<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>EU &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/eu/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 16:52:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>EU &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU Space Act]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Schladebach]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151339</guid>

					<description><![CDATA[<p>EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026. Die europäische Raumfahrt steht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="euweite-regeln-fur-private-raumfahrt-genehmigungsverfahren-und-die-zusammenarbeit-mit-der-esa-was-bringt-der-geplante-eu-space-act-fur-unternehmen-und-staaten-im-interview-erklart-prof-dr-marcus-schladebach-welche-ziele-der-entwurf-verfolgt-und-wo-rechtliche-herausforderungen-und-lucken-noch-bestehen--8c1d6c49-cb15-454e-802b-47a4f946be8e">EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Raumfahrt steht vor einem möglichen Wendepunkt: Mit dem geplanten „EU Space Act“ will die Europäische Union erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen für die wachsende private Raumfahrtwirtschaft schaffen und ihre Rolle im globalen Wettbewerb stärken. Doch wie tragfähig ist dieses Vorhaben juristisch und welche Folgen hätte es für Unternehmen, Mitgliedstaaten und bestehende Strukturen wie die ESA? Darüber sprechen wir in unserem Interview mit Prof. Dr. Marcus Schladebach, Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch ordnet er die Ziele und Schwächen des Entwurfs ein, erläutert rechtliche Konfliktlinien und bewertet die Chancen für Europas Raumfahrtstandort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis:</em> <em>Das Interview fand am 30. März statt; da das Gesetz derzeit aktiv diskutiert wird, können sich Sachlage und Details in der Zwischenzeit ändern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die Europäische Kommission arbeitet aktuell am <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" data-type="link" data-id="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„EU Space Act“</a>. Was genau ist das für ein Gesetzesvorhaben und warum kommt es gerade jetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Das hat mehrere Intentionen. Eine zentrale ist, für die stark wachsende private Weltraumwirtschaft – die sogenannte New Space Economy – zumindest auf europäischer Ebene einheitlichere Regeln zu schaffen. Nicht nur in Europa, sondern weltweit gewinnt dieser Bereich an Bedeutung, und hier versucht man, durch Harmonisierung den Markt für private Raumfahrtanwendungen zu unterstützen. Das ist aus meiner Sicht ein absolut sinnvolles Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Intention ist, dass sich die Europäische Union stärker als globale Raumfahrtregion positionieren will. Der Eindruck ist ja nicht ganz falsch, dass Europa in der Raumfahrt teilweise einige Jahre zurückliegt. Um hier Kräfte zu bündeln und als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe mit großen Raumfahrtnationen wie den USA, China, Russland oder auch Indien auftreten zu können, macht es Sinn, die europäischen Interessen stärker zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also im Kern zweierlei: ein Blick nach innen – mehr Zusammenhalt und bessere Rahmenbedingungen für die europäische Raumfahrtwirtschaft – und ein Blick nach außen – eine stärkere gemeinsame Position im globalen Wettbewerb. Gerade mit starken Raumfahrtnationen innerhalb Europas wie Deutschland, Frankreich und Italien will man sich so international besser aufstellen und nicht dauerhaft eher in einer Nebenrolle bleiben, etwa bei großen Projekten wie der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die EU nennt Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit als zentrale Leitbegriffe. Sie schreiben, das sei teilweise eher politische Rhetorik. Was fehlt aus Ihrer Sicht konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das sind natürlich Begriffe, die man als Leitideen gut vor einen Gesetzentwurf stellen kann, um eine hohe Kompromissbereitschaft unter den 27 Mitgliedstaaten zu erreichen. Denn wer würde schon sagen, er ist gegen Sicherheit, gegen Resilienz oder gegen Nachhaltigkeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig haben solche Formulierungen auch eine kommunikative Funktion nach außen. Sie zeigen Handlungsfähigkeit und lassen sich politisch gut vermitteln. Aus meiner Sicht ist das ein Stück weit auch Marketing-Rhetorik – ohne das jetzt negativ zu meinen, denn die Ziele dahinter sind ja richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie überdecken, worum es im Kern eigentlich geht. Und das sind sehr substanzielle Regelungen, etwa im Verwaltungsrecht: Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, umweltrechtliche Fragen oder Aspekte der nationalen Sicherheit. Das sind alles wichtige Themen, die aber deutlich schwieriger auszuhandeln sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diese Punkte offen und konkret in den Mittelpunkt stellen würde, wäre es viel schwerer, eine Einigung zu erzielen. Deshalb stellt man übergeordnet Begriffe wie Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund, hinter denen sich alle versammeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie äußern Zweifel an der Kompetenzgrundlage der EU. Wo genau liegt das juristische Problem?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im europäischen Recht gilt: Die EU-Organe dürfen nur tätig werden, wenn sie eine ausdrückliche Kompetenz aus den Verträgen haben. Alles, was nicht in den Verträgen steht, bleibt bei den Mitgliedstaaten. Das ist eine klare Abgrenzung, auf die die Staaten auch sehr achten. Sie wollen nur, dass die EU das macht, wofür ihr ausdrücklich Hoheitsbefugnisse übertragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die Verträge anschaut, kommt man schnell auf Artikel 189 AEUV – der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Dort steht, dass die EU ein Raumfahrtprogramm erlassen kann, also eher ein politisches Programm: Wohin wollen wir uns in den nächsten fünf, zehn Jahren entwickeln? Das hat aber nichts Rechtliches, keine verbindliche Regelungskompetenz. Artikel 189 Absatz 2 sagt zudem ausdrücklich, dass eine Vereinheitlichung nationaler Rechtsvorschriften nicht möglich ist. Und Absatz 3 verlagert vieles, was Europa im Weltraum macht, auf die ESA in Paris – die ist die zentrale Organisation, mit der die Welt spricht, nicht die EU selbst. Wenn jemand wie die USA oder China mit uns kooperieren will, ist die ESA Ansprechpartner, nicht Deutschland allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt die EU-Kommission mit der Argumentation, dass die private Raumfahrtindustrie ja auch wirtschaftliche Aspekte hat. Damit stützt man den Entwurf nun auf Artikel 114 AEUV, die Binnenmarktkompetenz, also auf die wirtschaftliche Harmonisierung der Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht ein großes Problem. Juristisch gesehen ist das eigentlich eine Umgehung. Die Kommission nimmt die fehlende eigentliche Kompetenz und argumentiert, Raumfahrt sei im Kern wirtschaftlich – und schon kann man regulieren. Klar, private Raumfahrtunternehmen haben wirtschaftliche Aspekte, aber wenn es um klassische Raumfahrt geht, greift die Binnenmarktkompetenz formal zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie sehen eine mögliche Schwächung der ESA durch den Entwurf. Wie verändert der EU Space Act das Verhältnis zwischen EU und ESA konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Eigentlich will die EU-Kommission mit dem Wunsch, eigene Rechtsregeln zu erlassen, auch die Kontrolle stärker in ihre Hand nehmen. Das kollidiert mit der bisherigen Regel, dass die ESA die Kontrollen und Aufsicht über europäische Raumfahrtaktivitäten übernimmt. Deshalb sieht der EU Space Act vor, die Kompetenzen der ESA zu überdenken und ein neues Abkommen zu schließen, mit dem Ziel, mehr Kontrollbefugnisse auf die EU-Kommission zu verlagern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_France.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-rl_caption="" title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_Franc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hauptgebäude der ESA in Paris. Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ESA_Headquarters_in_Paris,_France.JPG" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA, M. Trovatello.</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Kommission ist das logisch. Wer das Recht erlässt, will auch die Kontrolle haben. Aber für die ESA bedeutet das einen großen Kompetenzverlust. Zusätzlich wurde 2021 eine neue Agentur in Prag geschaffen, die ebenfalls der EU-Kommission unterstellt ist und Raumfahrtaktivitäten beaufsichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gehen Kontrollbefugnisse nicht nur von der ESA auf die Kommission über, sondern auch auf diese neue mittlere Ebene. Für Europarechtler ist das das typische „Agenturenproblem“: Viele neue Agenturen, unklare Zuständigkeiten, teils schwer greifbar für Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese könnten das kritisch sehen, da sie früher Kompetenzen an die ESA übertragen haben und diese nun nicht einfach auf die EU übergehen sollten. Ob und wie das juristisch noch angegriffen wird, wird sich zeigen, wenn der Entwurf weiter konkretisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Droht hier eine Überbürokratisierung, die gerade für private Raumfahrtunternehmen zum Problem werden könnte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das ist aus meiner Sicht fast die wichtigste Frage. Ja, es droht Bürokratie. Selbst wenn der EU Space Act kommt, der frühestens 2030 in Kraft treten soll, heißt das nicht, dass ein privates Raumfahrtunternehmen einfach zur EU-Agentur nach Prag fahren und sagen kann: „Hier sind unsere Unterlagen, bitte Genehmigung!“ So würde ich es mir wünschen – Unterlagen abgeben, etwas warten, zurück nach Berlin, Genehmigung in der Tasche. So sollte es eigentlich sein, aber so läuft es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Genehmigungsverfahren bleiben auf nationaler Ebene, etwa beim DLR oder der Bundesnetzagentur. Hinzu kommen Ministerien – früher das Wirtschaftsministerium, heute das Raumfahrtministerium. Für Start-ups ist oft gar nicht klar, wohin sie sich wenden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt die EU-Ebene: neue Kontroll- und Genehmigungsbefugnisse der Kommission und eine Agentur in Prag. Manche Unternehmen denken vielleicht, die ESA sei weiterhin der Ansprechpartner. Das bedeutet, auf europäischer Ebene gibt es drei, auf nationaler mindestens zwei, oft drei Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf zielt zwar darauf ab, Überbürokratisierung zu vermeiden, aber genau das ist die Herausforderung. Verfahren für die private Raumfahrtwirtschaft müssen schlank bleiben, Behördenkontakt minimal sein. Unternehmen investieren viel, sie müssen schnell Klarheit haben – idealerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten. Zwischen deutscher und europäischer Zuständigkeit wird das aktuell fast unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Wir haben nun viel über Probleme des Entwurfs gesprochen. Welche Regelungsbereiche halten Sie denn für besonders gelungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Inhaltlich enthält er wirklich sinnvolle Regeln, die den Zeitgeist im Weltraumrecht abbilden. Zum Beispiel die Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, das ist absolut zentral. Auch die Registrierung von Weltraumobjekten wird endlich vereinheitlicht: Statt zersplittert in den Mitgliedstaaten, wie in Deutschland beim Luftfahrtbundesamt in Braunschweig, soll es ein europäisches Register geben – das Unionsregister der Weltraumobjekte, URSO. Das ist ein großer Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight: Weltraummüll. Seit Jahren fordere ich klare Regeln für Rückholpflichten und Kostenaufteilung, wenn mehrere Staaten an einem Objekt beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Haftung für private Unternehmen ist sinnvoll geregelt. Es gibt klare Obergrenzen für Eigenbeteiligungen, maximal 50 Millionen Euro. Das ist wichtig für Wettbewerbsgleichheit zwischen den Mitgliedstaaten und für Start-ups. Sie wissen, welche Risiken sie tragen, können Versicherungen kalkulieren und Projekte planen, ohne dass unterschiedliche nationale Regelungen zu „Raumfahrt-Tourismus“ führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Space Traffic Management wird ebenfalls angesprochen. Es soll eine europäische Verkehrsordnung für den Weltraum geben. Natürlich müssen Details noch ausgearbeitet werden, aber der Punkt wird überhaupt erst mal gesetzt. Es gibt dafür mittlerweile ein gutes Handbuch des Instituts für Luft- und Weltraumrecht in Köln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sehe ich den Entwurf als sehr guten ersten inhaltlichen Aufschlag. Natürlich gibt es noch Detailarbeit, und der Konsens auf europäischer Ebene ist schwierig, weil 27 Staaten beteiligt sind. Aber ein Kompromiss ist immer besser als gar nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Formal und rechtlich gibt es sicher noch Probleme, etwa bei der Kompetenzgrundlage der EU, aber inhaltlich ist das ein sehr guter Entwurf, auf dem man aufbauen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Deutschland hat bis heute kein eigenes Weltraumgesetz. Welche Folgen hat das konkret für den Standort?