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	<title>Friedrichshafen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Friedrichshafen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Von Airbus gebauter ESA-JAXA-Klimasatellit erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/von-airbus-gebauter-esa-jaxa-klimasatellit-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 12:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blick vom Himmel: EarthCARE erforscht Wolken und Klima. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 29. Mai 2024. Friedrichshafen, 29. Mai 2024 &#8211; Der von Airbus gebaute Klimasatellit EarthCARE ist erfolgreich vom Militärstützpunkt Vandenberg in Kalifornien gestartet. EarthCARE (Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer) ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Blick vom Himmel: EarthCARE erforscht Wolken und Klima. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 29. Mai 2024.</p>



<p>Friedrichshafen, 29. Mai 2024 &#8211; Der von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/airbus/" data-wpel-link="internal">Airbus</a> gebaute Klimasatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/earthcare/" data-wpel-link="internal">EarthCARE</a> ist erfolgreich vom Militärstützpunkt Vandenberg in Kalifornien gestartet. EarthCARE (Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer) ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen und japanischen Raumfahrtagenturen (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/jaxa/" data-wpel-link="internal">JAXA</a>). Der Satellit wird untersuchen, welche Rolle Wolken und Aerosole (winzige atmosphärische Partikel) bei der Reflexion der Sonnenstrahlung in den Weltraum (d. h. bei der Abkühlung der Atmosphäre) und beim Einfangen der von der Erdoberfläche ausgesandten Infrarotstrahlung (d. h. bei der Aufheizung der Atmosphäre) spielen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560005m4f1mgxtp.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE im Reinraum von Airbus in Friedrichshafen, Deutschland. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="EarthCARE im Reinraum von Airbus in Friedrichshafen, Deutschland. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560005m4f1mgxtp60.jpg" alt="EarthCARE im Reinraum von Airbus in Friedrichshafen, Deutschland. (Bild: Airbus)" class="wp-image-140485" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560005m4f1mgxtp60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560005m4f1mgxtp60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE im Reinraum von Airbus in Friedrichshafen, Deutschland. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>&#8222;EarthCARE ist die größte und komplexeste Earth Explorer-Sonde der ESA &#8211; eine Leuchtturmmission, deren Daten dazu beitragen werden, die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Klima- und numerischen Wettervorhersagemodellen zu verbessern&#8220;, sagte Alain Fauré, Leiter von Space Systems bei Airbus. &#8222;Die internationale Zusammenarbeit war entscheidend, denn mehr als 200 Forschungsinstitute und 45 Unternehmen in ganz Europa arbeiteten für den Bau dieses Raumfahrzeugs Hand in Hand.&#8220;</p>



<p>EarthCARE wird vertikale Profile natürlicher und vom Menschen verursachter Aerosole erstellen, die Verteilung von Wassertröpfchen und Eiskristallen sowie deren Transport in Wolken erfassen und wesentliche Beiträge zur Verbesserung der Modellierung der Klimaerwärmung und der Wettervorhersage liefern. Aerosole beeinflussen den Lebenszyklus von Wolken und tragen somit indirekt dazu bei, wie sie Strahlung abgeben &#8211; ihre Messung wird ein besseres Verständnis des Energiehaushalts der Erde ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560064j4wbxswwq2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die vier Instrumente von EarthCARE. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Die vier Instrumente von EarthCARE. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560064j4wbxswwq60.jpg" alt="Die vier Instrumente von EarthCARE. (Grafik: ESA)" class="wp-image-140487" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560064j4wbxswwq60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm386566560064j4wbxswwq60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die vier Instrumente von EarthCARE. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p><strong>Instrumentelle Zusammenarbeit: eine Mission, zwei Agenturen, vier Instrumente</strong><br>Die Sonde wurde unter Beteiligung von Experten aus 15 europäischen Ländern sowie aus Japan und Kanada unter der Leitung von Airbus in Friedrichshafen entwickelt, gebaut und getestet.</p>



<p>Das von Airbus gebaute Atmosphären-Lidar ATLID ist eines der vier Instrumente auf dem EarthCARE-Satelliten und liefert vertikale Profile von Aerosolen und dünnen Wolken. ATLID ist nach Aeolus das zweite weltraumgestützte Ultraviolett-Lidar aus Europa und macht Airbus zu einem weltweiten Spezialisten für weltraumgestützte Lidare.</p>



<p>Der Satellit umfasst auch ein Breitband-Radiometer, das von der ESA mit Hilfe der europäischen Industrie entwickelt wurde, sowie einen Multi-Spectral Imager von der Airbus-Tochter Surrey Satellite Technology Limited und ein Wolkenprofil-Radar der von der JAXA entwickelt wurde.</p>



<p>Diese einzigartige Kombination von Instrumenten wird es den Wissenschaftlern zum ersten Mal ermöglichen, die Rolle von Wolken und Aerosolen auf den Strahlungshaushalt der Erde mit einem integrierten Satellitensystem direkt zu bewerten und so die derzeitigen Unsicherheiten zu verringern.</p>



<p>EarthCARE wird die Erde in einer sonnensynchronen 400-km-Polarumlaufbahn umkreisen und dabei den Äquator am frühen Nachmittag überqueren, um die Tageslichtbedingungen optimal nutzen zu können. Mit einem Gewicht von 2,3 Tonnen und einer Länge von 18 Metern wird EarthCARE nach der Installation des Solarpanels und des CPR-Instruments mindestens drei Jahre lang im Einsatz sein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4040.msg561986#msg561986" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EarthCARE auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>BTU-Experiment erneut für Einsatz im Weltraum in Vorbereitung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/btu-experiment-erneut-fuer-einsatz-im-weltraum-in-vorbereitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem einzigartigen Experiment, das ausschließlich in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden kann, wollen BTU-Forschende die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Polkappen der Erde und die damit verbundenen Veränderungen in Luft- und Meeresströmungen untersuchen. Eine Pressemitteilung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Quelle: BTU 18. März 2024. 18. März 2024 &#8211; Im Februar 2024 startete die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit einem einzigartigen Experiment, das ausschließlich in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden kann, wollen BTU-Forschende die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Polkappen der Erde und die damit verbundenen Veränderungen in Luft- und Meeresströmungen untersuchen. Eine Pressemitteilung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: BTU 18. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AtmoFlowProgressMeetingLabatAirbus12024ADSDrAstridAdrian2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Airbus-, DLR- und BTU-Wissenschaftler*innen im Reinraum von Airbus Defence and Space (ADS) in Friedrichshafen vor den Hardwareteilen des AtmoFlow-Experiments. Aus dem BTU-Team mit dabei: Dr. Peter Szabo (3.v.l.), Simon Kühne (4.v.l.), Dr. Vadim Travnikov (6.v.l.), Peter Haun (6.v.r.), Prof. Christoph Egbers (5.v.r) und Yann Gaillard-Röpke (4.v.r.), (Foto: ADS/Dr. Astrid Adrian)" data-rl_caption="" title="Airbus-, DLR- und BTU-Wissenschaftler*innen im Reinraum von Airbus Defence and Space (ADS) in Friedrichshafen vor den Hardwareteilen des AtmoFlow-Experiments. Aus dem BTU-Team mit dabei: Dr. Peter Szabo (3.v.l.), Simon Kühne (4.v.l.), Dr. Vadim Travnikov (6.v.l.), Peter Haun (6.v.r.), Prof. Christoph Egbers (5.v.r) und Yann Gaillard-Röpke (4.v.r.), (Foto: ADS/Dr. Astrid Adrian)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AtmoFlowProgressMeetingLabatAirbus12024ADSDrAstridAdrian26.jpg" alt="Airbus-, DLR- und BTU-Wissenschaftler*innen im Reinraum von Airbus Defence and Space (ADS) in Friedrichshafen vor den Hardwareteilen des AtmoFlow-Experiments. Aus dem BTU-Team mit dabei: Dr. Peter Szabo (3.v.l.), Simon Kühne (4.v.l.), Dr. Vadim Travnikov (6.v.l.), Peter Haun (6.v.r.), Prof. Christoph Egbers (5.v.r) und Yann Gaillard-Röpke (4.v.r.), (Foto: ADS/Dr. Astrid Adrian)" class="wp-image-137793"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Airbus-, DLR- und BTU-Wissenschaftler*innen im Reinraum von Airbus Defence and Space (ADS) in Friedrichshafen vor den Hardwareteilen des AtmoFlow-Experiments. Aus dem BTU-Team mit dabei: Dr. Peter Szabo (3.v.l.), Simon Kühne (4.v.l.), Dr. Vadim Travnikov (6.v.l.), Peter Haun (6.v.r.), Prof. Christoph Egbers (5.v.r) und Yann Gaillard-Röpke (4.v.r.), (Foto: ADS/Dr. Astrid Adrian)</figcaption></figure>



