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	<title>Fehleranalyse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Fehleranalyse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Isar Aerospace arbeitet sich in die erste Reihe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-arbeitet-sich-in-die-erste-reihe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isar Aerospace entwickelt sich mehr und mehr zum Hoffnungsträger der neuen europäischen kommerziellen Startanbieter. Auch SpaceX hat mit einem Microlauncher begonnen, welcher 180kg in den LEO befördern konnte. Bei Isar Aerospace sollen es ca. 1000kg sein; damit tritt ihr Träger schon in der Medium-Klasse an, womit sie sich von Vorne weg ein ambitioniertes Ziel gesetzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Isar Aerospace</a> entwickelt sich mehr und mehr zum Hoffnungsträger der neuen europäischen kommerziellen Startanbieter. Auch SpaceX hat mit einem Microlauncher begonnen, welcher 180kg in den LEO befördern konnte. Bei Isar Aerospace sollen es ca. 1000kg sein; damit tritt ihr Träger schon in der Medium-Klasse an, womit sie sich von Vorne weg ein ambitioniertes Ziel gesetzt haben. Nach dem Erststart bewegt man sich nun schnell einem zweiten Start zu.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net Forum, X, Isar Aerospace, 19. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Unternehmen entwickelt sich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma ist noch jung. Sie wurde am 21. März 2018 als &#8222;Isar Aerospace Technologies GmbH&#8220; mit Firmensitz in Gilching bei München mit wenigen Mitarbeitern gegründet und fokussierte sich vorerst auf die Entwicklung und Fertigung von LOX-Triebwerken für Microlauncher. Am derzeitigen Firmensitz in Ottobrunn, welcher 2026 in ein größeres Firmenareal nach Vaterstetten verlegt wird, sind mittlerweile, nach Firmenangaben, über 200 Beschäftigte tätig.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="204" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1.jpg" alt="" class="wp-image-149132" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Andoya Spaceport<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da es aber sowieso schwierig sein dürfte, nur mit Vertrieb der eigenen Triebwerke ein profitables Geschäftsmodel zu entwickeln, gab Isar Aerospace schon 2019 die Entwicklung der Trägerrakete &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spectrum_(Rakete)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spectrum</a>&#8220; bekannt. Die Spectrum wurde als zweistufiger Träger mit 9 Triebwerken in der ersten Stufe und Einem in der zweiten Stufe vorgestellt<br>Nach und nach konnten auch Investoren gefunden werden, wie Earlybird Venture Capital oder Airbus Ventures. Weitere folgten wie Lakestar, Vsquared Ventures, UVC und HV Capital. Und es sollten nicht die Letzten sein. Gemäß Handelsblatt sollen nach der zweiten Finanzierungsrunde bereits über 100 Millionen Euro zur Verfügung gestanden haben, heute gibt das Unternehmen über 400 Millionen an.<br>Klein hat man auch mit dem Testgelände in der Nähe von Neuötting, wo man den Gasgenerator testete, angefangen, was aber manchem Anwohnern gar nicht recht war. Für die Triebwerkstests konnte man aber eine Vereinbarung mit Esrange in Kiruna erreichen, womit man wenigstens für diese Tests weniger Probleme hatte.<br>Als Startplatz wurde vorerst Kourou ins Spiel gebracht, aber bald konnte ein Vertrag für die exklusive Nutzung eines Launch Pads vom Andøya Spaceport auf den norwegischen Vesteraalen, mit einer Laufzeit von 20 Jahren, unterzeichnet werden. Aber auch eine Vereinbarung mit der CNES über die Nutzung von Kourou konnte geschlossen werden.<br>Startverträge kamen nach und nach zu Stande. Der <a href="https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-gewinnt-mikrolauncher-wettbewerb/" data-wpel-link="internal">Mikrolauncher Wettbewerb</a> konnte gewonnen werden. Ein Vertrag zum Start von mehr als 10 OroraTech Cubesats wurde 2021 unterzeichnet, Astrocast wurde ein weiterer Kunde, EnduroSat gesellte sich hinzu, 2022 auch D-Orbit und Exotrail. Das Auftragsbuch füllte sich mehr und mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Einsatz der Spectrum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Februar 2025 konnte Isar Aerospace den Static Fire Test der Hauptstufe mit einer Laufdauer von über 30 Sekunden an ihrem Launch Pads am Andøya Spaceport durchführen. Man wartete aber noch auf die Startgenehmigung der norwegischen Flugbehörde.<br>Anfang März verdichteten sich die Hinweise auf einen baldigen Teststart. Die Rakete stand voll integriert am Launchpad. Auf Nutzlasten wurde verzichtet. Auf den 24. März war der Start angesetzt, da spielte das Wetter noch nicht mit.<br>Aber am 30. März war alles o.k. Die Hoffnungen auf einen Orbit waren in der Community sicherlich vorhanden, aber von Isar Aerospace wurden die Erwartungen schon im Vorfeld ganz weit runter gedrückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="203" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1.jpg" alt="" class="wp-image-149134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Spectrum Erststart<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr weit kam die Spectrum an diesem Tag wirklich nicht. Die Spectrum konnte sich sauber vom Pad erheben, aber schon in geringer Höhe, nach einer halben Minute Flugzeit, verliert die Rakete die Ausrichtung, dreht sich schließlich zur Seite, die Triebwerke werden deaktiviert und der Fall nach unten beginnt. Nicht weit vom Pad schlug sie schließlich im Meer auf. Auch wenn es als Erfolg vermarktet wurde, viele haben sich wohl ein wenig mehr erhofft. Immerhin konnte man wegen des günstig gelegenen Einschlagortes ausreichend Wrackteile für die Untersuchung bergen. Und auch die Fehlerursache konnte ermittelt werden.<br>Biegemodi der Rakete lagen anscheinend oberhalb des erwarteten Bereiches und wurden nicht adequat ausgeregelt. Auch ein Ventil wurde unbeabsichtigt vor dem Abheben geöffnet, was in Folge ebenfalls zu einem Problem geführt hätte.<br>Damit konnte man es angehen diese Probleme auszumerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es geht weiter!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. November vermeldete Isar Aeropace die Anlieferung der Haupt-und der Oberstufe für den 2. Teststart am Andøya Spaceport. Das Unternehmen nimmt Vorbereitungstätigkeiten für den 2. Teststart am Startpad auf. Startdatum ist noch keines verfügbar. Straßensperrungen, die von NSF Tätigkeiten von Isar Aerospace zugeschrieben wurden, könnten auch durch den Start von zwei Höhenforschungsraketen, von Oksebasen aus, verursacht worden sein.<br>Gestern, am 18. November hat auch das texanische Unternehmen SEOPS eine Startvereinbarung mit Isar Aerospace für einen Start im Jahr 2028 geschlossen welcher sich dem ohnehin bereits starken Startmanifest hinzufügt.<br>Die Entwicklungen bei Isar Aerospace führen durchaus zu Interesse und Aufmerksamkeit wie sie in der privaten Raumfahrt im europäischen Raum nicht alltäglich sind. Spätestens seit dem Erststart haben auch amerikaische raumfahrtbezogene Portale Isar Aerospace auf dem Schirm.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="202" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1.jpg" alt="" class="wp-image-149137" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Frachttransport für den zweiten Testflug<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschehnisse um Isar Aerospace stehen also nicht still. Von den Tätigkeiten am Andøya Spaceport werden uns in der nächsten Zeit noch etliche Nachrichten erreichen und auf die Nennung eines Termines für den 2. Start der Spectrum wird bereits spekuliert<br>Wird er, wie schon früher genannt, Anfang 2026 stattfinden, oder arbeitet Isar Aerospace eventuell schon auf einen früheren Termin hin? Welche Erwartungen werden in diesen 2. Start gesetzt? Um noch einmal den Vergleich mit SpaceX zu bemühen: Der zweite Einsatz der Falcon 1 endete in einer Höhe von 289 km. Viele werden sich jedoch einen Flug bis in einen stabilen Orbit erwünschen.