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	<title>Geoinformationen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Geoinformationen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Planet schließt Übernahme von Sinergise ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 16:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023). San Francisco &#38; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023).</p>



<p>San Francisco &amp; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine führende Anbieterplattform für Erdbeobachtungsdaten (EO-Daten), abgeschlossen.</p>



<p>Der Kauf des Unternehmens Sinergise mit Sitz in Ljubljana, Slowenien, beschleunigt die Weiterentwicklung der Earth Data Platform von Planet und die Fähigkeit, EO-Daten effizient an Kunden zu liefern. Dies steht im Einklang mit dem Ziel von Planet, den Zugang zu Geodaten und die Verfügbarkeit der Produktlinie Planetary Variables über die Daten-APIs von Planet zu erleichtern. Einfach zu nutzende EO-Daten haben das Potenzial, Unternehmen und der Gesellschaft neue Einsichten zu vermitteln, indem sie die Leistungsfähigkeit von Geodaten in die Hände von Nicht-Experten legen. Dies ermöglicht datengestützte Entscheidungen, ein besseres Management von Abläufen, ein besseres Verständnis des ökologischen und sozialen Wandels und eine erhöhte globale Transparenz.</p>



<p>Sinergise bringt in Planet die Technologie ein, die den preisgekrönten Sentinel Hub antreibt, eine fortschrittliche API-gesteuerte Cloud-Streaming-Plattform, die Kunden den Zugriff auf Multi-Source-EO-Daten zur Verarbeitung, Analyse und Gewinnung von Erkenntnissen ermöglicht. Planet ist bestrebt, die EO-Gemeinschaft mit wachsenden Fähigkeiten und einem offenen Standard zu unterstützen, der eine größere Interoperabilität zwischen den weltweiten Nutzern ermöglicht.</p>



<p>Das talentierte Team von Sinergise wird ein integraler Bestandteil von Planet&#8217;s Operationen in Europa werden und die europäische Basis des Unternehmens auf fast ein Drittel der weltweiten Belegschaft von Planet ausweiten. Planet wird nun zusätzlich zu seiner starken Präsenz in Berlin und Haarlem zwei weitere Büros in Europa in Slowenien und Österreich unterhalten, um die europäische Raumfahrtgemeinschaft voranzubringen.</p>



<p>Dies ist die sechste Akquisition von Planet (erworben wurden die BlackBridge Unternehmensgruppe im Jahr 2015, das Unternehmen Terra Bella von Google im Jahr 2017, Boundless Spatial, Inc. im Jahr 2019, VanderSat B.V. im Jahr 2021 und Salo Sciences, Inc. im Jahr 2023).</p>



<p><strong>Über Planet Labs PBC</strong><br>Planet ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt jeden Tag abzubilden und Veränderungen sichtbar, zugänglich und umsetzbar zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Erdbeobachtungsflotte von Bildsatelliten. Planet liefert missionskritische Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 880 Kunden, darunter die weltweit führenden Unternehmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden, und ermöglicht es den Nutzern, auf einfache und effektive Weise einen einzigartigen Nutzen aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die an der New Yorker Börse als PL notiert ist. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>.</p>



<p><strong>Über Sinergise</strong><br>Sinergise ist ein europäisches Unternehmen für Geodaten-Technologie, das vor allem für seinen Sentinel Hub bekannt ist, einen preisgekrönten Dienst für die Archivierung, Verarbeitung und Verteilung von Satellitenbildern, der weltweit Erdbeobachtungsanwendungen betreibt und jeden Monat Hunderte von Millionen von Anfragen verarbeitet, wobei mehr als 50 PB Daten von Sentinel, Landsat, Planet und anderen Missionen verarbeitet werden. Sinergise entwickelt und betreibt auf maschinellem Lernen basierende Lösungen für die Überwachung des Planeten, von landwirtschaftlichen Aktivitäten bis hin zur Identifizierung von neu errichteten Bauwerken. Ihre Anwendungen und Dienste werden von Hunderttausenden von Menschen auf der ganzen Welt genutzt.</p>



<p><strong>Hinweise</strong><br>Mit Ausnahme der hierin enthaltenen historischen Informationen handelt es sich bei den in dieser Pressemitteilung dargelegten Angelegenheiten um zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der „Safe Harbor”-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Erwartungen des Unternehmens in Bezug auf die erfolgreiche Integration und die erwarteten Auswirkungen der Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o., die Fähigkeit des Unternehmens, Marktchancen zu nutzen und potenzielle Vorteile aus aktuellen oder zukünftigen Produktverbesserungen, neuen Produkten oder strategischen Partnerschaften und Kundenkooperationen zu realisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den Überzeugungen der Geschäftsleitung des Unternehmens sowie auf Annahmen und Informationen, die ihr derzeit zur Verfügung stehen. Da solche Aussagen auf Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse und Ergebnisse beruhen und keine Tatsachenaussagen sind, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den prognostizierten abweichen. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den aktuellen Erwartungen abweichen, gehören unter anderem die Risikofaktoren und andere Angaben zum Unternehmen und seinen Geschäften, die in den regelmäßigen Berichten, Proxy Statements und anderen Offenlegungsunterlagen des Unternehmens enthalten sind, die von Zeit zu Zeit bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht werden und online unter <a href="https://www.sec.gov/" type="link" id="https://www.sec.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.sec.gov</a> und auf der Website des Unternehmens unter <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>. Alle zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln nur die Überzeugungen und Annahmen des Unternehmens zu dem Zeitpunkt wider, an dem diese Aussagen gemacht werden. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, um zukünftige Ereignisse oder Umstände zu berücksichtigen.</p>



