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	<title>EAC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>EAC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die ESA-Astronautenklasse 2022 graduiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-esa-astronautenklasse-2022-graduiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute feierte die ESA den Abschluss ihrer Astronautenanwärter*innen der Klasse 2022. Die Zeremonie, die im Europäischen Astronautenzentrum in Köln stattfand, bedeutete den erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung für die fünf europäischen Astronautenabsolvent*innen und die erste Astronautin der Australischen Weltraumorganisation, die jetzt alle für Raumfahrtaufgaben in Frage kommen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute feierte die ESA den Abschluss ihrer Astronautenanwärter*innen der Klasse 2022. Die Zeremonie, die im Europäischen Astronautenzentrum in Köln stattfand, bedeutete den erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung für die fünf europäischen Astronautenabsolvent*innen und die erste Astronautin der Australischen Weltraumorganisation, die jetzt alle für Raumfahrtaufgaben in Frage kommen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 22. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NewESAastrocandistartbasictrainingESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NewESAastrocandistartbasictrainingESASCorvaja26.jpg" alt="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" class="wp-image-138607"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">22. April 2024 &#8211; Die neuen ESA-Absolvent*innen sind Sophie Adenot, Pablo Álvarez Fernández, Rosemary Coogan, Raphaël Liégeois und Marco Sieber. Als Beleg für das Engagement der ESA in internationaler Zusammenarbeit schloss Katherine Bennell-Pegg von der Australian Space Agency ihren Abschluss mit ihren Kolleginnen und Kollegen der ESA ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der heutige Tag ist ein bedeutender Meilenstein, da wir den Abschluss einer neuen Klasse von fünf ESA-Astronaut*innen feiern, die nun für künftige Raumflüge qualifiziert sind. Ich bin auch stolz darauf, den Abschluss einer australischen Astronautenanwärterin mitzuerleben, welcher unser Engagement für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Weltraumforschung bekräftigt. Der Zuwachs an frischem Talent und vielfältigen Perspektiven und Kompetenzen stärkt unsere Fähigkeit, durch die Komplexität der Weltraumforschung zu navigieren, und festigt die Rolle der ESA als Vorreiter bei der Gestaltung unserer Zukunft im All&#8220;, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AR_medical_training_at_the_EAC_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AR_medical_training_at_the_EAC_ESA_26.jpg" alt="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" class="wp-image-138615"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum &#8211; Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronautenanwärter*innen, die 2022 auf der ESA-Ministerratskonferenz zur Ausbildung ausgewählt wurden, begannen ihre Grundausbildung im April 2023 zunächst im Europäischen Astronautenzentrum der ESA und anschließend auf der ganzen Welt. Sie schlossen ein umfassendes einjähriges Ausbildungsprogramm ab, das wesentliche Fähigkeiten wie Raumfahrzeugsysteme, Weltraumspaziergänge, Flugtechnik, Robotik und Lebenserhaltungssysteme sowie Überlebens- und medizinische Ausbildung abdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Zertifizierung werden zugewiesene ESA-Astronaut*innen aus der neuen Klasse in die nächsten Phasen der Vorauswahl und des missionsspezifischen Trainings übergehen und so den Weg für künftige Missionen zur Internationalen Raumstation und darüber hinaus ebnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" data-rl_caption="" title="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="371" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26.jpg" alt="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" class="wp-image-138599" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26-210x300.jpg 210w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA erhielt mit mehr als 22.500 Bewerber*innen aus den ESA-Mitgliedstaaten eine überwältigende Antwort auf ihre Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen. Aus diesem Pool wurden 17 Personen für die Astronautenklasse 2022 ausgewählt, darunter 12 Mitglieder der ESA-Astronautenreserve und fünf Astronautenanwärter*innen, die ihre Grundausbildung absolviert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem richtete die ESA 2022 erstmals einen Reservepool an Astronaut*innen ein. Dieser Reservepool besteht aus Kandidat*innen, die während des gesamten Auswahlverfahrens hervorragend abgeschnitten haben und bereit sind, bei sich bietenden Fluggelegenheiten als Projektastronaut*innen benannt zu werden. Der erste von ihnen war <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/marcus-wandt/" data-wpel-link="internal">Marcus Wandt</a>, der im Januar dieses Jahres auf der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=axiom-3" data-wpel-link="internal">Axiom-3</a> mitflog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Astronautische und Robotische Exploration, sagte: „Da die Grundausbildung von unseren neuen ESA-Astronaut*innen erfolgreich abgeschlossen ist, treten wir in eine neue Ära der europäischen Astronautengeschichte ein. Diese fünf neuen Mitglieder des Europäischen Astronautenkorps und die Mitglieder der Reserve unterstreichen unser Engagement für die Förderung von Talenten und die Maximierung der Möglichkeiten für die Weltraumforschung. Wir sind bereit, eine neue Ära gemeinsamer Anstrengungen einzuleiten, die die Grenzen der Entdeckung verschiebt und die Zukunft der Weltraumforschung gestaltet.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astro_basic_training_spacewalk_sim_for_Sophie_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astro_basic_training_spacewalk_sim_for_Sophie_ESA_26.jpg" alt="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" class="wp-image-138601"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich nimmt ein Mitglied des Reservepools an der „Fly! Machbarkeitsstudie&#8220; teil, welche Optionen für die Einbeziehung körperlich behinderter Astronautinnen und Astronauten in bemannte Raumflugmissionen und zukünftige Bestrebungen erforschen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Klasse der Astronautenabsolvent*innen 2022 in eigenen Worten</strong><br><strong>ESA-Astronautin Sophie Adenot</strong><br>„Astronautin zu werden, war ein lebenslanger Traum, und die Grundausbildung ist erst der Anfang einer außergewöhnlichen Reise. Mit früheren Erfahrungen, die mich geprägt haben, stand ich vor Herausforderungen, die mich auf die Strenge der Weltraumforschung vorbereitet haben. Ich fühle mich geehrt, meinen Hintergrund und meine Begeisterung in ein Team zu bringen, das sich dem Ziel widmet, die Grenzen der menschlichen Fähigkeiten im Weltraum, der schwierigsten und feindlichsten Umgebung, die es gibt, zu erweitern.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_Earth_observation_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_Earth_observation_ESA_26.jpg" alt="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" class="wp-image-138603"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Pablo Álvarez Fernández</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung war eine außergewöhnliche Reise des persönlichen Wachstums. Ich bin zutiefst dankbar für die wertvollen Lehren von den besten auf diesem Gebiet und begeistert, eine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Weltraumforschung zu spielen. Als ESA-Astronaut für Spanien fühle ich mich geehrt, der Folge an Pionieren wie Pedro Duque beizutreten. Diese Gelegenheit erfüllt mich mit immensem Stolz, und ich freue mich darauf, unsere gemeinsame Leidenschaft für den Weltraum in noch nie dagewesene Höhen zu heben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Rosemary Coogan</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung ist für mich ein unglaublich bewegender Moment. Vom Träumen über den Weltraum bis hin zum Erreichen des Weltraums bin ich voller Dankbarkeit und Entschlossenheit, diese außergewöhnliche Gelegenheit optimal zu nutzen. Ich bin stolz darauf, diesen Moment mit meinen Astronautenkolleg*innen und dem Engagement unseres internationalen Teams für die Exploration zu teilen. Gemeinsam sind wir bereit, die vor uns liegenden Herausforderungen und Chancen anzunehmen -vereint durch unsere gemeinsame Leidenschaft für die Raumfahrt.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rocking_robotics_training_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rocking_robotics_training_ESA_26.jpg" alt="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" class="wp-image-138609"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Raphaël Liégeois</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung war eine intensive Erfahrung, die die Bedeutung von Teamarbeit und kontinuierlichem Lernen unterstreicht. Ich freue mich, diese Lektionen anzuwenden, wenn ich in die nächste Phase meiner Reise gehe. Ich möchte einen Beitrag zur weiteren Entdeckungsreise und zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten, inspiriert von Belgiens unerschütterlichem Engagement für die Erforschung der neuen Grenzen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Marco Sieber</strong><br>„Während ich an der Schwelle zu einem neuen Kapitel in meinem Leben stehe, schaue ich mit Demut auf die Herausforderungen und Triumphe der Astronautengrundausbildung. Ich bin bereit, Teil der gemeinsamen Bemühungen zur Erforschung unseres Universums zum Wohle des Lebens auf der Erde und für künftige Generationen zu sein und zur Beteiligung der Schweiz an der Entstehung, Konsolidierung und Erweiterung der europäischen Weltraumkooperation beizutragen.