<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FCI &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/fci/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 17 Sep 2023 07:21:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>FCI &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[Gewitter]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[LI]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Imager]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=131000</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p>11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p>„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p>Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p>Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p>„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p>Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p>Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p>Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p>MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p>Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p>Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p>EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p>Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p>Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4" length="18077713" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4" length="17573652" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" length="77581400" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Europas fortschrittlicher neuer Wettersatellit zeigt die Erde in ihrer ganzen (wolkenverhangenen) Schönheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das am 4. Mai 2023 veröffentlichte erste Bild des neuesten europäischen Wettersatelliten zeigt die Wetterbedingungen über Europa, Afrika und dem Atlantik in außergewöhnlicher Detailschärfe. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT (4. Mai 2023) via Business Wire (5. Mai 2023). Darmstadt, Deutschland –(BUSINESS WIRE)– Das Bild des ersten Satelliten der neuen Generation von europäischen Wettersatelliten, Meteosat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/" data-wpel-link="internal">Europas fortschrittlicher neuer Wettersatellit zeigt die Erde in ihrer ganzen (wolkenverhangenen) Schönheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das am 4. Mai 2023 veröffentlichte erste Bild des neuesten europäischen Wettersatelliten zeigt die Wetterbedingungen über Europa, Afrika und dem Atlantik in außergewöhnlicher Detailschärfe. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT (4. Mai 2023) via Business Wire (5. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40235esaeumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40235esaeumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p>Darmstadt, Deutschland –(BUSINESS WIRE)– Das Bild des ersten Satelliten der neuen Generation von europäischen Wettersatelliten, Meteosat Third Generation – Imager 1 (MTG-I1), wurde von der europäischen Wettersatellitenbehörde EUMETSAT und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlicht. Der MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start.</p>



<p>Das erste Bild, das vom Imager des Satelliten am 18. März 2023 um 11.50 Uhr UTC aufgenommen wurde, zeigt einen großen Teil von Nord- und Westeuropa sowie Skandinavien bei bewölktem Wetter, während der Himmel über Italien und dem Westbalkan relativ klar ist.</p>



<p>Details wie Wolkenwirbel über den kanarischen Inseln, schneebedeckte Alpengipfel und Sedimente im Meer vor der Küste Italiens sind auf Bildern der Instrumente an Bord der aktuellen Meteosat-Satelliten der zweiten Generation weniger deutlich und teilweise gar nicht zu sehen.</p>



<p>Und was für die nordischen Länder noch entscheidender ist: Das Bild zeigt auch die Wolkenformationen in größerer Höhe detaillierter. Dies bietet Wetterdiensten die Möglichkeit, den Fortschritt sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse in dieser Region präziser zu überwachen.</p>



<p>„Dieses beeindruckende Bild macht uns sehr zuversichtlich, dass das MTG-System eine neue Ära in der Vorhersage schwerer Wettereignisse einläuten wird“, erklärt EUMETSAT-Generaldirektor Phil Evans.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40221esaeumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40221esaeumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p>„Es mag seltsam erscheinen, angesichts eines Bildes von Wolken über Europa so in Begeisterung zu verfallen. Die Detailschärfe der Wolken in diesem Bild ist jedoch außerordentlich wichtig für die Arbeit der Wetterdienste. Die zusätzlichen Details durch die höhere Auflösung und die Tatsache, dass jetzt Bilder häufiger aufgenommen werden als vorher, versetzen die Wetterdienste in die Lage, schwere Wetterereignisse schneller und präziser zu erkennen und vorherzusagen.“</p>



<p>Für die Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme der Europäischen Weltraumbehörde (ESA), Simonetta Cheli, war der Anblick des ersten Bilds von MTG-I1 ein sehr stolzer Moment für die Organisation und alle, die am MTG-Programm mitgearbeitet haben.</p>



