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	<title>EUMETSAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>EUMETSAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Der Arktische Wettersatellit ebnet den Weg für eine Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-arktische-wettersatellit-ebnet-den-weg-fuer-eine-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 16:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Arktische Wettersatellit der Europäischen Weltraumorganisation, der bereits für seine hervorragende Leistung bekannt ist und sogar für operative Wettervorhersagen eingesetzt wird, hat nun seine wichtigste Aufgabe erfüllt. Diese kleine Prototyp-Mission hat erfolgreich den Weg für eine neue Konstellation ähnlicher Satelliten namens EPS-Sterna geebnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Applications/ObservingTheEarth/MeteorologicalMissions/ArcticWeatherSatellite, 22. Januar 2026 Der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Arktische Wettersatellit der Europäischen Weltraumorganisation, der bereits für seine hervorragende Leistung bekannt ist und sogar für operative Wettervorhersagen eingesetzt wird, hat nun seine wichtigste Aufgabe erfüllt. Diese kleine Prototyp-Mission hat erfolgreich den Weg für eine neue Konstellation ähnlicher Satelliten namens EPS-Sterna geebnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/Arctic_Weather_Satellite/Arctic_Weather_Satellite_paves_way_for_constellation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Applications/ObservingTheEarth/MeteorologicalMissions/ArcticWeatherSatellite</a>, 22. Januar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der im August 2024 gestartete Arktis-Wettersatellit wurde in nur drei Jahren und mit einem sehr begrenzten Budget konzipiert und eingesetzt – ein Beispiel dafür, wie mit einem New-Space-Ansatz kleine Satelliten für die Erdbeobachtung realisiert werden können. Entscheidend war, dass die Mission in erster Linie darauf ausgelegt war, zu zeigen, wie eine Konstellation ähnlicher polarumlaufender Satelliten häufige Beobachtungen liefern kann, um sehr kurzfristige Wettervorhersagen und Nowcasts in der Arktis und auf der ganzen Welt zu unterstützen. Dieser Bedarf wird immer dringlicher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Klimawandel die Wettervariabilität in der Arktis weiter verstärkt, wächst der Bedarf an mehr und häufigeren Daten, insbesondere an Messungen der atmosphärischen Wasserdampfkonzentration. Die Wasserdampfkonzentrationen können sich in dieser Region schnell ändern und haben einen erheblichen Einfluss auf die Genauigkeit der Vorhersagen. Die erforderliche Abdeckung kann nicht von einem einzelnen Satelliten allein erreicht werden, sondern nur durch eine spezielle Konstellation.<br>Ausgestattet mit einem Cross-Track-Scanning-Mikrowellenradiometer liefert der Arctic Weather Satellite detaillierte Messungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2406_030_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Arktischer Wettersatellit in Aktion<br><mark>Credit: ESA/Mlabspace (audio: Crimson Sound); Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl es sich um eine Prototyp-Mission handelt, hat das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) die Daten als so gut eingestuft, dass sie in Wettervorhersagen einfließen. Die Daten werden zusammen mit zahlreichen anderen Beobachtungen mit einer Kurzfristvorhersage kombiniert, die sich an früheren Messungen orientiert, um ein möglichst genaues Bild des aktuellen Zustands der Erde zu erstellen. Diese Analyse dient dann als Ausgangspunkt für die Erstellung von Wettervorhersagen. Die Informationen des Mikrowellenradiometers des Arktis-Wettersatelliten ergänzen die Daten ähnlicher Sensoren auf viel größeren Satelliten, die von Organisationen wie der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat), der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und der chinesischen Wetterbehörde (CMA) bereitgestellt werden. Allein diese Tatsache ist ein starkes Indiz für die Exzellenz der Mission und hat dazu beigetragen, den Weg für eine Konstellation ähnlicher Satelliten zu ebnen. So hat Eumetsat bestätigt, dass das Eumetsat Polar System – Sterna (EPS-Sterna) vorangetrieben wird, mit dem Ziel, die ersten Satelliten der Konstellation im Jahr 2029 zu starten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars-1024x576.gif" alt="" class="wp-image-150248" style="aspect-ratio:1.7777973887662932;width:552px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars-1024x576.gif 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars-300x169.gif 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars-768x432.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Arctic_Weather_Satellite_animated_patch_pillars-1536x864.gif 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Animiertes Patch des Arktischen Wettersatelliten<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ville Kangas, Projektleiter für den arktischen Wettersatelliten der ESA, sagte: „Wir sind sehr stolz auf die Mission des arktischen Wettersatelliten und ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Wir haben diesen innovativen Satelliten unter sehr engen Zeit- und Budgetvorgaben entwickelt und damit bewiesen, dass dieser Ansatz für eine Konstellation solcher Satelliten übernommen werden kann. „Und im Orbit hat der Satellit nicht nur gut funktioniert, sondern die Erwartungen sogar übertroffen, indem er tatsächlich für Wettervorhersagen eingesetzt wurde, was nicht zu seinen Anforderungen gehörte – nur um zu zeigen, dass er dazu in der Lage ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Nachricht, dass Eumetsat nun mit EPS-Sterna fortfahren wird, ist in der Tat eine großartige Nachricht, und wir freuen uns darauf, die Konstellation in Zusammenarbeit mit Eumetsat zu entwickeln und aufzubauen.“ Die Konstellation wird aus sechs Satelliten bestehen – und die Satelliten werden während der Laufzeit der Mission zweimal gewartet, um die kontinuierliche Lieferung von Daten bis mindestens 2042 sicherzustellen. Darüber hinaus wird es zwei Satelliten als Ersatz geben, sodass insgesamt zwanzig Satelliten gebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA wird die Beschaffung der Sterna-Satelliten verwalten – ein Kooperationsmodell, das den anderen europäischen Wettermissionen ähnelt, nämlich den geostationären Meteosat- und den polarumlaufenden MetOp-Missionen. Die formelle Vereinbarung zwischen der ESA und Eumetsat soll in Kürze unterzeichnet werden. EPS-Sterna wird globale Beobachtungen liefern, wobei die meisten Daten innerhalb von etwa einer Stunde verfügbar sind und die Wiederholungszeiten für denselben Ort auf der Erde weniger als drei Stunden betragen. Dies ist ein großer Fortschritt gegenüber den derzeitigen polarumlaufenden Satellitensystemen, die denselben Bereich in der Regel nur zweimal täglich beobachten. Die erhöhte Beobachtungsfrequenz wird die Überwachung sich schnell entwickelnder Wetterlagen erheblich verbessern und die Vorhersagen für extreme Wetterereignisse in gefährdeten Regionen wie dem Mittelmeerraum verbessern. Gleichzeitig werden kritische Datenlücken über der Arktis geschlossen – der Region, die sich am schnellsten erwärmt und eine wichtige Quelle für Wettersysteme ist, die Europa beeinflussen und dort oft an Intensität zunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><mark>Fun Fact</mark>: Sterna ist die lateinische Bezeichnung für die Küstenseeschwalbe, einen Vogel, der für seine ausgedehnten Wanderungen bekannt ist, was die polaren Umlaufbahnen der Satelliten widerspiegelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20848.msg583075#msg583075" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arktischer Wettersatellit</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18765.msg583129#msg583129" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AWS &#8211; Arctic Weather Satellite</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-6B gestartet, um Aufzeichnungen zum Anstieg des Meeresspiegels zu verbessern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-6b-gestartet-um-aufzeichnungen-zum-anstieg-des-meeresspiegels-zu-verbessern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neueste Beobachter unserer Ozeane hat seinen Platz in der Umlaufbahn eingenommen. Der Satellit Copernicus Sentinel-6B umkreist nun die Erde und ist bereit, seine jahrzehntelange Mission zur Überwachung der Höhe der Weltmeere fortzusetzen – ein wichtiger Indikator für den Klimawandel.Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Applications/ObservingTheEarth/Copernicus/Sentinel-6, 17. November 2025 Wie sein Vorgänger Sentinel-6 Michael [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Der neueste Beobachter unserer Ozeane hat seinen Platz in der Umlaufbahn eingenommen. Der Satellit Copernicus Sentinel-6B umkreist nun die Erde und ist bereit, seine jahrzehntelange Mission zur Überwachung der Höhe der Weltmeere fortzusetzen – ein wichtiger Indikator für den Klimawandel.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-6/Sentinel-6B_launched_to_extend_record_of_sea-level_rise" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Applications/ObservingTheEarth/Copernicus/Sentinel-6</a>, 17. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sein Vorgänger Sentinel-6 Michael Freilich verfügt auch Sentinel-6B über die neueste Radarmessungstechnologie, um die seit Anfang der 1990er Jahre begonnenen Aufzeichnungen der Meeresoberflächenhöhe weiter auszubauen. Diese Messungen helfen Wissenschaftlern, den Anstieg des Meeresspiegels zu verstehen – wichtige Informationen für die Gestaltung der Klimapolitik und den Schutz von Millionen von Menschen, die in Küstengebieten auf der ganzen Welt leben.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/2511_025_AR_EN-Sentinel-6B-Launch.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-6B wurde gestartet<br>Credit: NASA/SpaceX</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-6B startete heute, am 17. November, um 06:21 Uhr MEZ an Bord einer SpaceX Falcon 9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Der Satellit wurde knapp eine Stunde nach dem Start in die Umlaufbahn gebracht, und um 07:54 Uhr MEZ empfing das Europäische Weltraumkontrollzentrum der ESA in Deutschland über die Bodenstation Inuvik in Kanada das wichtige Signal, das anzeigt, dass Sentinel-6B funktionsfähig ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="456" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-6B_separates_from_rocket_pillars.gif" alt="" class="wp-image-149099" style="width:509px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-6B trennt sich von der Rakete<br>Credit: NASA/SpaceX</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-6B soll das Erbe von Sentinel-6 Michael Freilich fortsetzen, der im November 2020 gestartet wurde. Die Sentinel-6-Mission dient als weltweit wichtigste Referenzmission für satellitengestützte Messungen der Meeresoberflächenhöhe.<br>Die kontinuierliche Aufzeichnung von Beobachtungen begann in den frühen 1990er Jahren mit dem französisch-amerikanischen Satelliten Topex-Poseidon und wurde mit der Jason-Serie von Satellitenmissionen fortgesetzt.<br>Da der Anstieg des Meeresspiegels ganz oben auf der globalen Agenda steht, haben zahlreiche Organisationen daran gearbeitet, Copernicus Sentinel-6 zur Referenzmission mit dem höchsten Standard für die Erweiterung der Aufzeichnungen von Messungen der Meeresoberflächenhöhe zu machen – mit Daten, die präziser sind als je zuvor.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Measuring_sea-level_change_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Measuring_sea-level_change_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149100" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Measuring_sea-level_change_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Measuring_sea-level_change_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Messung der Meereshöhenanderungen<br>Credit: ESA (Data source: CNES, LEGOS, CLS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Sentinel-6 Teil der Copernicus-Missionen der Europäischen Union ist, ist es das Ergebnis einer außergewöhnlichen internationalen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, der ESA, der NASA, Eumetsat und der NOAA, mit zusätzlicher Unterstützung durch die französische Weltraumagentur CNES.<br>Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, sagte: „Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern ist für eine Mission wie Sentinel-6 von entscheidender Bedeutung, und mein Dank gilt allen, die an der Entwicklung, dem Start und dem Betrieb dieses außergewöhnlichen Satelliten beteiligt sind, der in die Fußstapfen des ersten Sentinel-6, Michael Freilich, tritt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-6B_mated_to_the_launch_adapter_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-6B_mated_to_the_launch_adapter_pillars-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-149102" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-6B_mated_to_the_launch_adapter_pillars-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-6B_mated_to_the_launch_adapter_pillars-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-6B aufgesetzt auf den Startadapter<br>Credit: SpaceX</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Leistung zeigt, was erreicht werden kann, wenn internationale Behörden und Industrieunternehmen gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Sentinel-6B wird dafür sorgen, dass wir weiterhin die hochpräzisen Daten sammeln können, die wir benötigen, um unser sich wandelndes Klima zu verstehen, unsere Ozeane zu schützen und Entscheidungen zu unterstützen, die Küstengemeinden auf der ganzen Welt schützen.“<br>Copernicus Sentinel-6 kartiert nicht nur die Höhe der Meeresoberfläche, um langfristige Veränderungen zu verstehen, sondern liefert auch Daten für praktische „operative“ Anwendungen. So misst die Mission beispielsweise die signifikante Wellenhöhe und Windgeschwindigkeit, Daten, die für nahezu Echtzeit-Ozeanvorhersagen verwendet werden.<br>Tatsächlich liefert die Satellitenaltimetrie die umfassendsten Messungen des Zustands der Ozeane, die derzeit verfügbar sind.<br>Die Sentinel-6-Satelliten sind mit einem Altimeter ausgestattet, der die Zeit misst, die Radarimpulse benötigen, um zur Erdoberfläche und wieder zurück zum Satelliten zu gelangen. In Kombination mit präzisen Satellitenortungsdaten liefern Altimetriemessungen die Höhe der Meeresoberfläche.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Copernicus_Sentinel-6_radar_altimeter_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="212" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Copernicus_Sentinel-6_radar_altimeter_pillars-400x212-1.jpg" alt="" class="wp-image-149104" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Copernicus_Sentinel-6_radar_altimeter_pillars-400x212-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Copernicus_Sentinel-6_radar_altimeter_pillars-400x212-1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-6 Radarhöhenmesser<br>Credit: ESA/ATG medialab</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrumentenpaket der Satelliten umfasst auch ein fortschrittliches Mikrowellenradiometer der NASA. Wasserdampf in der Atmosphäre beeinflusst die Geschwindigkeit der Radarimpulse des Höhenmessers – und damit die Schätzungen der Höhe der Meeresoberfläche.<br>Das fortschrittliche Mikrowellenradiometer berücksichtigt diesen Wasserdampf, um die Genauigkeit der Messungen zu gewährleisten.<br>Sentinel-6B wird derzeit von der Missionskontrolle der ESA in Deutschland betreut, wo das Team den Satelliten durch die „Start- und frühe Umlaufbahnphase“ begleitet. Nach Abschluss dieser Phase wird die Kontrolle über den Satelliten an Eumetsat übergeben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-149107" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars-1024x576.