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	<title>ECMWF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ECMWF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>EUMETSAT: Förderung internationaler Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-foerderung-internationaler-zusammenarbeit-und-der-nutzung-wichtiger-erdbeobachtungsdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EUMETSAT-Rat hat auf seiner Sitzung in Darmstadt heute einer Reihe von Kooperationsvereinbarungen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten zugestimmt. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 27. Juni 2024. 27. Juni 2024 &#8211; EUMETSAT hat bereits bilaterale Abkommen mit vielen der wichtigsten Wetter- und Klimadienste in der ganzen Welt geschlossen. Heute [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der EUMETSAT-Rat hat auf seiner Sitzung in Darmstadt heute einer Reihe von Kooperationsvereinbarungen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten zugestimmt. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT 27. Juni 2024.</p>



<p>27. Juni 2024 &#8211; EUMETSAT hat bereits bilaterale Abkommen mit vielen der wichtigsten Wetter- und Klimadienste in der ganzen Welt geschlossen. Heute erneuerte und festigte die Organisation ihre Beziehungen zu zwei historischen Partnern: den USA und Kanada.</p>



<p>Aufbauend auf einer bestehenden Vereinbarung aus dem Jahr 2008 mit der US-amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) hat der EUMETSAT-Rat ein neues Abkommen genehmigt, das die neue Datenpolitik der EUMETSAT widerspiegelt und einen freien und uneingeschränkten Zugang zu den Daten und Produkten der dritten Generation von Meteosat ermöglicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/EumetsatHGEUMETSAT.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/EumetsatHGEUMETSAT26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p>Ein weiteres Abkommen über die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsrat Kanadas (NRCC) wurde ebenfalls genehmigt. Damit soll ein formeller Rahmen geschaffen werden, um wissenschaftliche Kooperationen zu ermöglichen, die für die EUMETSAT und den NRCC von gegenseitigem Interesse sind.</p>



<p>Innerhalb Europas verstärkt die EUMETSAT ihre Zusammenarbeit mit Partnern, die auch an der operativen Seite des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union beteiligt sind, um Nutzern und Nutzerinnen einen zeitnahen und effizienten Datenzugang zu gewährleisten.</p>



<p>Zu diesem Zweck haben sich EUMETSAT und Mercator Ocean International (MOi) auf eine Aufteilung der Zuständigkeit für die Bereitstellung hochwertiger Altimetrieprodukte aus mehreren Altimetriemissionen, einschließlich Copernicus, geeinigt.</p>



<p>Außerdem verlängerten EUMETSAT und das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) ihre Vereinbarung über die Bereitstellung von neu aufbereiteten Satellitendatensätzen zur Unterstützung des Copernicus-Klimawandeldienstes (C3S).</p>



<p>„Wetter und Klima haben einen enormen Einfluss auf die Gesellschaft. Es handelt sich um globale Probleme, die auch globales Handeln erfordern. Die heute genehmigten Vereinbarungen unterstreichen die Bedeutung, die EUMETSAT der Förderung der Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und anderen Agenturen in der ganzen Welt für den Austausch von Daten, wissenschaftlichem Fachwissen und mehr beimisst“, sagte Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT, und fuhr fort:</p>



<p>„Sie werden dazu beitragen, dass die Bevölkerung weltweit den größtmöglichen Nutzen aus dem Zugang zu Satellitendaten und wichtigem wissenschaftlichen Fachwissen ziehen kann.“</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg563347#msg563347" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Loon-Stratosphärenballons bestätigen Winddaten von Aeolus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/loon-stratosphaerenballons-bestaetigen-winddaten-von-aeolus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 14:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neuartige ESA-Satellit Aeolus misst die Windgeschwindigkeit auch noch zuverlässig in höheren Luftschichten und damit in einer Region der Atmosphäre, wo kaum andere globale Windmessungen zur Verfügung stehen. Das geht aus einer Studie hervor, für die Daten des Satelliten mit Windmessungen von Stratosphärenballons verglichen wurden. Stratosphärenballons würden besonders genaue Daten zur horizontalen Windgeschwindigkeit liefern und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neuartige ESA-Satellit Aeolus misst die Windgeschwindigkeit auch noch zuverlässig in höheren Luftschichten und damit in einer Region der Atmosphäre, wo kaum andere globale Windmessungen zur Verfügung stehen. Das geht aus einer Studie hervor, für die Daten des Satelliten mit Windmessungen von Stratosphärenballons verglichen wurden. Stratosphärenballons würden besonders genaue Daten zur horizontalen Windgeschwindigkeit liefern und seien deshalb auch zur Überprüfung künftiger Satellitenmissionen geeignet. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TROPOS 20. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AeolusSatellitArtESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Aeolus-Satellit trägt das erste Wind-Lidar im Weltraum, das die untersten 30 km der Atmosphäre sondieren kann, um Profile von Wind, Aerosolen und Wolken entlang der Umlaufbahn des ESA-Satelliten zu erstellen. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Der Aeolus-Satellit trägt das erste Wind-Lidar im Weltraum, das die untersten 30 km der Atmosphäre sondieren kann, um Profile von Wind, Aerosolen und Wolken entlang der Umlaufbahn des ESA-Satelliten zu erstellen. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AeolusSatellitArtESAATGmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Aeolus-Satellit trägt das erste Wind-Lidar im Weltraum, das die untersten 30 km der Atmosphäre sondieren kann, um Profile von Wind, Aerosolen und Wolken entlang der Umlaufbahn des ESA-Satelliten zu erstellen. (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p>20. Dezember 2022 &#8211; Künftige Windsatelliten sollten die vertikale Auflösung erhöhen, um besser die Schwerewellen in den Tropen zu berücksichtigen, schreibt das Team aus Forschenden des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), der Europäischen Weltraumagentur (ESA), des Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), der Universität Hamburg und des Google-Unternehmens Loon. Die Studie ist jetzt im Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society erschienen.</p>