<br>Aber vor allem diese Weiterführung der Testaktivität, ohne daß dazwischen Jahre vergehen, erhöht den Glauben, daß sich in absehbarer Zeit Erfolge einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg581031#msg581031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Raumsonde New Horizons &#8211; Der Fehler ist behoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumsonde-new-horizons-der-fehler-ist-behoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 17:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[JHUAPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[New Horizons]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsmodus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem, welches für den am 4. Juli erfolgten Übertritt der Raumsonde New Horizons in einen Sicherheitsmodus verantwortlich war, konnte identifiziert und behoben werden. Die Raumsonde soll den regulären wissenschaftlichen Betrieb bereits am 7. Juli wieder aufnehmen. Der am 14. Juli 2015 erfolgende Vorbeiflug am Pluto kann somit wie geplant stattfinden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Problem, welches für den am 4. Juli erfolgten Übertritt der Raumsonde New Horizons in einen Sicherheitsmodus verantwortlich war, konnte identifiziert und behoben werden. Die Raumsonde soll den regulären wissenschaftlichen Betrieb bereits am 7. Juli wieder aufnehmen. Der am 14. Juli 2015 erfolgende Vorbeiflug am Pluto kann somit wie geplant stattfinden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JHU/APL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072015194238_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072015194238_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, JHU/APL" width="260"/></a><figcaption>
Die Raumsonde New Horizons nähert sich dem Zwergplaneten Pluto immer weiter an. Diese Grafik zeigt die dabei zur Zeit (6. Juli 2015, 19:00 MESZ) gegebenen Entfernungen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, JHU/APL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde <i>New Horizons</i> nähert sich nach einer Flugdauer von mittlerweile fast neuneinhalb Jahren immer weiter dem primären Ziel ihrer Reise &#8211; dem im äußeren Bereich unseres Sonnensystems beheimateten Zwergplaneten Pluto, dessen Oberfläche am 14. Juli 2015 um 13:50 MESZ in einer Entfernung von 12.500 Kilometern passiert werden wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur zehn Tage vor diesem historischen Ereignis versetzte sich die Raumsonde jedoch am 4. Juli in einen Sicherheitsmodus (<a href="https://www.raumfahrer.net/new-horizons-voruebergehender-sicherheitsmodus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Das autonom arbeitende Diagnoseprogramm der Raumsonde hatte an diesem Tag ein unvorhergesehenes Computerproblem registriert. Dies führte dazu, dass die Betriebssoftware von <i>New Horizons</i> &#8211; wie für derartige Fälle vorgesehen &#8211; von dem Hauptcomputersystem auf das redundante &#8222;B-Side&#8220;-Computersystem umschaltete, welches als Backupsystem fungiert. Bedingt durch diesen Wechsel versetzte sich <i>New Horizons</i> zudem in den besagten abgesicherten Betriebsmodus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kurzfristig einberufene Expertengruppe konnte mittlerweile den für die Umschaltung des Computersystems verantwortlichen Fehler identifizieren. Verantwortlich ist laut diesen Analysen weder ein Hardware-, noch ein signifikanter Softwarefehler, sondern vielmehr die fehlerhafte zeitliche Reihenfolge in einer speziellen Kommandosequenz, welche der Raumsonde erst unmittelbar vor dem Auftreten des Problems übermittelt wurde. Mit der entsprechenden Sequenz sollte <i>New Horizons</i> auf den Beginn des Pluto-Vorbeifluges vorbereitet werden. Bedingt durch die in der Sequenz enthaltenen fehlerhaften Zeitangaben kam es jedoch zu einem Programmkonflikt, welcher erst durch das bordinterne Diagnoseprogramm erkannt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erneuter regulärer Betrieb ab dem 7. Juli 2015</strong> <br>Das für die Kontrolle der Raumsonde verantwortliche Team am Applied Physics Laboratory an der Johns Hopkins University (JHU/APL) in Laurel im US-Bundesstaat Maryland ist gegenwärtig damit beschäftigt, die Beendigung des gegenwärtigen &#8222;Safe Mode&#8220; und die damit verbundene Rückkehr zum normalen wissenschaftlichen Betrieb vorzubereiten. Der reguläre Betrieb soll bereits am morgigen 7. Juli wieder aufgenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich bin sehr glücklich darüber, dass unser Missionsteam den Fehler so schnell erkannt hat und versichern konnte, dass sich die Raumsonde in einem guten Zustand befindet&#8220;, so Jim Green, der Leiter der Abteilung für Planetenforschung der NASA. &#8222;Jetzt &#8211; mit Pluto im Visier &#8211; stehen wir kurz vor der Rückkehr zum normalen Betrieb.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den mehrtägigen Safe Mode &#8211; in diesem Betriebsmodus sind die Aktivitäten von <i>New Horizons</i> auf ein notwendiges Minimum beschränkt, weshalb in dieser Zeit auch keine wissenschaftlichen Messungen durchgeführt werden können &#8211; sind allerdings glücklicherweise keine signifikanten Daten verloren gegangen. Lediglich bei einigen in ihrer Priorität als weniger wichtig eingestuften Messungen und Fotoaufnahmen müssen die an der Mission beteiligten Wissenschaftler mit dem Verlust von Daten rechnen. Die primären Ziele der Mission sind dagegen nicht betroffen und auch die wissenschaftliche Kampagne, welche die Zeit der dichtesten Annäherung der Raumsonde an den Pluto abdeckt, kann durch die Übermittlung der jetzt zeitkorrigierten Kommandosequenz wie geplant durchgeführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Sicherheitsmodus während der kommenden Tage</strong> <br><i>New Horizons</i> ist die erste und bis auf weiteres auch einzige Raumsonde, welche den Pluto und dessen fünf Monde erkunden wird. Von daher wäre es eine &#8218;wissenschaftliche Katastrophe&#8216;, wenn sich die Raumsonde direkt während des Vorbeifluges an dem Zwergplaneten erneut in einen Sicherheitsmodus versetzten würde. <i>New Horizons</i> befindet sich mittlerweile in einer Entfernung von rund 4,76 Milliarden Kilometern zur Erde und Radiosignale benötigen für die Überbrückung dieser Distanz mehr als 4,4 Stunden. Aufgrund der Signallaufzeit von fast neun Stunden für eine &#8218;Zwei-Wege-Kommunikation&#8216; würde es somit selbst im günstigsten Fall <i>mindestens</i> einen Tag dauern, bis die Raumsonde ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen und das wissenschaftliche Arbeitsprogramm fortsetzen könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen dieses Horror-Szenario haben die an der Mission beteiligten Ingenieure jedoch bereits vor längerer Zeit entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Raumsonde <i>New Horizons</i> wurde von vornherein so programmiert, dass sie sich in den neun Tagen rund um den eigentlichen Flyby beim Auftreten von unvorhergesehenen technischen Problemen definitiv nicht in einen Sicherheitsmodus versetzen wird. Sollten in dieser Zeit Probleme auftreten, so würden trotzdem so viele Daten gesammelt und aufgezeichnet, wie nur irgendwie möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ist die Raumsonde <i>New Horizons</i> weniger als neun Millionen Kilometer von ihrem Ziel entfernt und nähert sich dem für den 14. Juli 2015 angepeilten &#8218;Treffpunkt&#8216; mit dem Zwergplaneten dabei gegenwärtig mit einer Geschwindigkeit von 13,8 Kilometern pro Sekunde relativ zu Pluto an. Stündlich aktualisierte Angaben dieser Entfernungs- und Geschwindigkeitswerte finden Sie auf <a class="a" href="https://pluto.jhuapl.edu/Mission/Where-is-New-Horizons.