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	<title>ESA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>ESA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission „Martian Moons eXploration“ (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MMX</a>) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.<br>MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA), der französischen Raumfahrtagentur (CNES), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) geleitet.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_moon_lander_set_to_launch_on_19_October" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 13. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=European%20contributions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Europäische Beiträge zu MMX</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Marsmonde?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MMX bei Mars und Phobos<br>Credit: JAXA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars hat zwei Monde: Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken). Trotz der zahlreichen Missionen, die zum Roten Planeten entsandt wurden, geben diese Monde nach wie vor Rätsel auf, und es bleiben große offene Fragen hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer Zusammensetzung. Da sich noch kein Raumfahrzeug längere Zeit in ihrer Nähe aufgehalten hat, wissen wir eigentlich nur das, was einige wenige Vorbeiflüge enthüllt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen nicht einmal ihre Entstehungsgeschichte. Möglicherweise handelt es sich um Asteroiden, die in die Marsumlaufbahn eingefangen wurden, oder um Trümmerreste, die nach einer gewaltigen Kollision auf der Marsoberfläche in die Umlaufbahn geschleudert wurden. Um dies herauszufinden, müssen wir Proben entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von MMX gelieferten Daten und Proben bieten einen Einblick in die Entwicklung des Mars und des Sonnensystems“, sagt Elliot Sefton-Nash, MMX-Projektwissenschaftler der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie die Erde hat sich auch der Mars seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren stark verändert. Die Bedingungen dort könnten einst für Leben geeignet gewesen sein. Die Erforschung dieser Geschichte wird uns auch mehr darüber verraten, wie die Erde und der Rest des Sonnensystems entstanden sind und sich entwickelt haben – und vielleicht sogar über Gesteinsplaneten um andere Sterne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist neu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird das erste Raumfahrzeug sein, das Phobos umkreist, das erste, das auf einem anderen Mond als unserem eigenen landet, und das erste, das Proben von der Oberfläche dieses Mondes entnimmt. Es wurde eine spezielle Technologie entwickelt, um die Landung, das Manövrieren und die robotergestützte Probenentnahme unter den extrem niedrigen Schwerkraftbedingungen auf Phobos zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem all dies erreicht ist, wird MMX die erste Mission sein, die nach einem Besuch im Marssystem zur Erde zurückkehrt. Die Fähigkeit, solche Hin- und Rückflüge durchzuführen, könnte für zukünftige robotergestützte Missionen von Interesse sein, die Proben vom Mars selbst zurückbringen, und möglicherweise sogar für zukünftige bemannte Marsmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der MMX-Mutterraumschiff wird Phobos aus der Ferne untersuchen, anschließend einen Rover namens Idefix auf der Mondoberfläche absetzen und schließlich auf Phobos landen, um Proben für den Rücktransport zur Erde zu sammeln. Auf dem Rückweg wird es an Deimos und dem Mars vorbeifliegen und diese weiter untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=spacecraft%20here.-,Instruments%3A,-Main%20spacecraft%20instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Mission</a> verfügt über insgesamt 11 wissenschaftliche Instrumente: sieben auf dem Hauptraumschiff und vier auf dem Rover. Das Hauptraumschiff verfügt außerdem über einen Strahlungsmonitor, zwei hochauflösende Kameras und zwei verschiedene Probenentnahmegeräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 25 kg schwere Rover „Idefix“ hat zwei Hauptaufgaben: Er liefert Informationen zur Vorbereitung der Landung des Hauptraumschiffs zur Probenentnahme und analysiert die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Oberfläche von Phobos. Die Schwerkraft auf Phobos ist so gering, dass „Idefix“ auf dessen Oberfläche nur das Äquivalent von 15 Gramm wiegen wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht der Zeitplan der Mission aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-154659" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX)<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird etwa ein Jahr benötigen, um den Mars zu erreichen. Es wird erwartet, dass die Sonde im August 2027 in die Umlaufbahn um den Roten Planeten eintritt und ab September 2027 den Phobos umkreist. Nachdem MMX den Phobos (und den Deimos) aus der Ferne untersucht hat, wird die Sonde Anfang 2029 Idefix ausklinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bestätigt wurde, dass die ESA-Sonde „Mars Express“ mindestens bis 2029 am Mars im Einsatz bleiben wird, könnte der langjährige Orbiter möglicherweise die Beobachtungen von MMX unterstützen. Der kommende ExoMars-Rover „Rosalind Franklin“ der ESA wird MMX hervorragend ergänzen, indem er Proben aus dem Untergrund des Mars entnimmt und diese mit einem bordeigenen Labor analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2030 wird das Mutterraumschiff auf Phobos landen, um Proben zu entnehmen und diese in ein Rückflugmodul für die Reise zurück zur Erde zu verpacken. Dieses Modul wird 2031 auf der Erde eintreffen und mindestens zehn Gramm Phobos-Material in einer Probenrückführungskapsel zur Erde befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wird in Australien landen, bevor sie nach Japan weiterbefördert wird, wo die Probe entnommen, katalogisiert und an die Missionspartner weitergegeben wird. Es ist geplant, die Proben europäischen Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, und die ESA arbeitet mit dem CNES, dem DLR und der JAXA zusammen, um Ausschreibungen für die Arbeit mit den Proben zu veröffentlichen. Selbst winzige Probenmengen können eine Fülle von Informationen enthalten, die durch präzise Messungen erschlossen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Proben in unsere modernsten Labore hier auf der Erde zu bringen, wirkt sich positiv auf die Zahl der Entdeckungen aus, da unsere präzisesten Instrumente zu groß, zu komplex oder zu empfindlich sind, um sie ins All zu schicken“, sagt Elliot. „Selbst nachdem die Mission abgeschlossen ist, werden zukünftige Generationen von Wissenschaftlern die Phobos-Proben mit noch fortschrittlicheren Instrumenten untersuchen – die auf die Erde gebrachten Proben sind ein Geschenk, das immer wieder neue Erkenntnisse liefert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start live auf Japanisch/Englisch über den YouTube-Kanal der JAXA. Folgen Sie @<a href="https://twitter.com/jaxa_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA_en</a> für aktuelle Informationen und beteiligen Sie sich an der Diskussion unter #MMX. Am 20. Oktober wird die ESA eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der der erfolgreiche Start bestätigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14363.msg593334#msg593334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MMX Phobos Sample Return (JAXA) auf H3-24L</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Themis Demonstrator schließt zweiten Betankungstest ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/themis-demonstrator-schliesst-zweiten-betankungstest-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 12:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Betankungstest]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[SSC Space]]></category>
		<category><![CDATA[Themis]]></category>
		<category><![CDATA[Wet Dress Rehearsal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Themis, ESAs Demonstrator einer wiederverwendbaren Raketenstufe, hat am 29. September im Esrange Space Center in Schweden seinen zweiten „Wet Dress Rehearsal“, einen Betankungstest, erfolgreich abgeschlossen, bei der das Fahrzeug und die Bodenabläufe unter realistischen kryogenen Bedingungen getestet wurden. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Transportation / Future [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Themis, ESAs Demonstrator einer wiederverwendbaren Raketenstufe, hat am 29. September im Esrange Space Center in Schweden seinen zweiten „Wet Dress Rehearsal“, einen Betankungstest, erfolgreich abgeschlossen, bei der das Fahrzeug und die Bodenabläufe unter realistischen kryogenen Bedingungen getestet wurden. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Future_space_transportation/Themis_completes_second_fuelling_rehearsal" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Future space transportation</a>, 7. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154613" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Betankungstest von Themis<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Betankungstest konnten Teams von SSC Space und dem Hauptauftragnehmer von Themis, der ArianeGroup, die Abläufe mit dem Demonstrator auf der Startrampe proben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test am 29. September folgte auf einen ersten „Wet Dress Rehearsal“ im Juli und ermöglichte es den Bedienern der Startanlage von SSC Space sowie den Ingenieuren des Hauptauftragnehmers ArianeGroup, die Countdown-Abläufe zu üben. Der Raketenprototyp wurde mit auf –200 °C abgekühltem flüssigem Stickstoff befüllt, um das gesamte System zu testen und zu prüfen, wie es der extremen Kälte und dem hohen Druck standhält, sowie um sicherzustellen, dass alle Systeme unter diesen Bedingungen ordnungsgemäß funktionieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154615" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik des Betankungstests von Themis<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitung auf den automatisierten Bodenbetrieb</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wiederverwendbare Trägerrakete muss nach der Landung gesichert werden, und alle verbleibenden Treibstoffe müssen abgepumpt und sicher gelagert werden, bevor Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden können. Es wurden Robotersysteme entwickelt, mit denen diese Vorgänge durchgeführt werden können, während sich das Personal in sicherer Entfernung aufhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Themis ist so konzipiert, dass sie auf einer Fläche von nur 20 x 20 Metern landet, wo Roboter die Rakete anschließend lokalisieren, sich zu ihr hinbewegen und sich automatisch anschließen, um den verbleibenden Treibstoff und das Oxidationsmittel abzulassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Themis während des zwieten Betankungstests<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Roboter, die die Aufgaben eines herkömmlichen Startturms übernehmen, sollen die wichtigsten Verbindungen zwischen der Startrampe und der Rakete sicherstellen. Im Rahmen der Probe wurden auch einige Elemente der für „Themis“ geplanten robotergestützten Bodenoperationen getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Themis“ wird mit flüssigem Methan und Sauerstoff betrieben, doch aus Sicherheitsgründen wurde bei dieser Probe flüssiger Stickstoff verwendet. Dieser weist hinsichtlich der kryogenen Temperatur und der Dichte ähnliche Eigenschaften auf, ist jedoch weder brennbar noch explosiv.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154620" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Themis wird mit Stickstoff befüllt<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Themis, der erste Demonstrator in Originalgröße der ersten europäischen wiederverwendbaren Hauptstufe, wurde im Rahmen des ESA-Programms zur Vorbereitung des zukünftigen Weltraumtransports entwickelt, wobei die ArianeGroup als Hauptauftragnehmer fungierte und zahlreiche europäische Industriepartner beteiligt waren. Nach seiner Fertigstellung wurde Themis im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten „Horizont Europa“-Projekts <a href="https://salto-project.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SALTO</a> für die Startkampagne weiterentwickelt. Das SALTO-Projekt ist Teil des <a href="https://hadea.ec.europa.eu/news/taking-closer-look-salto-performing-europes-first-reusable-launcher-flight-campaign-2025-06-27_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EU Space Research and Innovation Work Programme</a>  und wird von der <a href="https://hadea.ec.europa.eu/index_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EU executive agency HaDEA</a> verwaltet; es vereint 25 Konsortialpartner aus 12 Ländern der Europäischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20618.msg593173#msg593173" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Themis Start und Landeversuche</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-3C liefert erste Aufnahmen der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-3c-liefert-erste-aufnahmen-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 19:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur zwei Wochen nach seinem Start lieferte der Satellit „Copernicus Sentinel-3C“ die ersten Bilder und Messdaten von zwei seiner wichtigsten Instrumente – ein bedeutender Meilenstein, der bestätigt, dass der Satellit einwandfrei funktioniert und auf dem besten Weg ist, den Zustand der Ozeane, der Landflächen, der Kryosphäre und der Atmosphäre der Erde zu überwachen.