<p>Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg553046#msg553046" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ROOT: Wälder verstärkt überwachen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/root-waelder-verstaerkt-ueberwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 08:46:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zunehmende Hitze und Dürre verändern die Wälder schneller als gedacht. Forschende der Uni wollen diese Dynamik besser im Auge behalten. Für ihr Projekt haben sie 1,2 Millionen Euro eingeworben. Eine Pressemitteilung der Universität Würzburg. Quelle: Universität Würzburg 8. Mai 2023. 8. Mai 2023 &#8211; „Alarmierende Daten: Fünf Prozent der Waldfläche sind weg.“ Diese Nachricht ging [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zunehmende Hitze und Dürre verändern die Wälder schneller als gedacht. Forschende der Uni wollen diese Dynamik besser im Auge behalten. Für ihr Projekt haben sie 1,2 Millionen Euro eingeworben. Eine Pressemitteilung der Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Würzburg 8. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MischwaldHanglageFrankThonfeld.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mischwald in Hanglage mit vertrockneten Nadelbäumen. (Bild: Frank Thonfeld)" data-rl_caption="" title="Mischwald in Hanglage mit vertrockneten Nadelbäumen. (Bild: Frank Thonfeld)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MischwaldHanglageFrankThonfeld26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mischwald in Hanglage mit vertrockneten Nadelbäumen. (Bild: Frank Thonfeld)</figcaption></figure>



<p>8. Mai 2023 &#8211; „Alarmierende Daten: Fünf Prozent der Waldfläche sind weg.“ Diese Nachricht ging im Februar 2022 durch die Medienlandschaft.</p>



<p>Grundlage der Meldung war eine satellitengestützte Auswertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Demnach wurden von Januar 2018 bis April 2021 in Deutschland 501.000 Hektar Baumbestand zerstört – erheblich mehr als bislang gedacht. Als Hauptursache nannte das DLR die jüngsten Hitze- und Dürreperioden, die wiederum den Befall durch Schadinsekten begünstigten.</p>



<p>Fachleute sind sich einig: Der Klimawandel sorgt in vielen Wäldern für einen besorgniserregend schnellen Wandel. Diese ungute Dynamik macht das gesamte Ökosystem Wald labil. Sie ist eine Herausforderung für die Forst- und Holzwirtschaft, aber auch für die Wissenschaft.</p>



<p><strong>Worauf das Projekt abzielt</strong><br>Was für ein klimawandelgerechtes Waldmanagement und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung nötig wäre: eine satellitengestützte Beobachtung der Wälder in noch kürzeren Zeitabständen und mit hoher räumlicher Auflösung. Auf dieses Ziel arbeitet das neue Forschungsprojekt ROOT („Real-time earth Observation of fOrest dynamics and biodiversiTy“) an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg hin.</p>



<p>Das interdisziplinäre Projektteam will in den kommenden drei Jahren ein Geoinformationsportal entwickeln, das von Satellitendaten gespeist wird. Es möchte für ganz Bayern aktuelle Informationen zum Waldzustand visuell aufbereiten und per App für die Forstwirtschaft zugänglich machen. Unter anderem soll das Portal Kahlflächen und stehendes Totholz identifizieren, Bestandsverluste aufzeigen und deren Folgen für Biodiversität, Klimaschutz und Forstwirtschaft ableiten.</p>



<p>ROOT will Politik, Behörden und Forstwirtschaft in die Lage versetzen, auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten Entscheidungen zu treffen und schnell zu handeln. Mit der neuen App könnte es zum Beispiel möglich werden, auch einen kleinräumigen Borkenkäferbefall automatisch und exakt zu lokalisieren. Die betroffenen Bäume könnten dann so schnell wie möglich aus dem Wald geholt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KickoffMeetingfuerROOTUniWuerzburg.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beim Kickoff-Meeting für das ROOT-Projekt an der Uni Würzburg: Professor Jörg Müller, Professorin Claudia Künzer und Professor Samuel Kounev. (Bild: Nikolas Herbst / Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Beim Kickoff-Meeting für das ROOT-Projekt an der Uni Würzburg: Professor Jörg Müller, Professorin Claudia Künzer und Professor Samuel Kounev. (Bild: Nikolas Herbst / Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KickoffMeetingfuerROOTUniWuerzburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beim Kickoff-Meeting für das ROOT-Projekt an der Uni Würzburg: Professor Jörg Müller, Professorin Claudia Künzer und Professor Samuel Kounev. (Bild: Nikolas Herbst / Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p><strong>Wer das Projekt vorantreibt</strong><br>Sprecher des Projekts ist Professor Samuel Kounev, Leiter des Lehrstuhls für Software Engineering. Mit im Team sind Claudia Künzer, Professorin für Erdbeobachtung und Direktorin am DLR, sowie Jörg Müller, Waldökologe am Biozentrum und stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Koordiniert wird das Projekt von Dr. Nikolas Herbst, Leiter der Forschungsgruppe „Data Analytics Clouds“ an Kounevs Lehrstuhl.</p>



