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	<title>Energia &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Energia &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Panorama für ROS und Wachteln auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/panorama-fuer-ros-und-wachteln-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 08:32:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russen denken über Panorama-Fenster für ihre Raumstation nach. Japanisches Wachtel-Experiment in der ISS gestartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 6. Dezember 2023 &#8211; Die Russen denken darüber nach, ihre künftige nationale Raumstation ROS mit Panorama-Fenstern nach dem Cupola-Vorbild im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation ISS auszustatten. Dabei ziele man speziell [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russen denken über Panorama-Fenster für ihre Raumstation nach. Japanisches Wachtel-Experiment in der ISS gestartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 6. Dezember 2023 &#8211; Die Russen denken darüber nach, ihre künftige nationale Raumstation ROS mit Panorama-Fenstern nach dem Cupola-Vorbild im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation ISS auszustatten. Dabei ziele man speziell auch auf beide Seiten des kommerziellen Moduls ab, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers RKK Energija vom Dienstag. Rund um die Fenster könne man Schlafplätze, Erholungszonen, Essplätze und auch Arbeitsstellen einrichten, wird betont. Die Ausstattung des kommerziellen Moduls hänge aber von den Wünschen der Auftraggeber ab. Das Modul selbst könne in die Station integriert und auch freifliegend gestaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen haben die russischen Kosmonauten in der ISS mit dem japanischen Experiment Perepel (Wachtel) begonnen, das am Sonntag mit dem Frachter Progress MS-25 auf die Umlaufbahn gekommen war. Dabei werden in dem Inkubator-3 48 Wachteleier unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit sowie künstlicher Schwerkraft ausgebrütet, die mit einer kleinen Zentrifuge erzeugt wird. Ziel des Experiments ist es, Vergleichsmaterial zu einem ähnlichen Versuch aus den 1990-er Jahren in der damaligen sowjetischen MIR-Station zu gewinnen. Dabei waren Fehlbildungen an einzelnen Organen und Systemen der Embryos aufgetreten, deren Ursachen nun ergründet werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg556729#msg556729" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Raumstation ROS: Hochtrabende Pläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-hochtrabende-plaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 10:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russische Orbitalstation ROS wird für 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: TASS, RIA Nowosti. Moskau, 7. November 2023 &#8211; Russland macht mit einem hochtrabenden Vorhaben von sich reden. Die geplante nationale Orbitalstation ROS werde für eine Lebensdauer von 50 Jahren ausgelegt, teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme der RKK [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russische Orbitalstation ROS wird für 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: TASS, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 7. November 2023 &#8211; Russland macht mit einem hochtrabenden Vorhaben von sich reden. Die geplante nationale Orbitalstation ROS werde für eine Lebensdauer von 50 Jahren ausgelegt, teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme der RKK Energija, Wladimir Solowjow, am Dienstag auf einer Konferenz zur Weltraumbiologie und Luftfahrtmedizin in Moskau mit. Denn so viel Zeit sei erforderlich, um die Technologien für den Flug zu anderen Planeten des Sonnensystems, in erster Linie zum Mars, zu entwickeln, fügte er zur Begründung hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solowjow forderte in diesem Zusammenhang den Direktor des Instituts für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) der Russischen Wissenschaftsakademie (RAN), Oleg Orlow, auf, die dafür erforderlichen Kosmonauten auszubilden. Diese würden auf jeden Fall zum Mars fliegen, versicherte er. Der Erstflug mit dem neuen bemannten Raumschiff, dessen Name noch nicht endgültig feststeht, zur ROS sei für 2028-29 vorgesehen. Nach der bisherigen Planung wird das erste Modul der Station 2027 gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg555573#msg555573" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Juri Borissow: Raketen- und Raumfahrtbranche Russlands nicht in sehr gutem Zustand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juri-borissow-raketen-und-raumfahrtbranche-russlands-nicht-in-sehr-gutem-zustand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 06:56:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti. Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/juri-borissow-raketen-und-raumfahrtbranche-russlands-nicht-in-sehr-gutem-zustand/" data-wpel-link="internal">Juri Borissow: Raketen- und Raumfahrtbranche Russlands nicht in sehr gutem Zustand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer Aufklärungsveranstaltung in Moskau. Die Branche &#8222;altert&#8220; und warte auf die talentierte Jugend. Deshalb plane seine Behörde vier bis fünf innovative Projekte unter Einbeziehung der Jugend. Eines davon sei die Schaffung einer Gruppierung mit sehr vielen Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland brauche Projekte nach dem Vorbild des sowjetischen wiederverwendbaren Raumgleiters Buran (Schneesturm), betonte Borissow. Derzeit liefen dafür schon ernsthafte wissenschaftliche Forschungen und praktische Arbeiten. Ein solches Projekt sei erforderlich, weil Russland derzeit nur einige Dutzend Kilogramm Nutzlast auf die Erde zurückholen könne. Das Hauptproblem bestehe in der unzureichenden Finanzierung. Der Gleiter war im November 1988 nur einmal vom Kosmodrom Baikonur mit einer Energija-Trägerrakete gestartet worden und hatte unbemannt die Erde zweimal umkreist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borissow kündigte ferner den Bau des atomgetriebenen Weltraum-Bugsierers Sews (Zeus) für das gemeinsame Programm einer internationalen wissenschaftlichen Mondstation mit China an. Er solle 2030 zur Verfügung stehen und großkalibrige Frachten in den erdnahen Raum und zum Mond befördern. Außerdem arbeite die GK Roskosmos an der superschweren Trägerrakete Jenissej mit einer Nutzlast von 103 Tonnen für den erdnahen Orbit. Der Erststart sei für 2028 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg548340#msg548340" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: ERA bereit für den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-era-bereit-fuer-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Airbus gebauter Europäischer Roboterarm ERA bereit für den Weltraum. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Leiden, 5. Juli 2021 &#8211; Raumfahrtingenieure von Airbus haben den europäischen Roboterarm (ERA) der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem russischen Mehrzweck-Labormodul (MLM) installiert, das nun bereit für den Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-era-bereit-fuer-den-weltraum/" data-wpel-link="internal">Airbus: ERA bereit für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-639e74ce">Von Airbus gebauter Europäischer Roboterarm ERA bereit für den Weltraum. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-2343ce36"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/europeanroboticarmairbusdsnl2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/europeanroboticarmairbusdsnl26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der europäische Roboterarm ERA im Reinraum von Airbus Defence and Space Niederlande. (Bild: Airbus DS NL)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Leiden, 5. Juli 2021 &#8211; Raumfahrtingenieure von Airbus haben den europäischen Roboterarm (ERA) der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem russischen Mehrzweck-Labormodul (MLM) installiert, das nun bereit für den Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) ist. Zusammen mit diesem Modul, bekannt als &#8222;Nauka&#8220;, wird ERA und seine beiden Kontrollstationen vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan mit einer Proton-Rakete starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer einwöchigen Reise wird ERA an der ISS ankommen, wo er das russische Segment der Raumstation betreuen wird. Mit einer Gesamtlänge von 11,3 Metern kann sich der symmetrische, beidhändig bedienbare, intelligente Roboterarm im Außenbereich der ISS bewegen und von einem festen Basispunkt zum anderen gelangen. Die sieben robusten und präzisen Gelenke von ERA, die leichten Gliedmaße und der Steuercomputer in der Mitte des Arms verleihen dem Roboterarm seine Vielseitigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronauten und Kosmonauten können den europäischen Roboterarm in Echtzeit steuern oder ihn innerhalb oder außerhalb der ISS vorprogrammieren, um ihn Nutzlasten bewegen zu lassen, die Raumstation mit seinen Infrarotkameras zu inspizieren und um Operationen außen an der ISS zu unterstützen. Von seiner Spitze aus verfügt der Roboter über elektrische Energie, einen Datenbus, eine Videoleitung und einen rotierenden Antrieb. Durch den Anschluss eines Werkzeugs an die Spitze kann ERA für eine der vielen Aufgaben ausgerüstet werden, die er automatisch oder halbautomatisch ausführen kann. ERA hat eine Leichtbauweise, kann aber dank der Schwerelosigkeit im Weltraum sehr große Massen bewegen: von 3.000 Kilogramm routinemäßig bis zu 8.000 Kilogramm im langsamen Modus. Der Roboterarm arbeitet mit einer Genauigkeit von fünf Millimetern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERA wurde für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) von einem europäischen Konsortium unter der Leitung von Airbus Defence and Space in den Niederlanden entwickelt. Airbus hat den Arm und seine Softwarefunktionen entworfen, die Entwicklung der Subsysteme in ganz Europa geleitet und das System integriert und getestet. In den letzten Monaten hat Airbus zusammen mit der ESA und dem russischen Partner RSC/Energia den ERA auf dem MLM integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der lang erwartete Start des europäischen Roboterarms zur Internationalen Raumstation ist ein großer Beitrag der Niederlande zum weiteren Betrieb der ISS, der durch die loyale Unterstützung des niederländischen Raumfahrtbüros und des Ministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik ermöglicht wurde“, sagte Rob Postma, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space Netherlands. „Darüber hinaus werden damit die Anstrengungen, das Engagement und die Entschlossenheit der vielen Raumfahrtprofis gewürdigt, die über die Jahre hinweg beteiligt waren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Airbus Niederlande</strong><br>Airbus Defence and Space Netherlands B.V. ist Teil von Airbus und Lieferant von Hightech-Produkten und Dienstleistungen für die internationale Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Portfolio von Airbus Defence and Space Netherlands B.V. umfasst Solarpaneele, Trägerraketen-Strukturen, Instrumente und Dienstleistungen, thermomechanische Produkte sowie Kommunikations- und Steuerungssysteme. Das Unternehmen mit Sitz in Leiden beschäftigt mehr als 250 erfahrene Fachleute.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18895.msg515798#msg515798" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18895.msg515798#msg515798" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NAUKA (Multifunktions-Labor-Modul, MLM) – Proton-M – Baikonur(200/39)</a></strong></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angola angelt im Trüben &#8211; Aus für Angosat 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/angola-angelt-im-trueben-aus-fuer-angosat-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 16:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[RKK Energia]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42418</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angola wollte einen ersten eigenen Kommunikationssatelliten. Unbedingt. Dass man Angosat 1 bald in Betrieb nehmen würde, wurde mantraartig wiederholt. Sogar dann noch, als auch Fachbeobachtern längst klar war, dass mit dem Ende 2017 gestarteten Raumfahrzeug einiges nicht stimmt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Energia, Jornal de Angola, Raumfahrer.net, Roskosmos. Unter der Überschrift „Die Arbeiten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Angola wollte einen ersten eigenen Kommunikationssatelliten. Unbedingt. Dass man Angosat 1 bald in Betrieb nehmen würde, wurde mantraartig wiederholt. Sogar dann noch, als auch Fachbeobachtern längst klar war, dass mit dem Ende 2017 gestarteten Raumfahrzeug einiges nicht stimmt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Energia, Jornal de Angola, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02052018184307_small_1.jpg" alt="GGPEN" width="260"/><figcaption>
Angosat 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: GGPEN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Überschrift „Die Arbeiten am Projekt Angosat werden fortgesetzt“ meldete der Hersteller von Angosat 1, das Unternehmen Energia aus Koroljow vor den Toren Moskaus, schließlich mit Datum vom 23. April 2018, Vertragsparteien aus Angola und aus Russland hätten sich auf den Bau von Angosat 2 geeinigt, welcher eine verbesserte Variante von Angosat 1 sei. Gleichlautend äußerte sich auch die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am selben Tag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Energia wurde in Angola von seinem leitenden Entwickler für automatisierte Raumfahrtsysteme Igor Frolow vertreten. Außerdem nahmen neben verschiedenen Botschaftsangehörigen der russische Botschafter in Angola, Wladimir Tararow, der für internationale Zusammenarbeit zuständige stellvertretende Generaldirektor von Roskosmos, Sergej Saweljew, und ein Vertreter einer militärischen russischen Industrie-Kommission, Oleg Frolow, an den Gesprächen teil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf angolanischer Seite lagen die Verhandlungen in den Händen des Ministers für Telekommunikation und Informationstechnik, José Carvalho da Rosha, und des Leiters des Büros für das Management des nationalen Raumfahrtprogramms Angolas (Gabinete de Gestão do Programa Espacial Nacional, GGPEN) João Rui Zolana. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Meldungen von Energia und Roskosmos wird Zolana mit den Worten zitiert, die am 23. April 2018 getroffene Vereinbarung erlaube es, die Arbeit an Angosat 2 morgen zu beginnen. Außerdem soll Zolana seinen Stolz über das von russischen Experten in Angola eingerichtete Kontrollzentrum geäußert haben. Den Leiter des Kontrollzentrums Amaru Joao zitieren die beiden Meldungen mit der Äußerung, dass man seit der Installation von Software durch Spezialisten aus Russland keinen Zweifel daran habe, das es sich um das Beste handele, was in diesem Bereich existiere. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein mit der Nutzbarkeit des Kontrollzentrums ist das so eine Sache: Es gibt aktuell keinen Satelliten, den man von dem Zentrum aus überwachen und bedienen könnte. Mit Angosat 2 ändert sich das vielleicht. Energia jedenfalls beteuerte seine Absichten, alle vertraglichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Aufbau eines Satellitenkommunikations- und Übertragungssystems für Angola zu erfüllen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Energia und Roskosmos will die russische Seite in dem Zeitraum, in dem an dem Ersatzsatelliten für Angosat 1 gearbeitet werde, Angola Satellitenübertragungskapazitäten im C- und im K<sub>u</sub>-Band zur Verfügung stellen. 
