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	<title>Fortsetzung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Fortsetzung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Opportunity: Die Sonnenkonjunktion ist beendet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 16:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
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		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[MER]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Opportunity hat die mehrere Wochen andauernde Phase der Sonnenkonjunktion gut überstanden und konnte seine Arbeit mittlerweile wieder aufnehmen. Bereits in wenigen Tagen soll der Rover seinen aktuellen Standort verlassen, sich in die südliche Richtung bewegen und dabei eine etwa zwei Kilometer entfernt gelegene Geländeerhebung namens Solander Point ansteuern. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Opportunity hat die mehrere Wochen andauernde Phase der Sonnenkonjunktion gut überstanden und konnte seine Arbeit mittlerweile wieder aufnehmen. Bereits in wenigen Tagen soll der Rover seinen aktuellen Standort verlassen, sich in die südliche Richtung bewegen und dabei eine etwa zwei Kilometer entfernt gelegene Geländeerhebung namens Solander Point ansteuern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, The Planetary Society, Unmanned Spaceflight.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_small_1.jpg" alt="JPL Solar System Simulator" width="300" height="169"/></a><figcaption>
Im April befand sich der Mars von der Erde aus betrachtet nur wenige Grad von der Sonne entfernt. Bedingt durch die von der Sonne ausgehende Strahlung war in dieser Zeit keine Kommunikation mit den Marsrovern und -orbitern möglich. 
<br>
(Bild: JPL Solar System Simulator)
</figcaption></figure></div>



<p>Während der letzten Wochen war aufgrund der erst kürzlich beendeten Konjunktionsstellung des Mars &#8211; hierbei handelt es sich um eine etwa alle 26 Monate auftretenden Planetenstellung, bei der sich der Mars von der Erde aus gesehen direkt neben der Sonne befindet &#8211; keine direkte Kommunikation mit dem auf der Marsoberfläche operierenden Rover <i>Opportunity</i> möglich (<a href="https://www.raumfahrer.net/endlich-wieder-mehr-neuigkeiten-vom-mars/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete über diese Konjunktion</a>). </p>



<p>Um den Empfang von unvollständigen und damit eventuell fehlerhaften Kommandosequenzen durch <i>Opportunity</i> zu vermeiden, wurde dem Rover im Vorfeld der Konjunktion für den Zeitraum zwischen dem 9. und dem 28. April 2013 eine Reihe von Kommandos für den Einsatz der wissenschaftlichen Instrumente übermittelt, welche <i>Opportunity</i> anschließend autonom durchführte, ohne dabei weitere Instruktionen von der Erde zu erhalten. </p>



<p>Neben der Langzeit-Untersuchung einer mit dem Namen &#8222;Esperance-3&#8220; belegten Gesteinsformation durch das vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz entwickelte und betriebene <a class="a" href="http://www.apxs.mpich.de/apxs.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">APX-Spektrometer</a> waren dabei auch verschiedene Aufnahmen des Marshimmels durch die Panoramakamera des Rovers vorgesehen, durch deren Auswertung die an der Mission beteiligten Wissenschaftler den Staubgehalt in der Marsatmosphäre ermitteln wollen. Die während dieser Phase gewonnenen Daten wurden zuerst im Computersystem des Marsrovers abgelegt beziehungsweise an die beiden im Marsorbit operierenden NASA-Raumsonden <i>Mars Odyssey</i> und <i>Mars Reconnaissance</i> übertragen und erst nach dem Ende der Konjunktion am 27. April an das auf der Erde befindliche <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (DSN) gesendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der Marsoberfläche fertigte das Mikroskop des Rovers am Sol 3298 (4. Mai 2013) um 14.26 lokaler Marszeit an. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei der Auswertung der Telemetriedaten des Rovers zeigte sich, dass sich <i>Opportunity</i> wenige Tage zuvor am 22. April, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 3.286 seiner Mission, in einen speziellen Standby-Modus versetzt hatte. </p>