<p>Die Qualität von Numerischen Wettermodellen und damit der Wettervorhersage hängt stark von den zur Verfügung stehenden Daten ab. In den letzten Jahrzehnten wurde deshalb ein globales Beobachtungssystem aufgebaut, das auch Windprofile durch Wetterballons, Flugzeugdaten oder Windprofiler-Radarsysteme enthält. Diese Daten stammen jedoch größtenteils aus der dicht besiedelten Nordhemisphäre. In der Südhemisphäre, über den Ozeanen und vor allem in den Tropen ist das Messnetz dagegen immer noch deutlich dünner.</p>



<p>Ein großer Schritt hin zu flächendeckenden Winddaten war deshalb der Start des ersten Wind-Satelliten Aeolus der Europäischen Weltraumagentur (ESA) am 22. August 2018. Dieser neuartige Satellit hat mit dem Atmospheric Laser Doppler Instrument (ALADIN) einen starken Laser an Bord. ALADIN ist das erste Doppler-Wind-Lidar im Weltraum, das Profile der horizontalen Windgeschwindigkeit von der Erdoberfläche oder vom Oberrand dicker Wolken bis zu einer Höhe von etwa 30 km auf globaler Ebene liefert. Dazu sendet der Satellit beim Umlauf um die Erde kurze ultraviolette Laserimpulse aus. Ein kleiner Teil dieser Lichtpulse wird von Luftmolekülen, Aerosolen und Wolken zurück zum Satelliten gestreut und dort im Detektor gesammelt und verarbeitet. Für eine Umrundung der Erde benötigt Aeolus 90 Minuten, innerhalb einer Woche erfasst der Satellit so Winddaten um die ganze Erde. Diese Daten werden von Wettervorhersagezentren aus der ganzen Welt assimiliert, um ihre Vorhersagen zu verbessern. Da es bisher keine vergleichbaren Satellitenmissionen gab, werden die Daten besonders kritisch überprüft und mit anderen Windmessungen verglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Tropos20120222aSBleyTROPOSQJRMSCCBY40.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine jetzt veröffentlichte Studie nutzte zum Vergleich Daten von 229 Stratosphärenballons des Loon-Projekts zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 aus dem tropischen Lateinamerika, Atlantischem Ozean, Afrika und Indischem Ozean. (Bild: S.Bley, TROPOS/ QJRMS CC BY 4.0)" data-rl_caption="" title="Eine jetzt veröffentlichte Studie nutzte zum Vergleich Daten von 229 Stratosphärenballons des Loon-Projekts zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 aus dem tropischen Lateinamerika, Atlantischem Ozean, Afrika und Indischem Ozean. (Bild: S.Bley, TROPOS/ QJRMS CC BY 4.0)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Tropos20120222aSBleyTROPOSQJRMSCCBY4026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine jetzt veröffentlichte Studie nutzte zum Vergleich Daten von 229 Stratosphärenballons des Loon-Projekts zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 aus dem tropischen Lateinamerika, Atlantischem Ozean, Afrika und Indischem Ozean. (Bild: S. Bley, TROPOS/ QJRMS CC BY 4.0)</figcaption></figure>



<p>Eine jetzt veröffentlichte Studie nutzte zum Vergleich Daten von 229 Stratosphärenballons des Loon-Projekts zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 aus dem tropischen Lateinamerika, Atlantischem Ozean, Afrika und Indischem Ozean. Loon war ein kommerzielles Projekt, das abgelegene Regionen mit einem Internetzugang über Heliumballons in der Stratosphäre versorgt hatte. Die Ballons mit einem Durchmesser von etwa 12 Metern fungierten dabei als schwebende Mobilfunkstation in Höhen von 16 bis 20 Kilometern über dem Erdboden. Damit das Netz funktioniert, mussten sie die Windrichtung durch Ändern der Höhe automatisch korrigieren. Dadurch entstand ein umfangreicher Datensatz zu den Windgeschwindigkeiten in diesen Atmosphärenschichten, welcher einen Teil der Lücke an Winddaten in dieser Höhe im globalen Beobachtungssystem schließt. Das Loon-Projekt wurde 2021 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, für die Atmosphärenforschung jedoch bleibt ein höchst interessanter Datensatz zurück.</p>