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_radiation_physics_ESADLR_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_radiation_physics_ESADLR_26.jpg" alt="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" class="wp-image-138605"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Australische Raumfahrtagentur Astronautin Katherine Bennell-Pegg</strong><br>„Als ich als Kind davon geträumt habe, Astronautin zu werden, hätte ich es nie für möglich gehalten, Australien zu repräsentieren. Jetzt haben wir die Australische Weltraumorganisation und einen wachsenden Weltraumsektor, der wirklich von den Kenntnissen und Erkenntnissen profitieren kann, die ich während meines Trainings bei der ESA gewonnen habe. Ich bin unglaublich entschlossen, das Beste aus diesem vergangenen Jahr zu machen, und was auch immer folgt, weitere Möglichkeiten für die australische Industrie und die Bestrebungen aller zu Hause zu generieren. Die Partnerschaft mit der ESA war eine bemerkenswerte Gelegenheit, nicht nur zu unseren gemeinsamen Zielen beizutragen, sondern auch die Zusammenarbeit auf globaler Ebene zu fördern, die für die Zukunft der Weltraumforschung von entscheidender Bedeutung ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561096#msg561096" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA: Sprung ins kalte Wasser</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-sprung-ins-kalte-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor die europäischen Astronautinnen und Astronauten zur Internationalen Raumstation fliegen und im europäischen Columbus-Modul arbeiten, absolvieren sie ein intensives Trainingsprogramm. Eine Fotoveröffentlichung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 15. Oktober 2023. 15. Oktober 2023 &#8211; Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) verfügt über ein 10 Meter tiefes Wasserbecken mit 3,7 Millionen Litern Wasser. Dieser Pool dient als [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bevor die europäischen Astronautinnen und Astronauten zur Internationalen Raumstation fliegen und im europäischen Columbus-Modul arbeiten, absolvieren sie ein intensives Trainingsprogramm. Eine Fotoveröffentlichung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 15. Oktober 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">15. Oktober 2023 &#8211; Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) verfügt über ein 10 Meter tiefes Wasserbecken mit 3,7 Millionen Litern Wasser. Dieser Pool dient als simulierte Umgebung für das erste Training von Außenbordeinsätzen und bietet genug Platz, um eine Nachbildung des Columbus-Moduls abzutauchen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" data-rl_caption="" title="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60.jpg" alt="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" class="wp-image-132722" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Columbus" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/?s=Columbus" data-wpel-link="internal">Columbus</a> ist der größte Einzelbeitrag der ESA zur Internationalen Raumstation und bietet europäischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern uneingeschränkten Zugang zur Durchführung von Experimenten in einer schwerelosen Umgebung. Es bietet Platz für zehn Nutzlastracks, die separate Labore zur Unterstützung der Forschung beherbergen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Außenbordeinsätze auf der Erde nicht unter echten Weltraumbedingungen geübt werden können, ist die Simulation der Schwerelosigkeit unter Wasser ein wichtiger Aspekt der Ausbildung von Astronautinnen und Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Ausbildung lernen sie grundlegende Konzepte und Fertigkeiten, wie z. B. das Festmachen an der Station, den Umgang mit Spezialwerkzeugen, die Kommunikation mit den Besatzungsmitgliedern und dem Kontrollraum sowie die Aufrechterhaltung des Situationsbewusstseins in einer komplexen und schwierigen Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr, in dem fünf neu ausgewählte Astronautenkandidatinnen und -kandidaten ihre Grundausbildung am EAC begonnen haben, ist der Tank für die Tauchausbildung und -zertifizierung, die der erste Schritt zum Training für Außenbordeinsätze unter Wasser ist, voll im Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Astronaut <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Andreas+Mogensen" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/?s=Andreas+Mogensen" data-wpel-link="internal">Andreas Mogensen</a> wird dieses Training bei seinem ersten Außeneinsatz in die Tat umsetzen. Er lebt und arbeitet derzeit auf der Raumstation für seine sechsmonatige Huginn-Mission.<br>Während seines geplanten Außenbordeinsatzes wird er die Raumstation zusammen mit der NASA-Astronautin Loral O&#8217;Hara verlassen. Mogensen, der derzeit als Kommandant der Station fungiert, wird eine neue hochauflösende Kamera installieren, während er an einem der Roboterarme der Station, Canadarm2, gesichert ist. Die beiden werden auch ein neues Werkzeug zum Anschließen und Trennen von Kabeln an das Alpha-Magnetspektrometer (AMS-02) prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über den geplanten Außenbordeinsatz von Andreas Mogensen finden Sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/UPDATE_First_spacewalk_for_Andreas_Mogensen" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/UPDATE_First_spacewalk_for_Andreas_Mogensen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555070#msg555070" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Auswahl neuer ESA-Astronaut*innen in der Endphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auswahl-neuer-esa-astronautinnen-in-der-endphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 11:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=112523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der ESA-Astronaut*innen verläuft wie geplant. Im März dieses Jahres endete die zweite Phase des Auswahlverfahrens, die dritte Phase wurde im Juni abgeschlossen. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 8. Juli 2022. 8. Juli 2022 &#8211; In der dritten Phase besuchten etwas mehr als 400 Bewerber*innen das Europäische Astronautenzentrum der ESA in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Auswahl der ESA-Astronaut*innen verläuft wie geplant. Im März dieses Jahres endete die zweite Phase des Auswahlverfahrens, die dritte Phase wurde im Juni abgeschlossen. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 8. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DestinationsEarthorbitcupolaESAOlivierPaques.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DestinationsEarthorbitcupolaESAOlivierPaques26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: ESA–Olivier Pâques)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. Juli 2022 &#8211; In der dritten Phase besuchten etwas mehr als 400 Bewerber*innen das Europäische Astronautenzentrum der ESA in Köln. Dort wurden sie von einem internationalen Expertenteam einer gründlichen psychologischen Beurteilung unterzogen. Die genauen Aufgaben und Tests sind zwar vertraulich, aber in dieser Phase sollte sichergestellt werden, dass die ausgewählten Kandidat*innen das für die Arbeit als Astronaut*in erforderliche psychologische Profil erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Phase des Auswahlverfahrens begann am 2. Mai 2022 und ist noch nicht abgeschlossen. In dieser Auswahlrunde werden die Bewerber*innen einer medizinischen Untersuchung zur Beurteilung ihrer Gesundheit und körperlichen Leistungsfähigkeit unterzogen. Die Arbeit als Astronaut*in ist körperlich anspruchsvoll und erfordert Ausdauer, Geschicklichkeit und vieles mehr. Durch diese Beurteilung wird sichergestellt, dass die ausgewählten Bewerber*innen den körperlichen Anforderungen dieser Position sowohl auf der Erde als auch im Weltraum gewachsen sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ParastronautFeasibilityProjectESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ParastronautFeasibilityProjectESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Auswahl neuer Astronaut*innen: Machbarkeitsprojekt &#8222;Parastronaut*in&#8220;. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die medizinische Beurteilung wurde auch auf Bewerber*innen für die Position als Astronaut*in mit körperlicher Behinderung angewendet, für die die typischen körperlichen Anforderungen ein Hindernis für die Auswahl darstellen würden. Bei dieser ersten Rekrutierung von „Parastronaut*innen“ werden Personen mit Funktionsbeeinträchtigungen an den unteren Gliedmaßen und/oder einer Körpergröße unter 130 cm berücksichtigt. Die ESA engagiert sich für eine Vision des Weltraums für alle und ist gespannt, welche Erfahrungen mit dem Machbarkeitsprojekt „Parastronaut Fly!“ gesammelt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einladungen für die letzte Phase, in der die Bewerber:innen an Vorstellungsgesprächen teilnehmen werden, werden diesen Sommer herausgegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MMaurer1stspacewalkESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MMaurer1stspacewalkESANASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Foto: ESA/NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2021 schrieb die ESA Bewerbungen für die Rollen als Astronaut*in und Astronaut*in mit körperlicher Behinderung aus. Dies war die erste Bewerbungsaufforderung für neue Astronaut*innen seit 2008.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA erhielt daraufhin mehr als 22.000 gültige Bewerbungen für die Rolle als Astronaut*in aus allen Mitgliedsstaaten und assoziierten Mitgliedern. Unter diesen Bewerbern wurden 1361 Personen zur Teilnahme an der zweiten Phase des Auswahlverfahrens eingeladen. Für die Rolle als Astronaut*in mit körperlicher Behinderung gingen 257 Bewerbungen ein, von denen 27 zur zweiten Phase eingeladen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die endgültigen Bewerber*innen werden voraussichtlich Ende 2022 ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA möchte allen Bewerber*innen für ihr Interesse und ihr Engagement danken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Handbuch zur Auswahl von Astronaut:innen</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Astrosel_Handbook.pdf" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Astrosel_Handbook.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.msg534514#msg534514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA wählt neue Astronautinnen und Astronauten aus</a></li></ul>
