbrannte modifiziertes TP-H8299, das Hydroxyl-terminiertes Polybutadien (HTPB) enthält und 20 Prozent Aluminium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/antaresrd181installhifnasa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/antaresrd181installhifnasa260.jpg" alt="Triebwerksmontage im Integrationsgebäude HIF
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Triebwerksmontage im Integrationsgebäude HIF<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Zum ersten Mal saß ein Cygnus-Transporter auf einer Antares-230-Rakete. Ursprünglich hätte Orbital ATK den Orbit-Einschuss der Cygnus-Transporter ausschließlich mit Hilfe eigener Raketen vornehmen wollen, musste sich nach einem kapitalen <a href="https://www.raumfahrer.net/antares-explodiert-kurz-nach-dem-start-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Fehlstart</a> seiner Antares-130-Rakete am 28. Oktober 2014 jedoch nach einem Transportdienstleister umsehen, um den von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) erhaltenen Auftrag mit dem Titel Commercial Resupply Services-1 (CRS-1) weiter umsetzen zu können.</p>



<p>Bevor Orbital ATK den jetzt erfolgreichen Flug absolvieren konnte, griff man im Dezember 2015 (Cygnus OA-4) und März 2016 (<a href="https://www.raumfahrer.net/atlas-bringt-erneut-einen-schwan-auf-trab/" data-wpel-link="internal">Cygnus OA-6</a>) zweimal auf Raketen des US-amerikanischen Startanbieters United Launch Alliance (ULA) zurück. Die entsprechenden Atlas-Projektile benutzen in ihren ersten Stufen übrigens ebenfalls Triebwerke aus Russland (RD-180) und flogen von der Luftwaffenbasis Cape Canaveral aus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/antaresintegrationinhifNASAWallopsPatrickBlack.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/antaresintegrationinhifNASAWallopsPatrickBlack260.jpg" alt="Startvorbereitung im HIF auf Wallops Island
(Bild: NASA Wallops / Patrick Black)"/></a><figcaption>Startvorbereitung im HIF auf Wallops Island<br>(Bild: NASA Wallops / Patrick Black)</figcaption></figure></div>



<p>Der jetzt gestartete Transporter wird auch als Raumschiff Alan Poindexter (S.S. Alan Poindexter) bezeichnet. Damit soll an den 2012 verstorbenen US-amerikanischen Astronauten Alan Goodwin Poindexter erinnert werden, der als Pilot und Kommandant Missionen im Space Shuttle (STS-122 &#8211; Anlieferung <a href="https://www.raumfahrer.net/columbus/" data-wpel-link="internal">Columbus</a> und STS-131 &#8211; Flug mit Logistkmodul <a href="https://www.raumfahrer.net/mehrzwecklogistikmodul-leonardo-angekoppelt/" data-wpel-link="internal">Leonardo</a>) absolviert und an Bord der ISS gearbeitet hatte.</p>



<p><strong>Mehr Platz, mehr Leistung</strong><br>Der Transporter fliegt zum dritten Mal in seiner vergrößerten und verbesserten Variante. Er ermöglichte eine größere Zuladung von Transportgut, weist ein gegenüber der kleineren Bauform um rund 25 Prozent größeres Volumen seines druckbeaufschlagten, von der ISS nach dem Ankoppeln zugänglichen Frachtraums auf. Der druckbeaufschlagte Frachtraum, Pressurized Cargo Module (PCM) genannt, wurde vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space in Turin in Italien hergestellt. Die verbesserte Transportervariante besitzt außerdem neu-konstruierte Treibstofftanks und Solarzellenausleger.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29690070064nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29690070064nasabillingalls260.jpg" alt="Aufrichten der Antares 230 auf der Rampe 0A
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Aufrichten der Antares 230 auf der Rampe 0A<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p>Laut Orbital ATK hatte der Cygnus-Frachter den Start sehr gut überstanden und gelangte rund neun Minuten nach dem Abheben auf einen rund 51,6 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit in Höhen zwischen 214 und 368 Kilometern über der Erde, was auf eine mehr als ausreichende Leistung der neuen Rakete hindeutet. Es bestand eine stabile Kommunikationsverbindung, die beiden Orbital ATK UltraFlex-Solarzellenausleger wurden erfolgreich entfaltet.</p>



<p>Nach Herstellung der Betriebsbereitschaft musste der Transporter eine Reihe von Bahnanpassungsmanövern durchführen. Dafür wurde ein Teil der 800 Kilogramm umfassenden Treibstoffvorräte an Bord verbraucht. Nach einigen Einsätzen des von IHI mit Sitz in Tokio, Japan, gebauten Haupttriebwerks vom Typ BT-4 erreichte Cygnus OA-5 am 20. Oktober einen 392 x 402 Kilometer Orbit. Vor einem Aufschließen zur ISS war für den Zeitraum der Ankunft der Sojus-MS 02 ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Nach der Ankunft der Besatzungsmitglieder Sergei Nikolajewitsch Ryschikow, Andrei Iwanowitsch Borissenko und Robert Shane Kimbrough der Expedition 49 bzw. 50 konnte der Transporter den Anflug auf die Station fortsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29706136403nasabillingalls.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29706136403nasabillingalls260.jpg" alt="Mond über Antares und Schwan
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Mond über Antares und Schwan<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Angeflogen, angepackt und angekoppelt</strong><br>Aus etwa 4.000 Kilometer Entfernung wurde der Abstand des Transporters zur ISS zunächst auf 1.600 Kilometer am 21. Oktober und dann etwa 550 Kilometer am 22. Oktober verringert. Am 23. Oktober schließlich begann der Endanflug, nachdem in einem Abstand von 28 Kilometern zur Station eine spezielle Kommunikationsverbindung zwischen Cygnus OA-5 und der ISS hergestellt worden war. Über Positionen in 1,4 Kilometern, 1000 und 250 Metern erreichte der Transporter eine in rund 30 Metern Abstand.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/305094oa5at23102016nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/305094oa5at23102016nasa260.jpg" alt="Cygnus OA-5 (links) am SSRMS von der Beobachtungskuppel der ISS Cupola aus gesehen
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Cygnus OA-5 (links) am SSRMS von der <br>Beobachtungskuppel der ISS Cupola aus<br> gesehen<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Um 13:07 Uhr MESZ am 23. Oktober 2016 (11:07 Uhr UTC) erfolgte die Freigabe zur Einnahme einer Position neben der Station in Reichweite des rund 18 Meter langen Canadarm 2 genannten Roboterarms. Die NASA-Astonautin Kate Rubins steuerte dann den auch als SSRMS für Space Station Remote Manipulator System bezeichneten Roboterarm aus der Station und führte ihn behutsam an den Transporter heran. Um 13:28 Uhr MESZ (11:28 Uhr UTC) konnte sie den Kontakt zwischen dem Arm und dem entsprechenden Interface an Cygnus OA-5 herstellen.</p>



<p>Der Nadir-Andockport am Modul Unity (alias Node 1), bezeichnungsgerecht Richtung Erde zeigend, war der für Cygnus OA-5 vorgesehene. Mit dem Roboterarm wurde der Transporter also in die entsprechende Lage bugsiert und an die Kopplungsschnittstelle des Andockports herangeführt. Um 16:53 Uhr MESZ am 23. Oktober 2016 (13:53 Uhr UTC) waren Transporter und Station schließlich fest verbunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ISSat23102016nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ISSat23102016nasa260.jpg" alt="ISS-Konfiguration ab dem 23. Obtober 2016
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>ISS-Konfiguration ab dem 23. Obtober 2016<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Unter den vom Transporter angelieferten Gütern befinden sich 498 Kilogramm Material für wissenschaftliche Experimente, 585 Kilogramm Nachschub zur Versorgung der Besatzung der ISS, 1.023 Kilogramm Ausrüstung zur Verwendung bei Außeneinsätzen, 5 Kilogramm Computertechnik sowie 42 Kilogramm Hardware aus Russland.</p>



<p><strong>Schwan mit Mitfliegern</strong><br>Außen an Cygnus OA-5 montiert ist eine Vorrichtung von der NanoRacks LLC aus Webster im US-Bundesstaat Texas zum Aussetzen von Kleinsatelliten. Die NanoRacks CubeSat Deployer – External (NRCSD-E) genannte Vorrichtung sitzt am Segment 5 des Cygnus-Servicemoduls (SM). In ihr befördert werden vier drei Standard-Cubesat-Einheiten (3U) große Kleinsatelliten für eine Satellitenkonstellation namens Lemur 2. Laut Orbital ATK beträgt die Gesamtmasse der außen transportierten Hardware mit Deployer und Satelliten 83 Kilogramm.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Lemur2satPlacedinDeployerSpire1000.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Lemur2satPlacedinDeployerSpire260.jpg" alt="Lemur-2-Satellit wird in Deployer eingeführt
(Bild: Spire)"/></a><figcaption>Lemur-2-Satellit wird in Deployer eingeführt<br>(Bild: Spire)</figcaption></figure></div>



<p>Die für Spire Global aus San Francisco in Florida in den USA gebauten Satelliten Lemur 2 Nr. 14 bis Lemur 2 Nr. 17 sollen der Überwachung des Schiffsverkehrs auf den Weltmeeren und der Wetterbeobachtung unter Nutzung von GPS-Signalen dienen und besitzen eines Masse von jeweils rund 4 Kilogramm. STRATOS heißen die Systeme zur Analyse der Veränderungen von GPS-Signalen beim Gang durch die Erdatmosphäre zum Zwecke der Wettervorhersage an Bord der Kleinstsatelliten. SENSE ist der Name der Technik zur Beobachtung des Schiffsverkehrs.</p>



<p>Die NanoRacks LLC hat außerdem eine interne Nutzlast an Bord von Cygnus OA-5. Das Blackbox genannte spindformatige Rack ist als Experimentierplattform gedacht und bietet Platz für Einbauten im Format von maximal 18 Standard-Cubesat-Einheiten (18U).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/saffire2frontnasaglenn1000.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/saffire2frontnasaglenn260.jpg" alt="Arbeiten an Saffire-2 (Saffire-1 im Hintergrund)
(Bild: NASA Glenn)"/></a><figcaption>Arbeiten an Saffire-2 (Saffire-1 im Hintergrund)<br>(Bild: NASA Glenn)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Feuer an Bord vor feurigem Wiedereintritt</strong><br>Die aktuelle Planung sieht vor, dass Cygnus OA-5 bis zum 18. November 2016 mit der ISS verbunden sein soll. Nach der Abkopplung des dann unter anderem mit voraussichtlich 1.687 Kilogramm Material und Stationsabfällen beladenen Transporter will man das Spacecraft Fire Experiment 2 (Saffire-2) abwickeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/saffirenasa.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/saffirenasa260.jpg" alt="Aufbau von Saffire - Illustration
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Aufbau von Saffire &#8211; Illustration<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Saffire-2 dient der Erforschung von Verlauf und Folgen eines Brandes an Bord eines Raumfahrzeugs. Dabei will man mit dem etwa 53 auf 90 auf 133 Zentimeter großen Versuchsaufbau Tests vornehmen, die man auf Grund des Risikos nicht an Bord eines bemannten Fahrzeugs ausführen möchte. An Bord von Raumfahrzeugen verlaufen Brände anders als auf der Erdoberfläche. Bei der typischen Zusammensetzung und Umwälzung der Atmosphäre in einem Raumfahrzeug oder einer Raumstation können Brände langsamer verlaufen, aber gleichzeitig höhere Temperaturen erreichen.</p>