<p>„Unsere Analyse bestätigt, dass der Satellit Aeolus in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre nahezu fehlerfreie Windmessungen liefert. Das aktuelle Wettermodell des ECWMF unterschätzt dagegen die Windgeschwindigkeit dort systematisch um ca. 1 Meter pro Sekunde, was durch die Daten von Aeolus und Loon nachgewiesen werden konnte. Diese Ergebnisse sind wichtig, um dynamische Prozesse in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre besser zu verstehen und um die Wettermodelle weiter zu verbessern“, unterstreicht Dr. Sebastian Bley vom TROPOS, der für die Studie bei der ESA im italienischen Frascati gearbeitet hat. Eine weitere Empfehlung der Forschenden ist es, mehr vertikale Messungen durchzuführen, um mehr Windinformationen in den atmosphärischen Schichten liefern zu können. Das könnte die Genauigkeit kommender Windsatelliten weiter verbessern. Neben der Windgeschwindigkeit liefert Aeolus auch Informationen über Aerosole und Wolken, allerdings nur über einen Teil des zurückgestreuten Lichts. „Wir hoffen, dass von künftigen Windmissionen auch die Depolarisation gemessen werden kann, also die Drehung des Lichts bei Reflexion. Das wäre ein Meilenstein, weil der Satellit dann auch mehr Informationen über Aerosole liefern könnte“, erklärt Bley.</p>



<p>Aeolus wurde als Explorer-Mission mit einer erwarteten Lebenszeit von 3 Jahren entwickelt, um die Technologie eines Doppler-Wind-Lidars im All zu testen. Die Erwartungen wurden jedoch übertroffen, Aeolus liefert nun seit bereits über 4 Jahren wertvolle Daten. Die Winddaten werden inzwischen in den Wettervorhersagen von mehreren Wetterdiensten in ganz Europa wie z.B. dem Deutschen Wetterdienst (DWD) genutzt und konnten durch ihren positiven Einfluss auf die Wettervorhersagequalität überzeugen. Das weitere Vorgehen für die Nachfolgemission Aeolus-2 wurde kürzlich auf der ESA-Ministerkonferenz beschlossen und wird von ESA und EUMETSAT gemeinsam entwickelt.</p>



<p>Im September hatten Forschende aus den USA probehalber Aeolus-Daten in das Hurrikane-Modell (HWRF) der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA integriert, um tropische Stürme besser vorherzusagen. Ihr Fazit: Die Nutzung von Aeolus-Winddaten sei dort am wirksamsten, wo es keine Aufklärungsflüge in die Hurrikane gibt und könnte deshalb die größten positiven Auswirkungen auf die Vorhersage tropischer Wirbelstürme im Pazifik und im Indischen Ozean haben.</p>



<p>Mit diesen beiden neuen Studien aus den Tropen steigen die Chancen, dass Aeolus-Daten auch außerhalb von Europa genutzt werden und eine Nachfolgemission die Wettervorhersagen verbessern könnte.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4039.msg542410#msg542410" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ADM-Aeolus (Atmospheric Dynamics Mission &#8211; ESA Earth Explorer) auf VEGA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Uni Bonn: Bedeutender Schulterschluss in der Erdsystemforschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/uni-bonn-bedeutender-schulterschluss-in-der-erdsystemforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Universität Bonn, die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich stellen ihr gemeinsames Zentrum für Erdsystembeobachtung und rechnergestützte Analyse (CESOC) auf eine neue vertragliche Grundlage. Als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der drei Partnerinstitutionen ist ein international sichtbarer Schwerpunkt entstanden, um das System Erde global zu beobachten, zu verstehen und Veränderungen vorherzusagen. Zusätzlich gestärkt wird das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Universität Bonn, die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich stellen ihr gemeinsames Zentrum für Erdsystembeobachtung und rechnergestützte Analyse (CESOC) auf eine neue vertragliche Grundlage. Als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der drei Partnerinstitutionen ist ein international sichtbarer Schwerpunkt entstanden, um das System Erde global zu beobachten, zu verstehen und Veränderungen vorherzusagen. Zusätzlich gestärkt wird das Zentrum durch eine jetzt geschlossene Kooperationsvereinbarung mit dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts, ECMWF), das seit 2021 einen Standort in Bonn hat. Eine Pressemitteilung der Universität Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bonn 14. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KooperationCESOCECMWFBarbaraFrommannUniBonn2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kooperationsvertrag zwischen CESOC und ECMWF: Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Institutionen kamen zur feierlichen Vertragsunterzeichnung in Bonn zusammen. (Bild: Barbara Frommann / Uni Bonn)" data-rl_caption="" title="Kooperationsvertrag zwischen CESOC und ECMWF: Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Institutionen kamen zur feierlichen Vertragsunterzeichnung in Bonn zusammen. (Bild: Barbara Frommann / Uni Bonn)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KooperationCESOCECMWFBarbaraFrommannUniBonn26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kooperationsvertrag zwischen CESOC und ECMWF: Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Institutionen kamen zur feierlichen Vertragsunterzeichnung in Bonn zusammen. (Bild: Barbara Frommann / Uni Bonn)</figcaption></figure>