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars-300x169.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars-768x432.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars-1536x864.jpg 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Six_key_facts_about_Copernicus_Sentinel-6_pillars.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sechs wichtige Fakten zu Copernicus Sentinel-6<br>Credit: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19195.msg580965#msg580965" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-6B auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Metop-SGA1-Satellit mit Ariane 6 von Arianespace erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/metop-sga1-satellit-mit-ariane-6-von-arianespace-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 20:16:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. August 2025 um 21:37 Uhr Ortszeit (00:37 Uhr UTC, 2:37 Uhr MESZ, am 13. August) ist Ariane 6 mit dem Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT vom Europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet.. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace, 13. August 2025 Mit diesem zweiten kommerziellen Flug hat Ariane 6, die neue europäische Schwerlastrakete, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/metop-sga1-satellit-mit-ariane-6-von-arianespace-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Metop-SGA1-Satellit mit Ariane 6 von Arianespace erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. August 2025 um 21:37 Uhr Ortszeit (00:37 Uhr UTC, 2:37 Uhr MESZ, am 13. August) ist Ariane 6 mit dem Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT vom Europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet.. <br>Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace, 13. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem zweiten kommerziellen Flug hat Ariane 6, die neue europäische Schwerlastrakete, die von Arianespace betrieben wird, Metop-SGA1 erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 800 km gebracht. Die Abtrennung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 4 Minuten nach dem Start.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/VA264_4928x3280.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Arianespace hat mit einer Ariane 6 den Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Bild: Arianespace" data-rl_caption="" title="Arianespace hat mit einer Ariane 6 den Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Bild: Arianespace" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/VA264_451x300.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arianespace hat mit einer Ariane 6 den Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht.<br>Bild: Arianespace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Minuten nach der Abtrennung konnte EUMETSAT erfolgreich Signale des Satelliten empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Cavaillolès, CEO von Arianespace, erklärte: <em>„</em><em>Heute Abend startete Arianespace den Satelliten Metop-SGA1 von EUMETSAT an Bord einer Ariane&nbsp;6 erfolgreich ins All. An Bord von Metop-SGA1, dem ersten europäischen Wettersatelliten der zweiten Generation polarumlaufender Satelliten, befindet sich auch die Copernicus Sentinel-5-Nutzlast zur Überwachung der Atmosphäre. Dieser Erfolg verdeutlicht unser Engagement für einen autonomen und zuverlässigen Zugang Europas zum Weltraum und unterstützt gleichzeitig eine anspruchsvolle Umweltmission, die modernste Daten für die Wetter- und Klimaüberwachung liefern wird. Der zweite kommerzielle Start der Ariane&nbsp;6 ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg. Wir danken EUMETSAT und allen unseren Partnern in Europa für ihr Vertrauen und ihre Zusammenarbeit, die Arianespace dazu motivieren, Spitzenleistungen zu erbringen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Sion, CEO von ArianeGroup, sagte:<em> „Der Erfolg dieses zweiten kommerziellen Starts bestätigt die Leistung, Zuverlässigkeit und Präzision der Ariane&nbsp;6. Erneut deckt der neue europäische Schwerlastträger Europas Bedarf ab und stellt den souveränen Zugang zum Weltraum sicher.</em> <em>Die nächsten Raketen sind dank der Teams, denen ich für ihr unerschütterliches Engagement danke, gut im Produktionsprozess fortgeschritten. Dies zeigt das Hochfahren der Produktion, die in den Werken von ArianeGroup und denen unserer industriellen Partner stattfindet.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT, kommentierte: <em>„Extreme Wetterereignisse haben Europa in den vergangenen 40 Jahren Zehntausende Menschenleben und Milliarden Euro gekostet. Die Sturmtiefe Boris, Daniel und Hans, Rekordhitzewellen und verheerende Waldbrände waren Beispiele dafür. Der Start von Metop-SGA1 wird den nationalen Wetterdiensten unserer Mitgliedstaaten noch leistungsfähigere Instrumente an die Hand geben, um Menschen und Güter zu schützen und künftige Klimakrisen besser bewältigen zu können. Diese positiven Auswirkungen werden auch über die Grenzen Europas hinaus zu spüren sein, insbesondere in den USA, da Metop-SGA1 den ersten Beitrag Europas zum Joint Polar Satellite System (JPSS) der NOAA darstellt. Dies ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit zwischen EUMETSAT, der ESA, der EU, dem CNES, dem DLR, Airbus, Thales Alenia Space und vielen anderen Partnern. Die Inbetriebnahme dieses Satelliten und der Empfang seiner ersten Daten markieren den Beginn eines spannenden neuen Kapitels.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen zweiten kommerziellen Flug wurde die Ariane&nbsp;6 in der Konfiguration Ariane&nbsp;62 mit zwei Boostern und einer kurzen Nutzlastverkleidung eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane&nbsp;6 ist ein Programm, das im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde. Als Hauptauftragnehmer und Konstrukteur der Trägerrakete ist ArianeGroup gemeinsam mit ihren Industriepartnern für die Entwicklung und Fertigung zuständig. Ariane&nbsp;6 wird von Arianespace vermarktet und betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Metop-SGA1 (Second Generation A1) ist der erste Satellit einer neuen Generation von europäischen Wettersatelliten, die auf einer polaren Umlaufbahn kreisen. Metop-SGA1 führt insgesamt sechs Mess- und Bildgebungsinstrumente für die Atmosphäre mit, die optische, infrarote und mikrowellengestützte Beobachtungsdaten liefern, die für Wettervorhersagen, Klimabeobachtungen und eine Vielzahl anderer Dienstleistungen und Anwendungen unerlässlich sind. Metop-SGA1 befördert auch Sentinel-5, eine neue Mission zur Überwachung der Atmosphäre, die zum Copernicus-Programm der Europäischen Kommission gehört. Der Satellit wurde von Airbus Defence and Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut und wird während seiner gesamten Lebensdauer von EUMETSAT betrieben. EUMETSAT wird auch die Daten an die Nutzer liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Flug VA264 in Kürze:</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>355. von Arianespace durchgeführter Start</li>



<li>3.&nbsp;Start und 2.&nbsp;kommerzieller Flug von Ariane&nbsp;6</li>



<li>15.&nbsp;von Arianespace für EUMETSAT gestarteter Satellit</li>



<li>151.&nbsp;von Airbus Defence and Space hergestellter und von Arianespace gestarteter Satellit</li>



<li>21.&nbsp;von Arianespace gestarteter Wettersatellit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Arianespace</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.arianespace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arianespace </a>erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen seit 1980 Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Arianespace ist für die Vermarktung und den Betrieb der neuen Generation von Trägerraketen, Ariane 6, verantwortlich, die von der ESA mit ArianeGroup als industriellem Hauptauftragnehmer entwickelt wird. Arianespace wird auch die Vega C-Starts bis zur Mission VV29 durchführen. Ab diesem Zeitpunkt wird Avio der alleinige Betreiber und Anbieter von Startdienstleistungen für Vega sein. Arianespace hat seinen Hauptsitz in Evry in der Nähe von Paris und verfügt über technische Anlagen im Guiana Space Center in Französisch-Guayana sowie über lokale Büros in Washington, D.C., Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft der ArianeGroup, die 74 % des Aktienkapitals hält. Der Rest gehört 15 weiteren Aktionären aus der europäischen Ariane- und Vega-Trägerraketenindustrie. ESA und CNES sind im Verwaltungsrat vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569396#msg569396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20570.msg574898#msg574898" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20570.msg574898#msg574898" target="_blank" rel="noopener">Metop-SG-A1 mit Sentinel-5A auf Ariane 62.</a></a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ariane 6 bringt den ersten MetOp-SG und Sentinel-5 in den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-bringt-den-ersten-metop-sg-und-sentinel-5-in-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 09:23:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[MetOp-SG]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 5]]></category>
		<category><![CDATA[VA264]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Ära der Wetter- und Klimaüberwachung aus der polaren Umlaufbahn wurde mit diesem Start des ersten Satelliten einer neuen Serie, MetOp Second Generation, mit einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana eingeläutet.Zu den hochentwickelten Instrumenten dieses neuen Satelliten gehört das neue Copernicus Sentinel-5-Instrument, das wichtige Daten zu Luftschadstoffen, Ozon und klimabezogenen Gasen liefern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine neue Ära der Wetter- und Klimaüberwachung aus der polaren Umlaufbahn wurde mit diesem Start des ersten Satelliten einer neuen Serie, MetOp Second Generation, mit einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana eingeläutet.<br>Zu den hochentwickelten Instrumenten dieses neuen Satelliten gehört das neue Copernicus Sentinel-5-Instrument, das wichtige Daten zu Luftschadstoffen, Ozon und klimabezogenen Gasen liefern soll.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/MetOp_Second_Generation/First_MetOp-SG_and_Sentinel-5_launched" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Applications/Observing the Earth/Meteorological missions/MetOp Second Generation</a>, 13. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. August um 02:37 Uhr MESZ (12. August 21:37 Uhr Ortszeit) startete die Ariane-6-Rakete und brachte den vier Tonnen schweren Satelliten in die Erdumlaufbahn. Die Bestätigung, dass MetOp-SG-A1 funktionsfähig war, kam um 04:47 Uhr MESZ, nachdem seine Solaranlage ausgefahren worden war und somit sichergestellt war, dass der Satellit Strom erzeugen konnte.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/2507_032_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Video Copyright ESA: <a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2025/07/032/2507_032_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entfaltung der Solarpanele von MetOp-SG-A</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbauend auf dem Erbe der MetOp-Satelliten der ersten Generation gewährleistet die Mission MetOp Second Generation (MetOp-SG) die kontinuierliche Bereitstellung wichtiger Daten für die globale Wettervorhersage und Klimaanalyse – mit deutlich verbesserten Fähigkeiten.<br>Die völlig neue MetOp-SG-Mission umfasst drei aufeinanderfolgende Satellitenpaare. Jedes MetOp-SG-Paar besteht aus einem Satelliten vom Typ A und einem vom Typ B, die jeweils mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet sind, um ein breites Spektrum an Beobachtungen zu erfassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_lift_off_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_lift_off_pillars_300x450.jpg" alt="" class="wp-image-147690" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_lift_off_pillars_300x450.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_lift_off_pillars_300x450-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_lift_off" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Start von MetOp-SG-A1 und Sentinel-5</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mission ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der ESA und Eumetsat. Die ESA ist für die Konzeption und Entwicklung der Satelliten verantwortlich, während Eumetsat die Startdienste, die Entwicklung des Bodensegments, den Satellitenbetrieb und die Verteilung der Daten an die meteorologische Gemeinschaft verwaltet.<br>Der erste Satellit ist ein Satellit vom Typ A, MetOp-SG-A1, der mit dem Spektrometer Sentinel-5 für Copernicus ausgestattet ist – der Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union.<br>Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, sagte: „Der heutige Start unterstreicht den Wert der starken Partnerschaften zwischen der ESA, Eumetsat, der Europäischen Kommission, Arianespace und der europäischen Raumfahrtindustrie. Wir danken allen, die daran beteiligt waren.<br>Angesichts der zunehmend unberechenbaren Wetterverhältnisse sind zeitnahe und präzise Vorhersagen wichtiger denn je, und die MetOp-SG-Mission wird nun eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Wettervorhersagen und der Klimaüberwachung spielen. Auch Sentinel-5 wird zeitnahe Daten für die Überwachung der Luftverschmutzung und vieles mehr liefern.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_on_their_way_to_orbit_aboard_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_on_their_way_to_orbit_aboard_Ariane_6_pillars_300x450.jpg" alt="" class="wp-image-147692" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_on_their_way_to_orbit_aboard_Ariane_6_pillars_300x450.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_on_their_way_to_orbit_aboard_Ariane_6_pillars_300x450-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/08/MetOp-SG-A1_and_Sentinel-5_on_their_way_to_orbit_aboard_Ariane_6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MetOp-SG-A1 und Sentinel-5auf der Ariane 6 auf dem Weg in den Orbit</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Phil Evans, Generaldirektor von Eumetsat, fügte hinzu: „Extreme Wetterereignisse haben Europa in den letzten 40 Jahren Hunderte von Milliarden Euro und Zehntausende von Menschenleben gekostet – Stürme wie Boris, Daniel und Hans, Rekordhitzeperioden und heftige Waldbrände sind nur die jüngsten Beispiele dafür.<br>Der Start von Metop-SG-A1 ist ein wichtiger Schritt, um den nationalen Wetterdiensten unserer Mitgliedstaaten präzisere Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie Leben retten, Eigentum schützen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber der Klimakrise stärken können.<br>Diese positiven Auswirkungen werden sogar über den Atlantik hinaus spürbar sein, da MetOp-SG-A1 Europas erster Beitrag zum Joint Polar System mit der NOAA ist. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Eumetsat, ESA, EU, CNES, DLR, Airbus und vielen anderen. Dies ist der Beginn eines spannenden neuen Kapitels, in dem wir daran arbeiten, dass der Satellit seine Umlaufbahn erreicht und mit der Lieferung der wichtigen Daten beginnt, für die er gebaut wurde.“<br>Christoph Kautz, Direktor für Raumfahrtpolitik, Satellitennavigation und Erdbeobachtung bei der Generaldirektion Verteidigungsindustrie und Raumfahrt der Europäischen Kommission, gratulierte ebenfalls den Teams, die am Start von Copernicus Sentinel-5A beteiligt waren.