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	<title>DZA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>DZA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AIP: Forschung von Weltrang in der Lausitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 16:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region“ ist getroffen: Mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik – Forschung. Technologie. Digitalisierung. (DZA) entsteht ein nationales Großforschungszentrum mit internationaler Strahlkraft, das ressourcensparende Digitalisierung vorantreibt, neue Technologien entwickelt, für Transfer sorgt und Perspektiven für die Region schafft – fest verwurzelt in der sächsischen Lausitz. Pressemitteilung des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Entscheidung im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region“ ist getroffen: Mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik – Forschung. Technologie. Digitalisierung. (DZA) entsteht ein nationales Großforschungszentrum mit internationaler Strahlkraft, das ressourcensparende Digitalisierung vorantreibt, neue Technologien entwickelt, für Transfer sorgt und Perspektiven für die Region schafft – fest verwurzelt in der sächsischen Lausitz. Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: AIP 29. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2DZA29092022b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der zukünftige DZA-Campus in Görlitz auf dem Kahlbaum-Areal. (Bild: DESY, Staab Architekten)" data-rl_caption="" title="Der zukünftige DZA-Campus in Görlitz auf dem Kahlbaum-Areal. (Bild: DESY, Staab Architekten)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DZAKahlbaumArealdza260x260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Visualisierung des Zentrums. (Bild: DZA)</figcaption></figure>



<p>29. September 2022 &#8211; Das DZA ist eine gemeinsame Initiative der Astronomie und Astroteilchenphysik in Deutschland. Zur Initiative gehören viele namhafte Wissenschaftler unterstützt von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Die Standorte werden in Görlitz und im Kreis Bautzen sein. Nach der Aufbauphase ist in der Endausbaustufe eine jährliche Förderung von rund 170 Millionen Euro vorgesehen, im Zentrum selbst werden mehr als 1.000 Mitarbeitende beschäftigt sein.</p>



<p>Federführend für die Initiative und designierter Gründungsdirektor des DZA ist der wissenschaftliche Direktor der Europäischen Weltraumorganisation ESA Prof. Dr. Günther Hasinger. „Dieser Wettbewerb eröffnete neue Perspektiven, für die Regionen in Sachsen und für unsere Gesellschaft – ein wichtiges Zeichen der Zukunft in einer schwierigen Zeit. Nach einem eineinhalbjährigen anspruchsvollen Verfahren, in dem unser Konzept auf Herz und Nieren geprüft wurde, sind wir glücklich, dass wir unser Vorhaben jetzt umsetzen können. Die sächsische Lausitz ist aus vielen Gründen ein idealer Ort dafür“, so Hasinger. „Wir danken allen, die uns unterstützt haben und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit“, so Hasinger weiter. Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Mitantragsteller und Sprecher des Vorstandes vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), ergänzt: „Die Astronomie war schon immer eine Hightech-Wissenschaft. Die technologischen Herausforderungen, an deren Lösung das DZA arbeiten wird, bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für die regionale Wirtschaft von kleinen Unternehmen bis hin zu großen Industrien.“</p>



<p><strong>Wissenschaft mit Impact</strong><br>Gleitsichtbrillen, Ceranfelder, wesentliche Bestandteile von Mobiltelefonen, Navi oder schnelle elektronische Banküberweisungen via Satellit – das alles gibt es dank astronomischer Forschung. Zurzeit erlebt Astrophysik einen wahren „Boom“. Die Hälfte der Physik-Nobelpreise im vergangenen Jahrzehnt betrafen Astronomie, Astrophysik und Astroteilchenphysik. Astronomische Messungen unterscheiden sich dabei heute grundlegend von der Astronomie früherer Zeiten. Moderne Teleskope sind riesige Anlagen, auf der ganzen Welt verteilt, an denen internationale Kooperationen arbeiten. Sie befinden sich im chilenischen Hochland, den Weiten Australiens und tief im Eis der Antarktis. Für sie sind genaueste Messtechniken notwendig und die Daten, die neue Observatorien sammeln werden, machen ein Vielfaches des heutigen Internets aus. Diese Daten aus aller Welt sollen künftig in Sachsen zusammenlaufen, der größte zivile Datensatz der Welt entsteht. Das DZA steht damit vor Herausforderungen, die auch gesellschaftlich relevant sind. Prognosen sagen voraus, dass die IT bald 20 Prozent der globalen Stromproduktion verschlingen wird. Das DZA will sich diesen Herausforderungen annehmen, Green Computing und die ressourcensparende Digitalisierung vorantreiben und neue Technologien für die Gesellschaft von morgen entwickeln.</p>



