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	<title>Eugen Reichl &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Eugen Reichl &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Literatur: Weihnachten 2025 und die Last-Minute-Empfehlung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2025-und-die-last-minute-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 11:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die traditionellen Buchempfehlungen… Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag. Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden. Das Lachbuch: Elon &#38; Jeff on Mars – von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die traditionellen Buchempfehlungen… </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lachbuch: <strong>Elon &amp; Jeff on Mars</strong> – von Marc-Uwe Kling und Bern Kissel</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-6.webp" alt="" class="wp-image-149245"/><figcaption class="wp-element-caption">Das ist (für mich) das Buch des Jahres 2025!<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht <strong>das beste Raumfahrtbuch des Jahres!</strong> Ein Comic, der auf jeder Seite von Witz nur so strotzt. Als Autor u.a. fungiert Marc-Uwe Kling. Ja, das ist der Erfinder der „Die Känguru-Chroniken“. Wer diese Werke kennt, ahnt, was auf ihn zukommt. Und wer nicht, wird auch einen riesigen Spaß haben. Im Einführungstext steht, Zitat: <em>„Alle Figuren und Ereignisse in dieser Geschichte sind fiktiv. Übereinstimmungen mit echten Personen, lebend oder tot, sind reiner Zufall. Ehrlich.“ </em>Und was Matt Damon mit der ganzen Geschichte zu tun hat …. werde ich hier nicht verraten. Selber lesen, staunen und lachen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Carlsen Verlag, 2025, ISBN 978-3-551-80572-0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fachbuch: <strong>Raketen – Die internationale Enzyklopädie</strong> – von Eugen Reichl und Dietmar Röttler</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-7.webp" alt="" class="wp-image-149247"/><figcaption class="wp-element-caption">Vorgänger 2020 und Nachfolger 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">RAKETEN ist unbestritten die Stand-Enzyklopädie für Raumfahrt-Träger. Wie immer reich bebildert von Dietmar Röttler. Die vorliegende Ausgabe unterscheidet sich von seinem Vorgänger aus dem Jahre 2020 augenscheinlich im Aussehen. Der Einband ist in Anthrazit/Schwarz und nicht mehr in Weiß. Die Seitenzahl ist von 400 auf 440 gestiegen. Und natürlich ist das Buch auf dem aktuellen Stand. Redaktionsschluss war vermutlich im Juni 2025. Der Preis ist konstant bei stolzen 49,90 € geblieben. Besitzer der Ausgabe 2020 haben jetzt die Qual der Wahl: Kaufen oder auf die nächste aktualisierte Ausgabe warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Motorbuch Verlag, 2025, ISBN 978-3-613-04785-3</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kinderbuch: <strong>Training für den Mond</strong> – von Matthias Maurer</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-5.webp" alt="" class="wp-image-149248"/><figcaption class="wp-element-caption">Training für den Mond<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kinderbuch von ESA-Astronaut Matthias Maurer, natürlich mit Unterstützung. Unter dem Eindruck des neu aufgebauten Mondtrainingszentrums der ESA in Köln wird hier in einem Comic erklärt, wie man sich auf eine Reise und den Aufenthalt auf dem Mond vorbereitet. Kindgerecht wird alles erklärt. Vom Bodentraining über Artemis bis zur Mondstation. Dieses Buch macht bestimmt Lust auf das Lernen der Naturwissenschaften. Spannend und sehr empfehlenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Tessloff Verlag, 2025, ISBN 978-3-7886-8656-7</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geschichtsbuch: <strong>Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt</strong> – von Arnaud Delalande und Eric Lambert</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-4.webp" alt="" class="wp-image-149249"/><figcaption class="wp-element-caption">Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hierbei handelt es sich um die deutsche Ausgabe der schwarz-weiß bebilderten Graphic Novel des französischen Verlages Les Arenes aus dem Jahre 2024. Auf 190 Seiten wird der Leser auf eine Zeitreise vom Urknall bis zur interplanetaren Besiedelung mitgenommen. Die Autoren haben versucht, wirklich alles in dieses Buch zu pressen. Beim genaueren Hinsehen spürt man die französische Sicht auf die Geschichte. Für meinen Geschmack ist die sowjetische Seite der Geschichte etwas unterrepräsentiert. Dafür ist die deutsche bemannte Raumfahrt gut vertreten. Das Buch ist eine gute Empfehlung für ein hochwertiges Geschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Knesebeck Verlag, 2025, ISBN 978-3-95728-879-0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Science-Fiction-Buch: <strong>Der Astronaut </strong>– von Andy Weir</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-2.webp" alt="" class="wp-image-149250"/><figcaption class="wp-element-caption">Andy Weir&#8217;s dritter Roman<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nächstes Jahr im März soll der Film „Der Astronaut“ in die deutschen Kinos kommen. In der Hauptrolle ist zu sehen Ryan Gosling (First Man). Dieser Film beruht auf dem Roman „Der Astronaut“ (im englischen Original: Project Hail Mary) von Andy Weir. Weir ist einem breiten Publikum durch sein Erstlingswerk „Der Marsianer“ bekannt. „Der Astronaut“ ist sein dritter Roman. Es empfiehlt sich, vor Kinostart die Buchvorlage zu lesen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Astronaut Ryland Grace, der immer wieder betont: Er sei kein Astronaut. Dieser wird auf eine interstellare Mission geschickt, um, wie könnte es auch anders sein, die Erde zu retten. Mehr verrate ich nicht. Das klingt jetzt alles sehr platt. Aber diese Science-Fiction-Geschichte ist sehr intelligent geschrieben, mit viel wissenschaftlichem Hintergrundwissen und Witz gewürzt und natürlich spannend. Es geht auch um Freundschaft. Ein Buch, was man in der heutigen Zeit braucht. Manchmal verliert sich Weir für meinen Geschmack zu sehr in technischen Details. Aber dafür ist die Geschichte eben eine echter Andy-Weir-Story. Kleiner Tipp: Wer die 555 Seiten nicht selber durcharbeiten will: Die Geschichte gibt es auch als Hörbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Heyne Verlag, 2021, 3. Auflage, ISBN 978-3-453-32283-7</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das biographische Buch: <strong>George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars</strong> – von Renaud Roche und Laurent Hopmann</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-3.webp" alt="" class="wp-image-149251"/><figcaption class="wp-element-caption">George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Buch hier? Nun, wir hatten schon Filmbesprechungen dazu. Und wenn auch Star Wars im klassischen Sinne nichts mit Raumfahrt zu tun hat, so möchte ich diese sehr gut recherchierte Graphic Novel hier nicht vorenthalten. Und nebenbei bin ich ein Fan von George Lucas. Das vorliegende Buch ist das wirklich ultimative Making-of von Star Wars. Es wird der Weg Lucas zum Film, die Idee zu Star Wars, der Kampf mit der Umsetzung und den Studios, die Abläufe bei der Filmerstellung bis zum glücklichen Ende 1978 sehr unterhaltsam beschrieben. Das Buch ist ein absoluter Geheimtipp nicht nur für Fans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im SPLITTER-Verlag, 2024, ISBN 978-3-98721-382-3</p>



