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	<title>Ersteinsatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ersteinsatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SLS besteht Key Decision Point C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sls-besteht-key-decision-point-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 07:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ersteinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur NASA hat eine rigorose Prüfung, genannt Key Decision Point C, bezüglich der Entwicklungskosten und der Entwicklungsdauer ihres neuen Schwerlastträgers, dem Space Launch System, abgeschlossen. Bei ihr wurde auch ein neuer Termin für den Erstflug bestimmt. Gleichzeitig macht die Entwicklung von allen Komponenten des SLS weiter Fortschritte. So wurden etwa bereits [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur NASA hat  eine rigorose Prüfung, genannt Key Decision Point C, bezüglich der Entwicklungskosten und der Entwicklungsdauer ihres neuen Schwerlastträgers, dem Space Launch System, abgeschlossen. Bei ihr wurde auch ein neuer Termin für den Erstflug bestimmt. Gleichzeitig macht die Entwicklung von allen Komponenten des SLS weiter Fortschritte. So wurden etwa bereits die ersten Bauteile gefertigt, die tatsächlich bei dem Erstflug des SLS zum Einsatz kommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: NASA, Florida Today.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das SLS während des Fluges- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. August gaben NASA-Offizielle bekannt, dass sie eine rigorose Prüfung des SLS, des neuen Schwerlastträgers der NASA, abgeschlossen haben. Diese Prüfung wird auch als „Key Decision Point C“ bezeichnet. Einen solchen Meilenstein in der Entwicklung eines neuen Trägersystems hatte die NASA zuletzt in der Entwicklung des Space Shuttles erreicht. Experten sollten im Rahmen von Key Decision Point C  die Entwicklungskosten und den Entwicklungszeitraum bis zu dem Erstflug von SLS bestimmen. Das nun vorliegende Ergebnis lautet, dass die Entwicklungskosten von Februar 2014 bis zum Erstflug des SLS 7,02 Milliarden Dollar betragen werden. Dieser Erstflug, auch EM-1 genannt, sollte ursprünglich im Dezember 2017 steigen. Jetzt soll er nicht später als im November 2018 stattfinden. Zwar möchte man weiterhin auf einen früheren Termin hinarbeiten, es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass das SLS vor 2018 starten kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit dem vorhandenen Budget dieser neue Zeitplan eingehalten werden kann, beträgt nun 70 %.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach einer genauen Überprüfung können wir heute bestätigen, dass wir ein Budget und einen Zeitplan haben, die uns auf Kurs halten, um Menschen in den 2030ern zum Mars schicken- und wir stehen hinter dieser Verpflichtung“, meinte Robert Lightfoot, der die Überprüfung beaufsichtigte. Der nächste Schritt in der Entwicklung des SLS ist ein Critical Design Review (CDR) der Rakete, eine rigorose Überprüfung des Designs. Es existieren bereits CDRs der Hauptstufe und der Feststoffbooster, nun soll das der gesamten Rakete folgen.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Juni warnte das Government Accountability Office (GAO), eine Organisation ähnlich dem Bundesrechnungshof, dass mit dem derzeitigen Budget der Termin für den Erstflug nicht eingehalten werden kann. Für einen Erstflug 2017 würden laut ihrem Bericht dem Budget für die Entwicklung des SLS 400 Millionen Dollar pro Jahr fehlen. Die Obama-Administration weigert sich jedoch, sich für eine Budgeterhöhung einer Rakete einzusetzen, mit der eine weitaus umfassendere bemannte Erkundung des Weltalls als je zuvor möglich ist. Neben bemannten Flügen sind auch große robotische Missionen vorgesehen, die eine äußerst umfangreiche Erkundung selbst der äußeren Planeten des Sonnensystems ermöglichen, weil die Nutzlastkapazität des SLS höher als die aller derzeitig verwendeten Träger ist. Beispielsweise wäre eine kombinierte Lander-Orbiter Mission zu dem Jupitermond Europa oder sogar eine Uranus-Sonde denkbar. Noch fehlt das Geld für solche Expeditionen, jedoch ist zu erwarten, dass spätestens 2018 durch das Ende der Entwicklung des SLS und von Commercial Crew nicht unbeträchtliche Geldmengen freiwerden, die dafür genutzt werden könnten.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_2.jpg" alt="NASA/Michoud" width="260"/></a><figcaption>
Der Verbindungsring in der Michoud Assembly Facility. 