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">dieser Internetseite</a> des JHU/APL. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission New Horizons</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=898.120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Plutoid Pluto</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=688.270" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kuiper-Gürtel und transneptunische Objekte (TNOs)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumsonde-new-horizons-der-fehler-ist-behoben/" data-wpel-link="internal">Raumsonde New Horizons &#8211; Der Fehler ist behoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Details zum Dragon-Problem am 1. März</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/details-zum-dragon-problem-am-1-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 12:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[CRS-2]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36510</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Interview mit Universe Today äußerte sich SpaceX-Chef Elon Musk zur Problemlösung rund um den zeitweiligen Ventilausfall beim Start der Dragon-Kapsel zum Flug CRS 2. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Universe Today, SpaceX, Wikipedia, Raumfahrer.net. Bereits 11 Minuten nach dem Start des Raumschiffs trat die Mission in eine kritische Phase ein: drei der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/details-zum-dragon-problem-am-1-maerz/" data-wpel-link="internal">Details zum Dragon-Problem am 1. März</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einem Interview mit Universe Today äußerte sich SpaceX-Chef Elon Musk zur Problemlösung rund um den zeitweiligen Ventilausfall beim Start der Dragon-Kapsel zum Flug CRS 2.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel. </a>Quelle: Universe Today, SpaceX, Wikipedia, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042013145338_small_1.jpg" alt="NASA" width="377" height="300"/><figcaption>
Dragon-Raumschiff in der Nähe der Internationalen Raumstation (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 11 Minuten nach dem Start des Raumschiffs trat die Mission in eine kritische Phase ein: drei der vier Rückschlagventile über welche die vier Triebwerksgruppen mit Oxydator bedrückt werden, steckten fest. Dies hatte zur Folge, dass sich das Raumschiff mit nur einer funktionierenden Triebwerksgruppe nicht richtig steuern ließ und der Funkkontakt zum Raumfahrzeug fast verloren ging. Bei der Mission CRS 2 hatte man bei drei der vier Ventile eine leicht veränderte Variante eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Problem war eine sehr kleine Veränderung der Rückschlagventile, welche den Oxydatortank [mit Druck] beaufschlagen&#8220;, gab Elon Musk gegenüber Universe Today an. &#8222;Der Zulieferer hatte Fehler gemacht, die uns nicht auffielen. Man braucht eine Lupe, um den Unterschied zu sehen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX hatte die Funktion der Ventile offenbar nur bei niedrigem Druck überprüft, Hochdrucktests allerdings nicht vorgenommen. Musk: &#8222;Wir werden sicherstellen müssen, dass sich ein derartiger Fehler nicht wiederholt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ersten Schreck und einer kurzen Analyse wurde innerhalb kurzer Zeit ein Computerprogramm geschrieben, welches den Fehler beheben sollte. Allerdings hatte man nur sporadisch Kontakt mit dem Raumschiff und dies mit sehr geringer Datenrate. Also wandte man sich kurzerhand an die US Air Force mit der Bitte, ihre leistungsfähigeren Anlagen für einen Upload der Software verwenden zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies geschah auch und brachte den erhofften Erfolg. Das Programm steigerte und senkte den Druck in den Zuleitungen und lockerte auf diese Weise die Ventile. Bereits wenige Stunden nach Feststellen der Fehlfunktion war diese damit behoben. Musk fügte hinzu, dass man zunächst zu den alten Ventilen zurückkehren wird. Das Manöver verglich er mit dem sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heimlich-Man%C3%B6ver" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Heimlich-Handgriff</a>, bei dem eine Person einen in die Luftröhre gerutschten Fremdkörper bei einer vor ihr stehenden anderen Person durch einen plötzlichen und starken Druck auf den Bauchbereich unter dem Brustkorb herausdrücken kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Raumfahrtenthusiasten bekommt die Firma indes angesichts der schnellen Problemlösung viel Anerkennung. Bei neuer und komplizierter Technik kann es immer wieder zu Fehlern kommen, die im Vorfeld nicht erkannt werden. Der Umgang mit der Krise und die daraufhin in die Wege geleiteten Maßnahmen konnten aber schon oft das komplette Scheitern einer Mission abwenden. Erinnert sei hier an den Fehlschliff des Hauptspiegels des Hubble Space Telescope, die nicht komplett aufgeklappte Parabolantenne der Jupitersonde Galileo oder die Rettung der Besatzung der Mission Apollo 13 im Jahre 1970. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11266.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon-CRS 2</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Breeze-M-Versagen &#8211; auf der Startrampe war es zu warm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/breeze-m-versagen-auf-der-startrampe-war-es-zu-warm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 21:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Yamal 402]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir erinnern uns, ungewöhnlich kalte Temperaturen ließen 1986 die Dichtungsringe in den Challenger-Boostern spröde werden – eine Katastrophe. Beim Versagen einer Breeze-M-Oberstufe im letzten Dezember war es nun umgekehrt. Der Treibstoff war schon beim Start zu warm, Ursache für ein zum Glück gerade noch beherrschbares Missgeschick. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ILS. Es ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wir erinnern uns, ungewöhnlich kalte Temperaturen ließen 1986 die Dichtungsringe in den Challenger-Boostern spröde werden – eine Katastrophe. Beim Versagen einer Breeze-M-Oberstufe im letzten Dezember war es nun umgekehrt. Der Treibstoff war schon beim Start zu warm, Ursache für ein zum Glück gerade noch beherrschbares Missgeschick.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ILS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist immer wieder erstaunlich, an welchen einfachen Fehlern Raketenmissionen fast oder ganz scheitern. Der Start des Gasprom-Kommunikationssatelliten Yamal 402 auf einer Proton-Rakete am 8. Dezember 2012 im kasachischen Baikonur lief bekanntlich bis zum vierten Zünden der Oberstufe Breeze-M reibungslos. Dann kam es zu einem vorzeitigen Abbruch des Brennvorganges. Der Satellit konnte zwar mit seinem Bordtriebwerk auf die vorgesehene Umlaufbahn gehoben werden, wird dort aber wegen des nun geringeren Treibstoffvorrates voraussichtlich nur 11 statt der vorgesehenen 15 Jahre Dienst tun können. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-c2619f32"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022013222356_small_1.jpg" alt="ILS" width="300" height="200"/><figcaption>
Proton mit Yamal 402 auf der Startrampe &#8211; noch ahnt keiner das Problem mit dem zu warmen Treibstoff  
<br>
