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	<title>ESA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ESA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Hellenic Fire System nimmt den Betrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hellenic-fire-system-nimmt-den-betrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:45:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Hellenic Fire System“ hat sein erstes Bild übermittelt und damit einen wichtigen Meilenstein für Griechenlands künftige nationale Kapazitäten zur weltraumgestützten Überwachung von Waldbränden gesetzt.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth, 7. Juli 2026 Das Anfang Mai in Betrieb genommene „Hellenic Fire System“ besteht aus vier CubeSats, die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das „Hellenic Fire System“ hat sein erstes Bild übermittelt und damit einen wichtigen Meilenstein für Griechenlands künftige nationale Kapazitäten zur weltraumgestützten Überwachung von Waldbränden gesetzt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Hellenic_Fire_System_achieves_first_light" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth</a>, 7. Juli 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Anfang Mai in Betrieb genommene „Hellenic Fire System“ besteht aus vier CubeSats, die jeweils zwei Infrarotkameras an Bord haben, welche im mittleren und langen Infrarotspektralbereich arbeiten, um aktive Brände zu erkennen, thermische Anomalien zu identifizieren und die Strahlungsintensität von Bränden über Griechenland und anderen Gebieten von Interesse zu bewerten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-One_of_Hellenic_Fire_System_satellites_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="198" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-One_of_Hellenic_Fire_System_satellites_pillars-400x198-1.jpg" alt="" class="wp-image-153467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-One_of_Hellenic_Fire_System_satellites_pillars-400x198-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-One_of_Hellenic_Fire_System_satellites_pillars-400x198-1-300x149.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Einer der Satelliten von Hellenic Fire System<br>Credit: OroraTech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das „Hellenic Fire System“ wurde im Rahmen des griechischen nationalen Kleinsatellitenprogramms entwickelt. Das von Griechenland über die EU-Fazilität für Wiederaufbau und Resilienz finanzierte Programm ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich wird das griechische nationale Kleinsatellitenprogramm 13 Satelliten umfassen, die je nach ihren Instrumenten und Missionszielen in verschiedene Gruppen unterteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start von zwei ICEYE-Radarsatelliten Ende letzten Jahres ist das von OroraTech entwickelte Hellenic Fire System die zweite operative Erdbeobachtungsmission, die im Rahmen des Programms entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hellenic Fire System hat bereits nach nur zwei Wochen der Instrumentenkalibrierung sein erstes Wärmebild über Griechenland aufgenommen, das unten zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeigt die Wärmesignatur des Großraums Athen sowie der Inseln Andros, Tinos, Skyros, Chios, Kea und Kythnos. Das Bild erfasst zudem Wärmemuster über der Ägäis und unterstreicht damit die Fähigkeit des Instruments, sowohl thermische Phänomene an Land als auch auf See zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild belegt die erfolgreiche Leistung des Satelliten und seines thermischen Infrarotinstruments und ebnet den Weg für die künftigen operativen Dienste des Systems.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-First_light_from_the_Hellenic_Fire_System_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="491" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-First_light_from_the_Hellenic_Fire_System_pillars-750x491-1.jpg" alt="" class="wp-image-153469" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-First_light_from_the_Hellenic_Fire_System_pillars-750x491-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-First_light_from_the_Hellenic_Fire_System_pillars-750x491-1-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erstes Bild vom Hellenic Fire System<br>Credit: OroraTech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Langer, CEO von OroraTech, sagte: „Dass wir so schnell das ‚First Light‘ erreicht haben, zeugt von der ausgereiften Technologie und der hervorragenden Arbeit unserer Ingenieurteams. Wir haben Jahre damit verbracht, Wärmebildsysteme zu verfeinern, die sowohl eine unübertroffene Bildqualität als auch eine hervorragende Betriebsleistung bieten. Dieser Meilenstein zeigt unsere Fähigkeit, hochentwickelte Weltraumsysteme schnell in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig die hochwertigen Wärmebilddaten bereitzustellen, die für die Erkennung von Waldbränden, die Umweltüberwachung und die wissenschaftliche Forschung benötigt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erfolgreiche Datenerfassung bestätigt die Betriebsbereitschaft der thermischen Sensornutzlast des Satelliten, die darauf ausgelegt ist, präzise Landoberflächentemperaturmessungen und eine schnelle Waldbranderkennung aus der erdnahen Umlaufbahn zu liefern – dank häufiger Wiederholungsintervalle und einer Datenübertragung mit geringer Latenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das „Hellenic Fire System“ voll einsatzfähig ist, wird es zweimal täglich das gesamte Gebiet Griechenlands abtasten und so eine kontinuierliche thermische Überwachung zur Unterstützung der Waldbranderkennung, der Notfallmaßnahmen und der Umweltüberwachung gewährleisten. Über die operativen Dienste hinaus wird die Mission wertvolle Daten zur Landoberflächentemperatur liefern, die der wissenschaftlichen Forschung zu Klima- und Umweltveränderungen im gesamten Mittelmeerraum zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Svein Lokas, Projektleiter der ESA für die griechischen nationalen Missionen, erklärte: „In Europa treten immer häufiger und verheerendere Waldbrände auf, und Griechenland ist davon besonders betroffen. Wir freuen uns daher sehr, dass das Hellenic Fire System nun seinen ersten Betrieb aufgenommen hat – dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur vollen Einsatzfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erfolg unterstreicht zudem die Stärke der Zusammenarbeit zwischen der ESA, den griechischen Behörden und der europäischen Industrie bei der Bereitstellung fortschrittlicher Erdbeobachtungslösungen, die dazu beitragen, einige der drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg589249#msg589249" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Euclid entdeckt den ältesten Quasar im Universum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euclid-entdeckt-den-aeltesten-quasar-im-universum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 20:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Weltraumteleskop „Euclid“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat 31 der ältesten Quasare entdeckt, die jemals gefunden wurden. Zwei dieser riesigen und strahlenden Galaxienkerne, die von gigantischen Schwarzen Löchern angetrieben werden, sind die frühesten Quasare, die bisher in der Geschichte des Universums beobachtet wurden. Sie strahlten mit der Leuchtkraft einer Billion Sonnen, als das Universum 670 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weltraumteleskop „Euclid“ der Europäischen Weltraumorganisation</a> ESA hat 31 der ältesten Quasare entdeckt, die jemals gefunden wurden. Zwei dieser riesigen und strahlenden Galaxienkerne, die von gigantischen Schwarzen Löchern angetrieben werden, sind die frühesten Quasare, die bisher in der Geschichte des Universums beobachtet wurden. Sie strahlten mit der Leuchtkraft einer Billion Sonnen, als das Universum 670 Millionen Jahre alt war – gerade einmal 5 % seines heutigen Alters.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Euclid_discovers_the_most_ancient_quasar_in_the_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Euclid</a>, 6. Juli 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-Artist_s_concept_of_an_ancient_quasar_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-Artist_s_concept_of_an_ancient_quasar_pillars-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153454" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-Artist_s_concept_of_an_ancient_quasar_pillars-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-Artist_s_concept_of_an_ancient_quasar_pillars-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines frühen Quasars<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://esahubble.org/wordbank/quasar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Quasare</a> stellen eine kurze Phase im Leben einer Galaxie dar, in der große Mengen an Materie spiralförmig in das zentrale supermassereiche Schwarze Loch hineinströmen und dabei enorme Energiemengen freisetzen. In dieser Phase leuchtet der Kern der Galaxie heller als alles andere im Universum und überstrahlt den Rest seiner Wirtsgalaxie oft um das Hundert- bis Tausendfache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrzehnten suchen wir nach den allerersten Quasaren des Universums. Diese Objekte geben Aufschluss darüber, was in den frühesten Tagen des Kosmos geschah, darunter auch darüber, wie die ersten supermassiven Schwarzen Löcher und Galaxien entstanden sind. Allerdings sind Quasare aus dieser Zeit schwer zu finden. Sie sind selten, da noch wenige Galaxien Zeit hatten, groß genug zu werden, und ihr urzeitliches Licht ist sowohl schwach als auch leicht mit dem Licht von Sternen zu verwechseln, die näher bei uns liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid, der 2023 gestartet wurde, dringt tiefer in diesen rätselhaften Teil der frühen Kosmosgeschichte vor – mit spannenden Ergebnissen. Das Teleskop hat nun eine beispiellose Anzahl von 31 neuen Quasaren im frühen Universum entdeckt, die bis in eine Zeit zurückreichen, als der Kosmos gerade einmal 5 % seines heutigen Alters hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese frühen Quasare stammen aus den Anfängen des Universums“, sagt Daming Yang von der Universität Leiden in den Niederlanden, Hauptautor der Veröffentlichung über die Euclid-Entdeckung. „Indem wir sie finden und untersuchen, können wir besser verstehen, wie diese riesigen Systeme entstanden sind und so schnell gewachsen sind – eines der größten Rätsel der Astrophysik.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-Von-Euclid-entdeckte-Quasare.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="527" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-Von-Euclid-entdeckte-Quasare-750x527-1.jpg" alt="" class="wp-image-153456" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-Von-Euclid-entdeckte-Quasare-750x527-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/2-Von-Euclid-entdeckte-Quasare-750x527-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Von Euclid entdeckte Quasare<br>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by the Euclid Science Ground Segment and Antoine Basset (CNES); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unter der Oberfläche des Eisbergs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die frühesten Quasare, die wir bisher kannten, waren nur die Spitze des Eisbergs: die seltenen und hellen Ausreißer, die am einfachsten zu entdecken waren. Wir hatten einfach noch nicht genug Quasare aus den Anfängen des Universums gefunden, um sie als Gruppe angemessen untersuchen zu können. Die neue Entdeckung von Euclid ändert all das, denn sie erfasst nicht nur die hellen Ausreißer, sondern den Großteil der Population alter Quasare.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Euclid ist ein echter Meilenstein“, fügt Daming hinzu. „Früher konnten wir nur eine Handvoll der allerhellsten uralten Quasare finden, aber mit Euclid können wir weitaus effizienter riesige Bereiche des Himmels absuchen, um auch viel schwächeres Licht zu erfassen. Es ist ein einzigartiges Werkzeug für die Quasar-Jagd.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entdeckung umfasst 12 neue Quasare mit einer „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/What_is_red_shift" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rotverschiebung</a>“ – einem Maß für Entfernung und Bewegung, das damit zusammenhängt, wie sich Licht durch unseren sich ausdehnenden Kosmos bewegt – von 7 oder mehr, was den ersten 770 Millionen Jahren des Universums entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ältesten dieser Gruppe, EUCL J172902.75+641018.1 und EUCL J125308.55+705432.3, weisen Rotverschiebungen von 7,77 bzw. 7,69 auf und stellen damit einen neuen Rekord für die ältesten jemals entdeckten Quasare auf. Beide liegen etwas mehr als 13 Milliarden Lichtjahre entfernt und entstanden in den ersten 670 Millionen Jahren des Universums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Entdeckung verdoppelt die Anzahl der uns bekannten Quasare, die so alt sind, mehr als“, sagt Antonio La Marca, ein ESA-Forschungsstipendiat im Euclid-Team. Die Entdeckung der ersten etwa zehn Quasare mit einer Rotverschiebung von 7 oder mehr dauerte mehr als ein Jahrzehnt – doch Euclid hat bereits in einem einzigen Jahr mehr als diese Anzahl entdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Euclid-Team hat zum ersten Mal eine echte ‚Bestandsaufnahme‘ der Quasare aus der Frühzeit des Universums vorgenommen“, fügt Antonio hinzu. „Das ist ein großer Schritt hin zu einem grundlegenderen Verständnis dieser faszinierenden Objekte.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/3-Locations_of_the_31_new_Euclid_quasars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="384" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/3-Locations_of_the_31_new_Euclid_quasars_pillars-750x384-1.jpg" alt="" class="wp-image-153458" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/3-Locations_of_the_31_new_Euclid_quasars_pillars-750x384-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/3-Locations_of_the_31_new_Euclid_quasars_pillars-750x384-1-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Positionen der 31 neuen Euclid-Quasare<br>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA/Planck Collaboration/A. Mellinger; Acknowledgment: Jean-Charles Cuillandre, João Dinis); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Meilenstein in der Geschichte des Universums</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweitälteste Quasar, den Daming und seine Kollegen entdeckt hatten, wurde kürzlich von Silvia Belladitta und ihren Mitarbeitern genauer untersucht. Diese Beobachtungen zeigten, dass der Quasar in einer staub- und gasreichen Galaxie eingebettet ist, in der gerade in rasendem Tempo neue Sterne entstehen – ein Hinweis darauf, wie die Wirtsgalaxie eines frühen supermassiven Schwarzen Lochs aussehen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Quasare gehen auf eine faszinierende Periode in der Geschichte des Universums zurück, die als „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cosmic_eras" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Epoche der Reionisation</a>“ bekannt ist: eine Zeit, in der sich alles von einem kalten und dunklen Zustand (dem „dunklen Zeitalter“) zu einem heißen und „ionisierten“ Zustand (durch energiereiches Licht aufgespalten) wandelte. Diese Übergangsphase war eine entscheidende Epoche, die die Grundlage für alles schuf, was wir heute sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Uralte Quasare sind seltene Entdeckungen. Sie sind nicht nur an sich interessant, sondern auch Zeitmaschinen, die es uns ermöglichen, das frühe Universum zu erforschen und zu verstehen, wie die erste Generation von Galaxien entstanden ist“, sagt Valeria Pettorino, Projektwissenschaftlerin bei der ESA für Euclid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Fähigkeiten von Euclid sind unübertroffen. Das Teleskop vereint eine große Erfassungsfläche, große Tiefenschärfe, scharfe Bildgebung und eine einzigartige weltraumgestützte Infrarotsicht auf eine Weise, die es uns ermöglicht, seltene, extrem weit entfernte Objekte weitaus effizienter als bisher zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es ist nicht nur das Teleskop: Die Datenverarbeitung ist nur dank Tausender Wissenschaftler und Ingenieure des Euclid-Konsortiums möglich, die gemeinsam daran arbeiten, wissenschaftliche Entdeckungen zu liefern, indem sie riesige Datensätze durchforsten, um seltene, weit entfernte Quasare zu identifizieren, die wir mit bodengestützten Teleskopen weiter untersuchen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 31 hier vorgestellten Quasare wurden in Daten des „<a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2023/02/Euclid_s_wide_and_deep_surveys" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid Wide Survey</a>“ entdeckt, der nach seiner Fertigstellung mehr als ein Drittel des gesamten Himmels abdecken wird. Euclid wird die Geheimnisse des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/The_dark_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dunklen Universums</a> lüften; das Teleskop erforscht dessen Zusammensetzung, Geschichte und Entwicklung und kartiert dabei seine großräumige Struktur, wobei es Milliarden von Galaxien beobachtet – und dabei zahlreiche Quasare aufdeckt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/4-2606_009_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="418" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/4-2606_009_AR_EN-750x418-1.jpg" alt="" class="wp-image-153460" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/4-2606_009_AR_EN-750x418-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/4-2606_009_AR_EN-750x418-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclid entdeckt die ältesten Quasare im Universum<br>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, video production by Antoine Basset (CNES) ; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweise für Redakteure</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Artikel „Euclid: Entdeckung von 31 neuen Quasaren im Bereich 6,6 &lt; z &lt; 7,8“ von D. Yang et al. erscheint am 6. Juli 2026 in der Fachzeitschrift „Astronomy &amp; Astrophysics“. <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/07/aa58883-26/aa58883-26.