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	<title>Flugbahnabweichung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Flugbahnabweichung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Ariane 5 VA241 &#8211; ein Kommentar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-va241-ein-kommentar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 19:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Flugbahnabweichung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SES 14]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Januar 2018 stieg pünktlich die Ariane 5 VA241 mit den beiden Satelliten SES 14 und AlYah 3 in den Himmel. Alles schien super zu laufen und die raumfahrtinteressierte Gemeinde konnte am Webcast mehr oder weniger live verfolgen, wie die Rakete ihre Nutzlast in den Orbit transportierte. Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Arianespace, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Januar 2018 stieg pünktlich die Ariane 5 VA241 mit den beiden Satelliten SES 14 und AlYah 3 in den Himmel. Alles schien super zu laufen und die raumfahrtinteressierte Gemeinde konnte am Webcast mehr oder weniger live verfolgen, wie die Rakete ihre Nutzlast in den Orbit transportierte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Arianespace, Golem, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012018202939_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012018202939_small_1.jpg" alt="Arianespace" width="260"/></a><figcaption>
VA241 beim Verlassen der Startanlage 
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal war es aber anders, was aber erst im Nachhinein richtig klar wurde. Die Rakete flog einen anderen Kurs, man hatte keinen Kontakt zur Rakete und die Satelliten erreichten den vorgesehenen Orbit nicht. Unisono erklären Arianespace, ESA, die Sat-Betreiber und auch die Medien, dass die Satelliten aber dennoch den Einsatz-Orbit noch erreichen können und damit kein großer Schaden entstanden ist. Klar, das ist das Wichtigste. Die ESA hat eine Untersuchungskommission einberufen, die Ursachen und Umstände untersuchen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Rakete einen anderen Kurs flog als geplant, führt hier zur Frage, ob Sicherheitsanforderungen verletzt wurden und evtl. sogar Kourou gefährdet gewesen war. Einzelheiten dazu kann man in unserem Diskussionforum verfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der andere Aspekt ist, dass im Webcast von Arianespace möglicherweise wider besseren Wissens eine Show geboten wurde, die mit dem tatsächlichen Flug nichts zu tun hatte. Heutzutage nennt man das wohl &#8222;alternative Fakten&#8220;. Manche werden das abtun, dass das eh nur Raumfahrtfans interessiert, aber es ist nicht nur peinlich, sondern nagt doch sehr an der Glaubwürdigkeit von Arianespace. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man darf jedenfalls gespannt sein, ob die ESA nicht nur den technischen und sicherheitstechnischen Teil untersucht, sondern auch dem Öffentlichkeitsinteresse genüge getan wird. Es wäre jedenfalls angebracht, wenn bei der ESA &#8211; auch im Zusammenhang mit Rosetta, Exomars u.a. &#8211; nicht nur den Interessen von Industrie, Wissenschaft und Politikern, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit Rechnung getragen wird &#8211; im Sinne von Transparenz, Glaubwürdigkeit und Inspiration. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden die Ergebnisse verfolgen und diskutieren&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Missions-Thread:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15958.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Al Yah 3 und SES 14 mit GOLD auf Ariane5-ECA VA241</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Arianespace-Thread:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg413767#msg413767" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-va241-ein-kommentar/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 VA241 &#8211; ein Kommentar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glonass-Start auf Proton-M gescheitert (Update 2)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/glonass-start-auf-proton-m-gescheitert-update-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 15:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flugbahnabweichung]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntagvormittag wurde ein Start einer Proton-M mit der Oberstufe Block DM-3 durchgeführt, um drei Glonass-Navigationssatelliten zu starten. Nachdem die Proton-M korrekt funktionierte, hat die Oberstufe anscheinend versagt. Update: Gerüchteweise hat bereits die Proton-M selbst mehr Leistung erbracht, als sie sollte. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: RIAN. Es sollte der letzte Start zur Vollendung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntagvormittag wurde ein Start einer Proton-M mit der Oberstufe Block DM-3 durchgeführt, um drei Glonass-Navigationssatelliten zu starten. Nachdem die Proton-M korrekt funktionierte, hat die Oberstufe anscheinend versagt. Update: Gerüchteweise hat bereits die Proton-M selbst mehr Leistung erbracht, als sie sollte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: RIAN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollte der letzte Start zur Vollendung des russischen Navigationssystems GloNaSS sein. Diese drei Satelliten waren die letzten, um die Konfiguration im All zu vervollständigen. Doch diesmal hat dies offenbar nicht funktioniert. Auch wenn offizielle Stellen den Fehlschlag noch nicht bestätigen, berufen sich erste Nachrichtenagenturen auf bekannte Kreise aus der russischen Raumfahrt. Derzeit sind 26 Satelliten im Orbit, davon sind aber drei derzeit nicht in Betrieb. 24 Satelliten sind nötig, um mit GloNaSS überall auf der Erde zuverlässige und genaue Navigationssignale zur Verfügung zu stellen. 
