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	<title>Ersatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ersatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Russland: Sojus-Start mit GloNaSS-M 756</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sojus-start-mit-glonass-m-756/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 10:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-2.1b]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete von Typ Sojus-2.1b mit einem Navigationssatelliten an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.527 versehen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: glonass-iac.ru, Reschetnjow, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, ZSKB Progress. Der Start der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 16. Juni 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete von Typ Sojus-2.1b mit einem Navigationssatelliten an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.527 versehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: glonass-iac.ru, Reschetnjow, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, ZSKB Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062018125235_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062018125235_small_1.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-Start mit GloNaSS-M 756 
<br>
(Bild: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Sojus-2.1b Typ 14A14-1B, S/N L15000-020, vom ZSKB-Progress mit Lawotschkins Fregat-M-Oberstufe Typ 14S44, S/N 112-06, und der Nutzlastverkleidung Typ 14S737 erfolgte von der Rampe 4 des Startkomplex 43 in Plessezk. Exakte Startzeit war 00:46 Uhr und 28 Sekunden Moskauer Zeit am 17. Juni 2018, das ist 21:46 Uhr und 28 Sekunden Weltzeit (UTC) am 16. Juni. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 00:49 Uhr Moskauer Zeit am 17. Juni (21:49 Uhr UTC 16. Juni) wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst. Um 00:56 Uhr Moskauer Zeit am 17. Juni (21:56 Uhr UTC 16. Juni) trennte sich die Orbitaleinheit der Rakete aus Fregat-M-Oberstufe und der Nutzlast von der zweiten &#8211; oder je nach Zählweisen dritten &#8211; Stufe der Sojus-2.1b. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fregat-M-Oberstufe hatte anschließend für das Erreichen des Zielorbits zu sorgen. Das gelang offenbar wie vorgesehen. Eine erste Brennphase stellte zunächst den Übergang in eine stabile Parkbahn sicher, die zweite Brennphase bewirkte eine Bahn mit einem erdfernsten Bahnpunkt im Bereich des anvisierten Absetzorbits, und die dritte Brennphase führte schließlich zur Ausbildung einer annähernden Kreisbahn. Nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung wurde die von der Oberstufe ausgesetzte Nutzlast, der Navigationssatellit, auf einem 64,83 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 19.132 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 19.210 Kilometern über der Erde beobachtet. Für einen Erdumlauf benötigt der Satellit auf dieser Bahn etwa 676,9 Minuten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062018125235_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062018125235_small_2.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-Rakete mit GloNaSS-M 756 kurz nach dem Aufrichten auf der Startrampe
<br>
(Bild: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen des Navigationssatelliten sollte sich die Oberstufe noch in einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Bahn des Satelliten bringen. Gemäß Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung wurde die Oberstufe zwischenzeitlich auf einem 64,8 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 19.160 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 19.509 Kilometern über der Erde beobachtet. Für einen Erdumlauf benötigt die Oberstufe auf dieser Bahn etwa 683,6 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GloNaSS-Kontrollzentrum gab bekannt, die Inbetriebnahmephase von GloNaSS-M 756 im Slot 5 der Ebene 1 der GloNaSS-Konstellation habe begonnen. GloNaSS-M 756 ist ein Produkt von Reschetnjow Informational Satellite Systems in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien. Der Erdtrabant ist einer von sechs zuvor am Boden vorgehaltenen Reservesatelliten. Seine Fertigstellung erfolgte bereits im Juni 2014. Er ist Ersatz für einen Satelliten (<a href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-drei-glonass-satelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">GloNaSS 734</a>, gestartet am 14. Dezember 2009), der nach einem vorübergehenden Signalausfall in den Reservestatus versetzt werden soll. GloNaSS-M 756 war am 22. Mai 2018 in Vorbereitung seines Starts mit einer Frachtmaschine vom Typ IL-76 nach Plessezk geflogen worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden sind jetzt noch fünf Reservesatelliten vom Typ GloNaSS-M vorrätig. Den Satelliten dieses Typs spricht sein Hersteller eine Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren zu. Die Geräte mit dem Erzeugniscode 14F113 und einer Startmasse von mindestens 1.415 Kilogramm haben jeweils drei Cäsium-Atomuhren an Bord. Wesentliche Komponenten der Raumfahrzeuge befinden sich innerhalb eines großen zentralen druckbeaufschlagten Gerätebehälters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GloNaSS-M 756 alias Kosmos 2.527 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.508 und als COSPAR-Objekt 2018-053A. Die Fregat-M-Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.509 und als COSPAR-Objekt 2018-053B. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4142.msg425894#msg425894" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GloNaSS (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema)</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GOES 14 übernimmt erneut für GOES 13</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goes-14-uebernimmt-erneut-fuer-goes-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 08:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
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		<category><![CDATA[GOES 14]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische geostationäre Wettersatellit GOES 14 übernimmt erneut die Aufgaben von GOES 13. Die Beobachtungsnutzlast von GOES 13 wurde nach am 22. Mai 2013 gegen 5:30 Uhr MESZ aufgetretenen technischen Problemen an Bord des Satelliten abgeschaltet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NOAA, Raumfahrer.net. Nach Angaben der US-amerikanischen Wetterbehörde, der National Oceanic and Atmospheric Administration [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische geostationäre Wettersatellit GOES 14 übernimmt erneut die Aufgaben von GOES 13. Die Beobachtungsnutzlast von GOES 13 wurde nach am 22. Mai 2013 gegen 5:30 Uhr MESZ aufgetretenen technischen Problemen an Bord des Satelliten abgeschaltet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: NOAA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013103100_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013103100_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 13 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der US-amerikanischen Wetterbehörde, der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar, wann GOES 13 wieder zur Wetterbeobachtung aus dem Geostationären Orbit eingesetzt werden wird. Das von Boeing gebaute, dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug befindet sich seit dem 24. Mai 2006 im Weltraum und <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/goes-13-goes-east/" data-wpel-link="internal">löste im Jahr 2010 GOES 12 bei 75 Grad West im</a><a href="https://www.raumfahrer.net/goes-13-goes-east/" data-wpel-link="internal"> </a><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/goes-13-goes-east/" data-wpel-link="internal">Geostationären Orbit ab</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich arbeitete der <a href="https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-goes-p-fuer-noaa-gestartet/" data-wpel-link="internal">am 5. März 2010 gestartete und bei 135 Grad West positionierte GOES 15</a>, der vorher Bildmaterial von der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika geliefert hatte, als Ersatz für GOES 13 im sogenannten Full-Disk-Scan-Modus, bei dem die gesamte Erdscheibe abgebildet wird. GOES 15 war so in der Lage, die Vereinigten Staaten vollständig zu erfassen, allerdings mit verminderter Bildqualität im Bereich der Ostküste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt nimmt der seit dem 28. Juni 2009 im All befindliche GOES 14 die Aufgaben von GOES 13 wahr. Wenn die Probleme an Bord von GOES 13 nicht behoben werden können, wird man die Postion von GOES 14 im Geostationären Orbit ändern. Im Augenblick steht GOES 14 bei 105 Grad West, nach einem Umzug würde er weiter östlich bei 75 Grad West zum Einsatz kommen, der aktuellen Position von GOES 13. Diese Position wird auch als GOES-East bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 13 musste bereits <a href="https://www.raumfahrer.net/goes-14-uebernimmt-fuer-goes-13/" data-wpel-link="internal">im Herbst 2012 zeitweilig aus dem Beobachtungsdienst abgezogen</a> werden, weil seine Instrumente eine ungenügende Bildqualität lieferten. Damals hatte vermutlich alterndes Schmiermittel in einem Motor eines Filterrades in einem der Instrumente an Bord von GOES 13 für Vibrationen gesorgt, welche letztlich zu der erheblich verringerten Bildqualität führten. Der aktuell vorliegende Fehler könnte auf ein möglicherweise vorliegendes Problem mit einer Komponente zurückgeführt werden, die der Satellit benötigt, um eine korrekte, stabile Ausrichtung des Satellitenkörpers beziehungsweise der am Satellitenkörper angebrachten      Beobachtungsinstrumente Richtung Erde sicherzustellen. Die problembehaftete Komponente könnte beispielsweise ein Sternensensor sein, den der Satellit zur Orientierung im Raum verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 13 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 29.155 und als COSPAR-Objekt 2006-018A, GOES 14 mit der NORAD-Nr. 35.491 und als COSPAR-Objekt 2009-033A, und GOES 15 mit der NORAD-Nr. 36.411 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-008A.