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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Auf dem Weg zum Mond &#8211; Karlsruher FZI-Robotikteam gewinnt internationalen ESA-Wettbewerb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 17:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik (FZI).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.fzi.de/2023/04/20/fzi-gewinnt-esa-esric-src/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">FZI</a>, 20. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="214" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg" alt="" class="wp-image-125590" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">künstliche Mondlandschaft für den Wettbewerb. Bild: ESA-ESRIC</figcaption></figure>



<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Europäische Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) haben die Gewinner ihres jüngsten internationalen Robotikwettbewerbs, der ESA-ESRIC Space Resources Challenge, bekannt gegeben. Ziel des Wettbewerbs war es, innovative Ansätze und Lösungen für die Suche und Gewinnung von Ressourcen auf dem Mond zu finden. Gewinner des Wettbewerbs ist das vom FZI angeführte Konsortium ARISE – ein Zusammenschluss von Robotik-, Geologie- und Weltraum-Expert*innen des FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Universität Zürich, Universität Basel sowie der Universität Bern. Als Sieger erhält das Konsortium 500.000 € für die weitere Forschung und die Aussicht, Teil einer echten ESA-ESRIC-Mond-Mission zu werden. Die Siegerbekanntgabe fand am 19.04.2023 in Luxemburg im Rahmen der Space Resources Week statt. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere talentierten Wissenschaftler*innen. All die Zeit und Mühe, die sie in diese Herausforderung gesteckt haben, wird nun mit diesem tollen Preis belohnt“, zeigt sich FZI-Vorstand Jan Wiesenberger erfreut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125594" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Roboter Husky beim entnehmen einer Bodenprobe. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p><strong>Innovative Lösungen für die Erforschung des Weltraums</strong><br>Die ESA-ESRIC Space Resources Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem innovative Lösungen für die Erkundung von Ressourcen auf der Mondoberfläche gesucht werden. Der mehrstufige Wettbewerb beinhaltete verschiedene, zum Teil unbekannte Herausforderungen, die mittels mobiler Roboter aus der Ferne, wie später auch auf dem Mond, gelöst werden müssen.</p>



<p>Besonders herausfordernd war die zeitverzögerte und teilweise instabile Kommunikationsverbindung zwischen Mission Control und den Robotern: eine simulierte Einschränkung, wie sie auch bei der Überbrückung der knapp 384.000 Kilometer zwischen Erde und Mond bestehen würde. Ansonsten gab es keinen Sichtkontakt oder Zugriff auf die Robotersysteme.</p>



<p>Die Teams hatten die Aufgabe, eine zuvor unbekannte Mondlandschaft autonom zu explorieren, zu kartographieren und in ihr mit mobilen Robotern zu navigieren. Die Roboter sollten dabei potentielle Ressourcen lokalisieren und genauer untersuchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125592" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Gewinnerteam des FZI mit den drei autonom agierenden Robotern auf der künstlichen Mondlandschaft. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p><strong>Ursprünglich nahmen 12 Teams an dem Wettbewerb teil</strong><br>Zu Beginn traten zwölf Teams bei der ersten Phase des Wettbewerbs im Rahmen eines Feldtests in einer mondähnlichen Umgebung in den Niederlanden gegeneinander an. Anhand der dort gezeigten Fähigkeiten wurden fünf Teams ausgewählt, um im Finale erneut anzutreten: das FZI Forschungszentrum Informatik, die ETH Zürich mit der Universität Zürich, Lukasiewicz – PIAP, Mission Control Space Services und die Space Application Services, ein Forschungsverbund der Université Du Luxembourg, Dynamic Imaging Analytics, dem La Palma Research Centre, der Université de Lorraine sowie der Open University.</p>



