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	<title>Energija &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Energija &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>GK Roskosmos kündigt Start von Sojus MS-24 für die zweite Jahreshälfte an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-kuendigt-start-von-sojus-ms-24-fuer-die-zweite-jahreshaelfte-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 17:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prokopjew und Petelin testen defekten Radiator. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS 17. März 2023. Moskau, 17. März 2023 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Freitag den Start des Raumschiffes Sojus MS-24 für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Ein genaues Datum wurde in der Mitteilung allerdings nicht genannt. Damit ist aber die jüngste [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Prokopjew und Petelin testen defekten Radiator. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, TASS 17. März 2023.</p>



<p>Moskau, 17. März 2023 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Freitag den Start des Raumschiffes Sojus MS-24 für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Ein genaues Datum wurde in der Mitteilung allerdings nicht genannt. Damit ist aber die jüngste Information der Zeitung &#8222;Iswestija&#8220; vom Tisch, dass der Start bereits im Juni stattfinden werde.</p>



<p>Mit dem Raumschiff sollen die Russen Oleg Kononenko und Nikolai Tschub sowie die Amerikanerin Loral O´Hara zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Eigentlich war ihre Mission bereits für März geplant. Sie musste jedoch wegen eines Defektes am Radiator von Sojus MS-22 verschoben werden, weil ihr ursprüngliches Raumschiff Sojus MS-23 als Rettungskapsel gebraucht wurde und unbemannt zur Station geschickt werden musste.</p>



<p>Inzwischen haben die Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin, deren Mission zusammen mit dem NASA-Kollegen Frank Rubio um ein halbes Jahr bis Ende September verlängert wurde, damit begonnen, das defekte Wärmeaustauschsystem von Sojus MS-22 zu testen. Sie werden dabei von Spezialisten des Herstellers RKK Energija angeleitet und müssen für die Arbeiten &#8222;Sokol-KW-2&#8220;-Skaphander anlegen, wie sie selbst mitteilten. Der Havarist wird dann Ende März unbemannt auf die Erde zurückgeholt.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GK Roskosmos beschließt Verlängerung des ISS-Engagements bis 2028</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-beschliesst-verlaengerung-des-iss-engagements-bis-2028/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 19:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entsprechende Dokumente zur Vorlage bei der Regierung in Arbeit. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti, Rossija-24 21. Februar 2023. Moskau, 21. Februar 2023 &#8211; Der Wissenschaftlich-Technische Rat (NTS) der GK Roskosmos hat am Dienstag beschlossen, die Nutzungsdauer des russischen Segments der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 zu verlängern. Die Entscheidung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Entsprechende Dokumente zur Vorlage bei der Regierung in Arbeit. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti, Rossija-24 21. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 21. Februar 2023 &#8211;  Der Wissenschaftlich-Technische Rat (NTS) der GK Roskosmos hat am Dienstag beschlossen, die Nutzungsdauer des russischen Segments der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 zu verlängern. Die Entscheidung sei auf einer Sitzung des NTS-Präsidiums gefallen, teilte die Raumfahrtbehörde mit. Jetzt würden die entsprechenden Dokumente zur Vorlage bei der Regierung vorbereitet. Bislang wollte sich Russland nur bis 2024 in der Station engagieren.</p>



<p>Nun also doch, möchte man jetzt sagen. Mit der heutigen Entscheidung, die auf einer Vorlage des Rates der Chefkonstrukteure der RKK Energija beruht, hat das Land eine Kehrtwendung vollzogen. Denn bisher hat die führende russische Raumfahrtschmiede, aus der die meisten ISS-Module stammen, immer wieder auf den lamentablen Zustand des eigenen Segments hingewiesen und eher vor einer Verlängerung des ISS-Engagement gewarnt. Gut 80 Prozent der Elemente hätten bereits ihre Nutzungsdauer überschritten, hieß es. Und wie zum Beweis dafür haben sich in letzter Zeit hier auch die Probleme gehäuft. Mitte Dezember wurde das Raumschiff Sojus MS-22 durch einen Meteoriten so beschädigt, dass es für den Rücktransport der russisch-amerikanischen Besatzung ausfiel. Und am 11. Februar trat bei dem Frachter Progress MS-21 ein ähnlicher Schaden am Wärmeaustauscher auf.</p>



<p>Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, hatte erst dieser Tage eine verheerende Zustandsbeschreibung der russischen Raumfahrt gegeben, die praktisch am Boden liegt. Ihr Anteil am Weltmarkt sinke wegen des westlichen Boykotts nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine von bisher ohnehin nur 3,5 Prozent auf nun 0,5 Prozent, bekannte er in einem Interview und verwies speziell darauf, dass die USA jetzt auch das Milliarden-Dollar-Geschäft bei den RD-180-Triebwerke für ihre Antares-Raketen gecancelt haben. Seinem Land fehle es zudem &#8222;spürbar&#8220; an einer allen verständlichen Strategie. Die wolle man jetzt im kommenden Quartal vorlegen, versprach er. Auch habe man den Übergang zur industriellen Fertigung von Satelliten &#8222;verschlafen&#8220;. Derzeit baue man lediglich 15 bis 17 davon pro Jahr. Ziel sei es, 2025 auf wenigstens 250 Stück zu kommen. In etwa fünf Jahren wolle man ferner die Satelliten voll aus rein russischen Bauteilen montieren. Und dann sei da ja noch die hohe Kriminalitätsrate in der Branche, mit der man zu kämpfen habe.</p>



<p>Auch der finanzielle Nutzen der ISS sei inzwischen erheblich niedriger als der Aufwand, sagte Borissow. Derzeit bringe man für die Station 35 Prozent des Raumfahrtbudgets auf, die ESA und die NASA dagegen nur 16 bis18 Prozent. Dennoch will man jetzt also bis 2028 hier weiter machen &#8211; wenn die Technik durchhält. Der ursprüngliche Plan, aus dem Projekt auszusteigen, wurde aufgegeben, weil man sich damit selbst aus dem letzten großen Ost-West-Unternehmen herauskatapultieren würde und ohne Alternative dastünde. Derzeit fahren die Russen hier sogar eine Art Schmusekurs. So nannte Borissow das Verhalten der US-Astronauten angesichts der ernsten russischen Probleme &#8222;menschlich&#8220; und lobte die freundschaftliche Zusammenarbeit an Bord, während auf der Erde ja ganz andere Töne angeschlagen werden. Allerdings kennt man natürlich auch den Grund für das Wohlwollen: die Amerikaner brauchen die Russen für die Aufrechterhaltung der ISS, denn ohne sie geht da gar nichts. Die selbst versuchen nun mit dem beschleunigten Bau der Russischen Orbitalstation (ROS) einen nationalen Anschluss für die Zeit nach ihrem ISS-Ende zu gewährleisten.</p>



<p>Als kosmischen Hauptpartner umwirbt Russland jetzt zielstrebig vor allem China. Auch zum Iran gebe es &#8222;keine schlechten Verbindungen&#8220;, betonte Borissow. &#8222;Gute Pläne&#8220; habe man ferner mit Angola, Vietnam, Algerien und anderen arabischen Ländern. Er hoffe jetzt auch auf Partner in Afrika. &#8222;Wir finden einen Ausweg aus der Situation, obwohl diese natürlich ärgerlich ist&#8220;, machte sich Borissow erst an diesem Dienstag im TV-Kanal Rossija-24 selbst Mut. Allerdings müsse die Politik aus der Raumfahrt herausgehalten werden, um die Lage nicht noch zu verschärfen.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Blockierte Sojus MS-22-Besatzung kehrt im September auf die Erde zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blockierte-sojus-ms-22-besatzung-kehrt-im-september-auf-die-erde-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 17:42:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>12-Millimeter-Leck im Radiator des versenkten Frachters Progress MS-21 entdeckt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti Moskau, 21. Februar 2023 &#8211; Die russisch-amerikanische Besatzung des beschädigten Raumschiffes Sojus MS-22 kehrt im September wieder auf die Erde zurück. Das teilte die GK Roskosmos am Dienstag mit, ohne allerdings ein genaues Datum zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">12-Millimeter-Leck im Radiator des versenkten Frachters Progress MS-21 entdeckt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti</p>