<p>18. März 2024 &#8211; Im Februar 2024 startete die zweite Phase des DLR-Projekts „AtmoFlow“. AtmoFlow bezeichnet die wissenschaftlichen Untersuchungen der konvektiven Strömung in einem Kugelschalensystem, welches analog zu planetaren Strömungsfeldern ist“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Christoph Egbers, der das Projekt leitet. Der Förderzeitraum umfasst drei Jahre und eine Fördersumme von knapp 680.000 Euro.</p>



<p><strong>BTU-Strömungsforschung zum dritten Mal im Weltall</strong><br>Mit AtmoFlow wird bereits zum dritten Mal ein von der BTU wissenschaftlich und technologisch koordiniertes Raumstationsexperiment in den Orbit fliegen. Die Vorläuferexperimente GeoFlow I (2008-2009) und GeoFlow II (2011-2018) waren bereits sehr erfolgreich von Cottbus aus vorbereitet und durchgeführt worden. Prof. Dr.-Ing. Christoph Egbers, Lehrstuhlinhaber Aerodynamik und Strömungslehre der BTU und Leiter aller drei Projekte, erklärt begeistert: „Das ist etwas sehr Besonderes. Es gibt kaum eine andere deutsche Universität, die seit über 20 Jahren an so vielen Raumstationsexperimenten teilgenommen hat.“ Dazu gehören auch zahlreiche begleitende Bodenexperimente und Parabelflüge sowie Forschungsraketenflüge, bei denen für kurze Zeit Schwerelosigkeit vorherrscht. Mit dem neuen DLR-Projekt werden drei weitere Stellen für Wissenschaftler*innen gefördert.</p>



<p><strong>Miniatur-Erde auf der ISS</strong><br>Das Hauptanliegen des Atmospherical Flow (AtmoFlow)-Experimentes liegt auf der Untersuchung atmosphärischer, konvektiver Strömungen im Kugelspalt. Solche Kugelspalt-Experimente sind in den Disziplinen Geophysik, Astrophysik und ganz besonders in der Atmosphärenforschung weit verbreitet und von zentraler Bedeutung. Die Besonderheit der BTU-Technik ist ihre Kugelgeometrie im Unterschied zu anderen häufig planaren, kartesischen Experimenten.</p>



<p>In AtmoFlow sollen Strömungen in sphärischer Geometrie unter dem Einfluss eines zentralen Kraftfeldes („Miniatur-Erde“) untersucht werden, die atmosphären-ähnlichen Randbedingungen ausgesetzt sind. Diese Versuchsanordnung kann nicht auf der Erde realisiert werden, da ihr Gravitationsfeld das künstliche zentrale Kraftfeld des Modells überlagert. Unter Mikrogravitationsbedingungen, also in annähernder Schwerelosigkeit, kann das Modell-Kraftfeld jedoch Konvektion simulieren – Strömungen, wie sie in der Erdatmosphäre, in den Weltmeeren oder im Magmamantel vorkommen.</p>



<p>Parallel und komplementär dazu entwickelt Dr.-Ing. Vadim Travnikov, Wissenschaftler im Team von Prof. Egbers, seit Januar 2024 im Rahmen eines von der DFG-geförderten Projekts ein hydrodynamisches CFD-Modell (Computational Fluid Dynamics). Dieses Strömungsmodell soll die Erscheinungsformen und das Zusammenspiel atmosphärischer Strömungen der Erde beschreiben. Mit Hilfe einer Stabilitätsanalyse erfährt der Forscher auf diese Weise mehr über den Zustand einer Strömung. So kann eine Instabilität den Übergang zu einer turbulenten Strömung einleiten, die sich in der Erdatmosphäre beispielsweise in einem Wirbelsturm äußert. „Uns interessiert, wie sich die Strömungen mit dem Klimawandel weltweit verändern“, sagt der Wissenschaftler. „Mit diesem Wissen können Meteorologen das lokale Klima genauer vorhersagen.“ Die Ergebnisse dieser Forschungen fließen in das Projekt Atmoflow zur Untersuchung planetarer, atmosphärischer Strömungen auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein.</p>



<p><strong>Nach aktuellem Stand ist der Flug zur ISS für 2026 oder 2027 geplant.</strong><br>Ziel des BTU-Projekts ist die Etablierung eines Simulationsmodells, das auf Basis der Daten aus dem Kugelmodell atmosphärische Konvektionsprozesse berechnet. Durch Änderung der Randbedingungen – wie beispielsweise höhere Temperaturen an Nord- und Südpol – können mit diesem Modell auch Auswirkungen des Klimawandels auf Strömungsprozesse simuliert und mögliche Folgen abgeschätzt werden. Das Team besteht weiterhin aus Dr. Peter Szabo, M.Sc. Peter Haun, M.Sc. Yaraslau Sliavin und M.Sc. Yann Gaillard-Röpke.</p>



<p><strong>Hintergrund</strong><br>Russland, die USA, Japan und Europa betreiben die ISS und ihre Forschungsmodule gemeinsam noch mindestens bis zum Jahr 2030. Allein aus Deutschland laufen 40-50 Experimente verschiedener Disziplinen und Einrichtungen in der Schwerelosigkeit der Raumstation.</p>


