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	<title>Frachtraumschiff &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Frachtraumschiff &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA fördert Handel und liefert Nachhaltigkeit in der Raumfahrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 18:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, um Satelliten im Orbit und Stromnetze auf der Erde vor den gewaltsamen Ausbrüchen der Sonne zu schützen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 22. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS26.jpg" alt="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" class="wp-image-140329"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">22. Mai 2024 &#8211; Das französisch-deutsche Raumfahrtunternehmen Exploration Company und das französisch-italienische Unternehmen Thales Alenia Space in Italien haben Aufträge für die Entwicklung von Frachtrückkehrdiensten für niedrige Erdumlaufbahnen erhalten. Die Frachtfahrzeuge sollen bis 2030 Versorgungsgüter an die Internationale Raumstation liefern und könnten für alle künftigen Raumstationen eingesetzt oder möglicherweise modifiziert werden, um die Besatzung ins All zu schicken. Der Beschluss kommt nur sechs Monate nach dem Start eines Wettbewerbs zur Förderung der Kommerzialisierung der Raumfahrt durch die ESA auf der Ministerratstagung 2023 in Sevilla. Das Ergebnis zeigt, wie ESA zur Stärkung, Diversifizierung und Erweiterung der europäischen Raumfahrtindustrie beiträgt und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-rl_caption="" title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx26.jpg" alt="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" class="wp-image-140327"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus haben 12 Nationen die Zero Debris Charta unterzeichnet – eine weltweit führende Anstrengung, bis 2030 Weltraumschrott neutral zu machen, die ebenfalls auf dem Sevilla-Gipfel angekündigt wurde. Es ist das erste Mal, dass Länder auf nationaler Ebene unterzeichnen, Europa als führendes Land im Bereich der sauberen Raumfahrt stärken und gleichzeitig die internationale Akzeptanz der Charta unter Beweis stellen. Österreich, Belgien, Zypern, Estland, Deutschland, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und das Vereinigte Königreich haben sich alle zur Einhaltung der Charta verpflichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 100 Organisationen haben versprochen, sich in den kommenden Monaten auch dem von der Raumfahrt-Gemeinschaft geleiteten Unterfangen anzuschließen. Neben 12 Ländern unterzeichnete auch die Europäische Weltraumorganisation ESA als Internationale Organisation (IGO) die Zero Debris Charter (Deutsch: &#8222;Null Weltraumrückstände Charta&#8220;)</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg" alt="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" class="wp-image-140325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vigil  Missionslogo. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachhaltigkeit des Weltraums wird durch die neue Vigil-Mission der ESA weiter verbessert, die lebenswichtige Infrastrukturen auf der Erde und im Weltraum schützen wird, indem sie Frühwarnungen vor einfallenden Sonnenstürmen liefert. Seit dem Gipfel in Sevilla hat die ESA mit Airbus UK einen Vertrag über den Bau des Raumfahrzeugs unterzeichnet, dessen Start für 2031 geplant ist. Durch die Beobachtung der Sonne aus ihrem Blickwinkel fern der Erde wird das Raumfahrzeug potenziell gefährliche solare Aktivitäten erkennen, bevor sie vom Boden aus gesehen werden kann– und diese Informationen nahezu in Echtzeit zur Erde weiterleiten. Die Vorabwarnung vor eingehenden Sonnenstürmen verschafft mehr Zeit für den Schutz wichtiger terrestrischer Stromnetze sowie von Raumfahrzeugen in der Umlaufbahn, von denen alle modernen Gesellschaften und Wirtschaften abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „Heute hat die ESA ihre Führungsrolle in der Raumfahrt für Europa und die europäischen Bürger:innen weiter unter Beweis gestellt. Die Unterzeichnung der Verträge über Frachtrückkehrdienste im niedrigen Erdorbit zeigt, wie sich die ESA modernisiert hat, um den Anforderungen der nächsten Ära der Raumfahrtwirtschaft gerecht zu werden. Die Unterzeichnung der Zero Debris Charta durch zehn europäische Nationen zeigt, dass die ESA bei der Schaffung konkreter, nützlicher und attraktiver Normen für die Weltraumnachhaltigkeit, die die Grundlage für europäische oder gar globale Regelungen und Gesetzgebung bilden werden, weltweit führend ist. Währenddessen wird die Vigil-Mission weiter zur Nachhaltigkeit im All beitragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561788#msg561788" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Frachtraumschiff legt automatisch an der ISS an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/frachtraumschiff-legt-automatisch-an-der-iss-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 06:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Progress MS-24 am Servicemodul Swesda gekoppelt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 25. August 2023 &#8211; Nach zweitägiger Verfolgungsjagd hat das russische Frachtraumschiff Progress MS-24 am Freitag die Internationale Raumstation ISS erreicht. Es legte am Morgen automatisch am&#160;Servicemodul Swesda an, teilte&#160;die GK Roskosmos mit. Das Manöver sei&#160;aus der Station von den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Progress MS-24 am Servicemodul Swesda gekoppelt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProgMS24arriISSnasatv60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" data-rl_caption="" title="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProgMS24arriISSnasatv26.jpg" alt="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" class="wp-image-130266"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 25. August 2023 &#8211; Nach zweitägiger Verfolgungsjagd hat das russische Frachtraumschiff Progress MS-24 am Freitag die Internationale Raumstation ISS erreicht. Es legte am Morgen automatisch am&nbsp;Servicemodul Swesda an, teilte&nbsp;die GK Roskosmos mit. Das Manöver sei&nbsp;aus der Station von den Kosmonauten Sergej Prokopjew, Dmitri Petelin und Andrej Fedjajew kontrolliert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frachter, der am Mittwoch vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet war, hat rund 2,5 Tonnen Nachschub an Bord. Dabei handelt es sich um 500 Kilogramm Treibstoff, 420 Kilogramm Trinkwasser sowie 1.535 Kilogramm Ausrüstungen für Experimente, sanitäre Verbrauchsmaterialien, Kleidung und Lebensmittel.