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	<title>DPRK &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>DPRK &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wostotschny: Besuch aus Nordkorea</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wostotschny-besuch-aus-nordkorea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 10:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Putin zeigt Kim das Kosmodrom Wostotschny. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru. Wostotschny, 13. September 2023 &#8211; Die Präsidenten Russlands und Nordkoreas, Wladimir Putin und Kim Jong Un, sind am Mittwoch auf dem Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet zu offiziellen Gesprächen zusammengetroffen. Nach rund einstündigen Verhandlungen im Kreise ihrer Delegationen fand noch [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Putin zeigt Kim das Kosmodrom Wostotschny. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wostotschny, 13. September 2023 &#8211; Die Präsidenten Russlands und Nordkoreas, Wladimir Putin und Kim Jong Un, sind am Mittwoch auf dem Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet zu offiziellen Gesprächen zusammengetroffen. Nach rund einstündigen Verhandlungen im Kreise ihrer Delegationen fand noch eine Begegnung der Staatschefs unter vier Augen statt, melden russische Medien. Putin sagte, es sei dabei um ökonomische und humanitäre Fragen sowie um die Lage in der Region gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Pressesprecher Dmitri Peskow teilte mit, dass nicht geplant gewesen sei, irgendwelche Dokumente, etwa eine gemeinsame Erklärung, über die Gespräche zu unterzeichnen. Russland und Nordkorea seien &#8222;enge Nachbarn&#8220;, die ihre Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen ausbauen, betonte er. Das gelte auch für den Dialog und das Zusammenwirken in &#8222;empfindlichen Bereichen&#8220; wie dem Militär und der Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland sei bereit, auf Wunsch der koreanischen Seite einen Kosmonauten auszubilden und ihn in den Weltraum zu starten. Das sei bei der Begegnung zwischen Putin und Kim angeboten worden, gab Peskow außerdem an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Putin Kim das Zivilkosmodrom mit der Sojus-2- und der Angara-Startrampe gezeigt. Sie wurden dazu vom Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, begrüßt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kim war mit seinem Panzerzug angereist, während Putin mit dem Flugzeug von Wladiwostok kam, wo er an einem Wirtschaftsforum teilgenommen hatte. Es war dies die zweite Begegnung beider Politiker nach 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg553923#msg553923" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Nordkoreanischer Raketenstart fehlgeschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nordkoreanischer-raketenstart-fehlgeschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 12:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[DPRK]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tongchang-ri]]></category>
		<category><![CDATA[Unha 3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der angekündigte und auf der gesamten Welt scharf verurteilte Start einer nordkoreanischen Rakete ist nach Angaben mehrerer Anrainerstaaten sowie der USA fehlgeschlagen. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: spaceflightnow.com, Spiegel.de, Focus.de. Der Start der Rakete vom Typ Unha 3 erfolgte gestern um 7:39 Uhr Ortszeit (0:39 Uhr MESZ) vom neuen Weltraumbahnhof Tongchang-ri im Nordwesten von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der angekündigte und auf der gesamten Welt scharf verurteilte Start einer nordkoreanischen Rakete ist nach Angaben mehrerer Anrainerstaaten sowie der USA fehlgeschlagen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: spaceflightnow.com, Spiegel.de, Focus.de.