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	<title>ELT-Hauptspiegel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ELT-Hauptspiegel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Es bewegte sich nach Vorne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 18:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ELT]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die massive Höhenkonstruktion des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO wurde im Oktober 2026 zum ersten Mal geneigt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO. Quelle: ESO / potw2643a, 26. Oktober 2026 Um den vollen Bewegungsbereich zu erreichen, der es dem ELT ermöglicht, auf jeden Punkt am südlichen Himmel zu richten, muss sich das Teleskop um [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die massive <a href="https://elt.eso.org/telescope/structure/#structure-altitude" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Höhenkonstruktion</a> des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO wurde im Oktober 2026 zum ersten Mal geneigt. <br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.eso.org/public/videos/potw2643a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO / potw2643a</a>, 26. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SF5f2gNDUsw" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="421" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/moving-foreward-759x421-1.jpg" alt="" class="wp-image-154951" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/moving-foreward-759x421-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/moving-foreward-759x421-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das ELT drehte sich zum ersten Mal um seine horizontale Achse<br>Credit: ESO/Cimolai/Apical/G. Vecchia</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um den vollen Bewegungsbereich zu erreichen, der es dem ELT ermöglicht, auf jeden Punkt am südlichen Himmel zu richten, muss sich das Teleskop um zwei verschiedene Achsen drehen: die vertikale oder azimutale Achse und die horizontale oder Höhenachse. Vor einigen Monaten <a href="https://www.eso.org/public/images/potw2627a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">drehte sich das ELT zum ersten Mal um seine vertikale Achse</a>, und dieser neue Meilenstein – die Neigung um die horizontale Achse – ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Höhenkonstruktion wurde auf ihre hydrostatischen Lagerpolster gehoben, bei denen die Gleitflächen, die die Drehung ermöglichen, durch einen dünnen Film aus unter Druck stehendem Öl voneinander getrennt sind, um Reibung zu vermeiden. Das Gerüst, das die fünf Spiegel des ELT tragen wird, darunter den riesigen 39-Meter-Hauptspiegel, ist unglaublich schwer und besteht aus fast 2.000 Tonnen Stahl. Es erscheint fast unglaublich, dass diese Konstruktion auf einer mikroskopisch dünnen Ölschicht schwebt: bei diesem ersten Test etwa 120 Mikrometer dick und in Zukunft nur noch 80 Mikrometer – dünner als ein menschliches Haar. Es ist eine Meisterleistung der modernen Technik, dass sich diese gigantische Konstruktion so reibungslos bewegen kann und dabei ihre Steifigkeit behält. Nachdem das Teleskop geneigt worden war, wurde es wieder in seine aufrechte Position zurückgebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die allererste Bewegung war nur eine sanfte Schwingung von wenigen Zentimetern um seine Gleichgewichtsposition“, sagt Roberto Tamai, ELT-Programmleiter, der vor Ort dabei war. „Als ich das beobachtete, hatte ich das wunderbare Gefühl, ein Baby sanft in seiner Wiege zu wiegen. Allerdings ein ziemlich schweres Baby! Ein großes Lob an alle, die dies möglich gemacht haben. Unser Baby ist endlich zum Leben erwacht! Möge es ein langes, aktives und erfolgreiches Leben führen und die Wunder des Universums erkunden!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.msg593908#msg593908" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO Teleskop ELT</a></li>
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		<title>Mehr als die Hälfte des Riesenspiegels des ELTs befindet sich nun in Chile</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mehr-als-die-haelfte-der-komponenten-des-riesenspiegels-des-elts-befindet-sich-nun-in-chile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 19:49:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[ELT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stück für Stück macht sich der größte jemals gebaute Teleskopspiegel auf den Weg über den Atlantik. Fast 500 Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO sind inzwischen in der ELT-Technikhalle am ESO-Observatorium Paranal in Chile eingetroffen; das ist etwa die Hälfte aller Segmente, die für das künftige 39-Meter-„Auge am Himmel“ hergestellt werden.Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Stück für Stück macht sich der größte jemals gebaute Teleskopspiegel auf den Weg über den Atlantik. Fast 500 Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO sind inzwischen in der ELT-Technikhalle am ESO-Observatorium Paranal in Chile eingetroffen; das ist etwa die Hälfte aller Segmente, die für das künftige 39-Meter-„Auge am Himmel“ hergestellt werden.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.eso.org/public/announcements/ann26009/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO Pressrelease ann26009</a>, 14. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ist das letzte Segment bei Safran Reosc in Frankreich in Produktion gegangen. Es ist nicht möglich, einen so großen Spiegel aus einem einzigen Stück Glas herzustellen. Deshalb besteht der Hauptspiegel des ELT (M1) aus 798 einzelnen Segmenten, die als Einheit zusammenwirken, um den Kosmos eingehend und detailliert zu beobachten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154693" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ELT-Technikzentrum am Paranal mit der neuesten Lieferung von M1-Segmenten<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herstellung der sechseckigen M1-Segmente ist ein komplexer Prozess, der die internationale Zusammenarbeit verdeutlicht, die den ELT erst möglich macht. Die Reise der Segmente begann in Deutschland, wo SCHOTT die Segmentrohlinge aus Zerodur© herstellte, einem Glaskeramikmaterial, das bei Temperaturschwankungen kaum Formveränderungen aufweist. Die Rohlinge wurden anschließend zu Safran Reosc in der Nähe von Poitiers, Frankreich, transportiert, um dort geformt, poliert und auf ihre Halterungen montiert zu werden, die von den beiden niederländischen Unternehmen TNO und VDL ETG Projects BV entworfen und hergestellt wurden. Das FAMES-Konsortium (Fogale, Frankreich; MicroEpsilon, Deutschland) entwarf und fertigte die Sensoren, die die relative Position jedes Segments überwachen, und das deutsche Unternehmen Physik Instrumente stellte die Aktuatoren her, die jedes Segment perfekt auf seine Nachbarsegmente ausgerichtet halten. Die letzte Etappe der Reise der M1-Segmente und ihrer Halterungen, die die meisten Baugruppen inzwischen hinter sich haben, ist eine 10.000 Kilometer lange Fahrt auf der Straße und per Schiff in die Atacama-Wüste – eine Aufgabe, die dem dänischen Unternehmen DSV übertragen wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154695" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESO-Mitarbeiter prüfen ein Segment des Hauptspiegels des ELT<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrer Ankunft in der ELT-Technikanlage werden die Segmente von ESO-Ingenieuren und -Technikern <a href="https://www.eso.org/public/videos/eltu-ELT-ETF-SPIEworkflow-a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">geprüft und beschichtet</a>, wodurch sie die hochreflektierende Oberfläche erhalten, die das Sternenlicht einfängt. Die Beschichtung hält jedoch nicht ewig: Sobald das Teleskop in Betrieb ist, müssen täglich zwei Segmente ausgetauscht werden, um eine neue reflektierende Schicht aufzubringen – eine Arbeit, die das ESO-Team am Paranal während der gesamten Betriebsdauer des ELT durchführen wird. Um dies zu ermöglichen, ohne dass jemals eine Lücke im Spiegel entsteht, wurden 133 zusätzliche Segmente hergestellt (das sind insgesamt 931), sodass ein Segment zur Neubeschichtung entnommen und sofort ersetzt werden kann. Mit der Ankunft der jüngsten Lieferung befinden sich nun mehr als 50 % der 931 Segmente in Chile.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6c83e9ea"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="211" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1.jpg" alt="" class="wp-image-154697" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das letzte Segment geht bei Safran Reosc in Produktion<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.eso.org/public/announcements/ann24005/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die allerersten Segmente trafen Anfang 2024</a> in Chile ein, etwa sieben Jahre nachdem die ersten Industrieverträge für ihre Herstellung unterzeichnet worden waren. Mittlerweile hat Safran Reosc jedoch eine Produktionsrate von einem Segment pro Tag erreicht. Während mehr als die Hälfte der Segmente mit ihren Halterungen inzwischen in Chile eingetroffen ist, befinden sich die meisten anderen Segmente entweder auf dem Transportweg oder sind verpackt und versandbereit, während sich die restlichen wenigen noch in der Produktion befinden. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten alle M1-Segmente in Chile sein werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-35fab7e9"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154700" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Hauptstruktur des ELT<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das ELT in einigen Jahren vom Cerro Armazones in der Nähe von Paranal aus mit der Beobachtung des Universums beginnt, wird es das weltweit größte „Auge am Himmel“ sein. Sein riesiger Spiegel, seine hochentwickelten Systeme und der dunkle Nachthimmel, unter dem es betrieben wird, werden es ihm ermöglichen, die Atmosphären von Gesteinsplaneten um andere Sterne zu untersuchen, die ersten Galaxien und Sterne zu beobachten, die sich nach dem Urknall gebildet haben, und zu prüfen, ob sich die physikalischen Konstanten im Laufe der kosmischen Zeit verändert haben. Das ELT-Projekt ist mittlerweile zu mehr als 75 % abgeschlossen, und die ersten Beobachtungen mit wissenschaftlichen Instrumenten sind für Ende 2030 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.msg593440#msg593440" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO Teleskop ELT</a></li>
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		<item>
		<title>ESO: Aktoren und Sensoren für ELT-Hauptspiegel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eso-aktoren-und-sensoren-fuer-elt-hauptspiegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 23:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konstruktions-Erfolge bei Aktoren und Sensoren des Hauptspiegels am ELT der ESO. Eine Mitteilung der Europäischen Südsternwarte (ESO). Quelle: Europäische Südsternwarte (ESO). M1, der Hauptspiegel des Extrem Large Telescope (ELT) der ESO, rückt mit der Genehmigung des endgültigen Designs für seine Kantensensoren näher an die Fertigstellung, und auch seine Positionsaktoren nähern sich diesem wichtigen Meilenstein. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Konstruktions-Erfolge bei Aktoren und Sensoren des Hauptspiegels am ELT der ESO. Eine Mitteilung der Europäischen Südsternwarte (ESO).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Europäische Südsternwarte (ESO).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dummy-M1-Segmentbaugruppe" data-rl_caption="" title="Dummy-M1-Segmentbaugruppe" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032a26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dieses Foto, das im ESO Integration Lab in Garching aufgenommen wurde, zeigt eine Dummy-M1-Segmentbaugruppe mit Positionsaktoren (schwarz). Es sind auch zwei Testkantensensoren zu sehen, die direkt unter dem Segment angebracht sind.<br>(Bild: ESO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">M1, der Hauptspiegel des Extrem Large Telescope (ELT) der ESO, rückt mit der Genehmigung des endgültigen Designs für seine Kantensensoren näher an die Fertigstellung, und auch seine Positionsaktoren nähern sich diesem wichtigen Meilenstein. Die Sensoren und Aktoren sind entscheidend für die optische Qualität und Funktionalität des riesigen 39-Meter-Spiegels. Das ELT soll in diesem Jahrzehnt in der chilenischen Atacama-Wüste in Betrieb gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptspiegel des ELT, M1, besteht aus 798 sechseckigen Segmenten aus einem dünnen Glaskeramikmaterial. Um die optische Qualität des Spiegels sicherzustellen, müssen seine Segmente zusammenarbeiten, um die Form des Spiegels beizubehalten – trotz Änderungen der Position des Teleskops und der äußeren Bedingungen wie Temperatur, Druck und Wind. Bewegliche Stützen und Sensoren für den Spiegel, nämlich die M1-Positionsaktoren und Kantensensoren, ermöglichen es jedem Spiegelsegment, sich unabhängig und mit nanometrischer Präzision (1 Millionstel Millimeter) zu bewegen, und sind entscheidend für das Teleskop, um sein Potenzial auszuschöpfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032c2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Positionsaktoren mit einer AAA-Batterie als Maßstab." data-rl_caption="" title="Positionsaktoren mit einer AAA-Batterie als Maßstab." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032c26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Auf dem M1-Spiegel des ELT wird jedes einzelne Spiegelsegment auf drei Positionsaktoren installiert, die von der deutschen Firma Physik Instrumente (PI) gebaut werden. Diese Aktoren passen die Position der Spiegelsegmente ständig durch winzige, präzise Bewegungen an. Insgesamt 2394 Positionsaktuatoren, drei pro Spiegelsegment, passen die Position des Spiegels an. Dieses Foto zeigt einen der Positionsaktoren mit einer AAA-Batterie als Maßstab.