<p>Moskau, 21. Februar 2023 &#8211; Die russisch-amerikanische Besatzung des beschädigten Raumschiffes Sojus MS-22 kehrt im September wieder auf die Erde zurück. Das teilte die GK Roskosmos am Dienstag mit, ohne allerdings ein genaues Datum zu nennen. Das Ersatzraumschiff Sojus MS-23, das am Freitag in Baikonur startet, werde am Sonntag unbemannt an der Station andocken und die Russen Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin sowie ihren NASA-Kollegen Frank Rubio dann nach Hause bringen. Der Havarist, dessen Wärmeaustauschsystem durch eine Meteoriten leckgeschlagen worden war, landet Ende März in der kasachischen Steppe. Wegen der Panne musste der für September geplante Flug einer belarussischen Kosmonautin auf das Frühjahr 2024 verschoben werden. Wann die nächste bemannte Mission der Russen im Rahmen des ISS-Programms stattfindet, wurde bisher nicht gesagt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leakprogressms21rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Leckstelle an Progress MS-21. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Leckstelle an Progress MS-21. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leakprogressms21rosc26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Leckstelle an Progress MS-21. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p>Wie die GK Roskosmos ferner mitteilte, wies der Radiator des Frachters Progress MS-21, der am Sonntag gezielt zum Absturz gebracht worden war, ein Loch von 12 Millimetern Größe auf. Nach den vorläufigen Angaben der RKK Energija sei das Leck wie auch bei Sojus MS-22 &#8222;durch äußere Einwirkung&#8220; entstanden. Die Aufnahmen nach der Abkopplung des Frachters zeigten Veränderungen an der Außenhaut des Raumschiffes, darunter am Radiator und an den Sonnenbatterien. Diese &#8222;Öffnungen&#8220; seien weder bei der Produktion und den Startvorbereitungen in Baikonur noch während des Fluges und der Kopplung an die ISS festgestellt worden. Es habe keine Produktionsfehler gegeben, wie zeitweilig angenommen worden sei.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Defekter russischer Frachter Progress MS-21 von der ISS abgekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/defekter-russischer-frachter-progress-ms-21-von-der-iss-abgekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2023 15:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gezielter Absturz aber auf morgen verschoben. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti 18. Februar 2023. Moskau, 18. Februar 2023 &#8211; Der für Samstagmorgen geplante gezielte Absturz des defekten russischen Frachters Progress MS-21 ist verschoben worden. Der werde nun am Sonntag um 04:15 Uhr deutscher Zeit eingeleitet, teilte die GK Roskosmos [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gezielter Absturz aber auf morgen verschoben. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti 18. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 18. Februar 2023 &#8211; Der für Samstagmorgen geplante gezielte Absturz des defekten russischen Frachters Progress MS-21 ist verschoben worden. Der werde nun am Sonntag um 04:15 Uhr deutscher Zeit eingeleitet, teilte die GK Roskosmos in Moskau mit. Das Raumschiff war um 03:26 Uhr deutscher Zeit von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt worden, um es um 5:03 Uhr auf Absturzkurs zu bringen.</p>



<p>Nach dem Ablegen vom Poisk-Modul hatten die Kosmonauten den Frachter in sicherer Entfernung von der Station per Handsteuerung so gedreht, dass die vermeintliche Schadensstelle fotografiert werden konnte. Es sei aber keine Beschädigung festgestellt worden, betonte die Behörde. Daraufhin habe man die Versenkung vorerst abgesagt und erwogen, den Frachter für weitere Untersuchungen diesmal am Pritschal-Modul anzukoppeln. Diese Variante sei dann aber von der Operativen Hauptgruppe der Führung der RKK Energija verworfen worden.</p>



<p>Am 11. Februar war ein Leck am Wärmeaustauschsystem von Progress MS-21 entdeckt worden. Bereits Mitte Dezember hatte es einen ähnlichen Schaden an dem Raumschiff Sojus MS-22 gegeben, der von außen durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden ist, wie man ermittelte. Bei dem Frachter vermutet man dagegen einen Produktionsfehler. Deshalb wird jetzt im Herstellerwerk der gesamte technologische Prozess unter die Lupe genommen.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19133.msg544952#msg544952" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress MS-21 (Nr. 451) &#8211; Sojus-2.1a &#8211; Baikonur 31/6</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/defekter-russischer-frachter-progress-ms-21-von-der-iss-abgekoppelt/" data-wpel-link="internal">Defekter russischer Frachter Progress MS-21 von der ISS abgekoppelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RKK Energija schreibt Nutzungskonzeption für nationale Raumstation aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rkk-energija-schreibt-nutzungskonzeption-fuer-nationale-raumstation-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 10:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Konzeptionsvorschläge für ROS gesucht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: TASS, RIA Nowosti 16. Februar 2023. Moskau, 16. Februar 2023 &#8211; Der Raumfahrtkonzern RKK Energija in Koroljow bei Moskau sucht Konzeptionsvorschläge für die geplante Russische Orbitalstation (ROS). Das Ziel dabei sei, eine &#8222;begründete Position&#8220; für die zielgerichtete Nutzung und Ausrichtung sowie ein Business-Modell für die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Konzeptionsvorschläge für ROS gesucht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: TASS, RIA Nowosti 16. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 16. Februar 2023 &#8211; Der Raumfahrtkonzern RKK Energija in Koroljow bei Moskau sucht Konzeptionsvorschläge für die geplante Russische Orbitalstation (ROS). Das Ziel dabei sei, eine &#8222;begründete Position&#8220; für die zielgerichtete Nutzung und Ausrichtung sowie ein Business-Modell für die nationale Station vorzubereiten, heißt es in der am Donnerstag von den Medien unter Berufung auf die Liste der Staatsaufträge veröffentlichten Ausschreibung. Dabei werde erwartet, dass das im Kontext der internationalen Trends zur Erschließung des niedrigen Erdorbits, der Interessen Russlands in der gegenwärtigen geopolitischen und sozial-ökonomischen Situation sowie der Entwicklungsperspektiven der internationalen und nationalen Raumfahrt geschehe.</p>



<p>Das sogenannte Skizzenprojekt der Station soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Nach der bisherigen Planung wird 2027 das erste Modul gestartet, dem dann in den Jahren 2028-30 vier weitere folgen sollen. Der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, verkündete indes, dass er zum Tag der Raumfahrt am 12. April an die Regierung und Präsident Putin herantreten werde, um sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, die für den Bau der Station erforderlichen Mittel bereitzustellen.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg544947#msg544947" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rkk-energija-schreibt-nutzungskonzeption-fuer-nationale-raumstation-aus/" data-wpel-link="internal">RKK Energija schreibt Nutzungskonzeption für nationale Raumstation aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Raumstation ROS: Wann und wofür?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-wann-und-wofuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 10:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chefkonstrukteur verkündet Philosophie und Fahrplan für nationale russische Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS 13. Februar 2023. Moskau, 13. Februar 2023 &#8211; Der Chefkonstrukteur der geplanten Russischen Orbitalstation (ROS), Wladimir Koshewnikow, hat am Montag erstmals detailliert die Philosophie und den Fahrplan für dieses Zukunftsprojekt vorgestellt. Die Station sei das Schlüsselelement der souveränen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Chefkonstrukteur verkündet Philosophie und Fahrplan für nationale russische Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TASS 13. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 13. Februar 2023 &#8211; Der Chefkonstrukteur der geplanten Russischen Orbitalstation (ROS), Wladimir Koshewnikow, hat am Montag erstmals detailliert die Philosophie und den Fahrplan für dieses Zukunftsprojekt vorgestellt. Die Station sei das Schlüsselelement der souveränen Infrastruktur Russlands für bemannte Raumflüge im niedrigen Erdorbit, sagte er in einem Interview der Moskauer Nachrichtenagentur TASS. Sie diene dabei der Entwicklung perspektivischer und vervollkommneter Technologien und Materialien.</p>