</strong> <strong>Wird der EU Space Act Deutschland dazu zwingen, endlich einen nationalen Rechtsrahmen zu schaffen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Deutschland kann sich die Aktivitäten nicht dadurch sparen, dass man sagt, vielleicht kommt ja bald ein EU Space Act und dann müssen wir hier nichts mehr machen. Denn auch im EU Space Act werden viele Dinge – etwa Genehmigungsverfahren – wieder an die nationalen Behörden zurückgegeben. Spätestens dann braucht man dafür auch ein nationales Gesetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act fördert die Entstehung eines nationalen Weltraumgesetzes, ersetzt es aber nicht. Die eigentliche Verpflichtung besteht ohnehin schon seit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre durch den Weltraumvertrag. Dort heißt es: Private Unternehmen brauchen eine Genehmigung und müssen beaufsichtigt werden. Beides muss in nationales Recht umgesetzt werden und das macht Deutschland seit fast 60 Jahren nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin scheint das Thema wieder aufgegriffen zu werden. Es gibt Eckpunkte und frühere Entwürfe, also Vorarbeiten sind da. Ich denke, diese Verpflichtung wird inzwischen stärker gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen ein nationales Gesetz, gerade für die private Raumfahrtwirtschaft, um rechtssichere Grundlagen für Investitionen, Kooperationen und Forschung zu schaffen. Und das ist keine Überbürokratisierung, sondern genau das, was Unternehmen brauchen. Wer viel Geld investiert, muss wissen, woran er in zwei, drei oder fünf Jahren ist. Deshalb ist ein solches Gesetz am Ende nichts anderes als notwendige Rechtssicherheit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Satellites are at risk: Why should we care?" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a-Z35Uw38Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Erklärvideo der Europäischen Kommission zum EU Space Act &#8222;EU-Gesetze im Weltraum erklärt&#8220;.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU Space Act]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Schladebach]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151338</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: <a href="https://european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">european-space-act.com</a>, Europäische Kommission 08. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/EU-Space-Act.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">EU Space Act, Hintergrund von Paopano, Adobe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission arbeitet an einem einheitlichen Rechtsrahmen für die europäische Raumfahrt: dem sogenannten EU Space Act. Der Gesetzesvorschlag wurde im Juni 2025 vorgelegt und wird derzeit im Europäischen Parlament sowie im Rat der EU verhandelt<sup data-fn="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453" class="fn"><a id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">1</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative ist es, die bislang fragmentierte Regulierung von Raumfahrtaktivitäten in Europa zu vereinheitlichen und einen Binnenmarkt für Weltraumdienste zu schaffen. Bisher existieren in den Mitgliedstaaten unterschiedliche nationale Regelungen, die für Unternehmen zu erhöhtem Aufwand und rechtlicher Unsicherheit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich setzt der Entwurf auf drei zentrale Säulen: Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben zur Vermeidung von Weltraummüll, zur Überwachung von Objekten im Orbit sowie neue Anforderungen an die Cybersicherheit von Raumfahrtinfrastruktur. Letztere knüpfen an bestehende EU-Regelwerke wie die NIS-2-Richtlinie an und schaffen erstmals spezifische Vorgaben für den Weltraumsektor<sup data-fn="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7" class="fn"><a id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">2</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Hintergrund des Vorhabens ist die wachsende strategische Bedeutung von Raumfahrtinfrastruktur. Satellitensysteme für Navigation, Erdbeobachtung oder Kommunikation gelten zunehmend als kritische Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der zunehmenden sicherheitspolitischen Bedeutung des Weltraums will die EU daher verbindliche Sicherheitsanforderungen für Betreiber einführen und die Resilienz dieser Systeme stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act soll zudem eine bessere Überwachung des Weltraumverkehrs ermöglichen. Geplant ist der Aufbau koordinierter Fähigkeiten zur Beobachtung von Objekten im Orbit sowie zur frühzeitigen Erkennung von Kollisionen oder potenziellen Bedrohungen. Gleichzeitig werden Betreiber verpflichtet, Risiken über den gesamten Lebenszyklus ihrer Missionen hinweg zu bewerten – von der Entwicklung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung von Satelliten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Ein Beitrag geteilt von European Commission <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1ea-1f1fa.png" alt="🇪🇺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@europeancommission)</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Umweltaspekte spielen eine größere Rolle: Unternehmen sollen künftig die Umweltauswirkungen ihrer Raumfahrtaktivitäten systematisch erfassen und reduzieren. Dafür sind unter anderem neue Methoden zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von Weltraummissionen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Regeln sollen sowohl für europäische als auch für internationale Anbieter gelten, die ihre Dienste im EU-Binnenmarkt anbieten. Dabei ist eine abgestufte Regulierung geplant, die insbesondere kleinere Unternehmen entlasten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgebungsprozess befindet sich derzeit in der Verhandlungsphase. Änderungen am Entwurf gelten als wahrscheinlich – unter anderem bei Fragen der Zuständigkeit und der konkreten Ausgestaltung einzelner Vorgaben. Eine Verabschiedung wird frühestens in den kommenden Jahren erwartet. Alle weiteren Informationen gibt es auch auf der Seite <a href="https://www.european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.european-space-act.com/</a></p>




<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">https://www.european-space-act.com/ <a href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en <a href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg585296#msg585296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-2 forscht mit Nachtansichten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-2-erforscht-nachtansichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 12:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Ferran Gascon]]></category>
		<category><![CDATA[Multispektralbildgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2A]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Proud]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=150149</guid>

					<description><![CDATA[<p>In jüngsten Tests wurde Sentinel-2 sogar nachts eingeschaltet, um zu sehen, wie er sich im Dunkeln verhält und die Ergebnisse waren überaus positiv, was ermutigende Nachrichten für die derzeit in Entwicklung befindliche Nachfolgemission Copernicus Sentinel-2 Next Generation sind. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 15. Januar 2026 Copernicus ist die Erdbeobachtungskomponente [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2-erforscht-nachtansichten/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2 forscht mit Nachtansichten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In jüngsten Tests wurde Sentinel-2 sogar nachts eingeschaltet, um zu sehen, wie er sich im Dunkeln verhält und die Ergebnisse waren überaus positiv, was ermutigende Nachrichten für die derzeit in Entwicklung befindliche Nachfolgemission Copernicus Sentinel-2 Next Generation sind. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2/Sentinel-2_explores_night_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 15. Januar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Copernicus ist die Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union. Der Start von Sentinel-2A im Jahr 2015 war ein wichtiger Meilenstein: Der Satellit kombiniert einen hochauflösenden multispektralen optischen Bildgeber mit einer Streifenbreite von 290 km und liefert spektakuläre Aufnahmen der sich verändernden Landschaften der Erde. Damit eröffnet er neue Perspektiven auf unsere Land- und Küstengebiete für die Landwirtschaft sowie die Wald- und Wasserbewirtschaftung – insbesondere für den Copernicus-Landüberwachungsdienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach mehr als 10 Jahren im Orbit findet der erste Copernicus Sentinel-2-Satellit, Sentinel-2A, immer noch neue Wege, um zur Erdbeobachtung beizutragen. Während seine jüngeren Geschwister Sentinel-2B und Sentinel-2C nun die Kernaufgabe der Mission übernehmen, hochauflösende, „kameraähnliche“ Bilder der Erdoberfläche zu liefern, erweitert die Europäische Weltraumorganisation ESA den ursprünglichen Aufgabenbereich von Sentinel-2A.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/0-Sentinel-2A_night_imaging_campaign_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2A Nachtbildkampagne Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Sentinel-2A Nachtbildkampagne Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/0-Sentinel-2A_night_imaging_campaign_pillars-500x281-1.jpg" alt="" class="wp-image-150139" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/0-Sentinel-2A_night_imaging_campaign_pillars-500x281-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/0-Sentinel-2A_night_imaging_campaign_pillars-500x281-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-2A Nachtbildkampagne<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hat jedoch noch mehr geleistet – er lieferte auch neue Informationen über unsere Meeresbiologie, Methanemissionen und das sich verändernde Polareis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Sentinel-2-Mission auf zwei identischen Satelliten in derselben Umlaufbahn basiert, die für eine optimale Abdeckung und Datenübertragung im Abstand von 180° angeordnet sind, wurde Sentinel-2B im Jahr 2017 gestartet. Sentinel-2C folgte 2024, um Sentinel-2A zu ersetzen.<br>Alle Satelliten sind mit einem 13-Band-Multispektralbildgeber ausgestattet, der wie eine Kamera Licht zur Aufnahme von Bildern nutzt – in diesem Fall das von der Erdoberfläche und der Atmosphäre reflektierte Sonnenlicht, um den Planeten zu beobachten.