<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.msg560521#msg560521" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Forschung &#038; Forschungseinrichtungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus beginnt mit der Produktion von Galileo-Satelliten der zweiten Generation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-beginnt-mit-der-produktion-von-galileo-satelliten-der-zweiten-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 18:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023. Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus26.jpg" alt="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" class="wp-image-134100"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von Beyond Gravity von Zürich begonnen. Nach einer ersten Vorbereitung werden die Panels an andere Airbus-Standorte versandt, bevor sie in Friedrichshafen endgültig integriert und getestet werden. Die Galileo G2-Satelliten sollen in den kommenden Jahren gestartet werden, um die anfängliche Einführung und Validierung des G2-Systems zu unterstützen.</p>



<p>Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Nach der erfolgreichen Entwicklungsphase beginnen wir nun mit der Produktion der hochmodernen Galileo-G2-Satelliten. Unsere Teams in Friedrichshafen arbeiten mit Ingenieuren in ganz Europa zusammen, um den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten und diese hochentwickelten Satelliten fertig zu stellen. Diese werden das globale Galileo-System weiter verbessern und noch mehr Möglichkeiten für Dienste auf der Erde eröffnen.&#8220;</p>



<p>Um den anspruchsvollen Zeitplan für die Auslieferung aller sechs Satelliten in weniger als zwei Jahren einhalten zu können, hat Airbus ein koordiniertes Produktionsprogramm entwickelt, bei dem das Know-how für die Herstellung, Integration und Prüfung der Satelliten an den Airbus-Standorten Backnang (bei Stuttgart), Friedrichshafen, Madrid, Ottobrunn (bei München) und Toulouse genutzt wird. Die zweite Satellitenstruktur soll Anfang 2024 und die dritte gegen Ende des nächsten Jahres eintreffen. Das modulare Konzept von Airbus für die Herstellung der G2-Satelliten sieht vor, dass jeweils drei Satelliten parallel produziert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="184" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba26.jpg" alt="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" class="wp-image-134102"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Die G2-Satelliten werden mit verbesserten Navigationsantennen ausgestattet sein, die dazu beitragen werden, die Genauigkeit des führenden europäischen globalen Navigationssatellitensystems zu erhöhen. Die Satelliten, die zum ersten Mal mit einem elektrischen Antrieb und stärkeren Navigationsantennen ausgestattet sind, werden auch vollständig digitale Nutzlasten haben, die in der Umlaufbahn leicht umkonfiguriert werden können, so dass sie mit neuen Signalen und Diensten aktiv auf die sich verändernden Bedürfnisse der Nutzer reagieren können.</p>



<p>Javier Benedicto, Direktor für Navigation bei der ESA, sagte: &#8222;Dieser neue Meilenstein ist ein Beweis für die Fähigkeiten und den Einsatz der europäischen Industrie und bekräftigt das Engagement der ESA, die Grenzen der Satellitennavigation neu zu definieren. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie die vielen Teile zusammenkommen, um ein noch leistungsfähigeres Galileo-System ins Leben zu rufen, damit dieses EU-Programm weiterhin den Bürgern Europas und der Welt dienen kann.&#8220;</p>



<p>Die mehr als 2 Tonnen schweren Satelliten, die von der Erfahrung von Airbus mit der äußerst zuverlässigen Eurostar-Serie von Telekommunikationssatelliten profitieren, werden außerdem sechs (statt vier) verbesserte Atomuhren sowie Inter-Satelliten-Verbindungen enthalten, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig abzugleichen. Dies soll den Nutzern auf der ganzen Welt eine Präzisionspositionierung im Dezimeterbereich ermöglichen. Sie werden mit einer erhöhten Datenrate vom und zum Boden gesteuert werden können und mit fortschrittlichen Schutzmechanismen gegen Störsignale und Spoofing ausgestattet sein, um die Galileo-Signale zu schützen. Die Raumsonden werden 15 Jahre lang in der Umlaufbahn betrieben.</p>



<p>Die Phase der vollen Betriebsfähigkeit des Galileo-Programms wird von der Europäischen Union verwaltet und finanziert. Die Europäische Kommission und die ESA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA im Auftrag der Kommission als Konstruktionsbehörde und Hauptverantwortlicher für die Systementwicklung fungiert. Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der ESA wider. &#8222;Galileo&#8220; ist als Marke in der Datenbank des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingetragen (Nr. 002742237).</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg556611#msg556611" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
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		<item>
		<title>Weltraumbehörde beauftragt DPU &#8211; Clean Air in Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumbehoerde-beauftragt-dpu-clean-air-in-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 06:59:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Danube Private University (DPU) in Krems, Niederösterreich, freut sich über ein nächstes spannendes Projekt, denn die Europäische Weltraumbehörde ESA hat eine Machbarkeitsstudie für ein innovatives Luftreinigungssystem (CLAIS &#8211; Clean Air in Space) für Weltraumstationen beauftragt. Eine Presseaussendung der DPU. Quelle: DPU 15. März 2023. Auftragnehmer ist ein Konsortium aus vier Partnern (Bucher Solutions GmbH, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-8fd02483">Die Danube Private University (DPU) in Krems, Niederösterreich, freut sich über ein nächstes spannendes Projekt, denn die Europäische Weltraumbehörde ESA hat eine Machbarkeitsstudie für ein innovatives Luftreinigungssystem (CLAIS &#8211; Clean Air in Space) für Weltraumstationen beauftragt. Eine Presseaussendung der DPU.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DPU 15. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CLAISrenderingv02dpu2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Luftreinigungssystem CLAIS - Illustration. (Grafik: DPU)" data-rl_caption="" title="Luftreinigungssystem CLAIS - Illustration. (Grafik: DPU)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CLAISrenderingv02dpu26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Luftreinigungssystem CLAIS &#8211; Illustration. (Grafik: DPU)</figcaption></figure>



<p>Auftragnehmer ist ein Konsortium aus vier Partnern (Bucher Solutions GmbH, Villinger GmbH, ionOXess GmbH, Danube Private University GmbH), wobei die DPU, vertreten durch Dr. Erich Kny und Univ.-Prof. Dr. Christoph Kleber, der akademische medizinische Partner ist.</p>



<p>Die Machbarkeitsstudie wird von März bis September 2023 durchgeführt. Bei Erfolg der Machbarkeitsstudie wird die Fertigung eines Prototyps mit ausgedehnten terrestrischen Tests veranlasst und dann eine Erprobung im Weltraum durchgeführt, bevor das System zum Einsatz in einer Weltraumstation kommen kann. Entwicklungspartner für die weiteren Phasen von CLAIS wird Airbus Defence &amp; Space in Friedrichshafen sein, das bereits ACLS (Advanced Closed Loop System) entwickelt und geliefert hat, ein fortschrittliches Lebenserhaltungssystem zur Luftreinigung von CO<sub>2</sub> und zur Sauerstoffproduktion für die Internationale Raumstation (ISS).</p>