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Satmex 5 muss weiter standhaft bleiben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satmex-5-muss-weiter-standhaft-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 11:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satmex 5 vom mexikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber Satélites Mexicanos S.A. de C.V. (Satmex) muss noch einige Monate auf Ablösung warten. Der Termin für den Start von Satmex 8 ist erneut offen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumcon, Satmex. Satmex 8, von Space Systems/Loral (SS/L) gebaut und am 28. November 2012 in Baikonur eingetroffen, soll Satmex 5, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/satmex-5-muss-weiter-standhaft-bleiben/" data-wpel-link="internal">Satmex 5 muss weiter standhaft bleiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satmex 5 vom mexikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber Satélites Mexicanos S.A. de C.V. (Satmex) muss noch einige Monate auf Ablösung warten. Der Termin für den Start von Satmex 8 ist erneut offen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Raumcon, Satmex.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satmex 8, von Space Systems/Loral (SS/L) gebaut und am 28. November 2012 in Baikonur eingetroffen, soll Satmex 5, eine Konstruktion von Boeing bzw. Hughes, im Geostationären Orbit an einer Position von 116,8 Grad West ablösen, und durch eine umfassendere Transponderausstattung die Kapazitäten seines Betreibers erweitern. Für den Start von Satmex 8 ist eine Rakete des Typs Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe gebucht. 
<br>
Wegen unlängst zum wiederholten Male aufgetretener Probleme mit einer Breeze-M-Oberstufe ist erneut kein konkreter Starttermin in Sicht. Ersatz für Satmex 5, der sich seit dem 6. Dezember 1998 im All befindet, zu schaffen ist zwischenzeitlich zu einer dringenden Angelegenheit geworden. Üblicherweise wartet man mit der Bereitstellung eines Nachfolger-Satellits nicht, bis die Auslegungsbetriebsdauer des zu ersetzenden Kommunikationssatelliten &#8211; im Fall von Satmex 5 15 Jahre &#8211; überschritten ist oder seine Treibstoffreserven bedrohlich zur Neige gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der übrig gebliebene Treibstoff an Bord von Satmex 5, der für das Halten der Position des Satelliten, die Lageregelung und schließlich auch für eine &#8222;sichere Entsorgung&#8220; des Satelliten in einem sogenannten Friedhofsorbit benötigt wird, gibt Anlass zur Sorge. Darüber hinaus war am 27. Januar 2010 ein XIPS genanntes elektrisches Triebwerkssystem an Bord von Satmex 5 endgültig ausgefallen. XIPS steht für Xenon Ion Propulsion System, übersetzt Xenonionenantriebssystem, es wurde mit 4 XIPS-13-Triebwerken an Bord des Satelliten insbesondere zum Positionshalten des Raumfahrzeugs verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Satmex nahm die prekäre Situation zwischenzeitlich zum Anlass, von COMSAT Technical Services (CTS) die vermutlich verbleibende mögliche Betriebsdauer von Satmex 5 untersuchen zu lassen. Nach Angaben von Satmex habe CTS im September 2012 den Treibstoffverbrauch des Satelliten und die Messverfahren für Treibstoffmengen an Bord detailliert betrachtet und sei dabei zu dem Schluss gekommen, dass Satmex 5 noch einige Monate seine Position wird halten können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Dezember 2012 habe CTS laut einer Veröffentlichung von Satmex vom gleichen Tage seine Analysen abgeschlossen: Im schlechtesten Fall wird Satmex 5 noch bis zum 5. Oktober 2013 in der Lage sein, die für einen kommerziellen Einsatz nötige Lage im Raum zu halten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Befürchtungen, Satmex 5 werde schon ab Ende Februar 2013 ohne Korrekturmanöver in Nord-Süd-Richtung nicht mehr im Geostationären Orbit an fixer Position über dem Äquator stehen, sondern auf einer inklinierten Bahn unterwegs sein, sind also möglicherweise unberechtigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In wie weit bei dem fortgesetzten Einsatz von Satmex 5 berücksichtigt wird, dass der Satellit schließlich doch so außer Dienst gestellt werden sollte, dass er für andere Erdtrabanten keine unmittelbare Gefahr darstellt, wurde von Satmex im Kontext mit den Untersuchungen von CTS nicht mitgeteilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer hoffentlich noch möglichen Bahnanhebung sollte die Deaktivierung von Satmex 5 schließlich getreu der internationalen Vereinbarungen zur Reduzierung von Gefahren durch Weltraumschrott erfolgen. Üblicherweise werden dabei übrig gebliebene Treibstoffreste und Gase zum Druckaufbau in den Treibstofftanks abgelassen und die Akkumulatoren zur Stromspeicherung entladen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Satmex 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 25.558 bzw. als COSPAR-Objekt 1998-070A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11193.