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	<title>DubaiSat 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>DubaiSat 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>DubaiSat 2 im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dubaisat-2-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 18:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Dnepr]]></category>
		<category><![CDATA[DubaiSat 2]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[LEOP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Institution für fortschrittliche Wissenschaft und Technik der Vereinigten Arabischen Emirate (Emirates Institution for Advanced Science and Technology, EIAST) gab am 14. April 2014 bekannt, dass ihr Erdbeobachtungssatellit DubaiSat 2 den Regelbetrieb aufgenommen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: arabianindustry.com, gulftoday.ae, mid-east.info, satelliteprome.com, satreci.com. Die 2006 gegründete Regierungsorganisation zur Förderung von wissenschaftlichen Innovationen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Institution für fortschrittliche Wissenschaft und Technik der Vereinigten Arabischen Emirate (Emirates Institution for Advanced Science and Technology, EIAST) gab am 14. April 2014 bekannt, dass ihr Erdbeobachtungssatellit DubaiSat 2 den Regelbetrieb aufgenommen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: arabianindustry.com, gulftoday.ae, mid-east.info, satelliteprome.com, satreci.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014200228_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014200228_small_1.jpg" alt="Satrec Initiative (SI)" width="260"/></a><figcaption>
DubaiSat 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Satrec Initiative (SI))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die 2006 gegründete Regierungsorganisation zur Förderung von wissenschaftlichen Innovationen und Entwicklungen im Raumfahrtsegment hatte DubaiSat 2 am 21. November 2013 auf einer Rakete vom Typ Dnepr aus dem Silo 370/13 von Dombarovsky in Russland aus starten lassen. Ursprünglich war ein Start im letzten Quartal 2012 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 21. November 2013 befand sich der Satellit mit einer Startmasse von rund 300 Kilogramm in der sogenannten Launch and Early Operations Phase (LEOP), innerhalb derer man das Funktionieren der einzelnen Elemente der raumflugtechnischen Systeme des Satelliten untersucht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem wurden zusammen mit der Japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA Tests des Antriebssystems von DubaiSat 2 vorgenommen. Der Satellit besitzt ein elektrisches Antriebssystem, das Xenon als Arbeitsgas benutzt und Bahnanpassungen sowie der Lageregelung dient. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgte eine Betriebsphase, in der die Beobachtungsnutzlast mit ihrem Teleskop kalibriert und und ihre Einsatzbereitschaft innerhalb vorgegebener Parameter hergestellt wurde. Das erste Bild durch den Satelliten wurde aber bereits etwa 24 Stunden nach dem Start aufgenommen und zeigt die Insel Seer Bani Yas in Abu Dhabi. Bis Ende des Jahres 2013 wurden rund 830 Bilder erfasst, was einer abgetasteten Fläche von rund 120.000 Quadratkilometern entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt will man die via DubaiSat 2 gewonnenen Daten im Rahmen von Umweltschutzprojekten, bei der Stadtplanung und beim Ausbau von Infrastruktur verwenden. Gemäß einer Vereinbarung zwischen der EIAST und der Satrec Initiative Company (SI) aus Südkorea sollen die Daten auch international angeboten und verbreitet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">DubaiSat 2 ist ein Erzeugnis von SI, basiert auf dem Satellitenbus SI-300 und entstand unter Beteiligung der EIAST, die 20 Ingenieure aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Mitarbeit bei Entwurf, Entwicklung, Bau und Tests des Raumfahrzeugs delegiert hatte. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im All benötigt DubaiSat 2 für einen Erdumlauf rund 96,5 Minuten. Dubai überfliegt der Satellit auf seinem annähernd kreisförmigen, polaren, rund 97,8 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit viermal pro Tag. Die Bodenstation Al Khawaneej ist in der Lage, pro Tag Bilddaten zu einer abgetasteten Fläche von über 18.000 Quadratkilometern zu empfangen. Die Speicherkapazität an Bord des Satelliten reicht für eine abgetastete Fläche von rund 17.000 Quadratkilometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Panchromatische Bilder von DubaiSat 2 aus einer Flughöhe von rund 600 Kilometern über der Erde erreichen eine Bodenauflösung im Bereich eines Meters. Im Modus für Farbbilder liegt die erreichte Auflösung im Bereich von vier Metern. Die Schwadbreite der Abtastorgane des Satelliten, die zusammen als High Resolution Advanced Imaging System (HiRAIS) bezeichnet werden, liegt bei 12,2 Kilometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DubaiSat 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.419 bzw. als COSPAR-Objekt 2013-066D.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dubaisat-1-sendete-erste-bilder/" data-wpel-link="internal">DubaiSat 1 sendete erste Bilder</a> 10. August 2009</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9345.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DubaiSat 2, STSAT 3, SkySat 1 u.a. auf Dnepr</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Satellitenschwarm gelangt mit Dnjepr ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-satellitenschwarm-gelangt-mit-dnjepr-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 18:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dnjepr]]></category>
		<category><![CDATA[DubaiSat 2]]></category>
		<category><![CDATA[Jasny]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch heute wurde eine Vielzahl kleiner Satelliten mit einer Trägerrakete in einen erdnahen Orbit transportiert. Diesmal waren es 33 Satelliten. Diese stammen allerdings von Institutionen aus 20 Staaten, einige davon sind zudem Gemeinschaftsprojekte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, RIA Nowosti, Raumcon. Der Start an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Dnjepr erfolgte von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auch heute wurde eine Vielzahl kleiner Satelliten mit einer Trägerrakete in einen erdnahen Orbit transportiert. Diesmal waren es 33 Satelliten. Diese stammen allerdings von Institutionen aus 20 Staaten, einige davon sind zudem Gemeinschaftsprojekte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Skyrocket, RIA Nowosti, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112013194312_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112013194312_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Start einer Dnjepr-Trägerrakete aus einem Silo 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Dnjepr erfolgte von einem Silo bei Jasni/Domborowski aus gegen 8.11 Uhr MEZ. Die Dnjepr wurde im Rahmen von Abrüstungsvereinbarungen aus dem Waffenträger RS 20 Wojewoda entwickelt und vom ukrainischen Unternehmen Kosmotras unter Beteiligung von Juschnoje zu einem Raumfahrtträger umgebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptnutzlasten waren DubaiSat 2 und STSat 3. DubaiSat 2 (300 kg) ist ein Erdbeobachtungssatellit der Vereinigten Arabischen Emirate. Er soll aus einem sonnensynchronen Orbit Bilder mit Auflösungen bis 1 m (panchromatisch) liefern. STSat 3 stammt aus Südkorea und dienst wissenschaftlichen und technologischen Zwecken. Zum einen betreibt man Infrarot-Astronomie und will die Michstraße sowie den kosmischen Hintergrund erfassen. Zum Zweiten sollen auch Bilder der Erdoberfläche gewonnen werden. Zudem werden verschiedene Komponenten des Satelliten erstmals im All verwendet, wobei man ihre Eignung, Zweckmäßigkeit und Haltbarkeit testen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An den weiteren Nutzlasten sind Institute und Organisationen