<br>
Im Onlinemagazin „Jornal de Angola“ wird zu den Gesprächen in Angola unter der Überschrift „Russland räumt Versagen von Angosat 1 ein“ berichtet, für den Bau von Angosat 2, den man im Jahr 2020 starten wolle, würden Angola keine Kosten in Rechnung gestellt, obwohl der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 18 Jahren teurer sei als Angosat 1. Auch die Stellung der Ersatzkapazitäten erfolge ohne Berechnung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02052018184307_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02052018184307_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Angosat 1 in der VK 600/300 Kammer in Pereswet 
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(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter meldete das Journal, dass am 15. Mai 2018 mitgeteilt werden soll, welche konkreten Gründe zum Abbruch der Kommunikation mit Angosat 1 geführt haben. Mit der abgebrochenen Kommunikation beschäftige sich eine Untersuchungskommission. Gleichzeitig habe man weiter versucht, wieder Kontrolle über den Satelliten zu bekommen, was aber daran gescheitert sei, dass eine Kommunikation mit dem Satelliten nicht möglich war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Bezugnahme auf Igor Frolow schrieb das Journal, man werde eine Entscheidung über die Nutzung von Angosat 1 Angola überlassen, falls es doch gelänge, den Satelliten wieder unter Kontrolle zu bekommen. Würde Angola dann für die Fortsetzung des Angosat-2-Programms optieren, könnte Angosat 1 für Ausbildung und Tests verwendet werden. Der Autor von Raumfahrer.net rechnet nicht, dass derartiges noch im Bereich des wahrscheinlichen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch wesentlich merkwürdiger ist die Angabe des „Jornal de Angola“, Igor Frolow habe gesagt, man habe vorher nie derartige Probleme mit einem Satelliten gehabt. Der Autor verweist diesbezüglich auf die zahlreichen Schwierigkeiten mit von Energia wie Angosat 1 auf Basis des Satellitenbus USP (Universal Satellite Platform, auch als Jamal-Bus bezeichnet) aufgebauten Raumfahrzeugen und entsprechende vollständig ausgefallene, von Energia gebaute Satelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mögliche Schwierigkeiten seien, so Frolow laut „Jornal de Angola“, bereits am Boden vorhersehbar, sie würden unverzüglich bewältigt. Die einzige Beteiligung seines Unternehmens an einem fehlgeschlagenen Programm sei eine, die mit dem Tod dreier Astronauten endete (gemeint ist hier wohl die Sojus-11-Tragödie). Aktuell würden laut Frolow nur Russland und China Satelliten starten. Das wäre aber nur richtig, bezöge man sich ausschließlich auf bemannte Raumfahrzeuge. Und einen konkreten Bezug zu Angosat 1 kann der Autor nicht erkennen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02052018184307_small_3.jpg" alt="Energia" width="260"/><figcaption>
Angosat 1 beim Hersteller 
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(Bild: Energia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den einen oder anderen mag die von Widersprüchen und Wunschdenken durchsetzte Öffentlichkeits- und Pressearbeit erstaunen. Der Autor glaubt, dass es wohl ohne weiteres möglich gewesen wäre, gegenüber der interessierten Öffentlichkeit, und vielleicht auch gegenüber beteiligten Organisationen, mit fallbezogenen, konkreten, zutreffenden und verbindlichen Informationen aufzutreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorstellbar erscheint dem Autor auch, dass ein Plus an zusätzlicher Information durch unmittelbar beteiligte Stellen ins Kraut schießende Spekulationen und Phantastereien von vorne herein reduzieren könnte. Bedauerlich ist die offensichtliche Tatsache, dass allzu oft unüberprüfbares, gar unrichtiges verbreitet wird. Dessen hemmungslose Publikation liegt womöglich im Trend, möglichst zahlreiche Text-Häppchen anzubieten, ohne noch auf ihren Inhalt Wert zu legen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was da insbesondere an die Öffentlichkeit in Angola gerichtet berichtet wird, reiht sich ein in eine ganze Reihe auffälliger Meldungen, die es jedenfalls dem Autor dieser Zeilen hier schwer machen, an Missinterpretationen oder Nachlässigkeiten beim Übersetzen zu glauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti beispielsweise hatte am 21. März 2018 geschrieben, in der ersten Märzhälfte habe ein Test des Antriebssystems von