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Satmex 8 auf Proton M mit Breeze M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/satmex-5-muss-weiter-standhaft-bleiben/" data-wpel-link="internal">Satmex 5 muss weiter standhaft bleiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GOES 14 übernimmt für GOES 13</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goes-14-uebernimmt-fuer-goes-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 15:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[GOES 13]]></category>
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		<category><![CDATA[Missionsende]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische geostationäre Wettersatellit GOES 14 übernimmt bis auf Weiteres die Aufgaben von GOES 13. Die Beobachtungsnutzlast von GOES 13 war nach dem Auftreten technischer Probleme am 22. September 2012 abgeschaltet worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NOAA. GOES 13 hatte man schließlich in eine Art Standby-Modus versetzt, nachdem die von dem Wettersatelliten gesammelten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/goes-14-uebernimmt-fuer-goes-13/" data-wpel-link="internal">GOES 14 übernimmt für GOES 13</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische geostationäre Wettersatellit GOES 14 übernimmt bis auf Weiteres die Aufgaben von GOES 13. Die Beobachtungsnutzlast von GOES 13 war nach dem Auftreten technischer Probleme am 22. September 2012 abgeschaltet worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NOAA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092012175301_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092012175301_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 13 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 13 hatte man schließlich in eine Art Standby-Modus versetzt, nachdem die von dem Wettersatelliten gesammelten Daten ab dem 12. September 2012 immer mehr Störkomponenten aufwiesen. Jetzt versuchen Techniker, die Ursache des Problems zu ergründen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092012175301_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092012175301_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 13 vor dem Start &#8211; Herablassen auf den Nutzlastadapter 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der US-amerikanischen Wetterbehörde, der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, wann GOES 13 wieder zur Wetterbeobachtung eingesetzt werden wird. Das von Boeing gebaute Raumfahrzeug befindet sich seit 2006 im Weltraum und löste im Jahr 2010 GOES 12 bei 75 Grad West im Geostationären Orbit ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich arbeitete der bei 135 Grad West positionierte GOES 15, der vorher Bildmaterial von der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika geliefert hatte, als Ersatz für GOES 13 im sogenannten Full-Disk-Scan-Modus, bei dem die gesamte Erdscheibe abgebildet wird. GOES 15 war so in der Lage, die Vereinigten Staaten vollständig zu erfassen, allerdings mit verminderter Bildqualität im Bereich der Ostküste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt nimmt GOES 14 die Aufgaben von GOES 13 wahr. Wenn die Probleme an Bord von GOES 13 nicht behoben werden können, wird man die Postion von GOES 14 im Geostationären Orbit über kurz oder lang anpassen. Im Augenblick steht GOES 14 bei 105 Grad West, nach einem Umzug würde er weiter östlich bei 75 Grad West zum Einsatz kommen, der aktuellen Position von GOES 13. Diese Position wird auch als GOES-East bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 13 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 29.155 und als COSPAR-Objekt 2006-018A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3019.