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	<title>Endurance Krater &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Endurance Krater &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>5 Jahre Opportunity (2)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5-jahre-opportunity-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 21:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelten Wissenschaftler der amerikanischen Weltraumbehörde NASA den Plan, eine Robotermission zu unserem äußeren Nachbarplaneten, dem Mars, zu entsenden und unser Wissen über dessen geologische Vergangenheit zu erweitern. Autor: Ralph-Mirko Richter Nach neun Wochen intensiver und erfolgreicher Untersuchungen verließ Opportunity schließlich den Eagle-Krater und nahm die Fahrt zum etwa [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelten Wissenschaftler der amerikanischen Weltraumbehörde NASA den Plan, eine Robotermission zu unserem äußeren Nachbarplaneten, dem Mars, zu entsenden und unser Wissen über dessen geologische Vergangenheit zu erweitern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Ric</a>h<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">ter</a></p>



<p>Nach neun Wochen intensiver und erfolgreicher Untersuchungen verließ Opportunity schließlich den Eagle-Krater und nahm die Fahrt zum etwa 750 Meter östlich gelegenen und etwa 120 Meter durchmessenden &#8222;Endurance-Krater&#8220; auf. Auf der Fahrt dorthin entdeckte der Rover am 15. April 2004 einen auffällig geformten Stein vulkanischen Ursprungs. Analysen mit den zwei in Deutschland entwickelten und gebauten Instrumenten des Rovers, dem Alpha-Röntgen-Spektrometer APXS des Max-Planck-Institutes für Chemie und dem Mössbauer-Spektrometer der Universität Mainz, ergaben, dass es sich dabei um einen Vertreter der &#8222;Shergottite&#8220; handelt. Bei diesen, bisher etwa 20 Vertreter zählenden Gruppe von auf der Erde gefundenen Meteoriten, wurde bis zu diesem Zeitpunkt angenommen, dass sie vom Mars stammten. Durch ein früheres Impaktereignis auf dem Mars sollte Grundgestein ins Weltall geschleudert worden sein, welches dann später durch das Gravitationsfeld der Erde eingefangen wurde und als Meteoriten die Erdoberfläche erreichte. Da man jedoch auf dem Mars bislang kein Gestein mit einer ähnlichen Zusammensetzung finden konnte, gab es keinen endgültigen Beweis für diese Theorie. Dieser war mit dem jetzigen Fund erbracht. Die Mineralienzusammensetzung von &#8222;Bounce Rock&#8220;, so wurde der Felsen benannt, entspricht nicht der Zusammensetzung der anderen Gesteine in der Umgebung, aber Infrarotaufnahmen des Orbiters Mars Odyssey legen die Vermutung nahe, dass Bounce Rock aus dem Auswurfmaterial eines ca. 50 Kilometer entfernten und 25 Kilometer durchmessenden Impaktkraters besteht.</p>



<p>Am 1. Mai 2004 oder Sol 95 der Mission erreichte Opportunity den Endurance-Krater. &#8222;Sol&#8220; ist die Bezeichnung für einen kompletten Marstag und umfasst somit eine Zeitspanne von 24 Stunden, 37 Minuten und 22 Sekunden. Mit diesem Maß wird bei Forschungen auf dem Mars in der Regel die Missionsdauer beschrieben. Nach mehreren Tagen Erkundung am Kraterrand begab sich der Rover am 8. Juni 2004 sehr vorsichtig in den mit 25 bis 30 Grad für seine fahrtechnischen Möglichkeiten gefährlich steil abfallenden Krater. Auch im Inneren des Kraters fanden sich eindeutige Anzeichen für einstiges Wasser. Beispielsweise nahm der Chloridgehalt des Oberflächengesteins auf dem Weg zum Kratergrund sehr schnell zu. Dies legte die Interpretation nahe, es könnte sich um die Salzablagerungen eines ausgetrockneten Sees handeln. Der Rover setzte seine Forschungen innerhalb des Kraters bis Ende November fort, um dann Richtung Süden weiter zu fahren. Dort befanden sich in einem geologisch äußerst interessant erscheinenden Gelände eine Reihe von Kratern, welche man jetzt der Reihe nach untersuchen wollte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/012-1.jpg" alt="" width="307" height="305"/><figcaption>Der Eisenmeteorit „Heat Shield Rock”, der erste auf einem fremden Himmelskörper gefundene Meteorit, besteht hauptsächlich aus Eisen und Nickel.<br>(Bild: NASA / JPL / Cornell University)</figcaption></figure></div>



<p>Auf seinem Weg zum ersten dieser neuen Ziele, dem &#8222;Vostok-Krater&#8220;, gelangte Opportunity 250 Meter vom Endurance-Krater entfernt nach mittlerweile 2.100 auf dem Mars zurückgelegten Metern zu seinem Hitzeschild und verbrachte drei Wochen damit, dieses gründlich zu inspizieren. Dabei bot sich erstmals in der Geschichte der Raumfahrt die Gelegenheit, ein Hitzeschild nach der Landung auf einem fremden Planeten detailliert auf Materialschäden und Abnutzungserscheinungen zu untersuchen. Besonders wertvolle Erkenntnisse lieferte dabei der Einsatz des in den Instrumentenarm des Rovers eingebauten Mikroskops, welches eigentlich für detaillierte Studien des Marsgesteines vorgesehen war. Unterbrochen wurde diese Arbeit lediglich durch die Entdeckung eines etwa fußballgroßen Eisenmeteoriten am 6. Januar 2005 (Sol 339), übrigens der erste Meteorit, welcher jemals auf einem anderen Himmelskörper entdeckt wurde.</p>



<p>Aufgrund der günstigen Bodenbeschaffenheit legte der Rover nach der Weiterfahrt in Richtung „Erebus-Krater“ jeden Tag bis zu 220 Meter zurück, bevor man zwecks neuer Gesteinsuntersuchungen und zum Aufladen der Batterien eine kurze Pause einlegte. Dabei wurde auch ein neu entwickeltes Softwareprogramm eingesetzt, welches es Opportunity ermöglichte, seinen Weg vorbei an Hindernissen selbstständig festzulegen und zurückzulegen. Am 17. April 2005 blockierte der für die Steuerung des rechten Vorderrades zuständige Servomotor bei einer Radstellung von 8 Grad nach links. Seitdem ist die Lenkung dieses Rades ausgefallen, was jedoch keine größeren Konsequenzen nach sich zog. Das Rad selbst dreht frei und die Steuerung des Rovers kann über die restlichen Räder ausgeglichen werden. Das so durchquerte Gebiet stellte sich für die Forscher allerdings als relativ langweilig heraus, da es nur geringe Mengen freiliegenden Untergrundgesteins aufwies. Interessant waren lediglich mehrere kleine, jedoch stark verwitterte und größtenteils unter Sand begrabene Krater, deren untersuchte Randgesteine jedoch ebenfalls weitere Rückschlüsse auf die geologische Vergangenheit ermöglichten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/013-1.jpg" alt="" width="290" height="290"/><figcaption>Opportunitys linkes Vorderrad hat sich im ungewöhnlich lockeren Untergrund der Purgatory-Dünen festgefahren.<br>(Bild: NASA / JPL )</figcaption></figure></div>



