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	<title>Google Lunar X-Prize &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Google Lunar X-Prize &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Lunar X-Prize: Hell yeah, it&#8217;s rocket science!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Google Lunar X-Prize]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Part Time Scientists sind zuversichtlich, den Lunar X-Prize zu gewinnen. Raumfahrer.net sprach auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin mit den Mondsüchtigen über ihren neuen Rover. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Raumfahrer.net, PTS. Vertont von Peter Rittinger. Ihr Messestand auf der ILA 2010 strahlt durchaus Selbstbewusstsein aus. An den Wänden hängen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Part Time Scientists sind zuversichtlich, den Lunar X-Prize zu gewinnen. Raumfahrer.net sprach auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin mit den Mondsüchtigen über ihren neuen Rover.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Raumfahrer.net, PTS. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-07-88855.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Messestand auf der ILA 2010 strahlt durchaus Selbstbewusstsein aus. An den Wänden hängen schwarze Platten mit komplexen Formeln der Bahnmechanik. Mit dem Slogan „Hell yeah, it&#8217;s rocket science!“ machen die <i><a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Part Time Scientists</a></i> keinen Hehl daraus: Sie werden bis 2012 auf dem Mond landen und der Gewinner des Wettbewerbs. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17062010103736_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17062010103736_small_1.jpg" alt="PTS" width="260"/></a><figcaption>
Das 1:1-Rovermodell Asimov 2 auf der ILA in Berlin. 
<br>
(Bild: PTS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berliner Gruppe ist eines von 23 Teams, die am <i><a class="a" href="https://watch.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Google Lunar X-Prize</a></i> teilnehmen. Schafft es eines von ihnen, bis zum 31. Dezember 2012 einen Rover auf dem Erdtrabanten zu landen, dort 500 Meter zurückzulegen und einen Videofilm zu übertragen, winken 20 Millionen Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Konkurrenz ist groß und der Druck immens, zum Termin fertig zu werden. Auf dem <i>Chaos Communications Congress</i>, einer jährlichen Hackerversammlung des Chaos Computer Clubs hatten die Teilzeitwissenschaftler im Dezember 2009 ihren ersten Rover-Prototypen Asimov 1 vorgestellt (Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/lunar-x-prize-ein-heer-von-antennen-lauscht-zum-mond/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Daraufhin erhielten sie viel Zulauf. Aus damals 33 Teammitgliedern wurden bis heute über 70, die über die Welt verteilt leben und zusammenarbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem gewachsenen Team gelang ein großer Sprung voran. Wenige Tage vor Beginn der ILA wurde <i>Asimov 2</i> fertig. Anders als das im Dezember vorgestellte Modell, hat es bereits die Originalgröße erreicht.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rücken des Gefährts ist ein zur Sonne kippbares Solarpaneel montiert, das über die integrierte Antenne zugleich zur Kommunikation genutzt werden soll. Am etwa 20 Zentimeter aufragenden Roverhals befindet sich ein Kopf, in den drei Linsen integriert sind. Damit werden stereoskopische dreidimensionale Aufnahmen gemacht. Zugleich wird der Rover einen Videofilm in <i>High Definition</i> (HD)-Qualität aufzeichnen. Ein solcher Film von der Mondoberfläche ist ein Novum und Bedingung für die Ausschüttung des Preisgelds. Am Ende wird das Licht über Spiegel auf CCD-Sensoren geleitet, die im unteren Bereichs des Kopfs sitzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17062010103736_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17062010103736_small_2.jpg" alt="PTS" width="260"/></a><figcaption>
Asimov 2 ist bereits ein Modell in Maßstab 1:1. Noch ist es in Kunststoff gefertigt, in der nächsten Produktionsstufe wird daraus Carbon. 