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV mit GOES N</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GOES 13 goes East</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goes-13-goes-east/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 10:50:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[GOES 13]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 24. Mai 2006 in den Weltraum gebrachte und nach einer Testphase als Reserve an einer Position bei 105 Grad West bereitgehaltene US-amerikanische Wettersatellit GOES 13 wurde im geostationären Orbit in Drift in Richtung 75 Grad West versetzt und fungiert mittlerweile offiziell als Wettersatellit GOES-East der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 24. Mai 2006 in den Weltraum gebrachte und nach einer Testphase als Reserve an einer Position bei 105 Grad West bereitgehaltene US-amerikanische Wettersatellit GOES 13 wurde im geostationären Orbit in Drift in Richtung 75 Grad West versetzt und fungiert mittlerweile offiziell als Wettersatellit GOES-East der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, NOAA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042010125011_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042010125011_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 13 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 23. Februar 2010 ist der als GOES-N gestartete GOES 13 unterwegs zu seiner neuen Einsatzposition. Mit etwa 0,5 Grad pro Tag driftet er von einer Position bei bei 105 Grad West im geostationären Orbit kommend Richtung Ziel. Erreicht GOES 13 75,5 Grad West, wird er ein Bremsmanöver ausführen. Die derzeitigen Planungen sehen das Abbremsen für den 26. April 2010 gegen 17:20 Uhr MESZ vor. Danach kann der Satellit präzise an seinem künftigen Wirkungsort an 75 Grad West positioniert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. April 2010 driftete GOES 13 durch 81 Grad West, und wird seit diesem Zeitpunkt als GOES-East innerhalb der Konstellation von NOAAs geostationären Wettersatelliten angesprochen. GOES 13 ist im Begriff, GOES 12 abzulösen. Nach einer Anolmalie mit einem Lageregelungstriebwerk von GOES 12 war GOES 13 im Dezember 2008 bereits einmal kurzfristig als GOES-East aktiv. Jetzt wird GOES 13 bis auf Weiteres permanent als GOES-East eingesetzt werden. Die durch die einzelnen Beobachtungsinstrumente der Satelliten realisierten Dienste werden nacheinander von GOES 12 auf GOES 13 übertragen. Dabei ist es möglich, über Instrumente von GOES 13 gewonnene Daten via GOES 12 zum Boden zu senden, solange GOES 13 sein Ziel noch nicht endgültig erreicht hat. Auf diese Weise werden Anpassungen von Antennenanlagen der GOES-East empfangenden Bodenstationen vermieden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042010125011_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042010125011_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 12 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der am 23. Juli 2001 als GOES-M ins All gebrachte GOES 12 an der Position bei 75 Grad West nicht mehr benötigt wird, schickt man ihn jedoch nicht sofort in einen Friedhofsorbit. Verläuft alles nach Plan, wird GOES 12 durch seine Bordtriebwerke am 27. April 2010 Richtung 60 Grad West in Drift versetzt. Dort angekommen soll der Satellit die Beobachtung des südamerikanischen Kontinents übernehmen, was mit reduziertem Treibstoffeinsatz eine Weile möglich ist. Zuletzt bei 60 Grad West eingesetzt war GOES 10, der mittlerweile in einem Friedhofsorbit die Erde umkreist. Erste Beobachtungsdaten von Südamerika soll GOES 12 am oder um den 11. Mai liefern, am 17. Mai 2010 erwartet man die Ankunft von GOES 12 an einer Position bei 60 Grad West alias GOES-South America. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 13 ist mit der NORAD-Nr. 29.155 und als Objekt 2006-018A katalogisiert, GOES 12 mit der NORAD-Nr. 26.871 und als Objekt 2001-031A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3019.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV mit GOES N </a></li></ul>
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		<item>
		<title>Iridium-Satellit bei Zusammenstoß zerstört</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iridium-satellit-bei-zusammenstoss-zerstoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 05:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Debris]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Kollision]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein russischer und ein US-Satellit sind im Orbit kollidiert und haben eine Wolke aus Trümmerteilen (Debris) hinterlassen. Weder die ISS noch der kommende Start der Discovery seien dadurch ernsthaft gefährdet, teilten die zuständigen Behörden mit. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Wird es im Orbit nun endgültig eng? Brauchen wir eine globale Behörde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein russischer und ein US-Satellit sind im Orbit kollidiert und haben eine Wolke aus Trümmerteilen (Debris) hinterlassen. Weder die ISS noch der kommende Start der Discovery seien dadurch ernsthaft gefährdet, teilten die zuständigen Behörden mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022009063956_small_1.gif" alt="NASA/Iridium" width="300" height="240"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung eines Iridium-Satelliten. 
