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	<title>GOES &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>GOES &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>MPS: Im dynamischen Netz der Sonnenkorona</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mps-im-dynamischen-netz-der-sonnenkorona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2022 14:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der mittleren Korona der Sonne entdeckt ein Forscherteam netzartige, dynamische Plasmastrukturen – und einen wichtigen Hinweis auf den Antrieb des Sonnenwindes. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 25. November 2022. 25. November 2022 &#8211; Mit Hilfe von Messdaten der amerikanischen Wettersatelliten GOES hat ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der mittleren Korona der Sonne entdeckt ein Forscherteam netzartige, dynamische Plasmastrukturen – und einen wichtigen Hinweis auf den Antrieb des Sonnenwindes. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 25. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17August2018aNatureAstronomyChittaetalGOESSUVISOHOLASCO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mosaik von Aufnahmen des GOES-Instrumentes SUVI und des SOHO-Koronographen LASCO vom 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.; GOES/SUVI; SOHO/LASCO)" data-rl_caption="" title="Mosaik von Aufnahmen des GOES-Instrumentes SUVI und des SOHO-Koronographen LASCO vom 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.; GOES/SUVI; SOHO/LASCO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17August2018aNatureAstronomyChittaetalGOESSUVISOHOLASCO26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mosaik von Aufnahmen des GOES-Instrumentes SUVI und des SOHO-Koronographen LASCO vom 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.; GOES/SUVI; SOHO/LASCO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. November 2022 &#8211; Mit Hilfe von Messdaten der amerikanischen Wettersatelliten GOES hat ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) einen wichtigen Schritt getan, der Sonne eines ihrer hartnäckigsten Geheimnisse zu entlocken: Wie gelingt es unserem Stern, den Sonnenwind ins All zu schleudern? Die Messdaten erlauben einen einzigartigen Blick auf eine Schlüsselregion in der Sonnenkorona, zu der Forschende bisher kaum Zugang hatten. Dort hat das Team erstmals ein dynamisches Netz langgezogener, verwobener Plasmastrukturen sichtbar gemacht. Zusammen mit Daten anderer Raumsonden und umfangreichen Computersimulationen zeigt sich ein klares Bild: Dort, wo die langen Fäden des koronalen Netzes wechselwirken, entlädt sich magnetische Energie – und Teilchen entweichen ins All. Das Team, zu dem auch Forscher des Southwest Research Institute (Boulder, USA), der Predictive Science Inc. (San Diego, USA) und dem Goddard Space Flight Center der NASA (Greenbelt, USA) gehören, berichtet von seinen Ergebnissen in der heutigen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Astronomy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wettersatelliten GOES (Geostationary Operational Environmental Satellites) der Wetter- und Ozeanographiebehörde (NOAA) der USA haben traditionell anderes als die Sonne im Sinn. Seit 1974 kreist das Satellitensystem in einer Höhe von etwa 36.000 Kilometern um unseren Planeten und liefert ununterbrochen erdbezogene Daten etwa zur Wetter- und Sturmvorhersage. Im Laufe der Jahre wurde die ursprüngliche Konfiguration um neuere Satelliten erweitert. Die drei jüngsten Mitglieder der Satellitenfamilie, die derzeit in Betrieb sind, sind zusätzlich mit Instrumenten ausgestattet, die zur Vorhersage des Weltraumwetters auf die Sonne schauen. Sie können die ultraviolette Strahlung aus der Korona unseres Sterns abbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Messkampagne fand im August und September 2018 statt. Ihr Ziel war es, die ausgedehnte Sonnenkorona abzubilden. Mehr als einen Monat lang schaute das GOES-Sonneninstrument Solar Ultraviolet Imager (SUVI) nicht nur so wie sonst direkt auf die Sonne, sondern fing auch Aufnahmen ein, die seitlich versetzt waren. &#8222;Wir hatten die seltene Gelegenheit, das Instrument auf ungewöhnliche Weise einzusetzen und so eine Region zu beobachten, die noch nicht wirklich erforscht wurde&#8220;, sagt Dr. Dan Seaton vom Southwest Research Institute, der während der Beobachtungskampagne als leitender Wissenschaftler für SUVI tätig war. &#8222;Wir wussten nicht einmal, ob es funktionieren würde, aber wir wussten, dass wir wichtige Entdeckungen machen würden, wenn es funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Zusammensetzen der Bilder aus den verschiedenen Blickwinkeln ließ sich das Sichtfeld des Instrumentes deutlich vergrößern und so erstmals die komplette mittlere Korona, eine Schicht der Sonnenatmosphäre, die 350.000 Kilometer (also etwa einen halben Sonnenradius) oberhalb der sichtbaren Sonnenoberfläche