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	<title>Falcon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Falcon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Details über Merlin-1D-Triebwerk von SpaceX</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/details-ueber-merlin-1d-triebwerk-von-spacex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 10:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einer Konferenz des American Institute of Aeronautics and Astronautics zu Antriebssystemen in der letzten Woche wurden auch Details über ein neues Triebwerk für die Falcon-Raketenfamilie von Space Exploration Technologies (SpaceX) genannt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Hobbyspace, Raumcon. Das neue Triebwerk besitzt einen Schub von 680 kN (47% über dem des 1C) und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf einer Konferenz des American Institute of Aeronautics and Astronautics zu Antriebssystemen in der letzten Woche wurden auch Details über ein neues Triebwerk für die Falcon-Raketenfamilie von Space Exploration Technologies (SpaceX) genannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Hobbyspace, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Triebwerk besitzt einen Schub von 680 kN (47% über dem des 1C) und arbeitet mit einem Brennkammerdruck von 97 bar (ca. 9,7 MPa). Das Schub-Gewichtsverhältnis liegt bei 160 und der spezifische Impuls bei etwa 3.040 m/s (310 s). Das Expansionsverhältnis wurde von 14,5 beim Merlin 1C auf 16 beim 1D erhöht. 
<br>
Die Triebwerksleistung des Merlin 1D soll sich zwischen 70 und 100 Prozent regeln lassen. Damit wird es möglich, den Schub der zu entwickelnden Schwerlast-Trägerrakete Falcon Heavy kurz vor Brennschluss geregelt zurückzufahren, anstatt wie bisher geplant zwei der 9 Triebwerke einer Stufe einfach abzuschalten. Das neue Triebwerk hat bisher 150 Tests absolviert und soll ab der siebenten Falcon 9 zum Einsatz kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich mitentwickelt wird eine spezielle Vakuumversion des Merlin 1D für Oberstufen (750 kN). Das Testtriebwerk, das gegenwärtig verwendet wird, läuft nach Angaben von Tom Mueller von SpaceX besser als erwartet, das Design ist einfacher als beim Merlin 1C, was dem Triebwerk eine höhere Lebensdauer ermöglicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082011124518_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082011124518_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Dragon-Kapsel landet auf dem Mars &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wurden weitere Zahlen von SpaceX bekannt. Bisher hat man in diesem Jahr 60 Merlin-Triebwerke gebaut, weitere 40 sind für 2011 geplant. In den kommenden Jahren will man jährlich 400 Triebwerke produzieren und zum größten Hersteller für Raumfahrtträgerraketen werden. Gleichzeitig arbeitet man an den Notfall- und Landetriebwerken Super-Draco für die Raumkapsel Dragon. Deren zweiter Testflug im Rahmen des Commercial Orbital Transportation Service (COTS) ist für Ende des Jahres geplant. Dabei sollen die Aufgaben des 2. und 3. Testfluges zusammengelegt, also erstmals an der Internationalen Raumstation angekoppelt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3407.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Commercial Resupply Services</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommerzieller US-Träger ab Dezember startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommerzieller-us-traeger-ab-dezember-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2003 17:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Billig, leistungsstark und wiederverwendbar: die Falcon aus dem Hause SpaceX. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com. Schon in naher Zukunft könnte eine Trägerrakete neuen Typs vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten: Falcon heißt der der Träger für leichte Nutzlasten, geschaffen von der Firma Space Exploration Technologies Corporation, kurz SpaceX. Geleitet wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Billig, leistungsstark und wiederverwendbar: die <i>Falcon</i> aus dem Hause <i>SpaceX</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in naher Zukunft könnte eine Trägerrakete neuen Typs vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten: <i>Falcon</i> heißt der der Träger für leichte Nutzlasten, geschaffen von der Firma <i>Space Exploration Technologies Corporation</i>, kurz <i>SpaceX</i>. Geleitet wird diese Firma vom millionenschweren 32-jährigen Internetunternehmner Elon Musk. Mit der <i>Falcon</i> will er eine neuartige, kostengünstige und komplett kommerziell vermarktete Rakete in den Markt der Weltraumstarts einbringen. Im Gegensatz zu den etablierten Startsystemen, etwa der <i>Pegasus</i>, kostet Interessenten der Start ihrer Satelliten nicht mehr 20, sondern nur rund sechs Millionen US-Dollar. Anders als die von <i>Orbital Systems</i> vermarktete <i>Pegasus</i> startet die <i>Falcon</i> außerdem nicht von der Unterseite eines speziell präparierten Flugzeuges des Typs <i>L-1011</i> aus, sondern konventionell, d.h. vertikal, von <i>Launch Pad 46</i> der <i>Vandenberg Air Force Station</i>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09072003195844_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die 
<i>Falcon</i>
, wie sie sich schon bald gen Himmel recken soll.
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweistufige, mit Flüssigtreibstoff betriebene Rakete ist dabei vor allem für kleinere Unternehmen interessant, die zwar keine Unsummen für ihre eigenen Satelliten ausgeben wollen, aber trotzdem ein eigenständiges System in den Erdorbit bringen wollen. Derzeit gibt es laut SpaceX schon mehrere Interessenten, zu denen auch das US-Ministerium für Verteidigung zählt. Das eigentlich Interessante an der <i>Falcon</i> ist aber die bis zu 80-prozentige Wiederverwendbarkeit der Rakete. So kann die erste Stufe nach dem Ausbrennen und Abtrennen geborgen und wiederbetankt werden. Später, so Musks Ausblick, soll die gesamte Rakete komplett wiederverwendbar werden. Bisher ein Novum auf dem Markt der Trägerraketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <i>SpaceX</i> kann ein erster Testflug bereits im Dezember dieses Jahres stattfinden. Derzeit steht noch der Tests des Triebwerks der zweiten Stufe aus, im September soll eine Startsimulation durchgeführt werden. Funktioniert bis dahin alles fehlerfrei, so sollen kommerzielle Missionen ab Anfang 2004 möglich werden. SpaceX denkt bereits an eine Ausweitung des Projekts <i>Falcon</i>: so könne man durch eine Drittstufe auch schwerere Nutzlasten ins All befördern und sogar das Potential für bemannte Starts sei vorhanden. Ob sich die <i>Falcon</i> auf dem hart umkämpften Markt wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Das Zeug hierfür scheint sie jedenfalls zu haben.</p>
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