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist dies die dritte Progress-Mission zur ISS in diesem Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19680.msg553103#msg553103" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress MS-24 (Nr. 454) &#8211; Sojus 2.1a &#8211; Baikonur 31/6</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress MS-22 von der ISS abgekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-ms-22-von-der-iss-abgekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 13:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfrachter über Ozean zum Absturz gebracht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS. Moskau, 21. August 2023 &#8211; Das russische Frachtraumschiff Progress MS-22 hat in der Nacht zum Montag von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt und ist gezielt zum Absturz gebracht worden. Die nicht in der Atmosphäre verglühten Teile fielen in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-ms-22-von-der-iss-abgekoppelt/" data-wpel-link="internal">Progress MS-22 von der ISS abgekoppelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raumfrachter über Ozean zum Absturz gebracht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 21. August 2023 &#8211; Das russische Frachtraumschiff Progress MS-22 hat in der Nacht zum Montag von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt und ist gezielt zum Absturz gebracht worden. Die nicht in der Atmosphäre verglühten Teile fielen in den Pazifik, teilte die GK Roskosmos mit. Der Frachter hatte am 11. Februar gut 2,5 Tonnen Nachschub auf die Umlaufbahn gebracht. Seither wurden seine Triebwerke siebenmal für geplante Bahnkorrekturen und dreimal für Ausweichmanöver der Station eingesetzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen wird mit Progress MS-24 in Baikonur der nächste Frachter startklar gemacht. Er soll am Mittwochmorgen an der Spitze einer Sojus-2.1a-Trägerrakete zur ISS aufsteigen. Die Ankopplung ist für Freitag geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19545.msg552956#msg552956" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress МS-22 (Nr. 452) &#8211; Sojus-2-1a &#8211; Baikonur 31/6</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-ms-22-von-der-iss-abgekoppelt/" data-wpel-link="internal">Progress MS-22 von der ISS abgekoppelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cygnus problemlos an ISS angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-problemlos-an-iss-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. September 2013 ist es nun gelungen. Der Cygnus-Frachter „G. David Low“ wurde um 14:44 Uhr MESZ unter Leitung der ISS-Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano mit dem Roboterarm an das Harmony-Modul angedockt. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA. Bis zum heutigen Endanflug hatte Cygnus sechs der zehn zu absolvierenden Demonstrationsaufgaben abgeschlossen. Im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-problemlos-an-iss-angedockt/" data-wpel-link="internal">Cygnus problemlos an ISS angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. September 2013 ist es nun gelungen. Der Cygnus-Frachter „G. David Low“ wurde um 14:44 Uhr MESZ unter Leitung der ISS-Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano mit dem Roboterarm an das Harmony-Modul angedockt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013152624_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="300" height="227"/><figcaption>
Cygnus in Warteposition kurz vor dem Andocken an die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Endanflug hatte Cygnus sechs der zehn zu absolvierenden Demonstrationsaufgaben abgeschlossen. Im Endanflug ging nun alles vergleichsweise schnell. Cygnus befand sich zunächst  6 Kilometer hinter und 1,4 Kilometer unter der ISS. Mit einigen Triebwerkszündungen begann die kurze Aufholjagd. Die LIDAR-Steuerung wurde in rund 1.000 Metern aktiviert und getestet (Nr. 7 der Demonstrationsaufgaben). In 230 Metern Entfernung wurde  vorgeführt, dass sowohl die langsame  Annäherung an als auch die Entfernung von der ISS auf Befehl gelingt (Nr. 8). Zudem wurde ein Haltemanöver (Nr. 9) geübt. Kurz vor der 30-Meter-Sicherheitszone der ISS in 55 Metern Entfernung wurde als zehnte Aufgabe der Laser-Reflektor am Kibu-Modul der ISS erfolgreich anvisiert und der optische Kontakt gehalten. LASER-gesteuert erfolgte die Annäherung bis auf 10 Meter an die ISS. Bei Geschwindigkeitsdifferenz von Null wurden die Cygnus-Steuerungsdüsen abgeschaltet  und der Greifvorgang mit dem Canadarm 2 konnte beginnen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um  13:01 Uhr MESZ wurde Cygnus von Luca Parmitano erfolgreich über dem Indischen Ozean gegriffen. Nach Überprüfung des Kopplungsmechanismus und aller relevanten Systeme erfolgte 14:44 Uhr MESZ das Andocken von Cygnus an die ISS. Danach wurden die 16 Haltebolzen angezogen. Die Öffnung der Luke ist am 30. September 2013 geplant. An Bord von Cygnus befinden sich 590 Kilogramm Nahrung, Bekleidung und wissenschaftliche Experimente von Studenten.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013152624_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="300" height="167"/><figcaption>
Anderer Blickwinkel, aber gleiche Situation &#8211; ein letzter Check kurz vor dem Andocken 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss lief beim Cygnus-Demonstrationsflug alles perfekt. Man war am Rendevous-Tag sogar etwas vor dem Zeitplan. Aber wenn es noch einen Anschauungsbeispiels bedurft hätte, wie flexibel die ISS-Arbeitspläne gehandhabt werden können, so hat es Cygnus bei dieser Mission gleich mitgeliefert. Ursprünglich für Ende Juni geplant, sorgte eine zusätzliche Triebwerkskontrolle bei der vorgesehenen Trägerrakete für die erste Verzögerung. Dann musste der An-und Abflug des japanischen Transporters HTV abgewartet werden. Als endlich ein neuer Starttermin zugewiesen war, musste nochmals um einen Tag geschoben werden. Endlich im Weltraum, machte eine Software-Inkompatibilität zwischen Cygnus und ISS dem ambitionierten Zeitplan des Demonstrationsprogramm einen Strich durch die Rechnung. Das Software-Problem war zwar schnell behoben, hatte aber dennoch zur Folge, dass Sojus-TMA 10M der Vortritt gewährt werden musste. Das Ganze war eine regelrechte Entschleunigungskur, die aber für die börsennotierte Orbital Sciences Corporation dennoch rechtzeitig zum Quartalsende zum Erfolg geführt wurde. Und für die Weltraumfans kam der Abschluss auch noch rechtzeitig, steht doch die temporäre Einstellung von NASA-TV ziemlich weit  oben auf der Liste von Sparmaßnahmen, sollte demnächst nach dem Start des neuen Fiskaljahres am 01. Oktober 2013 