beginnt, im ultravioletten Licht abbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Raumsonden, welche die Sonne untersuchen und Daten aus der Korona sammeln, wie etwa die NASA-Sonde Solar Dynamics Observatory (SDO) oder das Solar and Heliospheric Observatory (SOHO) von NASA und ESA, blicken in tiefer- oder höherliegende Schichten. „In der mittleren Korona hatte die Sonnenforschung bisher eine Art blinden Fleck. Die GOES-Daten sorgen hier für eine deutliche Verbesserung“, so Dr. Pradeep Chitta vom MPS, Erstautor der neuen Studie. In der mittleren Korona vermuten Forscherinnen und Forscher Prozesse, die den Sonnenwind antreiben und modulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Überschallgeschwindigkeit durchs All</strong><br>Der Sonnenwind ist eines der raumgreifendsten Merkmale unseres Sterns. Der Strom aus geladenen Teilchen, den die Sonne ins All schleudert, strömt bis an den Rand unseres Sonnensystems und erzeugt so die Heliosphäre, eine Blase dünnen Plasmas, das den Einflussbereich der Sonne markiert. Je nach Geschwindigkeit wird der Sonnenwind in eine schnelle und langsame Komponente unterteilt. Der so genannte schnelle Sonnenwind, der Geschwindigkeiten von mehr als 500 Kilometern pro Sekunde erreicht, stammt aus dem Inneren der koronalen Löcher. Das sind Regionen, die in der ultravioletten Strahlung aus der Korona dunkel erscheinen. Wo der langsame Sonnenwind seinen Ursprung nimmt, ist unklarer. Doch selbst diese langsameren Teilchen rasen mit Überschallgeschwindigkeiten von 300 bis 500 Kilometern pro Sekunde durchs All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese langsame Komponente des Sonnenwindes wirft noch immer viele Fragen auf. Mehr als eine Million Grad heißes Plasma aus der Korona muss der Sonne entkommen, um den langsamen Sonnenwind zu bilden. Welcher Mechanismus ist hier am Werk? Zudem ist der langsame Sonnenwind nicht homogen, sondern offenbart zumindest teilweise eine strahlenartige Feinstruktur. Wo und wie entsteht sie? Diesen Fragen geht die neue Studie nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Blick in die mittlere Korona</strong><br>In den GOES-Daten zeigt sich in Äquatornähe eine Region, die das besondere Interesse der Forscherinnen und Forscher weckte: zwei koronale Löcher, von denen der Sonnenwind ungehindert fortströmt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Bereich hoher Magnetfeldstärke. Wechselwirkungen zwischen Systemen wie diesen gelten als mögliche Ausgangspunkte für den langsamen Sonnenwind. Oberhalb dieser Region durchziehen langgezogene, radial nach außen weisende Plasmastrukturen die mittlere Korona. Als koronales Netz bezeichnet das Autorenteam das Phänomen, das mit Hilfe der GOES-Satelliten jetzt erstmals direkt abgebildet wird. Das Netz ist ständig in Bewegung: Seine langgezogenen Strukturen kreuzen einander und gruppieren sich um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ähnliche Architektur des Sonnenplasmas kennen Forscherinnen und Forscher seit Langem aus der äußeren Korona. Aufnahmen aus diesem Bereich im sichtbaren Licht liefert seit Jahrzehnten der Koronograph LASCO (Large Angle and Spectrometric Coronagraph) an Bord der Raumsonde SOHO, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Die strahlenartigen Ströme in der äußeren Korona deuten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Feinstruktur des langsamen Sonnenwindes, der in der äußeren Korona seine Reise ins All beginnt. Wie die neue Studie nun eindrucksvoll zeigt, herrscht diese Feinstruktur bereits in der mittleren Korona vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfluss des solaren Magnetfeldes</strong><br>Um das Phänomen besser zu verstehen, wertete das Forscherteam auch Daten weiterer Raumsonden aus: Der NASA-Sonnenspäher Solar Dynamics Observatory (SDO) ermöglichte den zeitgleichen Blick auf die Oberfläche der Sonne; die Raumsonde STEREO-A, die seit 2006 der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne vorauseilt, bot eine Perspektive von der Seite.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17August2018bNatureAstronomyChittaetal2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Computersimulation der Magnetfeldarchitektur in der mittleren Korona am 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.)" data-rl_caption="" title="Computersimulation der Magnetfeldarchitektur in der mittleren Korona am 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17August2018bNatureAstronomyChittaetal26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Computersimulation der Magnetfeldarchitektur in der mittleren Korona am 17. August 2018. (Bild: Nature Astronomy, Chitta et al.