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DOI: 10.1051/0004-6361/202658883</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Quasar mit der höchsten Rotverschiebung in dieser Arbeit trägt die Bezeichnung EUCL J172902.75+641018.1 (Rotverschiebung von 7,77), der Quasar mit der zweithöchsten Rotverschiebung die Bezeichnung EUCL J125308.55+705432.3 (Rotverschiebung von 7,69). Der bisherige Rekordhalter, <a href="https://news.arizona.edu/news/most-distant-quasar-discovered-sheds-light-how-black-holes-grow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">der 2021 entdeckt wurde</a>, weist eine Rotverschiebung von 7,64 auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Euclid</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid wurde im Juli 2023 <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/ESA_s_Euclid_lifts_off_on_quest_to_unravel_the_cosmic_mystery_of_dark_matter_and_dark_energy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gestartet</a> und begann am <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Ready_set_go!_Euclid_begins_its_dark_Universe_survey" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">14. Februar 2024</a> mit seinen routinemäßigen wissenschaftlichen Beobachtungen. Im <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Euclid_s_first_images_the_dazzling_edge_of_darkness" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">November 2023</a> und im <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/ESA_s_Euclid_celebrates_first_science_with_sparkling_cosmic_views" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mai 2024</a> erhielt die Welt erste Einblicke in die Qualität der Euclid-Bilder, und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Zoom_into_the_first_page_of_ESA_Euclid_s_great_cosmic_atlas" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">im Oktober 2024</a> wurde der erste Ausschnitt seiner großartigen Karte des Universums veröffentlicht. Euclids erste Datenreihe, einschließlich einer Vorschau auf seine Deep Fields, wurde im <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Euclid_opens_data_treasure_trove_offers_glimpse_of_deep_fields" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">März 2025</a> veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Entdeckungen und Datenveröffentlichungen der Mission finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid ist eine europäische Mission, die von der ESA gebaut und betrieben wird, mit Beiträgen ihrer <a href="https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/Member_States_Cooperating_States" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mitgliedstaaten</a> und der NASA. Das Euclid-Konsortium – bestehend aus mehr als 2000 Wissenschaftlern aus 300 Instituten in 15 europäischen Ländern, den USA, Kanada und Japan – ist für die Bereitstellung der wissenschaftlichen Instrumente und die wissenschaftliche Datenanalyse verantwortlich. Die ESA wählte Thales Alenia Space als Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten und seines Servicemoduls aus, während Airbus Defence and Space mit der Entwicklung des Nutzlastmoduls, einschließlich des Teleskops, beauftragt wurde. Die NASA stellte die Detektoren des Nahinfrarot-Spektrometers und -Photometers (NISP) zur Verfügung. Euclid ist eine Mission der mittleren Klasse im Rahmen des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision“-Programm</a>s der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10521.msg589189#msg589189" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumteleskop EUCLID</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESAs Euclid erfasst das dichte Zentrum der Milchstraße</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esas-euclid-erfasst-das-dichte-zentrum-der-milchstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 21:59:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Euclid]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUCLID]]></category>
		<category><![CDATA[galaktischer Bulge]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxienhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Microlinseneffekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das größte und detaillierteste Foto, das jemals im sichtbaren Licht vom Zentrum unserer Milchstraße aufgenommen wurde, wurde am 24. Juni 2026 von der Euclid-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlicht. Mit mehr als 60 Millionen Sternen eröffnet dieses Bild Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Existenz von Exoplaneten in dieser Region zu bestätigen und deren Masse anhand winziger [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das größte und detaillierteste Foto, das jemals im sichtbaren Licht vom Zentrum unserer Milchstraße aufgenommen wurde, wurde am 24. Juni 2026 von der Euclid-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlicht. Mit mehr als 60 Millionen Sternen eröffnet dieses Bild Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Existenz von Exoplaneten in dieser Region zu bestätigen und deren Masse anhand winziger Veränderungen des Sternenlichts im Laufe der Zeit zu messen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/ESA_s_Euclid_captures_the_Milky_Way_s_crowded_heart" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 24. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur für einen einzigen Tag richtete <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2023/06/Euclid_ESA_s_mission_into_the_unknown" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid,</a> unser <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2023/06/Euclid_ESA_s_mission_into_the_unknown" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Detektiv des dunklen Universums,</a> seinen Blick auf das Licht: den extrem hellen inneren Bereich unserer Milchstraße, der als <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2016/09/Anatomy_of_the_Milky_Way" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">galaktischer Bulge</a> bekannt ist. Diese besondere Anfrage kam von Astronomen, die genau das wollten, was Euclid am besten kann: riesige Bereiche des Himmels in gestochen scharfen Details erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/03/Euclid_is_back_26_million_galaxies_and_counting" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die Beobachtung von Milliarden weit entfernter Galaxien</a> konzipierte Kamera für sichtbares Licht des Weltraumteleskops ist empfindlich genug, um einzelne Sterne in unserem überfüllten galaktischen Bulge voneinander zu unterscheiden, ohne dabei geblendet zu werden. Diese seltene Fähigkeit ist entscheidend für das, wofür Wissenschaftler dieses Bild nutzen wollen: die Untersuchung von Planeten um andere Sterne mithilfe einer speziellen Technik namens <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2019/02/Detecting_exoplanets_with_microlensing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mikrolinseneffekt</a>. Doch bevor wir uns damit befassen, wollen wir uns zunächst dieses beeindruckende Bild selbst genauer ansehen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Euclids-Blick-auf-den-Bulge-unserer-Galaxie.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="527" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Euclids-Blick-auf-den-Bulge-unserer-Galaxie-750x527-1.jpg" alt="" class="wp-image-153363" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Euclids-Blick-auf-den-Bulge-unserer-Galaxie-750x527-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Euclids-Blick-auf-den-Bulge-unserer-Galaxie-750x527-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclids Blick auf den Bulge unserer Galaxie<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. März 2025 nahm Euclid dieses riesige Bild in nur etwa 26 Stunden auf. Es handelt sich um ein Mosaik aus neun „Ausrichtungen“ seiner Kamera für sichtbares Licht, <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2023/11/Euclid_s_wide-eyed_look_at_the_cosmos" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">wobei jede Ausrichtung einen Bereich des Himmels abdeckt, der größer ist als der Vollmond</a>.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Location_of_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Location_of_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153365" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Location_of_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Location_of_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Position von Euclids Galactic Bulge Survey<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, ESA/Gaia/DPAC,image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich: Die Schärfe und Empfindlichkeit von Euclid im sichtbaren Licht ist vergleichbar mit der Weitfeldkamera <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA</a>. Doch jede Aufnahme, die Euclid in wenigen Stunden macht, erstreckt sich über einen Bereich, der 270-mal größer ist als das Sichtfeld von Hubble. Um dasselbe Euclid-Mosaik zu beobachten, würde das <a href="https://keckobservatory.org/our-story/telescopes/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Keck-Observatorium</a> etwa 2000 Stunden benötigen. Euclid ist schneller und in der Lage, Details von schwächeren Sternen zu erfassen, die bei einer Beobachtung vom Boden aus sonst übersehen würden. Dieses einzelne Mosaik umfasst zudem die gesamte Region, die das künftige <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Roman_factsheet" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Roman-Weltraumteleskop</a> auf der Suche nach Planeten überwachen wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Infographic_explaining_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Infographic_explaining_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Infographic_explaining_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Infographic_explaining_Euclid_s_galactic_bulge_survey_pillars-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik zur Erläuterung von Euclids Galactic Bulge Survey<br><mark>Credit: Euclid images: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Milky Way artist impressions: ESA/Gaia/DPAC, Stefan Payne-Wardenaar); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid hat auf diesem Bild mehr als 60 Millionen Sterne sowie Nebel und Sternhaufen erfasst. Diese dicht besiedelte Region unserer Galaxie ist der perfekte Ort für Astronomen, um mit Hilfe <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2019/02/Detecting_exoplanets_with_microlensing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">des Mikrolinseneffekts</a> nach Exoplaneten zu suchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4a-Der-galaktische-Bulge.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4a-Der-galaktische-Bulge-500x351-1.jpg" alt="" class="wp-image-153369" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4a-Der-galaktische-Bulge-500x351-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4a-Der-galaktische-Bulge-500x351-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclids galactischer Bulge Aufnahmen – unzählige Sterne<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4b-galaktischer-Bulge.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4b-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg" alt="" class="wp-image-153371" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4b-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4b-galaktischer-Bulge-500x351-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclids galactischer Bulge Aufnahmen – Sternen Cluster<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e042b407"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4c-galaktischer-Bulge.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4c-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg" alt="" class="wp-image-153374" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4c-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4c-galaktischer-Bulge-500x351-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclids galactischer Bulge Aufnahmen – Molekulare Wolken<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4d-galaktischer-Bulge.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4d-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg" alt="" class="wp-image-153376" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4d-galaktischer-Bulge-500x351-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4d-galaktischer-Bulge-500x351-1-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Euclids galactischer Bulge Aufnahmen – Nebel<br><mark>Credit: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, CFHT, image processing by J.-C. Cuillandre and E. Bertin (CEA Paris-Saclay); Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-5d374b26"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Suche nach Exoplaneten mittels Gravitationsmikrolinseneffekt</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-153378" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/5-Detecting_exoplanets_with_microlensing_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Beobachtung von Exoplaneten mittels Mikrolinseneffekt<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mikrolinseneffekt ist eine Form des <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/03/Strong_gravitational_lenses_captured_by_Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gravitationslinseneffekts</a>. Während Euclid den Linseneffekt hauptsächlich zur Erforschung massereicher, weit entfernter Objekte wie Galaxienhaufen nutzt, hilft dieses neue Bild des galaktischen Zentrums Wissenschaftlern dabei, Linsen auf kleinster Skala zu untersuchen – verursacht durch Sterne und Exoplaneten in unserer eigenen Galaxie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mikrolinseneffekt beruht auf der zufälligen Ausrichtung zweier Sterne zum Beobachter. Wenn ein Stern vor einem anderen vorbeizieht, wirkt der näher gelegene Stern wie ein kosmisches Vergrößerungsglas, das das Licht des Hintergrundsterns ablenkt und aufhellt. Umkreist ein Planet den näher gelegenen Stern, lenkt auch seine Schwerkraft dieses Licht ab – und zwar auf leicht ungleichmäßige Weise. Anhand dieser winzigen zusätzlichen Helligkeitsänderung lässt sich die Anwesenheit eines Planeten nachweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um Mikrolinsen zu entdecken, muss man Bereiche des Himmels beobachten, in denen sich viele Sterne befinden, beispielsweise in der Nähe des Zentrums unserer Galaxie“, erklärt Jean-Philippe Beaulieu vom Institut d’Astrophysique de Paris in Frankreich und der University of Tasmania in Australien. Jean-Philippe war der ursprüngliche Initiator der Euclid-Durchmusterung des galaktischen Bulges und leitete gemeinsam mit anderen die Arbeitsgruppe für Exoplaneten des <a href="https://www.euclid-ec.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid-Konsortiums</a>.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den letzten zwanzig Jahren wurden mit dieser Technik <a href="https://exoplanetarchive.ipac.caltech.edu/docs/counts_detail.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">fast 300 Exoplaneten</a> entdeckt, alle mit bodengestützten Teleskopen und alle in Richtung des Zentrums unserer Galaxie. Dieses Bild von Euclid umfasst 51 bekannte Planetensysteme – und es wird dazu beitragen, viele weitere zu untersuchen, die noch entdeckt werden“, fügt er hinzu.