<p>14. Oktober 2022 &#8211; In Zeiten globaler Umweltveränderungen gilt es, das Wissen über die vielfältigen Prozesse des irdischen Klimasystems zu vertiefen. Eine präzise Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozean, Eis, Boden, Vegetation und letztlich dem Menschen ist die Voraussetzung für bessere Wetter- und Klimamodelle. Hierbei spielt die Beobachtung der Erde eine zentrale Rolle, denn wer nicht umfassend beobachtet, kann auch keine präzisen Vorhersagen erstellen.</p>



<p>Das CESOC führt bedeutende Kernkompetenzen an den drei Standorten Bonn, Köln und Jülich enger zusammen. Vertreten sind die Meteorologie, Atmosphärenchemie, Hydrologie, Klimatologie und Paläoklimatologie, Bodenwissenschaften und oberflächennahe Geophysik, Pflanzen- und Agrarwissenschaften, Geodäsie, Fernerkundung, Geoinformatik sowie Mathematik, wissenschaftliches Rechnen und Informatik. Beteiligt sind die beiden Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten in Köln und Bonn sowie die Landwirtschaftliche Fakultät und die beiden Transdisziplinären Forschungsbereiche TRA1 &#8222;Modelling&#8220; und TRA6 &#8222;Sustainable Futures&#8220; der Universität Bonn. Im Forschungszentrum Jülich sind Institute für Energie- und Klimaforschung, für Bio- und Geowissenschaften sowie das Jülich Supercomputing Center Teil des neuen Zentrums. Die CESOC-Geschäftsstelle wurde an der Universität Bonn eingerichtet.</p>



<p>Die Rektoren der beiden Universitäten, die Dekane der beteiligten Fakultäten und der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich haben in Bonn einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Als Gründungsdirektoren zeichneten Prof. Dr. Jürgen Kusche von der Universität Bonn, Prof. Dr. Susanne Crewell von der Universität zu Köln und Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr vom Forschungszentrum Jülich die Vereinbarung mit.</p>



<p>Das CESOC kooperiert eng mit dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) über seinen Standort in Bonn. Hierfür wurde nun auch eine förmliche Vereinbarung (&#8222;Memorandum of Understanding&#8220;, MoU) geschlossen, die die Rektoren, Dekane und Direktoren der drei CESOC-Einrichtungen mit dem ECMWF, vertreten durch den Direktor der Copernicus Dienste, Dr. Jean-Noël Thépaut, nun unterzeichneten.</p>



<p>Das ECMWF ist eine zwischenstaatliche Organisation, dessen Kernaufgabe darin besteht, neue Möglichkeiten der mittelfristigen Wettervorhersage zu entwickeln und diese seinen Mitgliedstaaten und Nutzern auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. Es entwickelt und betreibt globale Modelle und Datensysteme für die Dynamik, Thermodynamik und Zusammensetzung der fluiden Hülle der Erde und der zusammenwirkenden Teile des Erdsystems.</p>



<p>Das CESOC und das ECMWF wollen künftig sehr eng zusammenarbeiten. Dazu wurde vereinbart, gemeinsame Projekte der Spitzenforschung in Zukunft aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen und in der Aus- und Weiterbildung gemeinsame Wege zu gehen. Durch einen regen Austausch von Personal auf allen Qualifikationsebenen soll ein kontinuierlicher Wissenstransfer sichergestellt werden. Die Kooperationspartner wollen außerdem ihre Forschungsinfrastrukturen miteinander teilen und Forschungsergebnisse gemeinsam publizieren.</p>



<p>In einer gemeinsamen Erklärung betonten die drei Gründungsdirektor*innen Astrid Kiendler-Scharr, Susanne Crewell und Jürgen Kusche die Bedeutung des Zusammenschlusses: &#8222;Wir sind überzeugt, dass die heute vereinbarte Zusammenarbeit einen Meilenstein in der Erforschung des Erdsystems und der ihm zugrunde liegenden Zusammenhänge darstellt. Solche hochkomplexen Forschungsaufgaben können nur in der gemeinsamen Anstrengung exzellenter Partner bewältigt werden. Mit dem ECMWF entsteht im Rheinland ein einzigartiges Kompetenzzentrum für dieses Forschungsfeld.&#8220;</p>