<br>Allerdings herrscht während der nächtlichen Überflüge Dunkelheit für die Satelliten. Im Normalbetrieb werden die Bildgeber ausgeschaltet, wenn die Satelliten über die von Nacht umhüllten Teile des Planeten fliegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-Wildfire_in_India_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Waldbrand in Indien, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Waldbrand in Indien, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-Wildfire_in_India_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150141" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-Wildfire_in_India_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-Wildfire_in_India_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Waldbrand in Indien, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wesentlichen wurde die aktuelle Generation der Sentinel-2-Satelliten, zu denen künftig auch Sentinel-2D gehören wird, nie für Nachtaufnahmen konzipiert – aber es ist geplant, dass die Nachfolgemission Sentinel-2 Next Generation dies über bestimmten Regionen tatsächlich tun wird.<br>Sentinel-2A nähert sich zwar dem Ende seiner Betriebsdauer, unterstützt aber weiterhin die operative Sentinel-2-Mission. Darüber hinaus nutzen Ingenieure und Wissenschaftler die verbleibende Zeit im Orbit, um neue Ideen für die Zukunft zu testen und die Mission „Next Generation“ vorzubereiten. Ein solches Experiment bestand darin, zu testen, wie sich der Satellit bei einer Inbetriebnahme in der Nacht verhält. Wie die in diesem Artikel gezeigten Testbilder belegen, hat er sich bemerkenswert gut geschlagen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-Fishing_boats_off_South_Korea_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fischerboote vor Südkorea, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Fischerboote vor Südkorea, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-Fishing_boats_off_South_Korea_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150143" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-Fishing_boats_off_South_Korea_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-Fishing_boats_off_South_Korea_imaged_by_Sentinel-2A_at_night_pillars-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fischerboote vor Südkorea, aufgenommen von Sentinel-2A bei Nacht<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Simon Proud, Wissenschaftler der Sentinel-2-Mission der nächsten Generation der ESA, sagte: „Wir sind sehr zufrieden mit diesen Ergebnissen, die den Weg für die Sentinel-2-Mission der nächsten Generation ebnen. Sentinel-2A war nicht nur in der Lage, Bilder von Gasfackeln aus der Ölförderung im Nahen Osten aufzunehmen, die natürlich sehr hell sind, sondern auch subtilere Merkmale wie einen Waldbrand in Indien und Fischereiboote vor der Küste Südkoreas – und das alles während der Nacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Sentinel-2-Mission ist nach wie vor hervorragend und liefert eine Fülle von Daten für die operativen Dienste von Copernicus, den kommerziellen Sektor und die Wissenschaft, aber wir erweitern nun die Grenzen dessen, was eine optische Mission leisten kann.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-Gas_flares_in_Iraq_imaged_by_Sentinel-2A_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gasfackeln im Irak, aufgenommen von Sentinel-2A Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Gasfackeln im Irak, aufgenommen von Sentinel-2A Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-Gas_flares_in_Iraq_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150145" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-Gas_flares_in_Iraq_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-Gas_flares_in_Iraq_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gasfackeln im Irak, aufgenommen von Sentinel-2A<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Experimente liefern uns wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung von Sentinel-2 Next Generation, das mit dem ehrgeizigen Ziel entwickelt wird, noch höher aufgelöste Bilder zu liefern und bestimmte Teile des Planeten auch bei Sonnenuntergang abzubilden. Derzeit legen wir die wichtigsten Merkmale fest, die die Mission der nächsten Generation bei Nacht erfüllen soll, und prüfen die technische Machbarkeit der Nachtbildgebung. Die Ergebnisse von Sentinel-2A zeigen, dass die Sentinel-2 Next Generation-Mission für alle unsere nächtlichen Ziele, darunter Stadtlichter, Gasfackeln und Fischereiüberwachung, einen erheblichen Beitrag an nützlichen Informationen für die Gemeinschaft leisten wird. Nachtbilder sind beispielsweise äußerst nützlich für die Sicherheit und die Überwachung von Stadtlichtern, die ein Indikator für das Wachstum von Städten sind.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-Gas_flares_in_Qatar_imaged_by_Sentinel-2A_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gasfackeln in Katar, aufgenommen von Sentinel-2A Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Gasfackeln in Katar, aufgenommen von Sentinel-2A Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-Gas_flares_in_Qatar_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150147" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-Gas_flares_in_Qatar_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-Gas_flares_in_Qatar_imaged_by_Sentinel-2A_pillars-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gasfackeln in Katar, aufgenommen von Sentinel-2A<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ferran Gascon, Missionsmanager für Sentinel-2 bei der ESA, fügte hinzu: „Dieses Experiment wurde von den Missionsteams sorgfältig vorbereitet und hat natürlich den Sentinel-2A-Satelliten stark beansprucht, aber es hat sich gelohnt, zu untersuchen, was dieser alternde Satellit leisten kann, um uns auf die Zukunft vorzubereiten. Das Einschalten des Satelliten für Nachtaufnahmen erforderte viel Energie, aber Sentinel-2A hat seine Aufgabe sehr gut gemeistert.<br>Selbst nach zehn Jahren im Orbit und diesem anspruchsvollen Experiment ist der Satellit noch in bemerkenswert gutem Zustand und liefert weiterhin eine Fülle von Daten an viele Nutzer, die den Satelliten für eine Vielzahl von alltäglichen Anwendungen nutzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg582864#msg582864" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13488.msg582925#msg582925" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 2A auf Vega VV05</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2-erforscht-nachtansichten/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2 forscht mit Nachtansichten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Avio]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1C]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<category><![CDATA[VV25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=145923</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 Minuten nach dem Start. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 5. Dezember 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Dezember 2024 &#8211; <em>„Vega C hat heute Abend den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Union erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Mit dem Launch hat Arianespace für dieses wichtige Umweltprogramm nunmehr sechs Sentinel-Satelliten gelauncht und unser Engagement unterstrichen, den Weltraum zum Wohle des Lebens auf der Erde zu nutzen und zugleich Europas Ambitionen im Weltraum zu unterstützen“, </em>sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. <em>“Ich möchte unseren Kunden, der Europäischen Kommission und der ESA, für ihr erneutes Vertrauen danken und den Teams von Arianespace und unseren Partnern zur erfolgreichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs von Vega C gratulieren. Nach diesem Erfolg und dem des Erstflugs von Ariane 6 bereitet Arianespace sich auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2025 vor.“</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_5568x3712-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_480x320.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.<br>Start von Vega-C mit Sentiinel-1C<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ESA General direktor Josef Aschbacher sagte: „<em>In diesem Moment wurden heute zwei große europäische Erfolge vereint: Der dritte Start eines Sentinel-1-Satelliten und der dritte Start von Vega&nbsp;C markieren eine triumphale Rückkehr zu alter Leistungsstärke für beide Vorzeigeprojekte Europas. Es war aufregend und bewegend zu sehen, wie die europäische Trägerraketen- und Copernicus Gemeinschaft und die Teams sich gegenseitig anfeuerten, ganz im Sinne von Team Europe. Mit dem Start von Sentinel-1C in die Umlaufbahn setzt ESA das Erbe der standhaften Sentinels fort, die die Erde schützen, und veranschaulicht, warum Europa sichere Flüge braucht: Denn was wir in den Weltraum schicken, kommt der Erde zugute, und alles beginnt mit einem Start.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Giulio Ranzo, CEO von Avio, sagte: „<em>Wir sind ein weiteres Mal stolz darauf, mit unseren Trägerraketen zum europäischen Copernicus-Programm und, im größeren Kontext, zu Europas unabhängigem Zugang zum Weltraum beizusteuern. Mit Vega C sind wir startklar, um mit der für die kommenden Jahre geplanten Beschleunigung der Startkadenz die Nutzlasten unserer Kunden in ihre Umlaufbahnen zu bringen. Ich möchte dem ganzen Avio-Team für die einzigartige Arbeit für Vega C in Kooperation mit unseren Partnern ESA und Arianespace danken.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou wurde die Vega C-Trägerrakete von den ersten drei Stufen für eine Dauer von etwas mehr als sieben Minuten angetrieben. Dann zündete die vierte Stufe von AVUM+ dreimal, bevor sie ihren Passagier Sentinel-1C in der Zielumlaufbahn abgesetzt und so den Launch erfolgreich ausgeführt hat. Eine vierte und letzte Zündung von AVUM+ diente dazu, das Trägerraketen- Element aus der Umlaufbahn in eine sichere Flugbahn für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Minuten nach der Aussetzung im Orbit empfing die ESA vom Satelliten Signale, womit die Mission für Partner und Kunden erfolgreich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1C ist der 107. von Thales Alenia Space entworfene und gebaute Satellit, der von Arianespace gestartet wurde, und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. Der Satellit ist mit einem Synthetic-Aperture-Radar (SAR) im C-Band ausgestattet und bietet den Vorteil, dass er in Wellenlängen arbeitet, die nicht von Wolken oder Dunkelheit beeinflusst werden, und daher bei Tag und Nacht und unter allen Wetterbedingungen Daten liefern kann. Sie sind wertvolle Ressourcen für zahlreiche Anwendungen, unter anderem für Stadtplaner und zur Überwachung der Folgen von Erdbeben, von Erdrutschen oder Vulkan-Aktivitäten. SAR-Bilder sind bestens geeignet, Bodensenkungen und strukturelle Schäden der Erdoberfläche zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Launch startet Arianespace den sechsten Sentinel-Satelliten im Copernicus-Programm, nach fünf vorangegangenen erfolgreichen Starts, davon drei auf Vega: Sentinel-2A in 2015 (VV05), Sentinel-2B in 2017 (VV09) und Sentinel-2C an Bord der letzten Vega-Trägerrakete am 4. September 2024 (VV24). Die Europäische Kommission hat Arianespace und Vega C vier weitere Copernicus-Missionen anvertraut: Sentinel-1D, Sentinel-3C, Sentinel CO2M-A und CO2M-B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Der VV25-Launch auf einen Blick:</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>351. Start von Arianespace</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>6. von Arianespace gestarteter Sentinel-Satellit</li>



<li>51. Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA)</li>



<li>3. Vega C-Launch</li>



