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	<title>Forschungsmodul &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Forschungsmodul &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Chinas bemannte Pläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinas-bemannte-plaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 17:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Augenblick werden vielerorts Jahresbilanzen vorgestellt. Da will sich die chinesische Agentur für bemannte Raumfahrt (CMSA) auch nicht ausnehmen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CMSA. So hielt Yang Liwei, erster chinesischer Raumfahrer, Mitte November auf der chinesischen Luft- und Raumfahrtschau in Zhuhai einen Vortrag über die Ergebnisse der Missionen mit der Raumstation Tiangong 1 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Augenblick werden vielerorts Jahresbilanzen vorgestellt. Da will sich die chinesische Agentur für bemannte Raumfahrt (CMSA) auch nicht ausnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CMSA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30122012182019_small_1.jpg" alt="KACSTAeospace.org/CMSA" width="329" height="329"/><figcaption>
Studie der chinesischen Raumstation um 2020 
<br>
(Bild: KACSTAerospace.org/CMSA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So hielt Yang Liwei, erster chinesischer Raumfahrer, Mitte November auf der chinesischen Luft- und Raumfahrtschau in Zhuhai einen Vortrag über die Ergebnisse der Missionen mit der Raumstation Tiangong 1 und Zukunftspläne über 2020 hinaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ging er auf die erfolgreichen Missionen von Tiangong 1 (Start 2011) sowie Shenzhou 8 (unbemannt, 2011) und Shenzhou 9 (bemannt, 2012) ein. Die Technik habe sich bewährt, die Flugresultate zeigten, dass das Design-Konzept für Rendezvous und Kopplung richtig, der technische Ansatz vernünftig, die Bodensimulationen und -tests korrekt sowie die Überprüfungen ausreichend seien. In einigen Schlüsseltechnologien zum Betrieb einer Raumstation seien Durchbrüche gelungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Tiangong 2 sollen in den Jahren 2014 bis 2016 weitere Erfahrungen gesammelt werden. Einerseits soll der Aufenthalt von Raumfahrern in der Station kontinuierlich ausgebaut werden, andererseits sei das Auftanken der Raumstation mittels eines Frachtraumschiffes vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ist der Aufbau einer ständigen Raumstation geplant. Neben dem zentralen Steuerungs- und Kopplungsmodul soll es über zwei Forschungs- und Energiemodule verfügen und regelmäßig von Frachtern sowie bemannten Raumschiffen angeflogen werden. Dazu verfügt es nach dem Andocken der Forschungsmodule am Kopf noch über zwei Kopplungsstellen, am Heck über eine. Im operationellen Betrieb sollten bemannte Missionen etwa 6 Monate dauern und überlappend einander ablösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">China plant im Zusammenhang mit der Raumstation auch die Ausweitung internationaler Kooperation. Deutschland ist in dieser Beziehung übrigens gar nicht schlecht aufgestellt, flog doch bereits bei der unbemannten Mission Shenzhou 8 ein deutsch-chinesisches Experiment mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erforderlich für den Start der einzelnen Komponenten der Raumstation ist allerdings die Entwicklung neuer Triebwerke, Trägerraketen und Startanlagen. Dies hat China bereits vor einigen Jahren in die Wege geleitet. Gegenwärtig befinden sich 4 Triebwerke für Kerosin/Sauerstoff und drei für die Treibstoffkombination Wasserstoff/Sauerstoff in Entwicklung. Ebenso verhält es sich mit Trägerraketen der Typen Chang Zheng 5, 6 und 7 sowie mit neuen Startanlagen, beispielsweise auf der Insel Hainan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6408.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Langzeitbesatzung 29 nun länger nur zu Dritt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-langzeitbesatzung-29-nun-laenger-nur-zu-dritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 19:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihren ersten beiden Wochen als Drei-Personen-Crew hatte die ISS-Besatzung vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Durch die zeitweilige Verminderung der Personenstärke im All kam es zu einigen Umplanungen im Tagesablauf der Raumfahrer Sergej Wolkow, Michael Fossum und Satoshi Furukawa. (Newsbild: Derzeitige ISS-Besatzung) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In ihren ersten beiden Wochen als Drei-Personen-Crew hatte die ISS-Besatzung vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Durch die zeitweilige Verminderung der Personenstärke im All kam es zu einigen Umplanungen im Tagesablauf der Raumfahrer Sergej Wolkow, Michael Fossum und Satoshi Furukawa. (Newsbild: Derzeitige ISS-Besatzung)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-04-74915.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sergej Wolkow kontrolliert die Pflanzen von PLANTS 2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im japanischen Forschungsmodul wurde in der vorangegangenen Woche erneut das Marangoni-Experiment gestartet. Dieses physikalische Experiment untersucht die sogenannte Marangoni-Konvektion, also Strömungen und Verwirbelungen in Flüssigkeiten unter Mikrogravitation. Die hierbei erzeugte Flüssigkeitsbrücke ist trotz der Oberflächenspannung so empfindlich, dass dieses Experiment während der Schlafperiode der Raumfahrer laufen muss, um Schwingungen in den Modulen weitgehend zu vermeiden. Es sind diesmal höchstens 4 Tage pro Woche und 24 Läufe insgesamt bis Ende November angesetzt. Sergej Wolkow beschäftigte sich in der letzten Woche mehrfach mit dem Gewächshaus-Experiments PLANTS 2 im Swesda-Modul. Dies beinhaltete die Beobachtung, Pflege und Bewässerung der gezüchteten Pflanzen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse über Wachstum und Entwicklung von Pflanzen in einem Gewächshaus in der Schwerelosigkeit könnten zukünftigen bemannten Raumfahrtmissionen bei der Selbstversorgung zugute kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls in der vorangegangenen Woche arbeitete Michael Fossum am Wasserrückgewinnungssystem (WRS) im Knotenmodul Tranquilty. Nach der Leerung des Schmutzwassertanks (WSTA = Wastewater Storage Tank Assembly) in einen EDV-U Behälter tauschte er im Rahmen einer großen Wartung die FCPA (Fluids Control &amp; Pump Assembly), also ein Flüssigkeitsregel- und Pumpenmodul, im WRC aus. Da die FCPA toxische Flüssigkeiten enthielt, behandelter Urin, Schwefelsäure H<sub>2</sub>SO<sub>4</sub> und Chromsäure CrO<sub>3</sub>, mussten alle Tätigkeiten mit Schutzausrüstung, bestehend aus Sicherheitsschutzbrille, Staubmaske und Handschuhen, durchgeführt werden. Vorbereitend auf das Abkoppeln von Progress-M 10M im Oktober fand der Übertrag von Brennstoff und Oxydationsmittel zur ISS statt. Dafür wurden die Tanks des Transporter unter Druck gesetzt, einen Tag später wurden 170 Kilogramm Brennstoff und 102 Kilogramm Oxydationsmittel zum Sarja-Modul übertragen. Eine Auffrischung der Stationsluft aus den Sauerstofftanks des Transporters nahm Sergej Wolkow am selben Tag vor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Solarzellenausleger SAW (Solar Array Wing) im Bild 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sergej Wolkow wurde am letzten Wochenende angewiesen, den Verbindungsring zwischen dem Orbitalmodul (OM) und dem Rückkehrmodul (RM) von Sojus-TMA 02M zu prüfen und zu fotografieren. Grund dafür war, dass russische Techniker nach der Rückkehr von Sojus-TMA 21 vor zwei Wochen festgestellt haben, dass zwei Sicherungsschrauben an dem Strukturring vor dem Start nicht entfernt wurden. Eine Erklärung wäre eine geänderte Vorbereitungsprozedur, resultierend aus der Beschädigung einer Sojus im letzten Jahr beim Transport nach Baikonur. Diese beiden M6-Schrauben hätten bei Sojus TMA-21 zu einer außernominellen Trennung von OM &amp; RM führen können. Nun müssen alle Raumfahrzeuge am Boden und im All geprüft werden, ob diese Schrauben zum richtigen Zeitpunkt entfernt wurden. Die Kontrolle im All durch Sergej Wolkow ergab, dass bei Sojus-TMA 02M diese Schrauben, welche sich hinter zwei Steckern des Thermal-Kontrollsystems befanden, ordnungsgemäß am Boden entfernt wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn dieser Woche fand ein zweitägiger Leistungstest der NASA-Solarzellenausleger (SAW = Solar Array Wing) statt. Zur Unterstützung des Batterietests der SAW wurden der Stationsarm Canadarm2 (SSRMS=Space Station Remote Manipulator System), die mobile Plattform (MBS=Mobile Base System), die Robotikhand Dextre (SPDM = Special Purpose Dexterous Manipulator) und der Mobile Transporter (MT) aktiviert, um weitere Stromverbraucher im Außensegment zu erhalten. Der von der Stationskontrolle in Houston durchgeführte Test verlief innerhalb der erwarteten Parameter und erlaubt nun eine bessere energetische Ressourcenplanung. Sergej Wolkow arbeitete in dieser Woche für das russische Ozean-Beobachtungsprogramm SEINER, indem er Fotos erstellte. Hierbei werden die Verbindungsprozeduren zwischen den Besatzungsmitgliedern im russischen Segment und den staatlichen Fangschiffen bei der Suche und Erschließung von Fischgebieten erprobt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092011211853_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Michael Fossum arbeitet am Combustion Integrated Rack (CIR) in Destiny 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im US-Teil der Station verbrachte Kommandant Michael Fossum einige Zeit mit dem kanadischen Experiment VASCULAR. Dafür nutzte er Videoequipment in der Quest-Luftschleuse zur Aufzeichnung einer Nachricht zum Experiment. Ursprünglich sollte der bereits zur Erde zurückgekehrte Ronald Garan diese Sitzung durchführen. Es werden bei VASCULAR die kardiovaskulären Gesundheitsfolgen für Raumfahrer bei Langzeitaufenthalten im All bewertet, um Entzündungen der Arterien, Änderungen der Blutgefäßeigenschaften und die kardiovaskuläre Fitness zu erforschen. Weiterhin ersetzte und konfigurierte er Ausrüstung im Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR = Combustion Integrated Rack) und der Vorrichtung für Flüssigkeitsexperimente (FIR = Fluids Integrated Rack). Mit diesen beiden im Destiny-Modul befindlichen Einheiten kann von den Forschern am Boden das Verhalten von Flammen und Flüssigkeiten in der Mikrogravitation, mit oder ohne die Mitarbeit der Besatzung, untersucht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während einer Videoschaltung zur Erde führte Satoshi Furukawa eine Lehrveranstaltung mit LEGO-Steinen durch. Er demonstrierte hier Kindern und Schülern, wie schwer es ist, Dinge in der Schwerelosigkeit zu händeln und zusammenzubauen. Ebenfalls hatte er die Aufgabe, die Lukendichtungen im amerikanischen Segment zu reinigen und zu untersuchen. Das Ziel der Inspektion war es, die Lukendichtungen zu fotografieren und somit zu ermitteln, wie oft diese zu reinigen sind. Am gestrigen Tag erfolgte eine außerplanmäßige Anhebung der Umlaufbahn der ISS mit den Swesda-Triebwerken, um Trümmerteilen einer Zyklon-3-Rakete auszuweichen. Das Manöver wurde um 18:45 Uhr MESZ gestartet, dauerte 169 Sekunden und hob die Umlaufbahn der ISS um rund 4,7 Kilometer an. Dadurch kam diese 10 Kilometer über die Bahn des Trümmerteils. Das geplante Anhebungsmanöver am 5. Oktober kann nunmehr entfallen, da die gewünschten Werte bereits erreicht wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 28.09.2011:</p>