<br>
(Bild: NASA/Iridium/Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wird es im Orbit nun endgültig eng? Brauchen wir eine globale Behörde für die Vergabe von Satellitenorbits? Der bisher beispiellose Zusammenstoß zweier Satelliten hat sich laut Nicholas Johnson, Chefwissenschaftler der NASA für Orbitaldebris am Johnson Space Center in Houston, am Dienstag Nachmittag Washingtoner Zeit in einer Höhe von etwa 790 Kilometern über dem nördlichen Sibirien zugetragen. Beteiligt waren ein Satellit der US-Firma Iridium und ein ausrangierter russischer Kommunikationssatellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Air-Force-General Michael Carey vom Strategic Air Command (STRATCOMM), die für die Weltraumüberwachung verantwortliche Militärbehörde der USA, sagte in einem Interview, dass beide Satelliten eine Masse um 500-700 Kilogramm gehabt hätten, bei dem Zusammenstoß zerstört worden seien und eine Debriswolke hinterlassen haben, deren Größe man vorläufig nur schätzen könne. Er sprach von einer Größenordnung von 600 Trümmerteilen. Er sagte, bei dem russischen Satelliten habe es sich um den Kommunikations-Relaissatelliten <i>Cosmos 2251</i> gehandelt, der 1993 gestartet wurde, aber schon seit 10 Jahren außer Betrieb sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Firma Iridium Satellite hat den Verlust eines ihrer Satelliten durch den Zusammenstoß mit einem russischen Satelliten bestätigt. Iridium betreibt 66 Satelliten in einer Höhe von durchschnittlich 785 Kilometern und stellt damit ein weltweites Satellitentelefonie-Netz zur Verfügung. Der zerstörte Satellit war einer der ersten Iridium-Satelliten, deren Großteil zwischen 1997 und 2002 gestartet wurde. Laut Iridium-Pressemitteilung wird der Betrieb durch den Verlust kaum beinträchtigt werden; außerdem könne der zerstörte Satellit relativ schnell ersetzt werden, da Iridium auf Satelliten-Ausfälle aller Art durch bereits im Orbit befindliche Ersatzsatelliten vorbereitet sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Raumstation ISS kreist in einer Höhe von etwa 350 Kilometern und ist daher durch die Debriswolke kaum gefährdet. Gleiches gilt für den bevorstehenden Start des Space Shuttles <i>Discovery</i>. Wie es allerdings mit dem übernächsten Start der <i>Atlantis</i> zum <i>Hubble</i>-Teleskop aussieht, das in größerer Höhe kreist, muss erst noch untersucht werden. Für Satelliten, die in ähnlichen Orbits wie die kollidierten Satelliten kreisen, wie etwa weitere Iridium-Satelliten, besteht nun natürlich eine gewisse Gefahr, beschädigt zu werden.
<br>
Laut Expertenaussagen sind Menschen durch die Debristeile nicht gefährdet, da die meisten, wenn nicht alle Teile in der Atmosphäre früher oder später verglühen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3438.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Satelliten-Kollision im Orbit</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iridium-satellit-bei-zusammenstoss-zerstoert/" data-wpel-link="internal">Iridium-Satellit bei Zusammenstoß zerstört</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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