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit modernen Berechnungsmethoden, die Beobachtungsdaten von der Sonne einbeziehen, können Forscherinnen und Forscher mit Hilfe von Supercomputern realistische 3D-Modelle des schwer fassbaren Magnetfelds in der Sonnenkorona erstellen. In dieser Studie verwendete das Team ein modernes magnetohydrodynamisches (MHD) Modell, um das Magnetfeld und den Plasmazustand der Korona für diesen Zeitraum zu simulieren. &#8222;Dies hat uns geholfen, die faszinierende Dynamik, die wir in der mittleren Korona beobachtet haben, mit den vorherrschenden Theorien über die Entstehung des Sonnenwindes zu verbinden&#8220;, sagt Dr. Cooper Downs von Predictive Science Inc., der die Computersimulationen durchgeführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Rechnungen nahelegen, folgen die Plasmastrukturen des koronalen Netzes dem Verlauf der Magnetfeldlinien. „Wir gehen davon aus, dass sich die Architektur des Magnetfeldes auf den langsamen Sonnenwind überträgt und eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Sonnenwindteilchen ins All spielt“, so Chitta. Demnach fließt das heiße Sonnenplasma in der mittleren Korona entlang der offenen Magnetfeldlinien des koronalen Netzes. Wo sich die Feldlinien kreuzen und wechselwirken, wird Energie frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel spricht dafür, dass die Forscherinnen und Forscher einem grundsätzlichen Phänomen auf der Spur sind. „In Phasen hoher Sonnenaktivität treten in Äquatornähe koronale Löcher häufig in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gebieten hoher Magnetfeldstärke auf“, so Chitta. „Das koronale Netz, das wir beobachtet haben, dürfte deshalb kein Einzelfall sein“, fügt er hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere und detaillierte Erkenntnisse erhofft sich das Team von künftigen Sonnenmissionen. Einige von ihnen wie etwa die für 2024 geplante ESA-Mission Proba-3 sind mit Instrumenten ausgerüstet, die speziell die mittlere Korona ins Visier nehmen. Das MPS ist an der Verarbeitung und Auswertung der Daten beteiligt. Zusammen mit Messdaten von bereits aktiven Sonden wie der Parker Solar Probe der NASA und dem Solar Orbiter der ESA, die die Verbindungslinie zwischen Sonne und Erde verlassen, wird so ein besseres Verständnis der dreidimensionalen Struktur des koronalen Netzes möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>L.P. Chitta, D.B. Seaton, C. Downs, C.E. DeForest, A.K. Higginson:<br>Direct observations of a complex coronal web driving highly structured slow solar wind,<br>Nature Astronomy, 24. November 2022, <a href="https://www.nature.com/articles/s41550-022-01834-5" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41550-022-01834-5</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=753.msg540945#msg540945" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unsere Sonne</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA veröffentlicht historisches Satellitenvideo</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-historisches-satellitenvideo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GOES]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat am 20. Mai 2010 ein Video über den ersten erfolgreichen Wettersatelliten namens TIROS 1 veröffentlicht. Dieser wurde am 1. April 1960 (also vor 50 Jahren) gestartet. TIROS steht für „Television Infrared Observation Satellite“. Das Hauptziel war damals die Verbesserung und Weiterentwicklung der Satellitentechnologie. Mit ihm wurde eine neue Dimension der Wettervorhersage begründet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat am 20. Mai 2010 ein Video über den ersten erfolgreichen Wettersatelliten namens TIROS 1 veröffentlicht. Dieser wurde am 1. April 1960 (also vor 50 Jahren) gestartet. TIROS steht für „Television Infrared Observation Satellite“. Das Hauptziel war damals die Verbesserung und Weiterentwicklung der Satellitentechnologie. Mit ihm wurde eine neue Dimension der Wettervorhersage begründet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010181857_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010181857_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
TIROS bei der Montage 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Video wurde am Goddard Space Flight Center produziert und im Zuge des Events „The Climate Connection – In honor of the 50th Anniversary of TIROS“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Video beinhaltet Bilder von TIROS 1 bis zu den modernen Geostationary Operational Environmental Satellites (GOES). </p>



