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	<title>Flugprogramm &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Flugprogramm &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Armadillo Aerospace schafft Level 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/armadillo-aerospace-schafft-level-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 07:49:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flugprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Gelände des Caddo Mills Municipal Airport in Texas hat das neue Gefährt Scorpius von Armadillo Aerospace das zweite Level der diesjährigen Northrop Grumman Lunar Lander Challenge geschafft. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Tobias Willerding. Quelle: NASA, Raumcon, X-Prize Foundation. Die Herausforderung bestand darin, ein raketengetriebenes Fluggerät abheben und im Verlaufe eines zunächst [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Gelände des Caddo Mills Municipal Airport in Texas hat das neue Gefährt Scorpius von Armadillo Aerospace das zweite Level der diesjährigen Northrop Grumman Lunar Lander Challenge geschafft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel und Tobias Willerding. Quelle: NASA, Raumcon, X-Prize Foundation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092009094922_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092009094922_small_1.jpg" alt="mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace" width="375" height="296"/></a><figcaption>
Bild vom Wettbewerbsflug 2008. 
<br>
(mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung bestand darin, ein raketengetriebenes Fluggerät abheben und im Verlaufe eines zunächst mindestens 180 Sekunden langen Schwebeflugs in 50 Metern Höhe etwa 100 Meter seitwärts fliegen zu lassen und auf einem Zielkreuz in Form des X-Prize-Logos bzw. auf einer simulierten Mondlandschaft unversehrt landen zu lassen. Anschließend darf für den Rückflug nachgetankt werden, der ebenfalls Bestandteil des Wettbewerbs ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen schlechten Wetters gab es zunächst einige Verzögerungen. Als der Regen aufhörte bewältigten die Techniker von Armadillo Aerospace unter den prüfenden Blicken der Jurymitglieder die Aufgabe aber innerhalb der geforderten 150 Minuten. Wie der Name schon sagt, wird im Rahmen der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge die Entwicklung eines Mondlanders gefördert, der dort oben keinesfalls durch Regen behindert werden könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Preisgeld für die Northrop Grumman Lunar Lander Challenge stammt aus dem Programm Centennial Challenges der NASA. Bei Level 1 gibt es 350.000 Dollar für den Sieger und 150.000 Dollar für den Zweitplatzierten. Erfüllt man Level 2, bei dem man doppelt so lange schweben und anschließend nicht auf einer ebenen Fläche sondern einem dem Mondboden nachempfundenen Gelände landen muss, winken sogar Preisgelder bis 1 Million US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere für Level 2 angemeldete US-Firmen sind Masten Space Systems sowie Unreasonable Rockets, welche beide zuerst Level 1 versuchen wollen. Man kann sich aber noch bis zum 15. September anmelden. Letzter Flugtag wäre der 31. Oktober 2009. Danach stehen Sieger und Platzierte fest. Schaffen mehrere Teams die geforderten Bedingungen, so entscheidet die Genauigkeit der Landung über die Preisvergabe. Im letzten Jahr bewältigte Armadillo Aerospace Level 1. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20220814175136/https://www.nasa.gov/offices/ipp/innovation_incubator/centennial_challenges/lunar_lander/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Lunar Lander Challenge</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei europäische Missionen verlängert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drei-europaeische-missionen-verlaengert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 11:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus Express]]></category>
		<category><![CDATA[Cluster]]></category>
		<category><![CDATA[Flugprogramm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Science Programme Committee der ESA hat die Missionen Mars Express, Venus Express und Cluster bis Ende 2009 verlängert. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: ESA. Mars Express ist die erste Mission der europäischen Raumfahrt zum Mars. Sie startete 2003 bei derselben günstigen Gelegenheit wie auch Spirit und Opportunity. Der von ihr abgeworfene kleine Marslander [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Science Programme Committee der ESA hat die Missionen Mars Express, Venus Express und Cluster bis Ende 2009 verlängert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars Express ist die erste Mission der europäischen Raumfahrt zum Mars. Sie startete 2003 bei derselben günstigen Gelegenheit wie auch Spirit und Opportunity. Der von ihr abgeworfene kleine Marslander Beagle 2 blieb zwar leider verschollen, aber das blieb auch der einzige große Misserfolg der Mission. Bis heute funkte Mars Express zahlreiche Messdaten zur Erde, darunter hochspektakuläre Stereobilder und Tiefenradarmessungen. Die Mission wurde bereits zweimal verlängert.