<p>„Dieses Bild ist ein fantastisches Beispiel dafür, was die europäische Zusammenarbeit im Weltraum bewirken kann“, so Cheli. „Die Detailschärfe des vom MTG-I1 produzierten Bilds, die für Aufnahmen von Europa und Afrika aus dem geostationären Orbit bisher nicht erreicht werden konnte, wird uns helfen, unseren Planeten und seine Wettersysteme besser zu verstehen.</p>



<p>Dieses Bild steht nicht nur dafür, was durch eine wissenschaftliche Zusammenarbeit in Europa erreicht werden kann, sondern auch für unseren gemeinsamen Willen, dafür zu sorgen, dass die Vorteile neuer Technologien den Menschen in Europa und darüber hinaus zugute kommen.“</p>



<p>Die Instrumente an Bord der dritten Generation der Meteosat-Wettersatelliten produzieren Bilder in wesentlich höherer Auflösung und mit einer höheren Häufigkeit als es die zweite Generation kann.</p>



<p>Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space verantwortlich, als Generalunternehmer für MTG.</p>



<p>Derzeit durchläuft der Satellit eine 12-monatige Inbetriebnahmephase, in der die Instrumente aktiviert und die generierten Daten kalibriert werden. Die Daten des MTG-I1 werden ab Ende 2023 zur Nutzung für Wettervorhersagen an meteorologische Dienste in Europa und darüber hinaus übermittelt.</p>



<p>Das erste Bild wurde mit Hilfe der Bodeninfrastruktur generiert, die in Zukunft für die routinemäßige Bildverarbeitung genutzt werden wird. Es ist ein Vorgeschmack auf das, was ab Ende des Jahres zu erwarten ist. Sobald das System vollständig in Betrieb ist, werden alle 10 Minuten Bilder der gesamten Erdscheibe aufgenommen.</p>



<p>Der MTG-I1 wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen in vollem Umfang.</p>



<p><strong>Über EUMETSAT</strong><br>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.eumetsat.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EUMETSAT-Webseite</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg548747#msg548747" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/" data-wpel-link="internal">Europas fortschrittlicher neuer Wettersatellit zeigt die Erde in ihrer ganzen (wolkenverhangenen) Schönheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MTG-I1: Start in eine neue Ära der europäischen Wetterbeobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-start-in-eine-neue-aera-der-europaeischen-wetterbeobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[Imager]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat 12]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[VA259]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Wettersatellit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) soll am 13. Dezember 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Mit dem ersten Satelliten der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung. MTG-I1 liefert eine doppelt so hohe zeitliche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-start-in-eine-neue-aera-der-europaeischen-wetterbeobachtung/" data-wpel-link="internal">MTG-I1: Start in eine neue Ära der europäischen Wetterbeobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Wettersatellit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) soll am 13. Dezember 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Mit dem ersten Satelliten der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung. MTG-I1 liefert eine doppelt so hohe zeitliche und räumliche Auflösung sowie eine hundertfach höhere Datenrate als die Vorgängergenerationen und kann auch Blitze und somit regionale Gewitter genau erfassen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 12. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1imWeltallESAMlabspaceCCBYSA30IGO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1imWeltallESAMlabspaceCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>12. Dezember 2022 &#8211; Mit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung: Der erste Satellit der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten soll am 13. November 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Etwa 30 Minuten nach dem Start wird der Satellit im Transferorbit ausgesetzt. Während seiner rund zehnjährigen Missionszeit soll der Satellit kontinuierlich Daten über das Wettergeschehen wie Sonneneinstrahlung, Windverhältnisse und Starkregenereignisse liefern und damit die Wettervorhersage noch genauer machen.</p>