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		<title>Der Weg zum Mond führt künf­tig über Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-weg-zum-mond-fuehrt-kuenftig-ueber-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="nrwwirtschaftsminister-ubergibt-vorlaufigen-forderbescheid-fur-mondtraininganlage-an-das-dlr-mondanaloganlage-luna-soll-astronauten-fur-den-einsatz-auf-dem-mond-vorbereiten-die-technische-einrichtung-wird-universitaten-sowie-unternehmen-aller-branchen-offen-stehen-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--5724ba3f-8f97-4cfb-b263-ab3e2a9e7efc">NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.<br>Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/01/20220316_weg-zum-mond-fuehrt-zukuenftig-ueber-koeln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="318" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg" alt="" class="wp-image-107145" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg 318w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a><figcaption>Mondambiente im Inneren der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig in Köln ausgebildet werden. Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beginnt in den nächsten Monaten der Aufbau der Test- und Trainingseinrichtung LUNA. Der nordrheinwestfälische <a href="https://www.wirtschaft.nrw/ministerium" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie</a>, Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am 16. März 2022 einen vorläufigen Bescheid zum Beginn des Projekts mit Förderung durch das Land NRW an den Stellvertretenden DLR-Vorstandsvorsitzenden Klaus Hamacher sowie an die DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp übergeben. LUNA ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die in Köln das Europäische Astronautenzentrum (<a href="https://www.esa.int/About_Us/EAC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EAC</a>) betreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückkehr zum Mond</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="288" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht_288x200.jpg" alt="" class="wp-image-107148"/></a><figcaption>Außenansicht der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast 53 Jahren machte Neil Armstrong seinen berühmten kleinen, großen Schritt auf dem Mond. Beinahe 50 Jahre ist es her, dass ein Mensch zuletzt seinen Fußabdruck im Mondstaub hinterließ. Doch die Rückkehr des Menschen zu unserem Erdtrabanten ist ein erklärtes Ziel der internationalen Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den kurzen Besuchen der Apollo-Astronauten soll die zukünftige Präsenz auf dem Mond dauerhaft angelegt sein. Nach und nach wird Infrastruktur auf der Mondoberfläche platziert, um wiederholte und längere Aufenthalte zu ermöglichen, bis schließlich eine Mondstation den Astronautinnen und Astronauten als Forschungsbasis und Lebensraum dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mondsimulationsanlage LUNA wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die Raumfahrtmissionen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. In einer 700 Quadratmeter großen Halle, von neun Metern Höhe, werden die besonderen Umweltbedingungen des Mondes realitätsnah simuliert. Unter anderem wird mondähnlicher Staub, sogenannter Regolith, den kompletten Boden der Halle bedecken, es werden mondähnliche Krater nachgebildet und Felsen vorhanden sein, und es wird ein Aufhängungssystem geben, mit dem Astronautinnen und Astronauten auf ein Sechstel ihres irdischen Gewichts abgefedert werden und somit die reduzierte Schwerkraft des Mondes erfahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-107150" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>Übergabe des Förderbescheids beim DLR in Köln. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Training nah an der Realität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Simulationen dienen einerseits der Erforschung und Entwicklung von Technologien, die für die Anwendung unter lunaren Bedingungen optimiert sind. Andererseits können Astronautinnen und Astronauten sowie die Unterstützungsteams in den Kontrollzentren, so nah an der Realität wie möglich, für ihren Einsatz auf der Mondoberfläche trainieren. Darüber hinaus ist LUNA ein Forschungsumfeld, das der universitären Forschung ebenso offen steht, wie der Industrie, Start-ups sowie kleineren und mittelständischen Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nordrhein-Westfalen ist hochinnovativ: LUNA leistet einen wichtigen Beitrag für künftige Raumfahrtmissionen und stärkt durch die Vernetzung vieler Akteure den Innovations- und Forschungsstandortes Nordrhein-Westfalen. Astronautinnen und Astronauten, universitäre oder außeruniversitäre Wissenschaftler, Industrie, KMUs und Start-ups werden hier neue Ideen, Verfahren und Technologien testen, validieren und zur Anwendung bringen. Durch ihre Zusammenarbeit können deutlich schneller Innovationen ermöglicht und umgesetzt werden. Damit wird kreatives Potenzial in Technologien umgewandelt, die uns allen zugutekommen.“ sagte Minister Pinkwart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei müssen die Projekte nicht zwingend einen Bezug zur Raumfahrt haben. Technologietransfer und sogenannte „Spin-Offs“ aus der Raumfahrtforschung, die hier auf der Erde genutzt werden können, aber auch „Spin-Ins“ aus terrestrischen Entwicklungen, sind Teil des Konzepts. Die Themenfelder reichen von Umwelttechnologien, über innovative Energiesysteme, künstliche Habitate, neue Werkstoffe und Bauverfahren bis hin zu neuen Anwendungen im Gesundheitswesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DLR-Vorstand Klaus Hamacher betonte diese Möglichkeiten der Anlage zusätzlich: „LUNA kann auch als Testumgebung für neue robuste und kompakte Energiesysteme genutzt werden, die für die Mondbedingungen, mit ihren langen Nachtphasen ausgelegt sind und eine autarke Energieversorgung mit der entsprechenden Speicherung erfordern. Die gewonnenen Erfahrungen können auch in Technologien für die Energiewende einfließen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Motivation der Mondforschung des DLR ist zum einen Faszination und wissenschaftliche Neugier, aber auch die Notwendigkeit innovative Lösungen für unsere irdischen Herausforderungen zu finden. Hier bringen wir ein vielschichtiges Forschungsportfolio ein, das von der Humanphysiologie, bis zur Materialforschung reicht und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz unterstützt wird.“, ergänzte Anke Pagels-Kerp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baubeginn der Mond-Analog-Anlage ist noch für 2022 vorgesehen. Die ESA finanziert den Bau der Halle, während das DLR mit Unterstützung des Landes NRW, von bis zu 25 Millionen Euro, die technische Ausstattung der Halle und des angeschlossenen Mondtechnologiezentrums übernimmt. Hier wird ein Großteil der technischen Infrastruktur sowie Vorbereitungsräume, Labore und Besucherräume untergebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg529522#msg529522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>Matthias Maurer bereit für ISS-Mission „Cosmic Kiss“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/matthias-maurer-bereit-fuer-iss-mission-cosmic-kiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 16:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Maurer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Pressekonferenz am 9. September 2021 im Europäischen Astronautenzentrum der ESA auf dem DLR-Gelände in Köln gab der gebürtige Saarländer einen Ausblick auf seine „Premiere im All“. Seit April 2020 bereitet sich der promovierte Werkstoffwissenschaftler auf seine erste Mission „Cosmic Kiss“ vor, die in wenigen Wochen mit dem Flug einer Crew Dragon-Kapsel vom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer Pressekonferenz am 9. September 2021 im Europäischen Astronautenzentrum der ESA auf dem DLR-Gelände in Köln gab der gebürtige Saarländer einen Ausblick auf seine „Premiere im All“. Seit April 2020 bereitet sich der promovierte Werkstoffwissenschaftler auf seine erste Mission „Cosmic Kiss“ vor, die in wenigen Wochen mit dem Flug einer Crew Dragon-Kapsel vom NASA Raumflughafen Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation starten soll. Eine Pressemitteilung des Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurerpkeacdlr12.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurerpkeacdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer bei der Pressekonferenz zu seiner ISS-Mission &#8222;Cosmic Kiss&#8220; im Europäischen Astronautenzentrum EAC. (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">9. September 2021 &#8211; Voraussichtlich Ende Oktober 2021 soll der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer gemeinsam mit den NASA-Astronauten Raja Chari, Thomas H. Marshburn und Kayla Barron an Bord einer Dragon-Raumkapsel des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS starten. Maurer soll rund sechs Monate in Schwerelosigkeit verbringen und im April 2022 zur Erde zurückkehren. Es ist der erste Raumflug des 51-Jährigen, der seit Juli 2015 Teil des ESA-Astronautenkorps ist und sich seit dem erfolgreichen Abschluss seiner Grundausbildung als Astronaut auf seinen ersten Einsatz im All vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem Trainingseinheiten im Astronautenzentrum der ESA in Köln, am Johnson Space Center der NASA in Houston, im sogenannten SpaceX-Crew-Dragon-Cockpit in Kalifornien sowie bei den weiteren ISS-Partnern in Russland, Japan und Kanada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Maurer ist promovierter Werkstoffwissenschaftler und stammt aus dem saarländischen St. Wendel: „Mich faszinieren Technik und Wissenschaft und die Kooperation in internationalen Teams und genau das wird meine Arbeit sein in den sechs Monaten im All. Ich werde an mehr als 100 Experimenten teilnehmen und hoffe, dass die Erkenntnisse hieraus zum Fortschritt für unseren Alltag im All, aber auch hier auf der Erde beitragen werden.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurerimraumanzugesanasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurerimraumanzugesanasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Matthias Maurer im Raumanzug. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine Weltraummission ist nicht einfach“, sagt er wenige Wochen vor seinem Start und fährt fort: „Ein Großteil meiner mentalen Kraft entsteht durch die Begeisterung für das, was jetzt vor mir liegt. Für mich wird bald ein Lebenstraum in Erfüllung gehen – mit einem fantastischen Team, auf das ich mich jederzeit blind verlassen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ausgebildeter Werkstoffwissenschaftler freut er sich besonders auf die Versuche mit neuen Materialien, die „wir dann hoffentlich in ein paar Jahren im Erdalltag wiederfinden werden.“ Vieles werde einzigartig sein: „Das beginnt mit dem feurigen Ritt auf einer Rakete, die mich in weniger als zehn Minuten auf über 28.000 Stundenkilometer beschleunigt. Die Ankunft auf der Raumstation und meine erste Erdumrundung im All in nur 90 Minuten, wo ich die Schönheit der Erde von unserem Fenster im All aus, der Cupola, in mich aufsaugen werde. Ein Außenbordeinsatz wird hoffentlich stattfinden und auch ein Höhepunkt sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in vielfältiger Weise in die Mission eingebunden: Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn ist für die Auswahl und Koordination der Experimente und Beiträge deutscher Universitäten und Hochschulen sowie aus der Industrie verantwortlich. Ebenso führen DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler eigene Experimente durch. Das Columbus-Kontrollzentrum der ESA, beheimatet im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen, ist zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente, die im europäischen Columbus-Modul auf der ISS stattfinden. Von hier aus gehen die Daten der Experimente an die nationalen Nutzerkontrollzentren und von dort aus weiter zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den beteiligten Partnern aus der Industrie. 36 Experimente der Cosmic Kiss Mission stammen aus Deutschland. Sie umfassen Grundlagenforschung wie anwendungsorientierte Wissenschaft und Technologietests aus den Bereichen Lebens- und Materialwissenschaften, Physik, Biologie, Medizin, Künstliche Intelligenz oder Erdbeobachtung. Zudem steht ein umfangreiches Nachwuchs-Programm für Schülerinnen und Schüler auf der Agenda von Matthias Maurer.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/crew3withmmnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/crew3withmmnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Offizielles Porträt der SpaceX-Crew-3. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland ist der beitragsstärkste Partner im Explorationsrahmenprogramm der ESA. Wir sind aber auch der stärkste Nutzer der ISS und schaffen für Top-Wissenschaftler und die deutsche Raumfahrtindustrie exzellente Rahmenbedingungen für innovative Forschung und High-Tech an der Grenze des Machbaren. Die ISS bietet einzigartige Möglichkeiten, um Forschung zum Nutzen der Menschen auf der Erde durchzuführen. Mit Matthias Maurer haben wir einen exzellenten Wissenschaftler und einen hervorragenden Botschafter für die internationale Zusammenarbeit“, betont Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung für das deutsche ESA-Geschäft zuständig ist. „Wir wünschen Matthias Maurer für Cosmic Kiss Alles Gute und sind gespannt auf die Ergebnisse seiner Arbeit. Denn Raumfahrt ist ein Innovationsmotor, bietet erhebliche Chancen für Kommerzialisierung, hochspannende Arbeitsplätze und ist für mich eine unverzichtbare Investition in unsere Zukunft.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurermissionlogocosmickissesa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/maurermissionlogocosmickissesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cosmic Kiss – Missionslogo. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Maurers Mission heißt &#8222;Cosmic Kiss&#8220;. Der Missionsname ist eine Art Liebeserklärung an das Weltall, an die Raumstation als Bindeglied zwischen Menschheit und Kosmos und an das, was die Menschen dort tun und zukünftig tun werden. Gleichzeitig steht er für den Wert der partnerschaftlichen Erkundung des Weltraums und für den respektvollen und nachhaltigen Umgang mit unserem Heimatplaneten. Im Zentrum des Missionslogos befindet sich daher auch die ISS, die über einen menschlichen Herzschlag mit der Erde und dem Mond verbunden ist. Der Herzschlag soll die Leidenschaft und Neugier symbolisieren, die die Menschen bei der Erforschung des Weltalls antreibt, sowie die lebenswissenschaftlichen Experimente, die die Raumstation ermöglicht. Für das Logo hat sich Matthias Maurer von der Himmelsscheibe von Nebra (die älteste bekannte Darstellung des Nachthimmels) und den Datenträgern der Raumsonden Pioneer und Voyager (mit dem gesammelten Wissen über die Menschheit) inspirieren lassen. Sie stehen für die Faszination der Menschheit für den Weltraum und den Wunsch, mehr über die Entstehung des Lebens und das Universum sowie unseren Platz darin zu erfahren. Das Emblem umfasst außerdem verschiedene kosmische Elemente wie die Erde, den Mond, die Sterngruppe der Plejaden (Siebengestirn) und den Mars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Maurer ist einer von aktuell sieben aktiven Astronautinnen und Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Mond und Mars haben für Maurer eine besondere Bedeutung. Vor dem Start des Missionstrainings im April 2020 war er als Projektleiter für die Entwicklung der zukünftigen ESA-Mondsimulationsanlage Luna, einem Gemeinschaftsprojekt von ESA und DLR, in Köln tätig. Außerdem hat er an mehreren geologischen Feldübungen im Zusammenhang mit der zukünftigen Monderkundung teilgenommen. 2016 war er Teil der Crew der NASA-Analog-Mission NEEMO 21. Dafür verbrachte er insgesamt 16 Tage unter Wasser und testete Erkundungsstrategien und Werkzeuge für zukünftige Mars-Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.msg518963#msg518963" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14844.msg519112#msg519112" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14844.msg519112#msg519112" target="_blank" rel="noopener">Matthias Maurer</a></a></li></ul>
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		<title>ESA: Das EAC, 3D-Druck und COVID-19</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-das-eac-3d-druck-und-covid-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3D-Druck unterstützt systemrelevante Fachkräfte beim Umgang mit COVID-19. Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) in Köln stellt im Rahmen einer gemeinsamen Initiative zum Schutz systemrelevanter Fachkräfte Wissen und 3D-Drucker zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zur Verfügung. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Die zwei Open-Source-3D-Drucker werden normalerweise zur Herstellung spezieller Gegenstände für das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">3D-Druck unterstützt systemrelevante Fachkräfte beim Umgang mit COVID-19. Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) in Köln stellt im Rahmen einer gemeinsamen Initiative zum Schutz systemrelevanter Fachkräfte Wissen und 3D-Drucker zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zur Verfügung. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/3DprintEACESACCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/3DprintEACESACCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EAC-Teammitglieder drucken Kopfbänder und Halter.<br>(Bild: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Open-Source-3D-Drucker werden normalerweise zur Herstellung spezieller Gegenstände für das Astronautentraining sowie zum Testen von Ideen für die zukünftige Raumfahrt im&nbsp;<a href="https://www.esa.int/About_Us/EAC/Spaceship_EAC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spaceship EAC</a> genutzt. Doch in diesen Zeiten werden sie zu idealen Werkzeugen, um Gesichtsschutz-Komponenten zu produzieren. Damit beteiligt sich das EAC an der lokalen Initiative MakerVsVirus, bei der sich mehrere Produzenten zu sogenannten Hubs zusammenschließen. Die fertigen Visiere werden dann an Krankenhäuser, die einen entsprechenden Bedarf gemeldet haben, ausgeliefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizient und effektiv, im All und auf der Erde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 3D-Druck hat sich zu einem wertvollen Fertigungsverfahren für die Raumfahrt der Zukunft entwickelt: Er rückt die Produktion näher an den eigentlichen Einsatzort und ermöglicht es Astronauten, Komponenten dann herzustellen, wenn sie diese benötigen – anstatt ein ganzes Paket an Ersatzteilen mit sich herumzuschleppen. Mit dem Verfahren können Abfallmaterialien recycelt und zu nutzbaren Gegenständen umgewandelt werden; außerdem ist es potenziell für die Herstellung von Komponenten zum Bau von Infrastruktur auf dem Mond geeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich die Technologie beständig weiterentwickelt, untersuchen Wissenschaftler und Praktikanten am EAC derzeit die Möglichkeit, neue Materialien für den 3D-Druck zu verwenden, wie zum Beispiel eine Mischung aus Plastik und Mondregolith (Mondstaub), um Ziegel oder komplexere Teile herzustellen. Mit diesen könnte man dann möglicherweise eine größere Mondsiedlung errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Schutzmasken verwendet das Team eine standardisierte Druckvorlage, die durch Crowd-Engineering optimiert worden ist. So kann die schnelle, effiziente und einheitliche Herstellung der Gesichtsschutz-Kopfbänder und -Halter als Beitrag zum Endprodukt sichergestellt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/shields3DprintedMakerVsVirusCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/shields3DprintedMakerVsVirusCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gesichtsschutzschilde aus 3D-Druckkomponenten in einer MakerVsVirus-Sammelstelle.