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/06/039/2606_039_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/6-ESAs-Euclid-erfasst-das-dichte-Zentrum-der-Milchstrasse-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153380" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/6-ESAs-Euclid-erfasst-das-dichte-Zentrum-der-Milchstrasse-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/6-ESAs-Euclid-erfasst-das-dichte-Zentrum-der-Milchstrasse-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESAs Euclid erfasst das dichte Zentrum der Milchstraße<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Messung von Planetenmassen mit Euclid</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein Mikrolinsenereignis zu erfassen, müsste ein Teleskop einen Stern über zwanzig Tage lang beobachten. Dies ist notwendig, um die Unregelmäßigkeiten des abgelenkten Lichts zu erkennen, während der Planet seinen Mutterstern umkreist. Daher können während des einen Beobachtungstages von Euclid keine neuen Ereignisse entdeckt werden. Was dieses Bild jedoch so besonders macht, ist, dass es Wissenschaftlern ermöglicht, die Masse bereits bekannter Planeten sowie noch zu entdeckender Planeten zu messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Innerhalb von 24 Stunden hat Euclid bereits die Sterne erfasst, die an allen zukünftigen Mikrolinsenereignissen beteiligt sind, die das Weltraumteleskop Roman nachweisen wird – allerdings noch bevor sich die beteiligten Sterne und Planeten in einer Linie angeordnet haben“, sagt Natalia Rektsini vom Institut d’Astrophysique de Paris in Frankreich, die die Veröffentlichung der Daten aus Euclids Vermessung des galaktischen Bulges für die wissenschaftliche Gemeinschaft leitete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das bedeutet, dass jeder, der ein Mikrolinsenereignis in derselben Region entdeckt – zum Beispiel mit Roman –, von nun an die Euclid-Daten als zeitliche Referenz in der Vergangenheit nutzen und sehen kann, wie die Sterne aussahen, bevor sie sich überlagerten“, erklärt Natalia. „Da Euclid einzelne Sterne klar voneinander unterscheiden kann, lässt sich messen, wie schnell sie sich im Laufe der Zeit bewegen, und anhand dieser Informationen die Existenz eines Planeten bestätigen sowie dessen Masse bestimmen. Mit Daten, die nur einen bestimmten Zeitpunkt erfassen, wäre dies nicht möglich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eisplaneten und mehr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den meisten Methoden zur Planetenjagd ist es einfacher, große, heiße Planeten zu finden, die massive Sterne umkreisen. Bei der Mikrolinsenmethode ist das nicht der Fall. „Diese Methode ist unvoreingenommen – wir entdecken, was auch immer da draußen ist“, sagt Natalia. „Sie eignet sich in einzigartiger Weise zur Entdeckung kalter Exoplaneten. Und wir gehen davon aus, dass jeder Stern in der Milchstraße mindestens einen solchen Planeten beherbergt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Muttersterne zweier bekannter kalter Exoplaneten tauchen in den Daten von Euclid auf, und beide haben für das Team eine besondere Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe das Team geleitet, das vor 20 Jahren <a href="https://www.eso.org/public/news/eso0603/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OGLE-2005-BLG-390Lb</a> entdeckt hat“, sagt Jean-Philippe. „Es ist ein eisiger Planet, ein bisschen wie Hoth aus Star Wars. Nach all der Zeit freue ich mich sehr, dass Euclid es uns endlich ermöglichen könnte, seine genaue Masse zu bestimmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<a href="https://www.americaspace.com/2014/07/08/astronomers-discover-first-ever-terrestrial-exoplanet-in-an-earth-type-orbit-around-a-red-dwarf-binary-star-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OGLE-2013-BLG-341Lb</a> ist ein seltenes und faszinierendes System“, sagt Natalia. „Es besteht aus zwei Sternen und einem Planeten. Durch die Kombination früherer Beobachtungen von Keck und Hubble mit neuen Euclid-Daten können wir endlich die Sterne voneinander trennen und die Masse des Planeten bestätigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ergebnis zeigt, was ein relativ kleines, engagiertes Team im Rahmen einer großen internationalen Mission erreichen kann“, sagt Valeria Pettorino, Euclid-Projektwissenschaftlerin bei der ESA. „Das <a href="https://euclid.dataspace.esa.int/science-domains/exoplanets" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exoplaneten-Team</a> profitierte von wertvollen Beiträgen von Nachwuchsforschern und wurde von der Science Ground Segment-Einheit unterstützt, die am Instrument für den sichtbaren Bereich arbeitet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In nur 24 Stunden hat Euclid einzigartige Daten über das Zentrum der Milchstraße geliefert, mit einer großflächigen und scharfen Ansicht dieser Region. Mit der Zeit nimmt der Abstand zwischen Quellen und Linsen zu. Deshalb werden diese Euclid-Daten als zeitlicher Bezugspunkt für vergangene und zukünftige Missionen dienen und Untersuchungen von Exoplaneten und deren Massen ermöglichen. Diese Daten können auch für andere wissenschaftliche Anwendungen genutzt werden, von Braunen Zwergen und Doppelsternen bis hin zu Sternbewegungen und Staub in unserer Galaxie.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.cosmos.esa.int/web/euclid/q2-data-release" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen zum Herunterladen der neuen Euclid-Daten finden Sie hier.</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Vermessung des galaktischen Bulges wurde ausschließlich die VIS-Kamera (Visible) von Euclid verwendet, um die Beobachtungen so stabil wie möglich zu halten. Aus diesem Grund ist das Originalbild in Schwarz-Weiß gehalten. Um das Foto für diese Veröffentlichung mit Farbe zu versehen, wurden Daten des bodengestützten Canada-France-Hawai‘i-Teleskops (CFHT) hinzugefügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Euclid</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/ESA_s_Euclid_lifts_off_on_quest_to_unravel_the_cosmic_mystery_of_dark_matter_and_dark_energy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid wurde im Juli 2023 gestartet</a> und begann <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Ready_set_go!_Euclid_begins_its_dark_Universe_survey" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 14. Februar 2024</a> mit seinen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Ready_set_go!_Euclid_begins_its_dark_Universe_survey" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">routinemäßigen wissenschaftlichen Beobachtungen</a>. <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Top_five_mysteries_Euclid_will_help_solve" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ziel der Mission</a> ist es, den verborgenen Einfluss von dunkler Materie und dunkler Energie auf das sichtbare Universum aufzudecken. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wird Euclid die Formen, Entfernungen und Bewegungen von Milliarden von Galaxien bis zu einer Entfernung von 10 Milliarden Lichtjahren beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid ist eine europäische Mission, die von der ESA gebaut und betrieben wird und an der die NASA mitwirkt. Das Euclid-Konsortium – bestehend aus mehr als 2000 Wissenschaftlern aus 300 Instituten in 15 europäischen Ländern, den USA, Kanada und Japan – ist für die Bereitstellung der wissenschaftlichen Instrumente und die wissenschaftliche Datenanalyse verantwortlich. Die ESA wählte Thales Alenia Space als Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten und seines Servicemoduls aus, während Airbus Defence and Space mit der Entwicklung des Nutzlastmoduls einschließlich des Teleskops beauftragt wurde. Die NASA stellte die Detektoren des Nahinfrarot-Spektrometers und -Photometers (NISP) zur Verfügung. Euclid ist eine Mission der mittleren Klasse im Rahmen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">des „Cosmic Vision“-Programms der ESA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10521.msg588954#msg588954" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumteleskop EUCLID</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Europa spürt die Hitze unter den Füßen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europa-spuert-die-hitze-unter-seinen-fuessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 18:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzedom]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächentemperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3]]></category>
		<category><![CDATA[SLSTR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine außergewöhnliche Hitzewelle erfasst derzeit Länder in ganz Westeuropa, wobei Städte und Regionen in Frankreich, Spanien und Süditalien für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 25. Juni 2026 Dieses Bild der Landoberflächentemperatur wurde am Mittwoch, dem 23. Juni, von der Copernicus-Sentinel-3-Mission aufgenommen. Die Daten wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine außergewöhnliche Hitzewelle erfasst derzeit Länder in ganz Westeuropa, wobei Städte und Regionen in Frankreich, Spanien und Süditalien für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 25. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="563" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1.jpg" alt="" class="wp-image-153321" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Oberflächentemperaturen in Europa<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild der Landoberflächentemperatur wurde am Mittwoch, dem 23. Juni, von der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus-Sentinel-3</a>-Mission aufgenommen. Die Daten wurden am späten Vormittag Ortszeit erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Video zu diesem Bild können Sie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2026/06/Europe_faces_the_heat" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> ansehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf dem Bild dargestellten Farben reichen von Violett- und Dunkelrottönen (die Oberflächentemperaturen von bis zu 55 °C anzeigen, wie sie in Teilen Zentralspaniens, Westfrankreichs und Nordafrikas zu sehen sind) bis hin zu Hellblau, das auf niedrigere Oberflächentemperaturen in Bergregionen hinweist. Einige Gebiete waren von Wolken bedeckt – diese sind weiß dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit maß Bodentemperaturen von 48 °C in Madrid, 44 °C in Rom sowie jeweils 46 °C in Poitiers (Frankreich) und Zaragoza (Spanien). In Nordafrika sind die Bodentemperaturen deutlich höher; in Tunis erreichten sie 49 °C. Da Oberflächen wie Fels, Sand und Asphalt die Wärme speichern, liegen die Bodentemperaturen deutlich über den Lufttemperaturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3 ist mit vier Instrumenten ausgestattet, darunter das Sea and Land Surface Temperature Radiometer (SLSTR) – ein leistungsstarker und hochpräziser Sensor, der Temperaturen sowohl über Land als auch über dem Meer misst. Er erfasst Hitzestress über Land, und seine Daten werden in der Landwirtschaft sowie zur Überwachung von städtischen Wärmeinseln und Waldbränden genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die derzeitige Hitzewelle in Europa wird durch ein atmosphärisches Hochdruckgebiet verursacht – einen sogenannten „Hitzedom“ –, das zwischen zwei Tiefdruckgebieten auf beiden Seiten über Europa festsitzt. Die Sommerhitze in Europa steht normalerweise nicht im Zusammenhang mit El Niño. Obwohl Satellitendaten erste Anzeichen des <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Pacific_warming_signals_El_Nino_has_stirred" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">El-Niño-Phänomens im Pazifik</a> festgestellt haben, ist El Niño daher nicht die Ursache für die derzeitigen Temperaturen in Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16064.msg588823#msg588823" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-3B auf Rockot von Plessezk</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das Ende des blauen Leuchtens: BepiColombo schaltet den solarelektrischen Antrieb vor der Ankunft am Merkur ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-ende-des-blauen-leuchtens-bepicolombo-schaltet-den-solarelektrischen-antrieb-vor-der-ankunft-am-merkur-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 21:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BepiColombo]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[MTM]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Wallace]]></category>
		<category><![CDATA[SEP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Juni 2026 um 15:24 Uhr MESZ erlosch ein schwaches blaues Leuchten im Weltraum zum letzten Mal. Nachdem es BepiColombo auf seiner achtjährigen Reise durch das innere Sonnensystem angetrieben hatte, vollendete das solarelektrische Antriebssystem (SEP) der Sonde seinen letzten Schub und markierte damit das Ende der langen Flugphase von BepiColombo und den Beginn seiner [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Juni 2026 um 15:24 Uhr MESZ erlosch ein schwaches blaues Leuchten im Weltraum zum letzten Mal. Nachdem es BepiColombo auf seiner achtjährigen Reise durch das innere Sonnensystem angetrieben hatte, vollendete das solarelektrische Antriebssystem (SEP) der Sonde seinen letzten Schub und markierte damit das Ende der langen Flugphase von BepiColombo und den Beginn seiner Ankunft am Merkur.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Operations/End_of_the_blue_glow_BepiColombo_turns_off_solar_electric_propulsion_for_Mercury_arrival" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Operations</a>, 24. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="251" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1.jpg" alt="" class="wp-image-153298" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Feuern der zwei Ionen Triebwerke<br><mark>Credit: QinetiQ; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrem Start im Oktober 2018 befindet sich die ESA/JAXA-Mission „BepiColombo“ zum innersten Planeten des Sonnensystems in einer achtjährigen Flugphase, die durch solarelektrischen Antrieb (SEP) angetrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier QinetiQ T6-Triebwerke für den solarelektrischen Antrieb befinden sich im Merkur-Transfermodul (MTM) von BepiColombo und nutzen den von den Solarpaneelen des Raumfahrzeugs erzeugten Strom, um Xenongas zu ionisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zum herkömmlichen chemischen Antrieb nutzt dieses System Sonnenenergie, um Xenongas in einen elektrisch geladenen Strom (Plasma) umzuwandeln, der anschließend beschleunigt und mit sehr hoher Geschwindigkeit ausgestoßen wird. Da das SEP-System weitaus weniger Treibstoff benötigt und seinen Schub an die verfügbare Sonnenenergie anpassen kann, ist es eines der effizientesten und flexibelsten Antriebssysteme, die bisher im Weltraum zum Einsatz gekommen sind, und ermöglicht es BepiColombo, eine der komplexesten interplanetaren Reisen zu absolvieren, die je unternommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Ende eines Kapitels</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="262" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1.jpg" alt="" class="wp-image-153300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Neil Wallace: Elektrifizierung von Raumfahrzeugantrieben<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer langen, anspruchsvollen Flugphase mit neun Planetenvorbeiflügen (einem an der Erde, zwei an der Venus und sechs am Merkur) hat BepiColombo dieses Kapitel am vergangenen Montag endgültig abgeschlossen, indem es seine SEP-Triebwerke dauerhaft abgeschaltet hat. Die Befehle wurden bereits rechtzeitig von der Erde gesendet, um die Triebwerke genau zum richtigen Zeitpunkt während der letzten Schubphase der Sonde abzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen vor der für den Nachmittag geplanten Abschaltung des SEP-Systems traf sich Neil Wallace – der leitende SEP-Triebwerksingenieur – mit dem Missionsteam und den Industriepartnern im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt. Gemeinsam werteten sie die Erfahrungen aus dem SEP von BepiColombo aus – ein wichtiger Schritt für den Einsatz dieses Systems in zukünftigen Weltraummissionen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-76244d4b"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-153304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Triebwerke der BepiColombo, die sich im Merkur-Transfermodul befinden, werden endgültig abgeschaltet, womit der solarelektrische Antrieb beendet ist.<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Beginn der Ankunft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne weitere Antriebsquelle wird BepiColombo einer „ballistischen“ Flugbahn bzw. einer freien Fallbahn folgen, während es am 3. September 2026 sein erstes wichtiges Ankunftsmanöver – die MTM-Trennung – einleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn der verbleibende Raumfahrzeugverbund (MPO-Mio-MOSIF) Ende November den Punkt für den Eintritt in die Merkurumlaufbahn erreicht, wird das Flugkontrollteam von BepiColombo den chemischen Antrieb des MPO aktivieren. Dieses System wird den dreiteiligen Raumfahrzeugverbund dann bis Anfang Dezember antreiben, bis schließlich die Orbiter MPO und Mio ausgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie hier auf dem Laufenden, um weitere Neuigkeiten zu BepiColombo zu erfahren, während wir eine der ehrgeizigsten Planetenmissionen Europas zu ihrem endgültigen Ziel – dem Merkur – bringen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-3fec8e0e"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153307" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das aus vier Modulen bestehende Raumfahrzeug BepiColombo nähert sich dem Merkur. Die solarelektrischen Triebwerke wurden abgeschaltet, um das Raumfahrzeug auf den Beginn der komplexen Ankunftssequenz am Planeten vorzubereiten.<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg588780#msg588780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BepiColombo auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 18:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Stefanie Milam]]></category>