<p>Die Generaldirektorin des ECMWF, Dr. Florence Rabier, sagte: &#8222;In unseren neuen Büros in Bonn sahen wir schon immer eine Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit mit den nationalen meteorologischen Diensten unserer Mitgliedstaaten und auch mit deren akademischen Einrichtungen zu vertiefen. Dieses MoU mit dem CESOC ist das bestmögliche Beispiel für eine solche Zusammenarbeit, die wir mit diesen angesehenen Institutionen und ihren talentierten Wissenschaftler*innen weiter ausbauen wollen. Wir haben sehr hohe Erwartungen an das, was wir gemeinsam schaffen können, und in einer Zeit, in der Wetter und Klima die Welt auf kritische und oft tragische Weise beeinflussen, freuen wir uns darauf, unsere Kräfte mit den im CESOC versammelten Talenten zu bündeln.&#8220;</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg539105#msg539105" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Aeolus geht an die Öffentlichkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aeolus-geht-an-die-oeffentlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 07:39:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Mission Aeolus, die neue Erkenntnisse über die Windverhältnisse auf der Erde liefert, wurde bereits als Erfolg gefeiert. Heute hat diese außergewöhnliche Satellitenmission erneut einen Meilenstein erreicht: In weniger als drei Stunden werden ihre Messdaten aus dem Weltraum nun an Vorhersagedienste und wissenschaftliche Nutzer verteilt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Mission Aeolus, die neue Erkenntnisse über die Windverhältnisse auf der Erde liefert, wurde bereits als Erfolg gefeiert. Heute hat diese außergewöhnliche Satellitenmission erneut einen Meilenstein erreicht: In weniger als drei Stunden werden ihre Messdaten aus dem Weltraum nun an Vorhersagedienste und wissenschaftliche Nutzer verteilt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/windeverhältnisseverstehenesaatg15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/windeverhältnisseverstehenesaatg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Windeverhältnisse der Erde verstehen.<br>(Bild: ESA / ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Aeolus ist eine der sogenannten Earth Explorer-Missionen der ESA. Sie soll demonstrieren, wie neue Wege der Erdbeobachtung unser Verständnis über die Funktionsweise unseren Planeten als System verbessern können.</p>



<p>Aeolus ist nicht nur die erste Satellitenmission mit einem der fortschrittlichsten Instrumente, das je in die Umlaufbahn gebracht wurde. Sie ist auch die erste Mission, bei der die Windverhältnisse auf der Erde direkt vom Weltraum aus gemessen werden.</p>



<p>Dies funktioniert durch die Aussendung kurzer, kräftiger ultravioletter Lichtpulse von einem Laser und der Messung der Dopplerverschiebung der sehr kleinen Lichtmenge, die von Molekülen und Partikeln zurück zum Instrument gestreut wird. Auf diese Weise werden vertikale Profile übermittelt, die die horizontale Geschwindigkeit der Winde in den untersten 26 km der Erdatmosphäre zeigen.</p>



<p>Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, sagte: &#8222;Die Entwicklung von Aeolus war nie einfach und es hat in der Tat bis zum Start einige Jahre gedauert. Das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und in den 20 Monaten im Orbit hat sich die Mission stetig weiterentwickelt, was sowohl der Wissenschaft als auch der Gesellschaft zugutekommen wird“.</p>



<p>Er ergänzt: &#8222;Dank aller beteiligten Teams, und im Einvernehmen mit EUMETSAT, können wir stolz ankündigen, dass ab heute die Daten von Aeolus für die numerische Wettervorhersage in nahezu Echtzeit auch über die Aeolus-Hauptnutzer-Gemeinschaft hinaus verteilt werden&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Aeolus6may2020ESAvires.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Aeolus6may2020ESAvires26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Windprofil von Aeolus 6. Mai 2020<br>(Bild: ESA/VirES)</figcaption></figure></div>



<p>Peggy Fischer, ESA-Managerin im Bereich der wissenschaftlichen Datenerfassung, sagte: &#8222;Es wurde eine enorme Menge Arbeit investiert, um die Aeolus-Daten vor der heutigen Veröffentlichung zu perfektionieren. Diese Satellitentechnologie ist so neu, dass wir bestimmte Verzerrungen in den Daten, die vor dem Start nicht bekannt waren, erst verstehen und korrigieren mussten.</p>



<p>Zu diesem Zweck arbeiteten Aeolus-Experten aus verschiedenen Organisationen im Team des Clusters für Dateninnovation und Wissenschaft &#8211; dem <a href="https://earth.esa.int/eogateway/activities/aeolus-disc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeolus DISC</a> &#8211; zusammen, um die Datenverarbeitung und Verzerrungskorrektur zu validieren und zu optimieren“.</p>