<p>Offiziell gestartet ist das Projekt am 1. April 2023. Es wird vom Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) gefördert, einem Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Das bidt unterstützt das Projekt mit 1,2 Millionen Euro. Das Geld fließt unter anderem in die Finanzierung von Stellen für Promovierende und Postdocs.</p>



<p><strong>Das ROOT-Projektteam der JMU</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prof. Dr. Samuel Kounev, Leiter des Lehrstuhls für Informatik II (Software Engineering), samuel.kounev(at)uni-wuerzburg.de</li>



<li>Dr. Nikolas Herbst, Leiter der Forschungsgruppe „Data Analytics Clouds“ am Lehrstuhl für Informatik II (Software Engineering), nikolas.herbst(at)uni-wuerzburg.de</li>



<li>Prof. Dr. Claudia Künzer, Professur für Fernerkundung der Landoberflächendynamik, claudia.kuenzer(at)uni-wuerzburg.de</li>



<li>Prof. Dr. Jörg Müller, Professur für Tierökologie mit Schwerpunkt ökologische Freilandforschung in unseren Breiten, joerg.mueller(at)uni-wuerzburg.de</li>
</ul>



<p><strong>Weblink</strong><br><a href="https://www.bidt.digital/forschungsprojekt/erdbeobachtung-der-walddynamik-und-biodiversitaet-in-echtzeit/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Projektdarstellung beim bidt</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg548896#msg548896" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022. Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer Studie soll gemeinsam mit den Städten Essen, Bochum und Dortmund untersucht werden, wie mit Satellitendaten aus dem All die Stadtbegrünung überwacht, geplant und künftig noch gezielter im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt werden kann. Dafür bringen die Raumfahrtexperten ihre gebündelte Digitalkompetenz ein. Im „Urban Green View“-Konsortium sind als weitere Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier vertreten. Beide genannten OHB-Unternehmen gehören zum Segment „Digital“, neben „Space Systems“ und „Aerospace“ der dritte Geschäftsbereich des Raumfahrtkonzerns.</p>



<p>Schon jetzt heizen sich unsere Städte aufgrund der fortschreitenden Erderwärmung immer weiter auf und Hitzewellen nehmen zu, bis zum Jahr 2040 werden sie sich im Vergleich zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts voraussichtlich sogar vervierfachen. Gegen Hitze in den Städten helfen Bäume, Büsche, Blumen und Wiesen. Sie produzieren Sauerstoff und kühlen Gebäude ebenso wie überhitzte Straßenfluchten ab. Jüngste Studien zeigen deutlich: Grün in der Stadt ist eine der besten Maßnahmen gegen Hitzestress. Wie aber lässt sich die Stadtbegrünung besser und gezielter überwachen und planen? Welchen Bedarf haben die Kommunen? Welche Daten brauchen Stadtplaner, Architekten, Umweltämter oder der Landschafts- und Gartenbau, um vorausschauend grüne Zonen zur Kaltluftproduktion anzulegen? Wie groß müssen die Grünflächen sein, um den Menschen genügend Abkühlung zu bieten? Und welche Pflanzen eigenen sich am besten für die grüne Lunge in der Stadt? „Das Projekt ist für uns eine ganz wunderbare Herausforderung. Vor allem ist es spannend, mit Erdbeobachtungsdaten einen innovativen Datenservice aufzubauen und Plattformen zu entwickeln, die unserer Gesellschaft helfen, den Auswirkungen des Klimawandels mit intelligenten Maßnahmen besser zu begegnen“, sagt Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, bei OHB Digital Services die Expertin für KI und „Computer Vision“.</p>



<p>Noch stehe nicht fest, welche Satellitendaten sich in welchem Umfang eignen. Die Machbarkeitsstudie ziele darauf ab, so Danijela Ristic-Durrant, Dienste auf der Grundlage von Satellitendaten wie Copernicus Sentinels, anderen nicht-kommerziellen Satellitenmissionen, z.B. Landsat, bestehenden Erdbeobachtungsprodukten, LiDAR, kommerziellen Satellitendaten sowie den Satellitenmissionen MTG oder EnMAP in den Vordergrund zu stellen. Auch die Kombination mit anderen Datenquellen, wie zum Beispiel lokale Sensoren, kämen in Betracht. „Das Projekt ist gerade erst gestartet. Der Austausch und der Dialog mit unseren Partnern und weiteren Stakeholdern ist aber schon jetzt sehr intensiv und inspirierend. Unsere Aufgabe wird es nun sein, mit unserer hohen Expertise aus der Raumfahrt gute und nachhaltige Lösungen für uns auf der Erde zu entwickeln“, so die Projektleiterin.</p>



