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	<title>Entfernung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Entfernung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Entfernung der Großen Magellanwolke exakt bestimmt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entfernung-der-grossen-magellanwolke-exakt-bestimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 14:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[Große Magellansche Wolke]]></category>
		<category><![CDATA[LMC]]></category>
		<category><![CDATA[Messungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fast einem Jahrzehnt sorgfältiger Beobachtungen konnte ein internationales Astronomenteam die Entfernung der Großen Magellanschen Wolke, einer der nächsten Nachbargalaxien unserer Milchstraße, so präzise wie nie zuvor bestimmen. Diese neue Entfernungsbestimmung verbessert auch das astronomische Wissen über die derzeitige Expansionsrate des Universums und ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Verständnis der Natur der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach fast einem Jahrzehnt sorgfältiger Beobachtungen konnte ein internationales Astronomenteam die Entfernung der Großen Magellanschen Wolke, einer der nächsten Nachbargalaxien unserer Milchstraße, so präzise wie nie zuvor bestimmen. Diese neue Entfernungsbestimmung verbessert auch das astronomische Wissen über die derzeitige Expansionsrate des Universums und ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Verständnis der Natur der Dunklen Energie, welche diese Ausdehnung wahrscheinlich noch weiter beschleunigt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: ESO, Nature.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_small_1.jpg" alt="ESO, IAU, Sky&amp;Telescope" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Die Große Magellansche Wolke befindet sich im Grenzgebiet der beiden Sternbilder Schwertfisch (Dorado) und Tafelberg (Mensa) am südlichen Sternhimmel. 
<br>
(Bild: ESO, IAU, Sky&amp;Telescope)
</figcaption></figure></div>



<p>In der unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft zu unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, befinden sich zahlreiche Zwerggalaxien, welche die deutlich größere und entsprechend massereichere Heimatgalaxie dabei teilweise umrunden. Bei einer dieser Galaxien handelt es sich um die &#8222;Große Magellansche Wolke&#8220;, welche auch unter der englischen Bezeichnung &#8222;Large Magellanic Cloud&#8220; (LMC) bekannt ist. Mit einer visuellen Helligkeit von 0,9 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a> kann sie bereits mit dem bloßen Auge beobachtet werden. </p>



<p>Allerdings muss sich der interessierte Betrachter dazu auf der südlichen Erdhalbkugel befinden, denn nur von dort aus können die beiden Sternbilder Schwertfisch und Tafelberg beobachtet werden. Die Große Magellansche Wolke befindet sich im Grenzbereich zwischen diesen beiden Sternbildern. Erstmals schriftlich erwähnt wurde sie im Jahr 964 von dem persischen Astronomen Al Sufi in dessen &#8222;Buch der Fixsterne&#8220;. Der erste Europäer, welcher die Wolke beschrieb, war der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan, der die LMC während seiner in den Jahren 1519 bis 1521 erfolgten Weltumseglung beobachten konnte. </p>



<p>Die Große Magellansche Wolke erweckt auch in der Gegenwart immer noch das Interesse der Astronomen. So hat zum Beispiel während des vergangenen Jahrhunderts die Bestimmung der genauen Entfernung der LMC eine Schlüsselrolle in der extragalaktischen Astronomie eingenommen. Die dabei erreichten Messresultate unterlagen allerdings einem relativ hohen Unsicherheitsfaktor, was zur Folge hatte, dass der Wert der Entfernung zwischen dieser irregulären Zwerggalaxie und unserer Galaxie mit etwa 143.000 bis 166.000 Lichtjahren angegeben wurde. </p>



<p><strong>Die Entfernungsbestimmung im Universum</strong>
<br>
Für die Bestimmung der Entfernungen von weit weg liegenden Objekten im Universum zu unserer Galaxie ermitteln Astronomen zunächst die Entfernungen zu relativ nahegelegenen Objekten, welche über eine bekannte Leuchtkraft verfügen. Diese <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Standardkerze" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Standardkerzen</a> werden anschließend verwendet, um die Abstände zu noch weiter entfernten Objekten im Universum zu bestimmen. Da weiter entfernte Objekte des gleichen Typs lichtschwächer erscheinen als näher gelegene, können Astronomen durch die Messung der beobachteten Helligkeit ihre Entfernung ableiten. Beispiele für solche Standardkerzen sind unter anderem Supernovae vom <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Supernova#Thermonukleare_Supernovae_vom_Typ_Ia" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Typ Ia</a> und eine besondere Klasse der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderlicher_Stern" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Veränderlichen Sterne</a>. </p>