<p class="wp-block-paragraph">*</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unbekannte Buch: <strong>SPACE2026 – Das aktuelle Raumfahrt-Jahrbuch</strong> – herausgegeben vom Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es (dieses Jahr) nichts zu sagen. Leider! Bei Fertigstellung dieses Textes lag das Buch dem Autor noch nicht vor. Pech! Es soll aber wieder toll sein&#8230; .</p>



<p class="wp-block-paragraph">*</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das waren die Empfehlungen für Weihnachten 2025. Dieses Jahr war viel Graphic Novel, bzw. Comic dabei. Ich hoffe, jeder konnte etwas finden. Allen Lesern wünschen wir frohe Feiertage. <strong>Und wie immer zum Schluss:</strong> Natürlich sind die Buchempfehlungen der letzten Jahre nach wie vor gültig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg581191#msg581191" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrt-Preis „Silberner Meridian 2023“ verliehen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-preis-silberner-meridian-2023-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 06:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt Concret]]></category>
		<category><![CDATA[Silberner Meridian]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Schmid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Preisträger 2023 sind Volker Schmid und Eugen Reichl. Eine Pressemitteilung der Zeitschrift Raumfahrt Concret. Quelle: Raumfahrt Concret. Eine Verleihungsinitiative europäischer Raumfahrtvereine und -freunde verleiht seit 2018 alljährlich den Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“. In diesem Jahr wurde der Preis an den Vorstandsreferenten und früheren Missionsleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. Volker Schmid und an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Preisträger 2023 sind Volker Schmid und Eugen Reichl. Eine Pressemitteilung der Zeitschrift Raumfahrt Concret.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrt Concret.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri2023Bild2in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Preisträger und Mitglieder der Verleihungsinitiative „Silberner Meridian 2023“. (Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="Preisträger und Mitglieder der Verleihungsinitiative „Silberner Meridian 2023“. (Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri2023Bild2in60.jpg" alt="Preisträger und Mitglieder der Verleihungsinitiative „Silberner Meridian 2023“. (Bild: A. Weise)" class="wp-image-134473" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri2023Bild2in60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri2023Bild2in60-300x130.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Preisträger und Mitglieder der Verleihungsinitiative „Silberner Meridian 2023“. (Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verleihungsinitiative europäischer Raumfahrtvereine und -freunde verleiht seit 2018 alljährlich den Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“. In diesem Jahr wurde der Preis an den Vorstandsreferenten und früheren Missionsleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. Volker Schmid und an den Raumfahrtjournalisten und -autor Eugen Reichl vergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis kann laut der Verleihungsinitiative an Einzelpersönlichkeiten, Gruppen oder Initiativen vergeben werden, die sich in besonderem Maße um die Darstellung der Faszination Raumfahrt verdient gemacht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sekretär der Verleihungsinitiative, Andreas Drexler, verwies in der Laudatio für die Preisträger auf die große Bedeutung der Raumfahrt als ein unverzichtbares Technologiefeld für eine zukunftsorientierte und -fähige Volkswirtschaft und als Metapher für den Aufbruch junger Menschen zu neuen Zielen und zur Überwindung von Grenzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri20232Bild1in800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Silberner Meridian. (Bild: Raumfahrt Concret)" data-rl_caption="" title="Silberner Meridian. (Bild: Raumfahrt Concret)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meri20232Bild1in260.jpg" alt="Silberner Meridian. (Bild: Raumfahrt Concret)" class="wp-image-134474"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Silberner Meridian. (Bild: Raumfahrt Concret)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Volker Schmid war während der Missionen von Alexander Gerst und Matthias Maurer für die interessierte Öffentlichkeit eine wichtige Stimme der deutschen und europäischen Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eugen Reichl hat bereits 27 Bücher zu Themen der Raumfahrt veröffentlicht und informiert die Öffentlichkeit zeitnah und präzise über Raumfahrtereignisse rund um die Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die öffentliche Preisverleihung fand anlässlich der 38. Neubrandenburger Tage der Raumfahrt am 2. Dezember 2023 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16351.msg556743#msg556743" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutscher Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Literatur: Weihnachten 2022 steht vor der Tür</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 03:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephan Walker]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Traditionellen Buchempfehlungen… von Andreas Weise. Ein Beitrag von Andreas Weise 1. Dezember 2022. 1. Dezember 2022 &#8211; Alle Jahre wieder. Man könnte meinen, es gäbe nichts Neues. Doch dem ist nicht so. Schließlich sollen es Bücher auch dieses Jahr sein. Sie sind nach der Meinung des Autors wertbeständig und fassen sich auch irgendwie anders [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">Literatur: Weihnachten 2022 steht vor der Tür</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Traditionellen Buchempfehlungen… von Andreas Weise.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise 1. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNRaumfahrtComic2awgi2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="(Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNRaumfahrtComic2awgi26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. Dezember 2022 &#8211; Alle Jahre wieder. Man könnte meinen, es gäbe nichts Neues. Doch dem ist nicht so. Schließlich sollen es Bücher auch dieses Jahr sein. Sie sind nach der Meinung des Autors wertbeständig und fassen sich auch irgendwie anders an, als so manche digitale Alternative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Büchermarkt für Raumfahrtbücher ist schier unendlich – wenn man sich auf die Suche begibt. Hier also die diesjährigen Empfehlungen, subjektiv vom Autor ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Sachbuch: „Ins All“ von Stephan Walker</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNInsAll2giaw.