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nur zwei Wochen nach seinem Start lieferte der Satellit „Copernicus Sentinel-3C“ die ersten Bilder und Messdaten von zwei seiner wichtigsten Instrumente – ein bedeutender Meilenstein, der bestätigt, dass der Satellit einwandfrei funktioniert und auf dem besten Weg ist, den Zustand der Ozeane, der Landflächen, der Kryosphäre und der Atmosphäre der Erde zu überwachen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Sentinel-3C_returns_its_first_views_of_Earth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-3</a>, 8. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese erste Bilderserie umfasst atemberaubende Aufnahmen von Italien, der Arktis und der Karibik, die mit dem Farbinstrument des Satelliten für Ozean- und Landbeobachtung aufgenommen wurden, sowie Messungen der Höhe des grönländischen Eisschildes und der Meeresoberfläche, die mit dem Radarhöhenmesser mit synthetischer Apertur (SAR) durchgeführt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3C ist der dritte Satellit der Sentinel-3-Reihe und wird die langfristige Aufgabe der Mission fortsetzen, Umweltdaten zu liefern, die für eine Vielzahl von Anwendungen unverzichtbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtigste Mission von Copernicus sind die Sentinel-3-Satelliten mit derselben Instrumentenausstattung ausgestattet, um die Ozeane, das Land, die Kryosphäre und die Atmosphäre der Erde systematisch zu vermessen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154590" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3 – zur Überwachung von Veränderungen auf der Erde<br>Credit: ESA/ATG medialab; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Ozeanen misst Sentinel-3 die Temperatur, die Farbe und die Höhe der Meeresoberfläche sowie die Dicke des Meereises, um beispielsweise die Überwachung von Meeresverschmutzung und Meereshitzewellen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Land überwacht diese innovative Mission Dürren und Waldbrände, erfasst die Landnutzung, überprüft den Gesundheitszustand der Vegetation und misst die Höhe von Flüssen, Seen und polaren Eisschilden, wie in der untenstehenden Animation von Grönland zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungen von Sentinel-3 sind zudem besonders wertvoll, da sie Parameter nahezu in Echtzeit für die Wettervorhersage liefern und zur Überwachung langfristiger Veränderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation ist noch dabei, Sentinel-3C in Betrieb zu nehmen – eine wichtige und komplexe Aufgabe, die weitere fünf Monate in Anspruch nehmen wird –, doch bereits nach nur zwei Wochen im Orbit zeigen die ersten Bilder des Satelliten, dass er auf dem besten Weg zu herausragenden Leistungen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Bild, das am 30. September vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, ist eine beeindruckende Aufnahme in Naturfarben, die Italien in wunderschönen Details zeigt – von Süddeutschland im Norden bis nach Sizilien und in den südlichen Mittelmeerraum.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154593" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Italien und darüber hinaus – Aufnahmen von Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas oberhalb der Bildmitte im Vollbild hebt sich die weite, flache Ebene der Poebene – Italiens landwirtschaftliches Herzstück – in Braun- und Grüntönen ab. Unmittelbar nördlich davon bilden die schneebedeckten Alpen einen dramatischen Kontrast zum Flachland; ihre hellen Gipfel heben sich deutlich von der umgebenden Landschaft ab. Im übrigen Italien spiegeln die unterschiedlichen Grün- und Brauntöne die Unterschiede in der Vegetation, der Landwirtschaft und anderen Arten der Bodenbedeckung wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Osten trennt das tiefblaue Wasser der Adria Italien von der Balkanhalbinsel, die auf dem Bild teilweise zu sehen ist. Entlang der italienischen Ostküste sind deutliche Unterschiede in der Meeresfarbe zu erkennen, wo hellblaues Wasser die Küste säumt. Diese helleren Farbtöne sind wahrscheinlich auf Sedimente zurückzuführen, die von Flüssen ins Meer gespült und entlang der Küste transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Westküste Italiens umgibt das dunkle Wasser des Tyrrhenischen Meeres die Inseln Sardinien und Sizilien, die deutlich zu erkennen sind, während Korsika größtenteils von Wolken verdeckt wird. Zusammen bieten die kontrastreichen Farben des Landes, der schneebedeckten Berge und der umgebenden Meere aus dem Weltraum einen eindrucksvollen Blick auf die vielfältige Landschaft Italiens.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154595" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die kanadische Arktis gesehen von Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Bild, das ebenfalls am 30. September vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, zeigt einen Teil des kanadischen Arktischen Archipels westlich von Grönland. Schnee- und eisbedeckte Inseln dominieren das Bild, wobei zerklüftete Küstenlinien, tiefe Fjorde und freiliegende Felsen komplexe Muster bilden. Zu dieser Jahreszeit ist das Meereis auf ein Minimum geschrumpft, doch auf dem dunklen offenen Wasser sind einige zerbrochene Eisschollen zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arktis erwärmt sich deutlich schneller als der globale Durchschnitt, was zu einem raschen Abschmelzen des Landeises und des Meereises führt, was wiederum durch Rückkopplungsschleifen eine weitere Erwärmung zur Folge hat. Die <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verschiedenen Instrumente</a> von Sentinel-3 messen das Eis auf unterschiedliche Weise – und tragen alle zu einem besseren Verständnis der gefährdeten Polarregionen bei.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154597" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3C erfasst die flachen Gewässer der Karibik<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Bild, das am 29. September ebenfalls vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, zeigt einen spektakulären Blick auf einen Teil der Karibik, mit Kuba im Süden und den Bahamas im oberen Bildbereich. Die flachen Gewässer rund um die Inseln erscheinen in einem wunderschönen Türkis, das sich vom dunkleren, tieferen Wasser des offenen Meeres abhebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niedrig gelegene Inseln und Küstenregionen auf der ganzen Welt sind vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Der Radarhöhenmesser mit synthetischer Apertur von Sentinel-3 misst Veränderungen der Meeresoberflächenhöhe, um den Anstieg des Meeresspiegels zu überwachen und Maßnahmen gegen den Klimawandel sowie Strategien zu dessen Eindämmung zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-dd4ec5dc"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars.png" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154599" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Meeresoberflächenhöhe gemessen mit Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die obige Karte zeigt Messungen der Meeresoberflächenhöhe über dem Atlantik und dem Mittelmeer, die vom Synthetic-Aperture-Radar-Höhenmesser von Sentinel-3C erfasst wurden, im Vergleich zur Multimissions-Meeresoberflächenanomalie des Copernicus Marine Service. Diese neuen Daten belegen, dass der Höhenmesser einwandfrei funktioniert und mit aktuellen Messungen vergleichbare Ergebnisse liefert. Nach seiner Inbetriebnahme wird der Altimeter zur Überwachung von Veränderungen der Meeresoberflächenhöhe weltweit beitragen und damit die Langzeitaufzeichnungen von Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-6</a> und Jason ergänzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank hochpräziser Satellitenaltimetrie konnten Wissenschaftler die Rate des globalen Meeresspiegelanstiegs ermitteln, die <a href="https://climate.copernicus.eu/climate-indicators/sea-level" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">seit 1999 durchschnittlich 3,64 mm pro Jahr</a> beträgt, wobei sich der Anstieg beschleunigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Altimeter wird zudem Veränderungen der Höhe von Seen, Flüssen, Meereis und Landeis messen und damit auch die bevorstehende Copernicus-CRISTAL-Mission ergänzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154601" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Höhe des grönländischen Eisschildes, ermittelt mit Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Animation zeigt Messungen der Höhe des grönländischen Eisschilds, die von Sentinel-3C zwischen dem 30. September und dem 4. Oktober erfasst wurden. Die Messungen belegen zudem, dass der Altimeter einwandfrei funktioniert, da alle Messspuren eng mit dem digitalen Referenzhöhenmodell übereinstimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überwachung von Höhenveränderungen des grönländischen und des antarktischen Eisschildes ist unerlässlich, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und – was besonders wichtig ist – um Prognosen zum künftigen Anstieg des Meeresspiegels zu verbessern. Der Eisverlust dieser Eisschilde trägt <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Faster-flowing_glaciers_fuel_decades_of_polar_ice_loss" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">maßgeblich zum Anstieg des Meeresspiegels</a> bei, und die Satellitenaltimetrie bietet eine wertvolle Möglichkeit, Veränderungen ihrer Oberflächenhöhe im Zeitverlauf zu verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt liefern diese ersten Messdaten des Farbinstruments für Ozean und Land sowie des Radarhöhenmessers mit synthetischer Apertur von Sentinel-3C eine erste Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Satelliten und stellen einen wichtigen Schritt in Richtung des vollwertigen Betriebs nach Abschluss der Inbetriebnahmephase dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kürze: die ersten Beobachtungen des Radiometers für Meeres- und Landoberflächentemperaturen von Sentinel-3C – bleiben Sie dran.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154603" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3 mit Blick auf die Erde<br>Credit: ESA/ATG medialab ; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Sentinel-3</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3 ist Teil von Copernicus – der Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms. Bei den Sentinel-3-Satelliten ist die ESA für die Entwicklung und den Bau der Satelliten sowie für den Betrieb bis zum Abschluss der Inbetriebnahme verantwortlich. Nach der Inbetriebnahmephase wird die Sentinel-3-Mission gemeinsam von der ESA und Eumetsat geleitet, wobei Eumetsat für den routinemäßigen Satellitenbetrieb und die Bereitstellung von Meeres- und Atmosphärendaten zuständig ist, während die ESA Produkte zu Land, Kryosphäre, Binnengewässern und Offline-Atmosphären liefert. Gemeinsam stellen die beiden Agenturen Missionsdaten für die Copernicus-Dienste und Nutzer weltweit bereit.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-705e5299"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg593145#msg593145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN.mp4" length="11070970" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>Wasserung von Crew Dragon mit Sophie Adenot erfolgt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wasserung-von-crew-dragon-mit-sophie-adenot-erfolgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 19:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Epsilon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Adenot]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Astronautin Sophie Adenot kehrte nach ihrer fast achtmonatigen „Epsilon“-Mission zur Internationalen Raumstation mit der Crew-12 zur Erde zurück und landete am 8. Oktober 2026 um 17:34 Uhr MESZ vor der Küste Kaliforniens, USA.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration / εpsilon, 8. Oktober 2026 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Astronautin Sophie Adenot kehrte nach ihrer fast achtmonatigen „Epsilon“-Mission zur Internationalen Raumstation mit der Crew-12 zur Erde zurück und landete am 8. Oktober 2026 um 17:34 Uhr MESZ vor der Küste Kaliforniens, USA.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/Splashdown_confirmed_for_Sophie_Adenot" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration / εpsilon</a>, 8. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophies Crew Dragon, ebenfalls an Board die NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway sowie der Roskosmos-Kosmonaut Andrei Fedyaev, koppelte am 7. Oktober um 14:05 Uhr MESZ von der ISS ab, und trat die 27 Stunden und 29 Minuten dauernde Rückreise zur Erde an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasserung vor der Küste Kaliforniens</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154577" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Crew-12 landet nach 237 Tagen im Weltraum im Wasser<br>Credit: NASA/Keegan Barber; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wasserlandung erfolgte in der Nähe von Los Angeles vor der kalifornischen Küste, wo gemeinsame Bergungsteams von SpaceX, NASA, ESA und ROSCOSMOS auf das Raumschiff „Dragon Freedom“ warteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und der Verlangsamung von etwa 28.000 km/h auf etwa 500 km/h wurden in einer Höhe von etwa 5.500 m die Bremsfallschirme ausgelöst, gefolgt von den vier Hauptfallschirmen etwa eine Minute später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Wasserung machten sich Teams in Schnellbooten sofort auf den Weg zur Dragon-Kapsel und erreichten diese innerhalb weniger Minuten, um Sicherheitskontrollen durchzuführen. Das Team an Bord des SpaceX-Bergungsschiffs „Shannon“ hob die Dragon an Bord, bevor es die Seitenluke öffnete und jedem Besatzungsmitglied beim Verlassen des Raumfahrzeugs half.