<p>Jonas von Bismarck, ESA-Wissenschaftler für Atmosphärische Zusammensetzung, ergänzte: &#8222;Als letzter und besonders kniffliger Teil des Puzzles wurde eine Verzerrung im Zusammenhang mit Temperaturschwankungen innerhalb das Teleskop des Instruments korrigiert. Dadurch können die Daten für die numerische Wettervorhersage verwendet werden, ohne dass die Vorhersagezentren zuvor weitere komplexe Korrekturen vornehmen müssen&#8220;.</p>



<p>Das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersagen (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts, ECMWF) im Vereinigten Königreich bezieht die Aeolus-Daten bereits seit Januar in seine Prognosen ein und stützt sich dabei auf ein eigenes Schema zur Verzerrungskorrektur.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/1808048ARENesaatg.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/1808048ARENesaatgsm.gif" alt=""/></a><figcaption>Aeolus-Datenfluss<br>(Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Florence Rabier, Generaldirektorin des ECMWF, sagte: &#8222;Nach monatelangen Tests im vergangenen Jahr waren wir zuversichtlich, die Aeolus-Winddaten in unsere Vorhersagen übernehmen zu können, was wir seit Januar dieses Jahres tun. Wir sind begeistert, dass die letzten Verzerrungen korrigiert wurden, was uns und zusätzlichen Wetterzentren, die sich auf die Verwendung der Daten vorbereiten, zugutekommt&#8220;.</p>



<p>Diese neuen Daten werden in nahezu Echtzeit über das <a href="https://aeolus-ds.eo.esa.int/oads/access/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeolus Online Dissemination Centre</a> der ESA verteilt sowie über <a href="https://user.eumetsat.int/data-access/eumetcast-europe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EUMETCast</a>, das Verbreitungssystem der Europäischen Organisation für die Nutzung Meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) und das <a href="https://web.archive.org/web/20231027165513/https://public.wmo.int/en/programmes/global-telecommunication-system" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Global Telecommunication System</a> (GTS) der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/NewAntarcticstationAeolusKongsberg.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/NewAntarcticstationAeolusKongsberg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Neue antarktische Bodenstation für Aeolus erhöht Datenfluss.<br>(Bild: Kongsberg Satellite Services)</figcaption></figure></div>



<p>Ursprünglich als Forschungs- und Demonstrationsmission entwickelt, konnte Aeolus bereits ihren Wert als operationelle Mission unter Beweis stellen. Die Daten werden für die tägliche Wettervorhersage genutzt und ebnen den Weg für eine mögliche zukünftige Flotte operationeller Doppler-Wind-LiDAR-Satelliten im Weltraum.</p>



<p>Alain Ratier, EUMETSAT-Generaldirektor, fügte hinzu: &#8222;EUMETSAT wird die Aeolus-Daten nun in nahezu Echtzeit an die 4.000 Nutzer von EUMETCast und an die gesamte WMO-Gemeinschaft weitergeben, um jedem Vorhersagezentrum die Möglichkeit zu geben, sich mit den neuartigen Daten vertraut zu machen und ihren Wert zu messen. Dieses Nutzer-Feedback wird uns zusammen mit den Ergebnissen der laufenden ESA-Instrumenten- und Satellitenstudien bei der Planung einer möglichen operationellen Doppler-Lidar-Mission unterstützen, die unserem Polarsystem der nächsten Generation EPS-SG eine fehlende Windprofilierungsfähigkeit hinzufügt&#8220;.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
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</ul>



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			</item>
		<item>
		<title>COVID-19: Aeolus und Wettervorhersagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/covid-19-aeolus-und-wettervorhersagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 04:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aeolus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[ECMWF]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir sind uns nur allzu bewusst, dass COVID-19 eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit darstellt, die Gesundheitssysteme unter enormen Druck setzt und die Weltwirtschaft auf Jahre hinaus in Bedrängnis bringen könnte. Da auf der ganzen Welt Sperrmaßnahmen in Kraft sind, wirkt sich die Pandemie auch auf Aspekte des täglichen Lebens aus, die vielleicht nicht so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wir sind uns nur allzu bewusst, dass COVID-19 eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit darstellt, die Gesundheitssysteme unter enormen Druck setzt und die Weltwirtschaft auf Jahre hinaus in Bedrängnis bringen könnte. Da auf der ganzen Welt Sperrmaßnahmen in Kraft sind, wirkt sich die Pandemie auch auf Aspekte des täglichen Lebens aus, die vielleicht nicht so offensichtlich sind. Der Rückgang der kommerziellen Flüge zum Beispiel hat zu weniger Messungen für Wettervorhersagen geführt. Die ESA-Satellitenmission Aeolus trägt dazu bei, diese Lücke zu füllen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/DatareceivedatecmwfECMWF15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/DatareceivedatecmwfECMWF26.jpg" alt="Das ECMWF nutzt Flugzeugdaten.
(Bild: ECMWF)"/></a><figcaption>Das ECMWF nutzt Flugzeugdaten.<br>(Bild: ECMWF)</figcaption></figure></div>