		<category><![CDATA[VLT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Space Science / Webb, 22. Juni 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/" data-wpel-link="internal">Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_clues_to_ancient_origin_of_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Webb</a>, 22. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-153290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1-300x100.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interstellarer Komet 3I/ATLAS (NIRSpec IFU)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M.Cordiner (Catholic University of America, GSFC); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich der interstellare Komet 3I/ATLAS im Dezember 2025 von der Sonne entfernte, nutzten Astronomen die Gelegenheit, das leistungsstarke <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, ESA und CSA auf ihn auszurichten und detaillierte Messungen seiner chemischen Bestandteile durchzuführen. Der Komet war durch seinen jüngsten Vorbeiflug an der Sonne noch warm, und sein uraltes Eis hatte sich in eine helle Gaskoma verwandelt, die sich ideal für Beobachtungen eignete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb erfasste detaillierte Daten, darunter chemische Verhältnisse von Kohlenstoff und Deuterium – auch als schwerer Wasserstoff bekannt –, die in Kometen des Sonnensystems nicht vorkommen. Die Ergebnisse überraschten die Forscher. Durch Rückrechnung nutzten die Astronomen die Bestandteile des Kometen 3I/ATLAS, um die Umgebung zu verstehen, in der er entstanden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Artikel, in dem die Ergebnisse detailliert beschrieben werden, wurde <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-026-10771-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 22. Juni 2026 in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name des Kometen leitet sich davon ab, dass es sich um den dritten bestätigten interstellaren Kometen handelt – das heißt, er stammt von außerhalb des Sonnensystems – sowie von dem Teleskop, das ihn erstmals entdeckt hat: dem von der NASA finanzierten ATLAS (Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies war eine einzigartige Gelegenheit, ein uraltes Objekt aus einer fernen Galaxie zu untersuchen, das wahrscheinlich älter ist als unsere Sonne und unser Sonnensystem“, sagte der Astrochemiker Martin Cordiner vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, und Hauptautor der Studie. „Einerseits erhalten wir einen direkten Einblick in diese ferne Zeit und diesen fernen Ort, und andererseits lernen wir etwas darüber, wie ungewöhnlich unser eigenes Sonnensystem möglicherweise ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cordiner und das Forschungsteam nutzten gemeinsam mit Astronomen aus vielen Teilgebieten die Gelegenheit, einen Blick auf 3I/ATLAS auf seiner Reise durch das Sonnensystem zu werfen. Sie erhielten die Genehmigung, den geplanten Beobachtungsplan des Webb-Teleskops zu unterbrechen, um das Instrument <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> (Nahinfrarot-Spektrograf) zur Untersuchung des Kometen einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NIRSpec wies außergewöhnlich hohe Deuteriumkonzentrationen nach, etwa 30-mal so hoch wie bei Kometen im Sonnensystem. Dies deutet darauf hin, dass 3I/ATLAS möglicherweise in einem sehr kalten System entstanden ist, und zwar zu einem viel früheren Zeitpunkt in der Geschichte unserer Galaxie. Während seiner Entstehung war das Material, aus dem 3I/ATLAS entstand, wahrscheinlich reichlich Strahlung ausgesetzt, jedoch keiner langfristigen Wärme, die sein „Schwerwasser“-Eis mit Deuterium in die uns auf der Erde bekannte Form von H₂O-Eis umgewandelt hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wies NIRSpec im Vergleich zum leichteren Kohlenstoff-12 nur Spuren von Kohlenstoff-13 nach. Auch dies deutet auf einen sehr alten Ursprung von 3I/ATLAS hin, da sich Sternsysteme im Laufe der Zeit mit Kohlenstoff-13 anreichern, während in der Galaxie Generationen von Sternen entstehen und vergehen. Aus diesem Grund sind die Kohlenstoff-13-Konzentrationen in unserem Sonnensystem, das sich vor relativ kurzer Zeit – vor 4,5 Milliarden Jahren – gebildet hat, höher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam schätzt, dass sich 3I/ATLAS bereits vor 10 bis 12 Milliarden Jahren gebildet haben könnte, während des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cosmic_eras" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmischen Mittags</a>“ des Universums, als die Sternentstehung ihren Höhepunkt erreichte. Sein ursprüngliches Entstehungssystem befand sich wahrscheinlich in einer relativ kalten, dichten Wolke. Der hohe Gehalt an schwerem Wasser zeigt, dass 3I/ATLAS seine Entstehungsjahre in einem tiefgefrorenen Zustand verbrachte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="749" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg" alt="" class="wp-image-153292" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vergleich von 3I/ATLAS mit Kometen aus dem solaren System<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, M. Cordiner, L. Hustak (STScI) ; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <a href="https://arxiv.org/abs/2603.07187" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">separate Studie</a> unter Verwendung des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte unter der Leitung der Astronomin Cyrielle Opitom von der Universität Edinburgh ergänzt die Ergebnisse von Webb durch eine Analyse der Kohlenstoff- und Stickstoffvarianten von 3I/ATLAS in Form der chemischen Verbindung Cyanid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für uns als Wissenschaftler ist die Entdeckung dieser seltenen Isotope faszinierend, aber im größeren Zusammenhang geht es hier darum, die Möglichkeiten präbiotischer Chemie an anderen Orten in der Galaxie zu untersuchen“, sagte Stefanie Milam vom NASA Goddard Space Flight Center und Mitautorin der Studie zusammen mit Cordiner. „Bislang kennen wir nur einen Ort im unermesslichen Kosmos, an dem chemische Bausteine zum Entstehen von Leben geführt haben – unser Sonnensystem, unsere Erde. Die Analyse dieser interstellaren Objekte ist ein wichtiger Schritt, um zu erfahren, wie häufig oder selten die Bedingungen für die Entstehung von Leben im Universum sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg588760#msg588760" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Dutzende Staubteufel, die nicht leicht zu entdecken sind</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dutzende-staubteufel-die-nicht-leicht-zu-entdecken-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 09:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Mamers Valles]]></category>
		<category><![CDATA[Staubteufel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sonde „Mars Express“ der ESA hat einen Teil der Mamers Valles auf dem Mars eingefangen: ein faszinierendes Talsystem, das von kurzen, tornadoähnlichen Wirbelstürmen übersät ist, die als Staubteufel bekannt sind. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Space Science / Mars Express, 17. Juni 2026 Staubteufel entstehen, wenn [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Sonde <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„Mars Express“ der ESA</a> hat einen Teil der Mamers Valles auf dem Mars eingefangen: ein faszinierendes Talsystem, das von kurzen, tornadoähnlichen Wirbelstürmen übersät ist, die als Staubteufel bekannt sind. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dozens_of_dust_devils_hidden_in_plain_sight" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Mars Express</a>, 17. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dark_dust_devil_tracks_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Staubteufel</a> entstehen, wenn sich Teile des Mars in der Sonne erwärmen, wodurch die Luft direkt über der Oberfläche nach oben wirbelt und dabei Staub mit sich führt. Die Staubteufel auf dem Mars ähneln denen, die wir in trockenen, staubigen Landschaften auf der Erde beobachten, sind jedoch weitaus größer; sie ragen bis zu acht Kilometer in die Höhe, ziehen kilometerweit umher und erreichen Höchstgeschwindigkeiten von 45 Metern pro Sekunde. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Verteilung von Staub auf dem Planeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars Express ist in einzigartiger Weise dafür ausgerüstet, diese Mini-Wirbelstürme zu erkennen. Um mit seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Mars_Express_orbiter_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hochauflösenden Stereokamera</a> – dem Instrument, das für diese neuen Aufnahmen verantwortlich ist – ein einzelnes Bild zu erstellen, kombiniert das Raumfahrzeug aufeinanderfolgende Aufnahmen von bis zu neun separaten Kamerakanälen (die den Mars in einer anderen Farbe, aus einer anderen Richtung oder einer Kombination aus beidem betrachten). Wenn sich während der Aufnahme nichts auf der Marsoberfläche verändert, stimmen die verschiedenen Perspektiven überein – bewegt sich jedoch etwas, hebt es sich deutlich von seiner Umgebung ab (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dancing_dust_devils_trace_raging_winds_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">lesen Sie mehr über diesen Vorgang</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Bildkomposition hat Mars Express nicht nur einen, sondern Dutzende aktiver Staubteufel eingefangen. Sie können mehr als 30 davon sehen, welche jeweils mit einem Kreis markiert sind und als kleiner gelber Punkt mit einem rosafarbenen „Schatten“ hinter sich sichtbar sind.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-153255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1-300x116.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Ausrichtung und Kombination der verschiedenen Kamerakanäle von Mars Express können wir zudem die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/10/Mars_Express_sees_a_dust_devil_dancing_across_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Richtung und Geschwindigkeit der Staubteufel</a> auf dem Mars ermitteln. Dies haben Wissenschaftler anhand von Daten sowohl von Mars Express als auch vom <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a> Trace Gas Orbiter der ESA getan und dabei aufgedeckt, wie sich mehr als 1000 dieser tornadoähnlichen Stürme bewegen – und nachverfolgt, wie die Winde um den Planeten wehen (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dancing_dust_devils_trace_raging_winds_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mehr dazu</a>).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="149" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1.jpg" alt="" class="wp-image-153257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1-300x112.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schluchten und Kanäle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mamers Valles ist ein ausgedehntes, zerklüftetes, labyrinthartiges System aus Schluchten und Tälern, das sich in die Marsoberfläche eingegraben hat. Das Gebiet wurde 1976 in Anlehnung an die antike oskische Sprache des vorrömischen Italiens benannt, wobei „Mamers“ für „Mars“ und „Valles“ für „Tal“ steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Rinnen erstrecken sich über eine Länge von rund 1000 km, <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Crossing_the_boundary_from_high_to_low_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">führen vom alten südlichen Hochland des Mars in die nördlichen Tiefebenen</a> des Planeten und sind an einigen Stellen bis zu 25 km breit und 1,2 km tief (wie auf der beigefügten topografischen Karte besonders deutlich zu sehen ist).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Kanäle herum finden sich verschiedene faszinierende Merkmale: steile, flache Hügel, sogenannte Mesas, steile Klippen und mit Geröll bedeckte Gletscher. Diese Gletscher enthalten Wassereis, das unter einer Schicht aus Gestein und Staub verborgen ist, und man kann beobachten, wie sie sich am Fuße der hier abgebildeten steilen Hänge auftürmen. All diese Landformen bilden zusammen ein <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2020/02/Fragmented_terrain_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zerklüftetes oder „ausgefrästes“ Gelände</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Überblick über Mamers Valles Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Überblick über Mamers Valles Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Überblick über Mamers Valles<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An einigen Tälern sind zudem Flecken aus dunklem Material zu erkennen – wahrscheinlich vulkanischer Sand, der sich entweder vor Ort gebildet hat oder vom Wind herangetragen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der hier sichtbaren Merkmale sind Zeichen vergangener Aktivitäten im Zusammenhang mit Wasser, Lava oder Eis, die alle einst über dieses Gelände flossen und dabei verräterische Spuren hinterließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So sind die Talsohlen beispielsweise von langen Graten und Strukturen geprägt, die entstanden, als mit Geröll bedeckte Gletscher an beiden Talflanken hinabglitten und schließlich in der Mitte aufeinandertrafen. Dieselben eisigen Spuren ziehen sich auch an den steilen Klippen und Hängen entlang. Obwohl Wassereis auf der Marsoberfläche heute nicht stabil ist, hat es hier überdauern können, da es von Gesteinsmaterial bedeckt war, das verhindert hat, dass es in die Marsatmosphäre entweichen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mamers Valles</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mars Express“ hat diese Region des Mars bereits zuvor besucht und dabei die Gebiete rund um <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Crater_in_martian_valley_Mamers_Valles" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mamers Valles</a> (2008) sowie das benachbarte <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2019/11/Plan_view_of_Deuteronilus_Mensae" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deuteronilus Mensae</a> (2019) abgebildet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles? Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin" data-rl_caption="" title="Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles? Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1.jpg" alt="" class="wp-image-153263" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles?<br><mark>Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region geht auf eine Zeit vor etwa 3,8 Milliarden Jahren zurück, auf einen Abschnitt der Marsgeschichte, der als späte Noachium-Periode bekannt ist. Diese Epoche ist von großer Bedeutung, da sie den Zeitpunkt markiert, zu dem der Mars begann, sich von einer wärmeren, feuchteren und geologisch aktiveren Welt zu dem kalten, trockenen Planeten zu wandeln, den wir heute sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jahrzehntelange Marsforschung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild stammt von der HRSC-Kamera, einem von acht Instrumenten an Bord von Mars Express. Seit seinem Start im Jahr 2003 hat Mars Express die vielfältigen Landschaften des Mars erfasst und erforscht. Der Orbiter kartiert die Oberfläche des Planeten seit nunmehr über zwei Jahrzehnten mit beispielloser Auflösung, in Farbe und dreidimensional und liefert Erkenntnisse, die unser Verständnis unseres planetarischen Nachbarn grundlegend verändert haben (lesen Sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> mehr über Mars Express und seine Ergebnisse).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<item>
		<title>Ariane 6 startete mit leistungsstärkeren Boostern &#8211; ein neuer Rekord für Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-startet-mit-leistungsstaerkeren-boostern-ein-neuer-rekord-fuer-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 19:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Leo]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Avio]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Aschbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[P160C]]></category>