<p>Allerdings befinden sich zwischen diesen Gesteinsformationen und Kratermulden auch ausgedehnte Verwehungen von losem Marsboden, welche anfangs aber keine Gefahr für den Rover darstellten. Am 26. April 2005 jedoch (Sol 446) blieb der Rover beim Versuch, eine weitere dieser Dünen zu überqueren, unvermittelt stecken. Opportunity sollte an diesem Tag eine Distanz von 90 Metern zurücklegen. Die am Ende des Tages übermittelten Daten und Bilder zeigten jedoch, dass sich der Rover nach 40 zurückgelegten Metern im ungewöhnlich feinen Sand einer etwa 35 Zentimeter hohen Düne festgefahren hatte. Er versank mit allen sechs Rädern bis zu den Achsen im Treibsand der später &#8222;Purgatory-Düne&#8220; benannten Erhebung und konnte sich nicht mehr aus diesem befreien. Die Ingenieure und Wissenschaftler des JPL bildeten daraufhin auf einem Testgelände das Terrain nach, mischten Sand mit vergleichbaren Eigenschaften zusammen und analysierten mit einem Testrover, der zwecks Simulation der niedrigeren Schwerkraft auf dem Mars auf ein Drittel seines Normalgewichtes erleichtert wurde, die neue Situation. Auf diese Weise gelang es schließlich, eine Strategie zu entwickeln, um Opportunity langsam aus diesem gefährlichen Gebiet herauszumanövrieren, wobei man anfangs 11 Tage benötigte, um ihn ganze 27 Zentimeter rückwärts zu bewegen. Dabei drehten sich seine Räder so oft, dass man auf normalem Gelände 48 Meter hätte zurücklegen müssen. Trotzdem gelang es, nach fünf Wochen wieder auf sicheren Untergrund zu gelangen. Um solche gefährlichen Situationen in Zukunft zu vermeiden, wurden daraufhin sowohl die Schlupfparameter der Räder als auch die Geschwindigkeit des Rovers herabgesetzt. Beide hatte man bewusst relativ hoch gewählt, um Opportunity ein zügiges Vorankommen zu ermöglichen. Dr. Steve Squyres von der Cornell-Universität, der wissenschaftliche Missionsleiter, sagte hierzu : &#8222;Wir benötigen einige zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in dieser Art von Terrain. Und diese Maßnahmen werden mit Sicherheit die Geschwindigkeit herabsetzen, mit der wir vorwärts kommen.&#8220; Opportunitys Streckenrekord von 219 an einem Tag zurückgelegten Metern wurde am 18. März 2005 aufgestellt.</p>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/5-jahre-opportunity-1/" data-wpel-link="internal">&lt;&#8212; Zurück zu Teil 1</a><a href="https://www.raumfahrer.net/5-jahre-opportunity-3/" data-wpel-link="internal">Weiter zu Teil 3 &#8212;></a></p>



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<p><a href="https://www.raumfahrer.net/grossartige-mission-zum-mars-1/" data-wpel-link="internal">Konstruktion und Bau der Rover</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Opportunity zurück auf flachem Grund</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/opportunity-zurueck-auf-flachem-grund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Meridiani Planum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der NASA-Marsrover Opportunity hat den großen Krater verlassen, in dem er seit September 2007 unterwegs war. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL. &#8222;Der Rover ist zurück auf flachem Grund&#8220;, sagte Paolo Bellutta, einer der Ingenieure, die Opportunity steuern. Das letzte Teilstück von 6,8 Metern, ausgeführt letzten Donnerstag, komplettierte eine Serie von Fahrten über eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der NASA-Marsrover Opportunity hat den großen Krater verlassen, in dem er seit September 2007 unterwegs war.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04092008101104_small_1.gif" alt="NASA/JPL/Raumfahrer.net" width="346" height="346"/><figcaption>
Einige der Stationen von Opportunitys schneller Fahrt aus dem Krater.  
<br>
(Animation: NASA/JPL/Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Der Rover ist zurück auf flachem Grund&#8220;, sagte Paolo Bellutta, einer der Ingenieure, die <i>Opportunity</i> steuern. Das letzte Teilstück von 6,8 Metern, ausgeführt letzten Donnerstag, komplettierte eine Serie von Fahrten über eine Gesamtstrecke von 50 Metern. Vor einem Monat wurde entschieden, den Krater zu verlassen. Um dies so schnell wie möglich zu realisieren, hatte das Team sogar wieder synchron zur Marszeit gearbeitet. Dies bedeutet, dass sich der Arbeitstag der betroffenen Mitarbeiter von Tag zu Tag um 40 Minuten verschiebt, also um die zwar kleine, aber in der Praxis durchaus bedeutende Differenz zwischen einem Marstag und einem Erdtag: Fängt man heute um 9 Uhr an zu arbeiten, muss man morgen um 9:40 Uhr ran, übermorgen um 10:20 Uhr und immer so weiter. Zuletzt hatte man so zu Beginn der Mission vor vier Jahren gearbeitet, als man davon ausging, dass die gesamte Mission nur einige Monate dauern würde und jede Minute ausgenutzt werden müsse&#8230; </p>



<p>Nötig geworden war die Eile, weil ein kurzzeitiger hoher Stromfluss im Motor des linken Vorderrades Ähnlichkeiten zu einem Motorausfall am Zwillingsrover <i>Spirit</i> gezeigt und damit Befürchtungen geweckt hatte, dass dies auch <i>Opportunity</i> passieren könne (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/opportunity-flucht-aus-dem-krater/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Und dann wäre ein Verlassen des Kraters nicht mehr möglich gewesen. Der Motor hat seitdem allerdings normal funktioniert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04092008101104_small_2.jpg" alt="NASA/JPL" width="404" height="244"/><figcaption>
Opportunitys nächstes Untersuchungsziel: Geheimnisvolle dunkle Steine. 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Mehr als die Hälfte der Missionsdauer war der Beschäftigung mit dem großen &#8222;Victoria-Krater&#8220; gewidmet: 22 Monate lang dauerte allein die Fahrt vom kleineren &#8222;Endurance-Krater&#8220; hinüber zu dem 800 Meter weiten Loch in der Meridiani-Ebene. Im September 2007 kam er dort an, umrundete ihn zum Teil, drang dann in den Krater vor und tastete sich mit zahlreichen Stopps zur Untersuchung des Gesteins bis zu &#8222;Cape Verde&#8220; vor, einem der markanten Felsvorsprünge, die den Krater ringsum verzieren. Die letzte Planung vor Auftreten der Stromspitze hatte vorgesehen, so nahe wie möglich an &#8222;Cape Verde&#8220; heran zu fahren und ihn aus nächster Nähe zu untersuchen.</p>