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="(Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNInsAll2giaw26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einiger Zeit auch in Deutsch auf dem Markt: Ein neues Gagarin-Buch mit dem Titel „Ins All“. Autor ist der Dokumentarfilmer und Journalist Stephen Walker. Dieser nutzte die Corona-Zeit 2020 und schrieb dieses 4 Centimeter starke Buch. Und wer auch für die altehrwürdige BBC tätig ist, der hat von vornherein einen Bonus. Also habe ich Raumfahrtfreunde gefragt, die sich mit der dort beschriebenen Materie auskennen. Kein Geringerer als Gerhard Kowalski, der der Gagarinbiograph im deutschsprachigen Raum ist, stellte uns die folgende Bucheinschätzung zur Verfügung.<br><em>„… Wenn ein so gestandener BBC-Autor und Dokumentarist wie Stephen Walker exakt 60 Jahre nach dem historischen Flug von Juri Gagarin eine Biografie des russischen Weltraum-Pioniers veröffentlich, dann sind natürlich die Erwartungen seiner Leser und vor allem der Fachwelt riesengroß. Denn dann muss man davon ausgehen, dass er in unserer heutigen medialen Zeit zumindest Neues, vielleicht Brandneues oder gar Sensationelles, aber auf jeden Fall auch Abschließendes zu dem Thema zu berichten hat. Doch dem ist leider nicht ganz so.<br>Walker brilliert zwar auf 469 Seiten des 574 Seiten langen Buches &#8222;Ins All&#8220; &#8211; Die faszinierende Geschichte vom ersten Flug in den Weltraum mit einer akribischen, aufwändig recherchierten und höchst lesenswerten Darstellung des erbitterten Ringens der damaligen Sowjetunion und der USA um die Vorherrschaft dabei. Doch dann verliert er offenbar nach dessen Entscheidung zu Gunsten des Russen die vorher so ausgiebig praktizierte Lust am Detail. Damit lässt er seine Leser mit der Frage allein, wie denn Gagarins Geschichte nach dessen frühem Tod 1968 zu Ende gegangen ist. Denn dessen Heldentat war zu Sowjetzeiten von ideologischer Geheimniskrämerei und Lügen überschattet, die vielfach noch der Aufklärung, beziehungsweise Richtigstellung, bedürfen.<br>So wurde in Zeiten von Glasnost und Perestroika unter Michail Gorbatschow beispielsweise hoffnungsvoll damit begonnen, Licht in die bis heute ungeklärten Umstände des Absturzes des Kosmonauten und seines Fluglehrers zu bringen. Dabei hätte man sich sogar auf aufschlussreiche Erkennnisse einer 2011 enthüllten Spezialuntersuchung des KGB stützen und auch die Trümmer der Unglücksmaschine, die in einem immer noch im Zentralen Militärarchiv in Podolsk vor den Toren Moskaus in Fässern lagern, unter die Lupe nehmen können. Doch weder Boris Jelzin und schon gar nicht Wladimir Putin haben das zugelassen, so sehr sich selbst auch der berühmte Kosmonaut und erste Weltraumspaziergänger Alexej Leonow bei ihm darum bemühte. Aber vielleicht ist das ja schon das Thema einer neuen Arbeit von Stephen Walker.<br>Gerhard Kowalski“</em><br>Nach der Lektüre des Werkes stimme ich Kowalski zu. Es liest sich sehr unterhaltsam, obwohl dann zum Schluss irgendwie „die Luft raus ist“. Auch konnte ich Uwe Rätsch, Kenner des Wostok-Programmes befragen. Dieser fand das Buch sehr gut, zumal einige für ihn bis dahin unbekannte Geschichten enthalten sind. Also wer sich tiefgreifender mit dem Leben von Gagarin beschäftigen will, kommt trotzdem nicht an den Büchern von Kowalski vorbei.<br>Alles in allem ist aber für das Buch von Walker zu sagen: Empfehlenswert!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNReisezumMeerderSterne2giaw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="(Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNReisezumMeerderSterne2giaw26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mal was anderes – „Reise zum Meer der Sterne“, Eine Graphic Novel von Markus Bindhammer</strong><br>Ich bekenne es: Ich bin ein Fan von Raumfahrt-Comics, oder auch als Graphic Novel bezeichnet. Sucht man im Bücherwald, so findet man so manches Kleinod. Zum Beispiel „Apollo 11“ oder „Der zweite Mann“. Beide Werke beschäftigen sich, wie könnte es anders sein, mit der Mondlandung.<br>Doch in diesem Jahr gibt es ein kleines feine Büchlein, was etwas Neues und Besonderes ist. Es ist eine Geschichte aus der Chinesischen Raumfahrt. Diese im Stil von alt-asiatischen Holzschnitten präsentiert. Der Autor Markus Bindhammer ist jemand, der sich in der Chinesischen Kultur und Raumfahrt auskennen sollte. Bindhammer lebte und arbeitete 10 Jahre in China. Durch die Teilnahme am Google Lunar X-Prize, einem mit zwanzig Millionen US-Dollar Preisgeld ausgelobten Weltraum-Wettbewerb, gewann er tiefe und sonst verwehrte Einblicke in die chinesische Raumfahrt.<br>Das einhundert Seiten starke Büchlein kommt als eleganter A5-großer Schwarz-Weiss-Druck daher. Die Grafiken erscheinen etwas fremdartig und exotisch. Etwas, was man sonst im deutschsprachigem Raum nicht zu sehen bekommt. Die Geschichte selber ist der Lebenslauf von Li Jing als Selbsterzählung der Potagonistin. Schon als Kind träumt sie davon, ins All zu reisen. Der Weg ist steinig, aber auch irgendwie gradlinig. Sie durchläuft die harte und langwierige Ausbildung bis sie schließlich als Taikonautin für Ihr Land in den Weltraum fliegen kann. Den Leser erwartet eine Kurzgeschichte, die gekonnt fernöstlich in Szene gesetzt ist.<br>Alles in Allem kommt der Buchdruck in Schwarzweiß, gepaart mit der poesievollen Ich-Erzählweise sehr authentisch daher. Man könnte meinen, es ist ein original chinesisches Produkt inklusive einem Hauch von landestypischer Propaganda. Der Schluss ist dann aber doch überraschend.<br>Obwohl die Geschichte und die Heldin frei erfunden sind, bilden inhaltliche Bezüge zum Unternehmen Shenzhou-10 und Shenzhou-13 den Bezug zu den realen Ereignissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich auf den Stil dieses Büchleins mit dem entsprechenden Abstand einlässt, dann ist es für erwachsene Raumfahrtfreunde zu empfehlen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNSpace20232giaw.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="(Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNSpace20232giaw26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Dauerbrenner / der Klassiker – Das Jahrbuch SPACE2023</strong><br>Dieses Jahr kommt das Jahrbuch SPACE2023, herausgegeben vom Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR), in Knall-Gelb daher. Autor Eugen Reichl verriet mir, dass das Titelbild mit Astronaut Gordon Cooper tatsächlich im Orginal vor einem gelben Hintergrund aufgenommen worden sein soll. Das Jahrbuch selber beinhaltet alles, was man in Sachen Raumfahrt zum vergangenen Jahr 2022 wissen sollte. Eben ein Muss für Raumfahrt-historisch Interessierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Raumfahrt-Krimi: Die Apollo-Morde von Chris Hadfield</strong><br>Also dass ich das noch einmal erleben darf! Ein Mord im Raumfahrt-Milljöh! Und kein geringerer als Chris Hadfield, Astronaut ist der Autor. Hadfield hatte sich bereits in Sachbüchern (Anleitung zur Schwerelosigkeit) und Kinderbüchern (The Darkest Dark) mit Erfolg versucht. Unvergessen aber auch seine Interpretation von David Bowie mit Gitarre durch die ISS schwebend. Ein vielseitiger Mann also.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNApollomordegiaw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: A. Weise)" data-rl_caption="" title="(Bild: A. Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RNApollomordegiaw26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hadfield&#8217;s Kriminalgeschichte, oder besser Thriller, spielt in einer alternativen Welt um 1973, wo in den USA die letzte, in Wirklichkeit nie geflogene, Apollo-18-Mission durchgeführt wird. Geschickt verknüpft Hadfield Tatsachen und Erfundenes miteinander. Er lässt viele bekannte Personen der Raumfahrt- und Zeitgeschichte auftreten und vermengt verschiedene Projekte, wie Apollo, Almas, Lunochod und anderes miteinander. Er stellt diese in einen Kontext, was so manchem Verschwörungstheoretiker nicht einfallen könnte. Hadfield weiß, wovon er schreibt. In einer nie langweiligen Detailverliebtheit beschreibt er Sachverhalte, so als ob er damals selber dabei gewesen wäre. Das Werk hat 639 Seiten. Ich empfehle das Hörbuch dazu. Spannung bis zum Schluss ist garantiert. Und wenn manche Rezensoren schreiben, es gäbe nur einen Mord, so habe ich doch etwas mehr gezählt. Auf jeden Fall muss man sich auf die Story einlassen immer mit dem Hintergedanken: Es ist nur eine erfundene Geschichte! Aber diese ist wirklich spannend bis zur letzten Seite wenn auch manchmal etwas „zu dick aufgetragen“ und etwas schräg.<br>Die deutsche Übersetzung hat sich übrigens Unterstützung beim DLR geholt. Volker Schmid, der für die Missionen von Gerst und Maurer mit verantwortlich zeichnet, war hierbei tätig. Dabei wusste er zunächst nicht, dass es sich um einen Krimi handelt, als er die speziellen Fachbegriffe erklären sollte. Seine Meinung zu dem Werk hat er mir in mein Buchexemplar geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> &#8222;Die Apollo-Morde&#8220; ist für mich persönlich das Raumfahrtbuch 2022. Empfehlenswert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss: Natürlich sind die Buchempfehlungen der letzten Jahre nach wie vor gültig.<br><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg541381#msg541381" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu Weihnachten: SPACE 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4636</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr zu dieser Zeit stellt sich die Frage: Welche Empfehlung kann man für ein Weihnachtsgeschenk abgeben? Natürlich ein gutes Buch! Quelle: VfR. Im 50. Jahr der ersten Mondlandung wurde man gerade zu von der Fülle der Publikationen zu diesem Thema erschlagen. Dabei waren die Qualitäten der einzelnen Werke höchst unterschiedlich. Was wäre also nervenschonender, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jedes Jahr zu dieser Zeit stellt sich die Frage: Welche Empfehlung kann man für ein Weihnachtsgeschenk abgeben? Natürlich ein gutes Buch! </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: VfR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 50. Jahr der ersten Mondlandung wurde man gerade zu von der Fülle der  Publikationen zu diesem Thema erschlagen. Dabei waren die Qualitäten der einzelnen Werke höchst unterschiedlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre also nervenschonender, als sich einmal mit einem Jahresrückblick auf das doch sehr ereignisreiche vergangene Jahr zu beschäftigen. Unsere Freunde der Raumfahrt vom VFR (Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V.) geben schon seit langem ein entsprechendes, vielseitiges Werk heraus. Doch was erwartet da den Leser dieses Jahr? Dazu lassen wir die Macher selber sprechen, in dem wir das Editorial mit freundlicher Genehmigung von Eugen Reichl und Peter Schramm hier vorab veröffentlichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neugierig geworden? Das Buch ist über den VFR <a href="https://www.space-jahrbuch.de/shop.php" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.space-jahrbuch.de/shop.php</a> oder im Buchhandel mit der ISBN 978-3-944819-20-4 zum Preis von 16,90 € zu beziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst gelesen und für sehr empfehlenswert befunden. Im Folgenden das erwähnte … </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SPACE202005CoverRZklein.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SPACE202005CoverRZmini.jpg" alt="Cover SPACE 2020
(Bild: space-jahrbuch.de / Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V.)" width="200" height="284"/></a><figcaption>Cover SPACE 2020<br> (Bild: space-jahrbuch.de / Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V.)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>… Editorial:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Leserinnen und Leser,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Jahre 2019 und 2020 liegen in einer Übergangsphase zwischen Ernüchterung und neuem Aufbruch. Die Ernüchterung war das Jubiläum zum 50. Jahrestag des Apollo 11-Fluges. Fast genauso oft, wie man die großen  technischen und organisatorischen Erfolge der Apollo-Ära pries, wurde durch alle Medien die Frage gestellt, warum es fast ein halbes Jahrhundert dauern musste, bis der Mond wieder in den Fokus des Raumfahrtinteresses rückte. Noch eine Prise bitterer geriet dieses Jubiläum für die Amerikaner durch den Umstand, dass es am Tag des Apollo 11-Jubiläums fast auf den Tag genau acht Jahre her war, seit zum letzten Mal ein Space Shuttle in den Orbit startete. Kein bemanntes Raumfahrzeug hat seither von amerikanischem Boden aus auch nur die Erdumlaufbahn erreicht, geschweige denn den Mond oder noch weiter entfernte Ziele. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch da ist seit einer Weile auch ein neuer Aufbruch zu beobachten. Das sind neben der aufblühenden privaten Raumfahrtindustrie mit ihren zahlreichen Projekten vor allem die weltweiten neuen Mond-Initiativen. Allen voran das Projekt ARTEMIS, das  nicht nur in den USA die Raumfahrtbegeisterung wieder entfacht, sondern  mittelfristig auch das Zeug hat, sich zu einem bedeutenden internationalen Vorhaben auszuwachsen. In unserem Leitartikel „Projekt ARTEMIS &#8211; Schon 2024 auf dem Mond?“ erfahren sie alles über diesen neuen und überraschend beschleunigten Aufbruch zum Erdtrabanten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein US-Historiker brachte übrigens zum Apollo-Jubiläum noch einen ganz anderen Punkt ins Spiel, der zum Nachdenken anregt. Er meinte: “Stellen Sie sich vor, wie anders der Verlauf der Geschichte gewesen wäre, wenn die Sowjetunion Ende der sechziger oder Anfang der siebziger Jahre den ersten Menschen auf den Mond gebracht hätte, und der einzige wesentliche US-Beitrag zu dieser Zeit der Krieg in Vietnam gewesen wäre“. Es gäbe ein interessantes Thema für eine Parallelwelt-Story.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakten und Fiktion vermengen, das wollen auch wir bei SPACE von dieser Ausgabe  an, und dann weitere 20 Jahre lang. Sie sehen, an diesem Punkt sind wir schon mal sehr optimistisch. Wir starten ein Projekt mit der Bezeichnung „Zeittunnel“. Mit Ihnen zusammen wollen wir dabei ein Gedankenexperiment machen und Sie zu Spekulationen über die Zukunft der Raumfahrt anregen. Um Sie zu motivieren und bei der Stange zu halten gibt es zwischendurch auch Preise. Informieren Sie sich über das „Projekt Zeittunnel“ im gleichnamigen Beitrag gleich nach dem Leitartikel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Ihre Prognosen ein wenig zu unterfüttern haben wir einen Hintergrundbericht um Elon Musks schier unglaubliches „Starship“ für Sie vorbereitet. Dieses völlig neuartige und trotzdem so unglaublich „retro“ aussehende Raumschiff soll schon in wenigen Jahren die an sich schon revolutionäre SpaceX-Raumflugtechnologie komplett ersetzen: Die Falcon 9, die unbemannte Dragon-Transportkapsel und den Crew Dragon. Unser Beitrag zur Evolution des Starships trägt den Titel: „Big Fucking Rocket wird zum Starship“. Um auch noch das Allerneueste zu diesem Thema im Artikel unterzubringen, haben wir ausnahmsweise die Druckerpresse zwei Wochen später gestartet als sonst. Grund dafür war eine Pressekonferenz zum Thema Starship, die Elon Musk am 28. September in Cape Canaveral abhielt. Das Datum ist für SpaceX von großer Bedeutung, denn es ist der 11. Jahrestag des ersten erfolgreichen Orbitalfluges von SpaceX. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrtgeschichte ist uns ein Anliegen und somit ein besonders wichtiger Bestandteil aller Bände unseres Jahrbuchs. Dieses Mal erzählen wir Ihnen die Geschichte der „Lunaren Gemini“ und die Überlegungen der NASA und von McDonnell, diese  zweite Generation bemannter US-Raumschiffe mondflugfähig zu machen. Dabei waren sie ja eigentlich nur für Aufgaben im niedrigen Erdorbit vorgesehen. Wäre aber Apollo gescheitert, dann wäre die Lunare Gemini der Plan B der USA gewesen. Wir widmen diesen Überlegungen unsere Story „Mit Gemini zum Mond“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser zweiter Beitrag zur  Raumfahrtgeschichte berichtet von einem Mann, der längst in Vergessenheit geraten ist. Dabei wäre ein Platz für ihn neben Ziolkowski, Oberth und Goddard durchaus angemessen. Es geht um den Offizier der KuK-Monarchie Hermann „Noordung“ Potočnik. Andreas Drexler macht diesen unbekannten aber bedeutenden Pionier der Raumfahrttheorie für uns wieder lebendig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben es in SPACE schon öfters erwähnt: Wir haben das Privileg, im „goldenen Zeitalter“ der Planetenforschung zu leben. Grund genug, neueste Projekte dieses  hochinteressanten Zweiges der Raumfahrt genauer unter die Lupe zu nehmen. In diesem Sinne haben wir zwei Artikel für Sie vorbereitet. Der eine trägt den Titel „Ein Helikopter auf Titan“ und hat die in diesem Jahr von der NASA getroffene Entscheidung zum Thema, eine äußerst innovative Mission zum Saturnmond Titan zu entsenden. Ein Helikopter, angetrieben von einer Isotopenbatterie, soll diesen 1,5 Milliarden Kilometer entfernten Himmelskörper erforschen und dort nach den ersten Bausteinen des Lebens in unserem Sonnensystem suchen. Es ist eine hochriskante und mutige Mission im Stil der NASA-Pioniertage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der andere Beitrag versucht, die seit vielen Jahrzehnten  vernachlässigte Venus in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. In unserem Beitrag stellen wir fest: Die Venus ist vielleicht der bewohnbarste Planet des Sonnensystems überhaupt, womöglich sogar noch vor dem Mars. Allerdings, und das können sie sich im Detail zu Gemüte führen, nicht auf seiner Oberfläche. Da ist es so heiß, dass Metalle wie Blei und Wismut nur in flüssiger Form vorkommen. Aber auch hier gibt es einen grandiosen Programmvorschlag der NASA. Er ist noch nicht ganz so weit gediehen wie der bereits genehmigte Titan-Helikopter, aber auf einem guten Weg dahin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Schramm, der „General Manager“ von SPACE, hat in diesem Jahr wieder einmal selbst einen Beitrag zu Papier gebracht. Er berichtet für Sie über neueste Entwicklungen bei Klein- und Kleinstsatelliten. Dafür besuchte er den 12. Pico- und Nanosatelliten-Workshop in Würzburg und schreibt über diesen faszinierenden und vor allem für die Technologie-Erprobung im Weltraum immer beliebteren Satellitentyp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Filmbesprechung weicht dieses Mal vom SPACE-Standard ab. In den vergangenen Jahren haben wir meist aktuelle Science Fiction Kinofilme besprochen. Der Nachteil war dabei: Immer dann, wenn SPACE Anfang November auf dem Markt  erschien, war der besprochene Film entweder schon wieder aus den Kinos raus oder er lief nur noch in den großen Städten. Das ist der eine Grund, weshalb wir für diese Ausgabe einen Klassiker des Science-Fiction Genres ausgesucht haben, der jederzeit über Youtube verfügbar ist. Der andere Grund ist, Sie ahnen es vielleicht schon: Er hat einen Mondflug zum Thema und ist noch in manch anderer Hinsicht aktueller denn je. Aber lesen Sie selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann haben wir noch ein Thema, das man fast schon als „Standardrubrik“ bezeichnen kann, denn es wird von unseren Lesern immer nachgefragt: Wie ist der Stand des Raumfahrttourismus? Wir werden Sie über den aktuellen Sachstand nicht im  Unklaren lassen. Seien Sie trotz des Titels „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ nicht allzu enttäuscht, denn wenn kein größeres Unglück passiert, dann sind wir nicht mehr weit vom Einstieg in den Weltraumtourismus entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Nun zu einer Änderung unserer Standard-Inhalte: Ab dieser Ausgabe verzichten wir auf die Rubrik „Bilder des Jahres“. Ihnen ist sicher aufgefallen, dass wir in den  letzten Bänden ohnehin bereits zunehmend herausragende Raumfahrtbilder des Jahres als Kapiteltrenner mit eingebaut haben. Ein zusätzliche  Bildteil schien uns daher überflüssig. Wir haben den dadurch gewonnene  Platz mit neuen Inhalten gefüllt, die wir „Highlights des Berichtsjahres“ getauft haben. Sie betrifft Meldungen, die nicht im  Artikelteil erscheinen oder bei den Start- und Landemeldungen und auch nicht in der Statistik. In diesem Sinne vervollständigt sie die uns selbst auferlegte Chronistenpflicht und – das sei vor allem den Freunden unseres bisherigen reinen Bildteils gesagt – wir haben jedem dieser „Highlights“ ein besonders schönes Bild gewidmet und schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schwerpunkt „Mond“ befasste sich auch unser diesjähriger Science-Fiction Wettbewerb. Dem Genre angemessen haben wir hier schon einen großen Schritt in die  Zukunft getan und beschäftigen uns dabei mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Erdtrabanten. Dabei geht es nicht immer mit rechten Dingen zu, wie sie bei der Lektüre der spannenden Stories feststellen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Artikeln widmen wir einen wesentlichen Teil des Buches wie immer einer ausführlichen Dokumentation aller Raumfahrtstarts in der SPACE-typischen Berichtsperiode, die für den aktuellen Band von September 2018 bis August 2019 läuft. Wir haben damit in den bislang erschienenen 17 Bänden jede einzelne Mission, die seit dem 5. Januar 2003 in den Orbit oder darüber hinausging, im Detail dokumentiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zahlenfreaks unter unseren Lesern, und davon gibt es eine ganze Reihe wie wir wissen, haben wir wie jedes Jahr einen Block von über 20 Seiten zur Statistik des Jahres erarbeitet. In der nächstjährigen Ausgabe übrigens, darauf können sie sich jetzt schon freuen, bekommt der Statistik-Teil ein „Facelifting“. Noch mehr Daten zur weltweiten Raumfahrt in weiter verbesserter Darstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Schluss des Editorials findet sich auch immer der Platz, dem gesamten SPACE-Team zu danken. Allen voran den beiden Hauptprotagonisten, unserem Grafiker, Layouter und Ideengeber Stefan Schiessl, der dafür sorgt, dass dieses Werk ein optischer Hingucker ist, und der immer eine Druckerei findet, die das Buch schnell und günstig produziert. Dritter Mann im Kernteam (aber keineswegs der mit dem dritten Platz) ist Peter Schramm, der „General Manager“ des Projektes „SPACE“. Unterstützend tätig waren in diesem Jahr wieder Lothar Karl, der Organisator