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	<title>Expedition 36 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Expedition 36 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Besatzung von Sojus-TMA 08M zurück auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-08m-zurueck-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 15:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 08M in der kasachischen Steppe. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Damit ging ein etwa 167-tägiger Raumflug erfolgreich zu Ende. An Bord befanden sich Pawel Winogradow, Alexander Misurkin und Chris Cassidy. Sie waren gemeinsam am 28. März zur ISS gestartet [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute früh landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 08M in der kasachischen Steppe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, RN, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-09-14-67686.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092013171144_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/><figcaption>
Im richtigen Moment verlangsamen Bremsraketen den Flug. 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ging ein etwa 167-tägiger Raumflug erfolgreich zu Ende. An Bord befanden sich Pawel Winogradow, Alexander Misurkin und Chris Cassidy. Sie waren gemeinsam am 28. März zur ISS gestartet und hatten als erste nach nur knapp 6 Stunden am Modul Poisk angekoppelt. Bis dahin war ein zweitägiger Anflug praktiziert worden. Das neue Rendezvousverfahren war zuvor mit mehreren unbemannten Transportraumschiffen erprobt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Mission wurden mehr als 100 Experimente auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Materialwissenschaft, Medizin, Physik und Technologie durchgeführt worden. Die drei Raumfahrer waren außerdem bei 5 Ausstiegen an der Außenseite der Raumstation tätig. Hier verlegten sie Energie- und Datenkabel, demontierten Experimentproben und technische Anlagen, bereiteten die Installation neuer vor und inspizierten verschiedene Bereiche der ISS auf der Suche nach Veränderungen oder Beschädigungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen relativ breiten Raum nahm auch die Robotik ein. Zum einen wurde Robonaut 2, ein von NASA und General Motors gemeinsam entwickelter Torso, mehrfach mit der Bedienung verschiedener Schaltpulte betraut. Des Weiteren wurde Canadarm2 dazu verwendet, ein Frachtraumschiff einzufangen und anzukoppeln bzw. vergangene Woche auch wieder von der Station zu lösen und zu entlassen. HTV 4 verglühte am 4. September weitgehend in dichten Schichten der Erdatmosphäre. Neu an Bord ist Kirobo, ein kleiner Roboter, der den Raumfahrern ein unterhaltsamer Gefährte sein soll. Chris Cassidy und seine weiter an Bord der ISS arbeitende Kollegin Karen Nyberg nahmen zudem an einem Telerobotik-Experiment Teil, in dessen Verlauf sie einen fahrenden Roboter auf der Erde fernsteuerten und Bilder sowie Sensorenwerte direkt von diesem übermittelt bekamen, so dass sie schnell reagieren konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag Abend hatte Pawel Winogradow das Kommando über die ISS an seinen Kollegen Fjodor Jurtschichin abgegeben. Gestern wurden die Luken zwischen Raumstation und Raumschiff gegen 22.20 Uhr MESZ geschlossen. Das Schiff koppelte heute früh, gegen 1.37 Uhr MESZ vom Modul Poisk ab, entfernte sich langsam von der Station und zündete seine Bremstriebwerke abschließend gegen 4.05 Uhr MESZ. Kurz danach trat das Raumschiff in die oberen Schichten der Erdatmosphäre ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geräteabteil und Orbitalteil wurden von der Landekapsel abgetrennt. Diese verfügt über einen Hitzeschild, der sie vor dem Verglühen bewahrt. Anschließend verlangsamten Fallschirme und Bremstriebwerke den weiteren Abstieg bis zur Landung 6:58:30 Uhr MESZ südöstlich Dscheskasgan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Verlassen der ISS endete dort auch die Expedition 36. Im Verlaufe der Langzeitexpedition 37 sollen sich in etwa 2 Wochen drei weitere Raumfahrer auf den Weg zur Station begeben und dort etwa 6 Monate lang leben und arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11367.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 08M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Ausstieg russischer Raumfahrer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-ausstieg-russischer-raumfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 14:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger. Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-27-55181.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082013162256_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Tag der russischen Nationalflagge auch im Weltraum 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des Schleusenmoduls Pirs und endete 5 Stunden und 58 Minuten später. Geplant waren 5 Stunden und 39 Minuten, eine realistische Zeitvorgabe also. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten fanden hauptsächlich am Servicemodul Swedsa statt. Zuerst wurden Bilder mehrerer Antennen eines Annäherungssystems am Heck der Station und am Bug von Swesda angefertigt. Vor einigen Tagen hatte sich hier eine Abdeckung gelöst und langsam von der Station entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde an der Steuerbordseite von Swesda das Laserkommunikationsexperiment BTLS-N abgebaut und zur Schleuse transportiert. Mit diesem System hatte man Ende letzten und zu Beginn diesen Jahres Daten per Laserstrahl zur Erde geschickt und empfangen (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/zweiwege-laserkommunikation-mit-raumstation/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Die Anlage war während eines <a href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" data-wpel-link="internal">Ausstiegs am 4. August 2011</a> installiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde eine Arbeitsstation und eine um 2 Achsen präzise ausrichtbare Plattform installiert, auf der in Zukunft zwei hochauflösende Kameras der Firma <a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a> ihre Einsatzorte finden sollen. UrtheCast möchte damit rund um die Uhr detaillierte Live-Bilder bestimmter Orte der Erde aus der Umlaufbahn der ISS im Netz übertragen. Damit soll man auch größere Veranstaltungen auf der Erde (UrtheCast spricht man dabei wie EarthCast) beobachten können. Das genaue Ausrichten einer Fußhalterung, die man vom Kopfteil Swesdas zur Arbeitsstation in der Mitte der Steuerbordseite verlegte, gelang erst im zweiten Versuch, war aber letztlich noch fast innerhalb des Zeitplans erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Teil des Einsatzes wurden Proben von der Oberfläche des Ausstiegsmoduls Poisk genommen. An ihnen soll die Erosion von Oberflächenmaterial anhand von Mikrorissen unter den harschen Temperatur- und Strahlungsbedingungen des Weltraums untersucht werden. Dazu werden die Proben zur Erde transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgang und Ergebnisse der Arbeit sowie der Zustand der Wärmeisolation an der Außenhaut der Station wurden fotografisch dokumentiert. Zum Schluss wurde anlässlich des Tages der Nationalflagge dann kurz eine russische Flagge ausgebreitet und geschwenkt. Der Ausstieg endete mit dem Schließen der Luke von Pirs nach dem Wiedereinstieg gegen 19.32 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10933.