<br>(Bild: MakerVsVirus, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gesichtsschutz besteht aus vier Komponenten: einem Kopfband und einem Halter aus dem 3D-Drucker, an denen ein Visier aus transparentem Kunststoff befestigt wird, sowie einem elastischen Band, das dafür sorgt, dass sich der Gesichtsschutz an den Kopf des Trägers anpasst und so bequem sitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EAC ist verantwortlich für den Druck des Kopfbands und des Halters. Es dauert 1,5 bis drei Stunden, um ein aus diesen Komponenten bestehendes Set zu drucken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teamwork und Solidarität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Timon Schild, ESA-Trainee und Mitglied von Spaceship EAC, leitet die „Advanced Manufacturing“-Aktivitäten am Spaceship EAC. Als Maschinenbauingenieur mit Erfahrung im 3D-Druck ist er auf die Idee gekommen, mit MakerVsVirus zusammenzuarbeiten und assistierte bei der technischen Einrichtung, um nicht verwendete Drucker in Zeiten, in denen am EAC keine Ausbildungsmaßnahmen stattfinden, wieder zum Einsatz zu bringen. Darüber hinaus nutzt Schild seinen eigenen 3D-Drucker, um von zu Hause aus der Produktion von Schutzmasken beizutragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/partsforfaceshieldsESACCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/partsforfaceshieldsESACCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vom EAC gedruckte, in Tüten abgepackte und zur Auslieferung bereitgestellte Komponenten.<br>(Bild: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Der finale Gesichtsschutz, der auf der Grundlage des entwickelten Designs zusammengesetzt wird, gehört zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) medizinischer Fachkräfte und sollte zusammen mit einer Atemschutzmaske getragen werden“, erklärt Schild. „Sie gelten in vielen Krankenhäusern als unerlässlich und bedecken das ganze Gesicht eines Mitarbeiters, um diesen vor Tröpfchen, die möglicherweise Coronaviren enthalten, zu schützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Technisch gesehen wären wir in der Lage gewesen, den kompletten Gesichtsschutz zu produzieren, aber die für das Visier notwendige Hardware sowie die Materialien standen nicht bereit. Für die Hardware wäre eine zeitintensivere Einrichtung notwendig gewesen, sodass sich die Produktion verzögert hätte“, so Schild weiter. „Die Zusammenarbeit mit MakerVsVirus ermöglicht es uns, dass wir uns ganz auf die Teile konzentrieren, für deren Produktion wir aktuell gut gerüstet sind, während uns eine zentrale Anlaufstelle für die Auslieferung zur Verfügung steht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gedruckten Halter werden vorsichtig in verschließbaren Plastiktüten verpackt und in eine lokale Sammelstelle gebracht, wo die Komponenten zusammengesetzt und die fertigen Gesichtsmasken schließlich an Krankenhäuser, die einen entsprechenden Bedarf gemeldet haben, ausgeliefert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Charge aus 50 Halterelementen wurde bereits ausgeliefert und das Team will weitermachen, solange Druckmaterialien verfügbar sind und bis der akute Engpass beseitigt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aidan Cowley, wissenschaftlicher Berater der ESA und Leiter von Spaceship EAC, ist stolz auf die Leistung und den Innovationsgeist seines Teams in diesen schwierigen Zeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alle im Team verspürten den starken Wunsch, auf jegliche Art und Weise zu helfen. Durch die Zusammenarbeit mit dieser lokalen Initiative können wir gemeinsam daran arbeiten, den Bedarf zu decken und die Menschen zu schützen, die für uns alle an vorderster Front arbeiten“, so Cowley.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Alexander Gerst wieder im EAC in Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alexander-gerst-wieder-im-eac-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2019 19:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus MS 09]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was folgt(e) sind Liegestütze unterm Weihnachtsbaum &#8211; und eine menge Arbeit. Ein kommentierender Rückblick auf eine Pressekonferenz nach einer langen Dienstreise. Quelle: Pressekonferenz. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist bei vielen Menschen in Deutschland Stress pur angesagt. Mir blieb aber noch Zeit, zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen den medialen Raumfahrtjahresabschluss Revue passieren zu lassen. Die Rede ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Was folgt(e) sind Liegestütze unterm Weihnachtsbaum &#8211; und eine menge  Arbeit. Ein kommentierender Rückblick auf eine Pressekonferenz nach einer langen Dienstreise. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Pressekonferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Weihnachten und Neujahr ist bei vielen Menschen in Deutschland Stress pur angesagt. Mir blieb aber noch Zeit, zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen den medialen Raumfahrtjahresabschluss Revue passieren zu lassen. Die Rede ist von der Pressekonferenz am 22. Dezember 2018 mit Alexander Gerst beim Europäische Astronautenzentrum (European Astronaut Centre, EAC) in Köln. Dazu also einige Gedanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ereignisse im Dauerlauf</strong><br>War das ein Marathon nach der Landung?! Etwas mehr als 13 Stunden nach dem Aufsetzen in der gut durchgekühlten kasachischen Steppe erreichte Gerst das dagegen angenehm regnerisch temperierte Köln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Rückreise ins EAC ließ man nichts anbrennen. In Erinnerung ist noch Gests Rückkehr von seiner ersten Mission mit einem ADAC-Ambulanz-Jet. Der jetzige ESA-Chef Wörner hatte auf einer Veranstaltung in Morgenröthe-Rautenkranz einmal sehr zur allgemeinen Belustigung des Publikums erzählt, wie es zu diesem etwas ungewöhnlichen Transport gekommen war, inkl. der Klärung der Frage, ob Gerst überhaupt ADAC-Mitglied ist. Eine solche Blöße wollte man sich diesmal nicht geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hatte bei Jetcall extra einen Jet gechartert. Sogar das ESA-Logo war aufgeklebt worden. Die Bombadier Challenger CL604 war für den Krankentransport ausgerüstet, wie man auf der Webseite von Jetcall lesen konnte. Aber Gerst wird, so wie auf dem früheren Heimkehrflug, vermutlich keine Trage gebraucht haben. Gut gelaunt stieg er in Köln aus, gerade so, als ob er gerade von einer  Eintages-Dienstreise kam. Und Raumfahrer.net war dabei. Danke an Mario für Bilder und Eindrucksschilderungen im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16605.msg439942#msg439942" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum Raumcon</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">29 Stunden nach der Rückkehr zur Erde gab Gerst sein erstes Interview im EAC in Köln. Und weitere 24 Stunden später folgte der mediale Abschluss seines Fluges: Die Pressekonferenz, zwei Tage nach der Landung, im EAC in Köln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle waren gekommen: ARD und ZDF, WDR, RTL, Die Sendung mit der Maus und viele  weitere Journalisten. Vom Fernsehjournalisten bis zum Perry-Rhodan-Magazin. Die mediale Aufmerksamkeit war also groß. Und Raumfahrer.net war auch vor Ort. Das Gedränge um die besten Bilder lief Dank der Organisation des Hausherren geordnet ab. RTL hatte sogar einen Übertragungswagen vor dem Haus stehen. Den Livestream konnte man im Internet verfolgen, eine Aufzeichnung gibt es bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BGkP9rAPqEE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige Minuten nach Ende der Pressekonferenz konnte man erste kurze Nachrichten im WDR-Hörfunk hören. Wenn man es oberflächlich betrachtet, wurde nichts aufregend Neues berichtet. Das war auch gut zwei Tage nach der Landung nicht zu erwarten gewesen. Damit könnte der Beitrag an dieser Stelle schon beendet werden. Aber ganz so einfach machen wir es uns nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Auftritt wie nach einem Fünf-Tage-Flug</strong><br>Locker und entspannt: So kam Gerst zur Pressekonferenz. Lächelnd, charmant, dann aber auch ernst. Dabei erweckte er den Eindruck, topp fit zu sein. Nur ganz selten glaubte man doch ein wenig Erschöpfung in den Augen zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man erinnere sich an die Bilder der Landung. Seine beiden Raumfahrtkollegen sahen im Gegensatz zu ihm, sagen wir es diplomatisch, nicht gerade taufrisch aus. Während sein russischer Kommandant mit Sonnenbrille erst einmal seine Ruhe haben wollte und im Sessel versank, musste seine amerikanische Kollegin aus der Kapsel geholt werden. Gerst kletterte fast selbst heraus, um gleich freudig und gut gelaunt sein erstes Interview (der ARD) zu geben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mediziner am EAC in Köln, wo Raumfahrtmedizin erforscht wird, haben einiges zu klären. Was hat Gerst anders gemacht? Hat er anders trainiert? Oder ist er einfach „für die Raumfahrt geboren“? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ja, wir wissen, dass die Raumfahrtmedizin noch so manche offene Fragen aufweist. Sigmund Jähn zum Beispiel konnte wie kein zweiter den  gefürchteten „Teufelsstuhl“ (Drehstuhl) überstehen. Valeri Bykowski galt auch als medizinisches Phänomen in Bezug auf Stabilität des Körpers  unter Weltraumbedingungen. Frank Borman, einer der Top-Astronauten, litt während seines Apollo-8-Fluges genau so an der Raumkrankheit wie Hans Schlegel bei seinem letzten Flug zur ISS. Gerst hatte offenbar keine derartigen Probleme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist das bei einigen Raumfahrern so und bei anderen nicht? Was ist das Geheimnis, fragte Phönix. Gerst konnte hier nur antworten: Weis ich nicht. Das sind  Fragen, die man beim EAC versucht zu beantworten. Wir können auf mögliche Ergebnisse gespannt sein. Gerst hatte die letzten zwei Nächte direkt nebenan in einer extra für ihn eingerichteten Unterkunft  verbracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw031500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw03260.jpg" alt=""/></a><figcaption>v. links: Wörner, Gerst, De Winne<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleines Gefolge</strong><br> Gerst war flankiert vom ESA-Astronauten Frank De Winne, seit Mitte 2012 Leiter des EAC, und dem ESA-Chef Wörner. Mehr war auch nicht nötig. Es ging schließlich  ausschließlich um Gerst. De Winne sprach als Leiter des Europäischen  Astronautenzentrums einige einleitende, begrüßende Worte in Englisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Chef Wörner ließ es sich nicht nehmen, Gerst ebenfalls für den erfolgreichen Abschuss des Fluges zu beglückwünschen. Dann aber erinnerte er die Anwesenden daran, warum und wofür dass alles stattfindet. „Raumfahrt ist heute Infrastruktur für jeden und für jeden Tag.“ sagte er und betonte die Grundlagenforschung auf der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam Wörner zu einem weiteren Thema: Die ISS ist ein geopolitisches Vorbild für das, was auf der Erde passieren könnte: Eine globale friedliche Kooperation. Dabei formulierte er seine schon mehrfach geäußerte Formel: Russische Raumstation MIR (Frieden) plus US-Raumstation Freedom (Freiheit) gleich Internationale Raumstation (ISS). Dabei war das doppeldeutige Wortspiel bewusst gewählt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Nur“ der Frontmann</strong><br>Gerst erinnerte bei seinen einleitenden Worten, dass die Presse meist nur die Raumfahrer betrachtet. Nicht zu vergessen sei aber, dass  es eine Unzahl Mitarbeitern gibt, die durch ihre Tätigkeit im  Hintergrund erst die Flüge möglich machen. Beteiligt sind viele Menschen in den Instituten, in Ausbildungs- und Kontrollzentren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw121500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw12260.jpg" alt="v. links: Wörner, Gerst, De Winne