<p>&#8222;Wir fanden den Rover in einem &#8222;Automodus&#8220; genannten Standby-Modus vor, im dem er lediglich passiv auf weitere Kommandos von der Erde wartet, ohne eigene Aktivitäten durchzuführen&#8220;, so John Callas, der Projektmanager der <i>Mars Exploration Rover</i>-Mission des für die Kontrolle des Rovers verantwortlichen Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien.  <br>Als Ursache für den Übertritt in den Automodus wird ein unerwarteter Reboot des Computersystems angenommen, welcher durch einen Fehler im <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher" target="_blank" data-wpel-link="external">Flash-Speicher</a> des Bordcomputers ausgelöst wurde. Vermutlich sind aufgrund der langjährigen Einsatzdauer des Rovers, welcher eigentlich lediglich 90 Tage auf der Marsoberfläche aktiv sein sollte, einige der dortigen Speicherzellen ausgefallen. Vergleichbare Ereignisse traten in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach auf, stellten bisher allerdings kein größeres Problem dar. Sollten sich diese Ausfälle jedoch häufen, so muss der Flash-Speicher eventuell formatiert werden. Hierdurch konnte ein vergleichbares Problem, welches bei dem mittlerweile nicht mehr aktiven Marsrover <i>Spirit</i> auftrat, erfolgreich umgangen werden. </p>



<p>Trotz dieser kurzen Schrecksekunde am 27. April verfiel das technische Team der <i>Opportunity</i>-Mission aufgrund der mittlerweile langjährigen Erfahrung mit dem Rover jedoch keineswegs in Panik. Ein Übertritt in den Automodus ist bei einem unerwarteten Neustart des Computersystems üblich.  <br>&#8222;Wir verfügen über verschiedene Gefahrenstufen und damit verbundene automatische Vorgehensweisen, um den Rover im Falle von auftretenden Störungen vor deren Auswirkungen zu schützen und der Automodus ist dabei die niedrigste Stufe&#8220;, so Bill Nelson, der Chefingenieur der Mission. &#8222;Im Automodus wird der Rover in der Regel für einen Zeitraum von etwa 90 Minuten aktiv, um in dieser Zeit eventuell von der Erde eingehende Kommandos aufzufangen und umzusetzen. Sollten in diesem Zeitraum keine Kommandos eingehen, so schaltet er sich wieder ab, geht über Nacht in einen Schlaf-Modus und wird erst am nächsten Tag wieder aktiv.&#8220; Die entsprechenden Zeitfenster für eventuelle Kommunikationen sind im Bordcomputer des Rovers hinterlegt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_big_3.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_small_3.gif" alt="NASA, JPL-Caltech, Animation: Raumfahrer.net" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Eine minimale Drehung um die eigene Achse brachte am 2. Mai, dem Sol 3296, ein neues Bodenziel in die Reichweite des Rovers. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Animation: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p>Obwohl <i>Opportunity</i> nach dem Auftreten dieses Problems über mehrere Tage hinweg keine Hilfestellung von seinem Kontrollzentrum erhalten konnte hat der Rover diese Situation ohne jegliche weitere Probleme überstanden. Mittels einer am 1. Mai übermittelten Kommandosequenz gelang es dem für die <i>Opportunity</i>-Mission verantwortlichen Team des JPL, den Rover wieder in den normalen Betriebsmodus zu versetzen.  <br>Bereits einen Tag später, am Sol 3296 seiner Mission, führte der Rover seine erste, allerdings nur minimal ausfallende Positionsveränderung seit über vier Wochen durch. Im Rahmen dieser &#8222;Fahrt&#8220; &#8211; der zuständige Roverdriver des JPL sprach von der kürzesten Fahrt, welche er jemals auf der Marsoberfläche durchgeführt hat &#8211; absolvierte <i>Opportunity</i> eine Drehung um lediglich 0,507 Grad um die eigene Achse. </p>



<p>Durch diese leichte Drehung gelangte allerdings &#8211; wie beabsichtigt &#8211; ein neues Bodenziel in die Reichweite des an der Vorderseite des Rovers befestigten Instrumentenarmes, welches während der vergangenen Tage mit dem APX-Spektrometer und dem Mikroskop des Rovers untersucht wurde. Eventuell soll die jetzt untersuchte Formation in den kommenden Tagen noch einmal mit einem Gesteinsschleifer bearbeitet und so von Staubablagerungen befreit werden. Durch eine Wiederholung der vorherigen Messungen könnten die beteiligten Instrumente dann einen nicht durch Umwelteinflüsse erodierten Bereich dieser Gesteinsformation analysieren. </p>



<p>Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Messkampagne wird <i>Opportunity</i> jedoch seine bereits seit dem 9. August 2011 andauernde Untersuchung des Cape York abschließen und sich, dem Randbereich des Endeavour-Kraters folgend, in die südliche Richtung orientieren. Diese Weiterfahrt ist für die nächsten Tage vorgesehen und soll nach dem aktuellen Planungsstand spätestens am kommenden Wochenende beginnen. </p>