<p>Im Finale stellte sich das FZI den Herausforderungen mit einem Team aus drei mobilen Robotern: den beiden Laufrobotern Spot und ANYmal sowie dem vierrädrigen Roboter Husky mit instrumentiertem Roboterarm. Das Alleinstellungsmerkmal war die vom FZI entwickelte Software, die es dem Dreiergespann ermöglichte, die Aufgaben größtenteils autonom und kooperativ im Team durchzuführen. Die drei Roboter haben sich dabei selbst die Aufgaben je nach Fähigkeiten geschickt aufgeteilt. Die zwei Laufroboter haben schnell das gesamte Gelände exploriert und interessante Ziele für die detaillierte Ressourcen-Analyse für Husky erstellt. Husky konnte dann mittels mitgeführter Geräte Röntgenfluoreszenzanalysen sowie detaillierte Nahaufnahmen durchführen. „Mein persönliches Highlight war, dass ich mir während unseres Wettbewerbsdurchlaufs viel Zeit für Fragen der Jury nehmen konnte, weil unsere Roboter wie geplant keine Eingaben von uns brauchten, sondern autonom agieren konnten.“ so Tristan Schnell, Projektleiter des FZI Teams.</p>



<p>In einem letzten Schritt in Richtung Weltraum mussten die Teilnehmer*innen nach dem Feldtest ein Proposal zur weiteren Steigerung der Weltraumtauglichkeit bei der ESA einreichen. Auf Basis des Feldtests und des Proposals wurde das vom FZI angeführte Konsortium als Sieger gekürt. „Ich freue mich, dass wir zusammen mit den Robotik-Kolleg*innen von der ETH Zürich sowie den weiteren schweizerischen Partnern ein spannendes Konzept entwickeln konnten, bei dem ein Team aus autonomen Laufrobotern die zentrale Rolle spielt. Noch mehr freue ich mich, dass wir jetzt die Chance bekommen, gemeinsam daran zu arbeiten, diese Technologien ein Stück näher zum Mond zu bringen!“ so der Abteilungsleiter Dr.-Ing. Arne Rönnau.</p>



<p><strong>Videomaterial zum Wettbewerbsbeitrag des FZI</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Autonomous Team of Robots Explores the Moon at ESA-ESRIC Space Resources Challenge" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/bcAapWdIFMY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong>Über das FZI</strong><br>Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe und Außenstelle in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Betreut von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Das FZI ist Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).</p>



<p><strong>Weitere Downloads &amp; Links:</strong><br><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2023/04/Robots_humans_assemble_for_the_Moon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zum Statement der ESA zum Sieg</a><br><a href="https://src.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zur ESA-ESRIC Space Resources Challenge Website</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18303.msg548398#msg548398" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Mond-Rover Konzepte</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>DESY: Beamline for Schools-Gewinner bekannt gegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desy-beamline-for-schools-gewinner-bekannt-gegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 18:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Antimaterie]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teams aus den Niederlanden und den USA gewinnen den Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220;. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY. Zwei Teams aus Oberstufenschülern, eins vom Praedinius Gymnasium im niederländischen Groningen und eins von der West High School in Salt Lake City, USA, haben den diesjährigen Wettbewerb „Beamline for [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Teams aus den Niederlanden und den USA gewinnen den Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220;. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DESY.</p>



<p>Zwei Teams aus Oberstufenschülern, eins vom Praedinius Gymnasium im niederländischen Groningen und eins von der West High School in Salt Lake City, USA, haben den diesjährigen Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220; (BL4S) gewonnen. Die beiden Gruppen werden im Oktober DESY in Hamburg besuchen, wo sie die von ihnen vorgeschlagenen Experimente in Zusammenarbeit mit Forschern von CERN und DESY durchführen werden. 
<br>
Beamline for Schools ist ein internationaler Wettbewerb, an dem Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der ganzen Welt teilnehmen können. Die Jugendlichen müssen einen Vorschlag für ein Experiment unterbreiten, welches an einer Experimentierstation (Beamline) mit Teilchenstrahlen durchgeführt werden kann. Eine solche Beamline lenkt einen Strahl aus subatomaren Teilchen durch einen beliebigen Versuchsaufbau und ermöglicht dadurch die Untersuchung von vielfältigen Eigenschaften und Prozessen in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen. Solche Beamlines werden von Forschungszentren wie CERN und DESY betrieben. Der erste BL4S-Wettbewerb fand 2014 statt und war mit seinen fast 300 Bewerberteams aus 50 Ländern ein so überwältigender Erfolg, dass eine jährliche Veranstaltung daraus wurde, die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. </p>