<p>Bei diesen sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cepheiden" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Cepheiden</a> handelt es sich um helle, instabile Sterne, welche pulsieren und daher periodisch ihre Helligkeit verändern. Zwischen der Pulsationsdauer und der Leuchtkraft existiert ein eindeutiger Zusammenhang. Cepheiden mit einer kurzen Pulsationsdauer sind weniger leuchtkräftig als solche mit einer langen Pulsationsdauer. Diese Perioden-Leuchtkraft-Beziehung der Cepheiden ermöglicht ihre Verwendung als Standardkerzen, um die Entfernung zu nahegelegenen Galaxien zu bestimmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_small_2.jpg" alt="ESO, L. Calçada" width="300" height="188"/></a><figcaption>
Diese künstlerische Darstellung zeigt ein bedeckungsveränderliches Doppelsternsystem. Während ihres gegenseitigen Umlaufs sieht man die beiden Sterne von der Erde aus vor dem jeweils anderen vorbeiziehen. Während der Bedeckung verringert sich dabei die Gesamthelligkeit. Über den Lichtwechsel können Astronomen zusammen mit weiteren Eigenschaften des Systems die Entfernungen von Bedeckungsveränderlichen sehr präzise bestimmen. 
<br>
(Bild: ESO, L. Calçada)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Helligkeitsverlust hängt dabei in bekannter Weise von der Distanz der Lichtquelle ab. Je weiter sich deren Heimatgalaxie von unserem System entfernt befindet, desto lichtschwächer erscheinen diese Cepheidensterne dem irdischen Beobachter. Die Schwierigkeit bei diesem Verfahren liegt in der genauen Kalibrierung der Entfernungsskala. Hierzu werden üblicherweise besonders nahegelegene Exemplare dieses Sternentyps noch mit zusätzliche Messmethoden vermessen. </p>



<p>Die gesamte Kette der kosmischen Entfernungsskala ist allerdings nur so präzise wie ihr schwächstes Glied. Bis vor kurzem ist es den Astronomen zum Beispiel nicht möglich gewesen, die Entfernung der Großen Magellanschen Wolke exakt zu bestimmen. Da die in dieser Zwerggalaxie beheimateten Sterne jedoch dazu verwendet werden, um die Entfernungen zu noch weiter entfernten Galaxien festzulegen, ist ihre exakte Entfernung von sehr großer Bedeutung für die Astronomie. </p>



<p>Nach fast einem Jahrzehnt intensiver Arbeit konnte ein internationales Astronomenteam jetzt mittels der sorgfältigen Analysen der Beobachtungen einer seltenen Klasse von Doppelsternen einen präzisen Wert für die Entfernung der Großen Magellanschen Wolke zur Milchstraße ermitteln. Für ihre Forschungen beobachteten die Astronomen eng beieinander stehende Doppelsterne &#8211; sogenannte <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bedeckungsver%C3%A4nderlicher_Stern" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">bedeckungssveränderliche Sterne</a>. Während ihres gegenseitigen Umlaufs kann beobachtet werden, wie die Sterne jeweils vor ihrem Partner vorbeiziehen. Von der Erde aus betrachtet nimmt im Rahmen dieser gegenseitigen Bedeckungen die Gesamthelligkeit des Systems in periodischen Zyklen ab und dann wieder zu. </p>



<p>Der exakte Verlauf der Helligkeitsveränderungen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Durch eine sorgfältige Messung der Helligkeitskurve bei einer gleichzeitig erfolgenden Bestimmung der Umlaufgeschwindigkeit können die Größe der Sterne, deren Masse und weitere Informationen über ihre Umlaufbahnen ermittelt werden. Kombiniert man diese Informationen mit der Gesamthelligkeit und den Spektren der Sterne, welche in nahinfraroten Wellenlängenbereichen des Lichts bestimmt werden, so lässt sich die Entfernung dieser Bedeckungsveränderlichen sehr genau berechnen. </p>