<p>Dr. Frank Knospe, Leiter des Essener Stadtamtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster, freut sich über die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Raumfahrtexperten, denn auch für seine Stadt wie für das gesamte Ruhrgebiet sind Satellitendaten von entscheidender Bedeutung bei der Planung. „So ermöglicht uns die hohe zeitliche Auflösung der Copernicus-Sensoren erstmalig, den ,Organismus‘ Siedlungs- und Landschaftsstruktur zu verstehen. Dadurch können wir die Herausforderungen im Kontext der Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf lokaler und regionaler Ebene erfassen, im Trend beobachten und letztlich besser bewältigen“, so Knospe.</p>



<p>Neben OHB Digital Services als Koordinator des Projekts wird das „Urban Green View“-Konsortium durch die beiden Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier ergänzt. Darüber hinaus sind Stakeholder aus dem Ruhrgebiet, vertreten durch die Städte Essen, Bochum und Dortmund, sowie die Ämter für Raumordnung und Wasserwirtschaft als relevante Pilotanwender in die Studie eingebunden.<br>Das Projekt „Urban Green View“ wird von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA gefördert im ARTES 4.0 Generic Programme Line Business Applications &#8211; Space Solutions (BASS) Feasibility Study “Space for Urban Green”. Bei der ESA betreut Roberta Mugellesi Dow das Projekt „Urban Green View“.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg539647#msg539647" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Urbanisierung als Treiber des globalen Wandels</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/urbanisierung-als-treiber-des-globalen-wandels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 16:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Urbanisierung ist neben dem Klimawandel ein wichtiger Treiber des globalen Wandels. Wie diese Transformation gelingen könnte, erforscht der Geograph Hannes Taubenböck mit Daten aus dem All. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 25. Oktober 2022. 25. Oktober 2022 &#8211; Die größte Wanderungsbewegung, die die Menschheit jemals vollzogen hat, ist in vollem Gange. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Urbanisierung ist neben dem Klimawandel ein wichtiger Treiber des globalen Wandels. Wie diese Transformation gelingen könnte, erforscht der Geograph Hannes Taubenböck mit Daten aus dem All. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 25. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PrfHannesTaubenboeckMartinWegmannUniWbg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Professor Hannes Taubenböck (Foto: Martin Wegmann, Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Professor Hannes Taubenböck (Foto: Martin Wegmann, Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PrfHannesTaubenboeckMartinWegmannUniWbg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Professor Hannes Taubenböck (Foto: Martin Wegmann, Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>25. Oktober 2022 &#8211; Die größte Wanderungsbewegung, die die Menschheit jemals vollzogen hat, ist in vollem Gange. Dabei führt der Bevölkerungsstrom vom Land in die Städte. Jede Woche migrieren statistisch betrachtet 1,4 Millionen Menschen vom Land in die urbanen Räume auf unserem Planeten. Und wenn die Prognosen stimmen, wird es bis zum Jahr 2050 weitere 2,3 Milliarden Menschen auf der Erde geben – und diese 2,3 Milliarden werden im Prinzip alle in der Stadt wohnen.</p>



<p>Diese beiden Statistiken zeigen eindrucksvoll, dass die Urbanisierung ein wichtiger Treiber des globalen Wandels ist.</p>



<p>Doch die Urbanisierung hat viele Gesichter. Sie zeigt sich in Vorstädten aus Einfamilienhäusern, in hochgeschossigen Großwohnsiedlungen, in urbanen Blockrandbebauungen oder in Stadtlandschaften, die komplett auf dem Reißbrett designt wurden. Im Gegensatz dazu steht die weitgehend ungeplant verlaufende Bildung von Slums durch illegale Landnahme.</p>



<p>„Wir bezeichnen zwar alles davon als Stadt, aber wenn Sie mal durch die lebendige Innenstadt von Würzburg gehen, durch eine Einfamilienhaussiedlung oder durch einen Slum, dann spüren Sie, was sich alles hinter dem Begriff Stadt verbergen kann. Gebaute Stadtlandschaften sind wie ein Seelenzustand“, sagt der neue Würzburger Geographie-Professor Hannes Taubenböck, „sie haben Einfluss darauf, wie wir uns verhalten, wie wir fühlen und denken“.</p>



<p><strong>Big Data zur Analyse von Urbanisierungsprozessen anwenden</strong><br>Höchstaufgelöste Satellitendaten erlauben es, die Siedlungsstrukturen extrem genau abzubilden. Am Beispiel von Delhi in Indien zeigen sich Gegensätze in direkter Nachbarschaft: Im Norden die komplexe, unvorstellbar dichte Bebauung von „Old Delhi“, im Süden dagegen die auf dem Reißbrett designten, geometrischen und gering verdichteten Siedlungen von Neu-Delhi.</p>