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Urthecast (Live Aufnahmen der Erde)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 22:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben endete ein mehr als siebenstündiger Ausstieg von Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin, im Verlaufe dessen vor allem mehrere Kabel entlang des Moduls Sarja verlegt wurden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich um zwei Stromkabel und ein Ethernetkabel, die der Versorgung bzw. Anbindung des in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/" data-wpel-link="internal">Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Soeben endete ein mehr als siebenstündiger Ausstieg von Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin, im Verlaufe dessen vor allem mehrere Kabel entlang des Moduls Sarja verlegt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA.  Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-21-85646.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082013000610_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="375" height="292"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten außerhalb der Station 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um zwei Stromkabel und ein Ethernetkabel, die der Versorgung bzw. Anbindung des in wenigen Monaten zur ISS startenden Moduls Naúka dienen werden. Am Kopfteil von Sarja wurden die Kabel in entsprechende Verbindungstafeln eingesteckt. Die Enden hingegen wurden mit neu installierten Paneelen am Ausstiegsmodul Poisk verbunden. Bei einem späteren Einsatz werden die Leitungen dann zu Naúka verlängert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Arbeiten, die gegen 16.36 Uhr MESZ begannen, wurde der Strela-Kranarm Nummer 1 verwendet. An dessen Ende wurde Fjodor Jurtschichin nebst Kabeltrommel zum Einsatzpunkt befördert. Wenig später folgte Alexander Misurkin den Kranarm entlang, wobei er Befestigungen zur Führung der Kabel an der Außenhaut von Sarja installierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Misurkin bereits die Einheit 2 des Materialexperiments Wuinosliwost an Poisk installiert. Hier werden verschiedene Materialien für längere Zeit den Bedingungen des offenen Weltraums ausgesetzt. Danach sollen die Proben zur genaueren Untersuchung zur Erde zurück gebracht werden. Außerdem montierte Alexander Misurkin zwei Verbindungstafeln für die zu verlegenden Energiekabel an Handläufen von Poisk. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss wurde der Strela-Kranarm eingefahren und gesichert sowie die Werkzeuge und Materialien überprüft. Der Ausstieg endete am Samstag gegen 0.05 Uhr MESZ und dauerte somit 7 Stunden und 29 Minuten und wurde damit zum bisher längsten Einsatz mit russischen Raumanzügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Ausstieg war der insgesamt 172ste zur Montage der Internationalen Raumstation. Jurtschichin absolvierte seinen siebenten Außenbordeinsatz, Alexander Misurkin den zweiten. Der nächste Ausstieg ist für den 22. August geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg263192#msg263192" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36 ab 16. August 2013</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg263194#msg263194" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 16. August 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/" data-wpel-link="internal">Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abgebrochener Ausstieg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 08:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumspaziergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/" data-wpel-link="internal">Abgebrochener Ausstieg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072013103354_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="492" height="365"/><figcaption>
Luca Parmitano diskutiert per Funk die Situation mit dem Kontrollzentrum in Houston. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt Wasser nicht zu Boden sondern bildet kleine Kugeln, die entweder durch den Anzug schweben oder sich großflächig an Körperteilen anlagern. Dabei besteht immer die Gefahr, dass man Wasser einatmet und sich dieses in der Lunge sammelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So geschah dies auch beim gestrigen Ausstieg. Zudem bedeckte ein Wasserfilm auch Ohren, Nase und Augen des Astronauten, so dass dieser zeitweilig nichts mehr hören oder sagen konnte. Als die erste Wasseransammlung im Nacken von Parmitano festgestellt war, wurde der Außenbordeinsatz sofort abgebrochen. Nach dem Wiedereinstieg in die Luftschleuse Quest schloss Luca seinen Raumanzug nicht an die externe Stromversorgung an, um nicht das Risiko eines Kurzschlusses oder eines Stromschlages einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Öffnen der inneren Luke half man Parmitano aus dem Anzug und versuchte dabei, die umherschwebenden Wassertröpfchen sowie die Wasserfilme im Inneren des Anzugs einzufangen bzw. zu binden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt dauerte der Einsatz 1 Stunde und 32 Minuten, geplant waren mehr als 6 Stunden. Ursprünglich sollte während des Ausstiegs ein zweites Überbrückungskabel am Gitterelement Z1 installiert, Datenkabel für Sarja und das zukünftige Modul Naúka verlegt, Führungsschienen angebracht, eine Antenne umgesetzt und eine Schutzabdeckung an einer Schalteinheit entfernt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg261066#msg261066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36 ab 16. Juli 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/" data-wpel-link="internal">Abgebrochener Ausstieg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweite EVA der Expedition 36 sehr erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweite-eva-der-expedition-36-sehr-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners. Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon. Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente auszutauschen und die ISS auf neue Module und Besuchsraumschiffe, unter anderem das russische Forschungsmodul Naúka (MLM) vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei der russischen EVA Nr. 33 standen für diese US-EVA Nr. 22 zahlreiche Aufgaben auf dem Plan, die sich im Laufe des letzten Jahres angesammelt hatten. Chris Cassidy und Luca Parmitano waren bei der Bewältigung dieser vielseitigen Aufgaben sehr erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war die fünfte EVA für Cassidy nach seinen drei Ausstiegen bei STS 127 und der <a href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/" data-wpel-link="internal">Reparatur einer Ammoniak-Pumpeinheit</a> bei Expedition 35 sowie die erste EVA für Luca Parmitano. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Parmitano ist der erste Italiener, der einen Außenbordeinsatz durchgeführt hat und der erste ESA-Astronaut außerhalb der Station seit dem deutschen Hans Schlegel bei der Shuttlemission STS 122 im Februar 2008.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy0.jpg" alt="" class="wp-image-53925" width="300" height="169"/><figcaption>Chris Cassidy und Luca Parmitano