		<category><![CDATA[VA269]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hat heute 36 Amazon-Leo-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete war mit vier verbesserten Booster-Stufen ausgestattet, die jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff mitführten. Dieser Start stellt einen neuen Gewichtsrekord für Europa auf und erfolgt nur sechs Monate nach dem Debüt der Vier-Booster-Version der Ariane 6. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hat heute 36 Amazon-Leo-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete war mit vier verbesserten Booster-Stufen ausgestattet, die jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff mitführten. Dieser Start stellt einen neuen Gewichtsrekord für Europa auf und erfolgt nur sechs Monate nach dem Debüt der Vier-Booster-Version der Ariane 6. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Ariane_6_launches_with_more_powerful_boosters_a_new_record_for_Europe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Ariane</a>, 17. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="266" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153208" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1.jpg 266w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab<br><mark>Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Juni um 09:21 Uhr Ortszeit, 14:21 Uhr MESZ, startete die Ariane-6-Rakete mit der Flugnummer VA269 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana in den Orbit. 36 Satelliten für die Leo-Konstellation von Amazon wurden etwas mehr als eine Stunde nach dem Start in ihre Umlaufbahn gebracht – die achte erfolgreiche Mission in Folge für Europas neueste Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Flug kamen erstmals vier neue Booster zum Einsatz, die auf dem Feststoffraketenmotor P160C basieren. Mit jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff ermöglichten die größeren, leistungsstärkeren Raketenmotoren die Platzierung von 36 Leo-Satelliten in die Umlaufbahn bei einem einzigen Start – vier mehr als bei den beiden bisherigen Leo-Starts der Ariane 6. Die auf dem P160C basierenden Booster können die Leistung der Ariane 6 je nach Umlaufbahn um 10 % bis 15 % steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es sich um die bislang leistungsstärkste Version der Ariane 6 handelte, stellte der Start zudem einen neuen Rekord für die größte Frachtmenge auf, die jemals auf einen Schlag von einer europäischen Trägerrakete ins All befördert wurde. Der bisherige Rekord wurde 2013 von der Ariane 5 bei der 20-Tonnen-Versorgungsmission „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/Europe_s_heaviest_cargo_ship_launched_to_Space_Station" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ATV Albert Einstein</a>“ der ESA zur Internationalen Raumstation aufgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-153211" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit<br><mark>Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Ariane 6 hat sich erneut bewährt und ihre Vielseitigkeit als Trägerrakete unter Beweis gestellt, die alle Arten von Missionen in alle Umlaufbahnen befördern kann. Das gibt uns mehr Zuversicht und eröffnet neue Möglichkeiten für den autonomen Zugang Europas zum Weltraum“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Ariane 6 wurde von Anfang an als modulare Trägerrakete konzipiert – wir haben nun gesehen, dass sie in nur zwei Jahren in drei Versionen gestartet ist – und wir sind noch nicht am Ziel, weitere Weiterentwicklungen stehen noch bevor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was für ein unglaubliches Erlebnis – und was für ein großer Stolz –, den leistungsstärksten Start in der Geschichte Europas mitzuerleben“, sagte Géraldine Naja, Direktorin für Raumtransport bei der ESA. „Dies ist ein bemerkenswerter Beweis für die technische Exzellenz Europas und für die Teams, die unermüdlich daran arbeiten, Ergebnisse zu liefern und sich weiter zu verbessern. Ich zolle allen Beteiligten meinen Respekt und gratuliere ihnen zu der hervorragenden Startbilanz der Ariane 6 und den ständigen Verbesserungen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="206" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2.jpg" alt="" class="wp-image-153213" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2.jpg 206w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2-155x300.jpg 155w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>P120C und P160C an der Ariane 6<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die P160C fasst 156 Tonnen Treibstoff und ist 14,5 m hoch. Obwohl sie einen Meter höher ist als die P120C, hat die zusätzliche Höhe weder Auswirkungen auf die Verbindung zum zentralen Kern der Ariane 6 noch auf die Höhe des Boosters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Triebwerke, die das Herzstück der Booster der Ariane 6 bilden, kommen auch bei der kleineren ESA-Rakete Vega-C zum Einsatz. Die gemeinsame Nutzung von Technologie und Hardware bei beiden Raketen senkt die Kosten und verbessert die Lieferkette, was mehr und häufigere Starts ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Leistungsfähigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der P160C wurde von Europropulsion im Auftrag der ArianeGroup und von Avio entwickelt, die für die ESA die Trägersysteme Ariane 6 und Vega entwickeln. Seine Struktur wird in Italien gefertigt, die Düse des Raketentriebwerks in Frankreich und der Zünder in Norwegen. Die Booster werden im europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana mit Treibstoff betankt und für den Einsatz bei der Ariane 6 fertiggestellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik: P160C Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Infografik: P160C Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik: P160C<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Ariane 6 ist ein weiteres herausragendes Beispiel für europäische Zusammenarbeit. Die Europäische Weltraumorganisation arbeitet mit einem Industrienetzwerk in 13 europäischen Ländern zusammen, das vom Hauptauftragnehmer und Konstruktionsverantwortlichen ArianeGroup geleitet wird. Die französische Weltraumagentur CNES leitet den Startbetrieb am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Arianespace war der Startdienstleister für diesen Flug im Auftrag von Amazon.</p>



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		<title>Webb und Hubble enthüllen ein Relikt aus der Entstehungszeit unserer Galaxie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-und-hubble-enthuellen-ein-relikt-aus-der-entstehungszeit-unserer-galaxie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 10:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelsternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Terzan 5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein Kugelsternhaufen ist, wie er einst klassifiziert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein <a href="https://esahubble.org/wordbank/globular-cluster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufen</a> ist, wie er einst klassifiziert wurde. Stattdessen handelt es sich um etwas viel Seltsameres und Selteneres.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_Hubble_reveal_relic_of_our_galaxy_s_formation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 17. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="548" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg" alt="" class="wp-image-153194" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fossiles Fragment aus dem Bulge, Terzan 5 (Aufnahme von Webb und Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, G. Zullo (University of Bologna), F. R. Ferraro (University of Bologna). Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen enthält vier verschiedene Sterngenerationen, was ihn als Prototyp eines „fossilen Fragments des Galaxienkerns“ bestätigt. Vor Milliarden von Jahren breiteten sich ähnliche ursprüngliche Klumpen aus und verschmolzen zum Galaxienkern der Milchstraße, doch Terzan 5 blieb bis heute intakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Studie, in der aktuelle Beobachtungen des Webb-Teleskops mit Daten kombiniert wurden, die über einen Zeitraum von 12 Jahren vom Hubble-Teleskop erfasst wurden, hat gezeigt, dass Terzan 5 bis zu vier unterschiedliche Phasen der Sternentstehung durchlaufen hat, was bestätigt, dass es sich nicht um einen echten Kugelsternhaufen handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kugelsternhaufen weist in der Regel nur eine einzige Population alter Sterne auf. Neue Daten bestätigen nicht nur die Existenz zweier unterschiedlicher Sternpopulationen in Terzan 5, sondern liefern auch Hinweise auf zwei jüngere Sternentstehungsphasen. Obwohl sich Terzan 5 im dicht besiedelten Bulge der Milchstraße befindet – dem zentralen, kugelförmigen Bereich älterer Sterne unserer Galaxie –, war er massereich genug, um seine eigenständige Identität zu bewahren, während sich leichtere Systeme vor Milliarden von Jahren ausbreiteten und vermischten, um den Bulge zu bilden. Es ist wie ein Klumpen in einem ansonsten gut vermischten Kuchenteig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die neuen Nahinfrarot-Beobachtungen des Webb-Teleskops, abgeglichen mit den Archivdaten des Hubble-Teleskops, haben uns ein viel klareres Bild von der Geschichte von Terzan 5 vermittelt“, sagte Giorgia Zullo, die die Forschung leitete und Doktorandin an der Universität Bologna in Italien ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ergebnisse wurden am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 248. Tagung der American Astronomical Society vorgestellt und in der Fachzeitschrift „<a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/05/aa59349-26/aa59349-26.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astronomy &amp; Astrophysics</a>“ veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Sterngenerationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 wurde 1968 vom Astronomen Azop Terzan entdeckt und ähnelt in vielerlei Hinsicht einem Kugelsternhaufen. Im Jahr 2009 stellte sich jedoch heraus, dass dieses System zwei unterschiedliche Sternpopulationen beherbergt. Im Jahr 2016 lieferte das Hubble-Teleskop eine erste Schätzung ihres Alters und zeigte, dass sich die eine vor etwa 12 Milliarden Jahren (als sich die Milchstraße selbst gerade bildete) und die andere vor etwa 5 Milliarden Jahren, kurz bevor sich die Erde zu bilden begann, gebildet hatte. Dies deutete auf eine komplexere Geschichte hin als bei einem typischen Kugelsternhaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung von Terzan 5 wird durch seine Lage in einem Bereich unserer Galaxie erschwert, der dicht mit Sternen besetzt und stark durch Staub verdeckt ist. Hier kam das Webb-Teleskop ins Spiel. Seine Infrarotaufnahmen ermöglichten es dem Forschungsteam, durch den Staub hindurchzublicken und weitaus mehr Sterne – darunter auch schwächere – zu katalogisieren als bei früheren Untersuchungen. Durch die Messung der Farben und Helligkeiten der Sterne können Astronomen diese in Populationen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb konnte diese Schlüsselmerkmale für jeden Stern im Sichtfeld am Himmel messen – sowohl für Sterne innerhalb von Terzan 5 als auch für unabhängige Vordergrundsterne. Um die Sterne von Terzan 5 zu isolieren, stützte sich das Team auf die Leistungsfähigkeit und die lange Betriebsdauer des Hubble-Teleskops. Der zeitliche Abstand von 12 Jahren zwischen den Hubble-Belichtungen ermöglichte es dem Team, sehr kleine Bewegungen einzelner Sterne – sogenannte Eigenbewegungen – zu messen, um festzustellen, welche Sterne zu Terzan 5 gehören und welche Teil des Galaxienkerns der Milchstraße sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kombination der Daten von Webb und Hubble fanden die Forscher starke Hinweise auf zwei weitere Sternpopulationen, von denen sich die eine vor 3,8 Milliarden Jahren und die andere erst vor 2,5 Milliarden Jahren gebildet hat. Außerdem konnten sie das Alter der bereits bekannten Sternpopulationen mit beispielloser Präzision bestimmen und stellten fest, dass diese sich vor 12,5 Milliarden bzw. 4,7 Milliarden Jahren gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der bisher bekannten zwei Sterngenerationen konnten Astronomen die Möglichkeit nicht ausschließen, dass Terzan 5 mit einem anderen Objekt – etwa einem Kugelsternhaufen oder einer riesigen Molekülwolke – in Wechselwirkung trat und dadurch mit neuem Gas und Staub angereichert wurde, was eine zweite Runde der Sternentstehung auslöste. Mit vier Sterngenerationen sind diese Erklärungen nun ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Messungen der Sternzusammensetzung der Terzan-5-Populationen, die am W. M. Keck-Observatorium und am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte durchgeführt wurden, deuten ebenfalls auf sehr unterschiedliche Populationen hin. „Neben dem Alter dieser Populationen bewahrt der Sternhaufen ein fossiles Zeugnis der fortschreitenden Anreicherung schwerer Elemente durch Supernovae“, sagte Co-Autor R. Michael Rich, Forschungsastronom an der University of California in Los Angeles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 brachte mehrere Sterngenerationen hervor, da es in der Lage war, die notwendigen Ausgangsstoffe zu binden. Es gibt Hinweise auf gewaltige <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#supernova" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Supernova</a>-Explosionen in Terzan 5, bei denen schwerere Elemente entstanden, die von nachfolgenden Sterngenerationen aufgenommen wurden. In Systemen mit geringerer Masse hätte die Wucht der Explosionen selbst die dabei entstandenen Elemente hinausgeschleudert und gleichzeitig übrig gebliebenes Gas und Staub weggefegt. Der Vorläufer von Terzan 5 verfügte über genügend Masse, um diese Auswürfe der Sterne zurückzuhalten, sodass sich über Milliarden von Jahren hinweg neue Sterngenerationen bilden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Fossiles Fragment des Galaxienkerns“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen, dass Terzan 5 höchstwahrscheinlich der Überrest eines weitaus massereicheren Sternensystems ist, das sich ursprünglich vor 12,5 Milliarden Jahren gebildet hatte. Terzan 5 ist außergewöhnlich, weil es überlebt hat – und sich nie mit dem Galaxienkern der Milchstraße vereinigt oder vollständig darin „vermischt“ hat. „Aus irgendeinem Grund bildete sich dieser eigentümliche Sternhaufen getrennt vom Bulge und wurde bei dessen Entstehung nicht zerstört“, sagte Francesco R. Ferraro, Professor an der Universität Bologna und Leiter der Webb-Beobachtungen. „Terzan 5 ist das, was wir heute als ‚Fossilfragment des Bulge‘ bezeichnen, da es den ursprünglichen Sternhaufen ähnelt, die zur Entstehung des Bulge beigetragen haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang ist ein weiteres kosmisches Objekt bekannt, das Terzan 5 ähnelt. <a href="https://esahubble.org/images/potw2221a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liller 1</a> war das zweite Objekt, das von einem Kugelsternhaufen zu einem Fossilfragment des Galaxienkerns umklassifiziert wurde. Auch es enthält mehrere Sterngenerationen. Möglicherweise gibt es noch weitere Objekte dieser Art. Ferraros Team wird weitere 40 bis 50 Kugelsternhaufen untersuchen, die innerhalb des Bulges umlaufen, um festzustellen, ob ihre Sternpopulationen alle gleich sind, wie bei Kugelsternhaufen, oder ob sie mehrere Generationen umfassen, wie bei fossilen Fragmenten des Bulges.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mögliche Parallelen bei der Galaxienentstehung in nah und fern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich könnte diese Forschung unser Verständnis darüber verbessern, wie sich die zentralen Bulges von Galaxien über Hunderte von Millionen von Jahren hinweg bilden. „Aufgrund von Beobachtungen und detaillierten Simulationen gehen wir davon aus, dass Galaxien im frühen Universum riesige Gasscheiben besaßen, die in Klumpen zerfielen und Sterne bildeten. Diese Klumpen wanderten zum Zentrum der Galaxien und viele verschmolzen zu deren Bulges“, sagte Barbara Lanzoni, Mitautorin und außerordentliche Professorin an der Universität Bologna. So hat Webb beispielsweise mehrere Beispiele für „klumpige“ Galaxien entdeckt, die sich aktiv bildeten, als das Universum erst wenige hundert Millionen Jahre alt war, wie die Klumpen in der Galaxie „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_primeval_star-forming_galaxy_that_is_lightweight" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Firefly Sparkle</a>“. „Terzan 5 könnte direkte Beweise liefern, die helfen können zu erklären, wie sich Galaxienkerne im gesamten Universum gebildet haben“, sagte Barbara.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg588601#msg588601" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Webb-Teleskop liefert bislang stärkste Hinweise auf &#8222;black hole stars&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-liefert-bislang-staerkste-hinweise-auf-black-hole-stars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Abell S1063]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GLIMPSE-17775]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NIRCam]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