im US-Kongress keine Einigung über das NASA-Budget 2014 erzielt werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.135#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-problemlos-an-iss-angedockt/" data-wpel-link="internal">Cygnus problemlos an ISS angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cygnus: Annäherung an ISS um 2 Tage verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-annaeherung-an-iss-um-2-tage-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 10:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufschub]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das für heute geplante Rendezvous eines Frachtraumschiffes vom Typ Cygnus der Firma Orbital Sciences Corporation wird aufgrund eines Problems auf Dienstag verschoben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation. Offenbar gab es Abweichungen in den Formaten der GPS-Daten der Internationalen Raumstation und dem anfliegenden Transportraumschiff, als man in den relativen Modus übergehen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das für heute geplante Rendezvous eines Frachtraumschiffes vom Typ Cygnus der Firma Orbital Sciences Corporation wird aufgrund eines Problems auf Dienstag verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, Orbital Sciences Corporation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092013123247_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092013123247_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="400" height="400"/></a><figcaption>
Cygnus im Umfeld der ISS &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar gab es Abweichungen in den Formaten der GPS-Daten der Internationalen Raumstation und dem anfliegenden Transportraumschiff, als man in den relativen Modus übergehen wollte. Orbital hat mittlerweile den Fehler gefunden und arbeitet an einer Software-Lösung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim relativen GPS werden Positions- und Geschwindigkeitsdaten als Differenzen zwischen den Werten beider Raumfahrzeuge berechnet. Dafür müssen beide Systeme mit hoher Präzision funktionieren, obwohl man sich im Endanflug nicht allein auf diese Daten verlässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich gibt es auch ein Lasersystem, mit dem man anhand von Reflexionen den Abstand des Raumfahrzeugs von der Station zentimetergenau bestimmen kann. Ziel ist es, Cygnus etwa 10 Meter unterhalb des Labormoduls Destiny relativ zur Station zum Stillstand zu bringen. Dann soll der Frachter mittels Manipulatorarm an den erdwärts gerichteten Kopplungsstutzen des Moduls Harmony am Bug der ISS angedockt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Demonstrationsmission sollen zuvor bestimmte Tests absolviert werden. Erfolgreich bewältigte Cygnus den Start am Mittwoch, Positions- und Lageregelung am ersten sowie freie Drift und Annäherungs-Abbruch am zweiten Flugtag. Freie Drift bedeutet dabei, dass Cygnus ohne Verwendung irgendwelcher Antriebssysteme eine stabile Fluglage im Orbit einhält. Beim aktiven Abbruch hingegen werden die Triebwerke dazu verwendet, sich von einem Ziel zu entfernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Ankoppeln sind weitere 7 Punkte zu erfüllen. Dazu zählen die relative GPS-Navigation, Zielführung, aktive Lageregelung, Kommandoübermittlung von einer an Bord der ISS befindlichen Steuerung (Hardware Command Panel), Laser-gestützte Navigation, Rückzug auf Kommando, Halten auf Kommando und schließlich Laser-Erfassung eines einzelnen Reflektors und die auf diesen Daten basierende Fähigkeit zur Navigation im direkten Umfeld der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch gibt es Prüfpunkte, an denen jeweils entschieden wird, ob die Mission fortgesetzt oder abgebrochen wird. Die Demonstationsmanöver beginnen im Abstand von 4 Kilometern hinter und unterhalb der Station. Zunächst verringert Cygnus den Rückstand auf 1,4 km, beim ersten Annäherungsmanöver wird die Bahn dann angehoben. Danach setzt sich Cygnus direkt unter die ISS und wird mit dem dritten und vierten Annäherungsmanöver weiter nach oben gebracht. Das fünfte derartige Manöver erfolgt bei etwa 250 Metern vertikalem Abstand und bringt Cygnus in den 200-Meter-Bereich der Station. Hier werden dann Flucht- und Haltemanöver ausprobiert, bevor die endgültige Annäherung an die Station vorgesehen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares/Cygnus &#8211; COTS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11969.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 37</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Cygnus auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 18:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
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		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon. Von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013200640_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="300" height="169"/><figcaption>
Antares mit Cygnus &#8222;G. David Low&#8220; auf dem Weg zur ISS &#8211; ein Bilderbuchstart, wenn auch mit acht Minuten Verzögerung. Low war NASA-Astronaut und später Orbital-Mitarbeiter. Er verstarb 2008. 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Wallops Flight Facility, der für 150 Millionen US-Dollar runderneuerten und inzwischen doch recht gut frequentierten „Start-Zweigstelle“ der NASA an der Atlantik-Küste Virginias, hob heute um 10:58 a.m. Ortszeit (16.58 Uhr MESZ) eine Antares-Rakete mit dem ersten voll funktionsfähigen Raumfrachter Cygnus „G. David Low“ ab. Der Flug Orb-D1 zählt als Demonstrationsflug im Rahmen des COTS-Programmes (Commercial Orbital Transportation System). Vom Gelingen hängen die weiteren Aufträge zur Versorgung der ISS an die Orbital Sciences Corporation im Rahmen des anschließenden CRS-Programmes (Commercial Resupply Services) ab. Orbital könnte dann in acht Flügen bis 2016 rund 20 Tonnen Nachschub liefern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,9 Mrd. US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start verlief problemlos, so jedenfalls der Eindruck aus der Bildübertragung, aus der Live-Kommentierung in den begleitenden NASA-Tweets und der bisherigen Nachberichterstattung. Nach knapp vier Minuten wurde in rund 110 Kilometern Höhe die flüssigkeitsbetriebene erste Stufe nach Brennschluss der beiden Aerojet-Rocketdyne AJ-26-Triebwerke abgetrennt. Etwa neunzig Sekunden später und ca. 80 Kilometer höher erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung in einer Freiflugphase, anschließend die Zündung der zweiten Stufe, einem feststoffbetriebenen ATK-Castor-30-Motor. Er brachte den Cygnus-Frachter auf 250 Kilometer Höhe. Ziemlich genau zehn Minuten nach dem Start wurde Cygnus von der zweiten Stufe separiert. Der zunächst angestrebte Orbit von 243 mal 299 Kilometer hat eine Inklination von 51,6 Grad.