<br>
 
 
Venus Express ist das weitgehend baugleiche Analogon von Mars Express in Bezug auf die Venus. 2005 gestartet, konzentriert sie sich auf die Erforschung der dichten Atmosphäre des Planeten. Ihre visuell wohl interessanteste Entdeckung war der Doppelwirbel am Venus-Südpol.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cluster ist die älteste der drei genannten Missionen. Seit 2000 im erdnahen Raum, untersucht sie die Magnetoshäre der Erde. Da es sich gleich um vier Sonden handelt, konnte sie der Wissenschaft einen einzigartigen dreidimensionalen Blick auf das Erdmagnetfeld und seine Interaktion mit dem Sonnenwind eröffnen. Auch Cluster wurde schon zweimal verlängert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nur noch 15 Shuttle-Flüge?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nur-noch-15-shuttle-fluege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2005 18:55:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Flugprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Informationen der Webseite nasawatch.com gibt es von Seiten des Weißen Hauses Pläne, die Anzahl der Shuttle-Flüge bis zur Einstellung des gesamten Programms im Jahr 2010 auf 15 zu begrenzen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: NASA, nasawatch.com. Ein interner Bericht empfiehlt, die Anzahl der noch zu fliegenden Shuttle-Missionen drastisch zu reduzieren. Ursprünglich hatte die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Informationen der Webseite nasawatch.com gibt es von Seiten des Weißen Hauses Pläne, die Anzahl der Shuttle-Flüge bis zur Einstellung des gesamten Programms im Jahr 2010 auf 15 zu begrenzen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: NASA, nasawatch.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18072005205519_small_1.jpg" alt="None" width="442" height="301"/><figcaption>
Letzter Touchdown bis 2010? (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein interner Bericht empfiehlt, die Anzahl der noch zu fliegenden Shuttle-Missionen drastisch zu reduzieren. Ursprünglich hatte die NASA geplant, bis zur Einstellung des Shuttle-Programms noch 28-30 Flüge duchzuführen. Dies würde es zwar ermöglichen, die ISS (Internationale Raumstation) in Übereinstimmung mit internationalen Verträgen, die die USA unterzeichnet haben, fertigzustellen, doch müsste das Shuttle-Programm dafür über die von Bush gesetzte Deadline (2010) hinaus verlängert werden. Dies wiederum könnte die Umsetzung der langfristigen Pläne der NASA, erneut Menschen zum Mond und später zum Mars zu schicken, gefährden, da das Shuttle-Programm einen gewaltigen Anteil des Jahres-Budgets der Raumfahrtbehörde verschlingt. Sollte die Raumfähre also auch nach 2010 noch fliegen, könnte das Geld für die Vorbereitung bemannter Mond- und Marsmissionen fehlen.  