<p>Als nächstes Ziel des Rovers wurde eine weitere Erhöhung am westlichen Rand des Endeavour-Kraters ausgewählt, welche <i>Opportunity</i> noch im August dieses Jahres erreichen soll. An der Nordseite dieser etwa 80 Meter hohen und rund zwei Kilometer vom aktuellen Standort entfernten Geländeerhebung namens &#8222;Solander Point&#8220; soll <i>Opportunity</i> dann den kommenden Marswinter verbringen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="548" height="125"/></a><figcaption> Diese Mosaik-Aufnahme des 22 Kilometer durchmessenden Endeavour-Kraters wurde aus mehreren Aufnahmen der Navigationskamera des Rovers zusammengestellt, welche am 22. Juli 2012 (Sol 3020) mit deren linken Optik angefertigt wurden.  <br> (Bild: NASA, JPL-Caltech) </figcaption></figure></div>



<p>Aufgrund der relativ kurzen Zeit, welche dem Rover für diese Fahrt über zwar ebenes, aber bisher nicht im Detail bekanntes Gelände zur Verfügung steht, wird es voraussichtlich nur wenige Gelegenheiten für längere Fahrtunterbrechungen und damit verbundene weitere Untersuchungen der Marsoberfläche geben. </p>



<p>&#8222;Wir haben eine schnelle Transitroute ausgearbeitet, auf der wir noch vor dem Einsetzen des Winters Solander Point erreichen werden&#8220;, so Ray Arvidson von der Washington University in St.Louis/USA, der stellvertretende Chefwissenschaftler der Mission. Basierend auf der aktuellen Energiesituation des ausschließlich mit Sonnenenergie betriebenen Rovers und der Vorhersage der weiteren Entwicklung soll <i>Opportunity</i> sein nächstes Winterquartier optimalerweise noch Anfang August erreichen. Sollte sich die Energiesituation zwischenzeitlich allerdings besser entwickeln als vorhergesagt, so stünde eventuell etwas mehr Zeit für weitere kurze wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013181431_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="261"/></a><figcaption>
Ein Blick über den Endeavour-Krater. In dieser Aufnahme der Navigationskamera, ebenfalls am 22. Juli 2012 erstellt, ist der vom Kameramast des Rovers geworfene Schatten erkennbar. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Einige Sols in Reserve, welche für wissenschaftliche Entdeckungen genutzt werden können, sind eine gute Sache. Allerdings wissen wir nicht, was uns auf dieser Fahrt erwartet, bis wir den Weg angetreten haben. Aktuell verfügen wir noch über eine gewisse Reserve und wir werden sehr genau überlegen, wie und wo wir diese Zeit verbringen werden&#8220;, so Steve Squyres von der Cornell University, der leitende Wissenschaftler der <i>Opportunity</i>-Mission.  <br>Abgesehen von den bereits weiter oben erwähnten, von den an der Mission beteiligten Ingenieuren allerdings nicht als gravierend eingestuften Problemen mit dem Flash-Speicher des Bordcomputers befindet sich <i>Opportunity</i> trotz einer bereits mehrjährigen Überschreitung des ursprünglich garantierten Einsatzalters immer noch in einem aus technischer Sicht betrachteten guten Zustand. </p>



<p>Einer weiteren Erforschung der Marsoberfläche steht somit nichts im Weg und bereits in wenigen Tagen sollte der Robotergeologe seine überaus erfolgreiche Untersuchung der Marsoberfläche fortsetzten und dabei auch bisheriges <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_incognita" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Terra incognita</a>, bisher nicht näher erkundete Bereiche der Marsoberfläche, überqueren und für die Blicke der Menschheit zugänglich machen. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem Sol 3299 seiner Mission, hat der Rover <i>Opportunity</i> insgesamt rund 35.650 Meter auf der Oberfläche des Mars zurückgelegt und dabei <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-exploration-rover-opportunity-mer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">mehr als 179.100 Bilder</a> von der Oberfläche und der Atmosphäre des &#8222;Roten Planeten&#8220; aufgenommen und an sein Kontrollzentrum am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien übermittelt. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.4845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Spirit und Opportunity</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dawn wurde wiederbelebt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dawn-wurde-wiederbelebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2006 10:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dawn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis letzte Woche sahen die Chancen für die Dawn-Mission schlecht aus. Die Mission sollte zu den großen Asteroiden Ceres und Vesta fliegen, die größten Asteroiden im Sonnensystem. Die Mission wurde am 2.&#160;März 2006 gestrichen, aber die NASA-Techniker konnten die Verantwortlichen davon überzeugen, dass Dawn ein voller Erfolg werden kann. Ein Beitrag von Martin Ollrom und Michael Stein . [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bis letzte Woche sahen die Chancen für die <i>Dawn</i>-Mission schlecht aus. Die Mission sollte zu den großen Asteroiden Ceres und Vesta fliegen, die größten Asteroiden im Sonnensystem. Die Mission wurde am 2.&nbsp;März 2006 gestrichen, aber die NASA-Techniker konnten die Verantwortlichen davon überzeugen, dass <i>Dawn</i> ein voller Erfolg werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a> . Quelle: NASA. Vertont von Julian Schlund.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-03-28-56305.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dawnnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dawnnasa260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>So soll die Raumsonde Dawn aussehen.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Das NASA-Management hat am Montag die Bevölkerung über die Entscheidung informiert, dass die Mission <i>Dawn</i> zu den größten Asteroiden im Sonnensystem doch nicht aufgegeben wird. Die Mission wurde am 2. März aufgrund technischer Probleme und Budgetproblemen gestrichen (<a href="https://www.raumfahrer.net/nasa-streicht-die-mission-dawn/" data-wpel-link="internal"><i>Raumfahrer.net</i>-Newsmeldung</a>). Die Mission wurde so benannt, weil sie tief in die Vergangenheit des Sonnensystems blicken soll (&#8222;Dawn&#8220; bedeutet übersetzt etwa &#8222;Aufbruch&#8220;, &#8222;Beginn&#8220; – also zum Beginn des Sonnensystems blicken).</p>