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>v. links: Wörner, Gerst, De Winne<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es Gerst hinbekommen hat, seine überwachenden Ärzte dazu zu bringen, dass er zwei Tage kurz nach seiner Rückkehr Weihnachten zu Hause verbringen darf und welche Auflagen gestellt wurden, das freilich wurde im Detail nicht erläutert. Es ist aber davon auszugehen, dass Gerst bei seinem Heim-Urlaub nicht die S-Bahn genommen hat. Mal abwarten, ob er gelegentlich noch etwas zur medizinischen Seite der Angelegenheit berichten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrliche Sorge um unsere Erde</strong><br>Kurz vor seiner Rückkehr von der ISS hatte Gerst eine Videobotschaft aufgezeichnet. Mit der „Botschaft an meine Enkel“ traf er damit voll den Punkt, wo es um die Erhaltung unserer Welt geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Tage später wurde er durch die Moderatorin Marietta Slomka im ZDF als Social-Media-Star bezeichnet. Das mag in den Augen mancher stimmen. Allerdings finde ich, dass diese Titulierung der Sache nicht dient. Einem Medien-Star würde ich weniger Vertrauen schenken, als einem ehrlichen Statement eines Astronauten, der einfach nur Schlussfolgerungen aus seinen Eindrücken durch seinen Raumflug zieht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Frage von n-tv in Anspielung auf die „Enkelkinder-Botschaft“, ob Gerst Vaterfreuden entgegen sieht, war an dem Punkt einfach unpassend. Sie spiegelt aber wieder, dass einige das, was Gerst mit dieser Botschaft bezwecken wollte, nicht ernst nehmen wollen oder können. Schade. Es wäre sehr wichtig. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Frage nach dem Loch</strong><br>Gleich eine der ersten Fragen drehte sich um das mysteriöse Loch in der Orbitalsektion von Sojus-MS 09. Gerst war offensichtlich darauf vorbereitet. Er erklärte, dass der Außenbordeinsatz der beiden russischen Kosmonauten nur der Sicherung von Beweismaterial diente und die eigentliche Untersuchung erst jetzt auf der Erde erfolgen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auffallend war, dass Gerst ausschließlich davon ausging, dass das Loch auf der Erde entstanden ist und in seiner Stimme hieran keinen Zweifel ließ. Eine Möglichkeit, das Loch könne auch im Weltraum entstanden sein, erwähnte er mit keiner Silbe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anzumerken ist zu dieser Geschichte: So lange nicht ein ermittelnder Beamter offizielle Untersuchungsergebnisse vorliegt, sollte sich jeder, egal in welcher Position er sich befindet, mit Meinungsäußerungen, Vermutungen oder der Verkündigung von Halbwahrheiten sehr zurück halten. Die russischen Ermittler haben möglicherweise viele Indizien. Man wird sich die Bilder der Außenbordarbeiten ganz genau ansehen, vergleichen, was genau auf der innen liegenden Seite ist und dann auch berücksichtigen, das die Orbitalsektion ein Druckbehälter ist. (Im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10017.msg430673#msg430673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum Raumcon</a> wurde über die Konstruktion der Orbitalkugel bereits 2013 sehr detailliert diskutiert.) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins ist klar. Es ist in dieser Angelegenheit schon jetzt eine Menge Porzellan zerschlagen worden. Vor allem spielt das denjenigen in die Hände, die die friedliche und konstruktive Zusammenarbeit auf der ISS, von der Wörner sprach, mit Misstrauen  beäugen. <br>Warten wir die offiziellen Untersuchungsergebnisse ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Maus, Elefant und Brokkoli</strong><br>„Die Sendung mit der Maus“ war auch anwesend. Gerst konnte den Verbleib der beliebten Figuren „Maus“ und „Elefant“ zur Freude aller erklären. Auch die Frage eines ganz kleinen Raumfahrers im Publikum, ob er denn auch gerne Brokkoli ist, wurde von Gerst mit Charme und Bravour beantwortet. Hierbei zeigte es sich wieder, welcher mediale Glücksfall Gerst für die Verbreitung des Raumfahrtgedankens und der Begeisterung der jungen Generation ist. Hier dürfen wir uns bestimmt auf viele neue Lach- und Sachgeschichten freuen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw071500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw07260.jpg" alt="Alexander Gerst am 22. Dezember 2018
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Alexander Gerst am 22. Dezember 2018<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Profi-Kommunikation</strong><br>Auf entsprechende Nachfrage erzählte Gerst offen und ausführlich von einer kleinen Panne beim Landeanflug. Sonst hätte er das bestimmt nicht erwähnt. Sein Sojus-Kommandant hatte Probleme mit dem Headset-Kabel im Raumanzug. Vermutlich ein Kabelbruch. Damit konnte er nicht mehr wie vorgesehen mit der Bodenstation kommunizieren. Gerst übernahm daher die Aufgabe, beim Landeanflug den Kontakt zur Bodenstation zu halten. Keine große Sache anscheinend. Man war ein eingespieltes Team. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Krebs, Alzheimer und andere Krankheiten</strong><br>Wenn man über den Nutzen der Forschung auf der ISS spricht, fallen manchen zuerst eine handfeste Material-Herstellung für die Technik ein. Erst durch Gerst ist für mich die irdische Medizin in den Fokus gerückt. Gerst berichtete über die Züchtung von Zellkulturen, die so auf der Erde unter irdischer Schwerkraft nicht möglich wäre. Sie würden entscheidend bei der Bekämpfung von Krebs, Alzheimer und anderen  Krankheiten helfen. Das ist ein abendfüllendes Thema, mit dem man sich bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle etwas ausführlicher befassen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net fragte</strong><br>Raumfahrer.net  wollte wissen, ob es eine Zeitlinie in der zukünftigen Entwicklung der Raumfahrt, speziell der bemannten Raumfahrt gibt. Kurz zusammengefasst hätte man keck fragen können: „Habt ihr einen Plan?“ Gerst parierte dieses mit einem Lachen, es sei ein hervorragende Frage für Herrn Wörner. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wörner ließ sich etwas Zeit um dann neben den bekannten Bemerkungen zur  Material- und Medizinforschung zu ergänzen, dass er über 2024 hinaus noch kein Ende der ISS sehe. Gleichzeitig werde es in die Nähe des Mondes gehen. Das Lunar-Gateway sei eine internationale Anstrengung, getrieben von den Amerikanern. Aber die anderen mischten auch mit. Von dort gehe es auf die Mondoberfläche. Dann bekam er die Kurve zurück und meinte, man bräuchte natürlich weiterhin den niedrigen Erdorbit zur Forschung. Auch nach der ISS werde es dort Forschung geben. Dabei sei der internationale Aspekt ganz wichtig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Frage bezog sich auf den Roboter CIMON (Crew Interactive MObile CompanioN). Gerst meinte, dass die Demonstration voll funktioniert habe.  Das Navigationsverhalten wurde erfolgreich getestet. Er selber habe insgesamt nur zwei Stunden Zeit gehabt, mit CIMON zu arbeiten. Diese Aussage hatte mich dann doch etwas verwundert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassend</strong><br>Den absoluten medialen Kracher, das Geheimnis aller Geheimnisse, die Top-Enthüllungsstory gab es nicht. Das war auch nicht zu erwarten. Man erlebte einen sehr sachlich, aufgeräumt wirkenden Alexander Gerst, dem, wenn man genau hinsah, noch die Strapazen des Fluges anzumerken waren. Nach dem Weihnachts-Kurzurlaub wird für ihn ein dicht gedrängtes medizinisches und flugtechnisches  Auswertungsprogramm laufen. Man darf getrost egoistisch sein und sich auf die Zeit danach, die Zeit der öffentlichen Auftritte und Events, freuen. Aber zuvor geben wir ihm erst einmal etwas Ruhe. Er hat es sich verdient. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Raumfahrer.net vor Ort waren Thomas Brucksch und Andreas Weise. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16086.msg441319#msg441319" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus MS-09 &#8211; (Nr.739) &#8211; Sojus-FG</a>    </li></ul>
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		<item>
		<title>Matthias Maurer neuer deutscher ESA-Astronaut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/matthias-maurer-neuer-deutscher-esa-astronaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Maurer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Pressekonferenz am 18. Januar 2017 im ESA-Hauptquartier Paris kündigte ESA-Chef Jan Wörner die Ernennung von Matthias Maurer als neuen deutschen ESA-Astronauten an. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: ESA. Außerdem sollen von der Selektionsgruppe von 2009 die Astronauten Luca Parmitano, Samantha Cristoforetti, Thomas Pesquet und Tim Peake jeweils weitere Flüge machen. Von vorherigen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In einer Pressekonferenz am 18. Januar 2017 im ESA-Hauptquartier Paris kündigte ESA-Chef Jan Wörner die Ernennung von Matthias Maurer als neuen deutschen ESA-Astronauten an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/maurer_esa_klein.jpg" alt=""/><figcaption>Matthias Maurer<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem sollen von der Selektionsgruppe von 2009 die Astronauten Luca Parmitano, Samantha Cristoforetti, Thomas Pesquet und Tim Peake jeweils weitere Flüge machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von vorherigen Astronautengruppen sind Pedro Duque und Paolo Nespoli für weitere Flüge vorgesehen, ebenso möchte der Italiener Roberto Vittori in den aktiven Flugstatus zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der promovierte Materialwissenschaftler Maurer hatte sich für die Selektion von 2009 beworben, hatte es aber nicht in die aktive Astronautengruppe geschafft. Stattdessen hat er seit 2010 im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln als Crew Support und EUROCOM eng mit den Astronauten zusammengearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maurer nahm zusammen mit amerikanischen und russischen Raumfahrern 2014 am ESA-Höhlentraining CAVES 2014 und 2016 an der NASA-Unterwassermission NEEMO 21 teil. Am 16. Februar 2017 wird Matthias Maurer in Bremen offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mattias Maurer</a></li></ul>