(Bild: ILS)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">International Launch Services (ILS) als „Transportdienstleister“ hat nun den Abschlussbericht zum Versagen der Breeze-M-Stufe veröffentlicht. Bereits kurz nach dem Beinahe-Desaster wurde ein möglicher Lagerschaden in der Turbopumpe der Oxidator-Zuleitung zur Brennkammer des Triebwerks als naheliegendste Ursache genannt. Aber wie kam es zu diesem Lagerschaden? Die russische Untersuchungskommission FROB (ILS Failure Review Oversight Board) ist vorsichtig und argumentiert mit Annahmen von hoher Wahrscheinlichkeit. Demnach war unter anderem der Oxidator (Distickstofftetroxid) zu warm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist bekannt, dass es im Innern eines Triebwerks in der Regel heiß her geht, aber hier war es diesmal offensichtlich doch zu heiß. Laut FROB lag eine unglückliche Kombination einer bereits auf der Startrampe über der Normtemperatur liegenden Treibstofftemperatur und eines ungewöhnlich starken Hitzerückstaus im Triebwerk vor. Folge war, dass die Oxidator-Zuführungsleitung bereits vor der dritten Zündung überhitzt gewesen sein soll. Der normalerweise flüssige Oxidator in der Zuleitung verdampfte. Dafür reichen bereits +21 Grad Celsius aus. Das Gas entsprach nicht mehr den Spezifikationen des Triebwerks. Nach der dritten Zündung kam es deswegen zu einer Drehzahlüberschreitung der Turbopumpe. Gleichzeitig entfielen die Kühleigenschaften eines flüssigen Oxidators. Beides führte zum oben genannten Lagerschaden, der wiederum das vorzeitige Abschalten des vierten Brennvorganges verursachte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ILS reicht es aus, künftig bei den thermischen Parametern höhere Sicherheitsmargen vorzusehen. Modifikationen an der Breeze-M-Technik seien nicht erforderlich. Der nächste Start einer von ILS beauftragten Proton ist am 27. März 2013 vorgesehen mit Satmex 8 der Satellites Mexikanos S.A. de C.V. als Nutzlast an Bord. </p>
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		<title>Fehleranalyse vom Proton-Start am 6. August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehleranalyse-vom-proton-start-am-6-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-M]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Telkom]]></category>
		<category><![CDATA[Telkom 3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. August 2012 startete gegen 21.31 Uhr MESZ eine Proton-M-Trägerrakete mit Bris-M-Oberstufe und zwei Satelliten, die eigentlich für den Geostationären Orbit vorgesehen waren. Aufgrund eines Fehlers in der Oberstufe gelangten sie jedoch nicht auf die geplante Bahn. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RIA Nowosti, Skyrocket, Jakarta Post, Raumcon, SatObs. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. August 2012 startete gegen 21.31 Uhr MESZ eine Proton-M-Trägerrakete mit Bris-M-Oberstufe und zwei Satelliten, die eigentlich für den Geostationären Orbit vorgesehen waren. Aufgrund eines Fehlers in der Oberstufe gelangten sie jedoch nicht auf die geplante Bahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, RIA Nowosti, Skyrocket, Jakarta Post, Raumcon, SatObs. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-17-78772.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082012140638_small_1.jpg" alt="Roskosmos via TV Zenki" width="260"/><figcaption>
Proton-M beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos via TV Zenki)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen bewegt sich der indonesische Telkom 3 zwischen 266 und 5.012 km Höhe bei einer Bahnneigung von 49,9 Grad und der russische Express-MD 2 nur knapp darunter (266 x 5.009 km) auf praktisch nutzlosen Erdumlaufbahnen. Aufgrund des niedrigen Perigäums werden sie innerhalb kurzer Zeit in dichtere Atmosphärenschichten eintreten und wahrscheinlich restlos verglühen. Die Raumfahrzeuge sind mit 1,6 bzw. 1,14 t eher Leichtgewichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Telkom 3 besteht vonseiten des Herstellers Reschetnjow offenbar Kontakt, so dass man nach entsprechenden Tests hier sogar einen gesteuerten Wiedereintritt ausführen könnte. Zum Problem könnte allerdings die Oberstufe mit ihren noch weitgehend gefüllten Tanks werden. Erwärmen sich diese zu sehr, so könnten sie platzen und Bruchstücke auf ähnlichen Bahnen hinterlassen. Kommt es gar zu einer Explosion, dann würden sich gefährliche Teile über einen weiten Orbitbereich verteilen und die Raumfahrt wahrscheinlich jahrelang zusätzlich behindern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zunächst reibungslosem Start der Proton-M-Trägerrakete hatte sich die Oberstufe gelöst und ihren ersten Arbeitszyklus absolviert. Ein thorusförmiger Tank wurde abgetrennt, bevor die zweite Antriebsphase begann. Hier zündete das Triebwerk allerdings lediglich für etwa 7 Sekunden und schaltete sich anschließend wegen eines zu niedrigen Treibstoffdrucks selbstständig ab, um größeren Schaden zu vermeiden. Später wurden offenbar die beiden Nutzlasten automatisch abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Analyse auf russischer Seite behinderte eine &#8222;Verunreinigung&#8220; in einer erst kurzfristig ummontierten Treibstoffzuleitung den korrekten Zufluss. Diese Leitung hatte zuvor bereits zu einer mehrtägigen Verschiebung des Starts geführt. Vermutet wird nun eine nicht korrekte Ausführung der Montagearbeiten und eine fehlende oder unzureichende Überprüfung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten sind zwar versichert, die Versicherungssumme deckt aber offenbar nicht deren Wert. Der mit 32 C- und 10 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Telkom 3 hätte seinen seit 2005 im All befindlichen Vorgänger ersetzen sollen. Der Satellit basiert auf dem Ekspress-1000N-Bus von Reschetnjow, die Kommunikationsnutzlast stammt von Alcatel. Ekspress-MD 2 wurde von Chrunitschew in Auftrag gegeben und ist mit 8 C- sowie einem L-Band-Transponder von Thales Alenia Spazio ausgestattet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><br> <strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10773.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-MD 2 und Telkom 3 auf Proton-M / Bris-M </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fehleranalyse-vom-proton-start-am-6-august/" data-wpel-link="internal">Fehleranalyse vom Proton-Start am 6. August</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Untersuchungsergebnis zum Progress-Fehlstart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/untersuchungsergebnis-zum-progress-fehlstart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 09:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerksausfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die für diesen Fall eingesetzte Untersuchungskommission hat einen vorläufigen Abschlussbericht veröffentlicht. Demnach ist das Versagen der dritten Stufe wie vermutet auf eine Verstopfung in einer Treibstoffzuleitung des Gasgenerators zurückzuführen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. Vertont von Peter Rittinger. Bestätigt wurde, dass die beiden ersten Stufen korrekt funktioniert haben, auch auf die Stufentrennung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/untersuchungsergebnis-zum-progress-fehlstart/" data-wpel-link="internal">Untersuchungsergebnis zum Progress-Fehlstart</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die für diesen Fall eingesetzte Untersuchungskommission hat einen vorläufigen Abschlussbericht veröffentlicht. Demnach ist das Versagen der dritten Stufe wie vermutet auf eine Verstopfung in einer Treibstoffzuleitung des Gasgenerators zurückzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-18-79691.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bestätigt wurde, dass die beiden ersten Stufen korrekt funktioniert haben, auch auf die Stufentrennung trifft dies zu. Anhand der übermittelten Daten konnte zudem festgestellt werden, dass der Gasgenerator nicht mit ausreichend Kraftstoff versorgt wurde, und dies nicht auf einen Konstruktionsfehler zurückgeführt werden kann. Stattdessen lag ein zufälliger Fehler vor, der vermutlich in einer Verschmutzung der Zuleitung bestand. Möglich ist eine Einengung aufgrund einer unsauber geschweißten Naht. 