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete vom Typ <i>Unha 3</i> erfolgte gestern um 7:39 Uhr Ortszeit (0:39 Uhr MESZ) vom neuen Weltraumbahnhof <i>Tongchang-ri</i> im Nordwesten von Nordkorea in Richtung Süden. Über dem Gelben Meer ist die Rakete allem Anschein nach dann auseinandergebrochen. Während das US-amerikanische NORAD den Absturzort der ersten Stufe mit etwa 165 km westlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul angibt und keine Trümmer der restlichen Stufen über Land niedergingen, meldete der japanische Sender NHK unter Berufung auf einen Mitarbeiter des japanischen Verteidigungsministeriums, dass die Rakete eine maximale Höhe von 120 km erreicht hat. Die Rakete ist dabei in vier Teile zerbrochen und stürzte vor der Westküste der koreanischen Halbinsel ab. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap gab als Absturzstelle das Gelbe Meer 190 bis 200 km vor der südkoreanischen Küstenstadt Kuns an. Auch die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA bestätigte den Fehlstart und gab an, dass man nun nach der Ursache des Fehlstarts forscht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete vom Typ <i>Unha 3</i> basiert auf dem Vorgänger <i>Unha 2</i>, wobei man nun eine neue, verlängerte Drittstufe nutzt, welche höchstwahrscheinlich auf der Zweitstufe des Vorgängers <i>Unha 1</i>, die als <i>Safir 1</i> auch vom Iran verwendet wird und dort dessen ersten Satelliten startete, und nutzt flüssige Treibstoffe. Die Nutzlast der Rakete war der Satellit <i>Kwangmyongsong 3</i>, was so viel heißt wie <i>heller Stern</i>. Laut nordkoreanischer Quellen sollte der Satellit vor allem zur Erdbeobachtung und zur Wettervorhersage genutzt werden. Der Start war schon lange geplant und von Nordkorea angekündigt und war Teil der Feiern zum 100. Geburtstag von Staatsgründer und langjährigem Diktator Kim Il Sung.  <br>Dieser Start stieß, wie schon frühere Flüge, auf heftige internationale Kritik. Viele Staaten, so etwa Nachbarstaaten wie Südkorea, welches seit über 60 Jahren im Kriegszustand mit dem Norden ist, und Japan, aber auch die USA oder eher dem nordkoreanischen Regime freundlich gesinnte Staaten wie China haben den Test scharf verurteilt. Dies liegt daran, dass man vermutet, dass dieser Start ein Test einer Interkontinentalrakete war. Die <i>Unha 3</i> mit einem atomaren Sprengkopf hätte eine Reichweite von etwa 6.000 km, könnte damit auch Gebiete wie Alaska oder Hawaii erreichen und wäre somit eine Bedrohung für die USA, welche mit Südkorea verbündet sind. Die Spannungen über die Raketenstarts ist auch verbunden mit dem Streit über das nordkoreanische Atomprogramm, da das Land seit 2007 über Atombomben verfügt und mit solch einer Rakete auch über ein Transportvehikel für diese verfügen würde. Südkorea und Japan haben deswegen im Vorfeld angekündigt, dass man, wenn die Rakete eigene Gebiete überfliegen würde, diese abschießen würde. Dies hätte die Spannungen in der Region weiter angeheizt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nordkoreanische Raketenprogramm begann in den 1970er und 1980er Jahren, als man aus Ägypten und China sowjetische <i>Scud</i>-Kurzstreckenraketen sowie sowjetische U-Boot-Raketen vom Typ <i>R-27</i> erhielt. Aus diesen Raketen entwickelte man mittels <i>Reverse Engineering</i>, also Nachbau und Verbesserung, die Raketen der <i>Hwangsong</i>&#8211; und <i>Nodong</i>-Serie. Aus diesen Raketen entwickelte man in den 1990er Jahren die erste eigene Trägerrakete, die <i>Taepodong 1</i>, doch war der Satellitenstart mit <i>Kwangmyongsong 1</i> ein Fehlschlag. Aus der <i>Nodong</i> entwickelte man die Erststufe der heutigen <i>Unha 2</i> bzw. <i>Unha 3</i>, wobei man durch Bündelung von vier Triebwerken der <i>Nodong</i> eine größere Stufe bauen konnte. Diese bildet heute die Basis des nordkoeranischen Raketenprogramms und soll auch im Iran als Erststufe der <i>Simorgh</i>-Rakete eingesetzt werden.  <br><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10890.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unha-3 mit Kwangmyongsong-3 </a></li>
</ul>
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