<p>Die bei Saffire-2 bei rund 21 Volumenprozent Sauerstoff zu entzündenden Materialproben messen rund 5 auf 29 Zentimeter. Neun verschiedene Proben will man testen. Zwei von ihnen bestehen aus Acrylglas (Polymethylmethacrylat, PMMA). Zwei weitere setzen sich aus einer Mischung aus Baumwolle und Glasfasern zusammen. Vier Proben bestehen aus unterschiedlich dickem polyaramidverstärkten Gummi. Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen steuerte eine Acrylglasprobe mit strukturierter Oberfläche bei.</p>



<p>Saffire-2 wird erst zum Einsatz kommen, wenn der Cygnus-Transporter die ISS wieder verlassen hat und sich in einem sicheren Abstand zur Station befindet. Später erfolgt dann der laut Plan zerstörerische Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik.</p>



<p>Cygnus OA-5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.818 und als COSPAR-Objekt 2016-062A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14311.msg362172#msg362172" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus CRS Orb-5 auf Antares 230</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AV-064: Atlas-V-Startstufe vorzeitig abgeschaltet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/av-064-atlas-v-startstufe-vorzeitig-abgeschaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 03:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[AV-064]]></category>
		<category><![CDATA[Brennschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste Stufe der beim Start des unbemannten US-Transportraumschiffes Cygnus OA-6 verwendeten Trägerrakete mit der Baunummer AV-064 schaltete zu früh ab. Die Centaur-Oberstufe konnte den Fehler jedoch ausgleichen und den Versorger für die ISS auf die geplante Umlaufbahn bringen. Der Vorgang wird jetzt untersucht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Florida Today, Spacenews, Spaceflight Now, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erste Stufe der beim Start des unbemannten US-Transportraumschiffes Cygnus OA-6 verwendeten Trägerrakete mit der Baunummer AV-064 schaltete zu früh ab. Die Centaur-Oberstufe konnte den Fehler jedoch ausgleichen und den Versorger für die ISS auf die geplante Umlaufbahn bringen. Der Vorgang wird jetzt untersucht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Florida Today, Spacenews, Spaceflight Now, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/avoa6l5323201651220PM63ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/avoa6l5323201651220PM63ula260.jpg" alt="Atlas-V-Start am 23. März 2016
(Bild: ULA)"/></a><figcaption>Atlas-V-Start am 23. März 2016<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p>Beim Brennschluss der ersten Stufe der Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) am 23. März 2016 war weder die vorausberechnete Fluggeschwindigkeit noch die geplante Flughöhe erreicht. Das RD-180-Triebwerk der ersten Stufe war aus einem derzeit nicht öffentlich bekannten Grund beim 62. Flug einer Atlas-V-Rakete fünf oder sechs Sekunden zu früh abgeschaltet worden.</p>



<p>Dank intelligenter Programmierung und einer ausreichenden Betankung war die zweite Stufe der Atlas V, Centaur genannt, allerdings in der Lage, die zu geringe Leistung der ersten Stufe zu kompensieren.</p>



<p>Um das von Orbital ATK gebaute Cygnus-Versorgungsschiff auf die vorgesehen Erdumlaufbahn zu bringen, ließ die Computersteuerung des Centaur sein Haupttriebwerk vom Typ RL-10C über eine Minuten länger feuern, als im ursprünglichen Flugplan vorgesehen. Statt 18 Minuten und 9 Sekunden nach dem Abheben geschah der erste Centaur-Brennschluss nach rund 19 Minuten und 20 Sekunden. Statt rund 14 Minuten arbeite das Triebwerk über eine Minute länger, bevor es abgeschaltet und das Transportschiff ausgesetzt wurde. Inklination und Höhe des erreichten Orbits entsprechen der geplanten Bahn. Weil das Aussetzen aber nicht an der vorher festgelegten Position innerhalb dieses Orbits stattfand, werden die Bahnmanöver, die den Cygnus-Transporter zur ISS führen, angepasst.</p>



<p>Nach dem Aussetzen der Nutzlast standen für der Centaur weitere Manöver auf dem Programm. Um einer Existenz als Weltraumschrott aus dem Wege zu gehen war ein gezielter Wiedereintritt in die Erdatmosphäre südlich von Australien vorgesehen. Um das geplante Wiedereintrittsfenster zu erreichen, musste der Centaur sein für eine Reihe von Wiederzündungen geeignetes Haupttriebwerk erneut in Betrieb setzen. Der Centaur der AV-064 beendete eine entsprechende Brennphase 8 Sekunden früher als im ursprünglichen Flugplan festgelegt. Ob das aus Treibstoffmangel geschah, wurde bisher nicht mitgeteilt.</p>



<p>Nach vorliegenden Informationen erfolgte der Wiedereintritt des Centaur nicht exakt an der geplanten Position. Trotzdem sollen Trümmerteile des Centaur, die den Sturz durch die Atmosphäre überstanden haben könnten, keinesfalls über Land zu Boden gegangen sein. Gegebenenfalls sind sie in einem Bereich östlich vom vorgesehenen Gebiet südlich von Australien ins Meer gefallen, teilte die ULA-Sprecherin Lyn Chassagne dem Branchendienst Spacenews mit.</p>



<p>Der Vorfall, unter anderem als Booster stage anomaly bezeichnet, wird aktuell untersucht. Ob das Ereignis eine Auswirkung auf das Startmanifest der Atlas-V-Raketen haben wird, ist derzeit nicht abzusehen. Die nächste Atlas-V-Mission soll dem Start des US-amerikanischen Marinekommunikationssatelliten MUOS 5 dienen.</p>



<p>Aktuell ist der Start von MUOS 5 auf der Atlas-V mit der Baunummer AV-063 auf den 5. Mai 2016 terminiert, und von einem Aufschub aus aktuellem Anlass nichts bekannt.</p>



<p><strong>Update 26. März 2016</strong><br>Um mehr Zeit für erforderliche Untersuchungen zu bekommen, wurde der Start von MUOS 5 mittlerweile verschoben. Starten will man jetzt frühestens am 12. Mai 2016.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14145.msg354324#msg354324" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OA-6 Cygnus CRS Orb-6 auf Atlas V 401</a></li></ul>
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		<title>Atlas bringt erneut einen Schwan auf Trab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-bringt-erneut-einen-schwan-auf-trab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2016 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[AV-064]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[CRS-1]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 41]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am frühen Morgen des 23. März 2016 von einer Atlas-V-Rakete auf den Weg zur ISS gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Orbital ATK, ULA. Die von der United Launch Alliance (ULA) vermarktete Rakete mit dem von Orbital [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein mit Nachschub und neuen Experimenten beladener US-amerikanischer unbemannter Raumtransporter vom Typ Cygnus (dt. Schwan) wurde am frühen Morgen des 23. März 2016 von einer Atlas-V-Rakete auf den Weg zur ISS gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, Orbital ATK, ULA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ksc20160322NASAKimShiflett1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ksc20160322NASAKimShiflett260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Atlas-V-Start am 23. März 2016<br>(Bild: NASA / Kim Shiflett)</figcaption></figure></div>



<p>Die von der United Launch Alliance (ULA) vermarktete Rakete mit dem von Orbital ATK gebauten Transporter an der Spitze hob um 4:05 Uhr MEZ von der Startrampe 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral (Cape Canaveral Air Force Station, CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstaat Florida zu Beginn eines 30 Minuten langen Startfensters ab. Eingesetzt wurde die Rakete mit der Baunummer AV-064.</p>



<p>Die Atlas-V flog dabei (zum 32. Mal) in der 401-Konfiguration, die Nutzlast war also unter einer Nutzlastverkleidung aus Kompositmaterial mit vier Metern Durchmesser untergebracht (4), es kamen keine Feststoffbooster zur Anwendung (0), und die Centaur-Oberstufe war mit einem Triebwerk ausgerüstet (1).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/26000731035NASABenSmegelsky1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/26000731035NASABenSmegelsky260.jpg" alt=""/></a><figcaption>AV-064 in Langzeitbelichtung<br>(Bild: NASA / Ben Smegelsky)</figcaption></figure></div>



<p>Zum zweiten Mal saß ein Cygnus-Transporter auf einer Atlas-V-Rakete. Ursprünglich hätte Orbital ATK den Orbit-Einschuss der Cygnus-Transporter ausschließlich mit Hilfe eigener Raketen vornehmen wollen, musste sich nach einem <a href="https://www.raumfahrer.net/antares-explodiert-kurz-nach-dem-start-zur-iss/" data-wpel-link="internal">kapitalen Fehlstart</a> seiner Antares-Rakete am 28. Oktober 2014 jedoch nach einem Transportdienstleister umsehen, um den von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) erhaltenen Auftrag mit dem Titel Commercial Resupply Services-1 (CRS-1) umzusetzen.</p>



<p>Laut Orbital ATK hat der Cygnus-Frachter den Start sehr gut überstanden und arbeitet aktuell auf seinem rund 51,6 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit in rund 232 Kilometern über der Erde so, wie es für diese frühe Flugphase vorgesehen ist. Es besteht eine stabile Kommunikationsverbindung, die beiden Solarzellenausleger sind entfaltet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/25624583265nasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/25624583265nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cygnus-Transporter und Halbschalen<br> der Nutzlastverkleidung<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Voraussichtlich am kommenden Samstag, den 26. März 2016 wird der Transporter im Rahmen seiner OA-6 genannten Mission die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) erreichen und rund 3,6 Tonnen Fracht anliefern. An Bord der Station sollen insbesondere die Expeditionen 47 und 48 mit der wissenschaftlichen Nutzlast des Transporters arbeiten.</p>



<p>Mit dem Spacecraft Fire Experiment 1 (Saffire-1) steht eine neuartige Möglichkeit zur Verfügung, Verlauf und Folgen eines Brandes an Bord eines Raumfahrzeugs zu erforschen. Dabei können auch Untersuchungen vorgenommen werden, die man auf Grund des Risikos nicht an Bord eines bemannten Fahrzeugs ausführen möchte. Saffire-1 wird deshalb erst zum Einsatz kommen, wenn der Cygnus-Transporter die ISS wieder verlassen hat und sich in einem sicheren Abstand zur Station befindet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/strata120tubesnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/strata120tubesnasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Strata-1 &#8211; links Regolith-Simulation, rechts <br>Asteroidenmaterial<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Mit Meteor wird man zum ersten Mal von einer Plattform im All aus Meteore beim Eintreten in die Erdatmosphäre beobachten können.</p>