des VFR-Science Fiction Kurzgeschichten-Wettbewerbs, dessen Siegerbeiträge jedes Jahr in SPACE erscheinen. Ein weiterer herzlicher Dank geht nach Berlin an unsere Lektorin Margit Drexler und  nach Weilheim, wo Heimo Gnilka ebenfalls darüber wacht, dass das Buch so fehlerfrei wie möglich die Leserin und den Leser erreicht. Nicht vergessen wollen wir auch den Autor unseres Gastbeitrages, nämlich Andreas Drexler, der uns den Raumfahrtpionier Herrmann Potočnik vorstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Dankeschön richten wir wie immer auch an unsere Sponsoren. Sie tragen jedes Jahr einen erheblichen Teil der Erstellungskosten, die mit den Verkäufen alleine nicht zu decken wären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu guter Letzt: schauen Sie in unsere Kontakt-Ecke, wo Sie unter www.vfr.de mit der Mail-Adresse space@vfr.de direkt mit uns in Verbindung treten können oder sehen sie sich unser Internet-Portal www.space-jahrbuch.de an, wo sie neben interessanten Dingen um das Thema Raumfahrt auch viele Informationen zu unserem Jahrbuch und sein Entstehen erhalten. Das ist auch der Ort, an dem sie die Bände vergangener Jahre nachbestellen können, die im Buchhandel möglicherweise schon vergriffen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Kritik für uns haben oder Lob, Tipps oder Meinungen, ein Problem oder eine Frage zu den Inhalten, wenn Sie sich schon mal die Ausgabe für das nächste Jahr reservieren wollen oder gerne der Tochter oder dem Sohn eins der Bücher schenken wollen, gerne auch signiert: schreiben Sie uns einfach eine Mail. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt hinein ins  Raumfahrtgeschehen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre von SPACE 2020. Bleiben Sie uns weiterhin treu und gewogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">     Im Namen des SPACE-Teams, Ihr<br>     Eugen Reichl</p>



<p class="wp-block-paragraph">Post Scriptum: Am 21. September 2019 verstarb völlig überraschend Sigmund Jähn, der erste deutsche Raumfahrer. Jähn wurde 82  Jahre alt. Noch drei Tage zuvor hatte er an einer Veranstaltung in Rostock teilgenommen. 1978 war er für knapp acht Tage zusammen mit seinem russischen Kollegen Valeri Bykowski im Orbit gewesen, und hatte  dabei mit Sojus 31 die sowjetische Raumstation Saljut 6 besucht. Wir werden Sigmund Jähn in der Ausgabe 2021 mit einem sehr persönlichen Artikel würdigen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Biep Biep&#8230; Wir haben ein Problem&#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/biep-biep-wir-haben-ein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 19:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=25586</guid>

					<description><![CDATA[<p>… Storys aus der Raumfahrt. Das neuste „Jackentaschen-to-go-Buch“ von Eugen Reichl, erschienen im Eulenspiegel Verlag Berlin. Quelle: Lektüre Zunächst glaubte ich, mich verguckt zu haben. Ein Reichl-Büchlein aus dem Eulenspiegel Verlag (!). Ein Verlag, den man weniger mit der Raumfahrttechnik und Geschichte, als mehr mit beißender Satire in Zusammenhang bringt. Geht das überhaupt? Aber natürlich! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/biep-biep-wir-haben-ein-problem/" data-wpel-link="internal">Biep Biep&#8230; Wir haben ein Problem&#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">… Storys aus der Raumfahrt. Das neuste „Jackentaschen-to-go-Buch“ von Eugen Reichl, erschienen im Eulenspiegel Verlag Berlin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Lektüre</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/BiepBiep260x400.jpg" alt="" width="260" height="400"/><figcaption>Biep Biep&#8230; Wir haben ein Problem &#8211; Buchcover<br>(Bild: Eulenspiegel Verlag &#8211; mit freundlicher Genehmigung)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst glaubte ich, mich verguckt zu haben. Ein Reichl-Büchlein aus dem Eulenspiegel Verlag (!). Ein Verlag, den man weniger mit der Raumfahrttechnik und Geschichte, als mehr mit beißender Satire in Zusammenhang bringt. Geht das überhaupt? Aber natürlich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Raumfahrt wird von Menschen gemacht und betrieben. Der Mensch ist eben nicht unfehlbar. Manch einer glaubt es. Es stimmt aber nicht. In unserer technikgläubigen Welt wird oft der Eindruck vermittelt, dass mit der richtigen Technologie und der richtigen Software alles perfekt funktionieren wird. Tut es aber nicht! Weil eben der Mensch immer noch derjenige ist, der abschließend seine Hände mit im Spiel hat. Und das ist gut so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir die Bilder von erfolgreichen Raumfahrtereignissen sehen, die jubelnden Menschen in den Kontrollzentren, wenn etwas geglückt ist, so sehen wir auch gleichzeitig das Entsetzen in den Gesichtern, wenn etwas schief gegangen ist. Und das macht Raumfahrt eben menschlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Reichls Büchlein erleben wir diese Welt der nicht ganz so gut gelungenen Raumfahrtprojekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da passiert so allerlei. Nicht nur während einer Mission. Zum Beispiel kann man einen Satelliten im Werte eines Ozean-Dampfers mal locker vom Montagetisch fallen lassen! Raketen explodieren beim Start oder heben gar nicht erst ab. Satelliten bleiben unter Ihrer Nutzlastverkleidung verpackt und Mondmänner können nicht richtig schlafen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storyb500x600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storyb260x300.jpg" alt="" width="260" height="300"/></a><figcaption>startende Rakete &#8211; Illustration<br>(Bild: Eulenspiegel Verlag &#8211; mit freundlicher Genehmigung)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Reichl führt uns durch die Abgründe menschlichen Versagens, oder sagen wir besser: Schicksalsschläge. Das alles frei nach Wilhelm Busch: „Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Oder, wie Reichl den großen preußischen Militärstrategen Clausewitz (nicht ganz wörtlich) zitiert: „Kein Kriegsplan überlebt den ersten Zusammenstoß mit dem Feind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch Anekdoten und Gedankenspiele sind zu lesen. Was wäre zum Beispiel, wenn Kolumbus seine Reise nach Amerika durch die NASA im Jahre 1491 hätte planen lassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte sich unentwegt auf die Schenkel klopfen! Reichl kommt aber eben nicht hochmütig mit dem erhobenen Zeigefinger daher. Er schiebt den Sachverhalt eher in die Kategorie „Halt dumm gelaufen!“. Und er weiß aus eigener Erfahrung, wie es in dem Haifischbecken, genannt Praxis, zugeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büchlein ist keine akribisch fachliche Aufzählung von Fehlschlägen, wie zum Beispiel im Klassiker „SOS im All“ von Matthias Gründers. Das ist bitte nicht zu verwechseln mit dem eher mittelmäßigem Büchlein „SOS im Weltraum“ von Hermann Woydt. Reichl vermittelt eher das Gefühl, der Autor plaudere in der Kneipe mit dem Leser bei einem guten Getränk und bester Stimmung. „Weist Du noch… damals…?“ Er will uns einfach nur einige lustige Episoden aus der Raumfahrt erzählen. Das ist ihm gelungen. Und manchmal runzele ich auch die Stirn und würde gerne seine Quellen wissen… Manchmal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Ganze ein kleines Bisschen amerika/westeuropa-lastig ist, stört überhaupt nicht. Auch darf man getrost anderer Meinung sein, wenn Reichl seine persönliche Kommentierung zu diesem oder jenem Sachverhalt äußert. Auf keinen Fall sollte man das Buch weglegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storye500x500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storye260x260.jpg" alt="" class="wp-image-25582" width="260" height="260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storye260x260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storye260x260-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/storye260x260-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Mensch und Maschine im Orbit um einen Himmelskörper &#8211; Illustration