<p>382,8 km bei einem Höhenverlust von rund 140 Metern in den letzten 24 Stunden</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>19. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>26. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>29. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS</li><li>02. November, Progress-M 13M erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg199712#msg199712" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 14. September</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chinas geplante Station in Fakten und Zahlen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinas-geplante-station-in-fakten-und-zahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 10:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[Tiangong 1]]></category>
		<category><![CDATA[Tianhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor dem Beginn der Vorbereitungsetappe für eine eigene modulare Raumstation aus dem Land der Mitte werden auch der internationalen Öffentlichkeit einige Informationen zugänglich. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Xinhua. Demnach soll der Grundstock der Station aus 3 Modulen bestehen und eine Masse von etwa 60 Tonnen haben. Das zuerst zu startende Zentralmodul [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kurz vor dem Beginn der Vorbereitungsetappe für eine eigene modulare Raumstation aus dem Land der Mitte werden auch der internationalen Öffentlichkeit einige Informationen zugänglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28042011124753_small_1.jpg" alt="RN" width="306" height="248"/><figcaption>
Prinzipielles Aussehen der geplanten chinesischen Raumstation 
<br>
(Bild: RN nach Vorlage aus chinesischem TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach soll der Grundstock der Station aus 3 Modulen bestehen und eine Masse von etwa 60 Tonnen haben. Das zuerst zu startende Zentralmodul besteht aus zwei zylindrischen Teilen und einer kugelförmigen Kopfsektion. Der hintere Zylinder soll einen Durchmesser von 4,2 Metern haben, der mittlere Teil ist deutlich schlanker. Hier befinden sich beim Start zusammengefaltete Solarzellenpaneele, die natürlich mit unter die Nutzlastverkleidung passen müssen. Am Kopfteil befinden sich 5 Kopplungsstellen, am Heck eine. Damit ähnelt dieser Teil dem ISS-Modul Swesda, soll aber etwa 5 Meter länger sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Kopfteil links und rechts sollen zwei Module dauerhaft angekoppelt werden, die einen ebenfalls zylindrischen Arbeitsbereich mit einem Durchmesser um 4 Meter besitzen und einen deutlich schlankeren aber auch längeren Technikteil, an dem weitere Solarzellenpaneele angebracht sind. Diese Forschungsmodule sollen wie das Zentralmodul Massen um 20 Tonnen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An allen weiteren Kopplungsaggregaten können sowohl bemannte Shenzhou-Raumschiffe als auch noch zu entwickelnde Frachter mit größerer und einteiliger Frachtsektion und Massen bis 13 Tonnen ankoppeln. Die Frachter ähneln den Ministationen vom Typ Tiangong, von denen das erste Modell noch in diesem Jahr gestartet werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeitplanung sieht vor, dass jedes der drei Tiangong-Module etwa 2 Jahre genutzt wird und bei jedem Modul neue Aufgaben testweise ausgeführt werden sollen. Dazu gehört beispielsweise das Nachtanken. Tiangong 1 (2011/12) soll zunächst von einem unbemannten Frachter angeflogen werden. Danach sollen zwei Besatzungen die Station für mehrere Wochen für technische Erprobungen und Forschungen nutzen. Mit Tiangong 2 und 3 sollen diese Erprobungen bis etwa 2016 fortgeführt werden. Danach beginnt der Aufbau der größeren Station, der bis 2020 abgeschlossen werden soll. Dafür wird die in Entwicklung befindliche Trägerrakete Langer Marsch 5 benötigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Columbus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 22:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ACES]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplungsmechanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Raumlabor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der europäische Beitrag zur ISS: Das Raumlabor Columbus ist eines der bestausgerüstesten Labore der ISS. Zudem ist es das Zentrum der europäischen Forschungsbemühungen auf der ISS. Erstellt von Daniel Maurat Maße Länge: 6,8 Meter Breite: 4,5 Meter Masse: 12,8 Tonnen Start: 7.2.2008 Das europäische Forschungsmodul Columbus bzw. COF (Columbus Orbital Facillity für Orbitalmodul [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/columbus/" data-wpel-link="internal">Columbus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist der europäische Beitrag zur ISS: Das Raumlabor <em>Columbus</em> ist eines der bestausgerüstesten Labore der ISS. Zudem ist es das Zentrum der europäischen Forschungsbemühungen auf der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Daniel Maurat</p>



<figure class="wp-block-table alignleft"><table><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>6,8 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,5 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>12,8 Tonnen</td></tr><tr><td>Start:</td><td>7.2.2008</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Forschungsmodul <em>Columbus</em> bzw. <em>COF</em> (Columbus Orbital Facillity für Orbitalmodul Columbus) wurde benannt nach dem Entdecker Christoph Columbus und ist der Hauptbeitrag der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Internationalen Raumstation. Hier gibt es Platz für zahlreiche Laborkomplexe. Zudem können auch außerhalb des Moduls Experimente angebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/columbus.jpg" alt="Columbus nach der Montage, aufgenommen vom Space Shuttle Atlantis.
(Bild: NASA)"/><figcaption><em>Columbus</em> nach der Montage, aufgenommen vom Space Shuttle <em>Atlantis</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Columbus</em> begann 1985, als die USA andere Staaten zum Bau ihrer geplanten Raumstation <em>Freedom</em> in den 1980er Jahren einlud. Die ESA plante aber nicht nur, ein Modul für die Station zu bauen (APM oder Attached Pressurized Module für Angekoppeltes, unter Druck stehendes Modul) sondern auch eine freifliegende Plattform auf einer polaren Umlaufbahn (PPF oder Polar Platform für Polare Plattform) und ein frei fliegendes bemannbares Modul (MTFF oder Men-tended Free Flyer für bewohnbares, freifliegendes Modul). Dabei hätte das MTFF, eher eine Mini-Raumstation als ein Modul, zu Versorgungszwecken entweder an <em>Columbus</em> andocken können oder wäre von einem geplanten <em>Hermes</em>-Gleiter der ESA versorgt worden. Nachdem aber die Kosten explodierten und Russland in das Programm einstieg, wurde das <em>Columbus</em>-Projekt massiv abgespeckt: das MTFF wurde ganz gestrichen (z.T. auch, weil <em>Hermes</em> nicht realisiert wurde). Das PPF wurde als separates Projekt abgewickelt und als Envisat im Jahre 2002 auch gestartet. Auch beim APM wurde gekürzt, sodass das Modul nur noch halb so lang wurde wie geplant, nämlich von zwölf Metern auf sechs. Der Auftrag zum Bau wurde schließlich 1996 erteilt, neun Jahre nach Beginn der Planungen. Er umfasste ein Finanzvolumen von 880 Mio Euro, wovon Deutschland, welches schon das <em>Spacelab</em>-Forschungsmodul für Shuttlemissionen baute, 480 Mio Euro übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde <em>Columbus</em> von einer Tochter des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns <em>EADS</em>, <em>EADS Astrium Space Transportation</em> mit Sitz in Bremen und 41 Unterauftragnehmern. Das Grundgerüst wurde von der italienischen Firma <em>Thales Alenia Space</em>, welche auch die <em>MPLM</em>-Versorgungsmodule, die beiden Knotenmodule <em>Harmony</em> und <em>Tranquillity</em>, sowie die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> für die NASA baute, in Turin montiert. Dort wurden auch die meisten mechanischen Elemente wie Lebenserhaltung, Kopplungsmechanismus etc. eingebaut. Im September 2001 wurde das halbfertige Modul von Turin nach Bremen gebracht, wo der Endausbau vorgenommen wurde. Am 2. Mai 2006 wurde das Modul der ESA übergeben und schon am 27. Mai wurde <em>Columbus</em> auf eine dreitätigen Reise mit einer Airbus Beluga nach Cape Caneveral, Florida, geschickt, wo es in der Space Station Processing Facility auf seinen Start wartete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Columbus</em> ist, wie alle anderen Module des US-basierten Teils der ISS auch, eine Röhre aus Aluminium. Basierend auf dem <em>MPLM</em>, hat es dieselben Maße wie dieses. Das Modul besitzt einen passiven <em>CBM</em>, mit dem <em>Columbus</em> an <em>Harmony</em>-Steuerbord angekoppelt wurde. Im Inneren ist Platz für zehn Standard-Racks. Mit <em>Columbus</em> wurden das <em>Fluid Science Laboratory</em> (FSL für Flüssigkeitsforschungslabor), welches das Verhalten von Flüssigkeiten im All untersucht, die <em>European Physiology Modules</em> (EPM für Europäisches Physiologiemodule), die verschiedene medizinische Aspekte in Teilbereichen wie Neurologie und Kardiologie untersucht, <em>Biolab</em>, in welchem biologische Proben wie Bakterien, Zellen oder sogar kleinen Wirbellose wie Insekten untersucht werden, das <em>European Drawer Rack</em> (EDR für Europäisches Fach-Rack), in welchem viele verschiedene Experimente wie Proteinzüchtung betrieben werden können, sowie das <em>European Storage Rack</em> (für Europäisches Lager-Rack) das zur Lagerung von Ersatzteilen dient, gestartet. Schon zuvor wurden die Microgravity Science Glovebox (Wissendschaftliche Mikrogravitations-Handschuhbox), in dem Experimente unter totaler Isolation von der Umgebung durchgeführt werden können, der European Transport Carrier (ETC für Europäischer Transportträger), in dem Nutzlast transportiert werden kann sowie das Material Science Laboratory &#8211; Electromagnetic Levitator (MSL-EML für Materialwissendschaftliches Labor &#8211; Elektromagnetischer Schmelzer), in dem im Vakuum Metallproben geschmolzen und untersucht werden können, zur Station gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Außenhaut gegenüber des Kopplungsstutzens können ebenfalls Experimente angebracht werden. Zur Zeit ist dort das <em>Solar Monitoring Observatory</em> (Solar bzw. SMO für Sonnenbeobachtendes Observatorium), mit dem die Sonne beobachtet wird. Zuvor war auch die <em>European Technology Exposure Facility</em> (EuTEF für europäische Techologieforschungseinrichtung) angebracht, um Material auf seine Weltraumbeständigkeit zu untersuchen, die Erde zu beobachten und die noch vorhandene Restatmosphäre zu untersuchen. Es wurde während der Shuttlemission STS 128 im September 2009 zur Erde zurück gebracht, um dort die dem Weltraum ausgesetzten Proben zu untersuchen. Geplant ist auch, zwei Atomuhren mit der Bezeichnung <em>Atomic Clock Ensemble in Space</em> (ACES für Atomuhren im Weltall) um 2013 entweder mit einem japanischen <em>HTV</em> oder einer amerikanischen <em>Dragon</em>-Kapsel zu starten. Dabei sollen Relativitätseffekte untersucht werden und das Atomuhrsystem fü das geplante europäische Navigationssystem <em>Galileo</em> getestet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/columbus1.jpg" alt="Der deutsche Raumfahrer Hans Schlegel bei einem Außenbordeinsatz zur Installation von Columbus am Modul.