<li>107. von Thales Alenia Space gebauter und von Arianespace gestarteter Satellit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569396#msg569396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569399#msg569399" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 21:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2C]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dritter Sentinel-2-Satellit für Copernicus-Erdbeobachtungs-Programm der EU. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 5. September 2024. Toulouse, 5. September 2024 &#8211; Der dritte Copernicus-Satellit Sentinel-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der von Airbus gebaute Sentinel-2C-Satellit wird nach ersten Tests und der Inbetriebnahme in einer niedrigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dritter Sentinel-2-Satellit für Copernicus-Erdbeobachtungs-Programm der EU. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 5. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 5. September 2024 &#8211; Der dritte <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a>-Satellit Sentinel-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der von Airbus gebaute <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a>-Satellit wird nach ersten Tests und der Inbetriebnahme in einer niedrigen Erdumlaufbahn in 780 km Höhe seinen Dienst aufnehmen. Er wird im Tandem mit Sentinel-2B arbeiten und Sentinel-2A ersetzen, der außer Dienst gestellt wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="449" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60.jpg" alt="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" class="wp-image-144203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Marc Steckling, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Wissenschaft und Exploration bei Airbus, sagte:„Mit diesem Start erhält die Welt einen weiteren wichtigen Sensor, der unseren sich verändernden Planeten überwacht und die Kontinuität seit dem Start des ersten Sentinel-2-Satelliten im Jahr 2015 sicherstellt. Der Satellit ist mit einem hochauflösenden Multispektralbildgeber ausgestattet und wird wichtige Bilder für eine Vielzahl von Anwendungen sammeln, von der Landwirtschaft bis zur Überwachung der Wasserqualität.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission basiert auf einer Konstellation von zwei identischen Satelliten, die sich auf derselben Umlaufbahn befinden, jedoch um 180° versetzt sind, um eine optimale Abdeckung und Wiederholungszeit zu gewährleisten. Die Satelliten umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen der Erde, große Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C wird &#8211; wie seine Vorgängersatelliten Sentinel-2A und -2B &#8211; optische Bilder vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums liefern und damit &#8222;Farbensicht&#8220; für das Copernicus-Programm bieten. Der 1,1 Tonnen schwere Satellit ermöglicht die Fortsetzung der Bildgebung in 13 Spektralbändern mit einer Auflösung (je Pixel) von 10, 20 oder 60 Metern und einer einzigartig großen Bandbreite von 290 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten des Sentinel-2-Satelliten werden zur Überwachung der Landnutzung und -veränderung, der Bodenversiegelung, der Landbewirtschaftung, der Land- und Forstwirtschaft, von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Waldbrände, Erdrutsche und Erosion) und zur Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze verwendet. Die Umweltbeobachtung in Küstengebieten gehört ebenso zu diesen Aktivitäten wie die Überwachung von Gletschern, Eis und Schnee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Sentinel-2-Satellit sammelt nach der Komprimierung an Bord 1,5 Terabyte Daten pro Tag. Die Daten werden mit hoher Geschwindigkeit formatiert und an Bord in der derzeit im Weltraum fliegenden Massenspeicher- und Formatierungseinheit mit der höchsten Kapazität zwischengespeichert. Die Datenaufzeichnung und der lasergestützte Downlink können gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit über den <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/edrs/" data-wpel-link="internal">EDRS</a> SpaceDataHighway erfolgen, zusätzlich zur direkten X-Band-Verbindung zu den Bodenstationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-Satelliten sind Teil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms, das von der Europäischen Kommission (EK) in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verwaltet wird. Die Copernicus Sentinels liefern Fernerkundungsdaten der Erde und stellen wichtige operative Dienste in den Bereichen Umwelt und Sicherheit bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte mit der letzten von Arianespace betriebenen Vega-Rakete, bevor auf die neue Vega-C-Version umgestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565901#msg565901" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BMDV]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2C]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 5. September 2024. 5. September 2024 &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 5. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. September 2024 &#8211; Die Sentinel-2-Mission besteht aus zwei identischen Satelliten, die sich auf derselben Erdumlaufbahn befinden. Sie umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen sowie Binnen- und Küstengewässer. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a> ersetzt nun Sentinel-2A, der sich seit 2015 im All befindet. Damit ist der Satellit ein wichtiger Baustein für die langfristige Datenversorgung zahlreicher Anwendungen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGS.Martin.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-rl_caption="" title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg" alt="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" class="wp-image-144131" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit.
Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) federführend für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> verantwortlich. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR begleitet das europäische Erdbeobachtungsprogramm im Auftrag des BMDV auf europäischer Ebene und unterstützt die Nutzung in Deutschland durch konkrete Maßnahmen. Der Satellit Sentinel-2C wurde von Airbus in Deutschland gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg" alt="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" class="wp-image-144134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C
Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu zehn Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimawandel erforschen, Katastrophenschutz effektiver machen</strong><br>Mit den gewonnenen Daten leistet Copernicus einen wichtigen Beitrag für die Erforschung und Überwachung des Klimawandels sowie zentrale Lebensbereiche wie den Katastrophenschutz und die Sicherheitspolitik. Die Daten dienen zudem als Grundlage für wichtige internationale Übereinkommen zum Umwelt- und Klimaschutz, etwa im Rahmen der Klimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) und der UN-Nachhaltigkeitsziele.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg" alt="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144129" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing betont das Einsatzspektrum des Programms: „Mit dem Start von Sentinel-2C demonstriert Deutschland seine führende Rolle in der globalen Erdbeobachtung. Dieses innovative Instrument wird entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel zu verstehen, ihn zu bekämpfen und mit den Folgen umzugehen. Unser Engagement im Copernicus-Programm ist eine Investition in Spitzentechnologie und eine nachhaltige Zukunft, da die präzisen Daten des Satelliten Entscheidungsträger weltweit bei umweltpolitischen Maßnahmen unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Copernicus ist heute das größte und erfolgreichste Erdbeobachtungsprogramm in Europa und zeigt die effiziente Zusammenarbeit der Europäischen Union, der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie der nationalen Raumfahrtagenturen. Durch Sentinel-2C sichern wir seine Zukunft und stärken zugleich den Raumfahrtstandort Deutschland nachhaltig.“ sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg" alt="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144136" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Copernicus – ein gemeinsames Programm von EU und ESA</strong><br>Copernicus ist ein gemeinsames Programm der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die EU betreibt mit dem Programm satellitengestützte Informationsdienste für Landoberflächen (CLMS), Ozeane (CMEMS), Atmosphäre (CAMS), Katastrophen- und Krisenmanagement (CEMS), Klimawandel (C3S) und zivile Sicherheit (CSS). Auch immer mehr deutsche Behörden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie innovative Unternehmen arbeiten mit Copernicus-Daten. Grundlage all dieser Anwendungen und Dienste sind sechs Satellitenfamilien, die so genannten Sentinels – zu Deutsch „Wächter“, die von der ESA zusammen mit der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) betrieben werden. Zudem werden derzeit weitere sechs Missionen vorbereitet, die die Copernicus-Flotte in den kommenden Jahren sukzessive erweitern werden. Darunter auch die Mission „Copernicus Anthropogenic Carbon Dioxide Monitoring Mission“ (CO2M), die ab 2026 globale Treibhausgasemissionen messen soll. In Copernicus werden auch Satellitendaten von Dritten einbezogen, so etwa Daten der deutschen Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Datenportale wie die „Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland“ – kurz CODE-DE – sichern Nutzerinnen und Nutzern einen unkomplizierten Zugang zu den Erdbeobachtungsdaten und Verarbeitungsmethoden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565852#msg565852" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 19:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Canopée]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. September 2024 (Ortszeit Kourou) wird Arianespace für die Europäische Kommission und im Rahmen eines Vertrages mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Copernicus-Satelliten Sentinel-2C starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace 31. Juli 2024. Evry-Courcouronnes, 31. Juli 2024 &#8211; Die nächste Mission von Arianespace soll am Dienstag, den 3. September 2024 um 22.50 Uhr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 3. September 2024 (Ortszeit Kourou) wird Arianespace für die Europäische Kommission und im Rahmen eines Vertrages mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Copernicus-Satelliten Sentinel-2C starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 31. Juli 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Evry-Courcouronnes, 31. Juli 2024 &#8211; Die nächste Mission von Arianespace soll am Dienstag, den 3. September 2024 um 22.50 Uhr Ortszeit (4. September um 1.50 Uhr UTC, 3.50 Uhr MESZ) mit einer <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/vega/" data-wpel-link="internal">Vega</a>-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, starten. Die Mission mit der Bezeichnung VV24 wird ihren Passagier, den Satelliten Sentinel-2C, in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in einer Höhe von rund 780 km bringen. Die Abtrennung des Satelliten wird 57 Minuten nach dem Start erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="408" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" class="wp-image-143982" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2C in Kourou &#8211; Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a> ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> der Europäischen Kommission, des weltweit fortschrittlichsten Erdbeobachtungssystems. Copernicus liefert kontinuierlich unabhängige und verlässliche Erdbeobachtungsdaten und -dienste für Behörden, Unternehmen und Bürger rund um den Globus. Das Programm wird von der EU und der ESA mitfinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Copernicus-Satellit Sentinel-2C wird mit seiner großen Reichweite, seiner hohen Auflösung und seinen multispektralen optischen Kapazitäten ein breites Spektrum von operativen Anwendungen unterstützen, darunter für die Landwirtschaft, die Überwachung der Wasserqualität, das Management von Naturkatastrophen (z. B. Waldbrände, Vulkane, Überschwemmungen) und die Erkennung von Methan-Emissionen. In der Landwirtschaft hilft die Mission bei der Überwachung der Gesundheit von Nutzpflanzen, der Vorhersage von Ernteerträgen und der Ermöglichung von Präzisionslandwirtschaft. Die Bilder werden verwendet, um Pflanzentypen zu erkennen und biophysikalische Variablen wie den Blattflächenindex, den Chlorophyll- und Wassergehalt der Blätter zu bestimmen und so das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu überwachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C erreichte Französisch-Guayana am 18. Juli 2024 an Bord