<p>Der ROS-Entwurf (Skizzenprojekt) werde bis zum Jahresende fertiggestellt, betonte Koshewnikow, der auch stellvertretender Generalkonstrukteur der RKK Energija ist. Der Start des ersten Elements, des Wissenschaftlich-Energetischen Moduls (NEM), sei für Ende 2027 geplant. Dann folgten in den Jahren 2028 bis 2030 noch vier weitere Module, so das Schleusen- und das Basismodul. Das NEM werde mit einer Angara-A5M-Trägerrakete von Wostotschny gestartet. Von hier werde auch die erste ROS-Besatzung mit dem neuen Perspektivischen Transportraumschiff (PTK) aufsteigen.</p>



<p>Die Raumstation, die die Erde auf einer Umlaufbahn zwischen 96,9 und 97 Grad Neigungswinkel umkreise und damit neue Nutzungsmöglichkeiten gegenüber dem russischen ISS-Segment und den ehemaligen sowjetischen Stationen biete, werde praktisch für die Ewigkeit gebaut, betonte der Chefkonstrukteur. So könnten ausgediente Module ausgetauscht und durch solche mit neuestem technischem und technologischem Standard ersetzt werden. Insgesamt werde die ROS für die Kosmonauten auch komfortabler, sicherer und effektiver gestaltet. Dazu gehörten der Einsatz von Robotertechnik und ein spezieller Mikrometeoritenschutz.</p>



<p>Koshewnikow wollte in dem Interview keine konkreten Angaben über die Kosten der Station machen. Dazu sei es noch zu früh, sagte er lediglich. Sie lägen nach Expertenschätzungen aber erheblich unter den 150 Milliarden Dollar, die man bisher für den Bau und den Betrieb der ISS aufwenden musste.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<item>
		<title>Roskosmos: Entscheidung über ISS-Engagement Russlands kommt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roskosmos-entscheidung-ueber-iss-engagement-russlands-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 17:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftlich-Technischer Rat der GK Roskosmos kündigt Entscheidung über Empfehlungen der RKK Energija-Chefkonstrukteure zum ISS-Segment an. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, Iswestija, RIA Nowosti, TASS 6. Februar 2023. Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Wissenschaftlich-Technische Rat der GK Roskosmos entscheidet frühestens am 16. Februar über die Empfehlungen des Rates der Chefkonstrukteure der RKK [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftlich-Technischer Rat der GK Roskosmos kündigt Entscheidung über Empfehlungen der RKK Energija-Chefkonstrukteure zum ISS-Segment an. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, Iswestija, RIA Nowosti, TASS 6. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Wissenschaftlich-Technische Rat der GK Roskosmos entscheidet frühestens am 16. Februar über die Empfehlungen des Rates der Chefkonstrukteure der RKK Energija zur weiteren Nutzung des russischen Segments der Internationalen Raumstation ISS bis 2028. Das teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme, Wladimir Solowjow, mit. Bis dahin werde sich der Rat unter Leitung von Juri Koptjew mit dem Thema befassen, bevor sich die RKK Energija, die GK Roskosmos und die Militärisch-Industrielle Kommission eine einheitliche Meinung dazu bilden.</p>



<p>Der Generalkonstrukteur machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass das russische Segment in den vergangenen zwei Jahren aktiv repariert und umfangreich nachgerüstet worden sei. Aber 80 Prozent der Bordsysteme hätten ihre normale Einsatzzeit bereits überschritten. Auch gebe es &#8222;viele Fragen&#8220; zum Orientierungssystem und zur Energieversorgung. Der Rat der Chefkonstrukteure habe zudem ein Programm für eine Vielzahl neuer Arbeiten unter anderem hinsichtlich der Weltraumausstiege und der Robotertechnik vorgelegt.</p>



<p>Inzwischen ist in der Raumfahrtgemeinde eine Diskussion darüber entbrannt, welche Alternativen die russische bemannte Raumfahrt nach 2028 habe, sollte sie ihr Engagement bis dorthin verlängern. Mit dem Mitglied der Russischen Raumfahrtakademie Andrej Ionin meldete sich dazu einer der prominentesten Vertreter in der regierungsnahen Zeitung Iswestija zu Wort. Sein Urteil: Man habe die Wahl zwischen einer weiteren Verlängerung der ISS-Beteiligung bis 2030, dem Betrieb der eigenen Russischen Orbitalstation (ROS) und der Einstellung der bemannten Raumfahrt.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<title>Roskosmos: Neues zum ISS-Engagement Russlands</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roskosmos-neues-zum-iss-engagements-russlands/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 15:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rat der Energija-Chefkonstrukteure empfiehlt Verlängerung des ISS-Engagements Russlands bis 2028. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: Roskosmos, TASS, RIA Nowosti 6. Februar 2023. Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Rat der Chefkonstrukteure der RKK Energija hat am Montag beschlossen, die Verlängerung des Engagements Russlands in der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 zu empfehlen. Die Entscheidung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Rat der Energija-Chefkonstrukteure empfiehlt Verlängerung des ISS-Engagements Russlands bis 2028. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: Roskosmos, TASS, RIA Nowosti 6. Februar 2023.</p>



<p>Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Rat der Chefkonstrukteure der RKK Energija hat am Montag beschlossen, die Verlängerung des Engagements Russlands in der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 zu empfehlen. Die Entscheidung sei in einer geschlossenen Sitzung gefallen, teilte die GK Roskosmos mit. Der Wissenschaftlich-Technische Rat der Raumfahrtbehörde werde nun auf dieser Grundlage eine Vorlage über das russische ISS-Segment für die Regierung vorbereiten.</p>



<p>Bisher ist man davon ausgegangen, das Engagement 2024 zu beenden.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<item>
		<title>Roskosmos-Chef bei RKK Energija und ZNIImasch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roskosmos-chef-bei-rkk-energija-und-zniimasch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ZUP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitsbesuch von Borissow in der RKK Energija und im ZNIImasch &#8211; Gespräch auch mit russischen ISS-Kosmonauten. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Moskau, 1. August 2022 &#8211; Der neue Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, hat am Montag dem Raumfahrtkonzern RKK Energija und dem Zentralen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut des Maschinenbaus (ZNIImasch), dem Leitinstitut der Raketen- und Raumfahrtbranche, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Arbeitsbesuch von Borissow in der RKK Energija und im ZNIImasch &#8211; Gespräch auch mit russischen ISS-Kosmonauten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</p>



<p>Moskau, 1. August 2022 &#8211; Der neue Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, hat am Montag dem Raumfahrtkonzern RKK Energija und dem Zentralen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut des Maschinenbaus (ZNIImasch), dem Leitinstitut der Raketen- und Raumfahrtbranche, in Koroljow bei Moskau einen Arbeitsbesuch abgestattet. In der RKK Energija sprach er mit der Führung über die finanzielle Gesundung, die Erfüllung der Aufgaben bis 2025 und die digitale Umgestaltung des Unternehmens, wurde auf dem Telegram-Kanal von Roskosmos mitgeteilt. Im ZNIImasch besichtigte er unter anderem das Modell des Landeapparates des künftigen Orjol-Raumschiffes und des Wissenschaftlich-Energetischen Moduls (NEM), das als Basimodul für die geplante Russische Orbitale Dienststation (ROSS) dient.</p>