<p>Die COVID-19-Pandemie betrifft unzählige Industriezweige auf der ganzen Welt. Die Reisebranche ist von einem beispiellosen Rückgang des Luftverkehrs mit am stärksten betroffen. Unter normalen Umständen liefern mit Sensoren ausgestattete Verkehrsflugzeuge Messungen von Temperatur, Windgeschwindigkeit und Windrichtung in der Atmosphäre unterhalb von 13 km. Ohne diese Messungen wären die Wettervorhersagen, die wir tagtäglich als selbstverständlich ansehen, viel ungenauer.</p>



<p>Florian Pappenberger vom European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) in Großbritannien sagte: &#8222;Die Messungen von Flugzeugen in ganz Europa sind um 90% zurückgegangen. Wir sind immer noch in der Lage, das Wetter mehrere Tage im Voraus zuverlässig vorherzusagen, aber aufgrund von COVID-19 haben wir möglicherweise vorübergehend so viel Kompetenz verloren, wie wir in mehreren Jahren wissenschaftlicher Entwicklung gewonnen haben&#8220;.</p>



<p>Das Wetter ist ein Produkt chaotischer Prozesse, und selbst sehr kleine Veränderungen in der Atmosphäre können langfristig zu völlig anderen Wetterbedingungen führen. Deshalb ist es wichtig, den aktuellen Zustand der Atmosphäre so gut wie möglich zu verstehen, bevor man beginnt zu berechnen, wie das Wetter in den kommenden Tagen und Wochen sein wird.</p>



<p>Die Aeolus-Mission soll demonstrieren, wie neue weltraumgestützte Technologien die Winde auf der Erde messen können, um zu verstehen, wie Wind, Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusammenhängen &#8211; und so zur Klimaforschung und zur Wettervorhersage beitragen.</p>



<p>Sie funktioniert durch die Aussendung kurzer, kräftiger ultravioletter Lichtpulse von einem Laser und misst die Dopplerverschiebung der sehr kleinen Lichtmenge, die von Molekülen und Partikeln zurück zum Instrument gestreut wird, um vertikale Profile zu liefern, die die horizontale Geschwindigkeit der Weltwinde in den untersten 30 km der Atmosphäre zeigen.</p>



<p>Aeolus hat sich nicht nur als erfolgreicher Technologiedemonstrator und von Wert für die Wissenschaft erwiesen, sondern hat die Erwartungen übertroffen &#8211; und jetzt nutzen Meteorologen die Daten bereits operationell zur Verbesserung der Wettervorhersagen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/AeolusdataCOVID19ECMWF10.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/AeolusdataCOVID19ECMWF26.jpg" alt="Daten von Flugzeugen und Aeolus vor und während COVID-19
(Bild: ECMWF)"/></a><figcaption>Daten von Flugzeugen und Aeolus vor und während COVID-19<br>(Bild: ECMWF)</figcaption></figure></div>



<p>Lars Isaksen vom ECMWF sagte: &#8222;Satellitendaten liefern eine Menge Informationen über Temperatur- und Feuchtigkeitsfelder, aber weniger über Windfelder. Im Januar 2020 begann das ECMWF mit der Nutzung von Windinformationen des Aeolus-Satelliten, und wir können diese Daten nun nutzen, um teilweise die Lücke zu schließen, die durch weniger Messungen von Flugzeugen entstanden ist&#8220;.</p>



<p>Jonas von Bismarck von der ESA fügte hinzu: &#8222;Die Technologie, die Aeolus mit sich führt, ist außergewöhnlich und beweist mit Sicherheit ihren Wert. Wir waren alle begeistert, als das ECMWF begann, Aeolus-Daten für die Wettervorhersage zu nutzen, aber wir haben nie eine Situation erwartet, wie sie durch COVID-19 herbeigeführt wurde &#8211; und wir sehen jetzt, dass die Mission eine wichtige Rolle während dieser schlimmen Krise spielt.&#8220;</p>



<p>Dr. Isaksen fügte hinzu: &#8222;Während Aeolus zweifellos dazu beiträgt, die Lücke zu schließen, nutzen wir auch mehr Radiosonden, um die Zuverlässigkeit der Wettervorhersagen während der Krise aufrechtzuerhalten&#8220;.</p>