<p>„Wir freuen uns alle sehr darauf, die diesjährigen Gewinner bei DESY begrüßen zu dürfen. Dies ist ein neues Kapitel in der Geschichte dieses Wettbewerbs, denn wir halten das Finale des Wettbewerbs erstmals an einem anderen Forschungszentrum ab&#8220;, sagt BL4S-Projektleiterin Sarah Aretz vom CERN. „Wegen des zweiten langen Shutdowns von CERNs Beschleunigern zu Wartungs- und Aufrüstungszwecken steht derzeit kein Teilchenstrahl am CERN zur Verfügung. Aber gerade dadurch hat sich die Gelegenheit ergeben, Partnerschaften mit anderen Laboren zu sondieren.&#8220; </p>



<p>„Für uns ist es eine große Ehre, die Endrunde des diesjährigen Beamline-for-Schools-Wettbewerbs bei DESY ausrichten zu dürfen&#8220;, sagt Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums. „Wir freuen uns sehr darauf, die bemerkenswerten Schüler kennenzulernen, die es mit ihren Vorschlägen bis hierher geschafft haben, und wir wünschen ihnen eine erfolgreiche und bereichernde Zeit im Labor. Nachwuchsförderung wird bei DESY groß geschrieben, und CERNs Beamline-for-Schools-Projekt leistet auf diesem Gebiet Hervorragendes.&#8220; </p>



<p>An dem Auswertungs- und Auswahlverfahren nahmen mehr als 60 freiwillige Experten von CERN und DESY teil. Sie bewerteten die schriftlichen Forschungsanträge und einminütigen Videos, die jedes Bewerberteam einreichen musste, unter Berücksichtigung der Kreativität, Motivation, Machbarkeit und wissenschaftlichen Methodik. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062019202455_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062019202455_small_1.jpg" alt="Martin Mug" width="546" height="233"/></a><figcaption>
Die Gewinnerteams des diesjährigen Schülerwettbewerbs „Beamline for Schools&#8220; von der West High School in Salt Lake City, USA (links, Foto: Kara Budge), und vom Praedinius Gymnasium in Groningen, Niederlande (rechts, Foto: Martin Mug)
<br>
(Bild: Kara Budge und Martin Mug)
</figcaption></figure></div>



<p>Die beiden Siegerteams 2019 werden sich mit den grundlegenden Unterschieden zwischen Materie und Antimaterie befassen. Wenn Elektronen mit hoher Energie auf ein Target treffen, etwa ein Stück Graphit, wird ein Teil ihrer Energie in Photonen verwandelt. Aus diesen Photonen können wiederum weitere Teilchen entstehen. Am Ende bildet sich ein Teilchenschauer niedriger Energie. Das Team „Particle Peers&#8220; vom Praedinius Gymnasium hat vorgeschlagen, Teilchenschauer, die aus Elektronen entstehen, mit solchen zu vergleichen, die durch Positronen hervorgerufen werden. Positronen sind die Antiteilchen der Elektronen. </p>



<p>„Als ich die Nachricht hörte, dass wir gewonnen hatten, hab ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Es ist unglaublich, dass wir die Gelegenheit bekommen werden, unser Experiment mit tollen Wissenschaftlern durchzuführen und neue Schüler kennenzulernen, die sich genauso für die Physik begeistern&#8220;, sagt Frederiek de Bruine vom Team „Particle Peers&#8220;. </p>



