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	<title>ESA Living Planet Symposium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>ESA Living Planet Symposium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Kiefer, Eiche und Buche aus dem All erkannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kiefer-eiche-und-buche-aus-dem-all-erkannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 14:31:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erste satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands online – Anlässlich des Living Planet Symposium 2022 der Europäischen Weltraumorganisation ESA (Bonn, 23.-27.5.22) wurde am 27. Mai 2022 die erste frei zugänglich satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands präsentiert. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie. Quelle: Naturwald Akademie 27. Mai 2022. 27. Mai 2022 &#8211; Die Karte zeigt anhand von Aufnahmen aus dem All [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erste satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands online – Anlässlich des Living Planet Symposium 2022 der Europäischen Weltraumorganisation ESA (Bonn, 23.-27.5.22) wurde am 27. Mai 2022 die erste frei zugänglich satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands präsentiert. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Naturwald Akademie 27. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteDeutschlandnwalg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteDeutschlandnwasm.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Karte spiegelt das großräumige allgemeine Muster der vorherrschenden Baumarten in Deutschland wider, mit den von Fichten dominierten Gebirgs- und Mittelgebirgsregionen, dem Kieferngürtel im Nordosten und den mehr von Laubbäumen dominierten Gebieten im mittleren und westlichen Teil Deutschlands.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Mai 2022 &#8211; Die Karte zeigt anhand von Aufnahmen aus dem All wie die häufigsten Baumarten verteilt sind. Bisher wurden vonseiten des Bundes nur Karten veröffentlicht, die aufgrund von statistischen Berechnungen den Flächenanteil der Baumarten zeigten. Die neue Karte ist für die Zukunft des Waldes von großer Bedeutung. Nur mit genauer Kenntnis der Baumartenverteilung können an den Klimawandel angepasste Maßnahmen für den Naturschutz und das Waldmanagement entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Karte ist Teil des <a href="https://map3d.remote-sensing-solutions.de/waldmonitor-deutschland/#" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">online Waldmonitors</a> der Naturwald Akademie und der Remote Sensing Solutions GmbH. Hier kann nun jeder sehen, wie die Baumarten Fichte, Buche, Kiefer, Eiche, Douglasie und Lärche in Deutschland verteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Daten für besseren Schutz der Wälder notwendig</strong><br>Jonas Franke von Remote Sensing Solutions erklärt, wie die Satellitendaten des Europäischen Copernicus Programms helfen, wichtige Informationen über den Wald zu gewinnen: „Durch die Nutzung maschinellen Lernens, wurden die großen Datenmengen der Sentinel-Satelliten mit Stichprobendaten aus Forstinventuren kombiniert. Dieses trainierte Datenmodell ermöglichte anschließend die Berechnung der deutschlandweiten Baumartenkarte mit einer Auflösung von 10m pro Pixel.“ Zugang, Verfügbarkeit, Qualität und der Umfang geeigneter forstlicher Referenzdaten variierten stark zwischen den Bundesländern. Die Bereitschaft bei den Forstverwaltungen und nationalen Behörden diese Daten zu veröffentlichen sei sehr unterschiedlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteBrodaerHolzMeckponwa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteBrodaerHolzMeckponwa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Karte zeigt auch das kleinräumige Muster, die Heterogenität und Vielfalt der Baumarten über kurze Entfernungen wider, wie in den gezoomten Kartenbeispielen dargestellt. Hier am Beispiel des Brodaer-Holz in Mecklenburg-Vorpommern.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der weltweit geforderte Schutz von Naturwäldern und eine Klimawandel-angepasste Behandlung der Wälder hängt auch von einem deutlich verbesserten Zugang zu Waldinformationen ab,“ erläutert Torsten Welle von der Naturwald Akademie. Mit der neuen Methode könnten aufwändige Waldinventuren, die nur alle zehn Jahre durchgeführt werden, durch satellitengestützte jährliche Waldbewertungen sinnvoll ergänzt werden. Diese Daten wären dann Entscheidungsgrundlage für Forstexperten und Regierungsbehörden zur Entwicklung von widerstandsfähigen Wäldern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Derzeit sind landesweite Informationen über die Verteilung der Hauptbaumarten räumlich nicht eindeutig. Sie konnten bisher nur auf der Grundlage der