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie verließ das Raumfahrzeug als Dritte, lächelte und strahlte nach ihrem ersten, rekordbrechenden Raumflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückkehr nach Europa</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ersten medizinischen Untersuchungen an Bord des Bergungsschiffs werden Sophie und ihre Besatzungskollegen mit dem Hubschrauber an Land gebracht, bevor sie am nächstgelegenen Flughafen in ein Flugzeug der NASA steigen, um zum Ellington Field in Houston zu fliegen und dort ihre ersten Aktivitäten nach dem Flug zu absolvieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dort aus wird <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/How_ESA_astronauts_return_from_space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sophie ein Flugzeug zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln</a>, Deutschland, nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die rekordbrechende „Epsilon“-Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie verbrachte insgesamt 237 Tage, 5 Stunden und 18 Minuten im Weltraum, nachdem sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Successful_lift-off_for_Crew-12_on_13_February_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 13. Februar 2026 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, gestartet</a> war. Die „Epsilon“-Mission stellte einen neuen europäischen Rekord für den längsten einzelnen Weltraumflug auf und übertraf damit den bisherigen Rekord des ESA-Astronauten Luca Parmitano aus seiner „Beyond“-Mission um mehr als 35 Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie ist nach der ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti die zweite Europäerin und die erste Französin, die eine Außenbordaktivität (EVA) bzw. einen Weltraumspaziergang durchgeführt hat. <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2026/10/Beyond_the_airlock_-_Sophie_Adenot_s_three_spacewalks" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sophie absolvierte drei Weltraumspaziergänge innerhalb von 14 Tagen</a> und verbrachte insgesamt 19 Stunden und 42 Minuten mit Arbeiten außerhalb der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer gesamten Zeit an Bord der „Epsilon“ <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/European_experiments_during_epsilon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">führte Sophie eine Vielzahl europäischer Experimente durch</a>, die Bereiche von der Gesundheitsforschung über die Materialwissenschaften, Biologie und Strömungsphysik bis hin zur Strahlenphysik und Grundlagenforschung umfassten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesem breit gefächerten Forschungsprogramm half Sophie auch dabei, Technologien für zukünftige Weltraummissionen zu testen, darunter <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/New_European_exercise_device_begins_testing_with_first_rope-pulling_workout_in_space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">das neue europäische Trainingsgerät E4D</a> und den <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/3D-printed_metal_unlocking_crew_autonomy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">3D-Metalldruck im Orbit</a>, und unterstützte kommerzielle Forschungsnutzlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20601.msg593086#msg593086" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-12 / USCV-12 (C212.5 / Freedom) auf Falcon 9 (B1101.2)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wasserung-von-crew-dragon-mit-sophie-adenot-erfolgt/" data-wpel-link="internal">Wasserung von Crew Dragon mit Sophie Adenot erfolgt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Bremsung! Zeit für ESAs Hera-Asteroidenmission, die Geschwindigkeit zu drosseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bremsung-zeit-fuer-esas-hera-asteroidenmission-die-geschwindigkeit-zu-drosseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 19:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[Didymos]]></category>
		<category><![CDATA[Dimorphos]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Castellini]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154551</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um sich seinen Zielasteroiden anzunähern.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Hera/Brake!_Time_for_ESA_s_Hera_asteroid_mission_to_go_slow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Space Safety / Hera</a>, 7. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera startete am 7. Oktober 2024 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, kurz vor dem herannahenden Hurrikan Milton.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera liftoff: Die Asteroidenmission „Hera“ startet am 7. Oktober 2024 in den Weltraum.<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hat Isaac Newton den größten Teil der Steuerung von Hera übernommen, unterbrochen von zwei Manövern im Weltraum sowie einem entscheidenden Vorbeiflug am Mars im Frühjahr 2025, der den Kurs des Raumfahrzeugs veränderte und seine Geschwindigkeit erhöhte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit fliegt Hera mit einer Geschwindigkeit von mehr als 12 Kilometern pro Sekunde relativ zur Erde und bewegt sich dabei wie ein Rennwagen, der die Spur wechselt: Zunächst überquerte sie die Marsbahn und nähert sich nun der Umlaufbahn des Didymos-Doppelasteroidenpaares.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="224" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg" alt="" class="wp-image-154538" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera hat sich von ihrer Trägerrakete getrennt<br>Credit: SpaceX; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um sich der Geschwindigkeit ihrer Ziele anzunähern, muss Hera nun kräftig abbremsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Dienstag, dem 15. Oktober, wird sich Hera so drehen, dass ihr Ring aus Bahnsteuerungstriebwerken in Richtung des Didymos-Systems zeigt. Drei dieser mit Hydrazin betriebenen Triebwerke werden gleichzeitig gezündet und brennen insgesamt 93 Minuten lang ununterbrochen, um Heras Geschwindigkeit relativ zu den Asteroiden um einige hundert Meter pro Sekunde zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies erfordert einige knifflige Flugmanöver, da auch die Reaktionssteuerungsdüsen von Hera – die paarweise an den Spitzen des würfelförmigen Raumfahrzeugs Hera angebracht sind – eingesetzt werden müssen, um die Lage des Raumfahrzeugs aufrechtzuerhalten, sowie eine unterstützende Feinabstimmung der Bahnsteuerungsdüsen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154540" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera Spacecraft:<br>(A) Asteroid Deck; (B) Reaction Control Thruster; (C) High Gain Antenne; (D) Low Gain Antenne; (E1 &amp; E2) Solar Arrays; (F) Orbit Control Thruster<br>Credit: ESA-Science Office; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Zur Vorbereitung dieses ersten Bremsmanövers, bekannt als BRM-1, haben wir am 2. Oktober einen kurzen Testschub durchgeführt; anschließend haben wir mit der Erstellung der vollständigen Abfolge von Fernsteuerbefehlen begonnen“, erklärt FD-Ingenieur Francesco Castellini vom Flugdynamik-Team der ESA, dessen Aufgabe es ist, die aktuelle Position der ESA-Missionen im Weltraum zu ermitteln und zu berechnen, wie sie an ihren Bestimmungsort gebracht werden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154542" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Deep Space Antenne 1 (DSA 1) und die Deep Space Antenne 4 (DSA 4) der ESA am Standort Bodenstation New Norcia in Australien<br>Credit: ESA/Fisheye; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„So bald wie möglich nach Beendigung des Manövers werden wir über eine der beiden 35 Meter durchmessenden ESA-Tiefraumantennen in New Norcia, Australien, ein Signal vom Raumfahrzeug empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„An diesem Punkt beginnt für uns die wirklich harte Arbeit: Wir werden die Ausgangssignale der GNC-Sensoren (Guidance, Navigation und Control) von Hera anhand der empfangenen Telemetriedaten sowie der im Signal selbst enthaltenen Entfernungs- und Doppler-Daten auswerten, um zu überprüfen, ob Richtung und Stärke der Bremsung mit der erwarteten Änderung des ‚Delta-v‘ übereinstimmen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154545" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera gleitet an Didymos vorbei zu Dimorphos<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen arbeitsreichen Tagen voller Überprüfungen und Berechnungen wird die Fernsteuerungssequenz für ein zweites, kürzeres Bremsmanöver (BRM-2) an Hera übertragen, das am frühen Morgen des Donnerstags, dem 22. Oktober, durchgeführt werden soll. Dieser zweite, etwa 31-minütige Triebwerksschub sollte den Großteil des Delta-V bereitstellen, der erforderlich ist, um die Geschwindigkeit des Didymos-Systems anzupassen, und gleichzeitig etwaige Leistungsabweichungen bei BRM-1 ausgleichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154547" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie sich DART auf Dimorphos ausgewirkt hat<br>Credit: NASA/Johns Hopkins APL; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese beiden Manöver folgen gegen Ende des Monats drei kleinere „Übergangsmanöver“, die die Relativgeschwindigkeit von Hera gegenüber Didymos auf nahezu null reduzieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Asteroid Dimorphos, der um seinen Mutterkörper Didymos kreist, ist das erste Objekt im Sonnensystem, das durch menschliches Handeln verändert wurde. Im Jahr 2022 prallte die DART-Sonde der NASA gezielt auf Dimorphos, um dessen Umlaufbahn um Didymos zu verändern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154549" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera mission timeline<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hera wird eine Untersuchung der Einschlagstelle aus nächster Nähe durchführen, um wichtige Daten über den Asteroiden und dessen Reaktion auf den DART-Einschlag zu sammeln und damit zentrale Fragen zu klären, die für die planetare Verteidigung von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie Fragen zur Reise der Hera? Fragen Sie den „Hera Space Companion“: Er ist nicht nur ein KI-Chatbot, sondern eine dynamische, missionsbezogene Kommunikationsplattform, die darauf ausgelegt ist, die erste Planetenschutzmission der Europäischen Weltraumorganisation für alle zugänglich zu machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg593041#msg593041" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA) auf Falcon 9 (B1061.23)</a></li>
</ul>
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		<title>ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ALADDIN]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration Company]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Nyx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/" data-wpel-link="internal">ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA_unterzeichnet_Dienstleistungsvertrag_mit_The_Exploration_Company_fuer_deren_Nyx-Fahrzeug_im_Rahmen_von_ALADDIN_dem_europaeischen_Projekt_fuer_autonome_Frachtkapseln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration </a>, 10. September 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 befürworteten die ESA-Mitgliedstaaten das Konzept des „LEO Cargo Return Service“ (LCRS), eines Wettbewerbs für die europäische Industrie, bei dem Unternehmen aufgefordert wurden, einen ersten Schritt in Richtung eines CargoDienstes zu und von Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn, wie beispielsweise der Internationalen Raumstation, vorzuschlagen. Nach der Bewertung mehrerer Vorschläge europäischer Unternehmen hatte die ESA zuvor zwei Projekte ausgewählt und jedem eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro gewährt, um sie bei der Entwicklung des Frachtdienstes zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Ministerratstagung im November 2025 in Bremen bekräftigten die ESA-Mitgliedstaaten die Bedeutung des Projekts, das nun unter einem neuen Namen in Phase 2 eintritt: ALADDIN (Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node). Diese neue Bezeichnung spiegelt den Fokus auf beschleunigte Entwicklungszeitpläne und auf den Nachweis der Fähigkeit zum autonomen Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) innerhalb eines begrenzten Betriebsfensters wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März 2026 ausgeschriebene Phase 2 führt von der frühen Entwicklungsphase zur vollständigen Fertigstellung des Systems und zur Demonstration im Orbit. In diesem Prozess hat die ESA TEC für die Auftragsvergabe der Phase 2 ausgewählt und damit die in dem Angebot von TEC erreichten technischen und geschäftlichen Meilensteine gewürdigt. Der Gesamtwert des auf dem Space Summit in Paris unterzeichneten Vertrags beläuft sich auf 760 Millionen Euro, wobei 310 Millionen Euro für die Demonstrationsmission und optional zwei weitere Dienstmissionen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro vorgesehen sind, die später bestätigt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europa macht einen großen Schritt in Richtung größerer Autonomie im Weltraum. Mit ALADDIN beschleunigen wir den Aufbau einer