<p>Das Team „DESY Chain&#8220; von der West High School in Salt Lake City konzentriert sich mit seinem Vorschlag auf die Eigenschaften von Szintillatoren. Sie werden zum Nachweis von Teilchen eingesetzt. Die Schüler wollen die Leistungsfähigkeit solcher Szintillatoren untersuchen und deren Empfindlichkeit für Elektronen und Positronen vergleichen. Das könnte leistungsfähigere Teilchendetektoren für vielfältige Anwendungsbereiche zur Folge haben. </p>



<p>„Ich bin so aufgeregt, dass wir diesen Herbst bei DESY arbeiten werden. Das ist eine einmalige Gelegenheit. Ich bin stolz darauf, dem ersten Team aus der USA anzugehören, das den BL4S-Wettbewerb gewonnen hat, besonders weil wir dadurch Zugang zu Apparaten und Systemen bekommen werden, von denen ich nie geträumt hätte, dass ich sie jemals zu sehen bekomme&#8220;, sagt August Muller vom Team DESY Chain. </p>



<p>Beide Teams sind mit ihren Vorschlägen weit über den Lehrstoff hinausgegangen, der normalerweise an Oberschulen unterrichtet wird, und haben ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, verschiedene Zusammenhänge der modernen Teilchenphysik zu begreifen.&nbsp;Diesen Sommer über werden die Schüler ihre Versuche in enger Zusammenarbeit mit Forschern von CERN und DESY vorbereiten. Im Oktober begrüßt DESY dann die beiden Siegerteams, die ihre Experimente ausführen und Einblicke in das Leben eines Wissenschaftlers gewinnen wollen. </p>



<p>In die engere Auswahl waren 20 Teams gekommen, zehn weitere erhielten eine lobende Erwähnung. Alle diese Teams erhalten BL4S-T-Shirts und Teilnahmeurkunden, während die Teams, die in die engere Wahl gekommen sind, einen Detektor für kosmische Strahlung, den sogenannten Cosmic Pi, erhalten. </p>



<p>Dies ist das zweite Mal, dass ein holländisches Team den Wettbewerb gewonnen hat. Bisher wurden Schüler aus den Niederlanden, Griechenland Italien (zweimal), Südafrika, Polen, Großbritannien, Kanada, Indien und den Philippinen ausgewählt, um die von ihnen vorgeschlagenen Versuche an der Forschungseinrichtung CERN durchzuführen. </p>



<p>In diesem Jahr haben 178 Teams aus 49 Ländern aus der ganzen Welt Vorschläge unterbreitet. Seitdem der Wettbewerb 2014 ins Leben gerufen wurde, haben insgesamt fast 10.000 Schüler aus 84 Ländern teilgenommen. In diesem Jahr wurde zudem der 1000. Vorschlag eingereicht, wofür das Team „Zoya&#8217;s Mystic&#8220; aus Frankreich einen Sonderpreis erhalten hat. </p>



<p>Beamline for Schools ist ein Projekt aus dem Bereich Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit, das von der Stiftung CERN &amp; Society Foundation finanziert und von einzelnen Spendern, Stiftungen und Unternehmen unterstützt wird. Im Jahr 2019 wird das Projekt teilweise von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert; weitere Zuwendungen kommen von der Motorola Solutions Foundation, der Amgen Switzerland AG und der Ernest-Solvay-Stiftung, die von der King Baudouin Foundation verwaltet wird. </p>



<p>Auch im Jahr 2020, bleiben die CERN-Beschleuniger wegen Wartungs- und Aufrüstungsarbeiten abgeschaltet. Gleichzeitig ist das Interesse am Beamline-for-Schools-Projekt ungemindert. Mehrere internationale Forschungslabore haben ihr Interesse daran bekundet, den Wettbewerb auszurichten, sodass nun erstmals eine Lösung erwogen wird, bei der gleich zwei Standorte teilnehmen sollen: zusätzlich zu DESY auch das Laboratori Nazionali di Frascati (LNF) in Italien. </p>