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwanzig Minuten nach dem Start bestand laut Orbital eine stabile Kommunikation mit Cygnus. Die Solarzellen-Ausleger wurden erfolgreich ausgeklappt. Nach den obligaten Systemchecks wird Cygnus in den nächsten Tagen ein Testprogramm durchlaufen und sich dabei aus eigener Kraft schrittweise der ISS nähern. Das Programm beinhaltet zehn Demonstrationspakete. Insgesamt 425 Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden, bevor die Erlaubnis zur Annäherung und zum Andocken an die ISS erteilt wird. Im Mittelpunkt der Tests steht die Steuerungsfähigkeit des Raumschiffs. Zum Testprogramm zählt auch die Analyse des Verhaltens im antriebs- und steuerungslosen Flug und ein Abbruchmanöver. Beides ist essentiell, damit kritische Situationen in allernächster Nähe zur ISS erst gar nicht aufkommen und wenn, wenigsten beherrschbar bleiben. Die Rendezvoussteuerung (LIDAR-basiert; Laser Detection and Ranging) und Kopplungsvorrichtung (Node 2 Common Berthing Mechanism) werden ebenfalls getestet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. September sehen die Planungen die Ankopplung an das Node 2 (Harmony)-Modul der ISS vor. Der Raumfrachter wird autonom bis auf 12 Meter an die Raumstation heransteuern und dann im Freiflug (free drift), das heißt ohne weitere Steuerung, parallel zur ISS fliegen. Danach wird er von der Station aus mit dem Roboterarm gegriffen und an die ISS angekoppelt. Die Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano werden dieses Manöver voraussichtlich durchführen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cygnus wird etwa 30 Tage angedockt bleiben, Zeit genug, um die rund 590 Kilogramm Fracht (25 Stunden sind dafür angesetzt) zu entladen und Abfälle zu verstauen. Danach wird Cygnus über dem Südpazifik zum Absturz gebracht und verglühen. Insgesamt kann Cygnus 2 Tonnen Nutzlast transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.45#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
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		<title>Chinas bemannte Pläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinas-bemannte-plaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 17:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Augenblick werden vielerorts Jahresbilanzen vorgestellt. Da will sich die chinesische Agentur für bemannte Raumfahrt (CMSA) auch nicht ausnehmen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CMSA. So hielt Yang Liwei, erster chinesischer Raumfahrer, Mitte November auf der chinesischen Luft- und Raumfahrtschau in Zhuhai einen Vortrag über die Ergebnisse der Missionen mit der Raumstation Tiangong 1 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Augenblick werden vielerorts Jahresbilanzen vorgestellt. Da will sich die chinesische Agentur für bemannte Raumfahrt (CMSA) auch nicht ausnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CMSA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30122012182019_small_1.jpg" alt="KACSTAeospace.org/CMSA" width="329" height="329"/><figcaption>
Studie der chinesischen Raumstation um 2020 
<br>
(Bild: KACSTAerospace.org/CMSA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So hielt Yang Liwei, erster chinesischer Raumfahrer, Mitte November auf der chinesischen Luft- und Raumfahrtschau in Zhuhai einen Vortrag über die Ergebnisse der Missionen mit der Raumstation Tiangong 1 und Zukunftspläne über 2020 hinaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ging er auf die erfolgreichen Missionen von Tiangong 1 (Start 2011) sowie Shenzhou 8 (unbemannt, 2011) und Shenzhou 9 (bemannt, 2012) ein. Die Technik habe sich bewährt, die Flugresultate zeigten, dass das Design-Konzept für Rendezvous und Kopplung richtig, der technische Ansatz vernünftig, die Bodensimulationen und -tests korrekt sowie die Überprüfungen ausreichend seien. In einigen Schlüsseltechnologien zum Betrieb einer Raumstation seien Durchbrüche gelungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Tiangong 2 sollen in den Jahren 2014 bis 2016 weitere Erfahrungen gesammelt werden. Einerseits soll der Aufenthalt von Raumfahrern in der Station kontinuierlich ausgebaut werden, andererseits sei das Auftanken der Raumstation mittels eines Frachtraumschiffes vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ist der Aufbau einer ständigen Raumstation geplant. Neben dem zentralen Steuerungs- und Kopplungsmodul soll es über zwei Forschungs- und Energiemodule verfügen und regelmäßig von Frachtern sowie bemannten Raumschiffen angeflogen werden. Dazu verfügt es nach dem Andocken der Forschungsmodule am Kopf noch über zwei Kopplungsstellen, am Heck über eine. Im operationellen Betrieb sollten bemannte Missionen etwa 6 Monate dauern und überlappend einander ablösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">China plant im Zusammenhang mit der Raumstation auch die Ausweitung internationaler Kooperation. Deutschland ist in dieser Beziehung übrigens gar nicht schlecht aufgestellt, flog doch bereits bei der unbemannten Mission Shenzhou 8 ein deutsch-chinesisches Experiment mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erforderlich für den Start der einzelnen Komponenten der Raumstation ist allerdings die Entwicklung neuer Triebwerke, Trägerraketen und Startanlagen. Dies hat China bereits vor einigen Jahren in die Wege geleitet. Gegenwärtig befinden sich 4 Triebwerke für Kerosin/Sauerstoff und drei für die Treibstoffkombination Wasserstoff/Sauerstoff in Entwicklung. Ebenso verhält es sich mit Trägerraketen der Typen Chang Zheng 5, 6 und 7 sowie mit neuen Startanlagen, beispielsweise auf der Insel Hainan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6408.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Kounotori 3 verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 13:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-21-66051.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092012152452_small_1.jpg" alt="NASA" width="315" height="262"/><figcaption>