<p>In einem Gespräch aus dem Flugleitzentrum (ZUP) übermittelte der Raumfahrtchef den Kosmonauten Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow in der Internationalen Raumstation ISS &#8222;die besten Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit und die Erfüllung aller geplanten wissenschaftlichen Experimente&#8220; sowie &#8222;einen riesigen Gruß an die ganze internationale Mannschaft, die Astronauten-Kollegen&#8220;. Er versprach seinen Landsleuten, dass man auch bei der Entwicklung der bemannten Raumfahrt &#8222;dynamisch voranschreiten&#8220; werde.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch Energija arbeitet an entfaltbarem Stationsmodul</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auch-energija-arbeitet-an-entfaltbarem-stationsmodul/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 15:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36992</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es könnte noch auf der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RussianSpaceWeb. Vertont von Peter Rittinger. Begonnen wurden die Entwicklungsarbeiten um 2011 in Koroljow, nahe Moskau. Für die Raumfahrt ist die Ballontechnik alter Zeiten eine neue Technologie. Zum einen bietet sie die Chance, mit vergleichsweise wenig Masse größere Volumina nutzen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es könnte noch auf der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: RussianSpaceWeb. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-24-86749.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082013172231_small_1.jpg" alt="Energija" width="260"/><figcaption>
Studie eines entfaltbaren ISS-Moduls von Energija 
<br>
(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p>Begonnen wurden die Entwicklungsarbeiten um 2011 in Koroljow, nahe Moskau. Für die Raumfahrt ist die Ballontechnik alter Zeiten eine neue Technologie. Zum einen bietet sie die Chance, mit vergleichsweise wenig Masse größere Volumina nutzen zu können, zum anderen soll sie aber die gleiche Sicherheit für ihre Bewohner bieten wie Module mit fester Hülle. </p>



<p>Bisher handelt es sich offenbar lediglich um eine Energija-Entwicklung ohne offiziellen Auftrag. Anstelle eines zweiten konventionellen Wissenschafts- und Energiemoduls NEM wäre möglicherweise auch ein entfaltbares Modul denkbar. Vorgesehen sind ein kleinformatiges Testmodul sowie später ein größeres Modul. </p>



<p>Gegenwärtig wird die Station allerdings erst einmal auf die Ankunft des Mehrzweck-Labormoduls Naúka vorbereitet. Auch gehen die Tests mit hochauflösenden Kameras der Firma <a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a> in die letzte Phase. Vor kurzem wurden bereits die Montagearbeiten im Unterwasserbecken geprobt. Beide HD-Kameras sollen mit Progress-M 21M im November zur Station gelangen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auch-energija-arbeitet-an-entfaltbarem-stationsmodul/" data-wpel-link="internal">Auch Energija arbeitet an entfaltbarem Stationsmodul</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-24-86749.mp3" length="3111954" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Oka-T: Technisches Projekt für Experimentierplattform</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oka-t-technisches-projekt-fuer-experimentierplattform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 16:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Energija]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35284</guid>

					<description><![CDATA[<p>RKK Energija hat den Auftrag bekommen, eine frei fliegende Experimentierplattform für das Umfeld der Internationalen Raumstation zu entwickeln. Das technische Projekt soll bereits 2013 stehen, der Start könnte fünf Jahre später erfolgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Energija, Roskosmos, Raumcon, Wikipedia. Dabei handelt es sich um OKA-T-MKS, ein knapp 8 t schweres Raumfahrzeug, welches [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/oka-t-technisches-projekt-fuer-experimentierplattform/" data-wpel-link="internal">Oka-T: Technisches Projekt für Experimentierplattform</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">RKK Energija hat den Auftrag bekommen, eine frei fliegende Experimentierplattform für das Umfeld der Internationalen Raumstation zu entwickeln. Das technische Projekt soll bereits 2013 stehen, der Start könnte fünf Jahre später erfolgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Energija, Roskosmos, Raumcon, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122012175754_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122012175754_small_1.jpg" alt="RKK Energija" width="260"/></a><figcaption>
OKA-T-Entwurf von Energija 
<br>
(Bild: RKK Energija)
</figcaption></figure></div>



<p>Dabei handelt es sich um OKA-T-MKS, ein knapp 8 t schweres Raumfahrzeug, welches auf einer Sojus-Trägerrakete gestartet werden soll und in dem regelmäßig betreute Experimente unter besonders guter Mikrogravitation, besser als 10<sup>-6</sup> g absolviert werden können. Autonom soll OKA-T 90 bis 180 Tage operieren und nach Abschluss der Experimente und Fixierung der Proben an der ISS (russisch MKS) ankoppeln. </p>



<p>Hier werden dann die Proben entnommen und können anschließend zur Erde transportiert werden. Außerdem werden Wartungsarbeiten vorgenommen, neue Proben oder Experimente eingebaut, aufgetankt und wieder abgekoppelt. Insgesamt soll OKA-T etwa 5 Jahre lang eingesetzt werden können. </p>



<p>Hauptanwendungsgebiet wird die Grundlagenforschung, vor allem in den Bereichen Nanotechnologie, Nanoelektronik, humane und sonstige Zellkulturen, Kristallzüchtung z.B. für neuartige Sensoren sowie Herstellung biologisch aktiver Substanzen und Medikamente. Über das Experimentierstadium hinaus sollen aber auch kleine Mengen besonderer Substanzen produziert werden können, so u.a. für Sensoren, die anschließend möglicherweise wieder in der Raumfahrt zum Einsatz kommen würden (z.B. Quecksilber-Cadmium-Tellur-Kristalle). </p>



<p>Nach Abschluss des technischen Projekts (2. Phase im russischen Entwickungsprozess) soll die Frage entschieden werden, ob das Raumfahrzeug, dass über einen zylindrisch geformten hermetischen Bereich mit etwa 18 Kubikmetern Rauminhalt sowie Solarzellen mit einer Gesamtleistung von etwa 3,5 kW verfügen soll, von Baikonur, Wostotschni oder Kourou aus gestartet werden soll. Ein Start von Kourou aus würde wegen der Äquatornähe eine größere Startmasse erlauben. </p>



<p>Eine Besonderheit stellt eine außenbords angebrachte Anlage zur Herstellung von Halbleiterkristallen mittels Molekularstrahlepitaxie dar. Dabei lagern sich neue Atome aus einem Strahl gezielt und regelmäßig an eine bereits bestehende Kristallstruktur an. </p>



<p>Energija hatte bereits Anfang des Monats eine Ausschreibung für ein Wissenschafts- und Energiemodul gegen Chrunitschew gewonnen. Bei OKA-T gab es allerdings nur einen einzigen Bewerber. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg244339#msg244339" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion im Rahmen des Themas: Russisches Segment der ISS</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/oka-t-technisches-projekt-fuer-experimentierplattform/" data-wpel-link="internal">Oka-T: Technisches Projekt für Experimentierplattform</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 07:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Angara]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Energija]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1985 stellte die Sowjetunion für den Westen sehr überraschend eine neue Trägerrakete in Dienst. Autor: Karl Urban und Stefan Heykes Geschichte 1985 stellte die Sowjetunion für den Westen sehr überraschend eine neue Trägerrakete in den Dienst. Das Erstaunen war durch die Tatsache begründet, dass die UdSSR ähnlich wie die USA seit über 20 Jahren keinen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">1985 stellte die Sowjetunion für den Westen sehr überraschend eine neue Trägerrakete in Dienst.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a></p>



<p><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/r_zenith_02.jpg" alt="" width="295" height="556"/><figcaption>Zenit auf der Startrampe</figcaption></figure></div>



<p>1985 stellte die Sowjetunion für den Westen sehr überraschend eine neue Trägerrakete in den Dienst. Das Erstaunen war durch die Tatsache begründet, dass die UdSSR ähnlich wie die USA seit über 20 Jahren keinen neuen Satellitenträger mehr entwickelt hatte. Im Westen nahm man nun an, man wolle die Lücke zwischen der <em>Sojus</em> (7 Tonnen Nutzlast) und der <em>Proton</em> (22 Tonnen) schließen. Erst 1987 stellte sich der wahre Grund für die Entwicklung der Zenith heraus. Am 15. Mai 1987 startete die erste <em>Energija</em>, die frisch entwickelte Rakete für den <em>Buran</em>-Raumtransporter.</p>