<p>Auswahlliste der CERN- und DESY-Experten:        </p>



<ul class="wp-block-list"><li>A Light in the Darkness aus den USA</li><li>Centaurus Warriors aus den USA</li><li>Cosmic Conquerors aus Thailand</li><li>DESY Chain aus den USA</li><li>DESYners aus den USA</li><li>JT/High Pawns aus Pakistan</li><li>Jubarte Team aus Brasilien</li><li>Leftover Leptons aus Indien</li><li>Magic Doubly Magic Nuclei aus Polen</li><li>My Little Positron aus Australien</li><li>Particle peers aus den Niederlanden</li><li>Raiders of the Lost Quark aus den Vereinigten Arabischen Emiraten</li><li>RAM FAM aus Australien</li><li>Salvo Krevas aus Malaysia</li><li>Team John Monash Science School aus Australien</li><li>The Baryonic Six aus Schweden</li><li>THE LUMINEERS aus Pakistan</li><li>The Weak Force aus Südafrika</li><li>Unstoppable SPAS aus China</li><li>Young Researchers aus der Ukraine</li></ul>



<p>Die folgenden 10 Teams wurden lobend erwähnt:        </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Antimatter Tracker aus Argentinien</li><li>Cherenkoviously Brilliant aus Großbritannien</li><li>EthioCosmos aus Äthiopien</li><li>KICS TEAM aus dem Sudan</li><li>Kleine Wissenschaftler aus Iran</li><li>OBSERVERS OF THE MICROCOSM aus der Ukraine</li><li>Quantum Minds aus Mexiko</li><li>SolarBeam aus Thailand</li><li>Team Pentaquark aus Bangladesch</li><li>YKS_Young Kurdish Scientists aus dem Iran</li></ul>



<p><strong>Über CERN</strong>
<br>
CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eines der weltweit führenden Labore für Teilchenphysik. Die Organisation hat seinen Sitz an der französisch-schweizerischen Grenze in Genf. Seine Mitgliedstaaten sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Zypern und Slowenien sind assoziierte Mitgliedstaaten in der Vorphase der Mitgliedschaft. Indien, Litauen, Pakistan, die Türkei und die Ukraine sind assoziierte Mitgliedstaaten. Die Europäische Union, Japan, JINR, die Russische Föderation, die UNESCO und die Vereinigten Staaten von Amerika haben derzeit Beobachterstatus. </p>



<p><strong>Über DESY</strong>
<br>
DESY zählt zu den weltweit führenden Teilchenbeschleuniger-Zentren und erforscht die Struktur und Funktion von Materie – vom Wechselspiel kleinster Elementarteilchen, dem Verhalten neuartiger Nanowerkstoffe und lebenswichtiger Biomoleküle bis hin zu den großen Rätseln des Universums. Die Teilchenbeschleuniger und die Nachweisinstrumente, die DESY an seinen Standorten in Hamburg und Zeuthen entwickelt und baut, sind einzigartige Werkzeuge für die Forschung: Sie erzeugen das stärkste Röntgenlicht der Welt, bringen Teilchen auf Rekordenergien und öffnen neue Fenster ins Universum. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands, und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von den Ländern Hamburg und Brandenburg finanziert. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009 beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/northrop-grumman-lunar-lander-challenge-2009-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Masten schafft Level 2 und auch beim Zweimannteam Unreasonable Rocket sah der Versuch mit Blue Ball nicht schlecht aus. Update: Erster Preis für Masten Space Systems! Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Launch Pad, Raumcon, EarthTimes, Parabolic Arc. Zwei Monate hatten die vier eingeschriebenen Teams Zeit, die gestellte Herausforderung zu bewältigen. Es galt, ein [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-11-10-78110.mp3"></audio></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Masten schafft Level 2 und auch beim Zweimannteam Unreasonable Rocket sah der Versuch mit Blue Ball nicht schlecht aus. <b>Update:</b> Erster Preis für Masten Space Systems!</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Launch Pad, Raumcon, EarthTimes, Parabolic Arc.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009143612_small_1.jpg" alt="(mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace)" width="410" height="325"/><figcaption>
Pixel von Armadillo Aerospace 
<br>
(Bild mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Zwei Monate hatten die vier eingeschriebenen Teams Zeit, die gestellte Herausforderung zu bewältigen. Es galt, ein computergesteuertes und raketengetriebenes Fahrzeug 50 Meter in die Luft zu bringen, horizontal zu einem Ziel zu fliegen und dort weich zu landen. Dabei musste das Fahrzeug 90 bzw. 180 Sekunden in der Luft bleiben. Auch der Rückflug musste anschließend innerhalb von zweieinhalb Stunden absolviert sein.</p>