Stichprobenpunkte aus der alle zehn Jahre durchgeführten Bundeswaldinventur rechnerisch abgeleitet werden. Damit können die Flächenanteile der einzelnen Baumartengruppen errechnet werden. Nun haben die Naturwald Akademie und die Remote Sensing Solutions eine Methode entwickelt, die den genauen Standort dieser Baumarten anzeigt. „Die Genauigkeit der Baumartenkarte hängt von der Anzahl und Verfügbarkeit von Daten aus Forstinventuren ab. Mittels Daten der Bundeswaldinventur konnten wir für sieben Baumartengruppen sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei der Fichte konnten wir Genauigkeiten bis etwa 96% erzielen“, sagt Jonas Franke. Bei weniger häufiger Baumarten wie z.B. die Lärche reduziert sich jedoch die Genauigkeit. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Entwicklung die Bestrebungen in Politik und Wissenschaft zum digitalen und öffentlichen Waldmonitoring unterstützen. Diese regelmäßige, datengestützte Beobachtung des Waldes ist u.a. im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie in der EU-Waldstrategie 2030 anvisiert,“ erklärt Torsten Welle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Referenzjahr der Baumartenkarte ist 2017, da dies eine Analyse der Waldzustandsänderungen im Waldmonitor Deutschland ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die begleitende wissenschaftliche Arbeit „Welle, T., et al.: Dominant tree species map of German forests, befindet sich zurzeit im Peer review Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532866#msg532866" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<item>
		<title>OHB: Rider-Vertrag für Copernicus CO2M unterzeichnent</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-rider-vertrag-fuer-copernicus-co2m-unterzeichnent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 07:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 23. Mai 2022. Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 23. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Offizielle Vertragsunterschrift beim Living Planet Symposium in Bonn: (v.l.n.r.) Robert Hook (OHB), Dr. Rüdiger Schönfeld (OHB), Dr. Yasjka Meijer (ESA), Dr. Wolfgang Paetsch (OHB), Mauro Facchini (European Commission), Simonetta Cheli (ESA), Toni Tolker-Nielsen (ESA), Dr. Lutz Bertling (OHB). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus wird erstmals die von Menschen erzeugten CO2-Emmissionen weltweit messen und überwachen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde bereits vor zwei Jahren von der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit der Realisierung dieser besonderen Erdbeobachtungsmission beauftragt. Heute unterzeichneten ESA und OHB während des „Living Planet Symposiums“ in Bonn die Vertragsanpassung zur Aktivierung der nächsten Entwicklungsphasen. Somit sind die beiden zu liefernden Satelliten jetzt vollumfänglich beauftragt und das finale Design und der Bau der neuen Klima-Wächter können beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns und sind auch stolz, dass wir mit unseren Satelliten zur weltweiten Überwachung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes beitragen werden und diese für unseren Planeten so wichtige Mission als Hauptauftragnehmer entwickeln können“, sagte Dr. Wolfgang Paetsch, Vorstand der OHB System AG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Bonn. Der Auftrag bestätige zudem einmal mehr die hohe Expertise von OHB in der Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich freue mich, dass wir bei dieser Vertragsunterzeichnung mit OHB, dem Hauptauftragnehmer für die Copernicus CO2M-Mission, dabei sind, und ich freue mich auf die erfolgreiche Durchführung dieser wichtigen Mission zusammen mit unseren Partnern, der Europäischen Kommission und Eumetsat&#8220;, sagte Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme und Leiterin des ESA-Zentrums für Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unbestechlicher Blick aus dem All</strong><br>In der CO2M-Mission wird der Blick aus dem All wieder einmal unbestechlich sein: Die neuen Erdbeobachtungsatelliten, die bei OHB entwickelt und gebaut werden, sollen gezielt erfassen, wie viel klimaschädliches CO<sub>2</sub> tatsächlich durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangt. Mit Hilfe von Instrumenten, die Messungen im infraroten Wellenlängenbereich vornehmen, können die Klima-Wächter die Konzentration von Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickstoffdioxid in der Atmosphäre sehr präzise messen. Die Daten werden dann verlässliche Aussagen über die Emissionen einzelner Länder, Regionen und Städte liefern und damit auch helfen, zu überprüfen, ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens umgesetzt und erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Satelliten zu bauen, die unseren Blick auf die Erde weiten und uns Daten liefern, mit denen wir unseren Planeten noch besser verstehen und schützen können, ist eine besondere Aufgabe. Wir freuen uns daher sehr, dass wir die hohen Anforderungen dieser komplexen Mission erfüllen und nun mit dem finalen Design und dem Bau der CO2M-Satelliten beginnen können. Der nächste wichtige Meilenstein, das sogenannte Critical Design Review, in dem das endgültige Design der Satelliten begutachtet und bestätigt wird, ist für 2023 geplant“, sagt der CO2M-Projektleiter Robert Hook.