europäischen Kapazität für den Transport von Fracht in die und aus der erdnahen Umlaufbahn. Gleichzeitig ermöglichen wir es europäischen Unternehmen, schneller Innovationen zu entwickeln, private Investitionen anzuziehen und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die heutige Vereinbarung mit The Exploration Company zeigt, wie die ESA als Ankerkunde agieren kann – um den kommerziellen Raumfahrtsektor Europas zu stärken und Ambitionen in die Realität umzusetzen“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem in Paris organisierten International Space Summit unterzeichneten die ESA und TEC den Vertrag über eine erste Nyx-Kapsel-Demonstrationsmission zur ISS sowie zwei weitere Cargo-Missionen zur ISS oder zu einer zukünftigen kommerziellen Raumstation. Die Vergabe markiert den ersten und größten Vertrag über Kapseltransportdienste, den die ESA an ein europäisches Raumfahrtunternehmen vergeben hat, und ebnet den Weg für einen unabhängigen europäischen Zugang zur ISS oder zu zukünftigen kommerziellen Zielen in der erdnahen Umlaufbahn (LEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Raumfahrtsektor in eine neue Phase eintritt. Die Nachfrage steigt, angetrieben durch Konnektivität, Erforschung, Verteidigung und neue Infrastruktur in der erdnahen Umlaufbahn, während sich das industrielle Modell in Richtung kommerziell erbrachter Dienstleistungen verschiebt, wobei öffentliche Stellen als Ankerkunden fungieren. Im Rahmen der Ausschreibung konnte The Exploration Company wichtige Meilensteine der technischen Bereitschaft erfolgreich nachweisen und zudem 40 % der Finanzierung für die Nyx-Demonstration durch private Investoren sichern. Die ESA wird die verbleibenden 60 % übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist mehr als nur eine Auftragsvergabe: Es spiegelt einen Wandel in der Art und Weise wider, wie wir in Europa Weltraumtechnologie entwickeln“, sagte Hélène Huby, CEO und Gründerin von The Exploration Company. „Wir haben die Entwicklung von Nyx ausschließlich mit privaten Mitteln begonnen und haben nun einen technischen Reifegrad erreicht, bei dem uns die ESA und die öffentlichen Mittel der Mitgliedstaaten als Ankerkunden massiv unterstützen können, um das Raumfahrzeug fertigzustellen. Es ist zudem das erste Mal in Europa, dass ein fünf Jahre altes Weltraum-Start-up in einem offenen Wettbewerb einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro gewinnt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der europäische Ansatz entwickelt sich weiter und erfordert kommerziellere, produktorientierte Entwicklungsmodelle sowie eine größere Offenheit gegenüber dem Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Auftrag leitet offiziell die Phase 2 von ALADDIN ein und bringt Europa einen Schritt näher an die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz, die nur eine Handvoll Nationen beherrschen“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für Astronautische und Robotische Exploration bei der ESA. „Während wir in die nächste Phase eintreten und das Projekt seiner Fertigstellung entgegengeht, treibt The Exploration Company Technologien voran und macht sich diese zu eigen, die in Europa verbleiben und eine Vielzahl strategischer Industriezweige unterstützen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg592514#msg592514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">The Exploration Company TEC / Nyx-Kapsel</a></li>
</ul>
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		<title>Der erste Mondrover der ESA legt los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-erste-mondrover-der-esa-legt-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Neuenschwander]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ispace Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Julien-Alexandre Lamamy]]></category>
		<category><![CDATA[MAGPIE]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsüdpol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 2. September 2026 MAGPIE, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ESA_s_first_lunar_rover_rolls_forward" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 2. September 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESAs Logo der MAGPIE-Mission<br>Credit: ESA-A. Brancaccio; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MAGPIE, die Mission für fortschrittliche Geophysik und Polareis-Erkundung, ist der erste Mondrover der ESA. Der Rover, der für eine Betriebsdauer von etwa 10 Erdentagen ausgelegt ist, wird den Südpol des Mondes erkunden, um Wasser und andere flüchtige Stoffe aufzuspüren und sowie die Geologie des Monduntergrunds zu analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet mit einem Bohrer, einem Analysator für flüchtige Stoffe, einem Bodenradar und einem Neutronendetektor soll der Rover im Jahr 2029 starten und unser Verständnis der Mondumgebung und der dort möglicherweise vorhandenen Ressourcen verbessern – entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der Mondforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Daniel Neuenschwander und Julien-Alexandre Lamamy bei der MAGPIE-Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Südpol des Mondes ist ein wichtiges Ziel für die zukünftige Erforschung. Durch die Suche nach Wasser und anderen flüchtigen Ressourcen wird MAGPIE entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der nachhaltigen Mondforschung liefern“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA. „Als erster Mondrover der ESA und erste Mission im Rahmen der Initiative ‚Moon Explore‘, die darauf abzielt, Schlüsselkompetenzen agiler und effizienter zu entwickeln, steht MAGPIE für einen neuen Ansatz in der Erforschung des Mondes. Durch die Kombination ehrgeiziger wissenschaftlicher und technologischer Ziele mit einem schnelleren, kosteneffizienteren Entwicklungsmodell vereint die Mission europäisches Fachwissen und internationale Zusammenarbeit im Rahmen unserer Partnerschaft mit der JAXA.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154329" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die ESA und das MAGPIE-Team von ispace-Europe bei der Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„MAGPIE vereint einige der führenden wissenschaftlichen und technischen Fachkräfte Europas mit dem gemeinsamen Ziel, den Mond zu erforschen. Wir sind stolz darauf, dieses Konsortium gemeinsam mit der ESA zu leiten und dabei kommerzielle Leistungen mit Wissenschaft auf Weltklasseniveau zu verbinden, um den Südpol des Mondes zu erforschen und gleichzeitig Europas operative Fähigkeiten auf der Mondoberfläche auszubauen. Das Wissen und die Erfahrung, die wir durch MAGPIE gewinnen, werden weit über diese Mission hinausreichen und dazu beitragen, weltweit die Grundlagen für zukünftige Mondforschungsmissionen zu legen“, sagte Julien-Alexandre Lamamy, CEO von ispace-Europe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154332" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Visualisierung von MAGPIE, dem ersten Mondrover der ESA, auf dem Mond<br>Credit: ispace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat ispace-Europe als Hauptauftragnehmer für den Bau, die Entwicklung und den Einsatz von MAGPIE ausgewählt. Der Rover soll im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der ESA und der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) an Bord des Mondlanders „Mission 4“ von ispace zum Mond fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/ESA_Prepares_to_explore_the_Moon_with_small_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kleine Mondmission</a> der ESA leistet MAGPIE Pionierarbeit für einen schnelleren und kostengünstigeren Ansatz zur Erforschung des Mondes und ermöglicht häufigere Missionen, die Innovationen und die Entwicklung europäischer Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft auf dem Mond vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bleiben Sie dran, bis Oktober gibt es weitere Informationen zu den kleinen Missionen der ESA und anderen Mondprojekten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg591859#msg591859" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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		<title>Satellitenbilder der Überschwemmungen in Nepal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellitenbilder-der-ueberschwemmungen-in-nepal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 20:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gletschersturz]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schlammlawine]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzflut]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2/Nepal_flash_flood_imaged_by_satellites" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-2</a>, 31. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwochmorgen, dem 26. August 2026, wurde die Grenzregion zwischen Nepal und China von einer Sturzflut und einer Schlammlawine heimgesucht, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen und Tausende weiterhin vermisst werden.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-5w18o blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-5w18o "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-5w18o eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-bottom" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Katastrophe war ein plötzlicher Hangrutsch im Zusammenhang mit einem Gletschereinsturz am Langtang Lirung im Langtang-Nationalpark. Der Aufprall des eingestürzten Gletschers auf den Talboden war so gewaltig, dass dabei eine Energie freigesetzt wurde, die der Stärke eines Erdbebens der Stärke 5,2 entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rettungsmaßnahmen werden durch das von Natur aus schwierige bergige Gelände, die nun abgeschnittenen Gebiete, die beschädigte Infrastruktur, das Wetter und die anhaltende Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dadurch ausgelöste Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll ergoss sich fast 100 km flussabwärts, nahm dabei weiteres Wasser und Trümmer mit, während sie durch bei Bergsteigern und Pilgern beliebte Ortschaften fegte, den Grenzübergang Gyirong Port überschwemmte und die Infrastruktur entlang der Täler der Flüsse Lende Kholā und Trishuli verwüstete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden oben gezeigten Bilder wurden im Rahmen der Copernicus-Sentinel-2-Mission aufgenommen. Das Bild auf der rechten Seite entstand am 27. August, dem Tag nach dem Ereignis, während das Bild auf der linken Seite am 12. August, also vor der Überschwemmung, aufgenommen wurde. Beide Bilder sind in Naturfarben dargestellt, wobei das Bild nach dem Ereignis den dramatischen Anstieg des Flusswassers deutlich erkennen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die untenstehende Bilderserie wurde mithilfe der Kurzwellen-Infrarotkanäle der Satelliten verarbeitet, die dabei helfen können, Wasser und Eis von Wolken in dieser häufig bewölkten Bergregion der Welt zu unterscheiden. Das Bild auf der linken Seite wurde am 26. August, etwa zwei Stunden nach dem Zusammenbruch des Gletschers, von der US-amerikanischen Landsat-9-Mission aufgenommen, während das Bild auf der rechten Seite am 24. August von Sentinel-2 aufgenommen wurde und zum Vergleich eine Ansicht vor dem Ereignis liefert.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-rwyk6 blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-rwyk6 "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-rwyk6 eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-top" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ und der Copernicus-Notfallkartendienst wurden aktiviert, um Satellitenbilder zur Unterstützung der Notfallmaßnahmen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Charta vereint Weltraumagenturen und Satellitenbetreiber weltweit, um nach großen Katastrophen rasch Satellitendaten zu mobilisieren, während der Copernicus-Notfallkartendienst georäumliche Informationen zur Unterstützung von Notfallmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist Mitbegründerin und aktives Mitglied der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ und hilft dabei, Satellitendaten für eine schnelle Katastrophenhilfe weltweit bereitzustellen. Im Rahmen des Copernicus-Notfallkartierungsdienstes unterstützt die ESA den Dienst durch die Bereitstellung von Sentinel-Satellitendaten und die Verwaltung des Zugangs zu ergänzenden Daten der an Copernicus beteiligten Missionen. Die beiden Systeme arbeiten eng zusammen und verbinden die weltraumgestützten Fähigkeiten der ESA mit internationalen und EU-weiten Bemühungen zur Notfallkartierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitenbilder sind zwar unmittelbar nach einer Katastrophe unverzichtbar, doch ihr Nutzen reicht weit über die ersten Nothilfemaßnahmen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen, Monaten und sogar Jahren können Satellitendaten ein detailliertes Bild der Schäden vermitteln, den Behörden dabei helfen, zu beurteilen, welche Straßen, Brücken und Gebäude betroffen sind, und die Bemühungen zur Wiederherstellung grundlegender Versorgungsleistungen sowie zum Wiederaufbau von Gemeinden unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bereitstellung eines einheitlichen Überblicks über die Landschaft vor und nach einer Katastrophe können Satellitenbilder Planern zudem dabei helfen, den Wiederaufbaufortschritt zu verfolgen, weiterhin gefährdete Gebiete zu identifizieren und fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wo und wie wieder aufgebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591769#msg591769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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		<title>Sei Live dabei: MTG-I2 ist bereit für den Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sei-live-dabei-mtg-i2-ist-bereit-fuer-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat Third Generation]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I2]]></category>