<p><i>Opportunitys</i> nächstes Ziel ist bei Weitem nicht so spektakulär, verspricht sich aber wissenschaftlich zu lohnen: Der Rover soll geheimnisvolle dunkle Steine untersuchen, die auf der Ebene verteilt liegen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Steine aus dem Untergrund weit entfernter Stellen stammen, wo sie bei Meteoriteneinschlägen fortgeschleudert wurden. Das Fernziel des Rovers soll dann ein weiterer großer Krater in einiger Entfernung sein. </p>



<p>Raumcon:</p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.msg79265#msg79265" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Opportunity verlässt den Victoria-Krater</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das dritte Jahr für Opportunity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-dritte-jahr-fuer-opportunity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2006 18:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Global Surveyor]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria-Krater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA Marsrover Spirit und Opportunity machen weiter Überstunden, um der Wissenschaft ein besseres Bild der ursprünglichen Umweltbedingungen auf dem Roten Planeten zu liefern. Die Rover fördern außerdem die Spannung der Wissenschaftler auf weitere Marsmissionen, die im Rahmen der Vision for Space Exploration angekündigt wurden. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: NASA. Die Rover finden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA Marsrover Spirit und Opportunity machen weiter Überstunden, um der Wissenschaft ein besseres Bild der ursprünglichen Umweltbedingungen auf dem Roten Planeten zu liefern. Die Rover fördern außerdem die Spannung der Wissenschaftler auf weitere Marsmissionen, die im Rahmen der Vision for Space Exploration angekündigt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: NASA.</p>



<p>Die Rover finden immer noch neue Gesteinsarten in ihren Landegebieten auf gegenüber liegenden Seiten des Planeten. Die gesammelten geologischen Daten liefern Hinweise auf frühere Umweltbedingungen, die feuchter waren und während der Leben möglich gewesen sein könnte. 
<br>
Die dritte Missionsverlängerung für die beiden Rover endet im September 2006, vorausgesetzt sie bleiben bis dahin einsatzfähig. Während der ersten, drei Monate langen, Missionsphase fuhren die Rover weiter als geplant und untersuchten mehr Gesteinsproben, als zuvor für eine erfolgreiche Mission vorgesehen waren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012006193648_small_1.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/><figcaption>
Panoramablick des Rovers Opportunity vom Rand des Kraters Erebus 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Opportunity steht nun am Beginn seines dritten Jahres auf dem Mars. Der Rover untersucht freiliegendes Gestein zwischen den beiden Kratern „Endurance“ und „Victoria“. Opportunity hat Beweise für ein vor langer Zeit existierendes stehendes Gewässer auf dem Mars gefunden. </p>



<p>Am 3. Januar feierte Spirit seinen zweiten Geburtstag innerhalb des Kraters „Gusev“. Anfangs hatte Spirit kaum Hinweise für Wasser gefunden und Erhebungen, die mehr über die Vergangenheit des Kraters hätten zeigen können, waren nur am Horizont zu erkennen. Inzwischen hat Spirit diese Erhebungen erklommen und eine Reihe von mineralischen Fingerzeigen für ehemalige Wasservorkommen gefunden. </p>



<p>Die beiden Rover sind zwar inzwischen etwas in die Jahre gekommen, werden aber immer noch bis zum Limit ihrer nun eingeschränkten Möglichkeiten genutzt. Das Instrument zur Untersuchung von Gestein (Rock Abrasion Tool) ist inzwischen so abgenutzt, dass es keine Oberfläche mehr schleifen kann, seine Drahtbürste kann aber immer noch lockere Ablagerungen entfernen. Das Instrument sollte drei Steine untersuchen, am Ende wurden 15 geschafft. </p>



<p>Opportunity hat bereits vor acht Monaten die Steuerung des rechten Vorderrades eingebüßt, außerdem zeigt ein Motor an einem Gelenk des Roboterarms Symptome eines Kabelbruchs. Opportunity ist auch mit drei lenkbaren Rädern beweglich und der Gelenkmotor reagiert noch, wenn eine höhere Spannung durchgeleitet wird. Selbst ohne den Motor könnte der Arm noch eingesetzt werden. </p>



<p>Neben den beiden Rovern gibt es drei weitere aktive Marsmissionen, die NASA Sonden Mars Odyssey und Mars Global Surveyor sowie den Mars Express der ESA. Die Orbiter und die Landemissionen ergänzen sich auf vielfältige Weise. Beobachtungen am Boden liefern eine weitere Einsicht, um die globalen Beobachtungen der Rover zu interpretieren. Neben ihren wissenschaftlichen Aufgaben übertragen die Sonden Daten von der Marsoberfläche zur Erde. 
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwillinge auf dem Mars – Ein Jahresrückblick</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwillinge-auf-dem-mars-ein-jahresrueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2005 21:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Gusev-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie laufen und laufen und laufen… Und halten immer wieder neue Überraschungen parat. 2005 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Aber bisher konnten beide Roboter jede Herausforderung meistern. Ein Beitrag von matthiaspfeiffer. Quelle: NASA/Space.com. Sie sind eine Erfolgsgeschichte in der Marserkundung. Die beiden Mars Exploration Rover (oder kurz MER) Spirit und Opportunity haben die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sie laufen und laufen und laufen… Und halten immer wieder neue Überraschungen parat. 2005 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Aber bisher konnten beide Roboter jede Herausforderung meistern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von matthiaspfeiffer. Quelle: NASA/Space.com.</p>



<p>Sie sind eine Erfolgsgeschichte in der Marserkundung. Die beiden <i> Mars Exploration Rover </i> (oder kurz MER) <i>Spirit</i> und <i>Opportunity</i> haben die an sie gesetzten Erwartungen bei weitem übertroffen. Beide wurden Mitte des Jahres 2003 Richtung Mars entsandt und erreichten den roten Planeten Anfang 2004. Die ursprüngliche Missionsdauer sollte bei 90 Tagen liegen. Mittlerweile haben beide Roboter schon ein volles Marsjahr (entspricht in etwa 2 Erdjahren) hinter sich gebracht und ein Ende ist noch nicht in Sicht. </p>



<p>Ziel der Mission und die Hauptaufgabe der Rover war und ist es Herauszufinden, ob Wasser in der Vergangenheit des roten Planeten eine Rolle gespielt hat. Der Hintergedanke dabei ist klar. Man will wissen, ob der Mars vor langer Zeit Leben beherbergt haben könnte. Auch wenn diese Frage wohl noch lange nicht zu beantworten sein mag, so haben die Roboter nachweisen können, dass Wasser den Mars maßgeblich beeinflusst hat. </p>