<p>Die <em>Zenit</em>-Rakete hatte dabei die Aufgabe des Boosters, von denen bis zu vier rund um die Hauptstufe der <em>Energija</em> angeordnet wurden. Man hatte also die eigentlich für die <em>Energija</em> als Zusatzbooster entwickelte Stufe als eigenen Satellitenträger eingesetzt, indem man ihr eine zweite Stufe aufsetzte. Das ursprüngliche Vorhaben der Sowjetunion, die <em>Zenit</em> als vollständigen Ersatz für <em>Wostok-</em>, <em>Molnja-</em> und <em>Sojus</em>-Raketen einzusetzen, wurde durch den Zusammenbruch der UdSSR vereitelt. Die in der Ukraine gefertigte Rakete musste nun als &#8222;ausländische&#8220; Trägerrakete bezahlt werden. Um einen russischen Ersatz zu haben, wird derzeit die <em>Angara 3</em> entwickelt, die die gleiche Nutzlast erreichen kann.</p>



<p><strong>Die Technik</strong></p>



<p>Die Entwicklungszeit der <em>Zenit</em> betrug neun Jahre, von 1976 bis 1985. Sie verwendet die russische Standard-Treibstoffkombination Kerosin und LOX (Flüssigsauerstoff). Es gibt allerdings einige Unterschiede zu &#8222;normalen&#8220; sowjetischen Raketen. Sie arbeitet mit einer adaptiven Steuerung, das heißt, sie kann Flugabweichungen automatisch ausgleichen. Außerdem wird die <em>Zenit</em> heiß gezündet. Dabei findet die Zündung der zweiten Stufe erst <em>nach</em> der Abtrennung der ersten statt. Die Zündung der zweiten und dritten Stufe musste bei älteren Raketenmodellen schon vor dem Abtrennen der unteren Stufe vorgenommen werden, da man noch zu wenig Erfahrung mit der Zündung in Schwerelosigkeit hatte.</p>



<p>Das Triebwerk der <em>Zenit</em> ist mit einem Startschub von 7.259 kN das stärkste je gebaute und übersteigt sogar das der amerikanischen <em>Saturn V</em>. Die Düsen der Rakete sind schwenkbar, so dass nicht, wie bei älteren Modellen, extra Manövriertriebwerke eingebaut werden mussten. In der Oberstufe befinden sich zusätzlich vier schwenkbare Steuerdüsen, die zusätzliche Feinabstimmungen der Bahn vornehmen können. Über einen Laserlink werden Daten von über 1.000 Sensoren in der <em>Zenith</em> zur Erde übertragen, was auch eine nachträglich Umprogrammierung der Rakete möglich macht. Die <em>Zenit</em> trifft trotz oder vielmehr gerade wegen ihrer ausgereiften Technik auf die Grenzen des Machbaren mit der konventionellen Raketentechnologie. So erklären sich auch die vielen Ausfälle, die die <em>Zenit</em> bisher ertragen musste.</p>



<p><strong>Kooperation mit dem Westen</strong></p>



<p>Nach dem Zusammenbruch der UdSSR war man bestrebt, auch die Rakete im Westen zu vermarkten. Die zu weit nördlich startende <em>Zenit</em> hatte aber trotz ihrer Leistungsfähigkeit im Geschäft für geostationäre Satelliten kaum eine Chance. Satelliten für geostationäre Umlaufbahnen waren Anfang der 1990er Jahre dominierend auf dem Markt. In den späten 1990ern wandelte sich dieses Bild. Den ersten Durchbruch verzeichnete man aber erst, als sich Lockheed entschloss, eine modifizierte Version des Zenit-Triebwerks RD-171 in der amerikanischen Atlas-Trägerrakete einzusetzen. Dies ist das erste Mal, dass amerikanische Raketentechnologie mit ehemals sowjetischer kombiniert wird. Sowohl die Übergangsversion Atlas III als auch die aktuelle Atlas V setzen das RD-180, das im Prinzip ein halbiertes RD-171 ist, mit Erfolg ein. Allerdings sind diese beiden Triebwerke entgegen erster Planungen nur noch zu 50% identisch, so dass es relativ wenige Synergien in der Produktion gibt.</p>



<p><strong>Zenith 3SL</strong></p>



<p>Durch die Integration in das Unternehmen <em>Sea Launch</em> ist der <em>Zenit</em> ein erneuter Aufstieg vergönnt. <em>Sea Launch</em> ist ein Zusammenschluss von internationalen Raumfahrtunternehmen, welcher sich das Ziel gesetzt hat, auch die <em>Zenit</em> auf dem Markt zu etablieren. So werden von einer ehemaligen Bohrplattform im Pazifik modifizierte Raketenmodelle gestartet.</p>



<p>Bei der <em>Zenit 3SL</em> wird als Oberstufe der Block-DM der russischen <em>Proton</em> verwendet. Damit kann die <em>Zenit</em> eine Nutzlast von 5,9 Tonnen in einen geostationären Orbit transportieren. Der dritte Start am 13. März 2000 schlug fehl. Danach konnte Sea Launch allerdings den Betrieb wieder aufnehmen und jahrelang erfolgreich starten. Ein weiterer Fehlstart passierte am 30. Januar 2007, als die Zenit kurz nach dem Abheben explodierte und die Startplattform Odyssey beschädigte. Danach konnte der Betrieb zwar wieder aufgenommen werden, allerdings musste Sea Launch 2009 Insolvenz anmelden.</p>



<p><strong>Zenit 3SLB</strong></p>



<p>Unter der Bezeichnung Zenit 3SLB wurde eine leicht modifizierte Zenit 3SL von Baikonur aus gestartet. Diese wurde vom Sea-Launch-Tocherunternehmen Land Launch vermarktet. Aufgrund des ungünstigeren Startplatzes liegt die Nutzlast deutlich geringer (3,6 Tonnen in den GTO), allerdings wird dies teilweise durch die günstigere Startabfertigung aufgewogen. Die Zenit 3SLB wurde 2008 und 2009 insgesamt viermal erfolgreich gestartet. Die kommerzielle Zukunft dieser Rakete ist aufgrund der Insolvenz von Sea Launch unsicher. Allerdings gibt es Bestrebungen, den Betrieb wieder aufzunehmen.</p>



<p><strong>Zenit 3F</strong></p>



<p>Die einzige Variante, die derzeit im Einsatz ist, ist die Zenit 3F. Sie hatte ihren Erststart am 20. Januar 2011 mit dem Wettersatelliten Elektro-L. Bei dieser Rakete wurden die ersten beiden Stufen der Zenit 3SLB unverändert übernommen, aber statt Block-DM verwendet man die neue Oberstufe Fregat-SB (daher das F im Namen). Es handelt sich hier um eine Abwandlung der Fregat-Oberstufe der Sojus 2/FG, bei der ein zusätzlicher Abwurftank eingesetzt wird. Im Vergleich zur Basis-Fregat ergibt sich daher ein höheres Gewicht und somit eine höhere Leistung. Die Fregat-SB ist allerdings kleiner als der Block-DM. Dafür ist die Fregat-SB sehr viel flexibler und für mehrfache Zündungen ausgelegt. Damit kann sie praktisch jeden Orbit erreichen.</p>