<p>Die Entwicklung des Luftreinigungssystems CLAIS geht zurück auf die Entwicklungserfolge im H2020 Projekt Clean Air an dem die DPU mit medizinischer Fachexpertise und ausgedehnten Testserien bereits maßgeblich beteiligt war.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19809.msg546301#msg546301" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Danube Private University (DPU)</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus liefert Radar für Copernicus&#8216; Sentinel-1-Mission mit Weltpremiere aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-radar-fuer-copernicus-sentinel-1-mission-mit-weltpremiere-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 10:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Trennungsmechanismus hilft, Weltraumschrott zu vermeiden. Sentinel-1-Radare scannen unseren Planeten und seine Umgebung zum Nutzen der europäischen Bürger. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 21. Juni 2022. Friedrichshafen, 21. Juni 2022 &#8211; Airbus hat das dritte Instrument für die Sentinel-1-Satellitenserie fertiggestellt. Weltpremiere hat ein neuer Trennmechanismus, der helfen soll, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neuer Trennungsmechanismus hilft, Weltraumschrott zu vermeiden. Sentinel-1-Radare scannen unseren Planeten und seine Umgebung zum Nutzen der europäischen Bürger. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 21. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1SeparationMechanismAirbus20192k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1SeparationMechanismAirbus201926.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nachhaltigkeit durch den von Airbus entwickelten Trennungsmechanismus. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj 2019)</figcaption></figure>



<p>Friedrichshafen, 21. Juni 2022 &#8211; Airbus hat das dritte Instrument für die Sentinel-1-Satellitenserie fertiggestellt. Weltpremiere hat ein neuer Trennmechanismus, der helfen soll, Weltraumschrott zu vermeiden. Das C-Band-Radar für den Copernicus-Satelliten Sentinel-1C ist nun auf dem Weg zu den Anlagen von Thales Alenia Space in Rom, Italien, wo es integriert und getestet werden wird. Der Start des Satelliten ist für die erste Hälfte des Jahres 2023 geplant.</p>



<p>Der C-Band-Radarstrahl, den das Instrument erzeugt, kann Veränderungen an der Erdoberfläche mit einer Genauigkeit von wenigen Millimetern feststellen. Das Synthetic Aperture Radar (SAR) hat den Vorteil, dass es bei Wellenlängen arbeitet, die nicht durch Bewölkung oder fehlende Beleuchtung beeinträchtigt werden. Deshalb kann es bei Tag und Nacht und unter allen Wetterbedingungen Daten für die Überwachung von See- und Landgebieten, Notfallmaßnahmen, den Klimawandel und die Sicherheit erfassen. Ein primärer Betriebsmodus über Land und ein weiterer über dem offenen Meer ermöglichen einen vorprogrammierten Betrieb. Typischerweise wird ein Radarbild von einem 250 Kilometer breiten Streifen mit hoher geometrischer Auflösung (5 x 20 m) aufgenommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1CantennasegmentsAirbus20222k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1CantennasegmentsAirbus202226.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-1C-Antennensegmente. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj 2022)</figcaption></figure>



<p>Das neue Radarinstrument für Sentinel-1C ist weitgehend identisch mit den beiden Vorgängermodellen, weist aber eine Besonderheit auf, eine von Airbus patentierte Erfindung, die zum ersten Mal eingesetzt wird. Sie besteht aus Lötstellen an den wichtigsten Verbindungspunkten zum Satelliten, die bei starker Erwärmung schmelzen und die Radarantenne von der Satellitenplattform trennen. Beide Teile sind dann getrennt der vollen Reibungshitze ausgesetzt und verglühen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am Ende der nominellen Lebensdauer des Satelliten von 7,25 Jahren früher und schneller. Damit leistet die Airbus-Erfindung einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Weltraummüll und zum Schutz der Umwelt im Orbit.</p>



<p>Die Teams von Airbus Space Systems haben die 12,3 m x 0,9 m große Antenne in Friedrichshafen gebaut und überprüft, während das elektronische Teilsystem in Portsmouth (Großbritannien) hergestellt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1satArtESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1satArtESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Europas Radarauge blickt auf die Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p>Die T/R-Module (Transmit &amp; Receive) und die Front-End-Elektronik wurden von Thales Alenia Space nach Airbus-Spezifikationen entwickelt und produziert.</p>



<p>Seit April 2014 liefert die Sentinel-1-Mission “rund um die Uhr” und bei allen Wetterbedingungen Bilddaten für Copernicus. Copernicus ist das weltgrößte Umweltprogramm &#8211; geführt von Europa. Es ist ein gemeinschaftliches Vorhaben der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA.</p>



<p>Bis Ende Mai 2022 haben mehr als 620.000 Nutzer rund 39 Millionen Sentinel-1-Produkte heruntergeladen, was 48 Millionen Gigabyte an Daten entspricht.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg533682#msg533682" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Airbus: Polar-Eis- und Schnee-Überwachungsmission CRISTAL auf Kurs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-polar-eis-und-schnee-ueberwachungsmission-cristal-auf-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 08:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Airbus gebauter Copernicus-Satellit hat das Preliminary Design Review (PDR) erfolgreich bestanden. CRISTAL wird die Dicke des Meereises und die Höhe der Eisschilder messen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 24. Mai 2022. Friedrichshafen, 24. Mai 2022 &#8211; Die Polar-Eis- und Schnee-Überwachungsmission CRISTAL (Copernicus Polar Ice and Snow Topography [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-polar-eis-und-schnee-ueberwachungsmission-cristal-auf-kurs/" data-wpel-link="internal">Airbus: Polar-Eis- und Schnee-Überwachungsmission CRISTAL auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Von Airbus gebauter Copernicus-Satellit hat das Preliminary Design Review (PDR) erfolgreich bestanden. CRISTAL wird die Dicke des Meereises und die Höhe der Eisschilder messen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 24. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385185181344ejgxfqgqw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385185181344ejgxfqgqw26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CRISTAL über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Friedrichshafen, 24. Mai 2022 &#8211; Die Polar-Eis- und Schnee-Überwachungsmission CRISTAL (Copernicus Polar Ice and Snow Topography Altimetry) ist klar auf Kurs. Nach einem intensiven Prüfverfahren hat die Europäische Weltraumorganisation ESA bestätigt, dass der vorläufige Entwurf des Satelliten alle Systemanforderungen erfüllt.</p>



<p>CRISTAL wird ein fortschrittliches Multifrequenz-Höhenmessgerät tragen, das die Dicke des Meereises und die Höhe der Eisschilde messen wird &#8211; wichtige Indikatoren für den Klimawandel. Der CRISTAL-Höhenmesser wird zum ersten Mal die Schneebedeckung der Eisschilde messen, was die Datenqualität im Vergleich zu seinem Vorgänger CryoSat-2 erheblich verbessern wird. Diese Daten werden den maritimen Einsatz in den Polarmeeren unterstützen und zu einem besseren Verständnis der Klimaprozesse beitragen.</p>