Kounotori 3 unmittelbar unter der Internationalen Raumstation 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- und Aufzeichnungsgeräte gesammelt. Das eine stammt aus den USA und nennt sich Re-Entry Breakup Recorder. Es sammelt Angaben über Temperatur, Beschleunigungen und Rotationsraten während des Wiedereintritts und ist mit einem eigenen Hitzeschutz versehen. Dadurch übersteht der Rekorder den Sturz auf die Erde und kann im Ozean wassern. Anschließend übermittelt REBR die Daten via Iridium-Telefonnetz in die USA. Baugleiche Geräte waren bereits bei ATV 2 und HTV 2 im Einsatz, aber nur teilweise erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die japanische Raumfahrt setzt mit i-Ball erstmals ein eigenes derartiges System ein. Mit diesem werden zusätzlich Bilder gespeichert, die anschließend ausgewertet werden sollen. Das 40 Zemtimeter durchmessende System wurde bei IHI in Tomioka entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kounotori 3 war am 21. Juli mit 4,6 t Fracht zur ISS gestartet und am 27. Juli mit Hilfe des Stationsmanipulators Canadarm2 angekoppelt worden. Anschließend wurden Innen- und Außenfracht entladen und der Stauraum des Raumschiffs mit Abfällen beladen. Zur Innenfracht gehörten fünf Kleinsatelliten, die in den kommenden Wochen aus der ISS ausgeschleust werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ablegen von der Station, was erneut mit Hilfe des Canadarm2 vorgenommen wurde, erfolgten mehrere Separations- und Bremszündungen der Triebwerke. Der Zeitpunkt des Wiedereintritts wird mit ca. 7.24 Uhr MESZ angegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10722.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HTV-3-Mission</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-21-66051.mp3" length="3708009" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Details zum neuen Progress-Annäherungsverfahren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/details-zum-neuen-progress-annaeherungsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 13:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. August startete der unbemannte Frachter Progress-M 16M zur Internationalen Raumstation und koppelte hier nach nicht einmal 6 Stunden, also weniger als 4 Erdumläufen an. Dies erforderte gegenüber dem bisher üblichen Vorgehen einige Änderungen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASASpaceflight. Vertont von Peter Rittinger. Diese betreffen sowohl die ISS-Bahn als auch die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/details-zum-neuen-progress-annaeherungsverfahren/" data-wpel-link="internal">Details zum neuen Progress-Annäherungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. August startete der unbemannte Frachter Progress-M 16M zur Internationalen Raumstation und koppelte hier nach nicht einmal 6 Stunden, also weniger als 4 Erdumläufen an. Dies erforderte gegenüber dem bisher üblichen Vorgehen einige Änderungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASASpaceflight. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-08-54608.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082012151119_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="333" height="261"/><figcaption>
Progress im Anflug auf das ISS-Modul Pirs 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese betreffen sowohl die ISS-Bahn als auch die Technik an Bord des anfliegenden Raumschiffes. Am Prinzip des Verfahrens ändert sich allerdings nichts. Mit dem Start des Raumschiffes muss man warten, bis der Startplatz möglichst genau in der Bahnebene des Ziels, hier also der Internationalen Raumstation, liegt. Zusatzbedingung ist, dass die ISS erst &#8222;vor kurzem&#8220; den darüberliegenden Bahnpunkt durchflogen hat. Hier kommt nun der wesentliche Unterschied zum Tragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Annäherungsverfahren innerhalb von 50 Stunden, wie es in den letzten Jahren immer zum Einsatz kam, kann die ISS bis zu 270 Grad dem Raumschiff vorausfliegen. Dafür benötigt die ISS 67 bis 68 Minuten. Dieser Umstand, dass die Bahnebene den Startort kreuzt und die ISS maximal 68 Minuten voraus ist, tritt täglich einmal ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim neuen Verfahren müssen die Anpassungsmanöver in kürzerer Zeit aufeinander erfolgen. In dieser Zeit kann das Raumschiff aber einen so hohen Phasenwinkel von 270 Grad nicht aufholen und gleichzeitig die Bahn der des Ziels angleichen. Der Winkel muss auf etwa 30 Grad begrenzt sein. Das bedeutet, dass die ISS keine 8 Minuten zuvor den Startplatz überflogen haben darf. Dieser Fall tritt nur im Abstand von etwa 3 Tagen ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um langfristig planen zu können, müssen daher die Bahnparameter, insbesondere Flughöhe und Umlaufzeit, über einen längeren Zeitraum konstant bleiben und können nicht an die Bedürfnisse wechselnder Nutzlastanforderungen angepasst werden. Dies soll nun für die Zukunft gewährleistet werden. Die Bahn der ISS wurde seit Anfang Juni 2011 auf relativ konstante 400 Kilometer angehoben, die Umlaufzeit auf etwa 92,6 Minuten justiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Progress-M16M wurde nun ein neues, schnelleres Rendezvousverfahren erstmals getestet. Dabei werden nach dem ersten Umlauf die Bahnparameter des Raumschiffes mit hoher Präzision vom Boden aus gemessen und zusammen mit den aktuellen Werten der ISS an das Raumschiff übermittelt. Es folgen zwei Bahnmanöver des Raumschiffs zur Reduzierung des Phasenwinkels. Dies muss und kann bei Progress-MM nun aufgrund der verbesserten Rechentechnik autonom gesteuert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergibt die anschließende Messung, dass die Manöver im Rahmen der festgelegten Toleranzen erfolgreich waren, werden zwei weitere Bahnkorrekturen ausgeführt, welche das Raumschiff im 4. Orbit zur ISS führen. Hier werden dann mittels des Rendezvoussystems Kurs relativ zur Station die notwendigen kleinen Lage- und Geschwindigkeitskorrekturen berechnet und ausgeführt, die letztlich zum Ankoppeln führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Verfahren wurde zwar bei einem unbemannten Raumschiff getestet, ist aber eigentlich für die bemannten Sojus-Raumschiffe gedacht. Diese sind in Form, Masse, elektronischer und Triebwerksausrüstung den unbemannten Progress-Raumschiffen recht ähnlich. Auch die Trägerraketen sind vom gleichen Grundtyp. Ein erster bemannter Test des deutlich kürzeren Anfluges auf die Internationale Raumstation soll in der ersten Jahreshälfte 2013 erfolgen. Damit wird die Zeit, welche die Raumfahrer in den recht beengten Verhältnissen innerhalb der Kapsel zubringen, deutlich verkürzt, was auch das eigentliche Ziel der Neuerung ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Bahnerhalt &amp; Bahnmanöver</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kounotori 3 an ISS angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-an-iss-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 12:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das japanische Frachtraumschiff Kounotori 3 (HTV 3) wurde heute gegen 14.20 Uhr MESZ mit dem kanadischen Manipulatorarm der Internationalen Raumstation verbunden und ist nun bereit für die Ankopplung an den zur Erde zeigenden Port des Moduls Harmony. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Es bringt rund 4,6 Tonnen Fracht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das japanische Frachtraumschiff Kounotori 3 (HTV 3) wurde heute gegen 14.20 Uhr MESZ mit dem kanadischen Manipulatorarm der Internationalen Raumstation verbunden und ist nun bereit für die Ankopplung an den zur Erde zeigenden Port des Moduls Harmony.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-07-28-81598.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27072012145348_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="402" height="291"/><figcaption>