<p><strong>163.000 Lichtjahre</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032013155613_small_3.jpg" alt="ESO, R. Gendler" width="300" height="246"/></a><figcaption>
Eine Aufnahme der Großen Magellanschen Wolke. Die Positionen von acht seltenen kühlen Bedeckungsveränderlichen sind hier mit Kreuzen markiert (die Sterne selber sind zu lichtschwach, um im Bild direkt erkennbar zu sein). Über den Lichtwechsel können Astronomen zusammen mit weiteren Eigenschaften der jeweiligen Systeme die Entfernungen von Bedeckungsveränderlichen sehr präzise bestimmen. Eine lange Zeitreihe von Beobachtungen seltener kühler Bedeckungsveränderlicher hat nun zur bislang besten Bestimmung der Entfernung der Großen Magellanschen Wolke geführt. 
<br>
(Bild: ESO, R. Gendler)
</figcaption></figure></div>



<p>Laut der Resultate dieser Arbeit befindet sich die Große Magellansche Wolke demzufolge in einer Entfernung von 163.000 Lichtjahren. </p>



<p>&#8222;Ich freue mich sehr, dass uns das gelungen ist&#8220;, so Wolfgang Gieren von der Universidad de Concepción in Chile, einer der Leiter des internationalen Teams. &#8222;Einhundert Jahre lang haben Astronomen versucht, die Entfernung zur Großen Magellanschen Wolke so genau wie möglich zu messen. Es hat sich als unglaublich schwer herausgestellt. Jetzt haben wir dieses Problem endlich lösen können, und das mit einem Ergebnis, das auf zwei Prozent genau ist.&#8220; </p>



<p>Die für die Untersuchung verwendete Methode kam zwar bereits zuvor zum Einsatz, hatte allerdings immer nur relativ &#8222;heiße&#8220; Sterne zum Ziel. Hierbei konnten jedoch aufgrund von Unsicherheiten bezüglich der physikalischen Natur dieser Sterne viele der benötigten Parameter nur annähernd bestimmt werden, so dass die Astronomen mit vielen nicht eindeutig bekannten Faktoren arbeiten mussten, was wiederrum zur Folge hatte, dass die Werte für die dabei ermittelte Entfernung relativ unpräzise ausfielen. </p>



<p>Kürzlich konnten die Astronomen jedoch erstmals acht extrem seltene bedeckungsveränderliche Doppelsysteme identifizieren, bei denen es sich bei beiden Sternen um relativ kühle Rote Riesen handelt. Diese Sterne wurden bei der Durchmusterung der rund 35 Millionen Sterne der Großen Magellanschen Wolke durch das <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/OGLE" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">OGLE-Projekt</a> entdeckt und in der Folgezeit sorgfältig untersucht. Diese Doppelsternsysteme liefern besonders genaue Entfernungswerte, was eine Bestimmung der Entfernung mit einem Unsicherheitsfaktor von nur noch zwei Prozent ermöglicht. </p>



<p>Für ihre Untersuchungen nutzten die beteiligten Astronomen unter anderen auch mehrere Instrumente der Europäischen Südsternwarte (ESO) in den chilenischen Anden. &#8222;Die ESO hat genau die Teleskope und Instrumente, die man für dieses Projekt benötigt: Den HARPS-Spektrografen für hochpräzise Radialgeschwindigkeitsmessungen auch schwacher Sterne und SOFI für Helligkeitsmessungen im Infraroten&#8220;, so Grzegorz Pietrzyński von der Universidad de Concepción in Chile und dem polnischen Obserwatorium Astronomiczne Uniwersytetu Warszawskiego. </p>



<p><strong>Noch besseren Aussagen über die kosmischen Entfernungen</strong>
<br>
Diese deutliche Verbesserung der Entfernungsangabe, frühere Messungen wiesen einen Fehlerwert von bis zu zehn Prozent auf, führt auch zu genaueren Entfernungswerten für die in der LMC beheimateten Cepheidensterne. Darauf basierend können zukünftig auch präzisere Aussagen über die Entfernungen von noch weiter entfernt gelegenen Galaxien getätigt werden. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Bestimmung der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Konstante" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Hubble-Konstante</a>, mit welcher die derzeitige Expansionsrate des Universums ermittelt wird. Die Hubble-Konstante wiederum ist die Grundlage für die Durchmusterung des Universums bis hin zu den fernsten Galaxien, welche mit den heutigen Teleskopen zu beobachten sind. </p>



<p>Die jetzt bekannte präzise Entfernung der Großen Magellanschen Wolke reduziert damit auch die Ungenauigkeit der derzeitigen Messungen kosmologischer Entfernungen. Dies wiederum könnte Auswirkungen auf die Erforschung der bisher nur hypothetisch angenommenen <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie" target="_blank" data-wpel-link="external">dunklen Energie</a> haben, mit der die beobachtete beschleunigte <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Expansion_des_Universums" target="_blank" data-wpel-link="external">Expansion des Universums</a> allgemein erklärt wird. </p>