(Bild: NASA)"/><figcaption>Der deutsche Raumfahrer Hans Schlegel bei einem Außenbordeinsatz zur<br>Installation von <em>Columbus</em> am Modul.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Columbus</em> während der Shuttlemission STS 122 des Space Shuttles <em>Atlantis</em> am 7. Februar 2008 vom <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Caneveral, Florida. Nach zwei Tagen dockte die <em>Atlantis</em> an die ISS an. Am 11. Februar wurde <em>Columbus</em> mithilfe des Stationsroboterarms <em>SSRMS/Canadarm 2</em> aus der Ladebucht der <em>Atlantis</em> gehievt und an den Steuerbordkopplungsstutzen von <em>Harmony</em> angedockt. Dafür waren die beiden Astronauten Stan Love und Rex Walheim ausgestiegen und schafften Daten- und Kühlmittelverbindungen. Einen Tag später, am 12. Februar, wurden die Schleusen zu Columbus erstmals geöffnet und das Modul in Betrieb genommen. Am 13. Februar führten Walheim und der Deutsche Hans Schlegel eine EVA (Extravehicular Activitie für Außenbordeinsatz) durch, um Teile der Station zu warten und weiter an Columbus zu arbeiten. Beim zwei Tage später am 15. Februar stattfindenden dritten Außenbordeinsatz montierten Walheim und Love schließlich die beiden Experimente <em>EuTEF</em> und <em>Solar/SMO</em> an <em>Columbus</em>. Danach koppelte die <em>Atlantis</em> von der Station ab und landete am 20. Februar im <em>Kennedy Space Center</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach STS 122 nahm die Bodenstation von Columbus, Col-CC (Columbus Control Center für Columbus Kontrollzentrum), im Raumfahrt-Kontrollzentrums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München seinen Betrieb auf. Von dort aus werden alle Abläufe, die mit Columbus zu tun haben, geplant und gesteuert. Zudem hat das Col-CC eine ständige Verbingung zu den Kontrollzentren der in Housten (USA) und Koroljow bei Moskau, um mit ihnen verschiedene Experimente und Einsätze zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/columbus-laboratory-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der NASA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Columbus_(ISS-Modul)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/columbus-laboratory-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Datenblatt der NASA</a> (engl.)</li><li><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Columbus/European_Columbus_laboratory" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der ESA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/internationale-raumstion/columbus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der DLR-Homepage</a></li></ul>
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		<title>Destiny</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/destiny/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseraufbereitungsanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist das Herzstück der US-Forschung und das &#8222;Cockpit&#8220; des US-Teils auf der ISS: Das Forschungsmodul Destiny ist Labor, Roboterkonsole und Energieverteiler in einem, zudem steuert es viele Systeme des US-Teils der Station. Autor: Daniel Maurat Das Forschungsmodul Destiny (zu deutsch Schicksal) ist das zweite US-Modul der ISS und das insgesamt sechste. Im Modul kann [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Es ist das Herzstück der US-Forschung und das &#8222;Cockpit&#8220; des US-Teils auf der ISS: Das Forschungsmodul <em>Destiny</em> ist Labor, Roboterkonsole und Energieverteiler in einem, zudem steuert es viele Systeme des US-Teils der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsmodul <em>Destiny</em> (zu deutsch Schicksal) ist das zweite US-Modul der ISS und das insgesamt sechste. Im Modul kann man eine Reihe von wissentschaftlichen Experimente durchführen, aber auch z.B. bei Außenbordeinsätzen das fernbedienbare Raumstationsmanipulatorsystem <em>SSRMS Canadarm 2</em> (Space Station Remote Manipulator System) steuern. Zudem ist <em>Destiny</em> mit der mehr als 100 Meter langen integrierten Gitterstruktur (ITS für Integrated Truss Structure), und damit auch mir den Solarauslegern verbunden und verteilt die dort gewonnene Energie auf alle Module der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwickliung von <em>Destiny</em> begann, wie auch bei allen anderen US-Modulen, mit der Planung zur Raumstation <em>Freedom</em>, einem der beiden ISS-Vorgängerprojekte. <em>Destiny</em> hätte auch hier vor allem ein Forschungsmodul sein sollen. Nach der Zusammenführung von <em>Freedom</em> und <em>Mir 2</em>, dem russischen Äquivalent zu <em>Freedom</em>, blieb <em>Destiny</em> essentieller Bestandteil der ISS als Steuerungsstation für die ITS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde das Modul vom US-Luft- und Raumfahrtunternehmem <em>Boeing</em>, das auch schon den Kopplungsknoten Node 1 <em>Unity</em> gebaut hat. Der Bau begann 1995. Nach der Fertigstellung 1998 wurde <em>Destiny</em> in die <em>SSPF</em> im <em>Kennedy Space Center</em> gebracht, wo es auf seinen Start vorbereitet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/destiny.jpg" alt=""/><figcaption>Destiny kurz vor dem Ankoppeln an die ISS<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 8,5 m<br>Breite: 4,3 m<br>Masse: 24,0 t<br>Start: 7. Februar 2001</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Destiny</em> ist eine zylindrische Röhre aus Aluminium. Es verfügt über zwei der CBMs (Common Berthing Mechanism), der Standard-US-Kopplungsstutzen, je einen passiven (zu Unity) und einen aktiven (früher zu <em>PMA-2</em>, heute zu <em>Harmony</em>). Des Weiteren gibt es in der Außenhaut ein im Durchmesser etwa 51 cm großes Fenster, dass zur Erde gerichtet ist. Von dort aus können Beobachtungen unseres Heimatplaneten durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt verfügt <em>Destiny</em> über 24 &#8222;Racks&#8220;, eine Art von standardisierten Schränken, in denen man z.B. Experimente verstauen kann, die aber auch als Ersatzteillager oder Steuerungseinheit für verschiedene Systeme wie <em>ITS</em> oder <em>SSRMS/Canadarm 2</em>, Luftreinigung, CO<sub>2</sub>-Absorbern sowie der Wasseraufbereitung dienen. Jeweils sechs von ihnen sind an einer der Wände, am Boden und an der Decke untergebracht. Die meisten von ihnen wurden aber nicht mit <em>Destiny</em> gestartet, sondern erst später auf einem der ISS-Versorgungsflüge der Space Shuttles. Dies musste so gemacht werden, da das Shuttle nicht das ganze Modul mit seinen voll beladen 24 Tonnen hätte tragen können. Deswegen startete man mit nur vier Racks, die mit dem Modul etwa 15 Tonnen wogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Destiny</em> während der Mission STS 98 des Space Shuttles <em>Atlantis</em> am 7. Februar 2001. Zwei Tage später koppelte das Shuttle an die ISS an, wo schon die Besatzung der ISS-Expedition 1, die im Oktober 2000 startete, wartete. Eine Besonderheit ist, dass <em>Atlanits</em> nicht, wie alle anderen Missionen zuvor, an <em>PMA 2</em>, sondern an <em>PMA 3</em> andockte, der zu der Zeit an <em>Unity</em> Nadir befestigt war. Dies war nötig, da Destiny seinen Platz zwischen Unity und PMA 2 finden sollte. Deshalb lagerte man am 11. Februar zunächst <em>PMA 2</em> am Gitterelement P6 zwischen. Danach wurde <em>Destiny</em> mit dem Shuttlemanipulator <em>Canadarm</em> aus der Ladebucht des Shuttles gehieft und an <em>Unity</em> angekoppelt. Dabei fungierten die beiden Astronautan Thomas Jones und Robert Curbeam als Monteure. Sie benutzten für ihre <em>EVA</em> (Extravehicular Activity für Außenbordeinsatz) die Shuttlescheuse, da zu diesem Zeitpunkt die ISS noch über keine eigene Ausstiegsmöglichkeit verfügte. Einen Tag später stiegen Jones und Curbeam wieder aus, um <em>PMA 2</em> an <em>Destiny</em> anzukoppeln. zudem bereiteten sie <em>Destiny</em> auf die Ankunft des Stationsmanipulators <em>Canadarm 2</em> vor, indem sie einen Sockel für diesen installierten. Die <em>Atlantis</em> koppelte am 16. Februar ab und landete 4 Tage danach auf der Edwards Air Force Base (EAFB) in Kalifornien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ankoppeln von <em>Destiny</em> versorgten weitere Shuttle-Missionen das Modul mit immer mehr Racks, wie einem Beobachtungsrack, das vor dem Fenster montiert wurde. Dieses ermöglicht automatisierte Beobachtungen und Aufzeichnungen zu Veränderungen auf der Erdoberfläche, was Geologen, Ozeanologen und Meteorogen zugute kommt. 2007 wurde das zweite Kopplungsmodul <em>Harmony</em> angeliefert, welches an <em>Destiny</em> befestigt wurde. Bis zu diesem Tag war Destiny das Tor zur ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-5A (Mission STS-98 der <em>Atlanits</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/unity/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Unity</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/harmony/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Harmony</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/pressurized-mating-adapters/" data-wpel-link="internal"><em>PMA</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssrms-canadarm-2/" data-wpel-link="internal"><em>SSRMS/Canadarm 2</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-truss-structure/" data-wpel-link="internal"><em>ITS</em></a></li></ul>
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		<title>MIM-1 Rasswjet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mim-1-rasswjet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplungsport]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst als Teil der russischen Energieplattform (NEP) geplant, ist das MIM 1 Rasswjet heute ein Kopplungspunkt für Sojus&#8211; und Progress-Raumschiffe sowie ein &#8222;kleines Forschungsmodul&#8220;. Autor: Daniel Maurat Das MIM 1 (Malui Issledowatjelski Modul 1 für Miniforschungsmodul 1) oder (SGM Стыковочно-грузовой модуль Stykowotschno-Grusowoii Modul für Ankopplungs- und Frachtmodul) Rasswjet (russ. Рассвет für Morgenröte) ist ein russisches [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einst als Teil der russischen Energieplattform (NEP) geplant, ist das MIM 1 <em>Rasswjet</em> heute ein Kopplungspunkt für <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffe sowie ein &#8222;kleines Forschungsmodul&#8220;.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MIM 1 (Malui Issledowatjelski Modul 1 für Miniforschungsmodul 1) oder (SGM Стыковочно-грузовой модуль Stykowotschno-Grusowoii Modul für Ankopplungs- und Frachtmodul) <em>Rasswjet</em> (russ. Рассвет für Morgenröte) ist ein russisches Andock- und Forschungsmodul. Zudem kann es als Lagermodul für überschüssiges Equipment benutzt werden. Im Vergleich zu anderen russischen Modulen kann Rasswjet mangels eigener Triebwerke nicht autonom fliegen, weswegen es, wie die Module <em>Pirs</em> und <em>Poisk</em> mit einem anderen Raumfahrzeug, hier dem amerikanischen Space Shuttle, zur ISS gebracht werden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rasswet.jpg" alt=""/><figcaption>Rasswjet, kurz nach dem Andocken durch <em>Canadarm 2</em> an <em>Sarja</em><br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Wichtige Daten</strong></em><br>Länge: 6,0 m<br>max. Durchmesser: 2,35 m<br>Masse: 8,02 t<br>Start: 14.05.2010</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Rasswjet</em> begann als Teil der Naútschnui Energetscheski Platform (<em>NEP</em>, wissenschaftliche Energieplattform), welche die russichen Module mit Energie versorgt hätte. Dessen Planung startete schon bei <em>Mir 2</em>, wo sie in etwa die gleiche Aufgabe gehabt hätte. Der Start hätte mit einem Shuttle oder einer <em>Zenit</em> erfolgen sollen, dafür hätte man bei einem Shuttle-Start amerikanische Güter im <em>SPP</em> mitgenommen. Nachdem aber 2006 Module wie die Forschungsmodule 1-3 und das Universelle Andockmodul gestrichen wurden, war das auch das Ende der <em>NEP</em>, da man die restlichen Module des russischen Teils auch mit dem <em>ITS</em>, der großen Sonnenkollektorreihe des US-Teils, hätte versorgen können. Zu diesem Zeitpunkt hatte man aber schon den Bau des unter Druck stehenden Basismoduls begonnen. Dieses wurde dann zunächst eingelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Renaissance für das Basismodul begann, als die russische Weltraumagentur Roskosmos den Bau eines Andock- und Lagerungsmoduls plante, da man durch das Ankoppeln von Node 3 <em>Tranquility</em> den Nadir-Ankopplungsstutzen von Sarja nicht mehr gefahrlos hätte ansteuern können. Das SGM sollte als Verlängerung für <em>Sarja</em> dienen. Aber auch nachdem die NASA beschloss, <em>Tranquility</em> an <em>Unity</em> Backbord anzudocken, ließen die Russen nicht vom <em>SGM</em> und wollten im Modul auch ein wenig Forschung betreiben, sodass Roskosmos das <em>SGM</em> in <em>MIM 1</em> umbenannte. Es sollte dann, wie die <em>NEP</em>, mit einem Shuttle gestartet werden. Dafür wollte man im Modul US-Fracht mitnehmen. Nachdem man auch das MLM <em>Naúka</em> entwickelte, beschloss man, mit dem <em>MIM 1</em> auch Teile des MLM mitzunehmen, wie eine Schleuse, einen Radiator und Ersatzteile für den europäischen Roboterarm <em>ERA</em>, der für Aufgaben am russischen Teil konzipiert wurde. Der Bau fand bei RKK Energia bei Moskau statt. Nach der Fertigstellung wurde <em>Rasswjet</em>, welches seinen Namen am 7. Dezember 2009 erhielt, am 17. Dezember 2009 mit einer An 124 von Russland nach Cape Caneveral in Florida gebracht, wo es zuerst in der Vorbereitungshalle der Firma Astrotech, später dann auch in der Space Station Processing Facility (SSPF für Raumstation-Vorbereitungshalle) untergebracht war, der Halle, in der alle Module, die auf einen Shuttle-Start warten, gelagert und auf den Start vorbereitet wurden und werden. Von dort aus wurde das Modul schließlich zum am LC-39 wartendem Space Shuttle <em>Atlanits</em> gebracht und in die Ladebucht integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spp.png" alt="" width="360" height="263"/><figcaption>Das Konzept für die <em>NEP</em> kurz vor der Streichung 2006<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Rasswjet</em> ist ein zylinderförmiges Modul mit 6 Metern Länge und einem Durchmesser von 2,35 Metern. An der Außenhaut befinden sich vier Halterungen, die dazu dienen, <em>Rasswjet</em> beim Start in der Shuttle-Ladebucht zu fixieren. Außerdem befinden sich dort ein Radiator, Ersatzteile des <em>ERA</em> sowie eine Schleuse für das noch zu startende MLM <em>Naúka</em>. An der Außenseite des Moduls befinden sich drei <em>PDGF</em>s (Power and Data Grapple Fixtures), zwei für den Shuttleroboterarm <em>Canadarm</em> und den Stationsarm <em>SSRMS/Canadarm2</em>, die beide die gleiche Art von <em>PDGF</em> verwenden, und einen für <em>ERA</em> des russischen Teils der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kopplungsmanöver verfügt <em>Rasswjet</em> über je einen aktiven und einen passiven „SSWP-G 4000&#8243;-Kopplungsstutzen. Der aktive, sich am Zenitende befindende ist derzeit von Sarja belegt, der passive am Nadirende wird für Kopplungsmanöver von <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffen benutzt. Dafür besitzt <em>Rasswjet</em> auch Leitungen und Pumpen für den Treibstofftransfer von einem Versorgungsraumschiff in die Stationstanks in <em>Sarja</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem besitzt <em>Rasswjet</em> Platz für acht Experimente. Beim Start waren dies ein Handschuhkasten, zwei Inkubatoren und eine Plattform, die Experimente von den Vibrationen der Station isoliert, um eine verbesserte Qualität der Mikrogravitation zu erreichen. Weitere Experimente können mit den verschiedenen Versorgern gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ros.jpg" alt=""/><figcaption>Der russische Teil der Station nach dem Ankoppeln von <em>Rasswjet</em><br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von <em>Rasswjet</em> fand mit der Mission STS 132 des Space Shuttles Atlanits am 14. Mai 2010 statt. Nach zweitägigem Flug zur ISS dockte die Raumfähre an PMA 2 an. Zwei Tage später, am 18. Mai 2010, wurde <em>Rasswjet</em> mit Hilfe des <em>Canadarm</em> und des <em>SSRMS/Canadarm 2</em> an <em>Sarja</em>-Nadir angekoppelt. Die Luken wurden am 20. Mai geöffnet und die Besatzung von STS 132 sowie der ISS-Expedition 23 betraten zum ersten Mal das neue Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/countdown-zu-sts-132-laeuft/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-ULF-4 (Mission STS-132 von Atlanits)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Sarja</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li></ul>
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		<item>
		<title>Ein neuer Kommandant auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-neuer-kommandant-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Kommando]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumspaziergang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Kommandoübergabe, das Entladen von Rasswjet und die Vorbereitung der Rückkehr von Sojus-TMA 17 bestimmten die letzten Tage auf der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, roscosmos. Die Dauer der Langzeitbesatzung 23 geht langsam ihrem Ende entgegen. Am Donnerstag, dem 27. Mai, begann die Übergabe der Verantwortung auf der ISS von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Kommandoübergabe, das Entladen von Rasswjet und die Vorbereitung der Rückkehr von Sojus-TMA 17 bestimmten die letzten Tage auf der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die vollständige Langzeitbesatzung 24 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dauer der Langzeitbesatzung 23 geht langsam ihrem Ende entgegen. Am Donnerstag, dem 27. Mai, begann die Übergabe der Verantwortung auf der ISS von Oleg Kotow an den neuen Kommandanten der Langzeitbesatzung 24 Alexander Skworzow. Die traditionelle Übergabezeremonie, “Change of Command” Zeremonie genannt, soll am 31. Mai mit allen Besatzungsmitgliedern stattfinden. Die ISS-Expedition 24 besteht zuerst, neben Alexander Skworzow, aus den Bordingenieuren Tracy Caldwell-Dyson und Michail Kornijenko. Am 17. Juni erhalten sie nach der Ankunft von Sojus-TMA 19 Verstärkung durch die Bordingenieure Shannon Walker, Doug Wheelock und Fjodor Jurtschichin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese sechs Raumfahrer werden während ihrer dreieinhalb Monate dauernden Zusammenarbeit einige wichtige Missionshöhepunkte erleben. Neben der Ankunft und dem Abflug von von zwei Progress-Raumfrachtern, wird es einen amerikanischen und einen russischen Weltraumaustieg von ISS-Besatzungsmitgliedern geben. Ein weiterer wichtiger Meilenstein wird die Ankunft der Discovery, bis jetzt geplant am 18. September, mit sechs Astronauten und dem für den dauerhaften Verbleib umgebauten Mehrzweck-Modul Leonardo an Bord sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Glovebox-C für Rasswjet 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue russische Mini-Forschungsmodul Rasswjet (MRM 1), welches am 18. Mai angedockt und zwei Tage später das erste Mal betreten wurde, ist inzwischen fast vollständig entladen. In dem fünf Tonnen schweren Modul, das durch die Atlantis zur ISS geliefert wurde, befanden sich 1,5 Tonnen hauptsächlich amerikanischer Fracht. Michail Kornijenko und Alexander Skworzow hatten in den letzten Tagen die Aufgabe, diese Fracht an ihre neuen Lagerplätze in der Station zu bringen und zu verstauen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Innenraum des neuen Moduls kann nun für seine zukünftige Nutzung vorbereitet werden. Neben seiner Funktion als vierter russischer Andockstutzen und der Nutzung als Lagerraum, enthält Rasswjet mehrere Forschungseinrichtungen. In einer Druckabteilung mit acht Arbeitsstationen sind ein Isolierkasten mit Handschuhen (Glovebox) für empfindliche Experimente, zwei Inkubatoren zur Durchführung von Hoch- und Niedrigtemperatur-Experimenten und eine spezielle Plattform enthalten. Diese Plattform ist entsprechend gelagert, um Versuchsreihen vor Vibrationen der Station zu schützen. Es ist geplant, in diesen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen eine Anzahl von Experimenten aus den Bereichen Biotechnologie, Biowissenschaften, Fluidphysik und Bildungsforschung durchzuführen. Vier dieser acht Arbeitsstationen sind bisher nicht belegt, aber mit mechanischen Adaptern ausgestattet, um weitere wissenschaftliche Nutzlasten in den beweglichen Racks und Borden zu installieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052010190523_small_3.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi in Sojus-TMA 17 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag, dem 25. Mai, begann die letzte vollständige Woche der Besatzung von Sojus-TMA 17 an Bord der ISS. Sōichi Noguchi, T. J. Creamer und der Kommandant der Sojus Oleg Kotow widmeten einen Teil ihrer Zeit in dieser Woche den Vorbereitungen auf ihren Rückflug zur Erde. Sie gingen mit der russischen Bodenstation die Prozeduren für ihre Rückkehr durch, verpackten persönliche Sachen und säuberten ihre Schlafstationen. Oleg Kotow verstaute ca. 100 Kilogramm Fracht in dem Sojus-Landemodul für die Rückführung zur Erde und befüllte das Sojus-Orbitalmodul mit einigen nicht mehr benötigten Gegenständen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Rückkehrer probierten auch ihre „Kentavr anti-G“-Kleidung an. Diese spezielle Kleidung, bestehend aus Shorts, Gamaschen, Unterhose, Trikot und Socken, wird unter den Sokol-Fluganzügen getragen. Sie soll den Langzeitraumfahrern die Wiederanpassung an die Schwerkraft der Erde erleichtern. Weiterhin wurde sie angewiesen, drei Natriumchlorid-Tabletten mit 300 ml Flüssigkeit zum Frühstück und Mittagessen einzunehmen. Zwei zusätzliche Tabletten werden zu einer Mahlzeit an Bord der Sojus kurz vor dem Verlassen der Umlaufbahn eingenommen. Dies soll am 2. Juni um 4:37 Uhr MESZ erfolgen, die Landung ist um 5:27 Uhr MESZ geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 28.05.2010:344,9 km bei einem Höhenverlust von 66 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>02. Juni, Abdocken von Sojus-TMA 17 (Kotow, Creamer, Noguchi) </li><li>05. Juni, Reboost durch die Triebwerke von Swesda </li><li>8/9.Juni, Doppel-Reboost durch die Triebwerke von Progress-M 05M </li><li>17. Juni, Ankunft von Sojus-TMA 19 (Walker, Wheelock, Jurtschichin) </li><li>22. Juni, Umsetzen Sojus-TMA 19 von Swesda nach Rasswjet</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.1860#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russisches Modul Rasswjet an Raumstation installiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russisches-modul-rasswjet-an-raumstation-installiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 21:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mithilfe des Roboterarms der Raumstation installierten die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation das neue russische Modul MRM 1 an der erdzugewandten Seite des Sarja-Moduls. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Atlantis um 08:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Macho Man“ von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mithilfe des Roboterarms der Raumstation installierten die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation das neue russische Modul MRM 1 an der erdzugewandten Seite des Sarja-Moduls.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-19-37647.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Atlantis um 08:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Macho Man“ von den Village People. Das Lied wurde Missionsspezialist Garrett Reisman gewidmet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Rasswjet ist auf dem Weg 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Hälfte des Tages wurde ganz vom neuen russischen Modul bestimmt. Der Plan für die Besatzung sah eine hochkomplexe Choreografie für die beiden Roboterarme vor. Zuerst steuerten Shuttlekommandant Ken Ham und Pilot Tony Antonelli den Roboterarm des Space Shuttles, um MRM 1 aus der Ladebucht des Orbiters zu heben und anschließend das Modul zum Übergabepunkt zu steuern. Dort wartete schon der Roboterarm der Raumstation, der von Piers Sellers und Garrett Reisman bedient wurde, um MRM 1 in Empfang zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Canadarm2 einen sicheren Griff hatte, manövrierten Sellers und Reisman den Arm zum russischen Segment der Raumstation und brachten das Modul in Position, um es an Sarja anzubringen. Aufgrund der Eigenschaften des russischen Kopplungsmechanismus musste der Roboterarm sich schneller als üblich bewegen, damit die Systeme auf der russischen Seite den Kontakt zwischen Sarja und MRM 1 erkennen konnten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