<p>Natürlich spielt auch das gewissen Quäntchen Glück ein wichtige Rolle. Beide Rover wurden schon mehrmals durch kleine Stürme vom Staub, der sich auf den Solarzellen abgelegt hat, befreit. Dadurch wurde die Lebenszeit der Roboter deutlich verlängert. Ohne diese Ereignisse wären beide schon längst wegen Energiemangel ausgefallen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122005221232_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122005221232_small_1.jpg" alt="NASA" width="608" height="177"/></a><figcaption>
Panorama vom Husband Hill, aufgenommen von Spirit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Spirit war den großen Teil des letzten Jahres mit dem Aufstieg zum <i>Husband Hill</i> beschäftigt. Gegen Ende September dieses Jahres erreichte der Rover den Gipfel, der vom Boden des <i>Gusev</i> Kraters gemessen so hoch wie die Freiheitsstatue ist. Von diesem buchstäblichen Höhepunkt schoss Spirit Bilder von den beiden Marsmonden <i>Phobos</i> und <i>Deimos</i>, sowie ein atemberaubendes Panorama von der Marsumgebung. Der Aufstieg zum Gipfel war gleichzeitig eine Premiere, da noch nie ein Roboter einen Berg auf einem anderen Planeten erklommen hat. 
<br>
Auf dem langen, beschwerlichen Weg nach oben war Spirit aber nicht unbeschäftigt. Es wurden viele Felsen gefunden die entweder im Wasser geformt oder davon verändert wurden. Zusätzlich fanden die Forscher heraus, dass die <i>Columbia Hills</i> (benannt zu Ehren des verunglückten Shuttles Columbia und ihrer Crew) die höchste Konzentration an Schwefel haben, die bisher auf dem Mars gefunden wurde. Nachdem Spirit den Gipfel etwa einen Monat lang untersuch hatte, begann der Abstieg zu weiteren wissenschaftlichen Zielen. </p>



<p>Spirits Zwilling Opportunity erlebte derweil während des fast vergangenen Jahres ein Wechselspiel zwischen Triumph und beinahe Katastrophe. Bereits früh im Jahr gelang es dem Rover sein Hitzeschild, das nach dem Eintritt in die Marsatmosphäre abgeworfen wurde genauer zu begutachten. Das war das erste Mal, dass Ingenieure ein Hitzeschild nach dem Eintritt in die Atmosphäre eines anderen Planeten untersuchen konnten. Doch das war nicht die einzige Premiere. Während der Untersuchung des Hitzeschildes fand Opportunity auch noch einen Eisen-Meteoriten, der erste Meteorit, der auf einem anderen Planeten gefunden werden konnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122005221232_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Opportunity blieb fast stecken und konnte sich nur mit Mühe befreien 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Darauf beschloss man Opportunity vom <i>Endurance Crater</i> weiter nach Süden  in Richtung des <i>Erebus Crater</i> zu schicken. Auf dem Weg stellte er neue Geschwindigkeits- und Streckenrekorde auf. Im April geschah dann das Unglück. Der Rover sank bis zur Achse in dem feinen Sand ein und drohte sich immer weiter einzugraben. Nur durch intensives Testen an Nachbauten der Rover auf der Erde und geschicktes maneuvrieren konnte der Roboter aus dieser Situation befreit werden. Wäre dies nicht gelungen, hätte man den Rover aufgeben müssen. </p>



<p>Heute befindet sich Opportunity am Rande des Erebus, wo man mit Problemen der Schulter des Roboters zu kämpfen hatte. Ein Motor am Roboterarm hat den Dienst verweigert und der Arm konnte nicht mehr entfaltet werden. Dies hat die wissenschaftlichen Arbeiten in den letzten Wochen stark behindert. Doch mittlerweile sind die Probleme wenigstens teilweise behoben. Trotz dieser Probleme hofft man noch den <i>Victoria Crater</i> zu erreichen. Dieser Krater ist mehr als acht mal so groß wie der <i>Endurance Crater</i>, den man zu Beginn der Mission schon untersucht hatte. 
<br>
Bisher sind sich die Wissenschaftler aber sicher, dass die Bedingungen in der <i>Meridiani Planum</i>, dem Einsatzort Opportunity’s, für die Entstehung von Leben ziemlich ungünstig waren. Diese Region war vor langer Zeit stark sauer, oxidierend und manchmal feucht. Insgesamt also nicht sehr einladend für Lebensformen. 
<br>
Dieses Jahr war stürmisch und dennoch sehr erfolgreich. Beide Roboter liefern ständig neue verblüffende Ergebnisse und stellen die Betreiber immer wieder vor neue Herausforderungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Zwillinge noch lange mit dieser Beharrlichkeit den Widrigkeiten des roten Planeten widerstehen und uns weiter verblüffen.     
</p>
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		<title>Marsrover beginnt Befreiungsversuche</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-beginnt-befreiungsversuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2005 23:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Räder]]></category>
		<category><![CDATA[Sanddüne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opportunity sieht seiner größten Herausforderung seit der Landung auf dem Roten Planeten entgegen: Sich von einer Sanddüne zu befreien, wo er sich vor zwei Wochen fest fuhr. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Ingenieure bildeten diese Woche im JPL das Mars-Terrain nach, um herauszufinden, warum sich der Roboter festgefahren hat und wie er wieder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><i>Opportunity</i> sieht seiner größten Herausforderung seit der Landung auf dem Roten Planeten entgegen: Sich von einer Sanddüne zu befreien, wo er sich vor zwei Wochen fest fuhr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052005010033_small_1.jpg" alt="None" width="378" height="368"/><figcaption>
Bild der linken Frontkamera nach ersten kleinen Bewegungen.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Ingenieure bildeten diese Woche im JPL das Mars-Terrain nach, um herauszufinden, warum sich der Roboter festgefahren hat und wie er wieder in Bewegung kommen kann. Für die Tests wurde ein Dummy-Rover verwendet.</p>



<p>&#8222;Mars wartet ständig mit Überraschungen auf, mal große, mal kleine.&#8220; sagte Projektmanager Jim Erickson. &#8222;Diesmal ist es eher eine große.&#8220;</p>



<p>Am Mittwoch wurden die ersten von vielen neuen geplanten Bewegungsbefehlen an <i>Opportunity</i> abgesetzt, mit denen er in einer Serie von sehr kleinen Bewegungen frei kommen soll. Zunächst mussten die Räder ausgerichtet werden. Eine erste Bewegung bestand dann darin, gerade einmal zweieinhalb Umdrehungen mit allen sechs Rädern auszuführen. Auf Rohbildern, die danach aufgenommen wurden, ist zu sehen, dass sich der Rover tatsächlich minimal bewegt hat.</p>