		<category><![CDATA[supermassives schwarzes Loch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Webb Mission Team, 10. Juni [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/nasa-webb-finds-strongest-evidence-yet-for-black-hole-stars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Webb Mission Team</a>, 10. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Vasily Kokorev von der University of Texas at Austin hat den betreffenden Glückstreffer identifiziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorgfältige Analyse des von Webb erfassten Spektrums des Punktes – das bislang tiefste <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrum</a> eines kleinen roten Punktes – hat das Forschungsteam mehrere Indizien identifiziert, die alle die Interpretation stützen, dass GLIMPSE-17775 ein supermassives Schwarzes Loch ist, das von einem dichten Kokon aus <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#ion" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">teilweise ionisiertem</a> Gas umhüllt ist – ein Modell, das als BH*-Szenario (Black Hole Star) bezeichnet wird. Ein Artikel, der die Ergebnisse beschreibt, wurde heute in <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae4ed7" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, ein Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft tendiert zu einer einheitlichen Sichtweise – nämlich dass sich die kleinen roten Punkte durch Modelle von Schwarzen Löchern erklären lassen. Aber bei keinem der bisherigen kleinen roten Punkte lagen alle Beweise an einem Ort vor“, sagte Kokorev, der Hauptautor der Studie. „Bei GLIMPSE-17775 können wir diese Modelle überprüfen, da das Spektrum dieser Quelle so tief und beeindruckend ist.“</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Abell S1063 mit Ausschnitt von GLIMPSE-17775 (NIRCam-Aufnahme)</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153119" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Obwohl der Hauptzweck der Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA am Galaxienhaufen Abell S1063 darin bestand, nach einer bestimmten Sternpopulation zu suchen, konnten die Wissenschaftler aus den Daten ein detailliertes Spektrum von GLIMPSE-17775 gewinnen. Dieser kleine rote Punkt befindet sich hinter Abell S1063.<br><mark>Bildnachweis: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Bildbearbeitung: Alyssa Pagan (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfügen der Puzzleteile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nachdem Webb seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen hatte, entdeckte er eine neue, mysteriöse Art von Objekten im sehr frühen Universum – zahlreiche rote Objekte, die etwa 600 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden waren. Wissenschaftler haben <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/newfound-galaxy-class-may-indicate-early-black-hole-growth-webb-finds/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verschiedene Erklärungen</a> für diese kleinen roten Punkte untersucht, darunter auch das <a href="https://science.nasa.gov/missions/chandra/nasa-connects-little-red-dots-with-chandra-webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Szenario der „Black-Hole-Stars“</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe glücklicher Umstände führte zu diesem neuen, detaillierten Spektrum eines kleinen roten Punktes. Der kleine rote Punkt, der später als GLIMPSE-17775 bekannt wurde, war glücklicherweise Teil von Webbs Bildgebungs- und Spektroskopiearbeiten für ein Projekt, das nach <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/science-overview/science-explainers/what-were-the-first-stars-like/#hds-sidebar-nav-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Population-III-Sternen</a> und schwachen Galaxien im Galaxienhaufen Abell S1063 suchte. Dieser kleine rote Punkt ist weiter entfernt als der Galaxienhaufen und wird durch <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#gravitational-lensing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gravitationslinsen</a> vergrößert. (GLIMPSE-17775 hat eine <a href="https://science.nasa.gov/asset/hubble/what-is-cosmological-redshift/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmologische Rotverschiebung</a> von 3,5, was bedeutet, dass er etwa 1,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall existierte.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Webb ein 30-stündiges Spektrum des kleinen roten Flecks lieferte, entsprach der Effekt der Gravitationslinsenwirkung einer Teleskopbeobachtungszeit von 80 Stunden. Diese Kombination aus Webbs Infrarotempfindlichkeit und der „Lupe“ der Natur verstärkte die Detailgenauigkeit, die aus GLIMPSE-17775 gewonnen werden konnte. Das Ergebnis waren mehr als 40 <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectral-line" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrallinien</a> von dieser kleinen, roten Quelle – das bislang detaillierteste Spektrum dieses kleinen roten Punktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir das Spektrum zum ersten Mal sahen, war es, als lägen alle Teile eines Puzzles auf dem Boden verstreut“, sagte Kokorev. „Wir nahmen jedes Puzzleteil in die Hand, maßen die Linien und begannen, die verschiedenen Teile zu einem Mosaik zusammenzusetzen. Vielleicht sahen einige Teile zunächst nach nichts aus, aber dann fügten sich ein paar von ihnen zusammen, und wir erkannten, dass da etwas war.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Webb gesammelten spektroskopischen Daten liefern zahlreiche Belege für die Interpretation, dass der kleine rote Punkt GLIMPSE-17775 ein &#8222;Black Hole Star&#8220; ist: ein schnell akkretierendes oder wachsendes Schwarzes Loch, das von einem dichten Gaskokon umhüllt ist, der das aus der Nähe des Schwarzen Lochs ausgestrahlte Licht umwandelt und die im Spektrum beobachteten Merkmale erzeugt.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Hinweise auf einen &#8222;Black Hole Star&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="479" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg" alt="" class="wp-image-153121" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA hat das bislang tiefste Spektrum eines kleinen roten Punktes aufgenommen. Aus den Daten lassen sich mehr als 40 Spektrallinien erkennen, von denen viele unabhängig voneinander die Theorie stützen, dass es sich bei GLIMPSE-17775 um ein Schwarzes Loch handelt, das von einem heißen, dichten Gaskokon umhüllt ist.<br><mark>Illustration: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Design: Leah Hustak (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Reihe von Indizien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den mehr als 40 Spektrallinien, die das Team im Spektrum von GLIMPSE-17775 nachweisen konnte, befanden sich verschiedene unabhängige Indikatoren, die alle mit dem BH*-Szenario übereinstimmen. So stellte das Team beispielsweise fest, dass viele der Spektrallinien, wie etwa die von Wasserstoff, Sauerstoff und Helium, nicht in ein einfaches Modell einer rotierenden Gaswolke passen. Stattdessen beinhaltet das am besten passende Modell einen als Elektronenstreuung bekannten Verbreiterungseffekt – ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass diese Quelle von einem dichten, geschichteten Gaskokon umhüllt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke und die Verhältnisse bestimmter Linien zueinander, insbesondere der 16 Eisenlinien, die das bilden, was das Team als „Eisenwald“ bezeichnet hat, sowie bestimmter Sauerstofflinien, erfordern eine hochenergetische Quelle, um sie zu erzeugen, wie beispielsweise ein schnell akkretierendes Schwarzes Loch. Darüber hinaus stellten die Astronomen die Fluoreszenz und Absorption von Helium im Spektrum fest, die beide für sich genommen darauf hindeuten, dass ein dichtes Medium eine leistungsstarke Quelle umhüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BH*-Szenario passt nicht nur zu GLIMPSE-17775, sondern erklärt auch, warum die meisten kleinen roten Punkte im Röntgenlicht schwach leuchten, da eine solche Strahlung wahrscheinlich vom dichten Gaskokon absorbiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fehlendes Element im Puzzle von GLIMPSE-17775 ist der Teil des Spektrums, der einen sogenannten Balmer-Break offenbaren würde – also eine starke Absenkung im emittierten Licht, die ein charakteristisches Merkmal der kleinen roten Punkte ist. Um ein umfassenderes Verständnis dieses kleinen roten Punktes zu erlangen, bezog das Team Zusatzdaten aus zwei Beobachtungsprogrammen ein, die das Hubble-Weltraumteleskop der NASA nutzten: die Programme Frontier Fields und BUFFALO (Beyond Ultra-deep Frontier Fields And Legacy Observations).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von Webb und Hubble tragen gemeinsam dazu bei, zu erklären, warum der &#8222;Balmer Break&#8220; schwächer ist als bei anderen „Little Red Dots“ üblich: GLIMPSE-17775 wird von einer riesigen Wirtsgalaxie umgeben. Auch wenn die Wirtsgalaxie eines „Little Red Dot“ bisher in dieser Größenordnung noch nicht häufig beobachtet wurde, steht dies nicht im Widerspruch zum Modell des dichten Gaskokons. Das &#8222;Black Hole Star&#8220;-Modell der „Little Red Dots“ führt das überschüssige blaue Licht auf Sterne in der Wirtsgalaxie zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Webb erstmals kleine rote Punkte entdeckte, dachten einige Forscher, diese Objekte hätten die „Kosmologie auf den Kopf gestellt“, da sie sich nicht sicher waren, wie Galaxien im frühen Universum so schnell so groß werden konnten, um all dieses Licht zu erklären, das von ihren Sternen stammt. Das Team ist jedoch der Ansicht, dass das Puzzleteil GLIMPSE-17775 gut in den bestehenden Rahmen der Entwicklungsgeschichte des Universums passt, da die Massen der Schwarzen Löcher nicht so hoch sein müssen, um die breiten Emissionslinien zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alles passt zusammen, nichts ist fehlerhaft, und ich glaube, das macht das Puzzle, das unser Universum darstellt, noch spannender“, sagte Kokorev. „Mit Blick auf die Zukunft freue ich mich darauf, noch tiefer einzutauchen und herauszufinden, was die zentralen Antriebe dieser kleinen roten Punkte antreibt. Wir gehen zwar davon aus, dass es sich um ein Schwarzes Loch handelt, doch es werden auch einige andere interessante Theorien vorgeschlagen, was sehr spannend ist. Vielleicht haben wir in ein oder zwei Jahren die endgültige Antwort darauf, was diese Quellen antreibt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das James-Webb-Weltraumteleskop ist das weltweit führende Observatorium für Weltraumwissenschaft. Webb löst Rätsel in unserem Sonnensystem, blickt darüber hinaus auf ferne Welten um andere Sterne und erforscht die geheimnisvollen Strukturen und Ursprünge unseres Universums sowie unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern, der ESA und der CSA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr über Webb zu erfahren, besuchen Sie: <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/webb</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg588418#msg588418" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA gibt grünes Licht für die galaktische Archäologiemission „Arrakihs“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-gibt-gruenes-licht-fuer-die-galaktische-archaeologiemission-arrakihs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Arrakihs]]></category>
		<category><![CDATA[Carole Mundell]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Observer]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Vision]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxien]]></category>
		<category><![CDATA[Halo]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Science Programme Committee der ESA hat die Mission „Arrakihs“ genehmigt. Arrakihs soll bis Ende 2030 starten und das schwache Licht aus den Halos naher Galaxien einfangen. Indem Arrakihs das Unsichtbare sichtbar macht, wird die Mission die Geschichte des Universums ergründen und aufzeigen, wie sich Galaxien wie unsere eigene bilden und entwickeln.Eine Pressemitteilung der Europäischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Science Programme Committee der ESA hat die Mission „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Arrakihs_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arrakihs</a>“ genehmigt. Arrakihs soll bis Ende 2030 starten und das schwache Licht aus den Halos naher Galaxien einfangen. Indem Arrakihs das Unsichtbare sichtbar macht, wird die Mission die Geschichte des Universums ergründen und aufzeigen, wie sich Galaxien wie unsere eigene bilden und entwickeln.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_adopts_galactic_archaeology_mission_Arrakihs" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 10. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/0-Simulated_Arrakihs_mock_image_of_a_galaxy_halo_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/0-Simulated_Arrakihs_mock_image_of_a_galaxy_halo_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153109" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/0-Simulated_Arrakihs_mock_image_of_a_galaxy_halo_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/0-Simulated_Arrakihs_mock_image_of_a_galaxy_halo_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Simuliertes Arrakihs Modellbild eines Galaxienhalos<br><mark>Credit: Alex Camazón (IEEC) / Arrakihs Mission Consortium ; CC BY 4.0 INT</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung bedeutet, dass die Studienphase abgeschlossen ist, die Durchführbarkeit der Mission nachgewiesen wurde und sich die ESA zur Umsetzung verpflichtet. In der bevorstehenden Entwicklungsphase werden das Raumfahrzeug und seine wissenschaftlichen Instrumente gebaut, integriert und ausgiebig getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arrakihs ist die zweite „schnelle“ oder F-Klasse-Mission des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic-Vision-Programms</a> der ESA, die von ihrer Auswahl im November 2022 bis zum Start weniger als zehn Jahre benötigt. Die Entscheidung zur Annahme wurde auf der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_science_missions_get_green_light_for_new_discoveries" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sitzung des Wissenschaftsprogrammausschusses am Instituto Astrofísico de Canarias auf Teneriffa (10.–11. Juni 2026)</a> getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Arrakihs ist eine bahnbrechende und einzigartige Mission zur galaktischen Archäologie. Durch die Erforschung schwer erkennbarer Galaxienhalos wird sie neue Erkenntnisse darüber liefern, wie Galaxien entstehen und ob die Milchstraße ein Einzelfall ist. Ihre schnelle Entwicklung verdeutlicht die Flexibilität und Bandbreite des Wissenschaftsprogramms der ESA“, sagt Professorin <a href="https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/Carole_Mundell_Director_of_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Carole Mundell</a>, Wissenschaftsdirektorin der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name der Mission steht für „Analysis of Resolved Remnants of Accreted galaxies as a Key Instrument for Halo Surveys“ (Analyse aufgelöster Überreste akkretierter Galaxien als Schlüsselinstrument für Halo-Durchmusterungen).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Simulated_galaxy_haloes_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Simulated_galaxy_haloes_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-153111" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Simulated_galaxy_haloes_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Simulated_galaxy_haloes_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Simulated_galaxy_haloes_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Simulierte Galaxienhalos<br><mark>Credit: Yves Revaz (EPFL); CC BY 4.0 INT</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Entschlüsselung der galaktischen Geschichte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie sich eine Galaxie vor. Vielleicht denken Sie dabei an eine leuchtende, spiralförmige Scheibe aus Sternen, Gas und Staub. Was Sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen, ist der viel größere, kugelförmige Bereich, der diese Scheibe umgibt und mit Materie gefüllt ist, die viel schwerer zu erkennen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Bereich, der als Galaxienhalo bezeichnet wird, besteht größtenteils aus unsichtbarer <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/The_dark_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dunkler Materie</a>, die als gravitativer Klebstoff der Galaxie fungiert. Der Rest des Halos besteht aus normaler Materie, darunter Sterne und heißes, geladenes Gas. Arrakihs werden diffuse Sternhalos und Strukturen wie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2022/02/Gaia_reveals_a_new_member_of_the_Milky_Way_family" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sternströme</a> beobachten – Überreste kleiner Galaxien, die durch die Schwerkraft auseinandergerissen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass das Halo einer Galaxie deutliche Spuren davon enthält, wie sich die Galaxie im Laufe der kosmischen Zeit gebildet und entwickelt hat. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Galaxien im Laufe der Zeit durch Verschmelzungen mit anderen Galaxien wachsen. Da Galaxienhalos so schwach leuchten, konnten wir bisher noch nicht genügend von ihnen untersuchen, um sicher zu sein, dass unsere Modelle zur Galaxienentstehung – und damit auch die Rolle der Dunklen Materie – korrekt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kartierung von Sternströmen wird Arrakihs es uns ermöglichen, die Geschichte vergangener Verschmelzungen zusammenzusetzen und eine Schätzung der Anzahl „einsamer“ Sterne abzugeben, die während der Verschmelzungen aus ihren Galaxien herausgerissen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt plant Arrakihs, mindestens 80 Galaxien mit einer ähnlichen Masse wie die Milchstraße zu untersuchen. Das ist eine ausreichend große Zahl, um statistische Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich eine „typische“ Galaxie bildet, und uns so zu ermöglichen, zu verstehen, wie einzigartig unsere Heimatgalaxie ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Working_on_one_of_Arrakihs_s_binoculars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="254" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Working_on_one_of_Arrakihs_s_binoculars_pillars-400x254-1.jpg" alt="" class="wp-image-153113" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Working_on_one_of_Arrakihs_s_binoculars_pillars-400x254-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Working_on_one_of_Arrakihs_s_binoculars_pillars-400x254-1-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Arbeit an einem von Arrakihs&#8216; binokularen Optiken<br><mark>Credit: Satlantis / Arrakihs Mission Consortium</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Paar europäische Augen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission muss extrem lichtschwache Objekte mit einer „geringen Oberflächenhelligkeit“ aufspüren. Zu diesem Zweck wird Arrakihs ein wissenschaftliches Instrument an Bord haben, das aus zwei „binokularen Teleskopen“ mit insgesamt vier Kameras besteht. Jede Kamera ist für ein anderes Wellenlängenband empfindlich, das vom nahen Ultraviolett über das sichtbare Spektrum bis ins nahe Infrarot reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument wird von einem Konsortium aus ESA-Mitgliedstaaten unter der Leitung Spaniens entworfen und entwickelt. Weitere wichtige Konsortialpartner sind die Schweiz, Österreich, Belgien, Norwegen, Portugal und Schweden. Viele der Beiträge zu diesem Instrument werden durch das <a href="https://www.esa.int/About_Us/Business_with_ESA/ESA_s_Prodex_programme_brings_scientific_research_to_space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Prodex-Programm</a> der ESA unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arrakihs wird Teil der Flotte der „<a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2019/02/ESA_s_science_fleet_of_cosmic_observers" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Observers</a>“ der ESA. Diese Missionen befassen sich in erster Linie mit zwei übergeordneten wissenschaftlichen Themen der ESA-Initiative „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision 2015–2025</a>“, nämlich: Was sind die grundlegenden physikalischen Gesetze des Universums? und Wie ist das Universum entstanden und woraus besteht es?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg588390#msg588390" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kuiper/ESA</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>We’re back: Proba-3 startklar für weitere wissenschaftliche Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/were-back-proba-3-startklar-fuer-weitere-wissenschaftliche-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[ASPIICS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Formationsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Koronagraph]]></category>
		<category><![CDATA[Proba 3]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Koronagraph-Satellit der Proba-3-Mission und sein wichtigstes wissenschaftliches Instrument, ASPIICS, sind beide voll funktionsfähig und bereit, den routinemäßigen Formationsflug wieder aufzunehmen und weitere atemberaubende künstliche Sonnenfinsternisse zu erzeugen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Engineering &#38; Technology, 9. Juni 2026 Im Februar geschah etwas äußerst Unwahrscheinliches – eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Koronagraph-Satellit der Proba-3-Mission und sein wichtigstes wissenschaftliches Instrument, ASPIICS, sind beide voll funktionsfähig und bereit, den routinemäßigen Formationsflug wieder aufzunehmen und weitere atemberaubende künstliche Sonnenfinsternisse zu erzeugen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/We_re_back_Proba-3_ready_for_more_science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Engineering &amp; Technology</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-153057" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die erste künstliche Sonnenfinsternis von Proba-3 nach der Wiederinbetriebnahme<br><mark>Credit: ESA/Proba-3/ASPIICS; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar geschah etwas äußerst Unwahrscheinliches – <a href="https://blogs.esa.int/proba-3/2026/03/19/what-happened-to-the-coronagraph/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">eine Störung an Bord des Coronagraph-Raumfahrzeugs</a> von Proba-3 führte zum Verlust des Kontakts zwischen dem Raumfahrzeug und der Bodenstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Missionsteam, die Betreiber, Ingenieure und Industriepartner waren die vergangenen Monate geprägt von Rund-um-die-Uhr-Einsätzen, Brainstorming, Fehlerbehebung und Tests, um das verlorene Raumfahrzeug wiederzufinden und die Mission zu retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise gibt es ein Happy End – dank der harten Arbeit und des Engagements aller Beteiligten ist der „Eclipse-Maker“ der ESA endlich bereit, zum Routinebetrieb zurückzukehren.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-5be2f937"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-153059" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die künstliche Sonnenfinsternis von Proba-3, die die heißesten Bereiche der Sonnenkorona zeigt<br><mark>Credit: ESA/Proba-3/ASPIICS; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bereit für mehr Wissenschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Letzte Woche haben wir den <a href="https://blogs.esa.int/proba-3/2026/06/04/back-to-formation-flying-and-a-peek-at-earth/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ersten Formationsflug seit dem Vorfall</a> durchgeführt, und wir können nun mit Sicherheit sagen, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren“, bestätigt Damien Galano, Missionsleiter von Proba-3. „Nachdem das Coronagraph-Raumfahrzeug erfolgreich wiederhergestellt wurde, kann die Mission nun ihren Routinebetrieb wieder aufnehmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach sehr sorgfältigen Überprüfungen des ASPIICS-Koronagraphen-Instruments freue ich mich sehr, bestätigen zu können, dass es in einwandfreiem Zustand und voll funktionsfähig ist“, sagt Andrei Zhukov vom Königlichen Observatorium von Belgien, der leitende Forscher für ASPIICS. „Der Formationsflug der vergangenen Woche ermöglichte es uns, neue Bilder der Korona aufzunehmen, und diese sehen genauso spektakulär aus wie die Aufnahmen, die vor dem Vorfall gemacht wurden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen wurden die ersten Ergebnisse der von der Mission gesammelten Daten veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass sich Sonnenwindstrukturen in der inneren Korona <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/First_Proba-3_science_surprisingly_speedy_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">drei- bis viermal schneller ausbreiten können</a>, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse Proba-3 uns noch bescheren wird“, fügt Andrei hinzu.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-bcc7fb48"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars700x700.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350.jpg" alt="" class="wp-image-153061" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der &#8222;Koronagraph&#8220; von Proba-3 aufgenommen vom „Occulter“<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Happy End</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir nach einem Monat der Funkstille <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba-3_s_Coronagraph_is_alive" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">das erste Signal vom Coronagraph-Satelliten</a> empfingen, waren alle sehr erleichtert“, erinnert sich Damien an diesen aufregenden Moment. „Aber wir wussten damals, dass die Arbeit noch nicht vorbei war – wir hatten noch keine Ahnung, wie sich ein Monat ohne Energie auf das Raumschiff ausgewirkt hatte oder ob wir die Mission überhaupt fortsetzen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst für ein so seltenes Ereignis wie das Erwachen eines Raumfahrzeugs aus dem ‚Koma‘ gibt es ein festgelegtes Verfahren – eine Checkliste mit Aufgaben, die erfahrene Betreuer abarbeiten müssen, bevor sie Rückschlüsse auf den weiteren Verlauf der Mission ziehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben nacheinander den Status jedes einzelnen Teilsystems des Raumfahrzeugs überprüft. Außerdem konnten wir die Vorgänge, die sich im Februar als kritisch erwiesen hatten, erfolgreich durchführen“, sagt Damien. „Damals löste dies die unglückliche Kettenreaktion aus, die zum Verlust der Verbindung mit dem Raumfahrzeug führte, aber nachdem wir die Ursache in der Software behoben hatten, waren wir zuversichtlich, dass diese Maßnahme keine weiteren Probleme verursachen würde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war inspirierend und faszinierend, die Energie und das Engagement des Teams bei der Untersuchung des Problems und der Wiederherstellung des Systems mitzuerleben“, fügt er hinzu. „Für einige von uns war es zudem eine der intensivsten und aufregendsten Phasen unseres Berufslebens.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg588224#msg588224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Starttermin für die Ariane 6 mit den größeren, leistungsstärkeren P160C Boostern steht fest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-starttermin-fuer-die-ariane-6-mit-den-groesseren-leistungsstaerkeren-p160c-boostern-steht-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 07:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Leo]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 64]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[P160C]]></category>
		<category><![CDATA[VA269]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153012</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der nächste Start der Ariane 6, Flug VA269, ist für den 17. Juni geplant. Bei diesem Flug kommen die leistungsstärkeren Booster P160C zum Einsatz. Der Flug wird 36 Satelliten für die Amazon-Leo-Konstellation ins All befördern. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Transportation / Ariane, 5. Juni 2026 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der nächste Start der Ariane 6, Flug VA269, ist für den 17. Juni geplant. Bei diesem Flug kommen die leistungsstärkeren Booster P160C zum Einsatz. Der Flug wird 36 Satelliten für die Amazon-Leo-Konstellation ins All befördern. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Watch_live_bigger_booster_more_powerful_Ariane_6_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Ariane</a>, 5. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153005" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Start der Ariane-6-Rakete ist für den 17. Juni 2026 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus geplant, mit einem Startfenster von 13:53 – 14:22 Uhr MESZ. Da die Rakete mit den verbesserten P160C Boostern ausgestattet ist, wird sie noch leistungsstärker sein als zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane 6 ist die neueste Generation von Europas größter und leistungsstärkster Rakete. Ihr nächster Flug, VA269, wird mit vier Boostern auf Basis des P160C-Motors stattfinden, die im Vergleich zu den bisher verwendeten P120C-Motoren 14 Tonnen mehr Festtreibstoff pro Booster bieten. Die Ariane 6 wird 36 Satelliten für Amazon Leo ins All befördern – der dritte Flug für die Kommunikationskonstellation.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-c8659241"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153008" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Wachstum der Leistungsfähigkeit</strong><br>Die Ariane 6 ist eine vielseitige Rakete, die sich an die Anforderungen jeder einzelnen Mission anpassen lässt und von Anfang an für kontinuierliche Weiterentwicklungen konzipiert wurde. Die Schwerlastrakete feierte 2024 ihr Debüt mit zwei Booster-Triebwerken auf Basis des P120C-Motors. Bei ihrem sechsten Start im Februar 2026 flog die Ariane 6 erstmals mit vier Booster-Triebwerken. Beim Start in diesem Monat werden nun vier neue Booster auf Basis des P160C-Raketenmotors mit mehr Treibstoff zum Einsatz kommen. Obwohl dies die bislang leistungsstärkste Ariane 6 sein wird, sind weitere Upgrades in Vorbereitung, sodass noch mehr zu erwarten ist.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-9c2fb683"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="206" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153010" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1.jpg 206w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1-155x300.jpg 155w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>P120C und P160C an der Ariane 6<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Starken werden immer stärker</strong><br>Der P120C ist bereits der leistungsstärkste Feststoffraketenmotor, der aus einem Stück gefertigt wird, und der P160C verfügt über mehr als 9 % mehr Treibstoff. Obwohl er einen Meter höher ist, hat die zusätzliche Höhe keinen Einfluss auf die Verbindung zum zentralen Kern der Ariane 6. Der P160C wurde von Europropulsion im Auftrag der ArianeGroup und Avio entwickelt. Sein Gehäuse wird in Italien hergestellt, die Raketentriebwerksdüse in Frankreich und der Zünder in Norwegen. Die Booster werden in Französisch-Guayana betankt und fertiggestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Made in Europe</strong><br>Die Entwicklung der Ariane 6 ist ein weiteres hervorragendes Beispiel für die europäische Zusammenarbeit. Die Europäische Weltraumorganisation arbeitet mit einem Industrienetzwerk in 13 europäischen Ländern zusammen, das vom Hauptauftragnehmer und Konstruktionsverantwortlichen ArianeGroup geleitet wird. Die französische Weltraumagentur CNES leitet den Startbetrieb am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Arianespace ist der Startdienstleister für diesen Flug im Auftrag von Amazon.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20760.msg588088#msg588088" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kuiper/AmazonLeo-Starts auf Ariane-6</a></li>
</ul>