<p>Das PDR (Preliminary Design Review) wurde in einem neuen, stärker auf Zusammenarbeit ausgerichteten Format organisiert. In einem ersten Schritt haben über 60 ESA-Ingenieure vier Wochen lang ein umfassendes Datenpaket geprüft, das von mehr als 100 Ingenieuren unter der Leitung von Airbus erstellt wurde. In einem zweiten Schritt wurden die wichtigsten Ergebnisse in interaktiver Weise zwischen hochrangigen Experten der ESA und der Industrie intensiv diskutiert, bis die Überprüfung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.</p>



<p>CRISTAL wird auch Anwendungen im Zusammenhang mit Küsten- und Binnengewässern sowie die Beobachtung der Meerestopographie unterstützen. Die Mission wird die langfristige Fortsetzung der Radaraltimetrie zur Aufzeichnung von Eishöhen und topografischen Veränderungen sicherstellen und damit an frühere Missionen wie den Earth Explorer CryoSat der ESA anknüpfen, der ebenfalls von Airbus entwickelt wurde und 12 Jahre lang, also weit über seine geplante Lebensdauer hinaus, einwandfrei funktioniert hat. Die Überwachung der Kryosphäre ist für eine umfassende Bewertung, Vorhersage und Anpassung an Klimaschwankungen und -veränderungen unerlässlich.</p>



<p>Der 1,7 Tonnen schwere Satellit basiert auf einem bewährten, robusten Airbus-Satellitendesign, das auf dem Know-how von Sentinel-6 und CryoSat aufbaut. Sechs fest installierte und zwei ausfahrbare Solararrays &#8211; insgesamt 18,6 m² &#8211; sorgen dafür, dass CRISTAL auf seiner driftenden polaren Umlaufbahn in 699 km Höhe über der Erde genügend Energie erhält. Der Speicher an Bord kann bis zu 4 Terabit wissenschaftlicher Daten auf einmal speichern, so dass die Wissenschaftler während der 7,5-jährigen Lebensdauer des Satelliten eine Fülle von Informationen erhalten.</p>



<p>Der Standort von Airbus Defence and Space in Friedrichshafen (Deutschland) steht an der Spitze eines Industriekonsortiums, an dem Unternehmen aus 19 Ländern beteiligt sind, um das Projekt durchzuführen, darunter Thales Alenia Space, das den interferometrischen Radarhöhenmesser IRIS liefert. Nach dem erfolgreichen PDR ist das CRISTAL-Projekt nun auf dem Weg zur kritischen Entwurfsprüfung (Critical Design Review, CDR), die für Mai 2024 geplant ist. Die Satellitenplattform und das Instrument werden dann im neuen, hochdigitalisierten Integrationszentrum bei Airbus in Friedrichshafen montiert und getestet. Der Start von CRISTAL ist derzeit für das Jahr 2027 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou geplant.</p>



<p><strong>Über Copernicus </strong><br>Die Copernicus Sentinels sind eine Flotte von Satelliten im Besitz der EU, die eine Fülle von Daten und Bildern liefern sollen, die für das Copernicus-Umweltprogramm der Europäischen Union von zentraler Bedeutung sind. Die Europäische Kommission leitet und koordiniert dieses Programm, um das Umweltmanagement zu verbessern und so jeden Tag Menschenleben zu schützen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist für die Weltraumkomponente zuständig und entwickelt im Auftrag der Europäischen Union die Familie der Copernicus- Sentinel-Satelliten und stellt den Datenfluss für die Copernicus-Dienste sicher, während der Betrieb der Copernicus- Sentinels der ESA und EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten, übertragen wurde. Sechs neue Missionen wurden für 2020 ausgewählt, um die Flotte der Copernicus Sentinels zu ergänzen und die derzeitigen Fähigkeiten zu erweitern. Airbus leistet durch die Entwicklung und Herstellung von Satelliten, Instrumenten und Komponenten sowie die Erbringung damit verbundener Dienstleistungen einen wichtigen industriellen Beitrag.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532581#msg532581" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<item>
		<title>MetOp-SG: B-Satellit erhält Raketen-Paket</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/metop-sg-b-satellit-erhaelt-raketen-paket/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 15:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[MetOp SG]]></category>
		<category><![CDATA[MetOp-SG B]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=97246</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wettersatellit der nächsten Generation durchläuft erfolgreich weiteren entscheidenden Schritt im Integrationsprozess. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Friedrichshafen, 7. Oktober 2021 &#8211; Das erste &#8222;B&#8220;-Modell der nächsten Generation polarumlaufender Wettersatelliten der Serie MetOp-SG hat sein „Raketen“-Paket erhalten. In einer kniffligen, millimetergenauen Kranaktion im Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen (Deutschland) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/metop-sg-b-satellit-erhaelt-raketen-paket/" data-wpel-link="internal">MetOp-SG: B-Satellit erhält Raketen-Paket</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wettersatellit der nächsten Generation durchläuft erfolgreich weiteren entscheidenden Schritt im Integrationsprozess. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmating0258Airbus20212k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmating0258Airbus202126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vor der Hochzeit: Antriebsmodul links, Satellitenstruktur rechts. (Bild: Airbus 2021)</figcaption></figure></div>



<p>Friedrichshafen, 7. Oktober 2021 &#8211; Das erste &#8222;B&#8220;-Modell der nächsten Generation polarumlaufender Wettersatelliten der Serie MetOp-SG hat sein „Raketen“-Paket erhalten. In einer kniffligen, millimetergenauen Kranaktion im Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen (Deutschland) wurde die sechs Meter hohe Satellitenstruktur über das Antriebssystem gehoben und mit ihm vereint.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmatinghrAirbus2021.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmatinghrAirbus202126.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>Die Satellitenstruktur MetOp-SG B wird über das Antriebsmodul gehievt. (Bild: Airbus / M. Pikelj)</figcaption></figure></div>



<p>Das von Airbus in Stevenage (UK) gebaute Antriebssystems kann 760 Kilogramm Hydrazin-Treibstoff aufnehmen und hält die Lage und Umlaufbahn des Satelliten während seiner Mission aufrecht. Sehr wichtig: Es wird auch den kontrollierten Wiedereintritt über dem Südpazifik am Ende der Mission ermöglichen, in Übereinstimmung mit den internationalen Standards zur Minderung von Weltraummüll. Das Antriebssystem umfasst außerdem zwölf Schubdüsen mit einer Leistung von je 20 Newton (N) für die nominale Umlaufbahn und Antikollisions-Manöver. Der Tank und das 400N-Haupttriebwerk komplettieren das Antriebssystem.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmating3740Airbus20212k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Metop2GPropulsionmating3740Airbus202126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fast geschafft … . (Bild: Airbus 2021)</figcaption></figure></div>