<p><strong>Perspektiven für die Region</strong><br>Viele Beispiele zeigen: Astronomische Forschung verändert Regionen nachhaltig. Mit seiner einzigartigen Kombination von Forschung und Entwicklung in der IT, Sensortechnik und Materialforschung und seinem Bedarf an Fertigungsstätten wird das DZA ökonomische Impulse setzen und mindestens 3.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze am Zentrum und im Umfeld schaffen. Das Portfolio des DZA ist vielfältig, es bietet Jobs im wissenschaftlichen, aber noch deutlich mehr im nicht-wissenschaftlichen Bereich. Mit einem Zentrum für Innovation und Transfer (ZIT) geht das DZA dabei neue Wege der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft. Durch frühzeitige, enge Kooperationen mit Industrie, Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen sollen gemeinsam neue Technologien entwickelt werden. Durch internationale Sichtbarkeit und Vernetzung will das DZA Fachkräfte anziehen und Perspektiven für junge Menschen in der Region schaffen. Kooperationspartner sind die Universitäten, allen voran die TU Dresden, und Unternehmen in der Technologieentwicklung und der Datenverarbeitung. Auch mehr als 50 – in der Mehrzahl kleine und mittelständige – Firmen haben die Initiative des DZA unterstützt. Für den Wissenschaftsstandort Deutschland ist seine Gründung zudem von strategischer Bedeutung. Das DZA wird für die deutsche Wissenschaft den Zugang zu zukünftigen internationalen Großprojekten gewährleisten und so auch der Industrie Möglichkeiten sich an Ausschreibungen zu beteiligen eröffnen.</p>



<p><strong>Standorte</strong><br>Seismische Wellen durchlaufen den Erdboden permanent. Für Gravitationswellendetektoren sind sie erhebliche Störfaktoren. Auch zur Entwicklung von Mess- und Produktionstechnologien sind besonders ruhige geologische Bedingungen notwendig. Die einzigartigen seismographischen Bedingungen im Granitgestein der Lausitz wird das DZA für seine Forschung und Entwicklung neuer Geräte nutzen. Hier soll in einem Bereich zwischen Hoyerswerda, Bautzen und Kamenz ein Untergrund-Forschungslabor, das Low Seismic Lab, entstehen, das auch für Industrieanwendungen, etwa die Entwicklung von Quantencomputern, zur Verfügung steht.</p>



<p>Die Stadt Görlitz ist aufgrund ihrer Nähe zu den Universitätsstädten Dresden, Wrocław und Prag und durch die vielversprechenden Neuansiedlungen im Innovations- und Hochtechnologiesektor ein hervorragender Standort für das DZA. Hier ist ein offener Campus für Spitzenforschung auf dem Kahlbaum-Areal geplant, eingebettet in die Stadt, mit den Zentren für Astrophysik und Datenwissenschaften, dem Technologiezentrum und dem Zentrum für Innovation und Transfer. Teil des Konzepts ist zudem ein Besucherpark.</p>



<p><strong>Aufbauphase</strong><br>Die Förderung sieht eine dreijährige Aufbauphase vor, bevor das Zentrum formal gegründet werden kann. Die TU Dresden wird die Projektträgerschaft in diesem Zeitraum übernehmen und darüber hinaus mit ihrer fachlichen Expertise im Themenfeld Data Analytics, Künstliche Intelligenz und High Performance Computing eingebunden sein. Ein Planungsteam soll zeitnah mit Büros am Kahlbaum-Areal in Görlitz und zum Low Seismic Lab im Landkreis Bautzen starten.</p>