<p>Obwohl sich die Menschheit im Informationszeitalter befindet, existieren immer noch große Wissenslücken über urbane Phänomene. Mit Fernerkundungsdaten von Satelliten können unterschiedliche Dynamiken, Dimensionen und Strukturen physischer Transformationsprozesse auf unserem Planeten anschaulich dokumentiert und analysiert werden. In Kombination mit anderen Datensätzen, etwa aus sozialen Netzwerken oder aus Befragungen, können im Sinne von Big Data gesellschaftliche Auswirkungen von Urbanisierungsprozessen eruiert und Wissenslücken verringert werden.</p>



<p><strong>Die Forschung am neuen Lehrstuhl</strong><br>Um diese Thematik dreht sich die Forschung am neuen Lehrstuhl für Globale Urbanisierung und Fernerkundung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Hannes Taubenböck wurde zum 1. Oktober 2022 als Leiter des Lehrstuhls berufen. Sein Team erfasst mit Satelliten- und Luftbilddaten Formen der Urbanisierung, dokumentiert deren Veränderungen über die Zeit und analysiert deren ökologische, ökonomische oder soziale Auswirkungen.</p>



<p>Am neuen JMU-Lehrstuhl wird das Wachstum von Megastädten kartiert und quantifiziert. Dort werden auch neue Dimensionen von Stadtlandschaften beobachtet – etwa im Perlflussdelta in China, wo 65 Millionen Menschen leben. Und es werden unterschiedliche Formen der Urbanisierung studiert, etwa Geisterstädte in China, die für weitaus mehr Menschen gebaut wurden als dort aktuell leben, oder die übervollen Slums des globalen Südens, aber auch Stadtentwicklungen in Deutschland.</p>



<p>„Im Zentrum unserer Forschungen stehen zum einen methodische Ansätze, um die immer größer werdenden fernerkundlichen Datensätze in verlässliche Geoinformation zu überführen. Und zum anderen steht die Frage im Fokus, wie und wo wir bauen und wohnen wollen“, sagt Hannes Taubenböck. „Aus dieser Arbeit wollen wir Ideen entwickeln, wie die Städte der Zukunft gestaltet werden können.“</p>



<p><strong>Engagiert in EAGLE und CAIDAS</strong><br>All diese Themen wird Hannes Taubenböck auch in die Lehre im internationalen Würzburger Masterstudiengang EAGLE (Applied Earth Observation and Geoanalysis) einbringen, um die zukünftige Generation von Forschenden zu dem Thema auszubilden.</p>



<p>„Ich freue mich auch sehr auf die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit den Kolleginnen und Kollegen der Universität Würzburg innerhalb von CAIDAS und auch fächerübergreifend, zum Beispiel mit der englischen Sprachwissenschaft. Es ist das Ziel, das Themenfeld in den kommenden Jahren an der JMU fest zu etablieren und zu verstärken“, so Taubenböck.</p>



<p>CAIDAS ist das im Aufbau befindliche Center for Artificial Intelligence and Data Science der JMU. In dem Forschungszentrum werden Strategien entwickelt, um in allen Wissenschaftsgebieten große Datenmengen effizient und mit intelligenten Methoden auswerten und nutzen zu können.</p>



<p><strong>Kooperation nach dem Jülicher Modell</strong><br>Der neu geschaffene JMU-Lehrstuhl für Globale Urbanisierung und Fernerkundung ist ein Kooperationslehrstuhl mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach dem Jülicher Modell. Diese Konstellation ermöglicht synergistische Forschung zwischen der Universität und dem Großforschungszentrum. Lehrstuhlleiter Professor Hannes Taubenböck ist zugleich Leiter der Abteilung „Georisiken und zivile Sicherheit“ am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR in Weßling-Oberpfaffenhofen bei München.</p>



<p><strong>Zum Weiterlesen</strong><br>Taubenböck H (2019): Remote Sensing for the Analysis of Global Urbanization. DLR-Research Report 2019-10. Habilitation Thesis, University Würzburg, 600 p., ISSN 1434-8454.</p>



<p>Taubenböck H, Wurm M, Esch T &amp; Dech S (Hrsg.) (2015): Globale Urbanisierung – Perspektive aus dem All. Berlin Heidelberg, SpringerSpektrum. S. 297.</p>



<p>Taubenböck H &amp; Dech S (Hrsg.) (2010): Fernerkundung im urbanen Raum – Erdbeobachtung auf dem Weg zur Planungspraxis. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt. August 2010. S. 192.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>Planet Labs unterzeichnet Vertrag mit dem BKG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planet-labs-unterzeichnet-vertrag-mit-dem-bkg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 04:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022). Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022).</p>



<p>Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet Labs PBC, ein führender Anbieter tagesaktueller Satellitendaten, und das Bundesamt für Kartografie und Geodäsie (BKG) haben eine Zusammenarbeit begonnen. Im Rahmen dieser stellt Planet dem BKG tagesaktuelle und hochauflösende Satellitendaten zur Verfügung, die das BKG darin unterstützen, die öffentliche und zivile Sicherheit zu gewährleisten. Mitarbeiter*innen von mehr als 400 Bundeseinrichtungen können direkten Zugang zu diesen Daten erhalten und diese für den Umwelt- und Naturschutz, das Agrar- und Forstmonitoring sowie im Krisenmanagement nutzen. Die Zusammenarbeit begann bereits im November 2021 und wird nun nach einer erfolgreichen Testphase ausgebaut.</p>