<p>Das MetOp-SG-Programm wird von der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Zusammenarbeit mit EUMETSAT durchgeführt. Die MetOp-SG-Satellitenflotte besteht aus sechs Satelliten und wird die Fortsetzung der meteorologischen Beobachtungen aus einer polaren Umlaufbahn im Zeitraum 2024-2045 sicherstellen. Umfassende Daten von innovativen europäischen Instrumenten werden in Wetter-Vorhersagemodelle einfließen und sie so auf einen neuen Qualitätsstandard heben.</p>



<p>Jeder Satellit mit einer Startmasse von mehr als vier Tonnen wird separat gestartet. Die Satelliten werden auf der sonnensynchronen polaren MetOp-Umlaufbahn mit einer durchschnittlichen Höhe von 831 Kilometern platziert. Die nominelle Lebensdauer eines jeden Satelliten beträgt 7,5 Jahre. Nach sieben Jahren wird der nächste Satellit der gleichen Serie gestartet, so dass eine vollständige Abdeckung über einen Zeitraum von 21 Jahren mit je einem Paar von Satelliten des Typs A und B in der Umlaufbahn gewährleistet ist.</p>



<p>Der erste Start eines MetOp-SG-Satelliten ist derzeit für Anfang 2024 geplant.</p>



<p>MetOp-SG wird verbesserte Infrarot-, Mikrowellen- und Radio-Okkultationssondierungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, polare atmosphärische Bewegungsvektoren aus optischen Bildern, neuartige Niederschlags- und Wolkenmessungen aus optischen, Submillimeter- und Mikrowellenspektren sowie hochauflösende Messungen von Windvektoren und Bodenfeuchte an der Meeresoberfläche aus Scatterometer-Beobachtungen liefern. Diese Daten werden zur Verbesserung der numerischen Wetterprognose – Rückgrat der täglichen Wettervorhersage &#8211; auf regionaler und globaler Ebene beitragen.</p>



<p>MetOp-SG besteht aus zwei Satellitenserien mit jeweils drei Einheiten pro Serie. Die Satelliten der Serie A sind mit optischen Instrumenten und Atmosphären-Sondierern ausgestattet, während die Satelliten der Serie B Mikrowelleninstrumente enthalten. Die Satelliten der Serie A werden unter der industriellen Leitung von Airbus in Toulouse (Frankreich) entwickelt und gebaut, während die Entwicklung und Herstellung der Satelliten der Serie B unter der Leitung des Unternehmens in Friedrichshafen erfolgt.</p>



<p>Airbus führt ein Industriekonsortium, dem mehr als 110 Unternehmen aus 16 europäischen Ländern und Kanada angehören und das mehr als 160 verschiedene Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Plattformen und Instrumente der Satelliten liefern wird.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18763.msg521286#msg521286" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18763.msg521286#msg521286" target="_blank" rel="noopener">MetOp SG &#8211; Meteorological Operational Satellite, Second Generation</a></a></strong></li></ul>
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		<title>Airbus: JUICE Jupiter-Sonde fühlt erstmals das All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-juice-jupiter-sonde-fuehlt-erstmals-das-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 18:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Noordwijk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Airbus gebauter Satellit beginnt mit seinen Umwelttests. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Friedrichshafen – JUICE, die Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den Jupiter-Monden, hat das Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen verlassen und ist nun auf dem Weg zur großen Weltraumsimulations-Kammer der ESA in Noordwijk (Niederlande), um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Airbus gebauter Satellit beginnt mit seinen Umwelttests. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GoodbyeJUICEAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GoodbyeJUICEAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Friedrichshafen – JUICE, die Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den Jupiter-Monden, hat das Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen verlassen und ist nun auf dem Weg zur großen Weltraumsimulations-Kammer der ESA in Noordwijk (Niederlande), um dort erstmals den „Weltraum“ zu spüren. In den nächsten zwölf Monaten, beginnend mit 31 Tagen in der Vakuumkammer, wird das Raumfahrzeug den Umweltbedingungen des Weltraums ausgesetzt und muss beweisen, dass es bereit für seine Reise über Venus und Mars zum Jupiter und seine Mission im Jupiter-System ist.</p>



<p>Seit seiner Ankunft vor zwölf Monaten auf dem Airbus-Gelände wurde JUICE mit seinen letzten Komponenten ausgestattet, darunter Kabelbäume, Leistungselektronik, Bordcomputer, Kommunikationssysteme, Navigationssensoren, thermische Hardware und vor allem die wissenschaftlichen Instrumente. Im ESA-Testzentrum ESTEC in Noordwijk wird das Raumfahrzeug einer vollständigen Umwelttestkampagne unterzogen, bei der auch das thermische Kontrollsystem und die elektrischen Elemente überprüft werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEInItsRollingCleanroomAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEInItsRollingCleanroomAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>JUICE im Transportcontainer.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Zusammen mit ihren ESA-Kollegen werden insgesamt 120 Raumfahrtingenieure von Airbus und Unterauftragnehmern die Tests vorbereiten und durchführen. Im Juli dieses Jahres wird die Sonde dann zu Airbus nach Toulouse gebracht werden, wo die Flugkonfiguration zusammengebaut wird, bevor abschließende Tests einschließlich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMC), der Mechanik, der Entfaltung und des Antriebs durchgeführt werden. Anschließend wird JUICE zum Startplatz in Kourou, Französisch-Guayana, transportiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEleavingFriedrichshafenAirbusMPikelj2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj)" data-rl_caption="" title="LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEleavingFriedrichshafenAirbusMPikelj26.jpg" alt=""/></a><figcaption>LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen.<br>(Bild: Airbus / Mathias Pikelj)</figcaption></figure></div>



<p>Das 6,2 Tonnen schwere JUICE-Raumschiff wird im Jahr 2022 zu seiner fast 600 Millionen Kilometer langen Reise zum Jupiter aufbrechen. Die Sonde wird zehn hochmoderne wissenschaftliche Instrumente an Bord haben, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, einen Höhenmesser, ein radiowissenschaftliches Experiment und Sensoren zur Überwachung der Magnetfelder und geladenen Teilchen im Jupitersystem. JUICE wird eine einzigartige Tour durch das Jupitersystem absolvieren, die eingehende Untersuchungen von drei potenziell ozeanhaltigen Monden mit flüssigem Wasser: Ganymed, Europa und Callisto, beinhaltet.</p>



<p>JUICE wird mehr als drei Jahre im Jupitersystem verbringen und Daten sammeln, um Antworten auf die Bedingungen für die Planetenbildung und die Entstehung von Leben zu geben. Neun Monate lang wird JUICE den Eismond Ganymed umkreisen, um seine Beschaffenheit und Entwicklung sowie seine mögliche Bewohnbarkeit zu analysieren.</p>