<p><strong>Das sagen die Mit-Antragsteller</strong><br>„Die Astronomie öffnet derzeit neue Fenster zu unserem Kosmos, die nicht nur die Wissenschaft faszinieren, sondern auch als Treiber von Technologie und Innovation das Potential haben unsere Welt zu verändern.“<br>Prof. Dr. Michael Kramer, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Präsident der Astronomischen Gesellschaft</p>



<p>„Ein nationales Zentrum für Astrophysik fehlte in Deutschland. Es ist ein großer Gewinn für die deutsche Wissenschaftslandschaft mit internationaler Strahlkraft. Schön, dass es im Osten Deutschlands entsteht.“<br>Prof. Dr. Christian Stegmann, Direktor für Astroteilchenphysik, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Leiter des Standortes in Zeuthen</p>



<p>„Die TU Dresden wird dem DZA ein starker und leistungsfähiger Partner sein. Gemeinsam werden wir nicht nur mit intelligenter Datenanalyse neue Wege in die Digitalisierung beschreiten, sondern mit Green Computing und dem Low Seismic Lab neue Technologielösungen entwickeln und damit wichtige wirtschaftliche Impulse setzen, von denen nicht nur die Astronomie, sondern auch die Gesellschaft profitieren wird.“<br>Prof. Dr. Wolfgang E. Nagel, Direktor des Center for Interdisciplinary Digital Sciences (CIDS), Technische Universität Dresden</p>



<p>„Das DZA wird sich in dem jungen Feld der Gravitationswellenastronomie zu einem weltweit sichtbaren Zentrum entwickeln und für die deutsche Astrophysik eine wichtige Rolle in zukünftigen Großprojekten wie z.B. dem Einstein-Teleskop spielen.“<br>Prof. Dr. Michèle Heurs, Leibniz Universität Hannover</p>



<p>„Schon heute stellen sich der Astronomie bei der Verarbeitung und Speicherung großer Datenmengen Herausforderungen der Gesellschaft von morgen. Das DZA will wesentliche Beiträge zur ressourcensparenden Digitalisierung Deutschlands leisten.“<br>Prof. Dr. Hermann Heßling, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Vorsitzender des Vereins für datenintensive Radioastronomie (VdR) e.V.</p>



<p>„Astronomie begeistert. Nicht früh genug können wir Interesse an MINT-Fächern wecken. Von der Kita an über Schülerlabore, Fortbildungen für Pädagogen bis zu Programmen für Auszubildende und den wissenschaftlichen Nachwuchs setzen wir auf Bildung.“<br>Prof. Dr. Stefan Wagner, Landessternwarte Heidelberg und Professor am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19614.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA)</a></li></ul>
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		<title>Das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) kommt in die Lausitz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-deutsche-zentrum-fuer-astrophysik-dza-kommt-in-die-lausitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 15:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidung im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region&#8220; getroffen. Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY 29. September 2022. 29. September 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Astrophysik – Forschung. Technologie. Digitalisierung. (DZA) wird in der sächsischen Lausitz angesiedelt. Das wurde heute von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger und den Ministerpräsidenten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Entscheidung im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region&#8220; getroffen. Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DESY 29. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6DZA29092022a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="DZA-Logo. (Quelle: DESY)" data-rl_caption="" title="DZA-Logo. (Quelle: DESY)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6DZA29092022a26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DZA-Logo. (Quelle: DESY)</figcaption></figure>



<p>29. September 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Astrophysik – Forschung. Technologie. Digitalisierung. (DZA) wird in der sächsischen Lausitz angesiedelt. Das wurde heute von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger und den Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, verkündet. Damit ist die Entscheidung im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region&#8220; zum Aufbau zweier Großforschungszentren in der sächsischen Lausitz und im Mitteldeutschen Revier gefallen. Der andere Gewinner des Wettbewerbs ist das „Center for the Transformation of Chemistry&#8220;.</p>