<p>In den kommenden Jahren soll die Zenit 3F einer der wichtigsten Träger des russischen Forschungsprogramms werden. Neben den Elektro-L-Satelliten wird sie auch Teleskope der Spektr-Reihe oder die Marssonde Phobos-Grunt transportieren. Allerdings wird Russland diese Rakete vorraussichtlich nur für einige Jahre im Dienst halten, da die Zenit zumindest für russische Flüge von der Angara 3 ersetzt werden soll. Damit hängt die Zukunft der Zenit von der Entwicklung bei Sea Launch ab, nur auf dem kommerziellen Markt kann die Zenit eine Zukunft haben.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/zenit-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Technische Daten</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/energija-und-buran/" data-wpel-link="internal">Energija</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/angara/" data-wpel-link="internal">Angara</a></li></ul>
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		<title>Rus-M</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rus-m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 07:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Angara]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Energija]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sollte neben der Angara das neue Arbeitspferd Russlands sein: Die Rus-M sollte neben der bemannten PPTS-Kapsel auch ein Schwerlastträger für einen Marsflug Russlands sein. Im Oktober wurde sie aber ad acta gelegt. Autor: Daniel Maurat und Stefan Heykes Entwicklung Als man 2009 in Russland mit der Entwicklung des neuen bemannten Raumschiffes PPTS (Perspektivisches Pilotiertes [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sie sollte neben der Angara das neue Arbeitspferd Russlands sein: Die Rus-M sollte neben der bemannten PPTS-Kapsel auch ein Schwerlastträger für einen Marsflug Russlands sein. Im Oktober wurde sie aber ad acta gelegt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Daniel Maurat und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rusm_f_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rusm_f_1.jpg" alt="" width="273" height="226"/></a><figcaption>Drei der vier Versionen der Rus-M: Rus-MP, Rus-MT35 und Rus-MT50.<br>(Bild: Anatoly Zak)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Entwicklung</strong></p>



<p>Als man 2009 in Russland mit der Entwicklung des neuen bemannten Raumschiffes PPTS (Perspektivisches Pilotiertes Transport-System) begann, stellte sich die Frage nach einer geeigneten Trägerrakete. Man hat zunächst die bestehenden Träger auf ihre Verwendbarkeit untersucht. Die altbewährte Sojus hätte eine deutliche Leistungssteigerung benötigt (Sojus 3) und wäre damit am Ende ihrer Entwicklungsmöglichkeiten angelangt. Dennoch hätte sie lediglich die minimale Masse des PPTS tragen können. Diese Nachteile wogen schwerer als der Vorteil, dass es sich um eine bewährte Rakete handelt.</p>



<p>Die Proton hat zwar genügend Leistung, um das PPTS zu tragen, allerdings wird man sie in wenigen Jahren durch die Angara ersetzen und möchte sie nicht für diesen Zweck am Leben erhalten. Außerdem gilt sie, obwohl neuer als die Sojus, ebenfalls als veraltet.</p>



<p>Die Zenit hingegen ist zwar modernerer, kann aber nur die kleinste Version des PPTS tragen. Für größere Varianten, die z. B. zum Mond fliegen sollen, müsste modifiziert werden. Darüber hinaus wird die Zenit in der Ukraine gefertigt und ist somit eine ausländische Rakete, was ihre Chancen, als Träger ausgewählt zu werden, zunichte machte.</p>



<p>Die Angara wäre eine Möglichkeit gewesen, allerdings hätte man diese noch für den bemannten Einsatz umkonstruieren müssen. Außerdem hätte man damit die gesamte Raketenproduktion bei Chrunitschew konzentriert und damit die russische Raumfahrt von nur einer Rakete abhängig gemacht. Dies wollte man vermeiden, daher entschied man sich, eine neue Rakete entwickeln zu lassen: die Rus-M.</p>



<p>Für die Rus-M griff man beim Entwickler TsSKB Progress aus Samara auf ein altes Konzept von Energia für die Angara zurück. Dieses damals abgelehnte Konzept sah eine erste Stufe vor, die aus drei Blöcken mit je einem RD-180 Triebwerk bestehen sollte. Diese erste Stufe wurde fast unverändert für die Rus-M übernommen. Die zweite Stufe soll vier Triebwerke vom Typ RD-0146E bekommen. Eine solche Stufe wurde erstmals für die Sojus 3 konzipiert. Allerdings ist die Stufe der Rus-M deutlich größer als die der kleineren Sojus 3. Dieser Basisentwurf ermöglichte es, sehr einfach vier verschiedene Modelle der Rus-M zu konzipieren.</p>



<p>Das Basismodell erhielt die Bezeichnung Rus-MP. Seit den 1990ern hatten sich die Vorraussetzungen für dieses Raketenkonzept verändert. Wurde es damals für die Angara noch abgelehnt, weil die Triebwerke noch nicht entwickelt waren, wurde das RD-180 inzwischen für die US-amerikanischen Träger Atlas III und V entwickelt. Das RD-0146 entstand in Kooperation mit dem amerikanischen Hersteller Pratt &amp; Whitney Rocketdyne als russisches Gegenstück zum RL-10 mit ähnlicher Schubkraft, aber höherer Effizienz. Daher konnte dieses Konzept 2009 problemlos angenommen werden.</p>



<p><strong>Versionen</strong></p>



<p>Zurzeit entwickelt TsSKB Progress vier verschiedene Varianten der Rus-M, wobei aber schon Studien für weitere Versionen mit Nutzlasten von bis zu 150 t vorliegen. Diese Arten von Trägern können später genutzt werden, um Module eines Mars-Raumschiffs in den Orbit zu bringen oder Nutzlast zum Mond zu schießen und werden nicht vor 2020 konkret entwickelt werden. Die bisher geplanten Varianten der Rus-M haben aber nur eine Nutzlast zwischen 6,5 und 50 t, wobei sie verschiedene Träger wie die Proton und die Zenit ersetzen würden (dies wird aber wohl durch die Angara geschehen). Die vier bisher geplanten Versionen werden ab 2015 in Dienst gestellt.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Rus-MS</strong> wäre die kleinste Rus-M gewesen. Ihre erste Stufe wäre nur ein einzelner Stufenblock gewesen und als Zweitstufe hätte man die Block I, die dritte Stufe der Sojus 2.1b, genutzt. Diese Kombination sollte eine Nutzlast von 6,5 t in eine niedrige Umlaufbahn bringen und könnte so die Sojus U ersetzen, die bisher diesen Bereich des Nutzlastspektrums abdeckte. Denkbar wäre gewesen, dass die Rus-MS die russischen ISS-Versorger starten würde.</li><li>Die <strong>Rus-MP</strong> sollte das PPTS starten. Sie besäßr drei Module gebündelt als Erststufe und als Zweitstufe eine LH<sub>2</sub>/LOX-Stufe. Sie sollte in der Lage sein, 23,8 t Nutzlast in einen niedrigen Erdorbit zu bringen. Eine Besonderheit wäre, dass die Module der ersten Stufe fest miteinander verbunden wären und zusammen abgesprengt werden würden. Die erste Nutzlast sollte ein Modul für den Parom-Versorger sein, der sich ebenfalls in Entwicklung befindet.</li><li>Die <strong>Rus-MT35</strong> besäße in der Erststufe zwei Module mehr als die Rus-MP, aber im Flug würde das mittlere Modul der ersten Stufe gedrosselt und würde länger als die äußeren Module arbeiten. Dadurch würden die vier äußeren zuerst abgesprengt und der Treibstoff effizienter genutzt. Die Nutzlast stiege auf 35 t.</li><li>Die <strong>Rus-MT50</strong> schließlich würde wieder fünf Module in der ersten Stufe bündeln, doch wärden sie im Gegesatz zur Rus-MT35 verlängert, damit mehr Treibstoff verfügbar wäre. Dadurch stiege die Nutzlast für den niedrigen Erdorbit auf 50 t.</li></ul>