<p>Seitdem er zur Bewegungslosigkeit verurteilt ist, hat <i>Opportunity</i> die Zeit genutzt, detaillierte Aufnahmen seiner jetzigen Umgebung zu erstellen. Besonders abwechslungsreich ist sie zwar nicht, befindet sich aber am Rande eines bemerkenswerten neuen Gebietes, das wegen seines Aussehens auf Satellitenbildern &#8222;geätztes Gebiet&#8220; genannt wird. Wissenschaftler glauben, dass sie dort Felsen sehen könnten, die durch Winderosion freigelegt wurden. Jenseits des &#8222;geätzten Gebiets&#8220; befindet sich der &#8222;Victoria-Krater&#8220;, der noch wesentlich größer und tiefer ist als der &#8222;Endurance-Krater&#8220;, in dem <i>Opportunity</i> einen Großteil seiner bisherigen Zeit verbrachte.  </p>
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		<title>Großartige Mission zum Mars (6)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grossartige-mission-zum-mars-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2004 21:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opportunity steigt in einen tiefen Krater ab. Spirit erklimmt einen steilen Hang und findet nun auch Hinweise auf Wasser sowie bizarre Felsen. Autor: Axel Orth Endlich &#8211; &#8222;Endurance&#8220; ! Nach der langen, geduldigen Erforschung des kleinen &#8222;Eagle-Kraters&#8220; machte sich Opportunity auf den langen Weg über die umgebende flache Ebene zu einem tiefen, beeindruckenden Krater von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><em>Opportunity</em> steigt in einen tiefen Krater ab. <em>Spirit</em> erklimmt einen steilen Hang und findet nun auch Hinweise auf Wasser sowie bizarre Felsen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Axel Orth</p>



<p><strong>Endlich &#8211; &#8222;Endurance&#8220; !</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_endurance.jpg" alt="" width="937" height="183"/><figcaption>Panorama des Kraters &#8222;Endurance&#8220;, in dem <em>Opportunity</em> mittlerweile mehr als die Hälfte seiner Zeit auf dem Mars verbracht hat.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_endurance_rat_holes.jpg" alt="" width="299" height="441"/><figcaption>Löcher pflastern seinen Weg: Die Spuren von <em>Opportunitys</em> ersten Metern am steilen Abhang von &#8222;Endurance&#8220; und die sechs Löcher, die er unterwegs zur Erforschung der Felsschichten gebohrt hat.<br>(Bild: NASA/JPL/Cornell)</figcaption></figure></div>



<p>Nach der langen, geduldigen Erforschung des kleinen &#8222;Eagle-Kraters&#8220; machte sich <em>Opportunity</em> auf den langen Weg über die umgebende flache Ebene zu einem tiefen, beeindruckenden Krater von der Größe eines Fußballstadions. Dieser Krater, den die Forscher &#8222;Endurance&#8220; getauft hatte, wies metertiefe Felsschichten auf, die sich dort über lange Zeiträume gebildet haben mussten und dann durch einen Meteoriteneinschlag frei gelegt worden waren. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass sich dieses Gestein während Episoden von Verdunstung (Evaporation) gebildet hat, die die Sedimente teilweise trocken legten und Mineralien wie Jarosit und Hämatit zurück ließen, beides Eisenoxidmineralien, die sich in nassen Umgebungen bilden. Die schiere Tiefe und Zahl der evaporitischen Schichten implizierten, dass an dieser Stelle des Mars&#8216; über lange Zeit Wasser vorhanden gewesen sein muss.</p>



<p><strong>Ruhige Ablagerungsumgebung</strong></p>



<p>&#8222;Es ist schon ein großer Schritt zu sagen, dass es hier flüssiges Wasser gegeben haben muss&#8220;, merkt Joy Crisp an, &#8222;aber nun sogar zu sagen, dass dieses Wasser floss, dass es salzig war, dass es lange da war, und dass es eine große Fläche bedeckte &#8211; alle diese Dinge &#8211; wir können uns wirklich glücklich schätzen, so viele Hinweise erhalten zu haben.&#8220;</p>



<p>Wiewohl die Wissenschaftler noch nicht wissen, ob je <em>Leben</em> auf dem Mars existiert hat, so trauen sie doch Sedimentlagerstätten wie denen auf der Meridiani-Ebene zu, dass sie ein guter Ort wären, um mit der Suche danach anzufangen.</p>



<p>&#8222;Um Fossilien zu konservieren&#8220;, erläutert Crisp, &#8222;brauchen Sie eine ruhige Ablagerungsumgebung, im Gegensatz zu einer, wo es hoch her geht. Eine katastrophale Sintflut mit herumfliegenden Felsblöcken ist zum Beispiel eine schlechte Umgebung, um Fossilien zu konservieren. Wir kennen das schon von der Erde. Feinkörnige Sedimentablagerungen sind gut, weil sie alle Dinge auf eine geradezu behutsame Weise umfangen und sie in Felsen einschließen, sobald sie sich bilden.&#8220;</p>



<p><strong>Marsianisches Bergsteigen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_west_spur.jpg" alt="" width="995" height="199"/><figcaption><em>Spirits</em> Rundblick auf halber Höhe des &#8222;Westsporns&#8220; der Columbia Hills. Am Horizont sieht man den Wall des riesigen &#8222;Gusev-Kraters&#8220;. Von rechts nähern sich die Radspuren des Rovers.<br>(Bild: NASA/JPL/Cornell)</figcaption></figure></div>



<p>Monatelang dominierten die geologischen Entdeckungen des <em>Opportunity</em>-Rovers die Schlagzeilen über die Mission. Währed <em>Opportunity</em> den &#8222;Endurance-Krater&#8220; erforschte, fuhr <em>Spirit</em> über drei Kilometer zu einer Gruppe von Hügeln, die die NASA &#8222;Columbia Hills&#8220; getauft hatte, zu Ehren der sieben Astronauten, die 2003 bei dem Space-Shuttle-Unglück um&#8217;s Leben gekommen waren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_rotten_rocks.jpg" alt="" width="280" height="154"/><figcaption>Die &#8222;verfaulten Felsen&#8220; am Fuß der Hügel in einer Falschfarbenaufnahme.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p>Unterwegs zeigte <em>Spirits</em> rechtes Vorderrad zunehmende Anzeichen von Verschleiß und die Ingenieure machten sich Sorgen, dass es ganz ausfallen könnte. Sie klügelten aus, dass man den Rover am besten rückwärts fahren ließ, mit nur fünf angetriebenen Rädern, selbst bergauf. Das schwergängige sechste Rad stand dabei meistens still, wurde also über den Boden gezogen und nur noch bei kritischen Manövern eingeschaltet.</p>



<p>Als <em>Spirit</em> sich sechs Monate nach seiner Landung den Flanken der Hügel näherte, traf er auf eigenartige kleine Felsen, die aussahen wie verfault: Harte, ausgehöhlte Schalen, deren weiches, nicht so widerstandsfähiges Inneres teilweise weg erodiert worden war &#8211; vielleicht durch Wasser.</p>