<br>Er sagte: „Dieses neue Instrument umkreist die Erde alle 100 Minuten und wird täglich globale Daten zu Luftschadstoffen und Spurengasen in der Atmosphäre liefern. Die Daten werden an den Copernicus-Dienst zur Überwachung der Atmosphäre und den Copernicus-Dienst zum Klimawandel weitergeleitet, die wiederum den Behörden dabei helfen werden, die Umweltverschmutzung zu überwachen, den Klimawandel zu verfolgen und fundierte Entscheidungen zu treffen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_satellite_fixed_to_Ariane_6_launch_adapter_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_satellite_fixed_to_Ariane_6_launch_adapter_pillars_300x450.jpg" alt="" class="wp-image-147694" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_satellite_fixed_to_Ariane_6_launch_adapter_pillars_300x450.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp-SG-A1_satellite_fixed_to_Ariane_6_launch_adapter_pillars_300x450-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/08/MetOp-SG-A1_satellite_fixed_to_Ariane_6_launch_adaptor" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MetOp-SG-A1-Satellit montiert auf dem Ariane-6-Startadapter</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leistungsstarke Sensoren für Wetter, Klima und Luftqualität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MetOp-SG-Mission besteht aus sechs Satelliten, die mindestens in den nächsten 20 Jahren paarweise nacheinander zum Einsatz kommen werden. Jedes der drei Paare besteht aus einem Satelliten vom Typ A und einem vom Typ B, die mit komplementären hochmodernen Instrumenten ausgestattet sind, um hochauflösende Messungen von Temperatur, Niederschlag, Wolken und Winden für Wettervorhersagen und Klimaanalysen zu liefern.<br>Marc Loiselet, Projektleiter der ESA für die MetOp-SG-Mission, sagte: „Es ist wunderbar zu wissen, dass der erste Satellit der Serie nun sicher in der Umlaufbahn ist, und wir werden ihn im Rahmen der In-Orbit-Verifizierungsphase sehr genau überwachen. Beide Satellitentypen sind äußerst komplex, daher möchte auch ich allen danken, die an der Entwicklung und dem Weg in die Umlaufbahn beteiligt waren.<br>Obwohl wir uns in den letzten Monaten vor allem darauf konzentriert haben, MetOp-SG-A1 startklar zu machen, haben wir auch seinen Partnersatelliten MetOp-SG-B1 im Blick, der nächstes Jahr starten soll, um das erste Paar zu vervollständigen.“<br>MetOp-SG A1 ist mit sechs Instrumenten ausgestattet: einem Infrarot-Atmosphärensounder der nächsten Generation, einem Mikrowellensounder, einem multispektralen Bildradiometer, einem neuartigen Multiviewing-, Multichannel- und Multipolarisations-Imager, einem Radiookkultationssounder (der auch auf den MetOp-SG-B-Satelliten installiert ist) und dem Copernicus Sentinel-5-Spektrometer.<br>Die Satelliten vom Typ B werden fünf Instrumente mitführen: ein Scatterometer, den anderen Radiookkultationssender, einen neuartigen Mikrowellen-Imager, einen neuartigen Eiswolken-Imager und ein Argos-4-Datenerfassungssystem.<br>Sie sind die ersten von der ESA entwickelten Satelliten, die mit einem System zur aktiven Entsorgung am Ende ihrer Mission ausgestattet sind. Jeder MetOp-SG-Satellit ist mit einem zusätzlichen Triebwerk ausgestattet, das es ihm ermöglicht, sich nach Abschluss der Mission in der Erdatmosphäre selbst zu zerstören.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/2507_035_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Video, Copyright ESA: <a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2025/07/035/2507_035_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Das Copernicus Sentinel-5 Instrument</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen sie auch: <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/EarthObservation/METOP-SG_press_pack_250728.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MetOp Second Generation mission kit</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Copernicus Sentinel-5</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Didier Martin, Projektleiter für Sentinel-5 bei der ESA, bemerkte: „Es war unglaublich, den Start der Ariane 6 zu sehen, die MetOp-SG-A1 mit dem Sentinel-5A-Spektrometer in den Himmel beförderte. So viele Menschen haben hart daran gearbeitet, dieses hochentwickelte Instrument zu entwickeln.<br>Wir sind gespannt, wie es sich im Weltraum bewähren wird und Daten zu Spurengasen in der Atmosphäre wie Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Formaldehyd, Glyoxal, Kohlenmonoxid und Methan sowie zu Aerosolen und UV-Strahlung liefern wird. Diese Komponenten beeinflussen nicht nur die Luft, die wir atmen, sondern auch unser Klima.“<br>Copernicus Sentinel-5 ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der Europäischen Kommission und Eumetsat. Es wurde unter der Verantwortung der ESA von einem Konsortium unter der Leitung von Airbus Defence and Space in Ottobrunn, Deutschland, entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen sie auch: <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/EarthObservation/SENTINEL-5_press_pack_250731.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-5 mission kit</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/canvas.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="335" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/canvas_450x335.jpg" alt="" class="wp-image-147697" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/canvas_450x335.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/canvas_450x335-300x223.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Ergänzende Beobachtungen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die MetOp-SG-Satelliten umkreisen die Erde von Pol zu Pol, während sich der Planet unter ihnen dreht, und umrunden den Globus etwa alle 24 Stunden. Darüber hinaus ermöglicht ihre relativ niedrige Umlaufbahnhöhe ihnen, hochdetaillierte Messungen verschiedener atmosphärischer Bedingungen zu erfassen.<br>Diese Fähigkeit wird durch Europas andere wichtige Wettermission, die Meteosat-Serie, ergänzt, die in einer geostationären Umlaufbahn operieren. Diese Satelliten befinden sich in einer Höhe von etwa 36.000 km über dem Äquator und bleiben stationär zur Erdoberfläche. Diese feste, hochgelegene geostationäre Umlaufbahn ermöglicht es, einen großen Teil der Erdoberfläche ständig im Blick zu behalten, um sich schnell entwickelnde Wettersysteme zu überwachen. Der zweite Satellit der dritten Generation von Meteosat, MTG-S1, der ebenfalls mit dem Copernicus Sentinel-4-Instrument ausgestattet ist, <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">wurde im Juli gestartet</a>.<br>Durch ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Erde maximiert die Kombination beider Arten von Wettermissionen in der Umlaufbahn die Effektivität der Datenlieferung für Wettervorhersagen, Vorhersagemodelle und Klimaanalysen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Ariane_6_with_MetOp-SG-A1_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="320" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Ariane_6_with_MetOp-SG-A1_pillars_320x450.jpg" alt="" class="wp-image-147699" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Ariane_6_with_MetOp-SG-A1_pillars_320x450.jpg 320w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Ariane_6_with_MetOp-SG-A1_pillars_320x450-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Ariane 6 mit MetOp-SG-A1</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 6 ist Europas Schwerlastrakete und ein Schlüsselelement der Bemühungen der ESA, den europäischen Bürgern einen autonomen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten.<br>Dank ihres modularen und vielseitigen Designs kann sie alle Missionen von solchen in erdnahe Umlaufbahnen bis zu Missionen in den &#8222;deep space&#8220; durchführen. Mit einer Höhe von über 60 Metern kann Ariane 6 bei einem Start mit voller Nutzlast fast 900 Tonnen wiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 6 besteht aus drei Stufen: zwei oder vier Booster sowie einer Haupt- und einer Oberstufe. Bei diesem Start wurde die Rakete in ihrer Konfiguration mit zwei Boostern eingesetzt.<br>Die Hauptstufe und die Feststoffraketen-Booster sind für die erste Flugphase verantwortlich. Die Stufe wird vom Vulcain-2.1-Triebwerk (mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff als Treibstoff) angetrieben, wobei der Hauptschub beim Start von den P120C-Boostern bereitgestellt wird.<br>Die Oberstufe wird vom wiederzündbaren Vinci-Triebwerk angetrieben, das mit kryogenem flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff betrieben wird. Die Oberstufe wird zweimal gezündet, um die für diese Mission erforderliche Umlaufbahn zu erreichen.<br>Nach der Trennung der Nutzlast war für die Ariane 6 ein letzter Zündvorgang geplant, um die Oberstufe aus der Umlaufbahn zu bringen und Weltraummüll zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20570.msg577459#msg577459" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Metop-SG-A1 mit Sentinel-5A auf Ariane 62</a></li>
</ul>
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		<title>Beyond Gravity stattet Europas neue Wettersatelliten mit fortschrittlichen Technologien aus – vom Radiookkultationsinstrument bis hin zu Raketensystemen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 17:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste von insgesamt sechs neuen europäischen Wettersatelliten namens MetOp-Second Generation soll Mitte August gestartet werden. Beyond Gravity stattet alle sechs Satelliten mit seinem weltweit führenden Radiookkultationsinstrument aus, das wichtige Daten für Wettervorhersagen liefert. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity, 6. August 2025 Zürich, 6. August 2025 &#8211; Mitte August wird der erste [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der erste von insgesamt sechs neuen europäischen Wettersatelliten namens MetOp-Second Generation soll Mitte August gestartet werden. Beyond Gravity stattet alle sechs Satelliten mit seinem weltweit führenden Radiookkultationsinstrument aus, das wichtige Daten für Wettervorhersagen liefert. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 6. August 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp_Second_Generation_8000x7300.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B. Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind. MetOp Second Generation Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B. Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind. MetOp Second Generation Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp_Second_Generation_329x300.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B.<br>Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind.<br>MetOp Second Generation<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 6. August 2025 &#8211; Mitte August wird der erste einer neuen Generation polarer europäischer Wettersatelliten ins All gestartet. Der Satellit MetOp-Second Generation wird vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Südamerika) an Bord der europäischen Trägerrakete Ariane 6 starten. Der Wettersatellit wird Feuchtigkeit und Temperatur sowie Aerosole messen. „Dieser neue europäische Wettersatellit wird zusammen mit seinen fünf Pendants die Genauigkeit der Wettervorhersagen und die Überwachung des Klimawandels erheblich verbessern. Ein Schlüsselelement dieser Mission ist unser Radiookkultationsinstrument. Unser sogenanntes Radiookkultationsinstrument liefert wichtige Wetterdaten, beispielsweise über Luftfeuchtigkeit und Temperatur, und unterstreicht unsere Fähigkeiten als wichtiger Datenlieferant“, sagt Oliver Grassmann, Executive Vice President Satellites bei Beyond Gravity, einem führenden Zulieferer für die institutionelle und kommerzielle Raumfahrtindustrie. Oliver: „Unsere Produkte werden ein integraler Bestandteil der Mission sein.“ Neben dem Instrument für die Radiookkultation lieferte Beyond Gravity auch die Primärstruktur des Satelliten, die Wärmeisolierung und mehrere Produkte für die Trägerrakete Ariane 6. Hauptauftragnehmer für den Satelliten ist Airbus Defence and Space in Toulouse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Radiookkultationsinstrument liefert wichtige Wetterdaten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radiookkultationsinstrument von Beyond Gravity ist auf allen sechs Wettersatelliten der zweiten Generation von MetOp im Einsatz. Die Radiookkultation im Weltraum misst, wie sich Radiosignale von Satelliten beim Durchqueren der Erdatmosphäre krümmen, und hilft so, Wetter, Klima und atmosphärische Bedingungen zu verstehen. „Unser marktführendes Radiookkultations-Sondierungsinstrument wird Messungen der atmosphärischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit liefern, die für Wettervorhersagen und die Klimaüberwachung von großem Nutzen sein werden. Unsere Technologie wird die Wettervorhersagekapazitäten Europas für die kommenden Jahre verbessern“, fügt Oliver Grassmann hinzu. „Unser Radiookkultationsinstrument, das auf den sechs MetOp-SG-Raumfahrzeugen gestartet wird, wird die Radiookkultationsdaten mit modernster Leistung, einer erweiterten Anzahl von Sondierungen und einer kontinuierlichen globalen Abdeckung revolutionieren. Das Instrument wird die Anzahl der Okkultationen auf 2100 pro Tag und Instrument mehr als verdoppeln.“ Unser Instrument wurde von Europa für die Radiookkultationssondierung (RO) ausgewählt und wird bis 2050 RO-Daten liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Meter hohe Struktur und Wärmeisolierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sechs Meter hohe Struktur all dieser Satelliten wurde am Standort von Beyond Gravity in Zürich (Schweiz) gebaut. Sie besteht aus Kohlefaser, Aluminium und Titan für kritische Verbindungen und wiegt etwa eine Tonne. Der Wettersatellit ist mit einer Wärmedämmung von Beyond Gravity ummantelt, um ihn vor den hohen Temperaturschwankungen von plus/minus 200 Grad Celsius im Weltraum zu schützen. So wird das Innere des Satelliten auf einer konstanten Raumtemperatur gehalten, was das reibungslose Funktionieren der Instrumente an Bord gewährleistet. Die Isolierung besteht aus mehreren Schichten sehr dünnen, metallbeschichteten Kunststoffs und wurde in Berndorf, Österreich, hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische MetOp-Wettersatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2006 umkreisen europäische MetOp-Wettersatelliten die Erde vom Nordpol bis zum Südpol. Mit diesem Satelliten wird der erste von sechs Wettersatelliten der neuesten Generation, MetOp-Second Generation, ins All gebracht und ergänzt die beiden bereits im Orbit befindlichen MetOp-Wettersatelliten der ersten Generation*. Die MetOp-Second-Generation-Satelliten werden die kontinuierliche globale Beobachtung aus der polaren Umlaufbahn sicherstellen. In den kommenden Jahren werden weitere MetOp-Satelliten der zweiten Generation gestartet. Angesichts des Klimawandels, der zu häufigeren und schwereren Extremwetterereignissen führt, sind präzise und zeitnahe Wettervorhersagen wichtiger denn je.<br>Insgesamt besteht MetOp-Second Generation (SG) aus sechs Satelliten: drei aufeinanderfolgenden Paaren, bestehend aus einem Satelliten vom Typ A und einem vom Typ B, die eine Vielzahl unterschiedlicher, sich ergänzender Instrumente mitführen. Der derzeitige erste Satellit ist ein Satellit vom Typ A (MetOp-SG-A). Die Satelliten vom Typ A sind außerdem mit dem Copernicus Sentinel-5-Instrument für ultraviolette, sichtbare, nahinfrarote und kurzwellige Infrarotstrahlung ausgestattet, um wichtige Luftschadstoffe und klimabezogene Gase zu messen. Die MetOp-SG-Mission wurde in langjähriger Zusammenarbeit zwischen der ESA und Eumetsat entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastverkleidung zum Schutz des Wettersatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spitze der Ariane-6-Rakete, mit der MetOp-Second Generation gestartet wird, besteht aus der Nutzlastverkleidung von Beyond Gravity aus Kohlefaserverbundwerkstoff. Die Verkleidung hat einen Durchmesser von 5,4 Metern. Die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung, die am Standort von Beyond Gravity in Emmen, Schweiz, hergestellt wurden, schützen den Satelliten vor den starken Kräften, die während des Starts und in den frühen Flugphasen auftreten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/GRAS_uses_radio_occultation_to_measure_vertical_profiles_of_atmospheric_temperature_and_humidity_720x576.