HTV 3 kurz vor dem &#8222;Ankoppeln&#8220; 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es bringt rund 4,6 Tonnen Fracht in Form von Experimentiereinrichtungen, Nahrungsmitteln, Bekleidung und Gebrauchsgegenständen. Außerdem sind fünf Kleinsatelliten an Bord, die in den nächsten Wochen einzeln vom japanischen Teilkomplex Kibo ins All entlassen werden sollen. Dazu befindet sich auch eine spezielle Startvorrichtung an Bord des HTV 3. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Fracht sind zwei Rekorder, die Daten beim Wiedereintritt und dem Auseinanderbrechen des Transportraumschiffs auf dem Rückweg erfassen und aufzeichnen sollen. Eines davon stammt aus den USA, das zweite aus Japan. Der Großteil der unbemannten Transportraumschiffe, welche Fracht zur ISS bringen, ist nicht dafür konstruiert, weich auf der Erdoberfläche niederzugehen. Vielmehr werden sie mit Abfällen und nicht mehr benötigten Geräten beladen und danach kontrolliert zum Absturz gebracht. Die hohen mechanischen Belastungen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre lassen sie auseinander brechen und die durch die starke Bremswirkung entstehende Hitze führt dazu, dass ein Großteil verglüht. Reste fallen in unbefahrenen und unbewohnten Gebieten ins Meer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls an Bord von HTV 3 ist das Space Communication and Navigation Testbed (SCaN) der NASA. Es verfügt über drei programmierbare Funkgeräte und zugehörige Antennen im S-, L- und K<sub>a</sub>-Band. Mit der an der Gitterstruktur anzubringenden Apparatur will man verschiedene Funkkonfigurationen, die per Software gesteuert werden, testen. 
<br>
Bei den Satelliten handelt es sich um Raiko, FITSat 1, We Wish, F-1 und TechEduSat. Raiko ist quaderförmig mit kleinen Solarzellenpaneelen, wurde von den Universitäten Wakayama und Tohoku entwickelt und soll mehrere Aufgaben übernehmen. Zum einen sollen Bilder der Erde über eine Kamera mit Fischaugenlinse gemacht werden. Außerdem wird durch ihn die Messung der Relativgeschwindigkeit gegenüber der ISS ermöglicht. An Bord gibt es einen experimentellen Sternsensor, eine entfaltbare Membran zum beschleunigten Abstieg aus der Umlaufbahn, Geräte zur Bahnvermessung über Dopplereffekt sowie Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung im K<sub>u</sub>-Band-Bereich. 
<br>
We Wish ist ein würfelförmiger Minisatellit mit einer Kantenlänge von knapp 10 cm und einer Masse von etwa 1 kg. Er wurde von Meisei Electric gebaut und dient der Ausbildung. Außerdem wird eine schmalbandige Infrarotkamera erprobt. FITSat ähnelt We Wish, stammt aber vom Fukuoka Institute of Technology und dient der Erprobung optischer Kommunikationseinrichtungen mittels leistungsfähiger Leuchtdioden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">F-1 (1 kg) stammt von der FPT-Universität Hanoi (Vietnam) und umfasst eine einfache Kamera, ein 3-Achsen-Magnetometer sowie verschiedene Temperatursensoren. Die Lageregelung soll über Magnetfelder erfolgen. Der fünfte Cubesat im Bunde, TechEduSat (1 kg) ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der San Jose State University (USA), ÅAC Microtec (Schweden) und dem NASA Ames Research Institute (USA). Dabei steht ein Kommunikationsexperiment über Iridium- bzw. Orbcom-Satelliten im Mittelpunkt. Der Satellit soll direkt mit diesen Telefonnetzen Kontakt aufnehmen und so einen Informationsaustausch zwischen Orbit und Erde ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Youtube Spacelab wurden im März zwei Sieger benannt, deren Experimente nun zur Internationalen Raumstation transportiert werden. Dabei handelt es sich zum einen um eine Untersuchung, wie sich die Fähigkeit von Bakterien zur Bekämpfung von Pilzwachstum in der Schwerelosigkeit verändert, zum anderen wird die Anpassung einer Zebraspinne an die Schwerelosigkeit erforscht.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergreifen des Transportschiffes erfolgte etwa eine Viertelstunde später als ursprünglich geplant, da die Stationsbesatzung von einer unscharfen Abbildung einer Kamera bei Dunkelheit berichtete und den Vorgang lieber bei Tageslicht durchführen wollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> (17 Uhr)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konotouri 3 ist mittlerweile fest mit der Station verbunden. Die Luken zwischen Raumfahrzeug und Station sollen morgen Mittag geöffnet werden. Die Außenfracht soll am 6. August ausgeladen werden, Abkopplung und Abflug sind für den 6. September geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10722.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-3 Mission</a></li></ul>
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		<title>ISS-Besatzung wieder in voller Stärke</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wieder-in-voller-staerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 09:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Ankopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 05M am Forschungsmodul Rasswjet ist die ISS-Expedition 32 komplett auf der Station. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Die Kopplung erfolgte gegen 6.51 Uhr MESZ, an Bord des Raumschiffes befanden sich Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide. Sie werden in den kommenden Monaten mit Gennadi Padalka, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der Ankopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 05M am Forschungsmodul Rasswjet ist die ISS-Expedition 32 komplett auf der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072012113337_small_1.jpg" alt="NASA" width="359" height="224"/><figcaption>