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Verlassen der Quest-Luftschleuse arbeiteten die beiden Astronauten zunächst getrennt: Chris Cassidy tauschte einen im letzten Jahr ausgefallenen Transmitter für eine der beiden KU-Band Antennen der Station aus. Dabei hatte er zunächst Probleme, weil eine Schraube des neuen Transmitters klemmte. Bei einem neuen Versuch mit mehr Drehmoment lies sich der Transmitter dann aber installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen deinstallierte Luca Parmitano das Materialexperiment MISSE-8, das für zwei Jahre Proben dem freien Weltraum ausgesetzt hatte. Dabei hatte er auch die Möglichkeit, das Alpha-Magnetic-Spectrometer (AMS) zu fotografieren. Ingenieure hatten eine etwas schwächere Leistung eines der Radiatoren des AMS beobachtet. Die Fotos sollen dabei helfen, die Ursache dafür zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Austausch des Transmitters verlegte Chris Cassidy ein Stromkabel für das MLM (Nauka), das im nächsten Jahr zur Station starten soll, von Unity zu PMA-1, dem Übergang zum russischen Modul Sarja. Das Kabel war bei einem Außenbordeinsatz im letzten Jahr an Unity zurückgeblieben, weil nicht mehr genug Zeit geblieben war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend arbeiteten Cassidy und Parmitano zusammen, um die beiden mit dem Dragon-CRS-2-Flug angelieferten RGBs (Radiator Grapple Bars) zu den Radiatoren an den S1- und P1-Truss-Gittersegmenten zu bringen. Diese Halterungen, die zum Austauschen eines der beiden großen Radiatoren benötigt würden, falls einer davon ausfallen sollte, wurden im März mit dem Roboterarm zunächst temporär an der POA befestigt. Die POA (Payload and ORU Attachment Assembly) befindet sich am Mobile Base System (MBS) auf dem Mobile Transporter, der sich auf Schienen entlang der Truss-Struktur der ISS bewegen kann. Sie ist im Prinzip identisch mit den Enden des Roboterarms SSRMS und kann Nutzlasten an den gleichen Greifpunkten (Grapple Fixtures, GFs) halten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB_s.jpg" alt="" class="wp-image-53924" width="300" height="205"/></a><figcaption>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpgDie beiden RGBs bei der Anlieferung mit Dragon (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Aufgabe befestigte Luca Parmitano eine Fußhalterung am Ende des SSRMS und bestieg diese. Nachdem die beiden RGBs voneinander gelöst waren, manövrierte Karen Nyberg vom Inneren der Station aus den SSRMS mitsamt Parmitano und der ersten RGB zum S1-Truss. Die zweite RGB verbliebt zunächst am POA. Nach der Installation der ersten RGB am Truss ging es zurück zum MBS, wo Luca Parmitano zunächst eine defekte Kamera deinstallierte. Sie soll bei der Dragon CRS-3 Mission zur Reparatur zurück auf die Erde gebracht werden. Dann holte er die zweite RGB vom POA und wurde mit dem Roboterarm zum zweiten großen Radiator an P1 herübergeschwenkt, wo er sie gemeinsam mit Cassidy installierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Arbeiten mit den RGBs machte sich Chris Cassidy daran, zwei Überbrückungskabel an der Z1-Trussstruktur zu installieren, die den Ausfall wichtiger Systeme im Fall eines Defekts an einem der Gleichstromtransformatoren (DDCU) verhindern sollen. Diese Arbeiten sollen bei der nächsten EVA in einer Woche abgeschlossen werden. Es können nicht beide Kabel bei einer EVA komplett installiert werden, da dazu jeweils Systeme herunter gefahren werden müssen, die nicht gleichzeitig außer Betrieb sein sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Luca Parmitano Aufräumarbeiten am SSRMS und der Fußhalterung abgeschlossen hatte, befestigte er eine Schutzabdeckung an PMA-2 vorne am Harmony-Modul der Station. PMA-2 ist der Adapter, an dem bis vor zwei Jahren regelmäßig die Space Shuttles angedockt hatten. Jetzt wird er bis zur Einführung von kommerziellen bemannten US-Raumschiffen nicht mehr benötigt und soll deshalb durch die Abdeckung vor Mikrometeoriten, kleinem Weltraumschrott und Temperaturschwankungen geschützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Astronauten nach Erledigung dieser geplanten Aufgaben dem Zeitplan über 30 Minuten voraus waren, konnten noch Zusatzaufgaben angegangen werden: Chris Cassidy begab sich zum vorderen Ende des russischen Moduls Sarja, wo sich eine PDGF (Power and Data Grapple Fixture), also ein &#8222;Fußpunkt&#8220;, von dem aus der kanadische Roboterarm (SSRMS) operieren kann, befindet. Cassidy kontrollierte zunächst den Mechanismus dieser PDGF und stellte fest, dass sich entgegen der Befürchtungen der Ingenieure kein Erdungskabel im Mechanismus befindet. Anschließend legte er ein Datenkabel von der PDGF zu PMA-1. Bei der nächsten EVA soll dann ein Kabel von PMA-1 zu Tranquility (Node-3) verlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schließen der äußeren Luke der Luftschleuse und dem wieder Unter-Druck-Setzen von Quest endete der Außenbordeinsatz nach 6 Stunden und 7 Minuten, geplant waren 6 Stunden und 30 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy_s.jpg" alt="" class="wp-image-53922" width="300" height="199"/></a><figcaption>Cassidy (links) und Parmitano (rechts) in Quest Mitte: Karen Nyberg
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Woche, am 16. Juli, geht es für Cassidy und Parmitano wieder &#8222;vor die Tür&#8220;. Dann stehen die endgültige Installation des zweiten Überbrückungskabels an Z1, das Verlegen des zweiten Teils des Datenkabels für die PDGF an Sarja sowie eines Ethernetkabels für das MLM, die Installation von Führungsschienen an den heute installierten RGBs, das Umsetzen einer Antenne und das Entfernen der Schutzabdeckung von der im letzten Jahrs ausgefallenen MBSU (Main Bus Switching Unit, einem Schaltkasten) auf dem Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg260603#msg260603" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Außenbordarbeiten am russischen Segment</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aussenbordarbeiten-am-russischen-segment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 19:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten an den Modulen Sarja und Poisk. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des Mehrzwecklabors Naúka benötigt. Der Test verlief erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Flussregelventil des Kühlsystems an der Außenhaut von Sarja gewechselt. Das alte Ventil hat den geplanten Funktionszeitraum erreicht, funktionierte aber noch. Entlang des Moduls Sarja wurden danach Kabelklemmen angebracht. Hier sollen bei den nächsten Ausstiegen Daten- und Stromkabel vom US-basierten Segment zur Versorgung des Labormoduls Naúka verlegt und gesichert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde das Experiment Indikator am Modul Poisk installiert. Abschließend wurden Proben des Experiments Wuinosliwost und das gesamte Experiment Foton-Gamma geborgen. Zwischendurch wurden noch mehrere Handläufe am Modul Swesda befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15.32 Uhr MESZ planmäßig und dauerte 6 Stunden und 34 Minuten. Bis auf das Anbringen zweier Handläufe wurden alle Aufgaben gelöst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3" length="5316629" type="audio/mpeg" />

			</item>
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		<title>ISS &#8211; volles Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-volles-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 11:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 4]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Cassidy]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 19M]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den ersten Wochen ihrer Dienstzeit hatte die 36. Stammbesatzung der Internationalen Raumstation ein interessantes und vielseitiges Programm zu absolvieren. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, ESA. Zu den wissenschaftlichen Untersuchungen der ersten Wochen zählten BASS, UBNT, BCAT-4, Seedling Growth, Coulomb-Kristall, Plasma-Kristall, Matrjoschka, MikroBIOM, Pro K und FASES zu den technischen Erprobungen Fundoscope, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den ersten Wochen ihrer Dienstzeit hatte die 36. Stammbesatzung der Internationalen Raumstation ein interessantes und vielseitiges Programm zu absolvieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Roskosmos, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062013132409_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062013132409_small_1.jpg" alt="NASA" width="480" height="319"/></a><figcaption>