<p>Als Hauptauftragnehmer führt Airbus ein Industriekonsortium aus mehr als 80 Unternehmen aus ganz Europa an.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg509409#msg509409" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li></ul>
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		<title>Airbus: Satellitenbau in neuen Dimensionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-satellitenbau-in-neuen-dimensionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 14:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[ITC]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus Friedrichshafen verdreifacht Integrationsflächen. Europas modernstes Satelliten- und Raumfahrt-Technikzentrum in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Airbus Space Systems, Germany. Quelle: Airbus Space Systems, Germany. Der Airbus-Standort Friedrichshafen nimmt Europas modernstes Satelliten-Integrations- und Raumfahrt-Technikzentrum, das so-genannte Integrated Technology Centre (ITC), offiziell in Betrieb und verdreifacht damit seine Reinraumflächen zum Bau von Satelliten, Sonden, Raumfahrt-Instrumenten und -experimentieranlagen auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus Friedrichshafen verdreifacht Integrationsflächen. Europas modernstes Satelliten- und Raumfahrt-Technikzentrum in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Airbus Space Systems, Germany.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Space Systems, Germany.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsideIR000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)" data-rl_caption="" title="Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsideIR00003260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p>Der Airbus-Standort Friedrichshafen nimmt Europas modernstes Satelliten-Integrations- und Raumfahrt-Technikzentrum, das so-genannte Integrated Technology Centre (ITC), offiziell in Betrieb und verdreifacht damit seine Reinraumflächen zum Bau von Satelliten, Sonden, Raumfahrt-Instrumenten und -experimentieranlagen auf 4.200 Quadratmeter. Das hochkomplexe Zentrum ist für rund 45 Millionen Euro in nur zwei Jahren Bauzeit errichtet worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsidebIR00003260.jpg" alt=""/><figcaption>Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)<br>(Bilder: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>



<p>„Die große Investition von Airbus in dieses Gebäude ist zugleich eine Investition in die Zukunft: Für den Airbus-Standort am Bodensee und für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg. In der Raumfahrttechnik haben wir jetzt schon deutschlandweit die Nase vorn – bei der Forschung und Wissenschaft, der Entwicklung und Technik und bei der Begeisterung für die Luft- und Raumfahrt“, so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Mit diesem Technologie-Zentrum wagt Airbus den Sprung in ein neues Zeitalter noch besserer Satelliten, auch für wissenschaftliche Zwecke. Satelliten können etwa Veränderungen des Meeresspiegels und selbst kleine Quellen von Treibhausgas-Emissionen präzise erfassen. Dank solcher Satelliten wächst die Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, um dem Klimawandel zu begegnen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/FriedrichshafenITCArtviewCopyrightAirbus20191500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das ITC in künstlerischer Darstellung" data-rl_caption="" title="Das ITC in künstlerischer Darstellung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/FriedrichshafenITCArtviewCopyrightAirbus2019260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das ITC in künstlerischer Darstellung<br>(Bild: Airbus 2019)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Die Raumfahrt hat in den vergangenen Jahren eine enorm positive Entwicklung genommen. Neben Wissenschaftsmissionen zur Erkundung unseres Sonnensystems und fundamentaler physikalischer Gesetze, tragen wir als Raumfahrtunternehmen einem schnell steigenden Bedarf an höchst leistungsfähigen und top zuverlässigen Erdbeobachtungs-, Wetter- und Navigationssatelliten Rechnung&#8220;, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus. &#8222;Dank des neuen Satelliten-Hub ist die Produktion am Airbus-Standort Friedrichshafen sowohl bei Qualität wie auch bei der Quantität gegenüber unseren Wettbewerbern bestens aufgestellt.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITC20190215044021500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Luftbild mit ITC im rechten Bildteil" data-rl_caption="" title="Luftbild mit ITC im rechten Bildteil" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITC201902150440260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Luftbild mit ITC im rechten Bildteil<br>(Bild: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Das ITC-Gebäude mit Abmessungen von rund 70 x 60 Metern und einer Deckenhöhe von bis zu 18,50 Metern wurde als Erweiterung der heutigen Satellitenintegrations-Halle verwirklicht. Der neue &#8222;Doppel&#8220;-Komplex ermöglicht deshalb eine effizientere und ökonomischere Abwicklung von Projekten und bietet durch modernste Technik und neuer &#8222;Dimensionen&#8220; auch neue Möglichkeiten bei der Akquise von künftigen Raumfahrtprojekten wie zum Beispiel bei großen Weltraumteleskopen.</p>



<p>Herzstück des ITC ist der große &#8222;Cleanroom&#8220;. Unter Reinraumbedingungen verschiedener &#8222;Sauberkeitsklassen&#8220; &#8211; von ISO 8 bis ISO 5 &#8211; findet die Schlussintegration der Satelliten auf einer Grundfläche von rund 2.100 Quadratmetern statt, davon 400 Quadratmeter unter ISO 5. Aufwändige Klima- und Filteranlagen wälzen ein Luftvolumen von 900.000 Kubikmetern bis zu 60 mal pro Stunde um und sorgen so nicht nur für die geforderte Reinheit, sondern auch für konstant erhöhten Luftdruck und regeln Feuchtigkeit sowie Temperatur.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomaIR000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-rl_caption="" title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomaIR00003260.jpg" alt=""/></a></figure></div>
</div></div>



<p>Vier so genannte seismische Blöcke, jeder 150 Tonnen schwer, &#8222;entkoppeln&#8220; spezielle Integrationstische vom Gebäude und sorgen für eine absolut erschütterungsfreie Umgebung für die Montage optischer Instrumente. Eine computergesteuerte Ventilator- und Filtermatrix an der Südseite des Reinraums, erzeugt Luftströmungsprofile, die adaptiv auf die Belegung des Raumes eingestellt werden können. Dieses Konzept ermöglicht erstmalig in Europa die Realisierung unterschiedlicher Reinraumklassen in einer einzigen Halle ohne störende Zwischenwände oder Vorhänge.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomb000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-rl_caption="" title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomb00003260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blicke in den großen Reinraum des ITC<br>(Bilder: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>
</div></div>



<p>Von den direkt angrenzenden Check-Out-Räumen können Mitarbeiter eine Vielzahl von elektrischen Funktionsüberprüfungen steuern, ohne selbst den Reinraumbereich betreten zu müssen. Alle Rechneranlagen sind in eigenen, klimatisierten und geräuschgedämmten Racks untergebracht.</p>



<p>In den beiden Seitenflügeln des ITC sind weitere 1.100 Quadratmeter Integrations- und Laborflächen für die Komponentenfertigung und Technikflächen eingerichtet. Im Westflügel des Gebäudes befinden sich im ersten Stock eine Konferenzzone und ein multifunktionaler Show- und Informationsraum. Große Panoramafenster ermöglichen einen einmaligen Blick auf die Fertigung der Flughardware.</p>



<p>Gegenwärtig sind die ersten Projekte mit vier Sentinel-Satelliten für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm &#8222;Copernicus&#8220;, dem europäisch-japanischen Erdbeobachtungssatelliten EarthCARE, sowie zwei jeweils 12,30 Meter langen planaren Radarantennen in das neue Zentrum eingezogen. Noch im ersten Halbjahr soll mit den Integrationsarbeiten für JUICE, einer Mission zu den Eismonden des Jupiters (Start 2022), begonnen werden.</p>