der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/canopee/" data-wpel-link="internal">Canopée</a>, dem ersten Frachtschiff mit Segeln, das in der industriellen Schifffahrt Pionierleistungen im Umweltschutz erbringt. Die Ankunft des Satelliten in Kourou markierte den Beginn der von den Arianespace-Teams geleiteten Startkampagne. Der Satellit wird in Vorbereitung auf seinen Start einer Reihe von Präzisionstests unterzogen, die zum sogenannten Launch Readiness Review (LRR) führen, das für den 2. September 2024 geplant ist. Mit dem Abschluss des LRR wird die Genehmigung für den Start-Countdown erteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem anstehenden Start von Sentinel-2C, der von einem Konsortium aus rund 60 Unternehmen unter der Leitung von Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut wurde, wurden <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1A</a>, <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2a-im-all/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2A</a>, <a href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-aufbau-sojus-flug-vs14-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1B</a> und Sentinel-2B erfolgreich von Arianespace gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission VV24 unterstreicht erneut das Engagement von Arianespace zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Erde und für Europas unabhängigen Zugang zum All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega-Rakete, die vor allem leichte Erdbeobachtungs- und wissenschaftliche Nutzlasten in verschiedene Umlaufbahnen bringen soll, wurde erstmals im Februar 2012 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet. Zusammen mit dieser letzten, noch anstehenden VV24-Mission wird die Vega-Rakete über die vergangenen Jahre hinweg insgesamt 22 Starts absolviert haben. Die Mission wird den Übergang zur Vega-C-Rakete markieren, die Ende 2024 wieder in Betrieb gehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vega-Programm ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von zehn europäischen Ländern. Es wurde unter der Leitung der ESA entwickelt, wobei Italien (ASI) den ersten Beitrag leistete und Avio Spa (Colleferro, Italien) als Hauptauftragnehmer eine startbereite Trägerrakete an Arianespace lieferte; Arianespace wird bis zum Vega-Flug 29 (VV29) deren Betreiber sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der VV24-Launch auf einen Blick:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>349. Start für die Arianespace-Trägerfamilie (312. Start vom Guiana Space Center)</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>5. Sentinel-Satellit, der von Arianespace gelauncht wird</li>



<li>50. Satellit, der für die Europäische Weltraumorganisation gestartet wird</li>



<li>22. und letzter Vega-Launch</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update der Redaktion:</strong><br>Der Start von Sentinel-2C ist aktuell terminiert für 3:50 Uhr MESZ am 5. September 2024.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565895#msg565895" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 17:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Canopée]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=142289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Raumfahrzeug erreicht Startplatz an Bord des segelgestützten Schiffes Canopée. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 3. Juli 2024. Bremen, 3. Juli 2024 – Nach dem Straßentransport von Airbus in Friedrichshafen nach Bremen am 2. Juli wird der von Airbus gebaute Sentinel-2C-Satellit, der dritte Copernicus Sentinel-2-Satellit, in Kürze zum europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/" data-wpel-link="internal">Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrzeug erreicht Startplatz an Bord des segelgestützten Schiffes Canopée. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 3. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CbeforeloadingintocontainerAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CbeforeloadingintocontainerAirbus26.jpg" alt="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" class="wp-image-142292"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. Juli 2024 – Nach dem Straßentransport von <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Airbus" data-wpel-link="internal">Airbus</a> in Friedrichshafen nach Bremen am 2. Juli wird der von Airbus gebaute <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a>-Satellit, der dritte <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> Sentinel-2-Satellit, in Kürze zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana transportiert. Der Container wurde heute auf die Canopée verladen, das erste segelgestützte Frachtschiff, das speziell für den Transport von Ariane-6-Raketenteilen von europäischen Häfen zum Raumfahrtzentrum Guayana in Kourou ausgelegt ist. Dort wird der Satellit in etwa zwei Wochen eintreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Etwa die Hälfte der Daten, die zur Bewertung und Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels auf der Erde verwendet werden, werden von Satelliten geliefert&#8220;, sagte Marc Steckling, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Wissenschaft und Exploration bei Airbus. &#8222;Die Copernicus Sentinel-2-Satelliten liefern den Wissenschaftlern seit 2015 wertvolle Klimadaten, und Sentinel-2C wird die Kontinuität sicherstellen. Darüber hinaus haben sie die Überwachung von Meeresmüll aus dem Weltraum möglich gemacht &#8211; eine bedeutende Leistung, wenn man bedenkt, wie kritisch dieses Thema geworden ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von den Copernicus-Sentinel-2-Satelliten gesammelten Daten werden zur Überwachung der Landnutzung und -veränderung, der Bodenversiegelung, der Landbewirtschaftung, der Land- und Forstwirtschaft, von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Waldbrände, Erdrutsche, Vulkanausbrüche und Erosion) und zur Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze genutzt. Die Umweltüberwachung, die Informationen über die Verschmutzung von Seen und Küstengewässern liefert, ist ebenfalls Teil dieser Aktivitäten, ebenso wie die Überwachung von Gletschern, Eis und Schnee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission trägt durch die Bereitstellung von Informationen für den Agrarsektor zum Management der Ernährungssicherheit bei. Copernicus Sentinel-2 mit seinem multispektralen Instrument ist die erste optische Erdbeobachtungsmission ihrer Art, die drei Bänder im &#8222;roten Bereich&#8220; umfasst, die wichtige Informationen über den Zustand der Vegetation liefern. Der Satellit ist so konzipiert, dass er Bilder liefert, die zur Unterscheidung verschiedener Pflanzentypen verwendet werden können, sowie Daten zu zahlreichen Pflanzenindizes wie Blattflächenindex, Blattchlorophyllgehalt und Blattwassergehalt, die alle für eine genaue Überwachung des Pflanzenwachstums unerlässlich sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CloadedintoCanopeeAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CloadedintoCanopeeAirbus26.jpg" alt="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" class="wp-image-142294"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C wird, wie seine Vorgänger Sentinel-2A und -2B, für Copernicus, die Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms, &#8222;Farbbilder&#8220; liefern und optische Bilder vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums erzeugen. Aus einer Höhe von 786 Kilometern wird der 1,1 Tonnen schwere &#8222;C&#8220;-Satellit kontinuierliche Bilder in 13 Spektralbändern mit Auflösungen von 10, 20 oder 60 Metern und einer einzigartig großen Bandbreite von 290 Kilometern liefern. Das optische Design des MultiSpectral Instrument (MSI) wurde optimiert, um eine hochmoderne Bilddatenqualität über sein sehr weites Sichtfeld zu liefern, die über den laserbasierten SpaceDataHighway (EDRS) von Airbus übertragen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teleskopstruktur und die Spiegel bestehen aus Siliziumkarbid, einem von Airbus entwickelten Material, das eine sehr hohe optische Stabilität bietet und die thermoelastische Verformung minimiert, was zu einer hervorragenden geometrischen Bildqualität führt. Dies ist ein Novum in dieser Kategorie von optischen Bildgebern. Jeder Sentinel-2-Satellit sammelt nach der bordseitigen Komprimierung 1,5 Terabyte pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission basiert auf einer Konstellation von zwei identischen Satelliten, <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2a-im-all/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2A (Start 2015)</a> und Sentinel-2B (Start 2017), die sich auf derselben Umlaufbahn befinden, jedoch um 180° versetzt sind, um die Abdeckung und die Wiederholungszeit zu optimieren. Die Satelliten umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen, große Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer. Sobald er in der Umlaufbahn ist, wird Sentinel-2C seinen Vorgänger Sentinel-2A ersetzen, während Sentinel-2D später Sentinel-2B ersetzen wird, um die Kontinuität der Daten über das Jahr 2035 hinaus sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission wurde durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, der ESA, der Industrie, Dienstleistern und Datennutzern ermöglicht. Etwa 60 Unternehmen waren an ihrer Entwicklung beteiligt, allen voran Airbus Defence and Space in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus hat seit Beginn des Programms im Jahr 1998 eine Schlüsselrolle beim Bau der Satelliten und Instrumente für Copernicus gespielt und sein Umwelt-Know-how in alle sechs Sentinel-Missionen und die neuen Copernicus-Satelliten der nächsten Generation eingebracht: <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cristal/" data-wpel-link="internal">CRISTAL</a>, LSTM und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/rose-l/" data-wpel-link="internal">ROSE-L</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-Satelliten sind Teil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des EU Weltraum Programms, das von der Europäischen Kommission (EK) in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verwaltet wird. Die Copernicus Sentinels liefern Fernerkundungsdaten der Erde und stellen wichtige operative Dienste in den Bereichen Umwelt und Sicherheit bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kourou werden vor dem Start Aktivitäten durchgeführt, um Copernicus Sentinel-2C für den Start mit der letzten Vega-Rakete von Arianespace im September vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg563518#msg563518" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/" data-wpel-link="internal">Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DeSK Teil eines neu gegründeten Konsortiums auf EU-Ebene</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-teil-eines-neu-gegruendeten-konsortiums-auf-eu-ebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[GISIG]]></category>