<br>
(Bild: PTS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Bewegung der Lichtsensoren selbst würde sehr viele Probleme verursachen, weil sich deren verschiedene Materialien unter Weltraumbedingungen schwer handhaben lassen und verkanten“, erklärte Teilzeitwissenschaftler Mario Kulczynski. „Wir leiten das Licht deshalb [aus der Linse im Kopf des Rovers] über Spiegel auf starr montierte Lichtsensoren. Das ist weniger fehleranfällig. Gleichzeitig können wir so die Gewichtsverteilung verbessern.“ Eine solche Konstruktion weckte selbst das Interesse langjähriger Raumfahrtprofis auf der ILA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächster Schritt sind die Räder an der Reihe. In einer Anlage der <i>California Space Authority</i> wird <i>Asimov 2</i> durch eine Regolith-Testanlage rollen. Hier wurden eigentlich die Teilnehmer der <i>Regolith Excavation Challange</i> geprüft, einem Wettbewerb für lunare Schaufelbagger. Doch auch der Rover soll nicht einfach im feinen Mondstaub steckenbleiben, ein Schicksal, das dem Marsrover Spirit widerfahren ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Asimov</i> ist aber zusätzlich deutlich kleiner als der NASA-Rover. Können die Teilzeitwissenschaftler verhindern, dass sich das vierrädrige Fahrzeug zwischen viel zu großem Geröll verkantet? </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen uns nahe der Landestelle von Apollo 14 absetzen lassen“, sagte Teamleiter Robert Böhme. „Diese ist relativ gut untersucht und die Umgebung ist bekannt dafür, eben und gut befahrbar zu sein. Als Bonusprogramm wären zusätzlich die Überbleibsel von Apollo 12 in Reichweite, die wir vielleicht auch erreichen könnten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis es jedoch soweit ist, ist noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten. Die Elektronik – bisher noch nicht ins Modell integriert – muss verkleinert und optimiert werden. Gleichzeitig arbeitet das Team weiter an Comray, einer neuartigen, verteilten Kommunikationsanlage. Funkexperten werden im S- und X-Band-Bereich dringend gesucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3419.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Google Lunar X-Prize</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>Pflanzen auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pflanzen-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 10:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Google Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[MIR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Paragon Space Development Corporation plant, ein Mini-Gewächshaus zu entwickeln, in dem man auf dem Mond Pflanzen ziehen kann. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Moon Daily. Taber McCullum, CEO von Paragon glaubt, dass diese Vision in kleinem Maßstab bereits 2014 wahr werden könnte. Paragon beteiligt sich am Google Lunar X-Prize, in dessen Rahmen private [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Paragon Space Development Corporation plant, ein Mini-Gewächshaus zu entwickeln, in dem man auf dem Mond Pflanzen ziehen kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Moon Daily.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042009122843_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="376" height="253"/><figcaption>
Prototyp eines Mondgewächshauses 
<br>
(Bild: Paragon Space Development Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Taber McCullum, CEO von Paragon glaubt, dass diese Vision in kleinem Maßstab bereits 2014 wahr werden könnte. Paragon beteiligt sich am Google Lunar X-Prize, in dessen Rahmen private Investoren ein Fahrzeug auf den Mond bringen sollen, dort wenigstens 500 Meter zurücklegen und Videos, Bilder sowie weitere Daten zur Erde übermitteln. Einer der Wettbewerbsteilnehmer könnte auch eine kleine Kuppel transportieren, in dem eine oder einige wenige Pflanzen auf dem Mond wachsen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Paragon engagiert sich bereits seit einiger Zeit auf dem Gebiet der Weltraumbiologie. Gewächshäuser der Firma flogen auf der russischen Raumstation Mir sowie in der Frühphase der Internationalen Raumstation. McCullum betont, dass ein solcher Schritt eine große symbolische Bedeutung hätte. Außerdem habe man Pflanzenwachstum bisher nur auf der Erde (1 g) und in der Schwerelosigkeit (~0 g) untersucht. Was passiert bei einem Sechstel unserer Schwerkraft? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betont aber noch einen anderen Aspekt. Tabor McCullum: &#8222;Speziell in harten ökonomischen Zeiten müssen wir die Leute dazu inspirieren, zu sagen: &#8218;Mann, das ist cool! Was für ein großartiges Land wir doch sind, dass wir so etwas tun können.&#8216; Ebenso müssen wir Kinder dazu anregen, sich mit Mathematik und Wissenschaft zu beschäftigen. Kinderaugen leuchten, wenn wir über Dinge wie diese sprechen.&#8220; </p>
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			</item>
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		<title>Wettlauf zum Mond, Teil 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettlauf-zum-mond-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 15:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmond]]></category>