<p><strong>Über Airbus</strong><br>Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug €&nbsp;64&nbsp;Mrd. im Jahr 2018, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.</p>
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		<item>
		<title>und nun das Wetter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/und-nun-das-wetter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2017 20:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dornier Museum]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Max-Planck-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So heißt eine Veranstaltung des Freundes- und Förderkreis Dornier Museum für Luft- und Raumfahrt e.V. im Dornier Museum Friedrichshafen am 30. November 2017. Sie beginnt um 18 Uhr und hat „Satellitengestützte Wetterprognosen und Klimaprojektionen“ zum Thema. Quelle: RN. Der Freundes- und Förderkreis Dornier Museum für Luft- und Raumfahrt e.V. veranstaltet alljährlich im Dornier Museum Friedrichshafen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">So heißt eine Veranstaltung des Freundes- und Förderkreis Dornier Museum für Luft- und Raumfahrt e.V. im Dornier Museum Friedrichshafen am 30. November 2017. Sie beginnt um 18 Uhr und hat „Satellitengestützte Wetterprognosen und Klimaprojektionen“ zum Thema.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RN.</p>



<p>Der <a class="a" href="https://freundeskreis-dornier.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Freundes- und Förderkreis Dornier Museum für Luft- und Raumfahrt e.V.</a> veranstaltet alljährlich im <a class="a" href="https://www.dorniermuseum.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dornier Museum Friedrichshafen</a> interessante Vorträge zu Themen aus Luft- und Raumfahrt. Wer Lust hat sich schon vor unserem Raumcon-Treffen am Bodensee 2018 im Dornier Museum umzusehen und an den Vorträgen teilzunehmen ist herzlich eingeladen. </p>



<p>Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung des Freundes- und Förderkreis am 30. November 2017 ist frei. Nach Vorträgen von Dr. Clemens Kaiser, Direktor Raumfahrtprogramme, EUMETSAT, und Dr. Johannes Schmetz, Chefwissenschaftler (i.R.) für Meteorologie / Klimatologie, EUMETSAT, mit Gesprächsführung durch Prof. Hartmut Graßl, ehem. Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Hamburg, wird ein kleiner Imbiss angeboten, und es bietet sich Gelegenheit für interessante Gespräche. </p>



<p><strong>Download Flyer zur Veranstaltung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/FlyerVeranstaltung30Nov2017DornierMuseum.pdf" data-wpel-link="internal">.pdf &#8222;…und nun das Wetter&#8220;</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>BepiColombo &#8211; Entwicklungsvertrag unterzeichnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bepicolombo-entwicklungsvertrag-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 10:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[BepiColombo]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Sonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die europäisch-japanische Merkurmission BepiColombo wurde am 18. Januar 2008 in Friedrichshafen der Hauptentwicklungsvertrag zwischen der ESA und Astrium unterzeichnet. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA. BepiColombo wurde schon im Jahr 2000 durch die ESA ausgewählt. Bis heute wurden mehrere Industriestudien zur Durchführung der Mission ausgeführt. 2006 wurde aus diesen Studien Astrium als Hauptauftragnehmer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für die europäisch-japanische Merkurmission <em>BepiColombo</em> wurde am 18. Januar 2008 in Friedrichshafen der Hauptentwicklungsvertrag zwischen der ESA und Astrium unterzeichnet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/bcorbit260.jpg" alt="Darstellung der Orbits von MPO und MMO.
(Bild: ESA - image by C.Carreau)"/><figcaption>Darstellung der Orbits von MPO und MMO.<br>(Bild: ESA &#8211; image by C.Carreau)</figcaption></figure></div>



<p><em>BepiColombo</em> wurde schon im Jahr 2000 durch die ESA ausgewählt. Bis heute wurden mehrere Industriestudien zur Durchführung der Mission ausgeführt. 2006 wurde aus diesen Studien Astrium als Hauptauftragnehmer ausgewählt. Die Mission wird in Kooperation mit der JAXA (Japanese Aerospace Exploration Agency) durchgeführt. ESA und JAXA stellen jeweils eigene Orbiter zur Verfügung, welche gemeinsam zum Merkur fliegen sollen. </p>



<p>ESAs Mercury Planetary Orbiter (MPO) wird mit 11 Instrumenten in einen niedrigen Orbit um Merkur einschwenken, um Oberfläche und inneren Aufbau des Planeten zu erkunden. JAXAs kleinerer Mercury Magnetospheric Orbiter (MMO) wird mittels fünf Instrumenten Merkurs Magnetfeld aus einem hohen, exzentrischen Orbit ausmessen. Beide Orbiter werden gemeinsam den Transfer zum Merkur durchführen, angetrieben vom Mercury Transfer Module. Große Herausforderungen stellen dabei die extremen Umweltbedingungen für die Sonden im Merkurorbit, aber auch das Erreichen Merkurs an sich dar. Um Merkurs Orbit zu erreichen, wird <em>BepiColombo</em> einerseits mehrere Planeten-Flybys und Kurskorrekturen mit konventionellen chemischen Triebwerken durchführen, aber gleichzeitig mittels der Ionentriebwerke des Mercury Transfer Modules kontinuierlich seinen Orbit ändern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/bcsc260.jpg" alt="Aufbruch der Sonde in ihre Hauptgruppen: rechts das Mercury Transfer Module, in der Mitte der MPO und links der MMO, zwischen MMO und MPO ein Adapter.
(Bild: ESA - AOES Medialab)"/><figcaption>Aufbruch der Sonde in ihre Hauptgruppen: rechts das Mercury Transfer Module, in der Mitte der MPO und links der MMO, zwischen MMO und MPO ein Adapter.<br>(Bild: ESA &#8211; AOES Medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Astrium wird jetzt den europäischen MPO und das Mercury Transfer Module konstruieren. Das grundlegende Design ist schon abgeschlossen und steht im Frühjahr 2008 zu einer ersten Bewertung durch die ESA an. Anschließend wird der Bau beginnen. Die Gesamtkosten der ESA für die Mission werden mit 665 Millionen Euro beziffert. Davon entfallen 350,9 Millionen Euro auf Astrium. Für die Instrumente des MPO werden über 200 Millionen Euro verwendet.</p>



<p>Im August 2013 soll der Start an Bord einer Sojus-Fregat 2-1B von Französisch Guyana erfolgen, um Merkur 2019 zu erreichen. Nach dem Erreichen Merkurs wird das Mercury Transfer Module abgetrennt, beide Orbiter trennen sich und steuern ihre separaten Orbits mit chemischen Triebwerken an. Der MPO wird in einen elliptischen Orbit zwischen 400 km und 1.500 km über Merkurs Oberfläche einschwenken. Die Orbithöhe des MMO wird zwischen 400 km und 12.000 km liegen. Die Mission wurde nach dem Astronomen Giuseppe (Bepi) Colombo (1920-1984) benannt, der Merkurs Orbit detailliert untersuchte.</p>
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