		<category><![CDATA[PNT]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceSUITE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137662</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang 2024 wirkt der Verein im Rahmen eines ERASMUS+ Blueprint Projektes – SpaceSUITE – mit. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 15. März 2024. Backnang, 15. März 2024: 28 Partner aus Italien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Niederlande, Portugal, Griechenland, Slowenien und Estland haben sich innerhalb von SpaceSUITE zusammengefunden, mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/desk-teil-eines-neu-gegruendeten-konsortiums-auf-eu-ebene/" data-wpel-link="internal">DeSK Teil eines neu gegründeten Konsortiums auf EU-Ebene</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit Anfang 2024 wirkt der Verein im Rahmen eines ERASMUS+ Blueprint Projektes – SpaceSUITE – mit. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 15. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 15. März 2024: 28 Partner aus Italien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Niederlande, Portugal, Griechenland, Slowenien und Estland haben sich innerhalb von SpaceSUITE zusammengefunden, mit dem Ziel, innovative Ausbildungsangebote für den ‚Downstream‘-Bereich in der Raumfahrt zu entwickeln, um den Fachkräftebedarf in Zukunft decken zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordiniert wird das Konsortium durch die Geographical Information Systems International Group – kurz GISIG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltraumsektor ist hauptsächlich ‚in Upstream und in Downstream‘ geteilt: Dem Upstream-Bereich werden die Beförderung von Objekten ins Weltall, Bodenstationen und Weltraumforschung zugeordnet, während als Downstream Daten sowie Services benannt werden, die auf den Upstream-Aktivitäten basieren (vor allem Satellitendaten). Viele Anwendungen für die Erde sind daher im Downstream-Bereich inbegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceSUITE baut auf dem Erfolg und der Erfahrung des Vorgängerprojektes EO4GEO auf: Es ist vorgesehen, das Wissen über Erdbeobachtung und Geoinformation zu aktualisieren und es auf die Bereiche ‚Position, Navigation und Timing‘ (PNT) sowie Satellitenkommunikation (SatKom) zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Satellitenkommunikationstechnologie wird das DeSK seine langjährige Expertise in das internationale Konsortium einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptziel des Projektes besteht darin, die Entwicklung relevanter Fähigkeiten für den Raumfahrtsektor sicherzustellen. Außerdem sollen Ausbildungsaktivitäten für die Hochschul- und Berufsbildung zur Weiterqualifizierung sowie Umschulung bereitgestellt werden, insbesondere mit Blick auf Fachkräfte, Unternehmer, Absolventen und Studenten, die für das EU-Weltraumprogramm von zentraler Bedeutung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SpaceSUITE möchte das Konsortium die Entwicklung von innovativen Weiterbildungsangeboten sicherstellen, um die Lücken zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage im Downstream-Bereich zu schließen.<br>Gleichzeitig ist vorgesehen, das Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich der Bedeutung dieser Anwendungen für unseren Alltag zu erhöhen. Auf diese Weise sollen ebenfalls neue Talente für aktuelle und zukünftige Berufsbilder gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist am 1. Januar 2024 gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, als Partner innerhalb dieses Projektes auf EU-Ebene mitwirken und das ‚DeSK Know-how‘ mit all der Expertise der Mitglieder miteinbringen zu können. Solch ein komplexes Projekt stellt zwar eine große Herausforderung dar, ist jedoch auch ein essentieller Baustein zur Sicherstellung von Fachkräften für die Satellitenkommunikationsbranche“, erklärt Geschäftsführerin Dilara Betz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die inzwischen 46 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg560512#msg560512" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/desk-teil-eines-neu-gegruendeten-konsortiums-auf-eu-ebene/" data-wpel-link="internal">DeSK Teil eines neu gegründeten Konsortiums auf EU-Ebene</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus beginnt mit der Produktion von Galileo-Satelliten der zweiten Generation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-beginnt-mit-der-produktion-von-galileo-satelliten-der-zweiten-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 18:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[G2]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023. Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-beginnt-mit-der-produktion-von-galileo-satelliten-der-zweiten-generation/" data-wpel-link="internal">Airbus beginnt mit der Produktion von Galileo-Satelliten der zweiten Generation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus26.jpg" alt="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" class="wp-image-134100"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von Beyond Gravity von Zürich begonnen. Nach einer ersten Vorbereitung werden die Panels an andere Airbus-Standorte versandt, bevor sie in Friedrichshafen endgültig integriert und getestet werden. Die Galileo G2-Satelliten sollen in den kommenden Jahren gestartet werden, um die anfängliche Einführung und Validierung des G2-Systems zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Nach der erfolgreichen Entwicklungsphase beginnen wir nun mit der Produktion der hochmodernen Galileo-G2-Satelliten. Unsere Teams in Friedrichshafen arbeiten mit Ingenieuren in ganz Europa zusammen, um den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten und diese hochentwickelten Satelliten fertig zu stellen. Diese werden das globale Galileo-System weiter verbessern und noch mehr Möglichkeiten für Dienste auf der Erde eröffnen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den anspruchsvollen Zeitplan für die Auslieferung aller sechs Satelliten in weniger als zwei Jahren einhalten zu können, hat Airbus ein koordiniertes Produktionsprogramm entwickelt, bei dem das Know-how für die Herstellung, Integration und Prüfung der Satelliten an den Airbus-Standorten Backnang (bei Stuttgart), Friedrichshafen, Madrid, Ottobrunn (bei München) und Toulouse genutzt wird. Die zweite Satellitenstruktur soll Anfang 2024 und die dritte gegen Ende des nächsten Jahres eintreffen. Das modulare Konzept von Airbus für die Herstellung der G2-Satelliten sieht vor, dass jeweils drei Satelliten parallel produziert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="184" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba26.jpg" alt="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" class="wp-image-134102"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die G2-Satelliten werden mit verbesserten Navigationsantennen ausgestattet sein, die dazu beitragen werden, die Genauigkeit des führenden europäischen globalen Navigationssatellitensystems zu erhöhen. Die Satelliten, die zum ersten Mal mit einem elektrischen Antrieb und stärkeren Navigationsantennen ausgestattet sind, werden auch vollständig digitale Nutzlasten haben, die in der Umlaufbahn leicht umkonfiguriert werden können, so dass sie mit neuen Signalen und Diensten aktiv auf die sich verändernden Bedürfnisse der Nutzer reagieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javier Benedicto, Direktor für Navigation bei der ESA, sagte: &#8222;Dieser neue Meilenstein ist ein Beweis für die Fähigkeiten und den Einsatz der europäischen Industrie und bekräftigt das Engagement der ESA, die Grenzen der Satellitennavigation neu zu definieren. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie die vielen Teile zusammenkommen, um ein noch leistungsfähigeres Galileo-System ins Leben zu rufen, damit dieses EU-Programm weiterhin den Bürgern Europas und der Welt dienen kann.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mehr als 2 Tonnen schweren Satelliten, die von der Erfahrung von Airbus mit der äußerst zuverlässigen Eurostar-Serie von Telekommunikationssatelliten profitieren, werden außerdem sechs (statt vier) verbesserte Atomuhren sowie Inter-Satelliten-Verbindungen enthalten, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig abzugleichen. Dies soll den Nutzern auf der ganzen Welt eine Präzisionspositionierung im Dezimeterbereich ermöglichen. Sie werden mit einer erhöhten Datenrate vom und zum Boden gesteuert werden können und mit fortschrittlichen Schutzmechanismen gegen Störsignale und Spoofing ausgestattet sein, um die Galileo-Signale zu schützen. Die Raumsonden werden 15 Jahre lang in der Umlaufbahn betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Phase der vollen Betriebsfähigkeit des Galileo-Programms wird von der Europäischen Union verwaltet und finanziert. Die Europäische Kommission und die ESA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA im Auftrag der Kommission als Konstruktionsbehörde und Hauptverantwortlicher für die Systementwicklung fungiert. Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der ESA wider. &#8222;Galileo&#8220; ist als Marke in der Datenbank des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingetragen (Nr. 002742237).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg556611#msg556611" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-beginnt-mit-der-produktion-von-galileo-satelliten-der-zweiten-generation/" data-wpel-link="internal">Airbus beginnt mit der Produktion von Galileo-Satelliten der zweiten Generation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA-Ministerrat]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[European Launcher Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtgipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Sevilla]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133256</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/" data-wpel-link="internal">Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, vertritt Deutschland und führt auch den deutschen Vorsitz beim ESA-Ministerrat. Der Gipfel der europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Union (EU) und ihren jeweiligen Mitgliedern soll dazu dienen die europäischen Raumfahrtaktivitäten besser zu koordinieren und die Möglichkeiten der Raumfahrt für Wirtschaft und Gesellschaft besser zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordinatorin für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann: „Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrats gemeinschaftlich neue Wege für einen starken souveränen Raumfahrtstandort gehen. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerrakten, das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Gleiches gilt für die Zeit nach der Internationalen Raumstation ISS und die Nutzung von Raumfahrt für den Klimaschutz. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich am ersten Tag haben sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten für einen autonomen Zugang Europas zum Weltall zur baldigen Inbetriebnahme der neuen Trägerrakete Ariane 6 sowie deren Betrieb in den nächsten Jahren bekannt. Gleichzeitig soll erstmals in der Geschichte der europäischen Raumfahrt ein Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen initiiert werden, um Schritt für Schritt die nächste Generation europäischer Trägerraketen vorzubereiten. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben Deutschland, Frankreich und Italien eine <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" type="link" id="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gemeinsame Erklärung</a> unterzeichnet. Zukünftig sollen in einem kommerziellen Wettbewerb Konzepte für europäische Frachtflüge zu Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn erarbeitet werden. So soll Europa für die Zeit nach der Außerdienststellung der Internationalen Raumstation ISS Anfang der nächsten Dekade fit gemacht werden. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die ESA ihre Bemühungen, die Beiträge der Raumfahrt für eine nachhaltigere Umwelt- und Klimapolitik zu intensivieren, verstärken soll. Damit soll das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommen und des Green Deals der EU signifikant unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am zweiten Tag des europäischen Raumfahrtgipfels kommt es zu einem informellen Treffen der EU-Raumfahrtministerinnen und -minister. Hier soll der Fokus auf der Rolle der Raumfahrt für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik liegen. Durch mehr Investitionen in europäische Weltrauminfrastrukturen, zum Beispiel für die sichere satellitengestützte Kommunikation, aber auch die bessere Nutzung marktorientierter Lösungen soll Europa bei wichtigen Fähigkeiten unabhängiger agieren können und somit im Krisenfall resilienter werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Gipfels findet unter der Leitung Deutschlands als Vorsitz des ESA-Rates auf Ministerebene und Spanien als EU-Ratspräsident der sogenannte informelle Austausch gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten von ESA und EU sowie der EU-Kommission und ESA-Führung statt. In einer Abschlusserklärung soll hier die enorme Bedeutung der Raumfahrt für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik festgehalten werden. Dabei soll das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter gestärkt werden. Als ein weiterer Schwerpunkt des Abschlusspapiers sollen künftig dienstleistungsorientierte, kommerzielle Ansätze in der Raumfahrt noch stärker verfolgt werden, um die europäische Raumfahrt effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555565#msg555565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/" data-wpel-link="internal">Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 21:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EFFIS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Feueratlas]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3A]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3B]]></category>