<p>Dann kam <em>Spirit</em> an den Fuß des &#8222;Westsporns&#8220;, eines Ausläufers der Hügel, und begann mit &#8222;marsianischem Bergsteigen&#8220; und &#8222;einigen netten Felsklettereien&#8220;, wie Squyres es auf einer Pressekonferenz im August 2004 beschrieb.</p>



<p><strong>Veränderte vulkanische Felsen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_clovis_hole.jpg" alt="" width="271" height="271"/><figcaption>Der ungewöhnlich weiche, vulkanische Fels namens &#8222;Clovis&#8220; mit dem Loch von <em>Spirits</em> Steinbohrwerkzeug.<br>(Bild: NASA/JPL/Cornell)</figcaption></figure></div>



<p>Auf dem Kamm des &#8222;Westsporns&#8220;, in über 6 Metern Höhe über der umgebenden Ebene des &#8222;Gusev-Kraters&#8220;, traf <em>Spirit</em> inmitten all dem Geröll auf gewachsenes Gestein, bei dem es sich wahrscheinlich um den am stärksten veränderten Felsen vulkanischen Ursprungs handelte, der auf dem Mars bisher erforscht wurde. Die Weichheit des Felsens weist zusammen mit den erhöhten Werten von Brom, Schwefel und Chlor auf irgend eine Art von wasserbasierter Veränderung hin.</p>



<p>Die Wissenschaftler setzen ihre Bemühungen fort, diesen so genannten &#8222;Clovis&#8220;-Felsen mit anderen, nicht so stark veränderten Felsen in der näheren Umgebung zu vergleichen, um herauszufinden, welche Art von wasserbasierten Prozessen in der Vergangenheit in dieser Gegend gewirkt haben mag. In Frage kommt beispielsweise vulkanisch erhitztes Wasser, das durch die Felsen zirkulierte, salziges Oberflächenwasser, das die Felsen durchtränkte, oder Wasserdampf aus vulkanischen Gasen, die durch die Felsen gepresst wurden.</p>



<p><strong>Und die Rover sind immer noch unterwegs</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/gm6_spirit_long_journey.jpg" alt="" width="273" height="116"/><figcaption><em>Spirits</em> Blick kurz nach seiner Landung. Oben links sind in weiter Ferne die &#8222;Columbia Hills&#8220; zu erkennen, wo er jetzt ist.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p>Was immer die Mitglieder des NASA-Wissenschaftler-Teams, die mit den beiden Mars Exploration Rovern arbeiten, in den kommenden Wochen und Monaten noch heraus finden mögen: Sie haben ihr Ziel, eine etwaige feuchte Vergangenheit des Mars&#8216; zu dokumentieren, bereits erreicht. Dass sie das geschafft haben, verdanken sie nicht nur ihrer jahrelangen Erfahrung als Planetenforscher, sondern auch der hervorragenden Leistung der beiden Rover, und damit den Leuten, die sie gebaut haben.</p>



<p>Vielleicht sagt Steve Squyres es in seinen eigenen Worten am besten:</p>



<p>&#8222;Inmitten all&#8216; unserer Freude über die wissenschaftlichen Entdeckungen sollten wir doch nicht die bemerkenswerte Ingenieurleistung aus den Augen verlieren, mit der wir es hier zu tun haben. Wenn Sie sehen, was diese beiden Roboter geschafft haben, wenn Sie sehen, um wie viel <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> die Messlatte dessen, was auf der Oberfläche eines anderen Planeten möglich ist, angehoben haben, dann ist das wahrhaft eine bemerkenswerte Spitzenleistung.</p>



<p>Wenn Sie sehen, was wir jetzt jeden Tag mit <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> tun, also, wir treiben diese beiden Rover absolut an die Grenzen ihrer Fähigkeiten. Es ist schon lustig. Anfangs, als wir sie gebaut haben, waren sie wie Babies für uns. Wir haben sie bemuttert, wir haben sie verzärtelt, wir haben sie in seltsame Anzüge gesteckt, wir hatten Gummihandschuhe an, wir liefen auf Zehenspitzen um sie rum, wir waren einfach extrem vorsichtig mit ihnen. Jetzt sind sie verkratzt, dreckig und kaputt. Wir haben sie auf dem Mars an ihre Grenzen getrieben, die steilsten Hänge erklimmen lassen, die sie erklimmen konnten, sie über rutschige Gefälle absteigen lassen, sie Löcher in Steine bohren lassen, während sie sich an gefährlichen Abhängen halten mussten.</p>



<p>Und sie, soweit sie dazu in der Lage sind, treiben <em>uns</em> an unsere Grenzen, indem wir uns immer neue Dinge ausdenken, die sie für uns tun sollen.&#8220;</p>



<p>Passende Worte, in der Tat, für ein interplanetares Abenteuer, an das man sich noch lange erinnern wird und von dem man noch lange reden wird.</p>



<p>Quelle: NASA/JPL<br>Ins Deutsche übersetzt von Axel Orth</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/grossartige-mission-zum-mars-5/" data-wpel-link="internal">Großartige Mission zum Mars, Teil 5</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/die-probleme-mit-spirits-rechtem-vorderrad/" data-wpel-link="internal">Die Probleme mit Spirits rechtem Vorderrad</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Opportunitys Weg um und in Endurance</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/opportunitys-weg-um-und-in-endurance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2004 11:12:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Räder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat ein Bild veröffentlicht, das den Weg von Opportunity in und um den Krater &#8222;Endurance&#8220; sehr schön zeigt. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. An Sol 94 (29. April 2004) kam Opportunity bei dem Krater Endurance an, einem beeindruckenden Kessel von der Größe eines Fußballstadions mit sehr viel zu Tage tretendem Muttergestein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat ein Bild veröffentlicht, das den Weg von <i>Opportunity</i> in und um den Krater &#8222;Endurance&#8220; sehr schön zeigt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p>An Sol 94 (29. April 2004) kam <i>Opportunity</i> bei dem Krater Endurance an, einem beeindruckenden Kessel von der Größe eines Fußballstadions mit sehr viel zu Tage tretendem Muttergestein und damit von solchem Interesse für den &#8222;Robot-Geologen&#8220;, dass man beschloss, den Rover trotz der riskant steilen Hänge in den Krater zu fahren. Nun sind wir etwa bei Sol 230 und <i>Opportunity</i> ist immer noch in diesem Krater, was zeigt, wie interessant die Wissenschaftler diesen Krater finden.</p>



<p>Kürzlich hat das <i>Jet Propulsion Laboratory</i> dieses Bild veröffentlicht, das den Weg von <i>Opportunity</i> um den Krater herum und in ihn hinein zeigt:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092004131258_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092004131258_small_1.jpg" alt="None" width="285" height="266"/></a><figcaption>
Die Route von Opportunity in und um den Krater Endurance 
<a class="gruen" href="https://images.raumfahrer.net/news/route_endurance_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">(größer)</a>
<br>
Bild: JPL
</figcaption></figure></div>