Chris Cassidy arbeitet am Capillary Flow Experiment 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wissenschaftlichen Untersuchungen der ersten Wochen zählten BASS, UBNT, BCAT-4, Seedling Growth, Coulomb-Kristall, Plasma-Kristall, Matrjoschka, MikroBIOM, Pro K und FASES zu den technischen Erprobungen Fundoscope, Vane Gap 1, SPHERES und das Surface Telerobotic Experiment. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von BASS (Burning and Supression of Solids) werden Verbrennungsprozesse und deren Verlöschen an Festkörpern untersucht. Insgesamt wurden 13 Versuche mit unterschiedlichen Materialien in einer Handschuhbox durchgeführt. Diese sollen zu einer Verbesserung des Brandschutzes in der Schwerelosigkeit führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei UBNT (Ultrasound Background Noise Test) wird der „Geräuschpegel“ im Bereich des Ultraschalls gemessen. Der für Menschen nicht hörbare Schall bedeutet eine hochfrequente Schwingung, die auch Mikrogravitationsexperimente empfindlich stören kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit BCAT (Binary Collodial Alloy Test) werden seit vielen Jahren sogenannte Kolloide, das sind Gemische aus Flüssigkeiten und eingelagerten festen Partikeln, untersucht. Ziel ist das Herausfinden von Bedingungen, unter denen sich die Partikel aneinanderlagern und Verklumpungen bilden. Diese Erkenntnisse, die man ohne den Einfluss der Schwerkraft gewinnt, können Neues über die Hintergründe derartiger Anlagerungen bringen. Mittlerweile arbeitet man mit Technik der 4. Generation. Mit Emulsionen, also Gemischen zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten beschäftigt sich das Experiment FASES (Fundamental and Applied Studies of Emulsion Stability). Auch hier sollen ohne den Einfluss der Gravitation Erkenntnisse über Dynamik und Stabilität von Emulsionen gewonnen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Seedlings Growth wurden im European Modular Cultivation System (EMCS), einem automatisch gesteuerten Mini-Gewächshaus, Setzlinge der Ackerschmalwand gepflanzt, in verschiedenen Entwicklungsstadien entnommen und für spätere Untersuchungen eingefroren. Bei Coulomb- bzw. Plasma-Kristall geht es um Untersuchungen an geladenen oder elektrisch neutralen Partikeln, deren Verhalten unter verschiedenen Druckbedingungen erfasst wird. Dabei bilden sich kristallähnliche Strukturen, die auch Aufschluss über die Entstehung von Planeten in jungen Sonnensystemen Auskunft geben könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Matrjoschka handelt es sich um eine mit Strahlungsdetektoren gespickte Puppe, deren verschiedene Materialien unterschiedliche innnere Organe simulieren sollen. Auf diese Weise kann man recht genau die Strahlenbelastung eines Menschen während eines Raumfluges im erdnahen Orbit herausfinden. Weitere Strahlungsmessgeräte sind in der gesamten Raumstation verteilt. Bei MikroBIOM werden in regelmäßigen Abständen Abstriche verschiedener Körperstellen eines Raumfahrers gemacht und die Proben für eine weitere Untersuchung fixiert. So will man sich einen Überblick über die Besiedlung der Haut mit unterschiedlichen Mikroorganismen verschaffen. Im Rahmen von Pro K wird eine spezielle Diät eingehalten. Zweck ist es, über Urin- und Blutproben während, sowie Computertomographie vor und nach der Mission herauszufinden, welchen Einfluss eine langandauernde Nahrungsumstellung auf die Erhaltung der Knochendichte und -form hat. Zurückliegende Untersuchungen haben gezeigt, dass verlorene Knochenmasse nach der Rückkehr auf die Erde zwar wieder zu alter Stärke aufgebaut wird, dabei jedoch Hohlräume im Knochen zurückbleiben, die Auswirkungen auf deren Stabilität haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062013132409_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062013132409_small_2.jpg" alt="NASA" width="400" height="267"/></a><figcaption>
Ultraschalluntersuchungen der Halswirbelsäule von Karen Nyberg (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fundoscope ist ein neues Gerät zur Ermittlung des Augeninnendrucks in der Schwerelosigkeit. Zudem wurden Sehtests durchgeführt. In der Schwerelosigkeit leiden viele Raumfahrer unter abgeflachten Augäpfeln, eine Veränderung die auch nach der Rückkehr auf die Erde noch Auswirkungen haben kann. Neu sind auch Ultraschalluntersuchungen der Wirbelsäule, mit denen Veränderungen dreidimensional erfasst werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Vane Gap 1 wird erforscht, wie Flüssigkeiten ohne Verwendung einer aktiven Pumpe, allein durch Kapillarkräfte breite Leitungen, deren Querschnitt einem dünnen Spalt entspricht, transportiert werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient Experimental Satellites) arbeitet mit programmierbaren, etwa 20 cm abmessenden Flugkörpern, welche sich innerhalb der Station einzeln oder in Formation bewegen können. Erprobt werden verschiedene Programme, in denen ein Zusammenspiel der drei Sphären erprobt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Surface Telerobobotic Experiment (STE) soll untersucht werden, inwiefern ein bodengestütztes Roboterfahrzeug aus der Umlaufbahn effektiv ferngesteuert werden kann. Normalerweise geschieht dies immer umgekehrt. Eine Vielzahl von Experimenten an Bord der ISS wird über spezielle Komandokanäle ferngesteuert und die Resultate per Video übertragen oder aufgezeichnet. Beim STE wurde nun erstmals eine Echtzeit-Steuerung aus dem All erprobt. Akteure waren dabei Christopher Cassidy und K10, ein am Ames-Forschungszentrum der NASA entwickeltes und gebautes Fahrzeug. Über Telemetrie und Video konnte Cassidy die Ausführung seiner Befehle beobachten. STE dient der Vorbereitung von Missionen, bei denen die Raumfahrer im Weltall bleiben und andere Himmelskörper mittels fernsteuerbarer Roboter untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtung wurde im Rahmen verschiedener Experimente durchgefürht, darunter Uragan, IServ und Seiner. Neben routinemäßigen Wartungsarbeiten an Lebenserhaltungssystemen, Computer- oder Kommunikationstechnik, wurde das Laufband TVIS im russischen Segment demontiert und durch ein neueres Modell BD-2 ersetzt, das zuvor mit dem Frachter Progress-M 19M eingetroffen war. Auch im US-basierten Teil der Station wurde ein Sportgerät modernisiert: ARED (Advanced Resistive Exercise Device), eine Art Kraftsportinstallation, die mit Vakuumzylindern anstelle von Gewichten arbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Juni legte der mit Abfällen beladene Frachter Progress-M 19M vom Heck der Station ab. Er blieb für weitere Untersuchungen im Rahmen der Experimentserie Radar-Progress noch bis zum 19. Juni in einer Erdumlaufbahn und wurde dann über dem Pazifik zum Verglühen gebracht. Beim Ankoppeln im April hatte man auf Handsteuerung aus dem Inneren der Station umgeschaltet, da der Arm einer für die Navigation benötigten Radarantenne nicht ausgeklappt war. Beim Abflug wurden die vom Transporter übermittelten Bilder des Kopplungsstutzens der Station genau unter die Lupe genommen, um sicher zu gehen, dass keine Beschädigungen entstanden waren. Kurioserweise klappte der Antennenarm bei Abkoppeln aus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062013132409_small_3.jpg" alt="NASA" width="250" height="166"/><figcaption>