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		<title>Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-luft-und-raumfahrt-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 19:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
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		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag, dem 22. September 2013 hatte der DLR- und ESA-Standort Köln für alle geöffnet. Rund 30.000 Besucher konnten die zahlreichen Forschungslabore, das Europäische Astronautenzentrum und das neue :envihab erkunden, Vorträge anhören und eine Flugzeugausstellung bewundern. Ein Beitrag von Jan-Steffen Fischer. Quelle: Eigene Bilder. Gegen 10:00 Uhr begann das umfangreiche Programm. Erste Station war das [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntag, dem 22. September 2013 hatte der DLR- und ESA-Standort Köln für alle geöffnet. Rund 30.000 Besucher konnten die zahlreichen Forschungslabore, das Europäische Astronautenzentrum und das neue :envihab erkunden, Vorträge anhören und eine Flugzeugausstellung bewundern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Jan-Steffen Fischer. Quelle: Eigene Bilder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_small_1.jpg" alt="Eigene Bilder" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Das EAC in Köln 
<br>
(Bild: Jan-Steffen Fischer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 10:00 Uhr begann das umfangreiche Programm. Erste Station war das Institut für Werkstoff-Forschung. Hier wurden die aktuellen Forschungen an einer Beschichtung für Triebwerksschaufeln vorgestellt. Weiter ging es in den Werkstätten des Systemhaus Technik, in dem es um den Prozess &#8222;vom virtuellen Produkt zum fertigen Windkanalmodell&#8220; ging. Hier erklären Ingenieure CAD, die Fräs- und Drehmaschinen liefen und produzierten kleine Astronauten sowie ein großes Modell eines Spaceshuttles. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Highlight dort war der &#8222;3D-Drucker&#8220; für Metall. Bei dieser Technik wird &#8211; anders als beim Kunststoffdrucker &#8211; zunächst das Metallpulver (z.B. Aluminium, Titan) aufgetragen und anschließend mit einem Laser verschmolzen. Dies wird Schicht für Schicht gemacht, bis das Produkt fertig ist. Dabei können gleichzeitig viele verschiedene einzelne Bauteile produziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter ging es im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik mit Plasmawindkanälen sowie den Hyper- und Überschallwindkanälen. Hier wurden Messmethoden für den Staudruck, für Schlieren und Strömungen vorgestellt. Auch hier war die Testeinrichtung beeindruckend. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_small_2.jpg" alt="Eigene Bilder" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Eine Boeing von FedEx 
<br>
(Bild: Jan-Steffen Fischer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch fanden immer wieder interessante Vorträge im Casino statt, so z.B. einer über die Rosetta-Mission, welche nächstes Jahr ihr Ziel erreicht. Hier gab es auch Infostände zu Arbeitsplätzen beim DLR sowie zum Archiv und einen Tisch mit vielen interessanten Broschüren über das Raumfahrtmanagement. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte ein weiteres Highlight des Tages, die Flugzeugausstellung. Hier gab es von der Luftwaffe u.a. je einen Tornado und einen Eurofighter, und außerdem Flugzeuge der Flugbereitschaft zu bestaunen. Neben der Luftwaffe stellte das DLR seine Forschungsflotte vor. Dann gab es noch eine Boeing von UPS und von FedEx. Das tolle daran war, dass letztere mit geöffneter Triebwerksverkleidung betrachtet werden konnte, was einen nicht alltäglichen Einblick ermöglichte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_small_3.jpg" alt="Eigene Bilder" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Das 1:1 ATV-Trainingsmodell 
<br>
(Bild: Jan-Steffen Fischer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gelände gab es zudem Infostände von ESA und DLR, von Zeitschriftenverlagen, Astronomie-, Modell- und Raketenbauvereinen, usw.. Zudem waren viele Essens- und Verkaufsstände vorhanden und als weiteres Highlight Zelte, in den man Autogramme von Astronauten bekommen konnte. Eine tolle Möglichkeit die Astronauten auch mal persönlich zu treffen, welche sonst am Tag sehr stark vertreten waren. So gab es viele Vorträge von ihnen und sie waren auch für Fragen offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen ganzen Möglichkeiten bildete die Radiobühne von WDR 2 mit Interviews und Musik auf dem ganzen Gelände einen tollen Hintergrund. So bekam man auch den erfolgreichen Weltrekordversuch mit, selbst man nicht unmittelbar vor Ort war. Ein Kran hob und hielt einen 15t-Lastwagen, der nur mit einer Scheckkarten-großen Klebstofffläche mit der Hebeeinrichtung verbunden war. Auch für Familien und Kinder gab es übrigens tolle Möglichkeiten und Programmpunkte.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102013215723_small_4.jpg" alt="Eigene Bilder" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Mitglieder des europäischen Astronautencorps 
<br>
(Bild: Jan-Steffen Fischer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Krönender Abschluss des Tages war die Präsentation des Tauchbeckens, wo mit André Kuipers das Astronautentraining und die Sicherheitsvorkehrungen bei einer EVA, also einem Ausstieg ins All, erklärt wurden. Danach ging es noch kurz ins Astronautenzentrum. Auch wenn das Betreten der Module nicht mehr möglich war, war es doch ein lohnenswerter Blick in die Halle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach acht Stunden mit vielen neuen Eindrücken und tollen Informationen gingen alle etwas müde vom Gelände, und mit dem Schuttlebus konnte man zum Bahnhof fahren. Auf dem Gelände fand übrigens das SocialSpace-Treffen von ESA und DLR statt, bei dem andere Mitglieder von Raumfahrer.net dabei waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt muss ich sagen, dass der Tag der Luft- und Raumfahrt sich gelohnt hat. Einen solchen faszinierenden und interessanten Einblick in die Forschung, die Astronautenausbildung, Durchführung von Missionen und auch den ganzen Bereich der Luft- und Raumfahrt gibt es selten. Um es kurz zu sagen: Es war großartig! Vielen Dank DLR und ESA! Man sieht sich in zwei Jahren wieder! </p>
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		<title>Thomas Reiter begeistert mit seinem ISS-Bericht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thomas-reiter-begeistert-mit-seinem-iss-bericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 11:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ISS, Symbol internationaler Zusammenarbeit, wurde mit dem Langzeitaufenthalt des ESA-Astronauten ein Stück internationaler. Am 18. Januar traf er zum ersten Mal nach seiner Rückkehr von der Mission „Astrolab“ die Medien im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. Quelle: ESA. Gebannt folgten die etwa 80 anwesenden Medienvertreter dem 45minütigen Vortrag Reiters, der von der Astrolab-Mission, dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ISS, Symbol internationaler Zusammenarbeit, wurde mit dem Langzeitaufenthalt des ESA-Astronauten ein Stück internationaler. Am 18. Januar traf er zum ersten Mal nach seiner Rückkehr von der Mission „Astrolab“ die Medien im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter bei der Pressekonferenz in Köln. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gebannt folgten die etwa 80 anwesenden Medienvertreter dem 45minütigen Vortrag Reiters, der von der Astrolab-Mission, dem Leben auf der ISS und der ganz besonderen Perspektive aus dem All erzählte. Reiter begann seine Mission am 4. Juli mit dem Start der US-Raumfähre <i>Discovery</i>. Zwei Tage später meldete er sich als Flugingenieur auf der ISS zum Dienst. Damit war auch erstmals seit Februar 2003, als nach dem tragischen „Columbia“-Unglück die Shuttle-Flüge vorerst ausgesetzt wurden, wieder eine dreiköpfige ständige Mannschaft auf der Station. <br> <strong>„Ein erhebender Moment, wenn es dann endlich losgeht“</strong> <br>Der Start, einerseits einer der Höhepunkte nach so langer Vorbereitungszeit, stelle aber auch eine beachtliche Belastung dar, berichtete Reiter, da man bereits nach neun Minuten den Erdorbit erreicht und die Schwerelosigkeit zu fühlen beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der zweitätigen Reise in der Enge des Shuttle kam ihm die ISS mit ihrer Ausdehnung von 60 Metern in der Längsachse „richtig geräumig“ vor.