<p>Man sieht, wie der Rover an Sol 94, von oben links kommend, zunächst bis Sol 114 etwa ein Drittel um den Krater herum fährt. Bis Sol 123 verharrt er am Kraterrand, um detaillierte Panorama-Aufnahmen zu machen. Dann fährt er zurück zu einer Stelle oberhalb von &#8222;Karatepe&#8220;. An Sol 127 macht der Rover einen ersten Vorstoß in den Krater, doch man entscheidet sich dagegen, hier weiter vorzudringen. Man fährt ein Stück weiter nach links und dringt dort endgültig in den Krater ein, unter größter Vorsicht und unter begleitenden Simulationen in den JPL-Labors, wieviel man dem Rover zumuten kann.
<br>
Alles ging gut und nun ist der Rover, nach zahlreichen Stopps bei interessanten Felsen, die alle gleich angebohrt und untersucht wurden, bis an den Rand des Dünenfeldes am Grunde des Kraters vorgestoßen. Doch man hat sich dagegen entschieden, das Dünenfeld zu befahren, da das Terrain immer noch recht steil und zudem sandig ist und der Rover auf ähnlich sandigen Stellen bereits einen Schlupf von über 50% zu verzeichnen hatte, das heißt, die Räder des Rovers haben an diesen Stellen bereits arg durchgedreht und man befürchtet, aus dem Dünenfeld nicht mehr herauszukommen, ähnlich wie ein Pferd im Treibsand in der Wüste. Nur auf einigermaßen felsigem Terrain fühlen sich die Roverfahrer sicher.</p>
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		<item>
		<title>Spirit findet Hämatit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spirit-findet-haematit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2004 13:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia Hills]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Räder]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der Hauptziele der Mars Exploration Rover war es Hämatit zu finden. Dies wurde von Opportunity bereits recht früh gefunden. Nun findet auch sein Zwilling Hämatit. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceRef. Dieses Monat war interessant für die Rover auf den Mars. Zunächst fuhr Opportunity in den Krater und fand interessante Steine die er [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eines der Hauptziele der Mars Exploration Rover war es Hämatit zu finden. Dies wurde von Opportunity bereits recht früh gefunden. Nun findet auch sein Zwilling Hämatit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceRef.</p>



<p>Dieses Monat war interessant für die Rover auf den Mars. Zunächst fuhr Opportunity in den Krater und fand interessante Steine die er noch untersucht. Dann erreichte Spirit die Columbia Hills und hatte Probleme mit einem seiner Räder das mittlerweile zum größten Teil gelöst ist. Nun der erste volle Erfolg des Monats: Spirit findet Hämatit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26062004151459_small_1.jpg" alt="None" width="376" height="236"/><figcaption>
So wunderschön erstreckt sich die Fläche des Endurance Krater vor Opportunity (Bild: Opportunity/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dieses Hämatit kommt auch auf der Erde vor, da aber nur in Gegenden die sehr wasserreich sind. Es gilt als Beweis das früher einmal Wasser auf den Mars existierte und vielleicht jetzt noch immer tief unter der Oberfläche gibt. Auf den Polen haben ja die leistungsfähigen Orbiter der NASA bereits vereistes Wasser entdeckt. Spirit entdeckte das Hämatit als er sich die Steine bei den Columbia Hills genauer untersuchte. Er bohrte wie auch schon in seinem Landekrater den Stein an um das Hämatit zu entdecken. Opportunity fand es auf seinem Landeplatz. Die Bohrung war nötig da der Stein mehrere Schichten aufweißt, was ebenfalls darauf hinweißt das früher mal Wasser geflossen sein muss. Der Stein auf dem Spirit Hämatit fand wurde von der NASA &#8222;Pot of Gold&#8220; getauft.</p>



<p>In der Zwischenzeit fährt Opportunity noch tiefer in den Endurance Krater hinein. Er hat Unterschiede zwischen den Steinen am Rand und den Steinen im Krater entdeckt. Teammitglieder beider Rover sind sehr zufrieden. 
<br>
Ende dieser Woche feiert Spirit ein neues Jubiläum. Er arbeitet nun schon seit einem halben Jahr auf den Roten Planeten. Er hatte zwar schon einige kleinere Probleme doch im Großen und Ganzen arbeitet er noch immer gut. Er wurde für eine Strecke von einem Kilometer gebaut und hat bereits jetzt mehr als das dreifache dieser Strecke hinter sich. Nun ist auf den Mars Winter und die Sonneneinstrahlung ist selbst am Tag nicht mehr so stark wie noch am Beginn seiner Mission was dazu führt das er sparsamer mit seinen Energiereserven umgehen muss. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Altersschwäche bei Spirit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-altersschwaeche-bei-spirit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2004 13:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia Hills]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Räder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Spirit gestern die Columbia Hills erreicht hat, hat Spirit seit heute Probleme mit einem seiner Räder. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Erst gestern konnte man die Erfolgsmeldung hören, dass Spirit bei den Columbia Hills angekommen ist. Heute dann der große Dämpfer. Laut der NASA hat Spirit Probleme mit einem seiner sechs Räder, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem Spirit gestern die Columbia Hills erreicht hat, hat Spirit seit heute Probleme mit einem seiner Räder.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA.</p>



<p>Erst gestern konnte man die Erfolgsmeldung hören, dass <a href="https://www.raumfahrer.net/spirit-erreicht-columbia-hills/" data-wpel-link="internal">Spirit bei den Columbia Hills angekommen ist</a>. Heute dann der große Dämpfer. Laut der NASA hat Spirit Probleme mit einem seiner sechs Räder, das zuviel Strom benötigt. Angesicht der Tatsache das die Designer von Spirit ein Modul eingeplant haben ist der Rover fähig auf fünf Rädern weiter zu fahren, allerdings wären seine Fähigkeiten sehr eingeschränkt. An eine Fahrt auf die Berge wäre damit wohl nicht zu denken. &#8222;Wir haben die Rover in letzter Zeit sehr unterschätzt aber wir haben auch immer gesagt dass sie jedem Moment zu arbeiten aufhören könnten&#8220;, beteuerte ein NASA Techniker. &#8222;Es ist ein Problem das wir unter Umständen lösen können und vielleicht sogar beheben. Doch die Umweltbedingungen, die zurzeit auf Mars herschen, sind nicht wirklich eine Hilfe für die Techniker, ganz im Gegenteil. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16062004153408_small_1.jpg" alt="None" width="319" height="319"/><figcaption>
Das Rad des Rovers das zurzeit Probleme bereitet (Bild: Spirit/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Gerade jetzt ist es sehr schade das Spirit nicht mehr voll funktionsfähig ist da bei den Columbia Hills Steine gefunden wurden die den auf <i>Meridiani Planum</i> glichen wo Opportunity, Spirits Zwillingsrover, einen Salzsee fand. Die Techniker wollen nun kein Risiko eingehen und versuchen Spirit auf dem Platz zu halten wo er steht und von dort aus noch so viel Informationen über die Steine zu sammeln wie möglich. Diese könnten weitere Informationen über das Wasser, das in der Vergangenheit vielleicht hier geflossen sein könnte, beherbergen. </p>