<p>Mit Strata-1 soll das Verhalten und die Bewegung von Regolith unter dem Einfluss von Mikrogravitation untersucht werden. Unter anderem hofft man auf Antworten auf die Fragen, wie leicht oder wie aufwändig sich ein Raumfahrzeug in Regolith verankern lässt und wie Regolith mit den Materialien, aus denen Raumfahrzeuge, Raumanzüge und andere Gegenstände hergestellt sind, wechselwirkt.</p>



<p>Mit dem Gecko Gripper möchte man die Nützlichkeit und Wirksamkeit einer Greifeinrichtung unter Weltraumbedingungen überprüfen. Die Konstruktion des Gecko Gripper wurde vom Haften eines Geckos auch an Oberflächen jeder Orientierung inspiriert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cfimg625627nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cfimg625627nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gecko Gripper<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Mit der Additive Manufacturing Facility (AMF) wird an Bord der ISS eine weitere Anlage für den 3D-Druck zur Verfügung stehen.</p>



<p>Geplant ist, dass der NASA-Astronaut und Commander der Expedition 47 Timothy Kopra mit dem Canadarm 2 genannten Roboterarm der Station den Cygnus-Transporter an der dafür vorgesehenen mechanischen Schnittstelle greift, damit er anschließend an einen geeigneten Kopplungsport herangeführt werden kann. Der Astronaut Timothy Peake der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hat den Vorgang zu überwachen, um dem amerikanischen Kollegen gegebenenfalls zur Hand zu gehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/saffirenasa.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/saffirenasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Aufbau von Saffire &#8211; Illustration<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der Transporter fliegt zum zweiten mal in seiner vergrößerten und verbesserten Variante. Er ermöglichte eine größere Zuladung von Transportgut, weist ein gegenüber der kleineren Bauform um rund 25 Prozent größeres Volumen seines druck-beaufschlagten, von der ISS nach dem Ankoppeln zugänglichen Frachtraums auf, und erhielt neu-konstruierte Treibstofftanks und Solarzellenausleger.</p>



<p>Voraussichtlich bis Ende Mai 2016 wird der Transporter an der ISS verweilen. Nach der Abkopplung sind vom dann unter anderem mit rund 2 Tonnen Stationsabfällen beladenen Transporter zunächst fünf Kleinstsatelliten, sogenannte Cubesats, auszusetzen, bevor das bereits beschriebene Experiment Saffire-1 abgewickelt werden kann.</p>



<p>Danach erfolgt laut Plan der zerstörerische Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik. Auch dabei wird ein wichtiges Experiment in Betrieb sein: Erneut ist ein Aufzeichnungsgerät für die bei einem zerstörerischen Wiedereintritt ablaufenden Ereignisse und herrschenden Zustände im All, ein sogenannter Reentry Breakup Recorder (REBR). Gemäß seiner Auslegung kann dieser einen feurigen Wiedereintritt überstehen und anschließend nützliche Daten senden.</p>



<p>Cygnus OA-6 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.393 und als COSPAR-Objekt 2016-019A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14145.msg354324#msg354324" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OA-6 Cygnus CRS Orb-6 auf Atlas V 401</a></li></ul>
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		<title>NASA und US-Luftwaffe vergeben Aufträge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-us-luftwaffe-vergeben-auftraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 23:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raptor]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA beauftragt SpaceX, SNC &#38; Orbital mit dem ISS-Frachttransport ab 2019. Die US-Luftwaffe vergibt Entwicklungsaufträge für Raketenantriebe. SpaceX bekommt Geld für die Entwicklung des Raptor-Triebwerks und Orbital ATK für neue Feststofftechnologie. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: USAF, spacenews, SpaceX, SNC, Orbital ATK. ISS-Frachtransportprogramm CRS-2Die NASA hat die Gewinner des ISS-Frachttransportprogramms CRS-2 bekanntgegeben. Gewonnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA beauftragt SpaceX, SNC &amp; Orbital mit dem ISS-Frachttransport ab 2019. Die US-Luftwaffe vergibt Entwicklungsaufträge für Raketenantriebe. SpaceX bekommt Geld für die Entwicklung des Raptor-Triebwerks und Orbital ATK für neue Feststofftechnologie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: USAF, spacenews, SpaceX, SNC, Orbital ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_aufbau-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_aufbau_low-1.jpg" alt="Dreamchaser-Aufbau
(Bild: SNC)"/></a><figcaption>Dreamchaser-Aufbau (Bild: SNC)</figcaption></figure></div>



<p><strong>ISS-Frachtransportprogramm CRS-2</strong><br>Die NASA hat die Gewinner des ISS-Frachttransportprogramms CRS-2 bekanntgegeben. Gewonnen haben die Firmen SpaceX, Sierra Nevada Corporation (SNC) und Orbital ATK. SpaceX und OrbitalATK beliefern bereits aktuell die ISS mit Fracht. Neu dazugekommen ist jetzt der Dreamchaser von SNC. Jede Firma bekommt mindestens 6 Missionen garantiert.</p>



<p>Der genaue monetäre Wert der Aufträge wurde von der NASA noch nicht veröffentlicht, dies soll erst später geschehen. Das &#8222;source selection statement&#8220;, also die Begründung für die Auswahl der Gewinner, muss ebenfalls noch veröffentlicht werden. Sehr wahrscheinlich wartet man bei der NASA erstmal die Zeit ab, in der ein Verlierer der Ausschreibung Widerspruch einlegen könnte, wie es bereits bei CCtCap und anderen NASA-Programmen der Fall war. Im Gegensatz zu CRS-1 soll jede ISS-Frachtmission jetzt durch die NASA individuell im Rahmen dieses Auftrages vergeben werden. Dadurch erhofft man sich seitens der NASA eine höhere Flexibilität.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_iss-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dc_iss-1-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dreamchaser an der ISS (Bild: SNC)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Dreamchaser</strong><br>Im Gegensatz zu der Dragonkapsel von SpaceX und dem Raumfrachter Cygnus von Orbital ATK ist der Dreamchaser ein Liftingbody-Design, dass eine Art kleines Space Shuttle ist. Der Dreamchaser hat kleine Flügel und Steuerflächen mit denen er wie das Shuttle auf einer Landebahn landen kann. Die Flügel lassen sich beim Start einklappen, sodass Dreamchaser unter eine bestehende Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser passt und theoretisch mit diversen Raketen starten kann. Konkret soll der Dreamchaser aber mit der Atlas V von Florida aus fliegen. Die Atlas V hat auch die letzte Cygnus-Mission zur ISS gestartet, da Orbital ATKs eigene Rakete, die Antares, wegen Änderungen am Design derzeit nicht zur Verfügung steht.</p>



<p>Dreamchaser wird noch um ein Orbitalmodul erweitert um die Frachtkapazität zu maximieren. Dreamchaser soll gleichzeitig 5500 kg Fracht unter Druck und unter Vakuum zur ISS bringen. Angeblich soll Dreamchaser auf der Atlas V 552 starten, was die teuerste aber auch die stärkste Atlas-V Version ist. Dreamchaser setzt komplett auf nicht-toxische Treibstoffe, also z.B. nicht auf Hydrazin oder Distickstofftetroxid, was die Handhabung signifkant vereinfacht. Weiterhin soll Dreamchaser wiederverwendbar sein für 15 Flüge.</p>



<p><strong>Dragon &amp; Cygnus</strong><br>SpaceX und Orbital ATK liefern das bereits Bekannte. Die Cygnus-Kapsel von Orbital ATK soll jetzt sowohl auf der eigenen verbesserten Antares Rakete als auch weiter auf der Atlas V gestartet werden. Die Wahl der Rakete bestimmt die mögliche Nutzlast und wird durch die Auftragsvergabe durch die NASA festgesetzt.</p>



<p>SpaceX bietet jetzt sowohl Dragon 1 als auch Dragon 2 an. Dragon 2 ist die bemannte Kapsel, die auch in einer unbemannten Frachtversion geflogen werden kann. Dragon 2 kann an Land landen und selbst an die ISS andocken ohne dass dazu der Roboterarm notwendig ist. Dragon 2 bietet auch schnelleren Zugriff auf die Experimente nach der Landung.</p>



<p><strong>Orbital ATK bastelt an einer neuen Feststoffrakete</strong><br>Orbital ATK bekommt von der US-Luftwaffe (USAF) dafür 47 bis zu 180 Millionen Dollar. Orbital ATK investiert 31 bis 125 Millionen Dollar. Auf jeden Dollar der USAF kommen also 66 Cent von Orbital ATK. Das Geld soll dabei für den GEM 63XL strap-on Feststoffbooster, einen &#8222;Common Booster Segment (CBS)&#8220; Feststoffmotor und eine ausfahrbare Düse für Blue Origins BE-3U Oberstufentriebwerk eingesetzt werden. Orbital möchte eine neue Rakete entwickeln, um damit auf dem lukrativen Markt für US-Militärsatelliten mitzubieten.</p>



<p><strong>SpaceX bekommt Geld von der USAF für Raptor-Prototyp</strong><br>Es ist offiziell: SpaceX plant offenbar eine neue Oberstufe für die Falcon-Familie. Diese neue Oberstufe soll vom Raptortriebwerk angetrieben werden. So sagen es Pressemitteilungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums zu der Mittelvergabe für Triebwerksentwicklungen. Um das RD-180 zu ersetzen, startet die US-Luftwaffe (USAF) ein Programm, in dem es sowohl Haupt- als auch Oberstufentriebwerke in der Entwicklung unterstützt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/spacexraptoroxygenpreburnerstennistesting-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/spacexraptoroxygenpreburnerstennistesting_low-1.jpg" alt=""/></a><figcaption>Test der oxidatorreichen Vorbrennkammer des <br>Raptortriebwerkes bei der NASA in Stennis<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>SpaceX bekommt mindestens ca. 30 bis maximal ca. 60 Millionen Dollar von der USAF und investiert selber mindestens 60 bis maximal 120 Millionen Dollar. Für jeden Dollar von der USAF muss SpaceX also zwei Dollar selber investieren. Das Programm läuft bis Ende 2018 und am Ende soll ein Raptor-Prototyp stehen.</p>



<p>Bereits seit vielen Jahren ist bekannt, dass SpaceX ein Sauerstoff/Methan-Triebwerk mit dem Namen Raptor entwicklen möchte. Es sind auch schon diverse Details durchgesickert, so macht SpaceX gerade bei der NASA in Stennis Tests mit Vorbrennkammern. Elon Musk verkündete letztes Jahr, dass das Triebwerk 2300 kN Schub haben soll. Ob das noch aktuell ist, ist unklar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ffsc-1.png" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_iss-2.jpg" alt="Schematischer Aufbau eines Triebwerks mit gestufter Verbrennung und zwei unterschiedlichen Vorbrennkammern
(Bild: Wikipdia, CC BY-SA 3.0)

