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	<title>DOD &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>DOD &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>WGS 10: Militärischer Comsat der USA im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wgs-10-militaerischer-comsat-der-usa-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 14:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. März 2019 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 10 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der Satellit gelangte zunächst auf einen supersynchronen Transferorbit. Zwischenzeitlich wurde seine Umlaufbahn bereits deutlich angehoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Boeing, Northrop Grumman, ULA, USAF. Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wgs-10-militaerischer-comsat-der-usa-im-all/" data-wpel-link="internal">WGS 10: Militärischer Comsat der USA im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 16. März 2019 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 10 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der Satellit gelangte zunächst auf einen supersynchronen Transferorbit. Zwischenzeitlich wurde seine Umlaufbahn bereits deutlich angehoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Boeing, Northrop Grumman, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-edf0cdcc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/D383WGS10ULAUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/D383WGS10ULAUSAF26.jpg" alt="ULA via USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta D383 startet mit WGS 10 an Bord 
<br>
(Bild: ULA via USAF)
</figcaption></figure>



<p>Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit mit einer Startmasse von rund 5.987 Kilogramm wurde von der Delta-Rakete mit der Nummer 383 befördert. Sie absolvierte die 39. Mission einer Delta-IV-Rakete seit dem Jungfernflug im Jahre 2002, sowie die 133. Mission einer von der im Dezember 2006 gründeten United Launch Alliance (ULA) vermarkteten Rakete. </p>



<p>Im von 23.56 Uhr bis 2.05 Uhr MEZ reichenden Startfenster hob die Delta 383 am 16. März 2019 um 1.26 Uhr MEZ, angetrieben von einem Triebwerk Aerojet Rocketdyne RS-68 in der ersten Stufe und vier Feststoffboostern, von der Startrampe SLC37B auf der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida ab. </p>



<p>Nachdem die vier Feststoffbooster nach rund 94 Sekunden und die Zentralstufe der in Medium+(5,4)-Konfiguration (Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser, 4 Feststoffbooster des Typs Northrop Grumman GEM-60, 1 Aerojet Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk in der Oberstufe DCSS) fliegenden Rakete nach rund 247 Sekunden ausgebrannt waren, kam die DCSS an die Reihe. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ae236031"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_small_2.jpg" alt="ULA via USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta D383 Momente nach der Zündung 
<br>
(Bild: ULA via USAF)
</figcaption></figure>



<p>Zwei Brennphasen der zusätzlich mit zwölf Lageregelungstriebwerken vom Typ Aerojet MR-106H ausgerüsteten DCSS folgten, unterbrochen von einer zehn Minuten dauernden Freiflugphase auf einer 27,6 Grad geneigten 185 x 5.437-km-Bahn. Nach der zweiten DCSS-Brennphase wurde WGS 10 gegen 2:02 Uhr MEZ rund 36 Minuten und 50 Sekunden nach dem Abheben in einem supersynchronen Transferorbit ausgesetzt. </p>



<p>Gemäß Angaben des Startanbieters ULA, der zusammen mit der US-amerikanischen Luftwaffe den Start durchführte, sollte die supersynchrone Bahn ein Perigäum, das heißt einen der Erde nächstliegenden Punkt, von 434 Kilometern und ein Apogäum, das heißt einen erdfernsten Punkt, von 44.316 Kilometern über der Erdoberfläche aufweisen. Die Inklination, das heißt die Neigung der Bahn gegen den Äquator, war für den Zeitpunkt des Aussetzens von WGS 10 auf einen Wert von 27 Grad angesetzt. Der Start von WGS 10 war laut ULA ein Erfolg. </p>



<p>Erste Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen dafür, dass der Satellit auf eine 24,98 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt (Perigäum) von 470 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt (Apogäum) von 44.255 Kilometern über der Erde gelangte. </p>



<p>Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn steht dem Satelliten ein eigenes Flüssigkeitstriebwerk vom Typ R-4D bzw. HiPAT (High Performance Apogee Thruster) zur Verfügung, das nun innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen mehrfach zum Einsatz kam. Außerdem ist der Satellit mit vier elektrischen Triebwerken des Typs XIPS-25 ausgestattet, die zu weiteren Bahnanpassungen und zum Abbau der Exzentrizität, der Abweichung der Bahn des Satelliten von der Kreisform, benutzt werden können. XIPS steht für Xenon Ion Propulsion System, übersetzt Xenonionenantriebssystem. Die gesamte vom Satelliten bis zum Erreichen einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aufzubringende Geschwindigkeitsdifferenz (dV) beträgt rund 1.721 m/s. </p>