<br>
(Bild: NASA/Michoud)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wurde im Zuge von Key Decision Point C festgehalten, dass bereits erste Komponenten gefertigt wurden, die tatsächlich bei dem SLS-Erstflug zum Einsatz kommen sollen. Es handelt sich dabei um Ringe, die mithilfe von Rührreibschweißen in der Michoud Assembly Facility (MAF) in New Orleans gefertigt wurden. Diese Ringe werden in der Hauptstufe des SLS verwendet. Sie dient dazu, in zwei großen Tanks den flüssigen Treibstoff aufzubewahren. In diesen Tanks kommen die Ringe nun zum Einsatz: Sie dienen dazu, den zylinderförmigen Teil des Tanks mit dem kuppelförmigen Tankdom zu verbinden. Neben der Verbindung verleihen sie den Tanks auch zusätzliche Stabilität.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn der besagten Zylinder der Tanks wurden ebenfalls bereits gefertigt. Dafür wurden Platten aus Aluminium gewölbt und an den Enden miteinander verschweißt. Diese Zylinder sollen jedoch noch nicht bei dem Erstflug zum Einsatz kommen, sie dienen nur zu Qualifikationszwecken, wie etwa einer Testversion des LH2 (flüssiger Wasserstoff)-Tanks.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_3.jpg" alt="NASA/Michoud" width="260"/></a><figcaption>
Einige der Zylinder in der Michoud Assembly Facility. 
<br>
(Bild: NASA/Michoud)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Dafür sollen in dem Vertical Assembly Center des MAF, eine gewaltige Maschine zur Fertigung des LH2-Tanks, die Ringe, Dome und Zylinder alle miteinander verbunden werden. Tests der Tanks werden vermutlich nächstes Jahr beginnen, Tests der gesamten Hauptstufe, die auch eine Testzündung der vier RS-25 Triebwerke beinhalten werden, sind gegenwärtig für Ende 2016/Anfang 2017 auf dem B-2 Teststand des Stennis Space Centers in Mississippi geplant.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die obere Verkleidung auf dem Teststand in Promotory, Utah. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Tests werden hauptsächlich strukturelle Tests sein, bei denen die Tanks mit Treibstoff befüllt und dann unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt werden, die bei dem Flug des SLS zu erwarten sind, ausgesetzt werden. Doch nicht nur die gewaltige Hauptstufe, sondern auch die beiden Feststoffbooster, die an ihr seitlich angebracht sind, werden während des Fluges enorme strukturelle Belastungen erfahren.        Deshalb wurde Anfang August erneut (es gab bereits im Mai erste Tests) die obere Verkleidung der Booster getestet. Strukturelle Tests an ihr sind aus dem Grund so wichtig, dass die obere Verkleidung mit der Hauptstufe verbunden ist. Deshalb wird an ihr der immense Schub der Feststoffbooster auf die Hauptstufe übertragen. Aus diesem Grund stellt die obere Verkleidung ein kritisches, strukturell stark beanspruchtes Teil dar. Sie befindet sich über dem mit Feststoff gefüllten Motor und enthält die Avionik der Booster, die für den Einsatz am SLS verbessert wurde. Die Tests liefen derart ab, dass man verschieden starke Kräfte auf das Objekt ausübte und so verschiedene Flugszenarien simulierte. MarsDas CDR der Booster wurde ebenfalls Anfang August abgeschlossen, nun bereitet die Herstellerfirma ATK eine erste Testzündung des neuen 5-Segmente Boosters am Ende dieses Jahres vor, genannt QM-1 für Qualification Motor 1.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Testzündung des SLS-Modells am 28. August. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Zündung eines einzelnen Feststoffbooster wird bereits enormen Lärm verursachen, ist jedoch kein Vergleich zu dem Geräuschpegel bei dem Start des gesamten SLS. Die Schallwellen während des Starts könnten sogar derart energiereich sein, dass sie das SLS beschädigen. Um das zu verhindern, erforscht die NASA in dem Marschall Space Flight Center Technologien, um den Schallpegel während dem Start des SLS zu senken. Für diese Tests werden vier voll funktionstüchtige Flüssigkeits- und zwei Feststofftriebwerke eines 1:20 Modell des SLS gezündet, wie bei dem realen Träger. Das Modell kann in verschiedenen Höhen angebracht werden um herauszufinden, wie stark die Geräuschbelastung bei verschiedenen Abständen zur Startrampe  ist. An dieser simulierten Startrampe ist ein System angebracht, welches Wasser zur Unterdrückung von Schallwellen verprüht. Durch die Analyse der Daten, die während dieser Tests gesammelt werden, kann das Design des Sound Suppression Systems auf der realen Startrampe verbessert werden.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testzündung am 28. August –insgesamt die 34. – diente dazu, den Geräuschpegel des SLS zu bestimmen, wenn es sich etwa 50 m über der Startplattform befindet. Die Tests mit dem Modell sind fast abgeschlossen, sie begannen im Januar und sollen im Herbst enden. Die zuständigen Ingenieure sind mit den erreichten Ergebnissen zufrieden.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/sls-wide01.png" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das SLS hebt ab- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das SLS soll künftig als neue Schwerlastrakete der NASA dienen. Seine Technik basiert auf dem außer Dienst gestellten Space Shuttle. Unter anderem will man auf ihr das Orion- bzw. MPCV-Raumschiff zu verschiedenen Zielen jenseits niedriger Erdumlaufbahnen (low earth orbits, LEOs) starten. Derzeit ist geplant, nicht später als 2018 mit der Mission EM-1 den Erstflug durchzuführen. Dabei soll ein unbemanntes MPCV mit einem europäischen Servicemodul am Mond vorbei fliegen. 2021 soll ein ähnlicher Flug bemannt stattfinden, und es wird darüber nachgedacht, bei diesem Flug einen zuvor eingefangenen Asteroiden anzufliegen und zu untersuchen. Spätere Flüge sollen verschiedene Ziele anfliegen, um bemannte Marsflüge in den 2030er Jahren vorzubereiten. Diese Vorgehensweise nennt die NASA &#8222;Flexible Path&#8220;. Der Erstflug der Orion MPCV-Kapsel soll noch dieses Jahr stattfinden. Eine Rakete vom Typ Delta-IV-Heavy soll bei der Mission EFT-1 die unbemannte Raumkapsel bis auf einen Abstand von rund 5.500 km von der Erde schicken.         </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9355.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System &#8211; Planung und Processing</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11552.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System (SLS) &#8211; Kosten/Nutzen/Meinungen/künftige Entwicklung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Marsrover Curiosity: Bereit für die erste Bohrung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-bereit-fuer-die-erste-bohrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 20:44:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Bohrer]]></category>
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		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am gestrigen Dienstag gab die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA bekannt, dass der erste Einsatz eines Gesteinsbohrers, bei dem es sich um einen Bestandteil der Ausrüstung des Marsrovers Curiosity handelt, unmittelbar bevor steht. Zudem zeigten die bisherigen Analysen des Rovers eine bemerkenswerte geologische Diversität des umgebenden Geländes. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Bereits seit Anfang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am gestrigen Dienstag gab die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA bekannt, dass der erste Einsatz eines Gesteinsbohrers, bei dem es sich um einen Bestandteil der Ausrüstung des Marsrovers Curiosity handelt, unmittelbar bevor steht. Zudem zeigten die bisherigen Analysen des Rovers eine bemerkenswerte geologische Diversität des umgebenden Geländes.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Die Umgebung der Gesteinsformation &#8222;John Klein&#8220; zeigt eine bemerkenswerte geologische Vielfalt auf. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit Anfang Dezember 2012 befindet sich der von US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> in der Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220;. Speziell der nordwestliche Bereich dieser seichten Vertiefung innerhalb des Gale-Kraters, des Operationsgebietes des Rovers, wurde seitdem ausführlich mit den diversen wissenschaftlichen Instrumenten des Rovers untersucht (<a href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-die-weihnachtsferien-beendet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete mehrfach</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen Dienstag gab die NASA im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass hier auch erstmals <i>Curiositys</i> Gesteinsbohrer zum Einsatz kommen soll. Dieses &#8222;Powder Acquisition Drill System&#8220; (kurz &#8222;PADS&#8220;) kann mittels eines Schlagbohrmechanismus 1,6 Zentimeter durchmessende und bis zu fünf Zentimeter tiefe Löcher in die Marsoberfläche oder in die dort befindlichen Gesteine bohren. Das im Rahmen eines solchen Bohrvorganges pulverisierte Marsgestein kann anschließend durch die verschiedenen Analyseinstrumente des Rovers eingehend untersucht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Die Region &#8222;John Klein&#8220;, aufgenommen am 10. Januar 2013 von der Mastkamera des Rovers aus einer Entfernung von etwa fünf Metern. Die Box &#8222;A&#8220; zeigt in dieser Falschfarbenaufnahme Venen, welche sich über die Oberfläche erheben. Einige der Venen verfügen über zwei Außenseiten und einen erodierten Innenraum. Die Box &#8222;B&#8220; zeigt Merkmale einer horizontalen Unterbrechung (Diskontinuität) des Gesteins wenige Zentimeter unterhalb der Oberfläche. Diese Unterbrechung kann ein Bruch oder möglicherweise eine horizontale Vene darstellen. Die Box &#8222;C&#8220; zeigt ein Loch im Untergrund, welches möglicherweise durch einen Bruch entstanden ist. Durch den Riss gelangte Sand in den Untergrund. Das angepeilte Gebiet für die erste Bohrung befindet sich links von der Box &#8222;A&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Anbohren eines Felsens und die anschließende Entnahme einer Bodenprobe stellt die bisher größte technische Herausforderung seit unserer Landung dar. Ein solcher Vorgang wurde noch nie zuvor auf dem Mars durchgeführt&#8220;, so Richard Cook vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien, der Projektmanager der <i>Curiosity</i>-Mission. &#8222;Die Hardware des Bohrers wird dabei energetisch mit dem Marsgestein interagieren, wobei wir keinerlei Kontrolle über diesen Vorgang haben. Es würde uns nicht überraschen, wenn bei dieser ersten Bohrung einige Schritte nicht ganz so ablaufen, wie wir uns das eigentlich ursprünglich gedacht haben.&#8220;  <br> Für diese erste Bohrung wurde eine nur rund fünf Meter vom aktuellen Standort des Rovers entfernt gelegene Gesteinsplatte aus frei zutage liegenden Grundgestein ausgewählt, welche zu Ehren des im Jahr  2011 verstorbenen stellvertretenden Projektmanagers der <i>Mars Science Laboratory</i>-Mission, so die frühere Bezeichnung des Rovers, mit dem Namen &#8222;John Klein&#8220; belegt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Tagen soll der Rover zu dieser Formation dirigiert werden und diese zunächst eingehender mit den verschiedenen Kamerasystemen abbilden. Zudem sind nähere Untersuchungen mit dem APX-Spektrometer, der Mikroskopkamera MAHLI und der ChemCam vorgesehen. Sofern die an der Mission beteiligten Wissenschaftler und Ingenieure keine Einwände vorbringen soll in diesem Bereich dann innerhalb der kommenden zwei Wochen erstmals der Bohrer aktiviert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesteinsformation &#8222;John Klein&#8220; befindet sich in einem Bereich, in dem mithilfe der verschiedenen Kamerasysteme des Rovers in den letzten Tagen und Wochen unerwartete geologische und mineralogische Strukturen wie feine &#8222;Venen&#8220; aus einem auffallend hellen Material, in Sandstein eingebettete Steine und Sandkörner, schräg geschichtete Gesteinsablagerungen und eventuell sogar Hohlräume im Untergrund entdeckt wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, CAB( CSIC-INTA), FMI" width="260"/></a><figcaption>