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start ins All ab Ende 2025</strong><br>Das Projekt CO2M wird von einem Industriekonsortium unter OHB-Leitung umgesetzt. Als Hauptauftragnehmer trägt die OHB System AG die Verantwortung für die Gesamtsysteme und entwickelt die Satellitenplattformen. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 445 Millionen Euro. Wichtigster Unterauftragnehmer ist Thales Alenia Space als Lieferant für die Nutzlasten. Die fast zwei Tonnen schweren CO2M-Satelliten sollen ab Ende 2025 nach einander auf ihren Orbit in 735 Kilometer Höhe starten, um dann 2026 einsatzbereit zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Copernicus-Programm</strong><br>Copernicus ist neben Galileo das zweite große europäische Raumfahrtprogramm und stellt eine unabhängige Infrastruktur für die Erdbeobachtung bereit. Die von Messeinrichtungen an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum gesammelten Daten dienen in erster Linie der Überwachung von Umwelt und Klima, helfen aber auch bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und liefern Antworten in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532629#msg532629" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA und DLR: Ganz nah am Pulsschlag unseres Planeten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-und-dlr-ganz-nah-am-pulsschlag-unseres-planeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 16:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist Co-Gastgeber des „ESA Living Planet Symposiums&#8220;, das unter dem Motto „Taking the Pulse of our Planet from Space&#8220; vom 23. bis 27. Mai 2022 erstmals in Deutschland stattfindet. Mehr als 4.700 Erdbeobachtungs-Experten aus der ganzen Welt treffen sich eine Woche lang im World Conference Center (WCCB) in Bonn. Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist Co-Gastgeber des „ESA Living Planet Symposiums&#8220;, das unter dem Motto „Taking the Pulse of our Planet from Space&#8220; vom 23. bis 27. Mai 2022 erstmals in Deutschland stattfindet. Mehr als 4.700 Erdbeobachtungs-Experten aus der ganzen Welt treffen sich eine Woche lang im World Conference Center (WCCB) in Bonn. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 23. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsympplenumDLRLeaAdams.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsympplenumDLRLeaAdams600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Geballte Erdbeobachtungs-Expertise. (Bild: DLR/Lea Adams)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Mai 2022 &#8211; Biomasse messen, Ozeane global beobachten, Landwirtschaft nachhaltiger gestalten, die Luftqualität erheben und verbessern, die Eisschmelze an den Polen dokumentieren und Gegenmaßnahmen entwickeln, Satelliten nutzen für Klima- und Krisenmanagement, Erdbeobachtung als Wirtschaftsfaktor und Katalysator für Technologiesprünge – das sind nur einige der zahlreichen Themen, die auf der Agenda des „Living-Planet“-Symposiums der Europäischen Weltraumorganisation ESA stehen, das unter der Co-Gastgeberschaft der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR vom 23.-27. Mai 2022 erstmals in Deutschland stattfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtung der Erde aus dem All mithilfe von Satelliten ist ein wesentlicher Baustein für dauerhaftes, aktives Umwelt- und Klima-Monitoring und daraus abzuleitende Maßnahmen für den globalen und regionalen Umwelt- und Klimaschutz. Mehr als 4.700 Teilnehmende aus 74 Ländern, darunter mehr als 820 Studierende und 40 Aussteller kommen eine Woche lang in die Bundesstadt Bonn zu einer der weltweit größten Fachkonferenzen im Bereich der Erdbeobachtung mit mehr als 240 wissenschaftlichen Sessions. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Engagement in der ESA koordiniert, hat hier ihren Sitz, ebenso verschiedene UN-Sekretariate mit Fokus auf Umwelt- und Klimafragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsymperoeffnungDLRLeaAdams.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsymperoeffnungDLRLeaAdams26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Living Planet Symposium von ESA und DLR wurde am 23. Mai 2022 eröffnet. (Bild: DLR/Lea Adams)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland gehört zur Weltspitze bei der Entwicklung und Anwendung von Erdbeobachtungstechnologien. Das Symposium ist eine hervorragende Gelegenheit für den internationalen Expertenaustausch zu aktuellen, uns alle betreffende globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Ernährungssicherheit oder auch die Umsetzung nachhaltiger Technologien, die wir mithilfe von Erdbeobachtung fokussierter angehen können&#8220;, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir möchten die Chance nutzen, wichtige umwelt- und klimapolitische Ziele im nationalen und internationalen Umfeld zu platzieren. Dabei geht es um den Schutz der Erde, aber auch um den Schutz des Weltraums &#8211; Stichwort Weltraumverschmutzung &#8211; durch eine immer stärkere auch kommerzielle Nutzung des Weltalls durch uns Menschen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsympbilduebergabedlr.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplanetsympbilduebergabedlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gruß von den Bonner Klimabotschaftern. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland ist der stärkste auch finanzielle Partner in der europäischen Erdbeobachtung, sowohl mit Blick auf die ESA als auch mit Bezug zu den Programmen der Europäischen Kommission wie Copernicus. Wir wollen diesen Schwerpunkt auf der nächsten ESA-Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris fortsetzen“, erklärt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, zur Eröffnung des „Living Planet-Symposiums&#8220; in Bonn. „Unseren Planeten zu beobachten und seine Veränderungen zu verstehen, ist heute wichtiger denn je. Deutschland wird deshalb auch künftig ein verlässlicher Partner in der Erdbeobachtung sein. Raumfahrtagenturen, Industrie, Wissenschaft, institutionelle und kommerzielle Nutzer können sich auf uns verlassen. Besonders empfehlen möchte ich vor diesem Hintergrund auch einen Besuch der Ausstellung ‚Space4ourPlanet‘, die zeigt, wie Raumfahrt und die Nachhaltigkeitsziele der UN zusammengehen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, betont: „Das Living Planet Symposium ist inzwischen zu einer der bedeutendsten Konferenzen im Bereich der Erdbeobachtung geworden. Europa stellt außerdem durch die Copernicus-Sentinel-Satelliten die derzeit genauesten Beobachtungen unseres Planeten zur Verfügung. Erd- und Umweltbeobachtung kennt keine Grenzen und wir müssen gemeinsam alle nötigen Anstrengungen unternehmen, um den Klimawandel besser zu verstehen, ganz im Sinne der zukünftigen Generationen in Europa und weltweit. Das Erdbeobachtungsprogramm der ESA stellt dafür einen weltweit anerkannten Eckpfeiler bereit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner ergänzt: „Bonn ist nicht nur der Ort, an dem die Vereinten Nationen ihre Anstrengungen für die globalen Nachhaltigkeitsziele gebündelt haben, sondern auch ein Zentrum der Erdbeobachtung. Themen wie Katastrophenvorhersage, Wetterbeobachtung, nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität und Bildung für Nachhaltige Entwicklung werden von exzellenten Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen zusammen mit öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen bearbeitet. Das Living Planet Symposium bringt alle zusammen und richtet den Blick auf die Zukunft, die wir uns für kommende Generationen wünschen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplaneteroeffsdgausstellungDLRLeaAdams.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/livingplaneteroeffsdgausstellungDLRLeaAdams26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eröffnung der Space for our Planet-Ausstellung. (Bild: DLR/Lea Adams)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Begleitprogramm des „Living Planet Symposiums&#8220; zählen die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen stehende Wander-Ausstellung „Space4ourPlanet“, die im Außenbereich des WCCB für Interessierte zu sehen ist, sowie ein Schülerlabor (nur auf Anmeldung, mehr als 400 Teilnehmende), das sich kind- und jugendgerecht mit Fernerkundungstechnologien und -techniken befasst. Die Deutsche Raumfahrtagentur hat dort auch einen Stand, bei dem man mit Satellitenbildern Klimazonen untersuchen kann. Außerdem sind zwei Exponate der INNOspaceEXPO zum Thema „Wissen &amp; Bildung“ ausgestellt. Am Vormittag des 26. und 27. Mai ist das Schülerlabor für Familien mit Kindern ab 8 Jahren geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft organisiert gemeinsam mit der Deutschen Raumfahrtagentur am 24. Mai einen Event zum Thema „Erdbeobachtung und landwirtschaftliche Anwendungen“, darunter Ernährungssicherheit. Der italienische ESA-Astronaut Luca Parmitano spricht am 25. Mai 2022, dem LPS-„Klimatag”, über seine Expedition zum Gornergletscher, dem einst drittgrößten Gletscher der Alpen, der durch den Klimawandel stark geschmolzen ist.</p>



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