"/></a><figcaption>Schematischer Aufbau eines Triebwerks mit <br>gestufter Verbrennung und zwei unterschiedlichen <br>Vorbrennkammern<br>(Bild: Wikipdia, CC BY-SA 3.0)</figcaption></figure></div>



<p>Im Gegensatz zu dem Merlin Triebwerk, was ein Gas-Generator Triebwerk ist, soll das Raptor ein &#8222;full flow staged combustion&#8220; (FFSC)-Triebwerk sein, also ein Triebwerk mit gestufter Verbrennung, allerdings mit 2 Vorbrennkammern. Eine Vorbrennkammer verbrennt ein oxidatorreiches Gemisch, während die andere Vorbrennkammer ein brennstoffreiches Gemisch vebrennt. Der komplette Treibstoff fließt also entweder durch die eine oder die andere Vorbrennkammer.</p>



<p>Dadurch ist es möglich den Brennkammerdruck (und damit Schub) in schwindelerregende Höhen zu treiben oder alternativ die Temperatur in den Vorbrennkammern zu senken, weil durch den hohen Massenstrom eine enorme Menge Energie für die Turbinen bereitsteht (der komplette Treibstoff fließt durch die Turbinen), die ihrerseits die Pumpen antreiben.</p>



<p>Eine Triebwerk mit gestufter Verbrennung und einer brennstoffreichen und einer oxidatorreichen Vorbrennkammer ist noch nie geflogen. Das Shuttle-Haupttriebwerk hat zwei brennstoffreiche Vorbrennkammern. Russische Triebwerke wie das RD-180 haben nur oxidatorreiche Vorverbrennung.</p>



<p>Es gibt auf dem Boden bisher nur zwei Demonstratortriebwerke mit oxidatorreicher und brennstoffreicher Vorverbrennung, das russische RD-270 und der &#8222;integrated powerhead demonstrator&#8220; (IPD) aus den USA. Diese haben es jedoch nicht bis zur Flugqualifikation geschafft.</p>



<p>Darüber hinaus soll das Raptor-Triebwerk natürlich auch drosselbar und wiederzündbar sein. Laut Pressemitteilung soll es ja in der Oberstufe eingesetzt werden. SpaceX versucht sich also jetzt am heiligen Gral der Flüssigtriebwerktechnik. Mittels moderner Techniken (z.B. 3D-Druck-Technologie aus Deutschland) möchte man bei SpaceX das erreichen, woran andere bisher gescheitert sind. Das Triebwerk soll wohl bei der NASA in Stennis getestet werden.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3407.msg350194#msg350194" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Commercial Resupply Services</a></li></ul>
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		<title>Kommerzieller Frachttransport &#8211; Die zweite Runde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommerzieller-frachttransport-die-zweite-runde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 13:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[Starliner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die internationale Raumstation ISS weiterhin mit Fracht zu versorgen, setzt die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA erneut auf kommerzielle Anbieter. Zahlreiche private Raumfahrtunternehmen haben bereits Vorschläge für diese zweite Runde des kommerziellen Frachttransportes eingereicht. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: NASA, SpaceNews, AviationWeek, Sierra Nevada Corporation, House Subcomitee for Science, TASS. Kommerzieller Frachttransport- wo [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um die internationale Raumstation ISS weiterhin mit Fracht zu versorgen, setzt die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA erneut auf kommerzielle Anbieter. Zahlreiche private Raumfahrtunternehmen haben bereits Vorschläge für diese zweite Runde des kommerziellen Frachttransportes eingereicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: NASA, SpaceNews, AviationWeek, Sierra Nevada Corporation, House Subcomitee for Science, TASS.</p>



<p><strong>Kommerzieller Frachttransport- wo steht die NASA heute?</strong>
<br>
Die Versorgung der Internationalen Raumstation ISS mit wichtigen Versorgungsgütern wie Nahrung, Wasser und vielem Weiteren- das war auf Seiten der USA lange Zeit Aufgabe des Space Shuttles. Doch als der Raumtransporter eingestellt wurde, musste ein kostengünstiger Nachfolger her. Den fand die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA auch tatsächlich, und zwar bei privaten Raumfahrtfirmen. Der Unterschied zu dem bisherigen Modell bei der Versorgung der Raumstation war es, dass die Unternehmen nun nicht mehr nur die Raumschiffe herstellten, sondern auch die Missionen in Eigenregie durchführten. Die NASA kaufte also nicht mehr das Raumschiff, sondern nur noch die Dienstleistung (nämlich den Transport von Fracht). Zunächst mussten die Raumtransporter jedoch entwickelt werden, wofür die NASA den Unternehmen SpaceX und Rocketplane Kistler zwei Aufträge vergeben hatte. Doch anfangs verlief nicht alles wie geplant: Kistler geriet in finanzielle Schieflage, sodass dieser Firma der Auftrag entzogen wurde. Stattdessen erhielt das etabliertere Unternehmen Orbital Sciences den Auftrag. Dann konnte 2012 ein historischer Moment stattfinden: Das erste kommerzielle Raumschiff flog zur Internationalen Raumstation. Es handelte sich dabei um den Dragon von SpaceX, 2013 folgte Cygnus von Orbital. Mehrere Tonnen Fracht wurden seitdem bereits zur ISS befördert. Dieses Modell des kommerziellen Frachttransportes hat sich als zuverlässig und -vor allem in Anbetracht der enormen Kosten des Space Shuttles- kostengünstig erwiesen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Dragon während CRS-5. 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p>SpaceX hat mittlerweile fünf Versorgungsmissionen erfolgreich zur ISS gestartet. Ihr Raumschiff, genannt Dragon, ist als Rückkehrkapsel ausgelegt, die nicht einfach beim Wiedereintritt in der Erdatmosphäre verglüht, sondern auf der Erde mithilfe von Fallschirmen im Ozean landet. Des Weiteren existiert ein sogenannter Trunk, der nicht unter Druck steht und in der Atmosphäre verglüht. Sowohl die Rückkehrkapsel als auch der Trunk sind zusammen mit über 6 Tonnen Fracht beladen. Dragon startet auf einer Trägerrakete vom Typ Falcon 9 1.1, die sich vor allem durch ihre niedrigen Kosten auszeichnet. Die letzte Mission von Dragon fand im Januar statt, nun soll der nächste Flug mit der Bezeichnung CRS-6 (Commercial Resupply 6) folgen. Diese Mission wird vermutlich Mitte April starten. Als sicher gilt es, dass erneut eine Landung der ersten Raketenstufe auf einer Seeplattform angestrebt wird. Insgesamt 15 Versorgungsflüge sollen im Rahmen des kommerziellen Frachttransportes mit Dragon durchgeführt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cygnus_iss_gross.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cygnus_iss_gross.png" alt="" class="wp-image-45371" width="281" height="211" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cygnus_iss_gross.png 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cygnus_iss_gross-300x225.png 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cygnus_iss_gross-768x576.png 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cygnus_iss_gross-600x450.png 600w" sizes="(max-width: 281px) 100vw, 281px" /></a><figcaption>
Cygnus wird mithilfe des Roboterarms der Station an der ISS angedockt. 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Orbital hat dagegen mit einem herben Rückschlag zu kämpfen: Nach Testflügen und zwei operationellen CRS-Missionen explodierte im Herbst 2014 spektakulär die Trägerrakete für CRS-3 mitsamt dem Cygnus-Transporter. Dieser Raumtransporter ist besteht aus einem zylinderförmigem Modul, in dem die Fracht untergebracht ist, und einem Servicemodul, das diesen Frachtbehälter mit Energie und Weiterem versorgt. Genauso wie Dragon wird Cygnus mithilfe des Roboterarms an der Raumstation angedockt, Cygnus verglüht jedoch nach Ende der Mission in der Erdatmosphäre, um Abfall zu entsorgen, der vorher an Bord geladen wurde. Die Trägerrakete von Cygnus heißt Antares, ihre Komponenten stammen von vielen verschiedenen Zulieferen. Die AJ-26 Triebwerke etwa wurden ursprünglich für die russische Mondrakete N-1 produziert und werden nun in der ersten Stufe der Antares eingesetzt. Auch wenn die genaue Unfallursache noch unklar ist, gelten diese etwa 40 Jahre alten Triebwerke als wahrscheinliche Fehlerquelle. Deshalb soll in der Antares zukünftig das zuverlässigere RD-181 Triebwerk zum Einsatz kommen, der Erstflug dieser „Antares 2“ ist für Anfang 2016 geplant. In der Zwischenzeit soll trotzdem ein Versorgungsflug von Cygnus stattfinden, und zwar mithilfe der Atlas V 401. Eine weitere Atlas-V existiert als Reserve (falls der Flug der „neuen“ Antares nicht rechtzeitig stattfinden kann), insgesamt sind acht Versorgungsflüge geplant. </p>



<p><strong>Kommerzieller Frachttransport- Wie geht`s weiter?</strong>
<br>
Der kommerzielle Frachttransport zur ISS war bis jetzt ein großer Erfolg. Da durch die jetzigen Verträge der Versorgung der ISS nur etwa bis Ende 2017 gewährleistet wird, soll bald eine zweite Runde des Modells beginnen: Im Rahmen von CRS-2 (Commercial Resupply Services 2) soll bis mindestens 2020 die ISS weiterhin mithilfe von kommerziellen Anbietern versorgt werden. Dazu sollen mindestens sechs Missionen von mindestens einem Anbieter durchgeführt werden. Zu diesem Zweck hat die NASA US-amerikanische Raumfahrtunternehmen gebeten, Vorschläge für Frachtmissionen einzureichen. Eine Auswahl der entsprechenden Vorschläge mitsamt der Verleihung der Verträge ist gegenwärtig für Juni geplant. Die bisherigen Firmen SpaceX und Orbital haben bereits Angebote unterbreitet, doch es existieren noch weitere ernsthafte Konzepte: </p>



<p><strong>1. Sierra Nevada Corporation</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/dc_crs2_klein.png" alt="" class="wp-image-45372" width="309" height="241"/><figcaption>
Eine Grafik des Dream Chasers, wie er bei CRS-2 eingesetzt werden soll. 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>Sierra Nevada Corporation (SNC) bietet ihren Dream Chaser-Raumgleiter für den kommerziellen Frachttransport an. Die Entwicklung dieses Raumschiffes hat bereits im Rahmen des kommerziellen Crewtransportes begonnen, SNC kam jedoch nicht in die nächste Runde. Trotzdem soll Ende dieses Jahres ein Gleittest einer Testversion stattfinden, auch der Bau des ersten Dream Chasers, der ins All fliegen soll, geht weiter. Der Dream Chaser für den kommerziellen Frachttransport ist ein Raumgleiter mit klappbaren Flügeln und mit einem Frachtmodul mit Solarzellen, das nicht druckbeaufschlagt sein wird und in der Erdathmosphäre verglüht. Insgesamt können bis zu 5.500 kg Fracht befördert werden. Der Dream Chaser kann auf einer Vielzahl von Trägerraketen innerhalb der Nutzlastverkleidung gestartet werden. Nach der Mission landet er wie ein gewöhnliches Flugzeug auf einer Landebahn und kann erneut verwendet werden. Als weitere Vorteile gibt SNC an, dass keine giftigen Treibstoffe eingesetzt werden und die G-Kräfte, die beim Wiedereintritt auf die Fracht wirken, relativ gering sind. Jedoch werden die Entwicklungskosten für dieses relativ komplexen Systems wohl ziemlich hoch sein, sodass dem Dream Chaser nur geringe Chancen auf einen CRS-2 Vertrag angerechnet werden. </p>