<p><strong>Früherkennung von Gewittern, Nebel und Waldbränden</strong><br>„MTG-I1 wird Europa und Afrika aus dem Weltall beobachten – und das mit einer doppelt so hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung wie seine Vorgänger“, erklärt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn. „Der Wettersatellit wird zudem in der Lage sein, lokale Unwetter zu identifizieren und auch Blitze zu erkennen. Damit wird die Wettervorhersage von der großräumigen Vorherhersage einen weiteren Schritt hin zur regionalen (Un-)wettervorhersage machen“, betont Pelzer. Neben einer frühzeitigen Erfassung von Gewittern ermöglichen die MTG-I-1 Daten auch, Nebel und Waldbrände automatisch zu erkennen. Damit werden physikalische Phänomene, wie Winde und Blitze wesentlich genauer beobachtet, um zum Beispiel Unwetter zuverlässiger vorhersagen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1MontageaufStartAdapterESACNESArianespace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-rl_caption="" title="Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1MontageaufStartAdapterESACNESArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)</figcaption></figure>



<p>„Das zentrale Instrument auf MTG-I1 ist der sogenannte Flexible Combined Imager (FCI). Er hat 16 Spektralkanäle und eine Auflösung von 500 bis 2000 Metern, je nach Kanal und Betriebsmodus“, erläutert Thomas Ruwwe, MTG-Programm-Manager in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die Bildfrequenz für Aufnahmen der ganzen Erdscheibe liege bei zehn Minuten, im so genannten Rapidscan-Modus werde Europa in nur 2,5 Minuten mit erhöhter geometrischer Auflösung abgescannt. Der neuste europäische Wettersatellit liefere damit eine doppelt so hohe zeitliche und räumliche Auflösung sowie eine hundertfach höhere Datenrate als die Vorgängergenerationen.</p>



<p><strong>Maßgebliche deutsche Beteiligung</strong><br>An der Entwicklung der europäischen MTG-Satelliten ist Deutschland mit etwa 30 Prozent beteiligt. Die Firma OHB ist zuständig für den Bau aller sechs Satelliten-Plattformen sowie für das IRS Instrument (MTG-S). Die Firma Airbus DS ist maßgeblich beteiligt an Entwicklung und Bau des Sentinel-4-Instruments auf MTG-S. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist verantwortlich für die fachliche Unterstützung bei der Durchführung des MTG-Programms in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst, finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatAufnahmeErdeEUMETSATESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatAufnahmeErdeEUMETSATESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p><strong>MTG-I1 wird zu &#8222;Meteosat-12&#8220;</strong><br>Nach dem Start von MTG-I1 beginnt die sogenannte LEOP-Phase (Launch and Early Operation Phase), in der der Satellit seinen Zielorbit erreicht, die Solargeneratoren öffnet und die Kommunikationssysteme in Betrieb nimmt. In der nachfolgenden &#8222;Commissioning&#8220;- Phase werden die Instrumente eingeschaltet, getestet und kalibriert, um die Algorithmen zur Auswertung der Daten anzupassen. Etwa ein Jahr nach dem Start beginnt die Betriebsphase von MTG-I1. Dann werden die Datenprodukte an alle europäischen Wetterdienste, darunter der Deutsche Wetterdienst, innerhalb weniger Minuten nach der Aufnahme übermittelt. Der Satellit wird zu diesem Zeitpunkt in &#8222;Meteosat-12&#8220; umbenannt.</p>



<p>Die MTG-Baureihe wurde im Auftrag der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und soll die Kontinuität der 1977 mit METEOSAT-1 begonnenen Wetterbeobachtung aus dem Weltraum sicherstellen. Sie besteht aus insgesamt sechs Satelliten, die in Serie gestartet werden, um routinemäßig Wetterdaten für die nächsten 25 Jahre zu generieren. Es gibt zwei Satellitentypen: vier Satelliten mit abbildenden Instrumenten, den sogenannten Imagern (MTG-I1-4) und zwei Satelliten mit spektroskopischen Instrumenten, den sogenannte Soundern (MTG-S1-2). Deren Hauptinstrument wird neue Daten zur Vorhersage extremer Wettereignisse liefern. Der Start von MTG-S1 ist Mitte 2024 geplant.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541902#msg541902" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-start-in-eine-neue-aera-der-europaeischen-wetterbeobachtung/" data-wpel-link="internal">MTG-I1: Start in eine neue Ära der europäischen Wetterbeobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