		<category><![CDATA[VA270]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der nächste Meteosat-Third-Generation-Imager-Satellit (MTG-I2) soll im Rahmen des Fluges VA270 an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus starten. Er wird die erste Generation der MTG-Satelliten vervollständigen, die Daten für Wettervorhersagen über Europa und Nordafrika in bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern werden. Der Start wird am Donnerstag, dem 27. August, auf ESA WebTV übertragen.Eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Meteosat-Third-Generation-Imager-Satellit (MTG-I2) soll im Rahmen des Fluges VA270 an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus starten. Er wird die erste Generation der MTG-Satelliten vervollständigen, die Daten für Wettervorhersagen über Europa und Nordafrika in bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern werden. Der Start wird am Donnerstag, dem 27. August, auf ESA WebTV übertragen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/meteosat_third_generation/Watch_live_MTG-I2_set_for_liftoff" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 24. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://watch.esa.int/two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Live-Berichterstattung</a> beginnt um 21:42 Uhr MESZ und wird auch auf dem <a href="https://www.youtube.com/live/vzytcrGSqUU?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal der ESA</a> übertragen. Der Start ist für 22:10 Uhr MESZ (17:10 Uhr Ortszeit) vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über MTG-I2</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154140" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: ESA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/meteosat_third_generation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I2</a> ist der dritte Satellit der MTG-Konstellation und vervollständigt die erste Satellitenfamilie dieser Mission. Gemeinsam werden die Satelliten Bilder für die Wettervorhersage in Europa mit bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern. Diese Mission bietet den europäischen Wetterdiensten neue Datenprodukte und Funktionen, die sich besonders für die Nowcasting-Vorhersage von Unwettern eignen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MTG-Imager-Satelliten sind mit zwei Instrumenten ausgestattet: einem Blitzimager und einem „Flexible Combined Imager“. Der Blitzimager eröffnet den europäischen Wettersatelliten völlig neue Möglichkeiten, da er kontinuierlich nach Blitzen sucht. Der „Flexible Combined Imager“ hingegen erstellt ein Bild von sich schnell entwickelnden Wettersystemen und kann zur rechtzeitigen Ausgabe von Wetterwarnungen genutzt werden. Er ist in der Lage, die gesamte Erdoberfläche aus seiner geostationären Position (36 000 km über dem Äquator) in nur 10 Minuten abzutasten und kann Europa und Nordafrika alle 2,5 Minuten abtasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wird der neunte Start der europäischen Schwerlastrakete <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ariane 6</a> sein. Die Ariane 6 wird mit zwei Feststofftriebwerken auf P120C-Basis abheben und den Satelliten MTG-I2 in eine geostationäre Transferbahn bringen. Dies ist die erste Mission der Ariane 6 zu diesem Ziel und der bisher weiteste Flug der Rakete. Die ESA leitet das Entwicklungsprogramm der Ariane 6 und gewährleistet damit einen eigenständigen Zugang zum Weltraum zum Wohle der europäischen Bürger. Arianespace ist der Startdienstleister für den Flug VA270.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=vzytcrGSqUU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154142" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: ESA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start von MTG-I2 live auf <a href="https://watch.esa.int/two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> (alle Zeiten in MESZ). Bitte beachten Sie, dass das Startfenster 2,5 Stunden dauert und der erste Startversuch für 22:10 Uhr MESZ (17:10 Uhr Ortszeit) geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 27. August</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeiten in MESZ und Zeiten nach Liftoff (Minuten:Sekunden)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>21:42 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begrüßung, Kommentar</li>



<li>22:10 &nbsp; 00:00 &nbsp; Start von MTG-I2 mit der Ariane 6 (Startfenster: 2,5 Stunden)</li>



<li>22:12 &nbsp; 02:15 &nbsp; Abtrennung der Booster</li>



<li>22:13 &nbsp; 03:31 &nbsp; Abwurf der Nutzlastverkleidung</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:43 &nbsp; Das Triebwerk „Vulcain 2.1“ der Hauptstufe wird deaktiviert</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:49 &nbsp; Die Oberstufe wird von der Hauptstufe abgetrennt</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:58 &nbsp; Das Triebwerk „Vinci“ der Oberstufe zündet</li>



<li>22:18 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kommentare, Interviews, Diskussionen</li>



<li>22:31 &nbsp; 21:48 &nbsp; Das Vinci-Triebwerk stellt den Betrieb ein</li>



<li>22:46 &nbsp; 36:28 &nbsp; Trennung und Erfassung des MTG-I2-Signals</li>



<li>22:57 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Livestream endet</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20690.msg591363#msg591363" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I2 (Eumetsat) auf Ariane 62</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-1 erfasst gewaltigen Eisverlust an einem Gletscher in Grönland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-1-erfasst-gewaltigen-eisverlust-an-einem-gletscher-in-groenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ARCTEX Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Petermann Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Synthetic Apertur Radar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und zeigt einmal mehr, wie schnell sich die Polarlandschaften der Erde verändern können. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1_captures_major_ice_loss_from_Greenland_glacier" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-1</a>, 21. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neu entstandene Tafel-Eisberg, auch „Eisinsel“ genannt, erstreckt sich über eine Fläche, die etwa so groß ist wie Manhattan, und ist schätzungsweise bis zu 150 Meter dick.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Größe des neuen Eisbergs, der vom Petermann-Gletscher abgebrochen ist<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1-Radarbilder vom 3. August zeigten eine deutliche Verschlechterung entlang der Mittellinie der Eiszunge. Am nächsten Tag hatte sich die riesige Eisinsel von der Ostseite des Gletschers gelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Sentinel-1 mit einem Radar ausgestattet ist, kann es Tag und Nacht sowie durch Wolkendecken hindurch beobachten und eignet sich daher besonders gut für die Überwachung abgelegener Gletscher in der Arktis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe dieser Sentinel-1-Radarbilder beobachtet ein internationales Forscherteam – das teilweise durch das FutureEO <a href="https://eo4society.esa.int/projects/arctex/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ARCTEX Projekt</a> der ESA finanziert wird – seit 2019 den Petermann-Gletscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit vereint Wissenschaftler der Universität Ottawa in Kanada, der Universitäten Stirling, Lancaster und Leeds im Vereinigten Königreich sowie des Canadian Ice Service von Environment and Climate Change Canada, die das allmähliche Ausbreiten von Rissen und zunehmende Anzeichen von Instabilität in der schwimmenden Zunge des Gletschers dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interferometrische Beobachtungen des Petermann-Gletschers, die im April durchgeführt wurden, zeigten zudem Verformungen und Brüche innerhalb der Gletscherzunge und lieferten ein detailliertes Bild der Veränderungen, die sich bereits Monate vor dem Kalben entwickelt hatten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif" alt="" class="wp-image-154113" style="aspect-ratio:0.7499999716730412;width:399px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-225x300.gif 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Petermann-Eiszunge April–August 2026<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Garbo, Doktorand an der Universität Ottawa, sagte: „Der Petermann Gletscher ist seit langem eine der größten verbliebenen Gletscherzungen Grönlands. Wir haben dieses Abbrechen seit Jahren erwartet, und es ist bemerkenswert, nun endlich mitzuerleben, wie es geschieht. Es ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, wie schnell sich diese Systeme verändern können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Petermann Gletscher blickt auf eine gut dokumentierte Geschichte großer Kalbungsereignisse zurück, darunter die Bildung großer Eisinseln in den Jahren 2008, 2010 und 2012. Seit 2012 blieb seine schwimmende Zunge jedoch trotz mehrerer kleinerer Kalbungsereignisse relativ stabil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Kalben dürfte nicht die letzte größere Veränderung am Petermann Gletscher sein. Zwei weitere große Eisinseln mit einer geschätzten Fläche von etwa 97 bzw. 87 km² könnten sich ablösen, da sich die bestehenden Risse über die schwimmende Eiszunge hinweg weiter ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anna Crawford von der Universität Stirling erklärte: „Während große, tafelförmige Eisberge im Südlichen Ozean rund um die Antarktis relativ häufig vorkommen, sind arktische Eisinseln weitaus seltener.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Durch die Untersuchung arktischer Eisinseln gewinnen wir Erkenntnisse, die auf alle Polarregionen übertragbar sind. Dies ist entscheidend für das Verständnis, wie sich das Abbrechen und der Zerfall von Eisinseln auf die Gletscherdynamik, den Anstieg des Meeresspiegels und die Meeresumwelt auswirken.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-1-Interferometrie macht Brüche in der Petermann-Eiszunge sichtbar<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by M. Hammond (University of Leeds) and ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das detaillierte Sentinel-1-Interferogramm, das die Lage und das Wachstum von Rissen am Petermann Gletscher zeigt, wurde durch Sentinel-1-Radarbilder mit synthetischer Apertur ermöglicht, die im Abstand von einem Tag in der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Satellites_in_tandem_reveal_30_years_of_Antarctic_ice_flow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tandemphase von Sentinel-1C und Sentinel-1D</a> während der Inbetriebnahme des neu gestarteten Satelliten Sentinel-1D aufgenommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten ermöglichten im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr detaillierte Messungen der Rissausbreitung über das Schelfeis hinweg sowie der Oberflächenbewegung der Eiszunge im Zusammenhang mit den Gezeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Molly Hammond, eine Doktorandin der Universität Leeds, die die Sentinel-1-Daten auswertete, sagte: „Die Veränderungen, die wir am Petermann Gletscher beobachteten, vollzogen sich im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr schnell, daher war es unglaublich spannend, die Rissausbreitung mittels Interferometrie nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Dies hat den unglaublichen Wert von Synthetic-Aperture-Radar-Daten mit einem Wiederholungsintervall von einem Tag deutlich gemacht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Wearing von der ESA merkte an: „Diese Art von großen, tafelförmigen Eisbergen ist in der Arktis relativ selten, was dieses Kalbungsereignis zu einer einzigartigen Gelegenheit macht, zu untersuchen, wie eine solch gewaltige Eismasse driftet, sich entwickelt und schließlich auseinanderbricht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Copernicus Sentinel-1<br>Credit: ESA/Mlabspace; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Satellitenmissionen wie Sentinel-1 liefern die systematischen, langfristigen Beobachtungen, die erforderlich sind, um diese Veränderungen zu verfolgen. Sie helfen Wissenschaftlern dabei, die Prozesse, die das Kalben antreiben, sowie die weiterreichenden Auswirkungen auf die polare Umwelt und letztlich auf das Erdsystem als Ganzes besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Neben den hervorragenden Erdbeobachtungsmissionen Europas freuen wir uns, dass das ARCTEX-Projekt diese Arbeit unterstützt und weitere wissenschaftliche Untersuchungen der sich rasch verändernden Arktis ermöglicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam wird sowohl den Petermann Gletscher als auch den neu abgekalbten Eisberg weiterhin mithilfe von Satellitenbildern, Luftbildaufnahmen und Ortungsdaten beobachten und dessen Bewegung sowie Zerfall im Laufe der Zeit verfolgen. Diese Messungen werden weitere Einblicke in das Verhalten großer arktischer Eisinseln und in die Prozesse liefern, die die Entwicklung des Petermann-Gletschers prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkalben hat zudem praktische Auswirkungen auf die Schifffahrt in der Arktis und auf Offshore-Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Environment and Climate Change Canada überwacht die Bewegungsbahn des Eisbergs und bewertet potenzielle Risiken für Schifffahrtsrouten und Infrastruktur. Derart große Eismassen können jahrelang im Ozean verbleiben und sich nach und nach in kleinere Fragmente aufspalten, die zunehmend schwieriger zu erkennen und zu verfolgen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591202#msg591202" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Phoenix 3: Konzeptstudie für ein wiederverwendbares europäisches Raumfahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/phoenix-3-konzeptstudie-fuer-ein-wiederverwendbares-europaeisches-raumfahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 21:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ATMOS]]></category>