<p><strong>2. Boeing</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cst100_frachttransport_gross.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_frachttransport_gross.png" alt="" class="wp-image-45373" width="340" height="243" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_frachttransport_gross.png 680w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_frachttransport_gross-300x214.png 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_frachttransport_gross-600x428.png 600w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a><figcaption>
Der CST-100 nähert sich der ISS- Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p>Boeing möchte ihren CST-100 (Crew Space Transport 100) auch für CRS-2 anbieten. Dieses Raumschiff, das aus einem kapselförmigen Rückkehrmodul und einem zylinderförmigen Servicemodul besteht, wird momentan bereits für den Transport von Astronauten zur ISS entwickelt. Dafür erhielt Boeing vergangenen September einen milliardenschweren Auftrag von der NASA, 2017 sollen die ersten Testflüge stattfinden. Für den Transport von Fracht wird die Innenausstattung der Kapsel entfernt, die nun nicht mehr benötigt wird (wie Sitze, die Monitore, &#8230;), und durch Vorrichtungen für den Transport von mehr als 2.500 kg Fracht ersetzt. Aus dem Servicemodul werden Tanks und Triebwerke entfernt, die beim Crewtransport für einen Startabbruch bei einem Notfall benötigt wurden, sodass dort nun Fracht transportiert werden kann, die nicht unter Druck stehen muss. Somit ähnelt der Fracht-CST-100 dem derzeit eingesetztem Dragon, jedoch hat Boeings Raumschiff einen Vorteil: Die Rückkehrkapsel landet nicht im Wasser, sondern mithilfe von Fallschirmen und Airbags auf Land. So kann die Fracht schneller geborgen und die Kapsel leichter für weitere Flüge erneut verwendet werden. Da die Entwicklung des CST-100 bereits im Rahmen von dem kommerziellen Crewtransport finanziert und gedeckt wird, könnte Boeing den Frachttransport mit dem CST-100 kostengünstig anbieten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_small_5.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Der erste Spatenstich für den Zugangsturm am Startplatz SLC-41. 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p>Boeing macht stetig Fortschritte bei der Entwicklung ihres CST-100s. An dem Startplatz für die Atlas V wurde mit der Konstruktion eines Zugangsturms begonnen, mithilfe dem die Astronauten in das Raumschiff einsteigen können. Die OPF-3 (Orbiter Processing Facility 3, eine ehemalige Hangar für das Space Shuttle) wird momentan für die Produktion des Raumschiffs umgebaut, mehrere dutzend Einzelteile für eine Druckkabine des Raumschiffs, die strukturellen Belastungstests ausgesetzt werden soll, sind bereits angekommen. Erste integrierte Testläufe der Avionik, der Steuerungselektronik des Raumschiffs, werden genauso wie zusätzliche Windtunnel- und Airbagtests momentan durchgeführt, bald wird zudem der Raumanzug für die Astronauten des CST-100 vorgestellt. Auch werden bereits die ersten Einzelteile der Trägerraketen für die Testflüge in einer Fabrik in Decatur, Alabama, gefertigt. </p>



<p><strong>3. Lockheed Martin</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_small_6.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
Die Jupiter/Exoliner-Kombination. 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p>Den wohl innovativsten Ansatz, um im Rahmen von CRS-2 Fracht zur ISS zu befördern, stellte das Raumfahrtunternehmen Lockheed Martin vor. Ihr System nennt sich Jupiter/Exoliner. Es besteht zum Einem aus dem Antriebsmodul Jupiter, das auf dem Satellitenbus der Raumsonde MAVEN basiert und einen Roboterarm hat. Zum Anderem ist oberhalb von Jupiter das Exoliner-Frachtmodul angebracht. Exoliner verfügt über Treibstofftanks, mit denen das Antriebsmodul aufgetankt werden kann, Vorrichtungen zum Transport von nicht-druckbeaufschlagter Fracht und ein mit Luft gefülltem Frachtmodul. Dieses Frachtmodul mit einem Durchmesser von 4,6 Metern basiert auf dem des europäischen Raumtransporters ATV und soll von dem Unternehmen Thales Alenia in Italien gebaut werden. Trägerrakete soll ebenfalls die Atlas V sein. Insgsamt können mit Exoliner 6.500 kg Fracht transportiert werden: 5.000 kg stehen unter Druck, 1.500 nicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032015142024_small_7.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
Jupiter/Exoliner docken an der ISS an. 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem die erste Mission von Jupiter und Exoliner abgeschlossen ist, startet ein weiteres Exoliner-Modul. Dieses nähert sich der alten Jupiter/Exoliner-Kombination an. Nun wird das alte Exoliner-Modul auf die Centaur-Oberstufe der Atlas aufgesetzt und der neue Exoliner auf das Jupiter-Antriebsmodul. Die Exoliner wurden mithilfe des Roboterarms von Jupiter getauscht, die Oberstufe sorgt für einen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre des alten Moduls. Die darauffolgenden Missionen laufen ebenfalls auf diese Art und Weise ab: Altes Exoliner-Modul mit Oberstufe entsorgen, neues Exoliner-Modul mitsamt Fracht mithilfe von Jupiter zur ISS befördern. Das Jupiter-Antriebsmodul bleibt also immer im All, es wird lediglich durch die Treibstofftanks des Exoliners betankt. Ein großer Vorteil dieses Systems ist es, dass wichtige und teure Elemente -wie etwa der Roboterarm- in Jupiter integriert werden können und so nur ein einziges Mal gebaut werden müssen. Außerdem können Jupiter und Exoliner nach der Lieferung von Fracht zur ISS und vor dem Tausch der Module mehrere Monate lang im freiem Flug Experimente durchführen, die Erde beobachten und kleine Satelliten aussetzen. Des Weiteren können Jupiter und Exoliner nicht nur im niedrigem Erdorbit eingesetzt werden, sondern auch als Wohnhabitat für Flüge zum Mond, Asteroiden oder sogar zum Mars. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3407.195" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Commercial Resupply Services</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13261.45" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS-6</a></li></ul>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Antares explodiert kurz nach dem Start zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antares-explodiert-kurz-nach-dem-start-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Oktober um 23:22 MEZ sollte eine Antares Rakete mit dem Raumtransporter Cygnus Richtung ISS starten. Wenige Sekunden nach dem Start zerlegte sich die Rakete in einem spektakulärem Feuerball. Die Unglücksursache ist noch unbekannt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceNews, Twitter, Orbital Sciences. Trauer und Fassungslosigkeit bei Orbital und der NASA. Am gestrigen Tag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Oktober um 23:22 MEZ sollte eine Antares Rakete mit dem Raumtransporter Cygnus Richtung ISS starten. Wenige Sekunden nach dem Start zerlegte sich die Rakete in einem spektakulärem Feuerball. Die Unglücksursache ist noch unbekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceNews, Twitter, Orbital Sciences.</p>



<p>Trauer und Fassungslosigkeit bei Orbital und der NASA. Am gestrigen Tag explodierte die Antares-Rakete auf dem Weg zur ISS und vernichtete dabei den Raumtransporter Cygnus inklusive Fracht, sowie mehrere CubeSats, darunter 26 Cubesats von PlanetLabs und die erste Cubesatmission von Planetary Ressources. Bis zur Klärung der Unglücksursache, sind alle Cygnus-Frachtmissionen zur ISS erstmal ausgesetzt und die Trägerrakete Antares bleibt am Boden.#</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/antaresexplosion1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/antaresexplosion1_low.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erste Explosion<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Ablauf im Detail</strong></p>



<p>Bereits am 27. Oktober sollte die Antares-Rakete zur ISS starten. Leider wurde der Start durch die Anwesenheit eines Bootes im abgesperrten Bereich vor der Küste verhindert. Das Boot konnte die kritische Zone nicht mehr verlassen bevor sich das Startfenster geschlossen hatte und der Start musste auf den 28. Oktober verschoben werden. Diesmal gab es keine Anomalien während des Countdowns und der Start konnte um 23:22 MEZ stattfinden. Wenige Sekunden nach dem Abheben veränderte sich die Flamme des Antriebsstrahls der ersten Stufe sichtbar, er wurde breiter und heller. Ein bis zwei Sekunden später ereignete sich eine Explosion an der Unterseite der Rakete, die zum Ausfall des Antriebs führte, worauf die Rakete zurück auf den Startplatz fiel. Laut Aussage von Orbital Sciences wurde kurz vor dem Aufprall noch das FTS (Flight Termination System) aktiviert um die Rakete zu sprengen. Anhand der Videoaufnahmen lässt sich nicht deuten, ob die Explosion der Rakete durch den Aufprall oder die Sprengung selbiger erfolgte. In jedem Fall verursachte die Explosion einen signifikanten Feuerball, der weithin sichtbar war und zu panischen Reaktionen auf den Zuschauerbänken führte wie viele Youtube-Videos bezeugen. Neben Kerosin, Sauerstoff in der ersten Stufe und dem Feststofftreibstoff der Oberstufe, befand sich auch hochgiftiges Hydrazin und Distickstofftetroxid im Raumfrachter Cygnus, weshalb die Öffentlichkeit von der NASA aufgefordert wurde, sich von eventuellen Fragmenten am Boden fernzuhalten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/antaresexplosion2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/antaresexplosion2_low.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zweite große Explosion am Boden<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Konsequenzen</strong></p>