<p>In der Zwischenzeit arbeitet Opportunity im Endurance Krater weiter und fand einen Stein der wieder auf einem Salzsee hinweisen könnte. Bei Opportunity gibt es noch keinerlei Anzeichen auf irgendwelche Altersschwächen und die NASA hofft das dies auch noch längere Zeit anhält.
<br>
Schön langsam wird Spirit alt. Obwohl die NASA glaubt dass das Problem zu beheben ist glaub kaum noch jemand das Spirit noch allzu lange hält, aber der Rover hat uns in der Vergangenheit des Öfteren überrascht.</p>
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		<item>
		<title>Spirit erreicht Columbia Hills</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spirit-erreicht-columbia-hills/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2004 20:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia Hills]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fünf Monaten auf den Mars hat der NASA Rover Spirit endlich sein entferntes Ziel, die Columbia Hills, erreicht. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Es wurde zu Beginn für unmöglich gehalten das Spirit jemals die Columbia Hills erreicht. Diese Berge sind nach den Astronauten benannt die letzten Februar bei der Columbia Katastrophe ums [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"></div></div>



<h4 class="wp-block-heading">Nach fünf Monaten auf den Mars hat der NASA Rover Spirit endlich sein entferntes Ziel, die <i>Columbia Hills</i>, erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA.</p>



<p>Es wurde zu Beginn für unmöglich gehalten das Spirit jemals die Columbia Hills erreicht. Diese Berge sind nach den Astronauten benannt die letzten Februar bei der Columbia Katastrophe ums Leben gekommen sind. Nun hat der Rover Spirit endlich die Columbia Hills erreicht und beginnt sofort mit den Forschungen am Rande der Hügel. &#8222;Wir haben die Rover in der Vergangenheit scheinbar sehr unterschätzt denn niemand war darauf vorbereitet das Spirit diese Columbia Hills wirklich erreicht&#8220;, sagt Missionsmanager Mark Adler. &#8222;Nun sind wir direkt vor der kleinen Hügelgruppe und wissen nicht wo wir beginnen sollen zu forschen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062004225210_small_1.jpg" alt="None" width="961" height="159"/><figcaption>
So erstrecken sich die Columbia Hills vor Spirit (Bild: Spirit/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Rover Mission wurde bereits vor zwei Monaten verlängert und als Ziel bei Spirit war eindeutig das Erreichen der Columbia Hills was somit erledigt wäre, doch in diesen Rover steckt noch viel Potenzial, sodass sie mehrere Monate weiter arbeiten könnten. Sie könnten aber bereits morgen ausfallen. Es ist eine sehr unsichere Sache aber die NASA wird die Rover solange ausnutzen bis sie nicht mehr können. &#8222;Wir wollen das die Rover solang wie möglich arbeiten&#8220;, fügt Adler hinzu. </p>



<p><strong>Auf der anderen Seite</strong>
<br>
Auf der anderen Mars Seite ist der Zwillingsrover Opportunity in guten Zustand und erforscht erfolgreich den <i>Endurance Crater</i>. Opportunity überlebte vor kurzen einen sogenannten &#8222;Deep Sleep&#8220; Modus wo Energie gespart wurde, um bei der anstrengenden Fahrt in den Krater für Sicherheit zu sorgen, soweit dies halt von der Erde aus möglich ist. 
<br>
Beide Rover schwimmen auf einer Erfolgswelle und wir können gespannt was sie zu Tage befördern. Wahrscheinlich werden sie mehr Anzeichen von Wasser finden sowohl bei den Columbia Hills als auch im Endurance Crater. Die NASA hofft und glaubt in der nächsten Zeit weiterhin erfolgreiches berichten zu können.</p>
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		<item>
		<title>Opportunity im Krater, Spirit findet Wasseranzeichen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/opportunity-im-krater-spirit-findet-wasseranzeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2004 09:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Endurance Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29201</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während der Mars Exploration Rover B Opportunity sich endlich im Endurance Krater befindet, hat Spirit vor den Columbia Hills abermals Wasseranzeichen gefunden. Ein Beitrag von Roman Polak. Quelle: Spaceflight Now. Das aufregenste Abenteuer des Mars Exploration Rover B Opportunity hat gestern begonnen. Opportunity ist mit allen Rädern in den großen Endurance Krater gefahren. Die Befürchtungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der Mars Exploration Rover B Opportunity sich endlich im <i>Endurance</i> Krater befindet, hat Spirit vor den <i>Columbia Hills</i> abermals Wasseranzeichen gefunden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roman Polak. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Das aufregenste Abenteuer des Mars Exploration Rover B Opportunity hat gestern begonnen. Opportunity ist mit allen Rädern in den großen <i>Endurance</i> Krater gefahren. Die Befürchtungen der Krater sei am Rand zu steil für den Rover haben sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Er war aber nur kurz im Krater, denn er fuhr nach einiger Zeit wieder zurück um seine Systeme auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09062004113500_small_1.jpg" alt="None" width="419" height="239"/><figcaption>
Opportunity fuhr nur etwa 7 Meter in den Krater hinein (Bild: Opportunity/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Wir sind ganz vorsichtig in den Krater gefahren&#8220;, sagt Jim Erickson, ein Manager rund um die Mars Exploration Rover. Heute, 9. Juni 2004, soll er dann für mehr als drei Wochen im Krater verbringen um wissenschaftliche Beobachtungen und Forschungen anzustellen. Die NASA hat eine schwere Entscheidung getroffen denn die Fahrt in den Krater hätte genauso gut tödlich enden können. Im Krater warten viele Gefahren. Beide Rover haben ein neues Kapitel in deren Forschungszeit aufgeschlagen. 
<br>
<strong>Spirit findet Wasseranzeichen</strong>
<br>
Spirit fuhr in den letzten Tagen den <i>Columbia Hills</i> entgegen. Auf den Weg dorthin entdeckte er während einer Ausgrabung Anzeichen von Sulfur und Magnesium, was darauf schließen lässt das einmal dort Wasser geflossen ist. Die Vermessung wurde mit Spirits eingebauten Röntgen Spektrometer durchgeführt.</p>



<p>Nebenbei hat Spirit seinen ersten Geburtstag im All gefeiert. Damit haben beide Rover bewiesen das sie noch weiterhin voll funktionsfähig sind.</p>
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