		<category><![CDATA[ATMOS Space Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[CDF]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix 3]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ingenieure der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Partner aus der Industrie haben eine umfassende Konzeptstudie für „Phoenix 3“ abgeschlossen, ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, das dafür konzipiert ist, Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen und diese sicher zur Erde zurückzubringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support, 18. August 2026 Anfang dieses Jahres wurde die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ingenieure der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Partner aus der Industrie haben eine umfassende Konzeptstudie für „Phoenix 3“ abgeschlossen, ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, das dafür konzipiert ist, Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen und diese sicher zur Erde zurückzubringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Phoenix_3_concept_study_for_a_reusable_European_spacecraft" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 18. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang dieses Jahres wurde die Concurrent Design Facility (CDF) der ESA zu einem multidisziplinären Think-Tank, um die Machbarkeit von „Phoenix 3“ zu bewerten – einem vollständig europäischen, wiederverwendbaren Orbitalrückkehrfahrzeug, das vom europäischen Start-up ATMOS Space Cargo vorgeschlagen wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154057" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>CDF in Aktion<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die CDF befindet sich am ESTEC, dem technischen Zentrum der ESA in den Niederlanden, und ist mit einem Netzwerk aus Computern, Multimedia-Geräten und Software-Tools ausgestattet. Hier bündeln Experten aus verschiedenen Ingenieursdisziplinen innerhalb weniger Wochen statt mehrerer Monate ihre Kräfte und ihr Fachwissen, um selbst die komplexesten denkbaren Konstruktionen zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Studie haben Experten das Phoenix-3-Konzept anhand einer Reihe bewährter Vorlagen und Richtlinien geprüft und die wichtigsten Kompromisse als Grundlage für weitere Untersuchungen ermittelt. ATMOS verfügt nun über ein erstes Konzept und klare Auslegungskriterien für ein Raumfahrzeug, das Experimente in den Orbit befördern und wieder auf die Erde zurückbringen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bewertung eines vorgeschlagenen Konzepts arbeiten die Experten mit Referenzszenarien: „Bei dieser Studie haben wir uns auf ein Szenario konzentriert, bei dem Phoenix 3 in die niedrige Erdumlaufbahn auf eine Höhe von etwa 350 km gebracht würde“, erklärt Enrico Tormena, der bei der ESA für die Studie verantwortlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dort würde es die kommerzielle Fertigung unter Mikrogravitationsbedingungen, wissenschaftliche Experimente sowie die Demonstration und Validierung neuer Technologien im Orbit unterstützen. Nach einem Aufenthalt von mehreren Monaten bis zu einem Jahr im Orbit würde es einen kontrollierten Ausstieg aus der Umlaufbahn und den Wiedereintritt in die Atmosphäre vollziehen, bevor es geborgen, überholt und für einen neuen Start vorbereitet wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154059" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESA und ATMOS während der CDF Studie<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Rahmen der CDF-Studie bewertete Konfiguration umfasst ein Servicemodul, das Phoenix 3 mit Energie und Antrieb versorgt, sowie einen Druckkabinenbereich, in dem eine erdähnliche Atmosphäre nachgebildet wird und der Platz für über 1.000 kg wissenschaftlicher und kommerzieller Nutzlasten bietet. Diese Konfiguration dient als Referenz für die Studie; sie ist nicht in Stein gemeißelt und lässt wichtige Kompromisse für Phase A – den zweiten Schritt im Lebenszyklus einer Mission – offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Ansatzes von ATMOS steht ein aufblasbarer Bremsschirm – eine Technologie, die das Unternehmen derzeit weiterentwickelt und im Rahmen der Phoenix-Familie im Flug testet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeffrey Hendrikse, Chief Technology Officer und Mitbegründer von ATMOS Space Cargo, beschreibt, wie dies einen entscheidenden Teil der Reise des Raumfahrzeugs prägt: „Beim Wiedereintritt nutzt das Raumfahrzeug seinen aufblasbaren Atmosphärenbremsschirm, um in der Atmosphäre abzubremsen und so eine sichere Bergung zu ermöglichen. Was mich am meisten freut, ist, dass die Studie bestätigt hat, dass wir die Modularität der Mikrogravitationsplattform beibehalten können, um unsere Kunden vom späten Zugang vor dem Start bis zum frühen Zugang nach der Rückkehr zu unterstützen und ihnen die Kommunikationsbandbreite zur Verfügung zu stellen, die sie im Orbit benötigen.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1.jpg" alt="" class="wp-image-154062" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1-300x169.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Phoenix 2 und Phoenix 3 im Maßstab (die Abmessungen beziehen sich auf den im Rahmen der Studie untersuchten Entwurf und stellen keine endgültige Auslegung dar)<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die CDF-Studie hat zudem wichtige Abwägungen und Risiken identifiziert, die als Nächstes angegangen werden müssen, und bietet damit eine solide Ausgangsbasis für Phase A, in der sich ATMOS auf die Optimierung der Aerodynamik, der Stabilität und des thermischen Designs sowie auf die Verbesserung der Anflugmodellierung und -führung konzentrieren wird, um die Landegenauigkeit zu erhöhen“, fügt Daniela Lomanto von der Abteilung „Concurrent Engineering and Future Missions“ der ESA hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterstützung der Phoenix-3-Studie durch die ESA steht im Einklang mit dem Kernauftrag der Agentur: die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken und zu beschleunigen, indem technische Unterstützung genau dann und dort bereitgestellt wird, wo sie benötigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ilaria Roma, Leiterin des CDF, merkt an: „ATMOS hat ein Win-Win-Szenario für die Zukunft der europäischen Weltraumforschung geschaffen, weshalb ihre Vision und diese spezifische Missionsbewertung von der ESA-Direktion für bemannte und robotergestützte Exploration unterstützt werden.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154064" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erörterung von Phoenix 3 im Rahmen der CDF-Konzeptstudie<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit. Durch die Definition einer neuen, skalierbaren Klasse wiederverwendbarer Rückflugfahrzeuge geht die Studie auf die dringende Notwendigkeit von Kreislaufwirtschaft im Orbit und eines geringeren ökologischen Fußabdrucks bei Weltraumoperationen ein. Gleichzeitig entwickelt ATMOS Konzepte und Lösungen, die den Industrialisierungskapazitäten und der souveränen Infrastruktur in Europa direkt zugutekommen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Vorteil des CDF liegt in der Möglichkeit, alle wichtigen Teilsysteme und Schnittstellen gleichzeitig zu untersuchen“, sagt Marta Oliveira, Chief Operating Officer und Mitbegründerin von ATMOS Space Cargo. „Durch die Einbindung von Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen in einen gemeinsamen Prozess konnten wir Abhängigkeiten identifizieren, die sich im Rahmen einer sequenziellen Entwicklungsarbeit nur schwer lösen ließen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Partnerschaften wie die Phoenix-3-CDF-Studie werden durch die Initiative „Third Party Activity“ ermöglicht, die die Beratungs- und Testinfrastruktur der ESA dem gesamten industriellen Ökosystem – von Start-ups bis hin zu Großunternehmen – zugänglich macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20534.msg591061#msg591061" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATMOS Space Cargo</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hubble und Gaia lösen die Geheimnisse der Verschmelzungen unserer Milchstraße</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-und-gaia-loesen-die-geheimnisse-der-verschmelzungen-unserer-milchstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia-Sausage-Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[LKH]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschmelzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wuchs unter anderem dadurch zu ihrer heutigen Größe heran, dass sie kleinere Galaxien verschlang. Nun liefern neue Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA eindeutige Beweise dafür, dass in den frühesten Phasen ihrer Entwicklung eine Zwerggalaxie mit der jungen Milchstraße verschmolz. Diese Erkenntnis erweitert unser Wissen über die Geschichte unserer Galaxie um 1,8 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wuchs unter anderem dadurch zu ihrer heutigen Größe heran, dass sie kleinere Galaxien verschlang. Nun liefern neue Daten des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskops</a> der NASA/ESA eindeutige Beweise dafür, dass in den frühesten Phasen ihrer Entwicklung eine Zwerggalaxie mit der jungen Milchstraße verschmolz. Diese Erkenntnis erweitert unser Wissen über die Geschichte unserer Galaxie um 1,8 Milliarden Jahre weiter in die Vergangenheit als bisher.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Gaia_solve_our_galaxy_s_merger_mystery" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 17. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153991" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vereinigung von LKH und Milchstraße (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: NASA, ESA, Joseph Olmsted (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/01/The_best_Milky_Way_animation_by_Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Milchstraße</a> ist heute eine riesige Spiralgalaxie, in der Hunderte von Milliarden Sterne beheimatet sind. Allerdings war unsere Galaxie nicht immer so groß; sie ist gewachsen, indem sie aus ihren Gaswolken neue Sterne bildete und durch Verschmelzungen Sterne, Gas und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/What_are_dark_matter_and_dark_energy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dunkle Materie</a> aus anderen Galaxien aufnahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste massive Verschmelzung in der Geschichte unserer Galaxie fand mit der Zwerggalaxie Sagittarius statt, die vor über 6 Milliarden Jahren begann und bis heute andauert. Ein Blick in die noch fernere Vergangenheit ergab, dass die Milchstraße vor 10 Milliarden Jahren eine weitere Zwerggalaxie namens <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia/Galactic_ghosts_Gaia_uncovers_major_event_in_the_formation_of_the_Milky_Way" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia-Sausage-Enceladus</a> verschlungen hat. Diese uralte Verschmelzung hatte erhebliche Auswirkungen auf die Struktur der Sternenscheibe unserer Galaxie. Dazwischen fanden weitere, kleinere Verschmelzungen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Geschichte unserer Galaxie endet hier nicht. Sowohl Beobachtungen als auch Simulationen deuten darauf hin, dass diesen beiden Verschmelzungen eine weitere große Verschmelzung vorausging, auch wenn die Einzelheiten dieses Ereignisses bislang heftig diskutiert wurden. Nun hat Hubble eindeutige Beweise für eine frühere Verschmelzung entdeckt, die sich vor etwa 11,8 Milliarden Jahren, also nur 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall, ereignete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Heimat ist die Milchstraße, aber wir wissen nicht, wie unser Haus gebaut wurde“, sagte Davide Massari, Hauptautor der Studie vom Observatorium für Astrophysik und Weltraumwissenschaften in Bologna, Italien. „In dieser Arbeit entdecken wir, woher die erste bedeutende Ladung Bausteine stammte: aus einer Zwerggalaxie, die wir LKH nennen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kosmische archäologische Stätten</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153994" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gaia kartografiert die Sterne der Milchstraße<br><mark>Credit: ESA/ATG medialab; background: ESO/S. Brunier ; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Umfangreiche astronomische Durchmusterungen und Präzisionsdaten von Raumfahrzeugen wie der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia-Mission</a> der ESA haben entscheidend dazu beigetragen, die Geschichte unserer Galaxie zu rekonstruieren. Je weiter Wissenschaftler in die Vergangenheit unserer Galaxie zurückblicken wollen, desto schwieriger wird es, zu erkennen, was damals geschah. Als unsere Galaxie noch jung war, war sie kleiner und von der Größe her den Galaxien, mit denen sie kollidierte, viel ähnlicher. Sie war zudem chaotischer, und es ist möglich, dass die Spuren dieser Verschmelzungen im Laufe von Milliarden von Jahren ausgelöscht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diese undurchsichtige Vergangenheit hat Hubble geblickt. Forscher nutzten Hubble, um einige der <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2018/04/Gaia_s_globular_clusters_and_dwarf_galaxies" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufen</a> der Milchstraße zu untersuchen: riesige, annähernd kugelförmige Ansammlungen von Zehntausenden bis zu einigen Millionen Sternen. Kugelsternhaufen enthalten einige der ältesten Sterne unserer Galaxie und können als kosmische Ausgrabungsstätten fungieren, die Sterne aus anderen Galaxien bewahren, die die Milchstraße aufgenommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank der hohen Auflösung und Tiefenschärfe der Hubble-Aufnahmen konnten wir das Alter und den Metallgehalt dieser Sternhaufen mit beispielloser Präzision bestimmen“, sagte Chiara Zerbinati, Mitautorin der Studie von der Universität Bologna in Italien. „In Verbindung mit den Messungen von Gaia war es dadurch möglich, eine Population von Kugelsternhaufen zu identifizieren, die sich von den anderen unterscheidet. Dabei handelt es sich um die Sternhaufen, die in LKH entstanden sind, und sie geben Aufschluss darüber, wann diese Galaxie von unserer verschlungen wurde und wie massereich sie war.