<p>Weder auf der Pressekonferenz nach dem Start noch bei der Investorenkonferenz heute wurden Details zur Unglücksursache bekannt gegeben. Vorläufige Untersuchungsergebnisse sollen jedoch in den nächsten Tagen vorliegen. Im Internet kamen sofort Gerüchte auf, dass das AJ-26 bzw. NK-33 Haupttriebwerk der Schuldige sein soll, was jedoch von Orbital weder bejaht noch verneint wurde. Nach Bekanntwerden des Absturzes folgte der Aktienkurs der Rakete und stürzte um ca. 17% ab. Auch eine für heute einberufene Investorenkonferenz konnte den Aktienkurs nicht wieder ansteigen lassen. Hier verkündete der CEO von Orbital, David W. Thompson, dass Orbital durch den Start an sich keinen finanziellen Verlust hinnehmen wird (aber eventuell durch die Aufarbeitung und die Veränderung am Design der Rakete). Die NASA hat Orbital bereits einen großen Teil des Geldes für die Herstellung der Hardware gezahlt und die fehlende Erfolgsprämie mit einer Höhe von 48 Millionen Dollar kann Orbital durch eine abgeschlossene Versicherung kompensieren. Der Schaden an sich beträgt über 200 Millionen Dollar, Schaden an den Bodenanlagen noch nicht eingerechnet. Jedoch soll keine allzu große Schäden an den Bodenanlagen vorliegen laut Thompson. Orbital hofft darauf, dass die Verzögerung durch diesen Fehlstart nicht größer als 12 Monate sein wird, vielleicht auch nur 3 Monate. Für 2016 hatte Orbital auch den Wechsel des Hauptantriebs der ersten Stufe der Antares hin zu einem neuen – noch unbekannten – Triebwerk geplant. Thompson meinte, dass je nach Untersuchungsergebnis ein Wechsel auch beschleunigt werden könnte. Gerüchten zufolge soll es sich bei dem Ersatz um das RD-180 handeln, dass auch in der Atlas V eingesetzt wird. In der Vergangenheit hatte Orbital nicht immer Glück mit der Aufklärung von Unglücksursachen. Die Taurus hatte zweimal einen Fehlschlag bei der Öffnung der Nutzlastverkleidung, die Ursache konnte nicht gefunden werden und die Rakete ist danach nie wieder geflogen. Die kritische Frage eines Investors, ob Orbital den Frachttransport nicht auch outsourcen könnte (z.B. zur Konkurrenzfirma SpaceX), lies Thompson verständlicherweise dann doch lieber unbeantwortet.</p>



<p><strong>Die Konkurrenz</strong></p>



<p>Während Orbital also jetzt erstmal mit der Aufarbeitung des gestrigen Fehlstarts beschäftigt ist, bereitet sich der andere Frachtprovider SpaceX auf den nächsten ISS Flug im Dezember vor, wobei es derzeit unklar ist, ob dieser eventuell vorverlegt wird. Letzte Woche hatte Elon Musk bei einer Veranstaltung am MIT verkündet, dass bei dieser fünften regulären Frachtmission von SpaceX die erste Stufe nach der Stufentrennung auf einer Seeplattform im Meer landen soll.</p>



<p><strong>Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aL5eddt-iAo" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Startvideo bei Youtube</a></li></ul>
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		<title>ISS: Die ersten Flocken fallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-die-ersten-flocken-fallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 16:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Flock]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Koichi Wakata]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Labs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Kleinsatelliten der Firma Planet Labs, die im Januar mit einem Cygnus-Frachter zur Internationalen Raumstation gelangten, wurden ausgesetzt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Skyrocket, Raumcon, NASA, TechCrunch. Dies geschah am 11. Februar mittels einer speziellen Startapparatur, die am Ende des japanischen Manipulatorarms befestigt war. Die Apparatur SSOD war zuvor von Koichi [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ersten Kleinsatelliten der Firma Planet Labs, die im Januar mit einem Cygnus-Frachter zur Internationalen Raumstation gelangten, wurden ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Skyrocket, Raumcon, NASA, TechCrunch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022014174801_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die ersten Flock-Satelliten werden auf der ISS-Bahn ausgesetzt. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dies geschah am 11. Februar mittels einer speziellen Startapparatur, die am Ende des japanischen Manipulatorarms befestigt war. Die Apparatur SSOD war zuvor von Koichi Wakata mit durchgeprüften Satelliten der Serie Flock 1 bestückt und in der Materialluftschleuse verstaut worden. Nach dem Verschließen der inneren Schleusenluke und dem Auspumpen der Luft wurde die äußere Luke geöffnet, so dass man mit dem Manipulatorarm die Startapparatur greifen und vom Modul weg schwenken konnte. </p>



<p>Insgesamt 4 Satelliten wurden paarweise gestartet und trennten sich kurz darauf voneinander. Jeder der Satelliten besitzt Abmessungen von 10 x 10 x 30 Zentimeter und ist außen mit Solarzellen versehen. Zudem verfügt jeder Satellit über eine Kamera und Sendeeinrichtungen, mit denen Bilder der Erdoberfläche angefertigt und zur Erde übermittelt werden können. </p>



<p>Flock, auf deutsch so viel wie Schar oder Schwarm, soll eine ganze Konstellation von Kleinsatelliten werden, die sich, zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, im Laufe der Zeit über einen weiten Bereich des Orbits in etwa 400 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von knapp 52 Grad verteilen werden. Damit kann man jeden Punkt der Erde zwischen 52 Grad nördlicher und südlicher Breite in regelmäßigen Abständen wiederholt fotografieren. </p>



<p>Die Flock-Konstellation wurde von der US-amerikanischen Firma Planet Labs initiiert und gebaut und soll weltweit Informationen über Veränderungen auf unserem Planeten zur Verfügung stellen. Jeder Satellit fertigt Bilder an, speichert diese und sendet die Daten zur Erde, sobald er eine Bodenstation des Systems überfliegt. Hier werden die Bilder aufbereitet und auf einem Server zur Verfügung gestellt. Vorgänger der Flock-Satelliten waren Dove 1 und 2, die im April 2013 an der Spitze einer Sojus 2 bzw. einer Antares ins All gelangten und die Machbarkeit des Projektes bewiesen. Während Dove 1 auf einer 165-Kilometer-Bahn abgesetzt wurde und mittlerweile in dichten Atmosphärenschichten verglühte, gelangte Dove 2 (mit Bion-M 1) auf eine 570-Kilometer-Bahn. Im November kamen Dove-3 und 4 hinzu. </p>



<p>Insgesamt soll der neue Satellitenschwarm Flock in wenigen Wochen aus der ISS ausgeschleust werden und besteht dann aus 28 Satelliten. Diese werden passiv in ihrer Lage stabilisiert und verfügen über keinen Antrieb. Im Verlaufe von 1 bis 2 Jahren werden ihre Bahnen so weit abgesunken sein, dass sie verglühen. Bis dahin stellen sie allerdings wegen ihrer fehlenden Ausweichmöglichkeit auch eine gewisse Gefahr für die internationale Raumfahrt dar. Gegenwärtig werden gerade internationale Richtlinien diskutiert, die für diese relativ neue Klasse von Satelliten gelten sollen. Der Tenor dabei lautet: keine Sonderregeln für Cubesats. Sie sollen nur auf Bahnen gelangen dürfen, auf denen sie im Verlaufe von wenigen Jahren so weit absinken, dass sie in die Erdatmosphäre eintreten und dabei zerstört werden. </p>



<p>&#8222;Ohne ein Antriebssystem an Bord werden die Nutzungszeiten der Satelliten ziemlich begrenzt sein&#8220;, sagte Chris Boshuizen, Cheftechnologe bei Planet Labs. &#8222;Unser Geschäftsmodell basiert auf der Massenproduktion kleiner Satelliten. Anstatt einen komplexen Satelliten mit einer Funktionsdauer von 10 Jahren zu bauen, wählten wir viel einfachere Satelliten mit einer Funktionsdauer von ein paar Jahren und der Möglichkeit, die Konstellation einfach zu erneuern.&#8220; </p>



<p>Da man für die Zukunft den Start einer größeren Anzahl von Cubesats von der ISS aus plant, hat die US-Firma Nano Racks ein spezielles Startsystem entwickelt. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, derartige Satelliten zunächst an Bord eines Frachtraumschiffes zur Internationalen Raumstation zu bringen und dann von hier aus im All auszusetzen. Bisher kam es mitunter zu jahrelangen Wartezeiten bis ein Kleinsatellit als Huckepack-Nutzlast unter Einsatz einer speziellen Abstandseinrichtung auf eine Erdumlaufbahn gelangte. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12064.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus CRS Orb-1 auf Antares 120</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Expedition 38</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Cygnus 2 auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-2-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 22:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[NanoRacks]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Labs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38157</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pünktlich um 19.07 Uhr MEZ startete eine Antares-120-Trägerrakete vom Startplatz Wallops Island mit Cygnus 2, ISS-Fracht und 33 Kleinsatelliten an Bord. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation, Raumcon, Skyrocket. Zehn Minuten später wurde das Raumschiff von der 2. Stufe gelöst und seine Solarzellenpaneele entfalteten sich. Der Endanflug auf die Internationale Raumstation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-2-auf-dem-weg-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Cygnus 2 auf dem Weg zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich um 19.07 Uhr MEZ startete eine Antares-120-Trägerrakete vom Startplatz Wallops Island mit Cygnus 2, ISS-Fracht und 33 Kleinsatelliten an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012014232617_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Antares 120 mit Cygnus 2 beim Start auf Wallops Island (USA) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zehn Minuten später wurde das Raumschiff von der 2. Stufe gelöst und seine Solarzellenpaneele entfalteten sich. Der Endanflug auf die Internationale Raumstation ist für den 12. Januar vorgesehen. </p>



<p>Gestern war der Start wegen einer Risikoabschätzung in Bezug auf einen hohen Protonenfluss von der Sonne abgesagt worden. Man befürchtete Beeinträchtigungen der Steuerelektronik der Trägerrakete. Die Untersuchungen ergaben aber, dass die Werte innerhalb zulässiger Toleranzen lagen. </p>



<p>Der Flug von Cygnus 2 ist der erste reguläre Frachtflug der Orbital Sciences Corporation zur Internationalen Raumstation im Rahmen der Commercial Resupply Services (CRS). Im September 2013 war ein Demonstrationsflug ebenfalls erfolgreich verlaufen. </p>



<p>Mit Cygnus 2 gelangen insgesamt 1.466 kg Fracht zur ISS. Darunter befinden sich Nahrungsmittel, Ersatzteile u.a. für das Lebenserhaltungssystem der Station, Hygieneartikel, Ausrüstung für Ausstiegsmanöver und wissenschaftlich-technische Experimente. Mit dabei sind 23 Versuche, die von Studenten im Rahmen eines speziellen Förderprogramms entwickelt wurden. Diese reichen von der Untersuchung der Entwicklung von Stammzellen in der Schwerelosigkeit über die Suche nach einem Krebs-Heilmittel bis hin zur Erprobung einer Methode, Bier in der Schwerelosigkeit zu brauen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012014232617_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Cygnus-Raumschiff bei Annäherung an die ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein Teil der Fracht wird auch für das kommerzielle Unternehmen Nanoracks ins All transportiert. Darunter befinden sich insgesamt 33 Kleinstsatelliten, die im Verlaufe der kommenden Wochen mit einer speziell dafür entwickelten Startvorrichtung aus der Schleuse im japanischen Kibo-Modul ins All katapultiert werden. 28 standardisierte Satelliten (10 x 10 x 30 cm) hören auf den Namen Flock (deutsch: Schar oder Schwarm) und sollen Aufnahmen von bestimmten Regionen der Erde mit Auflösungen bis zu 3 Metern anfertigen. Sie bilden gemeinsam eine Beobachter-Konstellation der US-Firma Planet Labs. Des Weiteren befinden sich ArduSat 2, SkyCube, LituanicaSAT 1, LitSat 1, und UAPSat 1 an Bord. Zwei Satelliten stammen aus Litauen, einer aus Peru. Alle dienen der Erprobung bestimmter Techniken unter Weltraumbedingungen bzw. tragen die oben erwähnten Studentenexperimente. </p>