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter beim Durchführen des Plasmakristall-Experiments an Bord der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben und arbeiten auf der ISS</strong> <br>Reiter erfüllte sowohl im amerikanischen als auch im russischen ISS-Segment eine Vielzahl von Betriebs- und Wartungsaufgaben. Darüber hinaus bediente er Forschungseinrichtungen zur Unterstützung internationaler wissenschaftlicher Experimente auf Gebieten wie Humanphysiologie und -psychologie, Mikrobiologie, Plasmaphysik und Strahlungsdosimetrie sowie Technologiedemonstrationen. Aber auch Experimente für Industrie- und Bildungszwecke, sowohl für Universitäten als auch für Sekundar- und Grundschulen, gehörten zum straff organisierten Programm des ESA-Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das große Echo bei Schülern und Studenten freute er sich besonders, denn es gälte, Neugier zu wecken, die als treibende Kraft und Motivation auch hinter seiner Mission stehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachschub – ab Mitte 2007 auch mit dem europäischen ATV</strong> <br>Zum Arbeitsalltag gehörte neben den insgesamt 19 wissenschaftlichen Experimenten, dem zweistündigen Sportprogramm und der Wartung der Raumstation auch das Entladen der alle drei bis vier Monate ankommenden unbemannten russischen Progress-Versorgungsraumschiffe. Deren 2,5 t Nutzlast umfasst neben Nahrung, Wasser, Kleidung, technischen und medizinischen Versorgungsmitteln auch Briefe und kleine Geschenke der Familie. Im Rahmen der Astrolab-Mission wurde zudem wichtiges europäisches Gerät zur ISS befördert, darunter die ISS-Gefriereinrichtung bei -80° C (MELFI) und die Europäische Modulare Pflanzenzucht-Vorrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte diesen Jahres soll das europäische Versorgungsraumschiff ATV sogar bis zu 7,5 t Nutzlast zur ISS bringen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Sonnenuntergang von der ISS aus. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine andere Perspektive</strong> <br>Seit seiner früheren Langzeitmission „Euromir 95“ ein erfahrener Astronaut, war Reiter trotzdem immer wieder vom Blick auf die Erde, dem Schauspiel der Sonnenauf- und untergänge „in Zeitraffer“ gefesselt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Wir können Teile von Kontinenten überschauen und sind begeistert von der Vielfalt der Farben und Formen, welche die Landmassen, das Meer und die Wolken zu bieten haben. Das ist einfach etwas, das unter die Haut geht“, schwärmte er. &#8222;Europa überschauen Sie fast mit einem Blick.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen der Höhepunkte seines Aufenthalts markierte daher auch der Außenbordeinsatz (EVA): Am 3. August verließen Reiter und der NASA-Astronaut Jeffrey Williams die Station für 5 Stunden und 54 Minuten. Während dieses Außenbordeinsatzes brachten sie neue Ausrüstung für den weiteren Zusammenbau der ISS sowie eine Reihe von Instrumenten und Experimenten an der Außenstruktur an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Draußen arbeiten bedeutet, in einer Höhe von 400 km mit einer Geschwindigkeit von 27.000 km pro Stunde an der Station herumzuklettern. &#8211; Ein überwältigendes, ein fast unbeschreibliches Gefühl.&#8220;, berichtet Reiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Raumanzüge technisch und ergonomisch kleine Wunderwerke darstellten, sei jede Bewegung in der Schwerelosigkeit anstrengend wie eine sportliche Aktivität. Dass er seinen Außenbordeinsatz zusammen mit seinem amerikanischen Kollegen Jeffrey Williams trotzdem eineinhalb Stunden vor der veranschlagten Zeit beendete und so zusätzliche Aufgaben erledigen konnte, spreche für seine gute Vorbereitung und die hohe Qualität der europäischen Astronautenausbildung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_4.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter während seines Außenbordeinsatzes. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man sich auf der ISS heimisch fühlen?</strong> <br>Ja, denn der Abschied von den beiden Crewmitgliedern sei Thomas Reiter nach vielen gemeinsamen Erlebnissen recht schwer gefallen: „Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage, man erlebt das zusammen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Dezember 2006 kehrte er gemeinsam mit seinem schwedischen ESA-Kollegen Christer Fuglesang, der im Rahmen der Celsius-Mission am 10. Dezember die Crew der ISS ergänzte, an Bord der <i>Discovery</i> zurück zur Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dreitägiger Rückreise an Bord der Raumfähre fühlte sich Reiter nach der Landung in Cape Canaveral, Florida, relativ gut – „das hält dann so lange an, bis man versucht, aufzustehen…“ Dank des täglichen Sportprogramms auf der ISS gehe die Rehabilitationsphase, die noch weitere sechs Monate andauert, jedoch zügig voran.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zurück auf der Erde</strong> <br>Die beiden großen Ziele der Mission, das europäische Programm an Bord der ISS zu absolvieren und den Start des <i>Columbus</i>-Labors in diesem Jahr vorzubereiten, wurden erreicht. In den nächsten Monaten heißt es nun, die Ergebnisse auszuwerten.  <br>Michel Tognini, Leiter des EAC, und ehemaliger Astronaut lobte Thomas Reiter als den europäischen Astronauten mit der meisten Erfahrung. Für die Astrolab-Mission verbrachte Thomas Reiter 171 Tage im Weltraum. Aufgrund der 179 Tage, die er bereits von September 1995 bis Februar 1996 im Rahmen von „Euromir 95“ im All war, hält er damit den neuen europäischen Rekord. Auf die Frage, ob er noch einmal ins All wolle antwortete Reiter mit einem Schmunzeln „Ich habe die Nase noch nicht voll“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Vorsitzender des ESA-Rates und DLR-Vorstand bedankte sich Prof. Sigmar Wittig für die ausgezeichnete Kooperation aller Partner und war stolz, dass die Europäer ihren Teil zum Aufbau der ISS beitragen. Dazu gehöre für Deutschland insbesondere auch das <i>Columbus</i>-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. <br>Astrolab wurde auch vom <i>Columbus</i>-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München aus überwacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_5.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Columbus (Schnittdarstellung). 
<br>
(Bild: ESA / D.Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europa bleibt auf der ISS</strong>
<br>
Astrolab ermöglichte Europas Raumfahrt, wichtige Erkenntnisse im Bereich der bemannten Langzeitmissionen zu erlangen und die Ankopplung von Europas Columbus-Labor in diesem Jahr vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2007 sollen mindestens zwei ESA-Astronauten für Montagemissionen zur ISS fliegen. Die ESA verhandelt außerdem über eine Fluggelegenheit für einen dritten Raumfahrer, der als zweiter ESA-Astronaut als Mitglied der ständigen Bordmannschaft für eine längere Zeit auf der ISS leben und arbeiten würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits genehmigt sind die Flüge des Italieners Paolo Nespoli, der im Rahmen der Mission STS-120 im Sommer den Verbindungsknoten 2 zur ISS bringen soll, und des Deutschen Hans Schlegel mit Flug STS-122, mit dem im Herbst das Columbus-Labor gestartet wird. Über den Langzeitflug des Franzosen Léopold Eyharts wird gegenwärtig mit der NASA diskutiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Text und Bilder übernommen von www.esa.de</i></p>
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		<item>
		<title>Zehn Astronauten üben in Europa für ihren ISS-Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-61/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2002 20:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[JEM]]></category>
		<category><![CDATA[Koichi Wakata]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Nespoli]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsprogramm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7081</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 26. August bis 6. September veranstaltet das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln, Deutschland, erstmals für eine internationale Gruppe von Astronauten ein Trainingsprogramm, dass sie auf ihre Missionen an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) vorbereiten soll. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA. Die zehnköpfige Gruppe umfaßt vier ESA-Astronauten (Pedro [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 26. August bis 6. September veranstaltet das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln, Deutschland, erstmals für eine internationale Gruppe von Astronauten ein Trainingsprogramm, dass sie auf ihre Missionen an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) vorbereiten soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ATVCutawayView1ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ATVCutawayView1ESA26.jpg" alt="Automated Transfer Vehicle (Schnittansicht) (Bild: ESA)"/></a><figcaption>Automated Transfer Vehicle (Schnittansicht) (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zehnköpfige Gruppe umfaßt vier ESA-Astronauten (Pedro Duque, Leopold Eyharts, Paolo Nespoli und Thomas Reiter), vier japanische NASDA-Astronauten (Takao Doi, Koichi Wakata, Satoshi Furukawa und Aikihido Hoshide) und zwei NASA-Astronautinnen (Nicole Passonno Stott und Stephanie D. Wilson).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geplante Programm dient in erster Linie der Schulung der Astronauten für die Aufgaben, die sie beim Anbau des Japanischen Experimentiermoduls (JEM) und des Columbus-Labors der ESA an die ISS in den kommenden Jahren wahrzunehmen haben. Nach erfolgreichem Abschluß des Programms werden sie an Langzeiteinsätzen auf der ISS teilnehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ColumbusCutAwayViewESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ColumbusCutAwayViewESA26.jpg" alt="Schnittansicht des Columbus-Labors (Bild: ESA)" width="300" height="227"/></a><figcaption>Schnittansicht des Columbus-Labors (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Hauptgegenstand der fortgeschrittenen Ausbildung im EAC sind die Columbus-Systeme und das Automatische Transferfahrzeug (ATV). Vorgesehen sind 24 Unterrichtsstunden über die Columbus- und ATV-Systeme und vier über die Nutzlasten sowie zwei Übungen mit der Columbus-Trainingseinheit. Die Ausbilder für die Columbus-Systeme werden von Astrium, die für das ATV von Alenia Spazio gestellt; als Mentoren für die Columbus-Nutzlasten werden ESA/EAC-Bedienstete fungieren. Die Astronauten werden am 30. August das Astrium-Werk in Bremen besuchen, um sich mit der Flugeinheit des Columbus-Labormoduls vertraut zu machen, das dort gegenwärtig integriert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe hat ihre fortgeschrittene Ausbildung im April 2001 im Johnson Space Center (JSC) der NASA in Houston begonnen, wo zunächst ein erster Kurs über das amerikanische ISS-Segment auf dem Programm stand. Von Dezember 2001 bis Januar 2002 folgte die Schulung für das JEM-System im Tsukuba Space Centre der NASDA in Japan, im Mai 2002 eine weiterer Ausbildungskurs im JSC.</p>



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