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153996" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team analysierte Hubble-Beobachtungen von 39 Kugelsternhaufen in den inneren 20.000 Lichtjahren unserer Galaxie, wo Spuren der ältesten Verschmelzungen erhalten sein dürften. Es ging davon aus, dass diese Stichprobe sowohl Kugelsternhaufen enthalten würde, die sich innerhalb der jungen Milchstraße gebildet hatten, als auch solche, die vor etwa 10 Milliarden Jahren aus der Zwerggalaxie „Gaia-Sausage-Enceladus“ aufgenommen worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der hochsensiblen Beobachtungen des Hubble-Teleskops, mit denen das genaue Alter jedes Sternhaufens und die damit verbundene Metallizität – also der Gehalt an Elementen, die schwerer sind als Helium – bestimmt wurden, stellten sie fest, dass es in den inneren Regionen unserer Galaxie eine dritte Population von Kugelsternhaufen gibt. Das Team fand heraus, dass diese Sternhaufen älter sind als die Gruppe, die bei der Verschmelzung von Gaia, Sausage und Enceladus entstanden ist, aber jünger als diejenigen, die in der Milchstraße entstanden sind – unabhängig von ihrem Metallgehalt. Diese Sternhaufen stammen daher aus einer separaten und noch früheren Verschmelzung – bei der die Milchstraße eine Zwerggalaxie verschlang, deren Sternmasse etwa das 500-Millionenfache der Sonnenmasse betrug, was damals einen erheblichen Anteil der Masse unserer Galaxie ausmachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nannten diese Zwerggalaxie „Low-energy-Kraken-Heracles“ (LKH) zu Ehren von drei früheren Forschungsarbeiten, die die Idee einer Verschmelzung in der Frühgeschichte unserer Galaxie vertreten hatten. Eine derart große Verschmelzung so früh in der Entstehungsgeschichte der Milchstraße hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Galaxie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In einigen früheren Studien wurde argumentiert, dass die frühesten Phasen der Entwicklung unserer Galaxie von Sternen geprägt waren, die ausschließlich in unserer Galaxie entstanden sind“, sagt Davide. „Wir haben nun gezeigt, dass auch Sterne, die in externen Galaxien entstanden sind, berücksichtigt werden müssen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team plant, seine Arbeit zur Erforschung der Geschichte der Milchstraße durch die Untersuchung ihrer Kugelsternhaufen fortzusetzen, um alle massiven Verschmelzungen zu charakterisieren, die unsere Galaxie im Laufe der kosmischen Geschichte durchlaufen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hubble beobachtet Kugelsternhaufen, die bisher noch nie untersucht wurden, und dies wird uns helfen, die Verschmelzungsereignisse zu charakterisieren, die weit in der Vergangenheit der Geschichte der Milchstraße liegen“, sagte Fernando Aguado-Agelet, Mitautor an der Universität Vigo und der Universität La Laguna in Spanien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hubble-Weltraumteleskop ist ein Projekt der internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.nature.com/articles/s41550-026-02931-5" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wissenschaftlicher Artikel</a></li>



<li><a href="https://esahubble.org/news/heic2611/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf esahubble.org</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg590944#msg590944" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldbrände, Dürre und extreme Hitze, 2026</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/waldbraende-duerre-und-extreme-hitze-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 21:57:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Brände]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate, 10. August 2026 Extreme Hitze tritt in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Space_for_our_climate/Wildfires_drought_and_extreme_heat_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate</a>, 10. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Extreme Hitze tritt in Europa und weltweit immer häufiger und intensiver auf. Der Copernicus-Klimadienst meldete außergewöhnliche Temperaturen: Der Juni 2026 war weltweit der zweitwärmste Juni, während Westeuropa den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Brände durch menschliche Unachtsamkeit, wie beispielsweise eine weggeworfene Zigarette, oder durch natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ausgelöst werden, doch haben die hohen Temperaturen in Verbindung mit Regenmangel und geringer Bodenfeuchtigkeit sowie starkem Wind leider optimale Bedingungen für Waldbrände geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle auf dieser Seite genannten Phänomene stehen in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel. Schätzungen zufolge entstehen bis zu 35 % der Treibhausgase durch die Verbrennung organischer Substanzen in Wäldern, Buschland und Grasland, während anhaltende Trockenheit mit geringeren Niederschlägen und einem geringeren Wasserabfluss in Flüssen zusammenhängt. Die Beobachtung und Erfassung dieser miteinander verbundenen Phänomene aus dem Weltraum spielt eine wichtige Rolle für unser Verständnis des Klimas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie sich im untenstehenden Karussell eine Auswahl der aktuellsten Bilder der ESA zu diesem Thema an.</p>



<div class="wp-block-getwid-images-slider has-arrows-outside has-dots-outside has-images-center has-cropped-images"><div class="wp-block-getwid-images-slider__wrapper" data-effect="slide" data-slides-show="1" data-slides-show-laptop="1" data-slides-show-tablet="1" data-slides-show-mobile="1" data-slides-scroll="1" data-autoplay="true" data-pause-hover="false" data-autoplay-speed="6000" data-infinite="true" data-animation-speed="800" data-center-mode="false" data-variable-width="false" data-arrows="outside" data-dots="outside" data-spacing="none"><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" 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class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153942" data-link="https://www.raumfahrer.net/12-europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153942" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153943" data-link="https://www.raumfahrer.net/13-hot_surfaces_during_europe_s_heatwave_seen_by_sentinel-3_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153943" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bilder: Credit: ESA</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katastrophenhilfe aus dem Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 1. Mai 2026 wurde der <a href="https://mapping.emergency.copernicus.eu/activations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Emergency Management Service</a> (Copernicus-Katastrophenschutzdienst CEMS) mehr als 30 Mal aktiviert, um Daten und Bilder zu Waldbränden in Kroatien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Grönland, Italien, Polen, Portugal, Spanien, Tunesien und dem Vereinigten Königreich bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Hitzewelle anhält und mit trockenen Bedingungen am Boden einhergeht, liefern Satelliten über den CEMS zeitnahe Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-2</a> erfassen hochauflösende Bilder in 13 Spektralbändern und sind damit ein nützliches Instrument zur Überwachung der Vegetation in Echtfarben sowie zur Erfassung von Infrarotdaten, die Wärmegebiete anzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-3</a> liefert zudem nützliche und aktuelle Daten sowohl über Land als auch über Meer. Sein „Ocean Land and Colour Instrument“ (OLCI) erfasst Daten über eine Streifenbreite von 1.270 km, und das „Sea and Land Surface Temperature Radiometer“ (SLSTR) der Mission ist ein leistungsstarker und hochpräziser Sensor, der Land- und Meerestemperaturen misst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-5P" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-5P</a> misst Spurengase und Aerosole, die in großen Mengen durch Waldbrände freigesetzt werden und die regionale Luftqualität beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/EarthCARE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EarthCARE</a> der ESA ist in der Lage, aktive Waldbrände und Rauchfahnen mit seinem Multispektral-Imager sichtbar zu machen, während sein fortschrittliches Lidar zur Charakterisierung von Emissionen wie Rauch eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg590873#msg590873" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb öffnet eine Schatzkiste gefüllt mit Sternen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-oeffnet-eine-schatzkiste-gefuellt-mit-sternen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 19:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Carinanebel]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Cliffs]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Eta Carinae]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Webb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Bild des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb unserer Heimatgalaxie, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dieses <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bild des James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/01/The_best_Milky_Way_animation_by_Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unserer Heimatgalaxie</a>, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="547" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg" alt="" class="wp-image-153828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Bereich des Weltraums, der von hellen Sternen und Gaswolken erfüllt ist. Im Zentrum bilden die dichtesten Wolken die Form einer Truhe mit offenem Deckel. Die Truhe scheint von innen zu leuchten. An ihrer Basis zerfällt sie in lange Säulen aus dichtem Gas. Viele der Gaswolken im Hintergrund sind dunkelorangefarbene Klumpen, während andere große, blasse Schleier bilden. Im Vordergrund liegen einige hell leuchtende Sterne, von denen der größte und hellste vor dem Deckel der Truhe steht.<br><mark>Credit: ESA/Webb, NASA &amp; CSA, M. Reiter; Acknowledgement: M. H. Özsaraç; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nebel erstreckt sich über etwa 260 Lichtjahre und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Objekten, darunter die „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_reveals_Cosmic_Cliffs_a_glittering_landscape_of_star_birth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Cliffs</a>“, die in <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/First_images_from_Webb_telescope_reveal_unseen_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">der allerersten Bildveröffentlichung</a> des Webb-Teleskops zu sehen waren. Der Carina-Nebel ist zudem die nächstgelegene Region mit hoher Sternentstehungsrate, die es Astronomen ermöglicht, den gesamten Prozess der Sternentstehung zu untersuchen. Dieser Nebel beherbergt einige der massereichsten Sterne unserer Galaxie sowie Zehntausende von Protosternen und bietet damit eine wertvolle Gelegenheit, zu verstehen, wie Sterne ihre Umgebung prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das auf dem heutigen Bild gezeigte Objekt, das treffend „Schatzkiste“ genannt wird, fügt sich nahtlos in diesen himmlischen Skulpturengarten ein. Bei der „Schatzkiste“ handelt es sich um eine sogenannte Kometenwolke. Eine Kometenwolke ist eine isolierte Gas- und Staubwolke mit einem dichten, dunklen Kopf und einem ausladenden Schweif. Diese Wolken ähneln oft ein wenig Kometen, doch die „Schatzkiste“ sieht eindeutig wie eine hölzerne Truhe aus, deren Deckel weit geöffnet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings enthält diese Truhe keine Juwelen oder Goldmünzen, sondern einen kompakten Sternhaufen junger Sterne. Diese Sterne sind für das überirdische Leuchten verantwortlich, das aus dem Inneren der „Schatzkiste“ strahlt und von Webbs empfindlicher Nahinfrarotkamera (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRCam</a>) erfasst wurde. Forscher schätzen, dass der Sternhaufen der „Schatzkiste“ etwa 70 Sterne umfasst, von denen der massereichste ein seltener Stern vom Typ O ist, der etwa 19-mal so massereich ist wie die Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen ist wahrscheinlich etwa 1,3 Millionen Jahre alt, obwohl frühere Schätzungen sein Alter auf lediglich 100.000 Jahre bezifferten. Aufgrund seines jungen Alters ist der Sternhaufen noch tief in den staubigen Wolken der „Schatzkiste“ eingebettet. Auch die einzelnen Sterne des Sternhaufens sind von Staub umhüllt; Astronomen haben Hinweise darauf gefunden, dass viele dieser Sterne von zirkumstellaren Scheiben umgeben sind. Im Laufe der Zeit wird das strahlende Licht dieser jungen Sterne die umgebende Wolke auflösen und den gesamten Sternhaufen freilegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schlüssel zur skulpturalen Form der „Schatzkiste“ liegt außerhalb dieses Bildes: Nur 39 Lichtjahre nordwestlich, am Himmel gemessen, befindet sich Eta Carinae, das leuchtstärkste Objekt im gesamten Carina-Nebel. Eta Carinae ist ein Sternsystem, das mindestens zwei Sterne umfasst, von denen einer 100-mal so massereich ist wie die Sonne. Allein dieser Stern strahlt etwa 5 Millionen Mal so hell wie die Sonne. Zu dieser intensiven Strahlung trägt auch der nahegelegene Sternhaufen Trumpler 16 bei, der ebenfalls mehrere extrem heiße, massereiche Sterne enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Webb haben Astronomen ein Beobachtungsprogramm (#<a href="https://www.stsci.edu/jwst/science-execution/program-information?id=5408" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">5408</a>; PI: Reiter) durchgeführt, das der Untersuchung gewidmet ist, wie junge Sterne im Carina-Nebel Gas aus ihrer Umgebung aufnehmen und es in Form von Ausflüssen wieder ausstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veröffentlichung auf <a href="https://esawebb.org/images/potm2607a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esawebb.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg590584#msg590584" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