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		<title>Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[3I/ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[MIRI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserdampf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am Kometen 3I/ATLAS den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 1. Juni 2026 Dieses Bild des Mid-Infrared Instrument (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kometen 3I/ATLAS</a> den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 1. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="301" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg" alt="" class="wp-image-152966" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-300x113.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-768x289.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das zusammengesetzte Bild zeigt drei nebeneinander angeordnete Karten verschiedener chemischer Spezies. Die Karten sind größtenteils rot mit einem leuchtend orangefarbenen Zentrum und ähneln pixeligen Wolken, die vor einem schwarzen Hintergrund leuchten. Von links nach rechts sind sie mit „Wasser“, „Kohlendioxid“ und „Methan“ beschriftet.<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M. Belyakov (Caltech), I. Wong (STScI), Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mid-Infrared Instrument</a> (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, wo sich zum Zeitpunkt der Beobachtung verschiedene Gase befanden.<br>Wasserdampf breitet sich weit über den Kometenkern hinaus aus, da ein Großteil davon aus den eisigen Körnern in der umgebenden Koma freigesetzt wird, während Kohlendioxid und Methan in der Nähe des Kometenkerns stärker konzentriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb führte die Beobachtungen an zwei verschiedenen Tagen durch, als der Komet nach seinem Umlauf um die Sonne wieder aus unserem Sonnensystem hinausflog. Die erste Beobachtung fand vom 15. bis 16. Dezember statt, als sich der Komet etwa 330 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befand. Darauf folgte eine zweite Beobachtung am 27. Dezember, als der Komet etwa 380 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt war.<br>Zum ersten Mal bei einem interstellaren Besucher hat Webb Methangas direkt nachgewiesen. Methan wurde erst jetzt im Kometen 3I/ATLAS beobachtet, was darauf hindeutet, dass es unter der Oberfläche des Kometen verborgen war. Auf diese Weise blieb es vor der Verdampfung geschützt, bis die Wärme durch den nahen Vorbeiflug des Kometen an der Sonne tiefere Teile der eisigen Außenhülle erreichte. Die im Verhältnis zu Wasser gefundene Methanmenge ist überraschend hoch und liegt auf einem Niveau, das in unserem Sonnensystem selten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webbs Beobachtungen bestätigten zudem, dass der Komet 3I/ATLAS nach wie vor ungewöhnlich viel Kohlendioxid enthält und im Vergleich zu typischen Kometen des Sonnensystems im Verhältnis zum Wasser weitaus mehr Kohlendioxid freisetzt.<br>Beide Erkenntnisse deuten auf eine Entstehungsumgebung und Chemie hin, die sich deutlich von derjenigen der überwiegenden Mehrheit der Kometen unterscheidet, die sich innerhalb unseres Sonnensystems gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb beobachtete den Kometen 3I/ATLAS mit dem mittelauflösenden Spektrometer von MIRI, einem leistungsstarken Instrument, das Infrarotlicht in seine einzelnen Wellenlängen zerlegt. Dieses Spektrometer liefert an jedem Punkt eines kleinen Himmelsausschnitts ein Spektrum, wodurch das Team messen kann, welche Gase vorhanden sind, und deren Verteilung um den Kometenkern visualisieren kann.<br>Die Ergebnisse wurden kürzlich in <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ae5700" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal Letters</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg587992#msg587992" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
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		<title>Smile gestartet; Enthüllung des unsichtbaren Schutzschilds der Erde gegen den Sonnenwind</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-gestartet-enthuellung-des-unsichtbaren-schutzschilds-der-erde-gegen-den-sonnenwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 19:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde „Smile“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a>“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete vom <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Europe_s_Spaceport/Europe_s_Spaceport2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europäischen Weltraumbahnhof</a> in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_lifts_off_on_quest_to_reveal_Earth_s_invisible_shield_against_the_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Smile</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152719" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Highlights des SMILE Starts<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start und der Trennung von der Trägerrakete wurde das erste Signal von Smile um 06:48 Uhr MESZ von der ESA-Bodenstation New Norcia in Australien empfangen. Um 06:49 Uhr MESZ wurden die Solarpaneele des Raumfahrzeugs ausgefahren, sodass Smile nun Sonnenlicht sammeln kann, um seine Systeme und wissenschaftlichen Instrumente mit Energie zu versorgen. Mit dem Abschluss dieses Vorgangs war der Start erfolgreich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-rl_caption="" title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152721" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE startet in den Himmel<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der ESA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es soll Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu werden mithilfe einer Röntgenkamera die weltweit ersten Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchgeführt und mit einer Ultraviolettkamera die daraus resultierenden Nordlichter jeweils 45 Stunden lang ununterbrochen beobachtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152723" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Start der Vega-C von SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir stehen kurz davor, etwas zu erleben, was wir noch nie zuvor gesehen haben – die unsichtbare Schutzhülle der Erde in Aktion“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Mit Smile erweitern wir die Grenzen der Wissenschaft, um Antworten auf große Fragen zu finden, die seit unserer Entdeckung vor über siebzig Jahren, dass die Erde sicher in einer riesigen magnetischen Blase liegt, ein Rätsel geblieben sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er fügt hinzu: „Die ESA und China blicken auf eine 25-jährige Zusammenarbeit zurück, die von frühen Vereinbarungen zum Datenaustausch in den 1990er Jahren bis zur gemeinsam entwickelten Smile-Mission reicht. Diese Mission ist ein Beweis für das Engagement der ESA für internationale Zusammenarbeit, die Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die friedliche Nutzung des Weltraums.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152725" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Vega-C mit SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile wird Licht in die Geheimnisse des Erdmagnetfelds bringen“, sagt David Agnolon, Projektleiter für Smile bei der ESA. „Die Mission wird durch eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen der ESA und der CAS sowie durch Beiträge von Partnern aus ganz Europa ermöglicht. Es ist das erste Mal, dass die ESA und China gemeinsam eine Mission ausgewählt, konzipiert, umgesetzt, gestartet und betrieben haben, und wir sind alle sehr gespannt auf die bedeutenden wissenschaftlichen Entdeckungen, die wir in den nächsten drei Jahren von Smile erwarten.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152727" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zeit ist gekommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit fast vier Milliarden Jahren hält die Erde einen riesigen Schutzschild gegen den unerbittlichen Ansturm geladener Teilchen von der Sonne aufrecht. Dieser <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/The_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenwind</a> kann alles auf seinem Weg beschädigen, besonders wenn er sich zu Sonnenstürmen aufbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sonnenwind würde unsere blühende grüne und blaue Erde in eine felsige, braune Ödnis verwandeln – gäbe es nicht das Magnetfeld, das tief im Inneren unseres Planeten entsteht. Dieses Magnetfeld bildet eine riesige Schutzblase um uns herum, die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Anatomy_of_Earth_s_magnetosphere" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Magnetosphäre</a> genannt wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152729" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE in Zahlen<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir an einem Punkt angelangt, an dem unsere wissenschaftlichen Instrumente und Technologien so weit fortgeschritten sind, dass wir genau auf den Grund gehen können, wie diese Abwehr gegen den Sonnenwind funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Carole Mundell, Wissenschaftsdirektorin der ESA, sagt: „Smile ist das <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2022/07/ESA_science_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">neueste Mitglied der Flotte der Weltraumforschungsmissionen</a> der ESA. Es baut auf dem bahnbrechenden wissenschaftlichen und technologischen Erbe früherer Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cluster" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cluster</a> und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/XMM-Newton" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">XMM-Newton</a> auf und nutzt bewährte Technologien auf neue Weise, um die magnetische Umgebung der Erde wie nie zuvor zu erforschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fährt fort: „Die bewährte Zusammenarbeit zwischen unseren Ingenieur- und Wissenschaftsteams in Europa und China hat globale Herausforderungen wie pandemiebedingte Reisebeschränkungen und geografisch verteilte Teams überstanden. Es ist spannend zu sehen, wie all dies heute zusammenkommt, und ich freue mich auf die neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, die Smile liefern wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152731" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das ist Smile – ein Überblick über die Mission<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist mit einer <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_science_toolbox" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">einzigartigen Instrumentenausstattung</a> ausgestattet, die uns erstmals einen umfassenden Einblick darin geben soll, wie das Erdmagnetfeld auf die unerbittlichen Angriffe der Sonne reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird die erste Mission sein, die das magnetische Schutzschild der Erde mit <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_X-ray_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Röntgenaugen</a> betrachtet, um aufzudecken, wo und wie es vom Sonnenwind getroffen wird. Diese Wechselwirkung löst Störungen aus, die von kleinen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JZcSEdz54k0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Substürmen</a> bis hin zu großen geomagnetischen Stürmen reichen und sich durch unsere Magnetosphäre in Richtung Nord- und Südpol ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort lösen die Magnetstürme ein Lichtspektakel aus, die Aurora (das Nord- und Südlicht). Smile wird die Nordlichter mit Hilfe von <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_ultraviolet_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ultraviolettstrahlung</a> 45 Stunden am Stück aufzeichnen und ist damit die erste Mission, die sie so lange beobachtet, sowie die erste seit 2008, die den gesamten Kreis der Aurora um den Nordpol im ultravioletten Licht beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Vergleich der Röntgen- und Ultraviolettbilder werden wir in Echtzeit verfolgen können, wie die Erde auf den Ansturm des Sonnenwinds reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von Smile gesammelten Daten werden uns helfen, den Planeten Erde und unser Sonnensystem als Ganzes besser zu verstehen“, sagt Philippe Escoubet, Projektwissenschaftler für Smile bei der ESA. „Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich daraus ergeben, werden unsere Modelle der magnetischen Umgebung der Erde verbessern, was letztlich dazu beitragen könnte, die Sicherheit unserer Astronauten und Weltraumtechnologien für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitungen für die Wissenschaft</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die drei wichtigsten Mysterien, die SMILE aufdecken soll.<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega-C-Rakete, die „Smile“ ins All beförderte, wurde ausgewählt, da sie den Anforderungen der Mission perfekt entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Géraldine Naja, Direktorin für Raumtransport bei der ESA, sagt: „Von der ersten Idee über den Start bis hin zu den Ergebnissen arbeiten Tausende von Menschen in Teams auf der ganzen Welt zusammen, um „Smile“ zu einem Erfolg zu machen. Die für einen Start erforderliche Präzisionstechnik macht jeden einzelnen Start zu einer Leistung. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Partner, die Vega-C heute zum Strahlen gebracht haben – insbesondere an Avio, das zum ersten Mal als Startdienstleister fungierte – und damit einen reibungslosen Start für Smiles wissenschaftliche Reise ermöglichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist erst der Anfang. Im Laufe des nächsten Monats wird Smile durch elf Triebwerkszündungen schrittweise an Höhe gewinnen und schließlich in eine extrem elliptische Umlaufbahn gelangen, die ihn 121.000 km über den Nordpol führt, um dort Daten zu sammeln, bevor er auf 5.000 km über den Südpol absinkt, um diese effizient an die gespannt wartenden Wissenschaftler auf der Erde zu übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenerfassung wird im Juli ernsthaft beginnen, nachdem das Team die Ausleger ausgefahren, die Kamerabeschläge geöffnet und sich vergewissert hat, dass alles wie erwartet funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Zusammenarbeit</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/09-Smile_s_special_orbit_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152735" style="width:551px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dank seiner besonderen Umlaufbahn fliegt „Smile“ hoch über den Nordpol, um dort jeweils 45 Stunden lang die Nordlichter zu beobachten<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein wahrhaft internationales Projekt, zu dem Europa einen wesentlichen Beitrag leistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auftrag der ESA hat Airbus Defence and Space in Spanien das Nutzlastmodul von Smile gebaut. Dieser entscheidende Teil des Raumfahrzeugs beherbergt drei der vier wissenschaftlichen Instrumente der Mission – darunter die Röntgen- und Ultraviolettkameras sowie die Steuereinheit für die Instrumente und den Kommunikationskanal, über den alle wertvollen wissenschaftlichen Daten zur Erde zurückgesendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europa war auch für die Röntgenkamera verantwortlich, das größte Instrument von Smile. Im Auftrag der ESA wurde diese Kamera in Großbritannien von der University of Leicester in Zusammenarbeit mit dem Mullard Space Science Laboratory und der Open University sowie mehreren anderen Institutionen in ganz Europa entwickelt und gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152736" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An der Entwicklung des Nutzlastmoduls und der Röntgenkamera waren Institute und Unternehmen aus 14 europäischen Ländern beteiligt, wobei das Vereinigte Königreich und Spanien die größten Beiträge leisteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der finanzielle Beitrag der ESA zur Mission beläuft sich auf 130 Millionen Euro und umfasst über 25 Beschaffungsverträge mit mehr als 40 Unternehmen und Instituten. Alle ESA-Mitgliedstaaten leisten über das <a href="https://www.science.esa.int/web/cm25/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wissenschaftsprogramm</a> der Agentur einen indirekten Beitrag, wobei sich der durchschnittliche Beitrag zu Smile auf etwa 28 Cent pro Einwohner Europas beläuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smile-Projekt hat sieben Jahre lang Hunderte von Menschen in Europa und China beschäftigt, und Hunderte von Wissenschaftlern werden in den kommenden Jahren anhand der von Smile gesammelten Daten Forschungsarbeiten durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152738" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Europäische Partner von SMILE<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a> (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), die Trägerrakete sowie die Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA trägt zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) sowie zum Missionsbetrieb bei, sobald Smile sich in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist Teil des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision</a>“-Programms der ESA und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung der Frage: „Wie funktioniert das Sonnensystem?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Science_Exploration/Smile</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffgetriebenen Stufen, bevor die vierte, flüssigtreibstoffbetriebene Stufe die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit <a href="https://www.avio.com/vega-c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avio</a> als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587415#msg587415" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/smile-gestartet-enthuellung-des-unsichtbaren-schutzschilds-der-erde-gegen-den-sonnenwind/" data-wpel-link="internal">Smile gestartet; Enthüllung des unsichtbaren Schutzschilds der Erde gegen den Sonnenwind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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