<p>Die mehr als 200 Satelliten von Planet nehmen die gesamte Landmasse der Erde täglich in bis zu acht Spektralbändern auf – und damit auch die gesamte Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Das BKG nutzt die Fernerkundungsdaten unter anderem, um aktuelle Analysen von Umweltveränderungen durch den Klimawandel zu erstellen.</p>



<p>„Das Ziel von Planet ist es, Veränderungen auf der Erde durch tagesaktuelle Satellitendaten sichtbar zu machen. Dabei liefern wir nicht nur Bilder, sondern können diese auch automatisch auswerten und unseren Partnern damit wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem BKG und sind überzeugt, dass die Arbeit mit unseren Daten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Behörden in Deutschland leisten kann“, sagt Dr. Marcus Apel, Direktor Geschäftsentwicklung bei Planet Labs.</p>



<p>„Besonders wichtig ist uns, die individuellen Bedarfe und Anforderungen des Bundes mit unserem Service decken zu können. Dabei sind tagesaktuelle Satellitendaten mit hoher Aufnahmefrequenz ein wesentlicher Bestandteil. Zudem möchten wir durch gebündelte Beschaffung und zentrale Bereitstellung die Nachnutzung von solchen Daten und Produkten im Bund fördern“, sagt Thomas Wiatr, Leiter Satellitengestützter Krisen- und Lagedienst (SKD) beim BKG.</p>



<p>Im Zuge dieser Kooperation hat das BKG eine völlig neue Infrastruktur eingerichtet. Das umfasst nicht nur den Zugriff auf die Satellitendaten, sondern auch individuelle und schnelle Beratung für die gesamte Bundesverwaltung, Training für die Mitarbeiter*innen der Behörden sowie die Produktion und Bereitstellung von Karten- und Lageprodukten. All diese Dienstleistungen sind im Satellitengestützten Krisen- und Lagedienst (SKD) des BKG für den Bund vereint.</p>



<p>Das BKG erhält Zugriff auf alle künftig aufgenommenen Satellitendaten sowie auf das gesamte Archiv von Planet, das bis zum Jahr 2009 datiert. Damit lassen sich nicht nur tagesaktuelle Geoinformationen, sondern auch historische Vergleiche erstellen. Mitarbeiter*innen aller Bundesbehörden können über das BKG Zugang zu diesen Daten erhalten und diese entweder online betrachten oder in ihren lokalen IT-Systemen für weiterführende Analysen verwenden.</p>



<p><strong>Über Planet Labs</strong><br>Planet Labs PBC ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat sich zum Ziel gesetzt, täglich jeden Punkt der Erde abzubilden, um auf diese Weise Veränderungen sichtbar, Informationen zugänglich und Wandel möglich zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Flotte von Erdbeobachtungssatelliten, die täglich Daten aus über drei Millionen Bildern erfassen und verarbeiten. Planet liefert entscheidende Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 800 Kunden. Dazu gehören weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden. Das Unternehmen ermöglicht es den Nutzer*innen auf einfache und effektive Weise wichtige Erkenntnisse aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine Public Benefit Corporation, die an der New Yorker Börse als PL gehandelt wird. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a> und folgen Sie auf Twitter @Planet.</p>



<p><strong>Über das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</strong><br>Das BKG ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI). Es fungiert als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme. Das BKG befasst sich mit der Beobachtung sowie der Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger und jede Bürgerin in Deutschland. Expert*innen aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.bkg.bund.de.</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>DLR: Mit Künstlicher Intelligenz die Welt von morgen planen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-mit-kuenstlicher-intelligenz-die-welt-von-morgen-planen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 11:00:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; für die Analyse von Erdbeobachtungsdaten sowie zur Entwicklung von neuen Softwarelösungen zur Verfügung. Das Portal ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen und europäischen Satellitenmissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; für die Analyse von Erdbeobachtungsdaten sowie zur Entwicklung von neuen Softwarelösungen zur Verfügung. Das Portal ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen und europäischen Satellitenmissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 11. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InternetplattformEOLabDLRCloudFerro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InternetplattformEOLabDLRCloudFerro26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; (Grafik: DLR/CloudFerro)</figcaption></figure>



<p>11. Juli 2022 &#8211; Wie reagieren unsere Wälder auf Klimaveränderungen? Und wie verändert sich unsere Umwelt durch den Einfluss von Dürren, aber auch durch extreme Regenfälle? Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland ein neues Tool zur Verfügung, um solche Fragen zu beantworten: Die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; bietet leistungsstarke Rechnertechnologie und Software, um die Daten von Erdbeobachtungssatelliten analysieren zu können. &#8222;Das Portal dient dabei nicht nur zur Verarbeitung von Informationen, sondern bietet auch eine optimale Umgebung, um neue Algorithmen zu entwickeln&#8220;, erläutert Peter Wagner, Projektleiter EO-Lab in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Methoden Künstlicher Intelligenz spielen dabei eine herausragende Rolle, da sie sensitiver und die Ergebnisse präziser sind als bei herkömmlichen Softwarelösungen.&#8220;</p>