aus Argentinien, Dänemark, Deutschland, Equador, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Singapur, Spanien, Südafrika, Südkorea, Pakistan, Polen, Peru, der Ukraine und den USA beteiligt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SkySat 1 (USA) dient der Erderkundung, WNISat (Japan) soll vor allem Wetterphenomene erfassen, BRITE-PL (Polen/Kanada) hat astronomische Forschungsziele. AprizeSat 7 und 8 (USA/Argentinien) erfassen Schiffsbewegungen über ein AIS genanntes Funkidentifikationssystem, UniSat 5 (Italien) verfügt über eine HD-Kamera und soll Bilder zur Erde senden. Zudem befindet sich ein zellbiologisches Experiment sowie zwei Startvorrichtungen für jeweils 4 sogenannte Femtosatelliten mit Abmessungen von 5 x 5 x 5 cm bis 12,5 x 5 x 5 cm und Massen bis 400 Gramm an Bord. Diese Satelliten sollen während der Mission ausgestoßen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese sind der Technologiesatellit Wren (Deutschland), bei dem Mikro-Plasmatriebwerke, eine neuartige Dreiachsensteuerung sowie ein bildbasiertes Navigationssystem zum Testeinsatz kommen, $50Sat (USA) zum Test eines Mikrosenders, der Status- und Umgebungsparameter weitergeben soll, BeakerSat 1 (USA) für Elektroniktests, QubeScout S1 (USA) zur Erprobung eines Sonnensensors, ICube 1 (Pakistan), der Bilder, Magnetometer- und Temperaturwerte erfassen und zur Erde übertragen soll, HumSat D (Spanien), mit dem Datenpakete empfangen, gespeichert und später weitergegeben werden sollen (store and forward), Dove 4 (USA) sowie der peruanische PUCP Sat 1, mit dem Temperaturwerte erfasst und über ein experimentelles Kommunikationssystem zur Erde übertragen werden sollen. PUCP Sat 1 soll zudem einen noch kleineren Subsatelliten ausstoßen. Dieser Pocket-PUCP genannte Flugkörper hat eine Masse von lediglich 127 Gramm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Delfi-n3Xt (Niederlande) dient der Technologieerprobung (Antrieb, Kommunikation, Energiegewinnung mittels Solarzellen) und hat mit 3 kg eine etwas größere Masse als das Gros seiner Begleiter. Gleiches gilt für Dove 3 (USA; 5,2 kg), welcher Fernerkundung der Erde betreibt. Technologieerprobung insbesondere für Komponenten des Satellitenbussystems betreibt man zudem mit OPTOS (Niederlande), CubeBug 2 (Argentinien), GOMX 1 (Dänemark) und VELOX-P2 (Singapur). Triton 1 (Großbritannien) ist ein Testsatellit für das AIS, mit CINEMA 1 und 2 (USA/Südkorea/Großbritannien) werden Untersuchungen der Magnetoshäre sowie der Atmosphäre der Erde angestellt, mit NEE 02 Krysaor (Equador) wird ein Temperaturregulierungssystem über Nanoröhrchen getestet. Außerdem überträgt man Videodaten in Echtzeit und testet einen speziellen Strahlenschild. FUNCube (Großbritannien) ist ein reiner Amateurfunksatellit, HiNCube (Norwegen) fertigt Bilder der Erdoberfläche an und überträgt diese gemeinsam mit Temperaturdaten zur Erde. ZACUBE (Südafrika) dient der Erforschung der Ionosphäre, indem man deren Einfluss auf Funkimpulse untersucht. First-MOVE (Deutschland) testet eine CCD-Kamera und neuartige Solarzellen im Weltraumeinsatz. Mit UWE 3 (Deutschland) soll ein mit Magnetfeldspulen und Drallrad funktionierendes Lageregelungssystem im Praxiseinsatz getestet werden. Zudem wird damit ein flexibel einsetzbares Bussystems erprobt, welches IP-Datenkommunikation unter Weltraumbedingungen nutzt. Insbesondere spielt dabei die Toleranz gegenüber erhöhtem Grundrauschen eine Rolle. Schließlich wird im Rahmen von BPA 3 eine in der Ukraine entwickelte Avionik, die fest in der 3. Stufe der Dnjepr-Trägerrakete eingebaut ist, erprobt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlasten befinden sich in unterschiedlichen Orbits mit Höhen um 500 Kilometer über der Erdoberfläche und Bahnneigungen um 87,5 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9345.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DubaiSat 2, STSAT 3, SkySat 1 u.a. auf Dnepr</a></li></ul>
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