<p>Die Arbeit des ECMWF zu diesem Thema baut auf den Beiträgen mehrerer Fachzentren des von der ESA finanzierten Data Innovation and Science Cluster (Aeolus DISC) auf, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das ECMWF, das Königlich Niederländische Meteorologische Institut (KNMI) und Météo-France.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4039.msg476403#msg476403" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ADM-Aeolus (Atmospheric Dynamics Mission &#8211; ESA Earth Explorer) auf VEGA</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Detaildefinition für CFOSat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/detaildefinition-fuer-cfosat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2011 05:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CFOSat]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[CNSA]]></category>
		<category><![CDATA[ECMWF]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Radarhöhenmesser]]></category>
		<category><![CDATA[SWIM]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34108</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die chinesische Raumfahrtagentur (CNSA) arbeitet zusammen mit der französischen Raumfahrtagentur (CNES) an der Entwicklung des Ozeanbeobachtungssatelliten CFOSat. Hinsichtlich dessen Auslegung wurde zwischenzeitlich mit der Festlegung konkreter Details der Systeme des Raumfahrzeugs begonnen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CNES. CFOSat soll, ist er erst einmal im All, die Serie von Satelliten zur Untersuchung der Weltmeere [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die chinesische Raumfahrtagentur (CNSA) arbeitet zusammen mit der französischen Raumfahrtagentur (CNES) an der Entwicklung des Ozeanbeobachtungssatelliten CFOSat. Hinsichtlich dessen Auslegung wurde zwischenzeitlich mit der Festlegung konkreter Details der Systeme des Raumfahrzeugs begonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CNES.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03052011074047_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03052011074047_small_1.jpg" alt="CNES/Oliver Sattler" width="260"/></a><figcaption>CFOSat über dem Ozean &#8211; Illustration. (Bild: CNES/Oliver Sattler) </figcaption></figure></div>



<p>CFOSat soll, ist er erst einmal im All, die Serie von Satelliten zur Untersuchung der Weltmeere mit französischer Beteiligung fortsetzen. Er wird nach <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/topex-poseidon-ein-verdienter-ruhestand/" data-wpel-link="internal">TOPEX/Poseidon</a>, <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/jason-1-umschaltung-auf-reservegyroskop/" data-wpel-link="internal">Jason 1</a> und <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/steuerung-von-jason-2-an-noaa-uebergeben/" data-wpel-link="internal">Jason 2</a> nicht mehr nur die Höhe des Meeresspiegels an einer konkreten Stelle messen können, sondern auch die Höhe, den Abstand und die Richtung der Wellen auf der Meeresoberfläche zu bestimmen in der Lage sein. </p>



<p>Um seine neuartige Aufgabe erfüllen zu können, wird CFOSat mit einer SWIM für Surface Waves Investigation and Monitoring genannten Radaranlage ausgerüstet, die bei Thales Alenia Space in Toulouse entsteht. Mittels sechs rotierender Einzelstrahlen, die Wellen auf der Meeresoberfläche in unterschiedlichen Winkeln erreichen, soll es dem Gerät gelingen, deren physikalische Eigenschaften aufzudecken. Zur Seite steht dem französischen Instrument der wie SWIM mit Radarstrahlung im Gigahertzbereich arbeitende chinesische Streustrahlungsmesser SCAT. Seine Aufgabe ist die Bestimmung von Windstärke- und Windrichtung über der Meeresoberfläche. </p>



<p>Die Energie des Windes führt zur Ausbildung von Meereswellen. In den Vorhersagemodellen zum Meereszustand ist der Wind eine der wesentlichen meteorologischen Variablen. Eine Vorhersage des Meereszustands ist für Bereiche wie den Schiffsverkehr, die Offshore-Rohstoffgewinnung, den Bau von Seefahrzeugen, die Sicherheit auf dem Meer und in den Küstenregionen sowie mutmaßliche Verteilung von Verschmutzungen des Meeres von besonderer Bedeutung. Deshalb sind Arbeitsgruppen im französischen Labor für Atmosphären-, Umwelt- und Weltraumbeobachtung (LATMOS) dem französischen nationalen Wetterdienst Météo-France und dem französischen Meeresforschungsinstitut Ifremer schon jetzt gespannt auf Daten von CFOSat. </p>



<p>Im Rahmen der Forschungsmission von CFOSat soll auch die Zusammenarbeit von Météo-France und dem europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) überprüft werden. Der GMES-Dienst MyOcean des europäischen Systems für globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES) könnte Daten von CFOSat ebenfalls verwenden. </p>



<p>Informationen von CFOSat werden voraussichtlich ein besseres Verständnis der Vorgänge auf den Oberflächen der Weltmeere erlauben, sie werden sich wahrscheinlich als Schlüsselelemente in weiterentwickelten Vorhersagemodellen erweisen. Man erwartet letztlich auch einen langfristigen Einfluss auf das Wissen über die Veränderlichkeit des Klimas. </p>



<p>In rund vier Jahren soll CFOSat einsatzbereit um die Erde kreisen. Geplant ist, das auf Basis eines chinesischen Satellitenbus konstruierte Raumfahrzeug auf einer chinesischen Rakete vom Typ Langer Marsch 2C in den Weltraum zu transportieren. Von dort aus kann es dann ab 2015 chinesische und französische Bodenstationen mit den sehnlichst erwarteten Messdaten versorgen. </p>
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