<br>
Die Verringerung der Triebwerksleistung wurde vom System festgestellt und daraufhin eine automatische Notabschaltung vorgenommen. Das Raumschiff trennte sich von der 3. Stufe, hatte aber noch keine ausreichende Geschwindigkeit, um in einen stabilen Orbit zu gelangen. Auch die Flugrichtung war dafür noch nicht geeignet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission empfiehlt nun eine Überprüfung aller baugleichen Triebwerke sowie Veränderungen an der Qualitätssicherung. Dazu gehört die Entwicklung eines kohärenten Programms zur Überwachung dieses Triebwerkstyps sowie Maßnahmen, um den Status der Triebwerke zu jedem Zeitpunkt von Konstruktion, Fertigung und Einbau in die Raketenstufe lückenlos zu überwachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Konsequenz auf den Bericht haben sich offizielle Vertreter aus Russland und den USA zuversichtlich gezeigt, dass die bemannten Raumflüge in Bälde wieder aufgenommen werden können, möglicherweise bereits Mitte Oktober. Auch könne bereits ein unbemannter Testflug ausreichen, sich von der korrekten Funktion des betroffenen Triebwerkstyps bzw. der Oberstufe zu überzeugen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10223.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress Fehlstart – mögliche Folgen für die ISS </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/untersuchungsergebnis-zum-progress-fehlstart/" data-wpel-link="internal">Untersuchungsergebnis zum Progress-Fehlstart</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-Starts verzögern sich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-starts-verzoegern-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 09:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Untersuchung der Ursache für den Fehler beim Start einer Trägerrakete vom Typ Sojus-U soll zunächst aufgeklärt werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. In verschiedenen Medien wird nach dem Fehlstart des Transportraumschiff Progress-M 12M von einer Krise in der bemannten Raumfahrt gesprochen. Mit Fehlern wird in der Raumfahrt aber immer gerechnet. Auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-starts-verzoegern-sich/" data-wpel-link="internal">Sojus-Starts verzögern sich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Untersuchung der Ursache für den Fehler beim Start einer Trägerrakete vom Typ Sojus-U soll zunächst aufgeklärt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Medien wird nach dem Fehlstart des Transportraumschiff Progress-M 12M von einer Krise in der bemannten Raumfahrt gesprochen. Mit Fehlern wird in der Raumfahrt aber immer gerechnet. Auf der Internationalen Raumstation ist die Versorgungslage sehr gut. Es sind ausreichend Lebensmittel für Monate vorhanden. Dasselbe gilt für Wasser und Atemgase sowie Treibstoffe für Bahnmanöver. 
<br>
Allerdings ist die Sojus ein in verschiedenen Versionen häufig eingesetzter Träger. Die Oberstufe, in der der Fehler auftrat, wird auch in weitgehend identischer Form bei den bemannten Raumschiffen, die ebenfalls die Bezeichnung Sojus tragen, verwendet. Daher rechnet man mit einer Verschiebung des nächsten bemannten Starts. Auch werden sich die Starts weiterer Satelliten, die mit einer Sojus-U ins All gelangen sollen, verzögern. Dies betrifft zunächst einen russischen Navigationssatelliten vom Typ GloNaSS-M, dessen Start ursprünglich für den 25. August vorgesehen war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start zweier westeuropäischer Navigationssatelliten für das Galileo-System vom neuen Sojus-Startkomplex auf dem Raumfahrtgelände Kourou in Französisch Guayana sollte hingegen nicht von diesem Fehler betroffen sein. Die dafür vorgesehene Trägerrakete vom Typ Sojus-ST verwendet eine andere Oberstufe. Allerdings wird eine Trägerrakete immer als Gesamtsystem angesehen, bei dem Abweichungen in einer Antriebsstufe auch unvorhergesehene Auswirkungen auf eine andere haben können. Eine rasche Klärung der Fehlerursache wäre also vorteilhaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Progress-M 12M war der 134ste eines Progress-Raumschiffes seit 1978 und der erste Fehlschlag. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9988.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 12M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10130.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Glonass-M auf Sojus-2.1b/Fregat</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9974.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-ST-B VS-001 mit 2 Galileo-Satelliten</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start der Endeavour weiter verlegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-endeavour-weiter-verlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 19:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34109</guid>

					<description><![CDATA[<p>UPDATE: Der eigentlich für Freitagabend angesetzte Start der Mission STS 134 wurde aufgrund von notwendigen Reparaturarbeiten auf frühestens Dienstag, den 10. Mai, verlegt. Wahrscheinlicher ist aber der 11. Mai, da man sonst Probleme mit dem zeitgleichen Abkoppeln einer Sojus bekommt. Sollte es der 11. Mai werden, könnte die abfliegende Sojus erstmals Bilder der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-der-endeavour-weiter-verlegt/" data-wpel-link="internal">Start der Endeavour weiter verlegt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">UPDATE: Der eigentlich für Freitagabend angesetzte Start der Mission STS 134 wurde aufgrund von notwendigen Reparaturarbeiten auf frühestens Dienstag, den 10. Mai, verlegt. Wahrscheinlicher ist aber der 11. Mai, da man sonst Probleme mit dem zeitgleichen Abkoppeln einer Sojus bekommt. Sollte es der 11. Mai werden, könnte die abfliegende Sojus erstmals Bilder der Internationalen Raumstation zusammen mit einem angedockten Space Shuttle aufnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-03-10844.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052011213818_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052011213818_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Endeavour auf der Startrampe 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer genaueren Fehleranalyse gab die NASA bekannt, dass die Load Control Box, die am letzen Freitag für einen Abbruch gesorgt hatte, ausgetauscht werden muss. Da der Zugang zum Aft Compartment, wo sich die Box befindet, sehr kompliziert ist, ist der Start nun für frühestens Sonntag geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der weitere Ablauf sieht nun so aus, dass die LCA-Box (Load Control Assembly) am Montag ausgebaut werden soll. Am Dienstag dann soll der Einbau einer neuen LCA-Box erfolgen. Da unter anderem die kyrogenen Treibstoffe aus dem Orbiter entfernt werden müssen, wird der Countdown für einen neuen Startversuch bei T-43h komplett neu aufgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Shuttle-Mission STS 134 soll die Endeavour das AMS 2 (Alpha-Magnet-Spektrometer) sowie den Ersatzteilträger ELC 3 zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Des Weiteren sind vier Außenbordeinsätze geplant, bei denen verschiedene Arbeiten an der Außenseite der Station durchgeführt werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start der Endeavour verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-endeavour-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-04-30-44022.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten Mark Kelly, Pilot Gregory Johnson und den Missionsspezialisten Michael Finke, Greg Chamintoff, Andrew Feustel und ESA-Astronaut Roberto Vittori, bereits auf dem Weg zur Startrampe war. 