<p>Am 13. September legte Armadillo Aerospace vor. Nachdem man bereits im vergangenen Jahr Level 1 geschafft hatte, wurde diesmal Level 2 in Angriff genommen und erfolgreich bewältigt. Mit diesem frühen Erfolg wollte man möglicherweise die Konkurrenz beeindrucken. Jedoch wird Sieger der Challenge, wer bei den Flügen am nächsten am Zielkreuz landet. </p>



<p>Masten Space Systems tastete sich daher eher langsam heran. Am 16. September brach man den Versuch, Level 1 zu bewältigen, nach erfolgreichem Hinflug ab, weil das Triebwerk sich zu stark erwärmte. Am 7. Oktober hingegen gelangen Hin- und Rückflug mit Landeabweichungen von nur 20 bzw. 11 Zentimetern. Man landete praktisch noch auf dem Zielkreuz. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009143612_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="381" height="286"/><figcaption>
Das Fluggerät XA01.B von Masten Space Systems. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Auf den letzten Pfiff, nämlich am 30. Oktober, schaffte Masten mit seinem XA01.E (Xoie) genannten Modell-Lander Level 2, also einen Flug von 180 Sekunden Dauer. Auch diesmal war die Landung präziser als bei Armadillos Scorpius. Demnach wird die Million wohl nicht wie erwartet nach Texas sondern nach Kalifornien gehen. </p>



<p>Während BoNova in diesem Jahr doch noch auf eine Teilnahme verzichtete, überraschte das Zweimannteam von Unreasonable Rocket, bestehend aus Vater und Sohn, mit ihrem Blue Ball und einem fast erfolgreichen Hinflug. Nach dem Start wurde zunächst die nötige Höhe erreicht, danach seitwärts zum Ziel geflogen und die Höhe bis auf etwa 1 Meter reduziert. Nach 85 Sekunden war aber offenbar der Treibstoff verbraucht, so dass der Lander etwas unsanft auf den Boden fiel und dabei leicht beschädigt wurde. Auch die Versuche mit dem für Level 2 vorgesehenen Silver Ball, der noch an einem Kabel aufgehängt war, verliefen nicht zur Zufriedenheit seiner Konstrukteure, so dass an einen Start nicht zu denken war. </p>



<p>Insgesamt jedoch hat die Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009 erneut bewiesen, dass auch kleine, innovative Teams gewisse Herausforderungen im Bereich technischer Entwicklungen für Raumflüge meistern können. Das Preisgeld stammt übrigens aus dem Programm Centennial Challenges der NASA. Bei Level 1 gibt es 350.000 Dollar für den Sieger und 150.000 Dollar für den Zweitplatzierten. Erfüllt man Level 2, winken dem Sieger sogar 1 Million US-Dollar. </p>