		<category><![CDATA[Google Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30 Millionen Dollar Preisgeld bietet der Google Lunar X PRIZE für die erste private Mondlandung. Die Veranstalter erhoffen sich eine Revolution in der Raumfahrt. Ein Beitrag von Alexander Bartl. Quelle: Ohne Quellen. Seit 35 Jahren war kein Mensch mehr auf dem Mond. Zahlreiche unbemannte Sonden erforschten das Sonnensystem und vor allem den Mars, aber der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wettlauf-zum-mond-teil-2/" data-wpel-link="internal">Wettlauf zum Mond, Teil 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">30 Millionen Dollar Preisgeld bietet der Google Lunar X PRIZE für die erste private Mondlandung. Die Veranstalter erhoffen sich eine Revolution in der Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Alexander Bartl.</a> Quelle: Ohne Quellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 35 Jahren war kein Mensch mehr auf dem Mond. Zahlreiche unbemannte Sonden erforschten das Sonnensystem und vor allem den Mars, aber der Mond wurde weitgehend ignoriert. Jetzt rückt er wieder in den Blickpunkt: Nicht nur zahlreiche staatliche Raumfahrtagenturen haben Mondmissionen in Planung oder gerade gestartet, jetzt sollen auch private Unternehmen einen Wettlauf zum Mond beginnen. <br>Die X PRIZE Foundation, die bereits den Ansari X PRIZE für private Suborbitalflüge ausgeschrieben hatte, hat kürzlich den nächsten Wettbewerb gestartet. Ziel ist die erste weiche private Mondlandung.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei Moon 2.0, der zweiten Ära der Monderforschung, handelt es sich nicht um das Streben nach ‚Flaggen und Fußabdrücken’. Dieses Mal fliegen wir zum Mond, um dort zu bleiben“, heißt es auf der <s>Projekthomepage. </s> [Edit 2021: Link nicht mehr aktiv]



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092007170630_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092007170630_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Aufnahme des Mondes der NASA-Sonde Galileo auf ihrem Flug zum Jupiter &#8211; wird er bald auch von privaten Initiativen besucht? 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>20 Millionen als Anreiz</strong> <br>Das Preisgeld wird aufgeteilt: 20 Millionen Dollar gehen an das Team, das als erstes mit einer Sonde auf dem Mond landet, Videoaufnahmen, Fotos und andere Daten zur Erde sendet und mindestens 500 Meter auf dem Mond zurücklegt. Die Teams haben bis Ende 2014 für die Mondlandung Zeit, allerdings gibt es in den letzten beiden Jahren nur noch 15 Millionen Dollar Preisgeld.  Fünf Millionen Dollar erhält das Team, das zumindest einen Teil dieser Aufgaben erledigt. Die restlichen fünf Millionen Dollar sind Bonuspreise für außergewöhnliche Leistungen wie das Zurücklegen weiter Entfernungen, das Überstehen einer Mondnacht oder das Fotografieren von technischen Gerätschaften vergangener Mondmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtinvestition aller Teams dürfte die Siegprämie um ein Vielfaches übersteigen, aber das Geld und die mit der Auszeichnung verbundene Publicity dienen vor allem als Anreiz. Teilnehmen dürfen nur privat finanzierte Teams, also keine staatlichen Einrichtungen wie die NASA. Die Veranstalter hoffen, dass mindestens zwölf Teams aus mehreren Ländern an dem Wettbewerb teilnehmen. 
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Google-Kooperation ermöglicht Liveübertragung</strong> <br>„Bei der Entwicklung von Google schien das Konzept einer alle Daten erfassenden Internet-Suchmaschine ein unerreichbares Ziel“, berichtet Sergey Brin, einer der Google-Gründer, „und doch verfügen heute viele Unternehmen, darunter auch Google, über genau diese Fähigkeit. Als der Ansari X PRIZE damals eingeführt wurde, hielt man es für undenkbar, dass Privatpersonen kommerzielle Ausflüge ins All unternehmen könnten, doch genau das wurde erreicht. Nun stehen wir also vor dem großen Abenteuer der Rückkehr einer nichtstaatlichen, kommerziellen Organisation auf den Mond und seiner Erforschung. Ich bin so aufgeregt, dass Google dabei sein wird.“</p>


<p>Die Kooperation mit Google ist nicht nur finanzieller Natur. Dank Googles Technik sollen Internetnutzer weltweit den Stand der Missionen mitverfolgen und die Aufnahmen vom Mond sehen können. Mehrere andere Unternehmen sind an dem Wettbewerb beteiligt und stellen zum Beispiel vergünstigte Trägerraketen oder ein Kommunikationsnetzwerk für den Empfang der Monddaten zur Verfügung. Auch die NASA gehört zu den Förderern des Projekts, da ihr die technischen Entwicklungen der teilnehmenden Teams zugute kommen dürften.</p>
<p>„Die X PRIZE Foundation hat mit Google den besten Sponsor und Partner gefunden. Wir teilen die Vision von neuen Innovationen und die Überzeugung, dass auch eine kleine, versierte Gruppe erstaunliche Leistungen bei niedrigen Kosten vollbringen kann“, sagt der X-PRIZE-Gründer Peter H. Diamandis.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht der erste Wettbewerb dieser Art</strong> <br>Die X PRIZE Foundation wurde bekannt mit dem Ansari X PRIZE für Suborbitalflüge, den 2004 das SpaceShipOne erhielt. Das Nachfolgemodell SpaceShipTwo und Modelle anderer Unternehmen stehen kurz davor, den Weltraumtourismus möglich zu machen. „Jeder wusste, dass sich vor dem X PRIZE nur Regierungen an bemannten Raumflügen beteiligen konnten“, schreiben die Veranstalter. „Das hat sich dramatisch geändert, als der Ansari X PRIZE vergeben wurde. Inzwischen bringen dynamische Unternehmen eine Revolution des Weltraumtourismus&#8216; ähnlich der revolutionären Entwicklung der Personal Computer ins Rollen. Dabei sinken Kosten und Risiken der Weltraumflüge, während Effizienz und Leistungsfähigkeit steigen. “Inspiriert wurde der X PRIZE vom Orteig-Preis für die erste erfolgreiche Atlantiküberquerung, der 1927 von Charles Lindbergh gewonnen wurde und der Luftfahrt zum Durchbruch verholfen hat.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wettlauf-zum-mond-teil-2/" data-wpel-link="internal">Wettlauf zum Mond, Teil 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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