<br>
Das Team rund um Startdirektor Mike Leinbach versuchte noch aus dem Kontrollraum und dem Cockpit der Endeavour heraus, das Problem zu beheben, allerdings zeigte sich schnell, dass es keine Möglichkeit gab den Countdown fortzusetzen und so folgte nach einer kurzen Beratung des Mission Management Teams und des Startteams der Abbruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer ersten Fehleranalyse kam es zu einem Kurzschluss in einer der sogenannten Load Control Assembly Boxen (LCA) im hinteren Teil des Space Shuttles, welche die Thermostate und die Treibstoffleitungen anspricht und dafür sorgt, dass der Treibstoff in den Leitungen nicht gefriert. Da man die Mission nicht mit einer ausgefallenen Auxilliary Power Unit (APU), von denen das Space Shuttle insgesamt drei besitzt, in Gefahr bringen wollte, entschied man sich den Start um mindestens 72 Stunden zu verschieben. Eine Verschiebung um mindestens fünf Tage ist aber eher wahrscheinlich, da der Zugang zu den Auxiliary Power Units recht schwierig ist und eine lange Vorbereitungszeit benötigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Reparatur der Endeavour länger als fünf Tage dauern, so käme es zu einem Konflikt mit dem geplanten Start einer Atlas-Rakete am 6. Mai, was den Start der Endeavour weiter verzögern könnte. Das Startfenster der Endeavour würde sich am 8. Mai für einen einzigen Startversuch wieder öffnen, bevor es zu einem eintägigen Konflikt mit einer Sojus-Kapsel kommen würde, welche die Internationale Raumstation verlässt. Anschließend stände dem Space Shuttle der gesamte restliche Mai zum Start zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird vorerst in Florida bleiben und sich mit diversen Trainingseinheiten weiter auf den Start vorbereiten. Sollten die Wartungsarbeiten an der Endeavour länger als eine Woche beanspruchen, so könnte die Besatzung auch wieder zurück nach Houston fliegen, um dort weiter zu trainieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS-134</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GSLV-F06: Ursachenforschung in Indien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-ursachenforschung-in-indien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 16:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C15]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
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		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-F06]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Berichterstattung indischer Medien zum jüngsten Fehlstart eines indischen Satellitenträgers ist teilweise tendenziös: Bei der Besprechung möglicher Fehlerursachen wird bedauerlicherweise wie öfter bei Fehlschlägen des Raumfahrtprogramms der indischen Raumfahrtorganisation (ISRO) auf aus dem Ausland bezogene Komponenten abgehoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, IBN, ISRO, sify news. Ob die in der am 25. Dezember [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Berichterstattung indischer Medien zum jüngsten Fehlstart eines indischen Satellitenträgers ist teilweise tendenziös: Bei der Besprechung möglicher Fehlerursachen wird bedauerlicherweise wie öfter bei Fehlschlägen des Raumfahrtprogramms der indischen Raumfahrtorganisation (ISRO) auf aus dem Ausland bezogene Komponenten abgehoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, IBN, ISRO, sify news.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06012011172705_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
GSLV-Rakete &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die in der am 25. Dezember 2010 im Flug zerstörten Rakete GSLV-F06 verbauten Teile aus dem Ausland den Anforderungen der in einer neuen Konfiguration zum ersten Mal gestarteten Rakete überhaupt gewachsen sein konnten, ob Einzelteile angemessen getestet und mit der notwendigen Sorgfalt montiert worden waren, wird allerdings nicht diskutiert. Raketenbauteile müssen oft extremen Belastungen, wie sehr großen Drücken, dem Vakuum, heftigen Schwingungen und Vibrationen, sehr hohen und außerordentlich niedrigen Temperaturen standhalten und unter diesen Bedingungen für einen vorgesehenen Zeitraum arbeitsfähig bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der indische Fernsehsender IBN brachte am 5. Januar 2011 als Überschrift (übersetzt): &#8222;GSLV versagt, da in Deutschland hergestellte Steckverbinder getrennt&#8220;. Die sify news titeln am gleichen Tag nur wenig neutraler (übersetzt) &#8222;In Deutschland hergestellte Steckverbinder getrennt: ISRO&#8220; und berichten, nach Angaben der ISRO seien die Steckverbinder, deren vorzeitige Trennung die Zerstörung der Rakete zur Folge hatte, aus Deutschland importiert wurden. Der Grund für die Trennung der aus einer Art Stecker und Buchse bestehenden Verbinder soll durch ein bereits eingesetztes Komitee gefunden werden. Bei der Trennung sollen auch in der Rakete vorhandene Backupleitungen unterbrochen worden sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher gibt es von offizieller Seite keinerlei Informationen darüber, welche Kräfte während des Fluges der GSLV-F06 auf die fraglichen Verbinder gewirkt haben und ob sich diese Kräfte im erwarteten Rahmen bewegten. Weitere Details von Interesse liegen ebenfalls im Dunklen. So wurde bisher nicht bekannt, ob die ISRO den fertig montierten Träger oder ein adäquates Ingenieursmodell angesichts der neuen Abmessungen und Massenverteilung Vibrationstests unterzogen hat. Die GSLV-F06 war insbesondere wegen einer für größere Treibstoffkapazität verlängerten dritten Raketenstufe namens C15 mit 51 Metern 2 Meter höher als das Gros der zuvor geflogenen GSLV-Raketen, und einen Meter höher als die im April 2010 gescheiterte <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/gslv-d3-mit-gsat-4-versagt/" data-wpel-link="internal">GSLV-D3</a>. Unter der Nutzlastverkleidung an der Spitze der GSLV-F06 befand sich der schwerste bisher auf eine GSLV-Rakete aufgesetzte Satellit (2.310 kg Startmasse). Wegen der neuartigen Konfiguration waren Anpassungen des Navigationssystems sowie bei Flug- und Aerodynamik erforderlich, berichtete vor dem Start jedenfalls die indische Nachrichtenagentur IANS unter Bezugnahme auf eine der ISRO nahestehende Quelle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem vorläufigen Bericht zum Versagen der Rakete teilte die ISRO am 31. Dezember 2010 mit, dass der Flug der Rakete bis 47,5 Sekunden nach dem Start planmäßig verlief. 47,8 Sekunden nach dem Start begann eine Reihe von Ereignissen, die zur Zerstörung der Rakete führte. 53,8 Sekunden nach dem Start brach die Rakete unter den auf sie wirkenden Lasten auseinander. Als eigentliche Ursache wurde eine vorzeitige Trennung von 10 Verbindern identifiziert, die sich am unteren Ende der dritten Raketenstufe befanden, und, wäre der Flug weiter wie geplant verlaufen, 292 Sekunden nach dem Start bei der Abtrennung der dritten Raketenstufe von der ausgebrannten zweiten Stufe getrennt worden wären. Die Verbinder saßen an Leitungen, durch die der Bordcomputer der Rakete u.a. mit der Steuerungstechnik zur Lenkung der ersten Stufe kommunizierte. Als möglich Gründe für die Trennung könnten laut ISRO externe Kräfte in Betracht kommen. Untersucht werden soll beispielsweise, ob Vibrationen oder der dynamische Druck eine maßgebliche Rolle gespielt haben könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5 auf GSLV-F06</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Endeavour-Start verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 05:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund zu viel austretenden gasförmigen Wasserstoffs wurde der Betankungsvorgang abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Offenbar gibt es ein Leck an der Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP). Diese befindet sich an der Seite des riesigen externen Tanks. Hier wird verdampfter Wasserstoff aus dem Tank abgesaugt und weitergeleitet. Damit hat man dasselbe Problem wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aufgrund zu viel austretenden gasförmigen Wasserstoffs wurde der Betankungsvorgang abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062009073158_small_1.jpg" alt="NASA" width="359" height="283"/><figcaption>