Sojus-TMA 05M im Anflug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kopplung erfolgte gegen 6.51 Uhr MESZ, an Bord des Raumschiffes befanden sich Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide. Sie werden in den kommenden Monaten mit Gennadi Padalka, Josph Acaba und Sergej Rewin an Bord der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Programm stehen umfangreiche Experimentierserien, Wartungsarbeiten, das Be- und Entladen von Frachtraumschiffen sowie zwei Außenbordeinsätze. Beim ersten, Mitte August, sollen Padalka und Malentschenko zusätzliche Mikrometeoritenschilde am Modul Swesda anbringen und den zweiten Teleskoparm von Pirs zu Poisk verlegen. Pirs wird kurz vor der Ankunft des Forschungsmoduls Naúka Platz für dieses neue Labor an der Unterseite von Swesda machen müssen. Die Teleskoparme sollen aber weiterhin verwendet werden. Falls noch Zeit ist, sollen Experimente eingesammelt und ein kleiner Subsatellit ausgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Ausstieg soll von Williams und Hoshide Ende August ausgeführt werden. Dabei soll eine von 4 Schalteinheiten für die Stromversorgung der Station gewechselt werden. Außerdem müssen Kabel zum zukünftigen Andockplatz von Naúka verlegt werden. Falls noch Zeit bleibt, soll das Kopplungsmodul PMA 2, an dem bis 2011 Space Shuttles regelmäßig angedockt hatten, mit einem thermalen Schutz versehen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072012113337_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="364" height="200"/><figcaption>
Raumfahrer zu Beginn der Telekonferenz mit dem russischen Kontrollzentrum 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Experimente an Bord der Station betreffen die Forschungsgebiete Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialwissenschaft, Medizin, Meteorologie, Physik und Technik. Außerdem werden mehrere Bildungsprojekte durchgeführt. Insgesamt stehen 201 Untersuchungen auf den Arbeitsplänen, davon sind 123 neu. Dazu gehört auch ein mit Kounotouri 3 zur Station gelangendes Frischwasseraquarium, in dem Knochen- und Muskelabbau bei Fischen detailliert untersucht werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp 2 Stunden nach der Kopplung und dem Test der Dichtigkeit der Kopplungsstelle wurden die Luken zwischen Station und Raumschiff geöffnet. Danach konnten Alteingesessene und Neulinge mit Bodenstationen und Verwandten sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress-Frachter angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 15M]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 47. Progress-Frachter, der sich seit 2000 auf den Weg zur Internationalen Raumstation gemacht hat, dockte gegen 16.39 Uhr MESZ automatisch am Schleusenmodul Pirs an. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA-TV. Er bringt insgesamt 2.356 kg Fracht, darunter Treibstoffe, Wasser, Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung, Hygieneartikel, Ausrüstungsgegenstände für die russischen Module, Ersatzteile, Experimentiermaterial, Dokumentationen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/" data-wpel-link="internal">Progress-Frachter angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der 47. Progress-Frachter, der sich seit 2000 auf den Weg zur Internationalen Raumstation gemacht hat, dockte gegen 16.39 Uhr MESZ automatisch am Schleusenmodul Pirs an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA-TV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042012172944_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="363" height="271"/><figcaption>
Progress-M 15M in der Endphase der Annäherung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er bringt insgesamt 2.356 kg Fracht, darunter Treibstoffe, Wasser, Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung, Hygieneartikel, Ausrüstungsgegenstände für die russischen Module, Ersatzteile, Experimentiermaterial, Dokumentationen und persönliche Fracht für die Kosmonauten. Progress-M 15M war am Freitag Nachmittag von Baikonur aus an der Spitze einer Sojus-U-Trägerrakete gestartet und hatte im Verlauf der beiden letzten Tage den Abstand zwischen sich und der Internationalen Raumstation kontinuierlich verringert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unbemannte Frachtraumschiffe dienen bisher fast ausschließlich der Frachtlieferung und Müllentsorgung. Zwei Mal brachten modifizierte Progress-Raumschiffe auch kleinere Module zur Station. Insgesamt bringen es die 47 Frachter auf eine Warenlieferung von mehr als 100 Tonnen. Russland startet in diesem Jahr fünf Progress. Ihnen zur Seite stehen je ein ESA-ATV, ein HTV aus Japan und nach dem Ende der Space-Shuttle-Flüge sind erstmals US-Frachter der Typen Dragon und Cygnus geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorgänger, Progress-M 14M, hatte am Donnerstag von der ISS abgekoppelt und verbleibt noch bis zum 28. April für Radarexperimente im Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10679.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 14M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/" data-wpel-link="internal">Progress-Frachter angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress-Raumschiff erreicht die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[KURS]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Passend zum elften Jahrestag der ständigen ISS-Besetzung legte Progress-M 13M am Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs an. Mit den Raumfahren Sergej Krikaljow, William Shepherd und Juri Gidsenko erreiche am 2. November 2000 in Sojus-TM 31 erstmals eine Besatzung die Internationale Raumstation. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. In Vorbereitung auf die heutige Ankunft des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-Raumschiff erreicht die ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Passend zum elften Jahrestag der ständigen ISS-Besetzung legte Progress-M 13M am Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs an. Mit den Raumfahren Sergej Krikaljow, William Shepherd und Juri Gidsenko erreiche am 2. November 2000 in Sojus-TM 31 erstmals eine Besatzung die Internationale Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02112011170749_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02112011170749_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 13M im Anflug 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf die heutige Ankunft des unbemannten Transportschiffes Progress-M 13M machten sich Sergej Wolkow und Satoshi Furukawa von der Langzeitbesatzung 29 mit dem russischen System TORU vertraut. Mit TORU ist es möglich, den Anflug von Progress zu verfolgen und bei Problemen mit dessen automatischem KURS-Annäherungssystem per Handsteuerung anzudocken. Dies war heute allerdings nicht nötig und so erreichte der Raumfrachter pünktlich und problemlos die ISS. Rund 400 Kilometer über dem Nordteil Chinas koppelte Progress-M 13M um 12:41 Uhr MEZ automatisch an. Er war vor drei Tagen vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet und hat rund 2,6 Tonnen Treibstoff und Versorgungsgüter an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Kontakt des Frachtraumschiffes mit dem Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs wurden einige Minuten später die festen Verbindungen am Kopplungsadapter geschlossen. Die ISS befand sich während des Dockingmanövers für ca. 30 Minuten in freier Drift, wenig später wurde die Kontrolle der Station an die US-Gyroskope zurück übergeben. Im weiteren Verlaufe dieses Tages werden die Dichtigkeitstest zwischen den beiden Raumfahrzeugen durchgeführt, ein Öffnen der Luken ist noch für den heutigen Abend geplant. Progress-M 13M soll bis Ende Januar 2012 an der ISS verbleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10215.