Ausstiegsvorbereitungen bei Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Juni koppelte das 10 Tage zuvor gestartete Automated Transfer Vehicle ATV 4 „Albert Einstein“ am Stationsheck an. Auch hier hatte man vor der Endphase des Rendezvous mittels Kamera und Laser die Funktionstüchtigkeit der entsprechenden Navigationsanlagen ausführlicher als sonst geprüft. Das Andocken geschah dann mit höchster Präzision, der Sporn trat ohne Kontakt zum Konus direkt ins Zielloch ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Herstellen einer festen Verbindung verzögerte sich das Öffnen der Luken etwas, da man eine Kontamination mit Schimmelsporen wie bei ATV 3 befürchtete. Die Besatzung bekam die Anweisung, bestimmte Frachttaschen so schnell wie möglich mit Desinfektionsmittel abzureiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. Juni wurden zwei Triebwerke des am Heck der Station angekoppelten Frachters ATV 4 für 6 Minuten und 47 Sekunden gezündet und damit eine Erhöhung der Geschwindigkeit um 0,98 m/s und eine Anhebung der Bahn um durchschnittlich 1,73 km erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den 24. Juni ist ein erstes von fünf Ausstiegsmanövern der ISS-Expedition 36 geplant. Im Verlauf dieses Einsatzes sollen Reparaturen am Kühlsystem des Moduls Sarja vorgenommen, ein Teil des Experiments Molina-Gamma zur Messung von Strahlungsspitzen aus der Erdatmosphäre im Verlaufe von Gewittern geborgen, die Geräte des Kurs-Annäherungssystems getestet, Klammern für das spätere Befestigen von Strom- und Datenkabeln angebracht und Untersuchungen an der Außenhaut des Moduls Swesda angestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11787.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 4 &#8211; Mission &amp; Betrieb</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-volles-programm/" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; volles Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8230; und angekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/und-angekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2013 12:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-TMA 09M]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das gestern abend 22.31 Uhr MESZ gestartete Raumschiff Sojus-TMA 09M hat heute früh planmäßig an der Internationalen Raumstation festgemacht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Nach zwei vorprogrammierten Bahnanhebungen im ersten Umlauf wurden genauere Positionsdaten von einer Bodenstation empfangen und die Daten für die folgenden Manöver präzisiert. Die automatische [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das gestern abend 22.31 Uhr MESZ gestartete Raumschiff Sojus-TMA 09M hat heute früh planmäßig an der Internationalen Raumstation festgemacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-29-72354.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052013145426_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="244"/><figcaption>
Kurzkonferenz zwischen ISS und Bodenstation 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei vorprogrammierten Bahnanhebungen im ersten Umlauf wurden genauere Positionsdaten von einer Bodenstation empfangen und die Daten für die folgenden Manöver präzisiert. Die automatische Ankopplung am Mini-Forschungsmodul Rasswjet gelang gegen 4.10 Uhr MESZ, also nach einer Flugzeit von 5 Stunden und 39 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend konnten sich Karen Nyberg, Luca Parmitano und Fjodor Jurtschichin aus ihren Schutzanzügen befreien. Gegen 5.55 Uhr MESZ wurden die Luken zwischen Raumschiff und Station geöffnet und die Neuankömmlinge von ihren bereits seit Ende März auf der Station arbeitenden Kollegen Chris Cassidy, Alexander Misurkin und Kommandant Pawel Winogradow begrüßt. Anschließend gab es eine kurze Videokonferenz mit der Bodenstation in Moskau und die obligatorische Sicherheitseinweisung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der ISS-Expedition 36, die bis Mitte September läuft, stehen umfangreiche Forschungsaufgaben sowie Wartungs-, Reparatur- und Erweiterungsarbeiten. Insbesondere werden fünf Ausstiege unternommen, bei denen jeweils Vorbereitungen für die Ankunft des letzten Moduls der ursprünglich geplanten Ausbaustufe der Internationalen Raumstation getroffen werden. Naúka (deutsch: Wissenschaft) ähnelt äußerlich Sarja und entstammt noch der zweiten Generation russischer Stationsmodule. Es soll im Dezember zur ISS starten und andocken. Zuvor muss das derzeitige Ausstiegsmodul des russischen Segments, Pirs, abgekoppelt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Besatzung wird bis Mitte November an Bord der Raumstation arbeiten, ab September als Teil der ISS-Expedition 37. Geplantes Rückkehrdatum ist der 11.11. Dabei soll die olympische Flamme nach einer kurzen Stippvisite im All mit Sojus-TMA 09M wieder zurück auf die Erde gebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11527.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 09M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11527.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
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		<title>Sojus-TMA 09M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-09m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 20:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Transfer]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 09M]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben ist der zweite Teil der ISS-Expedition 36 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen. Das Raumschiff soll in wenigen Stunden am Forschungsmodul Rasswjet ankoppeln. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Der Start vom Kosmodrom Baikonur aus erfolgte gegen 22.31 Uhr MESZ. Neun Minuten später waren alle Teile der Sojus-Trägerrakete ausgebrannt und abgeworfen, das Raumschiff befand [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Soeben ist der zweite Teil der ISS-Expedition 36 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen. Das Raumschiff soll in wenigen Stunden am Forschungsmodul Rasswjet ankoppeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013224111_small_1.jpg" alt="Roskosmos-TV" width="414" height="345"/><figcaption>
Sojus-Trägerrakete beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start vom Kosmodrom Baikonur aus erfolgte gegen 22.31 Uhr MESZ. Neun Minuten später waren alle Teile der Sojus-Trägerrakete ausgebrannt und abgeworfen, das Raumschiff befand sich im Orbit. An Bord befinden sich Fjodor Jurtschichin (Russland, 4. Raumflug, bisher 371 Tage im All), Karen Nyberg (USA, 2. Raumflug, 14 Tage) und Luca Parmitano (ESA/Italien, 1. Raumflug). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erneut wird der schnelle Pfad zur Station gewählt. Hier dauern Annäherung und Rendezvous nur etwa 6 Stunden, was für die Raumfahrer einen größeren Komfort bedeutet. Symptome der sogenannten Raumfahrerkrankheit, ein durch widersprüchliche Signale im Gleichgewichtsorgan verursachtes Unwohlsein, treten gewöhnlich erst nach 8 bis 10 Stunden merklich in Erscheinung. Dann befindet man sich nun aber bereits an Bord der weiträumigen Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der bis zum 11. September geplanten Expedition 36 stehen vielfältige Forschungsaufgaben auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Chemie, Erderkundung, Materialwissenschaft, Physik und Technik auf dem Programm. Neben routinemäßigen Wartungsaufgaben an Lebenserhaltungs-, Kommunikations- und Energieversorgungssystemen stehen sicherlich auch wieder unvorhersehbare Reparaturen an. Außerdem sollen 5 Außenbordaufenthalte mit umfangreichen Arbeiten absolviert und 3 Frachtraumschiffe (ATV 4 „Albert Einstein“/15. Juni – 28. Oktober, Progress-M 20M/27. Juli-28. Dezember, HTV Kounotori 4/9. August – 8. September) empfangen und entladen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des ersten Ausstiegs am 26. Juni (Jurtschichin/Misurkin) sollen Reparaturen am Kühlsystem des Moduls Sarja vorgenommen, ein Teil des Experiments Molina-Gamma zur Messung von Strahlungsspitzen aus der Erdatmosphäre im Verlaufe von Gewittern geborgen, die Geräte des Kurs-Annäherungssystems getestet und Untersuchungen an der Außenhaut des Moduls Swesda angestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstiege zwei und drei am 9. bzw. 16. Juli (Cassidy/Parmitano) haben das Verlegen von Energie- und Netzwerkkabeln zum zukünftigen Andockplatz des russischen Labormoduls Naúka (sprich Na-u-ka) sowie Überbrückungskabeln zum Gitterelement Z1, die Bergung von Materialproben der Experimente MISSE (Materials ISS Experiment) und ORME (Optical Reflector Materials Experiment), das Lösen von Isolationsmaterial von einer Umschalteinheit und kleinere Arbeiten, wie das Verlegen von Kameras oder Fußhalterungen an neue künftige Einsatzorte zum Inhalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Ausstiege vier und fünf (Jurtschichin/Misurkin), die für den 15. bzw. den 21. August geplant sind, sollen die Energie- und Netzwerkkabel über den Rumpf von Sarja bis zum Modul Pirs verlegt werden. Pirs soll im Dezember abgekoppelt und anschließend durch das erheblich größere Modul Naúka ersetzt werden. Hier fallen im nächsten Jahr ebenfalls umfangreiche Außenbordarbeiten an. Zu den Aufgaben der beiden Ausstiege gehören zudem die Demontage eines Kopplungsziels und einer komplexen Laser-Kommunikationseinheit von Pirs. Beide Installationen sollen später auf einer anderen Plattform bzw. an Naúka montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. September endet mit der Abkopplung von Sojus-TMA 08M die ISS-Expedition 36, Nummer 37 beginnt. 