Die Ground Umbilical Carrier Plate am externen Tank. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar gibt es ein Leck an der Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP). Diese befindet sich an der Seite des riesigen externen Tanks. Hier wird verdampfter Wasserstoff aus dem Tank abgesaugt und weitergeleitet. Damit hat man dasselbe Problem wie beim Start von STS 119 im März. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Pressekonferenz soll in Kürze genaueres zum Fehler und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für den Start der Raumfähre bekannt gegeben werden. Beim Start der Discovery (STS 119) hatte sich eine Verschiebung um 4 Tage ergeben. Viel länger wäre diesmal allerdings nicht möglich. Der bevorstehende Start des Lunar Reconnaissance Orbiters und für den Space Shuttle ungünstige Beleuchtungsverhältnisse auf der gegenwärtigen ISS-Bahn, wegen der die Raumfähre gegen Missionsende nicht mehr ausreichend gekühlt würde, könnten den Start auch bis Mitte Juli verschieben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5683.msg102055#msg102055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-127-Thread ab Unterbrechung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ILS &#8211; Proton Breeze M wieder flugbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ils-proton-breeze-m-wieder-flugbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 03:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31387</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Ende der Fehleranalysen nach dem Fehlstart einer Proton Breeze M am 15. März 2008 wurde die Trägerrakete wieder zum Einsatz freigegeben. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ILS. Die staatliche Untersuchungskommission gab grünes Licht für den nächsten Start eine Proton Breeze M im Sommer diesen Jahres, nachdem die vorgenommenen Änderungen im Oberstufendesign überprüft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem Ende der Fehleranalysen nach dem Fehlstart einer <i>Proton Breeze M</i> am 15. März 2008 wurde die Trägerrakete wieder zum Einsatz freigegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ILS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatliche Untersuchungskommission gab grünes Licht für den nächsten Start eine <i>Proton Breeze M</i> im Sommer diesen Jahres, nachdem die vorgenommenen Änderungen im Oberstufendesign überprüft wurden. Eine beim letzten Flug durch Korrosion und hohe Belastung gebrochene Leitung führte zum frühzeitigen Abschalten des Triebwerks der Stufe. Die Wandstärke der gebrochenen Leitung wurde als zu gering bewertet. Im neuen Design wurde sie durch eine dickere Leitung ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen, mit der direkten Ursache verbundenen, Änderungen führt ILS seine Qualitätsinitiative fort, um das Vertrauen der Kunden durch direkte und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten zurückzugewinnen. Der nächste Start wird für Inmarsat durchgeführt, welche demnächst den genauen Termin für den Sommer bestimmen werden. 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ils-proton-breeze-m-wieder-flugbereit/" data-wpel-link="internal">ILS &#8211; Proton Breeze M wieder flugbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falcon-1-Fehlstart endgültig aufgeklärt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlstart-endgueltig-aufgeklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2006 13:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Materialfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30356</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Fehlstart der komplett privat finanzierten Rakete &#8222;Falcon 1&#8220; von SpaceX am 24. März diesen Jahres ist auf das Versagen eines 5-Dollar-Teils zurückzuführen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. In ersten Äußerungen nur Tage nach dem Fehlstart hatte SpaceX-Chairman Elon Musk noch erläutert, dass einer der erfahrensten Techniker des Unternehmens einen bedauerlichen Fehler gemacht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlstart-endgueltig-aufgeklaert/" data-wpel-link="internal">Falcon-1-Fehlstart endgültig aufgeklärt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Fehlstart der komplett privat finanzierten Rakete &#8222;Falcon 1&#8220; von SpaceX am 24. März diesen Jahres ist auf das Versagen eines 5-Dollar-Teils zurückzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072006150210_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Die brennende Falcon-1 beim Start am 24. März. Als Absturzursache wurde jetzt technisches Versagen ermittelt. 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In ersten Äußerungen nur Tage nach dem Fehlstart hatte SpaceX-Chairman Elon Musk noch erläutert, dass einer der erfahrensten Techniker des Unternehmens einen bedauerlichen Fehler gemacht habe, indem er am Tag vor dem Start vergessen habe, einen abgezogenen Treibstoffstutzen wieder zu befestigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Untersuchungsausschuss der DARPA, die diesen ersten Start einer <i>Falcon 1</i> gekauft hatte, gab nach eingehenden Untersuchungen der Raketentrümmer aber am 18. Juli bekannt, dass der Sicherungsdraht einer Befestigungsmutter des Stutzens noch an Ort und Stelle gewesen sei. Statt dessen sei die Mutter selbst gebrochen, und zwar aufgrund eines Spannungskorrosionsrisses im Metallgefüge. Dadurch sei es beim Start zu einem Treibstoffleck gekommen, zum Brand und letztlich zum Abschalten des Triebwerks und damit zum Absturz der Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war nun also doch technisches Versagen. Elon Musk sagte: &#8222;Das ist unglaubliches Pech. 18 Stunden vor dem Start wurde der Stutzen zuletzt inspiziert und da war die Mutter noch intakt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum die Mutter versagte, ist dennoch einigermaßen rätselhaft. Es handelte sich um eine Aluminiummutter im Wert von 5 Dollar, die als Schutz gegen Korrosion anodisiert gewesen sei. Musk sagte, man könne natürlich nicht ausschließen, dass die Beschichtung einen Kratzer erhalten habe. Die Rakete habe vor dem Start mehrere Monate auf dem Kwajalein-Atoll in einem einfachen Hangar stehen müssen, und das heiße, feuchte Klima von Kwajalein ist für seine aggressive Korrosivität bekannt (SpaceX ist ja überhaupt nur vom ursprünglich vorgesehenen Falcon-1-Startplatz Vandenberg nach Kwajalein ausgewichen, weil es Probleme mit der US-Armee gab, die den Stützpunkt Vandenberg betreibt). Ein weiterer möglicher Einfluss sei galvanische Korrosion zwischen der Aluminiummutter und dem Stutzen selbst, der aus rostfreiem Stahl besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Problem in Zukunft zu vermeiden, will SpaceX beim nächsten Start im November eine Mutter aus rostfreiem Stahl verwenden. Die Maßnahme trägt auch zur Kostensenkung bei, da die Stahlmutter billiger ist als die Aluminiummutter. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falcon-1-Fehlschlag war menschliches Versagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlschlag-war-menschliches-versagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 15:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erststart]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30260</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie SpaceX jetzt bekannt gab, beruhte der Fehlstart der ersten Falcon 1 im März nicht auf einem Konstruktionsfehler der Rakete, sondern auf einer Nachlässigkeit der Startmannschaft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. 25 Sekunden nach dem Start am 24. März fing die erste Stufe der Rakete Feuer. Dadurch wurde das helium-basierte System, welches die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlschlag-war-menschliches-versagen/" data-wpel-link="internal">Falcon-1-Fehlschlag war menschliches Versagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie SpaceX jetzt bekannt gab, beruhte der Fehlstart der ersten Falcon 1 im März nicht auf einem Konstruktionsfehler der Rakete, sondern auf einer Nachlässigkeit der Startmannschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042006174548_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Nahaufnahme der brennenden 1. Stufe der 
<i>Falcon 1</i>
. 