<p><strong>Technik</strong></p>



<p>Die Rus-M wäre insgesamt 61,10 m hoch, hätte einen Durchmesser von 3,80 m und wird eine der modernsten Raketen ihrer Zeit sein. Daten zur Rus-M waren aber dürftig, da die Entwicklung erst (Stand Oktober 2011) in einem sehr frühen Stadium war und die russische Weltraumagentur Roskosmos nur sehr wenige Informationen weitergab. Im Großen und Ganzen aber hätte sie aus insgesamt zwei Stufen bestanden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>erste Stufe</strong> der Rus-M bestände bei allen Versionen aus verschieden vielen universellen Raketenmodulen. Diese besäßen je eine Treibstoffkapazität von 180 t. Sie wären ausgestattet mit Triebwerken vom Typ RD-180V, die Kerosin und Sauerstoff verwenden. Hierbei handelt es sich um eine in Entwicklung befindliche Variante des RD-180, welches schon heute in der Atlas V verwendet wird und eine Abwandlung des RD-170 der Zenit ist, das für den bemannten Einsatz zusätzliche Sensoren erhält. Damit soll sichergestellt werden, dass bei einem Unfall oder einer Fehlfunktion das Rettungssystem ausgelöst wird und so die Raumfahrer von der Rakete wegbringt. Für die Rus-MT50 sollten die Tanks dieser Module gestreckt werden, um mehr Treibstoff aufnehmen zu können. Dies würde die Brenndauer verlängern und die Nutzlast erhöhen.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong> wäre eine Neuentwicklung und würde als Treibstoff den in Russland sehr untypischen Treibstoffmix LH<sub>2</sub> (flüssiger Wasserstoff) und LOX (flüssiger Sauerstoff) verwenden. Dieser wurde vorher nur einmal verwendet, und das in der Hauptstufe der Energija. Aber Russland hat auch eine kryogene Stufe für die indische GSLV gebaut, weswegen man nicht wenig Erfahung im Umgang mit LH<sub>2</sub>/LOX hat. Des Weiteren plante man die KVTK-Oberstufe für die Angara und vielleicht auch für die Proton. Als Triebwerk wollte man vier Aggregate vom Typ RD-0146E verwenden. Sie erzeugen je 100 kN Schub, wobei die Brenndauer noch nicht bekannt ist. Insgesamt soll die Stufe 46,5 t aufnehmen, doch die Leermasse ist ebenfalls noch unbekannt. Eine Besonderheit dieser Stufe wäre gewesen, dass sie einen Deorbit hätte durchführen können, um Weltraumschrott zu vermeiden. Dies macht nur noch die Zweitstufe der H-IIA und H-IIB.</li><li>Die Rus-M hätte mit zwei verschiedenen <strong>Oberstufen</strong> ausgerüstet werden können. Die eine wäre eine modifizierte Block-DM gewesen, deren Urvater noch von der gescheiterten sowjetischen Mondrakete N1 abstammt und heute bei Proton und Zenit (nur bei staatlichen Flügen) eingesetzt wird. Aber es wäre auch eine weitere Oberstufe entwickelt worden, die auf der KVTK der Angara basiert. Sie sollte auch Wasserstoff und Sauerstoff als Treibstoffe verwenden und mehr Leistung bringen als die Block DM.</li></ul>



<p><strong>Starts</strong></p>



<p>Bis Oktober 2011 war der erste Start der Rus-M in der Variante MP im Jahr 2015 vom neu zu errichtendem Weltraumstartplatz Wostotschny nahe der russischen Pazifikküste geplant. Man baut dort ein neues Kosmodrom, da Plesezk zu weit nördlich liegt, um effektiv einen geostationären Orbit zu erreichen. Baikonur hingegen liegt mitten in der kasachischen Steppe und Russland muss das Gebiet pachten, um es nutzen zu können.</p>



<p><strong>Rus-M im Vergleich</strong></p>



<p>Das Konzept der Rus-M erinnert stark an die Angara. Beide sind modulare Raketen, die ein bis fünf baugleiche Module gruppieren, um verschiedene Nutzlasten stemmen zu können. Selbst das Konzept, für das kleinste Modell nicht die normale zweite Stufe, sondern eine Stufe von einem anderen kleinen Träger zu verwenden, ist praktisch identisch. Da die Angara das RD-191 verwendet, das praktisch ein halbes RD-180 darstellt, ist auch nachvollziehbar, dass die Angara bei gleicher Modulanzahl etwa die halbe Nutzlast der Rus-M hat. Es ist allerdings auffällig, dass die Rus-M trotz der großen kryogenen Zweitstufe keinen Leistungsvorteil gegenüber der Angara zu haben scheint. Die Kosten werden aber sicherlich höher sein. Dies ist der Preis, den man dafür bezahlt, eine Rakete mit hohen Reserven zu entwickeln. Erst die Rus-MT50 nutzt alle Stufen ideal aus, auch die Rus-MS ist relativ ideal, da sie eine günstige Zweitstufe besitzt. Die Rus-MT35 wird eine Chance auf viele Flüge haben, wenn sich eine große Anzahl Nutzlasten findet, die für die Angara 5 zu groß sind. Die Rus-MP wird hingegen auf dem kommerziellen Markt klar unterlegen sein und wahrscheinlich nur staatliche Flüge durchführen.</p>



<p>Das Konzept einer Erststufe mit dem RD-180 und einer kryogenen Zweitstufe entspricht offensichtlich auch weitgehend dem der amerikanischen Atlas V. Allerdings ist klar ersichtlich, dass bei der Entwicklung der Rus-M ein großer Nutzlastbereich von 6,5-50 Tonnen im Fokus steht, während die Atlas V eine feine Abstufung von etwa 10-20 Tonnen (25 t bei der konzipierten Atlas V HLV) ermöglichen soll. Daher wird bei der Atlas die Stufenbündelung nur bei der größten Version HLV durchgeführt, während die kleineren Versionen eine unterschiedliche Anzahl an Feststoffboostern haben. Dadurch kann die Atlas V sehr präzise an die Leistungsanforderungen angepasst werden, sie ist aber im Gegensatz zur Rus-M nicht in der Lage, alle Leistungsklassen vom mittelschweren Träger bis zum überschweren abzudecken.</p>



<p><strong>Ende</strong></p>



<p>Am 7. Oktober 2011 verkündete der Leiter von Roskosmos, Wladimir Popowkin, dass man die Rus-M nach Investitionen von über umgerechnet 24 Mio. $ aufgeben würde, da man schon über Raketen verfügt oder bald verfügen wird, die ihre Aufgaben übernehmen können. Dabei steht vor allem die Angara im Vordergrund, die in den Versionen Angara-3 / Angara-5 auch das PPTS-Raumschiff starten könnte.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



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		<title>Präsentation von Soyuz-Nachfolger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/praesentation-von-soyuz-nachfolger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2004 20:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Energija]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kliper]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das russische Raumfahrtunternehmen Energia hat ein maßstabsgetreues Modell seines Kliper getauften Raumfahrzeugs enthüllt, das auf absehbare Zeit die Soyuz-Kapseln ablösen soll. Ein Beitrag von geroschmidt. Quelle: MSNBC. Die Firma, die bislang alle russischen bemannten Raumfahrzeuge entwickelte, hat sich mit Kliper viel vorgenommen. Der Raumtransporter soll sechs Personen und kleinere Mengen Fracht in eine Erdumlaufbahn befördern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das russische Raumfahrtunternehmen Energia hat ein maßstabsgetreues Modell seines Kliper getauften Raumfahrzeugs enthüllt, das auf absehbare Zeit die Soyuz-Kapseln ablösen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von geroschmidt. Quelle: MSNBC.</p>