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird. Bild: ESA - AOES Medialab" data-rl_caption="" title="Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird. Bild: ESA - AOES Medialab" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/GRAS_uses_radio_occultation_to_measure_vertical_profiles_of_atmospheric_temperature_and_humidity_375x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird.<br>Bild: ESA &#8211; AOES Medialab</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastadapter für Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus lieferte Beyond Gravity von seinem Standort in Linköping (Schweden) aus das Nutzlastadaptersystem für die europäische Schwerlastrakete Ariane 6. Das Nutzlastadaptersystem verbindet den Satelliten und die Trägerrakete während des Starts und setzt den Satelliten dann präzise in die Umlaufbahn aus, sobald die richtige Höhe erreicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochtemperaturisolierung für Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Österreich produzierte Beyond Gravity die Hochtemperaturisolierung für die Raketentriebwerke der unteren und oberen Stufe der Trägerrakete sowie den Triebwerksgimbal zur Ausrichtung der oberen Stufe der Rakete. Auf dem Weg von der Erde ins All muss das durch die Isolierung geschützte Raketentriebwerk mehrere Minuten lang extremer Hitze von bis zu 1.500 Grad Celsius standhalten. Die Isolierung schützt die Abgassysteme der Rakete rund um das Triebwerk, das mit Sauerstoff und Wasserstoff betrieben wird. Auch die Hochtemperaturisolierung für die obere Stufe der Trägerrakete Ariane 6 (in der Nähe des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks) wurde geliefert. Diese Isolierung besteht aus Glasgewebe und Polymerfolien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kardanmechanismus für die obere Stufe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ariane 6 liefert das Unternehmen auch einen Kardanmechanismus für die obere Stufe der Rakete. Der Mechanismus dient als Gelenk zur Ausrichtung des Triebwerks für die Schubvektorsteuerung der Oberstufe der Rakete. Der spezielle Mechanismus, der nur zehn Kilogramm wiegt, muss Schubkräfte von 15 Tonnen übertragen, was der Kraft einer Diesellokomotive entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MetOp &amp; Meteosat: Kombination von polaren und geostationären Umlaufbahnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Wetterbeobachtungssystem basiert auf einer Doppelbahnstrategie, bei der eine Satellitenfamilie in einer polaren Umlaufbahn und eine andere Satellitenfamilie in einer geostationären Umlaufbahn eingesetzt wird. Die Komplementarität von Satelliten in polaren Umlaufbahnen und geostationären Umlaufbahnen ist für eine genaue Wettervorhersage von entscheidender Bedeutung.<br>Die MetOp-Wettersatelliten umkreisen die Erde von Pol zu Pol in einer Höhe von 832 km. Sie können alle paar Tage Daten zur globalen Abdeckung liefern und detaillierte Beobachtungen durchführen. Im Gegensatz dazu schweben andere europäische Wettersatelliten, die Meteosat-Satelliten, viel höher, nämlich in einer geostationären Umlaufbahn (GEO) in 36.000 km Höhe über dem Äquator. Von dort aus können diese Satelliten sich schnell entwickelnde Ereignisse (z. B. Hurrikane) für Now-Casting und kurzfristige Wettervorhersagen überwachen.<br>Da sie jedoch über dem Äquator fixiert sind, werden einige Teile der Erde nie erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*Die polarumlaufenden Wettersatelliten der ersten Generation MetOp-B (gestartet im September 2012) und MetOp-C (gestartet im November 2018) operieren in einer Höhe von 817 km. MetOp-A, der erste Satellit dieser Serie, wurde Ende 2021 aus der Umlaufbahn genommen.</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Metop Second Generation: Overview animation" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/i3JtPiDvYTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Metop Second Generation: Übersichtsanimation<br>Quelle: Eumetsat</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu MetOp Second Generation finden Sie unter: <a href="https://www.eumetsat.int/metop-sg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/metop-sg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Radiookkultationsinstrument von Beyond Gravity: <a href="https://www.beyondgravity.com/en/satellites/electronic-solutions/radio-occultation" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en/satellites/electronic-solutions/radio-occultation </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.eumetsat.int/metop-sg-instruments" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/metop-sg-instruments</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radiookkultationsinstrument der nächsten Generation von Beyond Gravity für MetOp-Second Generation bietet gegenüber den Radiookkultationsinstrumenten der ersten Generation von MetOp eine Reihe von Verbesserungen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehr Okkultationen: Bis zu 2100 pro Tag, mehr als doppelt so viele wie bisher.</li>



<li>Kontinuierliche Open-Loop-Verfolgung: Misst GNSS-Signale bei allen Wetterbedingungen.</li>



<li>Genauere Messungen der Troposphäre.</li>



<li>Neue Daten zur Ionosphäre für die Weltraumwettervorhersage.</li>



<li>Genauere Messungen der atmosphärischen Temperatur und des Luftdrucks.</li>



<li>Genaue Messungen auch bei starken Störungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist das erste Raumfahrtunternehmen, das eine Start-up-Mentalität, Agilität, Schnelligkeit und Innovationskraft mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1800 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, USA, Finnland und Portugal) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und ein führender Anbieter ausgewählter Satellitenprodukte und Konstellationslösungen im New-Space-Sektor. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 359 Millionen Schweizer Franken. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> </a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569984#msg569984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20570.msg577312#msg577312" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Metop-SG-A1 mit Sentinel-5A auf Ariane 62.</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-stattet-europas-neue-wettersatelliten-mit-fortschrittlichen-technologien-aus-vom-radiookkultationsinstrument-bis-hin-zu-raketensystemen/" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity stattet Europas neue Wettersatelliten mit fortschrittlichen Technologien aus – vom Radiookkultationsinstrument bis hin zu Raketensystemen.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rauscharme Verstärker des Fraunhofer IAF an Bord des Arctic Weather Satellite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rauscharme-verstaerker-des-fraunhofer-iaf-an-bord-des-arctic-weather-satellite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettervorhersage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erstmals genaue Wetterdaten für die Arktis erheben und weltweit Vorhersagen sowie Klimabeobachtungen verbessern – das ist die Aufgabe des Arctic Weather Satellite, den die ESA Mitte August auf den Weg zu seiner erdnahen Umlaufbahn geschickt hat. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF. Quelle: Fraunhofer IAF 16. September 2024. 16. September 2024 &#8211; Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rauscharme-verstaerker-des-fraunhofer-iaf-an-bord-des-arctic-weather-satellite/" data-wpel-link="internal">Rauscharme Verstärker des Fraunhofer IAF an Bord des Arctic Weather Satellite</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erstmals genaue Wetterdaten für die Arktis erheben und weltweit Vorhersagen sowie Klimabeobachtungen verbessern – das ist die Aufgabe des Arctic Weather Satellite, den die ESA Mitte August auf den Weg zu seiner erdnahen Umlaufbahn geschickt hat. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer IAF 16. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">16. September 2024 &#8211; Das hochmoderne Mikrowellenradiometer an Bord des Satelliten enthält vier rauscharme Verstärker des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/fraunhofer-iaf/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer IAF </a>mit weltweit führender InGaAs-mHEMT-Technologie. Auf der EuMW 2024 in Paris präsentiert das Freiburger Institut vom 24. bis zum 26. September Ausstellungsexemplare der im <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/aws/" data-wpel-link="internal">AWS</a> verbauten Verstärker ebenso wie weitere Hochfrequenzelektronik aus den Anwendungsbereichen Satellitenkommunikation, Mobilfunk oder Tieftemperatur-Messtechnik.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" data-rl_caption="" title="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60.jpg" alt="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" class="wp-image-144739" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arctic Weather Satellite (AWS) der Europäischen Raumfahrtorganisation (European Space Agency, ESA) wurde am <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-arktischer-wettersatellit-und-%cf%86sat-2-starten-in-die-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">16. August 2024</a> auf die Reise zu seiner polaren Umlaufbahn in 600 km Höhe über der Erde geschickt. Mit an Bord: Vier rauscharme Verstärker (low-noise amplifiers, LNAs) des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF aus Freiburg. Sie bilden wesentliche Bestandteile des passiven Mikrowellenradiometers, mit dem der AWS Temperatur und Feuchtigkeit in der Arktis so präzise wie nie zuvor misst. Dies soll dazu beitragen, sowohl die Arktis als auch den Klimawandel, der in ihr besonders sichtbar wird, besser zu verstehen. Ist die Mission erfolgreich, plant die ESA eine weltumspannende Konstellation aus baugleichen Kleinsatelliten in das Weltall zu bringen, um im globalen Maßstab präzisere und kurzfristigere Wettervorhersagen (›Nowcasting‹) sowie Klimabeobachtungen zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe von LNAs in technischen Systemen besteht darin, die Qualität eingehender Signale zu verbessern. Wie ihr Name schon sagt, verstärken sie schwache Signale und verursachen dabei möglichst geringe störende Hintergrundgeräusche (Rauschen), damit Signale leichter erkannt und analysiert werden können. Auf diese Weise erhöhen LNAs die Empfindlichkeit von Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Je leistungsfähiger ein rauscharmer Verstärker ist, desto genauer und zuverlässiger kann ein System Daten erheben. Bei der satellitenbasierten Erdbeobachtung spielen sie eine große Rolle, da die Mikrowellenstrahlung, die das Satellitenradiometer erreicht, sehr schwach ist«, erläutert Dr. Fabian Thome, Stellvertretender Geschäftsfeldleiter Hochfrequenzelektronik am Fraunhofer IAF. »Es ist eine großartige Bestätigung und Motivation, dass wir mit unseren LNAs zur besseren Erforschung der Arktis und ihrer Auswirkungen auf das Weltklima beitragen können.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer IAF trägt LNAs für Frequenzbereiche um 54, 89 und 170 GHz zum AWS-Radiometer bei</strong><br>Das Mikrowellenradiometer des AWS besteht aus einer Drehantenne, die die von der Erdoberfläche ausgehende natürliche Mikrowellenstrahlung aufnimmt und an vier Hornantennen sowie vier Empfänger weiterleitet. Antenne und Empfänger gehören jeweils zu einer von vier Gruppen aus insgesamt 19 Kanälen, die zusammen ein Frequenzspektrum von 50 bis 325 GHz abdecken: Acht Kanäle mit Frequenzen von 50 bis 58 GHz messen die Temperatur, ein Kanal mit 89 GHz erkennt Wolken, ein weiterer bei 165,5 GHz sowohl Wolken als auch Feuchtigkeit, fünf Kanäle zwischen 176 und 182 GHz sind nur für die Feuchtigkeit zuständig, während zuletzt vier Kanäle bei 325 GHz plus/minus 1,2 bis 6,6 GHz Feuchtigkeit messen sowie ebenfalls Wolken erfassen. Mit dieser technischen Ausstattung ist es dem Radiometer möglich, hochauflösende vertikale Feuchtigkeits- und Temperaturprofile unter allen Wetterbedingungen zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fraunhofer IAF hat insgesamt vier LNAs für drei der vier Kanalgruppen bereitgestellt: ein Modul für den Frequenzbereich um 54 GHz, zwei identische Module für 89 GHz, die für eine größere Gesamtverstärkung in Reihe geschaltet wurden, und ein Modul für den 170-GHz-Bereich. Die Forschenden haben bewährte Technologien auf Basis des Verbindungshalbleiters Indiumgalliumarsenid (InGaAs) weiterentwickelt und auf ihrer Grundlage metamorphe Transistoren mit hoher Elektronenbeweglichkeit (metamorphic high-electron-mobility transistors, mHEMTs) für monolithisch integrierte Mikrowellenschaltungen (monolithic microwave integrated circuits, MMICs) realisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweit führende InGaAs-mHEMT-Technologie für LNA-MMICs</strong><br>»Bei der Entwicklung von Transistoren und Schaltungen für satellitengestützte Radiometrie-Systeme ist das Fraunhofer IAF weltweit führend. Unsere Module definieren in vielen Leistungsbereichen den aktuellen Stand der Technik«, betont Thome. Dies zeigt sich auch am Beispiel der Module für das AWS-Radiometer: In Tests hat der LNA für den Frequenzbereich um 54 GHz bei einer Verstärkung von 31 bis 28 dB eine Rauschzahl von 1,0 bis 1,2 dB erreicht und verbessert damit deutlich den Stand der Technik. Die anderen AWS-LNAs bewegen sich mit Rauschzahlen von 1,9–2,3 dB bei 23–25 dB Verstärkung (89 GHz) und 3,3–4,1 dB bei 25–30 dB Verstärkung genau im Bereich des aktuellen Stands der Technik (John et al. 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung der Module arbeiteten die Forschenden eng mit dem direkten Auftraggeber ACC Omnisys (AAC Clyde Space) aus Schweden zusammen, der das Radiometersystem für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ohb-sweden/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden</a> und die ESA gebaut hat. Bei der Entwicklung und Fertigung der Module konnte das Fraunhofer IAF seine Forschungsinfrastruktur und das Know-how seiner Mitarbeitenden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz bringen: Teams aus den Bereichen Mikroelektronik, Epitaxie, Technologie und Feinmechanik haben eng zusammengearbeitet und vom Schaltungsentwurf über Materialwachstum, -bearbeitung und -messung sowie Prozessierung, Vereinzelung, Aufbautechnik bis hin zum Modulbau und der -integration alle wesentlichen Schritte bis zum einsatzbereiten LNA-Module am Fraunhofer IAF durchgeführt. Eine erste Qualifikation der Module für den Einsatz im Weltall fand ebenfalls am Institut statt, bevor die Hardware für die Receiver-Integration übergeben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AWS und EPS-Sterna: Mit New Space zu präziseren Wettervorhersagen, Nowcasting und Klimabeobachtung</strong><br>Die Mission des AWS besteht darin, erstmals genauere Wetterdaten für die Arktis zu ermitteln, die kurzfristige Vorhersagen für die Polarregion ermöglichen – bis hin zum sogenannten Nowcasting, das Vorhersagen für die nächsten Stunden bezeichnet. Da die Arktis das weltweite Wetter stark beeinflusst, ermöglichen die Daten auch bessere globale Wettervorhersagen. Das gilt auch für das Klima: Der Klimawandel schreitet in der Arktis schneller voran als in anderen Regionen der Welt. Zugleich wirken sich Veränderungen in der Arktis aufgrund von Rückkopplungseffekten auf das Weltklima aus.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60.jpg" alt="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" class="wp-image-144737" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Erfolgsfall soll eine ganze Konstellation von baugleichen Kleinsatelliten dem AWS folgen: das <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a> Polar System – Sterna (EPS-Sterna). Geplant ist, immer sechs Satelliten zur gleichen Zeit auf drei verschiedenen Erdumlaufbahnen langfristige Wetterdaten der Polarregionen erheben zu lassen. Das Satellitenset wird dreimal erneuert, so dass insgesamt 18 Satelliten zum Einsatz kommen. Zwei Satelliten sind als Ersatz eingeplant. 