<br>
(Bild: Thom Rogers/SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">25 Sekunden nach dem Start am 24. März fing die erste Stufe der Rakete Feuer. Dadurch wurde das helium-basierte System, welches die Treibstoff-Tanks unter Druck setzt, beschädigt und zerstört. Nur wenige Sekunden später fiel durch den Druckabfall im Tank das Haupttriebwerk der Stufe aus. Damit war der erste Flug einer Falcon-1 vorzeitig beendet. Die Trümmer der Rakete fielen auf ein Riff des Kwajalein-Atolls in der näheren Umgebung des Startplatzes. Die Nutzlast der Rakete, ein Experimentalsatellit namens <i>FalconSat-2</i>, durchschlug das Dach einer Lagerhalle und blieb schließlich just in der Nähe jenes Transportcontainers liegen, mit dem er nach Kwajalein gebracht worden war. Der Satellit war von Kadetten der U.S. Air Force-Akademie gebaut worden und hatte einen Wert von immerhin 700.000 US-Dollar. <br>Elon Musk (34), ehemaliger Internet-Unternehmer und jetzt Chairman von SpaceX, dem Hersteller der <i>Falcon-1</i>, teilte nun bei einer Pressekonferenz mit, dass das Versagen der Rakete keineswegs auf einem Konstruktionsfehler der Rakete beruhte, sondern auf menschlichem Versagen, genauer gesagt, auf einem Fehler eines der erfahrensten Techniker des Unternehmens am Tag vor dem Start. Nähere Angaben hierzu lehnte Musk ab, da er nicht einer laufenden Untersuchung des Pentagons als dem Kunden dieser Mission vorgreifen wolle. <br>Andere Quellen behaupten, dass der Techniker in der Nacht vor dem Start an der Flugelektronik der Rakete gearbeitet habe. Dazu habe er einen kleinen Treibstoff-Anschlussstutzen lösen müssen. Als er mit seiner eigentlichen Arbeit fertig war, habe er allerdings vergessen, den Stutzen wieder fest anzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte das Startteam der Rakete nicht schon vor dem Start den Druckabfall durch das Leck bemerken müssen? Den Flugkontrolleuren war nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Eine sorgfältige Auswertung der aufgezeichneten Daten des Starts zeigte allerdings im Nachhinein sehr wohl, dass die <i>Falcon-1</i> schon vier Minuten vor dem Start etwas Treibstoff verloren hatte. Musk: &#8222;Wenn wir zur rechten Zeit auf den richtigen Datenstrom gesehen hätten, hätten wir es sehen müssen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des Fehlschlags sieht Elon Musk den Startversuch vom 24. März als teilweisen Erfolg. Das Hauptziel sei schließlich nicht gewesen, den Experimentalsatelliten in seinen geplanten Orbit zu bringen. Man habe vielmehr erste Flugerfahrung mit der <i>Falcon-1</i> sammeln wollen. Und da die Rakete immerhin 25 Sekunden lang planmäßig geflogen sei (und zumindest die erste Flugphase <i>jeder</i> Orbitalrakete dauert stets nur wenige Minuten), könne man also nicht von einem vollständigen Fehlschlag reden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zukünftige Starts kündigte Musk einige Verbesserungen an, unter anderem eine weitere Automatisierung des Status-Überwachungssystems der Rakete, ohne dass sich dadurch die Startkosten der Rakete von nur 6,7 Mio. US-Dollar erhöhen sollen. Musk sieht weder bei seinen Kunden noch bei seinen Mitarbeitern noch bei sich selbst Anzeichen, nach dem Fehlschlag nun das Unternehmen &#8222;Falcon-1&#8220; aufzugeben. &#8222;Wir sehen dies als ein langfristiges Projekt. Wir denken nicht daran, aufzugeben, nur weil wir ein paar Probleme haben. Wir geben auch dann nicht auf, wenn wir eine Menge Probleme haben. Wir werden es durchstehen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Sprecher des Pentagons bekräftigte auf derselben Pressekonferenz diese Sichtweise und bestätigte die Absicht, den Experimentalsatelliten <i>TacSat-1</i> mit dem nächsten Start der <i>Falcon-1</i> irgendwann im Herbst dieses Jahres in den Erdorbit zu schicken.</p>
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		<title>Mars Rover Opportunity mit Problemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-rover-opportunity-mit-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2005 19:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Instrument am Mars Exploration Rover Opportunity schickt seit einiger Zeit keine Daten mehr. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA/JPL. &#8222;Es ist immer unser oberstes Ziel, das Instrument zu schützen beziehungsweise zu retten&#8220;, sagt Jim Erickson, Projektmanager der Mars Exploration Rover beim JPL. &#8222;Opportunitys andere Geräte funktionieren einwandfrei und die Telemetrie zeigt auch keinerlei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Instrument am Mars Exploration Rover <i>Opportunity</i> schickt seit einiger Zeit keine Daten mehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032005202144_small_1.jpg" alt="None" width="448" height="330"/><figcaption>
Wie lange funktionieren die Mars Rover auf dem Mars noch?
<br>
(Grafik: JPL/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist immer unser oberstes Ziel, das Instrument zu schützen beziehungsweise zu retten&#8220;, sagt Jim Erickson, Projektmanager der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mer/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover</a> beim JPL. &#8222;<i>Opportunitys</i> andere Geräte funktionieren einwandfrei und die Telemetrie zeigt auch keinerlei Probleme mit den anderen Geräten an, so dass wir nicht von einem größeren Fehler ausgehen. Auch alle Geräte des Zwillings <i>Spirit</i> arbeiten einwandfrei.&#8220; Dass erste Probleme auftreten werden, war für Erickson nur eine Frage der Zeit, zumal die beiden Rover <i>Spirit</i> und <i>Opportunity</i> bereits seit Januar 2004 auf dem Mars arbeiten und somit schon das vielfache ihrer vorgegebenen Zeit von 90 Tagen überstanden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun beginnt die langwierige Fehleranalyse. Der Rover soll von der Analysephase so wenig wie möglich mitbekommen und seinen Weg im Krater &#8222;Vostock&#8220; weiterführen. Am 3. und 4. März erhielt man die letzten Daten des <a href="https://www.raumfahrer.net/wissenschaftliche-instrumente-und-ziele/" data-wpel-link="internal"><i>Mini-TES</i></a> und auch einige Datenblöcke, die fehlerhaft waren oder nicht lückenlos ankamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lichteingangsöffnung des <i>Mini-TES</i> ist am höchsten Mast des Rovers angebracht, und von dort aus beobachtet das Instrument die Steine im infraroten Licht in 167 verschiedenen Wellenlängen des Lichts. &#8222;Schaffen wir es nicht, das Instrument wiederzubeleben, fällt ein ganz wichtiges Instrument aus und uns entgeht so die Chance alles besser zu analysieren&#8220;, fügt Erickson noch hinzu.</p>
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