<br>(Bild: PI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M1 Positionsaktoren</strong><br>Die M1-Segmentstützen liegen unter jedem der 798 Spiegelsegmente und verbinden jeden Spiegel mit der primären Spiegelstützzelle. Der erste Satz von M1 Segmentträgern, die von VDL ETG Projects BV hergestellt und auf hohe Präzision getestet wurden, wurde vor Kurzem an Safran REOSC in Poitiers, Frankreich, geliefert, wo die Spiegelsegmente poliert und zusammengebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Chile wird dann jedes einzelne Spiegelsegment mit einem Durchmesser von etwa 1,40 Metern und einem Gewicht von rund 250 kg mit seiner Tragstruktur auf drei Positionsaktoren installiert. Diese Aktoren passen die Position der Spiegelsegmente ständig durch winzige, präzise Bewegungen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Positionsaktoren werden gebaut und geliefert von der deutschen Firma Physik Instrumente (PI). Das Unternehmen ist auf Präzisionsmotorisierung und -positionierung spezialisiert und wird die erforderlichen 2394 Positionsaktoren herstellen, um die Segmente des ELT-Hauptspiegels punktgenau einzustellen. Das endgültige Design für diese hochpräzisen Aktoren steht kurz vor der Genehmigung. Die Serienfertigung beginnt, sobald die endgültige Designprüfung abgeschlossen ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kantensensor-Testmodell." data-rl_caption="" title="Kantensensor-Testmodell." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ann20032b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die M1-Kantensensoren, die vom FAMES-Konsortium (bestehend aus Fogale Nanotech in Frankreich und Micro-Epsilon in Deutschland) entwickelt und hergestellt werden, sind die präzisesten Kantensensoren, die jemals für ein Teleskop entwickelt wurden. Zwei Sensoren auf jeder Seite eines Segments können erkennen, wenn sich die Segmente aus ihrer Position bewegen, selbst wenn es nur ein Millionstel Millimeter ist. Insgesamt 4608 Kantensensoren messen die relativen Positionen aller M1-Segmente, sodass die Gesamtform des Spiegels korrigiert werden kann, wenn sich die Segmente verschieben. Dieses Foto zeigt ein Kantensensor-Testmodell.<br>(Bild: FAMES (Fogale Nanotech, Micro-Epsilon))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M1 Kantensensoren</strong><br>Eine weitere wichtige Komponente des Hauptspiegelsystems, die Kantensensoren, hat bereits ihre endgültige Designprüfung bestanden. Die M1-Kantensensoren, die vom FAMES-Konsortium (bestehend aus Fogale Nanotech in Frankreich und Micro-Epsilon in Deutschland) entwickelt und hergestellt werden, sind die präzisesten Kantensensoren, die jemals für ein Teleskop entwickelt wurden. Zwei Sensoren auf jeder Seite eines Segments können erkennen, wenn sich die Segmente aus ihrer Position bewegen, selbst wenn es nur ein Millionstel Millimeter ist. Insgesamt 4608 Kantensensoren messen die relativen Positionen aller M1-Segmente, sodass die Gesamtform des Spiegels korrigiert werden kann, wenn sich die Segmente verschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der hohen Anzahl von Kantensensoren und Positionsaktoren, die sich aus der Größe des ELT ergeben, mussten die Unternehmen in der letzten Konstruktionsphase Dutzende Einheiten produzieren, um nicht nur die Produkte selbst, sondern auch ihre Herstellungs- und Produktionsprozesse sorgfältig zu testen und zu validieren. Mit Abschluss der endgültigen Designprüfung für die Kantensensoren wird FAMES mit der Serienproduktion dieser wichtigen Teleskopkomponenten beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte 2021 wird voraussichtlich die erste Charge von Kantensensoren und Positionsaktoren an die ELT Technical Facility in der chilenischen Atacama-Wüste geliefert, um sie in der Zukunft in die M1-Segmente einbauen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.msg494560#msg494560" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO Teleskop ELT</a></li></ul>
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		<item>
		<title>E-ELT schrumpft etwas &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/e-elt-schrumpft-etwas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[E-ELT]]></category>
		<category><![CDATA[ELT]]></category>
		<category><![CDATA[ELT-Hauptspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34149</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das zukünftige Teleskop E-ELT (European Extremely Large Telescope) der europäischen Südsternwarte ESO bekommt einen geringfügig kleineren Hauptspiegel als ursprünglich geplant. Ein Beitrag von Oliver Karger. Quelle: ESO. Der Grund für die Designänderung des Teleskops, welches sich momentan in der sogenannten detaillierten Designphase befindet, liegt in der Abwägung zwischen wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und einer größtmöglichen Kosteneffizienz. Dies [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zukünftige Teleskop E-ELT (European Extremely Large Telescope) der europäischen Südsternwarte ESO bekommt einen geringfügig kleineren Hauptspiegel als ursprünglich geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Oliver Karger. Quelle: ESO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für die Designänderung des Teleskops, welches sich momentan in der sogenannten detaillierten Designphase befindet, liegt in der Abwägung zwischen wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und einer größtmöglichen Kosteneffizienz. Dies gab die europäische Südsternwarte ESO vergangene Woche bekannt. 