		<category><![CDATA[SLSTR]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<category><![CDATA[World Fire Atlas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 3. August 2023. 3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. Waldbrände sind zwar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/" data-wpel-link="internal">ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="339" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg" alt="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129772" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Waldbrände sind zwar ein natürlicher Bestandteil vieler Ökosysteme, aber Wissenschaftler*innen haben davor gewarnt, dass sie <a href="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-cent-2100-and-governments-are-not-prepared" type="link" id="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-2100-and-governments-are-not-prepared" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">immer häufiger</a> auftreten und sich immer weiter ausbreiten. Als Reaktion darauf ist jetzt eine aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar, die eine detaillierte Analyse der Waldbrände auf der ganzen Welt bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der globale Temperaturanstieg und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse haben zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl von Waldbränden geführt, die rasch große Vegetationsflächen und Waldgebiete vernichten. Länder wie Griechenland und Italien haben bereits die verheerenden Auswirkungen von Großbränden erlebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems (<a href="https://forest-fire.emergency.copernicus.eu/" type="link" id="https://effis.jrc.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EFFIS</a>) sind bis zum 29. Juli 2023 allein in diesem Jahr bereits mehr als 234.516 Hektar Land in der Europäischen Union verbrannt. Die Situation erfordert dringende Aufmerksamkeit und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der wachsenden Gefahr, die von diesen Waldbränden ausgeht. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg" alt="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der schweren Waldbrände hat die ESA ihren Weltfeueratlas wieder geöffnet, der einen Einblick in die Verteilung der einzelnen Brände auf nationaler und globaler Ebene bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das interaktive Dashboard können die Nutzer*innen die Häufigkeit von Bränden zwischen den Ländern vergleichen und die Entwicklung der Brände im Laufe der Zeit analysieren. Der Atlas wurde ursprünglich <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2019</a> eröffnet und unterstützte sowohl die europäischen Katastrophenschutzbehörden als auch die Feuerwehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dashboard verwendet nächtliche Daten des Sea and Land Surface Temperature Radiometer (<a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SLSTR</a>) an Bord des Copernicus-Satelliten <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-3A</a>. Der Sensor, der wie ein Thermometer am Himmel funktioniert, misst die thermische Infrarotstrahlung, um die Temperatur der Landoberflächen der Erde zu messen, die zur Erkennung von Bränden verwendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Atlas aufgrund von Einschränkungen durch Satellitenüberflüge und Wolkenbedeckung nicht alle Brände erfassen kann, ist er von einem Monat zum anderen und von einem Jahr zum anderen statistisch repräsentativ. Die Daten des Copernicus-Satelliten Sentinel-3B werden im Dezember 2023 hinzukommen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg" alt="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129776" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus dem World Fire Atlas zeigen, dass in den vergangenen sieben Jahren eine große Anzahl von Bränden in Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien entdeckt wurde, wobei die höchste Anzahl von Bränden in Portugal im August 2016 und im Oktober 2017 erreicht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten zeigen auch, dass es in Kanada allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 11.598 Brände gegeben hat. Dies ist ein Anstieg um 705% im Vergleich zu den in den vorangegangenen sechs Jahren entdeckten Bränden (im Vergleich zu den Bränden vom 1. Januar bis 31. Juli 2022). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanada kämpft derzeit mit der schlimmsten Waldbrandsaison seit Bestehen des Landes. <a href="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." data-type="link" data-id="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mehr als 10 Millionen Hektar Land</a> sind verbrannt, und es wird erwartet, dass diese Zahl in den kommenden Wochen noch steigen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Olivier Arino von der ESA sagte: „Die Neuauflage des Weltfeueratlas ist eine wertvolle Gelegenheit für Behörden, Forscher und Organisationen, ihr Verständnis für das weltweite Auftreten von Bränden zu erweitern. Durch die Nutzung dieser umfassenden Ressource können sie wirksamere Strategien für die Brandverhütung und -bekämpfung auf globaler Ebene entwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das anhaltende Engagement der ESA, von Copernicus und der EU, diese wertvolle Ressource kontinuierlich zur Verfügung zu stellen, unterstreicht die Bedeutung der Nutzung der Weltraumtechnologie zur Bewältigung kritischer Umweltprobleme.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg" alt="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129774" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg552404#msg552404" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/" data-wpel-link="internal">ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AKM]]></category>
		<category><![CDATA[Canal+]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtshof der Europäischen Union]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127421</guid>

					<description><![CDATA[<p>Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 &#124; AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union. Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023. Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/" data-wpel-link="internal">Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 | AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, muss diese Zustimmung folglich nur in dem Mitgliedstaat einholen, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Klägerin des Ausgangsverfahrens, der Staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger regGenmbH (AKM), handelt es sich um eine österreichische Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte. Sie verfügt für Werke der Tonkunst über eine Betriebsgenehmigung mit der Befugnis zur treuhändigen Wahrnehmung von Senderechten im österreichischen Hoheitsgebiet. Bei der Gesellschaft Canal+ Luxembourg Sàrl (im Folgenden: Canal+) handelt es sich um einen in Luxemburg ansässigen Fernsehbetreiber, der in Österreich Pakete verschlüsselter Programme (Satellitenbouquets) mehrerer in anderen Mitgliedstaaten ansässiger Sendeunternehmen über Satellit in hoher Auflösung (High Definition) und in Standardauflösung (Standard Definition) anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eingabe der jeweiligen programmtragenden Satellitensignale in die Kommunikationskette (Uplink) erfolgt zum überwiegenden Teil durch die Sendeunternehmen selbst, in wenigen Fällen durch Canal+, in den anderen Mitgliedstaaten. Versendet wird ein Sendestream, in dem das gesamte Programm in High-Definition-Qualität mit zusätzlichen Informationen wie Audiodaten oder Untertiteldaten enthalten ist. Nach „Rücksendung“ durch den Satelliten wird der Stream mittels Satelliten-Empfangsanlage innerhalb des Sendegebiets empfangen. Dabei wird der Stream geteilt, und die einzelnen Programme werden über ein Endgerät und einen Decoder dem Nutzer zugänglich. Die von Canal+ angebotenen Satellitenbouquets beinhalten kostenpflichtige und kostenlose Fernsehprogramme. Letztere sind im Gegensatz zu den kostenpflichtigen nicht kodiert und im österreichischen Hoheitsgebiet für jedermann in Standard-Definition-Qualität zu empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da AKM die Ansicht vertrat, dass Canal+ die von ihr wahrgenommenen Rechte verletze, erhob sie bei den österreichischen Gerichten Klage, die im Wesentlichen auf Unterlassung der Verbreitung der Satellitensignale in Österreich durch Canal+ sowie auf Zahlung einer Entschädigung gerichtet war; sie machte geltend, in den Mitgliedstaaten, in denen die Handlung in Form der Sendung oder öffentlichen Wiedergabe über Satellit stattfinde, sei für diese Nutzung keine Bewilligung eingeholt worden, und sie habe dieser Verbreitung in Österreich nicht zugestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit einer Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien (Österreich), das u. a. die Ansicht vertrat, die in Rede stehenden Satellitenbouquets erreichten ein neues Publikum, d. h. ein Publikum, das sich von dem der frei zugänglichen Übertragungen der Sendeunternehmen unterscheide, befasste Oberste Gerichtshof (Österreich) beschloss, dem Gerichtshof eine Frage zur Auslegung der Richtlinie 93/83(1), insbesondere ihres Art. 1 Abs. 2 Buchst. b, zur Vorabentscheidung vorzulegen. Gemäß dieser Bestimmung findet die öffentliche Wiedergabe über Satellit nur in dem Mitgliedstaat statt, in dem die programmtragenden Signale unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung in eine ununterbrochene Kommunikationskette eingegeben werden, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Würdigung durch den Gerichtshof</strong><br>Der Gerichtshof erkennt für Recht, dass ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe über Satellit, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, diese Zustimmung – entsprechend der dem betreffenden Sendeunternehmen erteilten Zustimmung – nur in dem Mitgliedstaat einholen muss, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof weist zunächst darauf hin, dass die Anwendung der in Art. 1 Abs. 2 Buchst. b der Richtlinie 93/83 aufgestellten Regel voraussetzt, dass es sich um eine „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ im Sinne von Art. 1 Abs. 2 Buchst. a und c dieser Richtlinie, die kumulative Voraussetzungen hierfür enthalten, handelt. Demnach handelt es sich bei einer Übertragung um eine einzige „öffentliche Wiedergabe über Satellit“, wenn sie durch eine „Eingabe“ programmtragender Signale ausgelöst wird, die „unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung“ durchgeführt wird, wenn die Signale „in eine ununterbrochene Kommunikationskette, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt“, eingegeben werden, wenn die Signale „für den öffentlichen Empfang bestimmt“ sind und wenn, falls die Signale codiert sind, die Mittel zu ihrer Decodierung „durch das Sendeunternehmen selbst oder mit seiner Zustimmung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“ werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sodann stellt sowohl eine indirekte als auch eine direkte Übertragung von Fernsehprogrammen, die alle diese kumulativen Voraussetzungen erfüllt, eine einzige öffentliche Wiedergabe über Satellit dar und ist damit unteilbar. Die Unteilbarkeit einer solchen Wiedergabe bedeutet jedoch nicht, dass der Bouquet-Anbieter bei ihr ohne die Erlaubnis des Inhabers der betreffenden Rechte tätig werden darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich benötigt eine solche Erlaubnis u. a. jede Person, die