Angosat 1 stattgefunden. Man sei nun in der Lage, den Satelliten die geplante Position im Geostationären Orbit (GEO) einnehmen zu lassen. Den (angeblichen) Antriebstest im März meldete auch das Konsulat Angolas in New York in einer im Internet mittlerweile nicht mehr aufrufbaren Meldung unter der Überschrift „Angosat 1 erreicht die Zone der Funksichtbarkeit im April diesen Jahres“. Der Autor kann sich allenfalls Tests am Boden vorstellen, um zum Beispiel Kommandosequenzen für das Antriebssystem zu überprüfen, welche man an den Satelliten senden könnte, falls sich letzterer noch einmal empfangsbereit zeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. April 2018 gaben eine Anzahl russischer Nachrichtenagenturen an, dass am gleichen Tag erfolglos versucht worden sei, von Russland aus eine Verbindung zu Angosat 1 herzustellen. Unter Bezug auf Roskosmos ergänzten die Agenturen, man wolle bis Ende des Frühjahrs weiter versuchen, Verbindung zu Angosat 1 zu bekommen. Am 15. April 2018 meldeten einige russische Agenturen dann den Totalverlust von Angosat 1. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Angosat 1 kreist seit seinem Start auf einer Rakete vom Typ Zenit-3SLBF mit Fregat-SB-Oberstufe am 26. Dezember 2017 um die Erde. Nach zahlreichen Agenturmeldungen über einen recht bald nach dem Aussetzen erfolgten Kontaktverlust und Berichten über danach noch einmal vom Satelliten empfangene Daten hatte Energia dann am 15. Januar 2018 endlich bekannt gegeben, man denke, ein mögliches Problem beim Betrieb von den Komponenten des Stromversorgungssystems von Angosat 1 identifiziert zu haben &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/angosat-1-das-abenteuer-geht-weiter/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bahn von Angosat 1 hat einen der Erde nächsten Bahnpunkt von rund 35.982 Kilometern über der Erde, einen erdfernsten Bahnpunkt von rund 36.108 Kilometern über der Erde und eine Neigung gegen den Erdäquator von 0,3 Grad. Bis dato gab es seit dem Aussetzten von der Raketenoberstufe keinerlei erkennbare aktive Bahnveränderungen des mit elektrischen Triebwerken vom  Typ SPT-70  ausgestatteten, etwas oberhalb des GEOs frei driftenden Raumfahrzeugs. Stationieren wollte man Angosat 1 an einer Position zwischen 12 und 15 Grad Ost im GEO (im Durchschnitt rund 35.786 Kilometer über der Erde). Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.087 und als COSPAR-Objekt 2017-086A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14712.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Angosat 1 auf Zenit</a> </li></ul>
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		<title>Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 06:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[AMOS-4]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki. Amos 4 wurde von einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amos 4 vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Amos 4 wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms entwickelten Konstruktion aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung über dem in Transportkonfiguration rund 5,2 Meter hohen Satelliten an Bord abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 auf der Startrampe. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Space-Communications LTD (Spacecom) aus Israel erreichte schließlich den richtigen Transferorbit, und trennte sich zum vorgesehenen Zeitpunkt gegen 4.50 Uhr MESZ am 1. September 2013 von der Raketenoberstufe. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti gab bekannt, einem Sprecher von RKK Energia zufolge befinde sich Amos 4 unter Kontrolle seines Betreibers. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos meldete das erfolgreiche Aussetzen und die Übergabe der Kontrolle ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitzirkularisierung wird Amos 4, der vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch Thales Alenia Space (TAS) gebaut wurde, mit einem eigenen rund 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium vornehmen. Der dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 65 Grad Ost Position beziehen. Für Inbetriebnahmearbeiten und Tests wird der Satellit zunächst bei 67,25 Grad Ost stationiert, wo er in rund zwei Wochen eintreffen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 kurz nach dem Abheben. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der endgültigen Position aus will man via Amos 4 Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgen und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglichen. Die Ausstattung der Kommunikationsnutzlast des Satelliten erfolgte derart, dass bei Bedarf auch Empfänger in weiteren Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien erreicht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band- und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte Ka-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Die Lebenserwartung von Amos 4 liegt bei mindestens 12 Jahren. Die Startmasse des Satelliten betrug nach Angaben von Spacecom und des Startanbieters Landlaunch alias Space International Services Ltd. (SIS) rund 4,2 Tonnen.</p>
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		<title>Rus &#8211; das neue Konzept</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rus-das-neue-konzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 08:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Energia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Rus]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Tagen wurden lange erwartete Aussagen zu den zukünftigen Entwicklungen sowohl eines neuen Trägers als auch eines neuen Schiffes für die bemannte russische Raumfahrt getroffen. Auch wenn es noch nicht offiziell ist, hier ein kleiner Überblick zum Projekt Rus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Nowosti Kosmonawtiki, Westi, RIA Nowosti, Raumcon, Wikipedia. In [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den letzten Tagen wurden lange erwartete Aussagen zu den zukünftigen Entwicklungen sowohl eines neuen Trägers als auch eines neuen Schiffes für die bemannte russische Raumfahrt getroffen. Auch wenn es noch nicht offiziell ist, hier ein kleiner Überblick zum Projekt Rus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Nowosti Kosmonawtiki, Westi, RIA Nowosti, Raumcon, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042009100918_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042009100918_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="480" height="381"/></a><figcaption>Universelles Raketenmodul 2 (ohne Tank) bei den Vorbereitungen auf einen Brenntest. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Wikipedia wird mit dem Wort Rus sowohl ein Gebiet als auch ein Volk bezeichnet, aus dem die heutigen Russen hervorgegangen sind. Das in Russland neu zu entwickelnde Gespann aus Trägerrakete und Raumschiff trägt &#8211; zumindest vorläufig &#8211; diese traditionsbewusste Bezeichnung. Damit wird ein modernes System für die nächsten Jahrzehnte entwickelt, das komplett russische Ressourcen verwendet. Hinzu kommt der bereits seit 1995 in Entwicklung befindliche modulare Träger Angara. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem dieser in seinen Anfangsjahren wegen spärlicher Finanzausstattung nur langsam von der Idee zur Realität wurde, geben Chrunitschew und Auftragnehmer (darunter Energomasch und Poljot) jetzt ordentlich Gas. Startrampen werden in Plessezk, Baikonur und zukünftig in Wostotschni gebaut, die erste wird wohl im nächsten Jahr fertig sein. Die universellen Raketenmodule URM 1 und URM 2 befinden sich bereits in der Testphase. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein cleveres Konzept sieht eine ganze Raketenfamilie vor, das aus nur zwei Standardeinheiten in verschiedenen Konfigurationen Raketen für unterschiedlich schwere Nutzlasten und nahezu beliebige Bahnen modular zusammenstellt. Die Nutzlasten reichen dabei von 1,5 t bis etwa 24,5 t (evtl. sogar 40 t) für niedrige Erdorbits. Das URM 1 ist mit einem Triebwerk des Typs RD 191 ausgerüstet und wird für die erste Stufe sowie für 2 bis 5 (evtl. 7) Booster, die um diese längere Hauptstufe herum gruppiert werden können, verwendet. Das URM 2 hingegen ist mit vier RD-0124A-Triebwerken als universelle Oberstufe konzipiert. Beide Module verwenden Kerosin und flüssigen Sauerstoff als Treibstoffkomponenten in den zugehörigen Tanks. Durch die Universalität kann die Massenfertigung für vergleichsweise niedrige Kosten sorgen. Auch die Startplattformen sind universell, von der kleinsten bis zur größten Variante wird derselbe Komplex eingesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042009100918_big_1.jpg" alt="" width="476" height="489"/><figcaption>Modelle der Angara-Trägerraketenfamilie auf der letzten ILA in Berlin.