<br>
Konkret soll der Hauptspiegel von ursprünglich 42 Metern Durchmesser auf 39,3 Meter verkleinert werden. Hierdurch kann die komplexe Konstruktion der Spiegelhalterung strukturell vereinfacht werden. Weiterhin ist es dadurch möglich, den Sekundärspiegel, welcher das gesammelte Licht zu den Diagnostiken führen soll, ebenfalls zu verkleinern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen senken zwar die maximal erreichbare Auflösung des Teleskops um etwa neun Prozent, im Gegenzug wird das Öffnungsverhältnis jedoch erhöht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren können die Kosten von bisher knapp 1,3 Milliarden Euro auf momentan 1,05 Milliarden Euro gesenkt werden. Innerhalb dieses Finanzrahmens sind bereits die Entwicklungskosten der Instrumente sowie eine Finzanzreserve für unerwartete technische Probleme enthalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baubeginn auf dem Cerro Armazones in Sichtweite zum Cerro Paranal, auf welchem sich das VLT befindet, ist momentan für Januar 2012 vorgesehen. Der Wissenschaftsbetrieb soll Anfang der 2020er augenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">E-ELT</a></li></ul>
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		<title>Extremely Large Telescope in Phase B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/extremely-large-telescope-in-phase-b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 22:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomen]]></category>
		<category><![CDATA[ELT-Hauptspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31547</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Jahrestagung der europäischen Astronomen in Wien wurde in dieser Woche ein konkretisiertes Konzept für ein riesiges Teleskop vorgestellt, mit dem man die Ausdehnung unseres Universums direkt messen könnte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESO. Wenn alles wie gedacht klappt, dann könnte 2017 ein gigantisches Teleskop einsatzbereit sein, das Extremely Large Telescope. Sein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der Jahrestagung der europäischen Astronomen in Wien wurde in dieser Woche ein konkretisiertes Konzept für ein riesiges Teleskop vorgestellt, mit dem man die Ausdehnung unseres Universums direkt messen könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008000343_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008000343_small_1.jpg" alt="ESO" width="448" height="357"/></a><figcaption>
Modellzeichnung des ELT 
<br>
(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles wie gedacht klappt, dann könnte 2017 ein gigantisches Teleskop einsatzbereit sein, das Extremely Large Telescope. Sein Hauptspiegel soll einen Durchmesser von 42 Metern haben und aus 960 Segmenten bestehen. Über vier weitere Spiegel, die eine noch bessere adaptive Optik realisieren und damit die Bewegungen der Luft ausgleichen sollen, gelangt das gesammelte Licht zu hochauflösenden Sensoren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig ist man in der erweiterten Planungsphase und sucht nach einem Hersteller für die Einzelsegmente des Hauptspiegels, die Abmessungen im Bereich von anderthalb Metern haben. Wird ein geeigneter Produzent bis 2010 gefunden und bleibt man im gesteckten Kostenrahmen von etwa 950 Millionen Euro, dann könnte das Konzept bereits in zwei Jahren grünes Licht für die Realisierung bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisherige Großteleskope auf der Erde haben Spiegeldurchmesser um 10 Meter. Ihre &#8222;Schwäche&#8220; ist die vergleichsweise geringe Lichtsammelfläche. Auch wenn mehrere Teleskope, wie in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach geschehen, real oder virtuell zusammengeschaltet werden, bleibt dieses Manko weitgehend erhalten. Der rund vierfache Durchmesser des ELT gegenüber heutigen Teleskopen sorgt aber für eine mehr als 20-mal größere Fläche.</p>
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