<br>
Die eigentliche Proton-Mission verlief nach Plan. Der Start erfolgte am 5. Dezember um 11:25 Uhr. Die Proton konnte ihre Mission erfolgreich beenden und setzte den Nutzlastkopf aus. In der Nähe von Hawaii verschwand dieser dann vom Radarschirm. Daraus kann man schließen, dass die Oberstufe Block DM-3 nicht gezündet hat, sodass die Satelliten in den Pazifik gestürzt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Block DM wird derzeit nur noch für russische Starts verwendet, für kommerzielle Starts westlicher Nutzlasten wird die modernere und flexiblere Breeze-M verwendet. Block DM kann aus technischen Gründen nur sehr begrenzt Orbits anfliegen, da sie nicht oft wiederzündbar ist, sondern ein vorgegebenes Flugschema besitzt. Diese Unflexibilität führt dazu, dass sie derzeit mehr und mehr ausgemustert wird. Auch auf der Zenit 3 wird sie in Zukunft durch die Fregat-SB Oberstufe ersetzt werden, die ursprünglich aus dem Sojus-Programm stammt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Block D war ursprünglich ein Teil des geplanten sowjetischen Mondlandekomplexes. Nachdem aber die Trägerrakete N1 vier gescheiterte Flüge hinter sich hatte, wurde dieses Programm eingestellt. Die bereits entwickelte Stufe Block D wurde dann für Flüge in hohe Orbits in das Proton-Programm übernommen und flog später auch auf der Zenit-Rakete. Block D wurde über Jahre hinweg weiterentwickelt, um immer wieder andere Orbits anfliegen zu können. DM-3 steht daher für die dritte Modifikation von Block D. Grundsätzlich war diese Stufe zuverlässig, daher kann man wohl noch nicht spekulieren, was den Fehlschlag erklären könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proton selbst hat seit etwa 2 Jahren im Monatstakt erfolgreiche Starts durchgeführt, die letzten Fehlschläge resultierten aus Fehlfunktion der damals neuen Breeze-M Oberstufe. Fehlstarts in der Erprobung sind durchaus häufig, auch wenn sie natürlich kein Betreiber wünscht. Ein Fehlstart einer lange eingeführten und häufig geflogenen Stufe ist hingegen ein relativ ungewöhnliches Ereignis. In diesem Fall liegt der Schaden bei geschätzt einigen 100 Millionen Euro. Genaue Angaben sind bei russischen Regierungsprojekten oft nur schwer erhältlich, in diesem Fall vor allem auch, weil GloNaSS sowohl zivil als auch militärisch genutzt wird. Da das Militär somit auch ein starkes Interesse an diesem System hat, wird hier auf ein gewisses Maß an Geheimhaltung geachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Proton von Chrunitschew hergestellt wird, stammt Block DM-3 von RKK Energija. Diese produzieren auch die Sojus-Raumschiffe, sind aber derzeit relativ wenig aktiv im Bereich der Raketenproduktion. Block DM ist derzeit die einzige Raketenstufe von Energija. Ansonsten baut und entwickelt dieses Unternehmen nur Raumschiffe und Raumstationsmodule. Chrunitschew hingegen ist der umsatzstärkste russische Produzent von Trägerraketen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong>
<br>
Roskosmos hat inzwischen offiziell den Fehler bestätigt. Demnach sind die Satelliten aber nicht abgestürzt, sondern in einen nicht geplanten Orbit eingetreten. Derzeit läuft eine genaue Untersuchung. Russische Quellen spekulieren inzwischen, dass die Proton mehr Leistung als geplant erbracht hat und somit die Steuerung von Block DM-3 nicht richtig arbeiten konnte, da diese nicht flexibel reagieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2</strong>
<br>
Inzwischen heißt es, dass ein Programmierfehler der Proton vorlag. Dadurch soll diese eine Abweichung von der geplanten Flugbahn von bis zu 8° gehabt haben. Über den Verbleib der Satelliten gibt es noch scheinbar widersprüchliche Angaben. Die meisten Quellen sehen sie als verloren und abgestürzt an, während es von Roskosmos noch offiziell heißt, dass die Nutzlast einen ungeplanten Orbit erreicht hat. Dies kann durch die berichtete Flugbahn der Rakete erklärt werden. Demnach hätte man keinen fast kreisförmigen Parkorbit für Block DM-3 und die Nutzlast erreicht, sondern einen Orbit mit hohem Apogäum (höchster Punkt der Bahn), aber einem Perigäum innerhalb der Atmosphäre, so dass die Nutzlast abgestürzt ist. Dieser Start war übrigens der erste Start von Glonass-Satelliten unter Verwendung von Block DM-3, vorher hat man immer Block DM-2 verwendet. Möglicherweise