<p>Da die Satelliten über keinen eigenen Antrieb verfügen, wird ihre Funktionsdauer lediglich einige Monate betragen, bevor sie in dichten Schichten der Erdatmosphäre verglühen. </p>



<p>Die Mission des Cygnus-Frachters mit einer Gesamtmasse von etwa 4,1 t soll bis Mitte Februar andauern. Am 18.02. wird er, zuvor mit Abfällen beladen, mittels Manipulatorarm von der Station abgekoppelt und entlassen. Nach einem Bremsmanöver wird das Raumfahrzeug verglühen. Für 2014 sind zwei weitere Cygnus-Frachtflüge zur ISS geplant. Ab 2015 soll dann eine größere Version zum Einsatz kommen, die auch mehr Fracht transportieren wird. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



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		<title>Cygnus-COTS 1 ist Geschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-cots-1-ist-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 09:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[CRS]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
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		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Cygnus-Frachter der Firma Orbital Sciences Corporation wurde gestern gegen Mittag (13.31 Uhr MESZ) frei gegeben und verglühte heute nach 20 Uhr unserer Zeit in dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Bei seiner Demonstrationsmission war Cygnus 23 Tage am ISS-Modul Harmony angekoppelt. Er brachte etwa 590 Kilogramm Fracht, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der erste Cygnus-Frachter der Firma Orbital Sciences Corporation wurde gestern gegen Mittag (13.31 Uhr MESZ) frei gegeben und verglühte heute nach 20 Uhr unserer Zeit in dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102013113504_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="266"/><figcaption>
Cygnus, angedockt am ISS-Modul Harmony 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei seiner Demonstrationsmission war Cygnus 23 Tage am ISS-Modul Harmony angekoppelt. Er brachte etwa 590 Kilogramm Fracht, darunter Lebensmittel, Bekleidung und Experimente von Studenten US-amerikanischer Universitäten, zur Internationalen Raumstation, die nach dem Andocken am 29. September in die Raumstation transportiert wurden. </p>



<p>Der Start war zuvor bereits am 18. September gestartet und sollte ursprünglich wenige Tage danach ankoppeln. Zunächst hatte man jedoch ein kleines Kompatibilitätsproblem mit der Formatierung der GPS-Datensätze zu lösen und anschließend ließ man einem anfliegenden Sojus-Raumschiff den Vortritt. Alle geplanten Manöver zur Annäherung verliefen danach reibungslos und so konnte die NASA einen weiteren Erfolg im Rahmen eines Programmes verkünden, bei dem kommerzielle Unternehmen Fertigung und Transport eines Frachters anbieten und die Weltraumorganisation lediglich eine Dienstleistung in Anspruch nimmt (COTS = Commercial Orbital Transportation Services/CRS = Commercial Resupply Services). </p>



<p>Der erste Cygnus-Flug im Rahmen des CRS-Programmes soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Im Laufe der Zeit sollen dann stärkere Oberstufen eingesetzt werden, so dass sich die mögliche Nutzlastkapazität erhöht. Ab dem vierten Flug soll sich dies auch im Volumen des Frachtraumes ausdrücken. Dessen Länge wird von 3,66 m auf 4,86 m steigen, das Volumen von gegenwärtig 19 auf dann 27 Kubikmeter. So können auch sperrigere Teile zur ISS transportiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102013113504_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="469" height="357"/><figcaption>
Soeben wurde die Verbindung gelöst. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Interessanterweise wurde nach dem Lösen der Verbindung zum großen Manipulatorarm der Station das Abbruch-Kommando gegeben, nach dem sich der Frachter relativ zügig von der Station entfernte. Dieses Kommando wurde eingentlich implementiert, um bei einem Zwischenfall beim Annäherungsmanöver dieses sofort abzubrechen und den Frachter in Richtung Erde navigieren zu lassen. Dafür gibt es auf einem speziellen Bedienpaneel an Bord der Station einen Schalter. Also wurde auf die Programmierung einer weiteren Prozedur für den Abflug von der Station verzichtet und das ohnehin bereits vorhandene und getestete Programm verwendet. </p>



<p>Die USA verfügen nun mit Dragon der Firma Space Exploration Technologies und Cygnus von OSC über zwei Frachtraumschiffe zur Belieferung der Internationalen Raumstation mit Nahrungsmitteln, Bekleidung, Experimenten, Werkzeugen, Ersatzteilen aber auch neuen Anlagen. Cygnus bietet hierbei nach seiner Erweiterung über einen größeren Innenraum als Dragon. Dafür kann Dragon Außenfracht zur Station und Rückkehrfracht zur Erde transportieren. Beide Systeme ergänzen sich also gegenseitig. </p>



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		<title>Cygnus problemlos an ISS angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-problemlos-an-iss-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. September 2013 ist es nun gelungen. Der Cygnus-Frachter „G. David Low“ wurde um 14:44 Uhr MESZ unter Leitung der ISS-Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano mit dem Roboterarm an das Harmony-Modul angedockt. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA. Bis zum heutigen Endanflug hatte Cygnus sechs der zehn zu absolvierenden Demonstrationsaufgaben abgeschlossen. Im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 29. September 2013 ist es nun gelungen. Der Cygnus-Frachter „G. David Low“ wurde um 14:44 Uhr MESZ unter Leitung der ISS-Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano mit dem Roboterarm an das Harmony-Modul angedockt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013152624_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="300" height="227"/><figcaption>
Cygnus in Warteposition kurz vor dem Andocken an die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Bis zum heutigen Endanflug hatte Cygnus sechs der zehn zu absolvierenden Demonstrationsaufgaben abgeschlossen. Im Endanflug ging nun alles vergleichsweise schnell. Cygnus befand sich zunächst  6 Kilometer hinter und 1,4 Kilometer unter der ISS. Mit einigen Triebwerkszündungen begann die kurze Aufholjagd. Die LIDAR-Steuerung wurde in rund 1.000 Metern aktiviert und getestet (Nr. 7 der Demonstrationsaufgaben). In 230 Metern Entfernung wurde  vorgeführt, dass sowohl die langsame  Annäherung an als auch die Entfernung von der ISS auf Befehl gelingt (Nr. 8). Zudem wurde ein Haltemanöver (Nr. 9) geübt. Kurz vor der 30-Meter-Sicherheitszone der ISS in 55 Metern Entfernung wurde als zehnte Aufgabe der Laser-Reflektor am Kibu-Modul der ISS erfolgreich anvisiert und der optische Kontakt gehalten. LASER-gesteuert erfolgte die Annäherung bis auf 10 Meter an die ISS. Bei Geschwindigkeitsdifferenz von Null wurden die Cygnus-Steuerungsdüsen abgeschaltet  und der Greifvorgang mit dem Canadarm 2 konnte beginnen.  </p>



<p>Um  13:01 Uhr MESZ wurde Cygnus von Luca Parmitano erfolgreich über dem Indischen Ozean gegriffen. Nach Überprüfung des Kopplungsmechanismus und aller relevanten Systeme erfolgte 14:44 Uhr MESZ das Andocken von Cygnus an die ISS. Danach wurden die 16 Haltebolzen angezogen. Die Öffnung der Luke ist am 30. September 2013 geplant. An Bord von Cygnus befinden sich 590 Kilogramm Nahrung, Bekleidung und wissenschaftliche Experimente von Studenten.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013152624_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="300" height="167"/><figcaption>
Anderer Blickwinkel, aber gleiche Situation &#8211; ein letzter Check kurz vor dem Andocken 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Schluss lief beim Cygnus-Demonstrationsflug alles perfekt. Man war am Rendevous-Tag sogar etwas vor dem Zeitplan. Aber wenn es noch einen Anschauungsbeispiels bedurft hätte, wie flexibel die ISS-Arbeitspläne gehandhabt werden können, so hat es Cygnus bei dieser Mission gleich mitgeliefert. Ursprünglich für Ende Juni geplant, sorgte eine zusätzliche Triebwerkskontrolle bei der vorgesehenen Trägerrakete für die erste Verzögerung. Dann musste der An-und Abflug des japanischen Transporters HTV abgewartet werden. Als endlich ein neuer Starttermin zugewiesen war, musste nochmals um einen Tag geschoben werden. Endlich im Weltraum, machte eine Software-Inkompatibilität zwischen Cygnus und ISS dem ambitionierten Zeitplan des Demonstrationsprogramm einen Strich durch die Rechnung. Das Software-Problem war zwar schnell behoben, hatte aber dennoch zur Folge, dass Sojus-TMA 10M der Vortritt gewährt werden musste. Das Ganze war eine regelrechte Entschleunigungskur, die aber für die börsennotierte Orbital Sciences Corporation dennoch rechtzeitig zum Quartalsende zum Erfolg geführt wurde. Und für die Weltraumfans kam der Abschluss auch noch rechtzeitig, steht doch die temporäre Einstellung von NASA-TV ziemlich weit  oben auf der Liste von Sparmaßnahmen, sollte demnächst nach dem Start des neuen Fiskaljahres am 01. Oktober 2013 im US-Kongress keine Einigung über das NASA-Budget 2014 erzielt werden.  </p>



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		<title>Cygnus: Annäherung an ISS um 2 Tage verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-annaeherung-an-iss-um-2-tage-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 10:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Abkopplungsmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das für heute geplante Rendezvous eines Frachtraumschiffes vom Typ Cygnus der Firma Orbital Sciences Corporation wird aufgrund eines Problems auf Dienstag verschoben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation. Offenbar gab es Abweichungen in den Formaten der GPS-Daten der Internationalen Raumstation und dem anfliegenden Transportraumschiff, als man in den relativen Modus übergehen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das für heute geplante Rendezvous eines Frachtraumschiffes vom Typ Cygnus der Firma Orbital Sciences Corporation wird aufgrund eines Problems auf Dienstag verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092013123247_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092013123247_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="400" height="400"/></a><figcaption>
Cygnus im Umfeld der ISS &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>Offenbar gab es Abweichungen in den Formaten der GPS-Daten der Internationalen Raumstation und dem anfliegenden Transportraumschiff, als man in den relativen Modus übergehen wollte. Orbital hat mittlerweile den Fehler gefunden und arbeitet an einer Software-Lösung. </p>



<p>Beim relativen GPS werden Positions- und Geschwindigkeitsdaten als Differenzen zwischen den Werten beider Raumfahrzeuge berechnet. Dafür müssen beide Systeme mit hoher Präzision funktionieren, obwohl man sich im Endanflug nicht allein auf diese Daten verlässt. </p>



<p>Zusätzlich gibt es auch ein Lasersystem, mit dem man anhand von Reflexionen den Abstand des Raumfahrzeugs von der Station zentimetergenau bestimmen kann. Ziel ist es, Cygnus etwa 10 Meter unterhalb des Labormoduls Destiny relativ zur Station zum Stillstand zu bringen. Dann soll der Frachter mittels Manipulatorarm an den erdwärts gerichteten Kopplungsstutzen des Moduls Harmony am Bug der ISS angedockt werden. </p>