<p>Nach der Zirkularisierung seiner Umlaufbahn soll WGS 10 im GEO Dienste für amerikanische Militäreinheiten im Feld überall auf der Welt zur Verfügung stellen. Entsprechend steht WGS für Wideband Global Satcom, übersetzt etwa weltweite breitbandige Satellitenkommunikation. Betreiben wird den Satelliten die US-amerikanische Luftwaffe (USAF). Das Hauptkontrollzentrum befindet sich auf der Luftwaffenbasis Schriever  im US-Bundesstaat Colorado. Die dort mit der Überwachung und Steuerung der raumflugtechnischen Komponenten des Satelliten beauftragte Einheit ist die 4<sup>th</sup> Space Operations Squadron der USAF. Fünf um den Erdball verteilte Operationszentralen kümmern sich um den bestimmungsgemäßen Einsatz der Kommunikationsnutzlasten an Bord der WGS-Satelliten. Der Beginn des Regelbetriebs für WGS 10 ist derzeit für Oktober 2019 geplant. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-fadb2b7c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_small_3.jpg" alt="Boeing Image" width="260"/></a><figcaption>
WGS-Block-II-Raumfahrzeug &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Boeing Image)
</figcaption></figure>



<p>WGS 10 ist der zehnte in einer Reihe militärischer Kommunikationssatelliten, deren Konstellation insbesondere die der älteren DSCS-III-Satelliten ergänzt und ablöst (DSCS = Defense Satellite Communications System &#8211; Verteidigungs-Satellitenkommunikationssystem). Im Unterschied zu den DSCS-Satelliten tragen die Raumfahrzeuge des WGS-Typs auch K<sub>a</sub>-Band-Transponder und sind erheblich leistungsfähiger. Jeder WGS-Satellit kann 19 unterschiedliche Ausleuchtzonen gleichzeitig, darunter 10 richtbare im K<sub>a</sub>-Band und 8 richtbare im X-Band, bedienen. 
<br>
Das Block-2+-Raumfahrzeug WGS 10 mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen wird seine Aufgaben nach Angaben aus den Vereinigten Staaten zwischen 10 und 15 Jahre lang erfüllen können. Block 2 unterschiedet sich von Block 1 beispielsweise durch eine um rund das dreifache größere Datenübertragungsrate beim Transport von Bildmaterial von bis zu bis 311 Megabit pro Sekunde. Über Block-2-Satelliten lassen sich beispielsweise Drohnen des Typs Northrop Grumman RQ-4 Global Hawk steuern. Ab WGS 8, dem ersten  Block-2+-Raumfahrzeug, besitzen die Satelliten einen rund 50 Prozent höheren möglichen Gesamtdatendurchsatz pro Raumfahrzeug.  </p>



<p>Die maximale Downlink-Bandbreite von WGS 10 beträgt 8,088 Gigahertz, der mögliche Gesamtdatendurchsatz des mit Antennen von der Harris Corporation ausgerüsteten Erdtrabanten soll bei über 11 Gigabit pro Sekunde liegen. </p>



<p>Die Bekanntgabe des Bauauftrags für WGS-10 erfolgte am 27. Juli 2012. In ihrem Rahmen wurde von der USAF ein Preis von 338,7 Millionen US-Dollar für den neuen Satelliten genannt. Im November 2018 hatte WGS 10 die Nutzlastvorbereitungseinrichtung bei Titusville in der Nähe des Startgeländes in Florida erreicht. Am 26. Februar 2019 war der zwischenzeitlich in der Nutzlastverkleidung verpackte Satellit auf die Delta-IV-Rakete aufgesetzt worden. </p>



<p>WGS-Satelliten werden mittlerweile nicht nur von den USA genutzt. Australien hatte sich maßgeblich an der Finanzierung von WGS 6 beteiligt. Dänemark, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande und Kanada stellten bedeutende Beträge für WGS 9 zur Verfügung. </p>



<p>WGS 10 alias USA 291 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.071 und als COSPAR-Objekt 2019-014A. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16741.50" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">WGS 10 auf Delta IV Medium+ (5,4)</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WGS 2 für US-Verteidigungsministerium gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wgs-2-fuer-us-verteidigungsministerium-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[WGS]]></category>
		<category><![CDATA[WGS 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. April 2009 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 2 ins All gebracht. Im September 2009 soll er seinen Regelbetrieb aufnehmen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, United Launch Alliance, USAF. Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit wurde von der Atlas V-Rakete mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 4. April 2009 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 2 ins All gebracht. Im September 2009 soll er seinen Regelbetrieb aufnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, United Launch Alliance, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009190713_small_1.jpg" alt="Boeing" width="260"/><figcaption>
Atlas V AV-016 mit WGS 2 beim Start 
<br>
(Photo: United Launch Alliance)
</figcaption></figure></div>