<p>Die hier kurz vorgestellten Ergebnisse von Grzegorz Pietrzyński et al. wurden am 7. März 2013 unter dem Titel &#8222;An eclipsing binary distance to the Large Magellanic Cloud accurate to 2 per cent&#8220; in der Fachzeitschrift Nature publiziert. &#8222;Wir arbeiten daran, die Methode weiter zu verbessern und hoffen so, innerhalb weniger Jahre auf eine Unsicherheit von nur noch einem Prozent für die Entfernung der Großen Magellanschen Wolke zu kommen. Das hätte nicht nur weitreichende Auswirkungen für die Kosmologie, sondern für viele Bereiche der Astronomie&#8220;, so Dariusz Graczyk, der Zweitautor des Nature-Artikels. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=452.15" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Magellansche Wolken</a></li></ul>



<p><strong>Fachartikel von Grzegorz Pietrzyński et al.:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.eso.org/public/archives/releases/sciencepapers/eso1311/eso1311a.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">An eclipsing binary distance to the Large Magellanic Cloud accurate to 2 per cent</a> (engl.)</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Voyager 1 auf Rekordjagd</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/voyager-1-auf-rekordjagd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 03:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die scheinbar unverwüstliche NASA-Raumsonde Voyager 1 entfernt sich mit etwa 17 Kilometern pro Sekunde aus unserem Sonnensystem und ist jetzt einhundert Astronomische Einheiten entfernt. Ein Beitrag von Eric Honstrass. Quelle: NASA. Das am weitesten entfernte, von Menschenhand geschaffene und immer noch funktionsfähige Objekt im All ist sie schon seit längerer Zeit. Anfang 1998 löste Voyager [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die scheinbar unverwüstliche NASA-Raumsonde Voyager 1 entfernt sich mit etwa 17 Kilometern pro Sekunde aus unserem Sonnensystem und ist jetzt einhundert Astronomische Einheiten entfernt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Eric Honstrass</a>. Quelle: NASA.</p>



<p>Das am weitesten entfernte, von Menschenhand geschaffene und immer noch funktionsfähige Objekt im All ist sie schon seit längerer Zeit. Anfang 1998 löste <i>Voyager 1</i> die mittlerweile inaktive Sonde <i>Pioneer 10</i> ab. Nun hat <i>Voyager 1</i> seit ihrem Start vor knapp 29 Jahren eine Entfernung von einhundert Astronomischen Einheiten erreicht. Somit ist die Sonde hundert mal so weit von der Sonne weg, wie unser Heimatplanet – mit anderen Worten etwa 15 Milliarden Kilometer.  
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082006050416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082006050416_small_1.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/></a><figcaption>
künstlerische Darstellung der Voyager Sonden auf ihrem Weg in den interstellaren Raum. 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Während die Schwestersonde <i>Voyager 2</i> nach Jupiter und Saturn auch noch Uranus (1986) und Neptun (1989) die bisher einzigen Besuche abstattete, untersuchte <i>Voyager 1</i> ausschließlich die inneren beiden Gasriesen, verließ 1980 nach einem Vorbeiflug am Saturnmond Titan die Ebene der Planetenbahnen und eilt seitdem der Grenze des Sonnensystems entgegen und durch sie hindurch. </p>



<p>Der frühere Direktor des Jet Propulsion Laboratory (JPL) und jetzige Projektwissenschaftler Dr. Ed Stone meint, das Voyager-Team hätte schon immer orakelt, dass die Sonde und deren Energie so lange bestehen würden. Nur konnte sich das Team nie sicher sein, ob die Sonde nicht vorher verschleißen oder anderweitig hätte zerstört werden können. </p>



<p>Allgemein rechnet man aber nun damit, dass der Kontakt zum entferntesten menschlichen Außenposten noch etwa bis zum Jahre 2020 aufrecht erhalten werden kann.</p>



<p>Aus der Entfernung betrachtet, in der sich <i>Voyager 1</i> und <i>Voyager 2</i> befinden, erscheint die Sonne nur noch als heller Lichtpunkt. An Energiegewinnung aus Solarpanelen ist hier natürlich nicht mehr zu denken. Die Zwillingssonden werden von Radioisotopengeneratoren versorgt, die wahrscheinlich etwa im Jahre 2020 nicht mehr ausreichend Energie wird liefern können, um kritische Systeme zu versorgen. Die Raumsonde durchfliegt gegenwärtig die Heliosheath genannte Zone des Weltraums, in der der Einfluss der Sonne zusehends schwindet. Die Heliopause und der interstellare Raum sollen laut NASA ab 2015 erreicht werden. </p>