hat man bei der Anpassung an diese Stufe einen Programmierfehler gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8973.msg167562#msg167562" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Glonass &#8211; 3 x Uragan M auf Proton/Block DM3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GSLV-D3 mit GSAT-4 versagt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gslv-d3-mit-gsat-4-versagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Flugbahnabweichung]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 4]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jungfernflug der indischen Rakete GSLV-Mk-II misslang, weil die dritte Stufe der Rakete nicht wie vorgesehen funktionierte. Die Nutzlast, der Kommunikations- und Technologieerprobungssatellit GSAT 4, konnte nicht auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden und ging verloren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die Mk-II-Version der GSLV unterscheidet sich von ihrem Vorgängermodell neben einem weiterentwickelten Bordcomputer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Jungfernflug der indischen Rakete GSLV-Mk-II misslang, weil die dritte Stufe der Rakete nicht wie vorgesehen funktionierte. Die Nutzlast, der Kommunikations- und Technologieerprobungssatellit GSAT 4, konnte nicht auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden und ging verloren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/onpad2gslvd3isro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/onpad2gslvd3isro260.jpg" alt="GSLV-D3 auf der Startrampe
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSLV-D3 auf der Startrampe<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mk-II-Version der GSLV unterscheidet sich von ihrem Vorgängermodell neben einem weiterentwickelten Bordcomputer und neuem Telemetriedatensystem sowie einer größeren Nutzlastverkleidung aus anderem Material auch durch eine andere Drittstufe, die statt russischer Technik in Indien entwickelte Raketenmotore verwendet. Nach dem Start vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste um 12:57 Uhr MESZ (16:27 Uhr Ortszeit) arbeiteten die ersten beiden Stufen der Rakete wie vorgesehen. Auf die Zündung der dritten Stufe folgten jedoch erhebliche Flugbahnabweichungen, und 505 Sekunden nach dem Start brach der Empfang von Telemetriedaten von der Rakete ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer erste Stellungnahme teilte der Vorsitzende der indischen Raumfahrtorganisation ISRO, K. Radhakrishnan, mit, die Zündung der kryogenen, d. h. mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen dritten Stufe sei vom Bordcomputer der Rakete initiiert worden und Telemetriedaten würden die Zündung bestätigen. Anschließend sei die Rakete jedoch ins Taumeln gekommen, was vermutlich durch nicht gezündete oder nicht richtig funktionierende Lenktriebwerke der dritten Stufe verursacht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tatsächliche Trajektorie der Rakete folgte nach dem Versagen der dritten Stufe vermutlich einer ballistischen Kurve, Rakete und Nutzlast stürzten zurück Richtung Erde. Die Rakete sollte, hätte sie wie geplant gearbeitet, den beim Start rund 2.200 kg schweren Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT 4 in einem Geotransferorbit aussetzen, von wo aus der Satellit unter Einsatz eigener Triebwerke eine Position bei 82 Grad Ost im geostationären Orbit hätte erreichen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Flug betrachtet die ISRO als Testmission, und bezeichnete den Träger daher auch als GSLV-D3, worin das D für Development -Entwicklung- steht. Der nächste Start einer GSLV in der Mk-II-Version soll innerhalb eines Jahres erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> Auf ihrer Internetseite teilte die indische Raumfahrtorganisation ISRO zwischenzeitlich mit, es müsse erst noch festgestellt werden, ob das kryogene (Haupt-)Triebwerk (tatsächlich) gezündet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8013.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-Mk-II-Jungfernflug mit GSAT-4</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gslv-d3-mit-gsat-4-versagt/" data-wpel-link="internal">GSLV-D3 mit GSAT-4 versagt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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