<br>
Dem wollen nun offenbar einige Leute im Weißen Haus vorbeugen, die das Shuttle-Programm und die ISS schon seit längerem als Hindernisse auf dem Weg zu ambitionierteren Projekten ansehen: Dadurch, dass die Zahl der Shuttle-Flüge auf 15 begrenzt wird, ist sichergestellt, dass das Programm bis 2010 (oder früher) abgeschlossen werden kann.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Michael Griffin, der neue NASA-Administrator, hat bereits mehrfach deutlich gemacht, dass er 28 Flüge für unrealistisch hält, hat sich aber noch nicht auf eine andere Zahl festgelegt. Derzeit läuft bei der NASA eine Studie, die Klarheit bringen soll, wie sich ein verkürztes Shuttle-Programm am besten mit den Erwartungen der internationalen Partner im ISS-Programm vereinbaren ließe. Einige der an der Raumstation beteiligten Länder befürchten, dass ihre bereits fertiggestellten Module nicht mehr in den Weltraum gebracht werden könnten. In Anbetracht der Vorstellungen einiger Leute innerhalb der Bush-Regierung scheinen diese Sorgen durchaus berechtigt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise könnte die ISS aber auch mit anderen Trägern als dem Shuttle in der ursprünglich geplanten Form fertiggestellt werden, auch diese Möglichkeit wird in dem Regierungs-Bericht angesprochen.  In jedem Fall ist klar, dass es sowohl dem Weißen Haus als auch dem neuen NASA-Chef mit der Beendigung des Shuttle-Programms ernst ist. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Japan: 18 neue Satelliten bis 2007</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-18-neue-satelliten-bis-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 12:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flugprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich eine ganze Armada japanischer Satelliten soll in den kommenden vier Jahren in eine Umlaufbahn geschossen werden Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: JAXA. Die neu geformte japanische Raumfahrt-Behörde JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) hat ihr unbemanntes Raumfahrtprogramm für die kommenden Jahre beschlossen. Hierzu zählt vor allem ein starkes Engagement im Bereich der Satellitenstarts, wobei sowohl [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gleich eine ganze Armada japanischer Satelliten soll in den kommenden vier Jahren in eine Umlaufbahn geschossen werden</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neu geformte japanische Raumfahrt-Behörde <i>JAXA</i> (<i>Japan Aerospace Exploration Agency</i>) hat ihr unbemanntes Raumfahrtprogramm für die kommenden Jahre beschlossen. Hierzu zählt vor allem ein starkes Engagement im Bereich der Satellitenstarts, wobei sowohl eigene Systeme erprobt und angewandt, als auch ausländische Satelliten gegen Bezahlung in den Orbit gebracht werden sollen. Allein bis 2007 sollen mit Hilfe selbst entwickelter Trägertechnik &#8211; hier ist besonders das &#8222;Flaggschiff&#8220; <i>H-2A</i> sowie die etwas leichtere <i>M-5</i> zu nennen &#8211; 18 Satelliten gestartet werden. Hierzu werden laut japanischen Angaben auch mindestens vier Spionagesatelliten zählen. Ein erster wird bereits im kommenden Jahr starten und soll ein wachsames Auge auf Norkorea werfen, das ihrerseits ein umfangreiches, militärisch dominiertes Raketenprogramm betreibt. Weitere Militärsatelliten sollen dann jährlich folgen. Parallel sollen Satelliten unter anderem für die Mond- und Sonnenerforschung, für die Beobachtung von Sternen und des Treibhauseffektes sowie zur genaueren Wetterprognose gestartet werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Artemis endlich auf Einsatzposition</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/artemis-endlich-auf-einsatzposition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2003 18:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Flugprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtensatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsmission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der fortschrittlichste Nachrichtensatellit der ESA Artemis ist nun auf seiner geostationären Position angelangt, von wo aus er die ihm zugedachte Rolle bei der Erprobung neuer Satelliten-Funksysteme wahrnehmen kann. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Diese Nachricht wurde eigentlich schon vor 18 Monaten nach dem Start von Artemis am 12. Juli 2001 erwartet. Wegen einer Funktionsstörung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der fortschrittlichste Nachrichtensatellit der ESA <i>Artemis</i> ist nun auf seiner geostationären Position angelangt, von wo aus er die ihm zugedachte Rolle bei der Erprobung neuer Satelliten-Funksysteme wahrnehmen kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31012003190043_small_1.jpg" alt="None" width="260"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Nachricht wurde eigentlich schon vor 18 Monaten nach dem Start von Artemis am 12. Juli 2001 erwartet. Wegen einer Funktionsstörung in der Oberstufe der Trägerrakete Ariane-5 war aber Artemis in einer zu niedrigen Umlaufbahn abgesetzt worden, sodass der Verlust der Mission zu befürchten war. Dank des Einfallsreichtums und Sachverstands eines europäischen Teams aus Fachleuten der ESA, des Hauptauftragsnehmers Alenia Spazio, des für die Entwicklung des Ionenantriebs verantwortlichen Unternehmens Astrium und des Betreibers der Kontrollstation in Fucino, Telespazio, konnte Artemis dann unter Nutzung eines experimentellen Antriebssystems doch noch gerettet werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Versuchszwecken war Artemis nämlich mit einem Ionenantriebssystem ausgestattet worden, das für Manöver zur Korrektur einer etwaigen Abdriften aus der Zielbahn verwendet werden sollte. In Wirklichkeit wurde dieses System eingesetzt, um den Satelliten von 31.000 km auf 36.000 km Höhe anzuheben.  Dies nahm natürlich sehr viel mehr Zeit als mit einem normalen Apogäumsmotor in Anspruch &#8211; der Einsatz eines Ionenantriebs für diese Aufgabe war etwa so, als wollte man ein großes Frachtschiff mit einem Außenbordmotor antreiben &#8211; doch letzlich zählt nur das Ergebnis: Artemis ist nun am Ziel!  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Rettungsmission mußten große Teile des Flugprogramms umgeschrieben und sogar neue Software-Module entwickelt werden. So konnte Artemis, nachdem er mit Hilfe des vorhandenen chemischen Antriebssystems auf eine Parkbahn gebracht worden war, den Anflug auf die Endbahn dank seiner zwei kleinen Ionentriebwerke fortsetzen. Die Bahnanhebungsmanöver begannen im Februar 2002 und gestatteten Artemis, sich durchschnittlich um 15 km pro Tag zur geostationären Bahn emporzuschrauben. Dabei blieben Zwischenfälle und böse Überraschungen nicht aus, was durchaus verständlich ist, wurde doch der Ionenantrieb für eine Aufgabe eingesetzt, für die er nicht konzipiert war.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam aber sicher hat Artemis den Anstieg zur Zielbahn bewältigt und damit sein fortschrittliches Konzept und auch schon den Nutzen von Satelliten dieser Art für die Erprobung neuer Technologien und Dienste unter Beweis gestellt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Phase des Endanflugs wurde das chemische Triebwerk noch dreimal kurz gezündet, um den Satelliten genau auf die gewünschte Geschwindigkeit zu bringen.  Nachdem Artemis die Einsatzposition erreicht hat, werden die während der Rettungsphase abgeschalteten Nutzlastsysteme in Betrieb genommen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist aber, daß mit diesen bereits eine Weltpremiere gelungen ist, denn parallel zur Vorbereitung der Bahnanhebung war bei der vom Boden aus durchgeführten Funktionsprüfung der Kommunikationsnutzlasten ein vom Erdbeobachtungssatelliten SPOT-4 des CNES aufgenommenes Bild über eine Laser-Verbindung zu Artemis übertragen worden, der es seinerseits per Funk an das Verarbeitungszentrum von SPOT Image in Toulouse weiterleitete. Eine bisher einmalige Verbindung zwischen Satelliten im All!  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluß der Reaktivierung wird Artemis den eigentlichen Betrieb aufnehmen, der zehn Jahre dauern könnte, also praktisch genau so lange, wie ursprünglich vor den unvorhergesehenen Problemen geplant, die für die Zukunft im Grunde sehr lehrreich sind.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Funktionsprinzip jedes Antriebs im Weltraum besteht darin, Moleküle zu beschleunigen und sie mit möglichst hoher Geschwindigkeit auszustoßen. Herkömmliche Triebwerke nutzen eine chemische Reaktion zwischen Brennstoff und Sauerstoffträger, um ein Gas aufzuheizen und seine Moleküle auf eine Geschwindigkeit von typischen 1 km/s zu beschleunigen. Bei elektrischen Antriebssystemen werden zunächst die Moleküle eines Arbeitsgases (zum Beispiel Xenon) ionisiert (d.h. elektrisch aufgeladen), worauf das ionisierte Gas durch elektrische Felder beschleunigt und mit einer Geschwindigkeit von rund 30 km/s ausgestoßen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/artemis-endlich-auf-einsatzposition/" data-wpel-link="internal">Artemis endlich auf Einsatzposition</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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