<p>Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit wurde von der Atlas V-Rakete mit der Seriennummer AV-016 befördert. Im 38 Minuten breiten, von 2:25 Uhr bis 3:03 Uhr MESZ reichenden Startfenster hob die Rakete um 2:31 Uhr MESZ mit dem beim Start rund 6.000 Kilogramm schweren Satelliten von der Startrampe LC41 auf der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida ab.</p>



<p>Nachdem die beiden Feststoffbooster und die Zentralstufe der in 421-Konfiguration (Nutzlastverkleidung mit 4 Metern Durchmesser, 2 Feststoffbooster, 1 RL10A-4-2-Triebwerk im Centaur) fliegenden Rakete ausgebrannt waren, war der Centaur als Oberstufe an der Reihe. Zwei Brennphasen des Centaur folgten, anschließend wurde WGS 2 nach rund 32 Flugminuten in einem Transferorbit ausgesetzt, der gemäß Angaben der United Launch Alliance, die zusammen mit der US-amerikanischen Luftwaffe den Start durchführte, ein vorgesehenes Perigäum von 408 Kilometern und ein geplantes Apogäum von 66.811 Kilometern über der Erdoberfläche aufweisen sollte. Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn steht dem Satelliten ein eigenes R-4D-Flüssigkeitstriebwerk zur Verfügung. Angaben von Boeing zu Folge ist er außerdem mit vier Ionentriebwerken des Typs XIPS-25 ausgestattet, die zum Abbau der Exzentrizität, der Abweichung der Bahn des Satelliten von der Kreisform, benutzt werden können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009190713_small_2.jpg" alt="Boeing" width="260"/><figcaption>
WGS 2 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p>WGS 2 soll nach der Zirkularisierung seiner Umlaufbahn eine Position im Geostationären Orbit im Bereich um 60 Grad Ost einnehmen und von dort ab September 2009 amerikanischen Militäreinheiten im Feld, unter anderem den im Irak und in Afgahnistan eingesetzten Truppen, zur Verfügung stehen. Betreiben wird den Satelliten die US-amerikanische Luftwaffe. Er ist der zweite in einer Reihe militärischer Kommunikationssatelliten, deren Konstellation insbesondere die der ältern DSCS-III-Satelliten ergänzen und ablösen soll (DSCS = Defense Satellite Communications System &#8211; Verteidigungs-Satellitenkommunikationssystem). Im Unterschied zu den DSCS-Satelliten tragen die Raumfahrzeuge des WGS-Typs auch Ka-Band-Transponder und sind erheblich leistungsfähiger. Der Satellit WGS 2 soll seine Aufgaben zwischen 10 und 15 Jahre lang erfüllen können. </p>



<p>Zunächst als Unterstützung vorhandener militärischer Kommunikationssatelliten gedacht und daher als Lückenfüller (Wideband Gapfiller Satellite, WGS) bezeichnet, wird das System als &#8222;Wideband Global Satcom&#8220; weiter ausgebaut werden. Ein dritter Satellit wurde bereits fertiggestellt, hat ein gründliches Testprogramm absolviert und ist bis zu seinem Start in El Segundo bei Boeing eingelagert. Die derzeitigen Planungen sehen einen Start im Sommer 2009 mit einer Delta IV-Rakete von der CCAFS vor. WGS 3 soll im Geostationären Orbit bei 12 Grad West positioniert werden. </p>



<p>Weitere Satelliten mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen sollen als Block-2-Raumfahrzeuge 2011, 2012 und 2013 ins All gelangen, sieht der aktuelle Planungsstand vor. Entwicklung und Bau der ersten drei Satelliten (WGS 1 bis WGS 3, Block-1-Raumfahrzeuge) schlugen mit 790 Millionen US-Dollar zu Buche, für den jetzt erfolgten Start von WGS 2 werden Kosten von 120 Millionen Dollar genannt. </p>



<p>WGS 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34.713 bzw. als Objekt 2009-017A, zusätzlich wird er mit der Alias-Bezeichnung USA 204 geführt.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4167.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> WGS 2 auf Atlas V 421</a></li></ul>
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