Mit dem Überschreiten der &#8222;Grenze&#8220; zur Yellowknife Bay am Missionstag Sol 121 (8. Dezember 2012) konnte der Rover eine damit einhergehende deutliche Veränderung in der Bodentemperatur registrieren. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, CAB( CSIC-INTA), FMI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; wurde bereits kurz nach der Landung <i>Curiositys</i> als erstes anzusteuerndes Forschungsgebiet ausgewählt. Der Grund hierfür war, dass laut den Daten der verschiedenen Marsorbiter in diesem Bereich der Marsoberfläche drei verschiedene Geländetypen aufeinandertreffen, welche sich vermutlich zu unterschiedlichen Zeiten und unter unterschiedlichen Umweltbedingungen herausbildeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese in diesem Bereich der Marsoberfläche gegebene Divergenz macht sich auch in den Temperaturdaten bemerkbar, welche regelmäßig durch die Wetterstation REMS gesammelt werden. Die in den letzten Wochen gemessenen Veränderungen der Oberflächentemperatur sind nicht durch zeitweise auftretende Wetterveränderungen bedingt, sondern deuten vielmehr auf eine deutlich veränderte Zusammensetzung der Oberfläche hin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir wurden durch die aus dem Orbit gewonnenen Daten hierher geführt&#8220;, so John Grotzinger, der Projektwissenschaftler der <i>Curiosity</i>-Mission vom California Institute of Technology (CIT). &#8222;Was wir dann jedoch bei unserer Ankunft vorfanden, war eine ziemlich große Überraschung für uns. Dieses Areal weist zwar ebenfalls Anzeichen für eine ehemals feuchte Vergangenheit auf, unterscheidet sich dabei jedoch deutlich von dem [etwa 500 Meter westlich gelegenen] Flussbett, in dem wir ursprünglich gelandet sind. Eventuell existieren hier sogar verschiedene Geländeformen, welche durch einstmals feuchte Umweltbedingungen zu erklären sind.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, LANL, CNES, IRAP, LPG Nantes, CNRS" width="260"/></a><figcaption>
Die chemische Zusammensetzung der Venen wurde durch die ChemCam des Rovers ermittelt.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, LANL, CNES, IRAP, LPG Nantes, CNRS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweise hierauf konnte unter anderem die ChemCam liefern, welche in verschiedenen untersuchten Bodenproben erhöhte Werte von Kalzium, Schwefel und Wasserstoff nachweisen konnte. Bei den entdeckten Venen könnte es sich demzufolge um in <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Basanit_(Gestein)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Basanit-Gestein</a> eingebettete Konzentrationen von hydratisiertem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumsulfat" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Calciumsulfat</a>&#8211; auch als &#8222;Gips&#8220; bekannt &#8211; handeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Bei uns auf der Erde ist für die Entstehung solcher Venen Wasser notwendig, welches in Gesteinsspalten zirkuliert&#8220;, so der dem ChemCam-Team angehörende Wissenschaftler Nicolas Mangold von dem in Nantes/Frankreich ansässigen Laboratoire de Planetologie et Geodynamique. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die des Weiteren in diesem Bereich beobachtete rundlichen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konkretion" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Konkretionen</a> wurden vermutlich ebenfalls unter dem Einfluss von Wasser gebildet, welches anschließend im Rahmen weiterer Prozesse durch Poren im Sedimentgestein in den Untergrund sickerte. Beides sind deutliche Hinweise darauf, dass das Oberflächengestein in diesem Bereich der Marsoberfläche einstmals einer reichlichen Einwirkung durch flüssiges Wasser unterlegen sein muss. Eine erste Analyse der Sedimentgesteine ergab, dass sich diese aus Sandstein und aus <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schluffstein" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Siltstein</a> zusammensetzen. Die darin enthaltenen Körner unterscheiden sich in ihrer Größe und Struktur deutlich von den Kiesablagerungen, welche während des letzten Jahres im Landebereich des Rovers aufgefunden wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;All diese unterschiedlichen Sedimentgesteine zeigen uns, dass hier einstmals Bedingungen vorherrschten, unter denen sich Material aktiv auf der Marsoberfläche ablagern konnte&#8220;; so Aileen Yingst vom Planetary Science Institute in Tucson/Arizona, eine der Mitarbeiterinnen des MAHLI-Instruments des Rovers. &#8222;Die dabei zu beobachtenden unterschiedlichen Korngrößen sind Hinweise auf die unterschiedlichen Transportbedingungen bei denen dies geschah.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die erste Bohrung und die daraus resultierenden Untersuchungen der dabei zu gewinnenden Proben erhoffen sich die Marsforscher weitere Erkenntnisse über die einstmals vorherrschenden Bedingungen, unter denen diese Ablagerungen entstanden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme von Konkretionen wurde am 25. Dezember 2012 mit der MastCam angefertigt. 
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(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Wochen der Forschung &#8222;Vor Ort&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die damit verbundenen Arbeiten werden sich allerdings als relativ zeitaufwändig gestalten und zudem in mehreren Schritten erfolgen. Die ersten Bohrungen sollen dabei durchgeführt werden, um das Bohrgehäuse und die Verbindungsgänge zwischen dem Bohrer und den Analyseinstrumenten von eventuellen von der Erde mitgeführten Kontaminationen zu reinigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem nächsten Schritt sollen weitere Bohrungen durchgeführt werden, wobei das dabei gewonnene Material schließlich dem im Inneren des Rovers befindlichen CheMin-Spektrometer zugeführt werden soll. Durch die dortige Analyse der zuvor durch die Bohrungen zu feinem Staub zermahlenen Gesteinsproben soll deren mineralogische Zusammensetzung entschlüsselt werden. Weitere Analysen durch das SAM-Instrument sollen schließlich auch die chemische Zusammensetzung des angebohrten Gesteins offen legen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorgehensweise wird aller Wahrscheinlichkeit einen Zeitraum von nochmals mehreren Wochen benötigen. Im Anschluss an die Durchführung der ersten Bohrungen auf dem Mars werden vermutlich noch verschiedene &#8222;Nachfolgeuntersuchungen&#8220; durchgeführt, um die gewonnenen Ergebnisse in einen entsprechenden Kontext zu versetzen. Erst danach wird der Marsrover <i>Curiosity</i> seine Erforschung der Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; beenden und seine Fahrt zu dem im Zentrum des Gale Kraters gelegenen Zentralberges Aeolis Mons beginnen. Aufgrund der somit wohl frühestens im März 2013 beginnenden Weiterfahrt könnte sich die Ankunft am Fuß des Zentralberges bis zum Ende dieses Jahres verschieben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012013214446_small_6.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Der innere Rand der &#8222;Yellowknife Bay&#8220;. In dem vergrößerten Ausschnitt (rechtes Bild) sind Konkretionen (schwarze Pfeile) und Venen (helle Pfeile) erkennbar. Beide deuten auf eine frühere Interaktion der hiesigen Oberfläche mit Wasser hin. 