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		<title>IRIS² wird erweitert und beschleunigt während die Umsetzung Fortschritte macht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iris%c2%b2-wird-verstaerkt-und-beschleunigt-waehrend-die-umsetzung-fortschritte-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 22:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aerospacelab]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceRISE]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. August haben die Europäische Kommission und das SpaceRISE-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von IRIS², der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. August haben die Europäische Kommission und das <a href="https://www.spacerise.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceRISE</a>-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²</a>, der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) von der Planungsphase in die Phase des vollständigen Einsatzes übergeht.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/IRIS2_reinforced_and_accelerated_as_implementation_advances" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Connectivity and Secure Communications</a>, 7. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA spielt eine Schlüsselrolle bei der technischen Umsetzung von IRIS²: Sie überwacht die Entwicklung, Qualifizierung und Validierung der Satellitenkonstellation im Orbit und setzt die Ziele des Programms in konkrete industrielle Leistungen um. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und SpaceRISE wird die ESA die erfolgreiche Bereitstellung eines sicheren und widerstandsfähigen Konnektivitätssystems gewährleisten, um die strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit Europas weiter zu stärken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: Europäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verhandlungen, die im Januar begannen, bestätigen die wichtigsten Parameter des Programms und die notwendigen Anpassungen, darunter das Design, die Systemkapazität, den Zeitplan für die Bereitstellung, den Zielpreis und die Investitionen privater Betreiber. Im Rahmen der Vereinbarung haben sich europäische Hersteller verpflichtet, die zusätzlichen Satelliten zu liefern, die auf eine erhöhte Ausfallsicherheit ausgelegt sind. Konkrete nächste Schritte sind nun festgelegt, um die ersten Starts bis 2029 zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die Konstellation betriebsbereit ist, wird sie souveräne, sichere und äußerst zuverlässige Konnektivität für europäische Regierungen, Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sowie Rettungsdienste in ganz Europa bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Planung bis zur Umsetzung: konkrete nächste Schritte bis 2029</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission, die ESA und die EU-Agentur für das Raumfahrtprogramm haben gemeinsam mit dem SpaceRISE-Konsortium und europäischen Industriepartnern die nächsten Schritte festgelegt, die zur Realisierung von IRIS² erforderlich sind. Dazu gehören die Fertigstellung des detaillierten Entwurfs der Satellitenkonstellation, die Vorbereitung des Baus der Satelliten und einer sicheren Bodeninfrastruktur, die Sicherung von Startdiensten sowie die schrittweise Einführung operativer Konnektivitätsdienste ab 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Konstellation wird aus 348 Satelliten bestehen, darunter 330 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und 18 Satelliten in der mittleren Erdumlaufbahn, ergänzt durch optionale Elemente zur Unterstützung spezifischer Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine verstärkte Konstellation für Sicherheit und Widerstandsfähigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf ein sich wandelndes Sicherheitsumfeld zu reagieren, erweitert die Kommission die Kapazität von IRIS² über die ursprüngliche Konzeption hinaus. Eine eigens dafür vorgesehene Ebene mit weiteren 66 Satelliten in einer hohen bzw. niedrigen Erdumlaufbahn wird die Fähigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Rettungsdienste stärken und damit die Architektur des Systems weiter verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Verstärkung werden die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der EU um 60 % und weltweit um 54 % gesteigert, während gleichzeitig die Fähigkeit Europas, kritische Einsätze in Krisenzeiten zu unterstützen, erheblich ausgebaut wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäische Industrie verpflichtet sich zur Umsetzung von IRIS²</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird im Rahmen eines starken „Team Europe“-Ansatzes realisiert, bei dem das Fachwissen der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten, der ESA, der Agentur der Europäischen Union für das Raumfahrtprogramm und der europäischen Industrie gebündelt wird. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft haben sich das SpaceRISE-Konsortium (bestehend aus SES, Eutelsat und Hispasat) sowie europäische Hersteller verpflichtet, die erforderliche Weltraum- und Bodeninfrastruktur bereitzustellen, um den beschleunigten Zeitplan einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Industriekonsortium gehören große europäische Raumfahrtunternehmen wie Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, OHB und Aerospacelab sowie zahlreiche Unternehmen aus der gesamten europäischen Lieferkette. Das Programm ist so konzipiert, dass es auch Chancen für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Mid-Cap-Unternehmen schafft, die innovative Raumfahrttechnologien entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Konnektivität, wenn es darauf ankommt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird autorisierten staatlichen Nutzern in den EU-Mitgliedstaaten und den teilnehmenden Ländern – derzeit Norwegen und Island – ermöglichen, während kritischer Einsätze sicher und unterbrechungsfrei zu kommunizieren. Ob bei der Bewältigung von Notfällen, beim Schutz kritischer Infrastrukturen oder bei der Unterstützung von Sicherheitsmissionen: IRIS² wird Europa eine autonome und widerstandsfähige Konnektivitätslösung bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewährleistung eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die Verteidigungs- und Sicherheitsanforderungen erforderliche schnellere Bereitstellung und erhöhte Kapazität bedeuten zusätzliche Investitionen in den Programmbudget. Diese Investitionen werden den Ausbau der Satellitentechnologien und die Bereitstellung der erweiterten Konstellation unterstützen und gleichzeitig eine effiziente Nutzung der vorhandenen Programmressourcen gewährleisten. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination aus Mitteln aus dem EU-Haushalt für den Zeitraum 2028–2034 und zusätzlichen Investitionen der EU-Mitgliedstaaten sowie anderer Länder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Mitgliedstaaten stärken IRIS² bereits durch nationale Investitionen, um spezifische zusätzliche Anforderungen zu decken. Polen und Ungarn haben bereits 656 Millionen Euro bzw. 500 Millionen Euro zugesagt, während Spanien Investitionen in Höhe von 1,6 bis 2 Milliarden Euro angekündigt hat. Weitere Beiträge von EU-Mitgliedstaaten werden derzeit geprüft, wobei die entsprechenden Vereinbarungen gerade finalisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Schritte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem klaren Fahrplan, der die nächsten Schritte festlegt, hat die Kommission ein offizielles Schreiben an das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten gerichtet, um sie über das Ergebnis der Verhandlungen und die Umsetzungsphase zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung der Kommission und mit der fachlichen Expertise der ESA wird das SpaceRISE-Konsortium nun die Programmentwicklung vorantreiben. Dazu gehören der Bau der Satelliten, die Beschaffung von Startdiensten und die Entwicklung einer sicheren Bodeninfrastruktur, um den fristgerechten Aufbau der Konstellation sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das IRIS²-Satellitennetz wird europaweit und darüber hinaus eine souveräne, sichere und zuverlässige Konnektivität gewährleisten. Es trägt dazu bei, die Unabhängigkeit Europas im Bereich der Konnektivität zu schützen, und stellt sicher, dass Regierungen, Rettungsdienste und Bürger auch in abgelegenen Gebieten oder in Krisenzeiten in Verbindung bleiben können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>IRIS² – volle Kraft voraus<br>Credit: Europeäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Dezember 2024 unterzeichnete die Kommission den auf 12 Jahre angelegten IRIS²-Konzessionsvertrag mit dem SpaceRISE-Konsortium (SES, Eutelsat und Hispasat) und machte damit das geplante sichere Satellitenkommunikationssystem der EU zu einem offiziell finanzierten und rechtsverbindlichen Projekt. Mit dieser Vereinbarung wurde die öffentlich-private Partnerschaft zur Konzeption, zum Bau, zur Inbetriebnahme und zum Betrieb von IRIS² ins Leben gerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Dezember 2024 konzentrieren sich das SpaceRISE-Konsortium und die Kommission darauf, das Systemdesign im Detail auszuarbeiten, industrielle Arbeitspakete zu vergeben und groß angelegte Ausschreibungen für Satelliten, Startdienste und Bodeninfrastruktur vorzubereiten. Gleichzeitig haben sie die Konstellationsarchitektur und die Sicherheitsanforderungen weiter verfeinert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission und das SpaceRISE-Konsortium nahmen im Januar 2026 Verhandlungen über die Steuerung, die technische Ausgestaltung und die Finanzierung des Programms auf, die unter dem Namen „Rendezvous 1“ bekannt sind. Die Verhandlungen wurden am 6. August 2026 abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigungsindustrie und Raumfahrt, erklärte: „Heute machen wir einen entscheidenden Schritt vorwärts für die Sicherheit und die digitale Souveränität Europas. Indem wir die Bereitstellung früher Verteidigungs- und Sicherheitsdienste beschleunigen und die IRIS²-Architektur stärken, werden wir nicht nur das Netzwerk vorzeitig in Betrieb nehmen, sondern auch die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der Union um mehr als 60 % steigern. Diese verstärkte, schneller einsatzbereite Konstellation wird unseren Mitgliedstaaten, Rettungsdiensten und Bürgern die widerstandsfähige, autonome Konnektivität bieten, die sie jetzt und in den Krisen der Zukunft benötigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „IRIS² ist eine klare Antwort auf Europas Bedarf an souveräner und sicherer Konnektivität. Das Erreichen des entscheidenden Meilensteins ‚Rendezvous 1‘ im Rahmen des Programms zeigt, dass Europa in der Lage ist, eine sichere und widerstandsfähige Fähigkeit bereitzustellen, die unabhängiges Handeln ermöglicht und seine wesentlichen Interessen schützt. Die ESA arbeitet gemeinsam mit der Europäischen Kommission daran, diesen Fortschritt weiter in operative Kapazitäten umzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²: die neue sichere Satellitenkonstellation der EU</a></li>



<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/iris2-secure-connectivity-programme-factsheet_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Informationsblatt</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cJoxviNWRdM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Video</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg590550#msg590550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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