<p>Die Firma, die bislang alle russischen bemannten Raumfahrzeuge entwickelte, hat sich mit Kliper viel vorgenommen. Der Raumtransporter soll sechs Personen und kleinere Mengen Fracht in eine Erdumlaufbahn befördern können. Zum Vergleich: Die 40 Jahre alte Soyuz bietet Platz für maximal drei Raumfahrer. Kliper wird teilweise wiederverwendbar sein; das Crewmodul soll für bis zu 25 Flüge augelegt sein. Das, so Vertreter von Energia bei der Präsentation des neuen Vehikes in der Firmenzentrale in Korolyov, einem Vorort von Moskau, werde den Betrieb besonders wirtschaftlich machen. Schon jetzt kostet ein Soyuz-Start weniger als ein Zehntel dessen, was die NASA im Schnitt für eine Shuttle-Mission ausgibt. Kliper soll die Kosten noch weiter senken. Im Unterschied zur Soyuz-Kapsel wird ihr Nachfolger ein ganzes Jahr statt sechs Monate an der ISS angedockt bleiben können. Kliper soll außerdem 15 Tage lang autonom funktionieren, damit würde sich die Neuentwicklung auch für Missionen zu Zielen jenseits des erdnahen Weltraums eignen. Welche Trägerrakete zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht entschieden. Unter anderem käme der in der Ukraine produzierte Zenith-Booster in Frage. Ebenfalls noch ungeklärt ist, ob Kliper an Fallschirmen landen wird, oder, als geflügelte Variante, auf einer Rollbahn wie das amerikanische Space Shuttle.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122004210919_small_1.jpg" alt="None" width="525" height="350"/><figcaption>
Das Kliper-Modell in einer Montagehalle bei Moskau
</figcaption></figure></div>



<p>Die entsprechenden finanziellen Mittel vorausgesetzt &#8211; Energia schätzt die Entwicklungskosten auf $1-2 Milliarden &#8211; könnte Kliper zwischen 2010 und 2012 einsatzbereit sein. Aber eben hier liegt das Problem. Auch wenn das russische Raumfahrtbudget in letzter Zeit wieder steigt, reicht das noch nicht aus, um Kliper im angestrebten Zeitrahmen realisieren zu können. Deshalb hält Energia derzeit Auschau nach internationalen Partnern. Vor allem die Europäer könnten hier einen entscheidenen Beitrag leisten und auch selbst enorm von einer Beteiligung am Kliper-Projekt profitieren; schließlich hat Europa noch immer keinen unabhängigen Zugang zum Weltraum. Das Know-How der Russen dürfte sich hier bezahlt machen. Angeblich steht Energia auch in Verhandlungen mit ungenannten asiatischen Ländern.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122004210919_small_2.jpg" alt="None" width="468" height="307"/><figcaption>
Die Zenith-Trägerrakete auf der Startrampe
</figcaption></figure></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/praesentation-von-soyuz-nachfolger/" data-wpel-link="internal">Präsentation von Soyuz-Nachfolger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SSAF-3R</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-3r/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 01:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Energija]]></category>
		<category><![CDATA[Nadir]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Infos zur SSAF-3R Mission. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: UDM Nutzlastbeschreibung:Das russische UDM verfügt über fünf Kopplungsstutzen wird der Verbindung von Druckmodulen dienen, ähnlich den amerikanischen Nodes. Nachdem es von seinem Proton Startfahrzeug abgetrennt wurde, wird es ein autonomes Rendezvous mit dem Nadir Kopplungsstutzen des Service Module &#8222;Swjesda&#8220; durchführen und ankoppeln. Danach werden die Solarzellenflügel [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Alle Infos zur SSAF-3R Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2006</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2007</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2008</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2009</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12a-1/" data-type="post" data-id="71881" data-wpel-link="internal">SSAF-12A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12s/" data-type="post" data-id="88826" data-wpel-link="internal">SSAF-12S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a/" data-type="post" data-id="88830" data-wpel-link="internal">SSAF-13A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a-1/" data-type="post" data-id="88832" data-wpel-link="internal">SSAF-13A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-15a/" data-type="post" data-id="88836" data-wpel-link="internal">SSAF-15A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10a/" data-type="post" data-id="71806" data-wpel-link="internal">SSAF-10A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3r/" data-type="post" data-id="71920" data-wpel-link="internal">SSAF-3R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-2/" data-type="post" data-id="88839" data-wpel-link="internal">SSULF-2</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1e/" data-type="post" data-id="88841" data-wpel-link="internal">SSAF-1E</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-3/" data-type="post" data-id="88843" data-wpel-link="internal">SSUF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j-a/" data-type="post" data-id="88845" data-wpel-link="internal">SSAF-1J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j/" data-type="post" data-id="71922" data-wpel-link="internal">SSAF-1J</a><br><a href="/space-station-h-2-transfer-vehicle-sshtv-1/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSHTV-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-5/" data-type="post" data-id="88874" data-wpel-link="internal">SSUF-5</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-4-1/" data-type="post" data-id="88850" data-wpel-link="internal">SSUF-4.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2j-a/" data-type="post" data-id="88853" data-wpel-link="internal">SSAF-2J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20a/" data-type="post" data-id="88855" data-wpel-link="internal">SSAF-20A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-17a/" data-type="post" data-id="88858" data-wpel-link="internal">SSAF-17A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-6/" data-type="post" data-id="88860" data-wpel-link="internal">SSUF-6</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-14a/" data-type="post" data-id="88862" data-wpel-link="internal">SSAF-14A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/" data-type="post" data-id="88864" data-wpel-link="internal">SSUF-7</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-3/" data-type="post" data-id="88866" data-wpel-link="internal">SSULF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-4/" data-type="post" data-id="88868" data-wpel-link="internal">SSULF-4</a><br><a href="/SSULF-5/" data-wpel-link="internal">SSULF-5</a></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Nutzlast:</strong> UDM</p>



<p><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Das russische UDM verfügt über fünf Kopplungsstutzen wird der Verbindung von Druckmodulen dienen, ähnlich den amerikanischen <em>Nodes</em>. Nachdem es von seinem <em>Proton</em> Startfahrzeug abgetrennt wurde, wird es ein autonomes Rendezvous mit dem Nadir Kopplungsstutzen des <em>Service Module &#8222;Swjesda&#8220;</em> durchführen und ankoppeln. Danach werden die Solarzellenflügel zusammengefaltet, die das UDM während des selbstständigen Fluges mit Strom versorgt haben, damit sichergestellt ist, dass sie die Kopplungsstutzen nicht behindern. Als ein Umbau des Ersatzmoduls für das <em>Control Module &#8222;Sarja&#8220;</em> ist das UDM eine Gemeinschaftsentwicklung des staatlichen kosmischen wissenschaftlichen Produktionszentrum <em>Chrunitschew</em> und der Raketen- und Raumfahrtkooperation <em>Energija</em>, wobei erstgenanntes die Kopplungsstutzen, die Verbindungshardware, das Lebenserhaltungssystem und wissenschaftliche Ausrüstung bereitstellt, ist letztere für die Integrierung des Raumfahrzeuges zuständig. Innerhalb des UDM werden sich das Lebenserhaltungssystem mit Wasseraufbereitung von den hygienischen Einrichtungen, die wissenschaftliche Ausrüstung und ein Verteiler für den elektrischen Strom von den acht riesigen Solarzellenflügeln der russischen SPP. An der Außenhülle des UDM sind nicht ausrichtbare Solarzellenflügel mit geringer Spannweite angebracht, die nach der Ankopplung an die ISS zusammengefaltet werden, sowie vier Treibstofftanks für den selbstständigen Flug vor der Ankopplung. Die fünf passiven Kopplungsstutzen der kugelförmigen Übergangssektion bieten Andockmöglichkeiten für Rettungsraumschiffe vom Typ <em>Sojus</em>, Versorgungsraumschiffe des Typs <em>Progress</em>, Forschungsmodule und des DC-2. Das UDM hat eine Startmasse von 23.500 Kilogramm und eine Masse in der Erdumlaufbahn von 19.340 Kilogramm. Es ist 12,6 Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,1 Metern und eine Solarzellenflügelfläche von 20 Quadratmetern.</p>



<p><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Proton</em></p>



<p><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/proton/" data-wpel-link="internal"><em>Proton</em></a></p>



<p><strong>Start:</strong> 24. November 2006, vom <em>Baikonur Kosmodrom</em> in Kasachstan</p>



<p><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p><strong>Missionsdauer bis Ankopplung:</strong></p>



<p><strong>Missionsbeschreibung:</strong></p>
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