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(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut John Grotzinger stellt diese  in den letzten Wochen entstandene Verzögerung &#8211; nach den ursprünglichen Plänen sollte die Erforschung von Yellowknife Bay eigentlich bereits Ende Dezember 2012 abgeschlossen sein &#8211; jedoch kein Problem. Die primäre Aufgabe des Rovers besteht nun einmal darin, die Bedingungen auf dem Mars möglichst genau zu analysieren, und nicht etwa darin, neue Geschwindigkeits- oder Entfernungsrekorde aufzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der dort beobachteten interessanten Geologie gestaltet sich der der derzeitige Standort des Rovers dabei für die an der Mission beteiligten Wissenschaftler als ein überaus interessantes Studienobjekt. Aufgrund der permanent durch aktuelle Forschungs- und Beobachtungsergebnisse geleiteten weiteren Vorgehensweisen ist es zudem relativ schwierig, einen festen Zeitplan für die zukünftigen Aktivitäten beziehungsweise für die zu bestimmten Zeitpunkten zu erreichenden Standorte zu erstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der sich aktuell ergebende Aufenthalt am jetzigen Standort soll unter anderem auch dazu genutzt werden, um <i>Curiosity</i> ein Update für seine derzeit verwendete &#8222;Flight Software&#8220; zu übermitteln. Nach dem Überspielen dieses Updates, so die Erwartungen der an der Mission beteiligten Ingenieure, wird der Rover über noch größere Kapazitäten als bisher verfügen, um eigenständig Forschungsziele auf dem Mars auszuwählen und diese mit seinen Kamerasystemen abzubilden. Das entsprechende Update soll laut Richard Cook in etwa vier Wochen übermittelt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 159 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von etwa 705 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. In diesem Zeitraum haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile über 37.700 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.1845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Vega Rakete rückt näher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-vega-rakete-rueckt-naeher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2004 21:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASI]]></category>
		<category><![CDATA[Ersteinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wichtiger Schritt für die ESA rückt immer näher. Die Einführung der Vega Startrakete steht bevor. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Die ESA arbeitet zurzeit an der Vega Startrakete. Bis zu ihrem Jungfernflug wird wohl noch einige Zeit vergehen doch die ESA ist diesen Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Nach mehrmonatiger Intensivarbeit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Schritt für die ESA rückt immer näher. Die Einführung der Vega Startrakete steht bevor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA arbeitet zurzeit an der Vega Startrakete. Bis zu ihrem Jungfernflug wird wohl noch einige Zeit vergehen doch die ESA ist diesen Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Nach mehrmonatiger Intensivarbeit wurde der &#8222;Motor&#8220;, der Vega abheben lassen soll, endlich zum Laufen gebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052004235036_small_1.jpg" alt="None" width="350" height="466"/><figcaption>
Hier soll die Startrakete Vega abheben (Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Alle Ziele wurden erreicht&#8220;, meint Massimo Epifani, ein Ingenieur der unter anderem Vega geplant hat. Vega soll ähnlich wie die Ariane Raketen in Französisch Guiana abheben, nur eben für kleine Nutzlasten attraktiv sein. Gemeinsam mit einem Team aus Guiana hat man es in Italien geschafft, den Motor zum Laufen zu bringen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Einführung der europäischen Kleinrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Vega Programm</strong>
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Ingesamt sind sieben ESA Mitgliedsstaaten am Vega Programm beteiligt. Die italienische Raumfahrtbehörde ASI ist am meisten beteiligt. Das Ziel ist es eine kleine Startrakete mit umweltfreundlicheren Antrieb zu bauen. Der Antrieb soll auch viel weniger Treibstoff brauchen und somit Kosten sparen. Vega ist 30 Meter hoch und mit einem Durchmesser von nur drei Meter kann sie maximal 1.5 Tonnen Nutzlast in einen Polaren Orbit schießen. Der Jungfernflug ist für das Jahr 2006 geplant.
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Vega soll zwischen Ariane 5 und Sojus Rakete liegen. Wobei die Sojus Rakete wohl bald ausgedient haben wird. Die letzte Sojus sollte im Jahre 2007 abheben, aber die Erfahrung zeigt uns, dass &#8222;Todgesagte&#8220; länger leben.
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Die mehrmonatige Intensivarbeit wurde erst dieses Jahr genehmigt, da man meinte, man komme nicht voran. 
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Die letzten Tests mit dem Antrieb sind gerade im Gange. Er soll ja auch richtig funktionieren. Scheinbar wird es für den offziellen Sojus Nachfolger bald ernst. </p>
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