(Bild: Eulenspiegel Verlag &#8211; mit freundlicher Genehmigung)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Randnotiz: Ich habe festgestellt, dass wir zu mindestens bei der Bewertung von einem (!) einzelnen Science-Fiction-Film (Welch ein entscheidend wichtiger Punkt!) komplett gegensätzlicher Auffassungen sind. Er schreibt: „…eine Low-Budget-Produktion aus den frühen 70ern, in der schlechte Schauspieler, miese Kulissen und ein lächerlicher Plot die Handlung bestimmen&#8230;“. Sorry! Für mich war DIESER Film, auf den sich das Zitat bezieht, eine der großartigsten Romanverfilmungen der damaligen Zeit! Nein, ich verrate jetzt nicht, um welchen Film es geht. Lest das Buch! Irgendwann werden wir das einmal besprechen, worauf ich mich schon freue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr gefreut habe ich mich über einen Gastbeitrag von Alexander Soucek. Soucek ist für die ESA in Paris tätig und nebenbei im Österreichischen Weltraumforum (ÖWF) aktiv. Er ist Experte für Weltraumrecht. Folgerichtig kann man auf dem Schutzumschlag des Buches schon mal vorab lesen: „Investmenttipp des Tages: Finger weg von Mondgrundstücken!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reichls Buch ist kurzweilig, mit sehr viel Witz geschrieben, gepaart mit einem enormen Faktenwissen des Autors. Es macht Spaß es zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist gedacht für alle Raumfahrtinteressierten und auch für die, die nicht ganz so tief in der Materie stecken. Eben ein Büchlein-to-go. Lesen Sie es! Sie werden staunen, wie schnell die Zeit verfliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Natürlich ist das Werk auch als Last-Minute-Geschenk zu Weihnachten geeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S. 2: Das Büch gibt es bei <a href="https://www.amazon.de/Wir-haben-ein-Problem-Raumfahrt/dp/335901734X" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Amazon</a>, und ist selbstverständlich auch über Ihren lokalen Buchhändler zu beziehen. Die ISBN lautet 9783359017349. Eine <a href="https://www.eulenspiegel.com/images/verlag/medien/2035-reichl-raumfahrt-storys-lp-home.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Leseprobe</a> stellt der Verlag zur Verfügung.</p>
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		<title>SPACE 2018 &#8211; Ein Buch und eine Geschenkidee!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-2018-ein-buch-und-eine-geschenkidee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind noch rund vier Wochen bis Weihnachten. Die Zeit ist also reif, über mögliche Weihnachtsgeschenke nachzudenken. Skurrile Geschenkideen wie zum Beispiel ein original Sojus-Raumanzug. Ein Teil einer geflogenen Verdichter-Schaufel eines Sojus-Triebwerkes oder der zertifizierte Abrieb eines Falcon-9-Landebeines sind nicht einfach zu realisieren. Quelle: RN. Einfacher ist es mit einem der typischen Klassiker: Ein gutes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es sind noch rund vier Wochen bis Weihnachten. Die Zeit ist also reif, über mögliche Weihnachtsgeschenke nachzudenken. Skurrile Geschenkideen wie zum Beispiel ein original Sojus-Raumanzug. Ein Teil einer geflogenen Verdichter-Schaufel eines Sojus-Triebwerkes oder der zertifizierte Abrieb eines Falcon-9-Landebeines sind nicht einfach zu realisieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einfacher ist es mit einem der typischen Klassiker: Ein gutes Buch oder ein guter Film auf DVD oder Blu-ray. Und zu ersterem glauben wir eine Empfehlung geben zu können: 
<br>
„<strong>SPACE 2018 – Das aktuelle Raumfahrtjahr mit Chronik 2017</strong>“ 
<br>
Hierbei handelt es sich um das vom Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V (VFR) initiierte Raumfahrtjahrbuch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Jahrbüchern ist das so eine Sache: Entweder man hat sie alle oder man hat keins. Ich will damit sagen: Die Stammleserschaft wird sich in erster Linie aus denjenigen rekrutieren, die schon einige Bücher aus dieser Reihe im Schrank haben. Es ist also nicht einfach, neue Leser zu gewinnen. Trotzdem sollte man es nicht unversucht lassen. Schauen wir uns also das vorliegende Werk einmal etwas genauer an (ohne gleich den ganzen Inhalt zu verraten). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst die schlechte Nachricht: Die aktuelle Ausgabe ist mit 302 Seiten schmaler als das Vorgängerexemplar SPACE 2017 mit 364 Seiten. Ein Minus von 17 Prozent also. Und nun die gute Nachricht:  Damit hört bei mir die Meckerei schon auf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112017233010_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112017233010_small_1.jpg" alt="Andreas Weise" width="260"/></a><figcaption>
SPACE 2018 im Bücherregal des Rezensenten 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist für alle Raumfahrtfreunde gedacht, die ihre Informationen nicht ausschließlich über das Internet beziehen wollen. Es ist für Leser, die Lust haben,  einen Text mit guten Bildern, toller Grafik und in guter Druckqualität buchstäblich in den Händen zu halten. Ich selber möchte es nicht missen, im Berliner Nahverkehr ein gutes Buch zu lesen, statt auf die Anzeige eines Smartphone zu starren. Ich möchte das Papier spüren, hier und da mal eine Bemerkung an den Rand schreiben können&#8230; Da bin ich zugegebenermaßen altmodisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wer es unbedingt elektronisch haben will: Es gibt das Jahrbuch auch als eBook. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch selber ist viergeteilt. Im Teil 1 finden sich Fachartikel zu wichtigen Themen rund um die Raumfahrt und das vergangene Jahr. Dabei wird wie immer der Zeitraum von September bis August des Folgejahres bezüglich des Redaktionsschlusses betrachtet. Ob zum Label der Zukunft, der orbitalen Müllkippe, dem Reality Check zum XPRIZE, des revitalisierten Raumfahrtkulturerbes oder zur Verwirrung um &#8222;Die Astronautin&#8220;… für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dabei ist hier nicht alles genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit die Artikel nicht direkt mit Autorenangaben versehen sind, kann man davon ausgehen, dass Eugen Reichl als Verfasser dahinter steht. Reichl hat es sich wieder einmal nicht nehmen lassen, kontroverse Themen anzufassen. Dabei macht es Spaß, seinem teils ironischen, aber immer pointierten Schreibstiel zu folgen. Neben den ganzen technischen Beiträgen habe ich mich über einen Beitrag von Reichl speziell gefreut: „Morgenröthe-Rautenkranz – Ein ganz besonderer Ort“. Der Artikel hätte ebenso heißen können: „A Münchner im Vogtland – Free from the Läbure wech“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil 2 des Buches befasst sich mit Science Fiction. Abgedruckt sind die ersten drei Plätze des aktuellen Kurzgeschichtenwettbewerbes des VFR. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Raumfahrt-Ereignisse des Jahres noch einmal Revue passieren lassen möchte, wird im Teil 3 fündig. Dieser umfasst den Zeitraum von September 2016 bis August 2017. Gut geeignet zum Nachlesen und Rekapitulieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teil 4 beinhaltet dann Fakten, Zahlen, Tabellen und Statistiken. Freunde von Zahlen und Vergleichen finden hier Daten gut aufbereitet und in Relation gesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend kann man sagen: Es ist ein tolles Buch zum Schmökern in Raumfahrtthemen und zum Nachlesen der Ereignisse der letzten 12 Monate. Und Science-Fiction-Freunde kommen auch auf ihre Kosten. Damit ist es quasi das Idealgeschenk für Raumfahrtfreunde. Die Qualität von Druck und Bildern ist sehr gut. Und vielleicht macht dieses Buch neugierig auf mehr. Die älteren Jahrgänge gibt es übrigens auch noch zu kaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr empfehlenswert! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SPACE-Raumfahrtjahrbuch erscheint im Eigenverlag des VFR. SPACE 2018 hat die ISBN 978-3-944819-18-1 und ist zum Preis von 16,90 € zzgl. Versand zu bekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu den SPACE-Jahrbüchern erfährt man direkt bei <a class="a" href="https://www.space-jahrbuch.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">space-jahrbuch.de</a>. Dort findet sich auch das komplette Inhaltsverzeichnis und eine <a class="a" href="https://www.space-jahrbuch.de/cms/files/VFR_22001_SPACE2023%2008%20Infoblatt%2001.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Infoblatt als pdf</a>. </p>
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		<title>Buchempfehlung: Typenkompass Space Shuttle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/buchempfehlung-typenkompass-space-shuttle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 15:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eugen Reichl ist langjähriger Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens EADS und dort als Verbindungsmann zwischen Technik und Wirtschaft tätig. In den vergangenen Jahren machte er im Motorbuchverlag schon mit Veröffentlichungen wie „Raumfahrt-Wissen“, oder „Das Raketentypenbuch“ als Sachbuchautor auf sich aufmerksam. Ein Beitrag von Lars-C. Depka. Diese kleine Reihe setzt er nun mit der Vorlage des 127-seitigen, reich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eugen Reichl ist langjähriger Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens EADS und dort als Verbindungsmann zwischen Technik und Wirtschaft tätig. In den vergangenen Jahren machte er im Motorbuchverlag schon mit Veröffentlichungen wie „Raumfahrt-Wissen“, oder „Das Raketentypenbuch“ als Sachbuchautor auf sich aufmerksam.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Lars-C. Depka.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/8898508sts27nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/8898508sts27nasa26.jpg" alt="Start des Space Shuttle Atlantis (OV-104) am 2. Dezember 1988 zur Mission STS-27. (Bild: NASA)"/></a><figcaption>Start des Space Shuttle Atlantis (OV-104) am 2. Dezember 1988 zur Mission STS-27. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleine Reihe setzt er nun mit der Vorlage des 127-seitigen, reich bebilderten Paperbacks „Typenkompass Space Shuttle seit 1976“ fort, in dem Reichl Basiswissen zur Modellgeschichte, technische Daten, Fakten und sonstige wichtige Informationen zu den Space Shuttles auf einen Blick zusammenfasst. Ergänzt werden seine Angaben durch systematische Kurzbeschreibungen mit Angaben zur Entwicklung und Varianten, sowie Missionsbeschreibungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach mehr als 30 Jahren aktivem Dienst sind die amerikanischen Space Shuttles nach wie vor das populärste Thema in Bezug auf die bemannte Raumfahrt und haben in der Zeit kaum etwas von ihrem technologischen Nimbus verloren. Nicht zuletzt jedoch durch die verheerenden Unglücksfälle der Challenger und Columbia ist der Weiterbetrieb der verbliebenen Shuttles nur noch bis Mitte des Jahres 2010 gewährleistet. Grund genug vielleicht für die jetzt vorgestellte Reminiszenz an ein Stück neuzeitliche Technologiegeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vier Kapiteln von „Der Space Shuttle“, „Die Shuttles im Detail“ über „Mission zur ISS“ bis hin zum „Shuttle Drama“ nimmt der Autor den interessierten Leser mit auf einen detaillierten Blick hinter die Kulissen und schildert profund und nuanciert Abläufe in Vorbereitung, Durchführung und Anschluss einer Shuttlemission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentlichen Raum nehmen in diesem Zusammenhang die Schilderungen rund um die Mission STS120 mit Pamela Melroy als Kommander und der Reparatur der ISS-Sonnensegel ein. Unterstrichen wird das Informationsangebot durch den reichlichen Einsatz von Bildmaterial, fast ausnahmslos farblich, mitunter beeindruckend, in manchem Fall selten und vielfach spektakulär. Wie auch die Vorstellung der Shuttlefamilie von ihren frühesten Planstadien zu den tatsächlich verwirklichten Modellen und einigen der breiten Öffentlichkeit bisher vielleicht noch nicht so bekannten Mitgliedern. Zwischendurch überrascht Reichel kurzzeitig mit einem Wechsel im Erzählstiel von der nüchternen Betrachtung der Daten und Fakten hin zum fast schon Belletristischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein durch den Autor unternommener Blick en detail hat zur (unvermeidlichen) Folge, dass sich der Leser häufig mit Abkürzungen – sämtlich erklärt – aber mitunter jedoch in dichter Abfolge vorkommend, auseinander setzten muss, was den Lesefluss nachhaltig stocken lassen kann. Wer also bis heute meinte, die deutschen Amtsstuben hätten die Abkürzungen zur Kunstform erhoben, wird über den AKÜFI (Abkürzfimmel) und die Kreativität nationaler wie internationaler Raumfahrtingeneure staunen, selbst die kleinsten Detaillösungen noch mit kryptischen Kürzeln zu versehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere demjenigen, dessen gesteigertes Interesse auch der kleinsten Fragilität des Shuttles gilt, mag vielleicht die eine oder andere Schnittzeichnung oder Übersichtskarte zu klein geraten, und daher in der Beschriftung etwas schwer zu lesen sein, bei einer Erscheinungsgröße von 20,5 cm jedoch ein Kompromiss, den man in Kauf nehmen muss. Nicht in Kauf nehmen müssen sollte man als Leser allerdings den einen oder anderen dem Motorbuch Verlag im vorliegenden Rezensionsexemplar offenbar entgangenen Druckfehler. Alles in allem bietet der Typenkompass jedoch überraschend unterhaltsame und informative Hintergrundeinblicke in noch immer eines der größten technischen Abenteuer der Menschheit und bietet sich daher als kurzweilige Lektüre nicht nur dem technikbegeisterten Spezialisten an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typenkompass Space Shuttle<br>Autor: Eugen Reichl<br>Erschienen im Motorbuch Verlag<br>127 Seiten, Paperback<br>ISBN <a href="https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3613030071/raumfahrernet-21" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">978-3-613-03007-7</a></p>
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