<p>EO-Lab ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen Satellitenmissionen wie TerraSAR-X und EnMAP, aber auch zu Daten des europäischen Copernicus-Systems sowie von kommerziellen Missionen. Indem sie die Analysemöglichkeiten des Portals nutzen, können Universitäten und Forschungseinrichtungen den großen personellen und finanziellen Aufwand einsparen, den das Einrichten von Datenzugängen sowie das Speichern und Verwalten der stetig steigenden Datenmengen erfordert.</p>



<p><strong>Umfassende Services unterstützen Forschende bei der wissenschaftlichen Arbeit</strong><br>EO-Lab bietet Forschenden zur Entwicklung von Algorithmen nicht nur die erforderlichen Rechenressourcen, sondern auch wichtige Elemente, die Einstieg, Durchführung und Finalisierung von Forschungsprojekten erleichtern. Um Neueinsteiger auf der Plattform zügig mit KI-Methoden und mit der Nutzung der Plattform vertraut zu machen, werden umfassendes Informationsmaterial, Schulungen und Online-Seminare angeboten. Zur Durchführung der Arbeit stehen die notwendige Software und Arbeitsumgebung bereit.</p>



<p>Ein Online-Forum ermöglicht und fördert außerdem den für die Forschung wichtigen Austausch zwischen Wissenschaft und Entwicklung. Zudem werden die Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützt, ihre Ergebnisse auf der Plattform zu präsentieren. EO-Lab ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sicherheitszertifiziert und wird in einem deutschen Rechenzentrum gehostet. Dies bietet die notwendige Sicherheit dafür, dass Nutzer auch ihre eigenen Daten für die Analysen mit einbinden können.</p>



<p><strong>Datenanalyse ermöglicht Fortschritte in Landschaftsplanung und Umweltschutz</strong><br>EO-Lab eröffnet damit neue Möglichkeiten für Forschende aus allen Fachrichtungen, ihre Arbeiten zu Umweltforschung und Geoinformation schnell und zielorientiert umzusetzen und neue Methoden zur Datenauswertung zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Analysen sind besonders wichtig für Anwendungen in den Bereichen Stadtentwicklung, Landschaftsplanung, Meteorologie, Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelt- und Naturschutz. So helfen die Daten aus dem Weltall, zukünftige Maßnahmen und Projekte effizient zu planen. Ein großer Vorteil der Satellitendaten gegenüber Informationen von erdgebundenen Systemen ist dabei, dass sie kontinuierlich und an jedem Ort der Erdoberfläche aufgezeichnet werden können. Hierdurch stehen der Wissenschaft riesige Datenmengen zur Verfügung, die anschließend mit Hilfe von Algorithmen analysiert werden können.</p>



<p><strong>Synergien mit CODE-DE</strong><br>EO-Lab ist das wissenschaftliche Gegenstück zum Internetportal CODE-DE, das Erdbeobachtungsdaten des europäischen Copernicus-Programms für die öffentliche Hand zugänglich macht. Beide Internetplattformen ergänzen sich dabei, indem etwa KI-Algorithmen auf EO-Lab entwickelt und nach erfolgreichem Test auf CODE-DE auch zur Nutzung durch öffentliche Einrichtungen implementiert werden. So profitieren Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen von den Synergien.</p>



<p>Die EO-Lab Plattform wurde von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Auftrag gegeben. Für Aufbau und Betrieb der Plattform ist die Firma CloudFerro verantwortlich, die auch der Betreiber der nationalen Copernicus-Plattform CODE-DE für deutsche Behörden ist.</p>



<p><strong>Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220;</strong><br><a href="https://eo-lab.org/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://eo-lab.org/de/</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg534751#msg534751" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<title>Erlebnistag Geodäsie Bonn 21.06. &#8211; Schulklassen gesucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erlebnistag-geodaesie-bonn-21-06-schulklassen-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 05:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumgeodäsie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Insbesondere für Kurse und Klassen aus den MINT-Bereichen ist der Erlebnistag Geodäsie eine ideale Möglichkeit zu entdecken, wie die Mathematik, die Informatik, die Naturwissenschaften und die Technik, also alle MINT-Elemente, in der Geodäsie und Geoinformation zusammenspielen. Eine Information des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. Quelle: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 21. Juni [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erlebnistag-geodaesie-bonn-21-06-schulklassen-gesucht/" data-wpel-link="internal">Erlebnistag Geodäsie Bonn 21.06. &#8211; Schulklassen gesucht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Insbesondere für Kurse und Klassen aus den MINT-Bereichen ist der Erlebnistag Geodäsie eine ideale Möglichkeit zu entdecken, wie die Mathematik, die Informatik, die Naturwissenschaften und die Technik, also alle MINT-Elemente, in der Geodäsie und Geoinformation zusammenspielen. Eine Information des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-a3f656b8"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErlebnistagGeodaesie2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErlebnistagGeodaesie26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Quelle: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen)</figcaption></figure>