<p>Dawn soll zu den Asteroiden Vesta und Ceres fliegen, die größten Asteroiden im Sonnensystem. Die Bahnen dieser beiden Asteroiden liegen im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Früher wurden die beiden Asteroiden sogar als Planeten angesehen, ehe man entdeckte, dass es tausende ihrer Art zwischen Mars und Jupiter gibt.</p>



<p><i>Dawn</i> wird einen elektrischen Ionen-Antrieb haben, um die diversen Objekte zu umrunden.</p>



<p>Die Mission selbst wurde im Dezember 2001 beschlossen, und der geplante Starttermin war für Juni 2006 angesetzt worden. Auf Grund großer technischer Probleme und anderen Verzögerungen musste der Start auf Juli 2007 verlegt werden. Auch das Budget musste von 373 Millionen Dollar auf 446 Millionen Dollar aufgestockt werden. Die Entscheidung, <i>Dawn</i> am 2. März zu streichen, fiel sehr schwer, zumal bereits 257 Millionen Dollar in die Raumsonde geflossen sind. Eine weitere Aufstockung des Budgets um 14 Millionen Dollar ist nötig, um die Raumsonde starten zu lassen.</p>



<p><strong>Warum wurde die Mission Dawn wiederbelebt?</strong> <br>Dies resultierte aus einem Prozess, der von NASA-Chef Michael Griffin persönlich angeordnet wurde. Hier sollte man die Machbarkeit und Probleme erörtern und Lösungen vorschlagen. Schlussendlich konnten die NASA-Techniker die NASA-Administration davon überzeugen, dass die Probleme lösbar wären und dass man nur minimal mehr Geld brauchen würde. Scheinbar hat sich der Einsatz von Michael Griffin und anderer Personen bezahlt gemacht.</p>



<p>Doch sicherlich hat auch der Einsatz der an der Mission wesentlich beteiligten deutschen und italienischen Partner zu der nun verkündeten Entscheidung geführt. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Sigmar Wittig, kommentiert die Wiederaufnahme dann auch wie folgt: &#8222;Mit der erneuten Bestätigung der Mission <i>Dawn</i> durch die NASA [&#8230;] werden der europäischen Planetenforschung neue Wege in der Erkundung von Asteroiden eröffnet. Über diese Entscheidung freue ich mich besonders, da <i>Dawn</i> die erste amerikanische Mission ist, auf der die beiden Hauptexperimente aus Europa stammen.&#8220; Eines der beiden Hauptinstrumente, die <a href="https://www.mps.mpg.de/3887667/Kameras" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external"><i>Framing Camera</i></a>, stammt aus Deutschland und wurde maßgeblich vom <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>DLR</i></a> in Berlin-Adlershof und dem <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.mps.mpg.de/de/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung</i></a> in Lindau entwickelt &#8211; wenig verwunderlich also, dass es ein vitales deutsches Interesse an der Realisierung dieser Mission gibt.</p>



<p>Nun können wir hoffen, dass <i>Dawn</i> seine Sache gut macht und freuen uns auf eine erfolgreiche Mission.     
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dawn-wurde-wiederbelebt/" data-wpel-link="internal">Dawn wurde wiederbelebt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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