<p class="wp-block-paragraph">TIROS 1 wog rund 122 kg und hatte zwei Kameras und zwei Videorekorder an Bord. Die ersten Bilder zeigten „nur“ Wolken über den Vereinigten Staaten von Amerika. Einige Wochen später gelang es aber auch, einen Taifun in der Nähe Australiens aufzunehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der NASA und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) wurde TIROS 1 als ein Beispiel für Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden bezeichnet. TIROS 1 war der erste Satellit der NASA, der Wissenschaftlern für ihre Arbeiten zur Verfügung stand. Insgesamt wurden zehn TIROS-Satelliten gestartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video ist <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20160723132014/http://www.nasa.gov/topics/earth/features/tiros-video.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">hier</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://science.nasa.gov/mission/tiros/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">NASA-Science-Artikel über TIROS</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-historisches-satellitenvideo/" data-wpel-link="internal">NASA veröffentlicht historisches Satellitenvideo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wettersatellit GOES 12 hat erneut Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-goes-12-hat-erneut-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 13:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[GOES]]></category>
		<category><![CDATA[GOES 12]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. Dezember 2008 um 23:00 Uhr MEZ trat am Lageregelungssystem des Wettersatelliten GOES 12, der seit Frühjahr 2003 bis dato die Funktion von GOES East inne hatte, eine Unregelmäßigkeit auf. Diese führte dazu, dass der Satellit zur Zeit nicht wie üblich kontinuierlich eigene Wetterdaten liefern kann. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: noaa, nasa, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. Dezember 2008 um 23:00 Uhr MEZ trat am Lageregelungssystem des Wettersatelliten GOES 12, der seit Frühjahr 2003 bis dato die Funktion von GOES East inne hatte, eine Unregelmäßigkeit auf. Diese führte dazu, dass der Satellit zur Zeit nicht wie üblich kontinuierlich eigene Wetterdaten liefern kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: noaa, nasa, sat-index.co.uk.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_small_1.jpg" alt="NOAA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 12 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird ein Treibstoffleck vermutet. Ingenieure des Kontrollzentrums SOCC (Satellite Operations Control Center) verfolgen zur Zeit das Verhalten des Satelliten genau. Eine Wiederherstellung des normalen Betriebszustandes wird nicht vor der zweiten Kalenderwoche 2009 erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Space Systems/Loral gebaute Satellit war am 23. Juli 2001 als GOES-M auf einer Atlas-2a-Rakete mit Centaur-Oberstufe in den Weltraum gebracht worden. Am 13. August 2001 hatte der Satellit eine Position im geostationären Orbit erreicht und wird seit diesem Zeitpunkt offiziell als GOES 12 bezeichnet. Zunächst diente GOES 12 als Backup für seine Vorgänger GOES 10 und 11. Richtig zum Einsatz kam der Satellit jedoch früher als geplant, als ein Ersatz von GOES 8 bei der Position von 75 Grad West erforderlich wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_small_2.jpg" alt="NOAA" width="260"/></a><figcaption>
Start vom GOES 12 am 23. Juli 2001 
<br>
(Bild: NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2007 gab es bereits ein Problem mit den Lageregelungstriebwerken. Nach einem Feuern der Triebwerke, das in gewissen Abständen regelmäßig erfolgt, um den Satelliten innerhalb einer Inklination kleiner/gleich 0,5 Grad zu halten, konnte der Satellit seine Position nicht stabil halten, weil er durch aus einem Leck austretenden Treibstoff bewegt wurde. Das Leck, vermutlich in der Oxidatorleitung für das Triebwerk 2B, konnte durch Schließen eines Ventils isoliert werden. Eine Woche später wurde der Satellit unter Verwendung eines redundanten Treibstoffleitungssystems wieder in Position gebracht. Der Satellit ist so konstruiert, dass für jedes Lageregelungstriebwerk ein Backup existiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Weg vom Transferorbit zur vorgesehenen Position im geostationären Orbit war nicht ohne Probleme. Der im Satelliten eingebaute Apogäumsmotor sollte in drei Brennphasen von insgesamt 90 Minuten für die Orbitzirkularisierung sorgen. Der Motor mit rund 445 Newton Schub wurde aber wegen Überhitzung der Motor- bzw. Satellitenstruktur während der ersten Brennphase AMF 1 (Apogee Maneuver Firing Nr. 1) nach etwa 13 von geplanten 53 Minuten vorzeitig abgeschaltet. Der richtige Orbit wurde schließlich nach insgesamt neun kürzeren Brennphasen erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 12 ist der WMO (World Meteorological Organization) Satellit mit der Nummer 256 und  als Objekt 2001-031A bzw. mit der NORAD Nr. 26871 katalogisiert. GOES steht für &#8222;Geostationary Operational Environmental Satellite&#8220;, übersetzt geostationärer operationeller Umweltsatellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statusseite für GOES 12 bei der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA):</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.goes.noaa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NOAA GOES Page</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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