eine solche Wiedergabe auslöst oder die während einer solchen Wiedergabe in der Weise tätig wird, dass sie die geschützten Werke mittels der betreffenden Wiedergabe einem neuen Publikum zugänglich macht, d. h. einem Publikum, an das die Urheber der geschützten Werke nicht gedacht haben, als sie einer anderen Person eine Erlaubnis erteilten. Eine öffentliche Wiedergabe über Satellit wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende wird durch das Sendeunternehmen ausgelöst, unter dessen Kontrolle und auf dessen Verantwortung die programmtragenden Signale in die Kommunikationskette, die zum Satelliten führt, eingegeben werden. Zudem macht dieses Sendeunternehmen dadurch die geschützten Werke in aller Regel einem neuen Publikum zugänglich. Folglich benötigt das betreffende Sendeunternehmen die in Art. 2 der Richtlinie 93/83 vorgesehene Erlaubnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof stellt des Weiteren fest, dass das Sendeunternehmen, da eine solche öffentliche Wiedergabe über Satellit als nur in dem Mitgliedstaat vorgenommen gilt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, die Erlaubnis nur in diesem Mitgliedstaat einholen muss. Bei der Festlegung der angemessenen Vergütung der Rechteinhaber für eine solche Wiedergabe ihrer Werke muss jedoch allen Aspekten der Sendung, wie ihrer tatsächlichen und potenziellen Einschaltquote, Rechnung getragen werden. Wird die tatsächliche oder potenzielle Einschaltquote teilweise in anderen Mitgliedstaaten als dem erzielt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, ist es daher gegebenenfalls Sache der verschiedenen betroffenen Verwertungsgesellschaften, geeignete Lösungen zu finden, um eine angemessene Vergütung der Rechteinhaber zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Akteure im Rahmen einer öffentlichen Wiedergabe über Satellit dergestalt tätig werden, dass sie die geschützten Werke oder Gegenstände einem größeren Publikum zugänglich machen als dem Zielpublikum des betreffenden Sendeunternehmens. In einem solchen Fall ist die Tätigkeit der betreffenden Akteure von der dem Sendeunternehmen erteilten Erlaubnis nicht gedeckt. Dies kann u. a. dann der Fall sein, wenn ein Akteur den Kreis derjenigen, die Zugang zu der betreffenden Wiedergabe haben, erweitert und dadurch die geschützten Werke oder Gegenstände einem neuen Publikum zugänglich macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Übrigen stellt der Gerichtshof fest, dass nach den Erwägungsgründen 5, 14 und 15 der Richtlinie 93/83 mit deren Art. 1 Abs. 2 Buchst. b sichergestellt werden soll, dass jede „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ ausschließlich dem Urheberrecht und dem Leistungsschutzrecht des Mitgliedstaats unterliegt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden. Daher liefe es diesem Ziel zuwider, wenn ein Satellitenbouquet-Anbieter die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte auch in anderen Mitgliedstaaten einholen müsste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong><br>Im Wege eines Vorabentscheidungsersuchens können die Gerichte der Mitgliedstaaten in einem bei ihnen anhängigen Rechtsstreit dem Gerichtshof Fragen nach der Auslegung des Unionsrechts oder nach der Gültigkeit einer Handlung der Union vorlegen. Der Gerichtshof entscheidet nicht über den nationalen Rechtsstreit. Es ist Sache des nationalen Gerichts, über die Rechtssache im Einklang mit der Entscheidung des Gerichtshofs zu entscheiden. Diese Entscheidung des Gerichtshofs bindet in gleicher Weise andere nationale Gerichte, die mit einem ähnlichen Problem befasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/redirect/juris/documents.jsf?num=C-290/21" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Volltext des Urteils</a> wird am Tag der Verkündung auf der Curia-Website veröffentlicht.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">(1) Richtlinie 93/83/EWG des Rates vom 27. September 1993 zur Koordinierung bestimmter urheber- und leistungsschutzrechtlicher Vorschriften betreffend Satellitenrundfunk und Kabelweiterverbreitung (ABl. 1993, L 248, S. 15).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/" data-wpel-link="internal">Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rat der EU fordert europäisches Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rat-der-eu-fordert-europaeisches-konzept-fuer-das-weltraumverkehrsmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 20:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraum]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumverkehrsmanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Rat hat heute Schlussfolgerungen zum Thema „Gerechte und nachhaltige Nutzung des Weltraums“ angenommen, die – in einer Zeit, in der die Umlaufbahnen zunehmend mit Weltraumobjekten überlastet sind – die Forderung nach einem europäischen Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement enthalten. Eine Pressemitteilung des Rats der EU. Quelle: Rat der EU 23. Mai 2023. Es besteht HandlungsbedarfDie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rat-der-eu-fordert-europaeisches-konzept-fuer-das-weltraumverkehrsmanagement/" data-wpel-link="internal">Rat der EU fordert europäisches Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Rat hat heute Schlussfolgerungen zum Thema „Gerechte und nachhaltige Nutzung des Weltraums“ angenommen, die – in einer Zeit, in der die Umlaufbahnen zunehmend mit Weltraumobjekten überlastet sind – die Forderung nach einem europäischen Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement enthalten. Eine Pressemitteilung des Rats der EU.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rat der EU 23. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es besteht Handlungsbedarf</strong><br>Die Ministerrunde räumt ein, dass die Weltraumtechnologie der Gesellschaft und der Wirtschaft zwar vielfältige Vorteile bringt, einige der Umlaufbahnen der Erde jedoch mit Satelliten und Weltraummüll überlastet sind, sodass die künftige Entwicklung von Weltraumaktivitäten riskanter und komplexer wird. Darüber hinaus werden astronomische Beobachtungen und Forschung durch Lichtverschmutzung und elektromagnetische Störungen beeinträchtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bewältigung dieser Herausforderungen werden in den Schlussfolgerungen des Rates Minderungsmaßnahmen gefordert, um die bestehende Menge an Weltraummüll zu überwachen und einzudämmen und herauszufinden, wie der Weltraummüll bei künftigen Aktivitäten in den Umlaufbahnen verringert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Ziele zu erreichen, wird in den Schlussfolgerungen des Rates vorgeschlagen, die Fähigkeiten zu stärken, beispielsweise durch den Beitrag des Dienstes der Europäischen Union zur Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum in Zusammenarbeit mit der Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm; so soll schließlich ein EU-Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement auf den Weg gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Schlussfolgerungen wird anerkannt, dass der Weltraum ein globales Gemeingut ist und dass es allen Staaten frei steht, ihn zu erforschen und zu nutzen. Daher ersucht der Rat die Kommission und die Mitgliedstaaten, zu prüfen, ob dem Rettungsübereinkommen, dem Haftungsübereinkommen und dem Registrierungsübereinkommen im Rahmen der Verträge und Übereinkommen der Vereinten Nationen über den Weltraum zugestimmt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Schlussfolgerungen des Rates werden die Mitgliedstaaten und die Kommission ferner aufgefordert, die von den Vereinten Nationen verabschiedeten 21 freiwilligen Richtlinien für die langfristige Nachhaltigkeit von Weltraumtätigkeiten fortzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Am 15. Februar 2022 veröffentlichten die Kommission und der EAD eine Mitteilung mit dem Titel „Ein Ansatz der EU für das Weltraumverkehrsmanagement – Ein Beitrag der EU zur Bewältigung einer globalen Herausforderung“, in der eine Definition des Begriffs „Weltraumverkehrsmanagement“ vorgeschlagen wurde. Der Rat hat diese Definition am 22. Juni 2022 erörtert und vorgeschlagen, sie auf EU-Ebene als Grundlage für die Arbeit der EU zu verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dokumente</strong><br><a href="https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-8962-2023-INIT/de/pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Schlussfolgerungen des Rates zum Thema „Gerechte und nachhaltige Nutzung des Weltraums“</a><br><a href="https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-6321-2022-INIT/de/pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mitteilung „Ein Ansatz der EU für das Weltraumverkehrsmanagement – Ein Beitrag der EU zur Bewältigung einer globalen Herausforderung“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg549562#msg549562" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rat-der-eu-fordert-europaeisches-konzept-fuer-das-weltraumverkehrsmanagement/" data-wpel-link="internal">Rat der EU fordert europäisches Konzept für das Weltraumverkehrsmanagement</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Hisdesat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[IRIS²]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<category><![CDATA[Thales]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023. Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/" data-wpel-link="internal">Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische Satellitenkonstellation IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) teilzunehmen. Ziel von IRIS² ist es, den europäischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern eine neue sichere und robuste Konnektivitätsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offene Konsortium wird von Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space geleitet. Außerdem wird sich das Konsortium auf ein Kernteam folgender Unternehmen stützen: Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales. Gemeinsam wollen sie eine hochmoderne Satellitenkonstellation schaffen, die auf einer Multi-Orbit-Architektur basiert und mit dem terrestrischen Ökosystem interoperabel ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Partnerschaft wird ein integriertes, branchenführendes europäisches Raumfahrt- und Telekommunikationsteam aus diesen Unternehmen gebildet, um das Fachwissen und die Fähigkeiten auf dem Gebiet der sicheren Satellitenkommunikationslösungen zu nutzen. Das Konsortium wird Start-ups, Mid Caps und KMUs ermutigen, sich der Partnerschaft anzuschließen, was zu einem innovativeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Raumfahrtsektor führen wird, in dem neue Geschäftsmodelle entstehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das integrierte Team zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Raumfahrtakteuren in der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität zu fördern, um die strategische Autonomie der EU durch die Bereitstellung souveräner, sicherer und belastbarer staatlicher Dienste zum Schutz der europäischen Bürger zu ermöglichen. Das Team wird Synergieeffekte zwischen staatlichen und kommerziellen Infrastrukturen nutzen. Die Kooperationspartner sind zudem gut positioniert, um kommerzielle Dienstleistungen anzubieten, um kommerzielle Dienste anzubieten, die die digitale Kluft zwischen den europäischen Gebieten überbrücken und die globale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit Europas als Raumfahrt- und Digitalmacht auf dem Weltmarkt steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird robuste und sichere Konnektivitätslösungen für Regierungen zum Schutz der europäischen Bürger bereitstellen und kommerzielle Dienste im Interesse der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft anbieten. Außerdem wird es die EU-Partnerschaftspolitik unterstützen, indem es seine Infrastruktur im Ausland anbietet. IRIS² ist das neue Vorzeige- Raumfahrtprogramm der EU für ein digitales, robustes und sichereres Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg548621#msg548621" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/" data-wpel-link="internal">Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
