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	<title>G2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>G2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Airbus beginnt mit der Produktion von Galileo-Satelliten der zweiten Generation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-beginnt-mit-der-produktion-von-galileo-satelliten-der-zweiten-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 18:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023. Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Herstellung von sechs hochmodernen GNSS-Satelliten zur Erweiterung der aktuellen Galileo-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 1. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38644644319h6tmt6so7kairbus26.jpg" alt="Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)" class="wp-image-134100"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ankunft von Galileo im Friedrichshafener Reinraum. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen, 1. Dezember 2023 &#8211; Die Produktion der sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation (G2) am Airbus-Standort in Friedrichshafen hat mit der Ankunft der Struktur des Flugmodells des ersten Satelliten von Beyond Gravity von Zürich begonnen. Nach einer ersten Vorbereitung werden die Panels an andere Airbus-Standorte versandt, bevor sie in Friedrichshafen endgültig integriert und getestet werden. Die Galileo G2-Satelliten sollen in den kommenden Jahren gestartet werden, um die anfängliche Einführung und Validierung des G2-Systems zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Nach der erfolgreichen Entwicklungsphase beginnen wir nun mit der Produktion der hochmodernen Galileo-G2-Satelliten. Unsere Teams in Friedrichshafen arbeiten mit Ingenieuren in ganz Europa zusammen, um den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten und diese hochentwickelten Satelliten fertig zu stellen. Diese werden das globale Galileo-System weiter verbessern und noch mehr Möglichkeiten für Dienste auf der Erde eröffnen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den anspruchsvollen Zeitplan für die Auslieferung aller sechs Satelliten in weniger als zwei Jahren einhalten zu können, hat Airbus ein koordiniertes Produktionsprogramm entwickelt, bei dem das Know-how für die Herstellung, Integration und Prüfung der Satelliten an den Airbus-Standorten Backnang (bei Stuttgart), Friedrichshafen, Madrid, Ottobrunn (bei München) und Toulouse genutzt wird. Die zweite Satellitenstruktur soll Anfang 2024 und die dritte gegen Ende des nächsten Jahres eintreffen. Das modulare Konzept von Airbus für die Herstellung der G2-Satelliten sieht vor, dass jeweils drei Satelliten parallel produziert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="184" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm385515510147laky9n1ba26.jpg" alt="Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)" class="wp-image-134102"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Informationen zu Airbus´ Galileo-Satelliten. (Infografik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die G2-Satelliten werden mit verbesserten Navigationsantennen ausgestattet sein, die dazu beitragen werden, die Genauigkeit des führenden europäischen globalen Navigationssatellitensystems zu erhöhen. Die Satelliten, die zum ersten Mal mit einem elektrischen Antrieb und stärkeren Navigationsantennen ausgestattet sind, werden auch vollständig digitale Nutzlasten haben, die in der Umlaufbahn leicht umkonfiguriert werden können, so dass sie mit neuen Signalen und Diensten aktiv auf die sich verändernden Bedürfnisse der Nutzer reagieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javier Benedicto, Direktor für Navigation bei der ESA, sagte: &#8222;Dieser neue Meilenstein ist ein Beweis für die Fähigkeiten und den Einsatz der europäischen Industrie und bekräftigt das Engagement der ESA, die Grenzen der Satellitennavigation neu zu definieren. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie die vielen Teile zusammenkommen, um ein noch leistungsfähigeres Galileo-System ins Leben zu rufen, damit dieses EU-Programm weiterhin den Bürgern Europas und der Welt dienen kann.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mehr als 2 Tonnen schweren Satelliten, die von der Erfahrung von Airbus mit der äußerst zuverlässigen Eurostar-Serie von Telekommunikationssatelliten profitieren, werden außerdem sechs (statt vier) verbesserte Atomuhren sowie Inter-Satelliten-Verbindungen enthalten, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig abzugleichen. Dies soll den Nutzern auf der ganzen Welt eine Präzisionspositionierung im Dezimeterbereich ermöglichen. Sie werden mit einer erhöhten Datenrate vom und zum Boden gesteuert werden können und mit fortschrittlichen Schutzmechanismen gegen Störsignale und Spoofing ausgestattet sein, um die Galileo-Signale zu schützen. Die Raumsonden werden 15 Jahre lang in der Umlaufbahn betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Phase der vollen Betriebsfähigkeit des Galileo-Programms wird von der Europäischen Union verwaltet und finanziert. Die Europäische Kommission und die ESA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA im Auftrag der Kommission als Konstruktionsbehörde und Hauptverantwortlicher für die Systementwicklung fungiert. Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der ESA wider. &#8222;Galileo&#8220; ist als Marke in der Datenbank des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingetragen (Nr. 002742237).