<p>Das DZA ist eine gemeinsame Initiative der Astronomie und Astroteilchenphysik in Deutschland. Das neue Großforschungszentrum wird zwei Standorte bekommen: In Görlitz soll es die Datenströme astronomischer Observatorien rund um den Globus zusammenführen und in enger Kooperation mit der Industrie und Technologiezentren in Sachsen und weltweit neue Technologien entwickeln. Im Landkreis Bautzen ist ein Untergrundforschungslabor im Granit der Lausitz, einem Ort größter seismologischer Ruhe, vorgesehen. Zu den Antragstellern gehören viele namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unterstützt von großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. DESY hat in den Monaten der Ausarbeitung des Vorschlags die Initiative führend unterstützt: Das Projektbüro war bei DESY angesiedelt und Christian Stegmann, Direktor für Astroteilchenphysik bei DESY und Leiter des Standorts in Zeuthen ist einer der Antragssteller des DZA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2DZA29092022b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der zukünftige DZA-Campus in Görlitz auf dem Kahlbaum-Areal. (Bild: DESY, Staab Architekten)" data-rl_caption="" title="Der zukünftige DZA-Campus in Görlitz auf dem Kahlbaum-Areal. (Bild: DESY, Staab Architekten)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2DZA29092022b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der zukünftige DZA-Campus in Görlitz auf dem Kahlbaum-Areal. (Bild: DESY, Staab Architekten)</figcaption></figure>



<p>„DESY wird weiterhin den Aufbau des DZA unterstützen. Für die Astroteilchenphysik als wachsendes Forschungsthema in Deutschland und darüber hinaus wird das DZA ein international sichtbarer Leuchtturm werden, fest verwurzelt in der Lausitz&#8220;, sagt Stegmann.</p>



<p>Mit dem DZA entsteht ein nationales Forschungszentrum mit internationaler Strahlkraft, das ressourcensparende Digitalisierung vorantreibt, neue Technologien entwickelt, für Transfer sorgt und Perspektiven für die Region schafft. Es begegnet damit auch den großen gesellschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels und des Fachkräftebedarfs und trägt durch die Entwicklung verschiedener Schlüsseltechnologien zur technologischen Souveränität Deutschlands bei.</p>



<p>Federführend für die Initiative und designierter Gründungsdirektor des DZA ist der wissenschaftliche Direktor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Günther Hasinger. „Dieser Wettbewerb eröffnete neue Perspektiven, für die Regionen in Sachsen und für unsere Gesellschaft &#8211; ein wichtiges Zeichen für die Zukunft in einer schwierigen Zeit.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7DZA29092022c2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verkündung des Ergebnisses, Görlitz. (Bild: DESY, Paul Glaser)" data-rl_caption="" title="Verkündung des Ergebnisses, Görlitz. (Bild: DESY, Paul Glaser)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7DZA29092022c26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Verkündung des Ergebnisses, Görlitz. (Bild: DESY, Paul Glaser)</figcaption></figure>



<p>Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, ergänzt: „Die Förderung des DZA ist ein wichtiges Zeichen für die Rolle von Großforschungszentren und die Grundlagenforschung in Deutschland. Das DZA hat großes Potenzial im Bereich Innovation und Transfer und wird nachhaltige Impulse für den Strukturwandel, aber auch für die technologische Souveränität Deutschlands setzen.&#8220;</p>



<p>Astrophysik war und ist eine Hightech-Wissenschaft mit großer Innovationskraft. Eine Säule des Transferkonzepts des DZA sind frühzeitige, enge Kooperationen mit Industrie, Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen, in denen gemeinsam im Verbund neue Technologien entwickelt werden. Mit einem Zentrum für Innovation und Transfer (ZIT) geht das DZA dabei neue Wege der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft. Durch internationale Sichtbarkeit und Vernetzung will das DZA Fachkräfte anziehen und Perspektiven für junge Menschen in der Region schaffen.</p>



<p>Die Standorte des DZA werden in Görlitz und im Landkreis Bautzen sein. Die Förderung sieht eine dreijährige Aufbauphase vor, bevor das Zentrum formal gegründet werden kann. Die TU Dresden wird die Projektträgerschaft in diesem Zeitraum übernehmen. Nach der Aufbauphase ist in der Endausbaustufe eine jährliche Förderung von rund 170 Millionen Euro vorgesehen; im Zentrum selbst werden mehr als 1000 Mitarbeitende beschäftigt sein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19614.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA)</a></li></ul>
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