<p>„Im interstellaren Raum gibt es Material aus früheren nahen Sternenexplosionen“, erklärt Dr. Stone. „<i>Voyager 1</i>wird das erste von Menschenhand hergestellte Objekt sein, das dorthin vordringt.“  <br>Dass die beiden Sonden so lange funktionieren, liegt einerseits am robusten Design und andererseits an dem mittlerweile auf zehn Mann geschrumpften Flugteam. „Aber es sind diese zehn Personen, die diese Sonden am Leben erhalten“, erläutert der Voyager-Projekt-Manager Ed Massey vom JPL.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Abstand zum Pleiades Cluster</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-abstand-zum-pleiades-cluster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2004 13:31:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronomen benutzen wieder einmal das Hubble Weltraumteleskop um den Abstand zu den Pleiades Sternencluster zu vermessen. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlighNow. Der Abstand zu den Pleiades Sternencluster, auch genannt die sieben Geschwister, war schon immer sehr umstritten. Nun sollte das Hubble Teleskop dabei helfen dieses mysteriöse Puzzle zusammenzusetzen und endlich die wahre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Astronomen benutzen wieder einmal das Hubble Weltraumteleskop um den Abstand zu den Pleiades Sternencluster zu vermessen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlighNow.</p>



<p>Der Abstand zu den Pleiades Sternencluster, auch genannt die sieben Geschwister, war schon immer sehr umstritten. Nun sollte das Hubble Teleskop dabei helfen dieses mysteriöse Puzzle zusammenzusetzen und endlich die wahre Entfernung herauszufinden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062004153101_small_1.jpg" alt="None" width="396" height="283"/><figcaption>
Hier ist eine wunderschöne Aufnahme der &#8222;Sieben Geschwister&#8220; (Bild: Hubble)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Pleiades Cluster, benannt nach seinen griechischen Entdecker, ist nichts weiteres als eine Anhäufung von sieben Sternen in &#8222;unmittelbarer&#8220; Nähe, die Nahe Taurus liegen. Der Abstand hielt Astronomen seit sieben Jahren in Schach. Alles begann als 1997 die ESA Sonde Hipparcos einen zehn Prozent geringeren Abstand zur Erde miss als die Schätzungen bis dorthin vermuten ließen. Hipparcos sollte die Entfernung anhand eines Orientierungssterns messen, ähnlich wie es zurzeit Gravity Probe B macht. Wenn Hipparcos Messungen stimmen dann sind die Sterne in den Pleiaden merkwürdig denn sie sind schwächer als andere sonnenähnlichen Sterne auf diese &#8222;geringere&#8220; Distanz. Das würde unser Basiswissen über die Strukturen anderer Sterne angreifen und in Frage stellen.</p>



<p>Laut Hubble sind die Pleiaden nun etwa 440 Lichtjahre von der Erde entfernt und weicht von dem Ergebnis Hipparcos um mehr als 40 Lichtjahre ab. Dies ist auch die vor Hipparcos geschätze Entfernung gewesen. Die neuen Messungen stimmen auch mit denen die vom Boden aus gemacht wurden, angeführt von California Institute of Technology und des JPL. Sie errechneten einen Abstand von 434 bis 446 Lichtjahre. Also entweder hat die Raumsonde Hipparcos gepatzt, was ansonsten nicht ihre Art war da sie genaueste Messungen von vielen anderen Sternen gemacht hat. Irgendeine Messung dürfte falsch sein da sich Nebel oder Sternen Cluster nicht so schnell bewegen das sie in sieben Jahren mehr als 40 Lichtjahre zurücklegen können. 
<br>
Zurzeit werden die Daten von Hipparcos von der ESA nochmals aufgerollt und analysiert um zu sehen ob vielleicht ein menschlicher Fehler bei der Interpretation oder Rechnung gemacht wurde. Danach werden die Ergebnisse nochmals mit der NASA abgesprochen und verglichen bevor das entgültige Resultat vorliegt. Denn selbst wenn Hipparcos falsch gemessen hat ist es sehr unwahrscheinlich das ein Unterschied von 40 Lichtjahren beträgt. </p>
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