2029 soll der erste von sechs EPS-Sterna-Satelliten starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Vorhaben verfolgt die ESA erstmals den New-Space-Ansatz, der sich dadurch auszeichnet, dass Projekte in kürzester Zeit mit deutlich geringerem Ressourceneinsatz durchgeführt werden. Im Fall des AWS, dessen Gesamtmasse nur 150 kg beträgt, vergingen vom Projekt- bis zum Raketenstart nur drei Jahre, in denen ein Bruchteil der Kosten verglichen mit früheren Projekten anfiel. Weitere Vorteile von New Space bestehen in der größeren Resilienz von Konstellationen – der Ausfall eines Satelliten im Verbund kann kompensiert bzw. schnell und günstig ersetzt werden – und in der Flexibilität von Missionen, die bei Bedarf ohne großen Ressourceneinsatz verlängert oder verkürzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer IAF auf der EuMW 2024</strong><br>Vom 24. bis zum 26. September 2024 präsentiert das Fraunhofer IAF Ausstellungsexemplare der im AWS-Radiometer verbauten LNA-Module ebenso wie weitere Hochfrequenzelektronik aus den Anwendungsbereichen Satellitenkommunikation, Mobilfunk oder Tieftemperatur-Messtechnik auf der diesjährigen European Microwave Week (EuMW) in Paris (Stand: 202K).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschende sind außerdem mit folgenden Themen im Konferenzprogramm vertreten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag, 22.9., 8:30–12:20 Uhr, WS09 EuMC, Raum 725–726<br>Dr. Laurenz John: »THz circuit and front-end developments based on InGaAs-channel mHEMT devices«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 23.9., 8:30 Uhr, EuMIC03, Raum E04<br>Dr. Axel Tessmann: »High-Gain 664 GHz Low-Noise Amplifier Modules Based on Advanced InGaAs HEMT Technologies«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 23.9., 16:50 Uhr, EuMIC14-3, Raum E02<br>Dr. Philipp Neininger: »mm-Wave GaN Varactors and E-/W-Band Phase Shifter«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, den 25. September, können Studierende und Berufseinsteigende aus dem Fachbereich Mikrowellentechnologie das Fraunhofer IAF zudem beim Young Professionals’ Career Event kennenlernen, das von 12 bis 15 Uhr in Halle 7.3 der Paris Expo Porte de Versailles stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos. Ab 19 Uhr findet im Chalet du Lac (avenue Anna Politovskaïa, 75012 Paris) die dazugehörige Career Party statt. Tickets dafür erhalten Interessierte beim Nachmittagsevent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Fraunhofer IAF</strong><br>Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf den Gebieten der III/V-Halbleiter und des synthetischen Diamanten. Auf Basis dieser Materialien entwickelt das Fraunhofer IAF Bauelemente für zukunftsweisende Technologien, wie elektronische Schaltungen für innovative Kommunikations- und Mobilitätslösungen, Lasersysteme für die spektroskopische Echtzeit-Sensorik, neuartige Hardware-Komponenten für Quantencomputer sowie Quantensensoren für industrielle Anwendungen. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten deckt das Freiburger Forschungsinstitut die gesamte Wertschöpfungskette ab – angefangen bei der Materialforschung über Design und Prozessierung bis hin zur Realisierung von Modulen, Systemen und Demonstratoren. <a href="https://www.iaf.fraunhofer.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.iaf.fraunhofer.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18765.msg566665#msg566665" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AWS &#8211; Arctic Weather Satellite</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: METimage-Instrument setzt neue Maßstäbe in der Erdbeobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-metimage-instrument-setzt-neue-massstaebe-in-der-erdbeobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 15:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hightech aus Deutschland für weltweit bessere Wettervorhersagen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 29. August 2024. 29. August 2024 &#8211; Deutschland wird heute ein hochmodernes Messinstrument, das Multispektralradiometer „METimage“ an die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT und die Europäische Weltraumorganisation ESA ausliefern. Es misst insbesondere Wolken, [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Hightech aus Deutschland für weltweit bessere Wettervorhersagen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 29. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">29. August 2024 &#8211; Deutschland wird heute ein hochmodernes Messinstrument, das Multispektralradiometer „METimage“ an die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT und die Europäische Weltraumorganisation ESA ausliefern. Es misst insbesondere Wolken, Eisbedeckung, Oberflächentemperaturen von Land und Ozeanen, Vegetation und Bränden in einer bisher nicht möglichen Genauigkeit und trägt damit zu präziseren Klima- und Wettervorhersagen bei. Das erste Flugmodell hat einen Wert von rund 300 Millionen Euro. Es handelt sich dabei um den deutschen Beitrag zu einem internationalen Programm von EUMETSAT, das 2025 starten soll. Die Entwicklung und der Bau wurden von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemanagt und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr zusammen mit EUMETSAT finanziert. Das Instrument wurde von Airbus in Friedrichshafen entwickelt und gefertigt. Zwei weitere Flugmodelle befinden sich noch im Bau.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagenachKalibrationskampagneAIRBUS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das METimage-Instrument nach erfolgreichem Abschluss der Kalibrationskampagne. Das Multispektralradiometer METimage nimmt aus einem Orbit von 830 Kilometern alle 1,7 Sekunden einen 2.670 Kilometer breiten Bodenstreifen mit einer Auflösung von 500 Metern auf. Dies wird durch einen rotierenden Spiegel ermöglicht, der die gesamte Erdoberfläche innerhalb eines Tages abtastet. Neben Detektoren, die im sichtbaren Spektralbereich arbeiten, sind Infrarotdetektoren verbaut, die bei Temperaturen unter minus 200 Grad Celsius betrieben werden. METimage nimmt hierdurch 20 verschiedene Spektralkanäle in einem Bereich von 443 Nanometern bis 13.345 Mikrometern auf. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell sowohl in Bezug auf die Anzahl der spektralen Kanäle als auch auf die geometrische Auflösung dar. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Das METimage-Instrument nach erfolgreichem Abschluss der Kalibrationskampagne. Das Multispektralradiometer METimage nimmt aus einem Orbit von 830 Kilometern alle 1,7 Sekunden einen 2.670 Kilometer breiten Bodenstreifen mit einer Auflösung von 500 Metern auf. Dies wird durch einen rotierenden Spiegel ermöglicht, der die gesamte Erdoberfläche innerhalb eines Tages abtastet. Neben Detektoren, die im sichtbaren Spektralbereich arbeiten, sind Infrarotdetektoren verbaut, die bei Temperaturen unter minus 200 Grad Celsius betrieben werden. METimage nimmt hierdurch 20 verschiedene Spektralkanäle in einem Bereich von 443 Nanometern bis 13.345 Mikrometern auf. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell sowohl in Bezug auf die Anzahl der spektralen Kanäle als auch auf die geometrische Auflösung dar. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagenachKalibrationskampagneAIRBUS60.jpg" alt="Das METimage-Instrument nach erfolgreichem Abschluss der Kalibrationskampagne Das Multispektralradiometer METimage nimmt aus einem Orbit von 830 Kilometern alle 1,7 Sekunden einen 2.670 Kilometer breiten Bodenstreifen mit einer Auflösung von 500 Metern auf. Dies wird durch einen rotierenden Spiegel ermöglicht, der die gesamte Erdoberfläche innerhalb eines Tages abtastet. Neben Detektoren, die im sichtbaren Spektralbereich arbeiten, sind Infrarotdetektoren verbaut, die bei Temperaturen unter minus 200 Grad Celsius betrieben werden. METimage nimmt hierdurch 20 verschiedene Spektralkanäle in einem Bereich von 443 Nanometern bis 13.345 Mikrometern auf. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell sowohl in Bezug auf die Anzahl der spektralen Kanäle als auch auf die geometrische Auflösung dar. (Bild: Airbus)" class="wp-image-143812" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagenachKalibrationskampagneAIRBUS60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagenachKalibrationskampagneAIRBUS60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das METimage-Instrument nach erfolgreichem Abschluss der Kalibrationskampagne. Das Multispektralradiometer METimage nimmt aus einem Orbit von 830 Kilometern alle 1,7 Sekunden einen 2.670 Kilometer breiten Bodenstreifen mit einer Auflösung von 500 Metern auf. Dies wird durch einen rotierenden Spiegel ermöglicht, der die gesamte Erdoberfläche innerhalb eines Tages abtastet. Neben Detektoren, die im sichtbaren Spektralbereich arbeiten, sind Infrarotdetektoren verbaut, die bei Temperaturen unter minus 200 Grad Celsius betrieben werden. METimage nimmt hierdurch 20 verschiedene Spektralkanäle in einem Bereich von 443 Nanometern bis 13.345 Mikrometern auf. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell sowohl in Bezug auf die Anzahl der spektralen Kanäle als auch auf die geometrische Auflösung dar. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit METimage setzt Deutschland neue Maßstäbe in der Erdbeobachtung und Wettervorhersage. Dieses Instrument verkörpert deutsche Spitzentechnologie und wird einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Klimamodellen und Wettervorhersagen weltweit leisten. Damit können künftig extreme Wetterereignisse präziser erkannt und Menschen frühzeitig gewarnt werden. METimage ist ein Paradebeispiel dafür, wie Investitionen in Raumfahrttechnologie direkte Vorteile für unseren Alltag und unsere Zukunft bringen.“ – Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagemisstWolkenEUMETSAT2024.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="METimage misst Wolken in einer bisher nicht möglichen Genauigkeit. Egal ob Sonnenschein, Regen oder Gewitter: Wolken haben einen großen Einfluss auf das Wetter und das Klima. Die vielen unterschiedlichen physikalischen und chemischen Prozesse in kleinen Skalen führen zu Unsicherheiten in den aktuellen Wetter- und Klimamodellen. METimage wird die Wolken in einer bisher nicht erreichten Genauigkeit vermessen und trägt damit zu präziseren Wetter- und Klimavorhersagen bei. (Bild: EUMETSAT 2024)" data-rl_caption="" title="METimage misst Wolken in einer bisher nicht möglichen Genauigkeit. Egal ob Sonnenschein, Regen oder Gewitter: Wolken haben einen großen Einfluss auf das Wetter und das Klima. Die vielen unterschiedlichen physikalischen und chemischen Prozesse in kleinen Skalen führen zu Unsicherheiten in den aktuellen Wetter- und Klimamodellen. METimage wird die Wolken in einer bisher nicht erreichten Genauigkeit vermessen und trägt damit zu präziseren Wetter- und Klimavorhersagen bei. (Bild: EUMETSAT 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagemisstWolkenEUMETSAT202460.jpg" alt="METimage misst Wolken in einer bisher nicht möglichen Genauigkeit Egal ob Sonnenschein, Regen oder Gewitter: Wolken haben einen großen Einfluss auf das Wetter und das Klima. Die vielen unterschiedlichen physikalischen und chemischen Prozesse in kleinen Skalen führen zu Unsicherheiten in den aktuellen Wetter- und Klimamodellen. METimage wird die Wolken in einer bisher nicht erreichten Genauigkeit vermessen und trägt damit zu präziseren Wetter- und Klimavorhersagen bei. (Bild: EUMETSAT 2024)" class="wp-image-143810" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagemisstWolkenEUMETSAT202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/METimagemisstWolkenEUMETSAT202460-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">METimage misst Wolken in einer bisher nicht möglichen Genauigkeit
Egal ob Sonnenschein, Regen oder Gewitter: Wolken haben einen großen Einfluss auf das Wetter und das Klima. Die vielen unterschiedlichen physikalischen und chemischen Prozesse in kleinen Skalen führen zu Unsicherheiten in den aktuellen Wetter- und Klimamodellen. METimage wird die Wolken in einer bisher nicht erreichten Genauigkeit vermessen und trägt damit zu präziseren Wetter- und Klimavorhersagen bei. (Bild: EUMETSAT 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir leben in einer Dekade zunehmender Starkwetterereignisse. In diesen turbulenten Zeiten des Klimawandels sind wir alle auf präzise Erdbeobachtungs- und Wetterinformationen angewiesen. Dabei spielen Satelliten eine Schlüsselrolle, denn unsere tägliche Wettervorhersage besteht zu rund 85 Prozent aus Satellitendaten. METimage wird in Zukunft entscheidend dazu beitragen, dass unsere Wettervorhersage noch präziser wird. Gleichzeitig wird METimage wichtige Daten für die globalen Klimamodelle liefern, um die richtigen Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels einzuleiten.“ – Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Revolutionäre Technologie für präzise Messungen</strong><br>METimage operiert aus 830 Kilometer Höhe und scannt alle 1,7 Sekunden einen 2.670 Kilometer breiten Bodenstreifen mit einer Auflösung von 500 Meter pro Bildpunkt. Dies wird durch einen rotierenden Spiegel ermöglicht, der die gesamte Erdoberfläche innerhalb eines Tages abtastet. Neben Detektoren, die im sichtbaren Spektralbereich arbeiten, sind Infrarotdetektoren verbaut, die bei Temperaturen unter minus 200 Grad Celsius betrieben werden. METimage nimmt hierdurch 20 verschiedene Spektralkanäle in einem Bereich von 443 Nanometern bis 13.345 Mikrometern auf. Sowohl in Bezug auf die Anzahl der spektralen Kanäle, als auch auf die geometrische Auflösung, stellt dies eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem US-amerikanischen Vorgängermodellen AVHRR („Advanced Very High Resolution Radiometer“) dar, die unter anderem auf den Satelliten Metop-A und Metop-B geflogen sind.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MetOpSGESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Langfristiges Engagement für globale Wetterbeobachtung. METimage spielt eine zentrale Rolle auf den Satelliten Metop-SG (Second Generation), wovon der erste 2025 starten soll. Diese Satelliten sollen neue und bessere globale Wetter- und Klimadaten liefern. Hierzu werden die Metop-SG-Satelliten die Erde auf einer polaren Umlaufbahn umkreisen. Diese Informationen sollen die Wettervorhersagen in Europa und weltweit bis zu zehn Tage im Voraus verbessern. Das Programms hat eine geplante Laufzeit von 24 Jahren und wird durch drei identische Satellitengenerationen abgedeckt werden. METimage ist der deutsche Beitrag zum Programm. Das Instrument wird für alle drei Satellitengenerationen hergestellt und verbaut werden. (Bild: ESA/P. Carril)" data-rl_caption="" title="Langfristiges Engagement für globale Wetterbeobachtung. METimage spielt eine zentrale Rolle auf den Satelliten Metop-SG (Second Generation), wovon der erste 2025 starten soll. Diese Satelliten sollen neue und bessere globale Wetter- und Klimadaten liefern. Hierzu werden die Metop-SG-Satelliten die Erde auf einer polaren Umlaufbahn umkreisen. Diese Informationen sollen die Wettervorhersagen in Europa und weltweit bis zu zehn Tage im Voraus verbessern. Das Programms hat eine geplante Laufzeit von 24 Jahren und wird durch drei identische Satellitengenerationen abgedeckt werden. METimage ist der deutsche Beitrag zum Programm. Das Instrument wird für alle drei Satellitengenerationen hergestellt und verbaut werden. (Bild: ESA/P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MetOpSGESAPCarril60.jpg" alt="Langfristiges Engagement für globale Wetterbeobachtung METimage spielt eine zentrale Rolle auf den Satelliten Metop-SG (Second Generation), wovon der erste 2025 starten soll. Diese Satelliten sollen neue und bessere globale Wetter- und Klimadaten liefern. Hierzu werden die Metop-SG-Satelliten die Erde auf einer polaren Umlaufbahn umkreisen. Diese Informationen sollen die Wettervorhersagen in Europa und weltweit bis zu zehn Tage im Voraus verbessern. Das Programms hat eine geplante Laufzeit von 24 Jahren und wird durch drei identische Satellitengenerationen abgedeckt werden. METimage ist der deutsche Beitrag zum Programm. Das Instrument wird für alle drei Satellitengenerationen hergestellt und verbaut werden. (Bild: ESA/P. Carril)" class="wp-image-143815" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MetOpSGESAPCarril60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MetOpSGESAPCarril60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Langfristiges Engagement für globale Wetterbeobachtung