14 Tage später soll das Raumschiff Sojus-TMA 10M starten und ankoppeln. Dazwischen soll der erste Cygnus-Frachter der US-Firma Orbital Technologies starten und per Hauptmanipulator angedockt werden. Nach dessen Abkopplung verlässt auch ATV 4 Ende Oktober die Station. Danach ist noch ein außergewöhnliches Ereignis geplant. Zunächst koppelt Sojus-TMA 09M von Rasswjet ab und am Heck der Station wieder an. Danach startet Sojus-TMA 11M und nimmt den vorherigen Platz von Sojus-TMA 09M ein. Damit befinden sich zum zweiten Mal drei bemannte russische Raumschiffe und deren Besatzungen an bzw. in der Station. Während eines Ausstieges soll die olympische Flamme im All leuchten. Anschließend kehrt sie am 11. November mit der Besatzung von Sojus-TMA 09M auf die Erde zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11527.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 09M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11527.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Expedition 36</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-36/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ATV-4]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[HTV-4]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 18M]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 09M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission der ISS-Expedition 36 Nach der erfolgreichen Reparatur eines Kühlkreislaufs am Solarzellenelement P6 am Ende der Expedition 35 bestimmte wieder Routine die Arbeitsabläufe an Bord der Station. Nach der Rückkehr des Raumschiffes Sojus-TMA 07M zur Erde arbeitete die Besatzung zunächst zwei Wochen lang zu dritt. Am 28. Mai starteten Fjodor Jurtschichin, Karen Nyberg und Luca [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission der ISS-Expedition 36</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="255" height="261" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-12.png" alt="" class="wp-image-79513"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Reparatur eines Kühlkreislaufs am Solarzellenelement P6 am Ende der Expedition 35 bestimmte wieder Routine die Arbeitsabläufe an Bord der Station. Nach der Rückkehr des Raumschiffes Sojus-TMA 07M zur Erde arbeitete die Besatzung zunächst zwei Wochen lang zu dritt. Am 28. Mai starteten Fjodor Jurtschichin, Karen Nyberg und Luca Parmitano mit Sojus-TMA-09M von Baikonur aus und koppelten bereits nach 5 Stunden und 39 Minuten am Modul Rasswjet an. Während der bis zum 11. September geplanten Expedition 36 stehen vielfältige Forschungsaufgaben auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Chemie, Erderkundung, Materialwissenschaft, Physik und Technik auf dem Programm. Neben routinemäßigen Wartungsaufgaben an Lebenserhaltungs-, Kommunikations- und Energieversorgungssystemen sind möglicherweise auch wieder unvorhersehbare Reparaturen darunter. Außerdem sollen 5 Außenbordaufenthalte mit umfangreichen Arbeiten absolviert und 3 Frachtraumschiffe (ATV 4 „Albert Einstein“/15. Juni – 28. Oktober, Progress-M 20M/27. Juli-28. Dezember, HTV Kounotori 4/9. August – 8. September) empfangen und entladen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec_36_crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec_36_crew.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/></a><figcaption>v.l.n.r.: Alexander Misurkin, Pawel Winogradow, Christopher Cassidy, Luca Parmitano, Fjodor Jurtschichin und Karen Nyberg<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ersten Wochen stand der Kühlmittelkreislauf des Energiezweigs 2B unter genauer Beobachtung. Hier war wenige Tage zuvor die Kühlmittelsteuerung ausgetauscht worden. Beim Ablegen von Sojus-TMA 07M kam es erneut zu einem Druckabfall, wobei aber keine Leckagen festgestellt werden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wissenschaftlichen Untersuchungen der ersten Wochen zählten BASS, UBNT, BCAT-4, Seedling Growth, Coulomb-Kristall, Plasma-Kristall, Matrjoschka, MikroBIOM, Pro K und FASES zu den technischen Erprobungen Fundoscope, Vane Gap 1, SPHERES und das Surface Telerobotic Experiment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von BASS (Burning and Supression of Solids) werden Verbrennungsprozesse und deren Verlöschen an Festkörpern untersucht. Insgesamt wurden 13 Versuche mit unterschiedlichen Materialien in einer Handschuhbox durchgeführt. Diese sollen zu einer Verbesserung des Brandschutzes in der Schwerelosigkeit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei UBNT (Ultrasound Background Noise Test) wird der „Geräuschpegel“ im Bereich des Ultraschalls gemessen. Der für Menschen nicht hörbare Schall bedeutet eine hochfrequente Schwingung, die auch Mikrogravitationsexperimente empfindlich stören kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit BCAT (Binary Collodial Alloy Test) werden seit vielen Jahren sogenannte Kolloide, das sind Gemische aus Flüssigkeiten und eingelagerten festen Partikeln untersucht. Ziel ist das Herausfinden von Bedingungen, unter denen sich die Partikel aneinanderlagern und Verklumpungen bilden. Diese Erkenntnisse, die man ohne den Einfluss der Schwerkraft gewinnt, können Erkenntnisse über die Hintergründe derartiger Anlagerungen bringen. Mittlerweile arbeitet man mit Technik der 4. Generation. Mit Emulsionen, also Gemischen zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten beschäftigt sich das Experiment FASES (Fundamental and Applied Studies of Emulsion Stability). Auch hier sollen ohne den Einfluss der Gravitation Erkenntnisse über Dynamik und Stabilität von Emulsionen gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Seedlings Growth wurden im European Modular Cultivation System, einem automatisch gesteuerten Mini-Gewächshaus, Setzlinge der Ackerschmalwand gezogen und in verschiedenen Entwicklungsstadien entnommen und für spätere Untersuchungen eingefroren. Bei Coulomb- und Plasma-Kristall geht es um Untersuchungen an geladenen oder elektrisch neutralen Partikeln, deren Verhalten unter verschiedenen Druckbedingungen erfasst wird. Dabei bilden sich kristallähnliche Strukturen, die auch Aufschluss über die Entstehung von Planeten in jungen Sonnensystemen Auskunft geben könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Matrjoschka handelt es sich um eine mit Strahlungsdetektoren gespickte Puppe, deren verschiedene Materialien unterschiedliche innnere Organe simulieren sollen. Auf diese Weise kann man recht genau die Strahlenbelastung eines Menschen während eines Raumfluges im erdnahen Orbit herausfinden. Weitere Strahlungsmessgeräte sind in der gesamten Raumstation verteilt. Bei MikroBIOM werden in regelmäßigen Abständen Abstriche verschiedener Körperstellen eines Raumfahrers gemacht und die Proben für eine weitere Untersuchung fixiert. So will man sich einen Überblick über die Besiedlung der Haut mit unterschiedlichen Mikroorganismen verschaffen. Im Rahmen von Pro K wird eine spezielle Diät eingehalten. Zweck ist es, über Urin- und Blutproben sowie Computertomographie herauszufinden, welchen Einfluss eine langandauernde Nahrungsumstellung auf die Erhaltung der Knochendichte und -form hat. Zurückliegende Untersuchungen haben gezeigt, dass verlorene Knochenmasse nach der Rückkehr auf die Erde zwar wieder zu alter Stärke aufgebaut wird, dabei jedoch Hohlräume im Knochen zurückbleiben, die Auswirkungen auf die Stabilität haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa-iss-spinal-ultrasound-karen-nyberg01.