<p><strong>Update:</strong>
<br>
Masten hat tatsächlich den ersten Preis (1 Million US-Dollar) erhalten, weil die mittlere Landeabweichung ihres Fluggerätes Xoie mit 19 cm (mehr oder weniger deutlich) geringer war als die von Armadillo Aerospace (89 cm). Dafür gab&#8217;s dann immerhin noch eine halbe Million. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Marsrover hat einen Namen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-marsrover-hat-einen-namen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neueste Marsrover der NASA, das Mars Science Laboratory (MSL), hat seinen endgültigen Namen erhalten. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Über 9.000 Vorschläge sind bei einem Internet-Wettbewerb eingegangen, an dem US-amerikanische Schüler teilnehmen durften. Ein NASA-Gremium wählte darunter den treffendsten Namen aus. Die zwölfjährige Clara Ma aus Lenexa gewann den Wettbewerb. Sie hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neueste Marsrover der NASA, das Mars Science Laboratory (MSL), hat seinen endgültigen Namen erhalten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p>Über 9.000 Vorschläge sind bei einem Internet-Wettbewerb eingegangen, an dem US-amerikanische Schüler teilnehmen durften. Ein NASA-Gremium wählte darunter den treffendsten Namen aus. 
<br>
Die zwölfjährige Clara Ma aus Lenexa gewann den Wettbewerb. Sie hat eine Reise zum JPL (Jet Propulsion Laboratory) gewonnen, wo sie bei einer kleinen Veranstaltung ihren Vorschlag direkt auf den Rover signieren wird. Ob diese Veranstaltung unter Reinraumbedingungen stattfinden wird, wurde nicht bekannt.</p>



<p>Nach verschiedenen Problemen technischer und finanzieller Natur wird das MSL erst im Jahr 2011 zum Mars starten. </p>



<p>Der Name, auf den der Rover getauft werden wird, lautet übrigens &#8222;Curiosity&#8220;. Auf Deutsch: &#8222;Neugier&#8220;. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.msg100267#msg100267" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL-Rover-Thread ab 27. Mai</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Armadillo Aerospace gewinnt Lunar Lander Challenge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/armadillo-aerospace-gewinnt-lunar-lander-challenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 12:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei gescheiterten Versuchen 2006 und 2007 hat es Armadillo Aerospace am 24. Oktober 2008 beim dritten Mal geschafft, Level 1 der Lunar Lander Challenge zu gewinnen. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: XPrize Foundation. Am 24. und 25. Oktober 2008 fand die Northrop Grumman Lunar Lander Challenge (im folgenden mit LLC abgekürzt) statt. Dabei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach zwei gescheiterten Versuchen 2006 und 2007 hat es Armadillo Aerospace am 24. Oktober 2008 beim dritten Mal geschafft, Level 1 der Lunar Lander Challenge zu gewinnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: XPrize Foundation.</p>



<p>Am 24. und 25. Oktober 2008 fand die Northrop Grumman Lunar Lander Challenge (im folgenden mit LLC abgekürzt) statt. Dabei geht es darum, ein Fluggerät mittels eines Raketenantriebes abheben zu lassen, auf 50 Meter Höhe aufzusteigen, 100 Meter seitwärts zu fliegen und anschließend sicher zu landen. Dann muss das Fluggerät wieder betankt werden und daraufhin zurückzufliegen. Dafür bleiben insgesamt 150 Minuten Zeit.
<br>
Bei der LLC gibt es 2 Schwierigkeitsgrade: Level 1 und Level 2. Bei Level 1 muss man insgesamt für 90 Sekunden in der Luft sein und die Landeflächen sind ebenes Terrain mit 10 Metern im Durchmesser. Bei Level 2 muss man 180 Sekunden in der Luft bleiben und auf unebenem Terrain landen. Bei beiden Schwierigkeitslevels gibt es Preisgelder für den ersten und zweiten Platz. Bei Level 1 erhält der Gewinner 350.00 Dollar, der zweite 150.000 Dollar. Bei Level 2 sind es 1.000.000 Dollar für den ersten und 500.000 Dollar für den zweiten Platz.</p>



<p>Insgesamt gab es zwei Bewerber für die Preisgelder: Armadillo Aerospace und TrueZer0. Armadillo Aerospace, gegründet von dem Videospielprogrammierer John Carmack, war bereits bei den zwei letzten LLCs (2006 &amp; 2007) dabei und hatte einen Sieg beide Male knapp verfehlt. TrueZer0 trat zum ersten Mal an.</p>