METimage spielt eine zentrale Rolle auf den Satelliten Metop-SG (Second Generation), wovon der erste 2025 starten soll. Diese Satelliten sollen neue und bessere globale Wetter- und Klimadaten liefern. Hierzu werden die Metop-SG-Satelliten die Erde auf einer polaren Umlaufbahn umkreisen. Diese Informationen sollen die Wettervorhersagen in Europa und weltweit bis zu zehn Tage im Voraus verbessern. Das Programms hat eine geplante Laufzeit von 24 Jahren und wird durch drei identische Satellitengenerationen abgedeckt werden. METimage ist der deutsche Beitrag zum Programm. Das Instrument wird für alle drei Satellitengenerationen hergestellt und verbaut werden. (Bild: ESA/P. Carril)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dank dieser Technik kann METimage Wolken, Wasserdampf und Aerosole, Land- und Ozeanoberflächentemperaturen sowie Eisbedeckung, Vegetation und auch Brände hochgenau messen. Dank der hochwertigen METimage-Bilddaten wird es Expertinnen und Experten weltweit möglich sein, deutliche Verbesserungen für die Wetter- und Klimavorhersage zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Langfristiges Engagement für globale Wetterbeobachtung</strong><br>METimage spielt eine zentrale Rolle auf den Satelliten Metop-SG (Second Generation), des Programms EUMETSAT Polar System – Second Generation (EPS-SG), wovon der erste 2025 starten soll. EPS-SG hat das Ziel, neue und bessere globale Wetter- und Klimadaten zu liefern. Hierzu werden die Metop-SG-Satelliten die Erde auf polaren Umlaufbahnen umkreisen. Diese Informationen sollen die Wettervorhersagen in Europa und weltweit bis zu zehn Tage im Voraus verbessern. Das Programm hat eine geplante Laufzeit von 24 Jahren und wird durch drei identische Satellitenpaare abgedeckt werden. METimage ist der deutsche Beitrag zum Programm. Das Instrument wird für alle drei Satellitengenerationen hergestellt und verbaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg565467#msg565467" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
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		<title>EUMETSAT: Kritische Satelliteninfrastruktur wird in Afrika aufgebaut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-kritische-satelliteninfrastruktur-wird-in-afrika-aufgebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 13:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat26.jpg" alt="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" class="wp-image-143427"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA 2025 in Nairobi, Kenia, installiert worden. Diese Empfangsstation wird sicherstellen, dass kenianische Meteorologen die hochgenauen und aktuellen Daten der Meteosat-Satelliten der dritten Generation (MTG) nutzen können, um die nachhaltige Entwicklung der lokalen Bevölkerung zu unterstützen und Leben und Lebensgrundlagen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a> unterstützt die Bemühungen der Kommission der Afrikanischen Union, in den kommenden Monaten ein Netz ähnlicher Stationen für mehrere nationale Wetter- und Klimadienste auf dem gesamten Kontinent einzurichten. Dadurch werden die meisten afrikanischen Fachleute aus der Meteorologie und Wissenschaft in die Lage versetzt, MTG-Daten mit der neuesten Technologie zu empfangen und zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meteosat-Satelliten der EUMETSAT sind die einzigen Erdbeobachtungssatelliten, die Afrika ständig im Blick haben. Das MTG-Satellitensystem wird Bilder von Afrika nicht nur in höherer Auflösung, sondern auch häufiger, d. h. alle 10 Minuten, liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Afrikanische Union und EUMETSAT haben 2022 ein Abkommen unterzeichnet, um sicherzustellen, dass eine geeignete Infrastruktur geschaffen wird, um die MTG-Daten in Afrika nutzen zu können“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Der Meilenstein, den wir gerade erreicht haben, gewährleistet die Kontinuität des Empfangs von Satellitendaten auf dem gesamten Kontinent und ermöglicht genauere Vorhersagen von extremen Wetterereignissen und einen besseren Schutz für alle durch ein effizienteres Frühwarnsystem.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des PUMA-Projekts (Preparation for Use of Meteosat in Africa) wurde vor fast 20 Jahren, im Februar 2004, die erste PUMA-Station für den Empfang von MSG-Satellitendaten (Meteosat Second Generation) installiert. Dank der Unterstützung verschiedener von der EU finanzierter Programme in Afrika (wie PUMA, AMESD, MESA) ermöglicht diese Infrastruktur den afrikanischen Wetter- und Klimadiensten auf dem gesamten Kontinent, Daten von den geostationären Meteosat-Satelliten zeitnah und effizient zu empfangen, um extreme Wetterereignisse vorherzusagen und zu überwachen. Mit den aktuellen Installationen soll die Infrastruktur für das MTG-Satellitensystem verbessert werden. Um den größtmöglichen Nutzen aus der Satellitentechnologie zu ziehen und die Wartung vor Ort zu ermöglichen, werden entsprechende Schulungen angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den nächsten Installationen gehört eine Station in Cotonou, Benin, wo das 16. EUMETSAT-Nutzerforum in Afrika stattfinden wird. Die Veranstaltung bietet afrikanischen Meteorologinnen und Meteorologen eine Plattform für den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken bei der Nutzung von Meteosat-Daten und für die Diskussion von Möglichkeiten zur Verbesserung von Frühwarnsystemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg565037#msg565037" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
</ul>
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		<title>Raumfahrtkonzern OHB feiert erfolgreichen Start des ersten Arctic Weather Satellite (AWS)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrtkonzern-ohb-feiert-erfolgreichen-start-des-ersten-arctic-weather-satellite-aws/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bessere Wettervorhersagen für eine der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen &#8211; AWS ist Vorläufer einer potenziellen großen Satelliten-Konstellation zur Beobachtung der Arktis. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 17. August 2024. Vandenberg / Kista / Bremen, 17. August 2024. Erfolgreicher Lift-Off für den Arctic Weather Satellite (AWS): Der neue Wettersatellit startete [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bessere Wettervorhersagen für eine der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen &#8211; AWS ist Vorläufer einer potenziellen großen Satelliten-Konstellation zur Beobachtung der Arktis. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 17. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/AWS2340LOHBSweden.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Arctic Weather Satellite sammelt Daten in einer der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen unseres Planeten - künstlerische Darstellung. (Bild: OHB Sweden)" data-rl_caption="" title="Der Arctic Weather Satellite sammelt Daten in einer der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen unseres Planeten - künstlerische Darstellung. (Bild: OHB Sweden)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/AWS2340LOHBSweden26.jpg" alt="Der Arctic Weather Satellite sammelt Daten in einer der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen unseres Planeten - künstlerische Darstellung. (Bild: OHB Sweden)" class="wp-image-143401"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Arctic Weather Satellite sammelt Daten in einer der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen unseres Planeten &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OHB Sweden) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vandenberg / Kista / Bremen, 17. August 2024. Erfolgreicher Lift-Off für den Arctic Weather Satellite (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/aws/" data-wpel-link="internal">AWS</a>): Der neue Wettersatellit startete mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA. Kurze Zeit später sendete er sein erstes Signal aus dem All. OHB Schweden, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat den Satelliten im Auftrag der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA entwickelt und gebaut. Das Besondere: Von der Auftragsvergabe bis zum Start vergingen nur drei Jahre. Ganz bewusst wurde der New Space-Ansatz gewählt, mit dem neue Konzepte kostengünstig und zügig erprobt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem Start dieses Satelliten jetzt die Basis für eine potenzielle große Konstellation zu legen, die es der Wissenschaft ermöglicht, die Arktis besser zu beobachten und damit auch wichtige Daten im Kampf gegen den Klimawandel zu erheben, freut mich sehr. Zudem zeigt diese Mission sehr deutlich, wie gut der New Space-Ansatz funktioniert. OHB Schweden hat in kürzester Zeit unter hoher Zeit- und Kostentreue einen Satelliten entwickelt, der in der Erdbeobachtung einen neuen Maßstab setzt. Wir stehen mit unseren Teams und unseren Partner bereit für weitere Kleinsatelliten dieser Art“, sagte OHB-Chef Marco Fuchs nach dem erfolgreichen Start.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wetterprognosen und Klimamodelle verbessern</strong><br>Der Arctic Weather Satellite ist ein Kleinsatellit, 125 Kilo leicht und nur so groß wie eine Geschirrspülmaschine. In 590 Kilometern Höhe kreist er auf einer polaren Umlaufbahn und misst Temperatur und Feuchtigkeit in der Atmosphäre. Dafür nutzt er ein 19-kanaliges, spurüberlappendes Mikrowellenradiometer. Auch bei dichten Wolken, Sturm und Regen sammelt ein rotierender Spiegel die Daten aus der Atmosphäre für den empfindlichen Mikrowellensensor. Mit diesen hochauflösenden Profilen können Meteorolog:innen künftig bessere und vor allem aktuellere Wettervorhersagen erstellen. Zudem werden die Daten dringend gebraucht, um die globalen Klimamodelle zu verbessern, denn die Polargebiete spielen eine Schlüsselrolle im weltweiten Klimageschehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten aus der Arktis fehlen</strong><br>Bisher ist die Satellitenabdeckung in der Arktis unzureichend. Die großen europäischen Wettersatelliten (Meteosat) sind im geostationären Orbit auf 36.000 Kilometern positioniert und kreisen über dem Äquator mit der Erde mit, haben also permanent eine halbe Erdscheibe im Blick. Gebiete in den höheren Breitengraden, also nahe unserer Pole, können sie nicht erfassen. Andere Wettersatelliten, z.B. das europäische MetOp-Programm sowie dessen US-amerikanisches Pendant NOAA Joint Polar Satellite System, sind zwar unterwegs in einer erdnahen Umlaufbahn und fliegen auch über die polaren Regionen, ihre Daten reichen aber nicht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jetzt gestartete Arctic Weather Satellite und die auf seiner Basis geplante große Konstellation mit Namen EPS Sterna (EUMETSAT Polar System – Sterna) soll die bestehenden Systeme ergänzen, sodass konstant ein Strom von Daten über Temperatur und Luftfeuchtigkeit aus der Arktis zur Verfügung steht. Extrem kurzfristige Wettervorhersagen, sogenanntes Nowcasting, soll dann möglich sein. Das ist wichtig, weil eine verbesserte Wetterprognose für die Polarregionen auch zu einer Verbesserung der globalen Wetterberichte führt. EPS Sterna würde aus drei Generationen von je sechs Kleinsatelliten bestehen und wird von der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Auftrag der Europäischen Organisation für die Nutzung Meteorlogischer Satelliten (EUMETSAT) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bereit für das New Space-Zeitalter</strong><br>Der Anfang für diese Konstellation ist mit dem erfolgreichen Start des ersten Arktischen Wettersatelliten gemacht und der Jubel war heute in Schweden besonders groß. Benoit Mathieu, CEO von OHB Schweden, sagte: „Die Tatsache, dass unser Satellit jetzt im Weltraum ist und bald Wetterdaten über der Arktis sammeln wird, macht uns stolz. Dies war eine großartige Teamleistung, und ich möchte dem Team von OHB Sweden und allen Partnern für die gute Zusammenarbeit und der ESA für das Vertrauen in unsere Technologie danken. Der Arktische Wettersatellit ist bereits die dritte Mission, die auf unserer Innosat-Plattform basiert. Der Erfolg dieses Projekts ist der beste Beweis für unsere Fähigkeit, in kurzer Zeit einen leistungsfähigen und kostengünstigen Kleinsatelliten zu entwickeln. Wir sind bereit für das neue Raumfahrtzeitalter.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starkes Industriekonsortium</strong><br>OHB Schweden leitet bei der Arctic Weather Satellite-Mission das Industriekonsortium, zu dem auch Omnisys in Schweden als Generalunternehmer für das Mikrowellenradiometer sowie Thales Alenia Space in Frankreich als Generalunternehmer für das Bodensegment gehören. Insgesamt umfasst das Industrieteam 31 Unternehmen, darunter 14 kleine und mittelständische Unternehmen aus zwölf ESA-Mitgliedsstaaten. Auch Deutschland ist stark durch KMU vertreten, die wichtige Hardware für die Instrumenten- und die Satellitenplattform beigesteuert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20233.msg565033#msg565033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Transporter-11 auf Falcon-9</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DLR: Bessere Wettervorhersagen durch die Beobachtung der Arktis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-bessere-wettervorhersagen-durch-die-beobachtung-der-arktis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 10:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zur nächsten Generation von Wettersatelliten: Start des Arctic Weather Satellite (AWS) &#8211; AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. AWS ist der Demonstrator für die geplante Konstellation „EPS [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-bessere-wettervorhersagen-durch-die-beobachtung-der-arktis/" data-wpel-link="internal">DLR: Bessere Wettervorhersagen durch die Beobachtung der Arktis</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Weg zur nächsten Generation von Wettersatelliten: Start des Arctic Weather Satellite (AWS) &#8211; AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. AWS ist der Demonstrator für die geplante Konstellation „EPS Sterna“ zur Beobachtung des arktischen Wetters. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 17. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/StartAWSspacex2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start des Erdbeobachtungssatelliten „Arctic Weather Satellite“ AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. (Bild: SpaceX)" data-rl_caption="" title="Start des Erdbeobachtungssatelliten „Arctic Weather Satellite“ AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. (Bild: SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/StartAWSspacex26.jpg" alt="Start des Erdbeobachtungssatelliten „Arctic Weather Satellite“ AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. (Bild: SpaceX)" class="wp-image-143362" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/StartAWSspacex26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/StartAWSspacex26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start des Erdbeobachtungssatelliten „Arctic Weather Satellite“. AWS ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ. (Bild: SpaceX)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">17. August 2024 &#8211; Der Erdbeobachtungssatellit „Arctic Weather Satellite“ (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/aws/" data-wpel-link="internal">AWS</a>) ist am 16. August 2024 um 11:56 Uhr (20:56 Uhr MEZ) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der Erstkontakt erfolgte um 3:06 Uhr MEZ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kleinsatellit mit nur 150 Kilogramm Gesamtmasse startet damit seinen einjährigen Betrieb. Mit einem passiven Mikrowellenradiometer misst er Temperatur- und Feuchteprofile der Arktis, einer Region, in der es bislang an Daten für genaue kurzfristige Wettervorhersagen fehlte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von AWS werden die kurz- und mittelfristige Wettervorhersage in den nördlichen Polarregionen wesentlich verbessern. Das arktische Wetter ist ein wesentlicher Einflussfaktor für das globale Wetter, daher werden die Daten auch zu einer deutlichen Verbesserung der globalen Wettervorhersage beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland und Europa besteht ein großes Interesse an einer Nutzung der Daten, da eine verbesserte Vorhersage in der Polregion auch zu einer deutlichen Verbesserung der Wettervorhersagen auf dem europäischen Kontinent führt. Dies gilt insbesondere für ausgedehnte Hitze- und Kälteperioden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AWS dient dabei als Demonstrator für die geplante Satellitenkonstellation „EPS Sterna“. Sie soll von der Europäischen Weltraumorganisation <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a> im Auftrag der Europäischen Organisation für die Nutzung Meteorologischer Satelliten (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a>) gebaut werden. EPS Sterna wird aus drei Generationen von sechs Kleinsatelliten in drei Erdumlaufbahnen bestehen, die langfristig genaue Wetterdaten der Polarregionen liefern werden. Die Konstellation wird eine wichtige Ergänzung von Messdaten der bestehenden Satellitensysteme <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/metop-sg/" data-wpel-link="internal">MetOp-SG</a> von EUMETSAT und JPSS der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AWS ist dabei Demonstrator für die Funktionsfähigkeit des Satelliten und seiner Instrumente sowie für den Nutzen des kosten- und zeiteffizienten „New-Space“-Ansatzes.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/KuenstlerischeDarstellungAWSESAMlabspace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite Wie der Name verrät, soll der Arctic Weather Satellite die Wettervorhersage in der Arktis verbessern – einer Region, in der es derzeit an Daten für genaue kurzfristige Vorhersagen fehlt. AWS ist mit einem 19-kanaligen, spurübergreifenden Mikrowellenradiometer ausgestattet. Das Instrument liefert hochauflösende Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen der Atmosphäre unter allen Wetterbedingungen. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite Wie der Name verrät, soll der Arctic Weather Satellite die Wettervorhersage in der Arktis verbessern – einer Region, in der es derzeit an Daten für genaue kurzfristige Vorhersagen fehlt. AWS ist mit einem 19-kanaligen, spurübergreifenden Mikrowellenradiometer ausgestattet. Das Instrument liefert hochauflösende Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen der Atmosphäre unter allen Wetterbedingungen. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/KuenstlerischeDarstellungAWSESAMlabspace26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite Wie der Name verrät, soll der Arctic Weather Satellite die Wettervorhersage in der Arktis verbessern – einer Region, in der es derzeit an Daten für genaue kurzfristige Vorhersagen fehlt. AWS ist mit einem 19-kanaligen, spurübergreifenden Mikrowellenradiometer ausgestattet. Das Instrument liefert hochauflösende Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen der Atmosphäre unter allen Wetterbedingungen. (Bild: ESA/Mlabspace)" class="wp-image-143360"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite. Wie der Name verrät, soll der Arctic Weather Satellite die Wettervorhersage in der Arktis verbessern – einer Region, in der es derzeit an Daten für genaue kurzfristige Vorhersagen fehlt. AWS ist mit einem 19-kanaligen, spurübergreifenden Mikrowellenradiometer ausgestattet. Das Instrument liefert hochauflösende Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen der Atmosphäre unter allen Wetterbedingungen. (Bild: ESA/Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit deutscher Technik schnell, kostengünstig und zukunftssicher</strong><br>Bei der Entwicklung von AWS wurden im Sinne des „New-Space“-Ansatzes gänzlich neue Wege begangen, um kosteneffizient und mit hoher Zeitplantreue zum Ergebnis zu kommen. Dazu wurden insbesondere die technischen Anforderungen und die Prüfprozeduren wesentlich vereinfacht. Von der <a href="https://www.raumfahrer.net/vertrag-ueber-arctic-weather-satellite-unterzeichnet/" data-wpel-link="internal">Erteilung des Auftrags</a> durch die ESA an den Hauptauftragnehmer OHB Schweden bis zur Fertigstellung des Satelliten vergingen dadurch nur 36 Monate. Die Kostentreue war dabei bemerkenswert hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, betont die Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und Forschungslandschaft: „Ich freue mich sehr, dass wir mit AWS Deutschland als Raumfahrtstandort stärken können. Deutsche Forschungseinrichtungen und mittelständische Raumfahrtunternehmen sind stark an der Entwicklung des Satelliten beteiligt. Bei der geplanten Produktion von insgesamt 20 Satelliten im Rahmen des Programms ‚EPS Sterna‘ werden sich langfristig zahlreiche Aufträge für den deutschen Mittelstand ergeben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist über die Europäische Weltraumorganisation ESA mit ungefähr 18 Prozent an den Kosten für AWS beteiligt, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stammen. Die geplante Konstellation EPS Sterna wird über EUMETSAT betrieben und durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist der ESA gelungen, in kürzester Zeit ein Proto-Flugmodell des AWS zu entwickeln, um dessen operationelle Einsatzbereitschaft in Vorbereitung auf ein mögliches, zukünftiges EUMETSAT-Programm zu demonstrieren. Hier zeigt sich wie mit Hilfe von New Space Ansätzen erfolgreich und effizient Satelliten entwickelt und gebaut werden können. Genau dieses Innovationsökosystem wollen wir mit unserer Raumfahrtstrategie vorantreiben“, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), ergänzt: „Mit dem neuen Erdbeobachtungssatelliten erhalten wir so detailreiche Einblicke wie niemals zuvor in die klimatischen Entwicklungen in der Arktis – einer Region, die maßgeblich vom Klimawandel betroffen ist. AWS steht für Spitzentechnologie, die Maßstäbe setzt. Der neue Satellit wird dazu beitragen, die Wettervorhersagen in Deutschland und Europa weiter zu verbessern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR koordiniert die deutschen ESA-Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20233.msg565030#msg565030" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Transporter-11 auf Falcon-9</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Arktischer Wettersatellit und Φsat-2 starten in die Umlaufbahn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-arktischer-wettersatellit-und-%cf%86sat-2-starten-in-die-umlaufbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Arktische Wettersatellit der ESA und der Satellit Φsat-2 starteten am 16. August um 20:56 Uhr MESZ (11:56 Uhr Ortszeit) mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete über Exolaunch vom Weltraumbahnhof Vandenberg in Kalifornien, USA. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 16. August 2024. 16. August 2024 &#8211; Um 21:50 Uhr MESZ trennte sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-arktischer-wettersatellit-und-%cf%86sat-2-starten-in-die-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">ESA: Arktischer Wettersatellit und Φsat-2 starten in die Umlaufbahn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="der-arktische-wettersatellit-der-esa-und-der-satellit-sat2-starteten-am-16-august-um-2056-uhr-mesz-1156-uhr-ortszeit-mit-einer-spacex-falcon-9rakete-uber-exolaunch-vom-weltraumbahnhof-vandenberg-in-kalifornien-usa-eine-pressemitteilung-der-european-space-agency-esa--ce6430a1-a995-4484-ac4b-95bf8040656a">Der Arktische Wettersatellit der ESA und der Satellit Φsat-2 starteten am 16. August um 20:56 Uhr MESZ (11:56 Uhr Ortszeit) mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete über Exolaunch vom Weltraumbahnhof Vandenberg in Kalifornien, USA. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 16. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/LiftoffArcticWeatherSatelliteandPhsat2SpaceX2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Start am 16. August 2024. (Bild: SpaceX)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Start am 16. August 2024. (Bild: SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/LiftoffArcticWeatherSatelliteandPhsat2SpaceX26.jpg" alt="Falcon-9-Start am 16. August 2024. (Bild: SpaceX)" class="wp-image-143278"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Start am 16. August 2024. (Bild: SpaceX)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">16. August 2024 &#8211; Um 21:50 Uhr MESZ trennte sich Φsat-2 von der Rakete und um 23:47 Uhr MESZ empfing die Svalbard-Bodenstation in Norwegen das entscheidende Signal, dass sich Φsat-2 nun sicher in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arktische Wettersatellit trennte sich am 16. August um 23:30 Uhr MESZ von der Rakete und am 17. August um 03:06 Uhr MESZ wurde das Signal, das den einwandfreien Zustand des Arktischen Wettersatelliten anzeigte, von der KSAT-Bodenstation in Svalbard, Norwegen, empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, Simonetta Cheli, erklärte: „Der heutige Tag stellt mit dem Start von zwei bahnbrechenden ESA-Missionen einen wichtigen Meilenstein dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der wegweisende Arktische Wettersatellit wird aufzeigen, wie die Verfügbarkeit häufigerer Daten die Wettervorhersagen für die arktische Region verbessern kann, wo der Mangel an Daten seit langem eine Herausforderung darstellt. Diese Mission zeugt von unserem Engagement, die Raumfahrttechnologie schnell und effizient voranzutreiben – von der Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung vergingen lediglich 36 Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns auch über den Start von Φsat-2, der die transformierende Kraft der künstlichen Intelligenz bei der Erdbeobachtung unter Beweis stellen wird. Mit dieser Mission wird eine neue Ära umsetzbarer Erkenntnisse aus dem Weltraum eingeleitet, die intelligentere und wirksamere Wege zur Überwachung unseres Planeten verspricht.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ArcticWeatherSatelliteundergoingfinaltestsESAPSebirot2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Letzte Tests am Arktischen Wettersatelliten. (Bild: ESA - P. Sebirot)" data-rl_caption="" title="Letzte Tests am Arktischen Wettersatelliten. (Bild: ESA - P. Sebirot)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ArcticWeatherSatelliteundergoingfinaltestsESAPSebirot26.jpg" alt="Letzte Tests am Arktischen Wettersatelliten. (Bild: ESA - P. Sebirot)" class="wp-image-143276"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Letzte Tests am Arktischen Wettersatelliten. (Bild: ESA &#8211; P. Sebirot)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Arktischen Wettersatelliten der ESA</strong><br>Der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/aws/" data-wpel-link="internal">Arktische Wettersatellit</a> der ESA ist ein Prototyp, der die Wettervorhersage in der Arktis verbessern soll. In dieser Region mangelt es derzeit an Daten für genaue Kurzzeitvorhersagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit baut auf bestehenden Überwachungssatelliten für die Arktis auf und wird präzise, kurzfristige Wettervorhersagen für die arktische Region liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist mit einem spurübergreifenden 19-Kanal-Mikrowellenradiometer ausgerüstet, das hochauflösende Feuchtigkeits- und Temperatursondierungen der Atmosphäre bei beliebigen Wetterbedingungen liefern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arktische Wettersatellit ist der Vorläufer einer potenziellen Satellitenkonstellation mit der Bezeichnung EPS-Sterna. Die ESA wird ihn für Eumetsat bauen, wenn der erste Prototyp des Arktischen Wettersatelliten eine gute Leistung erbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation soll einen nahezu konstanten Strom von Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten von jedem Ort der Erde liefern. Dadurch könnten zum ersten Mal sehr kurzfristige Wettervorhersagen in der Arktis gemacht werden – das so genannte „Nowcasting&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ArcticWeatherSatelliteEarthESAMlabspace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Arktischer Wettersatellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Arktischer Wettersatellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ArcticWeatherSatelliteEarthESAMlabspace26.jpg" alt="Arktischer Wettersatellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace)" class="wp-image-143274"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arktischer Wettersatellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission des Arktischen Wettersatelliten wird die Erforschung des Klimawandels unterstützen. Der Klimawandel findet in der Arktis schneller statt als in anderen Teilen der Welt – und diese schnellen Veränderungen wirken sich auf das gesamte Erdsystem aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arktische Wettersatellit, der das Konzept des „New Space&#8220; aufgreift, wurde nach einem sehr engen Zeitplan unter der Leitung des schwedischen Industriekonsortiums OHB entwickelt und gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2integratedOpenCosmis2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Φsat-2. (Bild: Open Cosmos)" data-rl_caption="" title="Φsat-2. (Bild: Open Cosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2integratedOpenCosmis26.jpg" alt="Φsat-2. (Bild: Open Cosmos)" class="wp-image-143280"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Φsat-2. (Bild: Open Cosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Φsat-2</strong><br>Φsat-2 – ausgesprochen Phisat-2 – ist ein CubeSat, der demonstrieren soll, wie verschiedene KI-Technologien innovative Erdbeobachtung vorantreiben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser nur 22 x 10 x 33 cm große Miniatursatellit ist mit einer hochmodernen Multispektralkamera und einem leistungsstarken KI-Rechner ausgestattet, der die Bilder in der Umlaufbahn analysiert und verarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit verfügt über sechs KI-Anwendungen, die Bilder in Karten umwandeln, Wolken auf den Bildern erkennen, sie klassifizieren und einen Einblick in die Wolkenverteilung geben, Schiffe erkennen und klassifizieren, Bilder an Bord komprimieren und am Boden wiederherstellen, um die Downloadzeit zu verkürzen, Abweichungen in Meeresökosystemen erkennen und Waldbrände entdecken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Φsat-2 im Dispenser. (Bild: Open Cosmos)" data-rl_caption="" title="Φsat-2 im Dispenser. (Bild: Open Cosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos26.jpg" alt="Φsat-2 im Dispenser. (Bild: Open Cosmos)" class="wp-image-143282" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Phsat2readyforintegrationOpenCosmos26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Φsat-2 im Dispenser. (Bild: Open Cosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe von Φsat-2 wird ein neues Zeitalter verwertbarer Erkenntnisse aus dem Weltraum eingeläutet, um die Fähigkeit zum Einsatz verschiedener KI-Anwendungen und -Funktionen zu beweisen – und das alles in der Umlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus können benutzerdefinierte KI-Anwendungen entwickelt, installiert und auf dem Satelliten betrieben werden – und das sogar, während er sich in der Umlaufbahn befindet. So kann sich Φsat-2 an veränderte Bedürfnisse anpassen und seinen Wert für Wissenschaftler:innen, Unternehmen und Regierungen maximal ausschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Φsat-2 ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Open Cosmos als Hauptauftragnehmer, unterstützt von einem Industriekonsortium aus CGI, Simera, Ubotica, CEiiA, GEO-K und KP-Labs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20233.msg565027#msg565027" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Transporter-11 auf Falcon-9</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUMETSAT: Erste Daten des Lightning Imager kommen rechtzeitig zur Gewittersaison</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-erste-daten-des-lightning-imager-kommen-rechtzeitig-zur-gewittersaison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 16:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143211</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorbetriebliche Daten des ersten satellitengestützten Blitzmesssystems in Europa werden heute veröffentlicht, gerade rechtzeitig zum Beginn der Sommergewitter. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 8. Juli 2024. 8. Juli 2024 &#8211; Meteorologen aus ganz Europa und darüber hinaus haben heute rechtzeitig zur Sommergewittersaison mit dem Empfang von vorbetrieblichen Daten des ersten satellitengestützten Blitzmesssystems in Europa begonnen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-erste-daten-des-lightning-imager-kommen-rechtzeitig-zur-gewittersaison/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Erste Daten des Lightning Imager kommen rechtzeitig zur Gewittersaison</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vorbetriebliche Daten des ersten satellitengestützten Blitzmesssystems in Europa werden heute veröffentlicht, gerade rechtzeitig zum Beginn der Sommergewitter. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 8. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Aspot-LI-Article-EUMETSAT-1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lightning Imager auf MTG-I1 beobachtet Gewitter. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="Lightning Imager auf MTG-I1 beobachtet Gewitter. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Aspot-LI-Article-EUMETSAT-26.jpg" alt="Lightning Imager auf MTG-I1 beobachtet Gewitter. (Bild: EUMETSAT)" class="wp-image-143209"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Lightning Imager auf MTG-I1 beobachtet Gewitter. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. Juli 2024 &#8211; Meteorologen aus ganz Europa und darüber hinaus haben heute rechtzeitig zur Sommergewittersaison mit dem Empfang von vorbetrieblichen Daten des ersten satellitengestützten Blitzmesssystems in Europa begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Agentur für die Nutzung meteorologischer Satelliten, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a>, hat mit der Veröffentlichung von Daten des Instruments auf dem Satelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mtg-i1/" data-wpel-link="internal">MTG-I1</a> (Meteosat Third Generation – Imager 1) begonnen, der Ende 2022 ins All befördert worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Meteorologen aus Europa und Afrika haben damit zum ersten Mal Zugriff auf Daten dieser Art. Wir gehen davon aus, dass sie ihnen helfen werden, die Entstehung, den Verlauf und die Schwere der Gewitteraktivität zu überwachen und vorherzusagen“, sagte Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies sind entscheidende Informationen, um Menschen in ihren Gemeinden und wichtige Branchen wie beispielsweise die Luftfahrt bei Unwetterereignissen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vor schweren <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/gewitter/" data-wpel-link="internal">Gewittern</a> gibt es häufig abrupte Veränderungen der elektrischen Aktivität in der Atmosphäre. „Durch Beobachtung dieser veränderten Aktivität ermöglicht der Lightning Imager den Meteorologen genauere Vorhersagen schwerer Gewitter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/lightning-imager/" data-wpel-link="internal">Lightning Imager</a> auf dem MTG-I1 ist mit vier Kameras ausgestattet, deren Sichtfeld Europa, Afrika, den Nahen Osten und Teile von Südamerika und den größten Teil des Atlantiks erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kameras beobachten ständig die Blitzaktivität aus dem Weltraum und können 1.000 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Damit kann sogar ein einzelner <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/blitze/" data-wpel-link="internal">Blitz</a> erkannt werden, der mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT hat mit der Weitergabe der Daten an die Wetterdienste seiner Mitgliedsstaaten und weitere Nutzer begonnen. EUMETSAT stellt die Daten aber auch Wetterdiensten in Afrika und in anderen Regionen zur Verfügung, in denen die Kapazitäten zur Blitzerkennung durch Beobachtungsmöglichkeiten am Boden begrenzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weitergabe erfolgt derzeit im Rahmen der Vorbereitung auf die offizielle Inbetriebnahme. Das bedeutet, dass die Daten zwar in gleicher Qualität vorliegen wie für den operativen Einsatz, dass es jedoch zu Unterbrechungen für Tests oder Software-Upgrades kommen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Sommer entstehen in Europa häufig Gewitter“, sagte Evans. „Deshalb ist das ein günstiger Zeitpunkt, Meteorologen die Daten des Lightning Imager zur Verfügung zu stellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Rückmeldungen, die wir dazu erhalten, unterstützen uns bei der Validierung der Daten in der zweiten Jahreshälfte, wenn wir zum operativen Einsatz wechseln. Wir gehen davon aus, dass die Umschaltung auf den operativen Einsatz nahtlos und ohne Unterbrechung für die Nutzer vonstatten gehen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Anwender alle Vorteile aus den Daten des Lightning Imager optimal nutzen können, wird EUMETSAT dazu Schulungen anbieten. Weitere Informationen sind unter <a href="https://user.eumetsat.int/dashboard" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://user.eumetsat.int/dashboard</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zum Datenzugriff hier:</strong> <a href="https://user.eumetsat.int/news-events/news/mtg-lightning-imager-li-level-2-data-available" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://user.eumetsat.int/news-events/news/mtg-lightning-imager-li-level-2-data-available</a></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg564967#msg564967" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &#038; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>EUMETSAT: Förderung internationaler Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-foerderung-internationaler-zusammenarbeit-und-der-nutzung-wichtiger-erdbeobachtungsdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EUMETSAT-Rat hat auf seiner Sitzung in Darmstadt heute einer Reihe von Kooperationsvereinbarungen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten zugestimmt. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 27. Juni 2024. 27. Juni 2024 &#8211; EUMETSAT hat bereits bilaterale Abkommen mit vielen der wichtigsten Wetter- und Klimadienste in der ganzen Welt geschlossen. Heute [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der EUMETSAT-Rat hat auf seiner Sitzung in Darmstadt heute einer Reihe von Kooperationsvereinbarungen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Nutzung wichtiger Erdbeobachtungsdaten zugestimmt. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 27. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">27. Juni 2024 &#8211; EUMETSAT hat bereits bilaterale Abkommen mit vielen der wichtigsten Wetter- und Klimadienste in der ganzen Welt geschlossen. Heute erneuerte und festigte die Organisation ihre Beziehungen zu zwei historischen Partnern: den USA und Kanada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbauend auf einer bestehenden Vereinbarung aus dem Jahr 2008 mit der US-amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) hat der EUMETSAT-Rat ein neues Abkommen genehmigt, das die neue Datenpolitik der EUMETSAT widerspiegelt und einen freien und uneingeschränkten Zugang zu den Daten und Produkten der dritten Generation von Meteosat ermöglicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/EumetsatHGEUMETSAT.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/EumetsatHGEUMETSAT26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">EUMETSAT HQ in Darmstadt. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Abkommen über die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsrat Kanadas (NRCC) wurde ebenfalls genehmigt. Damit soll ein formeller Rahmen geschaffen werden, um wissenschaftliche Kooperationen zu ermöglichen, die für die EUMETSAT und den NRCC von gegenseitigem Interesse sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb Europas verstärkt die EUMETSAT ihre Zusammenarbeit mit Partnern, die auch an der operativen Seite des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union beteiligt sind, um Nutzern und Nutzerinnen einen zeitnahen und effizienten Datenzugang zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Zweck haben sich EUMETSAT und Mercator Ocean International (MOi) auf eine Aufteilung der Zuständigkeit für die Bereitstellung hochwertiger Altimetrieprodukte aus mehreren Altimetriemissionen, einschließlich Copernicus, geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem verlängerten EUMETSAT und das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) ihre Vereinbarung über die Bereitstellung von neu aufbereiteten Satellitendatensätzen zur Unterstützung des Copernicus-Klimawandeldienstes (C3S).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wetter und Klima haben einen enormen Einfluss auf die Gesellschaft. Es handelt sich um globale Probleme, die auch globales Handeln erfordern. Die heute genehmigten Vereinbarungen unterstreichen die Bedeutung, die EUMETSAT der Förderung der Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und anderen Agenturen in der ganzen Welt für den Austausch von Daten, wissenschaftlichem Fachwissen und mehr beimisst“, sagte Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT, und fuhr fort:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sie werden dazu beitragen, dass die Bevölkerung weltweit den größtmöglichen Nutzen aus dem Zugang zu Satellitendaten und wichtigem wissenschaftlichen Fachwissen ziehen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg563347#msg563347" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
</ul>
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		<title>OHB feiert Mating des MTG-Sounder-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-mating-des-mtg-sounder-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 20:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023. Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg" alt="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" class="wp-image-132107" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Kooperation mit EUMETSAT erfolgreich zusammengebaut worden. Erste Tests haben seine Funktionsfähigkeit bestätigt. Nun ist Europas neuer Wettersatellit bereit für die große Testkampagne unter simulierten Weltraumbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Satellit wird mit komplett neuartigen Daten aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Höhe die Wettervorhersagen revolutionieren. Das Herzstück der MTG-Sounder-Mission ist ein Infrarot-Instrument, das an unserem Standort in Oberpfaffenhofen entwickelt wurde, mit der Detektor Einheit (DEA) und dem Interferometer, die von Thales Alenia Space Frankreich geliefert wurden. Es kann die Verteilung von Temperatur und Wasserdampf in verschiedenen Höhen der Atmosphäre bestimmen. Das ermöglicht die Beobachtung der Bewegung der Luftschichten im Verhältnis zueinander und die Bestimmung bestimmter Bereiche mit lokalen Turbulenzen, die auf die Entwicklung eines Sturmsystems hinweisen können. Mit diesen Daten werden die Wetterdienste präzisere Vorhersagen machen und auch viel früher vor möglichen extremen Wetterereignissen warnen können“, sagt Dr. Rüdiger Schönfeld, bei OHB der Direktor für Erdbeobachtungssysteme. Es mache ihn sehr stolz, dass seine Teams diese technische Herausforderung gemeistert haben und OHB die hohen Erwartungen der Wissenschaft an das Instrument und den Satelliten erfüllen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen vor dem Transport in das Testhaus der IABG-Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH bei Ottobrunn standen nach dem erfolgreichen Mating des Satelliten noch umfangreiche Funktionstests an. Dafür wurde der Satellit in den operationellen Modus gesetzt und verschiedene Szenarien, darunter auch die Flugprozeduren, von der Bodenstation von Telespazio in Fucino, Italien, und dem Betriebszentrum von EUMETSAT in Darmstadt aus gesteuert. Der MTG-Sounder, fest am Boden im Bremer Reinraum, meisterte alle Tests mit Bravour &#8211; so als sei er bereits im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den MTG-Projekt-Manager Ian Bennett und seine Teams eine harte Zeit: „Die größte Herausforderung war der enge Zeitplan. Seit Beginn dieses Jahres haben unsere Teams in Oberpfaffenhofen und Bremen extrem hart gearbeitet, damit der Satellit in so kurzer Zeit voll funktionsfähig ist. Den Anfang machte der optische Leistungstest des IRS in Lüttich, Belgien, der zeigte, dass das Instrument wie erwartet funktioniert. Dann wurde unser IRS im Sommer zusammen mit dem Sentinel-4/UVN-Instrument von Airbus innerhalb von nur sieben Wochen auf der Satellitenplattform integriert. Das war nur möglich dank der guten Zusammenarbeit aller Partner und der hervorragenden Technologie, die uns geliefert wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist der Wettersatellit bereit für die Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. In der Thermalvakuum-Kammer wird er den Temperaturen ausgesetzt, die ihn im All erwarten und auf dem sogenannten Shaker wird untersucht, ob der MTG-Sounder den Ritt auf der Rakete aushalten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Wettersatellit der neuen, dritten Generation, der MTG-Imager 1, ist bereits seit Ende letzten Jahres im All und leistet hervorragende Arbeit. Insgesamt ist OHB für alle sechs Satellitenplattformen der MTG-Konstellation verantwortlich und für die vier Einheiten der Telescope Assembly des Flexible Combined Imagers der Imager-Satelliten sowie für die beiden IRS-Instrumente der beiden Sounder-Satelliten. Thales Alenia Space ist Hauptauftragnehmer des MTG-Programms, leitet das Industriekonsortium und ist verantwortlich für die vier Imager-Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MTG-Programm ist eines der komplexesten und innovativsten Satellitensysteme, das jemals entwickelt wurde. Es wird für die nächsten zwei Jahrzehnte aus einer geostationären Umlaufbahn verbesserte Daten für die Wettervorhersage liefern. MTG ist ein hervorragendes Beispiel für die technologische Exzellenz Europas und basiert auf der langjährigen Partnerschaft zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg554725#msg554725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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