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/nasa-iss-spinal-ultrasound-karen-nyberg01.jpg" alt="NASA" width="400" height="267"/></a><figcaption>Ultraschalluntersuchung der Halswirbelsäule von Karen Nyberg<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fundoscope ist ein neues Gerät zur Ermittlung des Augeninnendrucks in der Schwerelosigkeit. Zudem werden Sehtests durchgeführt. In der Schwerelosigkeit leiden viele Raumfahrer unter abgeflachten Augäpfeln, eine Veränderung die auch nach der Rückkehr auf die Erde noch Auswirkungen haben kann. Neu sind auch Ultraschalluntersuchungen der Wirbelsäule, mit denen Veränderungen dreidimensional erfasst werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Vane Gap 1 wird erforscht, wie Flüssigkeiten ohne Verwendung einer aktiven Pumpe, allein durch Kapillarkräfte breite Leitungen, deren Querschnitt einem dünnen Spalt entspricht, transportiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient Experimental Satellites) arbeitet mit programmierbaren, etwa 20 cm abmessenden Flugkörpern, welche sich innerhalb der Station einzeln oder in Formation bewegen können. Erprobt werden verschiedene Programme, in denen ein Zusammenspiel der drei Sphären erprobt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Surface Telerobobotic Experiment (STE) soll untersucht werden, inwiefern ein bodengestütztes Roboterfahrzeug aus der Umlaufbahn effektiv ferngesteuert werden kann. Normalerweise geschieht dies immer umgekehrt. Eine Vielzahl von Experimenten an Bord der ISS wird über spezielle Komandokanäle ferngesteuert und die Resultate per Video übertragen oder aufgezeichnet. Beim STE wurde nun erstmals eine Echtzeit-Steuerung aus dem All erprobt. Akteure waren dabei Christopher Cassidy und K10, ein am Ames-Forschungszentrum der NASA entwickeltes und gebautes Fahrzeug. Über Telemetrie und Video konnte Cassidy die Ausführung seiner Befehle beobachten. STE dient der Vorbereitung von Missionen, bei denen die Raumfahrer im Weltall bleiben und andere Himmelskörper mittels fernsteuerbarer Roboter untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtung wurde im Rahmen verschiedener Experimente durchgefürht, darunter Uragan, IServ und Seiner. Neben routinemäßigen Wartungsarbeiten an Lebenserhaltungssystemen, Computer- oder Kommunikationstechnik, wurde das Laufband TVIS im russischen Segment demontiert und durch ein neueres Modell BD-2 ersetzt, das zuvor mit dem Frachter Progress-M 19M eingetroffen war. Auch im US-basierten Teil der Station wurde ein Sportgerät modernisiert: ARED (Advanced Resistive Exercise Device), eine Art Kraftsportinstallation, die mit Vakuumzylindern anstelle von Gewichten arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frachterverkehr</strong><br>Am 11. Juni legte der mit Abfällen beladene Frachter Progress-M 19M vom Heck der Station ab. Er blieb für weitere Untersuchungen noch bis zum 19. Juni in einer Erdumlaufbahn und wurde dann über dem Pazifik zum Verglühen gebracht. Beim Ankoppeln im April hatte man auf Handsteuerung aus dem Inneren der Station umgeschaltet, da der Arm einer für die Navigation benötigten Radarantenne nicht ausgeklappt war. Beim Abflug wurden die vom Transporter übermittelten Bilder des Kopplungsstutzens der Station genau unter die Lupe genommen, um sicher zu gehen, dass keine Beschädigungen entstanden waren. Kurioserweise klappte der Antennenarm bei Abkoppeln aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Juni koppelte das 10 Tage zuvor gestartete Automated Transfer Vehicle ATV 4 „Albert Einstein“ am Stationsheck an. Auch hier hatte man vor der Endphase des Rendezvous mittels Kamera und Laser die Funktionstüchtigkeit der entsprechenden Navigationsanlagen ausführlicher als sonst geprüft. Das Andocken geschah dann mit höchster Präzision, der Sporn trat ohne Kontakt zum Konus direkt ins Zielloch ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Herstellen einer festen Verbindung verzögerte sich das Öffnen der Luken etwas, da man eine Kontamination mit Schimmelsporen wie bei ATV 3 befürchtete. Die Besatzung bekam die Anweisung, bestimmte Frachttaschen so schnell wie möglich mit Desinfektionsmittel abzureiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Frachters befanden sich rund 3,44 Tonnen Treibstoffe für Bahnanhebungsmanöver der ISS mit den ATV-Triebwerken sowie zum Nachfüllen der ISS-Tanks, 570 kg Wasser, 66 kg Luft und 33 kg Sauerstoff. Die sogenannte Trockenfracht umfasste etwa 1.400 verschiedene Teile mit einer Gesamtmasse von 2,5 Tonnen. Dazu zählen Bekleidung, Nahrungsmittel, Experimentiereinrichtungen und -materialien und Werkzeuge. Eine speziell italienisch-kulinarische Fracht umfasste Lasagne und Tiramisu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. Juli wurde Progress-M 18M vom Modul Pirs abgekoppelt und verglühte in der darauf folgenden Nacht weitgehend in dichten Atmosphärenschichten. Mit dem Nachfolger, Progress-M 20M, der am Abend des 27. Juli startete und in der Nacht des Folgetages nach etwa 6 Stunden Flugzeit ankoppelte, gelangte neben Treibstoffen, Wasser, Nahrungsmitteln, Verbrauchsgütern und Ausrüstungen auch ein Reparaturkit für den Raumanzug von Luca Parmitano zur Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. August startete Kounotori 4 (HTV) vom japanischen Tangashima aus zur Internationalen Raumstation. Der Frachter navigierte am 9. August in die unmittelbare Nähe der Station und wurde mittels Manipulatorarm am Nadir-Port des Moduls Harmony angekoppelt. HTV 4 transportierte insgesamt etwa 5,4 t Material zur ISS, darunter Zubehör zu NASA- und JAXA-Einrichtungen, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Versorgungsgüter, Experimentiergut, ein kleiner Roboter namens Kirobo sowie die vier Kleinsatelliten Pico Dragon, Ardusat 1, Ardusat X und TechEdSat 3. Nicht unter Druck stehende Fracht umfasste eine Energieumschalteinheit, ein Energie- und Datenverteiler für eine Rotationseinheit zur Nachführung der großen Solarzellenpaneele sowie der Experimentalkomplex Space Test Program &#8211; Houston 4. Mit diesem werden wissenschaftlich-technische Untersuchungen zu Atmosphärenphysik, Temperatursteuerung, Strahlungsmessung, Datenverarbeitung und zur Beobachtung von durch Blitze verursachten Phänomenen angestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bahnmanöver</strong><br>Am 19. Juni wurden zwei Triebwerke des am Heck der Station angekoppelten Frachters ATV 4 für 6 Minuten und 47 Sekunden gezündet und damit eine Anhebung auf etwa 404 x 427 km Höhe erreicht. Dabei handelte es sich um einen Testlauf für zukünftigere größere Bahnanhebungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Juli wurde ein weiteres Manöver mit den Triebwerken des ATV 4 vorgenommen. Im Verlaufe der zehnminütigen Antriebsphase wurde die Geschwindigkeit des Komplexes um 1,45 m/s erhöht, worauf die Bahnhöhe um 2,5 km anstieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außenbordarbeiten</strong><br>Während des ersten Ausstiegs am 24. Juni (Jurtschichin/Misurkin) wurden Reparaturen am Kühlsystem des Moduls Sarja vorgenommen, ein Teil des Experiments Molina-Gamma