<p>Im Rahmen einer Demonstrationsmission sollen zuvor bestimmte Tests absolviert werden. Erfolgreich bewältigte Cygnus den Start am Mittwoch, Positions- und Lageregelung am ersten sowie freie Drift und Annäherungs-Abbruch am zweiten Flugtag. Freie Drift bedeutet dabei, dass Cygnus ohne Verwendung irgendwelcher Antriebssysteme eine stabile Fluglage im Orbit einhält. Beim aktiven Abbruch hingegen werden die Triebwerke dazu verwendet, sich von einem Ziel zu entfernen. </p>



<p>Vor dem Ankoppeln sind weitere 7 Punkte zu erfüllen. Dazu zählen die relative GPS-Navigation, Zielführung, aktive Lageregelung, Kommandoübermittlung von einer an Bord der ISS befindlichen Steuerung (Hardware Command Panel), Laser-gestützte Navigation, Rückzug auf Kommando, Halten auf Kommando und schließlich Laser-Erfassung eines einzelnen Reflektors und die auf diesen Daten basierende Fähigkeit zur Navigation im direkten Umfeld der Station. </p>



<p>Zwischendurch gibt es Prüfpunkte, an denen jeweils entschieden wird, ob die Mission fortgesetzt oder abgebrochen wird. Die Demonstationsmanöver beginnen im Abstand von 4 Kilometern hinter und unterhalb der Station. Zunächst verringert Cygnus den Rückstand auf 1,4 km, beim ersten Annäherungsmanöver wird die Bahn dann angehoben. Danach setzt sich Cygnus direkt unter die ISS und wird mit dem dritten und vierten Annäherungsmanöver weiter nach oben gebracht. Das fünfte derartige Manöver erfolgt bei etwa 250 Metern vertikalem Abstand und bringt Cygnus in den 200-Meter-Bereich der Station. Hier werden dann Flucht- und Haltemanöver ausprobiert, bevor die endgültige Annäherung an die Station vorgesehen ist. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares/Cygnus &#8211; COTS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11969.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 37</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Cygnus auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 18:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon. Von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-auf-dem-weg-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Cygnus auf dem Weg zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013200640_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="300" height="169"/><figcaption>
Antares mit Cygnus &#8222;G. David Low&#8220; auf dem Weg zur ISS &#8211; ein Bilderbuchstart, wenn auch mit acht Minuten Verzögerung. Low war NASA-Astronaut und später Orbital-Mitarbeiter. Er verstarb 2008. 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Von der Wallops Flight Facility, der für 150 Millionen US-Dollar runderneuerten und inzwischen doch recht gut frequentierten „Start-Zweigstelle“ der NASA an der Atlantik-Küste Virginias, hob heute um 10:58 a.m. Ortszeit (16.58 Uhr MESZ) eine Antares-Rakete mit dem ersten voll funktionsfähigen Raumfrachter Cygnus „G. David Low“ ab. Der Flug Orb-D1 zählt als Demonstrationsflug im Rahmen des COTS-Programmes (Commercial Orbital Transportation System). Vom Gelingen hängen die weiteren Aufträge zur Versorgung der ISS an die Orbital Sciences Corporation im Rahmen des anschließenden CRS-Programmes (Commercial Resupply Services) ab. Orbital könnte dann in acht Flügen bis 2016 rund 20 Tonnen Nachschub liefern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,9 Mrd. US-Dollar. </p>



<p>Der Start verlief problemlos, so jedenfalls der Eindruck aus der Bildübertragung, aus der Live-Kommentierung in den begleitenden NASA-Tweets und der bisherigen Nachberichterstattung. Nach knapp vier Minuten wurde in rund 110 Kilometern Höhe die flüssigkeitsbetriebene erste Stufe nach Brennschluss der beiden Aerojet-Rocketdyne AJ-26-Triebwerke abgetrennt. Etwa neunzig Sekunden später und ca. 80 Kilometer höher erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung in einer Freiflugphase, anschließend die Zündung der zweiten Stufe, einem feststoffbetriebenen ATK-Castor-30-Motor. Er brachte den Cygnus-Frachter auf 250 Kilometer Höhe. Ziemlich genau zehn Minuten nach dem Start wurde Cygnus von der zweiten Stufe separiert. Der zunächst angestrebte Orbit von 243 mal 299 Kilometer hat eine Inklination von 51,6 Grad.  </p>



<p>Zwanzig Minuten nach dem Start bestand laut Orbital eine stabile Kommunikation mit Cygnus. Die Solarzellen-Ausleger wurden erfolgreich ausgeklappt. Nach den obligaten Systemchecks wird Cygnus in den nächsten Tagen ein Testprogramm durchlaufen und sich dabei aus eigener Kraft schrittweise der ISS nähern. Das Programm beinhaltet zehn Demonstrationspakete. Insgesamt 425 Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden, bevor die Erlaubnis zur Annäherung und zum Andocken an die ISS erteilt wird. Im Mittelpunkt der Tests steht die Steuerungsfähigkeit des Raumschiffs. Zum Testprogramm zählt auch die Analyse des Verhaltens im antriebs- und steuerungslosen Flug und ein Abbruchmanöver. Beides ist essentiell, damit kritische Situationen in allernächster Nähe zur ISS erst gar nicht aufkommen und wenn, wenigsten beherrschbar bleiben. Die Rendezvoussteuerung (LIDAR-basiert; Laser Detection and Ranging) und Kopplungsvorrichtung (Node 2 Common Berthing Mechanism) werden ebenfalls getestet.  </p>



<p>Am 22. September sehen die Planungen die Ankopplung an das Node 2 (Harmony)-Modul der ISS vor. Der Raumfrachter wird autonom bis auf 12 Meter an die Raumstation heransteuern und dann im Freiflug (free drift), das heißt ohne weitere Steuerung, parallel zur ISS fliegen. Danach wird er von der Station aus mit dem Roboterarm gegriffen und an die ISS angekoppelt. Die Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano werden dieses Manöver voraussichtlich durchführen.  </p>



<p>Cygnus wird etwa 30 Tage angedockt bleiben, Zeit genug, um die rund 590 Kilogramm Fracht (25 Stunden sind dafür angesetzt) zu entladen und Abfälle zu verstauen. Danach wird Cygnus über dem Südpazifik zum Absturz gebracht und verglühen. Insgesamt kann Cygnus 2 Tonnen Nutzlast transportieren. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cygnus-Demonstrationsflug zur ISS verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-demonstrationsflug-zur-iss-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 18:51:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nach dem erfolgreichen Antares-Jungfernflug für spätestens Anfang Juli 2013 vorgesehene Demonstrationsflug eines vollwertigen Cygnus-Transporters auf Antares zur ISS muss verschoben werden. Ein Raketentriebwerk wird ausgetauscht. Es könnte September werden, wenn der für August vorgesehene japanische HTV-Frachter wiederum seinen Zeitplan einhält. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Orbital, NASA, Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der nach dem erfolgreichen Antares-Jungfernflug für spätestens Anfang Juli 2013 vorgesehene Demonstrationsflug eines vollwertigen Cygnus-Transporters auf Antares zur ISS muss verschoben werden. Ein Raketentriebwerk wird ausgetauscht. Es könnte September werden, wenn der für August vorgesehene japanische HTV-Frachter wiederum seinen Zeitplan einhält.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Orbital, NASA, Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-10-77076.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08052013205112_small_1.jpg" alt="Orbital Science Corporation" width="300" height="200"/><figcaption>
Künstlerische Impression der Annäherung von Cygnus an die ISS 
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(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>So schnell kann es gehen. Noch am 25. April 2013 kündigt das Management der Orbital Sciences Corporation (Orbital) auf der Jahreshauptversammlung seinen Aktionären an, im Sommer werde man den Testflug des Einweg-Frachters Cygnus zur ISS starten. Gemeint war damit ein Termin mit genügend Abstand zum Start des japanischen Versorgungsfrachters HTV am 4. August, also spätestens Anfang Juli. Nicht ganz zwei Wochen nach der Hauptversammlung wird die Cygnus-Premiere wahrscheinlich auf September verschoben. Der danach anstehende erste von acht Cygnus-Versorgungsflügen unter dem CRS-Programm (Commercial Resupply Service) ist weiterhin für das vierte Quartal 2013 vorgesehen. </p>



<p>Die Ursache für die Verschiebung des Testflugs ist nicht ganz zufällig, wäre also planbar gewesen. Bei Orbital hat man sich zum Austausch eines der beiden AJ26-Triebwerke an der vorgesehenen Antares-Rakete entschlossen. Man möchte überprüfen, ob eine Dichtung zweifelsfrei funktioniert. Beim Austausch-Aggregat ist dies bereits geschehen. Das verlängert die Phase bis zum Start um drei bis vier Wochen. Das Problem ist, dass man damit mit der HTV-Zeitplanung in Konflikt gerät. Kommt es beim HTV seinerseits nicht zu nennenswerten Verschiebungen, kann der Cygnus-Andocktest an die ISS erst im September absolviert werden. Sollte sich die HTV-Mission verzögern, käme auch Anfang August für Cygnus in Betracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08052013205112_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="300" height="203"/><figcaption>
Echtes Foto &#8211; Abtrennung des Cygnus-Masse-simulators von der Antares-Oberstufe am 21. April 2013 
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(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>Der zeitliche Abstand zwischen beiden Missionen ist notwendig, weil sowohl Cygnus als auch HTV das japanische Kommunikationssystem der ISS zur Feinsteuerung der Annäherungsphase an die Raumstation nutzen. Dieses muss speziell für jedes der beiden Raumschiffe konfiguriert werden. Dafür benötigt man mehrere Wochen. </p>



<p>Für das Antares-Cygnus-Projekt ist die Verschiebung ein kleiner Schönheitsfehler, aber immer noch besser, als ein Fehlstart. Vielleicht ist man bei Orbital nach dem vorzeitigen Abreißen eines letztendlich zu kurzen Versorgungskabels zwischen Startturm und Rakete, das den Start zum Antares-Jungfernflug im April um vier Tage verzögerte, vorsichtiger geworden. Der Jungfernflug selbst verlief nicht nur nach den ersten Eindrücken aus der Live-Übertragung, sondern auch aus Sicht der intensiven Analyse von Start- und Flugdaten in den folgenden Wochen optimal. Auch der im Orbit ausgesetzte Cygnus-Massesimulator wurde und wird noch eng überwacht. Die von dort gelieferten Daten zeigen, dass beispielsweise thermische und akustische Belastung, Vibrationen und Beschleunigungskräfte durchweg unkritisch für die Nutzlast waren. Laut Orbital kann der nächste Start ohne große Modifikationen an der Rakete erfolgen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4066.90#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Versorger Cygnus</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.255#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) Jungfernflug</a></li></ul>
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