<p>Am 21. Juni 2022 findet auf dem Gelände der Universität Bonn im Zeitraum von 9:00 &#8211; 16:00 Uhr der &#8222;Erlebnistag Geodäsie&#8220; unter der Schirmherrschaft von Herrn Innenminister Herbert Reul statt. Die Teilnehmenden und Gäste erwartet ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm.</p>



<p>Der Erlebnistag Geodäsie ist die jährliche Hauptveranstaltung der Nachwuchskampagne geodäsie.nrw. Er findet einmal im Jahr an wechselnden Orten in Nordrhein-Westfalen statt.</p>



<p>Insbesondere für Kurse und Klassen aus den MINT-Bereichen ist der Erlebnistag Geodäsie eine ideale Möglichkeit zu entdecken, wie die Mathematik, die Informatik, die Naturwissenschaften und die Technik, also alle MINT-Elemente, in der Geodäsie und Geoinformation zusammenspielen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Körpergrößenmessung aus dem Weltall mittels 20.000 km entfernter Satelliten auf 2 cm genau.</li><li>Wer läuft den perfekten Kreis mit dem &#8222;Reflektorhelm&#8220;?</li><li>3D-Modellierung der überflogenen Landschaft mittels Multikopter. Zur Erinnerung gibt es ein Klassenfoto aus der Luft.</li><li>Wer liefert wohl das entscheidende Puzzleteil bei der Aufklärung eines Verbrechens &#8211; Kommissar &#8222;Zufall&#8220; oder die Tatortvermessung?</li><li>Reicht mein Taschengeld für ein Grundstück im Zentrum von Bonn?</li><li>Wieso weiß mein Smartphone, wo ich mich genau befinde?</li></ul>



<p>Eingeladen sind Schulklassen mit ihren Lehrkräften.</p>



<p><strong>Anmeldung:</strong> https://www.geodäsie.nrw/event/erlebnistag-geodaesie-2022/</p>



<p><strong>Veranstaltungsort:</strong><br>Universität Bonn &#8211; Campus City<br>Hauptgebäude + Hofgarten<br>Regina-Pacis-Weg 3<br>53113 Bonn</p>



<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-03-29-Einladungsschreibe-Schulen.pdf" data-wpel-link="internal">Einladungsschreiben an die Schulen</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-03-29-Flyer.pdf" data-wpel-link="internal">Flyer</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg530695#msg530695" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li></ul>
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		<title>Schweiz: Bundesrat für Teilnahme an Copernicus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schweiz-bundesrat-fuer-teilnahme-an-copernicus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Assoziierungsabkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geoinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schweizer Bundesrat strebt Teilnahme an Copernicus an. Eine Medienmitteilung des Bundesrates. Quelle: Schweizerischer Bundesrat. Bern, 16.02.2022 &#8211; Der Bundesrat entschied Ende Januar 2022, eine Teilnahme der Schweiz an Copernicus, dem Programm der Europäischen Union (EU) zur Erdbeobachtung, in der aktuellen Programmperiode 2021–2027 anzustreben. Am 16. Februar 2022 hat er das UVEK beauftragt, in Zusammenarbeit mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="schweizer-bundesrat-strebt-teilnahme-an-copernicus-an-eine-medienmitteilung-des-bundesrates">Schweizer Bundesrat strebt Teilnahme an Copernicus an. Eine Medienmitteilung des Bundesrates.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Schweizerischer Bundesrat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusContributingMissionsoverviewESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusContributingMissionsoverviewESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Copernicus Satelliten Stand 2021. (Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Bern, 16.02.2022 &#8211; Der Bundesrat entschied Ende Januar 2022, eine Teilnahme der Schweiz an Copernicus, dem Programm der Europäischen Union (EU) zur Erdbeobachtung, in der aktuellen Programmperiode 2021–2027 anzustreben. Am 16. Februar 2022 hat er das UVEK beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem VBS, EDA und WBF technische Gespräche mit der EU in die Wege zu leiten.</p>



<p>Copernicus wurde 1998 von der EU und der Europäischen Weltraumorganisation ESA lanciert. Heute ist die ESA, bei der die Schweiz Gründungsmitglied ist, für die Entwicklung der Satelliten zuständig, während die EU mit Copernicus die Daten und Dienste bereitstellt und den langfristigen Betrieb sichert.</p>



<p>Copernicus bietet eine breite Palette an Geoinformationen, z.B. im Bereich des Umwelt-Monitorings. Das Programm soll die Unabhängigkeit Europas beim Zugang zu Daten der Erdbeobachtung sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in Satelliten- und Datenverarbeitungstechnologien fördern.</p>



<p>Die Assoziierung der Schweiz soll die Mitsprache im Programm ermöglichen, den freien Zugang zu den Daten langfristig sichern und der Industrie die Teilnahme an den Ausschreibungen gewährleisten.</p>



<p>Für eine Teilnahme der Schweiz an Copernicus muss ein bilaterales Assoziierungsabkommen mit der EU ausgehandelt und den eidgenössischen Räten zur Genehmigung unterbreitet werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg527539#msg527539" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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