zur Messung von Strahlungsspitzen aus der Erdatmosphäre im Verlaufe von Gewittern geborgen, die Geräte des Kurs-Annäherungssystems getestet, Klammern für das spätere Befestigen von Strom- und Datenkabeln angebracht und Untersuchungen an der Außenhaut des Moduls Swesda angestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des Mehrzwecklabors Naúka benötigt. Der Test verlief erfolgreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Flussregelventil des Kühlsystems an der Außenhaut von Sarja gewechselt. Das alte Ventil hat den geplanten Funktionszeitraum erreicht, funktionierte aber noch. Entlang des Moduls Sarja wurden danach Kabelklemmen angebracht. Hier sollen bei den nächsten Ausstiegen Daten- und Stromkabel vom US-basierten Segment zur Versorgung des Labormoduls Naúka verlegt und gesichert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde das Experiment Indikator am Modul Poisk installiert. Abschließend wurden Proben des Experiments Wuinosliwost und das gesamte Experiment Foton-Gamma geborgen. Zwischendurch wurden noch mehrere Handläufe am Modul Swesda befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15.32 Uhr MESZ planmäßig und dauerte 6 Stunden und 34 Minuten. Bis auf das Anbringen zweier Handläufe wurden alle Aufgaben gelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Ausstieg am 9. Juli arbeiteten Chris Cassidy und Luca Parmitano insgesamt 6 Stunden und 7 Minuten an verschiedenen Aufgaben. Zunächst wurde ein ausgefallener Transmitter an einer der beiden Ku-Band-Antennen ausgetauscht und eine Probe des Materialexperiments MISSE 8 geborgen. Anschließend wurden Bilder des Alpha Magnetic Spectrometers angefertigt, auf denen man nach einer Ursache für eine nachlassende Leistung suchen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurden ein Energiekabel vom Modul Unity zum Pressurized Mating Adapter 1 verlegt, Halterungen an Radiatoren (Radiator Grapple Bars) befestigt und eine defekte Kamera demontiert. Danach wurden zwei Überbrückungskabel zum Gitterelement Z1 gezogen und eines davon angeschlossen. Schließlich wurde eine thermische Abdeckung am derzeit nicht benötigten Kopplungsadapter PMA 2 am Bug der Station angebracht, ein mit Energieleitungen versehener Ankerpunkt (Power and Data Grapple Fixture) für den kanadischen Manipulatorarm auf dem Modul Swesda überprüft und eine Datenleitung zu PMA 1 gezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg am 16. Juli von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen. Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schwerelosigkeit sinkt Wasser nicht zu Boden sondern bildet kleine Kugeln, die entweder durch den Anzug schweben oder sich großflächig an Körperteilen anlagern. Dabei besteht immer die Gefahr, dass man Wasser einatmet und sich dieses in der Lunge sammelt. So geschah dies auch diesmal. Zudem bedeckte ein Wasserfilm auch Ohren, Nase und Augen des Astronauten, so dass dieser zeitweilig nichts mehr hören oder sagen konnte. Als die erste Wasseransammlung im Nacken von Parmitano festgestellt war, wurde der Außenbordeinsatz sofort abgebrochen. Nach dem Wiedereinstieg in die Luftschleuse Quest schloss Luca seinen Raumanzug nicht an die externe Stromversorgung an, um nicht das Risiko eines Kurzschlusses oder eines Stromschlages einzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Öffnen der inneren Luke half man Parmitano aus dem Anzug und versuchte dabei, die umherschwebenden Wassertröpfchen sowie die Wasserfilme im Inneren des Anzugs einzufangen bzw. zu binden. Insgesamt dauerte der Einsatz 1 Stunde und 32 Minuten, geplant waren mehr als 6 Stunden. Ursprünglich sollte während des Ausstiegs ein zweites Überbrückungskabel am Gitterelement Z1 installiert, Datenkabel für Sarja und das zukünftige Modul Naúka verlegt, Führungsschienen angebracht, eine Antenne umgesetzt und eine Schutzabdeckung an einer Schalteinheit entfernt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Ausstiege vier und fünf (Jurtschichin/Misurkin), die für den 16. bzw. den 22. August geplant sind, sollen die Energie- und Netzwerkkabel über den Rumpf von Sarja bis zum Modul Pirs verlegt werden. Pirs soll im Frühjahr 2014 abgekoppelt und anschließend durch das erheblich größere Modul Naúka ersetzt werden. Hier fallen im nächsten Jahr ebenfalls umfangreiche Außenbordarbeiten an. Zu den Aufgaben der beiden Ausstiege gehören zudem die Demontage eines Kopplungsziels und einer komplexen Laser-Kommunikationseinheit von Pirs. Beide Installationen sollen später auf einer anderen Plattform bzw. an Naúka montiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abschluss der Mission</strong><br>Die Rückkehr von Sojus-TMA 08M zur Erde und damit der Abschluss der ISS-Expedition 36 erfolgte am 11. September 2013.</p>



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		<title>Kopplung erfolgreich, ISS-Besatzung komplett</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kopplung-erfolgreich-iss-besatzung-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 08:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das gestern Abend gestartete Raumschiff Sojus-TMA 08M hat planmäßig gegen 3.28 Uhr MEZ an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Damit ist die Besatzung der Internationalen Raumstation wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Pawel Winogradow, Christopher Cassidy und Alexander Misurkin gemeinsam mit Chris Hadfield, Roman Romanjenko und Thomas [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das gestern Abend gestartete Raumschiff Sojus-TMA 08M hat planmäßig gegen 3.28 Uhr MEZ an der Internationalen Raumstation angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032013090206_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusTMA08MandISScrewNASATV260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die komplette Besatzung der Internationalen Raumstation.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist die Besatzung der Internationalen Raumstation wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Pawel Winogradow, Christopher Cassidy und Alexander Misurkin gemeinsam mit Chris Hadfield, Roman Romanjenko und Thomas Marshburn Experimente betreuen bzw. durchführen und die Station in Betrieb halten. Auf dem Programm stehen 181 wissenschaftlich-technische Experimente auf den Gebieten Medizin, Biologie, Physik, Technologie und Erderkundung. Außerdem sollen mehrere Außenbordeinsätze absolviert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Mitte April sollen Pawel Winogradow und Roman Romanjenko ein Plasmaexperiment an der Außenseite installieren und Proben eines Biologieexperiments sowie eines Materialexperiments bergen. Drei weitere Einsätze erfolgen während der Expedition 36, an denen Alexander Misurkin beteiligt sein wird. Ebenfalls im Rahmen der Expedition 36 wird Christopher Cassidy an zwei Ausstiegen beteiligt sein, in deren Verlauf u.a. Vorbereitungen für die Ankunft des Mehrzweckmoduls Naúka getroffen werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals hatte man den schnellen Anflug an die ISS mit einem bemannten Raumschiff ausgeführt. Dabei erfolgen die notwendigen Bahnmanöver in kürzeren Zeitabständen, was eine präzise und autonome Berechnung der Bahndaten und Korrekturen an Bord des Raumschiffes erfordert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luken zwischen Raumschiff und Station wurden gegen 5.35 Uhr geöffnet und die Neuankömmlinge willkommen geheißen. Anschließend gab es eine kurze Videokonferenz mit dem Kontrollzentrum in Moskau mit offiziellen Glückwünschen und kurzen Gesprächen mit Verwandten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11367.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 08M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 35</a></li></ul>
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