<p>Das erste LLC-Startfenster mit einer Länge von zweieinhalb Stunden für Armadillo sollte um ca. 7:30 Uhr Ortszeit öffnen. Jedoch durfte das Team aufgrund von &#8222;administrativen Problemen&#8220; erst um 8:00 Uhr Orstzeit anfangen, den Start vorzubereiten. Neben dem LLC-Startfenster gab es auch ein FAA-Startfenster, das um 8:00 Uhr Ortszeit begann und eine Dauer von 90 Minuten hatte. Der Wettbewerb fand nämlich in der Nähe eines Flughafens statt und die Flugzeuge brauchten auch noch Zeit zu landen. </p>



<p>Der erste Start erfolgte um ca. 8:40 Uhr Ortszeit. Der Flug sah zunächst gut aus, jedoch stieg MOD (der Name des Fluggeräts) beim Landeanflug zu schnell ab, was in einer zu kurzen Flugzeit endete. Gefordert waren 90 Sekunden, der Flug war jedoch einige Sekunden zu kurz. Es verblieben 50 Minuten bis zum Ende des FAA-Startfensters. 17 Minuten vor dessen Ende startete Armadillo nun zum zweiten Mal, lieferte einen perfekten Flug ab und landete nicht mal einen Meter vom geplanten Landepunkt entfernt. Um das Preisgeld für Stufe 1 der LLC zu gewinnen, musste nun der zweite Flug innerhalb der übrig gebliebenen 16 Minuten erfolgen. Leider war die Zeit zu knapp bemessen und der Startversuch für den Rückflug musste abgebrochen werden. Hätte es keine &#8222;administrativen Probleme&#8220; gegeben, dann wäre mehr als genug Zeit gewesen, den Rückflug durchzuführen. In einem Interview nach dem abgebrochenen Versuch war John Carmack, der Teamleiter von Armadillo Aerospace, logischerweise alles andere als begeistert.</p>



<p>Um 11:00 Uhr Ortszeit war nun TrueZer0 an der Reihe. TrueZer0 hatte erst 10 Monate zuvor mit der Konstruktion des Fluggeräts begonnen und vor dem Wettbewerb noch nicht versucht, einen freien Flug (ohne Sicherheitsseil) durchzuführen. Der Start erfolgte um 12:05 Uhr Ortszeit. Der Aufstieg auf 50 Meter Höhe erfolgte taumelnd und anschließend kam es zu einem Kontrollverlust, wodurch das Fluggerät auf den Boden stürzte. Die Flugzeit betrug 18 Sekunden. Das Fluggerät hatte einen Wert von ca. 10.000 Dollar und ist ein Totalschaden.</p>



<p>Währenddessen hatten die Kampfrichter entschieden, dass Armadillo aufgrund der Verzögerung am Morgen die bisherige Flugzeit angerechnet bekommt und nur noch den Rückflug demonstrieren muss. Dafür wurde ihnen ein Zeitraum von 64 Minuten eingeräumt. Der Rückflug erfolgte um 15:15 Uhr Ortszeit und war ein voller Erfolg, sodass Armadillo bei Level 1 der Lunar Lander Challenge 2008 gewann.</p>



<p>Am folgenden Tag versuchte Armadillo Aerospace noch Level 2 mit &#8222;Pixel&#8220;, einem weiteren Fluggerät, zu gewinnen. Jedoch gab es ein Problem in der Treibstoffversorgung des Triebwerks, welches einer tiefergehenden Untersuchung bedurfte.</p>



<p>Hier die beiden erfolgreichen Flüge von Armadillo Aerospace:</p>



<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5UrgoQRnej4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" src="http://www.youtube.com/v/5UrgoQRnej4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></object>
<br>
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hSZBzIGg-ME&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" src="http://www.youtube.com/v/hSZBzIGg-ME&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></object>
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3384.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2008</a>
</li></ul>



<p></p>
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