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg556611#msg556611" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Babysterne im Zentrum unserer Galaxie entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/babysterne-im-zentrum-unserer-galaxie-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 18:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ursprünglich als Gas- und Staubwolke eingeordnetes kosmisches Objekt besteht eigentlich aus drei Sternen / Eine in „The Astrophysical Journal“ veröffentlichte Studie könnte eine kontroverse Diskussion innerhalb der Astronomie auflösen. Eine Presseinformation der Universität zu Köln. Quelle: Universität zu Köln. 10. Dezember 2021 &#8211; Eine vermeintliche Gas- und Staubwolke im Zentrum unserer Galaxie besteht eigentlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein ursprünglich als Gas- und Staubwolke eingeordnetes kosmisches Objekt besteht eigentlich aus drei Sternen / Eine in „The Astrophysical Journal“ veröffentlichte Studie könnte eine kontroverse Diskussion innerhalb der Astronomie auflösen. Eine Presseinformation der Universität zu Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität zu Köln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/021galaxyNASAsjplcaltech.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/021galaxyNASAsjplcaltech26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Unsere Galaxie, die Milchstraße &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: NASA/JPL Caltech)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">10. Dezember 2021 &#8211; Eine vermeintliche Gas- und Staubwolke im Zentrum unserer Galaxie besteht eigentlich aus drei besonders jungen Sternen. Das zeigt eine neue Studie unter Leitung von Wissenschaftler*innen des I. Physikalischen Instituts der Universität zu Köln. Die Daten dazu lieferte das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte – ein Teleskop mit Spiegel-Durchmessern von 8,20 Metern auf dem Gipfel des Cerro Paranal in Chile. Die Sterne entstanden vor weniger als 1 Millionen Jahren, was astrophysikalisch sehr jung ist. Zum Vergleich: Unsere Sonne ist knapp 5 Milliarden Jahre alt. Die Studie ist in der Fachzeitschrift The Astrophysical Journal erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2011 wurde in den Infrarotdaten des Very Large Telescope ein Objekt gefunden, welches versprach, einen nie dagewesenen Vorgang im Zentrum unserer Galaxie zu beobachten. Basierend auf einer Multi-Wellenlängenanalyse stellten Wissenschaftler*innen fest, dass es sich bei dem Gebilde um eine Gas- und Staubwolke handeln müsse. Die Staubwolke bekam den Namen G2. Durch die Interaktion mit dem Schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxie, SgrA*<em>, </em>hätte G2 zerrissen werden und ein sprichwörtliches Feuerwerk verursachen müssen. Die Forscher*innen nahmen an, dass beim Aufeinandertreffen von G2 mit SgrA verschiedene Prozesse dazu führen würden, dass das Gas und der Staub das schwarze Loch zum Aufflammen bringen. Allein, das Feuerwerk blieb aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem gab es weitere Faktoren, die Astronom*innen weltweit Kopfzerbrechen bereiteten und kontroverse Diskussionen befeuerten. So haben Studien ergeben, dass die Temperatur von G2 fast doppelt so hoch ist wie die von umliegenden Staubquellen. Eine mögliche Erklärung der Temperatur von G2 wäre die extreme Anzahl von Sternen im Zentrum unserer Galaxie. So könnten diese Sterne G2 aufgeheizt haben. Nur stellt sich die Frage, warum alle anderen bekannten Staubquellen im Galaktischen Zentrum eine viel geringere Temperatur zeigen. Auch schied das Schwarze Loch, SgrA*, als Hitzequelle aus. Denn wie bei einer Heizung, der man sich nähert, hätte die Temperatur von G2 steigen müssen, je näher die vermeintliche Staubwolke dem schwarzen Loch kommt. Die Temperatur blieb allerdings über einen langen Zeitraum konstant, obwohl die Distanz zum Schwarzen Loch variierte. Je intensiver G2 weltweit beobachtet wurde, desto mehr stellte sich heraus, dass das kosmische Objekt mehr sein musste als nur eine Gas- und Staubwolke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Ergebnisse zeigten, dass es sich bei G2 um drei einzelne Sterne handelt. „Wir hatten die Möglichkeit, selbst mehrere Male das Zentrum unserer Galaxie mit dem Very Large Telescope zu observieren. Zusammen mit den Daten aus dem Südsternwarten-Archiv konnten wir einen Zeitraum von 2005 bis 2019 abdecken“, erklärt Dr. Florian Peißker vom I. Physikalischen Institut und Erstautor der neuen Studie. Auch war die außergewöhnliche Struktur der Daten hilfreich um G2 zu finden. So hat jeder Pixel des aufgenommenen Bildes ein dazugehöriges Spektrum, welches einen ganz bestimmten und sehr detaillierten Wellenbereich abdeckt. Für die Wissenschaftler*innen bietet dies eine enorme Detailgenauigkeit. „Die reine Tatsache, dass es sich bei G2 um drei entwickelnde junge Sterne handelt, ist sensationell. Noch nie wurden Sterne um SgrA* observiert, die jünger waren als die gefundenen“, so Peißker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse öffnen die Tür für viele weitere spannende Fragen. Zum Beispiel, woher diese jungen Sterne kommen. So ist die strahlungsintensive Umgebung eines supermassiven schwarzen Lochs nicht unbedingt der beste Ort, um junge Sterne zu produzieren. Peißker schlussfolgert: „Die neuen Ergebnisse liefern einzigartige Einblicke in die Wirkungsweise von Schwarzen Löchern. Wir können daher die Umgebung von SgrA* als Blaupause benutzen, um mehr über die Entwicklung und Abläufe von anderen Galaxien in ganz anderen Ecken unseres Universums zu lernen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikation:</strong><br><a href="https://arxiv.org/pdf/2112.04543" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://arxiv.org/pdf/2112.04543</a><br><a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/ac23df" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/ac23df</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6938.msg523959#msg523959" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sternentwicklung</a></li></ul>
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