MRM 1 endlich zuhause 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:20 Uhr MESZ erreichte MRM 1 dann sein endgültiges Zuhause. Da das neue Modul Rasswjet getauft wurde, was für Sonnenaufgang steht, warteten Sellers und Reisman bis zum Sonnenaufgang, um so dem Namen der neuesten Erweiterung der Station gerecht zu werden. Es war zudem das erste Mal, dass die Robotikstation im Cupola-Observationsmodul dazu genutzt wurde, um ein Modul an die Station anzubringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MRM 1 brachte in seinem Inneren knapp 1,4 Tonnen an Nachschub mit zur Station, der in den kommenden Wochen ausgeladen wird. Das Modul wird zum ersten Mal im Juni genutzt, wo es als Anlegepunkt für die Sojus-TMA-19-Mission dient, um die 24. Langzeitbesatzung zur Raumstation zu bringen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung im Interview 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Arbeiten mit dem russischen Modul abgeschlossen waren, nahm sich die Besatzung Zeit, um mit Fox News und CNN über den bisherigen Verlauf ihrer Mission zu sprechen. Anschließend bereitete sich die Besatzung auf den zweiten Außenbordeinsatz vor. Piers Sellers und Mike Good begaben sich gegen Ende ihres Tages in die Luftschleuse Quest, um dort bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 08:20 Uhr MESZ geweckt werden und damit Flugtag 6 beginnen. Good und Sellers werden den zweiten Außenbordeinsatz der Mission in Angriff nehmen und neben der Reparatur der Kabel am Sensorpaket Nummer 2 des Orbiter Boom Sensor System den Austausch der ersten drei Batteriemodule an der Raumstation durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[STS-132]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 20:20 Uhr MESZ vom Kennedy Space Center in Florida und begann damit die, nach derzeitigem Stand, letzte geplante Mission des Orbiters. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Das Wetter in Florida zeigte sich am heutigen Tag von seiner guten Seite und brachte nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 20:20 Uhr MESZ vom Kennedy Space Center in Florida und begann damit die, nach derzeitigem Stand, letzte geplante Mission des Orbiters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-11-18-85564.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wetter in Florida zeigte sich am heutigen Tag von seiner guten Seite und brachte nur wenige Wolken mit sich, sodass das Mission Management Team um 10:55 Uhr MESZ grünes Licht für die Betankung des externen Tanks geben konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052010203902_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052010203902_small_1.jpg" alt="Nasa" width="325" height="229"/></a><figcaption>
Die Crew in besonderen Anzügen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew, bestehend aus dem Kommandanten Ken Ham, dem Piloten Tony Antonelli und den Missionsspezialisten Michael Good, Garrett Reisman, Piers Sellers und Steve Bowen, begann kurze Zeit später ihren Arbeitstag und absolvierte letzte medizinische Tests, bevor sie ein gemeinsames Frühstück zu sich nahm. Um den letzten Flug der Atlantis zu feiern, dachte sich die Crew etwas Besonderes aus und erschien in Anzügen zum Essen. Anschließend legte die Besatzung, die bei diesem Flug aus reinen Veteranen besteht, ihre orangenen Fluganzüge an und begab sich zur Startrampe 39A.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gesamte Countdown verlief ohne größere Zwischenfälle und so erwachten die Triebwerke von Atlantis pünktlich um 20:20 Uhr MESZ und brachten den Orbiter auf seine 8½ Minuten lange Reise in die Umlaufbahn. Dort angekommen machte sich die Besatzung sofort daran, den Zustand des externen Tanks mithilfe von Foto und Videoaufnahmen zu dokumentieren. Diese Informationen sollen den Ingenieuren am Boden helfen, die Leistung des Tanks zu beurteilen und eventuelle Schadstellen aufzeigen. Sobald das Space Shuttle in einer stabilen Umlaufbahn ist, wird die Besatzung anfangen, den Orbiter auf die kommenden 12 Tage vorzubereiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052010203902_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052010203902_small_2.jpg" alt="Nasa" width="313" height="234"/></a><figcaption>
Atlantis hat die Umlaufbahn erreicht 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der STS-132-Mission werden die Astronauten das russische Forschungslabor MRM 1 zur Internationalen Raumstation fliegen und zusätzlich dort in insgesamt drei Außenbordeinsätzen Ersatzteile an der Raumstation anbringen. Die wichtigste Aufgabe neben der Installation des russischen Segments wird der Austausch von sechs Batteriemodulen sein. Diese Batterien speichern die von den Solargeneratoren umgewandelte elektrische Energie und versorgen die Raumstation mit Strom, während sich diese auf der Nachtseite der Erde befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass sich ein Stück Weltraumschrott in Richtung Raumstation bewegt. Da sich das Objekt am Sonntag am nächsten an der Raumstation befinden wird, könnte dies den Zeitplan für das Koppelmanöver zwischen dem Space Shuttle und der Raumstation durcheinanderbringen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich in den kommenden zwei Tagen die berechnete Bahn des Trümmerstückes soweit verfeinern wird, das keinerlei Gefahr für die Raumstation besteht und diese keine Ausweichmanöver durchführen muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 02:20 Uhr MESZ ihren ersten Flugtag beenden und um 10:20 Uhr MESZ ihren ersten vollen Tag in der Umlaufbahn in Angriff nehmen. Der zweite Flugtag beinhaltet die routinemäßige Untersuchung des Hitzeschildes mithilfe des Orbiter Boom Sensor Systems. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 17 erfolgreich umgesetzt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-erfolgreich-umgesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 13:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommandant Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi flogen ihr Raumschiff zum Heck der Station. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA. Heute um 15:26 Uhr MESZ legte Sojus-TMA 17 von dem erdzugewandten Andockstutzen des Sarja-Moduls ab. Nachdem es sich weit genug von der ISS entfernt hatte, steuerte Kommandant Oleg Kotow mit der Unterstützung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-erfolgreich-umgesetzt/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 17 erfolgreich umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kommandant Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi flogen ihr Raumschiff zum Heck der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
 Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi in ihren Sokol-Fluganzügen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute um 15:26 Uhr MESZ legte Sojus-TMA 17 von dem erdzugewandten Andockstutzen des Sarja-Moduls ab. Nachdem es sich weit genug von der ISS entfernt hatte, steuerte Kommandant Oleg Kotow mit der Unterstützung seiner Kollegen die Sojus manuell in einem viertel Kreisbogen hinter die Station. Von dort näherte sich das Raumschiff mit seiner dreiköpfigen Besatzung langsam dem hinteren Dockingstutzen des Swesda-Moduls.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur genauen Lageregelung des Manövers kamen die acht Manövriertriebwerke der Sojus zum Einsatz. Der mechanische Kontakt wurde um 15:53 Uhr MESZ nach 27 Minuten Flugzeit hergestellt. Nachdem die Dichtigkeitstests abgeschossen waren, konnte die Luke geöffnet werden und die drei Raumfahrer waren wieder mit dem Rest der Langzeitbesatzung 23 vereint. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sojus-TMA 17 befindet sich seit dem 20. Dezember 2009 im All und hatte am 23. Dezember 2009 an der ISS festgemacht. Seitdem dient es als Rettungsraumschiff für seine Besatzung, falls diese die Station bei einem Notfall schnell verlassen und zur Erde zurückkehren muss. Nach dem jetzigen Umdocken geht Sojus-TMA 17 in den letzten Monat ihrer Dienstzeit, sie wird mit den drei Raumfahrern Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi am 2. Juni diesen Jahres zur Erde zurückkehren.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 17 im Anflug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Somit wurde die Hauptvoraussetzung an der ISS geschaffen, damit die Atlantis (STS 132) überhaupt starten kann. An dem frei gewordenen Andockstutzen des Sarja-Moduls kann nun die Hauptfracht des Space Shuttles, das in Russland gebaute Mini-Forschungsmodul Rasswjet (MRM 1), dauerhaft befestigt werden. Rasswjet, was im russischen „Morgenröte“ bedeutet, wird zusätzlichen Raum für kleinere Experimente, Lagerplätze und einen erneuerten vierten Dockingstutzen für die russischen Raumfahrzeuge Sojus und Progress bereitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 11.05.2010:347,8 km bei einem Höhenverlust von 65 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Mai, geplante Ankunft der Atlantis mit dem Mini-Forschungsmodul Rasswjet an der ISS </li><li>17. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Garrett Reisman und Stephen Bowen </li><li>19. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Michael Good und Stephen Bowen </li><li>21. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Garrett Reisman und Michael Good </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7030.0#top" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-17 </a></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.1830#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Countdown zu STS 132 läuft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/countdown-zu-sts-132-laeuft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:24:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 32. und voraussichtlich abschließende Mission der US-Raumfähre Atlantis soll am 14. Mai, gegen 20:20 Uhr MESZ starten. Ziel der sechsköpfigen Besatzung sowie der mehrteiligen Fracht ist die Internationale Raumstation. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Hier soll am 16. Mai, nach knapp zweitägigem Flug am Bug angekoppelt werden. Danach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die 32. und voraussichtlich abschließende Mission der US-Raumfähre Atlantis soll am 14. Mai, gegen 20:20 Uhr MESZ starten. Ziel der sechsköpfigen Besatzung sowie der mehrteiligen Fracht ist die Internationale Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-14-69711.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010172429_small_1.jpg" alt="NASA" width="316" height="253"/><figcaption> Die Besatzung der Atlantis-Mission STS 132.<br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hier soll am 16. Mai, nach knapp zweitägigem Flug am Bug angekoppelt werden. Danach dreht sich die Station um 180 Grad, damit die empfindliche Unterseite der Raumfähre besser vor Weltraumschrott und Mikrometeoriten geschützt ist. Die Besatzung besteht aus dem Kommandanten Ken Ham, dem Piloten Tony Antonelli sowie den Missionsspezialisten Michael Good, Garrett Reisman, Steve Bowen und Piers Sellers. Neulinge sind nicht dabei, alles in allem eine reine Männerriege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen für die Mission begannen unmittelbar nach dem vorherigen Flug, Ende November 2009, mit der Wartung des Orbiters in der dafür vorgesehenen Halle am Kennedy Space Center. Am 17. Dezember traf aus Russland das Mini-Forschungsmodul Rasswjet (MIM 1) am KSC ein. Am 23. März begann das Stacking der Booster, kurz zuvor traf der externe Tank in Florida ein und wurde am 29. März an den fertigen Boostern befestigt. Die Raumfähre Atlantis wurde am 13. April zum Vehicle Assembly Building (VAB) überführt und am folgenden Tag am Stack montiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010172429_small_2.jpg" alt="NASA" width="363" height="286"/><figcaption>
Atlantis am Haken (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 15. April wurde der Nutzlastcontainer mit dem innen mit NASA-Fracht gefüllten sowie außen mit einer Schleuse, einem Radiator, einem Ersatzteil für den europäischen Manipulatorarm ERA sowie einer Arbeitsplattform beladenen Modul Rasswjet und einem intergrierten Nutzlastträger (Integrated Cargo Carrier) zum Startplatz 39A transportiert. Der ICC trägt u. a. 6 Austauschbatterien für das Gitterelement P6, eine K<sub>u</sub>-Band-Antenne sowie Ersatzteile für den Roboter Dextre. 