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-13M* </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-Raumschiff erreicht die ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächste COTS-Flüge auf 2012 verlegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechste-cots-fluege-auf-2012-verlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 08:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34379</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die nächsten Erprobungsflüge kommerzieller Frachtraumschiffe zur Internationalen Raumstation werden auf frühestens Februar bzw. Mai 2012 verlegt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich um den 2. Testflug einer Dragon-Kapsel auf einem Falcon-9-Träger von SpaceX und den ersten eines Cygnus-Frachters auf einer Taurus II der Orbital Sciences [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die nächsten Erprobungsflüge kommerzieller Frachtraumschiffe zur Internationalen Raumstation werden auf frühestens Februar bzw. Mai 2012 verlegt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-21-73628.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092011101117_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092011101117_small_1.jpg" alt="Space Exploration Technologies (Roger Gilbertson)" width="260"/></a><figcaption>
Vorbereitungsarbeiten an der zweiten Dragon-Kapsel 
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(Bild: Space Exploration Technologies (Roger Gilbertson))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um den 2. Testflug einer Dragon-Kapsel auf einem Falcon-9-Träger von SpaceX und den ersten eines Cygnus-Frachters auf einer Taurus II der Orbital Sciences Corporation. Zuvor muss speziell geschultes Personal zur Station fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Andocken an ein Common Berthing Mechanism genanntes Kopplungsaggregat erfolgt mittels Manipulatorarm. Dazu muss das Raumschiff in unmittelbarer Nähe der Station seine Position halten und ein Astronaut an Bord der ISS den Manipulatorarm heranführen und dessen Endeffektor mit einer speziellen Greifvorrichtung verbinden. Dies wurde bereits beim Ankoppeln der japanischen Versorgungsraumschiffe HTV 1 und 2 so gehandhabt. Spätere Versionen von Dragon und Cygnus könnten aber auch mit automatischen Kopplungsaggregaten ausgerüstet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des Fehlstarts eines russischen Progressfrachters im letzten Monat und der notwendig gewordenen zusätzlichen Überprüfungen der Trägerraketen verschieben sich die nächsten bemannten Missionen zur ISS um mehrere Wochen. Gegenwärtig sind die Starts für den 12. November und den 20. Dezember vorgesehen. Außerdem sollen auch zwei Progress-Transporter noch vorher Versorgungsnachschub zur Station transportieren. Die geplanten Startdaten hier: 30. Oktober 2011 und 26. Januar 2012. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ist es offenbar offiziell, dass die Ziele des zweiten und dritten Dragon-Fluges zusammengelegt werden, wenn die ursprünglichen Ziele des COTS-2-Fluges erreicht werden. Nach neuntägigem Alleinflug soll dann der Anflug auf die ISS erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9287.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon &#8211; COTS 2</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Taurus II/Cygnus &#8211; COTS 1</a></li></ul>
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		<title>Mission von Progress-M 11M beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-11m-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 20:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission des Raumfrachters endete heute planmäßig mit dem Verglühen in der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roscosmos. Um 11:34 Uhr unserer Zeit zündete das Versorgungsraumschiff Progress-M 11M seine Triebwerke und leitete damit den Wiedereintritt ein. Nach drei Minuten Brenndauer war dieses Manöver beendet und wenig später traf der Transporter auf die dichteren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Mission des Raumfrachters endete heute planmäßig mit dem Verglühen in der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roscosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 11:34 Uhr unserer Zeit zündete das Versorgungsraumschiff Progress-M 11M seine Triebwerke und leitete damit den Wiedereintritt ein. Nach drei Minuten Brenndauer war dieses Manöver beendet und wenig später traf der Transporter auf die dichteren Schichten der Erdatmosphäre. Ein Großteil verglühte, die Bestandteile, die den Eintritt überstanden, schlugen um 12:21 Uhr im Pazifik auf. Das Gebiet, in welchem die Teile niedergingen, liegt mit den Koordinaten 40° 8‘ Süd, 135° 2‘ West fernab jeglicher Schifffahrtsrouten. In diesem als Weltraumfriedhof bezeichneten Bereich fanden bereits viele andere Frachter sowie die Raumstation MIR ihr Ende. 
<br>
Am 23. August hatte Progress-M 11M von der Internationalen Raumstation ISS abgelegt. Danach führte der Frachter noch das „Radar-Progress“ genannte Experiment durch, bei dem mithilfe der Triebwerke des Raumschiffes die Ionosphäre auf ihre Eigenschaften untersucht wurde. Der eigentlich vorgesehene Nachfolger, Progress-M 12M, erreichte aufgrund eines Problems der Sojus-Trägerrakete nicht den vorgesehenen Orbit und stürzte ab. Ein defekter Gasgenerator in der dritten Stufe hatte dafür gesorgt, dass das Triebwerk frühzeitig abgeschaltet wurde. Der nächste Frachter, Progress-M 13M, soll nun Mitte Oktober zur Station fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9807" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-11M*</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9988" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-12M*</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1021" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-13M*</a></li></ul>
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