<br>(Bild: Jörg Knaack)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Diskussion waren auch wiederverwendbare Triebwerke bzw. Booster oder die Verwendung von Dreikomponenten-Treibstoff (Kerosin, Wasserstoff, Sauerstoff). Technische Entwicklungen in dieser Richtung wurde ebenfalls geleistet. Zu Beginn aber wird man wohl auf bewährte Technik zurückgreifen. Bisher zumindest hat sich Wiederverwendbarkeit stets als starker Kostentreiber bemerkbar gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim neuen Raumschiff mit der Projektbezeichnung &#8222;Rus&#8220; will Energia nun aber möglicherweise das Gegenteil beweisen. &#8222;Es könnte eine Kapsel sein &#8230;&#8220;. Mit dieser Aussage wollte Anatoli Perminow, seines Zeichens Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, wohl andeuten, dass man für das gleiche Geld auch ein anderes Konzept annnehmen würde, wenn es im vorgegebenen Zeit- und Sicherheitsrahmen bleibt und für Mondflüge geeignet ist. Prompt sieht man im russischen Fernsehen ein Auftriebskörperkonzept, das stark an den bereits seit 2000 entwickelten Klipper erinnert. Besatzungskabine und Hitzeschutz könnten modular eingesetzt werden. Wenn beides wiederverwendbar ausgelegt ist, könnte ein zu stark abgenutzter Hitzeschutz bei derselben Kabine durch einen anderen ersetzt werden. Man könnte aber auch ablative Materialien verwenden und damit bei jedem Flug einen neuen Hitzeschild anbringen, je nachdem, was sich als günstiger für Sicherheit und Kosten herausstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff für 4 bis 6 Personen und maximal eine halbe Tonne Fracht startet auf jeden Fall an der Spitze einer Rakete und besitzt nur ein Antriebssystem für Bahnmanöver und den Bremsimpuls für die Rückkehr zur Erde. Komplexe und schwere Antriebskomponenten wie beim Space Shuttle entfallen damit. Außerdem könnte ein neues Rettungssystem <i>unter</i> dem Raumfahrzeug zum Einsatz kommen, das aber im Normalfall zur Zirkularisierung des Orbits verwendet wird und damit nicht mehr nutzlos verlorengeht. Die Landung soll <strong><u>nicht</u></strong> per Fallschirm erfolgen. Stattdessen sollen Landetriebwerke in der Endphase das weiche Aufsetzen garantieren. Außergewöhnliche aerodynamische Steuermöglichkeiten <i>könnten</i> für eine verlängerte Flugbahn sorgen, in deren Verlauf präziser gesteuert werden kann. Außerdem würden die Belastungen gegenüber dem heutigen Konzept deutlich reduziert. Auf jeden Fall soll das Raumschiff relativ punktgenaue Landungen ohne große Vorbereitungen erlauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die dazu erforderliche Steuerfähigkeit gewährleistet werden soll, bleibt zunächst ein Geheimnis. Offiziell will Energia im Augenblick noch keine detaillierten Informationen bekanntgeben. Zunächst finanziert Roskosmos mit 800 Millionen Rubeln (17 Millionen Euro) eine Machbarkeitsstudie, die bis Mitte/Ende 2010 abgeschlossen sein soll. Entwicklung und Bau des Raumschiffes sowie Boden- und Abwurftests sollen bis 2015 abgeschlossen sein. Den ersten bemannten Start nimmt man derzeit für 2018 ins Visier. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dazu passende Träger für bemannte Missionen soll von Progress, dem Hersteller der Sojus-Trägerrakete, unter Beteiligung von Energia und Makajew entwickelt werden. Er verwendet bewährte, bereits existierende Komponenten. In der ersten Stufe und den Boostern (2. Stufe) sollen RD 180 aus Kerosin und Sauerstoff den nötigen Schub produzieren. Die Oberstufe wird kryogen, verwendet also flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff als Antriebsmedien. Hier soll die für die Energia-Trägerrakete in den Achtziger Jahren entwickelte Technologie verbessert werden und zum Serieneinsatz kommen. Die RD-0146-Triebwerke stehen ebenfalls schon zur Verfügung. Aufgrund dieser Tatsachen erscheint ein Ersteinsatz um 2015 durchaus realistisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg93055#msg93055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread Russische Raumfahrt ab 31. März</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4169.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Angara</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3550.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klipper</a></li></ul>
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