<br>
Am 22. April wurde der komplette Stack mittels eines riesigen Raupenschleppers auf einer mobilen Startplattform vom VAB zum Startplatz gefahren. Vom 21. bis zum 24. April fand außerdem das Startabbruchtraining der Besatzung statt. Am 29. April begann man mit dem Befüllen verschiedener Tanks in der Raumfähre mit hypergolen, also selbstentzündlichen Treibstoffen für Orbitalmanöver, Energieversorgung und Lageregelung. Am 5. Mai wurde der Flug der Atlantis nach Prüfung aller Fakten freigegeben. Seit dem 11. Mai ist die Crew vor Ort und beginnt mit der letzten Vorbereitungsphase. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des zwölftägigen Fluges sind drei Ausstiege, umfangreiche Frachttransfers und verschiedene wissenschaftliche und technische Experimente vorgesehen. Nach der Kopplung an die ISS am dritten Flugtag soll zunächst der Frachtträger aus dem Laderaum der Fähre gehievt und an der Gitterstruktur der Station zwischengelagert werden. Am vierten Flugtag wird dann während eines Ausstiegs die Antenne nebst Haltearm an der Gitterstruktur Z1 montiert. Die Ersatzteile werden auf einer Außenpalette der ISS untergebracht. Am 5. Tag soll das Mini-Forschungsmodul Rasswjet mittels Stationsarm am Nadir-Kopplungsaggregat von Sarja angekoppelt werden. Es ist 6 Meter lang, zylindrisch, hat einen Durchmesser von 2,35 m und eine Masse von 5,1 Tonnen. Es dient als Distanzstück zur Verringerung der Kollisionsgefahr beim Andocken von Sojus-Raumschiffen, da während der nächsten Shuttle-Mission in unmittelbarer Nachbarschaft ein 6,5 Meter langes Mehrzweckmodul ebenfalls nach unten angekoppelt werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010172429_small_3.jpg" alt="NPO Energia" width="328" height="246"/><figcaption>
MIM 1 (Hintergrund) und Experimentierschleuse 
<br>
(Bild: NPO Energia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das MIM 1 (Malui Issledowannui Modul 1) trägt außen eine Experimentierschleuse, einen Radiator, eine Arbeitsplattform und ein Ellbogenersatzteil für den Manipulatorarm ERA. Alle Teile sind für das 2012 zu startende russische Mehrzweckmodul MLM Nauka vorgesehen. Im Inneren von Rasswjet sind etwa 1,4 Tonnen Fracht für die NASA untergebracht, darunter medizinische Geräte sowie Ausrüstungen für Kühleinrichtungen und das US-Projekt &#8222;National Laboratory Pathfinder&#8220;. Im Rahmen dieser Initiative soll die Internationale Raumstation zu einem nationalen Großforschungsprojekt der USA werden. Den Partnern der USA ist dies recht, kann man doch auf diese Weise die ISS mindestens bis 2020 nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Flugtagen 6 und 8 finden die beiden übrigen Außenbordeinsätze statt, während derer 6 Nickel-Wasserstoff-Batterien, die seit Dezember 2000 im Einsatz sind, gegen 6 neue ausgetauscht werden. Jede Batterie ist ca. 100 x 90 x 45 Zentimeter groß, hat eine Masse von etwa 170 kg und soll 38.000 Lade-Entlade-Zyklen durchhalten. An einem &#8222;normalen&#8220; Tag auf der ISS erlebt man 16 Sonnenauf- und -untergänge. Damit kommt man auf eine theoretische Funktionsdauer von 6,5 Jahren. Die bisher im Einsatz befindlichen Batterien haben aber gezeigt, dass dies keineswegs die Grenze sein muss. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010172429_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010172429_small_4.jpg" alt="NASA" width="356" height="237"/></a><figcaption>
Integrated Cargo Carrier (ICC) mit Antenne, Batterien und weiteren Ersatzteilen. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 7 Tage, die beide Raumfahrzeuge miteinander verbunden sind, wird weitere Fracht vom Mitteldeck der Atlantis in die verschiedenen Module der Station transportiert. Verpackungen und Abfälle, vor allem aber die Ergebnisse von 15 Langzeitexperimenten werden dagegen zur Erde mitgenommen. Insgesamt laufen an Bord der Internationalen Raumstation gegenwärtig etwa 150 kurz-, mittel- und langfristige Untersuchungen auf den Gebieten Astronomie, Astrophysik, Bildung, Biologie, Biotechnologie, Erderkundung, Materialwissenschaft, Medizin, Physik und Technologie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung mit gleicher Besatzung ist für den 26. Mai, gegen 14:44 Uhr MESZ geplant, man hat aber 2 Reservetage. Nach dieser Mission könnte die Atlantis insgesamt rund 294 Tage den erdnahen Weltraum durchflogen und ihre Besatzungen unzählige faszinierende, alltägliche, komplizierte, wegweisende und Routineaufgaben absolviert haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sarja</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sarja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Modul der Internationalen Raumstation: Das FGB Sarja, auf einem Versorgungsmodul der Saljut-Raumstationen basierend, war bis zum Eintreffen von Swesda das Herz der ISS. Heute ist es zum Großteil Lagerraum für Güter, die die ISS-Besatzungen brauchen. Autor: Paul Blasl &#38; Daniel Maurat Das erste Modul der Internationalen Raumstation, das im November 1998 in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Modul der Internationalen Raumstation: Das FGB <em>Sarja</em>, auf einem Versorgungsmodul der <em>Saljut</em>-Raumstationen basierend, war bis zum Eintreffen von <em>Swesda</em> das Herz der ISS. Heute ist es zum Großteil Lagerraum für Güter, die die ISS-Besatzungen brauchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Paul Blasl</a> &amp; <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<table class="wp-block-advgb-table aligncenter advgb-table-frontend"><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>12,6 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,1 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>19,3 Tonnen</td></tr><tr><td>Start:</td><td>20.11.1998</td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Modul der Internationalen Raumstation, das im November 1998 in den Orbit befördert wurde, trägt den russischen Namen <em>Sarja</em> (Заря zu deutsch <em>Morgenröte</em>); zum Teil wird dafür aber auch die Abkürzung FGB (ebenfalls russisch ФГБ, zu deutsch <em>Lager- und Funktionsmodul</em>) verwendet. Das Modul stellte elektrische Energie und Antrieb in der frühen Phase des Aufbaus der ISS zur Verfügung. Heute sind vor allem <em>Sarjas</em> Stauraum und die 16 Tanks des Moduls von Bedeutung, die insgesamt rund 5,4 Tonnen Treibstoff aufnehmen können. Auch besitzt das FGB einen Kopplungsstutzen für russische <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffe. Am vorderen Ende von <em>Sarja</em> befindet sich heute ein unter Druck stehender Kopplungsadapter (PMA 1), der zum amerikanischen Teil der Internationalen Raumstation führt. Am hinteren Ende liegt das russische Modul <em>Swesda</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarja.jpg" alt="" width="275" height="501"/><figcaption><em>Sarja</em> im Dezember 1998 vor dem Andocken <em>Unitys</em> während STS-88<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong><br>Als billigere Alternative zu <em>Lockheeds Bus 1</em>, einem US-amerikanischen Antriebsmodul, begann die Entwicklung <em>Sarjas</em> im staatlichen weltraumwissenschaftlichen Fertigungszentrum Chrunitschew im Dezember 1994 durch Russland. Der Bau wurde aber durch die NASA finanziert, sodass es im eigentlichen Sinn ein amerikanisches Modul ist und rechtmäßig der NASA gehört. Als Teil des Vertrages, der über <em>Boeing</em> lief, wurde ein zweites baugleiches Modul namens FGB-2 konstruiert. Sollte der Start <em>Sarjas</em> fehlschlagen und es gar dabei zerstört werden, würde FGB 2 seinen Platz einnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Bau und der Entwicklung der beiden Module wurde intensiv auf Pläne der TKS-Raumfähre zurückgegriffen, die bereits Grundlage für einige Module der russischen Raumstation <em>Mir</em> war. Der wesentliche Vorteil des TKS-Moduls liegt darin, dass es sich komplett selbst über Solarzellen mit Energie versorgt und über eingebaute Triebwerke und Steuerdüsen Manöver zur Lageregelung vornehmen kann. Genau diese Fähigkeiten wurden in der Anfangsphase des Baus der Internationalen Raumstation benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sarja</em> ist im Grunde genommen ein zylindrisches Modul mit einer Länge von 12,6 Metern und einem maximalen Durchmesser von 4,1 Metern. Mit Treibstoff und Nutzlast bringt sie auf der Erde 24 Tonnen auf die Waage. Am Kopfende von <em>Sarja</em> ist ein mit zwei Kopplungsstutzen, einer, am Bug, vom Typ APAS-89 (z.Z. von PMA-1 besetzt), der andere, Richtung Erde zeigend (Nadir), passiver SSWP G4000 für <em>Sojus</em>-Kapseln und <em>Progress</em>-Frachter vorgesehen, jetzt von Rasswet besetzt, versehene Kugel angebracht, am Heck ein Konus mit einem weiteren aktiven Kopplungsadapter vom Typ SSWP-M 8000, der von Swesda belegt ist. Mit Energie versorgt wird sie von zwei 10,7 Metern langen und 3,3 Metern breiten Sonnenkolloktoren. Am Modul befestigt sind 16 Kugeltanks für Sauerstoff und Stickstoff, die beide Atemluft für die Station enthalten, während in den Stickstofftanks auch das Gas für die 36 Lageregelungsdüsen gelagert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong><br>Nachdem <em>Sarja</em> ab Januar 1998 in Baikonur, Kasachstan, für den Start vorbereitet wurde und schließlich am 20. November desselben Jahres um 6:40 Uhr UTC vom russischen Kosmodrom startete, befand sich das Modul in einem 185 mal 354 Kilometer hohen elliptischen Orbit. Zuvor wurde um 6:42 Uhr die erste, drei Minuten später die zweite und um 6:50 Uhr die dritte Stufe der Trägerrakete <em>Proton-K</em> abgetrennt. Während des Starts waren die Systeme des Moduls untätig, um Energie zu sparen. Nach dem Erreichen des Orbits und der Trennung von der letzten Raketenstufe der <em>Proton</em>, wurden durch vorprogrammierte Kommandos automatisch die Kommunikationssysteme <em>Sarjas</em> hochgefahren. Drei Minuten später wurden die Solarzellenflächen entfaltet. Nach einer Reihe von Bahnmanövern als Vorbereitung zur Ankunft des amerikanischen Moduls <em>Unity</em> befand sich das Modul schließlich am 24. November in einer fast kreisförmigen Umlaufbahn mit einer Höhe von 386,2 mal 403,9 Kilometer. Es folgten noch eine Reihe von Überprüfungen aller Systeme <em>Sarjas</em>, bevor das Space Shuttle <em>Endeavour</em> mit <em>Unity</em> startete und es schließlich am 7. Dezember andockte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Modul für nur einen sechs- bis achtmonatigen autonomen Flug konstruiert war, musste <em>Sarja</em> knapp zwei Jahre die Lageregelung übernehmen, bevor das ebenfalls russische Modul <em>Swesda</em> am 12. Juli 2000 automatisch an <em>Sarja</em> andockte. Viele Funktionen, die bis dato von <em>Sarja</em> allein zur Verfügung gestellt wurden (wie die Lagekontrolle), wurden an das neue Modul abgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende September 2007 wurden die Solarzellenflächen <em>Sarjas</em> zusammengefaltet, um den Radiatoren auf den Segmenten S1 und P1 der stationseigenen Gitterstruktur, die etwas später im selben Jahr entfaltet wurden, Platz zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai 2010 wurde während einer Space-Shuttle-Mission das russische MRM 1 <em>Rasswjet</em> mit dem kanadischen Manipulatorarm an den Nadir-Kopplungsstutzen des Kopfteils von <em>Sarja</em> angedockt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/iss-aufbauflug-2a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-2A des Space Shuttles <em>Endeavour</em> (STS-88)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/unity/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Unity</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Swesda</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-mrm-2-mit-poisk-an-iss-gedockt/" data-wpel-link="internal">Modul <em>MRM 2</em></a></li></ul>
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		<item>
		<title>ISS &#8211; Bald keine Touristen mehr an Bord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-bald-keine-touristen-mehr-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 17:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher wurde bei russischen Sojusflügen zur ISS immer mal wieder ein zahlungskräftiger Tourist als Passagier mitgenommen. Ab 2009 wird diese Reisemöglichkeit der Vergangenheit angehören. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Roskosmos. Nach der Inbetriebnahme der europäischen und japanischen Forschungsmodule auf der ISS wird deren internationale Stammbesatzung ab 2009 auf sechs Astronauten erhöht. Damit wird es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bisher wurde bei russischen Sojusflügen zur ISS immer mal wieder ein zahlungskräftiger Tourist als Passagier mitgenommen. Ab 2009 wird diese Reisemöglichkeit der Vergangenheit angehören.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Inbetriebnahme der europäischen und japanischen Forschungsmodule auf der ISS wird deren internationale Stammbesatzung ab 2009 auf sechs Astronauten erhöht. Damit wird es sowohl auf der ISS als auch bei den russischen Versorgungsflügen &#8222;eng&#8220;. Die Crewrotation wird dann im sogenannten indirekten Verfahren durchgeführt. Dabei kehrt die eine Halbmannschaft der ISS mit ihrem Sojusraumschiff zur Erde zurück und erst dann startet die nächste Halbmannschaft zur ISS. An Bord der Sojus ist nur für drei Raumfahrer Platz. Dass, wie bisher, ein Teil der Stammbesatzung per amerikanischem Space Shuttle transferiert wird, wird mit dem nahenden Ende des Shuttleprogramms auch nicht mehr möglich sein.
<br>
Gleichzeitig gibt es aber verschiedene Pläne für Tourismus mit der Erdumlaufbahn oder gar dem Mond als Ziel. Viele davon bauen auf der Nutzung der Sojusraumschiffe auf. Nur die ISS scheidet damit als Ziel aus. 
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttle-Probleme gefährden ESA-Projekte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-probleme-gefaehrden-esa-projekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2005 21:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschutzkachel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem schlechten Abschneiden des neuen externen Tanks hat die NASA vorerst alle Shuttle-Flüge gestoppt. Dies hat Folgen auch für Projekte der ESA, darunter das Forschungsmodul Columbus. Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA/DLR. Gestern hat die NASA offiziell bestätigt, dass der externe Tank beim Start der Discovery mehr Schaumstoffteile verloren hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem schlechten Abschneiden des neuen externen Tanks hat die NASA vorerst alle Shuttle-Flüge gestoppt. Dies hat Folgen auch für Projekte der ESA, darunter das Forschungsmodul <i>Columbus</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA/DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072005232553_small_1.jpg" alt="None" width="475" height="328"/><figcaption>
Das wegfliegende Schaumstoffstück, das der NASA nun große Probleme macht. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern hat die NASA offiziell bestätigt, dass der externe Tank beim Start der <i>Discovery</i> mehr Schaumstoffteile verloren hat als angenommen, insbesondere ein Teil von ähnlicher Größe wie jenes, das 2003 den Absturz der <i>Columbia</i> verursachte. Zwar wies die amerikanische Raumfahrtbehörde darauf hin, dass bisher bei <i>jedem</i> Shuttle-Start solche Teile wegflogen, jedoch bekam dieses Thema seit der <i>Columbia</i>-Katastrophe neue Bedeutung und wird nun von den Medien ziemlich aufgebauscht. Sehr oft wird auch übertrieben. Des Weiteren zeigte sich Eileen Collins, Kommandantin der Discovery, über das Abschneiden des überarbeiteten externen Tanks leicht enttäuscht. Nach mehr als zwei Jahren Verbesserungen sollte der Tank doch besser funktionieren. Sie stellte aber auch gleich klar, dass die Discovery besser aussieht, als so manches andere Shuttle nach dem Start, was den Beschädigungsgrad der Hitzschutzkacheln betrifft. Auch das Fluggefühl sei sehr gut. Eileen Collins spricht aus Erfahrung, denn sie war bereits einmal mit einem Shuttle im All, bei Mission STS-93.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072005232553_small_2.jpg" alt="None" width="350" height="321"/><figcaption>
Aufnahme des externen Tanks kurz nach dem Abkoppeln, mit markierter Ablösungsstelle. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch am Boden macht sich die Enttäuschung über den externen Tank  breit. Als Konsequenz daraus wird vielleicht im Jahr 2005 kein Shuttle mehr starten und eine weitere Verzögerung im Aufbau der ISS  eintreten. Jede Verzögerung würde die NASA unter großen nationalen und internationalen Druck bringen. Die ESA und das DLR fordern die NASA dazu auf, ihre Versprechungen zu halten. Die NASA hatte der ESA und dem DLR versprochen, ihr Forschungsmodul <i>Columbus</i> im Jahr 2007 zur ISS zu fliegen. Das europäische Columbus-Modul kostet 715 Millionen Euro und wurde im Wesentlichen in Deutschland konstruiert. Ein Großteil des Moduls ist bereits fertig und muss nur noch zur ISS. Würde die Shuttle-Flotte wieder für längere Zeit ausfallen, würden sich die Starts der einzelnen Module immer mehr nach hinten  verschieben. Hier könnten sich Spannungen zwischen ESA und NASA  abzeichnen. Der Start der Atlantis, der für September geplant war, ist bereits auf unbestimmte Zeit verschoben worden. An Bord der Atlantis wäre auch der erste Deutsche der zur ISS fliegt, Thomas Reiter. Die NASA wies daraufhin, dass bei allen bisherigen Shuttle-Starts Schaumstoffteile wegflogen und dies auch kaum 100 prozentig unterbunden werden kann.</p>
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		<title>SSAF-5A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
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		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Informationen zur SSAF-5A Mission. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220; Nutzlastbeschreibung:Das 9,2 Meter lange, 4,5 Meter im Durchmesser messende und 14,5 Tonnen schwere amerikanische Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220; besteht aus drei Aluminiumzylindern und zwei konischen Enden. Im mittleren Zylinder befindet sich ein Fenster auf der Seite, das während eines Erdumlaufs immer zur Erdoberfläche zeigt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alle Informationen zur SSAF-5A Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>1998</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>1999</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2000</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2001</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-assembly-flight-1a-r-ssaf-1a-r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1A/R</a><br><a href="/ssaf-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A</a>  </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"> <a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2a</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1p/" data-wpel-link="internal">SSAF-1P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3a/" data-wpel-link="internal">SSAF-3A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2r/" data-wpel-link="internal">SSAF-2R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2p/" data-wpel-link="internal">SSAF-2P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4a/" data-wpel-link="internal">SSAF-4A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3p/" data-wpel-link="internal">SSAF-3P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A.1</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2s/" data-wpel-link="internal">SSAF-2S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4p/" data-wpel-link="internal">SSAF-4P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5p/" data-wpel-link="internal">SSAF-5P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4r/" data-wpel-link="internal">SSAF-4R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">SSAF-3S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">SSAF-6P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">SSUF-1</a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Das 9,2 Meter lange, 4,5 Meter im Durchmesser messende und 14,5 Tonnen schwere amerikanische <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em> besteht aus drei Aluminiumzylindern und zwei konischen Enden. Im mittleren Zylinder befindet sich ein Fenster auf der Seite, das während eines Erdumlaufs immer zur Erdoberfläche zeigt. Die Außenhülle der Zylinder ist durch Aluminium in einem Waffelmuster verstärkt, die von einer Schutzverkleidung gegen Weltraumtrümmer bedeckt ist, die aus einem ähnlichen Material wie kugelsichere Westen bestehen, die ihrerseits von einem dünnen Aluminiumschild gegen Weltraumtrümmer bedeckt ist. <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> ist das Hauptforschungsmodul der ISS für die amerikanischen Experimente. Gleichzeitig bildet es das Kommando- und Kontrollzentrum der gesamten Raumstation, wodurch nach der Aktivierung des Labormoduls in der Erdumlaufbahn die bisherige Steuerung der ISS vom russischen an das amerikanische MCC übergeben wurde. Das Modul beherbergt 24 Ausrüstungsschränke, von denen elf Systemen zugewiesen sind, die für die Lebenserhaltung des Moduls notwendig sind und das amerikanische Segment der ISS kontrollieren. 13 Schränke werden Ausrüstungen für Schwerelosigkeitsforschungen und Technologieexperimente aufnehmen. <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> befindet sich am vorderen CBM vom Node 1 <em>&#8222;Unity&#8220;</em> und hält den PMA-2 an seinem vorderen Ende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em>, <em>STS-98</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 07. Februar 2001, 23.13 Uhr GMT vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong> 09. Februar 2001, 16.51 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstiege:</strong> 3 EVAs, Dauer: 19 Stunden 49 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong> 16. Februar 2001, 14.06 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong> 6 Tage, 21 Stunden, 15 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> 20. Februar 2001, 20.33 Uhr GMT auf der EAFB in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong> 12 Tage, 21 Stunden, 20 Minuten</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-5a.jpg" alt="" width="573" height="284"/><figcaption>SSAF-5A<br>(Bilder: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong><br>Der <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> hob am 07. Februar 2001 um 23.13 Uhr GMT mit fünf Astronauten an Bord zur 102. <em>Space Shuttle</em> Mission ab. Der Start wurde um ungefähr zwei Minuten verschoben, da die Flugkontrolleure eine falsche Sensoranzeige in einer Datenrelaiseinheit des <em>Space Shuttle</em> beheben mussten. Zum Zeitpunkt des Starts befand sich die ISS 2.414 Kilometer voraus über dem Nordatlantik östlich von Neufundland. Am nächsten Tag um 12.13 Uhr GMT befanden sich Kommandant Kenneth Cockrell, Pilot Mark Polansky sowie die Missionsspezialisten Robert Curbeam, Marsha Ivins und Thomas Jones annähernd 3.218 Kilometer hinter der Raumstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 09. Februar 2000 um 01.00 Uhr befand sich der <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> ungefähr 1.529 Kilometer hinter der ISS und holte mit jedem Erdumlauf ungefähr 177 Kilometer auf. Der <em>Space Shuttle</em> befindet sich in einer Erdumlaufbahn von 309 mal 365 Kilometern und die ISS umkreist die Erde in einer Erdumlaufbahn von 344 mal 369 Kilometer. Um kurz nach 10.00 Uhr GMT hat sich die Distanz zwischen den beiden Raumfahrzeugen auf 370 Kilometer verringert. Um 16.51 Uhr GMT koppelte der <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> über dem Pazifischen Ozean problemlos an die ISS an. Die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen wurden um 19.03 Uhr GMT geöffnet. Danach wurde mit dem Transfer von drei Trinkwasserbehälter, einem Ersatzcomputer für das <em>Service Module &#8222;Swjesda&#8220;</em>, verschiedenen Kabeln, die in der Raumstation installiert werden sollen, um <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> nach der Anbringung hochzufahren, einer Reihe persönlicher Gegenstände für die Raumstationsbesatzung, darunter Geschenke von Verwandten und Freunden, frischen Nahrungsmitteln und Filmen. Etwa vier Stunden später wurden die Luken in Vorbereitung auf die erste von drei anstehenden EVAs wieder geschlossen. Am nächsten Tag gegen 12.00 Uhr GMT mussten Cockrell und Polansky eine Reihe kleiner Triebwerkszündungen durchführen, um die Erdorbithöhe der beiden aneinander gekoppelten Raumfahrzeuge um etwa 1,6 Kilometer anzuheben, nachdem Vorhersagen darauf hindeuteten, dass ein kleines Fragment eines ausgedienten russischen Weltraumobjektes die beiden Raumfahrzeuge in einer Entfernung von 250 Metern passieren wird. Das Manöver brachte den <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> und die ISS in sichere Entfernung zu dem Objekt. Ivins nutzte den Roboterarm um den PMA-2 von seiner Position am <em>Node 1 &#8222;Unity&#8220;</em> zwischenzeitlich zur ITS-Z1 umzusetzen um so Platz für <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> zu schaffen. Um 15.50 Uhr GMT begannen Jones und Curbeam ihren ersten Ausstieg. Jones unterstütze Ivins visuell beim Bewegen des PMA-2 und Curbeam entfernte die Schutzverkleidung, die für den Start an <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> angebracht worden sind und trennte die Strom- und Kühlleitungen zwischen dem <em>Space Shuttle</em> und dem Labormodul. Ivins ergriff um 17.23 Uhr GMT <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> mit dem Roboterarm und hob es aus der Nutzlastbucht heraus. Hoch über der Nutzlastbucht drehte sie es um 180 Grad und bracht es so in den Anbringposition. Um 18.57 Uhr GMT verriegelten eine Reihe automatische Bolzen <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> fest mit der Raumstation. Danach schlossen Jones und Curbeam Strom-, Daten- und Kühlleitungen an. Als Curbeam eine Kühlleitung montierte trat eine kleine Menge gefrorener Ammoniakkristalle aus. Das Ammoniak verflüchtigte sich und verdunstete und stellte somit keine Probleme für die weiteren Arbeiten der Besatzung dar. Dennoch folgte anschließend eine Dekontaminierungsprozedur, die von den Flugkontrolleuren ausgearbeitet wurde, um sicherzustellen, dass kein Ammoniak in die Kabine des <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> gelangt. Curbeam blieb eine halbe Stunde in der Sonne, damit jegliche Ammoniakkristalle auf seinem Raumanzug verdampfen können während Jones den Raumanzug und die Ausrüstung abbürstete. Danach setzten die beiden Astronauten die Luftschleuse nur teilweise unter Druck und ließen anschließend die Luft wieder ab um das Ammoniak ebenfalls abzulassen bevor sie mit der endgültigen Unterdrucksetzung begannen. Während des Druckausgleiches trugen Cockrell, Polansky und Ivins als Vorsichtsmaßnahme für etwa 20 Minuten Sauerstoffmasken, damit jegliche Ammoniakreste von dem Lebenserhaltungssystem des <em>Space Shuttle</em> aus der Luft herausgefiltert werden können. Letztlich stellte die Besatzung keine Kontamination oder Ammoniakgeruch fest. Die Dekontaminationsprozeduren verlängerten den Ausstieg auf eine Dauer von sieben Stunden und 34 Minuten. Das war mehr als eine Stunde länger als ursprünglich geplant. Der Ausstieg endete um 23.24 Uhr GMT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Februar 2000 um 01.50 Uhr wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen wieder geöffnet. Etwa eine halbe Stunde später wurden die wichtigsten Systeme und die Kühlausrüstung von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> durch Kommandos über einen Laptop hochgefahren. Um 14.38 Uhr GMT betrat die Besatzung zusammen mit der EC-1, die aus Kommandant William Shepherd, Pilot Juri Gidsenko und Bordingenieur Sergej Krikaljow besteht zum ersten mal das Labormodul <em>&#8222;Destiny&#8220;</em>. Die beiden Besatzungen aktivierten die Systeme zur Luftumwälzung, Feuerlöscher, Alarmsysteme, Computer und die interne Kommunikationsverbindung. Zudem zündete Cockrell die Steuerdüsen des <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> regelmäßig über mehrere Stunden, um die Erdorbithöhe um fast acht Kilometer anzuheben. Um 22.40 Uhr wurden die Luken in Vorbereitung auf die zweite EVA von Jones und Curbeam wieder geschlossen. Am nächsten Tag um 15.59 Uhr GMT verließen die beiden Astronauten die Luftschleuse des <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em>. Ihre Aufmerksamkeit galt zunächst PMA-2. Ivins ergriff mit dem Roboterarm den PMA-2 und entfernte ihn von der ITS-Z1, wo er zwischenzeitlich angebracht war. Danach begaben sich Jones und Curbeam zu <em>&#8222;Destiny&#8220;</em>, wo Ivins den PMA-2 an seiner neuen Position befestigte. Anschließend erledigten sie eine Reihe weiterer Aufgaben. Dazu gehörten die Installation von Isolierabdeckungen an den Bolzen, die <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> während des Starts an seinem Platz hielten, das Anbringen eines Entlüftungsventils seines Lebenserhaltungssystems, das Befestigen von Handgriffen, Fußplattformen und einer Sicherungsleine an der Außenhaut von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> als Hilfe bei zukünftigen Ausstiegen sowie das Anbringen eines <em>Power Data Grapple Fixture</em> (PDGF) für den Roboterarm der Raumstation, der im April 2001 zur ISS gebracht werden soll. Nach einer Dauer von sechs Stunden und 50 Minuten endete der Ausstieg um 22.49 Uhr GMT. Es war der 60. Ausstieg in der Geschichte des <em>Space Shuttle</em> Programms und die 100. EVA in der Geschichte der bemannten amerikanischen Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. Februar 2000 wurde die Erdorbithöhe der beiden Raumfahrzeuge durch Zündungen der Steuertriebwerke des <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> um weitere 9,7 Kilometer angehoben. Am nächsten Tag um 14.48 Uhr GMT begaben sich Jones und Curbeam zum dritten und letzten Mal in den freien Weltraum. Während der fünf Stunden und 25 Minuten dauernden EVA brachten sie eine Ersatzkommunikationsantenne an der Außenhaut der ISS an, inspizierten die Verbindungen zwischen <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> und seinem Kopplungsstutzen sowie die Verbindungen der Solarzellenflügel und testeten die Fähigkeiten eines Astronauten seinen in den Bewegungsmöglichkeiten behinderten Kollegen zurück in die Luftschleuse zu bringen. Die EVA endete um 20.13 Uhr. Etwa drei Stunden später um 23.14 Uhr wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen erneut geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar wurden eine Ersatzfestplatte für einen tragbaren Computer, der von Jones getragene Raumanzug zum späteren Gebrauch sowie zusätzliche Werkzeuge und Versorgungsgüter transferiert, darunter ein Schraubenzieher, Schrauben, Klebeband und Druckerpapier. Der Raumanzug von Jones verbleibt an Bord der Raumstation um von zukünftigen <em>Space Shuttle</em> Besatzungen sowie bei von der Raumstation ausgehenden Ausstiegen genutzt zu werden, sobald das amerikanische JAM <em>&#8222;Quest&#8220;</em> im weiteren Verlauf des Jahres installiert worden ist. Insgesamt wurden 1.361 Kilogramm an Ausrüstungsgegenständen und Versorgungsgütern in die Raumstation transferiert. Ungefähr 386 Kilogramm an Abfällen, darunter verbrauchte Batterien, nicht länger benötigte Verpackungsmaterialien, leere Nahrungsmittelbehälter und andere Gegenstände wurden in den <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> transferiert. Am nächsten Tag um 13.14 Uhr GMT wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen endgültig geschlossen und der <em>Space Shuttle</em> koppelte um 14.06 Uhr GMT von der ISS ab, als sich die beiden Raumfahrzeuge über dem Westpazifik nordöstlich von Neuguinea befanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18., 19. und 20. Februar 2000 verhinderten starke Winde beziehungsweise schlechte Wetterbedingungen eine Landung des <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em> auf dem KSC, so dass die Landung am 20. Februar 2000 um 20.33 Uhr GMT auf der EAFB erfolgte. Die erste <em>Space Shuttle</em> Mission des Jahres endete nach 202 Erdumläufen und 8.500.000 zurückgelegten Kilometern.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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